General-Anzeiger für Oberheffen K3 * «"/, le Qualität einer Seife. Dentschev Reichstag. 281. Sitzung, Montag, den 12. Juli 1909. Auf der Tagesordnung steht die zweite Beratung bes Be- soldungsreform-Gesetzes. ZunääLt geben Bunbesrats- bevollmächttgte von Hamburg, Württemberg und Sach,m m kurzen Erklärungen ihrem Bedauern darüber Ausdruck, baß Hamburg, Stuttgart, Dresden und Leipzig nicht rn tue Servisllafte A auf- [»it Erhöhung der Beamtenbejüge im Reichstage. Berli«, LL Fuü. Zustandekommm er im letzten Augenblicke nicht mehr mitgewirkt I künstlich erzeugt, hat und mit dessen mdgültiger Gestaltung er nicht einverstanden I fZustats^zuftieo im Zentrum.) r Abg. Beck - Heidelberg (Natt.): Die Beschlüsse liefern tute übersichtliche Kodifikation der zurzeit geltenden rechtlichen Bestimmungen. Wir freuen uns, daß sich in der ersten Lesung eine Uebereinstimmung hat erzielen lassen. Wir haben deshalb auch Wünsche zurückgestellt, aber ich muß doch betonen, daß wir eine Anzahl anderer Wünsche aufrecht erhalten müssen. Wir wissm sehr wohl, daß aus die sinanzielle Lage der Ernzelstaatcn Rücksicht genommen werden muß. Aber trotzdem bedauern wir die Beschlüsse der zweiten Lesung, weil sie die beiden Zwecke der Beamtenbesoldungsreform, die Herstellung stabiler Verhältnisse und die Beseitigung der fortloährenden Beunruhigung der Beamtenschaft, nicht zu erfüllen vermögen. Die Festsetzung der Gehälter für die Landbriefträger genügt uns nicht. Das Gehalt muß überhaupt so geregelt werben, baß der Beamte damit sein Auskommen findet, und daß er nicht auf den Wohnungsgeld-' zuschuß verwiesm wird, der, seinem Wortlaut entsprechend, n u r ein Zuschuß zur Wohnungsmiete sein soll. Die Verantwortung für die Deckung nehmen wir nicht auf uns. Die mag die neue Mehrheit tragen. Wären Sie den Weg gegangen, den wir vorschlugen, hätten Sie die Erbschaftssteuer angenommen und die Branntweinsteuer ausgebaut, dann wären die notwendigen Mittel da. Die Mehrheit hat der Regierung ihren Willen auf- gezwuugen. Die Erklärungen der Regierung haben feinen Wert mehr. (Sehr richtig! links.. Wem: wir eine Neuregelung schassen, dann Niüssen auch auskömmliche Gehälter gezahlt werden. Geben wir dm Beamten das, was ihnen gebührt, dann wmden sie auch weiterhin der Stolz des deutschen Volkes sein. (Beifall.) Abg. Singer (Soz.): Es sind inzwisck>en Anträge ein- gegangen, die verschiedene Städte in höhere Ortsklassen bringen wollen. Wohin soll das führen? Material haben die Anttag- s'eller nicht beigebracht, nur Stuttgart. Die Reden der Bundesratsvertreter zu Anfang der Sitzung geben uns ia ein nettes Bild '■ ■?’.i der Revolution, die im Bundesrat stattgefunden haben muß. dterfeit.) Ich hätte nur gewünscht, daß die Einzel- ftaateu denselben Widerstand bei der Finanzreform geleistet hatten. Dem Unannehmbar bei den Besitzsteuern Hauben die Mehrhetts- varteien unbmgsam gegenüber. Aber schon bei der Besoldung der Unterbeamten und Postassistenten streichen sie die Segel. lSehr gut! links.) Wie sollen die Beamten Vertrauen zum Reichstag haben, wmn dieser seine Beschlüsse einfach auf ein Kommando der Regierung hin abändert? Finanzminister Frhr. v. Rheinbaben: Aus dm verschiedenen Reden klang Anerkennung und Dankbarkeit für die Tätigkeit der Beamten. Wir stehen ganz auf demselben Standpunkt. Ich freue mich, hier aussprechm zu können, daß tue Beamten wegen ihrer hingebendm Tätigkeit für den Staat durchaus dieser Anerkennung würdig sind. So sehr wir die Notwendigkeit für die Ausbesserung der Beamtengehälter anerkennen, so sehr müssm wir bedauern, daß zum Teil — ub lege Wert auf das Wort: zum Teil — die Agitation für diese Aufbesserung höchst unerwünschte und unerlaubte Formen angenommen hat. (Sehr wahr! rechts.) Die wahren Freunde der Beamten sind nicht die, die unerfüllbare Anträge stellm, sondem die Anträge stellm, die erfüllt werden tonnen. (Lebhafte Zustimmung rechts.) Es sind zwei Beamtmtategorien genannt worden, die Postschaffner und die Postassistenten. Bei den Post- schassnem habm wir ein Gehalt von 1100 bis 17OO Mark zu- gestandm. Diese haben damit ein höheres Gehalt als bie entsprechenden Beamten der Eisenbahnverwaltung, und wn find noch wesentlich über das hinausgegangen, was bet Reichstag selber vor zwei Jahren beschlossm hat. (Hört, hört! rechts.) Gegenüber den Postschaffnern muß man bas außerorbentliche Heer von Außenbeamtm bei der Eisenbahn berücksichtigen, insbesondere die Weichensteller, die einen verantwortungsvollen Dienst bei Wind und Wetter zu leisten habm. Aehnlich liegt bie Sache bei dm Postassistenten und Eisenbahnassistenten. Die Eismbahnassi- stentm haben den großen Teil des Betriebes auf ben Bahnhösen zu leiten und bei ungünstigem Wetter den sehr verantwortungsvollen Rangierbimst auf größeren Rangierbahnhöfen zu leiten. Wie ist es da zu vertreten, baß bie Eisenbahnassistenten um 300 Mark schlechter gestellt werden als die Postassistenten? So sehr wir wünschen, bie Beamten auf zubessern, so bürten wir boch Sie Rücksicht auf weite Kreise unserer Bevölkerung nicht außer Acht lassen. Groß sind auch unsere Saften infolge ber sozialen Geietz- gebung. Das alles gebietet Rücksicht auf bie Leistungsfähigkeit der Bevölkerung. Ich rekapituliere bahin: wir alle wollen bie Beamten in der Weise aufbessern, wie es bie gestiegenen Preise notwendig machm. Wir müssm aber einen Weg zu finden tuchen, der ben produzierenden Kreisen der Bevölkerung nicht unerträgliche Opfer zumutet. Darum bitte ich, über bas, was wir bei Der zweiten Lesung in ber Kommission zugestanbm haben, nicht hinauszuaehm. Würbe das geschehen, ]o wäre der Estekt ber, daß die Vorlage scheitern würbe. (Hört! Hort!) Die Beamten hätten sich bann bei ben Herren zu bedanken, bie ber Taube auf dem Daä-e uachjagm und ben Sperling aus ber Hand verloren hätten (Lebhafter Beifall.) Abg. Frhr. v. G a m p (Rp.): -Ohne Deckung feine neuen Ausgaben. Diesen Grundsatz haben wir seit Jahren befolgt, und nun möchten wir ihn auch bei ber Besolbungsorbnung befolgen. Herr Singer hat die Erhöhung der Gehälter in Preußen völlig unzureichend genannt und davor gewarnt, sich nach ihnen zu richten^ Dabei habm die Parteigenossen des Herrn Singer doch selbst für öie preußische Besoldungsreform gestimmt. Ter Redner begründet weiter einen Antrag, den Postverwaltern eine Stellenzulage zu , gewähren, uffl eine Gleichstellung mit ben Assistenten zu erreiche. «Lnsis findet. _ Mrst Bülow und die Reichrfinanzresorm. In der Montagssitzung des Bundesrates wurde den Gesetzentwürfen betreffend die Finanzreform in der vom Reichstage beschlossenen Fassung die Zu |t i mm ung erteilt. Nachdem Bundesrat und Reichsregierung sich den Be>chlünen des schwarzen Blockes löblich unterworfen haben, ist bte) er Beschluß lediglich formeller Natur. Die Bevölkerung bars fetzt die druckenden ob ungerechten Stenern zahlen. Hoffentlich wirb sie bei der Ochsten Wahl ben Parteien der Mehrheit die neuen .Steuern Endlich heimzahlen. — Von mehreren Seiten ist die Frage f ägeworsen worden, ob Fürst B ü l o w die neuen Steuer- rfetze mit seinem Namen gegenzeichnen werde. Es erscheint nach Berliner Blättern, bie es wissen können, völlig aus- Der Kaiser verläßt am Dimstag abmd Mel und ist Mittwoch früh in Berlin. Am Mittwoch nachmittag wird aller Wahrscheinlichkeit nacl) bie Ernennung des neuen Reichskanzlers bekannt gegeben werden. Fürst Bülow verläßt Ende dieser Woche Berlin und begibt sich nach Norderney. Man rechnet mit immer größerer Bestimmtheit auf bie toc» ncnmmg des seitherigen Stellvertreters bes Reichskanzlers von Bethmann-Hollweg. Damit würbe allerdings dem klerikalen Teil der Kanzlerstürzer einiger Schmerz bereitet werden, denn für das Zmtrum ist von Bethmann-Hollweg hinreichend verdächtig, Anhänger der alten Blockpolitik zu sein. Ter Präsident des Deutschen Landwirtschaftsrates, Graf vonSchwerin-Löwitz, richtete an ben Reichskanzler v. Bülow folgenbes Telegramm: „Angesichts bes von allen nationalen Kreisen des Landes aufs tiefste beklagten, aber, wie es scheint, leider unabänderlichen Entschlusses Ew. Durchlaucht aus Ihrem hohm Amt zurückzuttelen, drängt es mich, Ew. Durchs, noch einmal ben tief empfundenen Dank der gesamten deutschen Landwirtschaft für alles auszusprechen, was Ew. Durchlaucht während Ihrer mehr als zehnjährigen Amtsführung für die deutsche Landwirtschaft, für ihre Befreiung aus schwerer Notlage, ihren Schutz gegen immer neue Gefahren und ihre Entwicklung zu besserer Lage und größerer Leisttingsfähigkeit getan haben. Möge Ew. Durchlaucht in Ihrem Ruhestände das Bewußtsein Befttebigung gewähren, für alle Zett der unvergänglichen und ungeteilten Dankbarkeit aller deutschen Landwirte sicher zu sein." Darauf ist folgende Antwort eingegangen: „Für Ihr freundliches Telegramm bitte ich Sie, meinen herzlichsten Tank entgegenzunehmen und diesen Tank dem deutschen Lanbwirtschaftsrat übermitteln zu wollen. Was meine Politik für bie Landwirtschaft, wie überhaupt für ben Schutz ber nationalen Arbeit erstrebt und erreicht hat, bas wirb nach meiner Ueberzeugung nicht ben Interessen einzelner Erwerbsstänbe, sondern der ganzen beutjchcn Volkswirtschaft dienen. Um dieser Politik die Stetigkeit zu sichern, die nötig ist, um ihre Früchte reifen zu lassen, habe ich mich be^ müht, in ihr das rechte Maß innezuhalten und Uebertreibungen zu vermeiden. Gerade deswegen kann ich mich des Tankes, den Sie, verehrter Graf, mir namens ber beutschen Landwirtschaft aussprechen, aufrichtig freuen und mich ber Hoffnung bingeben, daß bie unter Führung des großen ersten Kanzlers beschrittene wirtschaftliche Bahn noch lange von den gesetzgebenden Faktoren des Reiches innegehalten werben kann und wird. Reichskanzler L&jp ! (2^ yärSsS Z-M T-KA !! (Weite» at6e,l«Ä Zur st Bülow." _____ jAolMfche Tagesscha«. Aus dem Orient. Nach Telegrammen, die 'bei der Pforte eingelanfen find, hat an der türkisch-serbischen Grenze ern Zusammenstoß zwischen der Bevölkerung ziveier Dörfer stattgefunden. Auf türkischer Seite sind einige Personen getötet bem verwundet worden. Generaloberst von der G o l tz ist in K o n st a n t r n o p e l eingetroffen und vom Botschaftsrat von Miguel empfangen worden. Zu seiner Begrüßung hatten sich zahlreiche türkische Offiziere und eine große Anzahl von Mitgliedern der deut chen Kolonie eingefunden. . Die türkische Kamm er genehmigte im Prinzip fast einstimmig die sofortige Einstellung der Nichtmohammedaner und der bisher vom Militärdienst befreiten Mohammedaner in die Armee und beschloß, falls das neue Wehr- gesetz nicht angenomnten werden sollte, das alte Wehrgesetz mit der für den Dienst der Nichtinohammedaner eingefügten Aenderung anzuwenden. Nach einer Meldung aus Ardebil befindet sich die Stadt in den Händen der Revolutionäre, die die Einwohner terrorisieren. Der Gouverneur ist machtlos ,Jn der Umgegend der Stadt Hausen die Schachsevenen, die rauben und morden. Der Frachtverkehr auf den Landstraßen ist eingestellt. Die Bevölkerung ist der Möglichkeit beraubt, die Ernte einzubringen, wodurch dem Bezirk eine H u n g e r s n o t droht. jü Die Beamten können bie Besoldungserhöhung _____________-'bau teil eiib hinnehmen. Bebaueri ich ist die Zurückstellung ber MmmschaftSaufbesserung um 8 Pfg. den Tag. (Zuruf ber Soz.: Unerhört!) Die sabenscheimge Resolution b«tt bie Blößen nicht. Sachliche Gründe für bie jetzigen BescUuste habe ich noch nickst gehört. Die in erster Lesung befdHonenat Erhöhungen gingen nicht über das Notwendige hinaus. Dem Umfall ber .Herren vom säMarzen Block verdanken wir es, baß die berechtigten Wunsche ber unteren nnb mittleren Beamten nicht trt Erfüllung gehen und auch bas groß angelegte Werk ber Besoldungs- refornt nur ein StücProerf ist. (Lebhafter Beifall links.) Abg. Dr. Spahn (Zentt.): Die Subkommission ist von bem Gebantat ausgegangen, es würbe gelingen, bie Zulagen ton verschiedenen Beamtenkategorien, besonders der höheren, sv zu beschränken, baß 22 Millionen erspart werben könnten. Es konnten aber nur einige hunberttausend Mark erspart werben. Wenn es bei ben Pv stschaf fnern möglich wäre, eine Steigerung her beizuführen, baß also mindestens 1200 Mk gegeben würden, so wurde ich nichts dagegen haben. Die Vor und Ausbildung der Post- assistenten stellt höhere Ansprüche, als bie Vor- und Ausbildung ber Eisenba hnafsistenten. Der Staatssekretär hat zw-ar erklärt, baß 3600 Mk. für bie Postassistenten unannehmbar seien. halte aber biegen Punkt für so wichtig, daß hier mcht eine einsctttH Person dies erklärt, sonbern baß hier ein Bundesratsbes chlütz herbeigesührt werden sollte. Wir wollen eine BesoldungstorInge zustande bringen, die befriedigend auf die Beamten wirkt. (Beifall 3 50 701 878 957 47 70 159!« 12 55 611 25 33 854 9 S5 253 3M 571 993 161»! TM 72 836 988 1 6 3309 iS 11 598 W 0 264 662 68 775 1 65137 231 M 717 [1001 21 22 (100) 1661« 79 606 13 SO M & W82kl 1 603 171017 <8 56 300 603 A5 '£» 6 942 I73& 405 " OW 1 951 931 175089 '.56 R I » 56 415 680 'M 36 -5 TW« J 128 (2001 61 609 179159 5*1 S i idicn. Neu?^ri°^ Wit Pult von Erfurt lendet ab G*.Pr( „Jo 1 Mark inHeSp 0 Pentox ^enl.r-rechendcn Rabatt- Auf bfc Wirkung folgt die Ursache, wenigstens zum Teck. yto NiMMzresvrm ist unter Dach, bie Beso Ibungsre form, ■ ui einem Drittel ben ©teuerbebarf verursacht hat, ist heute 1 r ber Reihe. Man tarnt ben Verlauf ber Verhandlungen in ber ! V mrnnssionsberattmg. In ber ersten Lesung hatte bie Kommission 1 ,je Gehaltssätze tebiglicb nach bem Gesichtspunkte ber 3^r- unb isdilbung, ber Dienststellung unb Diensttättgtat ber Beamten ’ oriiit, und obgleich bie Regierung ein Unannehmbar aussprach, ."ch,oß bie Kommission einstimmig ben sich herbei als erfvrber- !i.i heransstelleuden Mehrbedarf von im ganzen 32 Mtllwnm. war ja wohl narr ein zeitlicher Zusammenhang, baß gerabe 11 anderen Ende bes weittäufigen Korridors in bem Zimmer ,-t Finanzkommissivn bie Verhandlung auf einen krittscheu Punkt -taten war unb von manchen ernstgenvmmene Auslösnngsgerüchte m igntgen. Dann trat eine große Pause in den Beratungen der chgetkommission ein. Inzwischen hatte sich in der anderen Koin- :rCqju)U bie neue Koalition herauskristallisiert, ton ber Auflösung ■.rt es recht füll geworden, unb als es bann an bie zweite Lesung - BeamümbesoIbuugen ging, ba übte bas erneute Unannehmbar ,-r Sxrren Shbow unb Rheinbaben eine Wirkung, bte man nach ,-it Vorgängen bei ber Fttianzreform kaum hätte erwarten sollen. Wüschen ber Mehrheit, die wohl nur zufällig bie gleiche Zusammon- |.una hatte wie in der Finanzkommisswn, und ber Regierung! lot, ungefähr aus halbem Wege ein Mmpromiß zu- mbe: statt ber 32 Millionen wurden nun nur 16 bis 17 Mtl- iWirten erforderlich. Mlerdings gab es dabei eine große Entaschung, insbesondere für die unteren unb mittleren Beamten ter Postverwaltung, bie Postschaffner unb Assistenten. Die Par- i-itn ber Linken machten diesen Umfall Nicht nut unb gaben ihrem htoteft durch formelle Ablehmmg ber Kompromißsatze Ausdruck. Fn ber beirtigen Sitzung nun hatte bas Plenum sich mit ber j 'Kirtage ber Kommission in zweiter Lesung zu besck)ästigen, unt Innrgen, noch unmittelbar vor Toresschluß, unter bie Reform |be Besolbungen unb Wohnungsgeldzuschüsse bas Siegel in Dritter .itahmg zu setzen: unb wie nicht anders zu erwarten, wieder- I dten fich im großen Saale bes Plenums biefelben Vorgang« im kleineren Verhanbtungsraume ber Kommission. '^as Blumenbeet, in das ein Vordertisch auf ber rechten Seite bes >auses sich verwandelt zeigte, war nicht etwa als finnige Au.f- I m erffamtat den Beamten zugedacht, bie auf den Tribunen ur 11 dstem Kranze den Saal umsäumten. Die Fraktion der Reichs- iittei hatte dieses Angebinde ihrem Mitglied« Scherre gestiftet ben fernen 70. Geburtstag feiert unb zum mindesten das Verdienst |lü t sich in Anspruch nehmen darf, daß er das Haus niemals durch !cngc oder kürzere Reden aufgebalten hat. Dafür nahmen Ihmte einige Herren das Wort, bie nicht viel häufiger m den isteiiwgraphischen Berichten des Reichstages verzeichnet stehen, als Idas Geburtstagskind der Reick^partei: drei Bevollmächtigte des -iunbesrats, der außerordentliche Gesandte der Hanseltäbte, Dr. illgmann unb bie Militärbevollmä ckstigten für Württemberg unb wachsen, bie Obersten v. Dorrer unb Frhr. v. Salza. Ein Un- !knoöhnliches führte sie ans Rednerpull: eine kleine Revolution in Biindesrat, wie sie ia vielleicht auch bem entmutigen Befchluß i.*r torbirnbeten Regiermtgen in Sachen ber Finanzreform voran- -gangen jein maa. Die Haupt- und Resibenzstäbte Hamburg', ~ arttgart, Dresden nnb Leipzig sind nach den Kommissionsbe>- । Flüssen m der zweiten Rang reihe der Ortsklassen verblieben, IliMiljrcnb man Köln, München imb andere Orte für würdig be- .suiidenr hat, in die Ortsklasse A erhoben zu werden. Gegen diese ß sachlich unbegründete Zurücksetzung legten die Vertreter von Würt- »l.-iiiberg, Sachsen und Hamburg vor öfsenllichem Plenum Ver- tttohruug ein, freilich nur in der milden Form des Bedauerns. lOer immerhin erklärte der hanseatische Bevollmächtigte, daß seine Igi-egrerimg weitere Schritte sich Vorbehalten müße, während die 5Legierungen von Württemberg und Sachsen sich der Sachlage fügen wollten. Ter konservative Berichterstatter für bie Beladungen, Dr. Dröschet, gab zur Einleitung ber Beratung toi Bilb ton ben KominissionsverHandlungen, worauf cs bann logrammäüig weiter ging. Herr Shbow swach fein Un^ armehmbar, ber freisinnige Abg. Kopsch, ber Natwnalliberale 'Zeck, ber Sozialdemokrat Singer ergänzten und erläuterten bm Berickst des Herrn Dr. Dröschet durch bie Hinzufügung der ' beiöcaenbcn Ursachen und übten scharfe aber gerechte Kritik an ban 58erbatten ber Mehrheit. Das Zentrum agierte in berselben SSeite wie in ber Kommission. Dorr war es ben Momeroahom M bem Umfall vorangegäugen: den Vorsitzenden des Post- 'anistentenverbandcs Hamecher, den es, als bcfonders sachverstan- bucs Mitglied in biß Kommission entlaubt hatte, schiffte es aus, als er bat Umfall nicht mittnaä-en wollte. Heute entzog cs d burch ehren Debatteschluß die Möglichkeit, über ^.e Verhalttiifie ba von ihm vertretenen Beamtenkateg-orte eine RÄ>c halten, ftfier auch sonst war bie Rolle, bie das Zentrum spielte, genau bu gleiche wie in ber Kommifsvon. Abg. S))ahn hiell emc nxaraneirbe Rede für eine Aufbesserung der Sepaftner unb Asft- ntten, wie bte Kommission sie rn erster Leiung,beschlossen hatte, utib verlangte anstatt einer Erllärnng bes 'L^atziekretars ober ftires einzelnen Ministers entot ausdrücklichen Beschluß des Bim- lesrats: unb prompt erhob sich Derr D. Rheinbabeii zu ber Er- rLcrung, baß bas Unannehmbar auf einhelligem Beschluß ber bertrihSxrten Regierungen beruhe. Aber als eä bann zur Ab- sttmmung kam, ba durften die Beamten auf ben Jtribunen zu ihrer (ifemigtuung bas Schauspiel erleben, baß em Teil ber Herren ton ber Mehrheit nach ber anberm Seite umfiel. Me von ^lationalltberaten und Fteisinnigen beantragte Wieberherstelllmg ber Kommissionsbeschlüsse erster Lesung für bte wichtigsten Be- cuttenfategirrien wurden unter dem steigenden Jubel der '»ntfen M immer grösterer Dtehrheft angenommen: mit der wirtfchast- Ii.chen Veremigung, bie es auch in ber Kommission sckfon für geraten gehalten hatte, mit ber Linken zu gehen, schloß fich em Teil bU Zentrums an. In später Stunde luurbe bte zweite äefimg bes BesoIbuugsgesetzes beendet, und morgen wrrb es sich tcruiH Ixntbeln, ltolche Lösung die von neuem ausgebrochene m N, 5» 181130 265 SOI SS 185MH 379 51 1 99 393 409 621 56 -5- 669 701 810 22 9^ •’ ... “if 0 1981® m m » * «'•«»'"■’S ä,?*ä ; 153 20901’ 3” =” 14091 Mv J 914 20991- 5!6 [13 : 211!» 212 - ™ 214:, 42 64 M " ’’ 4Y:i3 84, » 79 oi 221181 * ;3? 510 uTs’" 9’ 223110 6 45 821 92 948 8- 9 .35 4,9 (1W - 3o-12018 " 254 (3 5 Ä 594 “16^ 23g ■L 559 70 628 66 » 7 y 23t,i 9^ 648 29 306 71 M y0 [100] 641% vs«1-.**. 06 6ti 925 2713»fr . ,s8 (1001 »* , 91 63- ’ 0 591 85 '19^^ ,'^ -WZ 'fr. 161/4 ' Erstes Blatt 159. Jahrgang Dienstag 13. Juli 1909 MM /Kl A MichrnerZamllirubläfter; M M E-W Z fc; > M'M monatlich 6b Pi.: durch ^emialwöchentl.ttreir- M ® @ m W. jßjr E? I 1 HS B ® k? diePostMk.S.— viertel- i!!rücbenKreis(dtefttR M ■ ■ ■ ■< Vw Br ■ ■ ■F ■ > W '* W jährl. ausschl. Bestellg. M General-Anzeiger für Oberhefsen KW r di- lagesnummet Hotat1ensbni. B-ck. . s vormittags 9 Uhr. genommen seien. , „ , . , m .., Llbg. Droescher (Konf.) erstattet ansjÄhrlichen Bericht über die Kommissionsverhandlungen. Schatzsekretär Shbow: Es ist gesagt worben, baß bte höheren Beamten besser bedacht seien als bte unteren Dieser Vorwurf ist unzutrefiend. Im Durchschnrtt betragt ber Gehalts zu schla g bei ben höheren Beamten 8,12 Prozent, bei ben imitieren 13,08 Prozent, bei ben unteren 16,06 Prozent. Dazu kommt, baß auch bei ber Regelung ber Wo hnnngsgeldzus chüss e bie Unter bannten begünstigt worben sind. Die Kommission spricht in.enter ber Rew lutionen iwch den Wunsch aus, baß bie Mannichafts-Lohnungen schon im Etat für 1910 erhöht werden. Das würbe noch 13 bis 14 Millionen erfordern, unb wirb schon im nächsten Winter wohl nicht möglich sein. Alle zuftieben zu steklen, ist immoglich. Die Kommissionsbeschlüsse enthatten bas äußerste Maß beften, was gewährt iuerben kann. Weiteraehenbe Beschllftte konnm nur bie Vorige zu Fall bringen, nicht aber an den Enftchlietzungen ber tierbünbetat Regierungen etwas änbern. Ma Kops ch (Fr. Vp.): Wir geben zu, baß bas Besolbungs- aesetz gegen ben bisherigen Zustcmb einen wesentlichen Fortschritt darstellt, unb deshalb geben wir trotz 'sckiwerer Bebentai im einzelnen ihm unsere Zuinmmung. Viele berechtigte Beamten- wünsckte imb nicht erfüllt worben. Vor allem b^auern wir baß die Bestimnnrng geltridien ist, nach ber alftahrlich int Eta: eine Neueinteilnng ber Klassen erfolgen konnte. Das soll nur durch ein besonderes Gesetz gescheh können. Wir sehen darin eine Verkürzung des Budgettechts des Reichstages. Allen Bei suckren das Petitionsreckst ber Beamten anzutasten, werben wir mit Energie entgegentreten. (Beifall links.) Umsomehr, als sie nicht bas Koalitiousrecht haben. Gewiß ist bie Summe, bie bic Besolbungserhöhung fordert, groß, aber wer bekommt bas Geld Die Beamten niüssen es gleich wieber abführen an bie Herren, bie bic Getteibezölle und Futtermfttelzölle eingeführt haben. TaI>eten Holtum Linkrutfa Mobtlstotft tcfi- Nennsty flodestrasu 7 vM I 2Ob- [100] V 19 84 f 66’ .02-^ -u M Vitt -a Tvtk V. i. f Pfarrer Volp hier, in trefflicher Weise auS. \Yn Au»lnnd. Verschiebung um einen Platz nach rechts oder links wird sich >a mitunter nicht vermeiden lasten »ind wird auch von den sprach Pfarrer Eckel Evangelischen Bunde, Pfarrer Wei dauer unter den Deutschen, evangelische Deutsche auS Lampertheim über Luthergeul u« dann redete in hoch interefianter Werse auS Galizien über die dortige Arbeit Vor 130 Jahren haben sich dort angesiedelt, Pfarrer Weidauer ist selbst am in die Gehilfe im großen Kirchspiel UgarStal, wo er die Gemeinde Wygoda gegründet hat und ihr einen neuen Betsaal verschafft hat. Er legte dar, wie er durch Gründung und Pflege von Anstalten, durch Evangelisation und Gemein. schaftSpsiege dort arbeite und mit welchen Schwierigkeiten er oft zu kämpfen habe. Reicher Beifall lohnte dem gewandte« svMk Stran bwkn Reichsschatzsekretär 31) b o to: Gerade weil der Vorredner sich immer bemüht hat, -wischen weitgehenden Wünschen und dein Erreichbaren einen Aucgleich au finden, will ich nochmals hervor« heben, daß die verbündeten Negierungen Entgcgenkonimen ge- icifft haben. Zuerst gingen die Beschlüsse der Kommission um ■ Ulrichstein, 12. 3uli. Zu ber 'Kdbiutfl über bte Ber- Haftung zweier lunger Lerne wegen 3ittli(bfrtt»t>ergebeiie. xi mitgeteilt: Tic beiden jungen Leute (mb sofort nach dver Verirehmung ohne alle anderen Erhebiorgen usw. aur freie« Ter erstgenannten 3te£Ir hat cm unrrmehmmbrr Privat» uuiini und lUettLmcrrrunb, Eliseo Borgdi. im Iabre 1«% seine 9uimrifiamfcit geivcnbet Er bat im Emvcrmindnie mir der» Bejrdcr Lcö 'Xcnmtts, oan Zürstca Erfün, mit et «jenen 'AknidU zu dem Inhalatorium, daS wie die übrigen Anlagen mit den neuesten Errungenschaften der Technik auSgestottet ist. Den Abschluß der äußerst lehrreichen Exkursion bildete eine Führ- Das ungarische Abgeordnetenhaus nahm einen Antrag an, nach welchem die Wiebererneminnq des «abinem Wekerle »ur Kenntnis genommen unb der Wunsch anSgesvrochen wird, d,e Losung der Krise möge im Herbst unter Beriictnchugung bet Majorität erfolgen. Danach vertagte sich 603 Haus bi« zum 28. September. Rebner. Den Dank sprach ber Vorsitzende deS Zweigveremtz, UM 18W 1 Ne Nfli 'tot Veit witkediir« m i diesei ung durch die Salmen. "Theater-Abonnent ent 1 9 09/1 0. Am TonnerS. lag läuft der Termin ab, bi- zu welchem die Abonnenten deS Vorjahres den Wunsch aussprechen können, daß ihnen ihre bisherigen Plätze wieder zugeteilt werden. Eine kleine Abg Lattrnann tWirtsch Vg): Die Linke trägt künstlich I s^n Gang, der in beträchtlicher Länge unter der Stadt her- eine Erregung in diese Tcbatte hinein Die Linke bat aber über-I führt und zum Zweck der ^Fernheizung angelegt ist, nach den Haupt sich das Recht verscherzt weüergehende Anträge zu stellen, mit feinem künstlerischem Geschmack und dabei doch praktisch nachdem >ie die/iinanzreforrn obgelkhnk hat. (Großer Lärm links ~ , , , , . . Dolle Zufriedenheit in allen Bcarntenkreisen ist nicht iu miclen, L» Serichteten Ba behau lern, «sehc lehrreich war ferner die ober man muß doch möglichst weite Greife zu bciricbigcn suchen Pumpenanlage, durch welche die eprubcl zri Tage gefördert Deshalb hoffe ich immer noch, daß die verbündeten Regierungen I werden. Nach einem kurzen Gang durch die Stadt kam man in letzter Stunde ihr Unannehmbar, zurücknchmen und die Hand' v ~ ' * zu einer Vermittlung bieten werden. Beifall rechts ber Wabt14beTgmd)en Lereine, ber Verein von 1861, zählte 223 stenographiekundige, hier wohnende Mitglieder und unterrichtete 14s Personen. die Stenographengesellschart Gabelsberger hatte 139 Mitglieder und A4 Unterrichtete, der Tamenverein 46 und 27 bei Verein am Gmnnasium 66 unb 19, ber Verein am Real- gnmna'umi und an der Ederrealsckule 81 unb 52 unb bie Ber- •inigung an der Luboviciana Hane 41 st en og ra pH ic kundige M,t- glieber Danach gehören 596 Damen und verren, die die Kunst 1 Babelsbergers kennen, Vereinen an. gegen 3M am 80. Juni 1908, also mehr 252, ein Joris chritt. wie ibn wohl verk.il km-mäßig nur nn-nigc Lkädte aunveisen können. Die Gesamtzadl der in den Elementarkunen Unterrichteten beträgt 330 gegen 32^ tm Jahre 1907 i\s Diesen Zahlen entsprechen aber auch die Eriolge die die einzelnen Vereine be- den verschiedimen Wettschreiben im ab- Klautaieit Zablmhre gehabt haben unb die den Beweis dafür i.rn. baß >n den Unterrichisstunben tüchtig gearbeitet wirb, und b.v ?• Schüler voll und ganz bei ber ead?- unb Möge ive Munn elfter iMxUberfler.' auch weiter eine gute Ulege- ’L’tie in unktrr 2tabt finden inb nuMbtni and) Ne nenne nach! Viut Ocrtat jäbitnoen Leuner des Systems, hu ltoch truum * Das m ■ ti*. t! | ixtta 2.” <1 I t.- «chne I? »„4« od sira I [xf'ixrxmirq I :e Nam, I t * Üresl ■ I • irrten ?u II n# enb btri '-^rgen üb ■Ck! :.t I it rtt ter &it 5^' Genei al 8 < t f ebener wirb auf einen neuen Posten berufen werben, ber sich « be» des Kaiserlichen GeneiaIstab§ betitelt und dessen Funktionen die lieberroad)img der gesamten Organisation der otieüfräfte des britischen Reiches fein wird Tie l r a n z ösi sche K a m m e r hat mit 495 gegen 65 Slimnien das Gesetz, betreffend die Aufhebung de- bchisfaiirts- Monopols, angenommen. In einer Konierenz zwischen dem amerikanischen Vrasidenten I a ♦ t und ber zur Beratimg deS Atänderuno aiUvagrt bei lanfbill eingesetzten SenatLkommibion imubc be schloffen, die voigeschlgqene Steuer au« die Reineinnahmen der V a n b e l • g e f e 11 f ct) a 11 e n von 2 Prvj. auf 1 Proz. hcrabui- jenen, ras amerikanische Revräfenianteiihaus ha: eine Reio Intion angenommen, nach der der Abändeianigsantrag zur Blindes' verfaffinig beiieficud die Ermächtigung des Biinde^konaienev zur Erhednug einer St « ue r am das versönliche Einkorn m c oer (ncietnu'buna der VundeSfiaaten unterworfen werben soll Dem Berliner Roirclponbenten des .Sour* wurde von o«h Awfer Seite m Berlin bebeutei, die Meldung des.Alatm', wonach der deutsche Gesandte in l'tnroffo, von Rosen, den Aichiai erhalten hat-e 0 rauf rein» zu einer In t e r 0 e i, t i 0 n m Slcwotto cmzuladeu, entbehre 1 ebe 1 Begründung I eine angeboren, im Interesse Mburd) Aufdruck geben, daß sie juh den Vereinen an'chließen unb sie unterstützen — Talon steuer. Wir verwcuen auf die heutige Be. kanntmachung der Bank für Handel und Industrie hier m unserem Blatte. " Man l-nn d-lau en s eil che Rach der Tierärzz. (liehen Sodrenfdmfr find die Svltbeftänbe im Deutsche« Zielld auch bi-5 Ende Juni von der Maul- und klauet», senche befreit geblieben. •• Unfall. Ter Metzgerlehrling Gantz batte gestern vormittag einen Karren mit zwei Schweinen beladen cru8 bem Scfflaciuhcms gefahren unb einen Zugbund neben sich an den Darren gespannt, der ziehen half. An der abschüssigen Stelle vor bem Viadukt kam der 'lurren ins Laufen unb rannte gegen einen hort haltenden Bicrwagen. Ganß luurbe zu Boden geschleuden und erlitt innere Verletzungen, die ferne Ikberfutjrung in die zklimk nouvetrdig erscheine» ließen. Dort ist er nun in der verflossenen ^acht, nach, bem eine Cpcmtwn stattgemnden hatte, gestorben i^anß sott fernen Zughund gegen einen anderen Hund gehetzt und dadurch die Gewalt über den Larven verloren haben, mj^bem ein anderer Metzger bursche hinten den Ikarren anhielt O Laudach, 12. Juli. DaS vom Evang. Bund ge. plante Waldsest mußte infolge ber erst nachmittag sich auf. klärenden Witterung im Saale der .Traube* abgebalte» werden. Eine dichte Menschenmenge füllte den Saal. Zuerst M »u löl F5^ |*S. «li rd’i Reichsichastsekicr rr 2 n b 0 ir Einer.: solchen Antrag fonr nl 21113 Ullö ctc verbünveten Regierungen nicht ;ui'nmmen Durch bi b.-m | * '.'fhg 3Dahn anqer«-gre Äol Gießen, 13. Juli 1909. ■loar 100CK)0 Mark erspart, aber sie roüror ; uk Beamte heno.-h ** Iaqe6!alenber für Dienstag, 13. Juli: Stabt- n dtgcn, unb bas kann doch nicht Ihre Absicht kein .Zahlreiche I t h e a t e r: .Der Betielüubent.' An'aug 8 IIhr. 'n trage verlangen Versetzung einzelner Sui Ole in höbetr Crt-5-1 • Uassen ick kann S: nur bitten: lehnen Sie alle? ab. Rehm-nI - 6rnennunugen. Ernannt würbe ber Gerichts- hriau3' tH,nn fäUt bai 9cn* S,crg Sübingec in ,um •-1k Tr. TröiAcr «oni : «n V-hlw-IIn. für Im, «»! U"b ^'°»g'nwär, ju glaub™, daß 3bre «Mnträgt angcnomm n 10. Iulb ernt Brnchtig.mg brr Sabeanlogm weroen Sehe richtig^ rechts.. Es ist Ihnen io auch gar niffu Bad.^tauheim. Zivei Herren der Babeoerwaltunq führten um bte Beamten zir tun. Sie wollen Agitationsmaterwl iür das Teilnehmer zunächst durch b,e mit den modernsten Einricht. V™?' Un» ) 3br. Sorqrbm ist bas «orgeben „ngen orrfrf)tne Waschanstalt unb baS ®(eflr.jitötBn>erf mit einer Partei, die ihre Partennteres en über bas Allgemeinwohl / ,n । . . , , stellt. Lärm links, Beifall rechts) " dem lleffelhauS, beren Anlagen durch sachoerstänbige Be. Aba stiraf MirlczhnSki Hole- stimmt bm «ammtistons- frfäutrrtronrbtn. Nachbrm bie intereRante Var- heschlüsfen zu richtunq für ElSfabnkation bestchtigt war, gelangte man durch Ein übel entschließen, die Einteilung des Parketts einer Aendecuni steigt. • b | in itntcrju'hru (ra werden desbalb ieUt die Pköke II, del'! " Wetzlar,1 Juli. u r f u v Die Beeren unb i'k'4. Q 11 i Vs J 1 m J müfrfoft tritt ,m Sommer in -hr volles Recht cm L i eiben 9 bt« 11, welche bere-lS die gleiche Bre,le wie tn ben öl, t blf Zeit, in iveldwr un d.e nnd.cn ^numuffe unser« Mteit)en 1 bi5 8 haben, auch mit ber gleichen Polsterung ver. Gärten ; Nstgun stehen .-II es Ürm1"rf unnCi"; 1 fllr,d,Tal1'5 ’n namentlicher Abstimmung mit «sehen und bem I. Parket zügele lt werden. 3m Preise deS Dausirauen 1 vuen, sür die obst- und gemu>e irrne Zeit, d . was ’ -angenommen Auch für bi n n. I bleiben bii n 1” bis 14 fomie bi " i' ;t ” Hk rai en ■ 1 1 '' - ....v,. * m_ ~ ‘ i'iinhf l nnnhmf ii a in namentlicher ° ",id h beS 1. Stange«, von denen bt« fetzt nur wen- - . nn mit 220 gegen 114 stimmen Lebl-after Beifall I Platze abonniert waren, die aber entschiedene Aorzuqe vor I oft ratlos iki und sankt g ,i rnete crrrudienM i amu nn. bie Ziamtenbtiolbu„goorbnungen erledigt Ebenso I den Rethen 12 bi« 14 deS Parketts aufweisen. ,3rüd;te tür uns verloren Um hierin .?.;nbcl . i i(halten, nnbd rv^?r1' «« •Befpwunfl0orbi!unqen lur Cniiicrc unb Untcroffijicre ru ; P r n ♦r » *. , w " den nächsten Tzt icn an der hiesigen landivrrtschaftlulu n hinter» erledigt l. ? tolgt da I 1, * 11 r t h < . r - wonach eine Dtenttallerszulage versagt werden kann, wenn gegen tantttgabe hatte sich zu der gestrigen zweiten 2lufsi:hrung D.ngev statt In rrsreulicher We.fe eritrerft s,a> Ie,in ibme das Verhallen der Beamten eine erhebliche Ausstellung erfolgt, ber .V>errnia;in^|d)Ind)t eine große Zusd-auermengc ver nicht allein aur den hiesigen Uteio, sondern m diesem 'inesu« I *prl>or! q- , , h /et, ui -x - . ... Ifämmelt, unter der sich ziemlich viel auSläitdifch l>ab,-n auch Personen au« den bntathboncu Crt •ll'9 4ti,: ben Beamten alle staats Igaste aus Bad Nauheim befanden. Tie Thusnelda wurdeIBiedenkopf u a freien Zu b*I4n“t v°" < 1 r«< «>''">>'». “"*> leidenschast Till, nbuta. 12 3uli. liniere Stabt trifft r ■ b Mna......“fkr»e«S?bte ...... ro^a. rok jurürf ?Ä ”°ä l""e“m ®rl,b<,n «lühcndk Dtustkllung trag iffr «ort ' niufe recht» reichen Beifall an. tyrau(etn Krüger hatte den 2d)wer vom 24 _'»> Juli humelbit gestiert werden ioll . nplatz Abi Basser mann ^atL, *ur Geschästoorbnung : luv PunIt ")res Spieles auf die würdevolle Gattin des Fürsten würbe die große Sennroicic an ber turbornr Straß, gewählt, ’i nn inteilung bet Orte liegen eine ganze Reih t n Iverlegt, r't1' sich mit klugem Gefühl den Absichten .vvriitann-J !US , 1 l,,t*' ^‘r.au11 ,v Anträgen vor Ich stelle daher den Antrag, alle diese 'lntrage I ansdnnicgte, Fräulein Strack betonte mehr das impulsive I und d almwagen. Der 3ölähnge Arbeiter Konrad Alt geriet dabei Dn- »lbg Kopsch Fr Vp und Dr Spahn nstei.tr wlgt. So gelang ihr namentlich der Austritt mit Venditlus iwiichen die Puffer und war sofort tot. stimmen w, ebenso \>(bg. Singer (Soz.), obwohl ihm die Form Szene wo sie um den römischen Legaten *u retten, -------------------— ---—— ----- J einer Rewlution lieber wäre. Der Antrag wird einstimmig die -dwnunfl der anderen Männer erfleht, und als ihr diese UÜS dchlfs ÖC$ CllllgUla. angenommen Bitte abgeschlagen wird, aus innerlichster Angst ihr :» flbermn,d hannn hie te Lesung des »(banfgefäftgefefc . ü» offenbart und um Benditius fleht Ein flut, narfitai auf bJJJ ■ imvai A'eu Uar durchbachtk Darstell ^Mid ' c^rdä 'Si'm.^' üld -"'"old, Hermanns Sohn, und der Junge ha itommat " WW feftgefegt wird. 1Vva(b 1IUI )0 viel glühender Begeisterung und Hingabe, i'-rrmg ,.di- so'.'Niie sistie Tiber,us' Dao (Hefen über die Beihilfe an Kriegsteilnehmer gemeiner Beifall wurde. Im übrigen war du- \ne» TratanS" angevrdnet nnrb angenommen. Beietzung tz^felbe wie bet der ersten Aufführung, doch muß ank?r™ ™ ■ $ern»fnrning ber Gerste, Lchonkge' rc. B.ttschnften, Mne-bMeU ausgerunbet waren - Emer Einladung folgend, werden bie L-nn b,e^U)lir1u^dJn^^^n^tümrT3^^ino hShJn nebmev, Wo hl Prüfungen, Bewlbungsoorlage. Iiungcn Künstler in einer der nächsten Wochen hi Hoch, m^ S« SgL bldSni GiieM an ' 6tibfn' “* tu a l £ h au f e n Auftreten. — Erwähnen nlochte ich noch. Den Iffchem des Rem 1 fee», denen von Zeit zu Zeit franb» baß der sonst immer nur gesprochene Bardengesang I artige (Weaem'tänbe — Stücke antike: Tor . Bwn,<. mib bunter von Dr. Jaber in eine ausdrucksvolle, bt^cidpienbe Musik "'iarmc-rvlattcu. mächtige kupn- n- Nägel, halbperftrinertr Ba''en- gesetzt ist und sehr gut gesungen wird. k N Iunb Vlankenreste - in b-e ? epc qrr. tm. ist c ,u,uschreib«. ] - Stenographie Man schreibt uni: Aelibes Interesie a2te >25b wirst ber Linken Verhetzung vor nufsion ihre schwierige Ausgabe kaum wurde lösen können. 9«f«bt morbcti. Tie iiingat Leute mären in BegleittotzW Abg Dr. Ricklin (Elsässer) wendet sich gleichfalls gegen Eine größere Verschiebung ihrer Plätze steht dagegen d-.eSmal Chüw hi» I bie Linke. tt m U. t -uv rj. L - »allenen Mirmr-.' gegangen, dort ms zu ipiter '.achtzeit in btvr Gin 'rfiliiiinnfrnn mirh den Abonnenten des II. Parketts bevor, nachdem sich heraus- i ^estschait verblieben imb bic '.'Jlaib war Iroh. m lstefellschA «i Lv ~ ■ ü n n ®n m n gestellt hat, daß die Einteilung deS Parketts, wie man sie chres Ritters ben 4 Kilometer enifemtm Lxnmweg anuitrrtnL hdie 'Ibft.mmiufncn doV lllnrnb/^!"^ ^txagc auf nament- nnt Eröffnung deß Theaters vornahm, dem tatsächlichen m der Herrschaft und «on^ben Sozialdemokraten liegeii^etwa 20 Anträge auf Erhöhung I roc,t ,nebr Platze deS 1. parketts zum vlbonnement gc- I nach acht Wochen fällt cs dem i" "stvater ein, Anzeige der Lvn- der Sätze vor Abg. Emmel »So.z.- begründet diese Anträge. ivünscht wurden, als vorgesehen waren, während von bem barmcric von einem schweren Verbrechen zu machen. Da- ist so Ein Antrag aus Schluß der Debatte über bie H. Parkett die Hälfte übrig blieb, und im III. Parket so gut m großen Umrissen der VcrUun ^a"^, deamlenbcsolbungsorbnmig wirb angenommen. 1Djc qar mct)t abonniert wurde AIS nun im IcRten Winter B Darmstadt, 12. Juli Für das demnächst llm v a m e cher iZentr.« cxflart, daß hierdurch seine be> . . , _ . . neu zu besetzende Amt eines besoldeten Beiaeord- absichtigte Rede über bie Postassistenten ihm abgeschninen fei. ' erselbeMihstand hervortrat, daß ?lnspriiche nur Jlbonncmente , t Aciflt sich in ben reifen ber höheren 5tenni»cn . ui Xu- fozialbemokratischeii Anträge werden o b J «m I. Pa.lett abgewiesin werden mußten und zum Kedaur febl^fte^ 3. terdk rvü” he awüc hibl »ÄtWÄeSC ‘,n «b°m..o,„on,».d.ndcn nur die beide» Lrches.eere.hen. welche W« LLg^bew^'^L ÄZ .Vcibclbcro (91atl und Dr. Ab?a Ir Vp mn I72gege:i li-l ^'0"' dbonneincnt auSgeschlosten werden muffen, blieben, •, ii r juriftifdi gebildete Beiverber ni 'Sctrailit. Das Stimnicn angenommen, die Miauen 2 (Landbriefträger unb ivährenb un II. und III Parkett noch reichlich Platz übrig Gehalt ift auf 6500 Mk. und 500 Mk. DienftMage fest. 3i. Eueiibahnschaffueri zu einer Ml affe mit den GehaltSsäl.en >'lieb, da mußte sich bie THeater.sioiniui'fion fetzt wohl oder steset.u iv arbeit, das in dreijährigen Staffeln von .*»0 ’.'if. 11stt - Li fung .ii i" । j । fl l e i di c r >1 nirag , bie Klaffen I a Itzausbeamte , iniIinteriirhcn (Weichensteller), 5 Esienbahnunterbeamte , 6 a Maüclle.iic unb*' 1 xec^icocn. Aamlcibiritcr), 6 b Poftuiiterbeamte> unb 7 iLokomi:ivh> izer ,iu einer Ml affe mit den Sätzen der ersten Mommiffion3bc)d)hi' | H Sana 1- 'tt fepr-T.cint I- » vrytmi g ■ am -.tr vr idtig | rw fr-'-itcrang .*■ fi> w ab - fn .Käse zu erhöhen, der große Mengen Nitrogen enthalt. Die ■ ('ersuche haben gezeigt, daß die Artilleristen in der Armee durchweg ■ bie stärksten Esser sind: die Infanterie steht an zweiter Stelle und erst an dritter Stelle folgt die Kavallerie. * Eine Elefantenjagd. Aus entern tn Bregenz am Nodensee weilenden Zirkus war ein Elefantenpaar entwischt und bette einen Ausflug in die Kornfelder unternommen. Em Bre- rc-itjer Bürger erschrak nicht schlecht, als er, auf einen Spazierung begriffen, sich plötzlich den Dickhäutern gegenüber sah, die * j>M aber ganz manierlich aus dem Wege gingen. Schließlich | r.riirben die beiden Tiere von ihren Besitzern eingefangen und dem „Alle Beimischungen, die nicht in der Bezeichnung kennrlich' gemacht sind, bleiben ausgeschlossen". § 2 würbe zu lauten haben: .Ucbcrljaupi ansgeschloyen von 'jeder Per w c n b u n g b e i Lede n smit te l n sind Stoße, ivelchc ui dem normalen Stoffwechsel unseres Körpers, also in seiner Ernährung keine Aufgabe zu ersüllen haben; denn alle derartigen Stoffe wirken als Gifte'. ... Wenn in neuerer Zeit Komervewabriken bemüht sind, bas Publikum über die Unschädlichkeit verdünnter Beimischungen von Giften, wie Salizylf aure, Borfäure, Kupfer u. dgl., zu beruhigen, so bedrohen sie damit nicht nur die Gesundheit' des Publikums, sondern auch ihre eigne Existenz. Denn die Berechtigung der letzteren beruht nur darauf, baß diese Konservenfabriken durch Bezug ihrer Rohstoffe, Obst, Gemüse u. f. id., tut. Großen unb durch ihre Verarbeitung mit Maschinen tn ber A_al ihre Erzeugnisse billiger unb besser zu liefern imstande sind, als sich der Private dieselben heizustellen imstanbe ist. Sie sollen daher besonders für die ärmere n Klaffen arbeiten (!), die wohlhabenderen werden immer sehr gut tun, sich ihre Konserven selbst herznftellcn, beim dann wissen sie, was sie haben. ^Sie brauchen dann nicht zu fürchten, daß sie mit Salicyl-Bor-Laure, Kupfervitriol u. s. io. vergiftet werden. (!) ‘ Dieser Selbstschutz des Publikums muß notwendig m dem wtatze zunehiiten und schließlich zu einer förmlichen Bonkottierung der Konservenfabriken führen, ivic die letzteren sich verdächtig machen, durch Zusatz solcher giftigen Stoffe ihre Ware, wenn auch vielleicht haltbarer, doch schädlich und schwerer im Gewicht zu machen. Die Gefahr solcher Artikel wie des erwähnten hegt aber darin, daß auch vielleicht weniger Unterrichtete der Bevölkerung sich für. ihre selbsthergestellten Konserven dieser gütigen Zusätze bedienen könnten unb dadurch sich und ihren Angehörigen gesundheitlichen Schaben zufügen würden. Ein Berbienst des Artikels aber ist e§ andrerseits, daß er Manipulationen ans Tageslicht zieht, die sich sonst vielleicht im Dunkeln abjpielen und damit Erkrankungen Hervorrufen wurden, deren Herkunft dunkel und deren Verhütung damit erschwert wurde. So erweisen sich solche offen hervortretenden Befürwortungen ) schädlicher „Handelsusancen" auch als einen „Teil von jener Krau, bie stets das Böse ivill und stets bas Gute schafft". Somit sind wir dem nicht genannten Einsender doch Dank schuldig. Gießen, den 11. Juli 1909. Spohr, Oberst a. D. j h Tas ist, wie schon erwähnt, ein völliger Irrtum! D. Red.). Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Mittwoch dem 14. Juli: Meist trüb. Geringer Regen. Kühl Westliche Winde. i'Lmpckxm u. a. m. . ... ~ , . Wichtig flinb -wei Bleirohren durch ihre Inschrift: C. Caesaris. ;i rn Gcrmanici: denn sie beweisen, daß das Fahrzeug oder ver- unkerte Lusthaus weder dem Tiberius noch dem Trajan, sondern ?mt Caligula augehört hat .. , . Eine Regieiungskommisswn soll darüber entscheiden, ob eine _llständige Hebung der beiden Fahrzeuge (das zweite ist über- h-uht noch nicht angerührt worben; versucht werden kann oder ob ii-in sich begnügen muß, auch weiterhin durch 'Taucher einzelne t »iie heraufsäMssen zu lassen, Otegen den Vorschlag, den See tz l weise abzulassen, um die Schiffe trocken zu legen, verwahren (tri die Umwohner, weil sic Miasmen und Krankheiten fürchten. Dl sich bei ber vor 40 Jahren erfolgten Ableitung unb Aus- !> icknung bes weit größeren Fucinersees solck>e Nachteile nicht -,eigt haben, bürsten bie Besorgnisse inibegrünbet sein. Mit Recht darf man fürchten, baß die phänomenale Langsam- tf-it ber italienischen Bureaukratie iwch Jahr unb Tag vergehen lausen wirb, ehe nur eine Entscheidung über bas Wann unb Wie ber Unternehmung erfolgt. Vestigür Herculanensra temirt: Fant ber mit so großem Schalle angetünbigten Ausgrabung !)«eulaneums, ber Schwester stobt Pompejis, ist es ganz still geworben. Rs. ’inb unter staatlicher Aussicht in zwei Monaten dem Seeboden zahlreichen zum Teil künstlerisch wertvollen Gegenstände ent Dben, btc jetzt eine bedeutende Bereicherung des Ncationalmuseums -n den Tiokletianstliermen bilden. Die Gegennände füllen ein । oßes Zimmer des Museums und es befinden sich darunter nicht reuiger als sieben ausgezeicksncte Bronzeskulpturen, bie offenbar ; Bordschmuck bes schwimmenden Baues gebient haben. Es • ib brei lebensgroße Löwen- und zwei Wolssköpfe, ein Medusen- ' vf und ein Vorderarm samt Hand, die man als manus aoer- inca, als Schutzmittel gegen den bösen Blick anzusehen haben i icb. Die Ausbeute umfaßt außerdem Balken und Mauken des z.fohrzestges, eine große Menge loser oder noch im Holz steckender ; iien- und Bronzenägel bis zu 1 Meter Länge, große bronzene ^edachungsplatten, ein schönes Bronzegitter, bleierne Wasser- : ilungsröhren, Bronzeriegel, Terrakottaplatten, bunten Marmor v grüne weifte und rote Glasslutzplattchen und -Stifte von •rnetn eleganten Mosaikfußboden, ein mehrere Meter langes Stint Bronzebekl->idung vom geschumngenen Borb des Hinterteils )-3 Fahrzeugs, Eisenplatten, ein Schwert, Ebene Gefäße unb Orrginnl-DrahtmeLdungen. Lissabon, 13. Juli. Große Unruhen, herborgerufeit durch Republikaner, sind in Lanza ausgebrochen. Tie Menge bombardierte deren Klubhaus mit Steinen. Tie Ordnung würbe erst wieder hergestellt, als die Republikaner sich zurückzogeu. K o n st a n t i n o p e l, 13. Juli. Heute werden die Direktoren von vier fremden Banken dem Exsultan Abdul Hamid feine Depots gegen seine eigenhändige Unterschrift zurückerstattem La Paz (Bolivien., 13. Juli. Die Unruhen wegen des argentinischen Schiedsspruches in dem peruanisch-bolivianischen Streitfall nehmen stündlich zu. Das Volk will den Krieg. In Valparaiso glaubt man, daß ein bewaffneter Konflikt bevorstehe. Chile hat erklärt, Neutralität zu bewahren. In La Paz dauern die Zerstörungen peruanischen und argenlinischen Cigentuins an. Das Gesetz betr. die Versteuerung der Couponsbogen tritt bereits am i. August ds. Js. in Kraft und da die Ausführungs - Bestimmungen noch nicht veröffentlicht worden sind, so fordern wir die Besitzer von Talons, deren letzter Coupon vor dem i. August ds. Js. fällig gewesen ist, hiermit zur eventuellen Ersparung der Steuer auf, diese Talons unverzüglich durch unsere Vermittelung einzureichen, damit wir die Erhebung der neuen Bogen noch vor dem i. August versuchen können. . “4l° Klaue» WK «SA ' S 6* EE itristen, w vlfan $ra»‘ >rsu»lenen roMl..^ ss und v™ beranE^. MM f g-ahre 1 v pst'', 'yXCjrg') verbindenden Institution wurde dann von bem bekannten General- Zollinspektor in Schanghai, Hart, zuerst aufgenommen und inst Eifer fortgesührt. Seit bem 2. Februar 1897 hat bie kaiserlich chinesische Post eine einheitliche Oberleitung in dem Postsekrclariat, das unter der Aufsicht des Generalzoll- und Postinspektors steht. Das Postgebiet Nwrdchina, Mittelchina, Nieberjangtse unb Lüb- chrna mit zusammen 18 Provinzen zerfällt in 32 Bezirke, deren jeder einem Postmeister untersteht. Im Jahre 1905 gab es 43/ Postämter unb 1189 Postagenturen. Die Beförderung erfolgte hauptsächlich auf dem Wasserwege durch bie großen Schiffahrtsgesellschaften imb bie unzähligen kleinen Dampfschiffe. Auch bie letzt über .3500 Kilometer burchlansenden Eisenbahnen tragen viel zum raschen Transport bei, und besonders ist im Norden Chinas, in ber sogenannten ,Dampfzvne", ein Gebiet entstanben, in dem mit Hilfe ber Eisenbahnen ein gutes Postwesen eingcrickstet ist und die Regeln und Tarife des Weltpostvereins gelten. Wo kerne Schiffahrtslinien sind und auch noch die Eisenbahn Nicht geht, muß sich die chinesische Poft mit einem Kurierdienst begnügen und bat hier vor allem gegen die uralten Pvstagenluren der Eingeborenen, die Hongs ober Min tsckstis, zu kämpfen. Diese Hongs, bie früher das Recht hatten, ihre Briespoft zwischen verschiedenen Häfen Chnws portofrei zu befördern, und auch jährlich 8—9 Millionen Briefe in Paketen zwischen ihnen beförderten, sind nun durch bie Tätigkeit ber kaiserlick>en Post lahm gelegt, beschäftigen sich mit dem Verkaufen von Lotterielosen unb betreiben einen sckMunghasten Brief schmuggel, bem man noch nicht hat Einhalt tun können. Aber die Tage ber Hongs sftid gezählt, denn die kaiserliche Poft macht erstaunliche Fortschritte. Zu ben 1626 Post- orten bes Jahres 1905 sinb im Jahre 1906 470 unb im Jahve 1907 707 gekommen, so daß ihre Gesamtzahl 2803 betrug. Während bie Poft im Jahre 1905 76 Millionen Briefe, Postkarten unb begleichen beförberte, stieg bie Zahl 1906 auf 113 Millionen und 1907 auf 167 Millionen Die Paketbeförberung stieg von einer Million im Jahre 1905 auf 1883 000 1906, aus 1917 000 1907. Trotz der daburch bedingtest Erhöhung der Kosten übersteigen die Einnahmen ber chinesischen Post schon letzt die Ausgaben. In welch ausgedehntem Maße bie Bevölkerung von ben alten Hongs zur kaiserlichen Post übergegangen ist, beweist bie Tatsache, baß in ber Provinz K'wangtung mit Kanton bie Zahl ber Ortsbriefe von 44 000 auf 455 000 gestiegen ist. Mehrere Hongs haben daher in diesem verkehrsreichen Gebiet ihre Tätigkeit überhaupt aufgegeben. In Schanghai wurde im Jahre 1907 ein großes Generalpoftamt errichtet: es existieren auch schon genaue Postverzeichnisse und Postatlasse. Die Freude über diese Verbesserung ber Post ist in China so groß, baß ine Beamten vom Publikum viÄfach Geschenke erhielten. Kleine Tageschronik. Hans Hoffmann, ber geschätzte Novellist, ist vorgestern mittag in Weimar an den Folgen einer Lungenentzündung ganz plötzlich gestorben. In Nürnberg tritt zum 1. August die Verordnung in Kraft, die die Kleiderschleppe auf der Straße ver- bietet. ' „ . . _ . In Mutterstadt entstanden bet einer Zusammenkunft von Interessenten der in Konkurs geratenen Konsumvereinigung Meinungsverschiedenheiten, in deren Verlauf der frühere Lagerhalter des Vereins, Peter Becker, mehrere Schüsse aus die Versammlung abgab. Der 20jährige Johann Diefenbach wurde lebensgefährlich verletzt. Ein anderer erhielt einen Streifschuß. Eingesandt. QÖÖ7'. 4 anltinb. Ärteü. t Schlaf- ücBe erhalten. Meueii Väuc IV. Intimes Theater Todes-Anzeige immer e 2 01. Direktion: E. Seih-iRflht an» Mannheim ^tah. Hofmannnr. 14. 378); (3962 Hausen, den 12. Juli 1909. XVI Grohe geräumige Scheuer au oerm Nähere» Neuftadt 23. (tlW7 au uernuetcn. mein Koil imaiclier iudK (Du„ ich eine erfahrene [3967 4 Zimmer an den Giebener Anzeiger erb« (3722 zu vermieten. 3 Zimmer Leiftungsfahige sind abAiineben. (05196 Siid Anlage 4 parterre. Vuöromüraüe 40. 3977! Vertreter. SMertt-SiMiilti 2 Zimmer Proepekt preüs A. Müller. (06174 06190>i>rau gebt Walch, u Putzen, auch 2fu»bilfefieüe. Vöroennaffe 34 | Verschiedene | Prima neue Speisekartoffeln Krels-Veterinärarzt Hemliößer müi. weitig aii vermieten. 1809 iVfälAcr) 3978 3»liuo Hahn Nachf. Nömbeld, Gieftcn. (3RK [3964 Vertreter: 7 Zimmer PfcrdtknrA füttern u. melken kann, sofort gesucht. '06200 leinstrabe 60 Trr -Uorftonb. v“/ empfiehlt 3974 uriger 'Mröchicifit I M. Schulhof 6 Zimmer gesucht. 13961 telcobon no Markiftt. 4 Laqcrhliils 5 Zimmer hau. Äeuhadt 16. 36011 S REGEN- < ONNEN- M' zu vermieten. Zunütti Mäilßkn r u Gallon» zu ver-1 Noonitrahe 16. | “"‘V’’ ,ucht. (IßlM | Nähere» Weserstrabe 6 pari. | mieten. ItlictiU’liulje (Offnif Strllnf Strlh'h^hHiiijf Ile reine ?iii ucvniicteu HciTdiieiicnei*. Tie I. Cetane unseres Haukes O'rfc Cft 2lnlane—'llUcicnitr. 1 ist per 1. Cftbr. b. I». ander' 3966 Zwei Vom» zu vermieten. Coibarfcr Noll. Mausburg 12. Schriftl. Angebote unter 05159 an den Gietzener Anzeiger erbet. 3immcrmann. Plenen Baue 13. 20 an den Gieh. Anzetg. 3835! 3 Ztinm. W I. St., ». 1. Äug. zu vermieten. LudwigSvlatz 8. Die Beerdigung findet Mittwoch den 14 d. Wit»., nachmittags 'M Uhr, statt 06008! Geräumige helle Werkstatt zu vermieten. Weferftrabe 5. ">.2011 Pa. Rubmih, ä Ztr.16Psg.. sofort abzugeben. Sieiiiftrabe t)9. Hl iiliiita Ni UM. Zu erfragen bei «rau Koch, Weit Anlage 20. JobannfSbeeren billig zu verk. 05175J frankfurter Strafte 43 pt Schöne 3 • Zimmer • Wohnung mit Küche und Gartenanteil an solide Veutc zu vermieten. <2090 „Schöne .lusfichl tNebend > i.r.i>L, Kleine» VogiS z. v Vinben* gäbe 10. Zu et'rag. Aiierweg 7. _ O O - O ® > »wl O O S G • # 41 O mek • >.-><. • 1 i • ,od v<--uv. M Dich Rome U« Dunkelbrauner iuii«. Tadel, * Sonnt, abend auf dem Ise« von der Hardtzur Stadt entlaufe» Vubtoioftrahe 42 schöne Wohnung von 7 Zimmern, Badezini., Gartenanteil u. fonü. Zubehör per 1. Ctt. zu vermiet. Näheres Ludwig,ir. 44 p. (3723 Bin VMciniALiIicrhiiischcii auf Abbruch zu verkaufen. 'KtiO Näheres Hofmannnrabe 14. Moderne 5 Zimmer - Wohnung 'Badezimmer u. Balkon» zu ver Zwei noch febr gute Ead§ Cefen in feiner Majolika' und .'t'ickelauofuhrung, kleine ftorm. Asphalt • Stranenbauunterncbm., Mainz, llferhraüe 3. jünnttt (umsUltmii die gut kocht und alle Hausarbeit übernimmt, gegen entsprechenden Vobn gesucht 2*nhl. Meldung, unter 3$NT> an den Giebener Anzeiger erbet. WtiM tinfimiito gesucht. 052061 Lkneivv, Gr. Steinweg 3. Zur Berwallung de» PachtguteS SVarrbof bei Grünberg wird tüchtiger Bertvalter gesucht. Gehalt in Prozenten deS Reinver- bienfte». Angebote mit dieöbezüg» lieben Gehaltsansprüchen an Konkursverwalter Rechtsanwalt Spazierstöcke Alle Reparaturen Berliner RWchbrik sucht für Mienen und Umgegend einen bei Warenhäusern u. Weih- Warengeschäften gut eingeführten :d<94,Die I. Etage in. Balkon, Erker, Bad, Bleichvlatz ufiu. per 1. C?t. au vermieten. Piockurafte 12 IhMI 8-flirt! O Ph. lailirth t (Vr:lT und Kinder. Krofdorf, den 12. Juli 1909. (Einige Mädchen von 14, 18 u. 22 fahren, sowie ein Slinbm'rl. suchen Stelle zum 15. «>ult durch ivrau Herr, Lonnenilr. 6. 06194 (' de Frankfurt, u. Ariedrichstr. herrschaftliche, sehr modern au»- gestaltetes—10-Zimmer Wohnung nut Balkon u. Beranda, durchioeg Vinoleumböbcn, elektrisch. Licht, eingerichtetes Bad, Heibwaifer- Anlage ufro. per 1. Cft. zu uerm. 37271 Pim, .>riedrichftrake 12. Ortiifd (HKft 'u verkaufen. 13972 Mflllli Jllljl Web Anlage 8k Eine 3-Zinimer-Wolutung SUofborfcr Strane 9 sofort zu vermieten. (3671 Näber. Roomtrabe 22 parterre. für meine Tochter von 15 Jahr, gute Stelle z. Kind, oder leichte Hausarbeit. 05181 Näb. Stephaniir. 34 pgrt. Lchfffenberger Weg 10 pt. elegante, neuzeitlich eingerichl. 4-Ziinmer-Woh>iung, Balkon, Loggia, Bleichplatz, per 1. Ott. ßin ikantiibau^tdiiiittt wird für die Tauer o. 6—M Wochen auf fof. aef. Zeugii. n Lebenslauf u. GehaltSantpruche zu richten an nach Gleiberg — Itzorftba«»- Ztbmcl ^ren bauten. AbmarfchSUHr punktl l adnbeHM Um zahlreiche jkleiligune bttie "61451 Möbliert. Zimmer zu ver- mieten Vubroianr. 12, Borderh. stilreiner - Vehrlinfl sofort oder später gesucht. --5 Kebn Waag ‘? | Parterre Stock, sowie da» 3. CberflcfctOR, 5 Zimmer u. Bad, mit allen Beouemlichkeiten in den elegant sehr reich ausaeftatteten Neubauten Jriedrichftrafte 12 3793 Eine 4-Zinimerwohnung zu vermieten. Zu erfragen Goetheftrafte 50, v. im Zentrum der Stadt, zwischen Seltersweg und Bahnhofftrane gelegen, zu vermieten, curntl. auch zu verkamen. 2 stückiger Lagerraum. je 100 m grob, moffioer Nebenbau, eignet sich für Kontor und Werkstätte rc., abge fcblofiener, geräumiger -troi nut überdeckter Halle. — Kanalan- schlufi, Wasserleitung, elektrische» Licht vorhanden. ecbrüil. Angebote unter 3*01 an den Giebener Anzeiger erbet. Schöne Parterre-Wohnung von 5 Zimmern mit allem Zubehör baldigst zu vermieten. (3736 Näheres Ebelftrahe 16 part Lebende Mkii- uni) Asel-Krebst Lebende -lblkitn, Itlirniit Sarnitn Neu hergerichlete 5 - Zinuner- Wohnung, Beletage nebh Znbe- bör. Beranda, (Ha», elektr. Licht, Warn,Wasserleitung. per 1. Sevt oder ipater an ruhige Leute aii vermieten. Zu ertragen vornutt LEL1 Mödl, Deft-Anlage 30m. ßinc ifniduftliiif iSohnuiij parterre,6Zimmer. Badezimmer, mit Gartenanteil per J. Oktober Die Beletage meine» Haufe», 7—8 Zimmer, per 1. Oktober, ev. früher, zu vermieten. 3910 Z. Kanu, Vicbiflürane 37 «tut .Kartoffeln „,S Karl llbl, Ebelftrabe 32 3n verhauten fyreunben und Bekannten hiermit die traurige Mit- teilunfl, bah beute mittag 12 Uhr unter lieber Baier, Bruder und Cntel Perfekte Büglerin Aum sofortigen liiniritt gesucht. XamDimaicbanftalt „(* Dchurin" ftroiborfer Str. 12. 3(M6 Herr Tierarzt Dr. Holzapfel. Grünber*, Telephon 25. 06170, 3-Zimm. Wohn, im III. St. mit abgefchl. Korridor u. Zubehör zu vermieten. Ebelftrabe 3. per Zentner flk. 5 — W ÜiUti-s. Tklrvbou 375 u. Damenverein Gabeleberfer Donner»tag den 16. Juli: (r,% Vereins-Abend mit Vortrng de» Herrn und phU. ree. Haus Noloff über: „Böckliu". 30 üßark und mehr verdient jeder täglich, der den Berkaus eine» noch nicht im Handel gewesenen Artikel» an Private überpimmt Wo einmal eingefübrt, sind zahlreiche Nachbestellungen ohne 'Müde de» Ber- treteis bemfelben sicher. ihvl0/7 Auskunft erteilt kostenlos der Erfinder Louis Älötfntr, Erb-», im Westerwald. 8ul uiöbl.ZiuimkrU'^dÄ: fonderem Emaang in hellerem Haufe, Nähe Bahnbos, gesucht. Schriftl. Angebote unter 06180 an den Giebener Anzeiger erb Drei 3-Ziinm.-Wohn., ncuActtl, mit all. Zubeb. u. Gartenant. ^u vermieten. Scholtstrabe 15. (3976 36831 Weferftrabe 29 neuzeitliche 3'Zimmecmohnung zu vermieten. Oiäüerco Stetmtrabe 31. Die von Herrn Justizrat Weidig bewohnte der Neuzeit entsprech. ! i?. ,ge ui per 1. Oktober ander weitig au vermieten. .3645 H. Lchmidt, Babnhofstrabe 37. Derjenige, welcher am iYrettoa mittag da»Handtäiwcheu mu Por:cnionnair . i ntc^ nrabe auibob, wird gebeten da» selbe Vanbflratenrtrabe 6IV ab- Aufleben, änderns. Anzeige erlol^ da er gesehen worden in. (Onfll 4('t gestern ein tun». MtlflniCl Jagdhund weih und braun gelleckl 06IÜ Dem Wiederbr. eine BelotzM. Neuen Baue <7 part. Wett Anlage 50 III. Stock, hübsche geräumige Wohnung, modern aubfleiiattcL 3—4 Znnmer nebft Zubehör, per 1. Oktober zu vermieten. ^81 Näheres Hofinanmtrahe 14 Sranlfurtet Strabe <1 ist die Parterre-Wohnung, neu bergeftellt, zu vermieten. 13770 Schone grobe Mansarden Woh- nung Alieeftrabe 11 zu oemueicn. Preis 420 Mark. [XifB ittavere» daselbst II. Stock Sofort eine 4 bi» 6 Zimmer' Wohnung gesucht. Schriftl. Angeb. mit PreiSang. unt. 061H8 an den Gieh. Anzeiger. Mehrere grobe 5-Zimmer-Woh- nunnen mit Badezimmer u. allem Zubehör, neuzeitlich eingerichtet, per sofort u. 1. Oktober zu nenn. Nähere» Nooi-'tr 22 PL (3670 1. Taillenarbeiterin und eine erfahrene 1. Rockarbeiterin bei hohem Gehalt. Jabreöstellung. I. Mcnerhof am Platze, ______ Hildcsbcim.______ Nettes Mabchcu, w. bürgerl. kochen rann, zur felb'tandig. Führung de» Haushalte» eine» ein« zelnen Herrn gegen nuten Lohn und Behandlung gefucht. Schriftl. Meldungen unt. 06178 an den Giebener Anzeiger erbet. Mittwoch den 14. Juli 1909, nachmittags 2 Ubr, versteigere ich tm Bieker scheu Saale, Neustadt 8>, dahier, zwangweise gegen bar: eine gröbere Partie Sanier- und Schuhwaren, ein Sofa ein Klavier, eine Partie Wirtstische und -Stühle, ein Grabornament, einen Schreibtisch,vierPferde, fow Möbel. Hauö- und Küchengeräte aller Art. 3973 Junker, Stellvertreter de» Gericht»voll- Geibler. Schöne 4 bis 5-Zimmer-2r'0h- nunfl zu vermieten. (05173 Bismarckftrahe 17 | LA.de n etc. \ Laden mit Wohnung, in dem seither Wirtschaft mit Kolonial- Warengeschäft betrieben wurde, sofort zu vermieten. 3979 Hau» eoentl. preiswert zu ver- kaufen. Aliceftrahe 24. Ui-fMik. 05202,3-Zimmer-Wohnumi zu vermieten.__________Wolf'traue 13. Schöne 3-Ziminer Wohnung mit Bodenlammer und allem Zubehör per 1. August zu vermieten. m O ■ f» O nlMna D n« o M f SpotlbUUip-r Preu. • Aaefohror.e, G ewig leckender Himmel* G Cm eich G die beeten G Hel*-reflhrt«n! G Kein HoUl-, I Iw! W III» I 1 Ulf V 31 » ö • • 1 vbne \ *> , . ... ** • • • ' » O ' 9 • . ? • 1,1' •' • • • • r Q » ',VT • s • ° * G • ’ ch. « • n c ■ ■ - - • 7». < \ nlkan Aetne • uii.1 leorw e • dem i rummcrieU • em r. l.r; - G a vert. G r\ G und S > G . lein Ckhj* G De* .llr» G k '.et • ton Mxr.ellle bi« Genu* G au- Md Mark GuUl all- n Ao.« ■■ r. G i ■ o ■ t e * - * • «obrer O Re O e - • ^GOOOOGGGGGG nach kurze«, schwerem Leiden verschieden ift. Die trauernden Hinterbliebenen W«Strüunfl sucht ‘^•’vcrlanac die „Deutfche fvakanzenvoft^ (Vfilinacn 142. l e8tt/*i Gartcniirabe 20 Parterre-Wohnung mit Balten. QJaß, elektrisch Licht, wegzugd- halber per 1. Oktober zu Perm. Näheres dafelbft l. Stock. 3<>1 ll'db:iert. Zimmer >u ver- mieten. SelterSweg lA p^ link». 0G11S »jreunbl. möbhert. äi au vermieten. Löberftratzt C-ircbrcrtrane 14 nächst dem Bahnhöfe, in schöner, freier Lage, 2 Wohnungen, je fünf geranmiae Zimmer mit Zubehör u. Qtortenantcil per 1. Oki. zu v. Briefmarken. Sammler au» London kauft auf feiner Durchreise seltene Briefmarken und ganze Sammlungen au den höchsten Preisen. Verkäufer die meinen Besuch wünschen, wollen ihre Adresse nebst Offerte bricfl.einfenbcn unt.„Philatelist" w Hotel Holland. Hoi, Mainz. LZalltoritrabe 73 modernste 5 - Zimmer»Wohnung, parterre, in noch neuem Haute nächst der Oft-Anlage 'Loggia. Badez., elektr. Licht, Borgarten. Bleicholatzi per 1 Oktober, evtl, früher, zu vermieten. (3579 Nahe re» Wa lltonttahe 73III. Ankauf von geirag. Kleidern, Sckuben, B.leibzeug, Gold und Silber lacken, sowie ftupfer, Messing, Zinn ufro. au den höchst. Preisen. 060211 Jakov Ott, Neuen Baue 21. Donnerstag de» 15. J«li It* abends 9 Ubr ßnfanniicnfunft bei Kamerad Qremer 2t* Marburg». Degen Wichtigo» der ZapeSorbnun« rocrb^^H Sameraben gebeten. oollzabiiiB zu erscheinen. vRi Uniform: ArbeitsanHNG. Da» Kommando. Neufiadt «28 Laden, mit oder ohne Wohnung, fowte mittlerer Stock, neu berge- richtet, alvbald billig zu vermiet. Näher. L't'Anlage 20 II„ gegen- über dem Juftizaebäude. 3916 wit od ohne Wohnung ■<,UUvll .u vermieten. ,0CnB8 Rlcnfcr, Seliersweq 16 l12 SRorgen 6raS q. (brummet zu verkamen. 05208 Näheres (?rebnerftr. 34 H. Gesucht zu baldigem Eintritt zu zwei alteren Leuten ein tüchtiges Mädchen für ^uche und Hau». 06176 Zu erfragen Plockftrabe 1. 06199 Nachr. erb Ebelltr. 2» i. ^criemge. der nur ein. Billard ball am 9. Juli in der Ara von 2—8 Ubr mittag» geftodle» bat und erkannt worden m retri erfucht. denselben binnen 2 1 aaci wieder abzugeben, da sonst poltzn liebe Anzeige erfolgt. WH Gaitwirl Stork, Nodbeim^hZtz. L-cll 'Anlage 50 Parterre Wohnung, 5 Zimmer u. Zub.-Hör. herrfchaftl. Ausstattung, Gav, Bad, elektr. Licht, fofort beziehbar, zu vermieten. 3M) Nähere» I. Stock daselbst oder Hofmannftrabe 14. Tanksagung Mir die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren SPerlufte unserer lieben Entschlafenen, sowie Herrn Pfarrer Knieoer für die trostreichen Worte am Grabe sagen wir hiermit allen unfern herzlichsten Dank. Fran Luise Neuhaus Ww. Äl., (IciMS Mädchen in kleinen Haushalt per 1. Aug. gesucht. Nähere» au erfragen 05193 19 part. Gesucht eine Stutze, w. koch, k-, 2 Hausmädchen für feine Haufer und Nladcben für Küche. (06117 Jr. Hüttenberger, Seltervweg 67. Annizcs Mädchen lauter Lohns nach Butzbach, 'Ix-cifeier Str. 44 verlangt. 3996 Kaiser Allee 7 3476 ist II. Etage, besteh, au» 6 Zimm^ Bade- ii. Mädchenz. in der Etage, Balkon u. Beranda, Bleichplatz, Zrorfentu Bodens p. 1. Olt, z. v. Rechlsschutzstelle erteilt unentgeltlich [D“/t Rat und Auskunft au Krauen und Mädchen. Sprechstunden Mittwoch» von 5-7 Ubr. aiiceirrane 31III In kl-, ruh. Jamilte wird, weg. Verheirat, de» jehigen, Mädchen gesucht, w. gut bürgerl kochen k. Hausmädchen vord-, gute Stelle. Nähere» bei ftrau Weibenboch. Kreuzplatz 6 II.________ 051K7 061911 toläbtben könn. d. -fugeln gründl. erlernen. Weserftr 13 p. 061h0i Luche mehrere Mädchen |ur sofort und spater. Iran Stoll, Schloftgalle 17. Zirlii :)fl Sfiitnrr alte» f»cu, joroie 31) Sentncr «troö l kauft Hnmtft Frensdorf, Pferdeoandluiig («'in iunger tücht. Schneider- d?ic Ltellmig. ~ Groh- oder Stleiniiuif 061RR Lchottftrabe 17 III. Eine gute Jagdbündin«Deutsch- Gianhaar, Brauntigen mit drei Rüden, K Wochen alt, billig ab zugeben. Die Hunde werden auch einzeln verkauft. (05165 Nähere» Neuen Baue 27 pari. Statt «jortnuotn Mi; 061001 Lahnsirabe 10 I- linkS I Möbl. Zimmer 051711 Schön möblierte» Zimmer zu vermieten. Aiierweg 50 l. 051^7' Schones liTunbl. mobl. Z. zu vermieten. Neuen Baue 2II. Schöne 2-Ziinmer-Wohnung mit Küche und Zubehör, auf Wunsch mit Werkstatt u. Stallung, z» ver- mieten. Nahrungsberg 20. (3975 34115) Schöne 2-?>-Ä. tu. all. Zub. fof. od. fvät. zu oerm. Ebelftr. 14. 9- Alavirchiiilllti empfiehlt üch «3375 Hermann Bauer, Afterweg 39. Watbau Noientbal, Jrieünchitrabe 8. Zu melden 6-7 Uhr nachmittag». In ein kaufmännisch. Geschäft wird mit guter ein «7 an b. Gietz. jirfü Schriftl. Angebote unter ’Y-W Herr Heinrich Möller II Gemeiuderechuer und ttonsumdireki' Plockstr 14-16 Einzelne Möbel Schränke, Tleohe, Kommoden, Vertiko», Büfett, Sofas, Divane, Chaiselongues,Trumeaus Spiegel, Uhren, Kinderwagen Anzahlung von Mk. 5.— an