Die heutige Nummer umfaßt 16 Seiten. Glas h (HU Mer em eutschen i »«■* ’""b go P herein«, zu dem alle in Frankfurt ansässigen oder ge- nrencn Künstler zu gelassen waren, hat den ersten Preis Walten l l LS 1 selbsttätige mittel Wi gibt mühelos se bei grösster Scho- >ete b 35uod 6S Pf» einige Fabri kirnen, Disiddorf. ALeine- Feuilleton. _x T- ÄPrz?t>.?®(I Vat soeben int Verlag von AwnFlei- j chel in Berlin fern neuestes Werk, Die Pariser, ein Ronian Ou4 Hessen, veröffentlicht, der dieser Tage im Buchhandel erscheint Der Roman behandelt die Lebensschicksale nach Paris ausgv- ttmnderter Oberhessen, die Bock mit seiner kraftvollen, dVarnw- ch'chen Kunst meisterlich geschildert hat. Wir kommen demnächst näher cmf das Buch zu sprechen. reich und will rutyig die Entscheidung der Konferenz ab- warten, aber nun liegt der Nachdruck des Satzes von den territorialen Ansprüchen auf „Oesterreich". So behaupten kundige Thebaner, und da sieht denn die Sache weit bedenklicher aus. Serbien verzichtet- auf seine Ansprüche an Oesterreich, stellt aber gleichzeitig neue Ansprüche an die Türkei. Offenbar ist dieser neueste diplomatische Schack)-» zug nicht auf serbischem Boden ausgeheckt worden, sondern in St. Petersburg. Warum wollte Rifaat Pascha die Newa-, stadt so Hals über Kopf verlassen, obgleich doch die Verständigung über die bulgarische Frage angeblich so nahe bevorstand? Warum rüstet Rußland plötzlich so eifrig? Wahrlich, dem Balkankriege scheinen wir wieder einmal näher denn je zu sein. E. A, ideöfen „Geyser“ erapparate Specialfabrik für lur durch die In. taloge kostenlos. Bantti 5) fiemsM ?er Str. 7, Tel. 3C ernatet-» ",crt 1 u!1b Wir!« FeiS°«z,«t le» z" "Im* 4 20 ft .... ‘ ' a Pfi" 1 §osr '«nfl* wd’5* h< .«“uihtlli# 'S*«*1] politische Tagesscha«. Das Bier in der Finanzkommiffio«. Die FinanzkomMission des Reichstages hat gestern den § 6 des Brausteuergesetzes (Erhebungssätze) mit dem Anträge der Reichspartei angenommen, der folgende Steuersätze enthalte: Von den ersten 250 Doppelzentnern 10 Mk., von den folgenden 750 Doppelzentnern 12 Mk., von den folgenden 500 Doppelzentners 16 Mark und von dem Rest 20 Mark und mit einem Anträge der Konservativen, nach wclchenr für die vor dem 1. Oktober des Jahres 1908 betriebsfähig hergerichteten Brauereien, sofern inl ihnen im Durchschnitt im Rechnuugsicchre 1906, 1907 und 1908 nicht mehr als 150 Doppelzentner Malz verarbeitet worden sind, die Steuer von den ersten 150 Doppelzentnern des im Rechnungsjahr verwandten Aialzes nicht auf 10 Mark, sondern auf 8 Mark ermäßigt wird. Die Annahme des Antrages der Reichspartei (Erhebungssätze) erfolgte mit 13 gegen 12 Stimmen (Zentrums und Sozialdemokraten). Tie Kommission nahm sodann debattelos den 8 1 an und beriet den 8 2, der die Besteuerung beS Zuckers zur Brauverwendung behandelt. Tie Regierungsvorlage schlägt folgende Vorschrift vor: Der BundeSrat ist befugt, die Brausteuer für Zucker, welcher der Zuckersteucr unterliegt, zu ermäßigen und, wenn seine Verwendung in den Brauereien mit einem jährlichen Verbrauch an steuerpflichtigen Braustoffen von nicht mehr als 250 Doppelzentnern erfolgt, zu erlassen. Auf Antrag der Reichspartei wird „unterliegt" gestrichen und folgender Zusatz angenommen: Der dein obergärigen Bier nach dem Aktschluß des Brauverfahrens und außerhalb der Braustätte zugesetzte Zucker unterliegt nicht der Brausteuer. In dieser Form wird hev 8 angenommen. Nächste Sitzung Dienstag: Fortfttzung Ichaft verwandelte, in der Felder und Wiesen, Bäume und Wälder und cmf einer Anhöhe sogar ein Dorf mit einem Kirchturm ganz deutlich zu unterscheiden waren. Plötzlich wurde es in diesem in dre Lust gezauberten Bilde auch lebendig, denn verschiedene Ab- tcilungen Soldaten — man konnte sogar unterscheiden, daß cs ^itiantcne war — bewegten sich in gefechtsmäßiger Ordnung gegeneinander. Auf cimnal machten die Abteilungen Halt, und man konnte gegenseitiges Gewehrfeuer schwach wahrnehmen, bis sich mit einem Male zum Leidwesen der erstaunten Beobachter wie dirrch einen Zauberschlag das wundervolle Bild verschob und plötzlich verschwand. 9hir ein fahler, rasch erblassender Lichtstreif zeigte die Stelle an, wo sich das seltene Phänomen abgespielt hatte. Aus nähere Erkundigung ergab sich für die Beobachter bald die volle Erklärung dieses seltsamen Vorganges. Tie Richtung gegen Mrdosten wies auf die nächste von Krautheim etwa 18 Kilometer entfernte württembergische Garnison Mergentheim hin, und in der Tat soll an diesem Tage, und zwar genau zur selben Zeit, das Mergentheimer Bataillon auf der Höhe von Löffelstetten eine Gefechtsübung abgehalten haben. S. W. Doktor-Ingenieur und Schweinehirt. Kürzlich war in der Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure folgende Anzerge zu lesen: „Physikal. elektrotechn. Institut der Handelshochschule Köln. Dr.-Jng. als Assistent zur Unterstützung des Professors in Vorlesungen und Laboratoriumsübungen. Reflektant muß im phys. und elektrotechn. Laboratorium einer technischen Hochschule gearbeitet haben und allgem. tcchnologisck)e Kenntnisse besitzen. Spätere Habilitation nicht ausgeschlossen. Gehalt: 1. Jahr 1200 Mk, 2. Jahr 1500 Mk., 3. Jahr 1800 Mk, Eintritt 1. April." — In der „Pfälzischen Presse" sucht die Stadt Kaiserslautern einen Schweinehirten. Die Bezüge des Hirten belaufen sich auf 1200 bis 1300 Mk. Außerdem erhält er ein Stück Land und einen freien Tag in jeder Woche, an dem er sich anderweit Geld verdienen kann. — Die Uraufführung der „Räuber" im Jahre 190 9. Wir hatten geglaubt, Schillers „Räuber" seien 1782 durch Jffland in Mannheim zur „Uraufführung" gelangt, um uns dies schöne, moderne Theaterdeutsch auch bei dieser Gelegenheit zu eigen zu machen. Nun aber werden wir durch die „Mcckl. Sttel. Landeszeitung" eines Besseren belehrt und erfahren, daß diese Uraufführung zu Neusttelitz in diesem Jahre, also 129 Jahre nach Mannheim stattfand. Die Landeszeitung meldete nänllich dieser Tage, daß Herr Dverry „wirklich mit großer Ansttengung" den Franz Moor kreierte. — Jk, werm die „M. St. L." deutsch könnte oder die Bedeutung der Fremdwörter wüßte. S.W. Schüllcrverbände in Frankreich. Tas vielseitige Bestreben im französischen Volke nach Organisierung ge- nossenschaftticher Verbände für gemeinnützige Aoecke hat in den und der Kölnischen Zeitung gewesen, zu behaupten, daß die Freisinnigen aus Rache für Alzey-Bingen dem reaktionären Welsen ihre Stimmen gegeben hätten. Die „Natl. Korr." schrieb gleich nach der Wahl: „Aber die Freisinnigen leitete sicherlich der Wunsch der Parteiparole zum Trotz für Alzey-Bingen Rache zu nehmen, und die Bündler hatten dasselbe Bestreben, weil sie bei der Hauptwahl ausgefallen waren. Viele Hunde aber sind des Hafen Tod. Ter Bund der Landwirte hat durch die Wahl des Welfen wieder einmal gezeigt, was seine marktschreierisch angepriesene nationale Gesinnung wert ist. Ter Freisinn aber wird gut tun, Retriminationen, wie sie erst heute wieder die „Lib. Corr." vorträgt, einzustellen. Die R e ch n u n g i st beglichen; wir sind quitt: auf seine Schultern gestützt, zieht ein Vertreter der reaktionärsten Gruppe, die wir in deutschen Landen überhaupt haben, in den Reichstag ein." Gegen den schweren Vorwurf, der in diesen letzten Worten gegen ben Freisinn enthalten ist, wendet sich nun die Freisinnige Zeitung mit gewichtigen Gründen. Sie erinnert daran, daß nicht nur der geschäftsführende Ausschuß der Freisinnigen Voltspartei, sondern auch die örtliche Parteileitung der Freisinnigen im Wahlkreise dringend aus- geforoert. haben, den Nationalliberalen zu unterstützen. Daß diese Parole zum allergrößten Teile befolgt worden sei, ergebe der Ausweis des Wahlresultats tn den einzelnen Orten. Die voreilige Verdächtigung hat die Freisinnigen nun begreiflicherweise sehr verstimmt und wird nicht dazu beitragen, die zwischen Nationalliberalen und Freisinnigen leider bestehende Gereiztheit zu beseitigen. Die „9tatL Korr." hat wohl nicht Unrecht, wenn sie in neueren Auslassungen sagt, daß Freisinn und Nationalliberale bei der heutigen Struktur der Wählerrnassen und bei dem allgemeinen Gang unserer Politik schließlich doch aufeinander anbewiesen seien. Das hätte man iu der Tat auf beiden Seiten früher bedenken und es nicht zu einem Alzey-Bingen kommen lassen sollen. Die „Natl. Korr." bemerkt dann weiter: „Und wenn der Freisinn nach den törichten Rezepten des Berliner Tageblattes und der Liberalen Korrespondenz fortführe, nur aus Verärgerung und Rachege- fühlen der Reaktion Mandate üt den Schoß zu werfen, dann könnten derlei R e v a n ch e g el ü st e am Ende wohl in die nationalliberalen Wählerschaften hinübergreifen, und was jetzt den Nationalliberalen geschah, geschähe in so und so vielen anderen Fällen auch dem Freisinn; Zentrum und Konservative aber, Bund und Welfen lachten sich ins Fäustchen." Dazu darf es natürlich unter keinen Umständen kommen, und die „Natl. Korr." meint daher: „Darum wird es Zeit zur Umkehr. Freisinn und Nationalliberale haben gefehlt; beide. Nun heißt es zusehen, wie wir die begangenen Irrt ümerausbessernund neue vermeiden." Zweifellos hat Pfarrer Korell mit Schuld an der tiefgehenden Verstimmung der Nationalliberalen gegen den Freisinn, aber die Nationalliberalen haben sich hierfür in Alzey über Gebühr gerächt. Nun möge endlich wieder Frieden werden zwischen beiden Parteien, im Interesse des gemeinsamen liberalen Gedaliiens. Bezüglich des Ba l ka n st r eite s muß man nachgerade auf Frieden hin. Der äußeren Form nach verletzt sind sie immer wieder trügerisch gewesen. Auch die neue Zirkularnote Serbiens und die gleichzeitig von Rußland gemeldeten fieberhaften Kpiegsrüstungen deuten nicht gerade auf Frieden hin. Der äußeren Form na datier* Achtet Serbien auf alle territorialen Ansprüche an Oester- Volksschulen zur Gründung Don Schülervereinen geführt, die die Forderung des Gemeinwohles durch Wiederan Pflanzung von Waldern auf verwüstetem Terrain zum Ziele haben. Tast ^uradepartenient zählt 64 solcher Schülerverbände, die im Jahr« 22251a Baumietzlinge in die Erde pflanzten auf einer Geiamtflache von uoer 57 Hektar. Kerner führten sie Bewüsse- rungs- und andere Anlagen zur Verböserung der Wiesen auf einer Flache von 20 Hektar durch und legten Baumschulen auf 4 Hektar an. 3m benachbarten Doubs-Dcporteinent gibt cs 39 Verbände, bic nn Herbst 1907 110 800 Bäume auf einer Fläche von 20 Hektar (Ian5t haben: ferner machten sie Bcriesclungsanlagen auf einer Flache von 4 Hektar Tas ganze Werk hat nicht nur für die Landichafteii deren Klnna unter der Entwaldung Litt, bedeutsame oTonomiicfc Vorteile, sondern es weckt auch in den Schülern den Gent der Initiative und der Hingabe für allgemeine Zwecke und fugt sich sonnt überaus wirksam in den (fiziehungsplan der schule em. . ~ Chantecler, das Stück der Zukunft. Wie dem B. T. telegraphiert wird, scheint der welterschüttcrnde (Streit in der Pariser Presse, wcv eigentlich nach Coquelins Tod die Titelrolle m Mftands „Chautecler" spielen soll, endlich feinem1 Ende e"tgegenzugehen. Lucien Guitry soll dazu jetzt nämlich end- gulttg auserfehcn sein. Zwar wurde es heute morgen in Paris "»ch bestritten, aber da Rostand selbst diese Tatsache dem „Temps" mitgrteUt hat, wird das damit bis auf weiteres wohl seine Richtig- Nichtsdestoweniger behält aber vielleicht auch der „Marrn recht, der wlgendes Zwiegespräch im Bureau eined Standesbeamten belauschte: Der Beamte fragt: „Welcheii Vvr- namen wollen Sie ihrem neugeborenem Sohn geben *>“ Der Vater • ^Ehanteeler fall er heißen." Ter Beamte: „Warum denn aerohr ^fantecIeT?" Der Vattr: „Weil ich hoffe, daß dieser Name memem Sohn, wenn er erst erwachsen sein wird, das ÄL Stück"A^t-u'-sch erften Aufführung ton ^blt gestern abend im Kroll" <4CAtn ""en Vortrag über seine For-, auch das Kaiserpaar bei-, wurde ihm vom Vorsitzenden )er ©efelifcbaft für Erdkunde, Geheimrat Prof. Dr. Wahn- r* Hnmboldd-Medaille verliehen. Der Kaiser lagere Zmt mit ihm und bat iljn um eine thm durchquerten Gegend, damit er seine eigene dantach verbessert könne. Z7s.^leine Ebro nik aus Kunst und Wissenschaft. H- J' finh t -r!?1' scheAussü () r >l n g der Straußschen „E l e^ t» t r a stndet zwischen 15. und 20. März an der Skala zu Mailand- riaub | Sem «er°ch LL Seine »teilt! LI . «nsgitb'gltU. | i parkett-Seife; ' _____Marie SS»*1 i * Selbsten. j Tschechisches ans dem österreichischen Abgeordnetenhaus. Im öftere. Abgeordnetenhause kam gestern der Dring- lichkeitsantrag Klosoc betreffend die gegen ihn eingeletteke Untersuchung wegen staatsfeindlicher Umtriebe und Verwendung des Angestellteii Maschek als Agent provoeatenv zur Beratung. Klofac erklärte it. a., Maschek sei ein siebenmal wegen Verbrechen bestrafter Meiisch. 1906 habe er unter der Maske eines Anarchisteii Bergarbeiter zur Bomben-, Fabrikatwn verleitet. Ter Minister des Innern erklärte aus das bestimmteste, daß Boeder Maschek noch eine andere Person als Agent provocateur verwendet worden sei. Die Tschechisch-Radikalen drangen nach diesen Aeuße- rmlgeic des Ministers unter wütendem Geschrei gegen die Ministerbank vor. Die Deutschen, die emen Angriff des Ministers befürchteten, suchten sie zurückzudrängen. Als die Tschechisch-Radikalen nicht wichen, tarn' es zu erregten Szenen und drohenden Auseinandersetzun-, gen. Als der Ordner und der Ministerpräsident beschwichtigend einschritten, trat Ruhe ein. tn- «ute 25d 60 j Von 250 bis 125 J Widern. 4 ■■HiiHMOiwe rkeU- \ ttott toaMeWtti | tbnntn nai ! btn. ohnt bap M iMni btlbtnunb btt®laniott| v lottn gtbl- -—। Politische Wochenschau. Gießen, 13. März. An dem vielbesprochenen Kompromiß in der Finanzkommission hat eigentlich niemand rechte Freude gehabt und nun scheint es, daß man doch auf die N ach la ßsteue r zurück kommen will. Das hat such neuerdings auch bei den Konservativen und dem Zentrum gezeigt. Der bayr. Abg. Heini führte neulick) in einer politischen Versammlung ans, daß die NachlaMeuer ein Mittel wäre, um der Steuerdefraudation „auf die Haube" zu steigen. Dem Bauer, dem Gewerbetreibenden kann man, so sagte er sehr richtig, sein Einkommen bei Heller und Pfennig nachweisen, aber für genaue Konstatiening des Kapitalvermögens habe noch kein Staat das richtige Mittel gefunden. Solche Ausfüh- runaen sind ja einstweilen noch vereinzelte Erscheinungen in der Zentrumspartei, aber sie scheinen doch die ersten frohen Vorboten eines Umschwunges der Meinungen zu. sein. Inzwischen wird hinter den Kulissen mit Vertretern der Regierung sehr eifrig verhandelt, und es ist nicht aus- geschlosien, daß man demnächst von neuen überraschenden Steuervorschlägen zu hören bekommt. Als definitiv ab- S" 'nt gelten schon heute die Steuern auf Elektrizität, auf und Anzeigen. Als Ersatz hierfür wird von einer .Whlensteuer und einer Erhöhung des Kaffeezolles gesprochen. Wenn man nur recht auf die Suche gehen wollte, dann würde man wohl auch noch anderen uitb besseren Ersatz finden. Wie wäre es beispielsweise — im Ernste gesprochen — mit einer Rede st euer. Wird heutzutage bei uns nicht etwas gar zu viel geredet und könnte da nicht eine angemessene Steuer sehr erzieherisch wirken. Aehn- ücheS ließe sich vielleicht auch von einer Musiksteuer lagen. Eine Einschränkung des vielen Musizierens, vom Phonographen angefangen bis zum Abonnementskonzert hinauf, würde sich bann vielleicht bald als eine recht segensreiche Einschränkung der Quantität zugunsten der Qualität .eigen. Es gibt noch andere Steuerquellen zu entdecken, man bbauckit nur an die Ueberproduktivn auf dem Buch- markte zu denken. Es gibt so lvenige Menschen, die heut- Mage ivirllich etwas neues iind wertvolles zu sagen haben, und wer seine dürren Gedanken durchaus auf die Mit- i^nd Nachwelt bringen will, mag als geringe Entschädigung hierfür eine Bück er steuer zahlen. Man wird jedenfalls schon aus diesen wenigen Beispielen ersehen haben, daß es noch reiche unentdeckte Steuerquellen «stbt, Steuerquellen, die nicht nur den Staatssäckel füllen Helsen, sondern auch erzieherisch wirken. Seitdem die Kon- lervativen das erzieherische Moment bei Steuern wie die ^ahrkartensteuer, die Erhöhlma der Fernsprechgebühren unb .dergleichen mehr entdeckt Haven, wird man auf das erziehe rische Prinzip and) bei der neuen Reichsfinanzreform gebührend Rücksicht nehmen müssen. Die R eich s tags st ich wähl in Berden-,Hoya- »syke hat in nationalliberalen und freisinnigen Blättern eine ziemlich erregte Debatte entfacht. Die Freisinnigen Latten bediligungslos und trotz Mzey-Bingen die Parole «usgegeben, für den Nationalliberalen 511 stimmen. Diese Äarole scheint doch auch befolgt worden zu sein, wenigstens Leutet nichts darauf hin, daß es anders sei. Den nackten Ziffern kann man es freilich nicht ansehen, auf welche Äarteigruppierungen sie entfallen. Unseres Erachtens ist es etwas voreilig von der Nationalliberalen Korrespondenz . _ A"t.^Morgana in Deutschland. An der badisch- mrrttcinbcrgrschm Grenze will man dieser Tage das in unseren Nwltegraden seltene Phänomen einer Luftspiegelung beobacküet -> ,,Heidelberger Tagblatt" wird hierüber ausfühp- ich aus Krauthcnm (Amt Adelsheim) berichtet. Tas ?ätturschau- Ü-cl soll von einer Anzahl Passanten auf der Straße Dörzbach— < 5- wahrgenommeu worden sein. Es war vormittags 10 ttyr, als ftw Plötzlich am wolkenlosen Himmel in Twrdöstlicher Dchttmg etwa 20 bis 30 Grad über dem Horizont ein heller, rosa- rarmger, ziemlich breiter Lichtstreisen bildete, der immer mehr an Hellrakeit zunahnr. Groß war die Ucbcrraschung der Beobachter, n-i sre die Wahrnehmung machten, daß dieser Lichtstreifen sich irngiam m eine von der Sonne beschienene, hellerleuchtetc Land- _. — Zwer neue Kompositionen eines geborenen Gießeners, Ehr. Hüttenberg er, sind im Kommissionsverlag • Staudt in Homburg v. d. H. erschienen. Ein flotter .Marsch „Hu rra, d a s Kaiser-Regimen t" und eine Idylle Dr Piano forte „Abend am See". — „Das letzte Glück", das neue vieraktige Schauspiel Klare Biebig, dessen Erscheinen wir sckwn angezeigt haben, r^rv am 23.März im Frankfurter Schauspielhaus Uraufführung gelangen. Tas Stück spielt in der Eifel und CTtaltet einen bürgerlichen Ehekonflikt, der sich zwischen l-nvm Bauernhofbesitzer und seiner Frau nach zwanzigjähriger (Me aurtut. Tie Arbeit ist übrigens auch von der „holländischen ^oneelgesellschaft" angenommen worden und wird für die en g «• llsche Bühne bearbeitet. Preisausschreiben. Im Wettbewerb uml das P l a ka t für den Wettstreit deutscher Männergesang-- _ 159.Sn6rg«ng 3omSiog 13. Mü.z 1909 erscheint täglich, außer ® 'WgST «ezngSprets: Sonntags. - Beilagen: / > ▼ Lj . . W ▼ monatlich7bviertel- Alt Alt 11 tt^At AAVSvS ■ess yj ICnvllvL ZI IIiIlIO Pi wirtschaftliche Seitfr-gt« V ▼ H B ■ V DL' W \ V ®r W SL Zeilenpreis: lokal IbPs-, Fernsprech - Anschlüsse: ■ K ~ ~ ** auswärts 20 Pfennig. sür die Redaktion 112 IVjr ÖW Verantwortlich WM General-Anzeiger für Gberheffen WW bis üorn^ta^Tubn Hotätionsörud und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Rebattion, Lxpedttion «Nb vruckerel: Lchulstratze 7. Anzei'gente?l^H^Beck J im anu , den zweiten unb dritten Preis Josef Correggio ‘2ier ^ttc Entwurf, der nach dev Bestimmung d-s Kaqers ausgcführt wird, zeigt einen jugendlichen Ritter, i>*r mnt der Harfe im Arm zum Sängerkrieg reitet. Es waren utt ganzen 104 Entwürfe eingereicht, die sämtlich von Samstag. Dienstag den 16. d. M. im ehemaligen ^^ckenbergischcn Bibliotheksgebäude am Eschenheimer Tor aus- gidteNt und. einer cm nmpail)ic. Unter ihre P Ernst See auS Wtatnz zu GerichtSassesioren ernannt. Plätze Kirche und Schule. — Bon ban Bomans 6 unb brebt juti Ivie ein Wirbclwüid ernten, den iou ob f: 20 bis 30 mal im M -vife eignen rücklings bin, und her Ncg nauf* einem alte von Leben gcslcl. 12 ‘Äari den 62 .Xabce en sUckickkeitO- nn Darauf ivirit fid) Strenge fallt platt auf beide schultern. fid' inr £,mu*er;iebi.ng oder ic L adt beschließt, un Falle <ßcrid>tsfaaL Derli n. 12. Marz. Der Qundieröolbenberfl, der seine Geliebte, die Aron BnckbotS un Dolde bei wrunau w aeiötci ljaue, wurde beule, nachdem ibn* d:e <*eidjroorcn 411 15 Zähren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust verurteilt. W. Frankfurt a. SN., 12. März. DaS Äton* rinjenpaar ist heute abend 10 Uhr 34 Mm. mit dem yalli besinn uugSlvs von een Umdrehungen taumelte iktöd'jte m uic tag abend roirb der Neger Zack Lewis mit dem Deutithen Meisterringer W strenge einen Catch-asccuch-can (freier Ringkamps, auf deutsch „fasse ime du kannst", auvlämpfrn. Bei dieser :Ringart, die hauptsächlich in Amerika und England gepflegt wird, sind alle im griechisch-römischen Kamps verbotenen Griffe erlaubt Jack LewiS hat 100 Mark hinterlegt für den Fall, baft er in dieser 'Hmgart besiegt mürbe strenge selbst hat 2 Jahre in England mir Catch- as-catch-can gekämpft, trotzdem wirb ber schwarze bann wohl kaum zu schlagen sein, berat er beweist es jeben Abend, baß er im Beinstellen Meister ist. Märzenschnee. Heute nacht gab eS hier und in ziehen, sic erst nach der steinmüblc ;u schicken Ter Voranschlag ber stabt für lqO9 ist tnt Truck unb soll in bet nächsten Sitzung beraten werde n Schwurgericht. th. Gießen, Heute verhandelte das Schwurgericht gegen cetbien unb Oesterreich. Au* autoritiiiipc Cucflc vertavtet, Oesterreich mache von ber Bühne. Heute abc.ro rmgai: streugc*äRarfnffen unb 3amrd unter her Bc bingung genehmigt, baß 6 gentümer bcs Teiches ber stabt ein Stuck Laub zur Fortsetzung eines Pronicnadenweges Mir Verfügung stellt. Ter leid) soll zu einem Ziertcuh hergestellt werden Aus eine Anfrage vom Ministerium tpegen der Turnltalle ber Augustinctschule hat die stabt nichts einzulvcnben. baß für bie Folge von bet Blmben- anftalt bie Turnhalle nntbcnntzt wiro, umsomehr, da die neue Blindenanstalt in nächster Nähe bet Aiigusklnerschulc lommt. Tie Schuhwarcnhandlcr sind um Erlaubnis zur Einführung des 8 Uln>LabensckilusscS nach vorheriger Abstimmung ringetounnen; ihr Antrag wurde befürwortet yür bie burd) Hochwasser betrogenen Hitssbebürftigen wirb ein Beitrag von luv Ml bewilligt, ebenso tritt bic stabt der Teutfaicn Gesellschaft ,ur Verbreitung guter ^htgenb- schristen mit einem Jahresbeitrag von 2' Mk. bei Aus den Mitteilungen des Vorsitzcubcu ist noch zu entnehmen, daß ber Plan der Kanalisierung ber gefamim stabt mit Mlftcbedeiianloge ei ;etrof,en ist unb ba. jigft zur Beratung ! (amml Ter Vr r- i.alag daf..r belauft sich auf 620 l>o M . Bekanntlich würbe auf ber steinniühle bei ?iitik*rA^rlen* nc. »kirchli sittlichkeitsverbrechen ans 8 176 Abs 2 unter ;',ubilligun.i mii- bernber Umstände zu 3 Monoleu Gefängn verurteilt 2» oet Verbandlung erNärtc der Angellagte, gegen den Da eifltiiv soh« die Anzeige erstattet bat, die Frauen vriion bnbe «du direkt zu der Tat derführt. Ter sachverständige Tr. Bcckci crfl-.rtt den Angeklagten für Zurechnung "al ig, aber für einen geisir-s'chrvache» durch den Genuß von Altohol degenerierten iWcnfcbcn. rtrrrsai^t Tr. Wcnglcr ging in seiner Begutachtung sogar iwd» weiter. in kennt den Enge! persönlich und glaubt, daß dieser, bei Begehuiiß der Tat nicht ganz zurcchnungssäbig geivescn sei. Quadratmeter 6 Mk. - zu vcrkauscn Tie den tKüdeii sprang, um ibn parterre zu bringen, Hemmt iDni biefei die Anne ein dach ein Erzie! ngeheim iur bie verwahr! Ninber inS . ei denen biirdi Beobachtungen erst fcst- *♦ Erledigte Lehrcrstellcn Tic mit evang. I Lehrern zu besetzenden Lebrerstellen zu Breungeshain,! zu Helpershain und zu Herchenhain. Mit diesen stellen ist Organistenbieust verbundiii Ten Inhabern kann eine Ortszulage bewillig» werden Außerdem die mit evang. Lehrern zu bcfcbcnbcit Lchrcrstellen zu Buscub 0 ru und zu U u t c r - S e i b e r t c n r 0 b. Mit beiden stellen ist Cr- ganifreit unb Borlcserbienst verbunden. " 91 e b c n b c i d) ä f t i g u n g der BolkSschuHehrer. DaS Großh. Ministerium des Innern hat in einem Schreiben an bic Krcis-Lchullommissioncii angeorbnet, daß jede Sieben- beschäftigimg bev Lehrer in Ankunft bei Erlanbntö ber Schul» dehürbe bedarf. Tic Erlaubnis muß in allen Fällen versagt I iverben, in denen bic Nebenbeschäftigung geeignet ist, bad I Interesse ber Schule zu gefährden. •• Stadtthcater. Nochmals sei darauf hingeivicsen, daß bic Aufführung der »Schmuggler* morgen nachmittag bic letzte des lustigen (otilacS. überhaupt ist. — Zu dec Benefizvorstcllmig für Regisieur Mar Rronert sei bemerkt, daß die slücktragende Nolle deö »Teufels*, bie vom Benefizianten gegeben wird, eine Ausgabe ist, bic sich für bie Jnbimdualilcit beß Herrn Jlvoncrt besonberS eignet. — Max RroncrL bei liebcnSivürbige unb si;nlpathischc Künstler, ber allen Theaterbesuchern schon so viele vergnügte Stunden bereitet hat, wird sich am Mittwoch alS Teufel im Frack Vorsteven. Der beliebte schanspietcr hat sich MolnärS geistreiche Slomöbic „Ter Teufel* »u seinem Ehrenabcub au«- gewählt und loivb baihit zweiscUoS einen dnichschlagenben Erfolg erzielen. Seele und Wärme beleben bas «spiel .HroncrtS und in icber seiner Rollen erwies ei sich als bei rastlos an sich selbst arbeitende Künstler, der bescheiden hinter seine Rolle zurücktiitt, um sie al« eigene Persönlichkeit bar- zustellen. Wir ermnetn an den prächtigen Giesecke »Zin iveißen Roßt*, Landwehrmann Schlitze un „ftunnärfer und Pilarbc*, Pcmt Abel im »2x2--5*. salonivn im »Kenn*, stemklopser im »Talisman*, Hemidol »Bis früh um fünfe*, Wlouhnet im »Hüttenbesitzer*, Elown tni »Blunlenboot" und Schmock in den »Ionrnalistcn*, die er alle mit auSgezcich. netem Geschick verkörperte. Auch als Regisseur hat sich Kronert hervorgetan. •• Kunstvcre in. Wegen verspäteten EintresicuS der Gemälde wird die Ausstellung erst wieder im Lause der kommenden Woche eröffnet. Gleichzeitig sei noch erwähnt, daß Dom Vorstand zu dieser AiiS'lellung toreder an noiii» haste Künstler Einladungen 311c Beschickung ber AuSitcllung ergangen sind und schon jetzt kann bie Versicherung gegeben werden, baß die nächste Ausstellung ivleder viel des Schönen aufzmvcisen hat. •• R1 ngkömpfc im Kolosscu m Freitag abend waren folgende Ergebnisse zu verzeichnen: Apollon dc Eolosse fiegtr über s ul man off ui 10 Sekunden tnird) tont le Utile. Zum Schluß siegte G. strenge über Zack Lcwis in der "»esamtzeit von 38»» Min durch Mühlc. strenge käuipjte sehr vorsichtig, und par.crte einigemalc so gut, daß Zad zwischcii die Eeilcnwändc flog. Als der 9kcgcr mit seinem bclanntcn sdnming strenge aus Bereinigung erhielten tt-ir Jlq.nb Juidniit: Tic un „Gießener Anzeiger vvm 4. Mar; dt^ebnid:: ‘fr' Värung bei ^rrchlicppofttn n Bereinigung i.x dos tum Hessen, tne sich mit unserer «un 7. thoher 1906 an 5c. Erzellen, den Herrn Mim'i r des Innern gerichteten unb 1» der ovn der Hcssi'ihen Lane , ynod.' chn»»g. Se. .H8r. $>0t). bet Br°tzh«r,°g g°W-h-n ist Tos Land hat vielmehr seine Mast bewähr« W >- ......- £- T".« s- SÄSrs LSVÄSr ÄÄÄ mutt) zu Assenheun das ;l(lgemeine Ehrenzeichen mit ber jVQCen>epifljjeil,’>5li§üCrffluf erbracht, bei dem tatsächlich ein Inschrift »Für langjährige treue Dienste* verliehen. starker Andrang herrschte, zum Teil wurden die Waren ’• 11 ebcrtragc 11 wurde dem SchulamtSaspirantcn Aböls I Leiterwagen geholt Mögen die Käufer zufrieden sein, Mo rett Aufl TraiS-Münzenbcrg bie 3. Lehrerstelle an ber bic ansässigen Geschulte hallen allerdings das Aachsehen. Gemcindeschulc zu Münzenberg. — Ter erfreuliche Zortschritt unserer Stadt ist nicht zum •• Ernannt wurde der Stcucraussehcr i. P. Peter Kratz Stillstand gekommen, vielmehr kann berichtet werden, daß zu Darmstadt zum Kanzlisten bei ber Staatsschuldenkaffe. im neuen Stadtteil wieder einige Neubauten im Saufe bcö •• mm, r; * ♦»tr«. t f«,.„ Jahres erftchen werden, womit allerdings eine allmähliche Neue Denchtvas ssorcu. Durch Entschliebung Schiebung der Verhältnisse Hand in Hand. geht. Kein Großh. -Itmistcrnimv der Iuil'S wurden iae Relcrendarc Nik. ^j„s^tiger'wird noch bestreiten, daß in Hungen die Terrain- Berg aiifl GcinShcun, Dbt. (lohn aus Tann Habt, >;oi. t Verhältnisse f*,r gesunde, schöne Bauten im neuen Stadtteil von Eifs atis Groß-Stcinhemi, Otto Herlt auSViainz, 2udw. geradezu ideal find, und mancher auswärtige Stadtvater Landzettel auS Darmstadt, Ludw. Lutz auü Darmstadt, wird Hungen in dieser Hinsicht beneiden. Wir wollen hoffen, Wilh. Pepplcr aufl Fürth. Paul Echobcrth auS Mainz,I daß Hungen unter der weisen Fürsorge seiner stabtocr- tTctung in der seitherigen Weise fortrd()tt, sich zu per» Zwang s.r.irhut igc .onuitcn ivUlc, iinuxx bet Familie zu ent» größeru unb zu verschönern. -t- Friedberg. 11. März lieber Arbeit und Ziele des T1 a k 0 n i e v c r e i n S svrorb baue abend Pfarrer Guy 01 von Heppenheim, der Gründer und Leiter des hessuchcii TiakonievercmS. 'Jiad) bett von warmherziger Begeisterung durchleuchteten Aus- führungen des Redners besteht tu stabt und Lcuid em vielfach schwer empsundeuer Mangel an Stranfai- und Gemeindeschwestern, es mangelt oft am einsachsten Wärterdienst. 5)ierin Wandel zu schassen, ist die Ausgabe des D.-V. Seit den drei Fahren seines Beslebens hat er über sechzig Tarnen zur berussmäßigeil Ausübung der .'tranren-* und Gcmeindepflcge auSgcbildet. Bei den edlen Zielen des Vereins ist zu erhoffen, daß sich jene Zahl bald soweit crhöhl, baß der Nachfrage mit ber Zeit genügt werden kann. Bei bei für die Frauen unstreitig vorhandenen Berufsnot unb dem Mangel an (£ he gelegen beit bteie dec Pslegectnnenberin Gc legenheit zu gesicherter Lebensstellung. Allerdings fei em gewineS Maß von Allgemeinbildung Erfordernis: beim n>ain auch hierin die Meinung der Acrzte auöcinanbcrgcbc, einmal dahin: baß das dümmste Frauenzimmer die beste Psiegcrin abgebe, andcrfeits dahin- daß das die beste Pflegerin sei, die dem, Arzt in der Bildung am nächsten stehe, so Welle sich der T. Br mit seiner Forderung einer entsprechenden Vorbildung auf den staudvunkl der zweiten Ansicht. Neben sanken Pflegerinnen werden auch Äinbcrpflcg.r- innen in besonderer Schule ausgevildct und für diese genüge gute VolkSschulbüdung. Die Ausbildung geschieht unentgcltjid), die Lehrzest dauert zwei Jahre. Tic Anstellung der Schwestern gc schiebt durch den Verein , das Gehalt steigt ron 425 bis 625 M., neben freier Station. Gegen ihren Willen könne keine Schwester vericpl werden. Außer vierteliähriger Ztilndigungsfrist kat der 1 Verein keine Vertrags pflichten auf. — An der Tiskufsion beteiligten sich Professor Tr Eger, (Theimer Remerungsrak Fey. MteiS» ^rzt Dr. 'K c b c l und Hospitalarzt Tr ük r 0 m b a ch. L. Friedberg, 12. März. Tic Tagesordnung der stadtverordnetenjitzung war ziemlich umfangreich. Zuerst u'urdeu drei Bougesuchc für Ncubauteu genehmigt Ter eine Bauplatz wurde von der Stadt erworben: letztere hat nach Mitteilung des Borsitzendeti nori) städtisches övelnnbe, das sic int Laufe der Zeit crmvrbcit für ungefähr 32 Bau- Biedenkopf. 12. Von Pros Tr. Tann e in a n n et halten mir folgend« Hr tfirift: Zn Ihrem Bericht über den Prozeß Reif unb nm*v Einzclbeiteii meiner Ausführungen zur Frage der ;kburtstage er vor ihm von der gleichen Miittcr geborenen Wuiber. Oft antui zeigt sich bic Erscheinung, baß 111 armen, kuiberreichen. I)art mu ben Verhältilissen inigenDcn Familien >Reif» Vater war ein un« bemittelter Rheulsischcr die ersten MniPet kräftig sind unb nck vollwertig entividdii, wübrenb bie von einer burd) schnell sich iolflcnbc Schwangerschaften unb burd) Ha Nähren cnrfröftdfl. körperlich und gentta 2dm Wenn ich aut Punkt vertvetse, so geschieht e.-, weil ich Ihnen zeigen mSchtt. baß bei Perdrrchern icleg ntlid) eure Trtnoud) b,u allere:iten Anlage eine ihr gantet Leben brßrmmend Jolle spielt, ein Ue» itben Mrisetätcr ohne weitere» mitlcibsloS den stab zu brecht». noch einen letzten Versuch, den gonflikk mit Serbien friedlich bcizulegeu, indem 1. die serbische Zirkularnote nicht als Antivor- auf seine Vorstellungen aniicfri und durch cÄ:of Forgach eine direft. Antwort oerlonqcu wird, sollte diese nicht erfolgen so sei der Hrieg^uiiDcrmeiblid) Ter osterreichtsch-ungarischc <’>djnb!e Grat Iorgack besuchte denn auch schon gestern ben serbischen Minister des Aeußern, Milowanowitsrh, und befragte ihn. was bic ierbifchc Gierung veranlaßt habe, das bri ir Aufgebot zu ' tägigen Waffenübung ciniubmifctu .hcilowanowitfch gab eine ausweichende Antwort und bemerkte, die Einberufung habe keinen aggrciiioen Charakter 2estcrreich-Ungarn 0 abenb, baR er im B aensiber. Zu den £riintfrog(m schreibt neuerdings auch bic I Marzenichn Nordbeutfche Allgemiinc Zeitung: Tic serbische Note wird der ganzen Umgegenb einen ouSgiebigen Schneefall, der m in fricbltchem sinne betrachte! «öanz bcsriedigt hat si. den Mittelgebirgen den SporlSleuten für morgen gute AuS- nirgends, auch nuhi in der französischen und cnglifchen füllen verheißt. Insbesondere im Vogelsberg ist viel Neu- Presse. Es wird ahznw«irten sein, ob und was Serbien |^ncc vorhanden, unb bie Befilcher unseres heimischen Ge- aus bic osterreichi,ch«ungarische Temarck)c in Belgrad am b( g wjtd c3 wteressieren. daß auch ber Luftkurort Hoch- mortet. In fflicn und hier wirb hervorgehoben, daß das » . . flfÄffnet irt serbische Verlangen, „alle seine Ansprüche" von einer euro» 'oaldhau, en wieder geöhnet pätsäicu "onicrcnt geprüft und entschieden ,u sehen, auf ®ine unb ekannte Betrügerin hat oin 9. I. die Entschließungen der Mächte ohne Einfluß scm dürften, MtS. hiesige Geschäftsleute gebranbschatzt. eic gab sich als denn alle Mächte find sich stets darüber einig geraden, I bic Frau cmefl hiesigen CtationSassistenten auS, entnahm in einer etwaigen ;konseren; ein scharf umgrenztes Programm einem Schirmgeschäft cmeii Herren- unb 2 Damenschirme im unb nur solche fragen zu untcroreiten, über die vorher eine Sßate von 28 Mk. zur Auswahl unb in einem Schuh- -Berstänbigung unter ben lonscrcnz-Teilnehmern ftattge* I ließ sie sich zwei Paar Tamenftiefel un Werte von tunben hat. 30 Mk. zur Auswahl mitgeben. Da bie Frail nicht wieder tinö kam, ergaben bic Nachfragen, baß weder die Person noch die Gießen 13. März 1909. angegebene Wohnung ermicric. Tie Betrügerin ist 24 blö ... Ir - , *,, g , *s, 25 Jahre alt, hat ausiallenb hübsches Gesicht, ivar mit ihta U?8 m!i»mittagb 8V, U»r®“"'®?”' e*Bu.goli? ,6äbcubi bcauneni flofiOm unb braunem H»l brHctict unb trug ein 7'1. Uhr: iblnmetibooi-*. braunes Handtaschchen. No 1 osseum: Täglich Borsiellimg sRiugkaiiwl Koukurrenz). Alten-Bnseck, 12. März. Sonntag den 14. b. M., RtnematograpücniDeater: ‘UtonrannnraeJW. nachmittags 3 Uhr, findet auf Anregung des hiesigen Brtdungs. L°N,('aVe*'m n |i t“m “ Uhr °»^chuU ein werterer Vortrag lm Saale de. W.r» Rabenau in der Süd-Anlage. Soielplan: 1. Krömingsniai'ch von Mcrici- statt. Pros. Dr. Mittermaicr wirb nbcc »DaS vermögens- beer; Walzer aufl der Operette .Frühlingfllust' von £eini$; rfcbtlicßc Verhältnis zwischen Mann unb Frau noch dem 3. Potpourri a. d. Cpcvcttc rTie Afrikareife" von supp»; P. G.* sprechen. *" ^RÖne«™?’1*eg?»!'entamu|it um 4■/, Uhr au, r. Hungen, 12. März. Tic bis dahin rüd(äuiigc der LiebigShohe. I Äonjunlhir hat zwar auch aus dem Lanbe ihre Wirkung • auSgeübt, doch nicht in dem Maße wie dies in deii Städten I* a /-1 bricht. Gieren, 12. M. Weil den 62 Le Gutasborf wegen SittiiSL 'N9". Tie K- n«erteidegtt war Rch^ Verhandlung waren 4 Zeim Jt rr. Becker von der S annemaun und Krcisarzc $t -Ue Verhandlung jand unta xct Angeklagle wurde rotga A-_ - unter Wigung m: Gesangnw verurteilt. In da gte, gegen den der eigene Lch luen-verson habe ihn direktp andige Tr. Becker errlärlc ic aber jür einen geislesschnich: enerierten Menschen. Krci-ex lachtung sogar iwch Weiler, i ilcrubt, bau dieser bei Skgtfo- big gewesen sei. nn E Dicken > »n. . 1,1 eures anä1,.^albe <• un-ii-E L °dtt^ “5c|'t?rÄ*4 l^eii . Id)e ftrnij CB,be" unter- Ter 4i a , Leipzig L ?»- W Äls er -p?on hinein «Sie sich in ,ä9t*mm6, 10 % 84 ®,i8 Ä«W : cmÄn‘en- -dn-h Sari w“'^* 5 18. Arm-°e ^Essen und sxSä rss-äs meweTO„ teb™ 'b™ ilc Snlonimenfteuet ' hirog, teR mn erhalten wir solgendu den Prozeß Reis sind» n zur Arage der Sniefc ■ Weise wiedergegeben, O ‘larfttlfung ju übeijenben. j® utadfcik etwa fofgtnbertna^ bWtungeu übet Den Seiftet- unter dinroeis auf Hfy&fai ■ bett. Familie vorgekomnM ytimg als mildernder Mant tsverwandlzchall des 'Mi M l rrorgelMmen. MdMalre , M M >ave.Mrn L s" »ehadl. M seren 10 '> ■ Heser hervorheoMg W ahr als einen besonders schle- der absolut objektiv W- Ebt tihccungcn übet ine w- cqativtm Reiulial angeW ■hm das Moment der ZciÄ' ICH ist. sollte nullt dre la*t” Sn. B «1 an denn etwa b> sePus^lM' . $efrmW - war' lernet dtc § tct üt armen, n"^m>t ein? Milien (Ml r Itf« Vari i* ‘ »i- »»" 1»1» ent*? i> Wit wen *1 Äse«“-'» -S'OW ich nne sp^'Ä ü HZZ Iti i» 13 J S'WG ■ y r m ■pmu y|tj 1- bti bet Anführung ihres Inhaltes "feiner AtrführLtngszeicfait bo i:xent haben. £3 kam uns lebig[id> daranf an, den Sinn jener Resolution mit all den gefährlickieit ^-olgerungcit, die sich daraus Gleiten lassen, möglichst scharf und klar zu. beleuchten. Wir mären l »eit entfernt, zu verkennen, daß die Antragsteller von den beiten Zbfichleit geleitet nxircn und mit ihrem Antrag dem kirchlichen '?rieben zu dienen meinten. Um so entschiedener mußten mir also |?en Nachweis zu sichren suchen, daß ihre Absicht auf dem vor- geschlagenen Wege nicht nur erreicht werderr kann, sondern daß I lrer ganze Antrag auf einer irrigen Voraussetzung beruht, insofern I ;iad ihm in mißverständlicl>cr Weise zugrundeliegende Verlangen | nach paritätischer Behandlung bei der Besetzung akademiscfar Lehr- 1 ianter unter allen Umständen außer Betracht blechen! muß, weil es I .nn politisches Verlangen ist, die Wifsenscfaft aber über illen politischen Parteien steht und in'deren vergängliche Strömun- I -jen nicht hinabgezogen werden darf, (gerade weil wir mit Bedauerln 1 bemerkt hatten, daß bei den Shnodalverfandlungen die F-rage, darum kirchenpvlitische Parteirücksichten bei der Besetzung theo- ■I logischer Pwfessuren schlechterdings unzulässig sind, nickt mit voller Deutlichkeit gestellt und beantwortet worden ist, unb weil wir 1 iite Ueber-zeugung gewonnen hatten, daß die Befürworter der Re- elution Tornseiff fick gar reicht bewußt waren, welcfa gesächrlrd)en i I ckairdhaben zur Befestigung einer einer einseitigen Partetfarrscfaft 1 M der Kirche aus ihr entnommen werden tonnen, haben wir * s für unsere Pflicht gehalten, auf die verhängnisvollen Folgen || «es Don der Mehrheit der Synode gegenüber dem Borschlags- inecht der thwlogischen Fakultät und des Senates unserer Landes- !Nwersität eingenomnienen Standpunktes mit allem Nachdruck auf- l:‘ imerffam zu machen. r t Könnte doch mit ganz demselben Recht gefordert werden, tfafc die Professuren der Philosophie, Geschichte und Mtwnal- ,foitontie mit je einem konservativen und je einem liberalen Partei- rtann bescnt werden müßten. Es gibt ja auch zweifellos Leute, : nie das nicht ungern sehen würden, aber zum Glück nicht in den- inigen Kreisen, die auf die Besetzung der Lehrstühle Einfluß libat und sehr genau wissen, daß die Auslieferung der Wissen- ihast an die Parteigegensätze unseren Universitäten das Grab .graben hieße. c. t Auf solche grundsätzlichen Ausführungen, die den Kernpunkt ! nserer (Singabc vvm 7. Oktober 1908 bildeten und schwerlich ,..'i wider!egeii sein dürften, ist die Gegenerklärung der Kirchlich- • vsitiven Bereinigung auck nicht mit einem Wort eingegangen. Katt dessen versteift sie sich auf die unerhebliche Tatsache, daß 1 iiür deii Wortlaut der Resolution reicht ganz zutreffend wiedev- .regebeit haben. Taß letzteres „in irreführender Weise" geschehen i i, müssen wir überdies errtschieden bestreiten. Tenn, wenn dre i 'K.efviution wirklich nur fordern wollte, daß bei künftigen Ba- kinzcm „au d) Vertreter der positiven Richtung Berüch'ichtigung V T'.itbrn," so wäre dem zu entgegnen, daß die Gießener Fakultät n •iebertioll fogenannte positive Gelehrte bei ihren Vorschlägen j'-rircksicktigt hat, nur hat sie sie nicht an erster Stelle ge- i ii annt, wofür sie wahrscheinlick) ihre guten Gründe gehabt fabelt hirb. Tie Resolution kann also nur gemeint haben, daß solche • künftigen Fällen eben an erster Stelle oder „in er steck ., ' i n i e" in Betracht zu ziehen seien. Tas Wörtlein „auch" kann ! aniNach nur besagen: letzteres ist bisher nicht der Fall ge- I irefeii, wir fordern aber, daß es künftig geschehe: wie ost — darüber braucht man sich ja vorläufig den Kopf nod) nicht zu zerbrechen. Taß wir das vielsagende Wörtlein „auch" tid)tiger ausgelegt haben, als es der Erstand der Kirchl.-pos. Bereinigung jetzt wahr haber^will, geht aus einem dem gleichen Gegenstände gewidmeten Aupatze des offiziellen Organs jener Vereinigung, ihres „Korrefpondenzblattes", hervor, in dem es (Nr. 5 des lauf. Jahrgangs i heißt: „Wenn wir aus der Schule plaudern Dürfen, dann wollen wirs ganz leise verraten, daß bei Professor Schians Berufung nach Gießen die Frage nach der wisfensckiaftlichen Tüchttg- feit nicht allein gestellt gewesen ist, daß bei dieser Beruftlng eine gewisse Mch'ichtnahme auf die Kirche nritgespielt hat. Was wir übrigens dankbar akzeptieren. Genügt uns aber nicht!" _ Ties köstliche „Genügt uns aber nicht!" kann im Sinne der Positiven heißen: in der Wahl dieses Tozenten erblicken wir zwar ein gewisses Entgegenkommen, aber zu den wnsrigen gehört $x leideck doch nicht ganz. Es kann aber auch heißen: bei nächster Gelegenheit werden wir immer wieder einen „Positiven" fordern, denn — wie cs W. Tittmar fo hübsch ausgedrückt fat — „der Appetit kommt mit dem Essen?" Tas ..Befremden" über unsere „irreführende" Veränderung des Wortlautes der Resolution braucht man also nicht allzu ernst zu nehmen: den Sinn, den die Herren von der Rechten ans ihr herauslesen, haben wir ganz richtig ge- troffen. Wenn die Erklärung uns schließlich vorwirst, daß unsere Eingabe geradezu beleidigende Ausfälle gegen die Vertreter der kirchlich-positiven Richtung" enthalte, so überlassen wir die Ent- scheidrmg darüber ruhig bem Urteil jedes unbefangenen Lesers: in Nr. 5 unserer „Neuen evangelischen Blätter" für 1908 liegt sie der Oeffentlichkeit vor. Wir bemerken aber dagegen, daß fast jede Nrimmer des laufenden Jahrgangs des „Korrespöndenzblattes" der Kirchlich-positiven Vereinigung gegen die Freie Landeskirchliche Vereinigung „beleidigende Ausfälle" macht, die nicht nur die einfachsten Regeln des gesellschaftlichen Anstandes verletzen, sondern sogar mit groben Entstellungen und dreisten Erfindungen unsere Arbett zu verdächtigen suchen. Mit diesen Angriffen abzurechnen, wird.sich noch Gelegenheit finden. Einstweilen haben wir besseres zu tun. Ter Vorstand der Freien Landeskirchlichen Vereinigung für das Großherzogtum Hessen. Professor Tr. A. E. Berger, Darmstadt. Kleine Tageschronik. Gegen die Berufung des Pfarrers Mahling an die Berliner Universität hat die theologisck)e Fukilltat beim Ministerium Einspruch erhoben. In Essen sind zahlreiche Personen an Genick starre er krankt. Auch in den umliegenden Ortschaften sind viele Erkrankungen vorgekommen. _ In Compione am Gardasee ist ein Teil des Strandes samt dem Landungssteg im See verschwunde n. Tic anliegenden Häuser mußten geräumt werden, weil sie ebenfalls dem Einsturz nahe sind. Dem (Sortiere della Sera zufolge versuchte vorgestern Frau T o s e l l i in G e n u a, sich ihrem früfaren Gemahl, dem König von Sachsen, zu nähern, während er sich zu Fuß zum Bahnhof begab. Sie wurde aber vom Gefolge des Königs zurück- geirtefen. t>attfccL — Adlerwer kc Dorrn. Heinrich Kicher, Frankfurt a. M. In der Gleiteralücriamm 1 ung wurde die Dividende von 25 Proz. glatt genehmigt und über das lausende Geschäftsjahr mitgctcilt, daß die Aufträge wesentlich besser als im vergangenen Jahr einlaufen und auck) die Ablieferungen bedeutend höher seien. Für die ersten 4 Monate ergebe fick ein Mehtversand von 851OOO Mark. Für Automobile müßten sogar teilweise weite Liefernngs- fristen ausbedungen werden. Auch das Fahrrad- und Schreib- maschinengcschäft sei ganz gut, obwohl über den Fahrradfandel int allgemeinen genagt würde. Boranvüchtlichc Witterung für Hessen am Sonntag dem 14. März: Wechselnde Bewölkung. Geringer Schnee, nachts Frost. Am Tage etwas kälter, dlörbtiche Winde. ©riginaUDrabtincldunßcn. Berlin, 13. Mär;. Ruhlands kriegerische Vorbereitungen verschärfen sich. Zahlreiche sich in Berlin auf altenbc russische Reserveoffiziere erhielten telegraphische Einberufungsordre in ihre russischen Regimenter. Konstanz, 12. März. Ter katholische Pfarr« Mül- t a 1 e r in Klustern wurde verhaftet und ins hiesige Gefängnis eingeliefert. Mültaler wird beschuldigt, sich gegen § 174 des Str. G. B. vergangen zu haben. Wie aus unserer heutigen Tageschronik ersichtlich, hat des Konstanzer Zentrumsblaitt behauptet, MüItaler sei ins Kloster gegangen. T.R. Paris, 13. März. Nach einer Meldung aus Washington wird der frühere Unterstaatssekretär Bacon demnächst als Nachfolger des Botschafters White nach Paris kommen. Paris, 13. März. Die Po st beamten ließen sich gestern abend zu hefttgen Kundgebungen hinreiße'n. Sie zogen vor das Telegraphenamt und erz-wan^en sick) Zugang zum Gebäude. Die Polizei mußte energisch cin- schreiten. Bei den entstandenen Tumulten wurde der Polizeipräfekt verletzt. Ernste Strasmaßnahmen wurden in Aussicht genommen. Parts, 13. März. Der „Matin" meldet aus Bel - grad: Der Ministerrat nahm vorläufig einen Beschluß über die Antwort an, die Anfang nächster Woche Oesterreich erteilt werden soll. Die serbische Regierung ist fest entschlossen, die Frage des Handelsvertrages mit der bos nischen nicht verquicken Au lassen. Ueber diesen Punkt werde sich die Regiertmg in unzweideutiger Weise ausdrücken. FIS "K IO _ *1 Möbelfabrik undku^t- JL j£le K gewerbl. Werkstätte für einfache und vome'imste Wohnungs-Einrichtungen. Beste Referenzen. Man erbitte Jubiläumskatalog. Reichste Auswahl in Salons, Wohnzimmern, Speise-, Herren- und Schlafzimmern. Individuelle intime Durcharbeitung. Teppiche, Vorhänge, Linoleum. Lieferung franko jeder Bahnstation. .. Telefon 373 .1 Voranschläge kostenlos und ohne Verbindlichkeit. Ersuche um unverbindlichen Besuch der grossartigen Ausstellungsräume. + + + + + + + 4.4.4. Hof - Möbelfabrik DARMSTADT Telephon 35 Grossh. Hess. Hoflieferant Kaiser!. Russ. Hoflieferant Ausstellungshäuser: Elisabethen-Str. 34 und Zimmer-Strasse 2 u. 4. FabriKgeb. Kirschenallee 12 En gros En detail Export ■ ............................. " -V 11 ww- '-.y"'7' Turin 19D2: . . . 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"R0' Au-flug Anfang 3 ttdr - Arcunben F- kannte flnb ireunbl. cinfrtabrn Karl Schmidt. ? mulrtm __Wetzsteingasie W. V. V. FideliUs. Souutaa den 14. Zur Neuen Welt Kvnzert mit bumonMttdbrr , Abend UnterbaitNna Heute Sonnabend: (9cburu* lansteier. Arrinibe und 'si>'nv. dco Bereinö ünb frcunöltdin nn- geladen. «016841 Der Borsian» Gesangverein Heiletf. Sonntag den 11. März, abends 8 Ubr Familien - Abend im Ielsenkeller. vu । Der Beeil and. FTq. f. Montag den 15. März. abends 9 Uhr Husammenkuuft bei Kamerad Jachem. ________Das KoM»M>ckG Biirger-teeltett Der für morgen qevlgM Büssing wird otrfdioben vu >'__________Der BorittwB. ^grpünornmi «trchenplatz t. = Verletatr WocM#! WandertiBfl derch Dreedee ** de«ten ealerieeMer Ue|üm ^eden Taa von »-10 Uhr tz>W Neoes Stadttheater Glessen. DireMttee: Hermee SletaGseMe ronniaa. den 14 März 1Ä nachmittag» 3*, Uhr Kleine Freie# Kleine Pre*M> hmi: >ertut' „Die Schmuggler' Elsäfülche Komödie in T Akte- von Artur Dinier. 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