«i 1!W» Mm. *®SÖÄ ‘ft ein ^feUiSSjjg '«•teil, Jenl Konzert piston>Virtuosen ’ S*wr* Ärkapdle. to8.us$e. —Eintritt Lj !f’ ** *den 15. Jom *egelnl - EdmondWiu ie grouea Vetriy von mir gelieferte rieh allgemeine At und grosse Beliebt- w werten Publiken Empfehle demtl- mders für Blut- ind bitte ieh allq esen Wein von ui ht bezogen h&bea, ersuch zu micba le 10 znr/i Brasse 26, Mnienster. feberei, Gnad«/ iken, Biel6'1 töcKe ir««’““" , Wittstock» Stoffe*** ttereiev «te* J ist °°ä Sellhei" berd-^S preise __®tffc8 d>a" ISS.Jahrgang Mittwoch Ki. Juni iso» erscheint täglich, außer Bezugspreis: Sonntags. - Beilagen: Q W monatlich 7b Pi., viertel- j] ttt^wr^ wirtschaftliche Seitfragen M V ■ ■ V ■ M V W UM M M MM. W Zeilenp^eis: lokal 15Pf, Fernsprech - Anschlüsse: M M w ~ ~ ~ A U ▼ auswärts 20 Pfennig, iiir die Redaktion uz, ff A7 B-ranIwortlich MM General-Anzeiger für Oberheffen MM bis vormitägs 9 Uhr. ^ofdfiofitötMd URÖ Verlag der Vriihk*schen UUjv.'Vuch- Mttö Skinöraderti R. Lange. Redaktion, Expedition vnd Druckerei: Sldulltraße 7. soal": E. Heß; fur^den .__ _____________________ • i wd* * Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten. Der neue hansabund. Don Professor Dr. jur. et phil. M. Biermer. Die Zirkusse fangen an, wieder eine ähnliche Rolle im Nation zu spielen, wie im alten Byzanz. Am 18. März 1893 wurde der „Bund der Landwirte" in Berlin gegründet und hat seither alljährlich im Zirkus Busch agrarische Heerschauen abgehalten. Die innerpolitische Lage Deutschlands ist seit jener Gründung vom „Bund der Landwirte" vollständig beherrscht gewesen. Der Ueb-ermut dev Agrarier hatte schließlich keine Grenzen mehr, aber trotzdem bedurfte es voller sechzehn Jahre, bis endlich nach dem bekannten Hegelschen Entwicklungsgesetz von Thesis und Antithesis eine kräftige Gegenagitation Matz griff. Däs ist in diesen Tagen geschehen. Handel und Industrie haben im Zirkus Schumann nach stürmischen Verhandlungen, die nicht weniger dramatisch als die im Zirkus Busch verliefen, einen „Hansabund" ins Leben gerufen. Da haben wir den Kampf zweier unversöhnlicher wirtschaftspolitischer Weltanschauungen. Aber es fragt sich, welche von ihnen den Sieg davon trägt. Für den nüchternen Beurteiler ist das Ende keineswegs' ganz klar. Nur schwache Regierungen erlauben solche Massenuimpfe, und es geigt sich gegenwärtig besonders drastisch, daß das allgemeine gleiche Wahlrecht, für das so viele in unbegreiflichem Doktrinarismus schwärmen, keine Panazee des kulturellen Fortschritts sein wird. Im Reichstage, dessen Zusammensetzung ja auf dem freiesten Wahlrecht der Welt beruht, haben wir Zustände erlebt, die jeden Patrioten mit Schmerz erfüllen müssen. Der kampfmüdo Kanzler wäre ihnen, gegenüber machtlos geblieben, wenn nicht das Oberhaus des Reichs, der Bundesrat, mit seinen frischen und energischen Kräften der Präsidialmacht nochmals das Rückgrat gestärkt hatte. Ob der neue „Hansabund", der, ebenso wie der „Bund der Landwirte", von reinen Jnteressentengruvpen geleitet wird, nach derselben Richtung hin wirken wird, ist mehr als fraglich. Der „Bund der Landwirte" hatte ein verhältnismäßig einfaches Programm. Er wollte den Agrarzoll erhöhen und hat dies durchgesetzt. Dann hat er neue selbstsüchtige Kraftproben versucht. Sie mußten aber mißlingen, sobald sich die Nation auf sich selbst besann. Eine -solche nationale Gewissenserforschung hat ja auch lder" „Hansabund" im Auge. Er wird sie aber nicht er* reichen, wenn die Nichtinteressenten kraftlos mit der geballten Faust in der Tasche beiseite stehen. Denn die elende ^nteressentenwirtschaft, unter der wir leiden, kann nicht > durch andere Interessenten, sondern durch Nicht- ? interessierte, die nicht für ihren eigenen Geld-, ldeutel arbeiten, in Schach gehalten, werden. Man tausche sich nicht über die Stoßkraft der neuen acntragrarrschen Bewegung. Sie erscheint nur momentan als «inheitlich und wird bei der ersten besten Gelegenheit wieder «useinanderfallen. Der „Hansabund" ist zwar einig in seiner gewissen Kampfstimmung. Das genügt aber für den Mlturellen Fortschritt lange nicht. Ein solcher Fortschritt Mßt sich nur durch eine weise und kräftige Regierung, die dre Legislative in festen Händen hält, erreichen. Ein Hin- und Herpendeln zwischen den beiden „Bünden" mit verwaschenen Kompromissen und einer rückgratslosen Taktik fuhrt dagegen niemals zum Ziel. Wir haben eben ""icht zu wenig Parlamentarismus, sondern viel zu vrel. Wir können die vielgepriesenen englischen Vorbilder nicht nachahmen, ohne die dortige erstaunliche politische Reife. Die politische Reffe, die Selbständigkeit und Bercrntwortlichfeit der Parlamentarier werden aber durch ein allzu demokratisches Wahlrecht geradezu gemordet. Die politische Intelligenz, die geistige Aristokratie der Nation, das uninteressierte und aufopfernde Handeln der geborenen Führer des Volkes von Denkern liegen heute vollständig brach. Die gebildete Minorität, die auszugleichen und zu versöhnen berufen ist, ist heutzutage mundtot gemacht. Dem Streber- und Demagogentum stehen dagegen alle Wege offen. Denn die staatsmännisch und selbstlos national gerichteten Bevölkerungsgruppen stehen schwachmütig, verbittert und nörgelnd zur Seite. Wirtschaftspolitische Nullen, advokatorische Sachwalter der Interessenten, Politiker, die ihre dürftige Nation a l-ökonomis che Weisheit aus Volksversammlungen geschöpft haben, sind in unserer grobmateriellen Zeit Trumpf. Will man das ändern, so gründe man keinen „Bund für Handel und! Industrie", der doch nicht geschlossen vorgehen kann, sondern ernen „Deutschen Nationalverein" mit dem Wahlspruch der Hohenzollern, im Wappen: „Suum cuiqne!“ Man schließe sich wieder enaer um die Standarte des Kaisers, des vornehmsten Trägers der Nationalidee. Wie einseitig und kurzsichtig die Anklagen in den trüben Novembertagen des vorigen Jahres waren, lernt mancher erst jetzt in der Krisis der Gegenwart mit Bitterkeit erkennen. Das deutsche Volk hat seither keinen Führer mehr. Steuerlos ist das Reichsschiff ein Opfer übermächtiger Strömungen. Es fehlt ein fester Kurs und der harte Willen, einen weiten Kurs zu nehmen, es fehlt ein Otto v. Bismarck. Aber der Geist des gewaltigen Mannes ist doch noch überall rege. An sein historisches Wirken und Walten muß man anknüpfen, wenn man die verdammte Jnteressentenwirffchcfft, die sich immer ungeberdiger breit macht, sich vom Leibe schaffen will. Nkht in dem „Hansabund" und seinem neuen Schlachtruf liegt das Heil, sondern in dem Ruf: Zurück zu Bismarck! Politische Tagesscharr. Der Kaiser und der Hansabund. _ Der Kaiser bringt dem neu gegründeten Hansabund das größte Interesse entgegen. Schon vor. 8 Tagen- war er davon in Kenntnis gesetzt worden, daß Handel, Gewerbe und Industrie sich geschlossen auf die Seite der Regierung stellen und zu diesem Zweck in Berlin eine große Kundgebung veranstalten wollten. Der Kaiser hat darauf befohlen, ihn über die einzelnen Phasen dieser Kundgebung auf dem Laufenden zu halten. lieber den Verlauf der großen Versammlung im Zirkus Schumann wurde dem Kaffer nach seiner Anordnung noch.am Samstag Mitteilung gemacht und am Sonntag vormittag ein ausführlicher Bericht erstattet. Der Kaiser ließ sich zur persönlichen Information auch die Berichte der Presse vorlegen. Die 15. Hauptversammlung des Vereins deutscher Zeitungsverleger wurde am Dienstag vormittag durch den Vorsitzenden Dr. Sä- necko-Hannover in München eröffnet. Namens der bayerischen! Staatsregierung begrüßte Ministerialrat Meine! die Versammlung und führte bialfrai.' u. a. aus: Von der Bedeutung der Presse ist unser ganzes Kulturleben durchdrungen. So unmöglich cS heute ist, sich die Presse mit ihrem weütragenden Einstuß aus unserem öffentlichen Leben wegzudenken, so wenig könnte eine moderne Regierung in unserer raschlebigen Zeit, in welcher Ge- fefee und Anordnungen stets Gefahr laufen, zu toten Buchstaben und modernden Papieren zu werden, ihre Aufgabe in vollem Maße erfüllen, wenn sie die Mitwirkung der Presse entbehren müßte. Die bayerische Staatsregierung ist sich wohl bewußt, was 'sie in dieser Richtung der Presse verdankt. Sie fühlt eben« deshalb auch das lebhafte Bedürfnis, in enger Fühlung und in guten Beziehungen mit ihr zu bleiben. Als Basis für eine solche vertrauensvolle Beziehung erscheine der Regierung die gegen- fertige Unabhängigkeit, Achtung und die Gewißheit, daß für die Preste wie für die Regierung bei aller Verschiedenheit des Weges doch das Ziel ein gemeinsames sein soll. Nämlich die „Salus publica *, die Forderung des gemeinen Wohles. Daß die deutsche Presse es als ihre Pflicht erachte, dieses Ziel stets vor Augen zu haben, dafür werde der Beweis erbracht durch den hohen Ernst, mit welchem Misere Zeitungswelt die ihr gesetzten Aufgaben zu losen bemüht sei und durch den Idealismus, mit welchem die Verleger aller unvermeidlichen wirtschaftlichen Mühsale und der vielen materiellen Opfer ungeachtet die Güter ihrer zielbewußten politischen Ueberzeugung und ihrer ehrlichen nationalen Gesin- nüng hochhalten. — Nachdem der Boffitzende Dr. Jänecke für die nnt lebhaftestem Beifall aufgenommenen Begrüßungsworte des Regierungsvertreters seinen herzlichsten Dank ausgesprochen hatte, entbot Reichsrat Kuehles im Namen der Stadt den Willkommgruß. Dr. Georg Dirth-München begrüßte die Versammlung rm Namen des Münchener Journalisten- und Schriftsteller- vereins und der Pensionsanstalt deuffcher Journalisten und Schriftsteller. Er betonte die Wichtigkeit der am Samstag geführten Verhandlungen zur Schaffung eines Normalvertrages »wischen den Verlegern und 'Redakteuren. Dr. Jänecke wies so- daitn cmf die Wichtigkeit der Organisation der Verleger und auf die Erfolge hin, die der Verein deuffcher Zeitungsverleger, der letzt 15 Jahre lang besteht, errungen habe. Darauf trat man m ine eigentliche Tagung ein und verhandelte über die Abänderungen einiger Bestimmungen der Statuten, über die Jn- seratensteuer und über die von dem Vereiii der Zeitungsverleger bekämpfte Abvnnentenversicherung. Damr naljrtt die Bersamm- &ntfl einen Vortrag von Dr. Giesen („Frankfurter Zeitung") über dre dem Reichstage vorliegenden Gesetzentwürfe zur Straf- prozeßordnung und zum Strafgesetzbuche entgegen, der zur Annahme einer Resolution führte. In der Resolution wurde die Tatsache begrüßt, daß in der neuen Strafgesetznovellc Bestim- mamgen getroffen werden, die den Zeugniszwang etwas mildern: ie bedauert jedoch die Fortdauer des 'sträfrechllichen, besonders disziplinaren Zeugniszwanges und fordert seine vollständige Aufhebung; sie fordert ferner Kautelen gegen die unnötige Ver- hangung der Untersuchungshaft, die am besten gänzlich beseitigt werden sollte und empfiehlt die Beseitigung des fliegenden Gerichtsstandes und die reichsgesetzliche Regelung des Strafvoll- i'Uges. Als Ort der nächsten Hauptveffammlung wurde Kassel! bestimmt. * Der Senioreukonvent des Reichstages trat heute im Verlaufe der Plenarsitzung zu einer kurzen Besprechung zusammen. Auf der Tagesordnung der Mitt- tvochsltzung stehen die neuen Steuervorlagen. Die Sitzung ist erst auf 2 Uhr anberaumt, um den Fraktionen Ge- Gretzenev Stadttheater. Die Dollarpriuzesfin. Dperette in drei Aufzügen von A. M. Willner und F. Grün b äum. Musik von Leo Fall. Gegenüber dem auffälligen Tiefftand der dramatischen Dichtung der Gegenwart ist das ungemein kräftige Empor- bölühen der musikalischen Buhuenwerke geradezu veMüffend, lunb wenn auch viele dieser neuen Tondichtungen ohne tieferen Eindruck wieder verschwinden, so stehen sie an Sßert sütvohl als auch an Masse doch weit über den dramatischen Neuerscheinungen des letzten Jahres. Ueberhaupt hat das Drama mit der einzigen Ausnahme des rührseligen „Alt- Oetbefijerg" kaum jemals einen so starken Erfolg gehabt tone z.B. „Die luftige Witwe" mit ihren fmgbären Weisen und bie ungleich höher zu wertende „Dollar- Por inz ess in" mit ihren süßen, schmeichelnden Klängen, böie doll tausend kleiner Teufelchen steckt, und ihrem herzlich sichten und oft geschmacklosen Text, der allerdings nicht immer des Witzes entbehrt. Man wäre versucht, das alte Wort zu gebrauchen von den guten Witzen, die nicht neu,! mrd den neuen, dre nicht gut sind, aber das wäre doch üb^er- tmeben, denn es sind doch ein paar recht lustige Scherze dorrin. Ich kenne das dem Text zu Grunde liegende Lustz- Mel gleichen Namens von Gotti-Trotha zwar nicht, aver es muß schon ein sehr starkes Stück sein, denn somst hätten sich wohl nicht vier „Dichtet mit dem Stoffe avgequält. Lieber Gott, vier „Dichter" haben sich die Mrger wund geschrieben und nur das erreicht.» Ein Glück, daß die Musik nur von einem ist, und erfreulicherweise von einem, der etwas kann. Es ist nicht auszudenken, toras daraus geworden wäre, wenn sich auch da vier Ber- saisser abgeplagt hatten. Eigentlich sind es sogar sechs, boinn auch die beiden Herren Dichter von der „lustigen Witwe" sind nicht ganz unbeteiligt; ein Teilchen ihrer Wdanken ist auch auf die „Dollarprinzessin" übergegangen. S beiden ist es ein schönes, mit allen Vorzügen ihres ^schlechtes reichlich gesegnetes Weib, das nur den einen hat, reich zu sein. Die Herren Verfasser der „Dollar- pmnzessin hatten dabei aber einen „ausgezeichneten" Ein- [arit: die Dollarprinzessin ist noch viel reicher als die lustige Mllve, so reich, daß sich ihr Vater seine Zigarren mit Lausend-Dollarscheinen" anzündet. Das ist doch noch eine 3®ee’ — Aber das Geld macht auf Fredy ebensowenig Einblick wie auf Danilo, obschon beide im Grunde recht arme ümftl sind und keinen Pfennig zu viel haben. Nun ist ifar eine „große" Verschiedenheit: Danilo wird gleich über» Mt, Fredy verdient erst noch rasch eine Million und kriegt jtann fein süßes Weibchen. Nebenher gehen noch eine Rechel mehr oder minder witziger Handlungen, die sich aber doch alle zu einer immerhin recht lustigen und fröhlichen Geschichte zusammenreihen, an der man schon einmal Gefallen finden kann. Den Erfolg aVer bewirkt einzig und allein die Musik, bie zwar nicht immer goHA originell, aber von einer flüssigen und schmeichelnden Melodrk ist. Der hübsche, klangvolle Kuß in dem Ringelreihen hat ja sogar schon seinen Weg zum Seiet» rasten gemacht. Auch gestern hatte das reizende Lied vor dem nahezu ausverkauften Hause einen solch stürmischen SJetfall, daß es ebenso wie seine unter ähnlichem Text wiederkehrende Wiederholung noch einmal gesungen werden mußte. Ueberhaupt fand dre gefällige und geschmackvolle Darstellung eine dankbare und freigebige Zuhörerschaft, die auch bei offener Bühne lebhaften Beifall spendete. Die Aufführung, die von Richard Hel sing gut vor- bereitet war und sicher geleitet wurde, war durchaus lobenswert und verdient uneingeschränkte Anerkennung. Der Erfolg ist umso höher anzuschlagen, als in letzter Stunde zwei einschneidende Veränderungen vorgenommen werden mußten. Der erkrankte Dirigent wurde durch Weinack ersetzt, und an Stelle des ebenfalls unpäßlich gewordenen Frl. Gabrella trat Frl. Brill front Kurtheater in Bad iefe Eigenart tritt uns auch in seinem zweiten sroßen egationsrats »anmnn, $rtßburcauv des Äus- haben. Die englischen Geistlichen in Berlin. lonief)inen reichlich Am Sonnlog f®*- Bor größere Außerdem l)ot er cmc tricbbcrg übet \ .ne (W'Ndet'iem-Lrchcüet) mit der .Tollarprinzeisin'. - -if™' pur Au birbauee“ Der Medizin von der Studenten und Studentinnen vSi berget Universität besuchten uorgeflcrn unter .suhrung Bessere QualuLM *> rt.alter ergab» Die B-ehpreil' Der E n l g t e i st e, ilidit werden. Karl Neurath. ioll nächstens aud) ein großer Ku man. und einige kleinere arbeiten verösfei iverfe, dem armen Lu las, entgegen und hier in einer Bollen billig, wie sie ivohl kaum ein zrveites Mal zu treffen ist, in dieser Art. Eine Wefchidrie m der Tämmcning nennt er es, und co ist so feiernde üblich friedlich, so ahgetlärt reif, da st Holzarner ftdr in dieser Art fanm mehr übertroffen hat. Neidi an Jöoffnung und OMürf zog der Lukas nad) „freub loser fugend aus dem engen Angstdereich des Elternhauses" m die Welt, nm nach des Katers Wunsch cm (belehrter zu werden. Ader er muht sich umsonst und auch als Maler bringt er nichts vor sich. Er weist das Leben nicht auzu- fassen und es zerrinnt ihm unter den Fingern. Und als der Kater ihm nun die Zugendgeliebte abwendig macht, ha zer bridit er ganz. Ohne Halt und Hoffnung u‘t ihm das Leben verleidet. Wozu nod) etwas Besonderes werden. Es geht alles vorüber. Er l>at weder den Mitt noch die Straft, um In Zachen des Wirkl (heb. Leaationsrais .Hamann, des zurzeit beurlaubten Leiters de? Prestbureaus des Aus- ivärtigen .Imles, hat jetzt die Beschlustlammer des Land gorichts I, Berlin, in Uetzer ei nstimmung mit der Boren t- idtcibung des Äammcrgerid)td angeordner, datz die öffentliche An klage zu er lieben ist und zwar wegen der Beschuldigung, das; Hamann am 17. Oktober 1903 vor dem beauftragten Richter der 4. Zwilkarnrncr des königlichen Landgerichts Berlin II wiffentlich ein falsches Zeugnis mit fernem Eide bekräftigt habe. Ergehen gegen § 154 des Str G. B Tie Staatsanwaltschaft hatte aud) diesmal beantragt, das Verfahren einzustellen. Das falsche Zeugnis soll Geheimrat Hamann bei der Pernehnmng über die Vermögensrecht- liehen .'lnfpruchc des Professors Bruno Schmitz abgelegt Heinrich Hartmann II. von hier •• „Schmerzloses Zahnziehen£ tzwohl seit vielen Zähren in Reklamen und selbst auf \xui»id)iilv;- den Ausbmck „schmerzloses Zahnziehen^ angewandk bv. wird diese Art der Reklame aut Betreiben der Zahnät. i •: jetzt scharf bekämpft. Zn zahlreichen Fallen ist bereits &:■ urteilnng wegen unlauteren Wcttbewcrtzs ringe treten. Ansicht der Zahnärzte und Sachverstündiacn sei cm roll' i s - Zahnziehen unheutbnr. bi eine iinwahre Behauptung auf, durch welche da« Publikum Der Schalten des ermordeten Königs. Prinz Georg von Serbien erhielt am Todestage des Königs Alexander einen Brief, in welchem er ersucht wird, seinen Barer darauf aujmerksam zu machen, daß das Ende der Tnnaüie bald i nitreten werde, wenn er seine Beziehungen zu den Kersduvoreru toitsetze. Unterzeichnet mar der Brief: Offiziere der Garnisonen Pirat und Srcnm Prinz ®corg schickte den Brief -'einem Vater mit -olgenocr Bemerkung Ta bteitr Brie» aus den .treuen Verner Cimiert -rammt, io sende idi dir denselben mit brr ’Öitte. im Znteref e der Tirnattie nun endlich mit den korrupten Beschwörern ein irnoe ;u macht n Tu haft kerne Ahnuna. welche Empörung un Volke gegen dich besieht und wenn du so werter handeln, dann sind unsere tage gewählt. Aus Stadt und Land. Gießen, 15. 3»ni 1909. lilliöa Svlstrattcn. irregeführt werde x Staufenberg, 15. Juni Vergangenen Samdtag fand in der Burgnnrtfchaft hirriclbü ein schönes Jcit uatt Tic Wafsergenossenschaft ..i* lud a u i , die die *■ meinden Lollar. Mainzlar, Srauienberg umfafti, hatte euh der Schlustabredinung an die Behörden, sowie an die #e- mentoeräte der drei Cteiueinben. an die Unternehmer u'v an die Beamten der Genossenschaft iLinladungen ,u einer Feier ergehen lassen. iSrfdiicncii waren von dem is- bauamtc zu Gießen Lberingenieur Mulli i :Ncgh'tuii- tzaumeister M a l b f l c i f d), Bauführer Müller, von o.'i Unternehmern D- Alber, Feuerbach (Stuttgart und des mit großem crem brachte eine Er: .r zung zieht Tie Resolution wurde angenommen. " Ccff entl id>e Versammlung. ttS sei bterrr t nochmals aus die deute abend im ,,wtel „Prinz Albrecht* traten die englischen Herren um 3 Uhr nach- mittags die Weiterreise nach Eisenach an. — Bei dem Atzschieds- mahl der englischen Geistlichen sprachen der Dekan Herrford Leigh, Referend Monsig, soivie der Präsident der Freikirche in London, Horolanb, herzliche DankeSworte, ivorauf der Organisator des Be- 'uches, Direktor Spiccker, erwiderle. Zum Schlutz erhoben sich die Engländer imd reichten den Teutschen die Hände zur Stelle und summten nach altenglischer Weise „Auld lang fone- an. Resolution in Vorschlag, her n Zn halt etwa her trat. der Landwrrtsdmftskam ner Aus'ckmß Gießen Katt ber Be- zirksausstellungen Auszeichnungen von r.cmeren und größeren Obstptlanzungen oorncinnen inöflnc, roa# b<*r Land- wirtschaftskammcr-Ailsschuß bereite feit längerer Zett in btc bisher in der .rovinz Cbrri-nfen zur lu.'uinruna r wmi'.gc mragen fur.unr "^wn-ii ’ _ sotten br Anlage au- J7- " es uns aus dem ganzen Werte entgegen, oas votzamers ioc,prvunn iwivcn. rourbc mitgctcilt. baB Smintotirter . t :fn bestes unb reif »es Buch ist, neben bem großen, nach feinem^-um Baumhanbel jrtnen CJerrtrbcfcbein^^bcburrcn ^J^ey | Lißtzerg . 15 Zuni Tie heutige Berstei zuub Mt» if.l'cn W eien marW» beiuCbt Tas Gras Hat durch bic anhaltende Kalte |d) ocizzxi - - " ' - - Jttflfter med« Ingenieure. g. n. ll. Wiesbaden, den 14. Zuni 1909. Tic 50. Hauptversammlung des Vereins deutscher Zngemcnrc ivnrde hier mit einem BegrüßungSabend im Paiiluienschlößchen cmflclcitet. Tie geschäftlichen Beratungen nahmen heute früh nn Kurhause ihren Anfang. Die Zahl der Kongreßbejucher betrug etwa 400. Ten Geschäftsbericht des Vorstandes erstattete der stellvertretende Direktor Regierungsbaumeister a. D. Pieper (Berlin). Zhm ist zu entnehmen, daß die Zahl der Aiitglieder des Vereins von 21 714 im Jahre 1907 auf 23 094 Anfang April d. Z. gestiegen ist. trinc neue Fassung der Statuten liegt der heutigen Hauptversammlung vor. Tic Rechnung des Zahres 1908 schlievi mit einem Ueberschuß von 143 970 Mk. ab. DaS Vermögen des Vereins beträgt setzt 1 309 362,28 Mk. Weiler beschauigt sich der GeschäitSbericht mit internen Angelegenheiten. -ter nächste Punkt der Tagesordnung betraf die Verleihung der goldenen G r a s h o f - D e n k m ü n z e. Der Vorsitzende machte die Mitteilung, daß der Vorstand de« Vereins im (nn- Verständnis nut dem Inhaber beschlossen habe, diese höchste Aufzeichnung des Vereins dem durch feine Strahlapparat-Enindung n-ohlbekamiten Dr. ing. Ernst Körting in Hannover als AilS- zeichmlng für seine hervorragenden Verdieiistc um die Forderung Der Technik zu verleihen. Tie Versammlung gab ihrer Zustimmung zu diesem Beschluß durch lebhafte Bedallskundgebungen "Ausdruck. Die Denkmüiize wird Dr. Körtniq nach seiner Rückkehr aus Amerika, ido er zurzeit technisch-wissenschaftliche Studien treibt, überreicht Deutsches Hcicb. lam 12. und 13. Juni sein 5. Stiftungsfest, zu dem ; .- Ter Kaiser trat gestern abend 7 Uhr m Neufahrwasser cm I Damen dcS Vereins eine Etandarle lliftclen. Am 27. Mat und begab sich sofort an Bord der „Hohenzollem'. — DaS Raitei-11904 gegründet, hat eS der rührige Verein auf nahq 1 6,|d,S,°bM SiaÄ- bOrudtbie'«n«n °°n une g-br-cht. B-!°nbe:- m l.tzi.r J,.l ft« 3 b« AuSsührungen der .Rossija- z»i der Pionarchenbegegnung ab und! Mitglicderzahl ganz bcbcutmö, loafl wohl Ionen lunb bom bemerkt dazu Wir wiirdigen unb erwidern die freundliche Ge-1 hgi, daß der Klub außer ^ußball noch Lochtathletn bcircfcL finnung, die aus den Ausführungen spricht; auch ihrem Inhalt 1 •• Freigesprochen wurde geftern der am -'I üet können wir rückhaltlos zustimmen. Mit t>cm Ausdruck unsere»t^^er dem Verdacht eines Littl Dankes für diesen russischen Willkommensgruß an Kaiser -mlHelm verbinden wir aufrichtige Wunsche für einen ungetrübten Verlaut des Wiedersehens zivischen den beiden befreundeten Tlonavchcn. Der ,'H e i ch ö a n i c i g e r" veröstentlfcht das Gesetz gegen den L Po ns t Frankfurt , die ib.meiiiDcrat .-inugliio. tot Mainzlar und Stansenberg. soweit nicht Ir.inflKU 'H-<- abgehalten, vollzählig, von Lot,ar dagegen kaum btc valftr. der übrige Teil soll seine Iciluahnic aus iArunden, die d«r nicht weiter erörtert iverdeu sollen, atzgelehni 'iahen. ;> Uhr vcrfanimcltcn sid- di l*rfd)iciicnen in dem W» geschmückten Burgsaole zu einem liffm. Ter Bor-ipmer «(puira-w.iwni........................-, Der «enolfenfdiaft ^urflennnfter Sdimibl x'oiiJt M werden." — Ixg sprachen darauf t^eh. RegierungSrat Dr. ing. I hie Anwesenden willkommen und fi'rach )rin öcfw»** H. PiuthesiuS (Berlin) und als Korreferent (5ncnbahnmfpefiai llbcr t>tc geringe Beteiligung der ". nleiuderalsmitqmb ' Dr. ing. H. Zordan (Straßburg L r-6 bildung von Ingenieurbauten-. | >cr Anlage unb dankte den >cireit von Hi »stzauaaM M ihre taltrdftigc Mitarbeit uno den Untcrnclnnrrii für sorgfältige Ausführung her übernommenen «roeitrn, fkr«r gedachte er d- Proptnziald r. llors l.h. nner ii r r - . L . . . I TnarAfaifiihcr. »orttäffe* Frau Prof Ide rt, der, al» die Wasserversorgung der Orte Lott« I» den imerten Tempel seines Leben» wieder amui ' o tfle" Sie in«I«t ’ adgestrzchen »orden, Kruger au» Bonn^. ^ugendsürso . - td) bin nicht .n die rechte Furche gefallen. Teun'cte unb atbcilcihe%vir. footd. Schütz d', Uhr kommen er eifrig fordern half und brachte aur dm «■ So ühlicnt die trauliche Schichte 1 e n n ut g ?c n* „Der Streik der Lide- Hoch mtv. -kamen» der Bauleitung dantte Hcgirrun^ Ter alte Lukas erzählt dem Zungen Manne seine Lebens- 1 ahlenlassen ist überhaupt eine Hervor, techende - Berufungen. $roi. Tr ur r hat einen Hui ätze >m rwUfrni Zerlaute der Feier gcdochG nock lyigcuidxul Holzametd, die uns nod) häufiger bcgetpict. nach Kiel und Pros. Tr. Ä 0 ssel einen Jtur nach yc I Bürgermeister Sdimidt des am l Zuli aus dem hrifif*1 Ter Dichter geurinnt dadurch eine größere Freiheit delberg erhalten. q Staatsdienst fcheidenden h’cgierunp■?baumr 1 ncre Halb seinem Stoss gegenüber, er idealisiert dadurch getmssermasten " l bc r h e H 1 f d) e r Cb ft bau »e rein. Jileifch Der einen Huf als Stadtbaurat nach Berei-«^ die einiadcheu Bcgetzenheiten. indem er sie unter dem i^e gangenen «onntag tagte in Büdingen iingronen Loan la mmen Unt unt) bd|fn Nttarbett in bcs len hatte die - 1 Unaufdringlich, beinahe keusch, treten uns Holzamers ,id> etwa 50 Baum wart ei beteiligten, ^er fehlten viele I ceveu Vorträge ie!ir zur Verschonerum, dee .r*» Qkftoltcn hier entgegen. Die Umrisse sind nur zart angc Baumwarter. Da unter diesen die Ansicht besteht, da» tzeitruaen Zum Schlüsse wolle.- unr nicht uncrmnhnt Ifl)»«- deutet, beinahe hingehaudn. Ta ist keine feste, ft raffe Syinb Baumwärterver,aiiimlung nur für Verein, baumnaner fei n <äa,j ist behagliche, desdwuliche Erzählerkunst voll «chön Zeder BaumN'iirter sollte an den Baumwarterv. namm .... m heil unb Seele hnc Fliederdust unb Fliederfarbe wbt I lungen teilnehmen, da "nch^sie »rrckgen lur^ihre^ivwcrbe es uns aus dem ganzen Werke entgegen, das L»olzainers I defprochen werden. 00 wurde "T™”*’jJ | belaufen bestes und reifstes Bud) »st, neben dem großen, nach seinem .zum Baumtzandel einen Gewerbeschein bebunen »-ber L » kberg. I » Zuni. -ode erianenenen Roman ..Bor Fahr und Tag , in gärtner ^^ovl). Fachlehrer '^k).''krriedderg hielt einen Vor-tzesHcugrajes i dem er nach langem Suchen und Tauen wieder tn feine trag: .tfnabrungen über Sebanblung unrnithtbarcr^k#in£hT Tas c^as hat dm ineiiiheiiüme Heimat kommt, tue ihm fern bestes und tiefstes infolge kieten s'andortes Vormittags fand edenfalbsblf ^rf,ir wann sehr hoch, für üc.u’bfn bat im Hotel Furitenhof die Ausfchuviltzung des Ltzerhe'f l-tzit- b . 3, Holzamcr wurde am ".'arz 1H70 zu «ict>cr-£lin baueetcine statt, der ein in Dn i-roste von 1'? Aormalmorgeu (< geboren, wurde Lehrer in Heppenheim unb im Frul - lamnier-Ausschufses dienen. ^O''^og ob^ordnelerHeiden I üon .0 unb darüber iahr 1901 vom olloßherzog zum Kabinettsbibllotdekar ei- bad), foime die tkrtreter ber etnyliten .arfc tntmohtiten . . 1-chi'niffe^llui^nad^H^r i". ^^"tter"nach' B e7!'."n' "w' Burae^i.t^0. rlreten "Tie »d!echnung würd' e.ner Moni- = ® 'ttinfüVro^^unfcle'i neuen P'ä'rre^U»" je,, *'bid)ten $tlet «odttr, Der atme 2uta» , «e«ui?baumn>art nnirbe j?a m me 1 ■ SnnerpD ernannt, jpiele auch ietan «ornbörfet aul <-»labenM0) 'Ci beiliflf Sebastian, -turmfrau. Sn,e. len «i»»t>ebern wurde »el-nnt Ikgeden. ^>si die s-rrn- ^send war. - M > a ij r und Tag klugen Oehler, ^ahl a M. einen gragen Posten >?inibecren Bad-Nauheim, 14. Juni. To« Srotzh. Auzilil Novellen gi- für ihre Fabrik gebraucht unb besonders Abnehmer ht)Cater eröffnete heute abend ieme biefl|agngen Cperelte»' ?ll- letzter Punki^ ihr _4.agc-2lorhnung||f([ungtn unter Mitwirkung der Äroßd. legen beit yi geben, vorher noch zusammenzutreten xav Senum wird yinädnt bic einleitenden (rr!län:ngrn der Regierung entgegennchmen, also vermutlich des Reichs- kanzl re und bco Schatzfekretärs, und sich danach entschließen, ob sofort in die Beratung ein getreten, oder auf den nächsten lag vertagt werden soll. Ss ist anyinchmen. daß mit Rücksicht auf den späten Beginn der Sitzung das letztere gefdyehen wird. Geheimrat Hamaaa. Blittige Zusammenftohe finden noch immer in der Türkei statt So beben zwächen aufrührerischen Aldaneien und türhicben Truppen bei -chis'chma drei bfTf.ge Zuiammcnftöße mit Verlusten red..., nach tionftantmopel gebracht unb harrt ferner Verurteilung. W: I und |*. inc glanz- ndi ^ong^bung stet-, aubti . .. o.v litten man aus diesem allem ersieht, sind die Schwierigkeiten der neuen Beifall fand unb immer wieder gern gebart wird Regierung noch keineswegs behoben. Zu allem Ueberilufe machen - Stadttheater. Als zweite Lperetten-Atzomienientt- letzt auch Kreta und Persien der Pforte noch r.u schaffen I Vorstellung wird am DtenStag dein 22. Ium auf Dielfc tigen Natwnalzeitung meldet, es ftieme n^tig, baß ^uRl°r^nrcün!'I,Tte luftige Witwe' gegeben werden. Die '.‘kj, zuziehnl.'^gland^dagegenhabe noch 'feinen festen' Entschluß stattung ift zuni Teil neu. Bon den früheren Mitwirkens«« gefaßt. Deutschland werde künftig veranlaßt fein, sich in die'erlfind noch die zwei bewährtesten, Fräulein Großkopf ur? Sache einer größeren Zurückhaltung zu bcilciBigcn, umfomebr, I <•- --- ---m — -■*— an-*--■ — t-"- *•— C-K größeren Zurückhaltung zu befleißigen, umfomebr, I ^cn yjitbebranbt, am alten Platze: neu für hier sind als tue Schutzmächte selbst noch keine Beratungen gemlogen hauen. <-»c liina unb Schwindt sowie Frl. «r,l! m der Frage streng vertraulich vorgingen und mit mH keineswegs oie yeiren veuing uno oa,toinoi, jowic «vu , İnzert C1C,1K MÄ ,ö^9e$ei(f)iiCtcll !* ,'J ^eateri^:' en öliges ist ™V ,c unscstibare L'i «Kg**- • \)lmt auf Didjri:-.. »en werden. Lst?. 'lüheren Whitf^ wlei« ©roBiop,; 5«; neu füt )l- sowie 1 vorteilhaft eingetz: Satten für ,Lir |j^ ). Juni 11-11!:: ■ nan an die Sajltb 'Klub 18017- stimgsfest, ju u- v liiteteu. Aw 211 zc herein aui r.:1 in letzter Zeit (bzii whl feinen ®mni fc h Leichtathletik fc jeftern her am 211 verbrechens tra.v c. eben'" £M. selbst auf Miisjt. ieljcn" angeiuoni eiben ber 3atjm Fallen ist bereil.4 verbs eingctreiu ir stündigen sei tu.'.'.: die Monte r.x: ch welche do- D!» Dergangenee &>■ l ein schönes >hirf auf', bic erg uuW, ljattc )en, sowie an die die IW*«!5 üwlaWgcn zu L varrn von beni Müller, AcguE ter 'Dlütln.i:'- rbad) (Ätuttflon - 'inderatsinitgMi - ,t nicht lranMW lagegcn kaum die ,e aus Gründen, d- L abgelehnt W. ij'icncnen in dm. tviien. Ter m sprach I«n 7 ^meinberat'-’im Stüdblid über w „wm itrci^oii«-; n UntetncW ; mtmen« »*,. -M ^dem"Ä-' M cllli Tcn^ dc E' inr '"^sjeroeri'olS^ es,en zur » Blage am xje *)cull£iei-en NlbeM t9c"( $ic S,e’’ M' ... i- SM feÄif Konkurs - Ausverkauf Slöbel - Lager Hermann Dominicus Gietzen, Kaplansgasse 18. W* Ausverkauf zu sehr ermäßigten Preisen. ’ Beginn: Donnerstag den 18. Juni 1909, nachin. 3 Uhr. Aon da an wochentags täglich zwischen 3 und 7 Uhr des Nachmittags, Sonntags zw. 11 u. 3 Uhr mittags. künftige Gelegenheit. 3441 Der Konkursverwalter: Rechtsanwalt Dr. Spohr. Pros. Starck das Bad, dessen Einrichtungen von Geh. Baurat Eser, dem Vorsitzenden der Badedirektion, eingehend erklärt wurden. Die Gäste wurden von der Großh. Bade- und Kurdirektion bewirtet. — Auf der Terrasse, wo das Musik- korpS des Infanterie-Regiments Nr. 168 (Offenbach) konzertierte, herrschte gestern trotz der schlechten Witterung ein verhältnismäßig belebtes Treiben. Mainz, 15. Juni. Der Neubau des städtischen Krankenhauses wird in kurzer Zeit erneut die Stadt- verordneten-Versanimlung beschäftigen. Die Ausschüsse haben beschlossen, den erforderlichen Kredit von 4 Millionen Mark den Stadtverordneten zur Bewilligung zu empfehlen. Bingen, 14. Juni. Mit der geplanten Einlage eines Nationalparkes beim Bismarck-Denkmal auf der Elisenhöhe beschäftigte sich heute die Stadtoerordneten-Ler- sammlung. Der Ausschuß für die Erbauung des Bismarck- Nationaldeiikmals auf der Elisenhöhe hat der Stadt Bingen den Vorschlag gemacht, sie solle von der rheinischen Landstraße aus ein Viereck in Größe von 216 Morgen ansscheiden und diese ganze, sich um den Denkmalsplatz gruppierende Fläche als Hochwald mit parkartigem Charakter anlegen. Der ganze Raum darf, so lange das Denkmal steht, nicht veräußert werden. Die Stadtverordneten genehmigten einstimmig den Plan mit der Einschränkung, daß von der rheinischen Landstraße ab 50 Meter landeinwärts nicht zum 'National- park gehören sollen, da sie als Bauland freizuhalten sind. w. Wetzlar, 15. Juni Wetzlar bekommt nun ein neues Am 1 sgeri ch t sge bäude. Bereits im Jahre 1907 maren 44 470 Mk. für Erwerbung eines geeigneten Bau- Mhes eingestellt. Zu dem stattlichen Bau, der auf die .<>01)0 iPromenade) zu stehen kommt, sind fetzt die Arbeiten ausgeschrieben. Somit wäre auch über unser uraltes Kan- tongefangnis, das bisher als Gerichtsgefängnis diente, das Urteil gesprochen. Da das jetzige Amtsgerichtsgebäude gleich falte den Verhältnissen nicht mehr entspricht, sind für beide Anstalten an gemeinsamer Stätte Neubauten vorgesehen. (s.) Braunfels, 15. Juni. Trotz der ungünstigen Witterung war das nm Sonntag veranstaltete Sommerfest der christlich-sozialen Partei gut besucht. Reichstagsabg. Franz Behrens sprach über dos Thema: „Das Christentum als Lebensmacht in der Monarchie". Außerdem lüradjen noch Redakteur Oe streicher und Herr Pfarrer Werner von der Paulskirche in Frankfurt. )( Kirchhain, 15. Juni Auf dem heutigen Rind- vlehmarkt standen etwa 120 Kühe und Rinder zum ^crBauf. Es wurden hauptsächlich frischmelkende Kühe verlangt und gut bezahlt. — Auf dem Sch we inemarkt, der mit rund 500 Ferkeln und Läufem befahren war, wurden für 4—6 Wochen alte Ferkel 45—60 Mk., für größere 70 bis 90 Mk. und für Läufer 100—140 Mk. je Paar bezahlt. )( Biedenkopf, 15. Juni. Die Hinterländer Herdbuch-Gesellschaft für das Vogelsberger Rind sandle heute 9 Stück Rindvieh nach Leipzig zur Ausstellung der deutschen Lmrdwirtschafts-Wesellschaft. Schwurgericht. Schluß der Verhandlung gegen den Lagerhalter Rudolph von Daubringen.) th. Gie ßen, 16. Juni.! Es wird in der Beweisaufnahme sortqefahren. Postsekretär i. P Al eper - Gießen hat in seiner Eigenschaft als Direktor iras Verbandes der Erwerbs- und WirtschaftSgenossenschaften für Cbcrbeh'cn mit dem Konsumverein Taubringen zu tun gehabt. Er hat alle zwei Jahre Revisionen vorgenommen, die dahin gingen, ob alle geschlichen Bedingungen erfüllt waren. Das Kalkulatorische lind das Rechnungswesen unterlag nicht feiner Prüfung. Bei lernen Revisionen im Jahre 1904 und 1906 hat der Zeuge wahr- benommen, daß die Kreditgewährung an die Mitglieder viel zu weitgehend war. Mitte des Jahres 1908 schrieb der Zeuge wiederholt an den Konsumverein Daubringen um Einreichung .'es Geschäftsberichts 1907. Nachdem er vier Mal moniert hat, chne überhaupt eine Antwort von Daubringen zu erhallen, stellte Reber auf die Tagesordnung des im Herbst stattfindenden Ver > »andstag den Antrag: Ausschluß des Konsumvereins Taubringen -ms dem Verband. Darauf kam der Rechner Gröls nach Gießen Jtö erklärte, der Vorstand habe keine der Aufforderungen er- alten. Ter Zeuge erklärte, er als aller Postbeanller habe dies i.bcn nicht geglaubt, es könne bei der Post wohl mal ein Schreiben verloren gehen, daß aber 4 Briefe und 2 Karten, an ein und die fselbe Adresse gerichtet, sämtlich nicht ankommen, Halle er für aus- «!> schlossen. Nach bem Brande ist der Zeuge nach Taubringen ge- lloinmen. Die Vorstandsmitglieder des Konsums, besonders der "Korsitzende, sprachen den Verdacht aus, Rudolph habe den Brand amgelegt, um Unregelmäßigkeiten zu verdecken. Er, der Zeuge, ioar der gleichen Ansicht, als er sah, das in den Verhältnissen des Wercins keine Ordnung war. Es fehlte an einem Verzeichnis, Ivie hoch die Mitglieder bei dem Verein verschuldet waren. Der Jcugc Metzer ist der Ansicht, daß der Direktor Wagenbach und der Ziechner Gröls brave zuverlässige Leute sind. Der Angeklagte bemerkt, er habe keine Aufforderung des Verbandsdirekwrs Metzer :.ur Einreichung eines Geschäftsberichts erhalten, es sei wohl möglich, daß Wagenbach sie erhalten, er wisse davon nichts. Ter Verteidiger Rechtsanwalt Leun wünscht zu wissen, welche beweise der Zeuge Metzer dafür angeben könne, daß der Brand «in 21. Tez, der in T. vorgekoinmen, angelegt sei und womit er beweisen wolle, daß Rudolph, wie er als Zeuge erklärt hat, der Brandstifter ist. Zeuge Meyer erklärtBeweise könne er nicht j afür beibringen, aber nach der ganzen Sachlage sei er überzeugt, ü!s sei so, wie er annehme. Schuhmachermcistcr Gröls, der Rechner ckes Konsumvereins, bekundet, daß brr Verein jährlich bei einem I Umsatz von ea 90 000 Mark, mit Ausnahme in 1908, jedes Jahr ii’it seinem Bestehen 6 Prozent Dividende an die Mitglieder merteilt hat. Seine Tätigkeit als Rechner bestand barm, von .leit zu Zeit, so alle 14 Tage, zu Rudolph zu gehen und bie bei 3liefern vorhandene Kasse abzuholen, weiter bezahlte er die Lie wranten, nachdem der Direktor deren Rechnungen zur Auszahlung amaewiesen. Eine Kontrolle, ob die Beträge, die der Angeklagte oiblicfcrtc, stimmen, indem man etwa die verausgabten Konsum raunten zusammenrechnete, hat niemals stattgesiinden. Gröls cv- Bfärte, er ist nie auf den Gedanken gekommen, zu kon mollieren, ob der Lagerhalter auch alles Geld abliefere, was er einnehme. Es kam häufig vor, daß er kein Geld bekam, um die Lieferanten zu bezahlen, dann mußten diese warten, bis wieder Geld da war. Im Frühiahr 1908, als die Gläubiger auf Zahlung drangen, beschloß bev Vorstand, 1000 Mk von einer Kaffe zu borgen, die int Herbst, wo man auf (Velder redntetr, zurückbezahlt werden sollten. Jtn s)!ovember 1908 wurde die Situation kritisch. Es wuchsen die Schulden des Konsumoeretns und die Einnahmen waren Tropfen aus den heißen Stern. Der Vorstand beschloß, ^as Weihnachtsgeschäft noch mitzunehmen imi> bmtn von einem Sachverständigen Inventur machen zu lassen, mau wollte klipp und klar sehen, wie das Geschäft steht, um eventuell dasselbe aufgeben zu können. Auf Befragen des Vor sitzenden erklärte bet Zeuge, daß er die Geschäftsbücher des Lager Halters, die Kasse usw. aus dem Laden, als es brannte, geborgen bat. Ein blaues Büchelchen, worin Rudolph seine eigenen Waren entnahmen aus dem Verein ausgeschrieben haben will, hat der Zeuge ine gesehen, dieser hat ihm nachher erklärt, seine eigenen Rabattmarken seien mitverbrannt. Der Verein hat von der Providentia 1500 Mk. für vernichtete Waren erhallen. Tie Schulden betrugen 12 700 Mk. Vorarbeiter Wagenbach, der Direktor des Vereins, belleidet diesen Posten feit 190-1. Er bekundet, daß Ru dolph als Lagerhalter ziemlich selbständig handelte, er kaufte ein, »vas nötig war. Der Zenge erklärt, daß er, sowie die an deren Mitglieder des Vorstandes von den Bestimmungen des Ge iwsseuschastsgesetzes keine Ahnung haben, ebenso verstehe er von einer Buchführung nichts. Man habe zu Rudolph, der die Seele des ganzen Geschäfts war, das Vertrauen gehabt, daß er dasselbe sdzon machen merbe. Die alljährliche Bilanz hat der Angeklagte gemackst, es wurde dieselbe von niemand kontrolliert, man nahm an, die Zahlen stimmen. Zeuge erklärt, er habe die Bilanz dann ab- geschrieben und mit den anderen Vorstandsmitgliedern unter- schrieben. Die Bilanz von 1907 habe ein auffallend großes Kreditorenkonlo ergeben, es habe dies unmöglich stimmen können, da habe man dann Posten, die erst im ersten Quartal 1908 von den Mitgliedern bezahlt seien, noch als ein gegangen in bie Bilanz von 1907 ausgenommen, wer bie Anschläge dazu gemacht hat, ob dieser Vorschlag von Rudolph herrührt, kann der Zeuge nicht sagen. Wagenbasti erklärt, er habe von der Ausstellung einer Bilanz nickte verstanden und sei sich der Tragweite dieser Manipulation nickt bewußt getvesen. Der Zeuge Wagenbach erklärt auf Befragen des Aiiklagevertreters, er könne nicht sagen, daß Rudolph und dessen Fainilie über ihre Verhältnisse gelebt haben. Staatsanlvalt Reu ß macht den Zeugeii darauf ausmerksam, baß er vor dem Untersuchungsrichter glatt erklärt Hal, Rudolph habe flott gelebt und sei "Abends häufig, statt in bem Konfumvereins-Laden, im Wirtshaus gewesen. Der Zeuge bemerkt, daß er diese Bekundung unter dem Eide nicht aufrecht erhalten könne, er wisse nicht, wie er dazu ge- fommen sei, so etwas zu sagen. Bahnarbeiter Wilhelm öiiaieibad) ist Revisor _ des Konsumvereins, er will von Büchern gar nichts verstehen. Heinrich Wagenbach, Betriebs leitet* der Zigarrenfabrik von Emmelius, war Vorsitzender des Aufsichtsrates im_ Konsumverein. Er hat sich gewundert, als er 1908 erfuhr, daß der Verein mit immer wachfendeu Schulden arbeitet Bei dem Braitde am 21. Dezember ist wenig burd) Feuer beschädigt, der größte Schaden entstand durch das Wasser. Der Zeuge will vou Bud>haltuug und Bilanzausstellutig rein gar nichts verstehen. Im Verein bestanden zwar Statuten, aber ba- nach ist iiie gehandelt worden. Es ist 'dem Zeugen unbegrciflidj, wie das Feuer hat entstehen können, da in dem Lagerhausc keine Feuerstätte vorhanden war. Aus der weiteren Vernehmung der Zeugen aus Daubringen ist erwähnenswert, daß der Angeklagte, solange er Lagerhalter war, zwei Kühe angesd-asst Hal und vier Schweine jahrlid) gemästet hat. Der Inspektor Huttel von der Providentia erklärt, daß bei einer Gesellschast der Konsumverein gegen Feuer versichert war. Der Zeuge hat freu Schaden reguliert und er konnte, weil weniger Schaden durch Feuer, als burd) Wasser, entstanden war, den Verlust genau konstatieren. Es kann, als der Brand ausbrach, das Warenlager des Vereins kaum 6000 Mk. Wert gehabt haben. Der Schaden wurde auf 1490 Mk. festgestelll. Als Der Zeuge wach Daubringen kam, zuckten bie Vorstandsmitglieder, nach der Ursache des Brandes gefragt, zuerst mit der Achsel, später ließen ie dnrchbllcken, daß sie den Lagerhalter für denjenigen hielten, der .Braiwstiftnng begangen, um damit zu verhindern, daß man dahinter kommt, mir schlecht er genürndjaitet. Der Zeuge bewerft, daß ihm stkudolph angegeben, er habe nir 553 Mk. W a r c n gegen bar in 1908 aus dem Konsumverein bezogen, bie Rabattmarken, bie er barscher besessen, seien mitverbrannt. Aus Vorhalt des Verteidigers, daß der Zeuge sick; wohl über diesen Punkt irren müsse und daß der Angeklagte vielleicht wohl gesagt haben könne, er habe seine Bezüge bezahlt an den Verein, bleibt der Zeuge dabei, der Angeklagte hat erklärt, er habe beim Verein gegen bar bezogen, er, der Zenge hat dies sogar im Protokoll über die Schabenregulierung mit ausgenommen, welches Rudolph untez-fchrieben hat. -- Generalagent Samsbrey vorn Londoner Phönix, bei welcher Gesellschaft Rudolph feine eigenen Möbel usw versichert hatte, bemerkt, daß dessen Polizc auf 10 Jahre abip- schlassen über 3400 Mk. gelautet hat, 1908 beantragte der Versicherte direkt bei ihm eine Erhöhung auf 7430 Mk., die er dann später aus 8825 Mk. wünschte. In dieser Summe waren Vorräte von Drogen, Sämereien, Südweine in Höhe von 3800 Mk. ent halten. Der Angeklagte liguidierte als Schaden, Öen er gehabt, 4080./O Mk., darunter Trogen usw. mit 2100 Mk. Er hatte aus Aufforderung den Schadenersatzanfprud) schriftlich eingereicht. Tie Feststellung ergab aber, daß der Schaden nur 1137.50 Mk bc- tragm hat. Es wiirde festgestelll, daß Rudolph im Ganzen ein Mal^eine Drogeneinridüung für 600 Mk. angeschasft, davon aber ein Jahr binbitrrf) verkauft hat. Der Zenge ist der Ansicht, daß der Angeklagte die Absicht gehabt hat, seine Gesellfd)aft zu übervorteilen. Sachverstänbiger Kmismann Althof ist der Ansicht, daß Rudolph sehr wohl in der Lage war, Ordnung zu hallen, er hat dies aitri) in den Jahren 1904—1908 getan, beim bis bahin ist ba« Lagerbuch derartig geführt, daß es einen Ueberblick gewährt Im Jahre 1908 da ging alles drunter und drüber. Es scheint, daß i'id) Rudolph gesagt hat, aus der Wirtschaft wird dod) nichts, nun laß es gehen wie cs will. Tas Lagerbud) des Angeklagten stimmt nicht mehr mit dem des Wagenbad) überein: die Rechnungen wurden nicht inelxr ordnungsmäßig eingetragen. Ter Sachverständige hat nur eine Bilanz vorgefimden, er ist aber der Ansicht, daß der Verein von Hause aus mit Fehll'eträgeu abgeschlossen hat. Nach einer Ausstellung mußten am Tage des Brande--, für 14 331,98 Mark Waren vorhanden fein. Tiefe fehlten aber und es fallen davon, gering geredmet, dem Lagerhalter 6605,05 Mark von dem Manko zur Last. Ter Konsumverein arbeitete, als der Brand miSbrach, mit einer Unterbilanz. Woher dies tarn, wo die fehlenden Waren geblieben, war von den Sachverständigen nicht aufzuklären. Tamit war bie Beweisaufnahme beeubet. Staatsanwalt Nenß pläbierte entschieden für schuldig der begangenen Untreue und Betrugsversuch, er war aber auch der Ansicht, daß Brandstiftung vorliegt. Rechtsanwalt Leun war der Ansicht, daß die Geschworenen den Angeklagten als gewissenhafte Richter in allen Punkten frei- sprechen müßten. Tie Geschworenen verneinten nach i'2 stündiger Beratung durch den Wahrsprud; die Schuld wegen des Verbrechens der Brandstiftung nnd ebenso wegen des Betrugsversuchs, bejahten dagegen die Frage, ob der Angeklagte gegen den Konsumoerein Daubringen eine Untreue begangen, woraus der Gcrichtshos auf eine Gefängnisstrafe von 2 Monaten erkannte, die chirch die Untersuchungshaft als verbüßt erachtet wird. (SericbßjaaL Darmstadt, 15. Juni. Tic Folgen eines Ehe- scheidungsprozesses beschäftigten "heute bete Schwurgericht. Der Fabrikarbeiter Joh. Kaiser in Offenbach hatte im vorigen Jahre gegen seine Frau eine Ehescheidungsklage wegen Ehebruchs angestrengt, bie aber abgewicsen imirbe, nachdem der Hauptzeugc, der 45jährige Lederarbeiter Eicks- Horn, der Vater von 9 Kindern ist, jeden geschlechtlichen Verkehr mit der Frau eidlich in Mrcdc gestellt hatte. Infolge dieses Ausgangs der Ehescheidungsklage versöhnte sich Kaiser wieder mit seiner Frau, die ihm nun aber eingestand, doch mit Eichhorn intim verkehrt zu haben. Tie Folge dieses Eingeständnisses war eine Anzeige an die Stacttsanwaltschaft und die Anklage ivegen Meineids gegen Eichhorn und wegen Anstiftung dazu gegen die Frau Kaiser. Während Eichhorn heute sicher behauptete und dies auch durch briefliche Beweise bestätigte, daß er von der Frau seiner falschen Aussage angestiftel mürben sei, blieb die Angeklagte dabei, daß hier nur ein Racheakt des Eichhorn vorliege: den intimen Verkehr mit ihm mußte sie zu- 9eben. Tic von den Rechtsanwälten Dr. Osann nitb Neu- s chä f f er verteidigten Angeklagten wurden im Sinne ber Anklage für schul big befunden und Eichhorn zn 1' Ja h r e n Zuchthaus (unter Zubilligung ber Strafmilderungs- grünbe bes § 157 Str.-G.-B.) unb Frau Kaiser wegen Beihilfe zu iy4 Jahren Zuchthaus, sowie beibe zu fünfjährigem Ehrverlust verurteilt. kleine Tageschrontk. In Berlin wirb vermutlich schon in ben nächsten Tagen mit dem Probefliegen mit Wrig h t'fchen Flugmaschmen begonnen werben, die vorläufig in der Parseval-Batlonhalle nntergcbracht sind. Die Familie Lanz in Mannheim st i s t e t e eine Million Mark zum Gedächtnis an ben verstorbenen Kommerzienrat Lanz und zwar für die Errichtung einer der Universität .<) e i b c l- berg anzugllebernben Akademie der Wissenschaften. Der G r o ß h e r z o g von Baben hat das Protektorat über diese Stiftung bereits übernommen. TaS Stablthealer in Troppau steht seil 1 Uhr nachts in Flammen. Tas Fener brach aui ber brüten Galerie bes Theaters, das seit voriger Woche geschlossen ist, aus. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Feuerwehr und Garnison arbeiten ununterbrochen. Ter Korporalches bes 42. Infanterie - Regiments Viktor- Wagner in Sarajevo wurde von einem Gefreiten wegen eines germgnigigen Wortwechsels mit dein Bajonett er- Hoche n. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 16. Juni. Schweinemarkt. (Crq.- Tel. des Gieß. Anz.) Zum Verkaufe standen 1239 Schweine. Bezahlt wurden: für Schweine 1. Qual. 70—71 Pig., Lebendgewicht 55,0 bis 55,5 Pfg.; 2. Qualität 69—70 Pig., Lebendgewicht 54,5—00,0 P'g., 3. Qual. 64—68 Pig. Geschäft gut, Ueberstanb keiner. Gießener Wetterdienst. voraussichtliche Witterung für Hefte» am Donnerstag dem '-7. Juni: Trübung unb Regen, kühler. Nördliche Winde. Original-Drahtmel-nngen. Frankfurt, 16. Juni. (Amtliche Meldung.) Auf bem Bahnhof von Steinau bei Schlüchtern stieß ber ausfahre nbe Güterzug Nr. 6743 mit bem von Fulba kommeu- ben Güterzug Nr. 6830 zusammen. Die Züge fuhren sich in bie Flanke unb zwar so heftig, baß 12—15 Wagen entgleisten. Die beiden Maschinen, die ebenfalls entgleisten, sind stark beschädigt. Der Betrieb ist sehr gestört, da bie Gleise vollstänbig gesperrt finb. Infolge bes Unfalles müssen bie Züge Frankfurt—Bebra—Berlin unb umgekehrt über Gießen geleitet werben. Der D-Zug 2 von Berlin nach Frankfurt traf mit zwei Stnnben Verspätung hier ein, ba er von Bebra über Kassel geleitet werben mußte. Hanau, 16. Juni. Der Lanbrat von Beckerath würbe zum Polizeipräsibenten von Hannover ernannt. Karlsruhe, 16. Juni. Das Magazin ber Gebrüder rsannkuch brannte heute nacht nieber. Der Schaben beträgt über 100 000 Mark. W i c it, 16. Juni. Wie i n G in u n b c n verlautet, wirb ber König von England im Laufe dieses Sommers ber Familie Cumberland in Gmunden einen Besuch abstatten. Rom, 16. Juni. Aus verschiedenen Teilen Italiens wird über heftiges Schneegestöber berichtet. In Vineenza liegt eine mehrere Zentimeter hohe Schneedecke. London, 16. Juni. Die Times meldet aus Konstantinopel: Tic Pforte hat bezüglich der Haltung der Mächte in der Kretafrage keine weiteren Midi Leitungen erhalten. Sie weiß jedoch, daß zwischen den Schutzmächten zurzeit ein Meinungsaustausch stattfindet. Die türkische Regierung wird ober nach wie vor nicht dulden, das; in ihre Hoheitsrechtc eingegriffcn werde. Dagegen hat sic nicht die Absicht, sich in die inneren Angelegenheiten der Insel zu mi)djen und die Krctenscr könnten in dieser Beziehung ganz außer Sorge sein. London, 16. Juni. Tie Birminghamer Daily Post versichert, in den letzten Tagen sei eine Begegnung zwischen König Eduard und Kaiser Franz Josef verabredet worden, die wahrsdjcinlid) im Herbst in Ischl stattfinbcn wird. Tie österreichische Regierung werb." König Ebuard zu einem amtlickien Besuch in Wien ein laben. Dieser Einladung werbe allem Anschein nach entsprochen werben. Konstantinopel, 16. Juni. In ber Umgebung von Castoria fanb ein mörberischer Kampf zwischen g r i c cki i s ch e n B a n b e n unb türkischen Gendarmen statt, wobei letztere vollständig aufgerieben wurden. Tie Griechen zogen sich mit Einbruch der Dunkelheit in die umliegenden Wälder zurück. Hack- u. Häufelpflüge mit und ohne Federftcllung, Handhackgeräte, Pferdehacken in neuest. Kon itruftionen empfiehlt W- Rosentksil c,., Liebigstraßc 13. Fernsprecher 218.° Eisbären- kalte herrscht in den (3283 Eisschränken von Heinr. Reger, Lich. Dank uoiAÜfll. Konstruktion war- munter Eisverbrauch. - Preise bet gleichen Größen billiger wie I andere Fabrikate. General vertrieb: ’ WilL Dnrbeck :: Giessen Neuenweg 18. Luftkurort Schönbach (Westerwald'. Hotel schönen Aussicht ?'d.nwschc Lage, nanz nahe an ichoncm Walde. Für Erholnngs- bedürsftge und gan; besonders für yicrvcntTQnfc geeignet. Bahnnation. Im Hotel alle Bcauenn lichtesten. Nähere Auskunft durch den Besitzer lss”/s Ernst Stahl, Schönbach 'Dill). Kartoffeln Prima Sveisc-Kartosscln empsiehll billigst iB3(>3 J. Weisel, Telephon 235. Sonnenstraße G. Warnunfl!! Steins Garten Muß- und Seefische 4 Zimmer zu 3 Zimmer iumnt.KmiiM cmgclabcn. 2 Zimmer IKdbitcn iurt)t Üujbil flxeiuolaQ <11 (44W Fnin^uhe rikSciimltkM"L»L" Ein Arbeiter 3007 Tic erhe (Stnqc 13617 am Dorteilbafteften kaufen bei eine gebtlb. Tarne. Gesucht cbe.Qonücr- rdnnte. — die beutii fQlioTuitunbcn »eben 7 Zimmer 6 Zimmer ).happel-Gietzen 3418 eichte (Manenarbett. 5 Zimmer Haupl-Vßrsaninilöng fage»Crbnu*r Ainuner. ^labereo 3.® ,*>rank'urter 2 trage M1 'b. ftlinfel, len Handlung. Tret * forungfäb. v Da steht eS »roh und breit dah Sie Petrol-,Spiritus-n.Gaskocher Gasschläuche, Gaskochertische, Spirilusbügeleisen und Daily • Bügeleisen Mühlgalle 50 Kohlen* unö Oels^Ä-M! Reue Fahrräder erftflafiiae Marken werden 3m Hauke Vlocfitrane 16 iit eine «> Zimmer-Wohnung oer fof. ober später billta zu vermieten. ??Gberc^ daietbit I. Irtagv 3238 ^rantiurtcr Strane 6 mittlere tftage, gropc 8«Sininicf Wohnung mit Zubehör, alsbald zu vernneten.»2437 miltrexse breveUe donne t« Off u. "3012 an d. Erped. d 1 3abre zu verpachten. ?$-. Angebote u 04424 o. b. lltusr 8 • D1*/. Ludwigstrakte 6 7 Zimmer-Wohnuna mit Zubehör zu vermieten 'Jlnbercb 2000 3- Häuier, Ludwigstrahe 8. TouuerFtaa btn 17 ’** abends 8 Udr XJ2HI Reuen Baue 25 parterre 7 Zimmerivobnung mit all. Zub.. Beranda. Mädchenz :c. z. 1. Ctt. ncitbcrgeridjtet zu verm Auch für groiieres Bureau fehrgeeign. L>r. Spohr. Recht-anwalt. J. ü. Kchulhof 7841 Telephon 119. •ßtonwter^erianb nach auSwanS 04497) Möbliert. Zimmer zu vermiet en. Graveiistraye 311. Dienstmädchen für 1. Juli aefuebt. 'SER UniverfitätS'AugeuklioU. Rädere» Reuen Baue 11. Tieustmädchc« auf io fort gesucht. '-'MSB _______________Babjibontrabe '»2 •- röcht. Kartkllarbtiter mit nuten Zeugnissen in dauernde Stellung flcfudit »3488 Zu melden Marburger Str. 20 Junger Hauöburlche gef. nlhrt von dem y > je»: Glichen noch nicht geiebenen und unubertro-vnen Elite-Tanien Blas Lrchester „Vt)ra h. 8 Damen _ 6 Herren (Stntntt frei Sniang /'/, Uhr. droaramm L» Ve Sei unquniuger Silierung nahen die Sonderte im aw <■ Tbeateriaal statt, woraus ich die werten Ptamtlten besonder» au- merk»am mache Sreüts-lßl-ljiki-Pthnrn ■. Knmtkö. SRanutjeiarr Jutiiri Itznim. Zu zahlreichem Lesuch labet ergebend em Yirrf:-.-;- Albert Ravvmana Kontorist Sdrnftl Ängebote unter (44^- an ben Giehener Anzeiger erbet. ItüiilttiiX'fi.U- 3260 Satser-Ällee 12 »ar J. B. Häuser Neustadt 56. Rodheimer Str. 42. 04490^ Schön möbl. Z. an Dame w cerm.» evtl, mit voller Pension. Schanzenftr. 22, tLcke Weit-Anlage. 04ü»M Anit. Arb. k. Moit u. Voqi<5 erhalten. Scfaulitr. 11, Mans, links. Ortndlicke nk-r wi-» SceieeMT.«^*""’ ■*=*• KsM«!ls-8csnflintlie ae'ucht tur L CUober. SdjnhL Angebote unter O44ti an ben Gietzen Anzeiger erbeten. Festlichkeiten verleihen \Ma$strdichte ScgcHych^ltdedien u. Vorhänge. X ^merikan. PatgnMIapp-Bänke n mtr.uW«h« 204 (A Ame r ikan. Pal en tLK lappJische p. »fc*.woarl Bieler. 11825 n x für Beeren- r weine, Frueht- JL 1. tJÖÖvJll stifte etc. von 2 Lt. Inhalt an. Hydraulische Pressen für Grossbetrieb, garantieren die höchste Ausbeute des Pressgutes. Miihlan für Beeren-,Kern-u-Stein- IvlUlIIvll obst, für Haushakungs- zwecke und für Großbetrieb liefert in anerkannt bewahrten Konstruktionen die Speeialfabrik [C16, PH. M AYFARTH & Co., Frankfurt a. M. Kataloge und lehrreiche Broschüren gratis und franko. Gesucht eine 4-Zimmer Wohn von kleiner Beamiensamilic zum 1. September ober Cliober. Schriftl. Angebote unter 04 an den Giehener Anzeiger erbet. »>rdl. 4-Zimmer Wob», von 2 Personen aus 1. DCl zu miet. gei. Schri'tl. Angeb. mit Preisang. unter 04490 nn den Gien Anzeig G»t möbliert. Zimmer, möa- lichit mit voller Peunon, uir die Zeit vom 2D. Zmni dis zrnd« Juli zu mieten gesucht. Schriftl. Anoeboie unter 3412 an ben Gieneuer Anzeiger erbet. Ein Mädchen f»t die Rücbc gesucht. ^430 Restauration Jirofobil. Für Schüler-Ausilüge. Rucksäcke 7B^“„n Trinkflaschen g von Mk. 1.— nn " Gamaschen ^75\kn Gummimäntel und Capes Alumlniom - Becher Elektromonteurschule In Köln r r I koMMl Ul« I I* . L>ff «Mttr » Alldeutscher Verband Freitag den 18. Juni 8Uhr in Stein* Garten Ocffcntl. Vortrag mit Lichtbildern Pros. Tr. Rob. Sommer, Gicüeu: „Uns ta 'jalHaaläfidtro“. Deutschgesinnte Männer und Frauen sind freundlichst 3098) Wilbelmftraf.e berrfdiaftl 6'Zimmerwobnung mit Badez. u. retchl. Zub., ©arten ;c. zu verm. Räberee- l?le'oig'tr. Ä oart. Tic I. iLtage bed Hau'eS 2802 viebigitrahe 17 6 Zimmer nebit Zubehör, schöner Balkon, neu bergerichtet, ist zu vermieten Rav- mebigftrahe 19. 6-Zmiinerioodn mn Voggia und Veranda zu vermieten. _______frankfurter Strahe 27. 6 Zmuner. im I. Swck. mit allem Snbeb. o. fofort ob. fvat. zu verm. 2131' ä- P. 2aun, 2'iinnarckitr. 10. Antrüge zur Dislontiemg«Biichaiilleisläiiilso durch eine erste Großbank, nimmt an Hugo Flcxenheim Frankfurt a. M. (ssH/«) Kettenhohreg 106. Ernestine Höpfner Roonftrabe 32. II Keine fremde Sprache nötig. Schrtttl. Angebote unter »itWO an den Aiefiener Anzei.-icr erbet. eine kinderlose 'Lfarrerd- fanulie auf dem Lande in der Rahe von Giehen für Sofort eine kräftige Ttirye d. h. wirkliche vilfe für die Hausfrau, auf vorläufig einige Löochen gesucht, jüngeres Dienstmädchen vorbanden. Schrifil. Meldungen unter 3451 an den Wicftengr Anzeiger erbet. Tüchtige Büglerin auf Stärkewafche bei hohem Vobn sofort gesucht. Auf Wunsch Äoit unö Wohnung im Hause । Waschanstalt Mig»ou, WeAlar Bin jünger. roiHiges ilelditn a. 1. Juli gef. titrmittL n. audge schlossen. Walltorurane 17. 0120) Nm. ISÜ7 ist die bette Zahnbürste f. 1’111.20. Andere gute Oualiiatcu aller Art von 22 vfg. an auiroariv. Zahn vulver, aiibn'mita, Zabuereme, Zaltnieiie, Zabnwakfer, Zahn tuiitte, Zahntitt :c - Jl \9p "> Unimer-Woduung mit allem Zubehör per 1. Chbr. an rühme Leute zu vermieten. i.$379 Räb Grober Steinweg 26 pari. frankfurter Strane 75 Parterre Wohnung wegzmiohalb. per ’ofoit ober fonter au vertnict* 5 Ztminer 24abc- und Madch. n* :$4"7| Schone 3-Zimm. Wohn, per 1. £ft. zu verm. Grabemtratze 8. 3lb* 3 Zimmer Wobn. zu oerrn. Räber. Marburger Strahe OK. 33dh> Schöne 3-Ziminer-Wodn. au perm. (ftebe. ELeil, dkeuftadt 10. 27.1s 3 Zimm-.W. Manf mit Gas, zu vermieten. Anerweg 67 II. O4478J Sch- 4-Zrmm. D im I. St. nut Gac und allem Zubehör per 1. Zul> ober später za vermieten Jriebr'chnra'ie 3, Am Bahnhof Schöne 4-.^imm Vohnung zu vermieten. Zteinftrape 33. >»4Lci 4-Zimmer W- mit Zubehör zu vermieten. Sieinirrahe «. 04:4111 Sch. 4 Aimmen» , JWanf, zu vermieten. Steinftrahe tS. ^me schöne delle, neu berge richtete 4 Zimmer Wodan»» mit allem Zubehör ift sofort ober spater zu vermieten. iää» 3. H. oubr, Sonneniirahe 25. Dianiarden Logt», 4 Zimmer u. Küche, zu vermieten. 3092 2'abere: Alicenrane 28 pari. 2687) 2)tanf^ 4 Zun. u. Zubeh^ an ruh- Leute zu verm. Gvetheftr.27. Ttrebsame Herren i aller Branchen finden dauernde gute Position. Schriitl. Meldungen unL 3107 an den Giehener Anzeiger erbet. Tüchi. Schloficr qducht. Wigandt 8c Gracse, 3431)Löherstrahe ». 3- oder 4-Zimmer Wohnung mit allem Zubehör zu oermieten. 3233 Marburger Strane 109. Klein-Linden. In meiner Privatftrahe find 3 schöne Wohnungen von je drei Zimmern, Küche, Keller u. Anteil an groRcm Garten sofort n. eine 4 Zimmer-Wohnung per 1. Oktbr. zu vermieten. 3415 ____________H. Bernhardt. (441’3 Ein frdl. TVamilien-Vogiö zu vermieten. Matgafse 11. 2- 3 Zimmer - Wohnungen im Rufs. Hof au vermieten »3172 G. Raubeimer, Bleichstrahe 15. Kaufmann .7 Temenbefa-mt« Wohnung zu vermieten. Licher Stratze ll. I Möbl. Zimmer | 045041 Möbl. Zim. mit oder ohne Pension zu verm. Steinnr. D v. 14476 Schlafstelle frei. _ (4461) Einfach möbliert. Zimmer zu vermieten. Anerweg 26. (4242 Möbl. Zimmer sofort oder spater zu verm. Löberohof 8 or. (4351 Schön möbliertes Zimmer zu vermieten. Plockftrane 11. (43841 Schvn. frdl. möbl. Zimmer zu verniieten. dteuen i^aue 2. (4446 Schlafnelle zu vermieten. _______Kirchenvlav 3 parterre. Zwei grobe, eleg. möbl. Z,imm. mit Loggia, elcftt Licht u. Mttbe nuvuna oeo Bades in nächst. Rähe der Lliniken an einen Herrn au vermieten. Schriftl. Meld, unter 14466 an den Wich. Anz. erb. auherfi billigen Preisen abgegeben Iabrradbandlaug Jaber, 04494 Wolkengasse 16 v. (»rüue Stachelbeeren zum (Sm- machen. ^lahrnnaSberg 12. 1’4479 'Titfhmri u sonstige Pflanzen 2,lUMUrj verkauft K4477 Bloch, Licher Strahe ^4’. erhalten 'tetd un «Uiaod)cn enmeltlich gute Stellen. Araa Herr. (45iZ Sonnen'irahe 61. Ein Wärter und ein Dienstmädchen für 1. Jul, gesucht (B•/. Uatversitats «»geakliatk. La»h»adche» sofort gesucht^ 3474 Ir^rnkfurter Strahe 7 I. Dienstmädchen gefacht. L-« Medizi». Alt»ik. rtrn litt Miitki "Ä UTi Naücr Allee 19 mit Balkon, Brenn- u. Leuchtgas, Bad, per 1. Lktober zu vermiet. Näheres Marktstrage 28. Sreunbl. ar. :r—4 Zimmer», zu verm. Srenftadt 41. 13083 Handlung Sommerfrische. Auf kleinem (Mut, direkt am Wald gelegen, finden (Srholunas bedürftige sederzeit freundliche Aufnahme. — Auskunft durch den Bc'ivcr Revv, 143ix> Ziegeldanfen b Heidelberg. :>Oi Bismarckstrahc III. (Stage, berrfchastl. 5-3niuncvroobnq. mit Bad. Qtarien und reicht. .4ub. zu verm. Nab. Ltedigftr. 83 pari- ,. Schone L-Z.-W 1 Zr.D.l.Cft zu v. W Baller, Ludwigdolay 8. Vagcrplntff pachtweise abzugedea. Aeau Ter» * ($•„ _______Weit «»l»Oe tl H Herrenwäsche »um v.Herdbuchtier, abstamm., 4?UUlIl iteben zum Berkaus bei ttarl Merz, ltzr. (sichen (4486!______bei Miicke igberb i (Sinen fehlerfreien, 3'/^iabrigcn schwarz. Clbcnburncr Wallach, sehr kräftig, weil überzählig, bat zu verkauf. 71ul. Zimmer, [3457 Bingmfible »Bost (Mrunberg). schönk?ii®un=$jl6n|tii hat billig abzugeben. («4487 Alb, faubnb, »Schöne Aussicht". Sdiönts rrafirriö g'Ä«“': kaufen. Wvlkengaife 16 [04495 Lchausenster 1.80X2,10 m nebit Rolladen u. Erkerfchrank, fast neu, preiswert zu verkaufen. Näheres in der Geschäftsstelle des Giehener Anzeigers. 3469 Gut erhaltene Mähmaschine, Heuwender, 2 Wagen (Ernte" wagen) weg. Auig. d. Oekonomie zu verkaufen. Ederstr. 2V. 104305 äu verlaufen ein gut erhaltener rcibtifrf) iDivlomat), massiv eichen. Daselbst auch einige schöne Altertümer zu haben. Släbcrcß in der Geschäftsstelle des (6ies;ener Anzeigers. (3376 Dickwurz und sonstige Pflanzen oerkaiift 3133) I^lock, Licher Strahe 80- kiii nodi füll neues «ainai preiswert zu verkaufen. [04453 _Näheres Babnhof'irahe 51II. ^Wegeii Hausverkauf gebe gut erhaltene Zolonialwaren Ein Lichtung, als Dbelen, Negalen. groheu (6lasschrank, Petroleum avoarat u. f. tu. billig ab. (3340 Näheres Marktstrabe 28.___ Sehr gut erhaltener Lüster (foft neu) eingerichtet für Petroleum und ('»ao, foroic eine Wae Lbra oilligft absugeben. Stcfnürahe 10 v Allen.'lebend dlt flamaeu». ’m .> alt welch. Un eigen. Äe cho't ttnaluck batte, t. p. 1 Cl: 2« al# B'tchhaiter. Lagerist oder e|i l'chc Bc'cha' igung unter HD-, beubriöenen Anwrüchen Schriftl. Äugebote unter 3*y an den G'ehener Anzeiger erbe- Nicht. Mädchen o welch, schon gebient oat > Ate •Jlah. Wen'leinür. wo , ftinberfrau sucht Stellung. >4.', •Iran Herr, Lannenstrahe - Renban Üavlamsgaste Geräumiger Laden, eo. getrennt zu oermieten, cbenfo eine 3-; >uif Wohnungen bafelbfu 11075 Rahere# Bahnbontrohe 05. (*"rlenganf 9 5ebener mit Ltallung, auch al» Lagerraum geeignet nebit einem davor liegenden 21 m «rohen gev'la'icricii rcien Play zu verm. Rnbereo Jtcuenroea la. *U16 | LAden etc. | Durch Umzug wird mein feu* benger Laden nebit LLohnnng frei und ist per 1. Cüober HO» anderweit au vermieten 33* gifmartfitrahe 6. im Laden Pensttin löerflqarten Biedenkopf. Sür duni MU — noch einige hmmrr hrtL* Pension nn ein f -pa.it '• einer gebildeten Aanntie m bec ne legen. Torfe in d Rahe Meie" für Auguft u. Levi, mber ge'i - Lchrifil Angebot, uniri '4*4 an den Giehener Anzeiger erd«! Bnaleri» nimmt uod ffTnö.— an Jiab Schlohao^e 1II 44 0 Flioloppb H2 C Werte polt lager nb J.