Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Das konservativ - klerikal polnische §teuerbukett. angegebenen Erträge Mill. Mark 'SCaUgoyrct >; monatlich 75 Pf., vrerttl- jäbrlicb Mk. 2.20; durch Abhole- il Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch ViePost Mk.2.— Vierteljahr!. ausschl. Bestellg. ZeilenpreiS: lokal 15Pj-, auswärts 20 Pjenniq. Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson; s Feuilleton und „Vermischtes" K. Neurath; für „Stadt u. Land" und „Gerichts- Bergleute. Insgesamt sind in diesen 5 Ländern rund 2 Millionen Bergleute vorhanden. Deutsches Reich. Der Reichskanzler F ü r st v. Bülow empfing am Montag den Wirtlichen Geheimen Legationsrat Dr. Kriege nach seiner Rückkehr aus dem Sxtag und am Dienstag den tlnterftaatssekrctär im Reichskolonialamt v. Lindequist nach dessen Rückkehr aus Ostafrika. Generalleutnant E m m i ch , bisher Kommandant der 10. Division, wurde unter Beförderung zum General der Infanterie zum kommandierenden General des 10. Armeekorps in Hannover ernannt. Zur Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise N e u st a d t - L a n d a u fand am Pfingstmontag eine Der- trauensmänrrerversammlung des Bundes der Landwirte statt. Wie der „Pfälzische Kourier" meldet, wurde eine Resolution angenommen, worin der Bund der Landwirte sich bereit erklärt, mit der nationalliberalen Partei gemeinsam in den Wahlkampf einzutretcn, aber nur solchen Kandidaten zu akzeptieren, dessen Anschauungen in den Fragen der Reichsfiuanzreform mit denen des Bundes der Landwirte im Prinzip übercinstimmen. (Das wird schwer halten. D. R.) Arbeiterdemvnstration in München. Gestern vormittag halb 11 Uhr veranstalteten 800 Arbeiter in München eine Demonstration, indem sie in geschlossenem Zuge durch die Stadt marschierten und Deputationen an die Zeitungsredaktionen entsandten. Die Demonstration war hervorgerufen worden dadurch, daß der Verband der Arkwkr- geber für das Baugewerbe die Behauptung aufgestellt hatte, es herrsche ein Maurermangel. Zu dem Befinden des Fürstbischofs Kopp wird gemeldet: Rach dem verhältnismäßig guten Befinden, des ersten Feiertags trat in der Rächt zum zweiten eine wesentliche Verschlechterung ein, die auch den ganzen Tag über anhielt, so daß bei der stets stärker werdenden Herz'- schwäche das Ende des Kirchenfürsten zu erwarten steht. - Evangelisch-sozialer Kongreß. Unter starker Teilnahme der Bevölkerung begannen gestern in Heilbronn die Verhandlungen der diesjährigen Tagung des Evan- gelisch-sozialcn Kongresses. Die diesmalige Teilnehmerliste weist eine Besucherzahl auf, wie sie noch nie erreicht worden ist. Das Hauptkontingent der Besucher stellen Geistliche, Bentfsarbeiter der Inneren Mission und Leiter und Angestellte solcher Organisationen, die in freier Liebestätigkeit stehen. Bei der Begrüß u n g s v e r s a m m l u n g war der große Saal des Äon- greßlokals dicht besetzt. — Namens des Ortsausschusses begrüßte dessen Vorsitzender Chefredakteur Iäckh von der Neckar- Zeitung die Erschienenen. — Weitere Begrüßungsansprachen wurden gehalten von Friedrich Naumann, der dem Vorstände des Kongresses schon seit einer Reihe von Jahren angehört, der srühere Stadtpsarrer, jetzige Universuätslehrer in Tübingen Dr. Wurster, der Vertreter der Heidelberger Universität Dr. Trö lisch u. a. Zwischen den einzelnen Ansprachen wurden Liederchöre vorgetragen. Die geschäftlichen Verhandlungen beginnen morgen vormittag 9 Uhr. 100 80 45 5 8 25 20 35 8 20 20 30 30 80 Die Rumpfkommission, die von der „Köln. Ztg." richtiger klerikal-ko nscrvativ-polnisckerKonvent genannt wird, hat folgende Steuern bewilligt, die „nach mäßiger Schätzung" die daneben angegebenen Cr bringen sollen: KslMfche Tagesschau. Der Internationale Bergarbeiterkongreß wurde am Montag int Berliner Gewerkschaftshause eröffnet. Die geschäftlichen Verhandlungen begannen am Dienstag. Smielly- England begründete an diesem Tage zunächst bei dem Punkte der Tagesordnung „Größere Sicherheit in den Gruben" folgenden von der Föderation Groß-Britanniens eingebrachten Antrag: „Dieser Internationale Kongreß beklagt den sehr großen Verlust an Menschenleben, der beständig in den Bergwerken jedes Landes vorkommt, und fordert alle europäischen Regierungen auf, das Einbringen von Gesetzen zu beschleunigen, durch dt.' solch' schrecklichen Unfällen, wie sie in den letzten zwölf Monaten in Groß- britannicit und auf dem europäischen und amerikanischen Festlande vorgekommen sind, entgegengewirkt werden kann." Auf eine Anfrage des Abg. Hue bezeichnete es das Mitglied des englifchen Unterhauses, Braee, als richtig, daß man in England Arbeilerkontrolleure habe; aber die Bergarbeiter sind mit ihnen durchaus nicht zufrieden, da sie noch lange nicht die Funktionen, die man verlangt, haben. Ballas-Belgien begründet einen gleichfalls zu diesem Punkt von Belgien gestellten Antrag: „Die beträchtliche Zahl der Katastrophen jeder Art, wie auch die zahlreichen in Bergwerken vorkommenden Unfälle, die den Tod des Bergarbeiters verursachen oder ihn auf Lebenszeit arbeitsunfähig machen, bewegen das Bestehen einer dringenden Notwendigkeit, wirksamere Mittel zur Verhütung solcher Unfälle aiizuwenden. Peshalb fordert der Kongreß, daß die Gesetze und Verordnungen in aden Ländern verschärft werden, so daß die Arbeitgeber gezwungen werden, Maßregeln zum größeren Schutze des Lebens und der Gesundheit aller in den Bergwerken beschäftigter! Personen zu treffen." Von der Sektion Belgien, sowie von Deutschland wurden noch zwei Anträge eingebracht, die die Einführung von Arbertermspektoren und Grubenkontrolleuren fordern. Die Versammlung nahm sämtliche vier Anträge einstimmig an. Abg ^achie teilte sodann noch mit, daß auf dem Kongreß 135 Dele- gicitc aus 5 Nationen anwesend sind. Sie vertreten rund 850 000 Ausland. Zur Feier der Erinnerung an die Schlacht von Solferino, an der König Viktor Emanuel und Botschafter Barrere teilnehmen, wird auch ein Vertreter Oesterreich-Ungarns in der Person des Generalkonsuls von Venedig erscheinen. Die Tagung des Internationalen Kolonial- Institutes im Haag wurde gestern durch den Prinzen Heinrich der Niederlande, der persönlich bei den Beratungen den Vorsitz führen wird, eröffnet. Der spanische Minister des Aeußcrn erklärte un Mimsterratc, die außerordentliche marokkanische Gesandtschaft werde in Madrid empfangen werden: der Zeitpunkt sei jedoch noch nicht bestimmt. Lösung der Kretafrage. Wie der „Post" von gut unterrichteter Seite mitgeteilt wird, wurde über die krctijche altetfein in den schwärzesten Farben aus und hofft wohl auf diese Weise wenigstens die Nattonallibcralen dnrck den Hinweis auf die nationalen Pflichten zum Umfallen zu verleiten. Hierauf gibt nun die Natt. Korr. eine recht klare und deutliche Antwort mit den Worten: „Für eine Steuergesetzgebung, die den Kleinen und Kleinsten den Daumen ins Auge drückt und sonder Scham und Scheu für eine ohnehin nickt gerade notleidende Schicht Spezialvorteile aller Art zusaminenzurasfen giert, werden wir nicht zu haben sein. Tas — und nur das allein — ist uns nationale Pflicht." Ob es den Konservativen bei ihrer neuerdings ausgeübten nationalen Pslichierfüllung nicht selbst allmählich unheimlich zu s.Uhitc werden wird. Wenigstens deutet die Stimmung weiter konservativer Wahlermasfen hieraus hin. A. Die Schätzungen der drei letztgenannten Steuern gaben wir nach der „Kreuz-Zeitung, die der übrigen nach der „Köln. Volksztg." wieder. Die konservativ-klerikalen Brüder such sich nämlich dabei nicht ganz einig, um wieviel durch ihre famosen Projekte die Bevölkerung belastet werden wird. Im ganzen rechnet die „Köln. Volksztg." ein Plus von 506 Millionen heraus, die „Kreuzztg." ein solches von 524 Millionen Mark, wozu dann noch die 50 Millionen Mark ungedeckter Mattikularbeitrage kommen würden. Die Blätter der Konservativen und des Zentrums sind entzückt über dieses Werk, durch das man der Regierung mehr gegeben habe, als sie verlangt hatte. Die „Köln. Volksztg." meint: „Wer diese Vorlagen, wie sie aus der Reichsfinanzkommissivn herauskommen, objektiv beurteilt, der nruß anerkennen, daß sie zum mindesten den Vorzug vor den Regierungsvorlagen verdienen, daß sie materiell und in ihren Erträgnissen den Bedürfnissen des Reiches gerecht werden, den Grundsätzen der Steuergerechtigkeit entsprcckfen und auf die Selbständigkeit, auf die Finanzhoheit der Einzelstaaten die von Anfang an verlangte Rücksicht nehmen." Zn diesem Erguß der Zentrumsblätter bemerkt nun die ./Freisinnige Ztg.": „Das gerade Gegenteil von alledem ist der Fall. Oder entspricht es vielleickt den Grundsätzen der Steuergerechtigkeit, daß bei der Branntweinsteuer die bisherige Liebesgabe in Höhe von 20 Mark pro Hektoliter und im Gesamtbeträge von nahezu 50 Millionen Mark verewigt wird? Ist es gerecht, daß ein einzelner Zweig der Ein fonrm en) teuer bei den Mgaben aus Wertpapiere herausgegriffen und besonders zu den Lasten herangezagen wird, während der übrige Besitz frei bleibt? lind wird nicht gerade in diesem Punkte sowie auch sonst bei den sogenannten ,Besitzsteuern" ein Eingriff in die Finanzhoheiten der Einzel- itaaten verübt, der bedeutend schärfer ist, als bei der von den Liberalen vorgeschlagenen Rcichsvermögensstener? Kann inan ferner von Gerechtigkeit sprechen, wenn man die Fidei- komniißbesiper bei der Wertzuwachssteuer, die ohnehin fast ausschließlich den Grundbesitz in den Städten und derer nächsten Umgebung betrifft, nock besonders günstig stellt?" In ähnlicher, aber noch schärferer Weise zerpflückt die 'Nationalliberale Korrespondenz das konfervativ-klerikal-pol- nifche Steuerbutett. „Durch diese indirekten Steuern der "Numpfkommission zieht sich als roter Faden das heiße, gar nicht mehr verhüllte Verlangen inmitten der Finanznot des Reiches, von der wir feit Jahren fingen und jagen, dem <^roßagrarierttmi Vorteile zuzuschanzen auf Kosten der Allgemeinheit. Darum wird die Branntweinvorlage zum An- Neue $oirtane=Briefe. In der Mai-Sitzung derGesellfchaftfürdeutfche Literatur erfreute Professor Otto Pniower feine Hörer i-urd) ein paar Kostproben aus dem Buche, das er im Herbst in Gemeinschaft mit Paul Schlenther veröffentlichen wird, ms Tl)eodvr Fontanes Briefen an feine Freunde. Schon 'diese kleine Auslese verriet, wie das „Berl. Tb." schreibt, iaß der neue Band ebensoviel Anmut, Laune und ebensoviel beschauliche Ironie verheißt wie die prächtigen Familien- iriefe. Dem gelehrten Publikum unterbreitete Pniower vor Ulem eine Reihe von Schreiben aus dem literarischen Stoffkreise. Eins von ihnen, an einen Schauspieler gelichtet, dokumenttert die Abneigung d-es Theaterkritikers Aontane gegen Gutzkows „Uriel Acosta" in drastischen Wen- Lungen. Die übrigen plaudern allerlei Ateliergeheimnisse cms. Vom eigenen Schassen berichten Arbeitspläne, wie der Entwurf der Klosternovelle „Sidonie von Bork", wie das 'Trojekt eines RomanS „Likedeelett". Diese Erzählung sichwebte dem Dichter in seiner letzten Lebenszeit vor. Indem er den Seeräuber Störtebecker und seine Getreuen vor- fihrte, wollte er Frühzeit und Altersreife seiner Produk kiokk, Balladensttmmung und psvchvlogiscke Vertiefung mit ckmcrnder verschmelzen. Aber der Gewissenhafte traute sich nicht das erforderliche Wissen zu, und am liebsten wäre er nach Hamburg zu einer Studienfahrt geeilt. Denn die Berliner Bibliothek schien ihm elend, und die Enttäuschung ermunterte ihn zu einem seiner Kernsprüche: „Wir sind nicht das Volk der Dichter und der Denker, sondern das Volk für zweieinhalb Sitbergrosche n " In ein bekannteres Gebiet seines Schaffens führt ein Brief, der über die Entstehung des Romans „Efsie Briest" Auskunft gibt. Fontane versichert, daß dieses Werk ganz x?gen seine Gewohnheit „wie von selbst, in träumerischer Umgebung, fast mit dem Psvckographen" geschrieben fei. tim Salongespräch und der Anblick einer jungen Harz- i äsenden hätten ihn dazu inspiriert. Wie schwer ihm sonst Aus Stadt und Land. Gießen, 2. Juni 1909. en 8 angele gen Ijeiten. S. K. H. der Groß. Herzog haben die ErlanLms zur Annahme und zum Traaen erteilt- dem Bürgermeister Dr. Glassing zu Darmstadt o-LJllsCttre^e? 1 Maf|c Ordens von, Zähringcr Löwen, dem Rrgierungsrat Tr. Kranz b uh ler M Darmstadt des Ritterkreuzes 1. .Klasse des Ordens vom geringer Somen, dem Poltzeramtmann Lautenschlage r zu ->ar>^ stadt des Ritterkreuzes 2. Klasse des Ordens vom Winaer Soifen bem Polizeiwachtmeister Christian Jtan. S den Schutzleuten »ubie. Rühl und Jak. Jciedr Sommer bei- babischen Silbernen Verdienstmedaille. - S K h der virogherzog haben dem Bürgermeister, OrtsaerichtzvoZeber und Standesbeamten Friedr. Jak. Berges zu Petters S-lberueu Kreuz des Verdionstor^ns Phi' lipps d.s Großmutigen, dem Lehrer an der Gemeindescbul« Zu Gonterskirchen Karl Blank aus Anlaß feine- Dienstjubiläums das Ritterkreuz 9 Vfnfir» hP- LMM^^Aem^st^ Sfeng. bes Großmütigen unb der Schwester Maria ääari^ Rv 126 Blatt 159. Jahrgang Mittwoch 2. Juni 1909 Der Siebener Knzeigek , _ erscheint täglich, außer flßb Sonntags. - Beilagen: WfLd?Es«r!tzen 1 MM | 1/ yfl II A MM IT |^ (Dienstag und Freitag); MM W M ® W W M M M tiX LL IfV I >vw für die Redaktion 112, MM General-Anzeiger für Gberheffen vis wrmX“' Rofcfionsifnifl und Verlag der vrühl'schen Umv.-Such- un» Stcmörudcrci B. Lange. Redaktion, drpeöitian mt» Druckerei- Schulstratze 7. Wevsteuer Branntweinsteuer Aab ak- und Zigaretten steuer ^^ck)aumweinsteuer »/Steuer auf Parfümerien Steuer auf Zündhölzer Steuer auf Glühkörper Kaffee- und Teezoll .Mühlenumsatzsteuer V Kohlenausftihrzoll ^Fahrkartensteuer V Wertzuwachsisteuer auf Immobilien ^/Umsatzsteuer auf Immobilien ^Dertpapiersteuern Srroolibothoufr äu Cb«. - Wltobt WJ «Wi- Tic einen nifltnt. cf soll« <*«n ■irrlidt Ten qanien Nachmittag unitbc gehämmert und werden. unter her Cbei-ciioritüM|über '.Ulen und Ulm gewählt hat. sondern den längeren tV9"O T o 3iranfcn()mi6 gebracht. N. B Darmstadt, Und der schöne Birnbaum muh.', lern iintAH Ürbf« Stumpen, der von ihm noch Hebt, hat schon einen den Ruhm der einzig dastehenden Rekardfahrt zu schmälern, freilich märe die Landung bei L'ajniiiatt snher brhei nei- laufen at» in dem \tcmlu1i uuebemn 3ü?tal. , icppchn II.'* war UN ganzen 37 Stunden und - $ IN inu ten in der VufL flammen. x3n ihrer Ängst sprang sie in eine mit Wasser gefüllte Äaschbütte, jedoch der Sberlörper^ brannte fort, hieraus stürzte sie sich brennend auf die Straße, wo ihr mci zwö.nahrige Jungen Hilfe leisteten. Sie ist lebens- qc fährt ich verbrannt — Zahnarzt Metzler hier fing in Sbc^örlen eine Bachforelle von dem seltenen Ge- Die Ausbesserung der ;erstSrten Spid- ging ziemlich glatt und rasch von statten, da man sich entschlossen batte, ein leichtes Lattengestell ;u verfertigen. Tet neue Aufstieg rief eine außerordentliche Begeisterung hervoi verliehen. •• Ernannt wurdet« der tH-'angenaiuseher ni b*r Zellenstrajani'att Butzvach Ctto " org zum schreib achilfen, di«' t^eiangeiiworter an der .zellenstrifanstatt " doch Äilh Balscr, Jak. r und i*fl. U u n; zu "> «aroline 2 »raschcd. £bmn im _ Mainz, die l^vlbeue Beroicnsnnedaille bet> Ludenngo Lrdens unheit Schlotz Wcttcnbach ein Nidda, 1 3uni. Ter Berdand der Kranken kasfen und der l^emeinden als Traar r der Krankenversicherung im g»ro» Herzogtum Hessen hält am kommenden Somilag, ' 3un nachmittags 2' , Uhr hier im ttastHause Ainu i^anibrinns eine 3 n st r u 111 o n s st u n de mit sol- aender rag. sordnnng ab I Tie ichsi^rsicheruugsocd- nung. In Anbetracht der &icl>tigfcit der Tagesordnung dürfte es sich einviehlen, die Fnni.i!tionssnnide recht zahlreich zu beschicken. Einführungen sind gestattet — 311 e e l e v q , 1. vUmi. 3» den 72 iöeinemden unseres j'.vrfedbcim iroz. (<?cb: bei vwoptnacn itronbeu. ^n: uni' tre t iteht aus der ganten V.'de nur dieser einune Baum Uno nachdem oa« Schi'« ent Neiu.s 2£albiiiid ahidluh ein poir Meter bauet iid) Halle, nmir e» ein leichter Lmbltoi als «dien Cie Mo:er. nicht mein liefen, mit der Spitze in bieien aniigrtt Baum Und die Meni'chenmengr batte den gleichen Anblick, mv du- anderen damals bei Echterdimren Nur schwebte Heine noch C r schlanke weiße Leib )U>h nno rru m der Lun -Abe. voin hmgni die Hetzen in den Baumästen und die Trümmer be» * rippe» leuren umher. Emsige vände arbeiteten itunbenlang, bo» Schiff zu befreien. ,,3d) weih nicht recht, wie es kommt." sagt em Mttni bester des Stulln Tgbl . aber eine Stimmung. so träum und ich rückt wie damals bei l'tbtctbmflen, kam unter b n Mensch, nmas en. b»- neue BrÜckenwage ist wilten in der Stadl vor dem Albachschen tzauje von einer Aktiengesellschaft errichtet worden. Seither nuitzten hiesige und ausuiartige Fuhrwerke zum liegen slet> an den Bahnhof fahren Tie Errichtung der wage mitten in der 2labt Tontiui deshalb einem schon lange gehegten Wunsche vieler Händler entgegen. -ter heutige Markttag war im BerhältniS zum Lstermurki nid)t besonders gut besucht und belebt. F.E W ü binnen, l Juni Fürst Heinrich XXIV Neiij; vieitere Linie trat um mehrwöchigen Aufenthalt bei feiner Tante, bn vnmitmeten ''rbnrifin Marie ui Bienburg und Bi> binnen M, erhol,. o > Prinieisin i.'cittz Aeltere Linie, auf bem 12900 Ml.), Nieder - Mörlen er Heilbronn und Stuttgart vorzoq, iir urbe sann'. Tatz am Bornrittag eine L a ndun g nacti iTfrur iir,.: Aübrt angesichk der hocbiiiutrcbnibeu ichnübifcbcn ivunternommen werden muhte, in selbnverüändlich 'cblte zum Ueberstetgen diese Gebirge, an B uzt». Tie Havone bei der Landung in i Appingen ist nicht imstande. Heikiwenn 116 l-7 erer (IT OüO Ml.). lortcliucil (20 S H) Ttr.i, ' U-irde' 12".76b I vos (17 ' 0 'M.), 119,497 Urea. ' ' aml'ich 117 *11 L io, Maßendean 107,669 Pro6 (7 * J licbei-Alci^tot'i 107, i .uv (21 000 *1'1L). dauern beim 106,«.>4 bic• > ''.f >, kai m 1(U,9H (18 300 HL), Donr-Aheuhcuu 102.^96 i'io;. 87ÜJ 1 (9500 '1'IL’. Sienviivta 114 111,709 Bros 1 i"O Mr i : 3cppelm Stumpen hat man ibn getauft „ PhirthrtHpei Heber die (Muinfr- erbricht man firti am besten Nickst weiter ,yrohsinn , acc am 13. und 14. Zum ic,n 3njat)rige )tnpi L<1? 1Plrf> mnhi so sein ror ienoelin an lein 7ochk-e Stiftungsfest feiert. Seit seiner Fahnenweihe hat ber telegraphiert hat. bau lumlid) da> uffdiifi bei bem Bersnch Beretn noch ferne Festlichkeit abgehalten. Tic Vorkehrungen ;um : nun erlitt imb m die Hiintf gebracht werden mustte. I ,um (öehnacn deS Festes sind un Gang. Der am Fuße »eit" in den Snini aerift. Uno bc^ nlte X)i nahm W - ....... n«*»RU °n *«r m hoben Berat.».,« gew-hlk F-Wlatz ble.e, 0 Sm am Freitag vor Pfingllen uachm. eine ,yrau aus ^icica. i mc Artige Fernsicht über die Berglandschast der Um- 3immei e.niich'.ni wird llnb rrn 7 Hin fuhr erÄ« 6it war an der Etraste Diesten »Lollar, ba wo der Weg i ^^hnng nach Täublingen abgeht, auf ihrem Kornacker beschäftigt, als ~ $ Wiesbaden 1 3um veute früh 9 Uhr bcaann .vochrufr fnnc weihe '.".'ütz< wud bald wieder in Otbnurr. fie wn einem Mann. an».Ivr°chen unb angeparft nmtbe. | bi£c bie w.mt ou m » H e»jw re«U»en | ^XXÄZeT^n«« tim:’, .n’.’ „..‘b^rXn’r men lassen Die werden die Spitze wohl bald wieoe, luiam-f • • geflickt haben; wen tastens so, batz der Lind nicht hmembldfit un? dah er damit nach Friedrichshafen kommen kann Ter Kaiser uni •‘»cpxlii. • aU die Mitteilung in Berlin eintraf, das, i'kai ^eppelui fi» auf her Rückkehr befinde, sandte der ?Uifcr. wie schon meldet, ein Telegramm an den Grasen Td) hatte gehofft," so lurnt cs in dem Telegramrr Sie als <6aft in meinem Schlosse sehen. nx> eine runn tftr Sie bereit n*ar tnn Mahl mit Bowle "waNctc Sie int gasino. das wir mit Fhneit ein»unehmen hoMrn Am baldiges Wiedersehen in Berlin ' Ew. criellen*, W heiM es weiter, ist es dem Berliner Bublikum schuldig ^ es so freundlich Jbneti entgegenlam und das für >em' schwere hit:dnid.una Oknuqtuunfl irtll besonders W bei Maifer die .luiopserung hervor mit der die Maiimcnanen der verschiedenen Regimenter trotz der Feiertage von hrem Urlaub herbeiflccilt waren, um bei der Absperrung ■»* wirken ;u tonnen " Nachdem Gras Zeppelin tu '^appinflcn nach -xivuiptg» sich im Laun* des 9uidnnutagv dort eben anfammrlkii nicht au». Sic sagten sich wohl alle, dast d»-r Schaben bald au fein werde, llnb alles suchte nach ^runden für bm llnaiuck.uall und aller, sagte, batz solche Zufälle schließlich allem Mei 'ch.nwerk beweinen rönnen und begegnen, llnb alle - was yänbe batte zu helfen, griff helfend zu. 3n viel ssqar gnsfeu tu Unb tu *?ln fang haperte es sehr mit der Crbnuna Denn viele ramm nicht , . । um zu helfen, ienden imcht ox u -^1511100. ^0^ itädtifchc Dfleaeamt Und um icbiuRhch fcfuuftrllen. t>a\ e» « . a r m |t ab t, 1. J.tni. iai_ Dt I ) W 9 mieden Erbe fei, den Jeppelin sich zum Lanbuna vl:tz ausar ucht hat heute 29 gnaden ,,u einem vvrwoangen ^stOlungv-1 her «nützten bn- "oben der ?l'b herüber, von aufeuthali nach Lützelbach entlaubt, nannte tooclK folfli £lfn «^aii« rber'ien bis zu-. 7cd Unb c»Hinten im Tal breitete nch rbringung erholungsbebüistiqer Mädchen rn Non-lh^ schöne Stabt Woppuiqcn. d Nhart M Nick von hier 2t,- famen aber nicht nur von •'•öppuiarn. ich glaube, bas Halde imiro-' gestern durch hen 3ug B56 a bet 'Zticiterftabt ein Bein Schwaben land war oben auf bei 'K ibMictiriefe und wenn mau n ho e fahre n Ter verunglückte wurde rn das städtische einen ollen Freund lange lucht a hen baue. Port eben konnte avgesanren -lvt ^runHiuun lmaukn mit 2ö9.il8 Yvo;. 3M wetteren Verlauf der »rahrt >»igte ich, ban dir (2O4O l'll) liv folgen Bodenrob 223 M44 . ro;. (2700 Mk i Trai-- n d fortgeietzt u n g u n ft t g auf die Fahrt einwirkt und Mstiizender > |s;,. ,u y-vov (82bU -l'.'k... Rodgen 1<\1"7 biov ba? Luftschiff nur mit mastiger Geschwindigkeit <6300 ■•'ir.i 2. • 1S4 397 bto,v 260 Mk.i, Maibach I7>Ü71 Pro, rorwär > l MN men liest Tie lL>indstärkb erreichte ihren L»öhe- 1’11). ^dnoalbcim ui iw Vvov «löbOO 'l’lia. tSilbetIpunft bei Bitterfeld unb stemmte sich dem voruxirts- 110,087 l'iov "<6o-o Mi.. ?oit\un 189.946 Vroz. (92 000 Ml i jungenden Fahrzeug mit Macht entgegen so das; es icblief - Sladen 134.901 bvo; (1020o Ml.). Wisselüheim ■ 84.174 Ire; L Umkehr qewunqen wurde Die Rückfahrt ging inäift.lS über1 kleben und bann I idwestlich- Ins i"s*373 bic. ,ii " • I •. Cvvct'MiAiVi 125.073 l, itztii. Mi». Cfihcun 1 . 2h4 lang) am wie ui der cp trn rrtcnig mehr al» tilo (12 500 Tin, Bilicheudnickei 122,2 bie<. <15 000 Mt. . CbetJ metcr kam man während der Rächt zeit vorwari cvar-.iin Morten 12.',91'4 bus (32 ' ockeiiberg l.\>.7v7 ro; pp :n von o rail heim ab Nicht den kürzeren Löngeriest abgehalten. ' 3 m >1 olosseum finden mt gcitmi Gartenkon^rte des Damenblasorcheslers „L n r a l" ftatt. Tie Leistungen sind D(Tr,(iigiid) zu nennen. de halb fanden die 4.aibrfrngnt auch gpftern abend hn dem, den Hirten bis aus das letzte wlatzchen fuflntbiii Bublikum c ithnfiaiincku n ‘^eiioll BefvnderS eink r>o! > Waffner wurde heute morgen in lind ba» 2d,L,d„c„t.;,rdtantfrunWTt, „w.c b.c metft« Tapezier "« 0% V. V ■.' “ '7n! Ä”Ä rn.. tietan ®e übdbei™^ burtb mehrere fchafts, ein schon bestrafter Bursche von hier, war gesvern nach tötet. Der Täter wurde verhaltet . und gesaal. dem (V.Htrrbühnhof.’ u schickt worden, um cmen Nachnah.nebetrag ? Vetzberg, 1. Juni. 4.en Reigen der TreremSleltlich. lagen. Der von 227 Mk zu holen. Er erhob den Betrag und ging alsbafo fcjtcn ^^s^er Gegend eröffnet diesmal unser Gesangoerem Namen. n^U,.fafl 3m ve(W ber Solatmerfr an bet Mkw. I-^obf inn-, bet am 13. unb 14. Ium sein -bläht, geb Margareth nhiitie schlug heute morgen ein schweres Ltück Eisen auf den Jlrbeitcr Töpfer, der insotgedessen schwere Berletzungen llvw, - . ., mm (Bflinnen be« Festes und un lttang. Ter am Frn e " ■ nuferes 300 m hohen BergkegelS gewählte Festplatz bietet | sj^'^nttaa .„"den .'loostel,/ wo ö eine großartige Fernsicht über die Berglandschaft dec Um PX) 521 L u I12 00Ö LUf.), varbeim 99,m12 tio;. (13 800 Mt I. "bei Erlenbach «8,b92Bro, <14000«!.'. l^öber.henn l«4.>4 l‘io< t-G, , l rcern^ V ,71tz Pro; 11800 Wir.), vcvatemrn b9>i7 vuu 123 250 JiL), Cdunti 88.709 Pro». (Zu(XX) 2)11.», -,388 broi- i i, Metbaw H8,7(T7 Pro; (16 200 T l », )0eder-Er1eiidoch -36 1(0,. (1650) Ml. . ?0l,; iiikn 84,167 Pioz. (9*/7 TH.), Subrfta„b #eriebt mürbe ber ü* liJÄ'Ä schuft, Peter Wibb ,u Oiesten, aui sein ftacbiudKn "egfi - i70> 3io 80fX) i-if.). Xei.-tn-lr.-! geschwächter (^ suudheii 70 34M ; ■. 11300 vliede, - LLeiiet 69.45». l,Ox. •• Hessischer 2 f d h t r t a a Fn Oft nächsten 3 •* L 1 T*<> v : Chrnbfin • h,6M Lio^ <6200 ixt.». Cbei-Koib.ic. finbct in Mainz ein veffiicber Stähu*tafl statt, auf dem . ^79 Pro;. (14 030 Mt.>, wieder-E'-chdach 66M1 Pioz. lH k.i. 1L a. die Kommunalste'lern, ocr Ersatz für den Aus pheöfr Hosbo.n 59,291 Pro.. <6ö«x» Mk.), Bendel 54,702 Pro, fQllderOktroigebuh"u,< eStädteordnilngusii' ."üörtbenn 5295:4 vro^ 16000 WL), ’ur Beratuna nehm "luch et von Sürgcrmentcr Tr 491<>7 Lroz. (130a Ml.», Cber-(r»dibad) 43,093 Tho*. 6000 mt.), ;Vläf|u,fl in brr ......... .. . e,ftdlk «ntrag über b. wÄ. ätomm- Einführung poli;nlid • -'.ait viDc soU zur Bcratun. -- l4Ooö .'.m und stlein-starden 25,458 Vro^ gelangen. Ter Stabtcrag war bereit-? aus Freitag, M. Mai, Wf',* eniberufen, eingetrelctici )inberniffc wegen mußte er aber m Friedberg, 1. Funi. Die in der Echnridtstrcrste aus einen spüteren Termin verlegt werden wohnende Litwe Weist schüttete auö einer Kanne oX>\* ' Sängerseste ,u Veite n J,cr * urbc 1 f 1 f dtc r 11 u 3 tn einen noch brennenden Spirituskocher. Die Sängerbund veramtaltet an» .», l und -> 3uliJ> 3s ein c r h 1 d b 1 c r t ' unb die irrau stand im Nu in sturhesfisches Sminrrbnub^eü u. W.-enhomen Der Sängerbund |Kanue^ e^xplo ouirt^un mü ffiflhcr für Lberhessen unb angrenzende (Gebiete, ber im vergan g.nen Jahre ins Leben gerufen wurde, plant am 1. August b. auf ber Lickna.chvhe in Bietzen eine gronc ^angenner, bei bei Einzel- unb Ncafienchöre torgetragen werden (»leiajjatig W l die hundertlährige <^^burlStagsfe>ei ,>flir Mendelsiohn Barlhoi d»'s baniit verbunden werden In B iede n k0 p t begeht M Mannergesangverein am 21., 25. unb 26. Fun die «reier leme? Tfhdbrtacn, m ldermannstein der Gesangverein , (nntracht" am 11 3uh die seines 25iähriqeii Bestehen« -^er 2p?Nerauer Säimcrhinb feiert in Echzell, der Sängerbund„Ehatiia" am 27 3uni tu '.Hbnct) bei (Bietzen da^ Bundestest, am leiben Txige' mirb m Ärotz Rechtenbach bei Wetzlar ein grotzes o (T»1 \ Tvr Mechaer Stangen und Brettern an. Ttc eni.n i igien. cf feil in ‘’Vruit 1 V aVthp«I gebam mrrb n von bi n l" ?n , ;v miammenaefheft werden sollte Ti ar' 1 und einer, ber ft CT ~ Vrtulcn* iDtifcn mutzte, fagte, ans den Stangen solle die ^pitz« -ubout rCöfl)U||cge-l|Ilfrk,n Teil aani''N Nachmittag wind- I !an'.' -ii und qeilidt Tie Heimfahrt. Nach Beendigung ber lii-bcörruna erhob fidi da? Luftschiff unter dem Fudel einer nach lausenden zahlenden Menschenmenge um 3 Uhr 2<> Mir Ter um •<•■> Meter der- z-s « c-ir , .,,। torste Luftkreirzer beschrieb junmiifi einen Bogen unb nahm Ta3 SuftftfjtH Ku' Richtung auf Aknusingeu Blau den re« unter Führung Xa’’ ’ 'des Sberingeuiiurs Tttrr »ruf 5eppc 1111 .mb die Monteure fahren in einem Automobil bem L'uuchifl nack . . 0 - t . illm den vorderen beschädigten Teil be-? „Jeppelm H” .n u.h.h' I Damit ist die erste Fahrt des neuen Lustscknffes beendet,! rt^tern, wurden aus der vorderen mmibcl bi MoVNA, pi'cu De 1 lesangverein „Biktoria"-Garbenteich er- und wenn auch ber Unfall bei Göppingen sehr bedauerlich unb alle sonstigen belastenden WeficintW hielte einen 2. Prel? ist, so ift ihm doch weiter keine Bedeutilng bei*umcffeii,I ^erau^flenümmen. Die Fabit des Luftschiffes wird von Lich, । Juni. Der (Gesangverein „Eäcilia" unter ta er lediglich durch einen Zufall bedingt wuidi lieber 4n Automobilen, die vom Wurttembergischeii Automobil' nahm an den P ingftfcicTtageu bei sehr zahlreicher B.'teiu 371 (Siunbe.i war Zeppelin in der Luft stabile den, und nut nub sind, verfolgt gung einen '.’lu-iluj an öen Rhein Bon Lich ans brachte L-cm nur not dürftig ausgebesserten Lustschiff nochiilalS 0 eine Zvischcnlaaduag. die Bahn die Sangerfd.ar über Giesten und durch das hen Stunden, eine Leistung, die in der Geschrchte der uiftj notdürftig nneberhergeftellte Litslschiff ist 5Mi'minl liehe Saini 1 al naih '• ableiK Bon da ging es rhemaufwärts ifiahrt einzig baitcht unb sobald von teniem anderen bcr Bahnlinie Scheu, u,. rberg auf einer ,m W urben >rreicht iwri>cn wird. ba-'* Nieberwalddenkmal unb Wiesbaden befiditigt. Uine| * 'Elah und ist sicher ucranferi Der Abstieg unb die Landung Mit einer Turchschnittsgeschwinbigkert von 24 'tun mU| lfn erfolgen n»egeii he*.* durch die nächtliche 'hhlub- Metern in der Stunde hat Zeppelin feine große, staunen. unvermeidlichen 1 Gasverluste-. Tie Füllung wirb so- erregenoe Pfmgstsahrt gemacht, die ihn über ganz ^->ud . nlfl .rgend mägli ch erfolgen. Alle ist in leitet und Milteldeutschlcurd trug Unbeschreiblicher ^ubel rtbnunfl. nrrschtc überall, wo sich das schlanke, meiste Luftschiff zeigte, " tzen Vnftfcbuf wurde gestern ein Mann ver- das die etiM 9f)0 Kilometer lange Strecke non ^iedrick>s-I . t>rr ^tc Mi;0tore abzelchnete Seme Personalien Hasen bis Bitterfeld und zurück nach Wippingen in fo un- ’ ' ' linbctonnt glaublich fidterer unb eleganter Fahrt zurücklegte Chnel’ den Unfall märe die Strecke bis nach Friedrichshafen zurück Um \*j 40 Uhr erhob sich das 8uftfdnff von neuem und genau KKM) Kilometer lang g iwfer Aber auch so ist bteL^ in nncr twn .0 Metern ruhig unb f’rtier hahm Fahr: ein Erfolg, der nicht scitiesgleichen hat denn sowohl 1 ubr »ruir cs in Biberach, um » Uh' m K a t r n *' die Witterung als auch die SindverHaltniffe legten ber I b u T q um » Uhr über die Stabt Friedrich Fahrt die grvstten Schwierigkeiten in ben Weg. hafen und senkte sich um »i Uhr auf den See Tie Aahrt I <*raf kppelin traf schon um ' .6 Uhr in leinem Burea» n . 1 ’ . - ehi Er ivar die ganze .'.'acht nut seinen Arbeitern im Auw- MU Ausrüstung für 3h Ätunben wurde am oam-5tag -fahren unh degad sich bann nach !ai,,eN. wo er abend 9 UM 12 Min der ManzeNer ->aten verlassen undInwvn ge nr «g un Dunkel der Wcubt iuid) Norden geftnierL Es mar km ' - , |h-tHÖ ^br1 bro „ (eppelrn II Zweifel m-hr. dast es sich um eine grone Fahrt banbeHe. ~übr hr". <7bcrmgenieurs Dürr n rdient in anbetiaJU ?ie ente Meldung, nach der erst bie «egend oon ^reiirti -\ h -mmwrigkoiten, inter denen f«e crmlgle, unein- lmgeii um :* Uhr morgen-? vasiiert worden wn uberraichf Bewundert' na tuet) diese Fahrt out Friedrichshasen tohr Man glaubto die 2M s,1.^lf;Lni ito-r beschädigten und mir notdürftig au gebeiierteo eutternte Lrtschatt Nain wäre schon langst nb. nlogen " " t g t f t c feiner bewege n de« l.toM-e-tn (Mb in Erwägung dieser Annahme in icineni rruen| li'(Tmibt u. t und auch mir b e s ch r a nkte Steuer- mittel hatte, ist eme unübertroffene Leistung, bie treh' nur bem starren Snitem zu verdanken ist. der.' M'O v MädSR teil ZM li" ein m» Stint ?«!•>* Brr ?t£ Z-S äs« ?fes !,!“ Mitarbeiter 2,lnb Aenniasien,^ ff«. M Ä ,?"Wcsskn Ungfii(bjüll. lern ^eiiid)anKri 5 V°nde batte H . iind zu jl l’ietc kamen ni»i M aursuipcmr cm schön. «Wflfc onsgesch Alb herüber, tti 11 ^al breitete i>r arofecn Tag glaube, das fiel!' ’; und tveiui ma dort oben tonn? jro&cr Wagen r fe solle ein (fe- notdürftig iw und einer, der. die Lpitzc geb: minert und gebt sein junges 2äa li, hat schon W ch. besten nicht itr n an seine Tck bei dem Peo ,11 ngeschickli» 'n selbst nahm: scklies den gc t natürlich au?:. < Uhr fuhr er p. aus die begeiieß nncöcr in £rlc" Und ei Hai 'n ffi ach Gövpmgc" bm ) wieder yiimm- icht hineiÄD mib nm. (Uft von nc< ir in lflt1f MÄE" .. tt" untet J ee'sn L anheim rdteni " unrlr erfolgle. r >* cr.. rte^Ji itann; . ? ceisNMS' * ist- li»? qn der , aeppel111! '" Jnt Sl-S-§ in bc L eine * icS«* trS fe'fe» I - Slv- : ßub'Mk d- L- ". - 33 66 31 62 30 60 Kleine Taqeschronik. der Brotpreise iuattc, Zabukitt:c. 12533 04082 Spezialität: Feinsoblerei. 28. vom Kilo 3212 auch fernerhin zu bewahren. 3207 Telephon 505 Telephon 505 Adler-Medizin.-Drogerie Seltcrsweg 39. — Otto Sckaas Pfg Meiner werten Kundschaft mache ich hierdurch die Mitteilung, daß sich von heute ab meine Wohnung, Lager und Kontor Asterweg 53, parterre im Hause des Herrn S. Katz, Immobilien-Agent, befinden und bitte ich, das mir seither bewiesene Vertrauen Original-Drahtmel-ungen. Kiel, 2. Juni. In hiesigen Marinekreisen verlautet mit großer Bestimmtheit, daß eine Zusammenkünft Kaiser Wilhelms mit dem Zaren nahe bevorstebe. Kaiser Wilhelm soll am 8. Juni in Kiel eintrcffcn, am 11. mit der Hvhenzvllern dem Kreuzer Hamburg und dem De-* peschenboot Sleipner Kiel verlassen, um in der Ostsee mit dem Zaren zusammen zu treffen. Als Ort der Zusammen-, kunft wird der Hafen von Reval genannt. Tie bis zum 14. Juni beurlaubt gewesenen Mannschaften der „Hamburg" haben bereits telegraphisch Ordre, am 9. Juni in Kiel zu sein. Petersburg, 2. Juni. Auch in hiesigen .Hofkreisen verlautet, daß in den Schären eine Begegnung des Zaren mit Kaiser Wilhelm anläßlich des Zaren Reise nach Stockholm in Aussicht genommen sei. Als Datum werde der 7. Juni genannt. Petersburg, 2. Juni. Die Polizei veranstaltet längs der Eisenbahnstrecke Petersburg-Poltawa, wohin der Zar am 27. Juni reist, strenge Untersuchungen. Es wurden viele Verhaftungen vorgenommen. Ziemlich bestimmt auf- tretende Gerüchte über die Entdeckung eines Komplotts sind in Umlauf. Die Truppen werden die ganze Strecke bis Poltawa besetzen. Petersburg, 2. Juni. Die Polizei bestreitet, daß die in den letzten Tagen vorgenommenen Verhaftungen mit der Entdeckung eines terroristischen Komplottes zu- sanuncnhängen. — In den finnische n Gewässern wurden mehrere mit Waffen beladene Schiffe beschlagnahmt. Weißbrot w Schwarzbrot w Roggenbrot 9f schreibt der Figo.ro . Das unglückliche Ende der so gut begonnenen Liiflrcise wird den Streit Mischen den Anhängern und Gegnern des starren Systems von neuem beleben. Aber die Gegner des Grafen Zeppeglin werden von der vom Ballon vollbrachten wunderbaren Lei ftunß nichts wegleugnen können. Sic übertriff alles, was bis jetzt geboten wurde. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hefte« ain Donnerstag dem 3. Juni: Gewitterregen, kühler. Nördliche Winde. Ein schweres B r a n d u n g l ü ck hat sich am Frischen Hass ereignet. Im Torf Jung sc r wurden 38 Gebäude ein Raub Flammen. 35 Familien sind obdachlos geworden. Zu Ehren der auf dem Friedhöfe von Verviers ruhenden deutschen Kämvscr von 1864, 1866 und 1870/71 ließ Nr. 1907 ist die beste Zahnbürste s. Mk. 1.50. Lindere gute Qualitäten aller Art von 25 Psg. an aufwärts. Zahn Pulver, Zahnpasta, Zabncrcme. 3abnicifc, Zahnwasscr, Zahn Zum Bepflanzen von Blumenbeeten und Balkons empfehle große Posten gfengttanhim '"‘"©orten” Geranium. Friedrich Georg Kunst- und Handels-Gärtner, Seltersweg 41. [3104 Märkte. r. Schotten, 1. Juni. Seit mehreren Jahren bildet der dritte Pfingsttag für Schotten und den anschließenden Vogelsberg ein Volksicst, indem dahier der P r ä m i i e r u n g s m a r k t stall findet. Hat der erste und zweite Feiertag Touristen in großer An zahl unseren Bergen zngciührt, io strömen die Vogelsberger am henttgen Tage nach Schollen. Allerdmgs Hal der Markt auch eine gewisse Bedeutung vis außerhalb des Kreises erlangt, wie sich zum Teil ans der unten folgenden Prämiiernngslisle ergibt. Alan Halle gedacht, daß der kürzlich hier abgclmllene Znchtviehmarlt den henttgen Tag beeinflussen konnte, fedoch hat Itch diese Annahme nicht bewahrheitet Wenn auch mancher Landwirt, dem vor drei Wochen für sein Rind 30 Mk. mehr geboten wurden, eine Einbuße erleiden mußte, so tut er dies unter dem Stand der Verhältnisse und der Gewißheit, daß er noch nickst zu anormalen Preisen zu verkanien brauchte. Denn die Fulleraussichtcn haben sich ivesent lieh gebessert, so daß die Landwirte vor einem Preissturz ihrer Viehprodukte bewahrt bleiben werden — und morgen wird ja schon das erste Heu emgebracht! —. Tie Beurteilung der Ferkel- preise führt zu etwas abnormen Schlüssen, die heute eine hier icliene Höhe erreichten. Kleine Tiere daS Paar 62—70 Mk. Wie aus den an die Landwirtschait gerichteten Worten des Geh Reqierungsrats Schönfeld idie — nebenbei gesagt in der be kannten Rednergabe aus dem Stegreif ivichttge Taten seit 1816 reproduzierten), hervorgehl, war das heute gezeigte Zuchtvieh- material oon hervorragender Güte. Wenn auch nicht den Zuchl- leistnnqen entsprechende Preise vergeben weiden komtten mangels eines entsprechenden Fonds, io waren die Landwirte doch auch mit geringer Anerkeitnung ihrer Leistungen zuirieden. Es galt aber auch besonders für die Züchter, Zuchlmaterial, nawcntsich Bnllen, zn verkauscn und hierin kamt ein lebhafter Handel konstatiert werden — allerdings zu etwas gedrückten Preisen. Bon den auf- getriebenen ca. 40 Simmentaler Bullen wurde nahezu die Hälitc an Gemeinden verkatlst, Vogelsberger ivaren ca. 20 am 'Markt, hiervon wurden aber nur wenige Exentplare ab- gesehl. Tte Preise waren Mk. 360-480 fiir beide Rassen. - Das Resultat der Prämiierung ist folgendes: Vogelsberger Bullen: 1. Hch. Keil VI., Feldkrücken (20 Akk.), 2. Joh. Appel IX., Sichenhausen (15), 2. Hch. Bechtold, Eschenrod (15), 3. Konr. Straub, Rudingshain (10), 3. Hch. Tenbel VII., Rudingshain (10), 4. Hch. Scharmann, Eichenrod (8>, 4. Hch. Strauch I., Eschenrod (8), Anerkennung: Gg. Müller, Betzenrod ‘5), Karl Rahn II., Altenhai:'. (5), Konr. Schultheis, Streithain (5). — Vogelsberger Kühe : 1. Karl Schütz III., Betzenrod (15), 2. Ehr. Schlörb III., Schollen (10). — Vogelsberger Rinder: 1. Karl Spruch Busenborn (20', 2. Wilh. Schmidt L, Altenhain (15), 2. Joh. Zmnel, Betzenrod (15), 3. Hch Hartmann VIII., Riidingshain (10), 3. Hch. 'Jleumann II., Rudingshain (10), 4. Joh. Weber, Eschenrod (8), 4. Th. Möser, Busenborn (8 , Anerk.: Gg Tietz, Kölzenhain (5), Hch. öofmann I., Betzen- rod (5), Joh. Blöser V., Sichenhausen (5). — Simmentaler Bullen : 1. K. Tiehl, Münzenberg (20), 2. H. Wagner, Echzell (15), 2. W. slllles, Ober-Hörgerii (15 , 3. K. Ries, Hirzenhain (10), 3. Guts- pächier Rattsch, Obernseener Hoi (10), 3. W. Bausch, Reichelsheim sWett.s (10), 4. H. Ziiiscr, Slttnivertenrod (8), 4. H Geiß II., Windhausen (8), 4. K. Schneider, Berstadt (8), 4. E. Guth, Gedern (8), Anerk. (je 5): Karl Rühl, Ober - Seibertenrod, Aug. Obtsictis, Reichelsheini, W. Eisiter, Hanbenmühle, E. Haberkorn, Windhausen, W. Högn, Klein-Eichen, W. Hahn, Stumpertenrod. — Simmentaler Kühe und Rinder: 1. H. Ruhl III., Gänsmühle bei Schotten (15), 2. Adam Schmidt II., Schotten (10), 2. Hch. Jost, Kölzenhain (10), 3. L'ubro. Würz, Eichelsdorf (8). - Ter Markt hat einen recht befriedigenden Verlaus gehabt. Wenn auch die nachfolgende Verlosung nianchem keine Befriedigung brachte (auch hier besteht der Uebelstand, daß die nieisleii verlieren müssen), so kam in der nachfolgenden allgemeinen Volksbelustigung der ur° wüchsige Typus der Schottener und Vogelsberger Alten und Jungen in jeder Weise zu seinem Recht. fc. Frankfurt a. M., 2. Juni. Schweinemarkt. (Org.- Tel. des Gieß. Anz.) Zum Verkaufe standen 746 Schweine. Bezahlt wurden: für Schweine 1. Qual. 68—69 Pfg., Lebendgewicht 53,5 bis 54,0 Psg.; 2. Qualität 67—OOPsg., Lebendgewicht 53,0—00,0 Pfg., 3. Qual. 63—66 Psg. Geschäft gut, Ueberstand unbedeutend. Lustschrffahtt. Die bcibcit Wil it ä r lu s t schi s fe Grvß II mrd ual II, sonne die Fesielbalüme wurden geftern vormittag zwischen 9 u. 11 Uhr den in Berlin weilenden ja panisch en Prinzen Ku ui und Rashimoto vorgesülirt. Zuerü sand die Fiillung zweier F-esseldallonc statt. Nack; euugen Uebuirgeu wurde Grvß II von 9Jlcrior Groß erläutert, ebenso der Parstval II durch Mawr Parstwal. Alsdann unternahmen beide Luftschiffe Uebungssahrten, die sich über den Tegeler Schießplatz und beuen Umgebung erst reck teil und 3i Stunden währten Vorgestern abend landete in der dcähe von Montpellier ein Bal'on des schweizer lickten Luftschisferklnps, in dem sich fünf Herren befanden. Der Ballon war um 8 Uhr mv-rgens in Bern äufgeitiegen. Eni englischer Lustschifser namens Singer hat rn der Rächt zum Samstag im Luftballon den Aermelkanal in Gesellschaft ztveier anderer Lustsckstffer überflogen. Ern nut drei deutschen Offizieren bemannter Ballon ging vorgestern abend bei der Ortschaft P e n o u s e im Departement Haute Garönne nieder. Der Ballon wurde von Gendarmen beschlagnahmt, die Insassen einem Verhör unterzogen. Die französischen Len kba l lone werden in den nächsten Tagen ihre Veri'ucktsfahrten wieder ausnehmen. Lebandn soll bereits Landungsversuche machen. Der Ballon Ville dc Paris, der in Verdun stationiert ist, wird seine Fahrten gleickp falls sortsetz.en, ebenso der Ballon Republigue. Was die im Bmi befindlichen Lustschifie Commandant Rönard und Liberte betrifft, so wird ihre Abnahme durch die Militärbehörde van dem Ergebnis der im Juli vor zu nehmenden Probefahrten ab- hängeit. Tas amerikanischelenkbare Luftschiff flog genern beim Fort Omaha gegen eine Telegraphenstange imb erlitt e r n ft c Beschädigungen. Personen wurden nicht verletzt. Wilbur Wright, der zurzeit in Dapson weilt, erklärte in einer Unterredung, er würde sich nun nicht mehr wundern, eines Tages zu hören, daß das Luftschiff den atlantischen Ozean überflogen habe, lieber das System der Luftschiffe gingen zwar seine und Zeppelins Ansichten auseinander. Sie begegneten sich aber in dem Skudium der Luftströmungen, bereu Kenntnis für die Luftschisfahrt von der größten Wichtigkeit sei. Zeppelin habe darüber wichtige Erhebungen gemacht. Wrtght hoffte, daß die Luftschiffer dem Grafen bald beweisen können, wie dankbar sie ihm für dtejen Dienst sind.______________________ Fahrt wenige Stunden geruht hatte, begab er sich nach dein Pvstamle in b uslingen, um ein Telegramm an den Kaiser aufzugeben, in dein er dem Kaiser, der Kaiserin, der ■ verjammelt getretenen taiurlichen Familie, sonne der ganzen ' Bevölkerung Berlins und dem wegen der inutmaßlichen Luftschifflandung ausgerückten Tr.'vpen seinen Dank und sein tiefstes Bedauern aussprichi über die Enttäuschung, die er durch fein Nichterscheinen verursacht hat. Tie U m l e h r w u r d e^b e s ch l o s s e n , so fährt Graf Zeppelin fort, weil bei der Sturm- und R e g e n n a dt t sich die Fahrt verspätete und viel Benzin erforderte, und zeitweilige Irrfahrten in der dunklen Nacht brachten neue -unvorhergesehene Benzinverluste. Starker Gegenwind aus Stuttgart machte eine kurze Landung zur Benzinaufnahme empfehlenswert. * Das Urteil eines Sachverständigen. Hauptmann v. Kehler, der Direktor der Motor- luftschift-tStudiengesellschaft, äußerte sich über die große Fahrt des „Zeppelin II" einem Mitarbeiter des B. T. in folgendem Sinne: „Ein genaues und bestimmtes Urteil kann ich natürlich nicht über die Ursache abgeben, aus der Graf Zeppelin über Bitterfeld die plötzliche Heimreise trach Friedrichs-, Hafen angetreten hat. Ich glaube aber nicht daran, daß der „Zeppelin II" abgetrieben worden ist. Soweit nach den vorliegenden Nachrichten eine Annahme zulässig ist, geht sie dahin, daß Graf Zeppelin die Fahrt so lange wie möglicki ausdehnen wollte, und daß er «übel1 Bitterfeld den Moment für gekommen hielt, in deut er die glatte Rückfahrt nach dem Heimatlwfen antreten mnßte. Es muß damit gerechnet werden, daß das Luftschiff starken Gasverlust hatte und dem dadurch verursachten Auftrieb durch rein dhnamische .Kraft entgegenarbeiten mußte. Wenngleich Graf Zeppelin auch immer nur mit einem der beiden llOpserdigen Motoren fuhr, so wurde doch ein großer Teil, von Benzin und Kraft dazu verwendet, um das Luftschiff niedrig zu halten. Es trat also eine doppelte Kr af t l e i st u u g ein, da das Hauptaugenmerk auf das Vorwärtskomnteii gerichtet werden mußte. Aus diesem Grunde wollte Graf Zeppelin auch durchaus Wasser ctmtehmen, nicht um die Motoren zn kühlen, sondern um es als Ballast gegenüber dem Höhen au ftrieb zu verwenden, dem durch die Höhen steuer allein wahrscheinlich nicht mehr entgegengearbeitet werden konnte. Mag der „Zeppelin II" die Berliner zum Pftngstsefi auch nicht überrascht haben — die kurze Strecke von Bitter seid nach Berlin hätte er ans jeden Fall leicht zurücklegen tarnten —, so bleibt als Positives doch die R i e s e n f a h r t von Friedrichshafen nach Bitterfeld und von da zurück bis nach Stuttgart bestehen. Diese Rekordfahrt so lang und so weit wie möglich auszudehnen, scheint das erste Bestreben des Grafen gewesen zu sein. Und er hat es mit seiner 3 7 Stu n d e n-Fa h r t ja auch erreicht, ©egen über biefem glänzenden Erfolg müssen alle kleinen Meinungsverschiedenheiten verstummen, muß sich auch die Enttäuschung ver- flüchtigen, die sich vieler Berliner, die stundenlang vergeblich gewartet haben, bemächftgt hatte. Ueber die Fahrt wird man, wie gesagt, noch nähere Nachrichten abwarten müssen, ehe ein endgültiges Urteil über das, was sie erreicht, und was sie nicht erreicht hat, gestillt werden kann." Das Ausland und die Fahrt des Zeppelin. London, 31. Mai. Zeppelins neuer überlvältigender Rekord hat hier einen sehr günstigen Eindruck gemacht. Sowohl die Fahrgeschwindigkeit als auch die bei widrigen Winden znriickgelegte Lange der Strecke werden bewundert, noch mehr aber die Tatsache, daß Zeppelin, ohne niederzugehen, die 450 Meilen lange Rückfahrt trotz des Gegen- ufindes anzutreten wagte. Paris, 1. Funi. Die gesamte hiesige Presse bringt sehr ausführliche Berichte über die Dauerfahrt des Z. II. Einzelne Blätter kritisieren die Lenkfähigkeit, andere äußern ihre Bewunderung über die einen Rekord des Lenkballons darstellende Fahrt des Luftschiftes. So Weinstube Seibel I^udwigsplatz empfiehlt prima Bowlenweine K Flasche 65 Pfg. bei 5 Flaschen 60 Pfg. sowie beste Rhein- und Mosel-Weine Südweine und Griechische Weine, sue Durch die anhaltend überaus hohen Mchlprcise sehen sich die Bäckermeister von Gießen gezwungen, eine Brotpreiserhöhung eintreten zu lassen. Es kosten Mai 1909 ab: Ludwig Lazarus Spezialität: Wasserdichte Wagen- und Pferdedecken sowie Zelte, Seilerwaren und Scheuertücher. bet deutsche Veteran envercin ein Denkmal errichten, das vorgestern enthüllt wurde. An der Feier nahmen auch b e l a i s ch e Militärvereine teil. Der König von Spanien st ü r z t e beim Polosviel mit dem Pferd und wa sich eine leichte F n ß v e r r e n k u n g zu. Ein fitrchtbares Blutbad setzte die svanische Provinz Bilbao in Ausrectung. Ein Mann in Arrusa wurde wahnsinnig und überfiel die Leute mit einem Beil. F ii n f M (inner wurden getötet. Ter Gendarmerie gelang es,, sich seiner zu bemächtigen und einer Irrenanstalt zu überweisen. In Kairo wurde vorgestern eine neue Hitzwelle, die zweite im verflossenen Monat, verzeichnet. Der Thermometer zeigte 31 Grad im Schatten. ________________________________ Sandel und Verkehr, Öolf»wirt6d>aft. fe. Aus Nassau, 1. Juni. Zwischen deut „Nassauischen Bauernverein", Niederlahnstein, Coblenzerstraße 16, und der „Haupt-Bezugs- und Absatzgenossenschast des Nassauischen Bauernvereins, e. G. 'n. b. H." 'n Niederlahnstein, Eoblenzerstraße 4, schweben seit längerer Zeit Differenzen. Die „H a u p t - B e z u g s- und Absatzgenossenschail", die unter der Leitung des Hauptmanns a. D. Baron v. Graberg steht, hat den Konkurs angenwldet. Zum Konkursverwalter ist Rechtsanwalt Dr. Dallem ernannt. — R e i ch s b a n k - A u s w e i s. Der Ausweis per Ende Mai, der nur bis zum 29. Mai geht, zeigt eine Ansvannung, die über den Umfang der Vorjahre etwas hinausgeht. Ter Notenumlauf ist um 78.97 Millionen Mark gestiegen gegen 81,71 Millionen im Vorjahre. Ter Metallbestand ist gegen die Vorwoche um 46,70 Millionen zurückqeganaen. Er stellt sich aui 1063,11 Millionen Mark, darunter 798,12 Millionen Mark Goli). Auch der Goldbestand hat sich um 43,24 Millionen vermindert. Wie zu erwarten stand, hat sich der Essettenbestand, der als Folge der Emission der neuen Anleihe in der Vorivoche bereits einen Rückgang um 162,67 Millionen Mark eriahren hatte, um weitere 105,55 Millionen Mark vermindert, gegen 25.15 Millionen Mark vor einem Jahr. Ultimoverlauf und Haiksseengagements. Bei einem Blick auf den Verlaus des diesmaligen Ultimo zeigt sich, daß er das Bestehen recht nm fangreicher Hansseverpslichtungcn in schwachen 5)änden erwiesen hat. Das ging besonders aus dem „Verl. Tagebl." daraus hervor, daß die Reportsätze^ das heißt die Vergütung, die für die Hereinnahme eines Hausseengagements für einen Monat über die Stückzinsen hinaus zu zahlen ist, fast durchweg erwähnenswert höher waren, als der Satz für Ultimogeld, den gute Firnien anlegen mußten. Da die Geldgeber bei der Hereinnahme vpn Hausseengagements recht kritisch zn Werke gingen, so halfen sich schwächere Elemente vielfach dadurch, daß sie, anstatt zu prolongieren, ihre Hausseepositioncn per Ultimo Mai glatt stellten und sic sogleich per Ultimo Juni lvieder auf-^ nahmen. Tas; diese Vorkommnisse nicht vereinzelt ivaren, beweist die Tatsache, daß an manchen Prolongationstagen die Spannung zwischen Abschlüssen per Ultimo Mai und Ultimo Jnni namhaft größer ivaren, als der jeweilige Reportsatz. Tic Spannung veranlaßte potente Firmen besonders am Montanmarkt, statt Käufe per Ultimo Juui Käufe per Kasse vvrzunchmcn. Und alle diese Erscheinungen deuten darauf hin, daß ein großer Teil der Essetten- mengc aus dem Besitze der Banken in den Besitz des Publikums -- und nicht gerade der zahlungsfähigsten Kreise — übcr- gegangcn ist. Immer und immer wieder braucht man bei Sckmvvcn, Haarausfall, Kahlköpfig Feit d. natürlichste, billigste, ■ überall cingesührte Haar- r wasser w [hv‘/i Wendelsteiner Aüllöliel 8 Bttmssel-LPiritlls ä Fl. 75 Pfg., 1.50 u. 3.-M. ächtenit 'wendelsteiner Kirchersi -Alvina-SeiseüM.0.50,Alvina" ^-Milch ä M. 1.50. Breuucsscl- E--Haaröt M. 0.50, Pomade 1.—. ^-Alpenblumensommer- w sprossen-Cröme M. 2.—. Nachahm. s. schleunigst surürfauro. In Avotb., Troger, u. Parfüm. Univ.-Apoth. zum golden. Engel, Trog.O.Schaaf, Aug.Noll,Krcuz- drogerie, W. Kilbinger, Löwendrogerie, E. Karn) Centraldrog. Meiner gechrtcn Kundschaft hiermit zur gefl. 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