ÜS*r QuTmtt: s™ -M »’J?»sk®ba< S2?«w* ^ebensl ein nn, (®7i Achtung! \ dessen ier WjN vRmunen des6j S&V onsiknTamew w£Jp errrn-MaSkcn t Hcrreuvreiö 1 Uhr. ^ehester, 1den betrauten vom? Wkaffe zu haben. ^itmetiartt SRI 1JK S.-Uür. c lebet emebenft rin 10027t )nb. de? Kolosieums Ziehet 3 frfitij, t\/l. 0ü, ® 8WM : ßm.(M.S) MM M tf amstas, den 16. Januar -nek6!v<-rftr!ml!rug ra Lereinö lokal. I Ter Vorltand. in der Turnhallen lQL LokowotioMrer Pertti , «Klier. Klein -ÄVfflS verbunden mt dem ^^J^tSörRanb: ms Staditteater Giesssn. **= ,Coroei$£ss L-s: LS l- y^.«ui3ügen^ ckauip-el.mo/SiUer. vdcb SL - lang^'^. Wat 19® ME?. Z.d »«»«•.„ nSci>8i,e AM- -W>r- „ M , riben^' kleinePr ,.i ""’XßStei®®11“ Nr. 11 Erscheint tLgNttz mH t>e9 TomiiagS. Tie „Girhener FamtNendtStter" werden dem .Anzeiger" oterma! wöchentlich bergelegt, das ..Ureirblcrtt füt den Kreis Cietzen" -wennal wöchentlich. Die „Landwirffchciftttchtn Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. 159. Iahronng DontterStag. 14 Januar 1909 GemM-AnZeiger für OverhchM RotattonSdruck and Verlag der VrKhl^chea Unwersträts - Buch- und Stembruderet. ÖL Lange, Gießen. Nedaktion. Exvedition und Druckerei: Sck>u!» ftrnne 7. ErvedrUon und Verlag: Redaktion: 112. Tet.-LldruAnzeigerGießen. BKW sollte die Forde - Die Ausgaben für den Pensionen der Man sollte den ReiKsverwaltnngen zur Pflicht machen, Etatsuberschreitungen im nächsten Jahre durch oeringere Ausgaben wieder gut zu macken. Dann würden die Herren schon vorsichtiger mit dem Gelds umgehen. Generalmajor v. Lockswt Die Miliiarverwaltimg ist bestrebt, fick cm die Voranschläge zu halten. Freilich ist es niefrt immer möglich, die Ausgaben so ut gestalten, daß sie mit den Anschlägen auf Heller und Prenma übcreinstimmen. Zwischen den Pensionen der Offiziere und denen der Mannschaften besteht kein innerer Zusammenhang. Jedenfalls werden die Mannschaften nicht benachteiligt. Dbg. RoSke (Sog.): Ich ölelbe dabei, daß die Militörverwaltung rstatSstber- sckreitimgen vorbereitet. DaS beweist doch der Umstand, daß sie stets die Nemontepreise zu niedrig ansetzt. Warum ist man auch so schnell mit der Pensionierung von Offizieren bei der £anb? Jährlich werden Hunderte in den Zivilrock gesteckt, ohne daß sie den geringsten Wunsch danach haben. Generalmajor v. Lochow: Wenn wir die Nemontevreise hoher in den Etat einstellen wurden, so würden die Marktpreise sofort steigen. Tie Militär- verwaltruig svart soviel sie kann, aber sie läßt auch den Mannschaften ihr Recht werden. Tie Vorlage geht an die R e ch n u n g s k o m m i s s i o n. Bei der ersten Beratung der Ueb erficht en der Einnahmen und Ausgaben der Schutzgebiete — Kiautschou für 1907, der anderen Schutzgebiete für 1908 — bemängelt f*arlamaxtavifd?c$» — Die Rei ch s t ags k o mm 11 j i o n für die Gewerbe* orbnungsnoueltc hat den § 1201 der Regierungsvorlage mit den Zusätzen der Freisinnigen und des Zentrums angenommen, der Vorsicht, daß nicht nur der Bundesrat rote bisher den sanitären Maxunalarbcrtstag verordnen kann, sondern auch dre Landes- zenlralbehorden und die zuständigen Polizeibehörden. Der Absatz 3 hatte, mehr für Licht und Luft zu sorgen. Mir selbst ist die Kostenüberschreitung sehr unangenehm, lieber die anderen bemängelten Etatsüberschreitungcn werden die Chefs der Reichsverwaltungen in der Kommission Auskunft geben. Dbg. NoSke (Soz.)e Bei der trostlosen Finanzlage des Reiches must fede Marl mehrmals umgedreht werden, ehe man sie ausgibt. Alle Mahnungen zur Svarsamkeit scheinen' aber in den Wind gesprochen zu fein. Was nützt unS unser ganzes Budgetrecht, wenn die Herren von der Regierung doch so viel ausgeben, wie eS ihnen gerade paßt? Das können wir uns nickt länger bieten lassen. Dem Kriegsministerium und dem Militärkabinett predigt man mit der Deutscher Reichstag. 183. Sitzung, Mittwoch, den 13. Januar. Am Tische deS BundeSratS: Dr. Sydow, Dernburg, Tw eie. planmäßig EkatSüberfchreitungen vor; sie Verschleierungen zu schulden kommen. Tag montepreise. Tie Remontekommission rungen der Agrarier einfach nickt bewilligen, die Pension der Offiziere werden erhöht, bei Mannschaften aber spart man wieder. Abg. Hug (Zentr )k £arlamcnt$mfd?cs aus Hebers. R.B. Darmstadt, 13. Jan. Der JmanzauLschuß der Ziveiton. Kammer hat heute bei 7wt> ßitzung der GtatsberattiNg zunächst die attgenceine Bespreuung Wer die Kap. 30—34, betr. die LoLal^ und Polizcivcr- Ra l tun g s'kv sten des Aimifteriums des Innern, erledigt. Kap. Holizeidirektioncn und Kreisumter erfordert bei einer Gesamt- crusgabe von 956 995 lOiarE einen Staatsznschusi von 633 J8u Mark, Kap. Geudarmerio 600 09-1 Mark, Kap. Polizei 117 85‘J ’DSlax t und Kap. Polizei fassen 157 960 Mark, während beim Kap. Arbeitshaus 2 ieburg die Einnahme 29 260 Mark und die Aus- gebe 70 016 Aürrk betragt. Bei Kap. 35, Kärchen, werden, wie im Vorjahr, 483 221 Mark, nämlich als Beittag zum toang. Zentralkirci>ensonds 310 OOü Marl, für die kalholilche Kirche L?1372 Mart und für die Alttatholische Gemeinde ui ^ssertoach 1849 Marksng-esordert. Beim Kap. 36, Landes it n i verfrtä t, über das ebenso, wie über die vorgettanntcn Kapitel Abg. Brauer iwd Referat erstattete, entipann sich eine leb Haire Erörterung, per oifannreid'." Etat dieses Kapitels weist eine Gesamte in nähme von 502 696 Mark und eine Gesamtausgabe von 1516 833 Pcari Weiterberatuna Donnerstag, 1 Uhr, äußerem: MarkrpreiS- feststellung für Vieh, sonstige kleine Vorlagen, Petitionen. Schluß 6 Uhr. __________________________________________ üon 435 426 Mark ergibt, 146 287 Mark mehr als im Vorjahr, "lucb int Kap. 38, Gymnasien usv , hat sich die Summe aller ' SÄ »n 2 733 883 Mark a-f 2 921226 Mark, also um 187 343 Mark erhöht, während die Eil- "ahme nur um 61 000 iDcarr, itäntlid) «ruf 1706 927 Marl gestiegen ist. Mcni ist sich im Ausschuß darüber einig, daß für bieje steigenden Zuschüsse Ersatz ; geschaffen werden müsse, wenn z. B. von jedem der etwa 10 000 höheren Schüler je 10 ÄLark mehr Schulgeld erhoben würde oder vergl. und hegt sogar die Hoffnung, daß bei entsprechenden Mehr- cinnalnncn aus dec Fvrstoerwaltnng und möglichster Steigerung der ttinnahmen ans den vorerwähnten Kapiteln etwa eine M i l l i o n Mark mehr zur Bestreitung der rwtwendigen Ausgaben gewotrnen werden könnte, lieber diese Frage gedenkt sich , Der Finanzausschuß demnächst eingehend mit den Vertretern der Jtcgicntng zu unterhalten. wurde von verschiedenen Mitgliedern auf das W Anwachsen der Ausgaben hm gewiesen und der Ausschuß bereinigte )td? ichlteßltch zu folgender Resolution: Ter 0*81x111^1^1 chluß beianuot, ein Ersuchen an die Regierung zu richten, eine ölvimntNwn Kur Untersuchung dec Frage einznsetzen, tn welcher Weise die Einnahmen an s der Landesunivcrntat uno ihren staatlichen Einrichtungen gesteraert werden können. Zn dieser Kommission wären ein L-achverstandiger von einer anderen Universität, zwei Mitglieder des Sinanzaussaiusws der Zweiten Kamircec und zwei Mitglieder des Finanzausichuiie^ der Ersten Kammer, sowie Vlitglieder der Regierung zu berusst. Eeine eingehende Erörterung ianv im Ausschuß auch dec Etat der Technischen $)0 d> 1 d) 111 e, Map. ui und der ctad der Gymnasien, Realghmnaften. Oberreal- undRcal- f ch u len (Kap. 38i. Ter Etat der Techrruchen Vod)w)ulc weist diesmal infolge der vom Wintersemester 190//08 ab emgetretencn kAbnahme der Frequenz für allgemeines unterrrchrugeld : Stu- oierenoeu und Hospitanten hu re cneErn na hm e von 2o00U 0 Mark gegen 390000 Mark tm ._->ahre 1908 auf Sitfofn sind im Etar and) die Gesmmnnnahmen von 469096 Mark für 1908 aus 313 060 Mark »uindgegaitgen. Tie Zumute aller Äusgaoen kamt dagegen nur um 9749 Mark reduziert werden und stellt sich auf 748 486 Mark, so daß sich ein Zuschuvbedarf Präsid-nt Graf Stolberg eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 15 Min. Die Kontrolle dcö ReichshauLhaltS. Auf der Tagesordnung steht zunächst die erste und zweite Beratung des Gesetzes über die Kontrolle des ReichshauShaltS usw. Abg. Dr. Mugdan (Fr. Vp.): DaS Gesetz über die Konttolle des ReichShaushaltS ist bisher immer debattelos angenommen worden. Die Regierung legt schon gar nicht mehr eine Begründung bei, und sehr selten ist ein Abgeordneter so kühn, zu dieser Sache zu sprechen. Ich kann es aber nicht begreifen, daß das Reich 38 Jahre nach seinem Bestehen noch einer geordneten Instanz zur Kontrolle seiner Rechnungen entbehrt. Warum haben wir noch keinen deutschen Rechnungshof? Durch die preußische OberrechnungSkammer wird er nicht erseht, denn diese beruht auf einer KabinettSordre aus absolutistischer Zeit. Da? ist doch deS Reiches nicht recht würdig. Jetzt bei unserer schwierigpn Finanzlage muß alles geschehen, damit nicht eine Mark unrichtig aufigeaeben wird. Es fehlt auch ein Gesetz über die Verwaltung der Einnahmen und Ausgaben. Die Frage der Etatsüberschreitunge« muß endlich einmal geregelt werden, Abg. Dr. GSrcke empfiehlt eine Resolution auf Vorlegung eines Gesetze? über die Verwaltung der Einnahmen und Ausgaben deS Reiches und eine» Gesetzes betreffend die Einrichtung und die Befugnisse eines Rechnungshofes des Deutschen Reiches. Der Gesetzentwurf wird inersterunbzweiterLesung erledigt, die Resolntisu angenommen. Dir Eirmahw«» und AuSgab«» von 1907. kS folgt die erste Beratung der Nebersicht der Reichsausgaben und -Einnahmen für das Rechnungsjahr 1907, Abg. Dr. GSrcke (^atl.): Weim die fortwährenden Etatsüberschreitungen nicht endlich ein Ende nehmen, so haben unsere ganzen Beratungen gar keinen Zweck. Besonders die Manöverkosten gehen weit über die Anschläge hinaus. Man sollte die großen Kavallerieattacken einstellen und die Naturalien en gros einkaufen. Auch an Tagegeldern und Reisekosten laßt sich viel sparen. Unnötige Kosten verursachen auch die fortwährenden Versetzungen innerhalb deS Gesandschaftspersonals. Immer wird jetzt vom Sparen geredet, ttotzdem hält sich aber die Regierung nicht einmal an die Voranschläge. Mg. t^zberger (Zentr.): Wenn die Herren von der Regierung Geld brauchen, dann sind sie im Reichstage vollzählig zur Stelle. Wenn sie aber Rechnung legen sollen, dann finden sich nut ein paar Kommissare ein. Der Kritik des Dr. Görcke kann ich mich säst durchweg anschließen. Auch der Vorsitzende der Vudgetkommission, Herr von Gamp, hat vollkommen recht mit seinen Angrisfen gegen die Wirtschaft der Postverwaltung. Wir müssen von nun an von den Verbündeten Regierungen einen der Wirklichkeit entsprechenden Etat verlangen. Es ist ein schlechtes Zeichen für di- jetzt s0 viel gerühmte Sparsamkeit, wenn bloß für die Instand- setzung der Wohnung des Staatssekretärs des Innern 130000 Mark ausgegeben werden. Einen Nachtragsetat in dieser Hohe hätte niemand bewilligt. Die Staatssekretäre sollen in der Sparsamkeit mit gutem Beispiel vorangehen. Wir können nicht länger auf das Etatbewirtschaftungsgesetz warten. Der Reichstag hat übrigens ein einfaches Mittel, mit den einigen Etatsüberschreitungen Schluß zu machen: er braucht bloß von seinem Budgetrecht Gebrauch zu machen; er braucht es bloß den Herren Staatssekretären zu überlassen, die Etatsüberschreitungen selbst aus ihrer eigenen Tasche zu bezahlen. Im Etat des Auswärtigen Amtes waren von 153 Titeln unserer diplomatischen Vertretung im Jahre 1906 26 Beamte beurlaubt, 22 Stellen unbesetzt, 73 kommissarisch verwaltet — da merkt man, wo die hohen Reisegelder und Tagegelder Herkommen. (Sehr gut!) Im Jahre 1907 waren bei 158 Titeln nur 40 vollständig besetzt — vielleicht geben diese Zahlen auch Aufschluß darüber, warum wir so ungeheure Erfolge in der auswärtigen Politik haben. (Sehr gut!) Eine große Etatsüberschreitung dep Militärverwaltung wird, begründet mit der vermehrten Einberufung der Reserveoffiziere zu Hebungen, die auf die Einführung der zweijährigen Dienstzeit im Jahre 1893 zurückgeführt werden! Da wird man vnS in der Kommission doch wohl mit einer anderen Begründung kommen müssen. Eine Etatsüberschreitung von 45 Prozent bei den Manövem darf sich der Reichstag nicht bieten lassen. Bei der Marineverwaltung ist der Fonds für die Jndiensthaltung um 2 Millionen, den achten Teil, überschritten. Das Revuegeschenk wird den Mannschaften gegeben, ohne daß die Marineverwaltung dazu durch den Etat befugt ist. Auch in der Koloniakverwal- tun g finden wir allerlei Ctatsüberschreitungen. Man merkt von dem kaufmännischen Geist des Staatssekretärs noch nicht gerade viel. Aber er kann mildernde Ilm stünde für sich in Anspruch nehmen, da eS sich um den ersten Etat handelt, den er zu bewirtschaften hatte. Hoffentlich wird aber der Geist der Sparsamkeit nun auch in die Kolonialverwaltung einziehen. (Beifall.) Staatssekretär von Bcthmann> Hollweg: Es sind die hohen Kosten bemängelt worden, die für die Instandsetzung der Wohmmg im Reichsamt des Innern ausgegeben worden sind. Ich begreife vollkommen, daß der Reichstag über die Höhe der Kosten erstaunt ist. Ich möchte aber mitteilen, fcafi für die Wohnung feit 20 Jahren nichts geschehen ist, und daß in dieser ganzen Zeit keine Reparaturen vorgenommen worden sind, daher gestaltete sich die Renovation ziemlick kostspielig. Es handelte sich dabei vornehmlich um Arbeitsräume, weil die bisherigen sehr beschränkt waren und ich die Bitte ausgesprochen Staatssekretär Dernburg: Die Vorwürfe des Abg. NoSke wegen der Einziehung der Gelder von den Eingeborenen sind unberechtigt, denn der Reichs, tag hat selbst früher beschlossen, daß die Eingeborenen zum Ersatz der von ihnen verursachten Schäden nach Möglichkeit heran« gezogen werden sollen. Es ist dabei auf ihre Erwerbsverhältnisse und ihre ganze wirtschaftliche Lage gebührend Rücksicht genommen worden. Auf Grund der angeiichteten Sckäden ist ein Verteilnngsplan aufgestellt worden, nach dem verfahren worden ist. Gänzlich verfehlt ist die Kritik über die Rechnungslegung für Südwestafrika. ES sind dort tatsächlich Ersparnisse gemacht worden, indem weniger ausgcgeben worden ist. als veranschlagt wurde. Das ist im budgetrechtlichen Sinne eine Ersparnis. Herr NoSke meinte, ich verstehe die Sache nicht. Da mag er recht haben. Ich will darüber nicht streiten. (Heiterkeit.) Tie Rechnungslegung ist sobald wie möglich fertig gestellt worden. Herr Noskc sollte sich nicht hier hinstcllen und zum Fenster hinaus der Stolonialbcrfnaltung di« größten Vorwürfe machen, die gänzlich unberechtigt sind. Tic RechmmgZubersichten gehen an die RechnungZ- k 0 mmissi 0 n. Die Wechselstempelnovelle. Bei der ersten Lesung der Novelle zum Gesetz betreffend die W e eh s e l st e m p e l st « n e r, die einige Milderungen der Strafbestimmungen bringt, sowie eine zweckmäßigere Gestattung der Verjährungssristen, richtet Dbg. Dove (Fr. Vg.) an die Verbündeten Regierungen die Frage, ob die, wie ht dieser Vorlage, so auch in dem seit kurzem in Kraft befindlichen Gesetze über die Vereinfachung des Wechselprotestes vorgesehene Bundes- iat§tiernrbnung über Die Gleichstellung des Nachbar- ortsverkehrs mit den Platzanweisungen in baldiger Aussicht stehe. Bei der rapiden Entwicklung der Vororte bestehe hierfür ein große? VerkehrsbedürfniS. Direktor Kühn: Dor Bundesrat hat darüber schon Beschluß gefaßt; die Veröffentlichung steht unmittelbar bevor. Damit endet die erste Lesung. Kommissionsberatung wird nicht beantragt Lrmenunterstühung und Wahlrecht Es folgt die erste Beratung des auf Grund einer vorjährigen Resolution des Reichstags eirigebrachten Gesetzentwurfs über di- Einwirkung von Armenunterstützung auf öffentliche Rechte. Nach diesem Gesetzentwurf sind, soweit in Reichsgesetzen der Verlust öffentlicher R e ck t e von dem Bezug einer ?lrmen'mtcrstützung abhängig gemacht wird, als Armenunterstützung nicht anzusehen: 1. die Krankenunter st ützung; 2. die einem Angehörigen wegen körperlicher oder geistiger Gebrechen gewährte Anstaltspflege; 8. Unterstützungen -um Zwecke der Erziehung oder der Ausbildung für einen Beruf; 4. sonstige Unterstützungen, wenn sie nur in der Form vereinzelter Leistungen zur Hebung einer augenblicklichen Notlage gewährt sind; 5. Unterstützungen, dre erstattet sind. Staatssekretär v. Bethmann-Hollweg erläutert die sozialpolitische Bedeutung der Vorlage. Grundlegend für die Entziehung des Wahlrechts und der sonstigen politischen Rechte muß der Verlust der wirtschafllichen Selb. Abg. Erzbergsr (Zentt.) die verschiedenartige Rechnungsführung für die einzelnen Kolonien, die den Vergleich erschwere. Man könne an die Kolonien nicht den strengen heimischen Maßstab anlegen, sondern müsse der Verwaltung Bewegungsfreiheit lassen; immerhin komme auch hier eine Reihe Etatsüberschreitungen vor, die vermieden werden können. Z. B. bei den Pensionierungen; das ist wahrscheinlich auf zu leichte Zuerkennung dec Tropendienst-Unfähigkeit zurirckzuführen; hierin muß strenger vorgegangen werden. Staatssekretär Dernburg: In der Kommission wird auf all die Fragen befriedigender Aufschluß gegeben werden können. Der Staatssekretär macht gegenüber einer von Erzberaer angezogenen Blätterm-ldung über bestialische Mißhandlung Kameruner Häuptlinge durch Angehörige der Sckutztruppen darauf aiifmcTffam, daß es sich um farbige Schutztruppen handelt. Wenn man sie losläßt, benehmen sie sich manchmal ebenso wie die, gegen die man sie loZgelassen hat Die Leute sind schwer besttast worden. Wg. Noske (Soz.): TaS ist doch keine Entschuldigung. Warum hat man sie Io5» gelassen? WaS ist mit dem Offizier geschehen, der sie losge- lassen hat? Recht sonderbar ist cs, daß die Negierung von den Eingeborenen nach dem Aufstand in Deutsch-Ostafrika im Jahre 1905 noch 191 000 Mark eingezvgen hat, obgleich die farbige Bevölkerung sich in einer trostlosen Sage befand. Das sollte wohl gar eine A r t Kriegsentschädigung sein. Mit den Kolonialzulagen wird in unv.'rantwortlicker Weise gewüstet. Herr Jesko von Puttkamcr saß ein ganzes Jahr in Berlin und bezog trotzdem eine Kolonialzulage von 16 000 Mark. Die Ab - rechnungvon Südwestafrika ist geradezu unerhört. Der Schcchsekretäc scheint die Sache nicht recht zu verstehen. Abg. Dr- Arning (Ratl.): Etatsüberschreitungen in den Kolonien muß man mit milderem Blick betrachten als im Mutterlande. In Kamerun scheinen also tatsächlich Itohciien von selten farbiger Soldaten vorgekommcn zu sein. Daraus kann man aber doch dem vorgesetzten Offizier keinen Vorwurf machen. Man kann die Neger nickt im Handumdrehen zu gesitteten Menschen erziehen, solche Ausschreitungen werden daher immer Vorkommen. Den deutschen Kaufleuten müssen wir e» hoch anrechnen, daß sie mit Gefahr ihres Lebens den weiteren Mißhandlungen Einhalt geboten haben. Die Sparsamkeit darf man bei den Zulagen für Beamte in den Kolonien nicht zu weit treiben, sonst wird sich bald niemand mehr finden, der hinaus gehen will. Abg. Erzberger (Zentr-): Herr Arning sollte seine Freude an der Kolonialvcrwaltung in der Budgetkommission bei der Bewilligung von Mitteln &um Ausdruck bringen. Hier aber sollte er einmütig mit uns allen dafür einstehen, daß das Budgettecht des Reichstags gewahrt wird. Sparsamkeit tauben Lhrcn. Tie Militärvcrwattnng bereitet gcrni läßt sicb Eiats- beweiscn bi* Re- As § 120t soll den Polizeibehörden das Reck: geben, für einzelne Betriebe ans sanitären Gründen die Arbeitszeit zu befckränken. Ter fteinnntflc Zusatzantrag verlangte generell, daß vor Erlas von Der- ordnungen Gewerbetreibende unb Arbeiter gehört werden. TaS Zentrum beantragt, das erst out Antrag oder nach Anhörung der 'zuständigen GewerbcauisicktSbeamten Verordnungen nach ? 120 f Absatz 2 erlassen werden können. — Bei der gestrigen Stichwahl zum B r a u » i ch w e l q i- ischen Landtag im Wahlkreise Braunlckiveig Stadt 3 wurde der Sozialdemokrat Jasper gewählt, womit der erste iSozialdemokrat in der braunschweigischen La,ldeSoersammlung einen Sitz erhält. — Rc i chsfinanzkommi ssion. In der gestrigen Sitzung ider Kommission des Reichstaaes <ür die Rcicksnnanzrcform wurde;, die Beratungen über die Bedarfstrage fortgesetzt Ein ZentrumS- ontrog schlägt vor, die Zolleinnahmen für die Jahre 1910-1913 um ic 30 Millionen Mark in der Bedarfsbereckmmg zu erhöben. ?:er Antrag wird jedoch nach kurzer Debatte mit 12 gegen 1 Stimmen abgelehnt. — Dem Reichstag ist gestern das Gesetz gegen bcn unlauteren Wettbewerb zugegangen. — Der Seniorenkonvent des Reichstage? beschloß zunächst die jetzt auf der Tagesordnung stehenden kleineren Vorlagen au erledigen. Montag beginnt die Etarsdebatte mit dem Justiz- >erat. Es folgt dann die Interpellation über das VcreinSgesetz und die Beratung über das Gesetz betreffend den unlauteren Wettbewerb. Am 20. und 28. Januar sind Schwerinstage. Am 1., 2. unb 3. Februar fallen die Sitzungen aus. — Die Zuständigkeit der Amtsgerichte bunte sdurch die Justrzkommrssion des Reichstages bi5 auf 600 Alk. erhöht werden. — Tie Budqetkommisfion des Reichstages Hot (geilem den Erat der Reichsjustizverwaltung mil einigen unwesent- Üichen Herabsetzungen genehmigt. Ausland. , Etnschrankunq der Todesstrafe in Frankreich. l'JIuf Antrag mehrerer Abgeordneten der Linken wird in der Kammer ein Gesetzentwurf eingebracht werden, wonach die Hin- ruhhmfl der yim Tode Verurteilten nur noch dann ausgeführt /werden darf, wenn der Angeklagte von den Geschworenen mindestens Zweitrittcl-Mehrheit schuldig fr*runben ward, beziehungsweise 18 non 12 Geschworenen für die Vollziehung der Todesstrafe sich nusgestwochen lwbcn. Ter ierb i s ch e £ b c r ft Tam,an Dlaitsch, Leiter des ckywtechnischen Instituts in >lcagujewatz sowie bet Direktor der sLulvetsabrik S l a no f e >v i t s ch , wurden vom neuen ÄriegSmi- nistet ihres Postens enthoben. Dieser ?Fft des Kriegs- tministerS rüst allgemeine Befriedigung hervor und gilt als Verweis, dast bet diesem Institut große Schwindeleien verübt würben stnrd das Schiestmilver tatsächlich mit Dünger gemischt worden ist, Wie seinerzeit behauptet wurde. Die neue russische Anleihe. Wie offiziell verlautet, iift die Emission der russischen Anleihe auf den 22. Januar fest- 'gesetzt. Ter Kurs soll <89.20, der Zinsfuß 4',/j Prozent betragen /In Finanzkreiseit verlautet, d,rtz der Noininalbetrag der russischen ^Anleihe iirti auf 1400 Millionen Frantz belaufe, von denen 1220 ^Millionen. in I-rantreich, her Rest lwuptsöchlich in England und wollmrd begeben werde. Deutscher handeistag. S. & H. Berlin, den 12. Jan. 1909. GesellfchaitSstener. Berichterstatter über die Gesell- schaftSsteucr ist Kommerzienrat M ün st erber g (Danzig!: Der Entwurf eines GefellfchaftsstenergefetzeS für Preußen will die Besteuerung der verschiedenen Gesellschaften auf der Grundlage regeln, daß nicht wie bisher 3'/, Prozent Mindeslzinsen abzngsfnhig sind vielmehr soll der Gesanitertrag einer besonderen Geselljchaitssteuer [unlcrroorfcii werden, die bei 1 Prozent Dividende 2 Prozent [Steuern erfordert, steigend bis höchstens 7,4 Prozent bei Dividenden von 13 Prozent und darüber. Ans diese Weise wird eine Doppel befteuerung deS persönlichen Einkommens geschaffen, wie sie bisher woch nirgeflbS bestanden hat. Tie Erhebung der GesellschailS- stener ist eine ErlragSslcner, stc würde nur dar bewegliche, nicht das unbcivegliche Kapital treffen lind sonlit auch eine Steuer auf jein Produktionsmittel, dar Kapital, darstellen. Es ist ungerecht, -nut Gesellschaften in ihrem Ertrage zu treffen, wahrend gleich Kroße nnd reiche Einzelsirmen von dieser Steuer befreit bleiben. LHaoital und Industrie lehnen dieses Gesetz entschieden ab, damit wollen sie aber nicht sagen, daß sie eine gereckte Steuer ablehnen pt>ürbcn, auch wenn sie höher ist als bisher. (Lebhaster Beifall.) Tie Versammlung nahm ohne Debatte eine Er- Tlarung an, in der es unter anberem heißt: ,Tcr dem ftrrenstischen Landtag vorgclegtc Entwurf eines Gefellschaftssteuer- Gesetzes verletzt in offenkundiger Weise den vom Staatssekretär des Reichsschatzamtes namens der Verbündeten Diegicrimgen am fl9. November 1908 im Reichstage vertretenen Grundsatz, baß einzelne Besitzarten keiner Sondcrbestenerung zu unterwerfen leien. Denn et will in vollem Umfange das Einkommen aus dem Betriebe von Aktien- und gewissen anderen Gesell^ schäften einer doppelten äcftcitciuug unterziehen. Ein Gesetz aus der Grundlage des Entwurfs zusammen mit den Zuschlägen /der Gemeinden zu den Staatssteuern würde das Einkommen aus Aktien usw. in so unerträglicher Weise belasten, daß der wirtschaft- lick überaus bedeutungsvollen Zusammenfassung kleiner Ravtialien zu Gesellsckaiten geradezu verhängnisvolle Schwierigkeiten bereuet werden würden. Gegen einen grundsätzlich so verkehrten und praktisch so unheilvollen Gesetzentwurf erklärt sich der Deutsche wandelSlag mit aller (mtschiedenheit, während er der gleichzeitig von der Regierung vorgeschlagenen, nicht auf einzelne Arten des ^Einkommens ober PermögenS deschräniten Erhöhung der Einkommen- unb ErgänzungSsteuer suflimmL" Heber den Verkehr mit Äein refenerte m langen fack- ftchnifchen 2lnvführungen Herr Meesmann (Mainz). Er legte der Versammlung eine Erklärung vor, die besagt: ,2er Deutsche \>anbcl5tag bestreitet das Bedürfnis, den Verkehr mit Wein durch .'in völlig neues Gesetz zu regeln. Ter zu diesem Zweck vom Bundesrat beschlossene nnd dem Reichstag vorgelegte Gntiuur* «wurde nanwnHid) durch feine Beslinnnungen über Sie Zuckerung und die Bezeichnung des Weines sehr schädlich für Winzer nnd Weinhändler sein. In erster Linie soll das geltende Grietz gc* .ändert werden nnd zioar in bezug au« Zuckerung und Bezeichnung ideS Weines. Ter Vollzug des Gesetzes soll nach einheitlichen vom Bundesrat zu erlassenden Anweisungen erfolgen. Auch sollen die Strafbestimmungen öcrjdhärft werden. Für den Fall des Erlasses eines neuen Gesetzes verweist die Erklärung auf die vom Deutschen >?anbti4iagc bezw. dessen Ausschüsse beschlossenen Vorschläge zur Jlenbevung des Entwurfs der Beachtung der Regierungen." Tie Erklärniig mürbe gegen die Stimme bev Vertreters der.’öanbete- Kammer von Trier angenommen. Darauf wurde die Vollversammlung mit den üblichen Tankeste den geschlossen. veutscher verein gegen den Mißbrauch geistiger Getränke. Von einem Mit gl rede des Bezirksvereins Gießen g b. M. (fl- G. n'ird iltls gcftiniebeii reiche Leser Ihres geschätzten .Blattes dürste es interessieren, einiges über die Tätigkeit des Teutfdwn Vereins g d M g k. wädrcnd des Fabres 1908 zu stören: Am :äO. Juni kam es au- sein Betreiben in Berlin zu tiner allgemeinen Monierens, die sich die energische Bclämp- sluig der sog. Animierkneipen, dieses unser Volksleben vergiftenden Krebsschadens, zum Ziel gesetzt hatte. Tie tfoiv fereiifl, auf welclxr namentlich die beiden Referate von Kommerzienrat Münsterberg-Tanzig und F-räul. Leonvardl- Stettin lebhaftes Interesse erregten, nahm einen m'-ern tTiivegcnten Verlau> und rtfeie i t:, da" d . seiner PeAlion au den Rächst an; ter, ^nnüesrai undrmdit tog beschlossen tmirbc, in welcher ein zweckcnripreckender Zusatz ä § 41 der Getverde-Lrdnüng beantragt roirtf. Ter Inhalt des in Form einer kleinen Broschüre unter dem Titel: „Tie Aninrierkneipc, Rotstände und Abhilfe" iin Mäßigkeitsverlag Berlin W. 15, Uhlandstr. 146, erscheinen^ den stenographischen Berichts dürfte für jeden, dem das physische und sittliche Dohl weiter kreise unseres Volkes am Herzen liegt, von hohem Interesse sein Indem ich im weiteren nur erwähne, daß der Vor stand des Deutschen Vereins g. d. M. g. vö. auch ;u den Gesetzentwürfen über das Branntwein Monopol, die Bier und die Sein ft euer durch Einreichung eingehend begründeter Anträge bei den gesetzgebenden Faktoren sowie sämtlichen Reichstagsabgeordneten Stellung genommen hat, möchte ich schließlich die Aufmerksamkeit Ihrer Leser noch auf den Bericht über die Jahresversammlung lenken, die bet Verein im September gelegentlich der Feier seines 25jährigen Bestehens in Kassel abgehaltett hat. Tiefer Iubiläums-Versammlnngsbericht, den der hiesige Bezirks- nerein zur Förderung der guten Sache an mehrere Be Hörden, Gesellschaften usw. zu versenden beabsichtigt, enthält eine Fülle des Interessanten. Erwähnt seien hier: 1. der eindrucksvolle Festvortrag des Professors von Gruber-München über „Tie Allvholfrage in ihrer Bedeutung für Deutschlands Gegenwart und Zukunft: 2 vier Vorträge bei den Iugendversammlungen von Rektor Ter bruggen-Hamm, Sanitätsrat Tr. Meinert-Dresden, Pro sessor Tr. Esche^Tresden und Tr. med. Blank.Barmen. 3. die Referate deS Verwaltungsansschusses über Mitarbeit der Schule und Heranziehung der Lehrer: 4. insbesondere sechs vom VollsunterhÄtungsabend von D'citbegründern des Vereins gehaltene Dnsvraäjen über die Notstände, welche der Mißbrauch geistiger Getränke für die Gesundheit, die Wohlfahrt und die Sitlliclfteit des Einzelnen wie des gan^zen Volkes verursacht und über die Bekämpfung dieser Notstände; 5. die Referate der Tagung des Verbanoes von TrinkerIjeilftätten des deutschen Sprachgebiets u. a. m. Nicht nur wegen feiner Vielseitigleit, sondern auch wegen der reichen Belehrung, die er bietet, darf dieser zum Preise von 1.25 Mk. bei dem erwähnten Verlag zu beziehende Bericht warm empfohlen werden. Vereint- yir Förderung ('k,mcinöcleben5 52 471 M^k, 2Tu5er- getröbn liehe Posten 9322 Mk., uir-innrTv;r 250 071 Mk Gesamt- fumm? a^ler Liebesgaben 736 091 5'if. OcricbtsfaaL Frankfurt c. TI., 13. Ian. Am 2. Dezember batte das Kriegsgericht einen Wiesbadener Kanonier, der sich geweigert hatte, einem störrigen Pferde den Hinterfuß hoch zu beben, damit ihm die vufe ausgefchnirren werden konnten, von der Anklage deS UngeborfamS fretgesprochen. Der OZerräüS- berr aber batte gegen öic Freisprechung Berufung eingelegt, der Hall be€ störrigen Gauls, wegen deffen der Kanonier schon sicbzebn Tage in Unterfuchungshaft geicffcn bat, kam vor das TberkriegS- gencht. Ter Kanonier war erst drei Tage vorder von dem Pferde geschlagen worden und hatte dem Hufschmied gesagt, er könne das Tier hinten nickt hock heben, wett er noch Schmerzen spüre. Der Huffckimcd fragte deshalb den Futtermeister, wer nun daS Pferd hoch beben solle. Aber der Futtermeister nahm darauf keine Rücksicht, sondern befahl dem Kanonier, daS Pferd hoch zu heben. .Ich kann das Pferd nicht hock heben, und wenn uh 10 Mark dafür fliege/ sagte der Kanonier, und nun ging der Unteroffizier bm und meldeie den Mann. Ter Gaul konnte aber erstTfann hoch gehoben werden, a!5 er gebremst wurde und zwei Kanoniere sich an ihn machten. Aus diesen Gründen batte daS Krugsgericht den Angeklaalen'steigefprochen. Aber jetzt memte der Anklagevertreter, ob der Befehl des Flittermeifters richtig gewoien sei, bäte man nicht zu untersuchen. Ter Gehorsam bilde die ganze Grundlage un'eres Heerivesens, und der Kanonier habe, auch wenn er noch Schmerzen fühlte, wenigstens den Versuch machen müssen, den Befehl au=5ufühven. Weil er das nicht tat, habe er sich des Ungehorsams schuldig gemacht. Tas £bertncq5nerid)t trat dieser Auffassung bei und erkannte auf vierzehn Tage strengen Arrest! Tas ist die geringste zulässige Strate für den milita- rifcken Ungehorsam. Don der erlittenen Untersuchungshaft wurden sieben Tage angerechnet. B u t h e n i. Cbcrfd)L, 14. Ian. Tas Schwurgericht verurteilte den 20 jährigen Gi-ubenarbeüer Farensot ans Königshüttc, der seinen 64 jährigen Vater erstochen hatte, zu 15 I a h r e n Zuchthaus. Kircb!td)c 27ad>rid>tetie 3$rc81itifd}e Religionsgrmeinde. Gotterölenst in der Synagoge (Süd-Anlage). Hircbc und Schule. Die kirchliche Statistik der evrng. Kirche Heffcns 1907. Ende des Jahres 1907 standen von der cvang. Lmdeslircho getrennt 998 2Utlutl}eraner, 328 Tarotiftcn und Baptisten, 123 Methodisten, 1294 andere Sekten unb 3414 ArciprolLsranten. Zur evang. Landestiräie sind übergetreten im ganzen 155 Personen, davon von der römi>ch-kath. Kirche aus Starkenburg 49, Lbc' bessen 18 unb Rheinhejicn 12, zusammen 134: von anj deren christlichen Konfessionen (I-reiprvtestnutcn, Altlutherancrn, ‘JUtfaiholifcn unb Baptisten- aus Starkenburg 2, Oberhesscn 1 unb Rheinhessen 12, zusammen 15; sonstige (solche, dic^ seither zmn Judentum gehörten ober konfessionslos waren) au5 Starkenburg 3, Oberhessen 2 unb Rheinhessen 1, zusammen 6. Tngegcn sind, so weit dies feftgeftellt werden konnte, aus der evang. Landes' firdk int ganzen 87 Personen ausgetreten; davon zur römi)d>- kath. Kirche 21, zu anderen christlichen Konscssionen (Freivroreftan- ten, kath. trpostolische Gemeinde, Baptisten, Meniwniten> 47: ohne Uebcrtritt traten aus 19 Personen. Von 5792 rein evang. Eben, die geschlossen wurden, sind 140 (2,4 Prozent, ohne kirchliche Trauung geblieben. Tic meisten Ausfälle zeigen die Dekanate Offenbach, Tarmstadt, Mainz, Worms und 2llzen. Tic gemischten Eheschließmrgen betreffen in 1545 Fällen zwischen Evangelischen unb Römisck^Kathvlisclzen, uub in 67 I-ällcn zwischen Evangelischen unb anderen. Von den gemischtcit Ehen haben 44,7 Prozent die ctxutg. Trauung erhalten, nämlich 690 von 15-15, das jind gegen das Vorjahr 2,7 Prozent weniger. Ter Nest mit 855 umfaßt die Eheschließungen, bei denen die katholische Trauung ftaltfanb, sowie die bei benen bie kirchliche Trauung ganz unterblieb. Von 797 evang. Männern, welche in gemischte Ehen mit Rötniscst Katholischen traten, haben sich 441 dazu verstanden, die katholische Trauung anzuieeinnen, ober aber aut bie kirchliche Trauung verzichtet ; darunter in Starkeilburg 240 von 413, in LberHessen 16 von 50 und in Rbeinhessen 185 von 334. Ihnen stehen von 718 evangelischen Frauen, welche in Mischehen mit Katholiken traten, 334 gegenüber, die evangelisch getraut lvorden sind. Bet den 67 Eheschließungen mit Änderen gehören die nicht evartgelischen Eheteilc den Freiprotestanten, Teutfrfr unb Alttatboliken, Men> rwntten sowie den Iuben an. In 28 Fällen war der Mairn, m 39 Fällen die Frau evangelisch. Vvrr den 1452 Kmbern au^ Misäteden mit Katholiken haben 118 mehr als bie Hälfte die ev,mgelische Tanre erhallen, nämlich 2344 von 1152 im ganzen, ^mmtcr von 1305 von evang. Vätern (unter 2234 im ganzen, 1039 von evang. Müttern (unter 2218 im ganzen^: nritfnn haben fick 929 evang. Männer dazu verstanden, enrrotber ihre Kinder Samstag bcn 16. Januar 1909; Vorabend 4.4 » Uhr. Morgens 9.00 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. Lchriftcrkläruug. SabbataliSgang 5.45 Uhr. Irraeliiische Religionzgesellschast. Äottesbicnft Sabbalfeier am 16. Januar 1909: Freitag abend 4.30 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. Sabbat-Ailsgang 5.45 Uhr. Wockcngottesdicnst: Morgeiis 7.00 Uhr, abend- 7.00 Uhr. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgoteüt tou der iiank TUr Handel und Industrie, Glessen. Frnnkfnrter Kör»*e, 14. Januar. 1.15 Uhr. 3^*/e Reichsanleihe . . 94.80 do. . . 85 55 3 'a”/e Konsols . . . . 94.85 do. .... 85.40 314®/, Hessen 94.10 »XA 6L Oberhessen . . . 93.20 1 ?6 Oeaterr Goldrcntu. 97 80 4*/6?o Oesterr. Silberrente 97.75 4% I ngar Goldrente . . 92.95 4% Italien. Rente ...-- 3?6 Portugiesen Serie I , 58 25 3% Portugiesen n HI 59.10 4 xa *7« rnss.Staatsanl. 1905 97 15 VA°!O japan. Staatsanleihe 93.70 \% Conv.Türken vou 19U3 93.70 Türken!osc ’ . 146.00 l % Griech. Monopol-Anl.. 49 00 4% äussere Argentinier . 86.35 >e/6 Mexikaner . . . 63.50 l>i7» Chinesen .... 98.40 Aktien: Bochum Guss 224 20 Buderus E. W. . . . 111.00 Tendenz: ziemlich fest Elektriz. Lahmeyer . . . 117.60 Elektriz. Schnckert . . . 117.60 Eschwciler Bergwerk . . 188 90 Gelsenkirchen Bergwerk 191.00 Ilambun* - Amorik. Paket! 112 00 Uarpener Bergwerk. . . 195.20 Lanrahütte 200.00 Nordd. Lloyd 90.80 Obeiscbles. Eisen-Industrie 96 00 Berliner Uaudekges. . . 16910 Darmstädter Bank . . . 12810 Deutsche Bauk .... 242.90 Deutsch-Asiat. Dank . . 135 00 Diskonto-Kommaudit . . 181.10 Dresdner Bank .... 148.40 Kreditaktien 197.80 Baltimore- nud Ohio- Eisentahn 109.80 Gottbaldbahn —.— Lomuard. Eisenbahn . . 18L0 Uesterr. Staatsbahn . . . 144 90 Pnucc-Heuri-Eisenbahu . 123.50 148.00 Tendenz- schwächer. R:for- (Den ui zur vebime des üfjetti 38 033 SDttGtXfli' Januar. Anfangskurse. Harpcner Bergwerk. . Lanrahütte . . . (.ombarden E. B. . . Nordd. Lloyd . . , . Türkenlose Her t4t rU bit’ct Start:- Einküuf. Emulsion marke zu nhimutgen Eö hieße aber am verkehrten Ende sparen, trenn man anstelle des altbenährteu Originalpräparates solche Nachahmungen kaufen wollte, denn nur der Erfolg entscheidet, und diesen hat die echte Scotts Emulsion auf- jUtiKifcn. Darum Vorsicht beim Man bestehe darauf, die echte Scotts mit unserer bekannten Fischerschutz- erhaltcn und lasse sich keine 9iach- aufredcn! Hörne, 14 . . 176.00 . . 128.00 . . 242.60 Mk. Ausländische Diaspora 5841 Mk, Pfingsten VutberHuning 4048 Mk., ArigustkolleksC > Innere Mission 396" Berliner Canada E. B. . "annstxdter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . 31900 Ml, ut’fliRTr.eu Uur die echte Scotts Emulsion, keine Nachahmung 1 Ter Weltruf von Scotts Emulsion bürgt für die Güte des Präparates, und die mit ihm erzielten Erfolge sind unbestritten. Billigere, vielfach mindenvertige Nachahmungen von Scotts Emulsion hat es von jeher gegeben und neue tauchen immer wieder auf. • OCh HM ) ,•*-< •• ..•tt, Lwcstluh'- Jßereine ...» Gaden die Armen bcüimut sind. 194.80 200.10 18.20 90.30 145 60 matronssestkollekie Gustav Abolf. Verein 1798 Mk , für Jr.c be- dürftige beniitfx münde C'klnhonr 108.) Mk.. «ai’c; Wilhelm Stiftung Sroanfestdllekte> 162*2 Mk.. jsiiammn: 355*9 Mk. Crjei und Gaben für die CvtS-arnren: ')'^nabrsk>IIckle 28:2Mk., Büchsengtiber 23 166 B?k. onjlige kirchück: rkalk i n tolltf c, Abendnuchlsm'cnnigt! usw. 2113 ? 34 399 Mk, .^ircbenoofer, so weit sie fü oitfrist' irenvillig* Leist der katholischen Sirdr zu überlassen, aber aber die Taufe unter blieb ganz. Von den 143 Kindern aus Mischehen mit Anderen aL» Rümifch-Karhtiischeir (F-reLProtestanten, Teutsck-KatholikLN, Alt-Aarhvlik.'n, evang Sektierern, Juden ufm.) mürben 96 cvan gclisck getouft, unb zwar 62 Kinder, bei denen her Vater unb 34 Kinder, bei denen die Mutter evangelisch war. Von. den 1594 unehelich ^Geborenen tou evang. Müttern sind 1441 evangelisch octmjrft. Taufvenveigerungen kanten 6 Fälle vor, in den TeFannien Erback, Groß-Gerau, ^Zwingenberg uns Böllstein k 1 Fall, int Tctotal Schotten 2 Falle. Ungetauft in den evang Religionsunterricht der Schule wurden 3 Kinder vou eiwmj. -Lltern im Tclmtai Wöllstein ausgenommen. Bon 15 277 .stonsirmierten stamm len 13 745 aus ren evang. Ehen, 1106 aus Mischcbrn mit Rännsch-KatholischLN, 54- au» Mischehen mit '?ütbcrcn unb 372 waren unehelich Geborene, .^ujirmatwusenkziehungen, wo bei evang Vater sich weigerte, sein 5ttnt> Ibnftrntiereu zu lassen, gelangten 4 Fälle zur ^Nachweisung, unb zwar in bcn Tekanaren Erback, Lauterbach, Scholten unb Mainz je 1 Fall. Ter Gesamtzahl von 12524 verstorbenen Evangelischen stehen 11281 kirchliche Beerdigungen gegenüber: 1333 Kinder sind nach ver- Li armen still ba’rbigt worben, d. h. der Gktftiidic Hal sich an der Beerdigung nicht beteiligt Heber bie evang. christliche Siebes läng keil, ja ivcit sie piarr. amtlich sestgeslellr werden konnte, wurden besoickere Erhebungen angestellt, die solgendes ergaben: Milde Gaben aus den (4c-» meinben an Vereine unb Anstalten evang. christlicher Liebcstöng- k.it: Acußere Mission, cinichl. Iul>cn.nn'iion (ausschl. Lpivhanta- [ollcftcj 55 465 Mk., Innere Mission 'aussckl. August'ülette 53 839 Mk., Gustav Adolf-Verein (ausschl. Resoiinarüonskallett? 42 325 Mk., V-ang. Bund unb evang. Bewegung tu Oesterreich 23164 Mk., Elijabethenstikr zu Tannstadt bezw. Ttafout||‘en-» l'lationen 89 534 Mk. :benr Elisabtihensrist sind zugewenbel tvorden 23 591 Mk.,>, Anstalten dcs Tetot.iiS (Äranfenpfl.g-, Erztehungs» Dercht'i 7364 Mk-, besondere milbtätigc Anslairen and Vereine der Pfarreien 61 342 Mk., sonstige christliche Vereine und Unter- nchmungen 15 972 Mk., für bei'onbtre Notstände 7076 Mk., zu- famtnni 356081 Mk. Allgemein erhobene Kirchwkolletien aiieia i. • Palw.armuewlteste bedürftige ^stwienTen des Inlandes 47O(< Schaf fe r. Pa. raffiniertes Meteor Petroleum | sei seit sechs Jahren von uns eingeführt und von den Consumenten tw 366 crlläklurg. 5 Liter S5 Pfg., bei grösserer Abnahme per Liter 88 Pfff. ekjkhaft. bei tuav 1909: Niederlage Oebrüdea* Berdux LIhr, abends 7.00 Uhr. Telephon 231 677 360 541 40 127 53 63 206 88-1 14004 131 64 221 440 793 985 1 6 53S7 564 42 764 1 67037 408 540 819 1 68002 82 153 217 389 502 934 32013 . 109.80 726 844 64 512 44 79 634 827 4O020 82 330 545 51m 373 509 51 753 53113 43 SOI 52 62 52055 ?13 302 10 939 723 835 1 635 972 5 4337 39 402 65 609 31 84 681 736 806 1 9 6006 27 549 648 83 909 91 [100] 55057 93 953 363 74 637 930 65156 86 1200] 258 649 721 42 208209 613 716 209556 75 648 723 52 z EnnilM 65168 272 902 47 72 [400] 853 6 8079 137 410 500 13 853 66 915 27 69119 833 217102 446 774 753 848 244 825.7 400 505 612 843 87 83271 431 409 833 38 90124 291 82 557 683 723 354 415 29 79 träten. 54 647 84056 292 553 9 5366 550 626 99113 [100] 483 519 272 982 101238 139 53 203 786 889 263250 75 464 799 838 79 2 6 2076 112 78 273 702 24 119086 803 541 33 268479 817 93 504 756 84 756 94 M4 1 2 6238 371 569 792 315 129115 38 42 68 267 815 30 43 63 1400] 400 79 848 815 415 77 675 757 90 136058 326 420 859 007 1 37159 385 13 9016 144 85 200 141109 60 441 «81 932 901 505 46 616 746 860 31 [200] 541 691 887 mgen ,eg* 109 68 375 492 98 591 97 CI 416 900 475 30 312 653 766 856 1 6003 83 84 208 839 82 403 83 95 17175 [100] 90 219 72 89 316 36 464 65 719 16 73 [100] 910 04 18107 408 5-0 634 41 77 718 iirrcz MAO 91 704 462 510 528 811 304 747 381 161223 355 913 163123 917 760 71 37 437 to8 737 847 900 131115 421 SS 71 286 84 343 1300] 577 133373 45« 134198 11001 358 566 SIS 135144 07 [1001 215 52 342 200 363 138024 58 605 209 43 176 599 61014 49 75 83 56 713 871 867 6 4053 63 569 [100] 86 84063 271119 SIS 383 879 652 69 986 2 7 4125 . 18.30 . 144 80 . 123.50 BIO 551 Treffe Samstag abend mit einem 217 450 805 740 955 737 192 815 142 197105 205 82 358 88 439 630 716 65 SSO 193122 66 643 201 756 783 446 56 142046 195 344 40! 50t 624 7«S 02? 45 143'157 245 SU 00 474 537 78 682 [100] 144=080 201 öl E06 [100] [2001 835 1 02128 433 41 70 556 927 32 23 337 61 488 558 675 SS 736 104033 44030 216 939 4 6075 73 607 851 632 31 704 300 4« 48 939 SOS 900 59 94 121009 99 8=0 501 634 05 780 85 124058 945 319 488 633 320 615 16 897 6009 140 70 661 94 757 85 825 8394 413 [100] 542 786 814 953 [100] 76 607 862 [100] 916 878 925 12156 81 475 648 609 770 817 43 62283 367 651 370 87 451 783 196 292 43 8 8409 SS trat 953 70 55 SCO 55767 57027 183 306 834 949 59068 370 614 623 707 61 338 1.03090 49 874 78 496 433 SS 997 711 862 423 869 893 955 948 267169 72 269356 99 442 27 0092 263 92 87 424 681 273277 275 25 664 [3.701 333 534 714 74 754 667 985 96 741 90 999 519 755 801 12 55 877 21157 23278 720 744 821 506 301 973 821 152 716 [ICO] 33 59 813 78 169050 74 506 94 91 235 315 «7 4 778 93-’ 171137 237 [lOO] 987 337 92 67 91 91099 258 392 514 616 92064 787 839 9 3177 390 [200] 415 685 221 395 800 734 73 94 315 619 312 61 413 48009 99 931 47073 218 91 357 49313 40 SS 97 731 572 609 757 (154 386 94 507 [100] 46 71 630 732 2 4020 34 153 [100] 49 SO 861 977 [100] 25116 [200] 84 640 814 69 2 615-1 658 87 27110 218 70 32: 631 716 [100] 57 00 2 8021 2S7 323 559 64 Z77 231 71 80 611 899 928 70 35 606 710 S7 960 67 62085 [100] 61005 171 377 95 157 263 315 77 407 63426 79 809 980 73 [200] 174 88 374 550 824 980 1 98085 183 260 471 80 542 614 833 442 SO 369 927 5C 87 157 66146 72 843 668 486 $67 945 120600 63 122210 25 530 745 835 319 654 65 [300] HO 24 S37 36 35 139021 118 383 339 33 675 518 50339 52025 673 65 181061 462 590 184135 186020 188248 648 763 131 910 773 109 SO .169.10 . 12810 . 242.90 . 13500 . 181.10 . 14840 . 197.80 236 565 830 937 527 907 323 94 07 480 957 2 7 2120 263 348 455 56 629 40069 42049 901 31 615 746 663 81 96 303 46 63 453 [100] 71 715 23 92 169 255 571 85 [100] 83 [100] 553 614 [200] 9 6014 31 131 87 222 SS 805 97203 853 968 [100] ^famnktwe- r Bergwerk. ■ itte • • • ’ len E. 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Januar 1909. Großherzogliches Aintsgericht. 263 317 83 463 732 71 952 240491 631 |800l 58 787 848 920 24 1 214 617 59 24 2467 777 847 71 24 3211 478 564 763 978 2 4 4098 23 30 599 1300] 886 933 2 4 5105 424 70 538 686 70 [300] 833 2 4 6004 68 351 748 824 47 952 2 4 718- 878 982 2 4 8066 187 24.1 556 817 2 49123 829 424 j, J]jsenbfthu • ttaatsbahn. • eun-EiBenbahu 29104 9 513 985 30072 87 115 224 56 73 343 72 76 87 433 033 37036 364 76 892 38125 53 406 98 39091 377 73 650 413 46 554 884 4 1 002 13 892 628 746 995 865 43123 76 670 885 4 4 216 42 345 93 45113 200 413 34 664 67 [100] 822 [200] 68 789 47037 253 376 734 SOS 21 054 62 25 755 202113 65 67 00 266 385 PT 243 68 656 972 20 3003 124 223 454 606 17 835 204170 549 71 82 96 724 [ICO] 835 [300] 95 936 SS 205097 228 306 25 774 £06187 247 [100] 587 747 811 906 2 0 7037 82 115 23 308 [500] 31 554 662 20803» 337 56 554 [300] 972 SS 209127 248 375 [500] 405 37 99 584 641 49 [200] 2100-22 [100] 195 375 499 532 716 58 807 211027 275 396 864 (100) 2 1 2005 64 175 833 43 74 82 2 1 3089 91 156 816 422 529 754 89 214389 767 812 70 89 21 SOLL 152 345 727 832 216094 130 OSO 60 217039 4S SOI 485 501 81 681 849 2 1 8114 32 428 71 743 949 2 1 9057 dlUMZ. Gießen, ain 12. Januar 1909. GroßherzogOche Landesuniversität. Bartholomae. 226 534 735 26020 273 515 716 LS» 2 7000 50 82 140 327 66 521 98 847 28223 99 77-1 75 343 2 9072 73 370 597 6=6 714 77 806 982 Haudelsges. . iter Bank . i Bank . . ■ Asiat. 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Isenberg Wwe Russischer Hof. [500] 228 382 46t 657 70S 827 OS 992 160247 534 642 870 999 1 6 1 019 40 176 500 [$00] 450 606 822 65 912 1 62’21 398 450 76 606 40 604 19 7-15 S23 055 [3001 163 250 351 42 6 695 823 63 SS 164126 698 794 [200] 95 870 165075 237 51 64 536 672 702 3 27 [S00| £6 806 93 945 1 6 6038 71 160 SS [100] 546 65 732 47 969 167079 333 [1000] 479 792 1 68 235 49 803 1 69169 240 446 719 [100] 170121 268 79 521 24 171074 254 [100] 352 893 1 72124 627 82 1 73 244 4=2 716 21 807 [100| 91 174102 250 315 92 637 77 849 L27 175043 212 689 ( 200) 969 1 7 6073 93 205 450 755 (1001 947 bfl 177 209 [200] 63 SUS 462 656 83 790 915 1 78015 24. 154 205 642 855 950 179086 190 276 829 46 70 556 68 1.9213 »6 204 740 890 2O0SG SS 89 264 321 621 [200] 96 358 [200] 4c 302 407 523 933 33 22106 542 603 70 725 -3 42 71 04 487 938 1 45063 65 5-16 713 931 146314 09 474 568 79 88 839 91 906 1 47014 [100] 26 41 11. 83 639 66 8-12 79 89 1 4 3068 74 216 84 91 816 574 799 149153 310 415 31 60 637 ... 15O207 21 (100001 34 320 434 564 81 667 710 11 856 151051 279 830 431 75 510 623 713 SO 864 CIO 44, 152020 153 394 451 605 784 153241 66 [200] 84 930 22 154573 [ 200 ] 628 56 1 55053 119 477 641 636 713 29 [100] 81 15 6240 52 415 565 612 20 907 1 57046 98 114 517 65 815 22 158161 258 482 84 608 159141 7ö 142 1200] LOO?•-•*•> 81 625 -'S 60 711 872 220489 733 831 913 2 2 1 029 263 509 [500] 640 800 2220C» 293 309 66 SO 95 497 506 651 43 734 806 39 [200] 22 3016 397 527 610 750 862 2 2-1162 527 621 44 S73 9-16 95 2 2 5'341 456 53 532 703 2 2 6125 237 64 787 846 91 204 43 95 2 27105 53 451 514 677 705 053 228232 61 882 2 2 9 026 86 152 296 459 77 607 9» 739 46 929 230033 101 64 229 428 [100] 552 94 785 874 [100] 894 2 6 4066 282 [100] 351 IlOO] 83 431 585 265.315 497 052 761 74 2 6 3130 397 422 219141 446 774 „ 22O0S2 99 105 392 488 682 765 957 2 2 1 030 307 840 92 2 2 2247 65 576 694 741 894 2 2 3 224 438 19 701 15 87 58 1100] 817 224025 12001 HO 77 89 60 75 150 876 917 SO 00 20181 639 923 65 21191 SSI 641 772 971 22017 507 [1001 55« 64 635 947 93 50293 453 [300] 55 5 643 [100] 04 1 5217 (1001 510 831 85 89 1 60-10 94 225 39 900 1 7867 1 8289 393 405 34 60 Ö68 1 9 010 635 70 87 733 54 899 968 91 4 167 236 90 460 75 372 97 593 67123 28 LOS 75 35» 63 620 22 771 904 91 68269 S12 [100] 577 930 69112 85 391 230097 106 213 666 753 66 231183 216 99 [1001 70 2 32122 51 99 220 322 418 554 67 23 3096 101 57 67 84 279 351 769 23 4025 23 5094 200 75 510 56 705 55 89 310 65 236006 85 295 432 [100] 520 29 90 658 2 3 7019 74 226 407 1200] •0 (WO] 23 8014 106 271 416 17 657 761 946 2 3 9021 Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A. wurde bezüglich der Firma .Basaltwerke Ehringshausen (Hesien) und Lollar. Carl' Dauster" eingetragen: Die Firma ist geändert in: Basaltwerkc Ober-Ofleiden und Lollar, Carl Dauster. Hauptniederlassung: Lollar; Sitz: Gießen. In Ober-Ofleiden ist eine Zwetgnic-i cerlasiung errichtet. Die Niederlassung in Ehringshausen istj erloschen. Der Carl Dauster Ehefrau, Therese geb. Buch tfr 45 502 614 746 90 963 _ 70337 [200] 417 45 543 SS 651 7 1 064 114 57 251 99 302 [200] 516 [100] 604 52 81» 29 7 2004 60 430 899 949 73329 74227 50 329 55 456 550 609 [100] 75006 46 194 [200] 511 678 [500] 733 80 890 7 6120 99 338 510 709 77078 94 270 74 335 59 514 665 737 [200] 846 78036 588 616 28 9t 79227 91 371 454 612 723 80 232 4Ü3 607 773 894 81235 396 500 691 764 8^» 82613 710 44 52 830 948 94 83134 314 503 656 779 8 4353 [500 ] 7-1 440 61 525 678 937 85249 442 45 [100] 63 553 815 8 6074 117 21S 72 425 81 826 926 87005 30 176 272 495 6R5 727 833 8 8016 38 139 47 443 512 677 708 922 £S390oio U<[200] 17 502 765 9 1 221 621 9 2 410 8 43 82 93122 254 451 53 635 764 819 85 931 94060 89 459 544 51 62 614 9 5008 123 450 585 669 890 943 9 6041 13 4 203 51 391 419 577 817 39 40 000 2 49 97135 [100] 73 201 17 23 675 800 98285 SOI 712 834 9 9016 156 226 SOS 404 [200] 578 759 935 ... 100128 703 812 91 [200] 909 47 191015 04 266 94 831 78 434 514 795 1 02134 255 65 310 699 891 933 103-79 537 104003 23 95 350 758 79 1 05063 273 354 889 75 903 106266 312 510 7 22 963 1 0 7 428 571 885 [100] 958 108279 £65 585 665 818 24 78 1 09022 121 40 558 548 623 7' 713 830 923 87 110183 769 111028 53 102 02 $03 57 339 737 [100] 112137 57 67 70 217 28 69 361 61 611 113129 78 232 33 [200] 73 65 3SS 616 70 75 850 904 114030 94 [400] 354 409 [200] 647 115092 [100] 174 810 444 900 1 6 10 116178 -229 336 592 956 [ 100] 117554 684 796 946 118376 [100] 616 [100] 838 [200] 959 60 119130 54 401 617 830 938 12O007 19 87 133 [100] 251 $23 632 703 [200] 23 71 121076 £44 54 570 925 122001 55 82 331 476 776 03 924 62 123038 [200] 95 144 213 318 50 [200] 53 403 44 555 631 69 668 993 1 24002 136 819 [100] 62 314 16 678 713 18 848 905 9 1 2 5 032 44 110 12 2 7 53 312 90 [100] 501 601 17 18 793 1 26122 30 522 37 055 1 27 229 718 355 128155 79 275 91 330 77 423 91 538 618 26 909 77151 229 499 507 778 807 7 8207 84 402 746 911 42 80291 651 53 946 62 8 1 086 61 66 129020 (100) 50 169 440 810 076 13 0 236 97 377 [200] 614 950 131157 235 674 831 1)97 132031 136 414 508 089 827 133241 573 877 918 134061 109 20 41 233 852 507 1 35017 356 534 695 <61 --- --- 77 327 630 41 1381-31 200107 202 466 557 661 [100] 713 94 857 50 20 1 063 44 91 94 393 435 697 2 0 2007 473 525 80 669 2 0 3087 13-1 97 847 586 773 [1001 204061 68 8S0 205030 127 45 505 759 915 30 2 0 6212 566 036 2 0 7208 303 657 60 2. Ziehung LKL 220. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 13. Januar 1909, Vormittage. Nur die Gewiune über 50 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern hefgcfllgt- (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 290 4SO 507 24 S&-763 965 94 1560 2027 360 551 57 076 3 00 1 41 116 662 717 Sil 22 95 4 005 42 108 526 51 621 757 965 5104 59 [20 000] 276 382 617 90 734 63 865 72 937 75 €199 260 301 486 96 634 819 [100] 7081 262 398 409 77 862 920 8018 253 84 SOS [300] 573 865 999 9110 713 [100] 43 73 805 29 930 10181 203 334 423 514 75 668 70 S97 988 11149 53 20t 7,09 470 699 873 1 2293 329 53 71 635 365 904 85 97 13130 Gl 371 622 836 935 14165 67 87 905 t5 15015 [SOO] 235003 9 165 675 880 [200] 236117 55 94 265 98 313 46 481 606 8 64 096 [100] 237180 98 209 12 SSO 430 65 559 612 27 95 795 [ 200 ] 826 38 2 3 8016 145 473 80 623 [100] 792 813 2 2 5848 430 607 35 37 65 727 SIS 226143 499 698 779 821 49 942 [400] 227101 15 776 [400] 846 72 923 228052 73 [100| 94 422 658 885 954 00 2 2 9 279 505 [1001 62 701 826 Bekanntmachung. Studierende, welche sich um das Kommerzienrat Siegmund Heichelheim-Stipendium im jährlichen Betrage von 51)0 Mk. bewerben wollen, haben ihre Gesuche bis zum 15. April d. Js. schrifllich an den Engeren Senat zu rrch- ten unter Beifügung von Zeugnissen über Befähigung, Fleiß und Vermögensverhältmsse. Zur Bewerbung berechtigt sind jüdische Studierende der] Universität Gießen, sowie der bisherige Inhaber des Stipen- 582 688 856 1 8 5 221 55 318 718 83 826 89 914 -16 459 71 512 [100] 712 697 187252 50= 641 727 944 87 469 [300] 520 642 66 SO 860 189359 84 431 110104 [100] 393 [1001 453 60 [1001 718 001 [300] SS 111010 16 ISO 30 360 81 480 581 674 707 86 112176 857 6 21 765 935 1 13 332 3 9 47 2 7 38 89 S70 999 114097 142 93 575 560 88 623 59 726 [8001 44 115012 57 58 2.Ziehung LKL 220.KgL Preuss.Lctterie. Ziehung vom 13. Januar 1909, naebmlttacB. Nur die Gewinne über 50 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefiigt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 181 2>3 310 611 911 44 1109 45 218 346 656 79 87 944 2154 891 735 071 3014 65 166 204 365 40-1 24 ans dem KgL Mineralbrunnen GZK E AÄ zu Bad B rü ckenau. ßWe Dasselbe ist von hervorragender Heilwirkung bei gägj Harusaorer Diathese,dicht, Nieren-, Stotn-, (irlea- La u.Blasenleiden. sowie all übrigen Erkrankungen der [ftjü Haraorgane. Nach neueren Erfahrungen ist es auch ■8™ *3*4 ausserordentlich wirksam zur Aufsaugung pleuri- tischer Exsudate. — Die Quelle ist seit Jahrhunderten medizinisch bekannt i Erhältlich In allen Apotheken und IlineralwaBBerhaadlungen. =3 Niederlage: Jean Weisel. ws“/t» 020 2 7 6083 132 |100] 83 330 161 [3001 61t 31 822 61 27 7'203 11 473 621 70 735 [100] 278043 72 202 64 740 925 2 7 9'270 05 393 898 944 r , 280093 (2001 501 951 87 28l0.1I ISO 225 870 [100] 2 8 2126 330 37 433 552 59 003 2 9 3137 214 32 i260] 995 28409» 107 336 40? 628 761 285303 500 [1001 663 73 734 [200] 965 286166 SO 202 316 440 687 944 6» 287.03 96 319 1100] 70 503 818 31 63 Dio Z'.chuncr der 2. Klasse 320. KSnigl. Prcuts. Klasaon-Lotteria findet am 12. u. 13. Februar Itofl statt Mg! MW bürgt . M die mit 18O032 ISO [1001 44 208 36 300 §24 73 87 108 303 555 714 906 [200] 182'295 (1001 682 876 944 1833 26 654 817 48 014 2 2 [1001 984 172129 33 345 551 1100] 606 59 744 [100] 281 321 467 549 SO 706 70 881 (2001 907 447 571 708 36 843 60 81 175"51 [100] 177100 229 i an Qualität wie französischer Kognak, aus der altrenommierten , Brennerei Magenfleisch, 2ßitf mar (gegr. 1734» — weltbekannt , und beliebteste Marke aus ders. Brennerei — Whisky genau wie Schottischer 3« haben bei [b4/i- 1 Kndl Fischbach. 138 94 210 17 70 04 381 432 609 742 43 116030 bO 1100] 375 525 654 S12 25 93 984 117160 74 03 [100] 19 633 723 00 851 065 118083 334 646 750 30-94 488 31102 210 53 Q13 407 532 966 . . 597 646 840 42 3 3050 250 446 678 752 (100] 845 es" 82* 57200 413 61 730 808 5 8045 258 71 84 59249 569 659 742 522 88 606 972 ----- . - . - 481 912 56 60 67083 [200] 164 290 371 87 86 564 900 1 6 4016 239 S66 70 638 [200] ... —--- [100] 118 82 279 474 85 668 1 66'219 510 14 609 (100 J 2 70137 236 51 583 94 818 93 27 1 013 H 73 IS* 75 961 27 2067 196 231 613 715 SS 024 66 89 2 7 3065 [300] 509 616 60 965 [1001 80 2 7 4114 207 40« 6-4 27518« 93 519 41 600 747 64 273007 M3 4 612 967 2 7 7232 304 28 97 434 68 605 756 812 997 2 7 8026 668 837 75 915 2 7 9 083 176 286 810 78 708 35 28O008 254 88 [100] Vt 353 440 28114« *SS SS 820 23 39 2 8 2680 716 64 077 2 8 3004 200 15 7 7 667 2 8 4 483 668 772 830 2 8 5000 87 101 300 631 286030 121 86* 2870.U to LU. 711 628 J, 313 [300] 443 720 53 880 4 1 20S 39 647 68-1 1S6 91 261 [300] 70 523 659 771 655 43178 [100] 76 4 5136 1100] [500] 834 67 76043 62 143 349 99 413 72 619 912 *----------------- 91 79076 20 [300] 941 23001 47 161 338 454 SOO 901 2 4267 S3 4 ZI 503 62 96 656 768 937 [100] 2 5017 306 528 80* 7 12 85 930 „„ 190130 270 696 1 9 1018 30 325 43 Ö30 602 803 .0 [100] 53 966 83 1 92109 81 235 442 616 700 89 909 M 193149 254 526 82 603 11 99 1 9 4331 95 [ 1001 796 840 47 1 95119 85 247 673 [1001 " ” 210596 844 211850 529 685 715 2 1 2073 1S8 3.6 584 [100] 663 88 793 866 2 1 3043 218 676 545 69 008 26 2 1 4073 222 398 448 660 850 956 2 1 5341 674 [100] 989 2 1 6019 88 251 81 85 466 721 24 S6 362 421 656 [ 300] 702 2 1 8333 *88 659 7* 832 207 u2 312 48 [100] 500 908 19 SS ’ <21 52 06 91 [100] 887 140-105 87 125 44 79 235 51 *2 79 141205 *08 HS7 142300 735 850 239130 201 381 710 61 985 240029 83 305 32 630 80 727 97 810 51 7 1 95* 241217 SO 353 54 [100] 496 [300] 611 771 811 961 242463 786 970 2 4 3 029 56 |l«0] 86 449 97 750 822 [100] 48 2 4 4010 140 743 861 24 5 370 553 68 87 627 709 835 [■>001 50 2 4 6103 99 564 795 938 2 4 739'2 723 832 3* 74 77 078 2 4 8185 [100] 222 411 500 [100] 20 603 [100] 249069 224 391 411 517 738 68 867 66 011 250102 41 351 406 60,6 729 77 SO 816 [100] 251128 85 266 [100] 74 625 938 2 5 203 t 203 407 36 44 552 701 253119 95 [100] 546 658 895 915 79 2 5 4261 419 59 645 48 724 807 81 [100] 255«6S 119 653 724 840 72 2 5 6'51 0.13 57 815 46 50 [300] «3 994 257514 78 699 [100] 778 2 5 8317 477 626 757 2 5 9174 208 *25 89 615 46 50 67 737 877 949 260190 [2001 204 59 SO 497 503 759 870 2 6 1 205 865 935 68 86 5 60-80 315 544 675 702 032 73 *03 12 29 755 73 98 5 8263 443 [100] ,et a» -enn-n-n^ tert 0*** , *1 Wnlii-n * jv.’VOnntcn, ;eru'uitq einn?ev>^ W 2Äel*& bet !n»ovbQfer‘fC15Ä öovWon rl* >bni bai2V-Q§ Htrd ib hoch e,,n >5 bet Unternf? iss'S'Ä FMZ •ÄSÄÄ »er. aus MniÄ, 227 321 405 0 682 713 21 92 993 154076 91 .321 724 876 967 155001 [100] 129 550 615 [100] 83 85 857 981 156120 [200] 60 429 701 157041 512 69 615 703 38 [100] [100] 72 158151 257 73 81 95 [300] * .berichte der Bank für Handel -en. nuar, 1.15 Uhr. . Lahmeyer. . . 117-60 . Schnckert . . . 117.60 er Bergwerk . .188 90 reben Bergwerk -191.00 .Awerik. PaketL 112® Bergwerk. . < 19o.20 le ... • • 200.00 loyd.....M Eisen-Industrie KOO Kgl, Bayerisches BUneralhad tut Blasen- und Nierenkranken zum Besuch dringendst zn empfehlen; ebenso zur Haus-T^Hnkkur das ernarzerr^ Telephon 231. 27 um sich von der Anschädlichkeit des „Kaffee Sag" coffeinfrei, zu überzeugen, können Sie leicht an sich selbst vornehmen. Trinken Sie vor dem Schlafengehen einen starken Aufguß des „Kaffee Lag" cosfemfrei. Ihre Nachtruhe wird in keiner Weise beein- trächtigt werden. Können Sie also Kaffee abends nicht vertagen und wollen trotzdem auf den Ihnen lieb gewordenen Genuß nicht verzichten, trinken Sie „Kaffee Äag" coffeinfrei, der in ya Pfund-Paketen von 60 Pfg. an überall zu haben ist. _ ^sanit- 65 558 97 646 90 , 250267 311 482 514 60 S9 630 748 843 71 [100] 251007 [100] 144 447 1100] 647 2 5 2038 150 209 587 91 641 751 843 971 253156 841 9=2 254908 9 *9 C9 189 228 319 693 972 2 5 5029 79 100 83 209 601 14 20 3* 780 47 68 909 94 [1001 256'210 80 534 59 2 o7012 603 * »0 [100] 708 812 [100] 29 2 5 8140 265 396 *73 680 711 620 969 2 5 9081 535 616 81 718 83 891 260192 381 964 261040 249 868 601 M 7M> [l°0] 05 868 81 978 11001 95 262'215 20 861 512 59 745 55 858 263553 618 63 869 2 6 4010 268 445 11001 65 .01 841 265006 212 ISOOO] 34 48 318 583 610 u8 llOOl 719 858 [200] 957 2 6 6'44 51 03 282 04 46t 3M 723 84 -9 [100] 2 6 7316 2 7 637 727 886 91 95 906 2 6 8146 211 436 547 711 008 2 6 9039 64 *26 644 554 997 lüdet sicher Kopfläuse und O*® deren Brut. Fl- 50 Pfg. Adler-3Iedic.-Drogerlc[_S0J Seltersweg 39. Otto Schaaf. K 157/08. - IB17/12 Donnerstag, den 21. Januar 1909, nachmittags 3 Uhr, werden auf hiesigem Ortsgericht die vor dem tarnen des Franz Wigandt und Ehefrau geb. Kundius stehenden Parzellen der Gemarkung Gieffen: 1/223 =^286 qm Hofreite auf dem Neuenweg c . 1/232 -- 234 qm Grabgarten da,, öffentlich meistbietend versteigert. Gieffeu, den 14. Dezember 1908. Gr. Ortsgericht Giegen. __________ G r o s.____________ K 174/08. (B31/i2 Donnerstag, den 1. e-ebruar 1909, nachmittags 3 Uhr, werden auf hiesigem Ortsgericht die vor ocm 'Jtaincn des Franz Wigand n. Ehefrau geb. Kundins stehenden Parzellen der Gemarkung Gictzen 1/223 — 288 qm Hosreite auf dem Neuenweg 1/232 — 234 qm Grabgarten das. öffentlich meistbietend versteigert werden. Gieffen, den 30. Dezember 1908. Gr. OrtSgerichl Gieffen. I Gros. 321 423 532 53 95 650 70 92 732 68113 205 616 92 [200] 965 90 26 71 61« (»00] 76S 97 918 1OOS66 525 667 708 844 bewährt in ßtlen ■ Im Winter Ibra Pferde ecbonee darob Benutzung der eltbewlhnea Orloinal-H-Stollen tu mit der Marfce 1CM Sten ee*erf > Kronencrltt ene»6gllch I D*a einzig Prikttoche f. glene * agt I Leonhardt & Co. Berlln-Bobönsberg. •.'-j - m I. IliMI 10 Psd. IJ5O Dir. if.BlüleoDiehl (Ludwigshafener 0 10 Pfd 1.90 . t L Steinliäusßr 27 SelterSweg 27 17 Steuen Bäue 17 V Danksagung. Für die allseitige herzliche Anteilnahme an dem harten Verlust, der mich betroffen, sagt innigen Dank Pfarrer Gustav Mahr« Langsdorf, den 12. Januar 1909. SD KimiMs B*/i BM/i Heuchelheim, bm 18. Januar 190$. B-/z Eintrittsgeld wird nicht erhoben. Ctrn. mittL und getrennt nach Klassen D M/j Neustadt •">6. dB 10 30 584 mit den Der Alte-Heri'en-Bund des Vereins deutscher Studenten zu G-ieesen. der Aufschrift »Holzsubmission^ bis spätestens Donnerstag 21* d. Mts., naSun. 2 Uhr, bei uns einziireichen, wo» Birgen-Scheitholz Siefern- „ Elcken-Knüvpciholz Birken- ■ Si eiern« „ Elcken-Stockholz Kieiern- Echr des teilt fcnni Som tinft w teilre- dngn tnrnigi rügen rin 1 in m t htu |U|l< selbst alsdann die Eröffnung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter erfolgt. Das Holz ist gefällt und wird auf Verlangen vom Forstwart Kämmerer oorgezeigt. Londorf, den 13. Januar 1909. Grossh. Bürgermeisterei Londorf. A v m a n n. Stämme über 30 , 25—29 , 12—24 öffentlichen Kenntnis. Giessen, den 14. Januar 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießert, I. D: Keller. Paulsen Juli cnwncblt billig frei Haus I. Weisel, Sonnenftrasse Tclcchbou 235. bit(t und erteil der Md ^nze Utrfd desr 015110 lichen Kenntnis. Giessen, den 13. Januar 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei GiesseL I.V.: Keller. Durchm. mit 13,28 Fm. , , 28,40 , , r 200,73 , Gestern abend 11 Uhr verschied nach kurzem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater Herr Joh. Kröck X. im 82. Lebensjahre, was wir hierdurch Verwandten und Bekannten tiefbetrübt mitteilen. Die trauernde« Hinterbliebene«. 6—23 Meter Länge. Die Angebote sind pro Fm Fichten-Stammholz-Submission. AuS den Waldungen der Gemeinde Londorf soll nach- verzeichnetes Fichten - Stammholz auf dem Submissionswege vergeben werden: Mo flooteporl liir Gies» 0. Umgegend. Freitag, 15. diS. Mts., abends 8 Ubr, im Saale deS Hotel Schily Vortrag beS Herrn Polizeikommissar Most über: - — „Polizpihniide“ Damen und Herren welche Interesse für'dieken Bortrag haben, find höflichst eingeladen. 371 Eintritt frei! Bier im (YlaS! Holzv^rsteigcrrmg im 6ttcncner Stadlwald. Montan den 18. Januar 1909, vormittags 0'/, Nbr be^ nhtnenb, werden in den Waldungen der Stadl (Mienen tn den Distrikten HeiuacSboden, Nenbcge n. Ursulum öenteigert: 4 Nm. Elchen-Nuvknllvvel 14 7 38,5 8a> 55 2 62.1 ZckM;rt»kr empstehlt in reichster Auswahl Mittwoch, 20. Januar 2909, 8 Uhr abend» „Lustiger Abend.“ von Marcell Salzer. (Einziges Auftreten in dieser Saison in Gießen.) Vortrags Programm: Heitere Dichtungen in Ver» und Prosa vo« Wilhelm Busch, Karl Eittinger, D. vou Lilieueron, Fr. v. Lstini, Rudolf PrcSber, Rideamus, P. Rosegger, Frhr. vou Schlicht, Käte Schuitzer, Ludwig Thoma, H. F. Urban u. a. Jagdverpachtung. Montag den 15. Februar l. IS., nachmittags 2 Uhr sollen im Saale des „Darmstädter Hoi" au Grebenhain die Domauial- iailbcu der Cberiörftereicn Grebenhain und Lauterbach nur 12 Ctabvc upter den vor der Bcrvachlung bekannt gemach', werdenden Bc- dmaunaen öffentlich mciirbicicnt) in 2 Teilen vervachlcl werden. Iag d b e ; i rk I. (Forstwarlei Bermuthshain. Grebenhain, Hercheuhain) bestehl aus 1019 La Wald, 119 ha Wiesen, zusammen 1138 ha. Jagdbezirk II. (J-orstwartei Breungeshain und JlbeS^ Hausen» besteht aus 974 hn Wald, 69 ha Wiesen. Aufammen 1043 ha. DaS Revier bat guten Rehwildstand u. ist von den Stationen Hartmannshain, Bermuthshain, Grebenhain, Ilbeshausen und Schotten leicht zu erreichen. — Pachtliebhaber, deren Qualifikation nicht notorisch uorlient, belieben sich über dieselbe bis svälestens 8 Tage vor der Beroachtung bei der unterzeichneten Stelle aus« zuweisen. VerUabstellen-Iidmib durch C. Koch, Bcrlebu Die Beerdigung findet Freitag, nachm. 2 Uhr vom Sterbehause, Marktstraße 28, aus statt. SIS mitürinaen. r . Zugleich wird daraus aufmerksam gemacht, dass dieiemgew welche die Anmeldung nmerlaffen, sich zu gewärtigen haben, dass sie mit einer Geldstrafe b,S zu 80 Mark oder mit Hast bi6 au drei Tagen belegt, von der Teilnahme an der Losung ausgeschlossen, und ihrer etwaigen Anlorüche aus Zurückstellung ufro. für vertu uig etflfrrt werden. Bezüglich der zur Zeit der Meldefrist abwesenden Militärvflichiigen sind deren Eltern, Vormünder, Lehr«. Brot- oder tzabrikherren zu diesen Anmeldungen vervflichtet. Ferner wird bemerkt, dass Gesuche um Zurückstellung von Militärvsiichttgen aui Grund des 832. pos. 2, Vit a, b, c. d. e, f und $r der Wehrordnung rechtzeitig bet der Bürgermeisterei dahier vorzubringen fmb; verspätete Gesuche können ferne Berücksichtigung finden. Giessen, den 6. Januar 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bekannlmackinna. BeKnfft: Anmeldung zur RekrutiernnnS-Stammrolle. ' Mit Bezugnahme aus die Bestimmungen in tz N der Webr» nrbttung werden alle im Jabre 1889 geborenen Militärvflichiigen, sowie diejenigen, welche diefeS Alter bereits überschritten, aber sich zur Musterung noch nicht gestellt haben, ober bei der Musterung in 1908 zurückgeltellt worden sind, und entweder in Giessen ihren gesetzlichen Wohnort haben, ober als Studenten. Gymnasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Hautz- und Wirtschastsbe- amte, Handlungsgehilfen, Lehrlinge, Handwerksgesellen. Dienst- boten, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft sich dahier au - halten, hiermit aufgefordert, sich behusS Eintragung ihrer Namen tn die RekrutierungSstammrolle in der Zeit vom 15. oanuar bis 1. Aebruar d. I. auf dem Standesamt im Rathaus, am Marktbla«, au melden, und dabei, wenn ne dabier nickt geboren und, tbren Geburtsschein, welcher von dein betreifenben Standesamt zu erwirken ist, vorzulegen. Militärvssicktige. welche bereits an einer Musterung teilgenommen haben, müssen ihren Loiungsickeiu Grebenhain, den 11. Januar 1909. Grossh. Hess. Cbcrföriterci Grebenhain. __________________ rr rua. echt Petersburger amerikanische 0. deutsche zu billigen Preisen unter Garantie (a,4/i L. Süss Marktstr. 9. Wettergasse. Bekanntmachung. Detr.: Felds,ereinigung m der Gemarkung Heuchelheim bei Gießen. , Die nachstehende Bekanntmachmig bringen wir hiermit zur zubringen. Gießen. R. Yannar 1909. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Keller. Bekanntmachnng. Die diesjährigen Zinsen au8 der Krug-Skiftung sollen an 12 Arme der Stadt Giessen mit je A» Mk. vergeben werden. Be- Werbungen um dieselbe sind zum 1. l-ebrnar 1909 schriftlich oder mündlich bei dem Aruienamt, 'Neuen Baue 25, Zimmer Nr. 2, vor- Berliner Tageblatt (5. 12. 04): Marcell Salzer ist aus humoristischem Gebiete wohl der beste lebende Rezitator.- Lcivziger Tageblatt (18. 11. 07): ^Marcell Salier ist da!^ llnwillkürlich schwebt ein Lackeln um den Mund. Alle Grillen und Sorgen schwinden augenblicklich. „8u Marcell Salzer!- Dao ijt die Parole für alle, die sich einmal nach deo GrossstadtlebenS Hasten, Plagen und oft recht langweiligen Vergnügungen froh und gesund lachen wollen. Ein lackender Philoiovh tu unser Marcell Salzer, ein Licht- und Qmibebrmper. tKur schwer konnte man sich von dem Manne trennen, der so viel Licht und Lust in die Seele des Publi- kumS brachte. Kölnische Zeitung (30. 4. 07): »Wer ihn hört, vergisst die Seit/ frankfurter General Anzeiger (4. 11. 07): S. ist cm Humorist von GotieS Gnaden-, ufro. usw. 336 Billette: ä 2,00, 1,50 u. 1,00 M. in der Mufikalien- hanblunss Erust Challier (Rubolph's Rachf). An der Abenb- kaffe: 2,25, 1,75 11. 1,00 M. (Stubierenbe Ermäßigung). Kundgebung für unsere deutschen Volksgenosse« t« Lesterreich. Tienstaft, den 19. Januar, obendS 0 Uhr spricht hier in Stcinö Marten bet Ssterreichische ReichSratS- und LandlagS-Abgeordnele K. H. Wolf über „M Not kt IevUen in Lehrreich" Alle deutschen Mäuner und trauen find berzlich eiugeladeu. Nach dem Vortrag sindet geselliges Zusammensein statt. Unübertroffen rr« n Out» und Ouv'lUt Und meine berühmte» Sm-er.|Ubwia»d..Mfi „Krone*8 46 *lark. Uefcar IOCOOO HiichlRen >m Verkehr. Dieweit- tekiERte NxhoLLKb'n'n-Gro'i- ÖSS Lra i B. laoobioha. Eariie 1.24 | I 'tüenj -r, l.H, Lieferet tob P°’1-. Vr. Simiis-u. l>Livr. 2> M;, c.---, Kricxrr-Vcre je piJ'lf ■* een die Rtueite. deufehi X << hoclartrlp Slnjee - lih- q I ■'■g- miict -» K.-Ofie mit !»:•»• r .-Leher Funrv*-» fGrxll* Artet nVjjjr8 für 40, 45, 43 '«äWJ jO 1arL 4 »fr beat!. Prcaerert 3 Jahr» Gara.itH. Ji billgme-Katalog, Amt- ker.runcea erat)*. Nhwu Patent- Waacn- laac'iine, Bonetichiow mit Pau* «li.gst Frauüfurt a. Oder, d-n 15. Januar 1903, Kerlatr. 17, L Mxa-hlno clbt TorrC-heti, » UMfltisa, K^L Luetb.-Uu.-ujujuj. 7200 Wellen EichcnNeisig 250 , Birken» „ 3760 , Kiefern- „ _ 550 « (vidjten- und ASven-Reing. Die Zusammenkunft ist aus der Strasse nach Grünberg an der Abzweigung der Rödgcr Strasse. Giessen, den 14. Januar 1909. (Bw/i Grossherzogliche Bürgermeisierei Giessen. I. V.: K e Iler._ Kckannlmachung. Betr.: Die oben. , Nachdem ö:e Feldbcreiicigung ht der Gemarrung Heuchel^ heim endgültig beschlossen und der Beginn bet Jrldbereini- mmg-arbeiten von Grossh. Minisierium dcs Innern, Abteilung für Landwirtschast, Handel und Gewerbe angeordnet worden ist, lade ich hiernnt sämtliche beteiligte Grundeigentümer zu der in Gemüssheir bei Art. lv bei Feldbercinigungsgesetze» Donnerstag, den 28. Januar 1909, vormittag! 9 U hr tm Saale btfl flkifbmrt! 5-erb. Kreiling stattfindendev Versamm üntg ein. Die Bersammlung hak: 1. darüber zu beschließen, wie die FcldbereinigimgSkosien aufgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt ober den Abschlltzungswert der Grundstücke oder abgesehen von dem in Art. 20 de! Feldbereinigungs- gesetzeS bezeichneten Fall, durch Bildung und Derkauf von Massegrundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfnis erhoben, oder ob die Kosten durch Kapitalauf- nahme aufgebracht werden sollen; 2. die zur Voll-ugSkommission zu berufenden Sachverstän- bigen und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgericht! und dessen Stellvertreter (Art. 35 Ges.^ zu wählen. Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Beteiligten vorgebracht und beraten werden. Zn dieser Versammlung hat jeder anwesende beteiligte Grundeigentümer eine Stimme, auch wenn er mehrfach bevoll- Äigt ist. Tie Beschlüsse erfordern zu ihrer Giltigkeit eine yeit von Zweidritteilen der Anwesenden und find unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Beteiligten verbindlich. Beteiligter Grundeigentümer im Sinne des Feld- bereinigungSgesetzes ist, wer im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist. Ter Inhaber einer erblichen Leihe wird dem Eigentümer der Grundstücke gleichgestellt. Wenn ein hiernach Beteiligter Grundeigentümer ober bekannte Erben derselben nicht vorhanden sind, der Aufenthalt der Beteiligten unbekannt ist ober diese sich ausserhalb des Deutschen Reichs aufhalten, so ist der Besitzer als Beteiligter zu erachten, insofern er sich durch eine entsprechende Bescheinigung de! Ortsgerichts alS solcher auSwcist. Ist unbekannt oder ungewiss, wer beteiligt ist, so srndei die Vorschrift des § 1913 des Bürgerlichen Gesetzbuches ent» sprechende ÄMvcndung. Gehört ein Grundstück zum Gesamtgut, so bedarf der Mann nicht der Zustimmung der Frau. Gehört ein Grundstück zum ein» gebrachten Gute der Frau, so bedarf diese nicht der Einwilligung bei Mannes. Vertreter von beteiligten Grundeigentümern haben gehörige Vollmachten vorzulegen. Kommen gültige Beschlüsse nicht zu stände, so hat: zu 1. Tie Vol'lzugslommission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen und in 2. Tie Landeskommission die Sachverständigen und Schiedsrichter zu ernenne il Zugleich fordere ich die ausserhalb iixuchelyenn wohnenden Beteiligten Grundeigentümer (AnSmärker) auf, zur Wahrung ihrer Interessen einen in L>euck)elheim wohnenden Beoollmüchtigten öu bestellen, da eine weitere besondere Zuschrift im Lause des Feld- dereinigungSverfahrens an sie nicht mehr erfolgt. Friedberg, den 9. Januar 1909. Ter Grvssherzoglichc FeldoereinigungSkommissärr lgez.) Schnittspahn, Krev^amtmann._________ Betanntniachung. Betrifft: Aeldbercinigiuig in der Gcmarlung (6)legen links der Lahn II. Teil. Nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur öffent- Masken ^nzü^; joiuie Tomiuos in großer Ausna'^ll Reubeitc» auf Lager. 332 verleib Anstalt in Z rack u.Gescvickasts^Anzügcn | Mengassel fOJ. Sand Gale Krämer' Kartoffeln Prima Lveisekartosieln (magnum bonum) ganz vorzügt. im Kochen. Salattartoiicln Gelbe Mäuschen, Bekauintt,»»chung. Betrifft: Wie oben. Laafahrt zur Entgegennahme der Dünsche, die die Beteiligten für die Bildung der neuen Ersatz gründ stücke gellend machen wollen, findet Freitag den 2f). Januar 1909 von vormittags S‘/j Uhr bis 'J*.3 Uhr, auf Grossherzoglicher Bürgermeisterei au Giessen flau Die Wünsme sind schriftlich einzureichcu und müssen anncben, welche alten nmcb sZlur und 'Nummer zu bezeichnenden» Grunbuücke üufauuncnneleiu werden sollen und bei welcher alten Parzelle die Jufainiuentemuig erfolgen soll. Dünsche, die m diesem Termine nickt schriftlich eingereichl werden, bauen keinen Anspruch nut Berücksichtigung. Friedberg, den 9. Januar 190!». Der Otrosstzcrzogliche ü-eldbereinigungSkommiffär. ___________(gez.) e- ü) n 111 i na b n , .üreisamtnmnn.____________ Bekanntmachuttg. Die Lieferung 1» bc»> Brotes 2» der Scknsic und 'Anscrtip.ung vou Sckubrevaraturen für Staüiarme in der Zett vorn 1. April 1909 bio öl. Marz 1910 ist SU vergeben. Angebote sind bis svätestens 1. k. Mts. beim Städtifchen ttrincj.anu, 'Neuen Baue cin^ureichen, wo auch öt? Bedingungen cinflcftiieu werden tonnen. Giessen, den 9. Januar 1909. BL', Die ArlULn-Lepuianon der Stadt Giessen. Seilet. I