s Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. ■ 5 ungsgemaß ein zayei ernsthaften Blättern immer 6) rs ssaa Ci S ö cS O -s o cP 5* 6 G1 S «i CS& rc> o s s n Z <7 i» ri r V1 ' i* Kzt? '■= V '-Z- s» * tfc -ettitfd^-ruiiijchen Briefwechfel zu veröffentlichen, sagte Jswolsli, jaä sei eine sehr belitate Frage. Ihm persönlich erscheine die oeröfsentlichung durchaus möglich, wenn sie aber erfolge, dürfe ic nicht dieses oder jenes Dokument, sondern müsse alle h s c —,- 5 5 r-S * v-tf -Z-ZfS er e -5 * --SA MS - * Wir lesen in der „Natl. Korr.": Vor ein paar Tagen ging wieder die Geschichte von den kaiserlichen D-ackeln durch die Blätter, die der Monarch, weil chn angeblich ein Vortrag des Grafen Posabowsky lang- oeilte, über dessen Beine gejagt habe. Derlei Anekdötchen ytr Zeitgeschichte pflegen erfahrungsgemäß ein zähes Leben ■,u haben, und da sie selbst in --“r2u— 1 riederkehren, scheint es uns doch nützlich, weiterer Le- ;endenbildung ein Ende zu bereiten. Das Histörchen teilt ras Geschick vieler und erheblich lustigerer Dackelgeschichten: >3 ist nämlich nicht wahr. Das taucht zuerst — es ist nicht rhne Interesse, zu verfolgen, wie solche „Läuschen" ent- tehen und wandern — in einer englischen Schrift über .Kaiser Wilhelm und ferne Gemahlin" auf. Da wird es in Zusammenhang mit „einem Minister mit besonders engen Beinen" erzählt. Ob es diesem, der ja nun auch chon längst zu den Gewesenen zählt, wirklich passiert ist, wissen wir nicht; halten es aber nicht eben für wahrscheinlich. Dem Grafen Posadowsih ist es jedenfalls nicht wiber- ohren. Wie es denn überhaupt falsch ist, von irgendwie äußerlich unfreundlichen Beziehungen zwischen dem Kaiser und dem früheren Staatssekretär des Innern zu sprechen. Die konnten sich schon um deswillen nicht ent- imckeln, weil persönliche Beziehungen zwischen den Beiden W’ 'S» S Ttteines Feuilleton. — Friedrich Schiller in armcnischen Schulen, tan pflegt oft zu sagen: die Genies haben kein Vaterland, iri wäre richtiger, zu sagen: die ganze Welt ist ihr Vaterland. Äe sind überall heimisch und bei jeder Nation willkommen. tt. Schiller, einer der größten Dichter der Menschheit, ist schon feit langem auf der ganzen Welt als Freiheitsdichter anerkannt. ■Tu fast allen Werken hat er so pathetisch und klangvoll die Freiet — des Geistes und des Körpers — besungen. Kein Wunder, aß die kleinen Völker, die unfreien, die unterdrückten, ihn am Hüften lesen, studieren, von ihm beeinflußt werden. Bei der armenischen Jugend ist Schiller außerordentlich beliebt. Die Schuljugend wurde immer und immer von den leidenschaftlichen, eirigeu Bildern des Dichters angezogen. Es ist mir unvergeßlich, □ schreibt ein Leser der „Köln. Ztg-", _roie wir als Studenten •'t: Akademie zu Etschmiadsin, der höchsten Lehranstalt der Ar- ri'.nier im Kaukasus, mit unstillbarem Durst Schillers „Don Lwlos", „Die Jungfrau", „Tell" lasen. Ser, edle Geist des Richters sprach zu uns durch die historischen Gestalten mit geist- »ollen Worten. Durch den Marquis Posa, diesen gerechten edeln 9.ann, durch die patriotische Jungfrau, durch die einfachen, aber htiien Bewohner der hohen Berge der Schweiz und vor allem >ach die unvergleichliche Frische des Freiheitsgefühls nahm cbiller unsere Herzen gefangen. Und nicht nur da. Diesen segensreichen und belehrenden Einfluß übt Schiller auf alle 2hüler in Kaukasien. Seine Werke sind fast alle übersetzt, seine | Bographic ist von verschiedenen Seiten mehrmals geschricchen ioirben. Aber das befriedigt nicht die Jugend. Viele lernen die deutsche Sprache, um Schiller im Original lesen zu können. Daß dv deutsche Kultur im Osten große Fortschritte macht, dankt die I Litton ihren großen Söhnen, vor allem den Dichtern, unter b fiten Schillers Einfluß ganz besonders hervorzuheben ist. - — Der Streit um die Wachsbüste. Geheimrat Bode b-qh eitet in einer Unterredung mit einem Mitarbeiter der Trans- kontinentalen Korrespondenz die Meldung, er sei zum Kaiser be- lchlen worden, um ihm Vortrag zu erftatieiL Rickstig fei, daß »ch der Kaiser sich für die Angelegenheit interessiert und die fijfte besichtigen wird. „Selbstverständlich werden wir eingehende Untersuchungen vornehmen lassen, um die Echtheit der Büste N-chprüfen zu können. Die Untersuchungen werden dadurch er- 'cimert, daß neben den Restaurierungen Lucas' noch solche vor- hmden find, die aus neuerer Zeit stammen. Die Ergebnisse dieser Prüfung werden seinerzeit der Oeffentlichkeit übergeben werden." — Ein großes Studentenheim beabsichtigt die Universität Breslau ins Leben zu rufen. Nach einer drahtlichen Mitteilung genehmigten die Stadtverordnete^ zur Hundertjahrfeier der Universität int Jahre 1911 die Erwerbung von fünf am Universitätsplatz gelegenen Grundstücken für 300 000 Mk. zur Errichtung eines Studentenheims. — Henryk Sienkiewicz, der berühmte Dichter, der bekanntlich ein fanatischer Pole ist, hat für das Jahr 1910 eine .Kunstausstellung,^u.r Feier des vor 500 Jahren von den Polen über den deutschen Ritterorden bei Grunwald und Tannenberg errungenen Sieges" angeregt. Infolgedessen fand eine Versammlung der Maler fast sämtlicher slawischer Nationalitäten in Prerau statt, in der die südslawischen Künstler gegen diese Bezeichnung protestierten, da durch sie dem Unternehmen ein politischer Charatter gegeben würde. Nach heftigen Debatten wurde beschlossen, im Jahre 1911 in Warschau, Lemberg ober Krakau die erste allgemeine Kunstausstellung zu veranstalten. — Die Legende über Oskar Wildes letzte Tage wird ducch eine wertvolle Veröffentlictumg in dein benmäcbft erscheinenden 2. Novemberheft der illufirterlen Halbmonatsschrift „Nord und Süd" zerstört. Bis jetzt hatten mir nur die Auszeichnungen zweier Franzosen über die letzten Tage Oskar Wildes ; aber sowohl Andrs Gide wie Ernest La Jeuuesse waren bemüht, den Ausgang dteses kiinstlerlebens ein toemg zu stiltsieren, es ihren essayistischen Zwecken unterzuordnen. Zum größeren Ruhme der Kunst oder ihrer Kunst wichen sie wohl beivnßt von dem nümternen Tatbestand ab, weil es ihnen darum ztt tun war, nach den Jahren des Londoner Glanzes die Kontrastwirkung des Pariser Elends hervorzllbringen; weil sie den früheren »König des Lebens" wie einen armen Bettler sterben lasten wollten. Viele ihrer Angaben werden durch den dort zum erflen 'Dl nie m i t g e t e i 11 e n, auch in England noch unveröffentlichten Bericht von Robert Roß, dem »Treuesten der Treuen" Oskar Wildes, widerlegt. Er ist bald nach Wildes Tode niedergeschrieben, ohne alle literarischen Prätensionen, lediglich von dem Zwecke ei- iüllt, einen Londoner Freund (es ist 'Dlorc Adey, der erste eng- tische Jbsen-Uebeisetzer) zu informieren. Daraus gebt deutlich hervor, daß alles, was für den Kranken geschehen fomitf, wirklich geschehen ist; daß er nicht so verlaßen war, wie man es sich vcn- - 2'--is 5. MW n “ ~ o- 5 = ^5 ÜC>Q - ■ o n ZEMs ?2 äSS«-- s ° 31. Oktober bei dem türkischen Minister des A e u ß e r n Schritte getan worden, um den deutschen Besitzet des Gutes Palekura vor weiteren Belästigungen zu schützet und genau durch Sachverständige festzustellen, ob tatsächlich, wic die türkischen Beis und teilweise dic Behörden behaupten, bi Mühlcnanlage die Ursache von Ueberschwemmungen geworden sei. Die Belästigungen bestanden in verschiedenen Störungen des land wirtschaftlichen Betriebes und der Mühlenarbeit. Schließliä wurde sogar das Wasser vollkommen abgegraben, wac auf Befehl und in Anwesenheit -des Kaimakams geschah, aud wurden unmittelbar zur Mühle gehörige Anlagen böswillig zer stört, wobei dem Besitzer, der sein Eigentum gegen die Ueber macht verteidigen wollte, Gendarmen drohend entaegentraten Diese Zerstörung geschah mutwillig, nachdem der Betrieb bei Mühle burch völlige Entziehung bes^ Wassers schon unmöglid gemacht worben war. Der ganze Streit entstaub wegen dec Wasserrechtes, wobei die türkilchen BeiS, die dem jungtürkischer Komitee angehören und dort eine große Rolle spielen, ersichtlick aus Konkurrenzneid und Fremdenhas; gegen den Gutsbesitzer vor gingen, der niemals sich mit Politik befaßt hat. Die Verluste des Gutsbesitzers werden auf täglich sieben bis acht Pfund geschätzt, die Forderung einer Entschädigung ist erst möglich nach Feststellung verschiedener rechtlicher Fragen. Nach unserer auf dem Augenschein beruhenden Kenntnis der Verhältnisse und Personen ist keine Rede davon, daß die Anlage der Mühle die Veranlassung von Ueberschwemmungen gewesen ist. Unparteiische Sachverständige haben diese Behauptung rund weg für falsch erklärt. Es handelt sich vielmehr um den plan mäßig durchgeführten Versuch, einen deutschen Reichsangehörigeu durch Gewalt aus seinem wohlerworbenen Besitz hinauszudrängen und die Beis, die diesen Versuch machen, stützen sitz dabei auf ihre politischen und persönlichen Beziehungen zu der jungtürkischen Partei. Hoffentlich ttrirb mit Kraft und Entschiedenheit von unserer Regierung solchem Unfug entgegengetreten! Nr. 266/ 9 Erstes Blatt 159. Jahrgang Freitag 12. November 1909 Ter Lietzener Bnfrfgtt Ä Ä Ä vezugsprei erscheint täglich, außer £^£37 W M 77ionatlich75Pf^viertel- (Dienstag und Freitag); ÄfF Kg Q m M B A kA D NM. M Zeilenvreis: lokal loPf., zweimal monatl. Land- ® kL H SB B L3 reL «L, V*. auswärts 20 Pfennig, wirtschaftliche Seitfragen W W V 6S W W ™ ™ Chefredakteur: A Goetz. Fernivrech - Anschlüsse: K Sa Verantwortlich für den für die Redaktion 112, —— • - ä •• zn*. < «r aa polnischen Teil: August General-Anzeiger für Oberheffen LM Lroie Tagesnummer Hotafionsbrutf und Verlag der Vrühl'schen Univ.-Vuch- und Lteiudruckerei R. Lange. Redaktion. Expedition und Druckerei: Schulstratze 7. A^eiaen'te?!?^s"ÄL bis öotntittö(p y Ui)t. o " überhaupt nicht bestanden, solange Caprivi Kanzler war, i.rang er, ber in allen Stücken bie Loyalität selber war, iarauf, baß Graf Posadowsry bem Käiser persönlich Vor- frag hielt. Das hörte auf. als Fürst Hohenlohe ins I .bjanAlerpalais zog. Unb unter bem Fürsten Bülow würbe m bem einmal so eingeführten System erst recht nichts । eänbert. Beibe Männer glichen, so sehr sie sonst biver- ! irrten, eituinber in ber Beziehung: sie wünschten alle Fäden in ihren Händen zusammenzuhalten unb. waren r enüber „Neberrluft" sehr empfinblrch (ohne freilich sie htn- . ferher verhinbern zu können). Kurz: Graf Posadowsky ist I in der gcrnzen langen Zeit, bie er Staatssekretär im Reichs- I umi bes Innern und genereller Vertreter bes Kanzlers war, I nur em paarmal dazu gekommen, bem Kaiser Vortrag zu I feiten. Das letztemal — wir glauben recht unterrichtet | )ix sein — im Sommer vor zwer Jahren, kurz vor seinem I Rücktritt. Auch ba hat Graf Posabowsky keine Gelegenheit I gehabt, sich an bem neckischen Spiel ber kaiserlichen Teckel I iu erfreuen. Ebensowenig wie ber Kaiser Anlaß gehabt I i ahen dürfte, sich bei dem Vortrcra des Staatssekretärs zu j .langweilet. Vielmehr ist ber Monarch bei oiesen spär- I lichen Begegnungen zum Grasen Posabowsky immer sehr t srmnblich unb gütig gewesen. Anbere aber hat es nicht I gegeben: zu den Hoffesten ist er, der Zeit seines Amtes ein I iberarbetteter Mann war, meist nicht gegangen. Und er I lat auch sonst nie aufdringlich das Auge ber Majestät ge- I jucht Zu ber ziemlich verbreiteten Spezies ber Leute, bie I ,rvas wollen^', hat — bas soMen billigerweise jetzt auch I jeine Gegner zugeben — Graf Posabowsky, nie gehört. Vergewaltigung der Deutschen in der Türkei. Der „Köln. Ztg." wird aus Konstantinopel, offen- - Ice halbamtlich, gemeldet: Auf Grund der Berichte des Kv-nsulats in Saloniki sind I neuerdings von der deutschen Botsch a f l am 14. und Erzherzog Zranz Kerdinand in Berlin. Der österreichische Thronfolger war vorn Kaiser zu einem Jagdbefuch ein geladen worben. Bei der heutigen mternaiumaten Lage ist ein solcher Besuch bes Erzher- ogs, ber ber österreichischen Politik bie Richtschnur gibt, ümnerhin von Bedeutung. NeuesPalaisbeiPotsdam,ll. Nov. Zu Ehren ->es Erzherzogs Franz Ferbinanb unb ber Herzogin von lohenberg fanb heute abenb beim Kaiserpaar in ber Justizgaleine Abenbtafel statt, an welcher außer bem Kaiser mb ber Kaiserin, bem Erzherzog mit feiner Gemahlin, cm Kronprinzen unb ber Kronprinzessin von Griechenlanb, )ie in Berlin anwesenben Fürstlichkeiten teilnahmen. Graben waren unter Anberen: Die Mitglieber ber st'terreichisch^ungarischen Botschaft, ber Reichskanzler, ber Staatssekretär des Auswärtigen, ber griechische Gesanbte Ühangabe, sowie bie Spitzen ber Potsbamer Behörben, sämt- .ich mit chren Damen. Der Kaiser saß zwischen ber Kronprinzessin von Griechenlanb unb ber Herzogin von Hohen> berg, bie Kaiserin zwischen dem Erzherzog und bem Kron> prin-en von Griechenlanb. An bie Tafel schloß sich — wie bereits gemeldet — eine musikalische Abenbunterhaltung im Muschelsaal. . Berlin, 11. Nov. Morgen begibt sich bet Reichskanzler nach Letzlingen, um an ben Hofjagden teil* zun ehmen. ~Hu$ Oesterreich Ungarn. Ofenpest, 11. Nov. Heute fand die entscheidende Konferenz ber Unabhängigkeitspartei statt. Abgeorbneter Holle stellte einen Antrag, nach welchem seine Partei mir ein solches Kabinett unterstützt, welches aus per Unabhängigkeitspartei gebilbet,, unb oas jebe Koalition mit anberen Parteien ausschließt unb welches bie Wahlreform auf ber. Grunblage bes allgemeinen Stimmrechtes, sowie bie Errichtung einer selbstänbigen Bank int Januar 1911 in bas Regierungsvrogramm aufnimmt. Lossuth bekämpfte biefen Antrag entschieben, biefcr würbe jeboch unb znmr mit 120 gegen 74 Stimmen angenommen. Kossuth erklärte barauf, baß er aus ber Partei austrete, unb verließ mit feinen Anhängern den Saal. Wien, 11. Nov. Der Verfassung-ausschuß nahm einstimmig den Antrag Adler's an. nach welchem bie Bewilligung eines Bubgetprovisoriums nur mit ber Zustimmung bes Parlamentes erfolgen barf, unb bie An- wenbung bes Paragraphen 14 barauf verfassungsmäßig un- bebingl ausgeschlossen wirb unb nach welchem ferner bie Regierung, Die als Ausweg aus ben politischen Schwierigkeiten zu bem § 14 greift unb bie Parteien, bie bas geschehen lassen ober burch ihre Politik bahin brängen. Die volle Verantwortung für ben Verfassungsbruch tragen. Wien, 11. Nov. Ein Kommunique bes Polenklubs besagt: In ber Sitzung ber parlamentarischen Kommission bes Polenklubs erschienen: Ministerpräsident Freiherr von Bienerth, und die Minister Eilinski unb Dr. Du- -Z § er- S M ■ - 2p L « 2 2 c Tht Sicher h« wähl ist aus nächsten Mittwoch anberaumt. 2htslcitd. ^cridHijaal. Tw rer easgeriM JJ® 11 Nvv. R. B. T o ttn Ra bt :.n L'h larrgei- .rammt Cncntacf) ivcgcn tätliche« ■■ Ta aud) fahrläifigf Beschädigungen der Telegravb n inlagen im § 318 des Reichs Strafgesetzbuchs mit Strafe bedroht sind, m r? den Baumvestvern einowblen. die nätblct Pouaa,.dtt von der bcDoritcbv-nhfn Baumfällung so zeitig zu benachrichtigen, das, die i!ni>. :rdung eine« Beamten ;ur Sicherung der Rettungen veranlagt n tden kann Dadurch erspart füh der Baum den der UnanRrl-miicnteürn: alle Soften für die Sictaruim der Tete- grapbenleitungen trägt außerdem in diesem Falle die Telegraphen- Verbindung jii setzen, um »u erwirken, daß die TctlnrlMt der Prinz Heinnchfohrt brfchließen, noch Frankfurt a. M. M kommen, um in der Ausstellung nach irgend einem Ckf d>b Endpunkt der Fahrt wird r.»ß KM fw» vn lanba T« Ministerpräsident öanite dem Präsidenten des Polenklud-, für seine vermittelnde Tätigkeit und brürfle den Wunsch aus, daß sre fortgeseyr tocrbt —^ad? längerer Beratung wurde die Fortietzung der Berhand- lutigeu mit den Parteien in Aussicht gestellt Hieraus sand eüie üonferen- des Präsidiums des Polenklubs mit der slawisch-n Untan statt. Dcutfcbcs Ucicb. Noch einer Meldung der »Magdv. Zt-.^ beraten zur Zeit Kommifforien der preußischen Eisenbahn- und des Fmonzmimstenum« über eine Neuregelung des An- teils der Eisenbahneinnahmen an den all. gemeinen Staatseinnahmen. ES soll ein fester Maß- stab hierfür gesunden werden, damit nicht der StaatShouS- halt gar zu abhängig von den stark schwankenden Em» nahmen dieser einen Betriebsverwaltung bleibt, so roi: er eS bisher war. In der letzten Sitzung de« Bundesrats am Donnerstag wurde beschlossen, den Gesetzentwurf über die AuSgob.- kleiner Aktien in den Konsulargerichtsbezirken und im Schutzgebiete Kiau tschau unverändert im Reichstage wieder einzubrmgen. Au« Berlin wird gemeldet: Die Generalsynode nahm einstimmig auch in zweiter Leiunq den Gesetzentwurf betreffend da« Verfahren bet Beanstandung dec Lehre der Geistlichen an. Der von uns wiedergegebene Bericht aus der Franks. Zeitung über den Zentrumsparteitag in Main-, der unter Ausschluß der Leffcntlichkeit stattfinden sollte, enthält Unrichtigkeiten, die vom Abg. v. Brentano berichtigt merbcn: . , 1 ES ist nicht richtig, daß ick behauptet habe, die „SräeS» bemofratic" sei Gegnerin oct &aM Amber hintcrlassc» bat, in den Ehestand. I,. Friedberg, 11. Nov. Ter seit dem 20. OftoM vermißte Rudolf Weimann au« Ober-Mockstadt wurde m der Nähe von Danernheim al« Leiche au« der Ridd« gelandet. E« scheint Selbstmord vorzuliegen. -m. Dor hei m, 11. 'lor» Im Laufe dieses M» sommers wurde von der Großh Staatsanwaltschaft al ließen gegen den Bürgermeister, Guts- und MühlenbesttzM rerm. 'schudt von hier eine Untersuchung wcge> Untreue emgeleitet. Während der Untersuchung, die buri den Untersuchungsrichter iM) Justizrat Wehner flcfuM wurde, wurden eine Unmenge Beugen, und zwar nicht alle« aus Torhcun, sondern auch aus der weiteren Umgebung vernommen Es t ändelt sich um ErbschaftsregulierungeL Im Laufe der Untersuchung scheint icboch gegen 54uN icfjr belastendes Material zu Tage gefördert ivorbrn u sein, beim von heute ab wurde er. durch Entschließung bd f roßh. Ministeriums in Darmstadt, von seinen 'Irmttfli al« Ortsgerichtsvorftelrer und Standesbeamter fuspenbi» Zum OrisgericlUSvorsteher wurde ^rtsgerichtsmann P» Fritzel, als Standesbeamter Beigeordneter Alle- berufet Auf den Lusgang dieser Angelegenheit ist man allea> halben gespannt. I ss Marburg, 11. Nov. Bei den heutigen olobl- verordnetenwahlen übten von etwa 2500 Wählern M ritten Klaffe noch nicht 400 ihr Stimmrecht au«. Weil nr Die Dor stände der Innungen, de« Beamten- und Bürge» Herein« drei Kandidaten vorgeschlagen hatten, die dem De» nehmen nach in die zweite Klaffe gehürrn, hatte sich erm größere Anzahl Wähler odgeiondert und eine eigene Sa.» Diöotfnhfte ausgestellt. DaS Resultat war. daß von der erste- Liste nur ein Kandidat, der seitherige Stadtverordnete Metzgn- nieister Keppler, mit schwacher Stimmenmehrheit gewäd> wurde, während die zwei anderen Kandidaten mit denen 6<*: ziveiten büraerllchen Liste in Stichwahl kommen. Dir do- azialdem. Kandidaten brachten e« nur auf 04 Stimmen. n. Frankfurt a. M., 11. Nov. Prinz veinrich tot llreu ßen. der gestern nachmittag m Ee elllchait mehrer^ Dorstand«mitglieder de« hiesigen Automobilklub« hier westr' • jtad) sich bei dieser Gelegenheit sympathisch über die fl** .(ante Ausstellung für Sport und Spiel m fnrt au«. Er ersuchte die Venen Engler und Tr. J-ber, fit mit den leitenden Persönlichkeiten de« kais. Automobilklub« • •• Auszeichnungen. Ter Etroßhorzog hat dem 1 Motor v. !dahn. AbIeilungsfxmrmaui)rur im ökoßb Ar- tillerie^vrps, 1. lAroßh. >?eff Fel^Artillene-NegimentS | Rr. 25, das Ritterkreuz 2. Klaffe des Lubewigs-crdens, dem . Mitglieds des Senats der Königlichen Akademie der Künste, , Professor Friede Gernsheim zu Berlin, das Breite frnn. des Derinenstordens Pkuliops des Oroßmu'.igen bet , iel/en, dem Tirektor des Mamzer Stabttkeaters, Mar ' ehrend in Rain», den ifbaraher als vohat erteilt, em Lapellmeister am Stadttdeater zu Rain;. Eugen ivott- ieb, das Ritterkreuz 2. Klaffe des Verdienstordens Pl^lipps >es Großmütigen und dem Stadtballeverwalter Fran-i . ;aoer Klein ui Mainz das Allgemeine Edrenzeichen mir cer Inschrift „Für treue Dienste" verlieben. •• FnAudienzempfangen wurde vom Großherzog am Mittwoch u a. Professor Schott von Bod-Noudeim. — Forstpersonalien. Ter Großherzog hat dem Forslwart der Kommunalforstwartei Hrldenbergen. vch. Neumann zu Heldenbergen, aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand den Charakter al« »Förster^ erteilt. - LondwirtschoftSlehrer. Der Sroßherzoq hat den Ctto Wagner in Büdingen zum 2. LandwirtschostSlehrer ernannt. ** Lteuerpersonalien. Ter Großber;og bat dem ständigen HUfsarbeiter bei dem Ministerium der Finonien, Abteilung für Steuerwesen. Finanirat Tr. Dellwig den Rang eines Vortragenden Rates und den Titel .^bersinanzrat' verlieben : den ständigen Lilf-arbeiter bei der genannten Abteilung '.nid Vorstand der Registratur dieses Ministerium-, Christian Braun zum vortragenden Rot bei der Abteilung für Steuer- ivefen des Ministeriums der Finanzen mit dem AmtStitel ,Xb iinanzrat" ernannt; ben Vorstand des Finanzamts Rain^ I, Regierungsrat Ctto Müller, beauftragt mit brr Wahrnehmung ber Dienstverrichtungen eines ständigen idilsSarbeiters bei der Abteilung für Steuerwesen deS Ministeriums der Finanzen, statt des Charakter- als „RegierungSrat" ben Charakter als „Finanz - rat" verliehen: den Sekretär ber LandeSkommi'ivn für Steuersachen. Finanzamtmann Äarl Sluhn zum ftänbigen Hilfsarbeiter bei der Abteilung für Steuerwesen des Ministeriums der Finanzen und zum Vorstand der Registratur dieses Ministeriums mit dem Amtstitel „Cberfinatuafidfor" ernannt. Christian Schußler aus Büdingen wurde zum Schreibgehilfen J>ei dem Finanzamt Cffcnbad) I ernannt. Erledigt wurde die Stelle deS Sekretärs der Großh L a n d e s k o m m i s s i o n für Steuerfachcn. ** Gewerbewesen. Ter GroßHerzog Hat ben Re visor bei der GroßH. Zentralstelle für die b ewerbe, Adam Mahr in Tnrniftabt, »um Rechner für bic ^roßh. Zentralstelle für die (bewerbe und den Lq,ndesgcwerbeverein. sowie für die gewerblichen Unterrichtsanstalten ernannt. •• Eine Prüfung für 'IS e cf meuter an Straf» an Halten fand diesen Herbst statt, da die Teilnehmer an der letzten, vor 15 Jahren abgehaltenen Prüfung nunmehr alle in Werkmeisterstelleii verwendet sind. An der diesjährigen Prüfung nahmen 11 Herren teil, von denen 9 befanden. ES waren die« Oberauffeher traulich, sowie die ".'lufjeher Bellmann. Kleienstäuber. Gotlschalch und Münch von der Strafanstalt in Butzbach, die Biireaugehilfen Gugot und voffmann vom LandeSzuchthauS Marienschloß, Lberaiiffeher Melcher und Gefangenauffeher Adam von (ließen. •• Die Hessische Bereinigung für Volkskunde halt am Montag. 15. dS.. ihre erste Mitglieder-Versammlung ab. In dieser wird Pfarrer Ritter von Friedberg über Sogen au« Grunberq sprechen und sie erzählen, nur er sie selbst einst dort hat erzählen hören. Wir zweifeln nicht daran, daß der Gegenstand gerade hier lebhaftem Jntereff' begegnen ivird. Gäste, auch Domen, ffnd ivillkommen. •• Konzert-Verein. Der Vorstand ersucht, nochmal« ausdrücklich darauf hinzuweisen, daß am Sonntag beim Martea u-Reger-Konzert keine Hauptprobe stattstndet. *♦ Provinzial-Geslügel-Ausstellung. Aw 1 und 5. Dezember hält der Verband ber Cberbei ischen Geflügel zucßwereine unter Mitwirkung des Ausschusses ber LandwiN schastskarnmer feine Ausstellung auf bem Windhof b. (Rieften ab. Das Arrangement der Ausstellung liegt in ben Händen des Geflügel- und Pogelzurbwereins ließen und Umgegend 1897 C. B und die Ausstelluiig oerfpridit allem Anschein nach rcd)t zahlreich beschickt zu werden. Anmeldungen werden noch bis zum 19. d Mts angenommen und bie betreffenben Formulare können von .Herrn L. Hanau. Gießen, bezogen werden. Mit ber Ausstellung ist eine Lotterie Derbunbtn, bei ber ausschließlich Ra se^Geflügcl unb Gegenstände ber Geflügelzucht zur Verlosung kommen. •• Unbestellbare Postsendungen. Bei der L b e i • Postdirektion in Darmstadt lagern fotzende Sendungen, deren Absender vielleicht zu un'ercn Lesern zählen, als unbestellbar: Bostanw. über 8 Mk vom ö. 12. 08 aus Lich nach Lich, Empfänger unbekannt. Postanw. über 3 Mk 70 Psg. ovm 9. 5. 09 aus Gießeii 2 an Richard üreuyer in DonSbach Tillkreis Postanw '.tfr f". Mk. 10 Big vom 13 1. 09 an« Friedberg nach Sudende bei ritr. Empfänger unbekannt Gew Brief Inhalt 70 n vom 30. 1. 09 aus Friedberg an Wilhelm Decker tn Bocken heim bei Frankfurt. Tie zur Empfangnahme der Geg-nstünde Berechtigten müssen sich binnen tner Wochen bei oet Lber Vostdirektion melden, widrigenfalls bic Postanweisungsbrtröge unb die in ben ftrn Geldbeträge der Postunterstützungskasse ubxrmieifn, bte । Briese aber vernichtet werden •• Schutz der Telegravhenleitungen Fn ber Keit des Baumfällens werden an den Straßen unb in den ’ l rtfdwftcn die Reichs-Telegraphen- und F e r n i v r e ch- leitungen durch umstürzenbe Bäume oder durch berabfallenbe Aeste häufig beschädigt, weil die Personen, denen das Baum- • fällen vl ejt. in ber Siegel bie zur Sich runa der S<■;* »ncqikcnanUoen gegen Beschädigungen erforderlichen Dor- ncht oder in ungenügendem Maße i treffen und es Untertanen, von ben bevorstehenden Ar- . Veiten ber nächsten 'Ik'itanitalt rechtzeüig Mitteilung zu machen ,.-5» i K? WL- ,1t/-; ^iuib! ___ ve> ,D» V.^?:.re ti biet Kirchenvifitvtion durch Sur» rintendem 'Lr. Petersen ftett Am Abend des't.den Tages bött die v e \ m a i. neteir. :gung für Volksbildung im -aale des Aei. taufe ...Xe: c*urangrr ber ZwangSvcr'ichrrung. der «apitals- .zahlung unb der brciiathcn Bcittagsleistung durch Staat, Arbeitgeber unb Arbeiter Tai englische Oberhaus beschäftigt sich letzt mit ben bcndnc(v*um Regierungsvorlagcu Dl? man anninunt, wirb bic yivite Veiuna ber Finanzbill am 22. '.üwember beginnen. Bis jetzt liest Lord l'Aibjtonme n)d. nichts über irgendwelche Abünberungsantrape zur Finwrzbill verlauten. Wie m.» n stimmtc Th-nitbent Tast Irr Empf'^tung bc5 ZkriegL- unb WcunifminiftctiuniS zu, den Pearlha sen aus Hawa i zum Flo 11rn stü tzpu nfit int Stillen Eicon zu machen. Ferner beschloß ber Präsident, daß bic IrannuMe Berbes'ernna tas Hast-ns von Manilla auf. gr^bm werbe, ba ber Schuv ber Mstlivvinen bem Hecrr üben, lassen bleiben solte. Aus Ästura mefbrt man: Fnwtae ber m Ar beßi l cuv gegan'ten.n» Mrlduna, bati bic russischen Truppen im An. xnar>"n sind, beschlossen nie Rvinabenfül rer, ben nem ihnen cx> nannten ('kutrrnnrr Gaffai 5Fban in brr Stabt zurückzulassen unb sich in bem tvfdhgtni Lager tar ber Stabt zu tmtentricrciL Rakhim M han fährt fort, bic Auslieicrmig ber tn bas russische SEom'utal gcflud'i -tat Personen zu verlangen, versichert aber bic russischRegierung feiner Ergebenheit. Die Einwohner Ardebils begrüßen warm das Anrücken ber ruf ' fischen Iruppni und drücken zum großen Teil ben Kunsch aus, russische Nnlertmieu zu w.-rben 2hl» Stadt nn- Land. Gießen. 12. November 1909. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Die gestrige Sitzung ber £tabtDcrorbncten43erfamnv lunfl hatte zumeist mir kleinere Angelegen Herten zu erledigen und verlief foznsagen recht gemülltch. Zu Beyinn der BerhMiblunqen, während bie stabt bureb Luslo|ung hreidungen ihr Vermögen verbesserte, sicherten bie Stabtväter bic mit vieler Mühe zuruckcrwor- beiien Pölitzeiakten, bie in bem Saale aufgesteipelt waren. Mau solle allen 2lemtern hen Grnnbsatz einprägen, daß zur Vernichtung beftinnntc Akten vorher abgeschrieben iperben mußten, damit so chva*? nicht mehr vorkoinme, meinte einer ber Anwesenden. — Tic lanbeSpoli^ellickze Abnahme der elektrischen Straßenbahn findet, wie ivir schon mitteilcn konnten, am 20. Aovember statt, worauf ein Fsstesfen auf ber Liebibshöbe und daran anfchließenb ein Festkontert beabsichtigt ist. Der regelmäßige Betrieb der ivtraßendahn wird am darauffolgenden T.ia beginnen, also Sonntag, 21. November. — Nach ben über das Kleebachtal-B ah «Projekt gemachten Mitteilungen werde die Bal,n Gießen—Brandobcrnbors 30 Kilometer lang unb 2,2 Millionen kosten. Ter Bearbeiter beS Projekts bc rechne: eine Verzinsung des Anlagekapitals von 211 Proz, ohne Bcrücksicki:iaung der ja in x>cf)cn unb Preußen bei derartigen Nebenoahnen zu leistenden Zuschüsse bc5 Staates Nunmechr werden zunächst Verhandlungen mi. den beteiligten Landgemeinden wegen der Gelanbeitellung unb Laptial- -lsM leJ.- V saaB?" 5ün Nf MN-.- verwaltung ' Billardvorfübruna Während gtttrxn abend die Mailänder SünfitertruDpe im Wintergarten des Cas^s Amend ihre Weisen crditcu ließ unb reichen Beifall erntete, tanc* im eigenklichcn Cafä ein B i l l a r b W e 11 s p i e l von Profestor punkte prämiiert zu werden. B utfon - Brüssel stau, zu der untere deim'fchen Billarbivieler den bereit« getroffenen Dispositionen Homburg v. d. H. blerdl». -■ --- ■ iidj auch Gegner grfun.vn, die dem Profe'ior Buiion lu schaffen machten Tic um Schluß von dem Meister vorgeführten ttunft- o. * a i m n u i# *, ... .-»w. A>UCT*^SH| hätte loorrn beivunkterungswürdia unö wurden leb beit avvlau- 25. TiPifüm reruttr.Uc baue den 26 läbtignt rabnbnbap über. 4- Crainfeld, 11. betciligung etngtleutr. rooran» dann enifchieden werben wirb, ob um bic stontessianserieilung nachgefucht werden soll .Hoffentlich h'Uircn diese Ver anblungen, die ein bisher badn- loseS Gebiet seinem natürUch-n Verkehrsmittelpunkt näher lwingen sollen, zu dem gewünschten Er olge, tkiinit in unterer Otegenb auch einmal wieder eine Balm gebaut wird, bie nicht den Verkehr oou Gießen ablenkt. — Tic seltsame Scknmickung des Liebig-Denkmal- am vergangenen Sonntag mit Hau und Reisig, die glücklicherweise ia noch toljnc Bi icküdiaung beo .'lunsnverke» verlief, gab Beran- laffung. bat Publikum aufzusorderil bei dem Schutz der Denkmäler und Anlagen auch hinsichtlich ber Reinhaltung letzterer) mitzuwirken, bannt nickt durch OkbanfinlojigL'it ober Dumuicinngenstreiche die Freubc an diesen Zierbcn der Stadt getrübt wirb. e •• 2a g totale «bei. Freitag, 18. Roo. Erste Cpern- 6 u H ü I) v u n g d< Tdealeivereu ,Tcr Fieisckiitz". Anfang 7 Uhv. Saindtog. 18. iiodim. 6 Unt t'eamii bH C b e i h c 111* schtn Jahrmarktes zum Besten de» cauqlmg4beim.. Zersetzung in die Verinischtes. ZeittmgsbetriebcÄ In den fünfziger Groll •= J acken an/. in weiss und modernen Farben A, Bolterhofi Söhne, Giessen, Seltersweg 20 wi »meß bei allen sparsamen Hausfrauen sind 3 und In allen besseren Geschäften erhältlich. Bekanntmachung 151101 Einem verehrt Publikum von Giessen und Um- D12/ii Telephon 46 Marktplatz 21 Gießen, den 12. November 1909. 08850 Giessen, Marken Zahlung Georg Wallenfels Kolonialwaren-, Drogen- u. Weinhdlg. OrrginaL-Drnhtmeldungen. Straßburg, 12. Nov. Wie aus Mühlhausen gemeldet tuirb, wurde dort der Handelsvertreter der „Straßburger Post", W e g e l i n, laut Anweisung des lothringischen Ministerrums a u s g e w i e s e n. Paris, 12. Nov. Im Lause des nächsten Monats kommen auf dem hiesigen Leihamt die Juwelen Abdul Asis zur Versteigerung. - Amtlicher Wetterbericht. Oeffcntliche Wetterdienststelle Gießen. Alsteineine Wetterlage heule morgen 8 Uhr. Tas abziehende Tiefdruckgebiet Hal (ich über Nacht verstärkt und fall ganz Europa in Jemen Wirkungsbereich gezogen. Es gehen anhallende Stegen« lalle nieder bei ausfrijchendern Wildwest, Weiteraussichteu in Hessen nm onmstag den 13. yioocmbcr 1909 : Regenschauer, stürmische ive .liche Winde. Zunächst milder, später neue Abkühlung. gebung teile ich ergebenst mit, dass ich seit gestern Mitglied des Rabatt-Sparvereins des Detaillistenvereins Giessen bin und von jetzt an die Rabattmarken und Sparbücher des Rabatt-Sparvereins bei Barzahlung statt den bisherigen unaufgefordert ausgebe. (Bei Einkäufen von 30 Pfg. zu 30 Pfg. je 1-Pfennig-Marke). Die bisherigen von mir ausgegebenen Rabattmarken und Sparblätter werden bei Zurückgabe gegen des Rabatt-Sparvereins um getauscht oder in genommen. Hochachtungsvoll Pa. Nindswürstchen ä Pfd. 80 Pfg-, empfiehlt [07892 Julius Rosenbaum, Metzgerei, Kirchenvtatz 4. Telephon 319. * Aus Roosevelts Jagdtagebuch veröffentliche der Teilt) Telegraph einige neue Kapitel. Mu humorvvllcr^sien- lyeit zerstört er die phantastische Legende amerlkanncher Blatter, die ihm als einem nie fehlenden Schützen den Lorbeerttanz wanden und seine Schützerigricstcklichkeit fast ms Ucbermenscyluhe hoben Er erzählt, daß er manchmal recht gut, manchmal aber auch herzlich schlecht geschossen habe und gibt einige kurze Auszüge aus seinem sorgfältig geführten Schußbuch Er erzählt dann allerlei interessante wrivmaniiische Beobachtungen über die Tierwelt Osiasrikas: besvndecs die Hyäne scheint ihn äberrmcht zu lalvm. Tcm Jäger legt sie zwar keine Gefahren aus,^aber allm Schwachen und Hilflosen ist sic ein verderblicher fast überall, ober nie hat Roosevelt bisher das berühmte Lachen vernommen. Nur von seinem Jagdgenossen Kernrit empfing er eine Bestätigung vom Lachen der Hyäne. Kennst war einmal Zeuge, tote ent Leopord bei einem Torfe Über den Zaun setzte; wenige Augenblicke später kam das Ranbtter eilends nut einem echote zurück, sprang über eine Torncnl/ecke, aber in dem Augenblick, cm die Katze mit ihrer Bente tvieder zur Erde tarn, wurde sie von Hyänen übersatlen, die das Schaf da von schleppt en: dabei klang ihr Bellen rmd Knurren genau wie eine widerliche Art von Lachen, selbst der König der Tiere, der Löwe, wird in der Regel ein Opser der Hyäne, freilich nur dann, wenn er alt, schwerfällig und kraftlos geworden ist Wenn er da nicht vorher im Kampfe mit irgend einem an dem starken Wild erliegt, vielleicht den Hörnern eines Stieres, dann wird es meist sein Schicksal, von Hyänen ermordet unb gefressen zu werden. Wie kühn die Raubtierwelt Ostairikas in die Siedlungen der Menschen einbringt, um ihre Beule zu suckln, zeigt ein Vorfall, den der Tircftor der Eisenbahn Landi-- iord in Nairobi Roosevelt erzählt hat. Bor einigen Atonaten faß v britische Beamte mit seiner Familie bei Tische: aus irgend einem Grunde schickte er seine Tochter ins Schlafzimmer. Eine Minute später kam sie zurück und sagte gan> ruhig: „chapa, da '— Desfe ein Butter • Ersatz ohne Gleichen« gegenüber der Eugel-Apotheke. 6199 den 12. November 1909. Märkte. fi Grünberg, 11. Nov. Unser heutiger^ „Martin- mflift" zeigte eine überaus rege Nachfrage nach Iungschwernen, so daß die gute Aufsahrt kaum die Nachfrage deckte. _ Ter Markt wurde rasch geräumt. Tic Preise waren sür Herbstprerie raht hoch. 6—8 Wochen alte Ferkel kosteten das Paar 38—4v Mk., ältere 45—58 und Einlegeschw. ine 75—85 Mk. Der Rindvieh- marlt zeigte gleichsalls gute Auffahrt. Hier stockte aber der -Handel. Ter flotte Gang des Schweinemarktes wird veranlasst durch dm. vorzüglichen Ausfall her Kartoffelemtc und der übrigen End- getväckjse. BHlllh-Wer Wltbahil. In der Zeit vom 15. November bis 31. Dezember er. verkehrt an den Wochentagen zwischen Lich und Butzbach-Ost ein Sonderzuq in folgendem Fahrplan: ab Lich 1205 nachmittags, Güll 1221, Muschenheim 1229, Trcus-Münzenberg 125*, Münzenberg 12", Oberhörgern-E. 12^3, (Za,,ibach l02, Griedel l12, an Butzbach-Ost l18. qis/j Tie Bahnverwaltung. — Drei ermordete b c u 11 d) c Forscher ruhen ut ben eisigen Gefilden Tibets, Schlaginnveit, Brunnhuber und Schmitz, dazu der Franzose Tutreuii de Rinne.; der Engländer Sanbor wurde nur gefoltert und geblendet. Wie vor 50, 15 und ^elni Jahren, so ist noch in biciem Jahre der sanatische Has gegen europäisckse Eindringlinge derselbe. Unb doch gelang c* Heddin, zwei Jalne lang kreuz und auer das uttcrenanteile, über verbotene Land zu durchziehen unb heiler Haut zuruckzukehren. Die er das fertig brachte, beginnt er jetzt m den ersten sechzig Seiten seines Werkes „T r a u s h l m a 1 a j a" zu erzählen. Lisng wie ein Orientale, ober geduldig wie ein Christ, als vornehmes Euroväer auftretend aegenüber übelwollenden tibetischen Gow- oerneuTen, oder als sckuvarz angemaiter zerlumpter Landstreicher veridiwindend unter den spionierenden Eingeborenen, so ertrotzt er sich den SBeg und schleick't er über dw Gebirge und durch die Täler, Karten zeickmend, Holsen messend, e>een lotend unb Gestein- pvoben sammrliid, unlvkiimmert um tue Todesgefahren, tnc. ihn auf jedem Schritt umgaben. Ein Moment des Fahzorns oder cnne vvrüberge^mde Feigheit lsätten ihn wohl das Schicksal der Gefolterten und Gemordeten finden lassen, ^-erne Erzahlmrg ist hinreißend. Aber nicht nur was er an Abmteuern eriebt, ist spaimend berichtet, sondern wie diese auf fern Gemüt wirken, fern Teilten erfüllen, wie er beinahe sentimental wird oder mit den Dienern scherzt, wie er über die großen steographuchen &nl> bedungen jubelt, ober wie er den religiösen Lelbsmrord tibetischer Mönche zu begreifen sucht, das alles läßt er den Leser mtt> empfinden, miterleben. Man möchte stiit dabei gelvesen fern, toie bei Lederftrumpf, Robinson oder ^rlserlock Holmes. Alles rn allem: ein gutes und ein schönes Buck). erscheinung eigentlich „gemacht" werde. Aber La! verriet sein EelMinrnis ent nach langen Verhandlungen; er verlangte vom Kronprinzen das feierliche Versprechen, niemals cni — .B.mMrren> imtemd>men zu veranstalten. Kaiser Friedrich versprach das, dann erst verriet Brvugb i'enten Trick, berat' nun Halde er sw), lene er lächelnd meinte, „sichergestellt". * Tu hast uns gerade nochge fehlt!" Aus Breslau wird der „Voss. Ztg." folgendes Kindergeschichtchen gemeldet: Em kleiner Zunge bittet seine 'ID cutt er, die ein Stockwerk höher wohnenden ,\xn!sbnovhner besuchen zu bürfen.Endlich lagt uJcama. -„-?ca, meinetwegen, geh noch einmal zur -trattc; du mutzt aber fragen, ob du nicht störst, und wenn Tratte keine Zeit l>at, kommst bu gleich uneber Drunter!" Glücklich über die sckvoer erkanrptte Erlaubnis eilt der Kleine die Treppe hinauf. Es vergeht längere feit, die Mutter erwartet ungeduldig den Knaben, der lange aus- Llmbt. Endlich bnrmt der Kleine vergnügt zurück. „Bis setzt bist du oben gewesen'?" fragt Mama, „halt du denn auch gerfragt, ob du nick t störst?" ,Lch bin ia gar nickst dazu gekommen, berichtet der Sprößling in feiner treuherzigen Weise, „wie nur Tante bst Tür ausgemacht hat, hat sie gleich gesagt: „Na, du hast mir gerade noch gefehlt!" — Unb da mußte ich doch bei ihr bleiben." ist ein Leopard untern Bett " Und ,o war es rn der ».at ..nnt erinnerte sich, daß die Hauskatze an diesem Tage eine ung>.tm.hn- (idye Abneigimg gegen das «chlatzmmrer gezeigt l-atte. ttrayr- scheinlich .mir der Leopard bei der Perwlgtmg der Aa^e ober eines Hundes ins Zimmer gedrungen. „Evi Machbar rourbe mit seinem Gerne Iw herbeigeholt unb im ^chlaszimmer schoß man das Raubtier nieder .... ______________ Literatur. In unserer Stadt ist die Stelle eines Schutzmanns neu ?u besetzen. Bewerber, welche den in der Bekanntmachung'vom 25. April 1903, die Ausführung des Gesetzes über die Besoldungen der Gendarmen und die Polizeikosten betr., enthaltenen Bestimmungen entsprechen, werden ersucht, sich unter Vorlage der erforderlichen Nachweise bis spätestens 1. Januar 1910 bei unterfertigter stelle »u melben Tte Stelle ist dett Militäranwärtern Vorbehalten. An Gebalt werden gewährt: während der Probereit (zirka ein lsalbes Jahr) ein Tagegeld von 3.oO Mk., nach erfolgter Anstellung 1300 Mk. Anfangsgehalt mit jährlichen Steigungen von 30 Mk. bis 1800 Mk ; außerdem 90 Mk Teuerungszulage und 100 Mk. Kleidergeld pro Jahr; letzteres wird auch während der Probezeit gewährt. Anstellung erfolgt gemäß der Bestimmungen der Satzung über die Tienstverhältnisse der städt. Beamten. Bensheim, den 11. November 1909. Grotzh. Bürgermeisterei Bensheim. Dr. F r e n a y. Siegerin •Margarine, feinster SflolkorelbuKe^ In jeder ßetichimg ebenbürtig — * Ter „Letzte der alten Schule". Ein Veteran •et alten englischen Scham'viel kirn st ist balsingegangen: Lionel -ouah, der wpnläre Liebling der britischen Theaterwelt, der 'che alte Onkel Lal" ist nicht mehr. Als Trenmdsiebzigsahriger eilte ihn der Tod, nach einem reichen Leben, das vom 18. -jalyrc » bem Theater gewidmet war. „Lal", der als humorvoller „-fnlter Shakespearscher Narrenrvllen und als phantasiereicher - rtfteKer komischer Gestalten in allen englischspreck-enden Landern ; r, oolkstümlick^ Berühnttheit war, stammte aus einer der al- Lfcn Theaterfamilien Enalands, fern Vater war Tlteaterschrut- und zwei seiner Brüder sind ebenfalls Bul/nenaMoren '«ck die ersten 3d/titte im öfsentlickstn Leben tat Lionel Brougy ,'At auf der Bühne; als junger Mensch debütierte er in ^vurnalis- , ta und mit Stolz pslegte er auch später noch daran zu erinnern \tä eine wichtige Institution des modernen Zeitungsvetriebc-. E inern journalistischen Gcschäftssimr entsprang: In den wmziger '(obren führte er ben Straßen verkauf der Zeitungen em und organi- i nte 240 Zeitungsjungen, die damals z>um erstenmal rmt lauter 'I mme in den Straßen Londons die neuend^inenben Blatter aus- r eien. 'HIrin die Bühne zog ihn mächtig an: sem erstes Aui- Leien entfällt ui jene Tage feiner wurnalisttschen Versuche.Er erschloß sich bald, die Feder des TagesschriMtellers bei ^-erte w legen unb bat cs nie bereut: „Meine Meinung über den etanb h t Schauspielers," so erzählt er noch kurz vor semem Tode einem l'rujibc, „mag man daran messen: Ich habe vier ^ohne und ix sie alle zu Schauspielern erzogen. Wenn ich noch einmal I i leten hätte, ich würde wieder die gleiche Laufbahn einichlagZi.i Lai" war berühmt durch stillen kurzen ternigen .Hunwr und den ljl Wichen unverwüstlicheii Uri er mut, der seinen unerichspllickxn liütz antrieb, immer neue Geschichten und Anekdoten zu er liinoen die schnell populär wurden und von Mund zu Mund Iq men So züchtigte er einst den Trärlcl und die Eitelkeit em.s ungebildeten Kollern auf lustige Weist: mit einem Kameraden Late er die erbärmlichsten Lumpen in einer Theatergarixirobe an, und in diesem Auszug erschienen die beiben frölMen Mimen lut, dem vornehmen Haust des berühmten Kdliegen. ,äost der Lebige Herr zu .Hause?" Ter elegratte Lakai blickte verächtlich n i' das Vagabundenpaar und wies zur Ausgangsttir. „Lo sagen 'ie dem gnädigen Herrn, seine beiden Vettern aus dem Arbeits- vDnc tränen dagewesen . . ." Einem ningeit Verwandten, der 1I31 beleidigt hatte, sagte Lal mit bestrickender Liebenswürdig kett: Befnck-e uns, so ost du Lust hast, mein Junge: du wttst stets bei I ni'ir Messer und lsabel findetr und einen Teller — mit nichts ; ocmif" Während der Anwesenheit Kaiser Friedrichs, der i timais nod: deutscher Kronprinz war, trat Brmigh einst in | lbindfvr in einem Stücke aus, in bem er auck> eure l^isterericheinung I verkörperte. Ter deutsch-- Kronprinz unterhielt sich lange mit bem | humorvollen englischen Künstler und nxüLtc wissen, mic di? Gecher L ßamri'lt sich um einen in der Nacht rum h August auf der riSrane zwilchen Tarmsiadt und dem Griesheimer Lager aus- ^I-rken Uebeciall aut den Vizmiachlmcister Delp, der damals ,, b men durch einen Schlag ins Genicks zu Boden geworden und oeu im Tunfei verschwindenden ^äler nicht einzsthvlen rniodne HyroninluS leugnet zwar, hartnäckig schuld, i aber durch die vereidigten Auslagen zweier Reierviprn, * aeaeniiber er vor und nach der Tat seine TaterichaN be- Aiigabeii gemacht f>atic,\ überführt: er scheint in der Änhcit sich vergessen zu haben, Verletzungen hckttst Tew l .dt baoongetragai. - Wegen Fahnenflucht, Preisgabe TTienstgegenständen, falscher Namensrührung und zwettachen cksallsdiebstahls wurde der aus Marm stamn^nde Musketier : -Regts. Nr. 168 in -Dficnbad) Johann Friedrich T et« l' o Va hr en 6 '))t o n a t e n Gefängnis, Verletzung in die »"lasse des Soldatenstandes unb 3 Jahren Ehrverlust verurteilt Angeklagte hatte sich im Juni d. I. von seinem Truppenteil I-Kernt durch Diebstahl sich Zivillleider verschalst und war I „ nach Holland geflüchtet. Als ihm. dort der Boden zu heiy |. \C/ kehrte er freiwillig zurück unb stellte sich vor 14 Tagen 11 1 biejigen Behörde. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlichster Teilnahme an unserem schweren Verluste, sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir allen unseren innigsten Dank. Richard Müller. für Damen zu 1850, 1550, 1250, 975, 850 g für Kinder zu 950, 8"°, 725, 650, 550 Bei Heiserkeit sind Menthol -Cuka- lyptuS-Bonbono, Marke,Farri^, bie beiteit P. 30 Pst. Berkaustst.: Pelikan-Apotheke, Kreuzotatz 2. Nutzschiilcn-brtrakt aus der Kgl. Hofvarsümerie'Jabr. von C.T.Wnndcrlich, Nurn berg, um den Haaren ein dunkles Ansehen zu geben, Dr. Qrsila's Nun- öl, zugleich seines Haaröl, macht das Haar dunkel und wirkt baar^ stärkend, beide A 70 Pfg., 1.20 Mk. W. Stilbingcv, Drogerie. lD”/3 Bckanntmachnng Betresieird: Betrieb der elektrischen Straßenbahn. Fahrplane der elektriscken Straßenbahn können gegen Er- siattung von 10 Pfg. f. d. Stück bei der unterzeichneten Verwaltung in Emu sang genommen werden. D... Gießen, den 11. November 1909. ru;oiLLu Städt. Elektrizitätswerk und Straßenbahn der L>tadt Gießen. S t o l t e. Kunst-Verein. Die Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Brand ■ist täglich« mit Ausnahme Samstags, von 11 bis 1, Mittwochs auch nachmittags von 3 bis 5 u. Sonntags ?on 11 bis 3 Uhr ununterbrochen geöffnet. Eintritt iur Nichtmitglieder an Werktagen 50. an Sonntagen 20 Pfennig ____________ b Oohro Delikatess - Margarine Mm»! rS-wJ ? Seryns,! “fet S&iganbt, bie „■ b*‘ IMi# ®imeuil m= d-- Mn Sinbengl ’ bas l°ht- ISeleit,.' I ''chenrede, an beten jialoen erfolgte. MchM Stabe nieberge(egt, - 1 'er Dienst eines FeldschjW auf Henn Karl Bat« Die BürgetmeistkiD unberaumt. Mit Sicher« figeorbneter Ganß, bet J ^'terei versieht, NachjolM :chwalbach wirb, Unser Dorf, in bem vertreten, steht vor » hasst, bei bieser GelegentM > hat als Kanbibaten ger bet bei bet Wahl:l i, aufgestellt. Schmelz nM hlt werben, Tie Verlobung der Pni-I n wild sie von ihren i:| usschließlich genannt' xl llenthalben große Ml demiiächst ihren DostD rg verlegen, bamü ai'.'l Stolberg frei tuirb. bl bei Wien essin von Loims-A st I rjten Gatten, bei Wj über, Grasen Ano, wl das erste bei: Ml >er 10 Linder hliiterla,!al Der seit dem 20. £M| , Ober-Moc!!tadt tumbe -I § e auS der Äidi« rd vorzuliegen. Im Lause dieses.^ Staatsanwaltichat H Ms-undMühlenbesq 'Untersuchung weg« der UnterMung bie öum ^üstizrat Wehner geW mgen, und zwar nicht J □ meiteren Umge^j m ErbsckMeguliem^ feint jedoch gegen Se qesvrdert worder ß ^r.'Tthc^bcanncL iu-r .» »«»e|l°ouS ®ü i W ' 6«#e M l “ ein« eigen« nt®1 ho6 von di-Z erige®“*g.t- sttnimenmen en K«-616"“" M f0'” 3timni» es nut«»' fieinti«' ltt«9 m ?j|luW ü syinpathn i j . un, nach o ■ (Hi @0 . ÜIÖP1111 U.,fA V. -A inen H0' W vSige« J llii Wilhelm Diirbeck Gießen. Neuenweg 18 Kolosseum Giessen Zum Einhorn cnnn atraneL rebh entern .M Walltorüra^c 1*—SS. feleoboa 9h. 6*1 Männer-Turnverein Fritz Borgis be- 40 :c. «00) Wilk. Amend. Tafslttr »ik lUlülUUHDI »olll, i, Lutter '» Auf all^eiueinen Wunsch heilte Kreitag abeild sortsetzüug her o HM Dt>/nl T er Vo Dom (ö Fortschritt!, poM ttn 6302 Cafö Amend zu verlauten (HÜ7 Turnverein Giessen Bnrgergesellschafl im voufeTier. Nur Mitglieder Dabcu Zutritt. 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