Zweites Blatt Nr. 36 Freitag IS. Februar 1909 Gießener Anzeiger Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag?. General-Anzeiger für Oderheßen Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: e=g@5L Redaktion.112. Tel.-Ad r.:AnzeigerGießen» 139. Jahrgang Rotationsdruck und Verlag der vrühllch« Universiläts - Buch- und Steindruckeret. R. Lange, Gießen. Die „Siebener Zamillenblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Krdsblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeit- fragen" erscheinen monatlich zweiinal. Stimmungsbild aus dem Reichstage. Berlin, 11. Februar. Tort oben an der Nordseeküstc sichen Nachivahlen in Ailssicht, imb bavum unlerbielt inan sich heule im Reichstage 5 ©luiiben lang über den Heringszoll unb über den Preis der frischen Fische Herr Hahn hat sein bewundernswertes Agitations- und Organisationstalent auch atü diesem Gebiet zu betätigen gesucht; er hat eilte große Versammlung der Aktionäre der not leidenden Hochiee- fischerei-Gesellkchaiten inszeniert, ztl der and) die freisinnigen Förderer der Hochseefischerei gebeten wurden; aber der leidige Zufall wußte e§ so einzurichtcn, daß die Einladungen erst dann in die Hände der Herren Gothein und Fegtcr kamen, als die Versammlung schon getagt hatte. Heute glaubte daher Tr. Hahn sich als den einzigen wahreit und tlntcrrichtetcn Interpreten der Interessen und Wtinsche der Hochscefischer auhvcr'cn zu können, als ehrlichen Makler, wie er meinte; aber Herr Go t he in sprach die Besorgnis aus, das; die Maklerkammer einem Makler, der nach der Art des Dr. Hahn .zu handeln versuchte, das Attribut der Ehrlichkeit ab’ sprechen würde. Der Wunschzettel des agrarischen Fiichereiireundes war weniger kurz als „bündig": Verdoppelung oder Verdreifachung des Heringszolles, Beseitigung bc5 unter den seifigen Handelsverträgen leider noch bestehenden Zollirciheit für irische Fische, gesund- lwsiSpolizeiliche Untersuchung der ausländischen Fische an bestimmten Greuzhaienstationen unb Zahlung einer Subvention vott 2 Mill. Mk. im Jahre an die Fischereigesellschasten. Die Reichsregierung konnte ihm die erwünschten Zusagen nicht machen. Ihr Vertreter, der Ministerialdirektor Dr. v. Joncquiöres, zeigte sich bewandert ebenso in diesen Verhältnissen imb man gewann aus seinen dlus- mhrungen doch den Eindruck, das; Dr. Hahn die Sache sehr einseitig beurteilt. In bezug auf die Erhöhung deS HeringSzolls machte der Vertreter des Herrn v. Bethmann-Hollweg daraus aufmerksam, daß bei den teuren Fleischpreisen e§ zahlreiche Familien gibt, für die der Hering ein Hauptnahrungsmittel darstellt: und was die Subvention anlangt, so konnte er eine einfache Rechnung ausmachen, wonach die.Ersütlung dieses Wunsches die Sicher- si'ellung einer achtprozentigen Dividende kür b i e Fischerei-Aktiengesellschaften bedeuten würde, ohne jegliche Gegenleistung für das Reich. Die freisinnigen Abgeordneten, die in der Aussprache das Wort nahmen, insbesondere der Abg. Gothein, bestätigten seine Darlegung, daß es sich nur nm einen vorübergehenden Niedergang der Rentabilität bei diesem Gewerbe handle und daß noch vor kurzem recht ansehnliche' Erträge, bis zu 20 Prozent Dividende, erzielt worden seien. Die Auseinandersehunaen zwischen Dr. Hahn und seinen freisinnigen Gegnern zogen sich bis in die achte Abendstunde hin und entfesselte andauernde Heitcrkeitsstürme. Vorher hatte es bei anderen Titeln des Etats ktirze Erörterungen gegeben über H e i m a t s ch u tz und M u s e u m s s chä tz c; und ein Nachtragsetat für die Verstärkung der Betriebsmittel des N e i ch s gab Anlaß zu schon mehrfach gehörten Ausführungen über die Inanspruchnahme des Geldmarkts; die Finanzreform soll auch über diese Sorgen hinweghel'en. Stimmungsbild aus dem preuh. Abgeordnetenhaus. Berlin, 10. Febr. lieber dein mit einiger Spannung erwarteten Spektakelstück, betitelt „Tie Berliner L an dtogswahle n" hat sich denn nun wir kl ick schon am Mittwoch im Mgeordnelenhause der Vorhang gehoben. Der erste Akt ist vorüber, und der morgige zweite unb Schlußakt dürste die Beweiserhebung über den W a b l p r o t e st gegen die vier sozialdemokratischen Berliner Mandate unb ihre Beanstandung zum Ergebnis haben. An eine Ausdehnung dieser Maßnahme auf die ans gleichen Protest- grünben anfechtbar aber nicht angefochtenen freisinnigen Berliner Wahlen, wie die Sozialdemokraten ja wollen, ist nicht zu denken; das bewies schon der Verlaut der Mittwochsdebatte. Herr Ströbel, der Wirwärtsredakteur, hielt eine teils larnwhantc, teils von Grobheiten gegen die bürgerlichen Parteien, insbesondere den Freisinn, ftrvtzeirde Philippika wider die unterschiedliche Behandlung der roten und der freisinnigen Mandate. Er war der denkbar ungeeignetste Sprecher in dieser Frage, und seine gcschlvollenen Tiraden begegneten dem ätzenden Spott der bürgerlichen Redner, föerr Fischbeck von der Volkspartei, zur Zeit der bestgehaßte Liberale bei den Genossen, legte überzeugend die Rechtslage dar, die das Begehren der Sozialdemokraten unerfüllbar macht. Und dem freisinnigen Sprecher sekundierte wacker der .konservative Stroßer, der sich diesmal rhetorisch und dialeklisch in bester Form zeigte. Der Redner der Rechten machte sich ein besonderes Vergnügen daraus, die Geuosseu mit ihren Besckpverden über den angeblich groben Ton der Kvmmissionsverhandlungen ab absurdum zu führen, indem er ohif Herrn Ströbels Schurkenstreich-Artikel im „Vorwärts" exemplifizierte, diese unerhört grobe Beleidigung in der Kommission unb ihrer liberalen Mitglieder. Selbst Herr v. Kröcher.der sich int allgemeinen mit der Stottc des Kämpfertrennenden Herolds zu bescheiden pflegt, -konnte der Versuchung nMt widerstehen, die entrüsteten Sozialdemokraten ein wenig zum dupe des Hohen Hauses zu machen; er schuf sich eine niedliche Gelegenheit dazu, indem er in der Form einer liebevollen Zurechtweisung für Herrn Strvßer emphatisch auf den Treu- und Verfassungseid der sozialdemokratischen Mitglieder des Hauses .hinwies unb daran die mit schallender Heiterkeit aufgenommene lächelnde' Versicherung knüpfte,-von diesen dem König und der Verfassung eidlich verpflichteten Genossen denke natürlich keiner an beit Umsturz der Staatsordnung. Schmunzelnd quittierte der einstige Präsident des Hauses, der greife v. Köller, der in der Präsidentenloge -ber Sitzung beiwohnte, dieses gelungene Impromptu seines. Nachfolgers. Herr. Cassel von der Volks Partei hatte in einer persönlichen Bemerkung sehr glückliche Momente tvitziger Desavouierung der Genossen, und es wurde viel bemerkt, baß er, wie vorher in noch schärferer Tonart sein Parteifreund Fischbeck, eine glatte Absage an das Berliner Tageblatt richtete. Vor der Mandatsdebatte hatte das Haus, in aller,Gemächlichkeit noch das Lehrerbesoldungsgesetz in zweiter Lesung erledigt; auch die Resolutionen der Kommission fanden fast alle Gnade vor den klugen der Volksvertreter. Nur die Resolutionen, die. gesetzliche Vorschriften über Große und Beschiffenheit der Dienst- rvohnungen der Lehrer und eine Erhöhung des Dispositionsfonds für die früher pensionierten Lehrer sorderten, scheiterten an dem Widerstande der Rechten. Stimmungsbild aus dem preutz. Abgeordnetenhaus. Berlin, 11. Febr^ War schon der erste Tag der Debatte über den „Schurken streich" der Wah'lprüftmgskoTmnission und der Freisinnigen für die - Sozialdemokratie recht ungünstig, so war es der zweite noch mehr. Von allen Ecken und Guben bc» bürgerlichen Lagers haspelte es nur so von scharfen Zurechtweisungen und Widerlegungen, von Spott- und Hohnworten an die fldresse des Herrn Ströbel und seiner Freunde. Und iviebcr waren es die Sprecher des Freisinns und der Konservativen. Herr Pachnicke uni> Herr Malkewitz, sonst Politische Antipoden, die in vorderster Reihe gegen die roten Wahlterroristen horsteten und die grimmigsten Schläge austeilten. In einem Punkt sreilich schieden sich die Wege des Freisinnigen imb des Konservativen: Als Pachnicke die geheime Wahl als Vvrbeugungsmittel gegen den roten Terror solvohl tvie gegen die Wiederkehr solcher Wahlbeanswn- dungen empsahl, da wollte Herr Malkewitz nicht mitmachen. Aber das war heute nur Beiwerk. Daß die Sprecher der National- liberalen unb Freikonservativen diesen beiden Rednern resolut die Stange hielten, bedarf keines Wortes, ctiüa5 lässiger führte der Zentrumsmann seine Klinge in diesen Stampf wider die äußerste Linke. Mit stürmischem Gelächter quittierte das Haus die Entschuldigung der Nichtanwoscnheit der Genossen in der Sitzung jener Abteilung, die die Wahlproteste an die Prüfungskommission verwies. Die Herren, die über die Abteilung Zeter und Mordio g.eschrieen hatten, aber selbst bei der Ueberweisung der Proteste an die Kommission gefehlt hatten, behaupteten heute, sie hätten die Abteilungssitzung versäumt, weil sie — den Fahrstuhl n i ch t hatten benutzen können! Alles in allem, es war recht ungünstig, wie die Sozialdemokraten mit dieser Haupt- und Staatsaktion gegen die Liberalen abschnitten, unb als sie am Ende garnochselbstfürdieVeaustandnng ihrer eigenen Mandate — ans Pr in z i p — ftim- men mußten, da erlebte das ganze Haus einen Moment ungetrübtesten Behagens. Der Wahlprüftlngsdebatte folgte die Weiterberatung des Justizetats, die eine bemerkenswerte Rede des freisinnigen Juristen v. Liszt über die Reform des juristischen Studiums und eine nicht minder beachtenswerte Kritik des Jugendgerichts wesens durch den Nationalliberalen H a a r m a n n brachte. Auch dieser Gegenstand der Tagesordnung gab verschißenen Rednern Gelegenheit, mit der Sozialdemokratte ein Hühnchen zu Pftücken. Morgen geht die Debatte weiter; wenn alles gut geht, hofft man auch noch die Pfarrerbesoldungsgesetze in zweiter und das Lehrerbesoldungsgesetz in dritter Lesung zu erledigen. politifc^e Tagesschau. Eine erhebliche Vermehrung der Zahl der Aerzte im Deutschen Reiche steht, wie die Storr, des Verb, der Aerzte Teutsckil. schreibt, in den nächsten Jahren bevor. Bekanntlich hat die Zahl der Medizin Studiereirden nach der amtlichen Statistik in den letzten drei Jahren um 36 Prozent zugenommen, obwohl schon in den früheren Jahren der Andrang zirm Studiuni der Medizin so groß war, daß der Bedarf an Aerzten für absehbare Zukunft reichlich gedeckt erschien. Während im Prüfungsjahr 1906/07 553 ärztliche Approbationen erteilt wurden, haben in denr gleichen Jahre sich 1038 Studierende der sogenannten ärztlichen Vorprüfung erfolgreich unterzogen, nach deren Ablegung noch ein Studium von etwa fünf Semestern und die Ableistung des Praktikantenjahres erforderlich ist, um die Ärztliche Approbation zu erlangen. Es ist also in etwa 3—4 Jahren ein unverhältnismäßig großer Zuwachs au Aerzten zu erwarten, der sich jedoch nicht auf die obengenannte Zahl beschränken wird. Es fommt vielmehr hinzu eine große Reserve Don älteren Kandidaten der Medizin und Medizinal- praktikanten. die zu jenem Zeitpunkt gleichfalls in die Praxis treten werden, außerdem noch die große Zahl von jüngeren Aerzten aus früheren Jahren, die in Ermangelung ausköurmlicher Praxis- stelleu nach >vie vor sich mit Vertretungen, Assistenten- und Sckfifs- arztftelleir behelfen müssen, um nicht beschäftigungslos zu sein. Ten angehenden Aerzten bieten sich deshalb bis auf weiteres trübe Aussichten für die Zukunft, und die Folgen der Ueber- sülluug des Standes für diesen selbst, sowie für die Allgemeinheit sind kaum abzusehen. ♦ Dec liberale Pfarrer Traub in Dortmund. Auf Grund einer Denunziation bin hatte, wie kürzlich mitgeteilt wurde, das Kgh Slonfiflorhun der Provinz Westtalen gegen den Lic. Traub in Dortmund ein Unterfuchuugsoerwhren beantragt. Der Evangelische SD b e r f i r d) c n r a t hatte dieses abgelehnt, aber dem liberalen Pfarrer gleichzeitig seine Mißbilligung ausgesprochen. Er tat dies in- einem Schreiben, ba§ nach der .Christi. Freiheit" folgenden Wortlaut hat: „Die vernommenen Zeugen stimmen insofern überein, als sie au5 Ihrer Predigt in mehrfacher Hinsicht den Eindruck einer pietätlosen unb verletzenden Behandlung des d)riftlid)en Osterglanbens mitgenommen haben. Unb weiter lassen mehrfache, von beu Zeugen insoweit ebenfalls übereinstimmend befunbete Redewendungen Ihrer Predigt cr- fennen, daß Sie in Ihren Ansiührllngen zu diesem Eindruck Anlaß gegeben haben. Dies muß auch von solchen Aeilßerungeii gelten, bei welchen Sie — zum Teil wohl mit Grund — inhaltliche Mißverständnisse der Zeugen behaupten." Hess. Verein für ländliche heinialpslege, wohlsahrt- nnd Aunstpflege. (Schluß.) Friedberg, 10. Febr. Heber die Verbesserung der Volksernährungsmittel auf dem Lande, insbes. Gewinnung und Behandlung von Säuglings- unb Kinder-Mil ch, verbreitete sich Kreisarzt Tr. Nebel- Friedberg, der ausführte,'/daß von 10U() Kindern 200 (im Kreis Friedberg 160) im ersten Lebensjahre sterben und nur 700 das sechste Jahr erreichen. Auch die sinkende Geburtszahl in Deutschland legt die Verpflichtung auf, der Kindersterblichkeit entgegenjumirfen. Dazu gehört vor allem eine gute Ernährung der Säuglinge. Wenn-das Stillen- der Siinber nicht möglich ist, auch kurzes Stillen übt schon einen günstigen Einfluß-aus die spätere Körper - entroicflung aus), eignet sick< als Ersatz am besten die Milch von Tieren. Es muß danach gestrebt werben, daß in allen Gemeinden eine einwandfreie Milch für Säuglinge zur Verfügung steht. Dieselbe braucht nicht nach den strengen Bestimmungen der Milch- verkaufsordnung gemeinten zu sein, sondern soll nur von trocken "gefütterten Kühen stammen, und könnte als sogen. „Trockensittter- milch" verkauft werden. Ihr Preis dürste nur unbedeutend den der gewöhnlichen Milch übersteigen. Von großer Wichtigkeit ist die Behandlung der Milch, damit sie nicht einer Zersetzung durch Keime unterliegt und den Kindern schädlich wird. Es empfiehlt sich, dafür zu sorgen, daß in jeder Gemeinde besondere Milch- kochtöpse billig käuflich zu erhalten sind. Au Unbemittelte müssen sic unentgeltlich, oder auch leihweise abgegeben werben können. Tie Reinhaltttng der Flaschen und Säuger" ist von großer Wickftig- keit. Es sollen durch die Standesbeamten bei den Geburtsanzeigen Aterkblätter unentgeltlich verteilt werden, die die wichtigsten Punkte betr. die ^äuglingsentährung enthalten. In beit Hanshalttlngslehrkursen kann als besonderer Lchrgegenstand „Die Behandlung der Milch bei der Säuglingsernährung" eingeführt werden. Zu diesem Teil des Kursus können außer den eigentlichen Kursteilnehmeriuuen noch junge Frauen und Mädchen zur uneutgcltlichcu Autcilnahme ausgcsordert werden Ta die Ziegenmilch ein hervorragendes Ernährungsmittel sür Säuglinge ist, sollte die Ziegenzucht weiter mit allen Mitteln befördert werden. Bei Neubauten kleiner ländlicher Wohnungen könnte stets auf den Ban eines Ziegenstalles hingewirkt werden. Auch diese Ausführungen wurden mit lebhaftem Beifall belohnt Und der Vorsitzende machte darauf aufmerksam, daß die in dem Vortrag medergclegten Vorschläge geeignet sind, auch der ländlichen Bevölkerung gute und nicht zu teuere Kinder- milch zuzuführen. Znr Förderung vollkommener Einrichtungen aufdiesem Gebiet hat (der Verein zwei Preise zu 50 Mk. ausgesetzt. Oekonomierat Spieß Friedberg empfiehlt ebenfalls die Ziegen^ milch als wichtiges Slindernährmittel. Er beantragt ferner, daß der Verein beim Ministerium vorstellig werde, um eine Aendenmg der strengen Bestimmungen der MilchverlaufSordnung hinzuwirkcu. Tiefer Antrag findet einstimmig Annahme. Pfarrer Wahl aus Beienheim bittet, daftir zu sorgen, daß die erwähnten Merkblätter auch wirklich zur Ausgabe gelangen. Ter Vorsitzende verspricht, daß der Verein für die möglichst? Durchführung der Leitsätztz sorgen werde. Der von der Versammlung gutgeheisenc Borstandsbeschluß lautet: Ter Vorsitzende wird ermächtigt, für den Fall, daß ein etneue Form von Kindcrmilck, sog. Trockenfutternrilch, zu- gelassen wird, 2 Preise von je 50 Mark und 2 Ehrenpreise, eventuell in einem näher zu begrenzenden Bezirke, für diejenigen hessischen Landn-irte ausznsetzen, welche hervorragend gute und zweckmäßige Einrichtungen für Gewimumg und Mgabe von ..T r o ck c n f n 11 c r m i t ch" in ihrem Lite nach auswärts binnen bestimmter Zeit getroffen habe. Zum Wettbewerbe können mir Landwirte zugel.affcn werden, welch? Vereinsmitglieder sind, oder vor Beginn der bett. Wettbewcrbszeit Bercinsmitglieder geworden sind. F-ür den ländlichen Arbeitsnachweis stellte Geh. Regierungsrat F e» folgern)? Leitsätze auf, die namentlich auch dem Hereinströmen fremder Arbeiter entgegenwirken sollen: Die Einrichtung von Kreis-(Bczirksü Arbeitsnachweisen in den Landstädten (in erster Linie in solchen, die in der Nähe von Großstädten liegen) und die Besetzung der bei diesen angemeldeten Stellen mit int Kreise (Bezirke) seßhaften Arbeitern ist nicht nur im wirtschaftlichen Vorteile des Landes, sondern auch im Interesse der ländlichen Heimat- und Wohlfahrtspflege gelegen und dringend anzuraten. Wo solche Krcis-(Bezirks-)Ar- bcitsnachweise bestehen, ist es als eine Pflicht der Arbeitgeber in Landstädten und Dörfern anzusehen, diese Arbeitsnachweise durch ^(nmclbung freier Stellen zu fördern und sich wegen Stellen- befcfcitng nicht direkt an die zentralisierten Arbeilsimchlveise der Großstädte zu wenden Inwieweit es im Interesse der ländlichen Wohlfahrt gelegen ist, mit solchen Arbeitsnachweisen auch Wohnung s n a ch N'e i s e und Nachweise von Ban Plätzen für ländliche Bauwesen, landtvirtt'chaftliche und gewerbliche Anlagen zu tierbiiiocn, richtet sich nach den örtlichen Verhältnissen. Es erscheint als eine Ausgabe des Staats- Arbeitsnachweise der vorbemerkten Art, welche unter schwierigen Verhältnissen entstehen und tätig sind, finanziell kräftig zu unterstützen. Nach einer Satzungsänderung, die das finanzielle Verhältnis dec Ortsgruppen zum Hauptt>erein regelt, erfolgte die Wiederwahl des seitherigen Vorstandes durch Zuruf. Ter Vorsitzende dankte für das dadurch bekundete Vertrauen und schloß die Versammlung mit dem Versprechen, auch fernerhin die Bereinsarbeit zu leiten int Sinne der Förderung des Glückes aus dem Laude. Sitzung ter Stadtverordneten. Gießen, 12. Februar. Anwefend sind: Oberbürgermeister Mecum, Beigeordneter Keller, Georgi und Hcyligenstaebt; die Stadtverordneten: Dr. Biermer, Brück, Tr. Ebel, Eichenauer, Emmelius, Faber', Gabriel, Grünewald, Dr. Gutflcifch, Habeuicht, Dr. Haberkoni, Öaubach, Heichelheim, Helfrich, Helm, Huhn, Jughardt, Krumm, Leid, Lober, Loos, Petri, Plant, Schaffslacbt, Simon, Troß, Wallenfels, Tr. Wimmenaner unb Winn. Ferner Direktor Guß- .mami-Siegen unb Betriebsleiter Stolle. Vor Eintritt in die Tagesordnung spricht Beig. Georgi herzlichen Tank dafür aus, daß man in der ersten Sitzung d. I. seiner 25jährigen Zugehörigkeit zur Versammlung so fteundlich gedacht hat. Er müsse zwar sagen, daß die Anssührnngen des? Oberbürgermeisters hierüber manche Ucbcrtreibung enthalten hätten, denn er habe stets nur seine Pflicht getan; er sei stolz daraus, daß er in den lohten 25 Jahren, in denen die Stadt Gießen sich so mächtig entwickelt habe, bei der städtischen Verwaltung habe mitwirken können und verspreche, auch sernorhin nach Straften seine Pflicht tun zu wollen. Mitteilungen. Ter Akademische Gesangverein hat die Mitglieder der Versammlung zu einem anläßlich seines neunzigjährigen Stiftungsfest am 18. Febr. b. I. stattfindenden Abendessen mit anschließendem Ball eiugeladen. Ebenso lädt der A it s s ch u ß der Studierende n zu bentl am 19. d. M. aus Anlaß des vierzigjährigen Dvzentenjubiläums des Geheimerats Prof. Tr. Heß stattfindenden Festkomrncrs ein... Die elekttische Straßenbahn. Ten Stadwerordneten ist eine umfangreiche Aufstellung über die Moficit der im Prinzip bclanntlich schon genehmigten Straßenbahn zugegangeu, der einige Angaben wogen einer ev. Berpachtting der Bahn beige fügt sind. Danach würde die Bahn bei Vergebung der gesamten Bauausführung an die Sie.nens-Schuckertwerke 59-_> 791,71 M. und bei Vergebung an die Allgemeine Elektrizüäts- gosellschait 596 265,79 M. kosten. Wenn nur die Ausführung der Oberlettung und die Lieferung' der Motorwagen an eine der beiden Firmen erfolgt, die übrigen Anlage-Arbeiten aber von der ^tadt selbst ausgeführt werden, so kostet die Anlage der Bahn unter Mitarbeit von Siemons-Schuckert 583 000 M. und bei Mitarbeit der A. E.-G. 583 753,68 M. Bezüglich der cd. Ueber- nahme des Pachtbetriebes liegt nur ein Angebot der A E -G vor, während Siemens-Schuckett dies ausdrücklich ablehnt. Zunächst wirb über die Frage beraten, ob die Bahn für den Betrieb verpachtet worden sott, für welchen Fall auch für den Ban nur das Angebot der A. E.-G. in Frage kommt. Ter Vorsitzende gibt zunächst einen lleberbficf über bic* ^Erhandlungeii und erläutert das der Versammlung vorgelegte ftatiftim'e Acatenal (auf das wir demnächst nodi außerhalb d<Ä Rahmens dieses Berichtes einzugehen gebeufen\ Tie Kommissioucn, nut der Vorbereitung der Vorlage betraut waren, — Fiuanz- unb Vcrkehrsdepiitatioit — haben einstimmig beschlossen, daß man von einer Verpachtung der Bahn absehen möge. oast rfi eine Hebtoiirrte Meinung k-ntke". Br-ründung "immun t ent bahn eine g i nnfl< In der nichtöffentlichen Sitzung rourbt bas (Gesuch des Polizei Wachtmeisters »afpcrs genehmigt, ibn zum 1. Avril in ben Nu bestand zu versetzen. n -om. 5tato Heichelheim Ht nhdxrben hir eigenen Betrieb. 2t rt bd man nid ', alle (hintTnalttäten m den dackevertrag auinehmen -tato. Tr. Birrmer halt nach wie rar an ton ron_ibm schon nut* r rerir t nen 2torrp rnft ith, MR für ein non to Wrörr Ki iyn-;-, eine Verpachtung am längere $nt das llmrtäntot für Neatebetricb. (§3 roirö zunachn darüber abgcuimwt. ab der Bahn b e^t r teb vervacdket werden soll. Hierfür innnnt n t e m a n b. 4.cr Ab H* mm uni gitbaltrn sich die StaDtv. xx. Biermer, Loder und ferner beantragen die .Ztounnüiionrn, da« die Gleisanlage-' ' u r rb Die 2 tobt selb ft ausgeiülrrt werden, wobei vorb'halten bleiten soll, das; .mrelnc Tnlc der Aroeiten an Uni.rn bmrr vergeben werden sollen. Tie 'Fertigstellung Der Lber- leüuna und die Lieferung der Motorwagen wll den Kiemen- ~ ntg-'g'NZubalten, das-, eine gewisse Äbkiugigkeit von rinn >> r-ell'ckgrt, wenn l«e sich in gewißen Geenzan t:lt', n-imenn -r »ör Di stnanze« Cer 2tr:. vorteilba't rom« n tonne. Beim Regiebetrieb id rr man nicht io roiber- NMitSiäti i gegen den Ansturm ter Znirrrnnfm sein, die neue Linum gedau. haben wollen, als wenn eine VKsellschait müzu sprechen habe. , ... ... -tattv. Trost ist auch heute noch i*.i r .Iniunt, daß die rruber müflrtnhen Vergebung rb t ingungen nicht ganz klar gewesen leien Xie heute vorliegenden Angebote bä:i n so geringe Preied-ne- renzen auizui i n, rar er zu dem tlaubn verleitet rtrrpr, die konkurrierenk- ' <*,firlhrt.ur bester halte. Jiadtv Stumm iviielst "ch ihr Regiebetrieb ans, mit den vom 2tablf Trost erhob, in-n Ihnroönbfn könne man überhaupt „des ilnternrbmtii unmöglich machen, denn man gehe immer ein acwisses Risiko rin. Tie nahezu gleichen Angebote der beiden Firmen feien noch kein Beweis bdlür, daß man^nickt zuviel bezahle, gilt weiter u Verhandlungen würde aber Die Zache nur noch mehr »erzogen, e r sei mr den Regiebetrieb, damit die 2tabt Herr ihrer 2traßen bleibe Gerade die ivaler germf, zur Geltung kom mrncr Frag- der Erbauung neuer Linien dräng' zum tKegb-betrieb, heim bierübn müsse man selbst bestimmen können Tas Pacht angebot, eas übrigens zeige, Dost die Gcfelttckaft auch billiger nauen könne, sei nicht ernst zu nehmen, tu* Gesellschaft wolle halt nur bauen, vr bitt.-, oen Vorschlag der .Kommission auzunehmen und hen Bau möglichst zu beschleunigen, damit beim Eingang der Lmnibusgesellschan ein Ersatz da fei. Ctadtv. WallenielS meint, wer noch im Uwcnet gerne,en fei, muiie nach dem gestrigen 2chre,beu der (^'sellschait davon über zeugt sein, daß der tfkgnbvincb das richtige sei. 'Wenn die A. E. G. Du* Rentabilität bezweifle, fo seien die Siemens Lchutkert Werke darin ehrlicher 'llle Betriebe böten anfangs Sdnvicrigkeitcn, und den (Stimmt, den die tstesellschast beim Bauen machen wolle. tankminktes abirben und iick . id: f er Kommission, hast d,c eigen. Regie aberwi.genoe vorteilea'i lene iei, will eher da -r if#gen > ck tabe, von einer no-t mclmc tonnte und die Stadt dr: HanDlungSkreiheit behält Auch 2totrt Tr. l^utfleifch ivricht ilch lür eigenen megie- bc-r'.d aus r erteil-- an, dast der 2tontounkt des ctadtv. xx >, ; :ner rv! ihr sich bibe. Eni'ch-t -nd für feine ?trtlunan«bme iei . n baa ivrrtrag >o zu roimulufit. mk er rnr alle rtsllc • iri''t und die 2tabt unter allen Umstunden ru ihrem Aecht komm: .1 . . nn 2cL -:»aettdn fei nicht für alle rälle tut und arbeite c't langmmer als der ordentlich" ^'echt.'weg höbe i einer int txe B-rdantlunam mit Dem Besitzer des ivgowerkS geiührt, die alles scheinbar vortrefflich geregelt g.iveien, aber^ichließlich hatte viel 2orgen unD ‘‘.Rüben gemacht, bis Iwe^xtaDt zu ihrem 3iei gekommen tei. Er wümche nicht, daß die -etabt ein zweites *gtal tzies Durchmachen müi'fe und deshalb iei er unter allem könne die Stadt auch selbst machen. die Gesellsätasten nicht teilen: iInn schienen beide Firmen das ■ ii, uns billig Lffertin andere 2hiht. in der giachbarseltztst ein Anreiz geschassen werde Tein Stadtv. Winn stimme er darin zu. Das; Die Stadt vielfach teurer baue al» Untrrnrburr. Er hielt es für das Beste, iventt man Den Betrieb ansänglich verpachte. 2tadtv Ha ubach ist eiitschtedeu gegen die Verpachtung: es aber gtiustiger Inmuilcllcn nnd scheine Die Zntelligenz der Stadtverordneten sein niedrig einznschätzen. Ties belegt ?Hebncr durch Befvrechnug einiger PachtbeDingungen. 2tadtv. Tr. Biermer führt aus, er verstehe den Standpunkt der Mehrheit, müsse aber auch verlanget,, dast seinem Standpunkt qntblaflen.it Pachioeitraq könne er nicht gut beißen, denn sie wolle oa» am Bau m-rbienrn, was sie beim Betrieb zulege. Teshalb sei es besser, aus I" otwi 15 Zadrc zu verpochteu, wie aus 2 Zähre Immerhin biete da Angebot w rtvolle Material für die Ein '■> > bandUingi n nicht, ioenn 11 st inen 21 vunkt icstii'll. und werde sich irennt, wenn die eigene Regie gute Arüditc für Die Stadt tragen werde. Stadtv Huhn neigt zum igelten Betrieb und tragt, ob auch die Verncherung gegen Unfälle bei der RenlabilitätSderech nntig borgnelKJi sei. Ter Vorsitzende bemerkt, hierfür seien tu den Betri bs kosten 3000 Morl vorgesehen Stadtv M i um m will Dem Märchen entgegculreten, die Sradl baue teurer als Privatunternehmer Tast das nicht der Fall sei, habe man an Den Maiuilbautnt gesehen Redner führt Inenin Einzelbeispiele an. lieber Die Frage: Regiebetrieb oder Ber Pachtung, tonn mm eigenen Betrieb, weil man sich sonst einer Ge,ellsch<,ft mit gebun denen Händen überliefere. Wenn man später Lu ftliabe, von der Pachtgesellschafl loszukmnmen, feie es doch besser, man lasse lic erst gar nicht herein. £bnc £pfer werde man Die Bahn nicht lahrlid) tragen mitsse Tas fei aber für die Sache nickt -Uviel Er ser für eigenen Betrieb nnd Besckleuniflung des Baues ins besonder.- solle man die Erlanm>ng der Konzession rasch zn er halten suchen. Stadtv Löbcr ist überzengl, daß die Mebrlvit für heu Regiebetrieb ist Est geniiber den Ausführungen des Stadtv. Strumm habe er zn lagen, es komme auch vor, bah die Stadt teurer arbeite wie Unternehmer. Stadti' ‘IS i u n meint, man falle zur Belegung der ‘2k*bduv lunfl, hie Stadt haue billiger, nickt einzelne Straßen als Beispiele annlbren, fonhern auch die lUibe^en Ter Bors» tzenDe bemerkt, ■ nebmern 2 Zähre Garantie verlange, fo in es unreell, verlangen zu inolleu, hast hie Unternehmer fo billig bauen iollten, rote die Stobt. Die hu- Rachardeiten und Reparaturen nickt mit anrechne. Ma« »olle feinen Unternehmer zwinge«, Arbeiten für einen bestimmten Betrag zu übernehmen, deren stvsten nickt jest- Itänben. Stahtv Gabriel bemerkt, man habe fchon früher gehört, es iei mu 3O(YMi >Rarf TefizU zu rechnen Er persönlich stehe am dem Standpunkt, hau Da-> Unternehmen halb auf eigenen Füßen stehen werde. Tet C mnidus bekomme lährhd) 11IMX) "Rar! Zuschuß, dazu kommen lOfNM) Mark Verdienst am elektrischen Strom, io daß man nut nock mu 9000 Mark Tenzit zu recknen habe Gewiß habt die A. E. G btc billige Packtotierte nicht au» R.ichstenliebe acmadu. sondern weil s,e in dem günftig gelegenen Gießen eine Revamebahn bauen molk. Tie Zngenieure häthu wiederholt Dee- lidiett, ne fönnttn an der Bahn Ivi den gestellten 'Behingungcn Ituht> verdienen Mindesten ein bald- > Jahr hätte man Den Betrieb i>ert>achtrn sotten, die in Dieser Zeit .vnnad'ten Er lahmniTrn kümen Dann der Stadt zugute und Damit werde ein io liter Bau gcnMhrlciftet Um in der stummuiion ein gerou'ic UebfmnftimminiQ zu erzielen, habe et für hen tRfgicbctrtcD gt sttmmt ^cr Voriitzendc bemerkt. b-< ih-iahrungen der Gefell- schäften kämen hei ^taht auch ohne Berp«,chtung zugute 2 2ch. hätte dies zii.zeia.« unh et fei Überzeugt, baß guck Die A E " dies tun werb-' Wenn man verpachten wolle, müiic man auf längere Zeit vervackten ZedeniaU» ivürb man bei eine» Ber pod tunfl htledner • iRiraniic - haben Münster . b \bc diefe Erfahrungen lenmdM unh löse i ton Wege Ut glaube, das» man «m l; - • iu« -neu Zmchtist neben muffe, aber o Bahn nicht adholten. 5chluh der Anzeigen-Annahme: für Geschäfts-Anzeigen bis abends 7 Uhr am Tage vor der Ausnahme, für Kleine Anzeigen bis morgens 9 Uhr am Tage der Ausnahme. Schöffengericht. 'st i e K e it. 9. Februar. Tas Kinderfchnygestlj Tie Gemufehäudlerin Ehr 3 hier beschäftigte im Herbst v F. in ihrem Geschäfts betriebe einen Stabtfchulei, ohne der Crt» Polizeibehörde von bem Beginn der Beschäftigung eine schtift lid;e Anzeige gemacht zu haben und ohne das; ihr zuvor eine Arbeitskarte eingehändigt war: her Miiabv wurde abends nach s Uhr mit Botengänge beauftragt. Wegen Nebertretnug in zw.i Fallen wurde biv Angeklagte zu H Mark tsseldstrafe evtl 3 Tage Haft verurteilt Tas untterfteuerte Auto. Ter früher hier wohnhafte Wirt Ä P.. letzt in Biebenkovi. hatte fich wegen Ucbertretung des ReidsSstrinpelgeseyeS ;u ver antworten. Anfangs Zuni v. Z. vertauschte hei Angeklagte seinen Kranwagen 10 Pterdekrätte) gegen einen solchen von v Pserde krästen: für den letzteren war audi von bem früheren Eigentümer eine Stenerkarte gelöst, nur wurde unterlasfen, die Karte auf den neuen Eigentum I umschreiben zu lasse». Am 23 3um v Z kehrte rin Äou.numn mit seinen Freunden m eine hiesige Wirt schäft ein : und i < in sie einige Zeit gezecht hatten, wurde mit dem Angeklagten eine Vergnügungsfahrt oetabrebt l. wozu letzterer zu diesein Zwecke fein Auto zur Verfügung stellte Tie Fahrt erstreckte fiel über Atefeck, Alten Bufeck und (Mroßen Bnfed. Ter Wagen trug die '.'liindinft „Probefahrt", täegen einen oeshalb von ber Steuerbehörde ergangenen Strafbescheid IN Höhe von 185 Mark beantragte ber Angeklagte gerichtliche' Ent'cheiDuna, ha der von ihm benutzte Wagen durch eine vom 10. Lktober 1907 bis 10. CHoher 1908 gültige Steuerkarte versteuert fei. ~ Tas Gericht erkannte auf 20 M. (Geldstrafe ev V Tage Haft. Straf mildernd wurde ut Betrad« gezogen, hast Das Auto zwar vet steuert, aber die Umschreibung nicht erfolgt ist Ilnterbriuflung her in Ziegeleien beschäftigten Arbeiter Ter Ziegekibeiitzer Ehr. F und Ziegelrimeist« ft. M in Leil^estern erhielten Strafen von 20 M. bzw. 10 M unter der Bsickuttigung, am 31 Jun o. Z. als Betriebsleiter und Arbeiteeber in tbr.-r Ziegelei zu Leihgestern die Strohsäcke, Sdombezüge, Bettdecken und Waschbecken, Die Schlaf räume und Vorräume uv -itrcuitgl qelafifu zu haben Ferner wurde ihnen zur Last gelegt, tur iamtliche Arbeiter die Wasserbehälter, struae unh iüt ifben zweiten Mann ein Trinkgesast nicht vorschrifttgemäst zur Ber- tügiinQ gestellt zu haben Weiterhin ki ber Abort anstatt acht Meter vom Wohnraum ntsernt. Direkt Dahinter TaS M. okldstrafe ev 7 Tage Hast und argen M. aus 5 M Geldstrafe ev 1 Tag Hast. Beawteubeleldigung- Ter Xntschei M. hier war tn ieinei am Bahnho'e auf- gestellten Troickke eingeschlaien und wurde hitiahalb von einem Schupmainie zur Rede gestellt, inocaur er sich diesem gegenüber beleidigende Aeusternngen zusd:ulden kommen liest. Tae OZericht erkannte wegen Beleidigung aus 15 M. Geldstrasc ev. 3 Tage Gefängnis, auch wurde fern Schutzinanne die Bnblikattons Befugnis zugesvrocken. Wctcoioloßiimc •-öi'uu is 11. . 11 Bed. Himmel Klarer tziunnel olftrm. SttiD 10. 1U. 11. 11. 12. Kl M NE xsE Februar 1909 5 Z Spielplan des Neuen (Siebener StaöUhcatcrs. Sonntag Den 14. Fedi. abends 8 Uhr. bet Heuten Greifen r (üCK'ptel vcn ejrt. En.a 1 beiter von Hannovei: .Ter ‘Dutten- leür.er* Ende gegen 10 , Uhr. Tt.ii4ia, Den 16. Fedr.. abeuM h Utir (16. Tie.inag-Abonneitteni Pootellirngl: Rocseco-Abend. 1. , wir altern' von C tur Blu nenthal. 2. .Herl'tvnider* ven Rudo.' Pre-ber, 3. .Tic ven i.iirtteii Schäfer' von ^evnt Ludwig od)ücfmfl(Ur311^11 tirunflK T.'nuuc.t) den 17. .«tbu, abends 7 Uhr 16. MtUivochd-Adoiiuc'iie:it-VorfteNiiiig'. .3cbn Gabriel Bork nan " Ende qea-'n v'.. 11 hv. Freitag Den^ 18. Fedr.. abend« 8 Utir 17. FreitaaL-Adonnenient-Bor'telli ng: .Ter Hüttenbesttzer.' Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag de« 14. Februar, Seruageftmae: ftotteibkiift. Jn ber rtedtkirche. Vormittag- 9* Uhr: Prof. D. Schign. Iormittaa4 11 Uhr: ÄinherfudK hir die Tiatlhaitiqememöe. Pfarrer D. Schlosser. Abends 5 Uhr: Pfarrer 3 d) iv n b c. Tonnerstaa Den 18. Februar, adend 8 Uhr, im Mattbaii?» snal: Bidelstunde. (Buch Hiob., • Ptarrer D. c ch l o I f e r. 9lächftkünstigen 5onnlao, ben 21. Februar, nnbet Beichte und heil. ‘.'IbenbmaH »ör Blatthäus- inid Markus,leinemdc gememfam int ^Idendaoll^dienst statt Anmeldung vor"cr bti dem Pfarrer jeder Gememde erbeten. 3n ber Zobannr»ttrche. Vormitla >4 9'/, Uhr Pfarrer A usfeld VennutagS 11 Uhr: Binderkirche für bte Zobannesaememde. Pfarrer A ,> 4 se 1 d. Abends o Uhr : Pfarraffisient t> a n ft c i n. Moutag den 15. Februar, abenD> 8 Uhr, nn T"'tftiine 'aal. Bibel stunde. Pfarrei >1 u 4« e l D. .'lädifilfmftiqen Sonntag, den 21. Zebruar. nnbfl Seichte und heil. Abendmahl für Lukas und ZohmnieSaemcmde qememiam im AbciidgotteSbienst statt. Anmeldung vorher bet dem Pfarrer jeder Genietnve erbeten. Wartburg christl. Verein jitnger Manner, mit welchem bte Vereinigung bei tmtftninerten niannlidien Zngend ber Plarkusgememde verdimde« ist stirch ft raste 0 und Wetz steinstrast tz 8 8. Wochenvla n. Montag und loiuierflfag: llnterrtdjMlurit tFranzästfch, Steno- grovhie, Majchiueufchrciden, Pioliniunerricht. TtenLtag: Bibelstunde in 2 Abteilungen. Mitttvoch: Tinnabenb. Freitag: SiolnuintcmdiL ‘l;oiauu*uHunbe. Sauistag: L'eieabenD. Bibliothekbstunbe. Sonutaqi: Vortragsabend. Ter Vorstßende . Pfarrer 2 ch m a b e. Katholische Gemeinde. AoUeibicnft. SamStag ben 13. Februar: ')tad)niittcifl4 uni 5 Uhr nnd abends nm 8 Uhr: lAelegenheU zur heil. Beicht. _ S 0 nnta g bc 11 14. 5cbruai, ocroflciimfl: VoriNNtogS von 61/. Uhr an: Gelcgeiihett jjiu heil. Beicht. , um 7 Uhr: Tic erste heil. ‘Diene. , um 8 Uhr: Austeilung der bed. Kommunion um 9 Uhr: Hochamt mit Piebigt. . um 11 Uhr: peil. Meße mit Predigt. Nachmittags uni i> Uhr: Christenlehre: Daran* Andacht. Israelitische Neligionsgesellschast. Gotte,dienst. Sabbat icici a m l 1. Februar 1909. Freitag abend 5.IS Uhr. SamStag vormittag 8.30 Uhr. Nachmittage 3.30 Uhr Sadbat-AuSgaug ff 30 Uhr. WodieugottcSbicuft; MorgeuS 7.00 llhi, aden 7.00 Telefonische Kursberichte des fdesecuer Auzelferi», iuiti3 •/» Reichsanlcihe . . 96.6U 3 Jo do. . - h7.Gö 8>e Kon,oh . . 96.60 0% do. .... ^T.üO 3>6e/. Hcwn.....96.20 dH*/. Oberbeneeu . . —.— 4% ' »esterr Uoidreute. . 98 40 41/, % Ueeterr. DÜbenente 98 o«J 4^ I'ngar Goldrcutu . . 94.90 49» Italien. Heute . . . — .— 3?» Portugiesen Serie I 58.10 8% Portagieseu „ III 59 75 4)4°/. russ.StaaUanl. 190u 98.75 4:apau. MoaUuul' ü »; 9Ü.&0 4?» Conv. Türken von 1W3 «4.70 Tütkenloee..... 147.40 IS <*riech. Jlonopol-Anl. . öl 50 4% äussere Argentinier W.50 je/- Mexikaucr . . 65.60 !>»•/, Chinesen .... 98.80 Aktien: Bochum Guss.....-24 «Kl Baaerus E. W. . . . 112.40 Tendens: fest. Berliner Hörne, 12 Canada E. B. ... 173.1k > Danuetldter Bank . . 131.20 Deotscue Bank .... 247.00 DurtJCander-Union C. . . —.— Dresdner Bank .... 152.60 , 12. Fcbrnar, 1 Jß übr I Elektnx. Lahmeyer . . !10 9o Elektrir. >cbuekert . . . 121.90 Eschwciler Bergwerk . . 187LO Gelsenkirchen Bergwerk . 189.70 Hamborg - Areerik. paketL 113 60 Har[>ener Bergwerk . . 198.00 Laurnbdtte......204.50 hordd. Lloyd . ... 92Jü obeiscLIcs. Eucn-lndustrie 97.00 Berliner Haudebges. • . 174.5*' DarmsUdter Bank . . . 131.40 Deutsche Bank .... 248.70 Deutsch-Asiat Bank ■ . 136 50 Diskonto-hommandit . . 188.10 Dresdner Bank . . . 152.50 Kredi takt kn.....199 A) Baltimore- and Ohlo- hisenlabu.....111.75 (•oitbardbahn.....— Lombard. Eisenbahn . ■ 17.77* üeslerr. ^taatsbahn . . . 144 60 Prineo-tienri-Eieeubahu . 121.20 Februar. Anfaagalmre«. Harpener Bergwerk. . . 192.90 Lanrabßtto ... - 204.10 Lomuarden EL B. ... 17-90 Nordd. Lloyd.....92.00 lürkenloee......147 JO Tendenz; behauptet. Knorrs paf6rmebl Bestes Rohmaterial und sorgfältige Fabrikation bedingen die wertvollen Eigenschaften von Knorr’s Hafermehl als leichtverdaulichste, nahrhafte und Durchfall vorbeugende Kindernahrung. Teiles Paket enthält ' j 1 Git^'hetn ftlr Knorr-Sos.] twiler Er*«*; »Gr achten Goldtohmvc* ileriie 14 Var. Oo44- ■ufley lOfiJifie* urkundliche Gvr> fOr out** Tragen, «on«t verbürgte* Un’TUjv* _ Elegante Original - Etela. — W 8 y» P-e «. — Erhai!!-: - in üv tfwenr indiangan. Kursblatt des Siebener Anzeigers vom 11. Februar 1909 Oest.-Ung. EtSb. 1873/74 i.G. 100 Wiesbaden v. 1900 lünbb ab lq05 2». 1000/2000 S. Lire v. 1903 unk. b. 31/, do. 96 40 41/, Bukarest M. v. 1888 conv. 4 do. r. G. v. 1891 96, 4050r do. v. 1886,97,1902 Hyp. Mannheim kündb. ab 3 4 Lissabon v. 1886 103.40 Schwerz. Central v. 1880 4 Moskau Ser. 30-33 unk. Sächsische 9lentc M. 38/10 Neavel staatl. gar. 83.30 do. Westd. Bdkr. Hyp. (Köln- S. 1 u, 84.30 102.20 do. Südd. Boden sir. S. v. 1888 t. G. do. do. do. bis incl. Ser. 52 99.25 Slrj 41/, Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 4 63 50 Oest.-Ung.StaaSb.' 144 75 17.80 Lrre 64 70 i. G 121 J8.60 . - ö.st. 24.50 Slandesherrliche Anleihen M.! 102. Rhcinprovinz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 1902 . öfl.G. 3'/, do. v. 1886 . do. 95.30 r. 102 95.- 3% Grast. SolmS-Laubach abgest. s.st. 47, Ei send. Renlenbank do. 31/, Grast. SolmS-Rödelheim b'/. 47, Eisenwerke Lollar r. 102 3 7, Frankfurt 4 M. 94.25 M. 3 do. Spez. 95.70 Bank* Aktien. ^Id”$oe7 . . M. 10U0/3O0U M. Bank Badrsche Bank . 94.30 do. II 117.60 Bingen v. 1001 kündb. ab 1906 do. 3%. d°. M. 4 do. 37. do. v. 189b steuerfr. do. 3 do. v. 1891 Lit. H . 96 25 Beremsbank . M. 600 100.80 4 Erlangen v. 1900 uni. b. 1911 . . DiSkonto-Gesellschaft M. 600/1200 4 Freiburg Di. 600/1200 96. ot. do. do. prio. v. 1903 steuerfr. Lstr. conv. v. 1903 . do. Unverzinsliche Lose 100.80 32.00 193.20 v. 1897 steuerfr. do. 91.60 Nürnberg. BcrctuZbk. M. 300/1200 IQ | 10 42.70 M. 1905 v V. 1901 Pes. abgest. do. TI, 1890 äug. E.-B. i. G. v. do. do. do. 147.90 Lstr. Fr. do. Berernsbank do. Lstr. 94.50 Industrie-Aktien, do. 37, do. do. abgest. 80% } 100.— i 24— 4 94.— 95.50 4 416.70 do. 37: 31/, do. do. CO. 4 Nürnberg 4 unk. b. 1913 90. 3 2000 47, Offenbach 4 380. Franz-Josef do. Kaschau-Odrb. v. 1889 94.80 Fab.schleich.; 127. 37a Offenburg v. 1898 kündb, Ocst. Süd (Lomb.) slf. 400 4 Pforzheim v. 1899 Fr- 94.40 do. E. v. 71 i. G. do. ui). v. 1889 1. Rg. v. 1889 II. Rg Fr Fr. 4 4 4 öfL® Str. 99.30 97.40 4 Fulda 4 Giegen 4 37, 95.80 95.40 1914 . b. 1910 b. 1910 133.40 150.20 151.70 do. do. do. do do. do. do. do. do. 4 5 4 4 4 4 4 4 4 ' do. ( be. . do v. 1889 v. 1891 1888 1897 3 3 do. do. do. do. do. do. do. do. do. v. 1901 U. 1VÜ3 amort. ub 1907 amorr. ab 1910 . G. G. G. G. S. 101.20 94.90 47g Sri. Henckel Hg.v. Tonn. r.ä!05v.84 4 Fürstl. SolmS-Braunfels v. 1880 . do. do. do. M. 1000 M. 1000 M. 1000 Wl— 94.60 94 60 do. do. 94.80 31.60 3 500 500 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 convert. u. 1897 v 1902 v. 1905 ab ab ab 500 1000 1902 1908 1906 Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein NcichSbank Frankfurter do. do. do. Landw. streditbank Pfandbr. T-V do Landw. Kreditbank Lit. D-J . v. 1895 v. 1898 97.— 97 80 alt. St. Rbl. 100 alt. K.Abl 100 Fr. M. Pes. Lstr. M. Pes. Lstr. Pes. 3 47, Gotthardbahn. . Ftal. Mittelinecr Anatol. Eisenb. . Vrincc Henri . . Prag-Dux St. Akt, 37, do. 37, do. 47, 4 4 4 4 37, 4 ö Ib 3 96.- 88 60 99.80 101.40 65.50 v. 1895 V. 1898 b.fl- M. S.st. M. Kr. kündb. ab 1901 lüntb. ab 1902 lünbb, ab 1908 unk. b. 1910 . lünbb. lünbb. abgest. Stockholm v. 1880 . . Wien Kommunal i. G. 2)i. 1000 Tlr. 100 2000 r b. 1913 1000 r Dt. Atl. Telegraph Eleltr. Böse Borz. w Allgem. Berlin „ Lahm eher . . „ Schuckert . . „ Srem. i Ocst. Nordwest A I do. B . j Raab-Odenb. . . । M. ö- fl. A 37. 3 4 4 3% 37, 3 3 4 37, 37, 37, 3 9 8 94.50 92.75 1' 0.70 101.69 100.70 101.70 95. 0 95.00 95.00 95.50 Staats-Anleihen, a. Deutsche. 37, Deutsche ReichS-Anleihc .... 3 do. do. . . . Saloiiigrie-Constant. ßonctton . . do. Monastir . . 2020/4040 100— ICO— 94 20 94 20 94.50 99.60 99.60 99.60 100— 93— '.'3 50 101.20 95.20 do. 97 steuerfr. gar. 106.80 103.70 94.4- 87 55 85.50 84.20 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 4 Serb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Span. ausl. Rente v. 1882 abgest. Bayr. E.-D -Anl unk. b. 1906 . bo. E.-B. u. Allg. Anl. . . . do. LandeSkultur-Rrnte . . . do E.-B.-Anl Bremer Sl.-Anl. v. 1888, 92, 99 v. 1901 kündb. ab 19'16 . . abgest v. 1887 v. 1891 abgest v. 1896 v. 1898 v. 1902 Ser. II kündb ab 1907 v. 1901 lünbb. ab 1907 . . . v. 1887/89 v. 1896 lünbb. ab 1901 . . . 3*/a Alzey v. 31/, Aschaffenburg v. 1888 v. v. 37, 3/a 37, 37, . bo. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Nhein. Kredltbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankner. . M. 1000 Südd. Bodcnlredit-Lank . 'Hi. 600 bo do. bo. do. bo. do. do. dv. do. Lose. . Tlr. 100 . ö. fl. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 50 . h.fl.lOu . Tlr. 100 . Tlr. 60 . Fr. 80 . Fr. 100 . Tlr. 100 . ü.si.bOo . Är. 40 e do. v. 1902 stcuersiv Gold-Anl. v. 1894 steuerfr. . do. kündb. ab Bayr. B. f. Hand. u. Jnd. M. 1000 Bayr. Hyp.- u. Wcchselbk. s. st. 500 Berliner Handclsg. . M. 500/1000 bo. Hyp.-Bt. Lit. A 'Ui. 1000 bo. do. Lit. B M. 1000 BreSl. DiSkontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. Diskonto-Banl . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-X M. 600/1200 Effekt.- u. Wechsclb. Tlr. 100 4 Stuttgart v. 1895 kündb. ab 1905 37, do. v. 1904 untilgb. b 1912 4 Trier v. 1901 lünbb. ab 1906 . 37, bo. ti. 1899 37, Ulm v. 1905 Rumän. do. do. bo. bo. 37, 37, 37, 41/, bo. 98.55 95.— 95.10 do. bo. bo. bo. bo. bo. 4 4 3 5 5 do. do. do. do. bo. do. do. do. bo. bo. do. do. WormS do. bo bo. 94 20 94.50 101.- 101— 96.— 161.50 94.30 94.30 94.50 94.50 38.— 96.— 93 80 10143 15.— 95.- 95. 37, Hess. Provinz Öberhessen . . , 37, öd. bo. Starkenburg . . . a. M. Lit. N u. Q abgest. v. 1907 ... „ R abgest. . 4 3 3 3 3 3 3 Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 n. 1909 . do. v. 1887,91,93,99 94.20 94 2" 101.50 101.50 4 Würzburg v. 1«99 unk. v. 1903 unk. 4'/, Ruff. StaatSanl. v. 1905 . Confotid.-Anl. v. 1880 Warsch.-Wien. st fr. gar. 2020/4040 Wlablkawk. 85 st fr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2040r do. l G. (S. II Ergnz.) 2040 Portg. E. B. v. 86 (Baira Baixa) . . fl.7 . Tlr. 20 . Tlr. lu . . Fr. 15 . Lire 150 . Lire 45 . Lire 10 . . s.st. 7 . d.fl. 100 . d. sl. 100 . . s. sl. 7 . ö. fL 10 . Fr. 40. . Fr. 400 . ö.fi.luo . Lire 30 230. - 125.83 203— 113.25 169.25 139.20 97.25 170.75 243— 16 .50 • ua— 408.75 167.70 171.2b 10L25 bo. bo. do. do. do. bo. do. ytrltntt ziärst. BlicsenbachBergw. v Borz. Akt. Bochumer Gust . Buderus Eisen . Concordia Bergb, Dt. Luxcmb. Bgw. Clektr.Lichlu.Kraft Eschwcllcr Bergw. Fa^on Mannstadt ,, Borz. Akt. Gelsenkirck). Brgw. Harpcncr , Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. Höfch. Eisenw. Humbold Masch.. Laurahütte. . . Massen Bergbau. Mülheimer Bergw. Rordd. Wollkämm. Obcrschles.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Rhcin^Nass.- Rhern. Stahlwerke Ricbeck Montan . Schlef. Berg- Wegelin & Hübuer Westeregeln Alkali e Borz. Alt. 4 Mamz v. 1900 unk. b. 1910 abgest. 1878 u. 83 . 1904 . 1904 . 1906 . do. bo. bo. do. do. do. bo. do. abgeil. Lit. J v. 1884 . . v. 1886 u. 88 v. 1894 31/* do. v. 1905 unk. b. 1915 . . 4 Mannheim v. 1901 kündb. ab 1906 4 ' Fürstl. Isenburg-Büdingen . . Isenb.u.Büd.-Blrsteinv. 1887 Russische v. 1866 . . 2'/,Sluhlweistcnb.-Raab-Gra do. Bagdad-Bahn . . . Ungarische Gold-rllcntc 2025 r StaatS-Rentc . . Eisenbahn-Priori t äten Inländische. 2^, Jtal.stl.gar.E.B.Ser. A-2.i.G. . . 4 Ital. Mittelmeer steuerfr. i. G. . . 2*/t0 LivorneS. Ln. C. D. u. D/2 500 4 Sard. Sec. stfr. gar. I u. 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Anl. v. 1902 i. G. . !•/,. Gmech. E.-B. v. 1890 steuerfr. l®/4 do. Monopol-Anl. v. 1887 . . 4 Italienische Rente 37, do 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 3% Südd. Eisenbahn-Ges. Tarmstadt . . . -■ - v. 1904 37a Kassel abgest. 37, Kissingen v. 1886, 1888 u. 1903 . . 4 Köln v. 1900 &7a Kreuznach v. 1888 u. 1898 .... 37, Lahr v. 1889 37, do. v. 1902 ........ 37, Limburg abgest......... 37, Ludwigshafen v. 1896 3% do. v. 1903 lünbb. ab 1908 Bank für handel und Industrie Niederlassung Gießen. 4 Heidelberg 37, do. 37, do. 37a Karlsruhe 4%. bo. innere v. 1888 . 4% do. äußere Gold-Anl. do. bo. cx. A. Sch. do. Anrcchtschciiie . u. 7—8 . 37,. do. bo. Kommunal Scr. I n. II unk. 1909 37, Rassauischc LandeSb. Lit. F. G. H. K. ir. L, 37, bo. do. „ M. N. P. . . 3% Casseler LanbeS-Creduanst. unk. . . . Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103 5 Dtfch. Luxcmb. r. 100 'A'ccklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. äl25 __ __ bo. bo. Ser. 3 abgest..... do. bo. 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