Nr. 37 ras Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» stratze 7. Expedition und Verlag: e$6L Redaktion: LÄS112. Tell-Adr^AnzeigerGießen. Die „«iehener ZamMenblStter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für bett Kreis Giehen" zweimal wöchentlich. Die „randwirtschaftlicheu Seih fragen" erscheinen monatlich zweimal. Zweites Blatt 1F9.Jahrgang Samstag 13. Februar LS09 ■rtoetnt «W m« HuSno^me bes Sonntag«. AM AAA XX AM Sotationsbrud unb Bertag bet Sr-HNch« ©ivncnci ziHiviuu General-Anzeiger für Oberhessen Die Ubreise der englischen Königspaares. 2as englische Königspaar hat gestern nachmittag Berlin vom Lehrter Bahnhof aus wieder verlassen. Trotz der strengen Kälte hatten einige Tausend Personen die Zufahrtstraßen und ben Platz vor dem Bahnhof besetzt. Der Zutritt vom Bahnhof, der noch den Schmuck von der Ankunft der englischen Herrschaften trug, tocy: mir gegen besondere Erlaubniskarten. gestattet. Um 4i/s Uhr begann sich der Bahnhof mit Mitgliedern der englischen Kol-onie und der zum Ehrendienst befohlenen .Herrschaften zu füllen. Kurz nach 5 Uhr erschien der Kaiser in englischer Admirals- uniform, die Königin Alexandra zum Salonwagen geleitend. Dann folgte König Eduard, ihm zur Seite die Kaiserin. Es schloß sich dann der Ehrendienst und das Gefolge an. Von Prinzen des königlichen Hauses war nur Prinz Heinrich erschienen. Die englischen Herrschaften verabschiedeten sich zunächst vom Gefolge und hierauf unter Umarmung vom Kaiserpaar. Königin Alexandra bestieg dann den Salonwagen und ihr folgte der König, der sich vom Fenster des Wagens aus einige Zeit mit dem Kaiser in herzlichster Weise unterhielt. Um 5 Uhr 10 Min. dampfte der Zug zum Bahnhof hinaus, von lebhaften Hoch- und Hurrarufen begleitet. Der Kaiser zeichnete dann noch mehrere Herren des Gefolges durch Ansprachen aus; u. a unterhielt er sich noch längere Zeit mit dem englischen Botschafter Sir Goschen. Dann verließ der Kaiser den Bahnhof. Aus der Rückfahrt brachte das Publikum lebhafte Ovationen aus. Der Berliner Korrespondent, des Reutcrschen Bureaus ist ermächtigt worden, mitzuteileir, daß der König über den herzlichen und begeisterten Empfang, der ihm von ckllen Klassen der Berliner Bevölkerung dargebracht wurde, ,rußerordentlich erfreut und von dem Erfolg seines Besuchs sehr befriedigt ist. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet: Der Reichskanzler empfing Donnerstag nachmittag den Besuch des englischen Staatssekretärs für die Kolonien, Earl os Crewe, und hatte mit ihm eine Unterredung, lieber das Ergebnis dieses Besuches ist wenig, eigentlich nichts bekannt geworden. ?cur der Berliner Korrespondent des Reuterschen Bureaus ist ermächtigt worden, mitzuteilen, daß auch aus englischer Seite das Ergebnis der politischen Besprechungen, die zwischen den englischen und deutschen Staatsmännern in Berlin stattgefunden haben, als außer- vrdentl.ich befriedigend angesehen wird und äugen- scheinlrch auf die deutsch-englischen Beziehungen eine ausgezeichnete Wirkung ausgeübt hat. Es wurde dem Reichskanzler versichert, daß die britische Regierung das deutsch- französische Marokkoabtommen uneingeschränkt und herzlich billige, das als ein solches begrüßt wird, das dahin ziele, ein gutes Einvernehmen zwischen Frankreich und Deutschland zu pflegen und dadurch auch einen wesentlichen Einfluß auf die Festigung der freundlichen Beziehungen zwischen England und Deutschland auSzuüben. ES wurde erklärt, daß die Bestrebungen der britischen auswärtigen Politik im nahen Sftcnjuif Wahrung deS Friedens und Älufrecht- erhaltung des Status quo gerichtet seien. In englischen amtlichen Kreisen wird die von dem Reichskanzler in seinen Besprechungen mit Sir Charles Hardinge gegebene Erklärung, daß darin wie in der Unterstützung der neuen Ordnung der Dinge in der Türkei die britische und deutsche Regierung vollständig im Einvernehmen seien, vielfach gut- geheißen. Die politischen Besprechungen, die während des Besuches des Königs stattgefunden haben. gipfeln in einer allgemeinen und völlig befriedigenden Politik beider Länder. Deutsche und englische Journalisten. Man fdyreibt uns aus Berlin: König Eduard VII. hat Berlin wieder verlassen. Es steht uns frei, uns in die Psyche dieses Mannes hincinzudenken, der einen viertägigen festlichen Empfang in der Hauptstadt des Reickxs hinter sich hat, dem unbestritten vom Tage seines Regierungsantrittes an alle die EinkreisungSbestrebungen galten, die uns langsam Lickst und Luft raubten und König Eduard veranlaßten, erst ein halbes Lustrum nach seinem Regierungsantritte dem "Deutschen Kaiserhause seinen Antrittsbesuch zu machen. Ob wir ihm mit unserer stolzen Garde Unter den Linden imponiert haben, wissen wir nicht, hoffen es aber selbst bei einem Könige, der wenig auf militärische Dinge zu geben scheint, wie König Eduard. Daß ihm die Ausschmückung der Linden nicht zugesagt hat, versteht sich, da er ein Mann von Geschmack und Bildung ist, ohne weiteres. Und ob der Empfang iin Berliner Rathause in j einer wenig ^rvß- städtischen Aufmachung einen besonoers tiefen Eindruck bei dem Könige hinterlassen hat, bleibe dahingestellt. Tas „Volk" hat sich bei all dem sehr reserviert verhalten und das erscheint uns das einzig erfreuliche au der ganzen Geschichte. Eins aber muß dem Könige, wenn er davon erfährt, ein starkes Schütteln des Kopfes abnötigen, und das ist das Verhalten eines gewissen Teiles der Berliner Presse. Mag cs vor den ilcovembertagen zrrm guten Tone gehört haben, sich als Lakai verkleidet in den Salonzug des Kaisers einzuschleichen und bei der Entdeckung auf Befehl Sr. Majestät auf freier Strecke ausgesetzt zu werden, so mußte doch der letzte Schnwk wissen, was er jetzt zu tun hatte, nachdem der Hofbericht sang- und klanglos! in der Versenkung verschwunden und den Berliner Journalisten jede Möglichkeit genommen war, auf anständige Art und Weise sich in den Besitz von Nachrichten über die näheren Einzelheiten des Königsempfanges zu setzen. Was geschah indessen? Wieder hat die deutsche Presse das unwürdige Schauspiel erlebt, daß man sich in Berlin platt and? den Bauch gelegt hat, um nur jede, auch die unwichtigste, Einzeilheit zu erspähen, obwohl man „oben" durchaus feinen Zweifel darüber gelassen hat, daß man die „kommandierenden Generale" weniger denn je estimierte. Man höre, was ein englischer Journalist nach dieser Richtung hin schreibt: „Für die Festlichkeiten dieser Woche waren alle veralteten Traditionen, Vorschriften und Eimchvänkungen über Bord geworfen und den Vertretern der füHrend'.m britischen Blättern waren Erleichterungen gewährt worden, wie sie nicht nur bisher ohne Beispiel, sondern auch in den Annalen der deutschen Presse unbekannt sind. Es muß offen, ehrlich und dankbar anerkannt werden, daß das Berliner Auswärtige Amt sich auss Aeußerstc bemüht hat, uns in unserer Arbeit zu unterstützen, aber in erster Linie schuldere wir Dank dem Deutschen Kaiser selbst, dessen Fiat uns Türen geöffnet bat, die ois dahin für alle mchthöfischcn iVreifc verschlossen waren. Infolgedessen dursten die britischen Zeitungsberichte rstcckter, uno sie Allein, dem Staatsbankett und dem Balle im -Schlosse beiwohnen, eine Vergünstigung,dieden deutschen Journalisten niemals gewährt worden ist. Endlich — und das ist die hochtzie uns erwiesene Gunst, vssenbar das Ergebnis der persönlichen Verwendung des Monarchen — hatte eine kleine Anzahl von Vertretern englischer Tageszeirungen die Erlaubnis erhalten, am 'Üäontag früh die Räume int Königlichen Schlosse zu besichtigen, die für König Eouard unb Königin Alexandra während der Tauer ihres Berliner Aufenthaltes bestimmt sind. Diese Besichtigung durfte in aller Ruhe und Gräßlichkeit vvrgenommen werden: sie hat nahezu ly« Stunden gedauert. Prof. Seidel, der Hüter der Kunstschätze der Königlichen Schlösser, der uns als Cicerone diente, erteilte mit einer Bereitwilligkeit, Geduld und Liebenswürdigkeit, die die größte Anerkennung verdient, jede gewünschte Auskunft." Ten britischen .Journalisten also, in deren Vaterlandc hie nichtertglischen Vertreter deutscher Blatter feinen Zutritt auf die Parlamentstribünen erlangen können, weil die britische Jour- nalisten-Vcreiitigung aus gewöhnlichstem Brotneide dagegen ist. Tie britischen Journalisten, die mit Energie und Zähigleii gewiß sofort einen vcritablen Streit in Szene setzen würben, roeiut iw* sie behandeln wollte, wie etwa der Berliner Stadtverordnetq Namslml ihre Berliner Kollegen zu behandeln für gut befand, als sie im Berliner Rathause dem Empfange des Königs Eduard beiwohnen wollten. Wir haben uns persönlich nick« daran beteiligt, weil schon von früher her die Rückständigkeit der Berliner Stadtverwaltung der Presse gegenüber bekannt ivar. Sie soll sich aber diesmal nicht nur im Ilathause, sondern auch schon, an den. Empfangstribünen auf dem Pariser Platz bestätigt haben. Wir haben uns deshalb daraus beschränkt, einige kritische Betrachtungen über den Empfang König Eduards wieder zu gebe», denn wir sind nicht mnsonst schon in Homburg und Kassel mitleidig-geringschätziger Behandlung ausgesetzt gewesen, als wir den kühnen Plan auszuftihren gedachten, gleich den damals erschienener britischen Journalisten über die Ankunft König Amards auf deutschem Boden direkt berichten zu motten. Auch damals hieß es, die Engländer in der Welt voran! Und ein offenes Geheimnis war cs, daß der Kaifer baritni wußte. Wie war es ferner auf der Höl)köiiigsburg, als man die französischen Journalisten in Hausen cinlud, selbst die Vertreter der ärgsten Hctzblättc., ftlr deuttche Journalisten aber, Berichterstatter gutsonservaliver, nationalliberaler, Zenrrums'- und liberaler Zeittmgen keinen. Platz übrig hatte? Ta nrußte cs für jeden standesbewrlßten Journalisten heißen: .Hände >veg! Statt dessen schwelgte man in Berlin in spaltenlangen Berichten und dokumentierte aufs neue, daß ein Teil der Berliner Presst, wie tonangebend sie auch immer sein möchte, in Fragen des Taktes unb des journalistischen Standes- bewußtsems oft hinter ihrem letzten Reporter hniterherhinv. Die Vertretung des deutschen Volkes und die Hoffeste. Richt nur die deutschen Journalisten, sondern auch btt deutschen Volksvertreter sind beim Besuche des englischen Königs- Paares etwas sehr bfjjanbeit worden, ßlu den FeWichkeitw hat der Reichstagsprchident Graf Stolberg wegen der ErkranLwg seiner Enkelkinder am Scharlach nicht to (nehmen können. Vvw Rech-tÄvegen Wttc ihn nun der erste Vizepräsident — in unserem Falle also Geheimrat Paaschc — zu vertreten gehabt. Aber Tr. Paaschc hat überhaupt keine Einladung erhalten. Von manchen Blättern wird daraufhin ein etwas abenteuerlicher Zusammenhang aus bent vorigen Parlamentswin- tcr konstruiert. Daran ist natürlich gar niete zu denken. Jimiterhiu berührt das Uebersehen des Reichslagsviäsidnmis bet solcher Gelegenheit ein wenig seltsam. Tenn schließlich ward Gras Stolberg» Wernigerode doch Wohl in feiner Eigenschaft als Präsident geladen und wenn er verhindert war, dann hatte man sich eben an ben ersten Vizepräsidenten zu halten, der ia auch sonst in ganzen Umfang der Geschäfte unb ber Repräsentation cx officio mit seiner Vertretung betraut war. Tas Präsidium des Herrenhauses und des prcuß. Abgeordnetenhauses war vollzählig eingdcbrit. Ans Statt nnd Land. Gießen, 13. Februar 1909. Gedenket der hungernden Vögel! De r La nd cslehrervcreiu hält seine Hauptversammlung in diesem Jahr in der Psingstwoche zu WormL ab. Sie wird sich u. a. nut den Wünschen der Lehrerschaft zu dem Lehrplan ber Volksschule befassen. " Kunstoe re in. In der Gemälde - Ausstellung un Turmhaus am Brand waren im Jahre 1908 neben einzelnen Kunstwerken folgende Kollektionen ausgestellt von: 1. H- Hcrmans-Düsieldorf; 2. Tr. H. I. Wagner-Rom-München; 3. C. Voß-München; 4. I. G. Riohr-Fcankfurt a. M.; ä. E. Heilemann-, Th. Th. Heine-, v. Rczniceck-, R. Wikle- München; 6. S. Corrodi-Rom; 7.'Oscar und (Säcitt'c (Sraf* München; 8. E. Eimer-KarlSruhe; 9. P. Bayer-München. Im ganzen waren ausgestellt: 633 Oclgemälde, 148 Aquarelle, 21 Pastelle, 61 Radierungen, 69 Zeichnungen, 3 Plastiken.' Von den einheimischen Künstlern touren wieder Zur Mansrevaufführuug. 1 Ueber seine Musik zum Manfred hat steh Robert Schümann «einmal gesprächsweise geäußert wie folgt: „Roch nie habe ich wich mit der Liebe und dcm Auftvand von Kraft einer Komposition tbangegeben, als der zum Manfred." In ber Tat stellt sich uns diese Schöpsttitg mit ihrer wunderbar düsteren Poesie und ihrer meisterlicteu Charakteristik als das votllommenfte Vermächtnis bar, das der Meister uns hinterlassen hat. Wie man von ben Werkelt Sckzumanns in ganz hervorragendem Maße jagen kann, büß sie des Schöpfers geheimste Leben iv-iederspiegeln, so kann Wau sich des Gedankens taum enoehren, daß sich Schumann durch em Geftrhl der Wahlverwaitbftch'aft ganz besonders zum Manfred hingezogen fühlte. Man erzählt, als er in Düsseldorf einmal die Dichtung üt kleinstem Kreise vorlas, Ijsabt: plötzlich seine Stimme gestockt, Tränen seien ihm aus ben Augen gestürzt unb fr fei nicht fähig gewesen, weiter zu lesen. 26er darf sich vermessen, in die tiefste Seele des Künstlers einen Blick'zu üm? Wer vermag nachzuctztpftudcit, was damals in ihm vorgegangen sein uiag und ob er zu jener Zeit nicht schon das Gespenst des Wahuftmrs vor Augen sah, das «ihn später untklammert hielt. Tie Musik zum Mans red. tmhert sich unserem Ideal vvm musikalischen Trama. Mit Ausnahme der im knappsten Rahmert sich beivegetiden Gesänge der Geister hält Sch-unrauu die mclobramarische Fvrm fest und bewegt sich durchweg auf dem ihm vertrauten instrumentalen Boden. Tie Ouvertüre packt uns als ein gewaltiges Seelen- gemäldc, ja sie dürfte in ihrer Größe alle anderen Instrumental- Werke Schumanns überragen. Stürmende Leidenschaft, dämonische Kräfte, tiefste Melancholie und Verzweiflung leuchten aus diesem gewaltigen Tongemälde. In ihrer orchestralen Einkleidung bildet die Ouvertüre zugleich Schumanns modernstes Tonstück, denn sie bertritt in harmonischer, wie in rhythmischer Hinsicht unter allen [einen Werken den am meisten fortgeschrittenen Standpunkt. Die ganze Atmosphäre der Byron'scheu Dickftung mußte gerade ein Genie wie Schuncann besoirders zur Komposition anlockcn. Den seineu^psychologischeir Faden nachzusinnen, die zauberisch-romantische Stimmung zu vertonen, war ber durch und durch innerlichen Natur des. Komponisten durchaus gemäß. Er führt uns nun nicht wirklich dramatisch belebte Bilder vor, sondern seine Musik- Mcke, vor allem die melodramattschen, geben uns Kunde von dem, inneren Eindruck, den er selbst von dem Gang dos Gedicht enipfangen. Das Dichterwort selbst geht nur begleitend unb ergänzend neben den Jnsti umcntalstücken her. Tas auffallend reiche unb sorgfältig bedachte Orchester hat durck-weg, auch den Chören gegenüber, den tßorraitg. Zu wiederholten Malen haben wir in Gießen eine 2lufftihruug des großartigen Werkes erlebt, von dem man wie von feinem anderen 'Schumann'schen sagen kann, daß der Meister es mit seinem Herzblut geschrieben hat. Durch das Jubiläum des Akademischen Gesangvereins unb durch die ausgezeichneten Kräfte, die ihm zur Verfügung stehen, erhält die Vorführung diesnral ein erhöhtes Interesse unb eine besondere Weihe. * — Henriette Keller-Jordan f-. Die Iioinanschrnt- stellcrin Henriette Keller-Jordan ist vorgestern in Rlünchen im 74. Lebensjahre gestorben. Aus enter bekannten kur- f) e 11 i j d) e n Gelehrtensamilie stammend — ihr Vater war der Legationsrat Professor Sylvester Jordan — siedelte die in M a r- b u r g geborene Schrtttstellerin nach einer durch die politische 65e- iangenschait des Vaters bewegten Kindheit nach Mexiko über. Ihre entgehende Beschäftigung mit der spanischen Literatur und mehrere i)touellcn aus bet mexikanischen Kaiserzcit ivareu das Ergebnis ihres dortijseu Aufenthaltes. 2iuch in den Romanen ^Hacienda Felicidad" und ^AuSgewaiiderte' ist vieles durch die mexikanischen Eindrücke angeregt wordcn. Frau Keller-Jordan, deren fleißiger Feder wir manche gute Uebersetzung aus dem Spanischen verdanken, lebte seit 1886 in München. — Ein preisgekrönter Preisrichter. Unter dieser Spitzmyrke hatten ivir in Nr. 33 die Zuschrift eines badischen Malers «an die „Frankfurter Zeittiug" -veröffentlicht, in ber er fein Befremden darüber äußerte, daß sich bei verschiedenen Preisausschreiben auch die Preisrichter beteiligt hätten und auch Preise erhalteii hätten. Hierzu -schreibt nun ber Vorsitzende der betreffenden Jury der „Fraut'f. Ztg.": „Zu dem Wettbewerb für bas Ausst.-ltungsplakar unserer Ausstellung ivurben auch die Juroren der Ausstellung aufgefordert, weil man unter keinen Umstanden die leistungsfähigeren Juroren vvic der 5donkurrcnz ausschließen wollte. Aaus ber geheimen Abstimmung ber Entwurf des Prof. Keller hervorging, lehnte der Prämiierte den Preis von 3Ü0 Mark sofort zu gunften eines jungen Akademikers ab, weil ihn nicht der Gewinn, sondern allein ber künstlerische Drang geleitet hatte. T' Absicht, gewinnsüchtige 'Dlotioe Herrn Prof. Keller zu unterfd,i....i, muß daher als uu- I bcgrünset zurückgewiesen n>erden. 2luch die Beschuldigung, Prof. Keller habe der Aukaufskomniijswn für die Freiburger MnnstLr- baulvttcrie 1902 angeyört, während diese ein Bild von ihm erworben hat, muß als freie Erfindung bezeichnet werden. Ebenso haben die Professoren Dill unb Schönlcbcr niemals einer Ankaufssitzung der Freiburger Munsterbaulotterie angewohut, sondertc haben lediglich die Ankaufskommission auf einem orientierenden Rundgang begleitet, wie es ihre Pflicht als ?lusstettungsvvrstänbe gewesen ist." Gegen diese Replik wendet ber ursprüngliche Eüt- seuder ein, daß die Herren Till, Schönllber und Keller laut Auskunft bcs Freiburger Münsterbauvereins jener Ankaufstommisjion wenn auch nicht als stimmberechtigte Mttglicder, >o doch als von der Regierung vor geschlagene „sachoerständigo Führer und Berater" beigegeben worben seien; auch in dieser Eigenschaft hätten fic unbedingt außer Wettbewerb treten müssen. Was aber den Baden-Badener Fall betreffe, so werde die Ungehörigkeit jener Preisvcrleihung dadurch, daß Herr Pwf. Keller bas Geld nadjjycr an einen jungen "Akademiker abgetreten und sich mit der Ehre begnügt habe (die ja vielleicht auch die Ausführung nach sich ziehen würde.', nicht int geringfteu erklärliches ober annehmbarer gemacht. Im Gegenteil, gerade diese Handlung Pros. Kellers scheine zu bemcisen, baß er selber bas Gefühl gehabt habe, die Verleihung eines Preises an einen der Preisrichter fei doch wohl nicht recht fchicklich. — Durch ein Theaterstück getötet. Aus Paris Wirb berichtet: Eine tragische Szene spielte sich am Samstag abend im Znschauerraum des Theatre Moliere tvährend ber Au'sstlhrmig ber „Post von Lyon" ab. Zum ersten Male besuchte eine ältere &rau das Theater, die seit längerer Zeit bereits in untergeordneter «Stellung am Theater beschäftigt war, aber noch nie im Leben Gelegenheit gehabt hatte, eine Vorstellung mit auzmehm. Mit lebhatter Erregung folgte sie ben Vorgängen des Stückes, aber während der großen -Szene, die mit der Verhaftung äesurques atschlietzt, übcnnaitiite sie die Teilnahme, sie sprang von ihrem Hinteren Logenplätze auf, und außer sich- vor Auftegung rief fic: „Gr ist nicht schuldig; es war eilt anderer, ber ihm ähnlich sah!" dublilum suchte überrascht nach der Sprecherin biefer Worten aber die alte Frau war bereits leblos zusammeugcbrochcn; tot trug man sic cuj ihrer Loge, in der sic tljrcn ersten und zugleich letzten Thcaterciudruck empfangen l-atte. Dttfctieti Wilh. Barthel, Emmy Tmgeldem, Marie jtld^ncr. am Irnnklarter Hör«*. 18. Ftbruar, 1.15 Lhr teUS müssen die Waren überhaupt weggeworfen toerbcn; 13^»/e Reiehsaiüeihc 96.7b | Llektna. Lahinoyer 96 50 04.75 111.60 Berliner iierer, 18. Februar. JUifaagi kurte. 17840 Nürnberg unter wafter. 246.20 rwroffcntlicfjcn über die Ereignisse ta Äetto« mu aatmt e< as cn der Banken und m d.n Hinden des war da- Verlassen ganze Verein mußte folgenden Nacht in 17.80 144 40 -08.70 17.60 98 10 147.00 Canada KB.. Uannrtadur Bank Deutacae Bank . 223 00 111.75 Tal, der fräntudjen Scktweiz zerstört. »7.6ö 06.60 67.60 95^5 Harpen er Bergwerk. LaorabQLU . . . i.ouioardca KB. . Nordd. Liojd . . . I urltealoic . . . . 58.00 09.90 95.50 94.70 147.00 50 00 H8.50 65.4a 98.75 ■'P : lGinfui > Die „M. R. ii>utrmu ue.e. yr-.w« AB Reit II 1 i-*t i». Ir-aHzT ata». ö^ten D^IaLrenräuic bei einem p nttfngni Bnpaibiihmifo» rtü rurzeit keine Sonvenieni mehr bieren können 3n den Itfciat Jager hat sich der Tcwaroiskvnt.' allertingi wieder erhöht, die Reich.'^ank batte außerdem bc» riknen Morttr» tktncrc Beträg.- twn TetaBidKirtfn brrgegdKn, um einen Gurilufe au» den Zinssatz auSrnüten Rachdern nun hr crwnnschr. denn sie Mn;tr aui die n rtschasrlicden Be r hä lt ni s se, ut»bri 119.70 121.50 187.20 1K8.8O 113 40 191.40 202.50 02.8-3 97.75 178.80 131 40 246.00 IBööO 1M0 15190 199.00 und blieb finen. Eine Stunde später der Wtrrsdmst unmöglich geworden, d diese und noch einen großen Teil bei dem Gast lokale jubrin-jen Nach Mitternacht ikieg die Begnn Irrst war dic ganze innere ^tabt sämtlrchen Wasserzeichen an den Käufern waren überstiegen; Nürnberg bat seit Jahrhunderten kein solche-) Hochwasser ,>'sek;eli oder erlebt Tas schlimmste Hochwasser, das von 1819, ist wert übertroffen. Tie ganze Rächt hindurch war der Hochwasserausschuß, an seiner Spitze Oberbürgermeister o. Schuh, versammelt, um die 3dn4tarbeiten zu leiten. ^euemK'hr, Sanität und Polizei taten vollzählig ihren Bei stillenden grauen »8 bc» OinAchm« Bm Bcoti* thmil» fwn von aQtra-n«haftai ffinHufe axi dir tPddMfrmken nab Titelt bet Dldfc foeobt. al« auA auf da» Beenden der Matter. MaUigknt .... . .... •• ir*k Mde Matter wird glütflid) in Beilin, und durch den Abschluß des teutsct. iranzösiicien MarokkoAdll'nnncn' lirwntct man sogar eine Besserung der Bez -Hungen unter Trankr'',ch und England, vor allem aber auch eine friedliche Lösung der immer noch in der 'Schw- befinolich.ni Balkansr^g-n, zumal die vulgär.'de Regierung ur . drustung d> entschlösse« hat Vlurt)1 an allen LuslandObörsen brrrsch:e die Lieb-einigung, daß dem egropöischen drüben in absehbarer Z it keine *'*ejal)r drohe, denn c» zeigte sich ti? call verstärktes Zmeres e rur *H--nimnrrte, so daß in London. Paris und Wien die ich'en ruch gefördert nt>then sein, den t-auptgrurb dieser (n’djcinung trird man t»,ch in den 4ö e l d v e r h ü l t n i s s e ii zu erblicken haben. Ti • Gelder ui Nürnberg während des Hochwasser» eine eingehende Lchilderung, her folgende Einzelheiten entnoinknen seien: 21 m Donnerstag abend sing die Pegnitz an zn steigen; Hersbruck und Lauf nid beten stetige Mehrung der Wasser- massen. Zn Nürnberg ist nun der dochwasserdienst in der Weise organisiert, daß von einer gewissen Pegel Höhe ab den bedrohten Stadtteilen Hochwasser angeknndlgt wird. Tied geschah Keuerwehrmannschaft und Lchutzlentc meldeten den Bewohnern der inneren ^tadl die nnuenbe q'c • fahr: uoeimol wurde unter Ausschellen das kommende Hochwasser gemeldet. <*•> half nichts: die Leute lachten x>b der Hengstlichkeu der Polizei; sie blieben in ihren Häusern; innerhalb ihrer vier Wände, bei ihren Möbeln, in ihrem Ta beim wollten sie die iHefahr erwarten, ihr trotzen Ein i^sangverein probte in einer Wirtschaft der inneren ^kadt; ans die i^efahr aufmerksam gemacht, spöttelte man über die Meldung, die man für übertrieben hielt. Elektnz. behacken . . . Eecbweiler Bergwerk . . uelecnkireben Bergwerk . Liroßh. gerissen, die ,Tvlge war cm Ausstromen von vas, cd I ^etlrtncai|enor m Tatmfiabt, nut Rarola Hormann m Gießen. — durfte nun Tag und Nacht kein Licht angezündet und nicht l^u. peumd) lLnders, Artist, nut tzchrunane Schaler, beide in rapid; in kürzester brrichwernmt. Xu LkirtJuandtr-Cnion C. , . 61.50 Dresdner Bank . . 15210 Tcndeux. behauptet. auf bi: allgenuüie Tummung nid . ahn CinHus blnben. Bis lew laßt btt Otang öei Wirtick^nd.cdens noch vieles ;u wünschen - I - ' " J S dem wurden ausgebogen wie dünnstes Blech Bettstätten, sosas, \ .'nbufuietfvieT recht kläglich, so daß man uunidKrieit» Tische, Zaune, Türen, fcutye, Schweine, selbst ein Äinberjarg mi. ccn ujn Besorgnis der Zukunj: augtgeniiebt. Trottern liefe tarnen die Pegnitz herabgeschwommen du Börse aud ui der aagelauiener. Loche wirder dein £t*ttmie-nuiv Uumöglich fast war es, das Lasser mit Hähnen ju tu Zügel schtcßcn und >etzie nicht nur Montanpapiere 2 durchfahren: bei dem Versuch, in der Plobenhofstraße durch Lis 3 Bmuu :m Luise harau-. aud, andere ZuduUrieva - da- Safier zu kommen, tippte der Feuerwehrkahn mnjpiete nmtbce mrbiAG^ön urb beu>.t ®am audi bie unb n« mit JHüfte 9elonp u bu Au ÄÄ teilen, xret stellen waren wohl am meisten gelahrdet hutchett. deren dar-. j ihnten jwn!unlturiua>aji- 2lm Tröbelmaxit wurde der Einsturz eines alten ins Walser k^g-m.unteruvrien ch und bu nufc; innerlich ü gelraiugt iinb. hineinragenden Ecthauschens defurchitet; mit großer Sn* um etn. uncsoemchfuug, nue ne deute ichou ittiwcue rorunden ftrengung konnten mutige Feuerwehrleute die ^nroobner -u tcGv.ectigen. ^cauetcin 3iu:reiic oanbe.-unfi4Jineni um euxm 1 Br. -nl erhöhen, und ritz ein grotzeL Loch in bic Ltrotze. Auch bititi -aui ../' ; war in seinem Bestände bedroht — aber keine ’^t, Ule n ppe |>r Aiiceura** u. mit 10 Insassen mitten im Wasser, auf allen Seiten umtoit - und umbrandet von*mächtigen Wogen. Vor diesem Hause I? was noch vor zwei Tagen in Schaufenstern prangte, wird I 3-4 do. aus den Läden auf die Straße geschleudert. Hier blüht bas 13>40/e KomoIs Geschäft der Jugend und der Allerärmsteu: diese Schmutze hausen werden noch danach untersucht, ob sich nicht doch viel-1 uueroeobsn . . . leicht irgend etwas darunter finde, was sich noch gebrauchen 4>» ocstarr uoldrentt. lasse. Äm Trödelmarkt liegen Altertümer, Gold und Silber **/• fr uestMT. bdberrenU unter Sandlstiuscn begraben; Möbel versperren die Wege. julÜ. Kenu“ * * Hunderte kleiner Existenzen sutd vernichtet; die LeutePurtagieaeo Serie 1 . haben großenteils all ihr Hab und Gut verloren; mobl-13c;"Törtagie«eu el IH habende Geschäftsleute find arm; einfache Handwerker fmb 14^‘,e raÄ-"‘^taatMuJeläe obdachlos und zu Bettlern geworden. Die Wohnungen find *£ c^<£üikeu von iuu3 durchnäßt, und wenn sie auch vom Wasser frei find, jo I imkea.ose sind sie doch nicht bewohnbar, wenn nicht schwere Gpide-I l-. Gnecb. Mouopal-AnL. mien das Unglück noch vergrößern sollen pfr kwre ArgenUnier . Achnltch lauten die Berichte aus zahllosen Crlen; ^01-1 Tinuweu . ' berg, Forchheim, Würzburg, Bad Brückenau, Äissingcn, Din-1 ‘ " Aktien: furt und andere Haden schwer gelitten. Im Tüchersfelder I Zoebuu» Gu* geheizt werden; die Fenster mußten weit geöffnet werden Gießen. bei einen, eijig (alten Sturm und :He«en. $em r-gtohner Lmnm'-Urich Tochter, August.. ckm ^amstag Mittag war der H. uplmarlt wieder völlig I 2. Dem Packer Jakob ;Hinoerfncd)t ein Lohn, senirich. — frei. Welch ein Bild grauenvoller Verwüstung, jammer- z. Tem HaUemneister am iraai. Lariackuhos Hail Maltomestu» vollen Elendes bietet sich nunmehr dar! I eme Todjier, Annemarie. — Tcm Tacybrckcr Wühclin Hidd eine Tic Läden der inneren Stadt bieten ein Bild des Jam-1 ~0^ter' 7 mere. as taffer drang in die Gcschaftsraiunc ünd fler-31elnc xoajtcr, Diana Hanjaiuia 'Jlqaina. itm oiu/taituf brach die Schauscnstcr. Vielfach nahm es seinen Weg durch i Milwo SioU ein ^ohn. Cuo Wilheün Stad. — - Tcm Brodie Hauser, so z. B. bei dem Gebäude des Generalanzeigers, | aibeucr TixoDoc Huguji Ben cm Lohn, Johann 3iuiu« Wühelni. w°-s in bie tontorräumebrone unb färnti^e 1 - bücher zu Grunde richtete. 2,1c vielen kleinen -adengeschafte 1 £cm Lbghändlei Dumbaie Dla|>- eine Tochter, üma Diana* am Markt, in der Tuchgasse, Tuchcrgasse, auf dem Trödel- Erstorbene* marlt, auf der Insel Schütt sind völlig ausgespült. Tau-1 Febr, 7. Elisabeih EyctmuUer, 6d Jahre alt, '^ollengasse 12. sende von Iigarren, Schuhe, Strümpfe, seidene Tarnen^ H- Yeuinch Ehrnioph P'und, 3 Dlte. au, Giaden'ir. 4. kosiüme, .Hunderte von Schirmen, wertvolle orthopädische Instrumente schwamrnen auf der Pegnitz davon. Was noch vorhanden ist, ist verdorben und wird nunmehr von den Ladenbesitzern um ein Spottgeld losgeschlagen. Großen- boonla*d.11.1fbraunnacüiiiiitiur' Hp| l/gn^nnth kA 4 lbr bi» U Lbr nur u» -flnrt: I Glii\ClllClpUlllvl\u Giessen, den 13. h < br. 114<* —” OroMh. Polliflwnil. Rcmhar1 Weihnachtsabend verübte Lustmord kommt vor 7er. am H. März d.I4 beginnenden Schwurgeri" ' • ■; - chandiuns . hie Voruntersuchung gegen den der Tat vcrdächtigcn ty. bet beharrlich leugnet, ist gestern gefdiloficn wotoen, so baß bie Staatsanwaltschaft die 'Anflogc erheben wird, aur p^runb deren die Senveifung der Sache an da Schwurgericht zu erwarten ist. Lberstaat^anwalt Lang wird ak tlnflageöertreter amtieren. ' ZurSpinnstubenfrage schreibt man uns aus “oct nördlichen Setterau: In Jtr. 3T# des vGieß. 2n.z wurde berichte! über eine Versammlung des Verein» für ländliche Heimatspflegc usw. In ihr redete Vatter Vogel aus Reichelsheim u.a. her Irrhaltung der Spurnstuben das Wort, indem et sagte „Tie 2 eilnahme her älteren Hausbewohner an diesen Iugcndver.ammlungen bietet bie beste Gewähr einer gesunden Jugend- unb Lollsunter- Haltung " Ja, wenn dies so wäre, aber cS ist eben meistens nicht so, sondern bie älteren Hausbewohner räumen einfach na3 Felb und lassen die Jugend allein. Ter Einsender gönnt der Jugend von Herzen ihr Recht, lustig und vergnügt zu sein, aber wenn jemand nur einmal den wüsten Spel- tatel hörte und sich da4 Bild dazu machte, wie oft bei ben 14- bis 17jährigen ünaben und 'btädchen die Schnaps* flasche kreist, wie Luchen und Lassee ost mehr unter den Tisch als in ben Mund kommen, der kann verstehen, wie einzelne Gemeinden um sich selbst zu helfen lz.B. Cber- Horgern, Eberstadt u.a. nui die Feierabendstunde früher legten, was aber erklärlicherweise wenig befolgt mürbe. Wenn diese Art Spinnstuben unb Gesellschaften verschwinden, da» wäre ein Segen aber kein Schaden. ? Fr ledberg, 12. Jedr. Die gelinge o 15ung der Stadtverordneten hatte für Fernstehende nicht viel InteresianteS auf ihrer Tagesordnung. Bauocrändrrungen in bet Schlllcrschule choyere Bürgerschule für Mädchen) wurden in der ?lrt beschlossen, bas; der angrenzende eeilmbau, .bet seither an Private vermietet war, zu Lehizwccken umge» baut werden soll (Singsaal und Phynksaal). 3u,n Vorsitzenden des GewerdegerlchteS für das Jahr^wnrde gewählt Beigeordneter 'IBinbecfcr, 311 dessen Giellucitrcici Bürgermeiuer Stahl, zu GerlchtS'chrcibern zwei Sekretäre der Bürgermelitcrei. Der deutsche BolkSral für Böhmen bittet um eine Unterstützung zur Abwehr de4 TschechentumS und zur Stärkung des Deutschtums. Tic Versauimlung bewilligte 30 Mark. Aus den erstatteten 2Jhtkilungcn ergibt sich aus einer statistischen Aufnahme, daß zur Jcit von ungefähr 1000 Wohnungen 57 leer stehen. Jur hiesigen Gewerbe- Akademie sind etwa 90 Neuemtretendc für das Gommer- semester angemeldet. Von weiteren Mitteilungen ist noch von Interesse eme Arbe,tSorbn»mg für die städtischen Arbeiter und die Linsührung eines Ort6bau|lalul8 für das emgnueinbetc Fauerbach. Jn acht Tagen soll der Plan der Stanalifierung veröffentlicht werden. — Ein im Herbst verstorbener 'Jicntnei hatte der Stadt Friedberg eine bedeuten de Gum nie zur Erbauung eine» Krematoriums vermacht. 2Lic man hört, sollen die emgetrdenen Hindernisse gütlich bei- gelegt sein, so das» noch eme schöne Summe zum (fcrbau des «ircmatoriumß übrig bleibt. )( Gambach, 12. Febr. Ter Gesangverein „Harmonie" blickt in diesem Fahre auf sein öUjähr. Bestehcn zurück. 1859 gegründet, zählte er 13 Mitglieder, deren Zahl sich heute auf über 260 beläuft Rektor Repp war der erste Anreger und Dirigent bc» Verein*, dessen Leitung er lange Jahre inne hatte. Seit 1883 ist Lehrer Hefe Dirigent — und einer der eifrigsten Förderer der „Harmonie" Tas 50. Jubiläum wird am 27. unb 28. Juni gefeiert. Die Vcrcinssahnc, die im Fahre 18(^5 eingeweiht wurde, ist durch den vielen Gebrauch und die langen Jahre fast gänzlich unbrauchbar geworden. Dieser-! halb hat brr Verein die Anschaffung einer neuen Fahne beschlossen, deren Weihe mit obigem Feste verbunden werden soll. Die Herstellung und Lieferung derselben wurde der Licher Fahnensabrit HiSgen übertragen. Tic Vorderer, tungcu zu dem Feste sind in vollem Gange. Da scü 1884, ivo das L5jährige Bestehen gefeiert wurde, etn größeres Aest hier nicht statlfaiid, so wirb der Verein und die Gin« wohnerschiisl alles aufbicten, den Besuchern geitußreiche Stunden zu bereiten. — Am nächsten Sonntag findet im RathauSsaale eine Generalversammlung statt, die sich haupl- sächlich mit der Fest-Angelegenheit befassen wtrd. d. Biedenkopf, 12. Febr. Der ftceifltriegcr- verband halt Sonntag den 21. Februar zu Gladenbach seine Generalvenammlung ab. Um cm ^ufammcn- ,allen der 5lriegerseste zu verhindern, ist bic ülegelung getroffen, daß bie Vereine ihre Feste bis zum Frühjahrs- Delegierlentag dem Artiflooritonb anzumclden haben. Es liegen dicserhalb b:5 jetzt Anträge vor von Allendors b. B., Laisa, Oberdieten, Waldgirmes, Weifenbach u. a. 800000.—M. WM- 5"/o toltaleihe ihr M Sie de Janeiro (Bundesdistrikts der Vereinigten Staaten von Brasilien) (Das Pfund Sterling zum festen Kurse von M. 20,40 umgerechnet.) Zeichnungsanmeldungen zu den Prospelrtbedingungen nehme ich von heute ab entgegen. Baruch Strauss, Bankgeschäft Alicestrasse 2 Telephon 62 a /, Iss12, Passiva. Aktiva. Jt 12,000,000 55,43 3,478,950 19 ,1t |539,154,22741 Gewinn- und Verlust konto ultimo Dezember 1908. Debet» Jt !stadt Gießen. Keller. ______ 1,544,198139 1,234,079 — 532,34054 86,000.— 1,062,42862 369.698135 4,024,494^57 X [4 18,204,17522 ! Holzverfteigerung im (^ie^ener Stadtw ld» Donnerstag den 18. Februar 1909, vorwittags 9 < Uhr, werden in den Waldungen der Stadt Gießen, im Distrikt Hanget« stein, versteigert: 101 Fichten-Terbstangen mit 9,38 Fstm., 203,8 Rmtr. Buchen-Scheitholz, Jt i A 30,000,000 — i j nAn nnr । , Eichen- „ „ Buchen-Knnppelholz, „ Eichen- „ Fichten- „ „ Bnchen-Stockholz, „ Eichen- , Wellen Bnchen-Neisig, „ Eichen- , _ Linden- , Die üebereinstimmung mit den Büchern der Hypothekenbank in Hamburg bescheinigen wir hiermit. Hamburg, den 13. Januar 1909. P. Galles. Otto Kramer. Rudolph Peltzer. oder durch die Pfandbriefverkaufsstellen bezogen werden. verkauft werden: I. Gemetudcwald Atzlar: Distrikt Naßgeling 22a: 34 Eichenstämme mit 2347 Fm. Jtchalt Distrikt Wallrot 19: 38 Distrikt Bruch 6a: 2 Eichenstiimmc mit 1,85 Fm. Inhalt. Via. Gcmeindewald Chringstzausen: Distrikt Ranbad) Ar. 33b: 37 Eichenstämme mit 36A Fm. Znh- Distrikt Trcieichc Nr. IGa: 3 „ n 3,to * r Distrikt F-aulbcrg Nr. 13 c: 2 „ „ 24b „ * TistriktNeitochicnstümVsNr.18 . „ » "p-«* » » Distrikte: Sanbad), Treiciche und Reitoch,cmtumtn: zusammen 8 Rm. Eichen Küscrholä- . Distrikt Reitochsenstümvf Nr. 18: 7 Rm. Hambuchen Nutzholz. JloUcit 2 m lang. VIII. Gemciudewaid Hatzensnrt: Distrikt Qhusbad) Nr. 21a: 3 Buchenstämme mit 3,92 Fm- Zrch IX. Gemeiudewaid Niederlemp. Distrikt LchmidtswäldchcuNr.2Oa:4Eichenstämyrech.2L8Sm.Snb Distrikt Hirschbad) 24 a: 8 „ „ 8,lo - Distrikt SchmidtSwaldchcn Nr.20b: □ ■> •> 1-94 « „ Distrikt Lchicscrkaut Nr. 22b: 1 Eichenstcunm „ 0,92 » » Außerdem: 8 Buchenstämme nut 6,63 Km. Inhalt. X. Gemcinoewald Werdorf: Distrikt Hundsgräbcu 1b: 3 Eichenstämme mit 74)7 Km. Jtchalt Di'trikt Haiengarteu 15c: 4 n * 447 „ „ Distrikt Altgebranutes 28: 2 r M8 w jl Distr4t HuuSSgrabcu und Hasengarteu: zusammen atm. Elchen-Küferholz. . ' ^christliche Angebote, getrennt für bte einzelnen öemtotoen, Distrikte uno Holäsorten, sind bis zum 1. März 1909 dem Unter-- zeichcwn cm^u).etchci^g^bote ftndet am 1. März 1909. varw. IIV- Uhr im Sitzungszimmer des Bürgermeisteramtes Ehrmgs Hausen statt^ ^^^ Kreis Wetzlar, den 12. Kebruar 1S09- Der Bürgermelster: 4,024,494 22,947,777 Unentgeltliche Arbeitsbermittelung. StDtWer ArbcitMchllieiS Gießen. Gartenstraßc 2, Zimmer 2. ES Ebenen eingestellt werden: a. bei hiesigen Slrbeitgebcrn: 1 Wagner, 1 Schmied, 2 Schuhmacher, 4 Dienstmädchen, 1 Kmder- " Mädchen, 1 Lauifrau. . Lehrlinge: 1 Buchbinder. b. bei auswärtigen Slrbertgeberu: . 1 Sattler, 4 Steinmetzen für Hartgestem. 1 längerer ^chremer, 4 Schneider. 1 landw. -knecht, 1 Dienftmadchen, 1 landw. Stemb Mädchen, 1 Haushälterin. Lehrlinge: 1 Backer, ^Handl'ungÄhilfen. 1 Eisendreher, 1 Maurer, 1 Glaser, ein Svengler, 1 Buchbinder, 5 Steinmetzen, 3 Ma'chtntsten und Heizer, 6 Bauschlosser, 1 Maschinenschlosser, 1.Bäcker, 2 Lackierer u. Weihbinder, 1 Muller, 4 Polsterer u-Dapezlerer, 1 Schweizer, 2 Schreiner, 2Fuhrkncchtc, 8 HauLburlchen, 4 landmirtsch.Unechte, 19 Arbeiter, 1 Haushälterin, 6 Kauffrauen, 2 Laufmadchen, 1 Fllck- ftou, 3 Waschfrauen. Lehrlinge: 1 Schlosier. Holzverkauf. Im Weoe des schriftlichen Angebots soll das nachbenannte Holz aus den Gemeindewaldungen der Surnermciftcrct ufuar Holzverfteigernng. Donnerstag, den 18. Februar werden aus dem Distrikte Borkhards der Forslwartei Stornfels versteigert: Stämme: 19 Eichen 5. und 6. RI. — 7 Fm., 10 Hambuchen 5. und 6. ftl. — 2,38 Fm. Nutzscheiter: 2 Rm. Hainbuche, rund; dintzfnnppel: 15 Rm. Hainbuche (1 und 2 Aitr. lang), ©d?etter, Rm.-. 468 Buchen 1. StL, hierunter 8 Rm. Felgenholz, 94 2. HL Rnüppel, Rnu: 359 Buchen, 15 Hainbuchen, 46 Erchen, 2 Birken. Knüppelreisig: 24 Rm. Eichen. Gewöhnlich Reisig: 790 Rm. Buchen. Stöcke, Rm.: 167 Buchen 1. und 2. SU., 9 Eichen. Zusammenkunft vormittags 11 Uhr auf der Hungen-Sdiotter- strasze am Distrikt Banwald. Tas blau unterstrichene Holz kommt nicht zum Llusgebol. Weitere Auskunft erteilt Großh. Forstwart Jakob zu Stornsels. Eichelsdorf, den 10. Februar 1909. Großherzogliche Obersörsterei Eichelsdorf. Akann. 15^ Rm. 8iÄ)en-Lcheuho?z', io Rm. Äiesern-ScheitholA 2 Rm. Sichten- Scheitholz, 11,8 Rm. Buchen Knüppelholz, H -Rnu Holz, 70 Rm. Niesern Knüppelholz, 2/00 Wellen Buct>en Reisig, 410 Wellen Eichen Reisig, 1250 Wellen ^lefern-Renm. -^ Wellen Sichten'Reisig, 5 Rm. Buchen Ttockholz, lo,6 Rm. Kiesern-^.tockholz, L8 Rm. Stchten-Stockholz. . . Die Zusammenkunft ist am Dlftrikt Schrei. Wiese ck, am 12. Sebruar 1909. , . . w; . . Großherzogliche Burgermersteret Wte,eck ru/,) Schomber. j7 u6 Die Zeichnung findet statt am 16, Februar 1909 zum Preise von 92.75°|» Distrikt Dillberg 7a: Distrikt Hciligcubcrgl 1'12:16 Distrikt Hohckopf 29: ö Distrikt Hciligcubcrg 11/12: 2 II. Gcmeiudewald Bechlingen: Distrikt Birkcnzipsen und Geschncitcwald 3/5: 3 Eichenstämme Distrikt Tattcitc 7:°' ' 2 Eichenstämme mit 1,G Fm. Jnhält Distrikt Tad)svau l: 2 Buchenstümme „ ^2.02 n », III. Gemeindcwald Bcrghauscn: Distrikt Sinterbachsscitc 2b: 34 Eichenstämme mit 14,25 Fm. Znh. Distrikt Girmicrdau Nr. 6: 2 „ n -W n " Distrikt Wasserader Nr. 8: 5 „ n " Distrikt Schäfersbnrg Nr. 9: 2 „ » * - Distrikt Grubcuwcg Nr. 14. 2 „ »..SS»’ • # Distrikt Hinte.bachsfcitc u. (shtuuerbau: 2 Rm. Eichen rruserhoi» IV. Gcmerndewald Brcrtenbach: Distrikt Hcufel Nr. 1: 2 Eichenstmnme mit 2,53 Fm. Inhalt Distrikt Bclstcnsteim'eite 7: 1 Eichenstamm „ M Distrikt Lobdtrg 9c: 2 E'chemtamme „ 3,0o * Distrikt Hcufcl Nr. 1: 1 Rm. Eichen Kuserholz. V. Gemcindewald Tillhcim. Distrikt Mühlbcrgscite Nr. 15: 4 Eichenstämme mit 3,16-Fm- W DrNrikt Hersterberg5a (Kcrnberg): 5Elchenüamme w.oMSm-Fnh- Distrikt Harbachsicitc 4a: 1 Erchenstamm « 1,15 /, Vi. Gemeiudewald Dreisbach Ltildtilcher Wohmliigslichliiels (Sieben. Ä t« Mr.» ^WoNung^von""'Zimmern, 2 Wohnungen von 7 Zimmern, 3 ^obnm'genvon6Zimmern,7Wohnungen von 5-6 Zmmiern, 6 Wohnungen von 5 Zimmern, 6 Wohnungen von 4 Zimmern, 3 Wohnungen von 3 Ziumiern, 1 Wohnung von 3 Zimmern mü ÄTa Wohnungen von 2 Zimmern, 12 möbl. Zimmer, 2 unmöbL Zimmer, 1 Werkgall, 1 ^chlantelle, 3n mieten aesttcht: 36 Wohnungen von 2-7 Zimmern. [B13/- Hypothekenbank in Hamburg* Bilanz nltimo Dezember 1908. BöbweBanaelsscbukW Beginn des Sommerlernest. 2V. April 1909 L Jahresklassen für Knaben unflegung u. gexvißsenh. Beaufsichtigung. Ausführl. Prosp. d. d. Direkt- A. Harr, Holzverfteigernng i," L S Schrei, Klause und Essigvfad nachoerzi-ichnete Holzsorttmente ver- uon 25-29 cm Durchm. mit 0,27 &m_ 44 Eichen-Stammc „ unterLö n 2 Kiefern- „ „ 25—29 „ Jt JL A 310,633183 162,539 91 9,129.784 41 9,602,958 15 315,726 94 8,407,500 — 434,000 — >13,766,245 73 5,050^14 — 600,000 500,00t 477,48-. Jt □39,154,227(41 Jt 3 639,107 27 80,000 Iu vermieten Kuksirter itrigt 6'» .jtmtner zu aerwleten.88) | 7 Zimmer | Gßchherrslhaftlichk Seletagk jknnf flirtet Str afj e 31, 7 immer, Sobt'Xmtmer, .'.entralbeuunn. cletir. Hidjt, OJab :g iU P. Ltlpril ,u Dermieicn. Nähere. Orfinf'urpr 2ira (Sttänmigt Qkljmti unh Qiltü«., aivci Surfd mimmcr, VlooOjciitnnimer, ntoqc Var,er U- Xlbeiiordumf. LiaUungcn. arohet Oof ic. tum betrieb ein. i5ngro>^ 'Hfcbaftc» oo mbuttriecUen Unter- <*ln Simon, Hrab'-n-naur VubinirtüraHt <» 7-3imiuet-ltiobnunn mit.lubc- hdr au Dermietcn. Jidberco 1330 <>ebftrcit, fllimtüiQfie 21. 6 Zimmer flliceftrafie 2 ist eine clcflninc ♦Ußunmci jiiobnuno per 1. Ouli, coeriiL pci 1. Avril zu vermieten. -iähcrcr parterre.__|97l fraüffurkr Sllahk 76 ' -Zimmer Wohnlina, neu berge- richtet, per sofort oder später su vermieten___________________(62 2. Obergeschoß liest, au» 6 Zimmern mit 2 Loggia, Bad, (yoo und eletti. Licht, uebft allem Zub per 1. Avril zu Perm. ilWI Gg. Beiter, moetbeftr. 2t. WUdelmitrasze ist Parterre- ■ .'inunn nutZimmer. 2 e ntre ’obUlinuu'i, JJab und ullcuiZubc- hör per Avril zu vermieten. gTKJ Viekenttock ck Schneider. 6 Zimmer un L Stock, mit ntel lubebdr, per L April zu vermiet. ,'ZÜ> P. Cxum, BrSmarckstt. w. Liedigttraiic 08 I. Stock, Zimmer mit Zubehör per sofort ober spater, und der II. Stock per 1. April 1900 zu DcrmtetcB Adolf bischer, 57> Allcestrape 28 oder 3t. ' Schöne OZlmmer Wodnimg'mit 'Ladeeinrichtung, 3 llllansarbeu, Mdicr, sowie Blcichplah, per 1 Avril zu vermieten. IHM Näheres All cest raste IS mirt. _ « Zimmer Wobnung. 2. Etg-, mit Zubehör zu vermieten, woi ________läidivigstraste 20. j ß Zimmer | -ÄlL^Zimmer - Wohnung in der Roonsttaye au vermieten NäoereS Roomtraste 22 r Schöne derrschastliche 5-8tuuncr> Hohnung, Loggia, Trockenboden, Blerchvlap. per 1. Avril zu per- uiieien, Wabere» [410 frankfurter Strane 27, patt. Sl Lchbue o Zim.-W. p. 1. Avril vermieten. Blcichftratzc 33, I. Wildelmliratze N, im obersten oiefchotz frBimmcr Wodnung mit allem Zubehör per Avril zu uenn. Näh- frankfurter Str. 20 1831 Garikustratze 2i) Barterre-Wohnung mit Zubehör meszugvbalber per 1. Avril zu peymiet. Näh, das l. Stock. |*SM> 471 H-Zimur.-Wodn., I. Sind, »tun j.Uprilzuverui. lebelftrahc 13 ot. h-Zirnrncr-^obnung mit allem Zubehör per (ofort ober später au octinteteu Bleichiirntzc Bl, 1. .W Elegants neu hergerichtete ^Zlmmcr-Wodituaa, Mansarden- *lmmer, Trockenboden, Boden lammet (Banenanteil. mit Zubehör, ist ioson oder spater au veriu. Näheres Astertvegi_ßX 1.__[50 ’*+43| S4)dne Babezimm. u. Zubehör, z. L Llvnl zu uenn. 8u erfratien franks. Str. 50 ut. (Kndftrafee 16. Schone 5 Zlnnn.- Wohw. 1 treppe buch, mit Zubebdr au oermicicn. Nab parterre. [63 Per 1 April 1000, eoenil. auch früher beziehbar, 3 schone grobe a Zimmer Wovumiger, mit Zubehör, modern und bequem ausge Hattet zu vermieten [aiO Riiderev Hofmannftrahe 14. Sraakinrter Strane i» .» Zimmer Tvobunng mit allem .iubcbdr wegzugevalber uer 1. Avril iu vermieten .tüti Näheres franknirier Str aste 7. ÖSJ ö-Ziumtcrwohn, 3. iiiaoe, sos. ob. zum 1. April zu verui __Selieroweg " Lchdue .» Zimmer Wodnung ittlanlarbe) mit adger'■ Sij Sch. 4 . Jimnt. f-jubiL m. <*’a3 u. Bleich, l oer 1. Avnl au oer- nneten. Zranksurter S trabe '.u ÄlieeÜrade^ L Stock, 1 .'.immer mit Znbehdr per 1. Avril ober später au Perm. N ö b da selbst im Kontor 948 Ot!' Llebigueanc 83. 1. 6 tage beliebend ans 4 gr. Zimm., Bad, oder zuni l. April zu verm. | 3 Zimmer | 's Zimmer 2'3obnuna zu per mieten. Zu erfragen bei 1iv4 2t. ‘.Nabucielb, Schon zeiiltraste 2. .Pfalzer Hof^ lUcierftrahc 27, parterre, 3 Ziinmer AZohnung per fomner-2Üohiiung zu uerm. L7S^ 'Kaiser-Allee L l^arberh.) 2 Zimmer - Vohttüng wfort ober später zu vermiete». xib ___________iLdelitraste 32. ÄdjÜUciutraHc l wegzugSIi. 2-Zunmer Xl-oIjil, BaS, Warten, Bleichplag, iof. zu verm. Zu erfr. Wr. LkÜhlgaffe «. H. [702 Verschiedene | BMa L6tlhelmztrabe 7, zu vermieten, auch zu uertauicn. 'Nää Wllhelmsirqste b, 1. >9S 2lö ^n meinem Neubau Goethe- ftrahe ist eine 7 8-Zimn,erwoh- nuna uüt eie in. Licht, Aufzug u. Zentralheizung, modern auSge- stattei. per sofort oder später zu oerntlctcn. E 0. Muller, ^chillerstr. R. Zn dem Hause, Lsta>ilage 30, fino der Parterre- und III. Stock per 1. Avril d. Z. zu uevmicteu. Näheres in der iffpcöition dev (Mieji. 2lnz. zu ertragen._______UU7 llliMMM ÖO 2 Etage, behebenb ans G bto 7 Zimmern. 2 Kammern uub Zub »um 1. Avril zu verm._______43 Dtarburäer Etrahe 9 Beletage. 5—, Zimmer mit Zubehör ver 1. Avril au Denn, [töü 2lugufi Struck, Koblendandlui'g Sieuzcitlick- eingerichtete 2- 7«3imuier-iE6o6- ttungen. nut Gas u. eleltr. Lichtanlage Detfebvit 'ind stets zu haben Nah 2levoan''ir. 25 van. ,4ül An ineniem i'!eubau und ver 1. Aoril oder früh. 1 schöne 4 Züu. Woynung und 1 schöne 3 Zinuner Wobnnng 'Llausarüei neun aUvui Zubevdr zn vermieten. IW Louis Bogt B)w-, Neuenweg 19. '^Cflcii Minni SÄ" dufl. Nigmger tu de'feti 26vhnuna nut Leucht -ino Heiz Gas und Badeeinrichiung U73 »saiicr-AUec 1», II. E tage, per 1. Avri' oder 1. Hult zu verm. .'l-iberes Äiarkli'trage 2-,__ Ätcf« Einlage 6v, Part. u. 1. ^lotX au:ii 1. April iu nenn. Nah. Lchutzcnurahe 2- Vnbcn. An nu.nem Hau»e tu ceri iHut ber zweite -Lios um allein Zu bebo: 'S'» u e.ektr Licht anbe- I treu au uerutietcii. 271 v. »chmidi, Badichotur. 37. t*Mj 2ch A jiuiuxiw. oretsU l zu vermieten. IHaUtpiao 18. «K Frebaerftrate M schöne Vapsardenwohn-, 4—5 Zimmer, oeeieuinflvd o 1. Aori! zu omn. 3 i lirnmer Äohmmg iosört zu Dcrmicten X filinaeld-ffee, Aiierrveg 38. Schone neuzeitlich eingerichtete <—3 Zimmer Wobn. mit Bade ctnnchtur(r und c^artenlanb. m der L-ilhrlrn'traste ver 1. Avrtl ;u Dcnmcien. Näheres bet 'Gl Lchaier, Dilhelrnttrabe vl, 1. 2L>I Lanbarai Bbiltvv Bläh schöne 3 — 5»Zunmerwobnungen zu vermieten. Näderes .frankfurter Str. 28. 2971 Wohnung von 4 ob. 5 Zim. mit Bad, Loggia re. zu vermieten. ________________Henielttrahe 3. r. Rrüger, GafthanS -Zur Deutschen Etche". Telesou 342. ,409 OÜOVs üleine» L^rgis zu vermielern __________.Mrofbotfvr Ltrastc 17. 2 lein irr. 43. 2 kleine Wohn. zu vermiet. Näh. Löwengasie 13. 09711 Kleines Logis, lofort beziehd. zu verniieken. Karbartnengafie 8. H*Ui ML Mansnrdenwvbnung uli ’^önc 4 ev. 3 3. öul 0*** IVobn. oo:i rubiacr uetner «vaintlu 2 Peri) genicht. Zcbnrii Jlngeb. in. OrrtSangabe unter <1*44 an den Gleit An. erb. Nuhtge z>amtlte N ^tndi lucht bebe re 3—t Zimm. 20., I. ^lock, 2lahe der höheren Töchterschule bevorzugt per L. Juli eo früher. Lchn lüche Angebote unt UK an den Gtegener Anzeiger erbeten. Luche zum 15. cr. in ^!ahe deS a,iat““ mölilitrtes Zimmcr eoenil mu Beunon. Lchr.iu. Angebote um Preis u. 971 an den Gie gen. An zeig, er b. Zung Aaulraana lucht z. 1. Avrtl icuon uiool. Zim. m. voll. ‘41cm. >chnitl.2U,gev. m. Preisangabe luuer 1 a. d. weh. Am. erb. QVltr Stellung sucht ■' Derlflnct die „Teatiche vakanzenpoft" (»feliaeea 142. Lebensstellung nnbci tüchtiger Herr durch Be- r:i’i'.c: LiVubmicn ,>ut:ertaLfe u. Düngemittel an Landwirte und Wlcderlierkaufer. ov*/, T Hardnna * l*»., Eherntiche THitrnf. LcivrigZ^atriOied. XntStige Vertreter! die PrioatL und Wtederverkauier besuchen, von rheinhessi'chem W<‘ingutSbefttzer (hvu/3 gesucht. Cntrt u K. B. an vaaiaiMeta 4t Vogler, A Äraaffart a Ul. lx-lchter Vcrdlrnwt für loder- manu durch Hebern, der Vertret, f. meine itminenerreg. kalt abwaschb. Lernenwasche. Milllonen'ach bew. Mar Fid Nachf.. «>rankf. a. M. s*^ (-1n 'Jüooitcr Wficlk gelacht. 0975 K Linden'trulh. Hammiir. 9. Manufaktur- it Herren Konfek- iionsgeschaft in Landstadt Nassaus lucht per 1. apTtl oder früh, einen Mn. Echnnliche Angebote unt. 980 an den Gietzener Anzeiger erbet iVrticurnchilfe sos s. dauernd ges. coil. a- 1' ftcbr. Neljc w. oergut. Hugo Kretzichmar, fjrijeut, 09171 Herborn Bez. Wiesbaden Tttiht. Slhuhmaiyer sucht älb62 L.B er uh ar di, 2chultzratze 10. Tüchtige Sortierer für meine «Zilialc Wteseck gesucht. 972_____ Joh. Balte- NoU. MÜt KnisSitnttßtLe frei. 0985tel ur mein Kurz , Üa läuterte u. Zpiclroarcngddidft ein junges Mädchen ans guter .jramilie in die Lcbre. ^pentl. Vergütung. «Zoniilienan ichlutz- 45arl Bellersbetm, ___________Gladenbach. jyWücs, braors Mädchen znm 1 Marz nach auswärts ad. Ua. Viebigm.nc 33. 2 Treoveu. Mädchen, welch, etwas nahen L i. leichte Ach. gef. Dauernde 2tcU. liHli Markioluh IX AXulabux. Zum Eintritt ver 1. März evtl, früher, tüchtige ii(M $iiiroarti=¥rrfinitrii sowie üünniiditii gegen lot. Verguning ge'ucht. 3. Jbetlbronncr. Ein tüchtige», iaubercs «M Madclieu das auch m der Küa c ciiabren. gegen Hoden Lohn in ciinn tic ..en VoushnU. dre: üertonen, gesucht. ■ -*5rn braves Mädchen a...-u: «acht jjteu BerkehrStoturoueur DÄlcht, 6rauA. Srr.L'. 0084 siliirt, tihtf. Mädchen welches kochen kann n. Hontnrrbett orrncbi. -;r»l'tL monatl. Köch nncn 25 3" Ttf. für Herdcha ftsbauser, Zimmermädch. 25Mk^ Bu-selfrl. 35 - 40 SN. MÄ- allein, l g.Pr>valh. n. hter n.answ. »vrau Wettzenbach. Kreuzpl. 8. y W* tireucht eine pedehe Köchin, Lohn nun. 30 SIL, fowie cm neues Hans mädchen nach Alsield, Lohn mon. 25 ML, per 15. Marz ober spater, ivrmi Hulienber^er LetterSweg87 tikinebt: 1 ^mpfangsfraulein. :i ans nm. ,>am.. Mädchen w. kochen katm. u. 1 Haus madchen nach Ttranfit. a '.Ot. durch ^r. Huuenberger Zelters weg 67. iUbWj Stflkip^dudir Solid strebsam. Kommis sucht Stelle a. biefig. Kontor p. 1. 2lunL Gchri'il. Angeb. unt. 0000 an die Geschäftsn des Gietz. Anz. erdet. Lehrstelle fürCftcru fldnebt mts Kontor eines ob. auch Trabnf ecbtiftL Angebote unter (W> an den Wicncucv Anzeiger erbet 7-ür einen 5inaben, der Aftern die 2tbulc oerlatzt. u. eine gute Handschrift schreibt, wird eine Llcllc ani ein. Bureau geincht. Schriitl. Angebote'unter (Rß an die (YelchästSttelle d.i^ich. Anz. ÄeinllAibch. u. LomSt.Ve- schäst N-LSbedtr.^H N w IWODES. Volontärin sucht Ltellc inbtdigcm Puygeschasi Lchriftl. Vtngeb. tu 0973an die Geschaftsst d. ttliey. Anz. Za. lucht. Mdch. v. ausw- f L beb'. Haufe N. Neustadt 19 l. Äeltere* .71 üdrhrn fit Küche und Haus sacht Stelle. Fr. Schmidt (<,|W1) Neuen-Bäuc ö Vvv käufc. Billiger IMM Zur ißtrntetbuiigbcr 2ubbafltttion steht das lehr gut renucrende Wvbnbauo, Stetnitratze It mit schoacm Warten billig und unter günstigen Zadiungsbediug unflen freihändig zum Verkauf Ge'l.Ausr. anReatm-r W. Käme» Tuslelbors, Boiigordstr. 1 I97o E. g. erh Kinder u. 2 uoriwagen zu verL 100771 Bleichste. 3. 111. 09M Gut erhaltene» -adrrad zu verkaufen.__Muhlgane 37 Hochelegante tarnen .Hiaste ipromucrt) bilL zu verkauf, ob. ;u verleiben. Zteinstr. 88» 11. «1958 sllstttislh. schiskthLll- K bei Ludwig Ndbrsdcim 0987i NutterShansen b. Lollar. ÖÖksii Rn schwer Handwagen zu verkaufen. Löwen«offr 13. 09011 ^ast n schon Emaille Herd it roi. Vlüich'via m. '• 2tüblen umzugob z. verk. Ebclstr.2^ II schweres BrbcttSpierd. zugsest zu verkaufen. IO100V «eorg Bevler, Kinzenbach __ Är 'A-eylar. ZahuIw'ne i^obnb. in «teilen m 3-',Z. Wohnung, ist bilL für M. utluOu bet *1'1. li.">ooAnz. zu uert CH.crb.mtL F. 1043 aii oentr. Berk. Börse rauftt.a.M.,Tdugcsg «8 »>" , Sanartn^üit^^--™^ Ar. Tidjl, Wesl-Anlagk J9111. Wegen Naumuiangel **** 8aio»-®ämit.(Bop^a u. 2 «esiel)ro: Plüsch dill. adzugedm. Eeltertweg 18. Lfcgen anderweit, lveschaiiignag, verlaufe preiswert eine noch neue, tadellose, fahrd.vrennholzfchneid' maschine mti Schrotmühle. Ges. Cffcrun unter l'Ak> an die r?ped. diese» Blatte» erd.__________ Boxerhund Wb,_________S^ltorswos 80. 3 iprmjiül)igt Äiüci ■ stammend. getb-checkig. 15 ;c'p. du Monate alt, verfauit 677 _______ranke zu icbem annehmbaren Breis abzugeben C frenen umet l .318 an BaalenstctaL Boglcr, a.-ti-, SoffeL|hy“ , Ärgn'i Äiairriit ■ üftibi süii ie Auflage, mit 21 Banden mbit 2uupl 'nem bu- U.10L wenig gtbtandJL pretem. zu bett ob tau lagt bu L8eiciaft>heUe bee Gietzener ri nzeigerL. .206 itiuif-(i)iTnd)r VoSKLnd Bett, toe» erete dSl^ Anstragkanon . Ilia w oerTantai- Kreuzv'av2 van. lOWR Lumti-ödik Nachzucht billig za verkaufen. Karl tthrrtelhanlea, 'K Linde» 0101^1 TVrtnxfiuner Ltr. 67. Zv der lÄdbc (»tehens ist eine gulgch. Wirtschaft ab verkaufen. Näheres in der «üefchastssteüe d. «letz. Anz. lOMS 59 n ÜiMkii verkaufen. l( £ ________Schmidt, Neustadt 39. Sine Znglanrue, für ülclinf* u. Lmntus euigerutitcL 1 Rlat*>- festel und 1 Sietfefpffer zu dct» kaufen Ncuftaül 59 vart. l'KV USBs Gut erhalt, (flebrod An an vrerSw. zu verk. Lsterweg ^2 pt, Xtirrb. vns ? „«SS |C 4 Ztm., 100 qm .ylailxntnb.. pol. für ihaarr. >abr. :c. fpt i- ve«. Lchri'llia.c Angebote imtrr tißd an den "iieiencr Anzeiger erd«. tie legen Iw ItekauH Medr-Laloa P:anlnom.2i^ »Nab. Bwlinen, neue Bauart, gr. hochge- roölbt a. alt. Kloiwrholz, gez. ,Jt. 2ortuger. sow alte Viol^gez-OsottL Livtch u. Zod. Kojn, habe «tts .Wachmann a- l-nuDu-L in Cooumss. iow. Schuler Viol. Munk Znn.u-Berl. v. 'Jtoten, e auen u. Jnitrumcn«. S-Krafe, Asterweg47 fiesten.^ (fia falt nracr tOedeock billig Qb^ugcbcn. Kaiser Allee U l. Anträgen 2—3 Ubt. (OOtl Ziemlich grober, Sdrauchter er nch al» S lost-Lchrank eignet, zu taai. aciucht. ^christl Angebote mü Preis und «rüste unter 096i) an den ,rst, An^. erb ♦ ANKAUF* pon gut erhaltenen Kleidern. 2 rbuben. Wein zeug, Möbel, «old- und Zttber [achen Kupier. 2llestznL Zink. Zinn x. mi ben höchsten Preisen (0488 Jakob Ott, Nene BänejBL Altes Blei wird anackauft ViÄbcrc» in der Geichüfchtzelle des issicinner 2tuACtgerchüter tobertr Lehranstalten liebevolle Aumatzme mit guter Pension und gewistenh. Veauffichliguna Dr. 3ioek, Oberlehrer i. P. K73| Goethe strotze 34.________ Tprnch-Unterricht^ Berlitzschale, rchulstr. 10. 2tb. loUetm 2 SRI., in Kl. v. tü P-g. an. Nur aevr. Nationale Letzrträtte. stiltrilltl e^.Tbn benerrr .VonuUe. Zu erfragen m der Ervcdiüon tee w,ebener Anzeiger». äkSi Frunguhe maurene breretee donoe leoon Off, u. ii» »n d. Etped. d. 81 ÄTnäet Wettta zu pachten ges. NavrungSbera bevor^mu. 2x61ml Angebote um. «MV an ben iÄtetz. So zeig, cibeien.