bezirke Arnsberg, ist die Gesahr, womit die Stahlfeder droht, noch rechtzeitig erkannt und ein Verbot gegen deren Gebrauch erlassen worden." Das kleinste Theaterstück. Professor Milan Begovic schreibt den: „Seil. Tgbl.": Unter dem Titel „Kondensierte Schauspielkunst" brachte Ihr Blatt eine Notiz über den Versuch der Schauspielerin Amelie Bing- Ham, bekannte The-iterstücke auf das denkbarst mögliche zu Der-» kürzen, um sie mit ihrer Truppe spielen zu können. Solche Spielereien sind jedoch in der Geschichte der Literatur und Schauspielkunst nichts Neues. In den vierziger Jahren des vorigen Jahr- liunderts wurden in Italien Liliputdramen geschrieben und aufgeführt, iuid der Mailänder Dichter Giovanni Ventura brachte es fertig, das kleine Theaterstück dec Welt zu schreiben. Ich übersetze dieses Kuriosum wörtlich wie folgt: „Rosmunda", Tragödie in 5 Akten und ö Versen. Von GiovanniVentura. Personen: König A l b o i n. R o s m u n d a, die Tochter des Königs Kunimond, seine Frau. Perideus, Sklave. 1. Akt. A l b o i n (reicht Rosmunda den Schädel ihres Vaters, mit Wein gefüllt): Trink! Es i|t der Schädel deines Vaters! Rosmunda (entsetzt,: Äh! Aldo in: Ich will es! * . Rosmunda (trinkt und spricht leise): Weh' dir! 2. Akt. Albo in (freundlich zu Rosmunda): Traurig? Rosmunda: Soll ich nicht? Alboin: Vergiß! Rosmunda: Lass' mich! Alboin: Tu haßt mich? Rosmunda ^wnisch-: Wie könnte ich! 3. Akt. Rosmunda (betrachtet nachdenklich einen kleinen Dolch und ruft-: Sklave! Perideus (kommt und kniet vor ihr nieder : Königin! Rosmunda teidenschastlich): Ich liebe dich! Perideus (fassungslos : Oh Gott! Rosmunda: Ltomm mit! (Umarmt ab.) 4. Akt. (Im Nebenzimmer schläft König Albion.) Rosmunda (reicht Perideus den Dolch,: Geh', töte ihn! Perideus (unentichlossen,: Dan König? Rosmunda (energisch): Ten Rivalen! Perideus (voll Wut): Oh, ec soll )"tcrbat! (Geht entschlossen in das Schlafgemach des Königs.) 5. Akt. Alboin (mit erstickter Stimme aus dem Nebenzimmer): Hilfe! Rosmunda (gespannt lauschend): Stirb! Perideus (stürzt hereür mit dem blutigen Dolch in der Land, sehr blaß): Tot! Rosmunda (ergreist den Dolch und hebt ihn gen Himmel): Jetzt trinke du, Vater! Ende. Diese Tragödie schien dem Dichter aber schließlich für die Aufführung aus einer Bühne denn doch zu kurz, und er bearbeitete sie daher. Nach der Bearbeitung bestand sie auZ 50 Versen und wurde in dieser Form im Jahre 1845 in den Theatern von Turin und Mailand aufgeführt, wo sie während dreier Abende das Publikum ergötzte, * — Liliencrons Bücher. TaZ Ableben Detlevs von Liliencron hat vielerlei Anfragen nach der Verbreitung seiner Werke zur Folge gehabt. Ter erste Verleger des Dichterbarons war Wilhelm Friedrich in Leipzig, dem es recht sauer wurde, die seinem Verlage anverlrauten Werke hinreichend zu verbreiten. Ein Hauptgrund hierfür mar eit die zu hohen Preise der einzelnen Bände. Ende 1895 erwarben Schuster u. Löffler in Berlin von dem Lor- besitzet die Bestände und gründeten damit ihren Verlag. Obwohl die Preise der Bücher auf die Hälfte herabgesetzt wurden, hat doch erst die Gesamtausgabe, die'zu des Dichters sechzigstem Geburtstage im Jahre 1904 veranstaltet wurde, eine ansehnliche Verbreitung erlangt. Die Gesamtausgabe besteht aus 15 Bänden. Das meistgekaufte Buch Liliencrons sind, wie der B. B.-C. mitteilr, seine K'riegsnovellen, von denen mehr als 100000 Exemplare verbreitet sind. Das packende Werk existiert auch außerhalb des Gesamtwerts in verschiedenen Ausgaben, in einer lür den Schulgebrauch beftür.mtcn, ganz billigen, bis zu einer illustrierten Prachtausgabe. Die übrigen Prosawerke, es sind vier Romcul- uno drei Nooeilenbände, erlebten insgesamt gegen 40 Auflagen. Hiervon erreichte Liliencrons Lebensbuch, fein letztes Werk, dem er den Titel „£eben und Lüge, ein biographischer Roman", gab, die größte Berkaufsziffer. Merlwürdtgermeise steht dc:t Prosabüchern gegenüber die Verbreitung seiner Lyrtt zurück, obwohl doch belanntermaßen gerade per Lyriker Liliencron oie Herzen der Deutschen am meisten gefesselt hat. Immerhin haben auch seine Gedichtbände, von denen vier zur Erstes Blatt Dienstag 3. August 1909 159. Jahrgang Nr. 17 »SSs fEX A** A ** uaaIaa PlUMtOr /■ «IlJVlUvls— iS General-Anzeiger für Gderheffen MM Annahme von Anzeige, V 1 6 V 1 u.Land" und.Gerichts- bis oomtoSTiM Roiatisnrdnld und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vnch- und Steinörudetei H. Lange. Nedaltion, Expedition und Binderei: Schuiftratze 7. in al" : E. Heg; tur den wk. 7.25 T Preis > Mk. Das Zarenpaar in England. Gestern früh verließ der Zar mit seinem Geschwader Cherbourg. Die französische Division gab dem „Standart/' und dem russischen Geschwader, die unter dem Salut der Schiffe mtb der Forts nach England in See gingen, das Geleite. Das Zarenpaar traf bei prachtvollem Wetter an Bord der Kaiseryacht „Standard", begleitet von drei englischen Kreuzern imi> in Begleitung der russischen Kreuzer in Spethead ein. Die Königsyacht „Victoria and Albert" mit dem englischen Kmrigspaare und den Mitgliedern der vrriglicheu Familie an Bord fuhr dem „Standard" ent-- m 709 crwerks der fc6 mgSarbttien in | urch schriftl. ngebotsoordrult« i 1 und bei dec l» ^Vordrucke gegen m I von 1,50 9)1.’i gegen. Bei ihrer Ankunft wurde die russische Flo kille unter dem Donner der Geschütze von Portsmouth von den Passagieren zahlreicher VergnügungsDampfer lebhaft begrüßt, 'die Grüße wurden von den russischen Schiffen begeistert «ertoibert Der König und die Königin von England bc- ■aben sich an Bord der „Victoria and Albert" zur Bewill- Üommuung chrer kaiserlichen Gäste an Bord der „Standard"". Nachdem barm die kaiserlichen und königlichen Maje- jiäten an Bord der „Victoria ani> Albert"" das Frühstück angenommen hatten, wurde die Flottenschau über die auf :.an Wege nach Cowes in Parade liegende Flotte ab* enommen. Die kaiserliche und die königliche Jacht, der Drei britische Torpedobootzerstörer vorauffuhren und denen rie russischen Panzerkreuzer „Rurik" und „Makarew"" jolgten, fuhren die sämtlichen Linien der englischen Flotte ab, die in einer Stärke von über 150 Kriegsschiffen zu- l nnmengezogen war, darunter 24 Schlachtschiffe erster lasse, einschließlich sieben Dreadnoughts. Auf der Kom- t entsprechend« L 'hen ist, bi? sM ; rm. 10>/2 llhr,» , Zimmer 9h. 4r.p auf Vordrucken:: tigung finden.) i : ter. Freie te gsstift 10 Gieße«. il Trau üchterchensa hannesstrasse 16. ((673 4. imandobrucke der britischen Jacht standen inmitten einer glänzenden Suite der Kaiser und der König in lebhafter Unterhaltung. Die Schiffe feuerten Salut und die Mannschaften nahmen Paradeausstellung. Die Schiffskapellen der englischen Kriegsschiffe spielten die russische Nationalhymne, Dährend auf den russischen Schiffen „God save the King!" gespielt wurde. Die Flottenschau dauerte eine Stunde. Um 4- Uhr 30 Min. gingen die Jachten bei Cowes vor Anker. Llbends fand an Bord der Jacht „Victoria and Albert"" ein Diner statt. In der Bevölkerung Englands ist die Freude über den Besuch des Zaren, wie es scheint, nid)t sehr groß. Das P-rrlamentstomitee für russische Angelegenheiten hat nam- i d) dem Minister Sir Edward Grey einen scharfen Protest gegen die Aergernis gebenden russischen inneren Ange* ezenheiten überreicht, in welchem angeführt wird, daß im Menreiche innerhalb der letzten paar Jahre 2116 Menschen iingcvichtct worden seien, während nach Sibirien in derselben Zeit 74 000 Menschen verschickt wurden. Der Pro- > :elt wendet sich ferner gegen die russischen Gefängnis- Muel und die dort Üblichen Torturen. Er ist von verseh ie- > benen Bischöfen und Lords und ISO anderen Personen unterzeichnet. im iiihbraraawiuuuuMMi Seltsame Ansichten. Don O. K. Semt sich heutzutage die Schulbehörde nicht entschließen kann, bts mannigfachen Wünschen und Forderungen dec Stürmer und tHänger auf pädagogischem Gebiet kurzerhand folge zu leisten, so bat das vielfach seinen Grund darin, daß man altbewährte Bil- Mlgswege nicht verlassen will, um sich einer neuen Methode in bi« Anne zu werfen, für deren Vorzug der Beweis noch nicht j I j). 25 U st. 20 U st. 45 W : 18 U l7U )0 , 60 U Ä tersweö2 'ttstacht ist. Aichers verhält sie sich, wenn die Bedeutung eines «faches für die Bildurrg des Schülers offen zutage tritt, wenn, tüt Einführung desselben airerlänntermaßen als Bedürfnis emp- 'inben wird, wie z. B. die Einführung des biologischen Untec- 'ichts, nur daß fick) hier wieder die Schwierigkeit erhebt, dem ittcn Lehrfache innerhalb des vollbesetzten Stundenplans einen Atz zuzuweisen, was nicht»ohne Konzessionen auf sprachlichem 'tabtete oder in der Mathematik möglich sein wird. Wie kouser- 'edb aber die Schule früherer Tage war, und wie skeptisch sie bet Einführung neuer Disziplinen oder technischer Mittel des bckerrichts gegenüberstarrd, mögen zwei fllotizen lllustrieren, die tn der im Jahre 1865 erschienenen Gymnasialpädagogik von Lcl Ludwig Roth, eines Schulmannes, der seinerzeit große An- rfatnung genoß, entnehmen. Die eine ivendet sich gegen die ä^führung des Turmmterrichts: . . . „Diesem Zwang ober vol- rnds die TLilnahme aller Sck)üler am Turnen zu unterwerfen, « Turnstunden zum Teile sogar zwischen den wissenschaftlichen lmrecricht hincinzuscyieben, erscheint mir dem Prinzip und der tvchrscheinlichstxn Wirrung nach gleich verfehlt und verwerflich; ac Prinzip nach auch darum, weil cs als eine Konzession er- --«int, rodele einer politischen, alle wirkliche Bildung an feindend en 3 die om Inti OR tzgek n Rahmen •je« wffenilid) zur Bericht OWfanitautgabe gehören, gegen 1OOOOO Äiiufer gefunden. Besonder» inlifbi tft der Auswahlband. der 3u Auslagen erreichte. ‘Aut mctsten aber tag dem Dichter an einem wirklich machtvollen Turchdringen feine» kunterbunten üiüj ,tz>- rträge, x por^ughi „Pogasred, an dem viel gesellt bat und beffe Psarrvcnvalter in Rieder -Moos; Psarrvcrwalter Rabenau zu Londorf zum Verwalter der Pfarrgehilfen- stelle ta clbst; Pfarrassistent Korell zu Bildet zum Pfarr- Llnbt 3od>: bei ^eifchbefchauer- Jm .iahe 1910 falb* in Hegen da» Cftwi, bnuaandn werde btr Zufuhr twn Fiei ch »cm Lande iur Stabt größer Es müsse d-eferdalb dann umf-mebt aus che 'flidxigfrit der Ausstrklun, rmrt "iesunddeitSicheines t" dacht gelegt werden ."In Arberlgen sct es vorgekommen. daß em solcher GefundbettM'chein den etrmprl de» „Standesbeamten' trug, da der Bürgermeister gerade abwesend war. Hierauf fand ncch Borftanwwabl forme btt Sahl einer »um Mmistcnum ,u entsendenden Stommifium statt Ter Bürgermeister tx>n Tarmsiadt sowie da» i'4wfth Ministerrum waren am Erscheinen verhindert und kiesten sich entschuldigen Als Vertreter bei RetchsvcrdandeS nahm dessen BorftycTtder, Schmidt Tüsfeldorf, an der Bersamm- lang teil •• Pfarr-Tienstnachrichten Dem Pfarrer Röm Held zu Wingershauien wurden unter Vorbehalt seiner dienst pragmatischen Rechte al ? Pfarrer die piarr- amtlichen Geschäfte zu i^runingen übertragen Ernannt wurden Pfarrverwalter Rom Held zu Londorf zum Anzahl der Festteilnedmer brecherische Aallschirmabsturz tag zujammcngekommen Ruch Abordnungen an# de« darlreifen. von Heuchelbetm. Lollar, isießen und D^-1 bürg waren der Einladung gefolgt. Um IV, Uhr togtjj B zirksoerlammlung, in der der Vorabende zxrraD'I Bottenborn a!lc Erschienenen begrüßte Es folgte ja*0! die Berichterstattung über den Feuerwehr Verbandst^ 1 21 tt» Stadt unO Land. Gießen, 3. August 1900. Meudclofohnfcier. Von herrlichstein BLetlcr begünstigt, sand am letzten Sonnlag auf der Liebigehüde die Mendelssohnscicr des Mitteldeutschen SängervcrbandeS statt, bei der sich lnge- idcs und befreundete Vereint i einer aus Aforlin zusammenfanden, um dem ttnbcnlcn eines Meisters zu huloigen. den» der deutsche Mariner- gcsnng so viel Perlen von unvcrganglidfom Werte verdankt. Und, um es gleich vorweg zu nehmen, der Mitteldeutsche Sängerverband kann auf bi se se n denn, was geboten wurde, gab Zeugnis davon, aus welch hoher Stufe der ''.'kanncrgesang tn seinem Bereiche steh:, dank der unermüdlichen, geschulten Taiigkeil der T r.gcntcn und dank der treuen, arbeiiSsreudtgen Hingabe der Sanger. Ter erste Teil der B.ranstaltung war durchivcg dem I weihevoll zum Herzen fpt I U Xr Breidert, begrü tc ., rauf Bedeutung der Feier und auf die Verdienste des Meisters 1 in. Tann folgten Einzelchörc mehrerer B.reine und unter .1 u i man ns in i erhaf er Leitung zwei gr b rc Vl’ore. zu denen sich Mitglieder aus den verschieben,ien Vereinen zusammengesundeti hatten; diese beiden Ehore zeigten, obgleich nur zwei gemeinsame Proben zu ihrem Studium möglich tvaren. wie gern und freudig die Sänger der Führung Irautmanns folgen Rach einer kurzen Pause wurde der -weite Teil der Feier eingelkttet durch einen Prolog, der von Alfred Mod gedichtet war und von Hauptlehrer Storch aiiv Buschach wirkungsvoll gesprochen wurde Tiefer Prolog ivicv in seinem ersten xvu nochmals auf Mendelssohns Bedeutung hin und trug im zweiten ?vite dem Umstand Rechnung, datz das E/eburtsianr des Meister- uns Hahdn genommen hat, dem wir die iKTrhcbc Melodie zu ..Teuischlano, Teittsch- land über alles" ierdanlen. Fn seiner Weise begleitete Pros. Trautmann den Bor.rag bev Prologs, indem er Reminis- zenzei: aus dem soeben gehörten ersten Teil emjlochl Täler iveit. o > oh.'n, ‘^.er Lai dich, du schöner Löald rc. und zum Schlusi, zunächst nur andeulend. dann markig l^rvortretend. überging in die Melodie Deutschland, Deutsc.;- land über alles. L.r Weglarcr shiabcncbor fang nun die erste Stroplworauf die Versammelten sich erhebeit, um bei der zw.iien Strophe einzusallen und das Lteo zu Ende qU fingen. eine begeisternde unb erhebende vaterländische Kundgebung reihten sich nun m buntem Strauße aneinander Bollslicber und volkstümliche Lieder, die die einzelnen Vereine in edelstem Lettener zum Bonrag brach- tem Etwas herausgreisen aus der Fülle des Schönen, das geboten wurde? Rein, das isollen wir nicht, „um nicht am Andern Unrecht zu begehen". Alles zeugte davon — n» über Pu* Be äb»tz »Ü eedubau brecher im ersten Haufe links ber *ö«tld>en SottHube in ben weinen^ Atnbemkbtedmun«, Ucletwerhrn bet BetnnbtuM beaxiienytrt :teid>er™nfe in tänbttd>en mu in f -rrjn.t »XÄ'Ä tÄ ^iUX -..7 arftss, aa.t-.a“-.: I ■SJZ. •sau: unb somit brr FknschbefchMuer des nnee tkurfr* wi<*lo ’™ rf?biZT nicht umgek,hri Vor allen T-rngeu pfle man daraus ahica. bei liclen nach «nbt, b.t er | . e aithaAUtci «'N niemals zum Verarbeiten ««b .. rageskalenber für Tieusiag. 3 Ang Stadt- Vonmrae Ordnung fn feit bcm 1. 3jnuar 1JÜÖ wbl Lbfcltr H cprretten Vorstellung: Ei» Sal.ertraum dem Papier in Kraft getreten, doch ixttefl tn Cbettenni lirm' I , f __ u Uhr luh unbekannt Das Venmegen tx» lebenden Vietni u't und d um. e öidx bffr<: und brachten vunbeNe von fremden mit. ht< S, Sehenswürdigkerten bei mittelalter!idren Lichs hnubiiptm ti» ■ dem naben MLofter Arnsburg ernen Besnch abstatteten. Mu eyet SapeNe war ber Eisenbahn erve rf m von Oiot-*«tbffc im Sonberiua mit „Ämb unb Ücgel rndnenee: er hielt tr) den Nachm i: i m der 3labt an' Tic Sicher selbst waren schan». weise -u brr Velannten unb auch tn der wcil-H llmgeacnd .dirt*i ä v .. _________________ LangSdor ser Kirmes auSzewa^dert. öir nach oct Buk Difär in «Inger-Hausen: Psarrverwalter Happel zu! ^rct den Reigen der vielen ^"Ehmnhe, m der ^»chdarfchch L-mvct.dc.m ;um iiarr.ffifTnt.n m «Übel; Ä «.'fft «bt Toll zu Mühlheim zum Psarrverwalter ,n ^.ampe.theim Lang-borfer wollten tu?d> einmal b i l l igesBr: zweite Pi'arrstelle); Psarraifistent T i c h i zu Lffenbach zum |nnlrn 3 ?balb batten jn- bie jlirdxtrib 3 Tage früher etln Psarrasjistenten in Mühlheim; PfarramlSkandrdat Page t>fm Kalender nach üblich ist Abseits vom ^onma» zu Tarmstadt zum zweiten Psarrassistenten an der unirrtrn unt> m*br in der Stille übtrn iut> drautzen am 8 ''cmcinde Essenbach; Pfarrafjistcnt Winkler zu Langen L ad/tr ice. bi? bn den an den lehten Zonnloaat in iUm Psarrverwalter in Ensheim (unter Zurudnahme feinet LanK« Um^. nd cbgebdUrnrn Preisf chcibenfchie tzca ch ürnriinung ium ^farroitor in Saunbeim : Ufatramteten. rrft< ck»tt bm>ergr»angrnji brftrn । JJ/*! cu-a, Pd i's, iu b-rafenbaui«, »um tfanbit« in *«««• ;'» ™ * heim Zur Wiederbelebung werden ausgeschrieben: tie gaitnnd?! I v j ,i ] llnierf W a s serleit»», Rtedcsel Freiherren zu Elfenbach ste»,t M- Präsentation-- Betr, d g. c?t Tas QuNlgebiet. d s sich» recht zu; die am 16. September frei werdende cvang. 'ßfarr-1 etucr uf’.ntxt. lici.rt täglich NXJ Subikmeicr Wasfer. *r stellc zu Erzhausen. könnte nu inner Eahrrmmgc auch noch btc Ctt: Langsb^ •• A us dem Militärwochenblatt. Der flöniq ülcftcr Arnsbuig unb Birklar versorg-n Tn bciili.-r i hat bu (rilaubiu» zum Anlegen nichtprentz. Orden erteilt:! undet sich auf einer Anböbc. al.' Pumpstation oicnt die '. . .k-v Tc-S Nommandcurkreuze- erster ftlafie des Grotzh. Badischen Die Lr-tuno ein. t h. : uaufwanb an rund 600 . (1. .H ff s 115. - be- ■. Un | . der U n : e t r 14 niafie nut Eichenlaub desselben LrdeirS: dem Hanplm. Frhrn. in allen Klassen e1 ule wieder begonnen. Nüdcr v. DierSburg im Ltidg-Fnf.-Regt. (1. Grofth. Hess.) Schulen war -n S Wochen lang ge.chlosten 9k. 115, dem Rillm. Frhrn. Welierweller v. Anthoni x Ridda. -K). 3uIl linier oen UbhKn. welixu R'tterkrei.j 2. Waffe: den LH. Graten v. L o n. g s d o r . bcn obtrl)e|f .(dien 9i e be n b a 1) n en wert o. Ltrzemieczy, gen. SieujoiUe, EhakeS °e Beaulieu, odezu unterbunden Wie steht cs bamu? > 1 . b n Lt-. Frhrn. u. B;1' >' . Frhrn. v. Prciischen. Frhrn. v. Rotenhan, sämtlich nn naß, E,?lnhausen und C«.rollen I maivuiq un 2 Ul: aide-Drag.-Regt (1. Giotzh. Hess) 9k. 23. — Tas Ritter- hat denselben Anschluß und auch na h y« Ben Am D freut erster ttlasse des Grollb. Hess. BeidienstordenS Philipps schlus; an den von (' legen kommuden Jug 3.16 Uhr gr M ercüniütiqin: »cm Cbcrilt. Wuuich kmi State »cl oirett bet logen. Sabcfiig na Sahl ifcn « uni ■... I । oi.s * «. sv. Hin !nachmittags lammende Zug i nl An,c lüft nach allen X» l. ^d. ^eib-Gren.-Reg-. 9k. 10V. in tunaen, ebenso der um i .lu Uhr ab ..e - kommend.- Zug - r> ? «1 16aJ ?6 r0 m 7^.wiur^ ui*m s Tagen lewen wir unter einer Schuakenpl a, Tarmstadt tbrt 42. Bornands.ibung ab. xem .VLilieldcunch.n Arl.ett?rnachne.överbaiü> iu Franksurt a Ä wurde ein |äbdid)cr ZuiLutz von lüu Mk bnvillift Ter Lderhes i chin Hevgfthaliun^s-. rrtm-hrrti gtnoiienidall luuiben 260 Mk. als Juithuü 5u den Tranco i: 1 “ r bcr- 'aiii » "lua «Ltiern „un. ;--el ‘tu. cm - ! ..■■■btn b« =t<*.!V;!-. mnaU ,. . -fibi.' 0« ...niao*N»| für «rauem m «etlij. Mt. öeuraaotc:ftuno »um S . murn- N Da» •otreibau« iMl bi« »um l .1 I tonb« amau fid> b:c Snmmmtung baUn. 1- n«d desachbet ' » igeiangoctcm croilnetr bcn dottcabinft I b-bingun,«weift 4Ö0 »t. dncm crbetcnkcn Ä" hui: nianl nmrbcn btt toOflelubrni für « d'r l-nbw,v-lft i'Hficld)ctl Tarmftabt, Stuber bt> CttogtifihJi.u 1 X.« « Ä Ärtta-S Sm™. ”Bi^|u6..^h*m;.n^o >cr, *f..o '1ClllJhne< ta, ^,rttilnuno % .^T'nln"d' nXt ««' auAlcruntc t» n XOarrcr : r n < r • «Ibba erfmtuu. wurde abgdebnt da zu wenig Material zum Bc,ch..1 n der A 1 ’^u/ftAuÄ" Die Urbenoc.fung des Vermögens d i Vezirksverems cneninich ^um immer größ« M'th'lfe er.ordeN jxt JrafUtj e.,i die L st wurde ucn fern tku'tanb unter Annahme bei gestellten r-^-itz.idda Bedingungeii. angenommen Rach einem R.' ra» der Lanbtaas 1 ‘ ® fi-nrn ■'iVrh#i/<• n T. g'öilr’te 'S algrotbiidcn Brauer und Tr Weder, über die tometnbdku.-t- ‘^nlt A“m tlcucn DtUhel'en. X« refonn, wurde der Befihlutz der GesevacdungSkommtNion bex | UH < 2 Mi Stänbetammc. »am 38 Juli, mu einigt, flbünecrungc« „ ■ I.imftabl, 2. Stur In Lcbrcr öaticr » »ugeinmmi. 1 icicr Scfditufc nnrb Donnen emer ri-narxt- «nft-»t. bcr »ur *U tn Wuur.badi wellt, bot ..d» «""« K . . , iammtum. bic ,n der erften fcdlfte be, -.»lemder aal,findet. I f’ ■3«» '“'»>»« Um>ottt4llgltil _t r .'ien ^oile des -anles. lndem er der z:el-1 wurden mit Preisen dekacht l Preis, ein Regulator, fc» *1 iStWB »craucgcecÄn m.t»fc Tu nnu t.1fc|St »u,g3»c.^~ H*t %%4UnÄ"t"tT«««"“- - *=.. ein lt»».«. Abotf -X.de, . 3® fr. tut * ; btt bolliranbifltt alt allc tn bcn u»un Jaercn «.mi.ncn-u km«»in »cm jltnocmn un» ^ ,:'d- X.drl: « gr. nvci Uanbfdxtft.Dilb«. L. ddnttil X XntliÄ, Äw «« ÄJtrt Lnt°nb.ü,uglub I > «c. «n Befted. Stl, -.Ibd. 6. Lt. ernt fu.urwj abedcÄ« von dien anJtttn ftn.’nn bt.t.ach" j»l p,ü“’ l! »« bcibcn Turnmatte, i- y SauauCbttbtel; 7,-8r.ein vafd-gtreti».» Sagnrt: n »4 bali.Mxt.ctdM»> MfiKlfcn ..-lt» Iu Samen bc. -c.m l,“ut 11 ' guten .cd Ctrl ernu : d.c | ein edWCtMcug. >- sdimibtSiobnbrrg. 9 Ur. ein «HM geber und Mitarbeiter sietteti uns eine wisseufchaitll h tüchtige Schiller Ausgabe ui Aussicht. — Kleine Lhronrk aui Kunst und Wilfenschast. dm nä lockte ei^I Cl benen b{t?l ’N=4* S statteten ■ l?Sc Un c4 • «*• iSftS lW »mS Wl »»« « '?eit «-d-i qn 3u9e,bflV Weitntolbahn^ ?‘J? Siglen, ^Itattctcn. v°nGr°ß,^ ™n; tt 6itl:, ^WhxitenL 7" Umgegend bdfr. *-. die nach C 1’n der NaGpv einen Cnnjini4 1,1 Mohl zum crife' billig^ (? W früher y» -Abseits vom Lvnru sich Draußen am; tcn Sonntagen deibenschietzei, uten des hasjiE- ic probten für -n wird und am t: crc Wasserleitrl Luellgcbiet.das^I tubifmeter Lasser, i ch ine Orte LanzL» ■ 2er hachbebälml twn dient die M nd von rund 600: Stück der neuen $a Nriebübergee! Strecke Oueckbon von Butzbach die- 6d e Scharlach- und 2d icutc der Unten:; er begonnen. ? n. en Klagen, lutlif: i Sad-SalzhausenJ Anschtußverlü enbahnen toerjl steht cs damit/ >a ende Jug der <: hat atvbalb t--? Jiüiag-'jng V'4 ch Äicßen. L-s n Zug 3.16 Uh: : | ifeti. Ser uni 'M chlutz nach alte M lös tominenbc 6-i| r SchuaieniO i. Ler auf dem y cholen, kann sich - >P-°islß"Ä ■5fe: -'S*® .if 8. * wÄ. ■s$»* 'S--Ä L'SM «xH irüBlc- kftern fand Ino« idda der Gustav-!.: N ir bis zum lehteiiW c den Gottesdien'i -Ni estprcdigt hielt iMli dc- Orlsgeistl'-Vjl Mav Adolf der cA Jt MS dem Ü3; i r-gMa erstatt^: ; *>»«$> «ordert. J '•Tahba tprath a-^, S'SS Lehrer L weilt, 1)0} I*6 W" .. : crscholie-'- tiü '"i,£2ie Saft» W L- md AI- Rödelheim. Bezirksvorsteher Stellvertreter Bender-Rod- Heim hob die Verdienste unseres Landrats hervor, unter dessen kurzer Wirksamkeit die Zahl der Freiw. Wehren schon von zwei auf acht gestiegen sei. Landrat Dr. Daniel versicherte, daß ihm besonders die Förderung des Feuerlöschwesens sowie die Quellwasserversorgung seiner Kreis- gemeinden am Herzen liege. Punkt 12y2 Uhr trat die hiesige Wehr zur Hebung unter Leitung ihres Kommandanten Koch an. Sowohl die Schulübungen als auch der Brandan- oriff fielen in allen Teilen für die junge Wehr gut aus. >kurz nach 2 Uhr bewegte sich ein stattlicher Festzug durch die festlich geschmückten Straßen unseres Städtchens. Auf dem Festplatz Iftelt Bürgermeister Kühler, der Begründer uirserer Wehr, die Begrüßungsansprache, die mit dem Kaiser- hoch schloß. Das herrliche Wetter gestaltete den Kreisfeuerwehrtag zu einem gut besuchten Volksfest. X Hanau, 2. Aug. Ein Kamps aufLeben undTod spielte sich im Polizeigefängnis zwischen dem Aufseher Köhler und einem Zuchthäusler namens Friedrich P a p k e ab. Der Sträfling kam von München und wurde hier in Zwischenhaft genommen, um später nach Wehlheiden weitertransportiert zu werden, woselbst er eine sechsjährige Zuchchausstrafe zu verbüßen hat. Zm Polizeigefängnis verlangte er den Ausseher zu sprechen. Als dieser ail der Zelle erschien, wurde er von dem Sträfling blitz- schnell hereingezogen, an der Kehle gepackt und zu Boden geworfen. Em verzweifelter Kampf entwickelte sich, namentlich hatte es der Sträslmg barauf abgesehen, dem Ausseher die Augen auszukratzen. Als schließlich der Beamte einige Hilserufe auszustoßen vermochte, erschienen seine J-rau und ein Gefangener, die ihm nun Beistand leisteten inü> ihn befreiten. Der Beamte wurde am rechten Äuge schwer verletzt. | Saatenstand und LrnteschStzung vom |. August 1909. Deutschen Reich. Die Preisberichtstelle des Deutschen LandwirtschastSrats hat zum 1. August eine zweite Schätzung des voraussichtlichen Körner- imd Strohertrages für Winterroggen veranstaltet und außerdem die Ernteschätzung erstmalig auf die übrigen Getreidearren und die Futterpflanzen ausgedehnt. Das Ergebnis der Schätzung, ausgedrückt in Prozenten einer Mittelernte, ist folgendes: W.-Roggen : Korner 96,6, Stroh 88,7 ; S.-Roggeu: Körner 95,0, Stroh 89,9; W.-Weizen: Körner 89,0, Stroh 85,5; S.-Weizen: Körner 95,4, Stroh 92,1 ; W.-Spelz: Körner 98,6, Stroh 96,9; Gerste : Körner 99,3, Stroh 96,4 ; Hafer: Körner 100,8, Stroh 99,0. Kleeheu: Stroh 68,5, Wiesenheu: Stroh 66,4. Am 1. Juli d. I. wurde der voraussichtliche Körnerertrag von Winterroggen auf nur 92,2 geschätzt. Bei der Beurteilung der Prozentziffern ist zu beachten, daß die mit 100 bezeichnete Mittel- ernte im allgemeinen als eine gute Mittelernte anzusehen ist. Tas kühle und regnerische Wetter hat mit kurzen Unterbrechungen auch im Juli angehalten. Haben die häufigen und zeitweise von heftigen Winden begleiteten Niederschläge awch viel Getreide gelagert, das Umsichgreifen des Unkrauts begünstigt und in Verbindung mit der meist kühlen Temperatur den Reifeprozeß verlangsamt, so waren sie nach der außergewöhnlichen Dürre im Frühjahr für die Entwickelung sämtlicher Feldfrüchte doch von lünftigem Einfluß. Allerdings ist für die ohnehin schon verspätete lernte jetzt beständiges und sonniges Wetter dringend zu lvünschen, wenn sich die Erwartungen aus eine gute Ernte auch in quali- mttver Hinsicht erfüllen sollen. Das Unwetter der letzten Tage im Juli scheint diese Hoffnungen bereits in manchen Gegenden beeinträchtigt zu haben. Jedenfalls erleiden die kaum in Angriff genommenen Erntearbeiten eine Störung, die um so unliebsamer empfunden wird, als das Abernten des häufig lagernden Getreides an sich schon eilten größeren Aufwand an Arbeit und 3eit erfordert. Beim Wintergetreide, das iwch vielfach .unn und auch kurz im Stroh geblieben ist, dafür aber schöne »olle Aehren aufweist, Iwben die häufigen Niederschläge sehr vor- k.ilhajt aus die Körnerbildnng eingewirkt, so daß sich die Aus- pichten seit dem Vormonat vielfalch noch wesentlich gebessert haben. Ter Körnererttag von Roggen dürfte nach den vorliegenden Gerichten im Durchschnitt befriedigen: von der Qualität läßt sich dies mit Rücksicht auf das vielfach eingetretene Lagern uitb b:i ungünstigem Erntewetter noch nicht mit Bestimmtheit voraus- i egen. Mit dem Schneiden des :)roggens wurde auf leichten ^oben vereinzelt am 22. Juli begonnen, doch ist die Ernte Lefler noch nicht weit vorgeschritten. Vielfach war der Roggen zurzeit der Berichterstattung noch nicht vollständig ausgereift, utb wird in solchen Fällen wohl erst Anfang August abgemäht 1 -.erben können. Der Weizen braucht zu feiner vollständigen Entwickelung meist noch 3 bis 4 Wochen, so daß für die Ernte dieser Frucht mit wenigen Ausnahmen wohl erst die zweite Llugusthälfte in Bettacht kommen kann. Hat das günstige Wetter die Zolgen des späten Frühjahrs auch nicht mehr auszugleichen t.ermocht, und wird der Stand auch meist als dünn und lückenhaft b'»eid)nct, so erhofft man angesichts der guten Ausbildung der Mehren immerhin ein leidliches Ergebnis. Voraussetzung dabei träte allerdings, daß jetzt günstiges Wetter einträle, um ein wei- ckres Umsichgreifen des Rostes zu verhindern. Von besonderer Äedeutung waren die Niederschläge für die Soinmerhalm- rir ü d) t e, die sich nicht nur erholt, sondern vielfach sogar in Überraschender Weise entwickelt haben unb auf günstige Ernte- r-träge hinzubeuten scheinen. (£inc Einschränkung crleibct das künftige Urteil allerdings durch den Umstand, daß die Ger st c b:i üppigem Wachstum meist Neigung zur Lagerung zeigt, wovon nan eine Beeinträchtigung der Qualität befürchtet. Bei Hafer i.t Lager nur in geringem Maße vorhanden und auch die durch Fritfliege unb durch den sehr häufig erwähnten Getreideblasenfuß cnrursachten Beschädigungen scheinen die auf eine sehr gute Ernte ^richteten Hoffnungen nicht fonberlid) herabzudrücken. Auch den Hackfrüchten ist die Feuchttgkeit des abgelaufenen Monats sicht zustatten gekommen, doch vermochten die Rüben, die stellen weise auch unter Engerlingfraß leiden, den Rückstand nicht ganz enzuholen, weil die für das Wachstum so nötige Wärme bisher weist fehlte. Dagegen zeigen die Kartoffelfelder nahezu überall ein sehr günstiges Aussehen; der Regen hat das Wachstum triftig angeregt und die Vorbedingungen für eine sehr ergiebige timte geschaffen, andererseits aber die Bekämpfung des sehr über- Ipmd nehmenden .Unkrauts gehindert. Wenn auch über Ktank- tatten bisher nur ganz vereinzelt berichtet wird, so wäre doch auch rir diese Frucht der Gintritt trockener Witterung jetzt sehr von Vorteil. Die ohnehin sehr spärliche Futter ernte hat durch lv.el Regen auch sehr an Qualität verloren. Wo man mit dem Schneiden des Klees, meist ohne den erhofften Erfolg, zu Lmge gewartet hat, läßt auch der Nachwuchs sehr za wümchen übrig: zum Teil ist es die midauernd kühle Witterung, die auch tae Aussichten für den zweiten Schnitt vielfach wenig erfreulich Nstaltet. Auch das Wenige, was die Wiesen lieferten, wurde erfolge ungünstigen Erntewetters vielfach in minderwertigem Zustände eingebracht. Der zwette Schnitt verspricht allgemein etwas taffer zu werden, namentlich da, wo man den ersten nicht zu weit tanausgeschoben hat. Zeppelins große Zahlt. Die Abfahrt von Fraukfurt. Schon in aller Frühe begann sich das Fluggelände, wo Zeppe- lüt II. fest verankert lag, mit einer ungeheuren Menschenmenge in füllen. Der Zustrom war heute noch größer als am Samstag. Eereitd um 6 Uhr wurde mit den Vorbereitungen zum Ausstieg b tgonnen. Um 67? Uhr begannen die Motore ihren Probelaut. Nachdem kurz vor 7 Uhr Cberiiigcnieiir T ü r r eingetroffen war, toiirbc bet Gasverlust burch frisches Waffetftoffgas ergänzt. Gleich- zmtig würbe Wasserballast eingeiwmmen. Tie Abiperrung durch iGititär und Polizei war heute sehr stteng. Graf Z e P p e 11 n i r., da inzwischen gekommen war, nahm eine genaue Kontrolle vor. Sie ganzen Vorbereitungen vollzogen sich mit einer, bewunderns- leerten Ruhe. Kurz vor 9 Uhr kam,Oberbürgermeister Adickes an gefahren. Dann en'chien Minister v. Moltke mir einer größeren Begleitung, später Prinz Lskar von Preutzen, Prinz Friedrich Karl mit seinen Srnci iLvhnen, der Korpskommandant v. Eichhorn unb der Oberpräsibent ber Rheinprovinz v. Schorlemer-Lieser. Prinz «zriebrich Karl und Prinz Oskar von Preußen bestiegen die Gonbel unb besichtigten alles genau. Währenddessen war Gr a f Zeppelin im Auto eingetroffen, von der zahlreichen Menge stürmisch begrüßt. Graf Zeppelin bonhe mit herzlichen Aorten lur die vorzügliche gastliche Aufnahme, Geheimrat Tr. Gans dankte dem Grasen für den Besuch und wünschte ihm eine glückliche Rheinfahrt unb hoffte auf frohes Wiebersehen in Frank furt mit Z. III. Tie Passagiere fliegen ein. In ber vorberen Gonbel nahmen außer bem Grafen Platz der kommandierende General v. Eichhorn, Graf Zeppelin ir., Hauptmann Georgs, Dbcnngenieur Dürr, bic Kapitäne Hacker und mau, Ingenieur Stahl. In der hinteren Gondel faßen nur vier Personen, die Monteure unb Direktor Eolsmann. Fünf Minuten nach 10 Uhr gab Graf Zeppelin das Zeichen, die Motore in Gang zu setzen. Sein Kommando: Alles fertig, Achtung, los! erschallte, unb 7 Minuten nach 10 Uhr erhob sich das Liiftschisf und flieg leicht und elegant in bic Luft empor, um den Kurs nach ber Stadt^zu nehmen. Es umflog zunächst nochmals ringsum die ganze Stadt, beschrieb einen großen Bogen um den Dom und wandte sich bann ber Außenstabt zu, um bic Richtung nach Mainz—Wiesbaden einzuschlagen. Tas Luftschiff ging bann, wie gestern schon mitgetcUt, über Mainz und Wiesbabcn, flog bann burch ben Rhe.ngau nach Koblenz, wo es um 1 Uhr ankam, unb machte von Dort einen Abstecher nach Ems, wo es kurz vor xl->2. Uhr ankam. Nach verschiebenen Hebungen kehrte es bann um 2 Uhr nach Koblenz zurück, von wo es die Wetterfahrt antrat. Zn Köln begann bereits in bett frühen Morgenstunben ber Auszug nach der Luftschiffhalle^ Tie Luftschiffhalle hat eine provisorische Telc- phonverbindung erhalten; sie wird von den Ortschaften, die Zeppelin passiert, ständig über die Fahrt auf dem Laufenden erhalten. In den Morgenstunden rückte Militär und Schutz- mannschaft aus, um bic strenge Absperrung ber Halle vorzunehmen. In einem Umkreis von 300 Meter ist sie von 10 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags abgesperrt. Nur Personen, bic einen Passagiersckiein bes Gouverneurs ausweisen konnten, bürsten bie Absperrungskette passieren. Zeppelin im Gewitter. Wie wir noch gestern abend durch Aushang an unserer Geschäftsstelle meldeten, kam bas Luftschiff bei R c m a g c n in ein heftiges Gewitter und in einen Sturm, ber mit 18 Meter in der Sekunde wehte und das Luftschiff znrücktrieb. Schon bei Koblenz war der Lenkballon einer starken Gewitterbildung ausgewichen und bei Neuwied manövrierte er längere Zeit, um gegen den immer heftiger blasenden Wind zu fahren. Gegen p1/2 Uhr wurde es bann von Bonn aus gesichtet, entschwand jedoch bald wieder ben Blicken. Ilm bas Luftschiff nicht unnötig ben Gefahren eines Gewittersturmes auszusetzen, entschloß man sich, nach Frankfurt zurückzukehren, wo es denn auch 10 Minuten vor 9 Uhr vor Anker ging. Von dem ursprünglichen Plan, K ö l n unter allen Umständen zu erreichen, nahm man erst Abstand, als sich das Abslaucn des Sturmes verzögerte und Köln nicht vor Mitternacht zu erreichen gewesen wäre. Die Rückfahrt erfolgte sehr rasch, in drei knappen Stunden. Folgende Drahtnachrichten sind uns darüber zugegangen: Koblenz, 2. Aug. Um 6 Uhr 50 Min. fuhr das Luftschiff in sehr schneller Fahrt über Niederlahiistein und nahm die Richtung in den Taunus. Rüdesheim, 2. Aug. Das Lustschiss hat soeben 7 Uhr 15 Min. in rascher Fahrt bic Stabt überflogen. Ober-Jngelhcim, 2. Aug. „Z. II" hat auf der Rückfahrt nach Frankfurt a. M. um 7 Uhr 45 Min. bie Stadt passiert. Wiesbaden, 2. Ang. „Z. II" überflog um 8 Uhr die Stadl. Mainz, 2. Aug. „Z. II" geht um 8 Uhr in sehr schneller Fahrt über bic Stadt. Frankfurt a. M., 2. Aug. Wie bic kgl. Wasserbau inspektion nmtcilt, überflog „Z. II" um 8 Uhr 10 Min. bei Mainz bic Kosthcimcr Schleuse. Frankfurt a. M, 2. Aug. Um 8 Uhr 45 Min. verkündeten Böllerschüsse das Hcrannahcli des Luftschiffes „Z. II". Tie zweite Landung in Frankfurt. Als gegen 7 Uhr bekannt wurde, baß „Z. II" bic Rückfahrt nach Frankfurt angetreten habe, strömte sofort eine zahlreiche Menschenmenge nach dem Ausstellungsgcländc. Das Betreten bes Flugplatzes erwies sich jedoch als unmöglich, da er polizeilich abgesperrt wurde. Zum Landen luaren Mannschaften des 81. Infanterieregiments seit 3/<7 Uhr berettgehalten worben. Das Flnggclänbe war durch ben heftigen Gewitterregen in einen Sumpf verwandelt. Trotzdem hatte Aiajor v. Tschudi alles klar zum Gefecht gemacht. Bevor bic alarmierte Garnison herbeikam, bereitete er an der Spitze ber ^Kapelle ber 81 er zum Empfang vor. Kaum waren bic Vorbereitungen beenbet, als bas Luftschiff in ruhigem Fluge erschien. Das Ankertau fiel, unb in wenigen Minuten war das Schiff stnrmsichcr vor Anker gelegt. Als bie Menge des Grafen aufichtig wurde, erklang bas Nationallied „D c u t j ch l a n d , Deutschland über alles" und bic Begeisterung und bie Huldigungen für den Grafen waren unbeschreiblich. Tas Automobil des Grafen blieb int Morast stecken und konnte nur burch die Hilfe des Publikums, das kräftig anfaßte, fortgeschoben werden. Der Graf schwenkte fortwährend grüßend bic weiße Mütze. Unter Begleitung eines Beritts Artillerie fuhr das Auto durch bic dichtgedrängte Menge nach dem Karlton-Hotel. Tort sammelte sich rasch eine ungeheure Menge an, bic fortwährend Hochs aus Zeppelin ausbrachte. Ein Propeller abgesprungen. Frankfurt a. M., 3. Aug. 10 Uhr 25 Min. norm. „Z. II" ist um 10.02 Uhr roicbcr ausgestiegen, ist aber bereits um 10.13 Uhr wieder gelandet, ba ber Motor in ber vorberen Gonbel nicht regelrecht arbeitet. Aus bem gestrigen Festbankett zu Ehren des Grasen Zeppelin stellte sich auch ein Spczialvcrtretcr der Vereinigten S t a a t c n v o n No r b a m c r i f a , ber Aeronautiker Mr. George O a k l e h T o t c e b i u n., ber zum Stubinm ber Ausstellung hier weilt, vor. Er teilte bem Grasen Zeppelin mit, baß er zum Ehrenmitglieb des Aeroklubs ber Vereinigten Staaten ernannt sei. lieber bie Beschädigung des Luftschiffes erhalten wir folgendes Privattelegramm: ■-*. Frcknkfurt a. M., 3. Aug. 11 Uhr '40 Min. Der „Z. II" wurde um 4 11 br heute früh einer Nachf ullung unterzogen und sollte zwischen 8 unb 9 Uhr aufsteigen. Tie ?kr- beiten verzögerten sich aber bis 10 Uhr, ba man noch auf einige Maschinenteile, bic in ber Stabt abgefeilt werben, warten mußte. Kurz nach 10 Uhr erhob sich bas Luftschiff, das von bem Grafen selbst gesteuert würbe unb nur von seinem Neffen unb dem Personal besetzt war, in elegantem Bogen, lieber dem Fabrikgelände am Röderwald sah man von der hinteren Gondel einen größeren Gegenstand herab stürzen, dem bald ein noch größerer folgte. Ter Zusckxmer bemächtigte sich eine große Unruhe, ba man einen schweren Unfall befürchtete. Der rechte Hintere Propeller war abgeflogen. Tas Luftschiff mußte deshalb nach 10 Minuten landen unb kam in großem Bogen zur Erde, wo es schnell verankert wurde. Der inzwischen herbei gcsck-asfte Propeller ist an der Achse durchgebrochen unb Kart verbogen Ter Schaden an d e m Luftschiff selbst ist nickt bedeutend, obwohl es an dem Propeller- ansatz ebenfalls verbogen unb be schädigt ist. Von einer ernsteren Beschädigung kann nicht bic Rebe sein, boch wirb bas Luftschiff kaum vor morgen auf ft eigen können. Ter Graf verließ bald nach ber Landung bas Luftschiff und begab sich in die Stadt. Die R e f c r d e t c i l c werben jedenfalls von Friedrichshafen herbeigefchafft werden. Arbeiterbewegung. Stockholm, 2. Aug. Tic von der 'Jlrbeitgebcmcreinigiöto ins Werk gesetzte Aussperrung, bic bisher 50 000 Mann umfaßte, wurde gestern auch auf etwa 80 000 Eisen Hüttenarbeiter ausgedehnt. Dreißig Fachverciue hatten vorgestern die Nieber- Icgung der Arbeit beschlossen Zur Leitung des Streiks wurde ein Komitee von 25 Mitgliedern ernannt. Das Landes^ fefretariat richtete an die nicht organisierten Arbeiter bi: Auf- forberung zum Anschluß mit ber Erklärung, daß ein jeder, ber bis zum 15. August sich in bic Organisation äufnehmen läßt, alle moralischen und ökonomisck-en Untersttitzungeii erhalten soll, bic bie alten Mitglieber zu beanspruchen haben und bie den Folgen vorbeugen sollen, bic diese große Kraftprobe mit sich führen dürfte.; Kleine Tageschronik. Aus der Vogelwiese in Dresden brach gegen 6 Uhr, abends ein Grotzkeuer aus, das mit raiender Schnelligkeit um sich griff und in kurzer Zeit 60 Zelle, 16 Karusselle u. a. m. em- äscherte. Der gesamten Feuerwehr Dresdens gelang es gegen 7 Uhr, den Brand einzudäninien. Ob Rienschenlcben zu beklagen sind, ist noch nicht feftgefteQt. Zum Rektor der Universität Berlin für das Jubiläumsjahr 1909 10 wurde ber Literarhistoriker Professor Dr. Erich Schmibt gewählt. Einwohner von Rinteln entbecEten am Messelberge eine Tropfsteinhöhle. Unter ben Schwestern des „Prcsideneh Hospitals" in Kalkutta ist die Cholera ausgebrochen. Sechs europäische Schwestern und vier europäische Patienten sind der Krankhett erlegen. 'Märkte?^ Gießen , 3. Aug. D!arkt bericht. Auf heutigem Wochen- markte kostete: Butter pr. Psd. 1.15—1.20 Alk., Hühnereier 1 St. 8—9 Psg., Eittcneier 1 Sl. 8 Pfg., Släfe pr. St. 6—8 Pf., Erbsen p. Psd. 00—00 Pfg., Linsen p. Psd. 00—00 Pfg., Tauben vr. Pr. 0,80—1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Alk., Höhne pr. Stuck 0,80—1,80Alk., Gänse vr. Psd. 60—70 Ps., Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Alk., Lchsenfleisch vr. Psd. 70—84 Psg., jvuh- uud 9iiubsleisch pr. Psund 70—80 Psg., Schweinefleisch vr. Pfund 70—90 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 94 Psg., Kalbfleisch pr. Psd. 70—74 Psg., Hammelfleisch pr. Psd. 60—84 Psg. Kartoffeln vr. 100 Kg. 7.00—8.00 Alk., Zwiebeln per Psd. 0,15—0,00 Alk., Alilch per Liter 20 Pfg., Weißkraut per Stück 00—00 Pig., per Zentner Alk. 0.00—0.00., Aepsel per Ztr. 0—00 Alk., Birnen per Ztr. 00—00 Alk. Russe 100 Stück 00—00 Psg., per Ztr. 0-00 Alk., Kirschen per Psd. 25—00 Psg. Alarktzett' von 7—1 Uhr. fc. Franksurt a. M., 3. Aug. Heu- und Strohmarkt. Angesahren waren 14 Wagen Heu (neues) und 1 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu Alk. 4.50—5.00, Stroh Alk. 2.70—0.00. Alles je 50 Kg. Die Zusuhr kam aus Lberhessen uud den Kreisen Dieburg und Gelnyausen. Geschäft gut. — Kartofsel markt-Bericht vom 2. Aug. 1909. Dortmund: Weiße runde, Kaiserkrone Mk. 2.50, Gelbfl. ovale 3.25, Holländer Aläuse 3.40, Nieren, Paulsens Juli 3.00. Kempen a. R h.: Neue Kartoffeln 3.00. Krefeld: stlieren, Paulsens Juli 2.80, irühgelbe 3.00. Willich: Nieren, Paulsens Juli 2.8CL Köln: Neue Kaiserkrone 2.50, Rosen (frühe) 2.30, Nieren 2.75/ Hollander Aläuse 2.90. Saarlouis: Rosen (frühe) 3.00. Mannheiin: Frühgelbe 4.10, frühe weiße, Kaiserkrone Mk. 3.10. (Alles per 50 Kgr.). Gießener Wetterdienst. Uorauöstchtliche Wttteruug für Hessen am Mittwoch bent 4. August: Aufheiternd. Trocken. Kühl. Nördliche Winde. Orrginal-Drahtmel-ungen. Berlin, 3. Ang. Wie bie National-Zeittmg erfährt, findet, bic Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm und dem Zaren auf dessen Rückfahrt nach Rußland statt. Hannover, 3. Aug. Wolkenbruch artige Regengüsse und Gewitter sind gestern über den südlichen Teilen der Provinz Hannover niebergegangen unb haben an Garten unb Felbern furchtbare Verwüstungen angerichtet. Die Flüsse sind über bie Ufer getreten. Auch aus bem Werra- und Fulda-Tal werden große Ueberschwemntungen gemeldet. Görlitz, 3. Aug. Eine große Feuersbrunst zerstörte einen Teil des Bergwerks Glückauf in Lichtenau. Der Schaden wird auf 200 bis 300000 Mk. geschätzt. Wien, 3. .Aug. Wie bas Frcntdenblatt meldet, wird bie Vorstellung des Reichskanzlers B e t h m an n -H 011 w e g bei Kaiser Franz Josef in Wien in den letzten Tagen des September erfolgen. Paris, 3. Aug. Der „Matin" meldet aus Oran In Port Say wirb seit gestern früh aus der Gegend von Melilla h eftiges Geschützfeuer vernommen. Die Eingeborenen bekunden ein lebhaftes Interesse für den Gang der Ereignisse. Sie erklären, daß die Riffbewohner entschlossen sind, den Kampf mit äußerster Energie fortzusetzen und in Melilla einzudringen. P a r i s, 3. Aug. Durch die Maßnahmen der spanischen Regierung ist der G e n e r a l a u s st a n d, der gestern in Spanien beginnen sollte, gescheitert. In Madrid beschränkt er sich auf die Arbeitsniederlegung einer Anzahl: Maurer. In Barcelona und Coruna, wo man besondere- Befürchtungen hegte, wird in allen Fabriken und Grubew gearbeitet. In Barcelona wurde die Arbeit überall wieder^ ausgenommen. Tie telegraphischen Verbindungen sind wieder hergestellt und man hofft, im Laufe des heutigen Tages' auch den Eisenbahnverkehr auftiehmen zu können. Derr: Minister des Innern erklärte, die Zensur mit weniger' Schärfe als bisher handhaben zu wollen. Paris, 3. Aug. Ter „Matin" veröffentlicht einem längeren Artikelüber den Bau des Pan arna-Kanals, worin behauptet wird, daß hervorragende Techniker erklärten, die von der amerikanischen Regierung vorgesehenen Summen von 2 235 000 000 würden nicht genügen, um die Arbeit nach den Plänen der Regierung zu beenden. Gibt es für Kinder im Wachstum — und auch für Erwachsene — wohl etwas Besseres als Mondamin-Milchpudding mit gedämpften Früchten? Frisches Obst gedämpft oder geschmort ist sehr zuträglich, der Mondamin- Pudding gibt Speisenährwert und macht daraus eine delikate Mahlzeit. Mondamin überall erhältlich in Paketen ä 60, 30 und 15 Pfg. Ausführliche Rezepte gratis und franko von Browa & Polsoo, Verlin C. 2. Verlangen Sie da» .L'.Büchlein. Ml# liefert mit Firmen- Eindruck billigdie Brühl’sche Univ.- Bach- und Steindruckerei,Gießen. ###### time taW-Tttr VS? telepfcia Au BoZtontr. B-ff k077» 3 Zimmer Luise Vogt geb. Stamm. it Giessen, den s. August 1909. D* - w rö7W tu r Art. Ucacn Talituna mein. Jlüox-i- » wa dei LAden etc. in j.yu au üiibeii bei 4343 empticblt i tum Auout Noll. Bahnhofs, ratze 31 ü: H Möbel-Remise 14 SIM», ßHiammeifnift t$ rcbucrluale 14 4 7 Uhr nachmittOAi. c; M rüchl. cjrtiitrgtitBt B4C kann teil iur einige 2limöc;i Oil* ■ ad)ck. j;<. morgen 1: BfLlzee Hof 10 SttTefnoBre! An'rna 8 USt Meldungen mb ÄSerhecni hab unter tß746 an bat Qkcbencr Är.u< iu adnes. 10 Änrehieeai! Ri'no 8 UM. Satt |ih rtrujt£liHi6ti. (Igel ValcutiN. Dchutze» ir >8. 4347 Ter VorftonO. Ich beschaffe raach und vcrxhwtc<*a Käufer u. Teilhaber 1*111 neuer Rauouru billig zu verfaulen. .^nbribofitrnnr #3111. ein Lehrmädchen ludjcn per 1. September Bruver Lchmtvt, ^nh.: Oeiurich (UufberOL Orau V. IVeil, lifUllflbl 10. »•■hlffe u. irew tdlar Brancbt n Lin gibiert» Milchgeschäft weiche» ffch in SLrze cu* diie t l!i*i hdubtee z: obere unb kleinere tUiacberr ooa iirjqliatofil'Sü» ba* i'ucr zu VudKirgniiic. ictzr reich auige ffaucic L-.tinimce Vohi-ung mit ‘Pub ver feffni tu vermieten Aricön*nrnhc 13L Qruntffcke )•<— .— bodinuuomvd aind di« deab- Für alle uns erwiesene Teilnahme danke ich auf diesem Wege herzlichst. JmitrÄniiioi u «ur «oni»i loMn OUiuchr. Lchr'ttt. Srtjtbctr unter 4337 an den rite neuer Unzetger erdet. .Hudehir iKuKinub caiaftt*!. l L Ctietwr zu oerrn »on irr ti st >i'n Fussboden-AosIriclilartigD mit bad- liUam bau aufirudnenb MM Fussbodenöl 8iii(iltnHitii6it,l;o!|iitngiiif|5 ctiljlilänt. Pulskl Genen t'.nnl'urter En ave 11. ar. nehiubai Vrrlonuau 4*’' Scbltue bciniirvc .Hklen zu verkau»''*t.Buddc11to x 4 Mehrere groire 5'itaunei-ESoh- nunaen nut Liebe u.mct u. eiHvai Iinp'hinhtnllttö billig zu uvitauku «£731 Bndnbof'tr.'hf WIIL Lchönc (Onrtcnbnnf au5 Birkenholz zu uertouku __N a d en nn^de r<^^. 8ii entitrr J-tirigcr Ältifift* iiffrgnf ’®Jnc emaclcoie flrbeit. |mi ■ IU gut erhotien, zu verkau« _jliuuf«l>cnJt tcucticlc^äl. ,4iV» Unverzagt, nailer klllee !'■. BttWlHi. BÄÄÄ’S aer. Roionialrooveu und Eaiiivtri- ichaii r chaderkora« iC73t>. Äoltkcffiatze ^aufurädchen Mittwoch den 4.fIugM nachm 1 Ubt. Mtueigere ich im Bieker' sche-n Laaie ‘^euliabt N zwangs «eile gegen bat. L 2 Banse .SNaiei Noihlchild' iHanSl'iich Dcx getamien Han Daffen'. Z l vtantne. eine ’Vartic lyut*- tlw XL 4. ntbie, । liah tilib»* m?ne, l Ualct,schrank. I Sou- iroUtohc. 1 4i»crde,uichirr. »in. Gllr4la i nt. INchingriiittthung, 1 ramenubr. 1 cherttko mehr Ütcidcr'chiunke u. Lv'ab. zwei voüuand. beiten 1 x.awicv cm. 2 »tc.icL medrere Ibnbo vier >:eiiiönirfbubci «eirie ionaar 1 ML - 1 iWicienoohcn Ocrttnlodcn. buppelte m’tien und dovvelic sviizen. erira stark, A Uaar 1 tOU. - 1 iHicieMbuilcn Lchweii.loctcn. 2'Vanr 1 '.Wf. - 1 dhelenDoitcn^vtaufiilic Aum Hnnabcn U Haar 1 Mk. — 1 Rielcuvoiieu 'Licke mod Xamen- teiimvieÄaarvonao'kkg. au. I Nieienvoffcu Ninoer riimufc. aUcQlröncn. nur nute bfmn'nicL.uatimienvaar von via. an. 1 Niesenvoklcaltaksec u.Tticbdcckcu mit graulen, waschechte nuic CuaL icöci Ltllck i 9)1 f. - 1 tHtclcnvortcu Handtücher, mein unb tarbtg. bewahne Cualtmu V Liück l Mk. - 1 :Niclenvoücn Lchivetzer üirfrrcicit (voiibillig. — 1 iRicirnVortcn lalcVcuiUdjcr, weih u. iatbiq. fertia geläumt. U Stück 1 Mk. — 1 -iiclen vollen Hauolchürzen mit Laiche, wa'chechi. 1 Mk. — 1 Jiicicuvuiicu Loutmer 9tormalbemdcn u.llutetbolcu, ML 2.—. 1.30 und 1.—. — l Rieienvollen Halbvand schube. 3 te bitte a.trau auf die irtrma und t. <>'• Mi. Hübte keine Ramichtvare. ionbetn gut erprobte C.ual. au itreng lehcu Vrciien. 4340 Ecke ^ranflurt. u. khriedrlchltr. derrschastUche, lebt niobcin aui* neltattcieS— ll»-.Ummer Wohnung nut tbailon u. Heranba. burtviuea Vutolcumbubeit. clclirnch VicbL eingcnttietci i^ad, Hei'.,maner- flnloge ulro per 1 Cli. au vrrui. S7Y7|_ (Sim. ,^rtcdrichffrghe lL »Caen ^.av-namirt billia iu verk ,>iank ir tßTt'i gute »tuchi tg Mann, v«rb.. s. verte.' stelle ali ka'nerer. XluOeber ob. - t.iaao.'.; t Kchr i l. Lltubcr Lnllung aut üoniar rchtiit. Ilnacbot« unter U6#W • ijin 2r.n achtbarer UIkiil Sächfisch-Ihirin-. kandrmaanschast 4230' Eine schöne, neu bergench- ttieb—i-Himutenvobnung mit au. .^udchör und Gai folort zu oer- mlfu.i_______LchÜAeultrake k». Weit 2lnlagc 30 HL Stoa, hüdlchc geräumige Wobn.inn, mobent ouineftottcL 3—4 Simmet nebit Zubehör, rer 1. Cttober zu vermieten. Äbl Näherei Holmanu tr rne 14 Trranrintter Etrah« *1 tit die vartcirc •itvüouu;i8, neu berg eitel! t. ah verniieten. 37/0 0371« Eine Wodnuna au oer- n i icien__________VoroengaHc 13. Aitißi ÖVooiiuiin, Zimm , Kabniett. liüd.” _au oerm. Lchützenltr. 11 oäTflT^rohe Stube nut .Hubeböt zu ocrriueicn. Dammitrahe 4 | Möbl. Zimm ir j (MOBj RI. tfcbcg mit iSohu oer 1. Qi. au oerm. (iJer>.toi;c 4 mi Icon eöci ♦i.a’tr vüölU gy cexuiieicn. '*«0U »r. «leuker. Lelterswen Itk 2ricitEinlage 31 »'.neu: u. teile ricnstag. 3. flaguh ISO», vs2 ^ndrg nrjtl crtLdNel Spezialitäten - Programm. (675») S-SuMA-S-jm L Stock ver L Cft au oerm. Dammffr vt 3 fleh’.» Zimmer tu iRan3lmmcrroobnunfl zu vermte.en. Staderei Vieinttraffe 31. MTtrrrr. « n»« nnnn c«u« noch ff de« Cff'BnJafl» ^ogatg. vadeA. eteilt- kich». «ot--t.en. vleich-laH» oe« 1 Lktader. evtl, früher, zu oermleren. Näherei Lalltorffrahe 73TTT -m Sonzerr-Garren oder *c auram W Rnaien S«O Zi)nU)l)onic: Tarnen Crrfjcftcro ^uinn. Jüt*ang 7* '• Ubt irituiui ffn! E' labet croetrnff nr.__________D«rekr,-u «der« Steins Garten, Giessen «ittwoch. *. «uguU 1S0» miliför-Konzert ausgefützn vom Trompctertorpi bti feuiaren • Ätjixem» Küntz Humden von Ikalirn (1. nefi. 9Jr. 13) unter versönl. Leitung des Musikmerfters Hrn. Ctto Heinrich. «Mut nidbhertei tvobn- u. Älchia^ zioimer au vennicien. ön47 VubiviflffTGtjC M vorierre iCüC" Üiui'ach nidbliert. jimuicr zu verw eien. Tqinniuxaf.e V 42rü «zkut uioSltent .jimmc. au uetnuften. ZeUeri>vca if I 4m’i «foiön mol'lierteö Äi .mier mit fiabtneti unb Lchreidn'ch ,u uerpncicit. Aatl»r->tlUee 1h l. 00734 Schön niübltett. 8‘nwwt zu i fimirtvit 4iopnOo»'irofce jlil. iü/Sh AtbL uioIilTTunimrr au n. uv.üante WML Vcrhnha"ii.n"r ll. ' ’-ü-il l'.obL lurt -i n. ctbui btli. au v. vlockur. 14 tm ober. - | 6 Zimmer | 431M O-^tiuiuicrioobiht mit zwei Hammern u. .Hub. unb vletchpl. per £ (tobet oder 1 9*oo erdimibt. vabnba'krähe »7. Versteigerung. Tounctotag den 3. 2lug. b. Q. uaromiitaao £ llbr VerSeiaete ich »ieuhabt 33 da biet Ipleenbe zur Nonlursmanc des (t. Vutk vablet geborigen (Brneiifi.iiibe gegen Vatrah luiig als: 43& Lüalchiilch. '.'iochtiisch fliegen Ichtank. '.'intbtnubL rüalchkorde unb Vlltten, Üthdadewanne. üiaOo’vn, i'auftclcpb-. Vlumen- Iflpic unb HiHell irtiimach'dvie Äcmeuge. Tomen - »leider, «chUrzen. iilcpteug u Herren- beniben. RietbctbnUet x’or- hänge mit «Itongcn. Cu.ifftn und Äingcn. grohe unb kleine yinolrum.-ffe'te. Skiunldnnne. Reiiedecke Veitkolter. H Vande KUtlchnerö Lüerte unb andere roenvoUc Vucher. Tücher und Deckchen, sowie sonstige Haus- baUunaigeaenitänb« u. ca. Hjü leere ,,laichen Ocrltcigetuua beltimmL Bote, idtttchiivollzieher ____________in (diehen.____________ ludMtgrj Ttenitmädcheu »ur kleinen Üaukholr. 2 V'-x'ontr.. per bald gc u e i :n a d B (ScÜo j!i Dciluuitn. 05750 VoUor, Wielenwea 2» II. veamter in tnitii. Habt sucht 3 jiiiiBtr, unmöbliert, pari, oder I Ltock ür legt Wert au« iVrub'iud und Bebtenung im selben ^auie- Lchri'il. nngebetc unter <15/16 an ben iHtrh.-n ffiiteigcr cxbrien U°dl. SSN»- n. ZdiliiliiRi. von Ur jur. ad 1. Siovemucr dci irenndlichen f*au»lcutcn goumt. Lchnff' Ungeb. mit Urcioan^auc uni (VTLll an bett (Mich giuc.acr izle'Ut mi lo’ort deTTcrei. »obliettes Steimer »ür zwei Monaie in schöner Vage __ tzchriltl. Sngeboie ua:er 06773 an den iüieiiener ttmc rcT erbet iJe