Nr. ISO Erstes Blatt 15S.Jahrgang Montag 10.August 19VS »r Htetzener Injciget jereT*^ <2* oejxgöprci»: •rdiemi tcfalirf). außer JgW W Äfr jAk W W monatlich 7b Pj^ viertel- |ä?2'“äb9 ■ I■>< 11I ZI l|4|r llllr I 8K*ä ääX/▼ ▼ 11^VrII |VrWbVW -imsprech '^n'chlüsie: AM KN ÄW Berantwortlich .r b.e Redakk.on 112 für den politischen Testr S» GenerÄ-Amelger für OoerheKen ?s» »anat^mc von Anzeige» V 1 9 *1 u. Land- und „Gerichts- j“ Ä"»“ Rotationserui und Verlag 6er Srübl'schen Univ.-Such- wt» Steinöruierel B. £ird zur gewaltsamen Entfernung der strittigen griechischen I^agge geschritten werden, wenn diese bis dahin von den Itftttern nicht bereits niedergeholt sein sollte. Voraussichtlich wird das internationale Geschwader am R?ienstag in einer Stärke von acht Schiffen vor Kreta voll- Iftrndig sein. Es wird, wenn bis dahin die Kreter den For- !, rangen der Mächte nicht naä)gegeben haben, zu energischen Maßnahmen greifen. Am Dienstag werden wenigstens [ si gen 1000 Mann Landungstruppen zur Verfügung stehen. Menu Truppen gelandet werden, wird man einfach auf ■hn Status zurückgreifen, wie er vor dem 27. Juli bestan- |hn hat. Da die Kreter nun gutwillig nicht an die Entfernung ML griechischen Flagge gehen wollen, wird es wahrschein- kbch zu Gewaltmaßnaümcn kommen. Die kretische Regie- ■tuitg ist machtlos, und sic benachrichtigte die Generalkon- Miln der Schutzmächte, daß ihr Zureden erfolglos gewesen sfei und daß sie nicht in der Lage sei, die auf der Festung Saiten gehißte Flagge zu entfernen. Die kretische Regie- iaitg berief bereits die kretische Devutiertenversammlung tut, um ihre Demission zu geben. Während der Ankunft Aßr Mitglieder der Deputiertenversammlung drang nun int Sonntag abend eine Bande bewaffneter Landleute in Mi> Stadt Kanea und besetzte die Festung, um die Flagge schützen. Auf Anordnung der kretischen Regierung zogen Bern nachmittag Militär- und Gendarmeriepatrouillen ■ml) er, um die in die Stadt eingedrungenen bewaffneten USquern zur Auslieferung der Waffen zu veranlassen. Auch Die l90Ö=3at}rfeier der Schlacht hn Teutoburger Walde Mtbc Samstag abend im Ralbanse zu Detmold feierlich er- Rifflet. Unter den Erschienenen befanden sich einige Mitglieder Familie von Bandel, Vertreter des amerikanischen Naticmal- luvdes, Vertreter der Großloge „Ordens der Hennannsöhne" tm 6:pe des Eheruskerfürsten selbst, der mit einer (Streitaxt, dem thelm unb einem reichgeschmückten Schimmel inmitten einer r germanischer Edler daherritt, unb Thusnelda, die aus t Son sechs Rindern gezogenen Wagen unterm Eichbaum rte, ferner der Wagen Walhallas und der Metbrauerei. Der Wagen zeigte den Bildhauer von Bandel, den Schöpfer des rannsdenkmals, seine Kunst ausübend. Den Swlutz bildeten sche Landleuie in Trachten aller vergangenen Jahrhunderte 1s auf den heutigen Tag. Der Zug, der in schöner £h:bnimg vÄeizog, und sich durch die einheitlich ausgefuhrten Srolturne kuszeichnete, war von lebhaftem Beifall der Zuschauer begleitet, festem nachmittag fand ein Fest auf der Grothenburg am Der- vMn-Denkmal statt. Bor dem Fürstenzelt, worin der Fürst vit» die Fürstin zu Lippe Platz genommen hatten, hielten alt ssrmanische Krieger die Wache. Nachdem Wagners KaNermanch »erklungen war, betrat Oberbürgermeister Wittie die Redner tilüne, um ein Hoch auf den Kaiser, die deutschen Bundesfursten vil> die freien Städte auszubringen. Nach ihm betrat Professor Dr. Hans Delbrück-Berlin vi Professorentalar die Denkmals stufen und ergrm das -wrt sur Festrede. Er nannte den Reichtum seiner Geschichte das chstbarste Stück aus der Schatzkammer eines Volkes. Leoner gab ötte geschichtswissenschastliche Darstellung der Hermannsschlacht, ferm dritter Tag einige tausend Schritte vom Denkmal entfernt n der Döhren-Schlucht durchgekämpft worben sei. Delbrück lIlog sit einem Hoch auf bas deutsche Vaterland. Die Veriamntlung ummte „Deutschland, Deutschland über alles" an. ^m Namen ser Großloge der Hermannssöhne im Staate Texas brachte vennann Fabian ein Hoch auf die deutsche Eimg- at aus. Herr Schmidt überbrachte die Grütze von 2/_> -i tu tonen des deutsch-amerikanischen Nationalbundes. ~ Un Die .e:er vor dem Denkmal schloß sich die Darstellung des tfeftlpiel» die gesamte Presse Athens rät den Kretern bringend, sich in das Einzichcn der griechischen Flagge zu fügen und dadurch ihre Willfähigkeit gegenüber den Ratschlagen der Schutzmächte erkennen zu geben. Die Presse betrachtet die letzte Note der Türkei an Griechenland als einen Beweis für die Mäßigung der Türkei und deren friedlichen Gesinnungen gegenüber Griechenland. Neben dieser besonnenen und gemäßigten Haltung Griechenlands nimmt die provozierende Haltung der Pforte etwas wunder. Die „Liberty" hat die Pariser türkische Botschaft über den griechisch-türkischen Konflikt befragt unb folgenbe Erklärungen erhalten: Wir kennen ben genauen Text ber neuen türkischen Note nicht, wir wissen nur, baß sie in energischen Ausbrücken abgefaßt ist, und daß sie von Griechenland formelle Versicherungen bezüglich seiner zukünftigen Haltung Kreta gegenüber fordert. Man wird nicht ableuanen können, daß wir großes Entgegenkommen gezeigt haben, aber wir sind an der äußersten Grenze der Konzessionen angelangt. Die Ansicht, die Hilmi Pascha vor 14 Tagen ausgesprochen hat, besteht noch heute unverändert. Die Türkei wird niemals erlauben, daß Griechenland seine Hand auf Kreta legt, lieber wird die Türkei zu ben Waffen greifen. Als wir am Tage nach ber Erlangung unserer Freiheit in die Tlo- tretung Bosniens und der Herzegowina an Oesterreich-Ungarn einwilligen und die Unabhängigkeit Bulgariens anerkennen mußten, befauben wir uns in einer Zwangslage Wir hatten bamals vollstänbig mit unseren inneren Angelegenheiten zu tun. Heute aber liegen bie Verhältnisse anders. Wir haben vor einigen Jahren Kreta Europa in Verwahrung gegeben, jetzt verlangen wir unser Depot von den Schutzmachten zurück und das ist recht und billig. Mit dieser Forderung steht unsere Regierung nicht allein, sondern sie hat das ganze türkische Voll geschlossen hinter sich, durch welches augenblicklich ein wahrhaft patriotischer Hauch bindurchweht. Freilich erscheint die Lage ziemlich ernst, hoffentlich aber führen die Ereignisse nicht zum Kriege unb hoffentlich läßt Europa Gerechtigkeit widerfahren unseren Forderungen, welche gerecht sind. Der Konstantinopeler „Turquie" zufolge wurde die definitive Antwortnote der Türkei nach der Beratung des Großwesirs mit den Ministern der Finanzen, des Innern und der öffentlichen Arbeiten beschlossen und sofort nach Athey telegraphierr. Der.Minister des Aeußern wurde später davon in Kenntnis gesetzt. Die Pforte fordert in der Note Griechenland auf, obwohl es ben freunb- schaftlichen Erklärungen unb ben Fricbensversicherungcn Griechenlands vertraut, formell und offiziell zu erklären, es sei an der Kretafrage nicht interessiert. Die Minister berichten auch über die Mitteilung an die Schutzmächte. — Anschließend führt das Blatt aus: Wenn die Großmächte einem bewaffneten Konflikt Vorbeugen wollen, so müssen sie die bona fides Griechenlands garantieren und mit der Türkei über ein definitives Autonomiestatut für Kreta ver- handeln. Das Amtsblatt veräffentlicht fortgesetzt Depeschen über Kretaversammlungen. -Der Korrespondent der „Temps" in Konsdantinopel telegraphiert: Er könne versickern, daß, wenn die Antwort „Hermann ber Cherusker" von Webeler in ber uralten Um- nxillung bes Hünenringes. * — Die Lieblingsbüchereiner Kaiserin. Kaiserin Katharina II. von Rußland ivar eine eifrige Leserin. Man hat unter ihren Papieren im Schlosse Zawlowsk einen Bries gefunden, ben sie am 25. April 1786 an ben Großfürsten-Thron- solger Paul und an bie Großfürstin Maria Feodoronma richtete. Er enthält eine Liste ber Autoren unb ber Werke, bie bie Kaiserin am liebsten las. Das Dokument, das nicht uninteressant ist, beginnt mit folgenden merkwürdigen Worten: „Wenn jemand von Euch, Mann, Frau ober Kinder, die schon geboten find oder noch zur Welt kommen dürften, sich von bem, nxtd ber beiliegende Katalog enthalt, in Versuchung führen lassen sollte, wirb man mir es sofort berichten." Folgt ber Katalog. Zuerst Voltaire, unb zwar ber ganze Voltaire: bie Kaiserin schreibt ausbrücklich: „Es ist auch nickst die geringste Kleinigkeit ausgenommen, denn wenn man etwas ausschließen will, schließt man zunächst das langweilige Genre ans, und dieses Genre, das schlinmtste von allen, ist bei Voltaire nicht zu finden." Leider — so schreibt Andrs Beaunier im „Figaro" — ist der Begriff .Langeweile" nicht für alle Leser der gleiche, und „Cieervs Geschichve von Middletvn", die bald hinter Voltaire genannt wird, dürfte wirklich nicht nach ledermanns Geschmack sein. Monwsguieus „Geist der Gesetz^' ebensowenig. Aber nun »um Theater: Corneilles Tragödien, „weil sie den Geist erheben unb stärken, vor allem „Cinna" . . . Andere Theaterstücke werden nicht erwählst. Von Romanen sind genannt: „Die Prinzessin von Eteoe" von Frau von La Fapette und dann der „Papsan patvenn" von Marivaux. Weiter die „Annalen" des Abbe von Saind-Pierre, zwei kleine Bände, „ein ganj vvttrenliches kleines Buch". Dann die Briefe der Frau von Ssvignä. Und nun sehr ernste Sachen: „Malog über den Getreidehandel, von bem Abbs Galiani; Sullps Memoiren: Politische Berichte von Necket: Bahles Wörterbuch: Lockes Buch über .Kindererziehung: Die fibmmentare über Englands Gesetze von Blackstone: Traktat über die Polizei, von benr Polizeikommissar Ca Mare: Geschichte Karls V., von Robertson: Geschichte ber Sizma von Schottland, von demselben: Geschichte Englands, von Hume. Und .dann Bogetius Renatus, Tacitus, Buffon, „Die Träumereien" vom Marsäiall von Sachsen, Fontenelle, „Die Memoiren" des Kardinals von Netz, Marmontcl usw. Zuletzt die „Memoiren über China". Die Kaiserin bemerkt hier: „Ein Gegengift gegen di' -u starke Voreingenommenheit für europäische Ideen". Tas sind Büchet, die Kaiserin Katharina II. von Rußland zu lesen pflegte, bevor sie am Abend zur Ruhe ging. — Kleine Chronik aus Kunst und Wissenschast. Der ordenttiche Proieiior der mediziinscheil Fakullär unb derzeikig-r Rektor der Unioerfiiät München, Geheimrat Doktor von Bollinger ist Samstag abend g e st o r b e n. Griechenlands auf die neue türkische Note nicht befriedigend ausfalle, ber diplomatische Bruch zwischen der Türkei und Griechenland unmittelbar folgen iverde. Die Session bes türkischen Parlaments ist bis zum 21. August verlängert worden. Auf einem Bankett, das gestern von Offizieren zu Ehren deö Generalissimus Schewket Pascha veranstaltet wurde, wurden kriegerische Reden gehalten, welche hier viel kommentiert werben. Selbst wenn die Intervention der Mächte in Kanea zu einem prompten Resultat führt, so schreibt der „Temps", bleib't als ytoßer Brennpunkt bestehen die türkische Note, welche von Griechenland eine formelle Erklärung bezüglich Kretas forbert.\ Die Haltung der Türkei ist natürlich nicht ohne Wirkung auf die Stimmung in Athen geblieben. Auch dort ist oie Stimmung jetzt nicht weniger erregt, als in Konstantinopel und zwar ebensowohl in Offizierskreisen, wie in der Bevölkerung. Der Berichterstatter des „Temps" in Athen drahtet feinem Blatte, die neue türkische Note hat hier Aufregung hervorgerufen, die um so gerechtfertigter ist, als man hoffen durfte, daß diese versöhnliche und gemäßigte griechische Antwort auf die erste Note dem türkischgriechischen Konflikt beendigen und die beabsichtiatc Detente in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern herbei führen würde. Gegenüber den neuen Forderungen ber Türkei scheint die Haltung der Mächte für die Zukunft festgelegt. "Da bie Mächte seit zwölf Jahren baS Sck)icksal Kretas in die Hand genommen haben und da sie dürft)! die Note vom s2higuft 1906 ba-3 Interesse anerkannt haben, das der König der Hellenen immer an dem Wohlergehen Kretas nehmen muß, so erscheint bie Forderung ber Türkei, baß Griechenland» auf jedes Interesse in Kreta verzichten soll, als gegen bie Machte selbst gerichtet. Den Mächten steht es zu, zu intervenieren, um der Beunruhigung ein Eiibe zu bereiten, bie bucch bie agressive Haltung der Pforte hcrvorgerufen worben ist unb diese Intervention darf nicht verzögert werden, ohne die Interessen des Friedens zu gefährden, den Europa auftecktzuerhalten bestrebt iftz England und Zapan. Völkcrbündnisse gleichen Vernunftehen, die im beiderseitigen Interesse zustande gekommen sind, ohne daß allzuviel gegenseitige Liebe vorhanden ist. Ein krasses Beispiel hierfür bietet oer seit Jahren bestehende Zweckund Frankreich und Rußland, zwei völlig entgegengesetzte Staatengebilde, und es wird niemand behaupten wollen, daß die beiden Kontrahenten einander sehr ins Herz gcschwssen hätten; ja es ist sogar eine große Erkaltung zu verzeichnen, das Verhältnis, das einst infolge des Teutschen-Hasses recht intim ivar, ist ein überaus lockeres geworden und nur die bittere Notwendigkeit hält beide zusammen. Eine recht ungleiche Ehe ist auch das englisckf-fapanische Bündnis, oessen Absckjluß seinerzeit so großes Aufsehen erregte, ohne daß das daraus erwartete Resultat jemals eingetroffen wäre. Bei beiden Alliancen hat man auch die bekannte Beobachtung gemacht, daß die intimsten Bündnisse gerade bann versagen, wenn es barauf ankommt. Im russisch-japanischen Kriege hat Weber Frankreich ben russischen Verbündeten unterstützt, noch England bie Japaner unb auch sonst sind verschiedene Vorfälle zu verzeichnen gewesen, in denen sich die Verbündeten im Stiche gelassen haben. Während trotz alledem mit dem Zweibund noch aus Jahre hinaus zu rechnen sein wird, scheinen dagegen bie Tage des englisch-japanischen Bündnisses gezählt zu sein, da diese Gruppierung sich überlebt hat unb ben neuen Verhältnissen auf bem Gebiete ber Weltpvlilik kaum noch entspricht. Hervorgegangen war dieses BündniZ aus bem beiderseitigen Gegensätze zu Rußland, welchem man auf diese Weise in Asien einen Hemmschuh entgegenfteHen wollte. Die Zeiten haben sich aber geändert, Rußlands Macht in Ostasien ist wohl für alle Zeit gebrochen, während anderseits Großbritannien nunmehr die besten Beziehungen zu seinem früheren Mvalen, Rußland, unterhält. Dazu kommt, daß die Japaner in Ostasien immer weiter Vordringen und unter Beseitigung der europäischen Mächte die Alleinherrschaft im fernen Osten anstreben. Unter diesen Umständen hat eine weitere Aufrechterhaltung des cnglisch- japanisckfen Bündnisses nach feinem Ablauf feinen sonderlichen Zweck. Ueberdies ist das Bündnis mit Japan in England nie beliebt gewesen, namentlich in den Kolonien, weil man dort richtig folgerte, daß Japan, nachdem der Zweck des Bündnisses erreicht worden, genau dieselbe gegensätzliche Rolle einnehmen werde, die Rußland so viele Jahre in der Politik ber englischen Großmachtstellung gespielt hatte. In den Kolonien fehlt es sogar nicht an Stimmen, die ganz offen behaupten, die weitere Aufrechterhaltung des Bündnisses werfe der englischen Politik nur Steine in den Weg, nachdem sich Engstiud durch ben Vertrag mit Rußland feinen alten Besitz gesichert hätte. Daß man auch in amtlichen englischen Meisen der Alliance keinen allsugroßen Wert mehr beimißt, beweist das Auftauchen der Meldung, daß England demnächst das seinerzeit aus Ostasien zurückgezogene Kreuzergesckjwader wieder dorthin entsenden werde. Die Nachricht ist zwar von der Admiralität dementiert worden, aber selbst in England glaubt man diesem Dementi nicht so recht, sondern hält eine derartige Maßnahme für einen Akt der Notwendigkeit, namentlich im Hinblick auf die australischen Besitzungen, die unbedingt eines starken Schutzes durch englische Kriegsschiffe bedürfen. Angesichts des unbestritten vorhandenen Gegensatzes zwischen Deutschland und England tonnte es nun für uns vielleicht zweckmäßig erscheinen, in ein engeres Verhältnis mit Japan zu treten, aber was für England hinsichtlich Japans gilt, das gilt auch für uns, denn alles» Streben der Japaner geht darauf hinaus, den europäischen Einfluß in Ostasien gänzlich zu beseitigen, und nnr würden uns bei einer allzugroßen Freundschaft mit Japan im Hinblick auf unsere eigenen Interessen im fernen Osten nur ins eigene Fleisch schneiden. Aus Siebt und fand. Gießen. 16. ftuquft 1909. • • Ein kaiserli(her t-nadenbewei-. Aul b reffen Beseh! 6. M des Äaifer« ift die V e i b To m pdmr ('Mrcbnuibrn durch schienen kunstgerectu gestützt. Biu hmflOi gestillt, binftlid) die Vlmtun, wieder zu ertrugen gesucht usw Eme andere Abteilung hatte inzwischen in berritücbvnbcn (Hüter wagen Einrichtungen angebracht, um bte Verwundeten so unter bringen zu können, daß ihnen ine während der fahrt iinvelm- id lidm Stös'e möglichst wenig schaden konntetr. In iedem (^ütrr wagen wurden H Tragen an I oben euer gelagerten Balken nn Seilen ausgehängt Tarnst ine Schwankungen während der nährt vermieden werden, waren oben an jedem der 4 Anhängefeile (hie zu zwei unter <• zn"s'!eng'sch,iltel Diese Einrichtung in Werbin uit ; -u. der Urspannung mit dem Bo mribung seitlicher Schwankungen und den besonder» zu diesem Zweck angesertigten Aushängeseilen ist eine Ersrnduwt der Kolonne (sie zeichnet sich vor den vielen anderen im Gebrauch beurwiuben und zumteil offiziell emoefübrten Systemen durct, größte Ein -.ul und IWln t'f’it < Teil der Manns.hasten mit Verbinden der Venvundeten, rin flemerer Teil nut Eurbanen der Ü?agcnmg»uorndrfii ngen in den lHutenoagen beidxiiugt war. baute ein anderer Trupp nxiten aus allem möglichen gerade zur Berfchnoig stehenden Material ■ tonnen wird em .tivtzei Wert beigelegt, da ia nicht immer Ira gen in genüitender Zahl vorhanden fein können So wurden denn Tragen t>mi Stangen. Brettern, Latten. S.nfm, Stroh usw her neinllt, die alle möglnlxm .1 marm. boö die Venvim beten gejahrlos transportiert werden koim ■ stwö in größter ?)hihe und silkarbeit erwlgte, nnnbe der Zug durch die Waitgiergkut hindurch bi» etnxi in Holie von Klein Linden gefahren Dabei konnten die Amvest-nden beobachten, daß Schwankungen der unter,relnachten Berichten saft auSge ■ cv maW den Dank »ur tbrr unei.inirtur.i.ie a an Dienste der Nächstenliebe au? und betonte Haupt' acht ich. daß neben brr Bereitwilligkeit tedes Ern reinen, etwa» gute» zu leisten. n . . ort in ter. Aiwlomiedzener 'Silier. Ma •rnarü und d, u übrigen Vub: :: aber tu du minder Lob iui die guten Leistuiutcn der stplonne ge Inline Der Hebung hatten neben einer Anzahl Vertreter von Smtyn und Behörden eine große Zahl frruhqrr Zuschauer detgewohnt — Dankbarer Arbeiter. Ein hiesiger schreiner- meister stellte vor eiitiflen Tagen einen zugereisten Ok hilf en ein Heute falb bemerftc er. daß aus feiner Derkstatte ein fast neues Iahrrad und mit ihm der neueingestellte Ok- Hilfe ücrfduvunben tvar Das Rad tr«igt die fabritnummer 193/83 453 und die Markt .^IltiS". — ZärtlicherGatte Am Säeuenweg kam eS gestern abend zu einem Auflaus, den eme bekannte Persönlichkeit dadurch Kervorrief, imß er seine Krau auf offener Strafte schlug Passanten rrgriffen die PaNei der Iran und die Polizei nahm den zärtlichen (.Hatten fest, sonst wurde ihm (über eine Tracht Prügel verabfolgt worden sein -r. Leihgestern. 15. Aug. Der Wetterau-Lahn- g au - Sänger bun d feierte beute an der.RindSmüble* sein Bundetzfest. Bon nah und fern waren die Iestteilnehmer herdeigeeilt. Nachdem gegen IS'/, Uhr nachmittag« der Empfang der einzelnen Vereine erfolgt war. fand um 1 Uhr die Generalprobe der Maftenchörc statt. Hieran schloß sich em ziveistündige« Konzert eine« Teiles der Gießener Reg,, ment-kapelle, da» s.ch recht genußreich gestattete. Lee zweite Teil de« Nachmittag« war im wesentlichen dem Gesang gewidmet. Den Begrüßungtzchor: .Gott trüge dich' halle der Gesangverein ,Eintracht'-Leihgestern übernommen. Dte ,m Lan'e de« Nachmittag« unter Leitung de« BundeSchormeisterS N.'usiklehrer Gernhardt-Gießen zum Vortrag .fbroefcten Massenchörr: »Brüder reicht die Hand zum Bunde", .tialb» grufe* von Gernhardt, .Taheun' von Geller und ,Wer hat dich, du schöner Wald* von .Mendelssohn, fand.ii n Beifall. Auch die von den BundeSvereinen .Germania'- Großen-Linden. .He,terke,f-Annerod. ,2tetzer>otef-LoLar. ,Germania'-Lollar, ,Germania*.Großetb-Buierk. ,c ntrachf. Leihgestern, .Germaaia*-stirch^Sn«. sowie einzelnen Gast, vereinen zu Gehör gebrachten GefangSoorträge trugen weient- l'ch zur Verschönerung de« Nachmittag« bet und legten davon Zeuqm« ab. daß auch ohne Gefangd-Wettstmte in den em» jelnen Vereinen etwa« geleistet werden kann. Tie Zwischen« saufen wurden durch Mustkvortiäge und Tanz aus« hefte auSgefüllt. --- LangSdorf. 16. Aug. Am 19. August d«. I«. verden 2 5 Jahre vollendet fein feit dem Tage, an dem Mehrer Leid ich al« Lehrer an der Volksschule zu 2ona«dorf angeführt wurde. Vordem hatte er während einiger Jahre eine Schulstelle zu NüddingSbaulen im streife Gießen verwaltet. Ter Anfang feiner Lehrerschaft zu Lana«dor' war ziemlich schwer, weil e« gatt, die nach oeratteten Grundsätzen di« dahin geleitete Volksschule zu Lang«dorf den strengeren .'Infotberungen der neuen Zett anzupassen. Gar manchmal fourbe ihm daher nicht ollem von den Schülern, sondern auch oon weniger einsichtsvollen Eltern der Dorwun übertriebener Strenge gemacht. Tiefe Anschauungen haben sich un Lause dieser 25 Jahre gründlich geändert, und ganz Lang«dors steht heute mit Gefühlen herzlichster Dankbarkeit vor dem Lehr, und ErziebungSwerke de« Lehrer« Leidich. Man erkennt mit großer Befriedigung, wie dieser ausgezeichnete Mann in un» aMöffiger und liebevoller Tätigkeit all seine sträfte dem ge. meinen Dohle zu Lang«dor? gewidmet hat Man gedenkt hierbei nicht ollem semeS amtlichen Dirken«: ihm verdankt. Hand in Hand mit den trefflichen Baumfreunden Mayer und Wirth zu LangSdorf. der Obstbau zu LangSdorf fein erneute« Aulblühen: ihm verdankt die von dem Bürgermeister Vhilipp stähler neu erweckte und organisierte mustergültige ^emeinbebibliotbef, der er in unwandelbarer Pflicht- treue, Opferwilligkeit, Ileiß und Sorgfalt oorfteht. ihre fegen» spendende Wirkung: ihm verdankt der Gefangoerem ,Con- orbia*. den er nach dem Tode de« LehrerS Bach im Jahre 1895 übernahm, fern Blühen und Gedeihen: zu alleroberst ober wird in späteren Zeiten noch geachtet werden sein Wirken für die Einführung der landwirtschaftlichen Naturkunde al« Lehrgegenstand in die Fort» bildung«. und die vorau«gehenden stlafsen der Volksschule, die er in jahrelangem Zusammenwirken mit dem Abg. stöhler-LongSdorf durchsetzte. Bereits hoben das 'anze Großherzogtum Heften, an seiner Spitze der strei» ließen unter der Führung des Prooinzialdirektor« Geheim- >ats Tr. Breidert und deS Schulrat- stleinschuntt. Oesterreich. Meiningen und andere Staaten die Leidich'sche land- ivirtfchattlich-noturkimdliche Lehrmethode, die hiernach von Prof. Tr. GiseviuS weitergebildet wurde, übernommen; aber erst die Geschichte wird feststellen können, von welch float«- lolitisch-bedentender Wirkung die Einführung der lanbroirt- 'chaftlichen Naturkunde als Lehrgegenstand m den Volksschuk« imb IortbilduneSunterricht gewesen ist, w:e au« der Ausübung dieser Lehrmethode eine eminente Hebung de« allgemeinen dllveauS de« landwirtschaftlichen Wiftenv und Der- 'lehenS und als Iolge davon eine ungeahnte Mehrung bei deutschen landwirtschaftlichen Produktion entsprang. Da- rum sagen wir: Nach vollendeten 2b Jahren erfolgreichsten Wirken« deS Lehrers Leidich hat die vermeinbe LangSdoif nicht allein, sondern auch die Allgemeinheit wegen der unvergänglichen Verdienste auf dem Gebiete der Beroll- gemeinerung deS landwirtschaftlich.naturkundlichen Wissen-' untere? Volke« alle Ursache, diese- ManneS an seinem Iubi- läumStage dankbar zu gedenken. ? Weickartshain. 15. Aug. Das seltene Iest der diamantenen Hochzeit konnten beule in voller Rüstig leit Alkbürgermesttcr £*finr Becker II. und seine Ehefrau Llisabetbe geb Skbm-J't begehen. Die JVeicr wurde burch >radr wurde am Sonntag nachmittag 1>3 Uhr unter beu 3tlängen der Sriegervere.rrskapelle. die den Choral ..Ein feste Burg ist unser flott" spielte, unter ?sührung deo Psarrers Irank von Merlau und unter Beteiligung der lanzen t^emeinde vom DohnbauS ^ur zlirche geleitet. Tor: fielt P'arrer Frank eine ergreiienbe sZestpndigt. wobei >aö Jubelpaar vor dem festlich aeschmuckteu VHtar auf den von tlrrem Sohne zur Jeter gefdienften Ruhefesseln Platz genommen hatte. Nachdem die erhebende kirchliche Treier beenbet war. bewegte sich der sresl^g in den Hock'ckftn Saal Tort angetommen. überreichte Piarrer srrank unter Gluck- .wunschen dem Jubelpaar un Auftrage der Cberfircbenbe- höre* eine Bibel. Bureauvorsteher Schis fnie von Gießen übergab als Vertreter deS z^ofth. streisamts ließen dem IubeU'aare alsdann mit einer Ansprache ein von S. Ä. H dem ^roßherzog verliehenes, mit dessen Unterschrift ver- ehenes Porträt und überbrachte die Glückwünsche te» 3kms- aintö z^ießen Bürgermeister Zimmer von iHrünbetg be- lluckwunschte bie Eheleute Becker im Namen deS ftrei«auö- chujse« - Bürgermeister L n o ß von W- gerückt und stießen dort mit der zum -chutze «* fduenener «endarmerti zufammen Tit darrneM machte von der Schußwaffe ^brauch Tab<: harte» Streikenden einen Toten und einen Schwerve rw»«» beten Alo am sumitag abend wieder eine große jk [ammenrottung ftattlanb. erbat die .briNeitnn- um * ubr 20 Min abends von Konstanz eine rrrmpagnie ianterie und ,ipei .i hmrngvr?. bratlaluny», kne 5»*# tag tnd> etntrafen Ire Rude wurde aber se.chrr -nchl rae^r gestört. Eine andere Meldung besagt H:v. ^ettD OicriditbfaaL Cbrmnitz. 15 flufl. Hier bat: nfttn wt £neg$jr:uU Pier Untere ffi>trrr der ft fLmuwnrir 181. In» -'f^"«tS tocorrt Soldakenmißbandlun., urch brauch der 2.imfnxroali ui verantwoNen lex Unkero"'»v-r l erl t st drei 'Xenntr Geiänrnus WQ-rt ".'ißdundlima tr 75 1 mrb Mifdrouch der Ttmütxnxui ui I I Untrrei iHonfr wurde »u vier Xonatm " n un« verurteilt I ^-ren _ bandlun- m 1 > eilen und 'L\ > ' brr Tier ft; » rtduat. Untrrofrurr Eu lisch er dielt wegen 11 ,Wlf rv» ' k^au« brr Tiruftantwlt und rmr« falle« von NißbandttOW ®odxTt 'xittrianrn und der Sergeant Kun'che rotem um Mik;brauch der Tim'r.^rooü unb nn .. ^ll^s von ?kiW nma vier Sodm 9hnttarreft. Lannn und ff ranke nnabe» e dem begwbert. I T te Predigt machte zumal aus bie zahlreichen Xurg&fU erhebenden Eindruck. m Iriedderg, 15. Aug Gestern wollte die ChekL. de« Arbeiter« Jakob Bauer ihre Emder bade» 5 ckmuete bc halb kochendes Basser m die öabewane tr .. . Nasser zum Zuschutten berbeuuholen Al. sie zurück^- - : _ • beit rücklings in das kochende Basser gefallen unb tz,-. sich derart verbrüht, daß eS noch in der Nacht starb C Au« der Seile ran, 16 Aua Brdemnde U» bauten enavren aeaenroüctii brr BadT-.-sfe Dorteloe ?rn ura iv: einen nn< größeren Bahntzos erhalten Ta» stattliche i^rtuubc ur x-.irx- und tn Betrieb genomtnm worden G:i.'s>garven bet SfbrkM» dttei^errveit'rungen erhalten Ter Badnd-' soll etroc 100 Mr» —rter uiXHib gelegt werden, die Un: uoeun-re« »u den Zeigen sind bereit im Änt Der gro» nae Umbau de« V-; eser Bahn ho s« gebt ferner Bollendu". t -nt regen. Ter >os nxtb etwa 600 Meter weiter nördlich Telrqt Tao n der Strotze wurde moa btf 2 Meter bwD c. jrt! und der Bahnkörper jebeben Ein große« BabnL» v-.a-de. -ürersaaippen und bie Unterhibnuiem nach bat Bahnfte g« ' cbeiu --nu; :e - .U v.m l Lkc 0 ber gedenkt man den » Vahnhos tn Betrieb ru nehmen Zu fchkuft der Bahn Snxfbeim üeibenbrx xn Bildet u he t Seser-Badn ein.renchtet werden. r Sobbeima 0 Bicher, 15 Aug Eine große «annnbe au« dem Shr m war heute hier zu'amwi» gekommen, um ein von unimn Pfarrer Tö.ufl wobloorbernr- Iiski 0n « sest zu feiern. Ta« uralte Äuitlan :var U -im Vormittag bi« auf den letzten Plan gefüllt, um dem \ L'rebiarr. Wniionöinfpeftcr Bemmann Lnri'» za loufdxn, ber Beriammlung die Pflicht, an der IVthton m tzunnrkbn. veri legte Ter gemilchte Lbor unter Veit uni seinem Tut«e 26eigel verschönte den Hauptgotte«dienst. Eine roodl tnnl «t ober an Nachmittag am nahen berg »ur Nachfeier »usanimeniekommen Unser Pofaunenchtz grüßte die Iestteilnedmer unb Piarrer stn 1 cper au« Äte 'vrach sodann über die Million «arbeit, ihre straft und ibn» vettor Bemmann bmd> der Veii'e über die Tätigkeit der Leipziger Mission m Ji gegründet 1838). Nach einem Schlußwort de« Cn«pte wurde gegen b Uhr ba* itbön verlaufene Fest gcschlo»sen , baraebotenen Mifi'ion-'christen würben gern gekau't. w,r uoch^ stollette einen angemessenen Betrag ergab Ter Schutzen band ber Tischler brr Stabt Marburg batte Jm einen Ausflug unternommen »n Schreinermerster und lE Schlierbach Der ergangenen Emlabung waren auch viele chMb werksmetster der Stadt dienen gefolgt ss Marburg, 15. Äug. Im Walde bei Mich«GM entstand gestern em größerer Branb. Dir Heuenvetz» der umliegenden Ortschaften beseitigten die Gefahr. (1 Au« dem Scheldetal, 15. Aug. Ten beim Bah» bau Oberscheld—Wallau beschäftigten russischen Po2 wurde der Ausweisungsbefehl zugestellt. An bm Stelle treten einheimische Arbeiter. w. Iranksurt a M 15. Aua Heute wurde r» k deutsche^ Orden«kirche zu Eaw'endau'en bir I>er'r M 600 (übrigen Bestehen« der !trdx gdarrt An«M waren die Vertreter der staatlichen unb städtischen Behörden. I< l’ontirifalamt wurde von Bischof Dominiku« Bitti oon V stMti gehalten, die fastvredigt von Ttmifatntular (Heiitiubrr Äat D Jhiian von Limburg — In dem heutigen S*21acbrid>tcn. ** Darmstadt, 14 Aug. Ta« P r 0 g r a ni in ber ®i Dechn. Hochschule hir da« 6tubien|abr IA)V ld ist eifchie»- Die Nekiorat-überqabe eckolgt am 19. Cftaber d. I Cm tfinltbieibungen beginne» für da« Biniersemester am 14 CfWn 1909 unb für da« Sominerfemester am 11. April 1910; ** fioilehimien unb Hebungen am 19. Oktober 19u9 dei'v. 36. ft. I II _ 3m cinbieniabe 190» (X) wurde folgenden tludferenben i tb ber od.v: • -ten ... a«G eme« Tiplon - .it erte au« Gießen unb Äai! 2krack an« Rau . 5 ^ngemeurroefen: Rarl Pani»« au« Vilbel sMaschinendau): -teg* ciamm au« «ießen l^lektrotechntt). vor I-dört, er ivciß von dein nächtlichen Kampfe noch nichts. Ahnuugs- bcivcit Wächter des Hauses >vohl auch zu>n Fressen frei. Plötzlich a. Ruhr, Giessen, den 13. August 1909. Dortmund, Wambeler Str. 65, Linden 06079 meines - Vaters Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste hat von den 17. d. Mts., vormittags io1^ Uhr, in 4551 113. heute wurde n achscnhausen die Arie Kirche gefeiert Ml städtischen Bchördrir linikus Willi von h ntular Geistlicher $il igen Schnellzug 113 r 1 Kelsterbach eine L Stargard in einer i 'enden mit einer i: . dtasche mit en Mönchshos ultia in sein. Der kürzlich verstorbene Fabrikcnrk Erckens in Aachen zum besten seiner Arbeiter und Angestellten eine Stiftung 100 000 Mark gemacht. ten russischen l zugestellt. Anim Alter von 22 Jahren. Wir bitten um stille Teilnahme. innigstgeliebten Mannes und unseres sagen wir unseren innigsten Dank. Frau Besper Witwe und Kinder. Die Beerdigung findet am Dienstag Dortmund statt. Bei einer Panik in einem Kinematograptzenthearer in S 0 u t l, e a wurde ein Knabe gerötet; zahlreiche Kinder wurden schwer verletzt. Der Leutnant von Wedel.Parlow vom 3. Ulanenregiment st ü r z t e beim Rennen aus dem Truppenübungsplatz Alten-Grabow so unglücklich, daß er die Wirbelsäule brach und bald daraus starb. Nach b cm Genuß von Hackfleisch erkrankte in Erfurt eine größere Anzahl Personen. Acht wurden bereits ins Krankenhaus geliefert. Im Giselasck>acht bei Teplitz ereignete sich ein schweres Grubenunglück. Zwei Bergleute sind tot, einer wurde schwer verletzt. Zn Zürich wurde gestern früh auf dem Hauptbahnho'e der zweite Täter des B a n k r a l, b m 0 r d e s in Fiume, der 21jäh- rige Beter Orlow, verhaltet. Auf der Admiralitätswerst in Petersburg explodierte der Kessel eines Unterseebootes; bisherigen Meldungen zufolge wurden vierzig Menschen verletzt und zwei getötet. In Cherbourg sind etwa 50 Seeleute unter Vergiftungserscheinungenerkrankt. Die Mahlzeit der Mannschaften bestand zu Mittag aus gesalzenen Fischen, die in der Stadt gelaust worden waren, und zu Abend aus konserviertem Fleisch, das die Marineverwaktung geliefert hatte. Untersuchung ist eingeleitet. iiL’iapyt der Hund nach feinem Herrn und em oder mehrere 1,-nschenlebeu stehen auf dem Spiele. Wäre eine scharfe Kontrolle H Litall ein geführt, so würde das Einschleppen der Krankheit von t iither zunächst schon leichter zu verhindern sein, dann aber müßte " r h die Sperre, wenn diese verhängt wird, anders gehandhabt 11 irbeu. Ist die Tollwut festgestellk, ivas bekanntlich erst nach MU idertragungsversiichen möglich ist, so dürste es nicht zulässig sein, ' »Ä em Hund überhaupt noch zu irgend einem anderen Hunde des J 'Fritts, der als verseucht gilt, gelangt. Es müßten nicht nur alle iombe an der Kette liegen, sondern sie müßten auch in einem iest- H ismvahrten Zwinger gehalten werden. Nur die schärfsten Maß- Di« trauernden Hinterbliebenen. I d. N.: Ernst Koch Wwe. geb. Stohr. aal. 'äVÄ Ser IWer*« irauch ver .[lf. LH 9)1 Vd)ClüE )cjun, tv ivcip vvu wem iiuu)iuu;cH ciumpii nvuj muj». a im Rhein ein r> 4 reich^er dem Erkrantenden die Futterschüssel, oder er läßt den icn i. V. Tie Lch d warben übennhi Sarnlanßr ectec"a“Ä:r,“ld'af, UUldluyul Lchreinerver-iniqung «ießeu 1 ttf‘ üÄ ntir men inen.tve^ $ Statt jeder besonderen Anzeige Heute abend 81/2 Uhr verschied nach langem, schwerem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden unser innigstgeliebter Sohn, Bruder, Enkel und Schwager, der Stadtassistent Ernst Koch in bie ] seh’ /Lni dicstt Mihoem , mtb n> en In Hayingen goß ein 9 jähriger Knabe in einen einem Kaufmannsladen stehenden Karbidbehälter Wasser und hielt dann ein brennendes Streichholz darüber. Sofort erfolgte eine Explosion, bei welcher der Knabe fürchterliche Verletzungen erlitt. regeln könnten hier etwas nützen. Der Besitzer von Hunden müßte aber ferner genau wissen, daß ihm sein Hund, der als tollivul- verdächtig behördlicherseits getötet wurde, unbedingt ersetzt wird, sobald sich bei der Untersuchung herausstellt, daß der Hund nicht tollwutkrank war. Ter Ersah kann nämlich, laut Gesetz, aeivährt, iesp. verweigert werben. TaS ist aber für den menjcheni'reimd- lichsten Hundebesitzer keine Garantie, die ihn eventuell veranlassen könnte, seinen ihm allem vielleicht verdächtig ericheinenden Hund der Allgemeinheit zu Viebe zu ooieni. .Selbstverständlich* müßte es sein, daß der Staat den Hund ersetzt, der oui seine Veranlassung hm irrtümlicherweiie getötet wurde. — Unser Wunsch gehl demnach dahin : Obligatorische tierärztliche Revision, strenge Turchiühruug der einmal angeordneten Sperre, Bekanntgabe des Befundes und Schadenersatzleiitung bei Irrtümern; den trotzdem erheblichen lieber- schuß an Hundesteuer mag der oiaat anderweitig verwerten. Wie wäre es beispielsweise mit der Errichtung weiterer Pasleur'scher Institute? Kleine Tageschronik. Der nn Kaiser Wilhelms Kanal gesunkene belgische Dampfer „Pallomares" ist gestern früh von der Kanalverwalttmg gehoben tlnd aus dem Kanalprosil entfernt worden. Die Passage durch den Kanal ist für alle Schisse wieder völlig unbehindert. In Harburg entstand am Samstag bei den Harzmohlwerkcn von An ton Günther auf der Bahnhofsinscl Groß feuer. Tie Gebäude, in denen die Futtermittel lagerten, und das Kesselhaus wurden in kurzer Zeit völlig vernichtet. Ter Schaden beträgt mehr als 350 000 Mark. Märkte. ic. Frankfurt a. M., 16. Aug. (Orig.-Telegr. des „Gieß. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchlmarktpreise. Weizen Alk. 13.00—00.00, Kurhessischer Mk. 00.00—00.00, 9a Plata Kansas Mk. 25.75—26.00, Roggen (hiesiger), neuer Mk.. 16.75-17.00 Gerste (Wetterauer) Mk. 17.50—18.00, kranken- selber Mk. 18.00—00.00, Hafer 20.00—00.00, Vtais Alk. 00.00-00.00. Weizenmehl 0 Mk. 34.00—00.00, 1. Qualität 3)lt. 32.50 bis Alk. 00.00, 3. Qualität Mk. 31.50—00.00, Roggenmehl 0 Mk. 26.00—00.00,1.Qualität Mk. 23.00—00.00, Weizenkleie Mk. 10.75 bis Mk. 11.00, Weizenschale Mk. 00.00—00.00, Noggenkleie Mk. 12.00 bis Mk. 00.00. Maiskeime Mk. 13.50—14.10, Franken, Pfälzer, Ried Tlt. 00.00—00.00. Alles per 100 Kg. ab hier. le. Frankfurt a. M., 16. Aug. (^eiegr.Oria.- Bericht des „Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt- p reise. Zum 'Derfaufe standen: 519 Ochsen, 68 aus Oesterreich, 36 Bullen, 0 aus Oesterreich, 1018 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 424 Kalber, 216 Schafe und Hämmel, 1760 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegenlamm, 0 Schaflämmer. — Bezahlt wurden für gbenb sollten aus Frankfurt a. M. eingrtrvffene Arbeits- willigc in die Fabrik geführt werben. Unterwegs kam es ■u eintzin Wortwechsel zwischen den streikenden Arbeitern und .'lufsehern, der in ein Handgemenge ausartete. Der Fa brikmeister Fischer, der die Führung des Arbeitswilligen- rupps übernoinmen hatte, machte von dem Revolver Ge- ,rauch. Ebenso wurde aus der durch ein Steinbombarde ment angegriffenen Fabrik gesck>osfen, wobei der Italiener .Igamo Gnoli getötet wurde. Ter Vorarbeiter Ottinger -rhielt einen Schuß in die Brust und dürfte kaum mit dem Leben davonkommen Die Staatsanwaltschaft von Ä^alds- nit verbrachte den ganzen gestrigen Tag in Rheinfelden, um den Tatbestand festzustellen. Seit gestern früh hält >as aus Konstanz eingetroffene Militär die Brücke zwischen schweizerisch- und Budisch-Rhcinfelden sowie den Bahnhof befett * Erdbeben in Japan. Am Samstag nachmittag ivurde ein starkes Erdbeben in den Distrikten des Eiwasees pcrjpürt. In Kioto und Osaka sind viele Häuser einge- stürzt und verschiedene Ungl.ic! iälle zu verzeichnen. Alle jüge mußten aligehalteii ■> 1 11. In Tokio wurde der Erdstoß nur leicht gesuhlt. . erbeben richtete in Zentral- apan, namentlich in Ragoi , schweren Sck)aden an. Tie lorliegenden Meldungen sind jedoch dürstig, da die Eisen- -ahn- und TelegraphenSinicn unterbrochen sind. Man spricht : 5011 30 Toten und 83 Verwundeten. Sehr beträchtlich ist !.er Schaden auch in einem Teil der Provinz Shiga. Der erloschene Villkan Isuti soll nahe der Spitze in sich zu- lammengefunfen fein. 8pi. D i e T 0 11 w u t - „E v i d e m i e', die plötzlich mit 29c- );inn der heißen Tage in vielen Gegenden Deutschlands aus- ijebrochen zu sein scheint, wird sich, mau kann es nur hoffen, als 'tormloser Herausstellen, wie es zunächst den Anschein hat. Sollten fch jedoch tatsächlich auch nur einige Fälle bewahrheiten, dann rare der Beweis erbracht, daß unser Tierseuchengesetz nicht ge- TÜgenbe, d. h. durchgi eilende 'Maßregeln anordnet, um das Urnsich- Seisen dieser rnörderinhen, iurchlbaren Krankheit zu verhindern, er Hundebesitzer i' 'ev wird schon gelegentlich darüber — ver- vrblich — nachgemi.^tt haben, was uns der Staat oder die immune als (Bcgeim.-jiimg für die alljährlich eingeheimste hohe Zundesteuer bieiei. Hin und her überlegt: Nichts! Denn die Blech- r.nrfe kommt doch, mit allen Schreibgebühren drum und dran, nicht in Betracht. Ohne irgendwie behördlichen Schnüffeleien das Hott reden zu wollen, meine ich: in diesem Falle wäre es viel- iid)l doch ganz angebracht, einen Teil des Geldes dazu zu ver- renben, daß die KreiSlierärzte gehalten ivären, gegen eine Ent- tyäbigung, vierteljährlich alle Hunde ihres Bezirks zu untersuchen, »nd verdächtige Tiere zur genauen Beobachtung einzubchalten. Wer xie unbeschreiblichen beiden bedenkt, die kürzlich em in Königgrätz rotz aller Schutzimpfung an Tollivul verstorbener Mitmensch während 13 entsetzlicher Todesstunden erduldet hat, der wird diesem Vorschläge beistimmen, denn was die Staaten, der unsere lilcht «Sgenommen, bisher zum Schutze gegen die Schrecken eines solchen -lobes getan haben, das ist beichämend wenig. Wir hassen jede be° I urdliche Einmischung in die uns Steuerzahlern garantierte „Frei- I at", aber hier m eine üiidc im Gesetz, die eine immer nnebet- Ishrmde Gefahr bedeutet, fiele auch nur ein Einziger noch dem p p'tigen Zahn seines Hundes zum Opfer. Wie kommt es aber, daß, Icot) aller Seuchengeietzes-Paragrapheu, die Tollivul übertragen il erben kann. Nehmen wir den Fall: Ein tollwutkranker Hund trollt Tag und Nacht, ziellos, flüchtig von Ort zu Ort, bei diesen in je nee furchtbaren Angst ansgeführten meilcnweiten Wegen hört er vielleicht liachts das Geheul eines anberen Huiides; direkt eilt er, beer Richtung des Schalles nach, auf das Gehöft zu, wo der Art- ^enoffe, an der Kette gefesselt, dem Eindringling zähnefletschend ei ugegentobt. Ein blutiger Kamps, der Kranke ivird abgebiffen, ueib rastlos trägt er den Todeskeim bis zum Zusammenbruch weiter nut sich umher, hie und da vielleicht sogar Menschen überladenb unb vergiftend. Konnte der Wuttranke bei genauer Kontrolle nicht -her erkannt und rechtzeitig unschädlich gemacht iverdeu, oder 1U5 Hessens .c te nnle nicht die Umgegend gewarnt iverden, weil der Verdächtige mibe die Wiedur: je: der Revision fehlte? Der Bauer aber, dem der gebissene Hund * In her Schule. Lehrer: ,/Bilde einen Satz unb bringe ihn bann in bic befehlende Form!" — Schüler: „Das Pierd zieht den Wagen." — Lehrer: „So! und nun bringe den Satz in den Imperativ." — Scküler: „Brr!" * I m Streit. „Wenns nicht rtmfjr ist, gebe ich meinen Kopf zum Pfände!" — „Das glaube ich, da verlieren Sie nicht viel!" EW W-SUtrtVfj Sinegrofejr.. toQC heute km, st”, W * «»ft ? °5 nahen Unter PosanneE cKnieper aus 4- Mtietobann^,1 Mr Mission in 3 lMort des Ort°Ä ^ne Fest geschlosst gern getauft, wie n 64,■„ 1 Marburg Hane, rcinermeitter und ng tonten auch vieles n Walde bei M and. Die ^euenr: ten die Gefahr. cssttaße und lieg 6 Das Kind war cui d iovswundcn bapon. »chrichten. Pr0gramin her r mjabr 1&09/10 ist 19. CHober d. al intexfemefter am UH am 21. Apnl I9*1 folgenden Studie""» l veyd aus BuKbach; Btracf aus del sMaschinenbauj, H. Haas III Bleichstr. 8, Hinterhaus, Tclcion 692 -58 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 78—80 Mk^ 2. Qualität 73—75 Mk, 3. Qualität 64 —66 Mk.; Bullen: 1. Qual. 63—65, 2. Qual. 60—62: Kühe 1. Qualität 72-00 Mk., 2. Qual. 59-61 Mk., 3. Qual. 43—45 Alk., 4. Qual. 00—00 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Bezahlt wurden für da§ Psund Schlacht- gero.: Kälber 1. Qual. 86- 92 Psg., Lebendgew. 50—54 Pfg., l.Qnal. 76—85 Pig.,Lebendgew.45 — 50l>sg., Schlachtgew. 70—74Pig., Lebendgew. 40—44 Pkg.; Sehase: 1. Qual. Schlachtgew. 80 bis 00 Pkg., 2. Qual. 68—72 Psg. Schweine: 1. Qual. 74—77 Pf., Lebendgewicht 60/1—00,0 Pi., 2. Qual. 74—75 Pf., Lebendgewicht 00,0 - 00,0 P'g., 3. Qual. 68—75 Psg., Lebendgewicht 00-00 Psg. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, llebcvflonb unbedeutend, bei Klemvieb gut (Kälber und Scha'e) kein Ueberitanb, Schweine gedrückt, Ucbcrftanb bebcutenb. handel. Berlin, 14. Aug. Ter D 1 a m a n t e n r e g i e des südwest- akrikanischen Schutzgebietes sind seit Aufnahme ihrer Tätigkeit von Aiärz bis Milte August sechs Dianianlensenduiigen nn Gesamtgewicht von 31 034,47 Gramm (ä ca. 5 Karat. D. Red.i zwecks Verwertung bei ihr eingegangen. Von dem erzielten Verkaufserlös stieße» dem Fiskus nn Aueirihrzöllen 1 296 106,51 Mk., an Förderabgaben 143 925,17 Alk., als Entgelt i'ur die vom Fiskus gewoniienen emgelieferten Diamanten — vorbehaltlich endgültiger Rechmings- seststellimg — 408 218,96 Mk. zu. Tie Geiamtemnahmen des Fiskus belaufen sich somit aus den m der Zen von 'Dhtic März bis Mitte 'Aiigust in Deutschland angelangten Diamanten auf 1 848 250,64 Mark. Monat!. Uebersicht der Todesfälle in der Stadt Sietzen. Monat Juli 1909. (Einwohnerzahl: angenommen zu 31 100 (infl. 1600 Mann Alilitär) Sterblichkeilszisser: 18,1 °/00, nach Abziig von 27 Ortsiremdeu: 8,0 'Vw- Kiiider 21 nm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, roie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Es starben an: Zusammen: Erwachsene 1. IM Lebensjahr: vom Scharlach 1 1 Tuberkulose 7(3) 4(3) 1 2 Lungeneiilzündiing anderen Hungen- 2(1) 1 1(1) krankheiten 5(4) 4(3) — KD Herzleiden 4(3) 4(3) — —— Schlagfluß 2 2 — — Krankheiten der • Verbauliugsorgane 5(5) 4 (4) 1(1) — Niercntraukheiten Bösartigen 3(3) 2(2) — 1(1) Neubildungen 7(3) 7(3) — — Verunglückung 5(2) 3(1) — 2(1) anderen Krankheiten 6(3) 3(1) 3(2) — Summa: 47 (27) 33 (20) 6(3) 8(4) Voranösichtliche Witterung für Hessen am Dienstag dem 17. August: lleberall Gewitter und Regensälle. Große Hitze. Abkühlung. Mriginal-Drahtmeldungen. Paris, lu. Aug. Echo öc Paris mcLOct aus Rom: Man bestätigt neuerdings den bevorstehenden Abschluß eines Abkommens zwischen Rußland und Italien in der Balkanfragc. Die Unterzeichnung luerbc anläßlich der Zusammenkunft des Zaren mit dem Könige von Italien erfolgen. Madrid, 16. Aug. Gerüchtweise verlautet: General Marina werde demnächst infolge Fieber-Erkrankung sein Kommando in Marokko abgcbcn. Dte Lage bei Melilla ist unverändert. Spanier und Mauren behaupten ihre Stellungen. Konstantinopel, 16. Aug. Der m ä ß i g e n d c Einst u ß d e r M ä ch t e hat, wie verlautet, den gewünschten Erfolg gehabt. Der letzte Ministerrat beschäftigte sich mit den cingelaufenen Berichten der türkischen Botschafter in London und Rom. Auch Die öffentliche Meinung ist weniger erregt. Mau ertlärt, die Antwort der griechischen Regierung auf die jüngste türkische Rote in Rom abwarten zu wollen. Einen Mohren weiss zu waschen ist freilich unmöglich, nicht aber, seinen Teint rein und fleckenlos zu erhalten. Dies erzielt man durch den täglichen Gebrauch von Myrruolinieife, welche durch den Gehalt an Murrholin von außerordentlich gutem Einfluß auf die Haut in. b-<„ Die Fachleute aus aller Welf haben freiwillig und einstimmig geurteilt, dass eine Schuhcreme mit solch vollendeten Eigenschaften wie Erdal nie existiert hat und auch in Zukunft nicht übertroffen werden kann. Erdal überall erhältlich. ________Vertreter: Gebr. Julimann. 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