n. Ubt: > Mjche z. Bügeln aL: nmen. Lahnlwii'.ra^, 2as Rontttn Taozgeldi» nlerzeichneler enwfitNH assagc, Lckwüdijcht t> . ifiitif, Hükneraugc^ u!I ifleqciotoic m NaLl-- ’lr.nfcnjrkflc ' H. W.Lübcki adcmcisrer und Mr- Bahnliojskragi t* I »e”*bb‘ SZA 5 U«cn^ Uberueu ;s* 9* rÄ’. 0610)1 .^10 iicpen jowrt ru ve^ n, Siuibfcö. Q'1'”" lninZau6.D.Ä ncr Postlarie an Jj» ÄjSÖ iNkNt-Ä njoüeib j 'ich bf-Sid) Alk'S« ne* Ken und Umgege? I machen hiermit unIm^D Daraus auiinerkilwi>^A iilkklAmß iontag den 20. SutJ genommen werden u.» e ^ag, 2v Tienstaß, ^ I lwoch, 22. Tcvt. in Bleichstraße: 'tag, 27., Dienstag, r>. ittoodj, 29. »töt. i-: Bahnhofstraße; j lag, 4.. Dienstag, ittwoch, 6. Lklober c ■ Asterweg nal von 6*/3-S Uhr dti j Die Mitglieds^.M en finb uobedingii Ä« S'Nn —-i^Söbrnan rein ' ®e>’U uoendS 9 [• «"8der^ ^kneipx ur.^I '^bschiedSj^l festball 16 * ' Hl“1 •• .Spt SE 01 . ..fliege Nr.S17 Zweites Blatt Dormerstag lir. September 1909 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Gmera!-Anzeiger für Oberheffen azu 1. £ti. bis 1. April erfolge 50 Mk., wenn es vom 1. April bis als verbesserungs- Modeaufwand dritten Kunstfächer Hoftheater, die an die weiblichen 3. sich die In d?r er, Kostümen schassen, der reichhaltig genug ist, um das laufende Repertoire szenisch in einer dem Kunstwerke entsprechenden Ausstattung darbieten zu föraien; sie must b:e Lieferung des elektrischen Lichtes, die Heizung, das Wasser, die seuerpolizeiliche Beaufsichtigung, sowie die Reinigung des Hauses usw. aus eigener Tasche bezahlen. 159. Jahrgang Beziehung auf Abwege zu geraten, um seinen bestreiten zu tonnen. Woher also soll er das Geld nehmen? Tie einen reichlichen fürstlichen Zuschuß genießen, oie verlangen und beanspruchen, die Ausgaben und Einnahmen des Tirektors zu kontrollieren: oder sic nimmt das Theater in eigene Regie und stellt den Tirektor als ihren Beamten an; sie spricht dem Bühnenleiter ein bestimmtes Gehalt zu, mit dem er seiner Stellung gemäß zu leben vermag, und gewährt ihm von dem erwa erzielten Uebcrschust eine entsprechende Tantieme. Außerdem aber sollte der Magistrat jeder Provinzstadt dem erwählten Bühnenleiter die Beiugnis einräumen, allwöchentlich ein bid_ zwei Vorstellungen mit einem Personal in kleineren Nachbarstäbten veranstalten zu dürfen. Ter Direktor darf dabei aus das Beispiel der größten Stadttheater berufen, m solchen „Filialen" stattliche Nebeneinnahmen erzielten. • — Von Peary. Aus Newyork wird gemeldet: einem weiteren Interview, das Peary einem Vertreter Rotationsdruck und Verlag der Arühlfchen UnwersuätS - Blich- und Steindruckeret. R. Lange, Gießen. Es sind hauptsächlich drei Punkte, die ückmrstig angesehen werden: 1. die niedrigen Gagen der zweiten und bei den Provinz bühnen, 2. die Frage der freien Kostümlieferung D«e »Siebener ZcnnilienblStter" werden dem .Anzeiger* oiennal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Zettfragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktwn, Expedttion und Druckeret: Echul- straße 7. Expedition und Verlag: esg® 51. Redaktion:e-^AI12. Tel.-AdruAnzeigerGieben. Gewährt aber die Stadt einem Direktor die obige Vergünstigungen, dann kann sie auch ein künstlerisch geleitetes Theater kommen bei diesen Punkten gar nicht in Betracht. EZ handelt sich hier um die Tirektoren kleinerer Provinz st ädtc, die nicht allein ohne Zuschuß von Hof oder Stadt ihre Bilanz ziehen müssen, sondern im Gegenteil noch bedeutende Abgaben zu leisten haben: die Pachtsummc für das Theater, Beleuchtung, Heizung, Dekorationen, Requisiten, Kostüme und städtische Abgaben für Feuer- und Unfallversicherung, Löschmannschaften usw. Hier haben wir das Grundübel klar vor Augen. Wenn eine Proviuzstadt ein würdiges Theater besitzen will, das den Namen eines Kunstinstitutes mit Recht verdient, dann muß sie mich Mittel und Wege schaffen, ben Tirektor so zu stellen, daß seine Einnahmen und Ausgaben sich zunr mindesten decken. "2er Magistrat einer solchen Stadt muß mit dem Direktor kein Geschäft machen wollen, aus bem ber Säckel bei Stadt Nutzen zieht. Tic Stadtgemeindcn sind doch in der Lage, ihren Erziehungsinstituten bedcuiendc Vergünstigungen zu gewähren, dort geben sic. Warum wollen sie gerade vom Theater nehmen? Ist das ivürdig geleitete Theater nid)t auch ein Erziehungsfaktor von hoher Bedeutung ? Eine Proviuzstadt also, die Anspruch auf ein Theater erhebt, dcsicn Leistungen zur Erzichung des Volkes, zur Hebung und Freude des Publikums dienen soll, muß sich zu folgenden Opfern entschließen: 1. Sie muß dem Theaterbirektor die Pachtsumme vollständig erlassen: 2. sie muß ihm einen Fundus an Dekorationen, Requisiten und Cheaterrcssrm und Theatergesetz. Tie Mißstände im Theater betrieb sind bekanntlich bereits -im Reichstage erörtert worden, und ein Theatergesetz hat man sich als Abhilfe gedacht. Es ist nun interessant, einen Fachmann von ber Bedeutung Ernst von Possarts dazu zum Worte kommen zu lassen. Wir finden in ber „Münch. Allg. Ztg." von ihm einen Aufsatz, in' dem er gegen zu weit gehenbe Forderungen, die in demselben Blatt von anderer Seite erhoben worben waren, Vwtesticrl. Ernst v. Possart schreibt u. a.: satchncn uoerlassen. Ter monatliche Mindestbeitrag muß jedoch für männliche Mitglieder 30 Pig. und für weibliche Mitglieder 20 Pfg. betragen. Ten weiblichen Mitgliedern ist die „0'1 eichbeit" unentgeltlich zu liefern. Mindestens 20 Prozent erhobene Mi:glicberbeiträge sind an die ZcMralkasse abzuführen. Ter'Lar- tci-Vorstand ist berechtigt, einzelnen Wahlkreisen im Bedarfsfälle einen über 80 Prozent ihrer Einnahmen hinausgehenden Bettag zur Cigenvcrwendung zu überlassen." Hierzu liegt eine große Reihe von Abänderungsanttägen vor. Eine Reihe von 'Intraget bcsäläftiLcn sich noch mit dem Zcitpmikt des Inkrafttretens des neu.nt Statuts. Man will dieses erst mit dem 1. Juli 1910 rechtsgültig werden lassen, namentlich wenn ber Mindestbeitrag aus 30 Psg. monatlich festgesetzt werden sollte. Ein recht knistUches Thema hat der Bezirkstag der Provinz Posen angeschnitten, indem er vom Parteitage die Ausnahme klarer Bestimmungen in das CrganiiationSftatut verlangt über 1) Art und Umfang der Zulässigkeit der polnischen sozialistischen Partei, 2> deren rechtliche Stellung zur ©efamtpartei, 3) Pflichten des Zummmenarbeitens der einzelnen Organisationen dieser Partei mit der Wahlkreisorganisation. Das Referat übet den Entwurf der Kommission hat Evers (Berlin) übernommen, der in dreistündigen Anssühmngen unter zunehmender Unausmerksamkeit der Genoßen die einzelnen Bestimmiingen des Entwurses durchgeht Während der Ausführungeii des Referenten Evers läuft von liatzenstem (Berlin) eine Resolution gegen die angeblichen Grausamkeiten der s v a n l s ch e n Regierung ein. In der Debatte erbittet Frau Ottilie Bader, die Vertrauensperson der Genossinnen Deutschlands, die Zustimmung des Parteitages zu den Anträgen, die auf eine erweiterte Beteiligung der Genossinnen im Vorstände der Organisationen und der Partei hinaiislauien. Die Rednerin wendet sich scharf gegen die Anträge, die von einer solchen Beteiligung der Genossinnen nur wenig ivlssen wollen. — Die weiteren Vcrhand- hmgen wurden auf morgen vertagt. 1. Oktober erfolge 100 Mk. zu gewähren feien. Bezüglich der Entschädigung für die Obstbäume wurde das Ta^atum der Lotaltommission anerkannt. In der Sacye: Bürgermeisterwahl zu Nieder^Mockstadt war der gegen das Urteil des .üreisausschusses des Kreises Büdingen verfolgte Rekurs zurüägenommen worden 10 ein rief) Kaiser von Orleshausen mußte zu Büdingen unterstützt werden. Als der O r t s a r in c n o e r b a it b ® ü «• dingen von Orleshausen Rückersatz der Kosten begehrte, verlangte Lrteshausen die Ueberlassung des Kaiser in die Pflege von Orleshausen. Kaiser weigerte sich aber, seinen Wohnsitz in Büdingen aufzugeben. Ter Cit armen* verband Büdingen klagte Deshalb oci dem Provinzial-Aus- schuß, damit dieser die Zulässigkeit der Ueberweisung Kaisers an Orleshausen ausspreche. Zn der heurigen Verhandlung ergab sich die 9tDtwendigkeir, zunächst die Aufenthalisverhäit- niste des Kaiser einwandfrei festzustellen, weshalb die Beschlußfassung ausgesetzt wurde. ... ... . „ , . ........ . großen Stabt- t; cater, die hohe Subventionen von ber Stadtgemeinde dezieltzN, Es kann schließlich fordern, baß angebenbe Bühncnmitgli^ber einen Befähigungsnachweis von einer Theater- oder Gesangsschulc ober von renommierten Lehrern und Lehrerinnen aufweisen müssen. Weitere Vorfchriften aber kann ein Thcaiergesetz für bie Regelung des Bühnenbetriebes nicht erteilen und was das wichtigste ist — bie oben genannten Gelbfragen vermag es nicht zu lösen. Unb zu wessen Gunsten ist bieses notwendige (Mb über hau vt zu beschaffen? Immer doch nur für den Theaterleiter, ber ba- ourch in den Stand gefetzt )Derben soll, bie Gagen zu erhöhen unb dem weiblidieu Personal bie Last ber eigenen Ibastümbesorgung abzunclnnen, bamit basselbe nicht gezwungen sei, in moralischer Associated Preß in Battle Harbour gewährte, erklärte er habe das Sternenbanner, das Banner der Flottenliga und das Friedensbanner auf Zeltstangen am Pol gehißt, photographische Aufnahmen gemacht und Dokumente in einer Provinzial-Ausschutz der Provinz Oberhessen. L. Gießen, 15. Sept. Für das zur Erweiterung des Bahnhofs Reichelsheim i. d. W. erforderliche Gelände der Mol- kcreigcnofsenschaft daselbst hatte die Lokalkommission eine Entschädigung von 3,50 Mk. für den qm, sowie eine Minderwertsentschädigung von 1,20 Mk. für den qm für Teforination des Grundstücks für ausreichend erachtet. Außerdem waren zwei durch die Enteignung in Wegfall kommende Obstbäume mit 180 Mk. tariert und für das Versetzen einer Hecke 50 Mk. zugebilligt worden. Tie Molkereigenossenschaft beanspruchte sedoch eine höhere Entschädigung. Nach eingehender Verhandlung entschied der Provinzial-Ausschuß, daß für beii Quadratmeter abbetenden, Geländes 4,50 Mk., für Minderwert im ganzen öOJ Mk. und für das Versetzen der Hecke, wenn es in der Zeit vom Mitglieder und . 3. bie Agcrttenfragc. 'Auf bie letztere werbe uh weiter unten befonbers zurücllommcn.) Somit also, was die erste Forderung betrifft, eine Geldfrage, unb was bic unentgeltliche Siefenmg bet Äoltümc Tur das weibliche PKrsoital betrifft, wiederum eine Geldttage. Unb diese Geldfragen sollen nun beantiwrtct und geregelt werben durch ein Theatergcsetz. ... . _ Man kann ohne weiteres bic Mauptung wtbcrlcgen, da8 ein noch so geschickt ausgearbeitetes ä-heaterAttetz imstanbe fein wirb, dem Leiter einer Provinzkühne bic zur Hebung biejer Uebcl- stänbe nötigen Gelber zu befd>affcrt. o Was kann ent Theatergesetz für bie Reform bei Buhne tun . Es kann bic Kvnzesswnserteilung von gewtflen pekuniären Leistungen unb von Besühiguugs11achivetsen ber Mteftrondoeroerber abhängig machen. Es kann verlangen, daß bicie Konzcnwn nur an geiblräftigo Leute erteilt werde unb so hock) fein mune, baß sie Mindestens bic Deckung des Gefanrt-Gage-Etats jur zwei volle Monate unrfasse. Es kamt ferner verlangen, bak die Konzcifwn raten Leuten verweigert werbe, bie den '3ilbiutgyrab nir me tzühtung eines Kunstinstitutes nicht befitzen, daß bie Gcioetbc- orbrunig dahin abgeänbert werbe, baß^ nicht jeber Restaurateur ober Gasthofbefitzer berechtigt ist, ein ^.Heater zu leiten, wnbern daß Leute unseres Staubes, Leute, bic lozuiagen aus bem^, 6ttau2gciDfid)|‘cu sind, ober literarisch bcroanbenc „canner bei der Bciverbuug bevorzugt werben. . ,, . Das Thcatergesctz kann bic Spieldauer in, feineren Provinz- stabten, bic :ctzt in ber Regel von Mitte September bis zum Dümsonutag bes folgenden Jahres bauert, auf neben Abowate stcherstellen. In folchcr Maßregel liegt natur lief) fcui ©eimnn für bic Proviilztheaterbitekwtcu, bie gewöhnlich bis zum J). -iar> Stic Geschäfte machen, nach bieser Zeit leboch meistens G-10 yifeBen; aber sic gewährt einen großen Vorteil rur bie ^Mau- foreler, bie nun auch bei bem kleinsten Provitiztheater wenigstens auf einen sicheren iiebenmonatigen Verbienst rechnen aut'cn^ Das Thcatergesctz kann ferner verordnen, baR Die ^taot kMnembe bem T.rcLtor Die Verpflichtuiig mtterlegcn wttc, p.n ^tmal Dorgeroiefenen Gageetat iur bie ganze Tauer ber L^hlußmott spricht Ledebour zu ben einzelnen Anträgen. (Er wirb,fast bei jedem Satz unterbrochen.) Man würde sich selbst ins Gesicht geschlagen wasserdichten Büchse hinterlassen. — Was aus einem kindlichen Genie wirb. Octave Mirbeau spricht in seiner aufsehenerregenden Vorrede zum Katalog bes diesjährigen Herbstsalons auch von dem Problem der Kinderzeichnungen, dem man bei uns jetzt ebenfalls so große Aufmerksamkeit zuwendet. Dabei erzählt er eine Geschichte, die beweist, daß das kindliche Genie eine zarte Pflanze ist, die bei schlechter Pflege und ungeeigneter Behandlung leicht verkümmert. „Ich habe zwei Kinder gekannt", so schreibt er, „eins von sieben und ein anderes von neun Jahren, die ohne von jemanden ermutigt zu sein, nur von einem ihnen innewohnenden Jn- sttntt angetrieben, zeichneten. Sie zeichneten auch ans der Erinnerung, aber niemals nach der Natur, was sie täglich um sich sahen, mit Vorliebe Tiere, Katzen, Hunde, Pferde, Küße, Vögel, seltener menschliche Figuren.' Diese Zeichnungen waren etwas ganz Außerordentliches; sie zeigten eine Leichtigkeit und Feinheit, eine Stärke der Beobachtung und der Bewegung, eine Kunst der Vereinfachung und Stilisierung, die an die überraschenden Zeichnungen javanischer Meister erinnerten, von denen diese .Kinder natür- lico nichts wußten. Ich war ganz erstaunt. Das eine Kind, das seine Eltern für ein Wunder hielten, sollte nun ausgebildet und ein großer Künstler werden. Man schickte cs zu berühmten Lehrern, wo es nach Gipsmodellen zeichnen mußte und nachher nach dem lebendigen Modell. Ganz allmählich ließen die Fähigkeiten des Kindes nach nnü r.aa) ;wei Jahren zeichnete der llnglückliche matte und akademisch steife Aitsrudten wie jedermann. Die Eltern waren taturrglücklich.....Im vorigen Jahre hat er sich um den Rompreis beworben. haben, wenn man in dieser S:tmr.;nn irt der Zeit des persönlichen Regiments dem Schaulelpolitiker Bülow c;n?n Groschen bewilligt l/ittc. Tivid: Purer Un finit! Der Zuruf Davids ist charakteriNifch für ihn. Er hat bei ber Debatte über bas persönliche Regiment in aller Schärfe selbst erklärt, daß Bülow keinen Augenblick weiter auf feinem Posten bleiben dürfe. (Erneutt große Unruhe. David nrcldet sich 3um Wort.- Wenn wirklich: der Kernpunkt ber Frage bic Abstimmung war . . . 'Frank: Tas sagt ja niemand.) Tas geht aber aus Ihren Ausführungen hervor! Wir können nicht Misere Agitation nach einem ganz unaufgeklärten Teukvermogen einrid/ten. (Lebhafter Beifall bei ben Rabi- Ealcn.) Es folgen persönliche Bemerkungen. Lipins ki bittet als Vorsitzender, bie Debatte nicht auf ein f0 nichtiges Niveau Al bringen. (Zuruf: Tas ist doch unerhört front Vor sitzenden!) Es sprechen weiter eine ganze Rcihc von Genossen in Rebe unb Gegenrede. August Bcbel: Infolge meiner schwachen Gesundheit war ich gezwungen, bcrcits zu Pfingsten Berlin zu verlassen, ick) liabq also b-?n Verhandlmigeil nach Pfingsten nicht beiwohnen komicu und habe mich auch brieflich nicht^hmcingcmischt. Nach Schluß beS Reichstages erhielt id> ton Singer einen orientierenben Brief. Ich schrieb ihm, bie Sache fei ja crlebigt, aber ich würbe cs für unrichtig gehalten Haben, wenn wir gegen biese Vorlage in britter Lesung gestimmt Hätten. (Beifall.) Tarauf wirb über bie Anträge abgeftimmt. Tcr Antrag bcs 5. sächsisd)cn Kreises auf gleichmäßige Einteilung bei RcichstagswaHlkrcise wirb angenommen, begleichen ein Antrag des 4. sächsischen Kreises auf Herabsetzung ber fünfjährigen Legis- laturpeiiobe auf bie uifprünglid) breijahrige. Die Resolution Essener, in her bic Ablehnmig bei Erbschaftsst'mer mißbilligt wirb, wirb mit großer Mehrheit abgelehnt. Angenommen werben ferner eine Resolution Berlin I., bic sich gegen ein Zusammengehen mit bem Liberalismus richtet. Tcr Vorsitzenbe Singer teilt barauf mit, baß von einer Reihe Genossen b;c Angelegenheit her württcmbergischen Hofgängcrei im kameiabschaftlichcr Weise zu erlcbigen getrachtet werbe. (Lebhafter Beifall.' Von ben Teilnehmern an bem Ausfluge fei bic Erklärung cingcgangen, baß burch ihre Teilnahme an bem Ausflüge nicht bcadsichttgt gewesen sei, an einer monarchischen Tc- monftratiou mitzuwirken. Wenn bas Gegenteil behauptet werbe, so beruhe bas auf unrichtigen Voraussetzungen ober mangelhasten Infornrationen. Wenn Sie gewußt hätten, baß ber Ausslug zu einer monarchischen Demonstration benutzt werben sollte, wären sie zurüdgebliebcn. — Id) möchte nun meine Meinung bahin aus sprechen unb hoffe der Zustimmung des Parteitages sicher zu sein, baß biese Erklärung aud) von ben übrigen Mitgliebem ber nriirttenv bergischen Fraktion geteilt wird. Singer schlägt vor, nach dieser erfreulichen Erklärung bie Angelegenheit für crlebigt zu erklären unb in ber Tagesorbnung fortzuiahren. Di. Liebknecht begründet bann folgenden Antrag von Potsbain-Dsthavellanb: „Ter Parteitag brandmarkt mit Absd-eu bie blutigen Greuel, unter benen bie Gegenrevolution in Rußland ihren weißen Schrecken verbreitet." In her Begründung führt Dr. Liebknecht aus, baß bas bcutsche Volk ben Boden, ben der Zar betteten habe, für bejubelt halte. Tcr Antrag rourbc auf Anttag Singers ohne Tebatte aitgenoinmcn. Darauf trat bic Mittagspause ein. In der Na chm i tftags s i tzun g herrscht eine allgemeine Abspannung unter ben Tetegscrten. Bebel ist nicht ersck/ie- nen. Ebenso fehlen aatbere heroorragenbe Führer. Zur Verhandlung gelangt der neue Organisationsentwurf der Partei, ber diese schon mehrere Jahre beschäftig: uno be’fcit alte, auf bem Parteitage in Jena im Jahre 1905 beschlossene Fassung nunmehr einer neuen weichen soll. Zu ben einzelnen Paragraphen bes Entwurfes liegen eine g.mze Reihe von Abänberungsanirägen vor. Ter §4 bei? Entivurses bestimmt, baß Organisationen, benen weibliche Mitglieder angeboren, diesen eine Vertretung irt Vorstände gewähren m u s 1 c n. Einige Anträge wollen bie Bestimmung abschwächen. Die Mitglicberociträgc loerben in bem Kom missioiisciitwurse im § 5 wie folgt geregelt: „Tie Festsetzung ber Mitglieberbeiträge ist den Bezirksverbänden unb Lmlbesorgani- 2lus Staöt und Land. Gießen. 16. Sevtember 1909. •• Bor bem 3d>nntr g e ticbl, da. am Mon; aq, 27. 3etn., unter bnn Borst- des äanbflfrTfbrrrai * *oerbred)en ihn weiterer fall uoml.d) Unter- fdikrgunfl it Lml, nr.rb tnellnibi noch spruchreif.^ •e Erledigt ift die ßebrnft-'tlr an der falb schule yi Aks beim Mil der stell' irt Lry^.-- endrenü wrbintxn Im Rtncmatogropbr n h'it den durch Feuer beschädigten Film als Ersatz eine Naturaufnahme ouS dem Leben im Urwald aus Java eingefroren, der. abgesehen von wundervoll wirkenden Landfcha'tS'zenerren etgötzl che Episoden de« Leben« und Treiben« von Affen »n der Wildni« bringt. — In der neuen Woche ist al« sensationelle Neuheit die Fahrt de« Zeppelin III nach Berlin, dessen Landung und der Empfang de« kühnen Luftschifser« beim Kaiser in Vorbereitung. ** Besitzwechsel. Schneidermeister Schich erwarb da« Anwelen de« Schweinemetzger« Euter tn der Möu«burg für 50,000 Mark. •• Stenographische? Bei dem Wettschreiben gelegentlich des BerbandslageS des Hes »sch-Aasfaulsclien l Marn-Nheinqau-'Verbände-) <üabelsbergerscher Stenographen am 11 und 12. September d I in Bad tnii, ait dem über 500 Personen terlnahmen, wurden von Mitgliedern der hiesigen Stenographen-Gesellschaft folgende Preise errungen In den Abteilungen von 100 Selben L Becker, Fr unritz und H. Muller je ein 1., 120 Silben n cm Morgen zur Feier des Tages auf eine Bierreise begeben, bei brr er derartig „versackt" war, daß die >?od)- ytt ausgegeben, die Chaisen ufro aübestellt »verden neunten n. Schlitz. 15. Sept. Tie hierzulande übliche, eigenartige Fußbekleidung, die sogen. »Fürbe«'. ivelche au« gestritten Socken bestehen, die auf zujannnengrsteppten Lernen- fohlen ausgenäht werden, sind einem itzahngen Jungen au«Harter« Haufen verhängnisvoll geworden. Beim Spielen sprang er in eine auf dem Boden liegende geschärfte Sense. Arn rechten Fuß schwer verletzt, mußte er sofort in« Gräfliche Hospital nach Schlitz geschafft werden. — Taß man e« mit den Wespenstichen nicht allzu leicht nehmen soll, zeigt folgender Vorfall: (hnr Magd an« Rimbach wurde von einer Wespe in« Bein gestochen. Sie achtete auf dir Wunde weiter nicht, bi« do« ganze Aem anichwoll. Der nunmehr eilend« zugezogene Arzt konstatierte Blutvergiftung, an bet da« Mädchen letzt schwer krank dannederliegt. (k- Bad-R au heim . 15. Sept Unser Kurtheater, b* unter seiner rührigen Direkt! 'N wahr hd des 2omimr.- soviel Abivcchslung in das Unterl-altungsprogramm bringt, gab heute >,!, tb ft ine i c tz t e B o r st ellu u q . auch wieder ein Zeiten dafür, das; die Saisoii zur Neige geht. So ist der ■ i ,ecx mal m doppelter Hinsicht schmerzlich Einmal ist's vorbei mit den schonen Operetten und Lustspielen, dann gemalmt er an das Saison- > den ploblich kommenden Filter, der hier uiiver niittrltrr al. sonst wo miftritt und deshalb auch schmerz- . imetft Stücke heiteren i nfti n uff auf ihre 9 cd kirektion auch finige Dramen ober Schmispiele über die Bühne gehen Infit. So gab*« heute abend Ibsens „Stützen bei Gesellschaft" Ter über au« starke Besuch der Ausführung sprach bafür, daß sich das .«hirtbennr hin der größten Sympathie erfreut. Rock) vor Besckitus; der Saison (15. Okt. wirb da« Rheln- Mai n i sche Berban b« t be a t er auf Veranlassung de- Bildungsvereins eine Borstel!ung im Thcatcrfnal des Mur Hauses geben. ~ Friedberg. 13. Sept. Die landwirtschaftliche Rrettfchan wird für jeden Landwirt und für jeden Freund der Landivirtschaft viel Interessante« und Lehrreiche« bieten. Ader auch für da« Vergnügen in ;eber Beziehung ist hinreichend gesorgt. Zwei Tanzpodien werden aufgeschlagen. Liebhaber eine« guten Dropsen Wem« werben in brni We,u;elte ba« finden, wessen ihr Herz begehrt und wer dem Wein den Aepfelivein vorzieht, wird ihn aus der KreiSschau mchl vergeblich suchen. Selbstverständlich fehlt auch der Bierausschank nicht. Die beiden diesigen Brauereien bieten ihre Biere bar. Für die Jugend wird der Iuzplay em Anziehungspunkt werden. Dort finden cm Karussell, Schießbuden und andere derartige Unternehmungen Ausstellung. — Wh tu mtrtnuittag besichtigten unter Führung von Land- tagsabg Breidenbach - Dorheim und Sekretär Sckm'ar^- i^irßen die Mitglieder her stvinmiff,onen und der Ausstcl- 1ung«lriliiiig das AuSstellungsgebaude unb die Ausstellungsräume Als Vertreter des ProvinHanSschusjes der Lantmurtschaftskamnirr für Cberbcfien war der Borfitzende LMidtagx^il^t Hotrll amvcfettb M»i »Genugtuung konnte foftgestellk werden daß die Vorbereitungen zur «retsschau in rrfreulubcr Weise sortschreiten - Im Anschluß an die Orwt'efichtigung fand tm Hotel Trapp unter dem Ersitze de« Adg Br.-idenbach eine Beipreämng statt Der Gesangverein „Vieberfranv wird feine Äunft in den Ttcnft der lenbtuirticbaf t lubcn rdreisschau stellen Er wird am Samstag erbrüt' auf dem Trestplatze verschiedene i^sangtzvortrage zum besten geben» - Hum Pferderennen ift eine stattliche Iahl Anmeldungen eingelaufen Dieburg. 15 Sept Bei der am Montag votgenom- menat i^emeinderatswahl siegte her Zettel derZentrum S Partei ttzm KMO Wahlberechtigten haben 734 von ihrem Wahlrecht C*ebraud) jtemadit Die Ientrumskandibaten erhielten 439 bis 341 Stimmen Tie nächsthöchsten Stimmen Atihlen erreichten die von her sozialdemokratischen Partei ausgestellten >h‘ei»Detcnnärar>l Dr Friedrich mit 321 Stimmen und ldnegcrveremsborüaiwsmilglrcd Iimmrmieistrr Shntftl mit 212 Stimmen Tie Übrigen fovalbcm tttnüM- battni brart>ien es auf 21t«, 195 und 193 Stimmen X Hohcnsotm«, 16. Sept. Wie nunmehr festneht. scheidet demnachsi Pfarrer Brünger von Erda. Er wurde ctnfhmmig zum Amtsnachfolger ‘eine« Baler» m Erter gewählt. Für dtc eriedigte Pfarrei Blasbach wurde Hilfopredr wr BracheS-Barmen unb für die Pta tret Hoher' . .-». Prediger ste>npet - stöln-Deutz von dem Patronat»» eiD pcäfeiUierL Frankfurt a ät, la Sept ükftetn naAmutjg kurz naät ' ,5 Uhr horten Paffanten ber 9?euen tfottjof- fr r a 6e au« der« i^rundstück Nr 3 fin» Schälle »allen In demselben Augenblick stürzte ein UkiCbneitrüget aus Mn Hache heraus, und man glaubte anUnghdi. foift auf ihr» ein Attentat verübt worden fei Temjvar |*bod» ms*: so. benii die cfr.Jfe kamen aus dem ersten rtad des H-i 'es. wo sich ein blutiges Drama abgespielt hatte Dort wohnte der 40 Jahre alk Tagelöhner ibeator Jager Er hatte eine Jh Jahre alte rr r a u erschossen and seinen 2» 9 Jahre alten Sodn schwer verletzt er selbst hatte sich an einem Strick an der Türklinke *u erbangen ver such! Iwei Schutzleute öffneten gewaltsam die irasien und •yotieiäim in $• iiiteTeremptaren oufwden. Tie «Hiamtiabl der auLaestellien Rnminexn beira.t nabciu 1200. Tie Arbeiten hir Cie Ausilelluna fmb leit einten 2aqen im Gange und ein geschästige« Treiben bat sich tm sog. Wäldchen, bem Ausstellunq»- platz, enirotdcli. Der Eintritt in die AuS '.ellung ist für die Besucher de» Garten« stet. linivcrfität**nacbrid>t6n. Hk. Marburg Fünf neue Privatdozenien haben sich int Rechnungsjahre 19i# 09 an der Universität Marburg niebergelassen: Dr. med Franz # r 4, i u » für Augenhe l künde. Di Äeorg Schone für Ehirurgie. Dr. med Haus Hübner für Haut- unb Geschlechtskrankheiten. Dr L«kar Bruns für innere Medizin und Dr med Paul Sittler ür ikinberheilkunbe ______________________ Das Bootsanglucf bei Helgoland. Helgoland, 15. Scpk. Hebei ba« schon berichtete Bool-unglück lautet die amUiche Meldung: Der Schiffer Franz mit dem Bootsmann Broder«, Dr. Löwenthal und dem Buchhändler Tändler segelten gestern vormittag nm 9 Uhr in südöstlicher Richtung zum Makrelenfang. Ruf ber Rückfahrt beabsichtigten sie auf einer Düne zu landen und dort zu sn'ihuücken. Al« sie sich etiua BO Meter östlich der Sübspitze der Düne befmiben, sahen ste ein andere« Boot mit dem Fucher (Srnnie Makrelen fischend; sie wollten deshalb nochmals zum Fang zurückkehrcn und wendeten. In diesem Augenblick schlug plötzlich eine große Welle seitwärts in das Boot unb spülte alle außer Brober« hinweg. BroberS klammerte sich am Boot an und wurde von Eranje mühevoll gerettet. Dr. Löwenthal unb der Schiffer Franz wurden spater von sofort herbeiedenben Booten tot aiifgesifcht. Die Leiche de« Buchhändler« Tändler wurde heute früh geborgen. Verwandte überführen morgen die beiden Leichen nach Berlin. Da« verimglückte Boot führte drei Reffe. E« herrschte eine nnttelstarke Brn'e. Perm * Da« Wcinfest in Bordeaux. In dem gesegneten Weingebiet Frankreich« hat rm mehrtägige« Fest zu (rhren be« Bacchu« und seiner köstlichen Gabe stattgesiinden, da« am Sonntag in einem großen stz-u g unb der Aufführung einer zu dieser Gelegenheit verfaßten Oper „Der tiiiunphierende Bacchu«' von Camille Erlanger mit Tert van Henn Cam. gipfelte. Jede ber weltberühmten Stätten, die mit ihrer reichen Traubenemte weithin auf bem Erden- nmb Frohsinn und Heiterkeit verbreiten, hatte in einem Triumphwagen bie Snmbole ferner Schönheit vereinigt. Da sah man die schönen Winzennnen tn ihren breiten Strohhüten. mit Weindlattern geschmückt, au- dem reichgezierten 2'Lagen von Möboc herobnicken; der Wagen von Grave« stellte eine alte Weinschänke au« bem Jahre 1566 dar mit hrcn gemütlichen Innern unb ben malerischen Trachten be« Wirte« und der Wirtin. Da« Cmnbol de« stognak zeigte sich in Gestalt eme« riesigen Destillierkolben«, den reich gekleidete Mädchen geleiteten. Der Wagen von Marenne« ivar eme Apotheose ber ^Königin von Arcachon', einer sagenhaften Aerkörperiing ber wundervollen strafte be« Boben«. In 28 künstlerisch gestellten Gruppen zogen so olle die Volks- charaktere und bie Erzeugnisse be« Lonbe« im Sonnenlicht vorüber, em märchenhafte« Schauspiel voll weiblicher Schönheit unb farbenreich bunter Bracht. Am Nachmittag fanb in bem kolossalen Freilnfi-Theater, ba« mit einem Auf- ivanb von 240 000 Mk. für diese Feste errichtet ist und 25 000 Personen faßt, die Aufführung be« »Triumphierenden Bacchu«' statt, eine« Hvmnu« auf die Segnungen be« ‘öfm- r.ott«, ber ben Barbaren die stultur unb die Heiterkeit be« veben«genuffe« bringt. Tic Wagen be« Bacchu« und der Cere«, die mitten m, Festzuge erschienen waren, lenken Hinern in da« riesige Rund de« Theater« unb von ihnen steigen hermeder ber Weingott, in em violette« Gewand gehüllt, dar- gestellt von dem Sänger Thiratore. unb Cere« un golden dichtenden Kleid, daß die Forde de« reifen Weizen« hat. erkörpert von der großen Sängerin Fölia Lrtvmne. Tht Wemlaud geschmückte Stiere ziehen die Waoen wieder fort, von singenden und tanzenden st'.ndern umspielt. Unter den Klängen einer feierlichen Musik bringt Eere« dem Himmel da« Opfer bar von ben Fruchten be« Felde«. Mit dem Wohl- laut der Chorgesänge vereinen sich bacchantisch wilde Tänze, und noch emmal edtfbt m der abiordiielungirnd) geformten vanMunfl der Rausch und do« Berzücken aitdellenncher Leben«lust und Noturanbetung, ein Abglanz jener Iionnio«* feste, au« denen die Wunderweit M griechischen Drama« geboren wurde. • Von einer wackeren Tat eine« de utschen Offizier« un Au«land weiß die in Stuttgart erscheinende Zeitschrift »Deutscher Schwimmer' zu berichten. Ter Major Beith vom 11. preußischen Drawner-Reginent befand 'ich vor kurzem tn ston'iantinopel Hier hatte er eine« Tage« dem türkischen Rncgtmintftenum cmen d.enstlichcu Besuch abgestattet unD wallte auf einem nach Äabtföj fahrenden lampkt d e Rückreise ontrrten. al« er plötzlich vam obersten Teck be« Sch ist cS bemerkte, w e an der »neuen Brücke' infolge der stacken Sirömnnq em Boot kenterte, tn dem sich e n tückische« Ehepaar befand. Tie V noch tn China lebendig »st „In, eigenen vauic brri der Mann , so wie im allen Rom der „«tatet faanlu mm -A Ort brr N bruunml. i Metz - Mir V längere« Bemühen ist r» d stnnnR.iv ai rin lanwklrntt* Ideal aiMid» auf der F lu o i er ift m-t einnr lero» brftirmt- So stanvrn ne Uw mtirinanbrr • Önlfibulbiflunfliieiirl ..Unirr Karl tvinur nadMutwa md>{ in - ’9r«rlann anwrbcn bULw — ,J llßimn. bin Ve«rt:rirr nedmrtn An .m sch absplckni setzen; als Major Beith nach seiner braven Tot itirqci lrnrtrk dr. den gt t. t rnt «t dm J. "tbnerrNw p- rrvnnm bei. na 'm tfo» au* arten Innen Flua mft .Ibn be»; wer der Iitbfrr dec rtnrn stdtalikn »um Hckdm k'utrs nrxHbn Werke» msdvn mit, mdx ucittroen. Itmbrm a nerlanetr littet« Seil tn ber Lu'l «a binbm. ‘.Ihrt ‘‘urtrf:. Nitrit Ma erw« rnia#r.rnfernm'n?. w den»' ttzn «urd) bet Utdenschnstlichr for legi» Major Beckh, bet »ich m voller Patabennifatm be- tz, Helm und Säbel ab und stürzte sich von dem vier Meter hoben Teck in« Meer. Trotzdem natürlich die sch^vn, Uniform ein sichere« Schw'.ntmen untnogltch mochte, r« :bm doch, die Un'all'ielle zu erreichen, gerade ta bet Augenblick, als bie Schiffbrüchigen unterzuqehrn brobtnu E, nrr-itr b "Ännunu» hehl« qeftikulterend unb tmmr: mteber N: ladentibanluben flnHorbemn-int in ben anderen br.naenK unbenx'ic ackscliuckcnb. obnxbrenb. i« iftn Lurtitz n dK crWnr. ivanbir hdi der iMltenifcbr S r TichUmq auibrüden können Run. ich nn versuchen ' Da« »Elektrophou- al« Reporter. Au« 2t ivirb derichlei: Wahrend Lord Aolederv m GtaSgow seine leben ertegenS« polinlche Rebe Ml lasen tn Uon?on m < Redalttouszimmet em Tutzeud Wlauner um einen lanqen unb nahmen (eine Worte stenogtavbifch out! Diele» r Wunder ber Technik Hai zum ersten Mat d«c Ieitung .(h New»' rrptobt. Ta« Irlettrophon*. wie die Utftubuufl g< wirb, ist immbiitg« durch bie Euüüdruug tute» neuen ' nogtmqSapparoie» vcrvollfommnrt tootbrn. bet die 6limn. etiiienilcit Revnett lam töunib, mit klarer Wiedergabe nllrt dulaliouen wwderqidt. T«e Cckmvunq ist bntu» au> CutiernL- von 3600 enqliichcu Meilen TiahileUung trptvbi worden un» ofhict bie AuSstchi oul ganz neue Möglichkeiten in der Urt nfiattuna. Nahm man einen ber tforrr tu dem von Dona daktion»ummer an ba» Cbr, Io qiaubte man sich mtl r Schlage rniten in bie große Oade von Glasgow vcifetzt, liörte Lord '.Hoteben) leine Anktaaen bald nnfl, halb tu iroafl Tone, bald mtl bitterem Sackasmu» in die Beckanunluu i Ltlew deren Betfoll, deren ,L>örl! hört!' und deren bealctienbe« lächlet gteidilan» mit übertragen wurde unb ba» Bild der rr •L’irihie vor ba« murre Äug ! der »lileficophou' waren nn der Redner bühne im Siebt bau] CMn*lt»tö an-aebrndrl, « nd im qnnten ttaw 9000 Weilen nt, Drahtleuung zu bet Berbinbima mit Loukou nötig. c atapheu Ionen nach s« zwei ihmtieu eu ander ab, ideniugt Hebe, bie felort nm der cetzmalchme ue'rij wurde, und die log in London, kurz nachdem |te in ‘-»Itttgoie beendet iw druckt vor. • Äoflanb« Unieilctttli. vt tfodafla be* .önraiio*. Iünafi besuchte et «Uten t;enoanb Schangtung Rahe der nördlichen stabt in dem Bliyabtelleranlage. Zeichnungen. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei G e r b e l. 5089 RottkBouinon-Wörfel $jn(i die allerbesten Lebensschwäche Lungentuberkulose Bäumen Zivetschen, 61) Bäumen Slepfeln, 40 Bäumen Tafel- und Honigbirnen und 5 Bäumen Nüssen versteigert werden. 1 1 KD 1 (1) Jeder ächte Rotti - Würfel trägt das Wort ■ ROTTI“. 2(1) 1 1 2(1) 2(1) 1 das 150 248,60 83.20 161.30 Frankfurter Reichsanleihe . -. Krebs Kropsbildungen Knochenmark-Ent» zündnng Darmkalnrrh -15. September 15. September 1909 Bochum Guss - Buderus E. W. —. - Tendenz: fest. vom 2.-15. Jahr 4- 14,5'0. 4- 10,8 eC. 94 50 84.90 94*50 84.90 94— 93— 99-65 Canada E. B Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C.^. * Dresdner Bank . .... Tendenz: etwas fester. Gießen, den 15. September 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Verantwortlich für Feuilleton und Vermischtes: I. V.: August Goetz. 195.40 160 50 210.00 113.90 126.30 2u7.75 Elektriz. Lahmeyer . . . Elektnz. Sebuckert . - . Eschweiicr Bergwerk . ' . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk . .. . Laurahütte .... . . . Nordd. Lloyd . . Oberschics Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . . . Darmstadter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit ., . Dresdner Bank . . . . Kreditaktien Baltimore- und Ohio- W- Eisenbahn . . Gotthardbahn-. ..... :. Lombard. Eisenbahn .?■.$. Oesterr. Staats!)ahn . ’ .. Princc - Henri - Eisenbahn V kirchliche Nachrichten Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag den 18. September 1909: Vorabend 6.15 Uhr. 9)1 o r g e it § 8.30 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Sabbatausgang 7.20 Uhr. Harpener Bergwerk Laurahütte . . . Lombarden E. B. . Nordd. Lloyd . . . - Türkenlvse . , , . Anfang beim Friedhof. Bettenhausen, am 14. September 1909. Grojrh. Bürgermeisterei Bettenhausen, Roth. Obft - Versteigerung. Samötag den 18. ds. Mts., nachmittags 4 llbr, werden im Hoie der Bürgermeisterei 10—12 Zentner gute Birnen und Frühäpfel in kleineren Mengen versteigert. . 206.9'1 . . 190.50 24.7-1 *1. 102.20 . 163.70 1. Lebensjahr: 1 Handel. Köln, 14. Sept. Der Aussichtsrat der Westfälischen Draht werke in Langendreer hat beschlossen, der am 15. Oktober einznberusenden Generalversammlung vorzuschlagen, nach Abschreibungen von Mk. 205 184 (gegen Mk. 179 066 im Vorjahre) drei Proz. Diotdende zu verteilen und Mk. 49 174 (im Vorjahre Mk. 43 923) ans neue Rechnung vorzulragen. Ofen pest, 14. Sept. Der Geschästsbericht der Rima Mltranyer Eisenwerk-Gesellschaft für 1908/09 weist einen Reingewinn von Mk. 8 600 000 Kronen auf, woraus 32 Kronen Dividende gezahlt werden sollen. 3'/.°/. 3°,n Märkte. ? Hungen, 15. CepL Am 'Montag, 27. September, findet hier der alljährliche Prämiierungs markt statt. Mit diesem Markte ift eine Prämiierung von Zuchtbullen und Zuchlrindern, sowie eine Verlosung von Zuchtvieh, landwirtschaftlichen Maschmen und Geräten :c. verbunden. Die Haupttreffer sind 10 Rinder. fe. Wiesbaden, 15. Sept. V i e h m a r k t. Zum Verkauf standen: 36 Echsen, 118 Kühe, 490 Schweine, 437 Kälber (darunter 222 Mastkälbcr. 215 Landkälber), 00 Häminel und Schafe. Bezahlt wurden für 50 Kilogramm Schlachtgewicht: Lchsen 1. Qual. 76,00-80,00 'Mk., 2. Qual. 73,00—76,00 'Mk., Kühe 1. Qualität 65,00-68,00 Alk., 2. Qual. 48,00—50,00 Tlt. Bezahlt wurde für 1 Ktlogr. Schlachtgewicht: Schweine, vollsteischige, 1,50—1,56 Mk., Sauen 1,36—1,40 A in Großvieh gering; in Kleinvieh geräumt. Tie Zufuhren fiu unten aus der Hamburger und Bremer Gegend, den Kreisen Untcnaunus und Wiesbaden-Land. Limburg a. d. Lahn, 15. Sept. Fruch lmarkt. Durchschnittspreis pro Malter. Roter Weizen (naffauischer) 18,10 Mk., weißer Weizen (angebaute Fremdsorten) 17,20 Aik., Korn 12,09 Mk., Gerste: Fultergersle 00,00 Alk., Braugerste 00,00 Mk., Hafer, neuer, 7,50 Mk., alter 00.00—00.00 Mk., Erbsen 0,00 Mk., Kartoffeln 4,60-5,00 Alk. 4° 0 Ungar. Goldreute ... 4e/0 Italien. Rente . 3° 0 Portugiesen Serie I ■ .■ 3% Portugiesen ■„ III . 4 */,% russ. Staatsaul. 1905 41 i°,’o Japan. Staatsanleihe 4°/0 Conv.Türken von 1903 Türkeulose . . . . -. '. 4% Griech. Monopol-Anl. •. 4°/0 äussere Argentinier./? 3°/0 Mexikaner .. . 4*/,% Chinesen . Aktien: 24.70 162.50 Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und IndustrieV'Glossen. wöchentl. Uebersicht der Todesfälle i.d.8tadt Gießen. 36. Woche. Boni 29. August bis 4. September 1909. (Einwohnerzahl: angenommen jit 31100 (inkl. 1600 Alaun Atilitär) Sterblichkeitsziffer: 15,0 %0, nach Abzug von 4 Ortsfremden: 8,36 °/ Liefern und Ansetzen von Glasbausteinen 3> Glaferarbeiten Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im eporter. Aus««! | in Glasgow feine .TB en in London in «M um einen langen M ich ouil Tiefes noÄ chl die Zeitung .siveM e die Erfindung gercfl mng eines neuen UeigJ 'de», der die Glimme« er Wiedergabe aller : ■ I bereits auf EulierMüW erprobt worden i : ■ lieferten in der irr-l er in bei» Londorni » )te man sich mil rrl >n Glasgow versetz!, rl > ernft, bald in ironra ■ le Versammlung schien!«.! d deren begleitend und das Bild der enr I , . Tie WsinchneaM ■ :büt)ne im Ltadchau« I reu AOM Men mMl ibon nötig- Zwölf cieM -ander ob, übeiWjB setzt wurde, iuib die W Mosgow beendet ine hübsche EcM-W e er einen ViNvaiMM av ein (ileiues eiligen« daher den Mr fier Mann, trug da-iW , ersten Tau'zeugeir Z» oitanb’. /3*)r emie/ J iU untcridjreibeii, i i e e i n R t e n 5 • ■ ih: dci »°rdN°n »j lebendig beg -bki M übcrMpi tiutgen >eme-N °M nie tn der M1®! Seite ä| SK'-1 -- ein er dem ;l Hanns' auch. M lelllCT 1(i mem Ut^nir^,, c rouI^T? »£, l I j I ä N 2 | Bed. Himmel -E 4 Klarer Himmel Bekanntmachung. Betr. Tie Bildung der Schössen- und Schwurgerichte. Tie Urliste für bic Schössen inio Geschworenen liegt von Donnerstag dem 16. bis Donnerstag dem 23. September ds. Zs auf der Bürgermeisterei — Zimmer Nr. 9 — zu ledcrmanus Einsicht offen. Innerhalb der Offenlcgungsfrist kann gegen die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Urliste Einspruch erhoben werden, Gießen, den 13. September 1909. Grvßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. B.: Kelle r. Kuabeu-Hmrdarbeit. Samstag den 2. Oktober d. (Zs. beginnen in dem Schulhause am Anerweg (alte Handwerkerschulc, zwei Unterrichtoturic für erziehliche Handarbeit mit ic dreistündiger wöchentlicher Unter richtszeit. An dem einen derselben werden die Schüler mit Bapp- arbeiten, in dem anderen mit Holzarbcttcn beschäftigt. Zur Be teiliguug an dem Unterricht können ältere Schuler der Volksschule sowohl als auch der höheren Lehranstalten (letztere vom 11. -fahre ab) zugelassen werden. 3-ür Werkzeuge und Materialien, welche den Schülern während bet Unterrichtszeit gestellt werden, und von jedem derselben 2 Mk. zu entrichten: die Schuler der höheren Lehransialten haben auverdem noch ein Schulgeld von 4 Mk. zu bezahlen. Anmeldungen zum Unterricht werden Samstag den 18. September, nachm. 3 Uhr, in gcuanntem Schulbaufc cm gegengenotmnen. Gießen, den 15. September 1909. b“/9 J^ür den Schulvorstand: Al er um, Sberbiirgenue nie r. °°n 5”"1 ■ | s Mch, '7 **■ in dir fiSÄ Hm jäl er !?•; sich itehnS uiw immer mirhfT* * «“» fletamjs Z h,,en s«8 £\ khmen kann. IHng btt L 5U H Ööbentl sch zum Wieg yj • er bot immer iw in >omig oben bl(3 "cn Lust hab auf J kroplan lierunten’tel !be lch noch v'\ am erst fühlte J me kriechende frabbrf»! t man den d hemchen. Und band und bic Freud: j «ist wundervoll^ 'Sj men? 9hm, ich do. .-•? . . . Hessen . '. . . Oberhessen v-. . • 'terr. Goldrente. Oesterr. Silberrente Zeichnungen, Arbettsbeichreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsiä)t offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, und bis »um genannten Termin an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 15. September 1909. B“/e Städtisches Hochbauamt. Bekanntmachung. ;fcetr.: Wie oben. Nachdem das sachverständige M.itglied der Vollzugskommisswn Ibtinrid) sDtüIIer II. von Hansen verstorben ist, lade ich sämtliche Iktriligtcn Grundeigentümer zur Neuwahl ein« zur Vollzugs- ' baanifjion zu berufenben Sachverständigen auf löcmstag don 2. Oktober 1909, vormittags 9 Uhr, |k das Ratl)aus zu Hausen ein. In dieser Versammlung hat jeder amvesende beteiligte Grmtd tijtntitnter eine Stimme, auch wenn er mehrfach bevollmächtigt Lk Die Wahl erfordert zu ihrer Gültigkeit eine Mehrheit von ..icerbrittcilen der Slnwesenden und ist unter dieser Voraussetzung uc) für die nicht erschienenen Beteiligt«! verbindlich. Betet-- Igier ^Grundeigentümer im Sinne des ovldberetttigungsgesetzes !' i't, wer im Grundbuch als Eigetttümer eingetragen ist. Wird, was zulässig ist, ein Stellvertreter der Sachveritändigen üa Sachverständigen gewählt, so findet in diesem vermin auch ka Wahl eines neueit Stellvertreters statt. Kommt eine gültige Wahl nicht zuitande, so hat bte Landes- jnrmission den Sachverständigetl zu emenneu. Friedberg, ben 13. September 1909 (Bl6/s Der Großherzogliche Feldbereinigungskommmar: S ch n i t t s p a h n , Kreisamtmann. Ausschreibung. Das Abfahren von etwa 135 Tonnen Gußrohren tutb Form- Etr von 300 mm l. W. vom Bahnhof Gießen nach dem voch- iruckbehälter bei Annerod soll vergeben werden. Tie Bedingungen und Angebotssormulare liegen während der -rorststunden bei ims zur Einsicht offen und werden die Angebots fmulore gegen Erstattung der Selbsttosten. abgegeben. Tie Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Auf- Wft versehen bis zum 2 3. September 1909, vormittags 11 Uhr, ; uns ernzureichen. Gießen, hen 16. September 1909. , (B 7s Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießett. I. B.: S t e d i n g. Lttdiilgirng von ^njitrkitnngsorlititen. Tie bei Herstellung der Wasservcrsvrgungsanlage für die Kreisstadt Alsfeld vortommenden Arbeiten und Lieferungen sollen durch schriftliches Angebot vergeben werden: £o8 1 / Sammelkammern und Ueberfallschacht, 1 Hochbehälter von 300 cbm Nutzinhalt. £o3 2 | Rohrgräben ca. 11,5 km, l Röhrenverlegungsarbeiten, a) ohne Rohrlieferung, b)einschl.Rohrlieferung. Pläne und Bedingungen sind be: der tinterzeichneten Behörde und bei Großh. Bürgermeisterei Aisfeld einzusehen; Angebotsvordrucke gegen ganz freie Einsendung (nicht in Briefmarken) von 2 Mk. für Los 1 und 3 Mk. für Los 2 nur von uns zu beziehen. Angebote sind verschlossen und mit entspr. Aufschrift versehen, aus der Losnummer und Unternehmer zu ersehen ist, bis spätestens S a m s t a g d e n 2 5. S e p t e m b e r 1 9 0 9, vorm. 10 j 2 Uhr, auf unserem Bureau, Frankfurter Straße 29, Zimmer Nr. 4, en zu reichen. Es iönnen nur Angebote auf Vordrucken ohne Textänderungen und Zusätze Berücksichtigung finden. Eröffnung daselbst in Gegenwart der tcieier. Zre^e Auswahl unter den Bietern bleibt ausdrücklich Vorbehalten. Zuschlagsfrist 11 Tage. Gießen, den 11. September 1909. Großh. Kulturi ns pettion Gießen. L- V.: Bach. ziy/» Bei den Fundamentierungsarbeilen eines 'Jleubaue§ in Regensburg stieß man aus die gut erhaltenen Grund- tlauern einer fast unversehrten Heizungsanlage eines römischen Hauses. Aus S h c s f i e l d wird gemeldet: Turck ein Automobil, faS in eine Gr u ppe Schulkinder hineinfufjr, wurden zwei Binder getötet und fünf schwer verletzt. Nachdem der föofcn Rotterdam wieder für cholera - jrci erklärt ist und dort bat Schissen wieder reine Gesundheitspässe erteilt werden, hat der Norddeutsche Lloyd seine Bestimmung ;tmi 10. September, nach der die ausgehenden Reichspastdampfer mer ostesiatischen Linie den Hasen Rotterdam vorläuiiq nicht -itlaufen sollten, wieder ausgehoben. 9ieiä)spostdampser „Kleist", -er am 22. September Bremerhaven verläßt, wird Rotterdam 'ilirvlanmäßig anlaufen. Mittwoch früh sind bei dem Brande eines zweistöckigen -Holz- -pufeä in Vrigsta (Schweden) ein Ehepaar mit vier Ä in- □ern umgefommeiL Aus Kalkutta wird gemeldet: Zwischen Studierenden Znd Straßenbahnsührern kam es in der letzten Zeit riederhvlk zu Tätlichkeiten, die Dienstag abend besonders Hkstige Formen annahmen. Ein Straßenbahnsührer wurde von Studenten vom Wagen auf die Straße gerissen und erstechen, 'n der Stadt herrscht Unruhe; in den Straßen patroulliert Holizei._________________________________________________________ Die Geschäftslage des Norddeutschen Lloyd. Bremen, 15. Sept, lieber die Geschäftslage im Norddeutschen Lloyd erfährt die „Wei..zeitung", daß die aanziellen Verhältnisse durch das bisherige gute Zahreserträgnis -h ganz wesentlich erleichtert habe. Der Norddeutsche Lloyd ver ■ jgt ebenso wie die Hamburg-Amcrika-Linie über mehr als hineichende Barmittel und konnte seinen laufenden Verbindlichkeiten latt nachkommen. Soweit die Zahlungen an die Schiffswerften n Frage kommen, sind für dieses Jahr 15 Millionen Mark cr> lorbcrlid) gewesen. Das Kai ü 11 g e sch ä f t war im Verlause es ersten Halbjahrs etwas besser als im vorigen Jahr. Für den Zerbst hat der Norddeutsche Lloyd seine Dampfer bis in die Oien Monate hinaus ausverkauft. Dem Jahres^ .cträgniffe wird auch der Erlös aus dem Verkauf einiger älterer Dampfer zugute kommen. Das Frachtgeschäft nrit Nordamerika war ausgehend durchweg gut. Eingehend gealtete sich der Verkehr anfangs mangelhaft. Neuerdings ist i'lber durch die starken Getreideimporte, bei der von 17y2 auf 171/2 Pfennige gestiegenen Frachtrate das Geschäft sehr befriedigend. Die Dampfer sind für diese Transporte noch auf lange .Tit hinaus voll plaziert. Im La Platadienft war ausgehend reichlich Ladung vorhanden, doch waren die Raten wegen bet scharfen Konkurreirz sehr gedrückt. Auch im Verkehr mit Brasilien hatte das Geschäft unter dem Wettbewerb im Staffee- ilvnSport zu leiden. Es wird aber hervorgehoben, daß die gegenwärtigen Raten von 25 Schilling noch immer gewinnbringend sind. Daß Geschäft im Verkehr mit Oftasien gestaltete sich . rdjauö befriedigend; die Dampfer waren immer gut besetzt, tzbenso zufriedenstellend entwickelte sich der Dienst in der Äus- teifc nach Australien. Heimkehrend wird in diesem Betriebe aas der jetzigen Wollernte ein gutes Ergebnis erwartet. Im l'ti 11 e I m cc r g e f ä f t war nach Newy ork das Landungs- pigebot im allgemeinen mäßig, dagegen hat das Passagiergeschäft l'tit der Beilegung der Differenzen sich wesentlich gehoben. Auch int inneren Mittelmeerdienst konnten sehr befriedigende Resultate n^ielt werden. Die Besserung des Auslandsgeschäfts ist bekannt. Ite Verkehrszahlen für die abgelaufenen 8 Monate zeigen, daß pet Norddeutsche Lloyd nach dtordamerika einschließlich Eanada in allen Klassen 112 498 Personen, davon 83 708 im Zwisehen- deck, beförderte. Die Hamburg-Amerika-Linie beför- itc gleichzeitig 82 885 Personen, davon im Zwischendeck 85 060 lerfonen. Hervorzuheben ift, daß die Passagepreise seit dem letzten iihre sich ebenfalls gehoben haben. 95.15 104.70 62.90 64.60 99.20 15. 2“ 750,6 14,4 10,3 85 15. 9* 750,8 12.1 10,1 97 16. 7- 750,9 11,5 9,9 98 nach ich wer em Leiden im Alter von 62 Jahren sanft entschlafen ist. Giessen (Kaiser-Allee 24), den 15. September 1909. Kondolenz-Besuche dankend verbeten. des neuen Friedhofs aus statt. 5093 K H7fl6. M' KITTO 2 Uhr, statt. 5094 Veteranen-Verein Strrii irr Mjtoirtrjgg Bitjra u. Danksagung Aamilie V- ^ranf III. Lollar. b#n 16. 69. 5066 Strien, bfn lb. September 1909. 506*. Sil Die Beerdigung findet Freitag den 17. d. Mts., nachmittags 3'/, Uhr, von der Kapelle EL Steinmeyer Ww. geb. Baldauf ESth. Baldauf Jak. Steinmeyer und Frau Käth. Lohr geb. Steinmeyer u. 3 Enkel ^tkr btt Dielen Bewei'e innigster Teilnahme bet betn Tobe unserer heben Tante sagt t)eq- Listen Dank Die trauernden Hinterbliebenen: Georg Euler end Kinder. Giessen (Walltorstr. 33), den 16. September 1909. Die Beerdigung findet am Freitag dem 17. d. Mts., vormittags 10 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 5090 Bon dem <renag den 17. September. narbmittagS 3*, Uhr mit dem neuen ,>rlebhol itatt vMe Ter Borüond. Danksagung düt bi« Dielen Beweise der; icher Tednahmr bei dem schweren Vertust« meinet heben Gatti n. unserer guten Mutter, sowie für die lttdeoolle Püegc btt eoanqehschen Sd)toeftetn sagen wir hiermit Allen unseren herzltchiten Dank. tSilbelm Sacker unb Amber. Todes-Anzeige Teilnehmenden Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mitteilung, dass meine innigstgehebte Gattin, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Wilhelmine Gilbert geb. Engel heute morgen nach schwerem, mit Geduld getragenem Leiden sanft entschlafen ist. Um stille Teilnahme bitten Im Namen der trauernden Hinterbliebenen : Bürgermeister Wilhelm Gilbert und Kinder. Grümngen, den 15. September 1909. Die Beerdigung findet Freitag den 17. September, nachmittags Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass Dienstag abend meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Schwester Frau Friederike Euler geb. Weissmüller nach langem, mit Geduld getragenem, aber schwerem Leiden im Alter von 60 Jahren sanft entschlafen ist. Wir rrhiani birnnti bk rimirtae Sflttbt. unkrt Mil Site brr von dem Ableben unkrt» heben Kollegen Martin Steinmeyer Rlirmrnb in Ämntnii tu letzen und bi »en um anteilige ririihiuns bei der am «>reuag Ubr tia!ifin6abrroder. Jui6ii;a*4niien, Silber flcgenhänbc ufro (4#86 bknrral Vertrieb Siir) Sieilrr, Sitj«. Datelbti 11 Lote Mr «Darf 10- Oüt Vthe u- Dono L Via mehr M ■■ —————————————i Klavier-Unterricht bestem wieder Woatas de» 11. Eevtember (Elisabeth ^clcfjncr, Rirt|fir. R. 0* bade den Klavier-Unterricht wieder ausgenommen W Mathilde Zeichner, 8iftlffr.lt flioberlicber fluriud beginnt im Tezember Zeichen- and Mal • Dnterrichl für Erwachten« und Linder beginn i wieder Mo »tag bn 11. Levi ein der Marie Zeichner, Slrtkil. 17. Andreas Euler i ' ~~i Giessen i.. . ZigmtolcMaiirili -- Boll- ond ls^o^oLq empfiehlt »ein groenre Lager in amerikan. Eichen - Satin Nussbaum - Pitch - Pine- und Pappelbohlen, sowie deutsche Eichen- und Kielern-Bohlen zu den billigsten Tagespreisen. 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