Nr. 37 Erstes Blatt ISS.Jahrgang Samstag 13. Februar 1908 w G * w- a ecÄ^cU:1 Z3T X Ck a ▲▲ ▲ aa ^1 a A SießenerZamilienblätter; fl WA WM JWfn* ^TMGhT 1W UV W 58 X8v\ 'm XTOk “• Zwe^stellen zweimal wöchentl.rrre'.L- M K? |WHZ Md MA MM W MW gl Jr $8 W IM M P? 13 W BSV monatlich 65 Pf.; durch blatt für den Xreir Giehen $1 M W M >" M W §S LV W W KZ^ Q diePostMk.2.-viertel- ggWlVOvIlVl 4llljviyvl« General-Anzeiger für Oberhefsen -WW Annahme von Anzeigen V 1 i I r rnLand" und..Gericht bis ^mtittagän9mu^ Uotaüonrdnick und Verlag dervrühl'schen Univ.-Vach- und Steindrnckerei H. Lange. Uedaltion, Expedition und vnlckerei: Schulstratze 1. An^gkE^'H^B-ck. Die heutige Nummer umfaßt 16 Seiten. Apolitische Wochenschau. Gießen, den 13. Februar. Der Besuch deS englischen KönigSpaareS in der deutschen Reichshauptstadt ist vorüber; verrauscht sind die Lunten glanzvollen Festtage, und man fragt sich nachdenklich, welchen Sinn und welchen Wert dieser Monarchenbesuch eigentlich gehabt hat. Daß er in erster Linie ein höfischer Besuch war, ist in den Trinksprüchen der beiden Monarchen ausdrücklich heroorgehoben worden. Insofern hätte der Besuch deS Königs Eduard und der Königin Alexandra für die Reichshauptstadt nur die Bedeutung eines hübschen Schauspiels gehabt. Allein, dieser Besuch sollte mehr bedeuten. DaS ließ die Rede des Kaisers und, fast noch mehr die Rede seines königlichen Gastes deutlich erkennen. Dieser Monarchenbesuch hat seine politische Bedeuttlng. Und die langen Unterredungen zwischen den deutschen und den englischen Staatsmännern lassen darauf schließen, daß eS sich um irgend welche politischen Abmachungen zwischen Deutschland und England gehandelt hat. Nebenbei erhofft man denn allerdings noch von diesem Besuche eine Besserung der Beziehungen zwischen beiden Völkern. Aber wann hätte man bei Monarchenbesuchen solcherlei Hoffnungen nicht genährt. Selten genug sind sie in Erfüllung gegangen. Wenn jetzt von festen politischen Abmachungen die Rede ist, dann erinnert man sich, daß Deutschland und England zur Zeit des Buren- krieges schon nahe daran gewesen sind, ein enges Bündnis mit einander zu schließen. Die Angaben, die das ,Berliner Tageblatt" neulich hierüber gemacht, scheinen allerdings nicht tu allen Punkten zuzutreffen. Mag nun Chamberlain damals mit positiven Vorschlägen an die deutsche Regierung berangetreten sein oder bloß die Anregung zum Abschluffe eines Bündnisses gegeben haben, so scheint doch die Tatsache gestehen zu bleiben, daß damals derartige Fragen angeregt worden sind. Welcher Art die jetzigen Verhandlungen in Berlin Zwischen den Staatsmännern gewesen sind, das entzieht sich natürlich der vorläufigen Kenntnis. Man ist da einstweilen fcur auf Vermutungen angewiesen. Aber der Gedanke liegt fnahe, diese Verhandlungen mit denen in Parallele zu stellen, st>ie neuerdmgs zum Abschluß des deutsch-französi- )chen Vertrages über Marokko geführt haben. Wenn man jetzt sieht, mit welcher ehrlichen Befriedigung dieser ^ertrag allenthalben beurteilt wird, dann möchte es Kaum noch zweifelhaft erscheinen, daß die Mächte — -natürlich mit Ausnahme gewisser Balkanstaaten — ehrliches Bedürfnis nach Frieden haben. Man glaubt kin endliches Nachlassen der Spannung zwischen Deutschland amb Frankreich konstatieren zu können, und erhofft bald iweitere Annäherungen beider Völker. Es ist zwar nur ein Zufall, daß das neue deutsch-französische Abkommen gerade in der Stunde unterzeichnet wurde, da König Eduard von England vom Oberhaupte des Deutschen Reiches in Berlin Lbegrüßt wurde, aber man möchte darin ein Omen für eine Kessere, friedlichere und freundschaftlichere Zukimst sehen. Wie heißt, wird nun auf das deutsch-französische Abkommen demnächst em deutsch-spanisches folgen. Die Marokkaner sollen von dem neuen deutsch- ßcanzösischen Abkommen bitter enttäuscht sein; das ist ver- isiändlich, denn von deutscher Seite hatte man s. Zt. den Marokkanern ganz andere Aussichten geboten. Es mag «uch sein, daß der Besuch des Kaisers in Tanger übermäßige Erwartungen in den Marokkanern erweckt hat. Noch kürzlich hat der neue Sultan von Marokko unfern Kaiser zu feinem Geburtstage mit einem Poem zu erfreuen versucht. £)b Muley Hafid wohl auch noch in Zukunft zu Deutschlands Preise den Pegasus besteigen wird? Auch die Deutschen in Marokko sollen bitter enttäuscht fein über das deutsch - französische Abkommen. DaS ist schlimm. Aber zu Sentimen- Salitäten ist die heutige Zeit nicht geeignet. Nachdem unsere Diplomatie einmal ihre marokkanischen Fehler eingesehen hatte, blieb ihr nichts übrig, als den Weg zu beschreiten, der jetzt zu diesem Abkommen geführt hat. Neben allen diesen bedeutsamen Vorgängen ist eS fast tinbemerü geblieben, welche Wandlungen die letzten Tage fiir Oesterreich und Italien gebracht haben. Die italienische Kammer ist — äußerlich betrachtet — eigentlich ohne genügende Gründe aufgelöst worden. Die Negierung ist der Ansicht, daß die Verschiebung der Neuwahlen auf den Spätsommer oder Fruhherbst wenig opportun sei, mit Rücksicht auf die Ernte und die Zeit der Sommerfrische. Man will den Volksboten die Sommermonate nicht durch den Wahlkampf verderben. Die wahren Gründe für die frühzeitige Auflösung oer Kammer sind vielleicht darin zu ivchen, daß man den drohenden und bedrohlichen Debatten ; über den Dreibund aus dem Wege gehen will. Man ist in Italien heute wenig dreibundfreundlich gesinnt, und eS fragt sich sehr, ob sich daS Kabinett Giolittl bei dieser Stimmung her Bevölkerung wird halten können. Sehr wenig erfreulich, zum mindesten aber dunkel ist auch die augenblickliche innere Lage in Oesterreich. Dort hat sich bald nach dem Schluffe des Abgeordnetenhauses und des böhmischen Landtages ein neues Kabinett gebildet. Ein eigenartiges Gebilde, ein „Koalitionskabinett der Verwaltung*, wie es ein Wiener Blatt nennt. Freiherr v. Bienerth hatte eingesehen, daß er mit dem bisherigen Kabinett die Nationalitätenfrage in Böhmen nicht zu lösen imstande war; er ist nun — wie er selbst sagt — bestrebt gewesen, ein Ministerium der kräftigen, dem nationalen Zugreifen entrückten Verwaltung zu schaffen und einen nationalen Verteidigungszustand zu begründen, indem er neben tüchtigen Verwaltimgsmännern nur Vertreter solcher Parten erwählte, die an an dem deutsch- tschechischen Widerstreit nicht beteiligt sind. Kurz, Freiherr v. Bienerth glaubt, eine Verständigung zwischen den Deutschen und Tschechen indirekt, durch einwandfreie gesinnungsverwandte Volksgenossen herbeiführen zu können. Dieses Programm nimmt sich sehr gut aus, aber die einzelnen Parteien stehen ihm zum Teil sehr skeptisch, zum Teil direkt feindlich gegenüber. Man hat dieses und jenes auSzufetzen; für uns Fernstehende erscheint das meiste lächerlich und bedeutungslos, was die Parteien an dem neuen Ministerium auszusetzen haben, aber es sind eben österreichische Verhältnisse, und darum ist es nicht ausgeschlossen, daß das neue Kabinett bald an diesem — vielleicht, ja wahrscheinlich unberechtigten — Mangel an Vertrauen bei den einzelnen Parteien zu Grunde geht. In der Balkanfrage ist ein gewisser Stillstand eingetreten. Rußland und die Türkei find sich über ihre beiderseitigen Vorschläge zur Beilegung des türkisch-bulgarischen Konfliktes noch nicht einig. E. A. HoLitische Tagesschau. Eine Reisegabe des Königs Eduard? Ter „Süddeutschen Reichskorrespondenz" wird aus Berlin geschrieben: Ohne tatsächlichen Inhalt ist in der deutschen Bresse von entgegengesetzten Standpunkten aus eilte aktive Mitwirkung Englands an denr jüngsten deuts^-französischQt Abkommen ver- mutet worden. Die Einen stellen »ich besorgt, als habe hier England bic Karten gemischt und die Aufgebung Marokkos durch Deutschland zur Vorbedingung, freundlicherer Beziehungen zwischen dem Reich und (Großbritannien gemacht: die minderen spielen mit dem Gedanken, König Eduard habe das Marokko-Abkommen gleichsam als Reisegabc der Entente cordiale nach Berlin mitgebradjt. Wäre dem so, bann würde kein Grund vor- licgen, es nicht offen und amtlich auszusprechen, über es ist nun Einmal n ' ch t so gewden, und Deshalb? Sollen sich Deutschland am> Frankreich üas hiswrischi. j-aiium, über Vas sie sich ohne Hilfe eines Tritten geeinigt Huben, durch Legendenbildung bet» dunkeln lassen? Bon der Anerkennung, die Englands Haltung gegenüber dem Wandel in unseren Beziehungen zu Frankreich verdient, braucht darum kein Jota fvrtgenommen zu werden. Die britische Politik hat den Abschluß der Uebereinkunst vom 9. Februar mit herzlicher Zustimmung begrüßt. Erklärlicherweise, beiut sie selbst erlangt dadurch mehr Bewegungsfreiheit, besonders im Verhältnis zu Deutschland, wenn die Aera deutsch- französischer Zwischenfälle wegen Marokko vorüber ist, bei deren Eintritt Englund auf Grund des Vertrages von 1904 zur diplomatischen Urtterstüpung Frankreichs und folglich zur Parteinahme gegen uns verpflichtet war. Deshalb hat die britische Diplomatie dem Gelingen der absichtlich bis zuletzt geheim gehaltenen deutsch- französischen Verhandlungen keine Schwierigkeiten bereitet, beteiligt ist sie aber daran nicht gewesen, Aerzte und Kraukenkasietu Die orgamsterte Aerzteschaft in Köln hat in einer Versammlung, die von mehr als 2.50 Aerzten besucht war, eine Resolution zu dem Kampf mit den Krankenkassen angenommen, in der die Aerzteschaft zunächst ihr lebhaftes Bedauern ausfpricht über die den gesamten Stand schwer kränkenden Aeußernngen des Staatssekretär? des Innern v. Bethmann-Holiweg in der Reichstagssitzung vorn 5. Februar d. Js. Tie Versammlung erklärt ausdrücklich, daß die Vorwürie des Slaatsfekretäis gegen die Aerzte von falschen Voraussetzungen ausgingen und durchaus unbegründet und nur verstand» lich feien unter der Voraussetzung völlig ungenügender und unrichtiger Jnsormalion. Tie Bersammlrmg werft weiter entschieden den Borwurf zurück, daß die alten Kölner Aerzte Kranke und Slerbende boykottierten, stellt vielmehr fest, daß dre Aerzte sich nicht weigern, in mit Lebensgefahr verbundenen Unfällen unentgeltliche Hilfe zu leisten. Deutsches Reich. Die F i n a nz r e s o r m gesichert? Die „Neue Politische Korrespondenz" verbreitet die Nachricht, die Annahme Der Fin a nz r esorm dürfte gesichert sein in der Form eines Kompromisses, wonach die Nachlaß-, die Elektrizitätsund die Jnseratensteuer fallen, wahrend Tabak und Bier stärker belastet und für Branntwein eine geeignetere Monopolform gesunden werden solle. Ans Oldenburg. In der letzten Landtagssitzung wurde nach dreilagiger heftiger Schotte mit 24 gegen 20 Stimmen d i e Aufhebung her geistlichen S chulausficht be- schloffen, obgleich die Regierung erklärt hatte, sie könne auf die geistliche Schulauisicht unter "feinen Umständen verzichten. Damit ist der ganze Schulgefetzentwiirf gefallen. Ausland. Deutsche Kriegsschiffe feilen, so wurde vor einiaer Zeit in Dänemark behauptet, in rechtswidriger Weife im dänischen oeeterritoriuni ausgetreten fein. Tas dänifche Marineininiftcrmm hat die Angelegenheit untersucht und jetzt gefunden, daß die Be- banptungen völlig unbegründet sind; es hat sich ferner gezeigt, daß die Gerüchte entweder von nicht einroatibfreien Personen stammen oder von Leuten, die zwar in gutem Glauben hänselten, jedoch nicht die genügenben Voraussetzungen zur ^Beurteilung der Verhältnisse auf See besitzen. .. . Tas Komitee b er Schweizer Muller willigte nach langen Beratungen ein, zu einer neuen Konferenz mit den deutschen iDiüIlern Vertreter nach Berlin zu senden, um eine Verständigung ui der Mehlzolttrage ö" suchen. Tas Datum der Konferenz ist noch nicht bestimmt. Die Komerenz wird von Berlin aus eiiibeviifen. m Der König von Spanien ut m Villa Bicosa zum Besuch des Königs von Portugal angekommen. Der türkische Minister des Innern und der Justiz- Minister baten um ihre Entlassung. Es verlautet, daß auch der Finanzminister zurücktritt. I Abgeordneter AöHler und die veutschsozialen. Im Hinblick auf die Erwiderrmg des Wahlkreisvorstau- des der deutsch-sozialen Partei in hiesigem Kreise ersucht uns Abg. Köhler-Langsdorf um folgende Veröffentlichung: Den Unterstellungen der deutsch sozialen Parteile itiuig und des Wahlkreisvorstandes Gießen gegenüber stelle ich fest: 1. Der Brief des Herrn o. Liebermann war eine gewöhnliche „Retourchaise"; er würde ganz gewiß ohne mein Vorgehen nicht geschrieben worden sein, da den Herren mein Austriti zu jetziger Zeit unerwünscht kam. Nack dem Neuster der Bauerubündler im Landtag hatte man vielmehr 'vor, erst dann mir eine Gegen kandidatur entgegenzusetzen, wenn eine Gegenwehr kaum noch möglich sein rvürde: kurz vor der nächsten Reichstag s w a h l. Ich kam dem zuvor! 2. In die „gegnerische" Presse habe ich nur darum tu der letzten Zeit geschrieben, weit die sogenannte „ParkVi presse" meine Artikel, die freilich in Vielem der beschränkten Auffassung ihrer Redaktionen widersprechen, nicht aufnahm. Ja sogar, und obgleich uh zum Blatte des Herrn Reutfter 50 Mk. in bar zustiftete uud für 600 Mk. Bürgschaft mit übernahm, konnte Reuther es nicht unterlassen, mich in feinem Platte zu beschimpfen. Ich meine, das hätte ich in zwanzigjährigem Kampfe um unseres geliebten Bauernstandes Wohlfahrt doch wir klick nicht verdient, einem Kamps, der mich einen großen Dell meines Vermögens und meine Gesundheit gekostet hm' -Dem „Gießener Anzeiger"" aber bin ich herzlick dankbar für die Freimütigkeit, mit der er meinen schriftlichen Einsendungen jederzeit seine Spalten öffnete; wie er dies ja nun ebenso freimütig auch der Hamburger Parteileitung der Deutsch-sozialen und dem Wahlkreisvorflanb gegenüber gehalten hat. Nur dem Umstand, daß mir der ,,Gtestene r Anzeiger" wrttrg und sretmuttg seine geschätzte Hilfe lieh, verdanke ich, daß ich nicht wehr unfähig in der Deutsch- sozialen Hände überantwortet bin. Sie hatten mich wohl rundum umzingelt, der „Gießener Anzeiger"" aber war das Geschütz, mit dessen Hilfe ich mich meiner Gegner bis jetzt noch erwehren konnte. 3. „Die deutsch-soziale Partei und ihre Organisation hätte mich in den Reichstag gebracht?" Mit Verlaub: Der Bund der Landwirte war auch noch da! Und ohne den und die alten Böckelianer und Zimmer- mannianer wör's auch nichts gewesen. Aber die deulsck- soziale Führerschaft hol es niemals gut mit mir gemein-1; und sie nahmen mich, weil eben ein anderer Kandidat in unserem Kreise durchzubringen nicht möglich erschien. 4. Er macht in feiner Erklärung falsche Angaben über unsere Haltung beim Börsengesetz und Vereinsgesetz, wobei wir zu seinen Gunsten annehmen wollen, daß er cs nicht wider besseres Wissen, sondern wie gewöhnlich aus Unkenntnis tut. So schreiben die Deutsch-sozialen! Unkenntnis der Gesetze, der Zustände uud poltttschen Verhältnisse mir vorzuwerfen; das ist zu dumm. Darauf reagiere ich nicht. Die Hessen kennen mich. Und die Tatsachen reden. Die Versündigung der Deutsch-sozialen aber beim Vereinsgesetz und beim Börsengesetz steht klar uud sichtbar für jedermann da. Nur will ich noch envähnen, daß der 2lbg. Dr. Böhme am Tag vor der Abstimmung über das Börsengesetz zu Vcitgliedern der Reformpartei rnid auch zu mir äußerte, daß eine Annahme des Börseugesetzcs dirrch unsere beiden antisemitischen Parteien undenkbar sei, und erklärte, dagegen ftintmen zu wollen. Am andern Tag ftinrmten Dr. Böhme und die Deutsch-sozialen für das Börsengesetz; natürlich ich dagegen. Erkläret mir, Graf Oerindur, solchen Zwiespalt der Natur! 5. „Der Austritt Köhlers schadet unserer Arbeit nicht im mindesten; sie gewinnt im Gegerttml an Klarheit und Einheit."" Gebe ich insoweit zu, als nun die reak- tionären, gouvernementalen Bestrebungen der Herren keine Unterbrechung durch mich mehr zu furchten haben. Das werden ihnen aber die Wähler demnächst desto eindringlicher „besorgen"". 6; „Herr Kühler hat nie etwas Positives geschaffen.'" Das kann man höchstens einem Draußenstehen- ben, einem Ignoranten oder einem unheilbaren Dummkopf weißmachen. Meine Tätigkeit im Landtage spricht Bände. Ich habe eigentlich nicht nötig, all das Einzelne des Erreichten hier anzuführen. Aber positiv erreicht habe ich im Reichstag, daß nun im ganzen deutschen Heere landwirtschaftlicher Unterricht erteilt wird. Positiv steht aber auch fest, daß v. Liebertnantl und Bogt-Hall hierbei bemüht waren, mein Verdienst in dieser Sache sich selber zu eigen zu machen. 7. „Wir sind überzeugt, daß alle Anhänger unserer Sache das Ausscheiden Köhlers ebenso beurteilen werden wie wir."" Auf eine Weile, vielleicht! Wer die tommende Zett wird mir Recht geben und nimmer wird auf die Wähler im Wahlkreis Gießen - Grünberg- Ptibb« da- Dort TalbotS Anwendung finden können, w tc man cs t n Hamburg gerne sah' „Unsinn, du siegst, und td) muß untergehn. Mit der Tummelt streiten Bölter selbst vergeb-m - Freiheit. Wahrheit und Recht! Ties tt>nb auch in Zu hmft unser Schlachtruf sein. Berlin, Reichstag, den 12. Fedr. 1909. Köhler-LangSdorf. 1 Aus Stadt und fand. Gießen, 18. Februar 1909. - Lagerkalendee. Etadttheater. Sonntag abeno 6 Uhr. 'Sallenfteini Lod. . Roniertoeretn. 1. JubilSumWkonzert «um 90jabnaen Sti’funflririt bei Atadem. ükfangoeretn«. Sonntag abend5'/«Uhr un Slablibemer : Cttbdierabcnb i Erika Dedekind'. U o a n a. Bund. Sonntag abend b t Uhr Familien» abenb in 6tetn4 (Barten. floruag von ^i'arrer BechtotsHeimer: Lvt (Beaenrelormaiion in bet Pialz. Kolosseum. SamStag abend 87, Uhr: Karnevalistische Damensitzung. Sonntag und lolgenbe Tage große SotfteUung. Kinematographen-rheater. Urogramm roedneL Raiferpanorama. Programmwechsel: cd.rrarpvnlt, Konzert im Lase TIetro poL Sonntag abenb 7 Uhr. * Erledigt ist eine mit einem eoang. Lehrer ;u besetzende Lehrerslelle an der Gemeindeschule zu Ilbeshausen. MU der Stelle ist Organislendienst verbunden. - Dte Länge der KretSslraßen in Hessen betrug nach dem Stand vom 1. April 1908 4947,90 ftm. — o,64 Km. aus 1 Quadrat-Kilometer; in den Vrooinzei betrug die Lange in Starkenburg 1713,58 Km. ----- 0,57 Km. auf 1 Quadrat-Km., m Oberhesien 2239,10 Km. ----- 0,68 Km. auf 1 Quadrat-Km. und in Rheinheffen 995,22 Km. — 0,72 Kilometer auf 1 Quadrat-Kilometer. Am 1. Januar 1908 waren an sämtlichen KreiSstraßen Hessens 145 237 Obst- bäume vorhanden (Starkenburg 81 413, Oberhessen 51 940, Rheinhessen 11 884) und zwar größtenteils Aepfelbänm 4108 514). Die Erträge aus den Cbübäumcn beliefen sich im Rechnungsjahr 1907 auf 89 953 Mk. — Konzert-Verein. Der Vorstand ersucht die 93c* suchet der drei IubiläumS-Konzerte, namentlich am Gönn lag, an dem eine Abendvorstellung deS Sladttheateri nach dem Konzert abgehaltcn wird, pünktlich zu erschemen. )ES ist dringend nötig, spätestens 10 Minuten vor dem Anfang an Theater emzutreffen, da die Ablegung der Garderobe, die Entgegennahme deS Programmbuchcß zeitraubend .ist. Empfehlenswert ist eS auch, den Betrag für daS Pro- «zrammbuch, welches ind. aller Texte (für die 8 Konzerte) («0 Pfg. kostet, abgezählt den Logenschließern zu übergeben Der Anfang am Sonntag ist o’/4 Uhr und muß unbedingt eingehalten werden (am TleuStag und Donnerstag Ein- txtevibbncf wm 24 8. 08 aiu« Bad-^uheun an H. Wolkvst tn Bad Sacstia. i^ewüdnt. Brief, Inhalt 20 Ak rom 11. 3 08 m« cm Ti d <1 .W Hauutvostl. München Tie zur Enu.'an.iiiabrm der <*genntat Bcrrchr^un müssen sich binnen 4 Sctf rn bei Ux Ober ixnlnrrfiten mvlben. widrigcnrallr' bir *Mhinir*.'imng4i'> Inhasi .-rsi.'l n Idueiniye der Bvstunterstutzung"-f.ifsi ül mit bet Taae-ordwma iiti'nn aus dem Gau Vene» unt Cuuntt in ben Xante cbund Lahn-T ün-berg Scd), räier Aussprache würbe iolgenVr Anitas argfiunmrcn: alath 25 iähriger Tätigkeit als Mitgltet im ">ru »en rühien wir uns durch die aeograrhrthc ta>'- uno durch d:- jvwtr ort roeüenhcnue» <"*au 7ahnen uno Feste, die un. leder Jahr bedeutende stoße» verursachen, und aar. - >orb rs c urck to* Fernbleiben der G eßener Innta» irf-art bei un>erm 25 jährigen Sn tnngsieüe 190b. reranlu»?. ans Cent "'au Hessen auMutrcten E» wurde lotann rom Bornand der Jtnirtn n oen X'cbn-T ün^berg-lurnerbunb cnb’oMeM. C: wurde etnftimmtg beschioiien, Enn Turnerbund r-eLjUttetou (j xia ubad), 12. Febr. Ter drohende Konflikt zwischen der Majorität des GemeindetatS und den die'iqen OrtSdürgern scheint sich friedlich auSzugleichen. Graf Dil- Helm zu EolmS-Laiibach hat daS ermähnte Grundstück, für daS bie Käfere: bestimmt war, für 700 Mark ankaufen taffen. Gllert und Waterseld wollen die Molkerei auf dem rechten Wetteruf er oberhalb der Stadt errichten, für die eine größere Wiese bereits angekuuft sein soll. — Gellern fand un gräflichen Schlosse eine Abendgesellschaft statt, zu der etwa 100 Peisonen Einladungen erhalten halten. Bon 3 Damen und 2 Herren wurde ein Lustspiel von Kadcl- burg gegeben. Ein Tanz reihte sich an. )( Ulrichstein, 12. Febr. Urgroßmutter, Groß- mutter, Mutter und Kind, in lublem Grabe beisammen sind. Tiefer Tage starb hier die 97 Jahre alte Röschen Froh- ich. Der Zufall hat es gefügt, daß bei der Beerdigung >er alten Dame auf dem israelitischen Friedhöfe 4 Generationen — Urgroßmutter, Großmutter, Mutter und Sind — dicht nebeneinander gebettet wurden. Tie zuletzt begrabene Urgroßmutter hatte ihre Nachkommen überlebt und befand sich bei deren Beerdigungen un Gefolge der Leidtragenden mit auf dem Friedhof. 0 Sil bei, 12. Febr. Unser BahnhofS-Umbau ist nun soweit gediehen, daß der Bahnkörper der Main-Weser- Bahn an der Stelle des neuen Bahnhofs bereits um 1,50 bis 2 Meter höher gelegt ift ES Hai hierzu großer Erdmassen bedurft, die man von einer Anhöhe bei Gronau an der Linie Bllbel—Heldenbergen holte. Auch die Unterführung der Straße Vilbel—Massenheim unter der Bahnlinie her ist vollendet und dem Betkehr übergeben worden. Stativ ns- gebaute und GuterhaUe sind unter Tach gebracht. Im Frühjahr beginnt der innere Ausbau beider Gebäude und ne Erhöhung, Ausfüllung und Berebnung des BahiihofS- platzes. 3nr Herbst 1909 sott der neue Bahnhof dem Verkehr übergeben werden. CD Lützellinden, 12. Febr. Zwei wichtige Prozekte beschäftigen gegenwärtig die Gemeindevertretung, nämlich die Wasserleitung und das neue Bahnprojekt durch das Kleebachtal. Tie Gemeindevertretung tritt für beide Neuerungen lebhaft ein, und auch die Einwohnerschaft ist dafür. Die Quellen zur Wasserleitung befinden sich am Abhang des Stoppelbergs in der Nähe von Münchholzhausen. Die Leitung soll mit natürlichem Gefall angelegt werden. [] Marburg, 12. Febr. Ein auf der Reise von Paris nach Hamburg bcsindlicheS Automobil fuhr gestern bei Welter infolge der Glätte in einen Straßengraben. Von den Insaffen wurde nur der Besitzer, der durch die Glaswand flog, verletzt und mußte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Tie Reisenden fuhren bann mit der Eisenbahn weiter. (ßcricbtsfaaL Thorn, 12. Febr. Bor dem Kriegsgericht hatten sich bie Musketiere Kuehn, älemz uno Sei,nc» vom 140. Infanterieregiment in Vodensatza zu verantworten, bie am Abend des 3. Dezember iui Städtchen Podgorz im Rausch einen großen Krawall verübt und mehrere Straßenpassanten mit dem Seitengewehr verletzt hatten. Sie haben zuletzt sogar zwei Feldwedel mit dcm Seitengewehr ang.-grissen. Während der Anklagevertreter wegen Meuterei, rbrnperverletzung und Widersetzring unter Annahme mildernder Umstände Gejängnisstraien zwischen 2*A und 3J,4 Fahren beantragte, erad:4ete der Gerichtshof militärischen Aufruhr alS vorliegend und erkannte gegen Kuehn aus fünf Jahre drei Monate Zuchthaus, gegen rrlem; und Schuetz aus je fünf Jahre einen Atonal Iuclsthans; alle drei sollen auü dem Heere auSgestoßen werden. llnivcrfitäU*2lad>riditCiu L. ö. Darmstadt, 12.^Jebr. Eine vom BiSmarck- d e n k m a l- A u S s ch u ß der Stiidentenschast an der Techmicben >>oc1)lchule ein berufene allgemeine Studenienoersammlung beschlag einmütig die Schaffung eines allgemeinen Ausschusses zur Bertreliing der gemeinsamen Znlereffen der Sludemenschafi und wählte eine Kommission zur Vorberatung der Satzungen und iveneren Vorbeiatungen hierfür. Schon früher hat ein solcher allgemeiner Ausschuß an der hiesigen Hochschule beiianben, doch war er iniotge der vielfachen Differenzen mir den fon«ehioneüen Korporationen aufgelöst worden. Erne vaupiaufgabe deS neu zu bildenden Ausschusses wird e4 sein muffen, auch für die Beschaffung der nicht unerheblichen Reslsumme der Kosten für die auf dem TonnerS- bern errichtete BiSmarctsäule, deren Emweihung im vorigen perb't erfolgte, Sorge zu tragen. Für Messina Reggio sind weiter eingegaugen: Bet dem KreiSamt Gießen: RegrerungSrat Bahr Mk. 3.—, Rud. Krausie 2.—, Direktor Doering 2.—, Reallehrer 3ann 3.—, Frl. M. L'enbarb 1.—, A. S —, 2i. 6.—, Frau 3. Katzen- ftem 10.—, l’L R. 2.—, Siegmund Stamm 5.—, SJL 'JL 5.—, Gemeinde Hattenrod 23.55, 2’1. H. 2.—. Zusammen ,etzt IRL 435.57. vermischte». — Die erste Zivil-Taufe. ParrS wird ge* schrieben: Tie L>Slösung von allem religiösen ^ult hat in Frankreich einen neuen standesamtlichen Alt entstehen lassen: die Taufe ohne kirchlichen Ritus. In Ivry bet BarG hat der Bürgeaneisder das Beispiel oazn gegeben, und bald werden « ilmr dir anderen nathnin; denn der begeistrrrr Beifall wird die Kollegen de-5 Mairc Eontant aniporncn, etn gleirb-e- zu tun. Die Feierlichkeit im Festsaale des Gemeindeamt) oon Ivrp gestaltete sich ebenso originell wie würdig, ven Eontant legte bie dreifarbige Binde um die Brust, betrat das Podium Tann befragte et mit feierlicher Snuune: „Rehmen Sie bie Berpstuhrung auf sich, Beschützer des >nndc- zu werden, w. an o? Ihre " Schutzes , • an r r nt -tx-nen Batrn und 'Uatinnai, die ntü einem ,,'Z9tr nehmen die Bflidr au un?!" antworteten. Hieraus na Inn der Mairc da» Sort; seinr innere Bewegung war noä. um ein biß.ion grober geworden, ür bat inne Mitbürger, ihre Jtinbcr ^uib.-Tl'aU) t.-oen Glauben.--, im Kultus der B^rnunit, des geraden Sut.icS, der cbtnibaftigfrü unb ib der Liebe zur Ulrbeü und zur R^vuolik" zu erziehen. Als Herr Eoutant. der übrigen- aucv ein vovu'.äres Mitgl'.ed der 'lanzöstjchn Deputierten kämm er m, vor der JmmrJt iprach, ich'.ug er sich »curifl an d e ctane, und als er „R^ubi.k sagte, dröhnte der Tisch unter sciner Faust. „Gmß an euch," rief er au-, J6M degrei'en. daß Du sozial: Solidanrar da. ^nvwiduu» veredelt un» Die Rane erheb'.'" Rach dieser patbctiidxm Ix- ivTOd fand aber der Maire seine ^mrutlichkeil mteb-'t : ädbeüib vertej er m £n* Täuflinge Dr traditionellen Tragües. Fede Mun.-r err t uverdie- ein V*ndxnf von 30 Frank:» 45 Centime-. Tw Friert c^keit nabm mit der Ab ingung der „Aarsrillaii>^ un: per .^ln'crnationale" ihren Abschluß. • Tu *3 i n ie r ia i f o n de Berliner Hose? ist in vollem c'fange nnd die übliche Ansage zum erstm der HosbÄle ist verö ientlichr worden Am Berliner Hofe besteht die Sille, daß den Tonziesten bei Hofe laniprobnt vor an gehen Sie sind wünschenswen, um nichr zu sagen notwendig garorbai, i:uDein dst zu I'SjÜ geladene T'Ugend vor hi: Ausaadr gestellt wirb, auch ankere als b.r geroöbmubcn, in der laniiuinD: erlernten Tänze auSjuführen. Tie Proben iverde.i geroötniuh im Hotel Kalserhof ober tm stHniglichrn Schlosse abgehalten In Diesem Jahre wirb im Marmorsaale des Schioise rrrrbt. Da finden sich denn oll • r'fähigen jungen Herren und Tain.-n ein, um den letzten »Pli" »u erhalten, - die Tarnen ui Straßemvileite mit Hui, bie Herren „rom Zivil" im Grhnxk. die „vom Militär" im Ikbcrrnd. E» herrscht meist fine erdrückende Fülle und Du ,4edmiidr Xletienn" Der troben. Frau ^äbii'ch-LAollcn. tomglidK* Solotänzer in a. T . hat knn leichtes Amr. eil bc» munter kack-enDe unD mauDemtv fungc Bolk zur ..ÄtDeit" aniuhalten, sich Gehör unb Auwrtttt zu verichasiev Dre Änücrin uuereiiien tc Si tanzen!! Taut io ein ganz ungebildeter Fuß! Und freundlich llcheln müssen Sie in der Gavotte, kein Gesickk machen, al- sollten Sie gleich hingerichtet werden"' Und zu den Herren: ,.Hie tanzen , nach Balzer- und Polka- Melodien. Einen richttg'n Wiener '3a(vr gibt e- nicht, »ogai die „Schöne blaue Donau" wird rn Galopp Ternvo erledigt! Noch strenger veroönt ist alle» ..üinkShemm'^Tanzen. Bersehen. Vergeßlichkeiten Kommen natürlich» vor, aber wer «ich etwa durch lockende Straußsche Stange verleiten laßt, vom schnellen (Kolopp in den wiegenden DalzcrUtkr su fallen, dem hopft alsbald wvbl- wollend ein .SercnujnunmtiiLc uD c Kaunnerl-err vom Dienste auf die Scknllter, um ihn aus holten Träumen in die ernste Wirklichkeit zurückzurusen • Hnmor des Auslandes. „Ich denke," sagte der Zimmerherr am Ende feiner Keinen Auseinandersetzung mit feuvr Wirtin, „Sie werden mit gestatten, meine Sachen mit mit zu nehmen." — „Tut mir leid, war die Antman, „aber Ihr anderer tragen ist noch nicht wieder Da von der Wäscherin." * Die Liebe Macht. Freundin. „Ich bin fest überzeugt, daß tn deinen Bräutigam weniger lieben ivürdeft, wenn et arm märe!" — „Durchaus nicht! Ich würde ihn bloß nicht heiraten!" * Eine schlechte Fiaut. A. „Ich kann meine Anzsige und Stu-Tel fertig kaufen, oll. > paßt mir." B.. „Eie GMu4- lidjer, ich wollte, da- konnte ich auch, aber da-» cinnge, wa- ich fertig kaufen kann, ist mein Regenschirm." Stieme TagcedirontL In Ehrenlr»ederodori m Sachsen wurden schwatze Pocken feiiqcfiellt. 15 Personen sind erkrankt. Ter katholische Stadtpsarr.. Bauer in Schramberg in Württemberg wurde wegen jütlicher Verfehlungen verhaftet. Ter gioBe Bahnhof in Gent i" gefiem vollftänbig ntebergebtannl. In (Siebenbürgen bedrohen infolge der strengen Kaste Wölfe skt-arenweijc die Dörfer und bringen selbst in die Skädie cm. Aus zahlreichen Cilcn kommen Nachrichten übet gefährlich« Begegnungen mit Wösten. Ter fluchtige Kanzlist der deustchen Gesandtschast in Santiago de Ehile, namenö Beckert, der den Gelandtschaft^diener ermordet und 25 000 Biaster unterschlagen hatte, ist m Ehillan verhaftet roecöeiu Tie Cholera ist m Petersburg wieder stark im Steigen. 89 'Dleueifionfiuigeii unb 11 TodeSiälle sinb zu verzeichnen. In oen Ho'pitälern liegen 383 Erkrankte. Der 100. Geburtstag Lincoln-, de- ehemaligen ÜräftDenten von 'Jlnterifo, wird im ganzen Land« festlich be ian^en. Tie schönste Feier fand in Hobgen ville (etaat Äentutfn) statt, wo Roosevelt den GiunDstetn zu einem zur Erinnerung an Lincoln zu errichtenden Gebäude legte, oa» zum schütze Uä Blockhauses dienen loU, in dem Lincoln geboten wurde. Roofoeit bielt hierbei eine .Hebe, in der er aus die Bedeutung und Do4 staatSmannische Wirketi hin wies. EittgcsanSt. (Für Form und Inhalt all. i uuur tunet Rubrik ü hendco 2lrttkel übernimmt die Redaktion d.ui 'liub.ihim gegenüber keinerlei Beran ttvorttutg.) Tas Eingesandt dc- Herrn M. K. veranlaßt mich, von meiner Absicht, auf eine Erwiderung von fjüaltemrfratifdrr Selle keinesfalls weiter einzugeben, doch abiukommen unb Darauf noch folgerns zu bemerken. 5fu seinem Ern gesandt erwähnt Herr 5t gor nicht bc* ersten Zatz Dee tr.-tnigcn, in dem ich sagte, daß, wnt ei fo oft aus i'ozialDeuwkrarifcher Seite der Fall lläD durch bte eigene Vrrfse rote ..Borwärto" und .^ieioziget BolkSzenung" zu bewesicn sei, UruvabdKÜai, auf ivzialbemoktatischer Selle .u Gatitcilen, Dai Gegm-M gegenüber aber Wahr hellen zu llnwahr- heilen gestcmveli wüttzeu. — Herr St. wird von Der Richagkeit dicser Angabe überzeugt sein und ich überla'se es ihm, sie nach Beliedeu auch auf ''ein Eingriandt anruwenden Daß auch ix Betdrehungen tnel geleistet mitb, scheint Herr K ja auch zu wisse». H. LI»gharbt handel» — Tie elektrische So 11 bc hn KöknTüsselborf. Tie Allgemeine Eleürizitäts-Geselljcha t unb Die Siemeno-Schucken - Werke haben ein Gesuch em Ausführung einer elektrischen Boll- bahn zwischen Köln unb Tüsseldvrf cingcrrixtt Taü Troidt bat an sich bei Der zuständigen Behörde eine günstige Ausiwhme pfhinDen, vorläun-i läßt es sich ledoch noch tücht abiehen, * nutzt der Staat als llnr rnfhner in Frage lonimt. Tie Erwägungen über Das Broiekt bemibe* sich noch völlig im Anjanas stad uue, so daß von einer Eillschridun^ noch, nicht die Rebe |cin kann, titg.-feben hiervon find auch in nnanzicllcr Beziehung viele Fragen noch ungeklärt. So handelt es sich vor allen Dingen darum, tau aenügendr im anstelle Unter stüming Der in Beacht nicnD^n StaDtc — die (lleleyc bei Bahn sollen juh di.' in die Stadt, hinein etüreden - sicher zu udlcn. Die Bahn an sich l t vollstäillig alo mit zwei Gletsen geDacht, auf der r.ne größere Schnelligkeit 1*t Züge al* auf ben bi*h k,e. des ehemaligen e'W begang- wt Kentucky) M, ir (itiiuietutifl an ;um ScMdS rourte- ebeuiung und das Nutz- uni Breinihlilj-Vcrsteigeraiig. Königl. Oberförsterei Krofdorf. Montag, der 22. Februar, Bonn. 10 Uhr kommen im Freund'schen oaale in Krofdorf zum Verkauf: Schntzbe;. Waldhaus, Distr. 31, Aßmannsheiliger Wald: Eichen: 30 Stämme dou 15—31 Zt>n. Din. und 9,5 Fm., 6 Rin. Schrchtnutzh., 9 Rm. Scheit, 17 Rin. Knüppel, 27 Rm. Reisig. Buchen: 12 Stamme von 30—39 Ztm. Tin. mit 6,2 Für., 8 Rnr. Rollen (Felgenholz), 327 Rn,. Scheit, 107 Rm. Knüppel, 487 Rnr. Reisig: Fichten: 1 Rnr. Scheit. Dislr. 38, Iunkernslrauch: Erchen: 8 Stämme von 26—37 Ztm. Dm. und 4 Fm., 3 Nm. Schichlnutz- holz, 7 Rnr. Scheit, 2 Rm. Knüppel, 25 Rnr. Reisig. Buchen: 113 Rm. Scheit, 84 Rm. Knüppel, 400 Rm. Reisig. Distr. 41, am alten Waldhäuschen: Eichen: 1 Rm. Schichtnntzholz. Buchen: Beschwerden gegen die Rechtsgültigkeit dieser Wahl sind spätestens zum 10. März ds. Js. bei der Bürgermeisterei vor- zubrmgen. Während dieser Frist liegt das Wahlprotokoll im Bürgermeistereigebäude, Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 15, zur Ein- Ketrannlmalyllng Dctr. Gesechtsvüißiges Schüßen mit sclmrfer Munition. Seitens des 1. Bataillons, Infant er ioRegiments 9er. 168 findet am 16., 17., 18., 19. und am 23. und 24. Februar 1909, ledesmol von 8 Uhr vormittags bis 4 Uhr nachmittags gefechtsmäßiges schienen mit scharfer Munition iin Gelände bei Gambach mit Schußrichttmg von Höhe 190, südlich des Bocken Heimer Baches, gegen bcu Silber-Berg statt. Das für den Verkehr gesperrte Geläirdc wird begrenzt: Im Südeit durch die Straßen Butzbach-Oberhörgern. Im Westen durch die Maiu-Weser-Bahn. Im ytorbeu durch die Straße Lang-Gvns-Holzhcim. Int Osten durch die Straße Holzheim-Gambach. Die als Grenze angegebenen Straße,:, sowie die genannten Ortschaften dürfen Betreten werden, jedock) muß das innerhalb dieser Grenzen gelegene Gelände 1 Stunde vor Beginn des Schießens bis 1 Stunde nach Schluß desselben von iedem Verkehr frei bleiben. Die in Betracht kommenden Großh. Bürgerineistereien werden angewiesen, das Schießer: auch in ortsüblicher Weise — durch die Ortsschelle — zur Kenntnis aller Einwohner zu bringen und die Belanntmachung am Tage vor dem iedesmaligen Schießen rurchmals zu wiederholen, auch die Einwohner atrzuhalten, den Weisungen der ausgestellten Posten Folge zu leifteu. Gießen, den 10. Februar 1909. Groyherzogtiu-es .nruiönint Gießeit. Z. V.: W e l ck c r. sr® ÄS Mraul -E toi sagte, i[ rmd duüh 6.3 I ItW (^LggUH^ it y.QabW' ie N’gJe Frag§ iehung äirunt, c#i> d°. ä Kclranntmachung. Betr.: Feldbereinigurrg üt ter Gemarkung Göbelnrod. In der Zeit vvm 16. bis einschließlich 22. Februar 1909 liegt aus Großh. Bürgermeisterei Göbelnrod die Berechnung des Bestandswertes der Privatmaldungen, die bei: Besitzer wechseln nebst zugehörigem Kommissionsbeschluß zur Einsichtnahrne der teiligten offen. Einwendungen sind wählend der: angegebenen Zeit bei Großh. Bürgermeisterei Göbelnwd schriftlich cinzureichrn und zu begründen. Friedberg, den 10. Februar 1909. Der Großherzogliche Feldbereinigungskommissär: .fcirnberger, Großh. äreisamtmann. Z üt £ i"Ä ..Ntc wird M denn ah- l^ten „P^„ ^dervnk. & ^Seiten? “"teilt a.2 .NttubtrnlM «bet und jede imb Was soll 6 le Uten?" anzeu!! Tüs l^eln mLsseä t« Sie glM 5ie tanzen ja Lhre Majestät - Weisheit der ■ MuWolden tnig mb bann M \ am Berliner liße ä la (Sour, Jahren sich 0R Rundiänzen u- und Ak 11. „ 12. = — 7,6 0 C. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Heuen am Sonntag den 14. Februar: Fortdauer der Kälte. Veränderliche Bewölkung, meift trocken. Schatte östliche Winde. OreginaL-DrahtnieLöuttgen. R. B. Darmstadt, 13. Febr. 45 Mann des 21. Pionierbataillons iit Mainz sind auf dem Truppenübungsplatz Darmstadt damit beschäftigt, eine UnterkunftshaNe für Luftschiffe zu bauen, die auf dem sogenannten „Chimborasso" zu stehen kommt. Im Frühjahr sollen Versuche mit dem Drachenflieger gemacht werden. Hoizverfteigerung. AuS bem Gemciudcwnld Krofdorf-Gleiberg kommen Freitag den 19. Februar 1909, vorm. von 10 Uhr ab, bet Wirt Moos- Krofdorf zum Lerlaui: Dislr. 25 b Kopf (Durchforstung von Nr. 1055 an aufwärts) Eiche: 102 Rmtr. Schcn u. Knüppel, 7>,0 Rmtr. Reiser; Bucher 68 Rmtr. Scheit und Knüppel, 65 Rmtr. Reiser; Kiefer: 2 Stämme III. Kl. 2,2 n. 3 m lang, von 47 u. 56 cm Durchm., für Küfer und Schreiner, 5 Rmtr. Scheu und Knüppel, 8 Rmtr. Reiser. Distr. 7c, d Seiles. Eiche: 2 Rmtr. Knüppel, 13 Rmtr. Reiser; Buche: 326 Rmtr. Scheit u. Knüppel, 622 Rmtr. Reiser. Distr. 7e Seiles. Eiche: Nr. 1-16 16 Stämme II. u. III. Kl., bis 50 cm Durchm., 11,42 Fstm. (Werkyolz für Schreiner), 11 Rmtr. Scheit u. Knüppel, 38 Rmtr. Reiier; Fichte: 97 Stangen I. Kl., 42 Stg. II. u. 30 HI. Kl., 6 Rmtr. Knüppel. Distr. 6 Steinbusch. Eiche: Nr. 19—22 12 Rmtr. Schichtnutzholz, 2 m lang. Totalität: Eiche: 26 Rmtr. Durchforstmtgsrcifer, Kiefer: 25 Rmtr. Knüppel, Fichte: 2 Stangen I. Kl. B18/, Krofdorf, den 12. Februar 1909. Der Bürgermeister. Braun. Brtllll- ml!> Nllssholz-Lcl'ßtigeriliig Zm sicher Stadtwald: Drstrikt Gänsweide, Rehträulsberg, Riedköpse, Maurerkasperskovf urd Manenwald werden Douners^ tag, den 18. Februar, vormittags 10 Uhr in Gänswetde am Fichtenabtrieb um 11 Uhr im Retranksverg anfangend versteigert: Scheiter Rm. Bucke 77. Eicke 32, Fichte 8, Kiefern 4; Knüvvel Rm: Bucke 83, Eiche 148. Erle 2. Fichte und Äieferit 22: Stöcke Rnr. Buche 51, Eiche 177, Fichte 102, Kiefern 34; Wellen Stück: Buche 3115, Eiche 4375, Fichte 500, Kiefern 380. Sodann Freitag, de» 19. Febr. im Krepvelwäldchen bei dir. 450 um 10 Uhr anrcurgend: 32 Stück Kiefern-Stämme 35 bis 43 cm Durchnreffer mit 24,41 Fstm. Inhalt. Fichte-Terbstangen 280 Stück mit 10,75 Fstm., 9087 Stück Reisstangen mit 35P7 Fstm. Anhalt, 6 Rur. Eichen dtutzknüppel 2,50 lang. ch, den 12. Februar 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Bu/d Dörmer. Ich habe mich in Giessen als Rechtsanwalt niedergelassen. Mein Bureau ist mit demjenigen meines Vaters, Rechtsanwalt und Notar Justizrat August Metz, Liebigstrasse Nr. 15, vereinigt. 995 Adolf KletZg Rechtsanwalt. Giessen im Februar 1909. Freibank. Scbwcmcsteisch Pfd. 52 Big. tiörbc il Stühle werden schnell u. bitt, geflacht. F. Glöctle, vorm Parthier, Selterswcg 8L lOSZO „üteppdecüen“ v. d. eins bis 5. ö. feinst. Daunen- Decke» w. anges. sowie alte aufgearb. H. E. Schott [°1004 Gieße», ^udwlgftraße 6 II. Nun hören Sie nur, wie’s der Meyer macht! All. Fabrikant.; Pfeifer & Diller, G. m. b. H., Horohheim b. Worms. Goethe,iraße 34. lackt die andern aus. die in der Hochsaison iirfi nickt au helfen wissen, weil das halbe Personal tränt tsl. Fans ächte Sodener fiiib eben ein Mittel par exccllence gegen aste Erkältungen. — Man kaust ne für 85 Pfg. in allen einschlägigen Geschästen, weise aber Nachahmungen entschieden zurück. Kochvorschrift: 20 bis 25 gr. — ca.3 abgestricbcne Esslöffel voll „KOSIfi” (Pepton - Nährsalz - Getreidckaffeel mahlen, mit 1 Liter kalten Wassers beisetzen, kurz aufkochen, 1 bis 2 Minuten stehen lassen, alsdann durchseihon. Man erhält dann ein hocharomatisches Getränk von kaffeeähnlichem Geschmack und beträchtlichem Nährwert (ssu/s Tchiiler Pension» Ein Schüler findet liebevolle Aufnahme mit guter Pension. 1930 Nähere Auskunft erteilt die Geschäftsstelle deo Gieß. Anzeig. Der kauft nllemal zum Beginn der schlechten Jahreszeit für 50 Marl Sodener Mineral; Pastillen — natürlich nur die ächten von Fay, denn Minöerwerliges kaust Meger nicht. Die Pastillen verbrauchen die Angeftellteii, wenn sie erkältet sind, und sie bleiben gesund. Der Svaß kostet nun zwar 50 Mart. Aber dem Alener fehlt fast nie Personal unh er Versteigerung» Montag den 15.d.Mts., nach mittags ’iVj Uhr vcrstcigcrc ich dabirr Walltorstr. 6 (Darmst. Saust 1.1 Uhr, 3 Tischchen, 1 Eßschraick, 1 Lampe, IHausavvtheke, 1 Bier- ierois und verschiedene Bilder. 2.1 Kassenfäirank, 1 Sdireibpult, 1 Bücherschrank, 1 grüß. Partie Schuhivaren, mehrere Pferde u. Wagen, 2 Nahmasch., -vaus- u. Küchengcr. aller Art u. versch. And. zwangsrv. geg. Barzahlg. Versteigerung z.I sind.bestimmt statt. Seivcl. Geriditsvollz. 10995 Kosyr“ statt „Kaffee“ Paris, IS. Febr. Wie der fOiatin aus Mudri 8 berichtet, sei man in dortigen politischen Kreisen mut' mehr der Ueberzougung, daß das d e u t s ch > f r u n z ö s i s ch e M a r 0 t k 0 -A b t o mm cu eine Privat-Angelegenheit beider Nationen sei imb daß Spanien sich in derselben Lage befinde lute England, welches gleichfalls über die Verhand> hingen nicht informiert war. Madrid, 13. Febr. Man erwartet hier das Ein-» treffen des spanischen Botschafters in Paris und Berlin, was zweifellos mit dem deutsch-frairzösischen Marokko-Abkommen zusiunmenhängt. Privatunterricht und Nachhilfe in den Sprachen. Vorbereitung für Moturiiats und Ergänznngs - Prüfungen. Dr. Roese, Oberlehrer L P. Fip 1_ T"> _ 7 Möbelfabrik und kunst- JL JlJL* * *1 cZvxl jtwerbl. Werlatätte für einjcchf. und vornehmste Wohnungs-Einrichtungen. Beste Referenzen. Man erbitte Jubiläumskatalog. Reichste Auswahl in Salons, Wohnzimmern, Speise-, Herren- und Schlafzimmern. Individuelle intime Durcharbtitung. Teppiche, Vorhänge, Linoleum. Lieferung franko jeder Bahnstation. :: Telefon 373 Voranschläge kostenlos und ohne Verbindlichkeit. Ersuche um unverbindlichen Besuch der grossartigen Ausstellungsräume. + + Todes-Anzeige. Heute morgen b'ö Uhr verschied saust nach langem schweren mit Geduld ertragenem Leiden unsere liebe Tante Dorothea Bierau im 81. Ledeiisjahr. Die trauernbeu Hinterbliebenen Familie Karl Jung II Wieseck, den 12. Februar 1909. 01008 Die Beerdigung findet Montag nachmittag '/,2 Uhr von Rabenauerstraße 10 ans statt. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden imb Beianliten bie schmerzliche Mitteilung, daß meine liebe Frau, unsere liebe Acutter, Großmutter, Schlvägerin und Tante Frau Luise Vellmcte geb. Schmidt heute morgen 8 Uhr nach langem, schwerem Oeiden sanft entschlafen ist. Im Flamen der trauernden Hinterbliebenen Ludwig Vellmete. Gleßeu (Nahrungsberg 7), den 12. Februar 1909. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag o1/, Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 1000 Halt! Halt! Sonntag, d. 1-L Fcbr. 09. Heute lomniL all zu Ä00S, Denn da ist ioas feines los, Kappensitzung mit viel Spaß, Nämlich in der Löwcngass' Drum komnlet in die Rcichskcon' nur Es fängt schon an um Punkt 4 Uhr. Es ladet crgebei'.st cm S. 1095, RnWiM 0994 Löweugaffc.________ Der Patent Doppclsch«kUher;cr ist an jedem Ösen anwendbar, erspart circa 50u „ Kohlen bei gleichem Heizeffctt. 1311 Preis ^0.— vis 24.— Ml. Im Gebrauch anzusehen 'Jieuenmeg 20 iöilbclm Dürveck, Spezialgesch. Anfertigung von Frauteu, Quasten, u.Possamenteujed. Art, f. Möbel u. Koufektiou. Reparaturen billigst. [1006 Frankfurt a. M. Mfe Gr. Bockeuheimerstr. 291. Eui gutgehende Schmiede in Gießen 31t pachten gttnrht. Sckrtstl. Angebote mit. 0863 nit^ die Geschäftsstelle des Ozieß. An^. 'fniifniJiotgora timfit l'diön. Kuci-ziiiimcr. LGlcr pnöcii gute PwfiU. Schriftttche Angebot unter 944 an den Greven er Anzeiger erbet. O94ö> Elegautc Dominos billig zu verleih, ^andgr. Phll. Pl. 8, Usi! Schränke Vcrtikobs Kommoden 6*k2enheitskäiile in kompl? Schlafzimmern Schreibtische poliert v. Mk. 33,— an Matratzen mit Keil v.Mk.13.—an Bettstellen v. Mk. 12 — an Deckbetten Kissen billig and gut Sophas Taschendivans best. Fabrikat Grösst.Auswahl billigste Preise langj. Garantie Tische Stühle Spiegel VERGESSEN Sie nicht J. Htmann Grösst. Waren-, Möbel-Vepsandth. Giessen Plockstr. 14/16 _ [fllS'v Diskretion Wagen ohne Firma LUDWIG ALTER Hof-Möbelfabrik DARMSTADT Telephon 35 Gronh. Heil. Hoflieferant lUlierl. Buu Hoflieferant Ausstellungshäuser: Eli$abethen-Str. 34 und Zimmer-Strasse 2 u. 4. FabriKgeb. Klrschenallee 12 En gros En detail Export Tarin IW: . . . GoW. Medaille 5t. Louis 1904: . Gold. Medaille Mannheim 1907: Gold. Medaille Darmstadt 1901: PlaKette Darmstadt 1904: Plakette Darmstadt 1906. Plakette Grösste und leistungsfähigste Möbelfabrik Deutschlands. Konkurrenzlos in Bezug auf Preise, Schönheit der Formen und Qualität der Arbeit Reichhaltigste und ständig wechselnde Ausstellung Kompletter Wohnungseinrichtungen in allen Preislagen. Sämtliche Räume, auch die einfachsten, von ersten Künstlern entworfen. Eigenes Atelier für innen • Architektur Franko - Lieferung Dauernde Garantie Zeichnungen und Vorschläge Kostenlos Dien-tag den I«. Aebrnar 1909: Grosser Maskenball des Deutschen Kellner-Bund Union Ganlmed m bat fcfttid) ßcUbmütftcn Räumen dev Kolosseums Ätnf* Ueherrafdmngcn! vr~ Gruppentanz' -WK «Äcrteeiartcn im L^aroerkavf Mk. 1.—. Lrerrenkarten an bet ebmbftrffr Mk. 1.2A. - Tamcnfarten im yorncrfauf 0.76. Tamcnfarten nn der Abendkasse Mk.l — «nfang des Balle* b.31 Ihr. — riu reäu zablretchem Besuch ladet ergeheokt em _____Der VoMtaDd. fcrtint nute Äblchrift. ** idiriitl. Arbeiten an? Lkbrlstl. Angebote unter (KWil a die wefdidheiieUc ded lsiieh. fliu. 3 schöne Maoken au verleiben. OOKii_______Rordanlane 3, v. Wittvcr mi gutgebenbev Bäckerei umnidjt mit cutuifl. alter. Mädchen oder allcinftcb. Witwe, lucldje L'icbe {u Kindern bat, brtcfltd» ui Bor ehr au treten, zwecks Berhetrai Chcrtcn mit Phoiograobie unter P. J. Jf. < hauptvv't Innernb Sieben.(üiwes Z d) i r m vertauscht, Z t n tf fede» geblieben, iLrsitchc den leberricber und <»nt zurtickzu bringen vorn «Sameinn. Albert:si nuvman« WO' Kolosseum. KINEMATOGRAPH Der ffimft-ffilm Die letzten läge m Pompeji r |H1 gestern Äbeno eingetrossen und wird stündlich vorqezeial werden. Schiachterverein Brüderschaft Sonntag, II. Februar iOW8 Kappensitzung* km beft Derrn Aiicher t^dlenfelleri — freunde und Gönner tdeö Vereins lobet ergebenft em l>*r Vonitand. ttlidic Angebote um. «544 Gesd'ästsn. b. Giei,. Arn. Bedeutenden • Rodeibahn am Schiffenbsrg. § Rk 1500 und Mk «000 iiuf rrtma i l. Hyvotbeken au vergeben. SchrtMiche Än, nn die GeilvaitS OGG Erfolg «zielen .Zirmen oder Bertreter buch den '.Vertrieb von Llacunm- LmilaubungSaiUagen die nn ,,u- n.8ui»lan6 mehr! patentiert sind, ^ngeb. u T. A. 17M1 an «donien itcui k Bögler, "21. Q}., Mbl«, erbeten____________________hv11, ttin flottgchcndcs Kslollialivareiißkichüst mit Delikatessen und VlutidnutL mit* 4 ‘Münnicr Wobuutig, tu bester Borsiadtlaae. per 1. $uh au vermieten, cuvntl. auch <*au«f aä »erkauien. Tafelbc bringt außer ’Bartcrre, noch 2000 Mk. Thttc ein Echnitltche Angebote unter 0K2 an den Giessener Än-etger erbet. Fort mit der Feder! SenfeTbwt Walt Feder nooh 80 Eine interessante Wanderung durch d. maler. Schwarzwald Heden Tag von 2—10 llbr ncoffu. F- Gr. F. Montan, den 15. Februar Zusammenkunft bei .«romerad AI lendorser. B” 7___Tac ttominando. ,3«r Äteuen Wclt^. Sonntag, Den 14. t^ebi 0067 ®ro;,c Koppcn-Litzuvg mit Gratis 4>rciol'crloinun und Arrt Konzert. iro labet ergebemt cin PH. Holmauu. Auf zur Tante! Sonntag den 1 I. Februar 1909 Anfang K Uhr Mappen-Litzung „Stadt Arankfurt" 0W2'_______Babnbosstrasse 13. Mamlion Harlmaon Ludw !c*fr. ß. Samstag, den 13. Februar, abends b Hin 0667 tzrotze Äsppcil-LitzW Saninificnjüditd'ctcin Sonntag, den 14. d. 2?i. 0660 Preis$*ta »i Tanz im ^Leruhardtohaulcr -vuf". ____________Der Borssaud. Birgergeselttll. Sonntan - bcu 14. Februar, nachoiitiags ö Uhr 3u)nuiiucnfuiift im Bcremdlokal ,13 o ft I e I! e r*. Besprechung tt Gesangvrobe. vu Der Borttaud. Sonntag den 11. Aebruar'. Wropr fornmüLflajDcni^imi verbunden mit innuriüiititn Sortrintn mo. ilniang vraua 7 ilbv. LS ladet ergebenft etn (0967 G. iTchl, .^ronorin^. Gegen Belohnung abzugeben '973 SefterSweg 7tk 11. Achtuuu»or. Witz'. Kavven- u. Narrcnabzeichen sind am Eingang des Saales zu hader. XW* Eintritt I Merk -*8 T*"e*n <«*1 "Wt Morgen Sonntag den 14. .ytbtnar 1909: 2 große Vorstellungen 4 und 8 Uhr. Letzter Sonntag an dem das wunderbare Programm auftrbt Niemand versäume dieses wunderoare Promanun anzusehen. I 1 — 1 I hr Frtlhechopprn Kenecrt.^v** ,)m uorberrn Reftaurant Moniert des Damen ritiettrr.^ ♦♦♦ „Bounc Fort.uic" ♦♦ ♦ 8# recht -ahlrcithem Besuche ladet ergebenft ein 101007 A. Kappmann. T i reftor und . "< nbn bet des «vlassetun» Mir Ren._________ kaßhMS $. Wcrmanio Lollar. Louutan Nrefirs PnigjAfSkt!. Ilm zasslrctche Beteiligg. bütet Hl« Der Untctuebmtr. Bei Herrn stiaftwirt Wtlh. Torfeld Wieseck Sonman Großes Preissihitßkll. Uxr zahlreiche Berei aaung bittet 11X6 Ter Unterncbeet. ---7 SamStag, 20. Februar ß/ abends 8 llbr, ’ Masken-hll in Mtcln « Saalbau. nr ltiebeimkarten sind ojoctbe urasse tu boltlidL — Wcgcu <»tnlabuuac karten mriLtn'udrungvon 'Saiten iucuOc mau sich an den Borsitzen den Weit Anlage AD. IIaam!r lllr reisende HOSPIZ Damen erang. Scbwestemhaai, UletMB. ntiuMib I. Neues Stadttheater Glessen. Dircktioa; Hermine Stelegeetter. Sonutag, den 14. i^tbruoT 19c>. «bcnds h Ubr Kleine Prelle! Klein Preisei toniHeiel öon Frau lein (*r na wQUlllu bluldener o.Hannover Der Hnttenbesitzer Schau'viet in 4 flii'iugcn von "icorged Cbnct Anfang 8 Uhr. (pnbe geg. KP/, Uhr Nutzholz-Berkauf. Daß nachverzeichneft, im laufenden Winter bereits gefällte Nutzholz soll auf dem Wege der 5ubmtf’ion verkauft werden. Gebote sind verschlossen mtt her Lusichrist »Holzsub- missron^ und getrennt noch Waldeigentümer btS spätestens ben 22. frcbi’uar, Vormittage 1V Uhr, bei unterzeichneter Stelle elnzutetchen. (Eröffnung bet (Gebote erfolgt am 22. jebruar, vormittag« 10 Uhr, im NalhouS zu 2tch. Die VerkausSbcdmgungen, denen sich die Käufer mit Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, liegen bet Grobherzoglichen Bürgermeistereien zur Einsicht assen. Nähere Auskunft erteilen auf Wunsch die unterzeichnete Stelle sowie die betreffende Grobherzogliche Oberförstern. Da- Holz ist mit der Rinde gchieffen. Wegen Vorzeigung dcS Holze- wolle man sich an die Horsiwarte Text or in Lich und Pauli in ^ang-dors werden. Eichen reichten Riefern beeren rinben C*atn bntben Hainbuche» deftm. fjettm. «Acfhn. «>esrm. Ä1B- ritfttn. defhn. CrbnunaÄnut Salb. Eigentümer u 00 u- mrbr. cm ** Mitten Durchm *2 von DO 59 on . Mitten Durchm S| __-1 von 40-W cm Milieu Durchm. ß von ttü 3B em ’** Mitten - Durchm. 5 von ST> Ä» cm Muten Durchm. S unter ‘JT> cm Millett Durchm. 31 von 4o si« cm ’ Mitten» Durchm. j2 3. RL 81 Ä = (?* Ä = von 25 S cm *** Mitten Durchm inner 8» an Tliltcn Durchm 5 von 40 19 cm ,fc Mitten Durchm £ von 30 :» nn 94 Milten«Durchm * von L 2D cm !** Mitten Durchm X nutet 2T> nn Mitteu«Durchm *2 von S V9 cm. ** i Mitten Durchm jE - e c 81 * e Rollen _ »i von 8n :e an • Mitten Durchm 8 von 8V 29 cm \ Milten Durchm {5 ____ UUpAH^.IQIIIt® «14 *•« s c s $5 1 3 B u/l) Gemeinde kich Gemeinde tanglbarf Lrch, den 11. jtoruar 1909. 2 6 28 186 188 160 46 7 jb 74 - 1» 2,28 1>1 i13 i 9 86 1 44 » 52 1 ISrohhei 0^1 zogl 0,97 tche D 41^ 2 n -eng 10 2 ■ lang Bürger ärmer» 2 1 9 meisteret 13 Lich. 20