Nr. 85 General-Anzeiger für Gberhesien bei her gewaltsamen Unter- irmHammcrnbat Latifundien des Fürsten von Thum und sein imb eine Aufteilung dieser Latifundien würde für die mehr bedeuten als jede anher e Nlaßtcgel. Außer diesem ßischen Thronlehen sollten die im Kreise Samter gelegene schäft des Herzogs von Sachserr-Kolmrg-Gotha, die beiden (Äc- etnc und schäften des Gwßherzvgs von Weimar: Racot im Kreise Kosten und Chmielnik im Kreise Posen-West, die zusammen writ über 20 000 Morgen Landes, fast durchweg Acker und Wiesen, umfassen, toth einige andere Latifundien im nationalen Interesse aufgetcilt und ht Gntsbezirkc und Bauerngemeindcrr umgewandelt werden. Die „Etehener ZamlNenblätter" werden dem „Anzeiger' viennal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Krds Tiehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Taxis Stadt vreu-- Äwr-- Herv- rt,licbäfl Dis StäMe der Gstmatt im Kampf um das Deutschtum. Heber die politischen und wittschaftliclnn Verhältnisse der deutschen Ostmark, die mit dem Völkerkampfe Zusammenhängen, kann man nicht dicke Bücher int trockensten Regisrrierstil schreiben. Oder man kann es vielleicht, aber es würde dann kaum ein Mensch sie lesen. Daher wird man es wohl nicht tadeln können, das; Professor Ludwig Bernhard, als er vom „Verein für Sozialpolitik" mit der Herausgabe von Schriften über „Preußische Städte im biete des polnischen Nationalitätcnkampfcs" betraut wurde, ihm eingereichte unpersönlich gehaltene, wesentlich historische Innerpolitische Schwierigkeiten in Ungarn. Der Konflikt mit Serbien hat die innervolitischcn Fragen in Ungarn bisher zurücktreten lassen; nainentlich war cs die Frage der von Ungarn gewünschten Banktrenuung von Oesterreich, die angesichts eines drohenden Krieges zurückgestellt wurde. Jetzt, nach Beilegung des Konfliktes mit Serbien treten die inner- politischen Fragen wieder in den Vordergrund und die Schwierigkeiten ihrer Lösung werden täglich größer, zumal Oesterreich von einer Banktrennung nichts wissen will. Der ungarische.Handelsminister Kossuth hat dieser Tage nun in einem Zeitungsartikel: die Schwierigkeiten der gegenwärtigen Lage deutlich genug gezeichnet. Es heißt darin, in der Koalition, die der nationale Kampf zustande gebracht habe, machten zerstörende Kräfte ihre Wirkung geltend. Die Regierung verfüge über eine große Majorität, sie werde aber trotzdem wahrscheinlich demissionieren, obwohl sie in ihrer Gesamtheit auch jetzt die große Mehrheit der Nation vertrete. Die toalierten Parteien würden aber auseinander geben, denn der natürliche Zustand der ungarischen Nation sei nicht das Zusammenhalten, sondern die Zersetzung. Kossuth konstatiert mit Besorgnis, daß die wichtigste Aufgabe der Koalition, die Schaffung eines Wahlgesetzes, ungelöst bleiben werbe. Er habe fein Ministerportefeuille übernommen, damit diese Regierung die große Frage des Wahlrechts, von dem die ganze Zukunft der Nation abhänge, lösen könne. Heute bilde die Schaffung der Kartellbank das Programm der gesamten Koalition, aber er habe nur wenig Hoffnung auf Erfolg dieser Verhandlungen mit Oesterreich, denn nach österreichischer Auffassung sei das, was für. Ungarn gut sei, schon deshalb für Oesterreich schlecht. In Oesterreich schmiede das Hervortreten jeder ungarischen nationalen Sache sofort alle Parteien zusammen, während es in Ungarn genüge, eine nationale Sache anzuschneiden, um die Parteien in streit zu bringe». Wenn in Ungarn Einigkeit vorhanden wäre Aber der Maestro ließ es bei diesem' Beweise seiner politischen Gesinnungstüchtigkit twch nicht bewenden: aus der österreichischen „Vielka" wurde in Paris unter Mitarbeit Scribes ein „irtmle du Nord" (Nordstern,, und nun mußte natürlich vor Frankreichs Grenadieren alles ebenso das Hasenpanier ergreifen, fiy.e im „Feldlager" vor Preußens, in „Vielka" vor Oesterreichs Grenadieren. „L'etoile du Nord" kam endlich auch in Rußland jtir Ausführung, wo dann selbstverständlich gesungen wurde: „Bor Nutzlands Grenadieren Muß alles retirieren!" Redaktion, Expedition und Druckerei: Schut- straße 7. Expedition und Verlag: e=@5L Redaktion: 112. T el.°Adr.: Anzeiger Gieße» Main LnintMMÄl dcncörMmttr .'icbigim, oraiimnnÄr ielmiti'. @g. q. Wck. anfiuttcr sir. 77 Bücher für Kranke. Die bekannte Deutsche Dichter- Gedächtnis-Stiftung, deren gemeinnütziges Unternehmen das Ziel bat, den hervorragendsten deutschen Dichtern durch möglichst große Verbreitung ihrer Werke ein ^Denkmal im Herzen des deutschen Volkes zu setzen, und ,bcr Schundliteratur entgegenzuar'beiten, hat )idj vor Jahresfrist auch die ganz neue Aufgabe gestellt, geeignete Bücher für Kranke und Genesende auszuwählen, und in einen besonders für diesen Zweck angefertigten abwaschbaren und leichten Einband nnb in einer Form, die das Halten der Bücher! ohne Ermüdung ermöglicht, an Krankenhäuser und Heilstätten zur Verteilung zu bringen. Die erste derartige Verteilung hat gegenwärtig begonnen. Sie umfaßt 28 sorgfältig ausgewählte, wlide und geschmackvolle Bände. Von bekannten Dichtern sind u. a. Georg Freiherr von Ompteda, 'Peter Rosegger, Heinrich >Leidel, Wilhelm Raabe, Gustav Frehtag, Friedrich Spielhagen usw. mit Werken vertreten, die bewnberS dem Zustande eines Kranken oder Genesenden Rechnung tragen und hie geeignet sind, heitere und freundliche Stimmungen in dem Leser äuszulösen. Die jScbmgungen, unter denen diese erste Bucberverteilung «fzu- näckßt nur an Krankenhäuser und Heilstätten) seitens der Stiftung erfolgt, sind für Interessenten bei der Abteilung für Kranken- Haus-Bück^reien der Deutschen Dichtcr-Gedächchtis-Stiftung in Hamburg-Grvßborstel zu erfragen. — Professoren mangel in Rußland. Die Moskauer Zeitung „Golos Moskwy" hat sorgfältige Erhebungen über die Zahl her unbesetzten Lehrstühle in Rußland angestellt. 2r. V i e r h u s f - Moskau berichtet hierüber in der „Deutschen Medizinischen Wochenschrift": Am schlimmsten steht es in Warschau, wo schon vor der Schließung (1905) wegen Mangels an Kandidaten mehrere Lehrstühle, hauptsächlich in der juristischen und mathematischen Fakultät, unbesetzt waren. Ihre Zahl ist jetzt auf 20 gestiegen. Die Universität ist im August wieder eröffnet worden, doch konnte wegen des Professorenmangels in sämtlichen Fakultäten nur her erste Kursus (1. Lehrjahr) eröffnet werben. Neben emeritierten Professoren lesen stellvertretend Professoren vom Polytechnikum und vom lanowirtschaftlichen Institut aus Neu-Alexan- brien. Als besondere Ursache liegt das Fehlen von polnischen Lehrkräften vor, die sich nicht zur Llbhaltung von Vorlesungen in russischer Sprache verstehen An her Universität Jurjew (früher Dorpat) sind unbesetzte Lehrstühle eine chronische Erscheinung, nachdem die Regierung die blühende Universität Dorpat in der zweiten Hälfte der 90 er Jahre in eine russische Hochschule zweiter Güte umgewanbelt hatte. Die an Stelle her deutschen Professoren ernannten russischen Lehrkräfte waren zum Teil dermaßen minderwertig, daß russische Gelehrte von belferen Qualitäten mit ihnen ie CichM jon AWdvicn, Be- MMU.s.w^AN' !nnutl)üto\^tner Besetzung o°„ freien Lehrstühlen insofern eine Rolle spickt als den Kandidaten der feindlichen Parte, ümderM- m d« Weg gelegt werde«, ..... Ölcijeiicr tfe 1uiJ W gegen g ncju^l der. (üicijcner Sitijetr Das Vaterland über der Partei. Die Zuspitzung unserer iunerpolitischen Lage ist nicht in letzter Linie darauf zuriickzuführen, daß die Parteien sich verschiedentlich noch nicht immer dazu verstehen können, Prinzipienreiterei und den Standpunkt der Jnteresfen-Ver- tretnng aufzugeben, selbst dann, wenn es sich um Dinge handelt, bei denen das Wohl des gesamten Vaterlandes auf dem Spiele steht. Eine solche Frage ist die Reichsfinanzreform, die durchaus eine nationale ist, weil es sich darum handelt, die Finanzwirtschaft des Reiches endlich wieder in gesunde Bahneri zurückzuführen, so daß man bei einer derartigen Angelegenheit nicht Parteigrundsätze voranstellen darf, sondern die Rücksichten auf das allgemeine Wohl voranstellen muß. Gewiß mag es den Parteileitungen nicht leicht fallen, Prinzipien, die sie feit Jahren und Jahrzebnten vertreten haben, gelegentlich einmal untreu zu weroen. Kein objektiv Denkender wird darin aber Charakterlosigkeit erblicken, sondern diesen momentanen Stimmungswechsel sehr hoch einschätzen und zu bewerten wissen. Gerade aber in der Frage Reichsfinanzreform hat man es verschiedentlich an den großen Gesichtspunkten zuweilen doch fehlen lassen und zwar ist dabei sowohl von Rechts wie von Links gesündigt worden. Gewiß muß zugegeben werden, baß man teilweise einiges Entgegenkomnren auf beiden weiten gezeigt hat, sehr zu bedauern ist aber die Haltung der Konservativen in Sachen der Erbschaftssteuer; dem Zentrum kann man es nicht verargen, wenn es sich unter i>em jetzigen Kurse abseits hält, und es der Regierung und oen Blockparteien überläßt, die Sache allein auszu- iechben. Aber die Mitglieder der Rechten dürften sich ihrerseits nicht derartig auf den Standpunkt einer Vertretung -von Sonderintercssen stellen, wie es zum Teil geschieht. Allerdings wird diese Haltung, welche aus her Rücksicht nir die Landwirtschaft hcrvorgeht, in den Reihen der eigenen "Kartei selbst nicht allenthalben gebilligt, man erkennt 2ort sehr wohl, daß eine starre Negierung die Partei -schädigen kann. Die Freikonservativen nnd die Wirtschaftl. Bereinigung haben sich bereits von den Dentscbkonservativen in dieser Frage getrennt, und die gesamte sächsische Landes- «rganisation hat gleichfalls in einer Resolution einen von der Berliner Parteileitung abweichenden Standpunkt ein» geschlagen. Auch in der konservativen Reichstagsfraktion selbst gibt es eine Reihe von Stimmen und zwar nicht die schlechtesten, welche einer Erbschaftssteuer das Wort reden. 'A'au zählt 12 bis 14 derartige Mitglieder, darunter den (Grafen Schwer m-Löwitz, der bezeichnender Weise Präsident des Deutschen Landwirtschafisrats ist. Bemerkenswert ist c5 auch, daß das Hauptorgan der schlesischen Konservativen, die „Schlesische Zeitung", dieser Tage einen Leitartikel beachte, worin es heißt: „Man braucht kein Freund eines Ausbaues der Erbschaftssteuern zu sein und vor den ihr anhaftenden Bedenken die Augen zu schließen, aber man raufe doch zugestehen, daß hier der Fall vorliegt, wo die offenbare Not gebietet, die Bedenken zurückzustellen und das Bessere nicht zum Feinde des Gnten werden zu lassen. Denn es handelt sich um die Rettung des Reichs aus den flinan znöten, also um eine hochwichtige nationale Aufgabe, der fidi ungestraft keine bürgerliche Partei entziehen kann." Diese Ausführungen follten in der konservativen Partei c°m Echo wecken und die widerstrebenden Elemente bewegen zu einem Einlenken. Vor allem sollte man nicht riufecL- Acht lassen, daß durch den neuen Zolltarif für die Landwirtschaft in ausreichendem Maße gesorgt worden ist, unb daß sie jetzt wobl in der Lage ist, die keineswegs enorm bemessene Last einer Erbschaftssteuer zu tragen, zumal 5,loeifellos noch gewisse Kaute le getroffen sein würden, die teer Landwirtschaft Schutz gewähren. Die Osterpause wird f .cherlich zur politischen Agitation benutzt werden, wobei 9 (3. ♦♦ STe«! veiß. Wer belj^ beim eintTI1* rtti M&rfpirbQiK ^schaffe 8ri!'Teilhabei, ~£SsßMin; & • n 8*. IQV Nachf- unternehmen mit Bure; M Hannover, Köln ai Karlsruhe i/B. KM die Reichsfinanzreform den Hauptgegenstand der Erörterungen bilden dürfte. Es wäre an der Zeit, wenn mit Rücksicht auf den nationalen Gesichtspuntt seitens der Wähler den Abgeordneten das Gewissen geschärft würde. nichlöfagende Darstellung vor dem Druck zu bewahren suchte. Die Gottesgabe des Temperaments und des Willens ist für gewisse Stadien auch der wissenschaftlichen Arbeit kaum zu entbehren. So hat denn her gut deutsche „Verein für Sozialpolitik es nicht für unrichtig gehalten, sogar hie Darstellung eines Polen zu veröffentlichen. Rechtsanwalt Karpinski, einer her Führer her Polen in Gnesen, hat in einer allerhings nur kurzen Schrift gefchilhert, was er an her Entwicklung unh hem Zustanhe Gnesens für bas Entscheihendc hält. Umfangreicher ist hie Arbeit von Bürgermeister Z i tz 1 a f f - Marienwerber über hie kleinen Stabte und die Arbeit bes Generalsekretärs hes Deutschen Ostmarken-Vereins, V o s b e r g , über die Stabt Gnesen, hie als heutsches Gegenstück zu her Schrift Karpinskis zu betrachten ist; endlich gehört in diese ui eilte das schon neulich erwähnte Werk von Ataritz Jaffe über hie Stadt Pofen (sämtlich im Verlag von Duncker u. Humblot, Leidig, 1909). Die Tendenz der vier Arbeiten ist nicht identisch. Ludwig Bernhard fern versucht, eine Art Resultante zu ziehen, oder mit andern Worten: er Ijat noch seine eigene Ansicht hinzugegeben, her wir in folgendem nachgchen wollen, lieber den Beruf der Stadt- genitinbeit für die Nationalitätenfrage gibt es auf deutscher Seite hauptsächlich drei Ansichten. Nach der Meinung der einen müssen die Gemeinden, ha sie Organ bes Staates sind, auch in dieser Frage bem Staatsganzcn unmittelbar bienen; hie kommunale Selbstverwaltung bars habet nicht mißbraucht werben, um hie preußische Polenpolitik zu burchkreuzen; has läßt sich mit Sicherheit nur erreichen, wenn die Polen aus her stähtischcn Verwaltung ausgeschaltet werben. Nach her Meinung einer andern Gruppe soll man hie st Mischen Angelegenheiten von ben Fragen her Staatspolitik fernhalten unb oie nationale Frage überhaupt nicht m-aßgebenb werben lassen. Nach her brüten Auffassung ist gerabe hie kommunale Mitarbeit her Polen ein Mittel, um sie von her politischen Agitation weg- unb der rußigen Vermaltrmgstätigkeit zuzusührcn. Es kann feinem Zweifel unterliegen, daß Bernhard sich her dritten Auffassung anschließt. Und nachdem er eine Streifsahr t durch die Haurientwicklmigsmsglichkeiterl unb Entwicklilirgs- fatloren gemacht hat, kommt er auf hiejen Gedanken zurück. Dabei steht er natürlich im scharfen Gegensatz zu den Ansichten Vosbergs und des Ostmarkenvereins. Wir können ihm auf diesen Weg nicht folgen, dagegen durste manches aus feinen übrigen Darlegungen dem Leset einleuchtend erscheinen. Als wesentliche Faktoren glaubt er der Fülle her Erscheinungen entnehmen zu tonnen: 1. Die Abwanderung der Juden, die das Deutschkicm schwäche, 2. das Emporwachsen eines polnischen Bürgertums, und 3. bas Vorbringen her preußischen Beamtenschaft. Offenbar steht Bernhard^dem Vordringen der pteußifchen Beamtenschaft mit einer gewissen Skepsis gegenüber unb würbe die Erhaltung und Stärkung eines feshtnsässigen beutschen Bürgertuins für wertvoller halten. ES darf aber hoch wohl batait erinnert werden, daß gerade von den Kritikern der Ostmarkenpolitik her Regierung der Kastengeist her Beamten oft als ein Krebsschaden bezeichnet worden ist; wenn nun die Beamten ihren burecruktatisch.cn Geist oblegen, unb an ben Sorgen des Bürgertums unb am Schicksal der Stadtgemeinden teilnehmen wollen, so müßte das doch wohl von jenen Kritikern zunächst mit Anerkennung begrüßt werden. Lebhaftem Ingresse dürften die Darlegungen Bernhards über ben Zusantmenl)a,ng her Agrarpolitik mit her beut üben Gesinnung in ben Stabten begegnen. Bernhatb lobt bic sogenannte Einkreisung der Stähle bitfcb beutsche Bauern-Ansieblungen, wie sie her geniale Präfibent her Ansiedlungskommissioit Rudolf von Wittenburg geplant unb cingcieitet habe. Für bic vier Stäbte: KUtitcs SerLMeton. - Der Ä'iongrcfe für Theaterästhetik, der int wachsten Jahre im Anschluß an.die Theaterausstcllung in Berlin I liegen wirb, hat dem V. T. zufolge auch die Besprechung künstlerischer Bühnettdewrationeu auf sein Programm gesetzt. Es han- IiwTt sich im wesentlichen bar um, Den ProvinzbüHncn bic Möglich- k'ät zu geben, sich für ihr unverhältnismäßig gvotzcs Reperwir einen rutsprechend billigen unb doch geick-mackvolleil Dekorationsfunbus Wlzuschafseu. Richt jede Proviitzbühne kann sich nun einen Künst- !‘(t für Ausstattungen engagieren, wie es die Berliner Bühnen r'um Teil tun. Eine große Zahl klassischer unb moberner' Stücke «cht aber alljährlich über viele Provinzbühnen. Hier läßt sich mit Berücksichtigung bet primitiveren Thcatetmaschinetie der Pro- w.nzbühncit eine Art 9:ormalbeforation schaffen, die leicht auf die werfchiebenen Gtäßcnverhaltnisfe zu übertragen ist. In der Er- Fimhiiö, baß diese Entwürfe gleichzeitig dem literarischen wie heut dekorativen Geschmack dienen müssen, haben sich Berliner Literaten, Malet unb Architekten zusammengetan, um den Ge- iontfm einet künstlerischen Bühnendekoration in die Tat imizu- sätzen. Die Aufgabe dieses Vereins ist die Prüfung der ein» begangenen Entwürfe unb die Zusmnmenstellung eines entsprechcn- toat Dekorationsrunbus. sowie bic spätere Uebermachung bei? AuS- ^chrmtg. Die Leitung dieses Vereins befindet sich in den Händeit des Architekten B. T? A. Rofffus vom Rhin und, deS Schriftstellers Sr. Wilhelm Mießnet. — Die politische Over. Mcyerbeers Oper „Ter Norb- stlern" wurde urspnänglich zur Einweihung des Berliner Opernhauses (1844) komponiert. Selbstverständlich war her Text voll Lovcs- e^hcLungeit für Preußen unb fein Heer. Eine Stelle ,^Jm Feldlager Schlesien", so hieß die Oper damals, war besonders geeignet, d°e preußischett Garbeleutnants zu entzücken, deren Herzen bölxr schlugen, wenn die Garde Friedrichs II. den Chorus anstinnnte: „Vor Preußens Grenabiercn Muß alles retirieren!" Solche unb ähnliche Verse, ja ganze Szenen wollten jedoch, so forcibt bic „Hilfe", nicht mehr passen in hie „Vielka", unter trieftet Firma bic Oper mit Jcirny Lind und unter persönlicher Aitung Mcyerbeers in Wien aus die Szene gelangte. Die Wiener Choristen sangen natürlich: „Vor Oesterreichs Grenadieren Muß alles retirieren!" 18 fö « M iVPOigel gcjudil. ArL n. 02544 (i. d. 9;. luuger schwatzet ii BrusM Augdfiim i'oolen 6»r. U. “I* 1? «tte i’ieCl’cr einen G'rfolg wie »mn) Beispiel bic ,yuge> infnntmen nicht wirken wollten t bei der gewaltsaiuen is>ö77. att s" refcienn müfien Mtom» beb bentschen Elementes jedoch tarnte dieses durch L Zweites Blatt ISS.Jahrgang Dienstag 13. April 1909 Erscheint täglich mtt Ausnahme des Sonntags. a. A /k aka SSotattonSbaicf und Verlag der BrühNch« M I-E- Ll w - LM l'fW Universitäts - Buch- und Siemdruckeret. Wjvllu aiijviyn *........ für die Schonung einer selbständigen Bank in irgendeiner Form, io würde die Erone klar sehen, was der Wille der Nation sei, dann wäre in Anbetracht des konstitutionellen Gefühls de- Röniq5 ritt Erfolg des nationalen Standpunktes wahrscheinlicher: wenn nhtx auch dieser Erfolg ausbliebe, so würde die Nation ihrerseits die wirkliche Lage klarer übersehen und nicht aus Hypothesen hin üfi»r ihr weitere- Verhalten entscheiden. Kossuth sagt schließ- I-ch, er habe daher nicht umsonst otc Parteien ausgeiordert, sich tu vereinigen: seine Worte seien aber in den Wind gesprochen. Die Tcinnirrtnt Worte Äossuths lassen erkennen, daß die Demi'ston des Robinetts Wekerle anscheinend schon unvermeidlich geworden ist. 4. Sitzung «roßherzoglicher Handelskammer (tieften für die «reise Wiegen, Alsfeld und Lauterbach. Protokoll» Auszug. Gießen, den 2. Avril 1900. Anwesend fmb bir Herren: stornrnernenrat Heichelheim als v-rrncr, HooS, 31)ring, Münkw, «oll, Ramspeck, Rühl, Ltammler, Wallach, 3urbud> und der Syndikus. 1. Aus dem Geschäftsbericht ist fnhntbc5 mitV't-ilen: a Dem durch Perm.ktelung des Großh. Minister nm tr« Innern <’n(Ti Vun'chc der Handelskammer, daß außer den Studie- renoen der Landes Universität auch jungen Pau slcutcnGelc afnbcit gegeben werde, a m 1. Avril eincs^ jeden ; o 0 r c 5 a l S Einjährig-Freiwillige ihr Dienst- lohrbcimInfanterieReqimcntNr llllinGießen ob zu leisten, Kat daS Generalkommando ds 18. Armeekort» Nickt entsvreclren können Es sei nicht möglich, so V f- es in her Begründung d s ablehnenden Bescheides, in !eder Garnison een Gruppen d'.e Einstellung Einjährig-Freiwilliier am 1. April Mlszubürt>en: es würden vielmehr, um die Lasten gleichmäßig zu vcr rin 'aldirrktion, wonach bei Vergebung von Pflaster - leistung q'-trennt vergeben werden möchten, soll nach Möglichkeit berücksichtigt werden. I> Tu- Anregung der Handelskammer bei der Großh. Provinzialdirektion, wonach bei Vergebung von P fl a stcr- an lagen künftig alle Materiallieierungen (Steine. Sand, Grus nsw.) unter sich in Positionen gesondert und von jrtrr Arbeit^- !■ iftmtg getrennt vergehen werd eit möchten, soll nach Möglichkeit berücksichtigt werden. <■' 3n einem Gutachten an die Großh. Bürgermeisterei Gienen lat sich die Handelskammer dahin ausgesprochen, daß die von der '.'andwirtschajtskammcr des Großhiwzogtums geplante Einrich- f u n q eines Zuchtvieh Marktes in Gießen nur dann im Interesse des oberl. isüchcn Biehhondcls gelegen sei, suchtvi« hmarktes unter deitseibcn Bedingungen wie den Landwirten gestattet wird. ll- Der Krei-werein lisjeßen des Verbanden Deutscher Hand kuuasgel ien Leivzig ist in einer Eingabe an die Stadtverord- neu »veriammlima dahin vorstellig geworden, eS möchten die sür oas 3a hr 1909 gemäß den Bestimmungen der 3 $ 1 3 9 d und 1 3 9 e der Gewerbeordnung festgefe - len \’( u Ö n a b in c t a g c derart abgeändert werden, daß diese ^age nur al? Ausnahmetage iin Sinne des 139 d, nicht aber al- solche im Sinne des 8 139e bestimmt werden, was zur Folge haben würde, daß auch än bat Dsnahmetagen die offenen Verkaufsstellen nm 9 Uhr anstatt seither um 10 Uhr g e s ch l o s s e n w e r d e n müßten. *3011 der Großb Bürgermeisterei Gießen zu einem Gutachten ansgesordert, Hal sich i. - .Handelskammer nach Anhörung des Vereins ber Detaillisten grg n diesen Antrag ausgesprochen, weil seine Bewilligung für die selbständigen Kaufleute ganz erlTebliche Nachteile int ü-tesvlge haben wu'rde. '■) Zn einem Bericht an dasC-stvßh. Ministerium des 3nnrrn, Ab trilung für La ndwir tickest, Handel und Gaverbe, lwt die Handels Tamm er ihre Bedenken gegen die von der Reickistagskoinmission zur Brratimg des Gesepentlvurscs betr. die Abänderung der <■'' e id c r bco r b it ii it g gefaßten Beschlüsse, durch welche die Der l: iktuisse der Betriebsöeamlcn, Werkmeister und Techniker bezüg lidt der .stvnkurrenzklausel im eiitsetligen Interesse der Angestellten wesentlich abgeändert werden, geltatd gemacht. f) Nach den Tarifvoridniii>m der vreußisch-hessischen Eisen bahnen ist es nicht angängig, W a g g o n l a d n n g e n , die von Alsfeld oder einer benachbarten StationJn der Richtung Cölbe Marburg sowie nadt der Strecke Treysa- Kassel abgelwn, über die Chmtalbabn zu leiten. »s müssen vielmehr alle Wag,wnladungen über Gießen ab gefertigt w rdeu. Ebenso veil ölt es sich mit b**n Sendungen, die in uingekehrter Richtung gehen. Mit dieser Uncleitung über «'ließen ist eine Iracluv.rteuerung vcrbmiden. welche von den Beteiligten als ungerecht empfunben wird. Die Mg[. Eisenbahn direkt io u Frankiuri a. M. war jtbod) nickt in ber X'age, eine eintrrten zu lassen. Tie Sckienenverbiickuug Mirdihain - Scknnins berg Laude-gr uze stelle, so heißt es in dem Bescheide der Mqi. Eiseubahnditcktion, eine prsußisdw Kleinbalm dar. Die dem Klein bahng 'sey unterliege und zahle tcübalb weder nach den preußischen Landes«^ scheit, noch im Sinne b \ ReichSverfassung zu den Eisen bahnen: die genannte Kleinbahn falle nidtt unter die Berke Ins ordnirug und könne für den direkten Durmgangsverkehr zwischen Stationen der Hauet und Nebenbahnen nidn in Betracht kommen. — Tie Angelegenheit soll weiter verfolgt iDerben. k Zur Herstellung einer besseren SchncllzugSvcrbin düng auf d c v Strecke Frankfurt — Hanau — Eber back Neckar elz- Heilbrottn-Stuttgart haben eine Nahe von Handelskammern bei den beteiligten 4 Eiseubalmver waltungat geeignete Sd:rittc unternommen Da nud», int.- fest gestellt worden ist, für die Provinz Cberb.'ifnt ein Interesse an einer Derln nerung der i>erk.hrsverhstltnisse auf der genannten Bahnstrecke befiehl, hat sich die Handelskammer dem gemeinsamen Dorgeten angeschlosscn. h .Jived. Herstellung einer besseren Post und Scknell- z u g v e i b i n d u u g um s d) c n H amburg und S ü d w e st de n t s ck l a n b hat die H.ntdilSsaminer eine Eingabe der H tnbelv kamnici Matmheim an den Minister der äffentlieben Jirbeüen untmuibt. Im ."volle eines Erfolges de. Eingabe wurde fick iür den Bezirk der Hand l.dämmei Gießen ber Vorteil ergeben, daß die C'Vfd'äftobricic. iwldie in Hamburg nack '. I Uhr nachmittag, «miae.n uen ii arbeit, b. reils am nächsten '.Vtotflm mit ber ersten Polt in die H.mbe des Empfängers gelangen würben i Mit II Januar 1910 UV.m de Gettung-dauer des Aus- n a b in etar > ls vom 1. Januar 1906 f it i Di c Bcfö i o c r u n g Von Steinkohlen, Steinkoblenkoks und Stein- ko b l e n b r i k e. l l ü zum Betriebe der Hochöien, Sicmens-Manin- Tubbel und Schweißofen, der Walz- und Haulmerwerke ans dem Ruhrgebiet nach Staliomm i>*-< La btt-, Dill und Sieggebietes ab. Die Handelskammer Wetzlar,Limburg,Dillenburg und Gießen, tind benachbarte Gebiete haben in einer gemeinsamen Eingabe .ui den Minister der osiriiilick.n Arbeiten gebeten, den Ausnahme tani au’ unbestimmte Jtü zu verlängern, da auch beute noch die Voraus evungen zuträfen, die f. Zt. für seine Eiusührung befriin- menb gewesen sind - E n t wu , n e S Olk , e bf t r c f fe nd d ic Erbeb nug v o u Schiffai) i : - abgabeit ' - düngen ber P eußischeu Regierung auf Ein ’"br> i v?n rih ' ahirsabgabe" haben letzt in der Vtnb .• i?:i.- e i - Dnso. zn tl-.a. u t-esetzculn u. fes beim Bunins f • • < ' ''N. an genommen Tew wichtigste Hindernis, da- d'r r ii " -biung diese- Plane-' gegettübernedt. ist durch Kii ck.- *t*in■ ’C--' Arnkening de- Artikel» d4 der Reicheorrfm ung l' ' werden. - ach Artih-i I D s e^i 'evetuwur'e. sollen in alleii >anu und out nanirlid*m Wen ritraßen Abgaben nur für sol'iXb. u ". VinndnuH L u oder sonsti: Aniialten rrbobcu werben i iirh.i, u-'lu den V^rkelw :v i.ni..ch crictditevit Jin Anikel II i . die cdv’Hinii von eckv n ibcit vorgesebrn, D- ren Auf i.ck-- n-iy gt aianhimen Ltrom I I auf gern ii .ime 9iia»nun i .0 Laben lur ben durchgeh.liden Berk, iw auf edrund euu. cuibeit licken Tarife- zu erheben. Tie Einnahmen au3 den Abgabe» sollen nur zur Deckung der Kosten für Herstellung und Unterhaltung von Werken, Einrichtungen oder sonstigen Anstalten, welche den durchgehenden Verkehr im Gebiete des Verbandes wesentlich erleid#ern, verwendet werden Zn der Verwaltung der ^-veck- verbände soll den Schinahrtbeteiligten ernt Mitwirkung einqe- räumt werden. — Mit Rücksicht auf den derzeitigen Stand der Lahnkanalii'atwn-fmge, welche für die Provinz Sberhenen von größt-n y1*beuhnTi ist, beschließt die Handelskanrrner, im^Trinzip der Erhebung mäßiger Schinabrtsaogaben zuzustimmen. Der twr- liegende Grsekennrurr reiche aber nickt ans, um die wirt' dm ft licke TraiHrrite der Erhebung von Schisfahrrsabaaben zu übersehen: es mivsen deshalb unbedingt alle auf die Bildung ber Zweck- verbinde bezüglichen Materialien bekanntgegeben werden, bevor eine EnrscklK'vung über den Ckfebmhtn'n gefaßt werden könne. .3. Besteuerung her Wanderlager. Ti- ungewöhnlich ri^riqen Sähe d-s bestehenden Tarifs für die Besteuerung b-r Wanderlager, besonders der Klasse ^a, haben bas Ucb-rh?nbnehmen der Wanderlage'' in einer Weife begünstigt, die zu einer sdm>eren Sd^digung d^s seßhastrn >Neinhande!S geführt baoen. Seit Zähren wird bib-r von den Hci'iicken Handelskammern zum Schube des an Tägigen lkleinhandels eine Erb. tung der Sanberloc -rt -tx ' nrrwortet Großh. Regierung hnt den vorgetr-igenen Wun'cken Rrdmung germaen. indem fie im "ebruar d Zs d»'N Landständen den Entwiirf eines Cnciet s nrr Ahätrderuni des G." tne- «om 22. Dezember 1900, vorgelegt hat Der Entwurf lißt die bisherige llntcndxnbung ber Danderlager nack 2 Klassen fallen und sieht eine Einteilung vor, nvnn > Wandrrlager in G memben bis zu 10000 l?'n.w?hner N) r-f, in ( xmtfinben mit 10iXK) imb mehr Einwohnern 150 Mark Steuer für je 7 omeinand olgende_ Tage und weniger zu entritbten haben. Die Steuer soll die Hälfte bicicr Säyc betragen, wenn ausschließlich gebrauchte Gegenstände Trödelwaren^ zum Verkauf gelangen. Die Handelskammer begrüßt den Osesetzentwurf im Znteresse des seßhaften Kleinhandels, weil er geeignet fei, den ansässigen Gewerbetreibende einen nnrksamcn Scknh gegen die Wanderlager zu bieten. 4. Verhängen d-r Schaufenster an Sonn - und Festtagen Zm Mär; d. Zs h.it die Großh. Regierung den Landständen den (Hinvurs eines Gcsebes, betreffend die Mänderung de- Ar- tikels -27 1 des Volizeistrafgesetzes, vorgclegt, wonach den C’emciitbnt das Recht eingeräumt wird, das össentlickie Ausstellen ober Ansl-ängen von Waren hinter Schaufenstern und in Schau- kästen an Sonn- und Festtagen auch während der für den Hanvt- gottesbicnst bestimmten Zeit durch ftatutarifdtc Anordnung für zulässig zu erklären. Audi diesen (^eiebcnticurf begrüßt die Hand-lskammer als das Ergebn s jahrelanger Bestrebungen der beteiligten XHcifc und bofjt, daß der Entwurf in der vorliegenden Fassung baldigst Gesetz werde. 5. Haftung mehrerer Geschäftsinhaber für Uebertretung g c w c r b e po l i z e i l i che r Bestimmun- gen. Zm Bezirke ber Handelskammer Plauen ist wiederholt .Klage darüber geführt worden, daß bei Uebcrtrctimgcn von gewerbe rechtlichen Bestimnnmgen, welche bei offenen Handelsgesellschaften mit mehreren Inhabern und bei Aktiengesellschaften, Gesellsdmften nt. b. H., Genossensdmften zur Anzeige und Bestrafung gelangen, nicht selten jeder gescbäitsfuhrende Gesellschafter und jedes Bor stalidsmitglied, ohne Mcksidst darauf, ob sie an ber strafbaren Handlung teilgenomnieii haben oder nicht, mit der vollen Strafe für die einzelnen Zuwid rlpindlnngen belegt werben. Die Handelskammer Plauen empfiehlt die Aufnalmre einer Bestimmung in die Gewerbeordnung etwa des Jnlwlts, daß bei Betrieben mit mehreren Inhabern ober Porstandsnvtgliedern die Strafe mir in einmaligem Betrage, jedoch unter Haftbarkeit jedes einzelnen als Gesamtsdmldner nack dem Vorgänge deS § 72 Abs. des Reichs- ftempelgesetzes verhängt werde. Die Handelskammer schließt sick de>n Anträge der .Handelskammer Plauen an, weil auch in ihrem Bezirke $1*lagen bcrfelbcn Art laut geworden sind. 6. Eingänge. Bon imterrichteter Seite sind brr Handelskammer noch Mitteilungen zugegangen über zweifelhafte Firmen in Frankreich und Niederländisdg Indien und über die internationale Bieibrauerei ■ ausstellung in St. Petersburg im Sommer 1909. Interessenten können hierüber Näheres auf dem Bureau der Handelskammer erfahren. e^örsc« Wochenbericht. M Frankfurt a. M., 8. April. Die feste G r u u d st i m m nn g , die nadi Beilegung des österreickisd, ungarisd,en Konflikts zum Durchbrnd) gekommen war. konnte in der abg.’laufcncn Wodie fid) behanvten. Das Gefdrän wurde zivar burd) die Feiertage etwas bcciutrud)ligt, auch trat die Neigung zu läge, befi.'bcnbe Euliagements glatt zu stellen, wo durch zeitweise ein Druck aus die Mur je ausgeubt wurde, im großen Ganzen konnte sich aber das Üurviiiveau weiter erhoben, öa die zuversichtliche Beurteilung der weiteren Gestaltung aller für bas Börsenge'dmst maßgebenben Verhältnisse an Bobcn gewonnen hat. Gefördert nurbe die Aufwärtsbewegung burd) bic feste Haltung ber Auslanbsmärkte und burch bie Auffassung der Verwaltungen unserer Großbanken, bie fast burchw.g .n den Jahresberichten und Generalversammlungen ihnr zuversicktlidum Stimimtng Atisdruck gegeben haben. Man kann sich habet allerdings des Eindrucks nicht verwehren, daß aud) von mancher Seite „eingeheizt" wird, gilt cs doch jetzt, größeren Emission-' und Finanzgeschäften die Wege »u ebnen und einen Erfolg zu sichern. Soweit Emissionen zur Durchführung gelangten, wurden denn and) außer- orbentlidi günstige Resultate erzielt. Aud, auf bic neuen russischen Eisenbalmvrioritäten sind 3ndmungeit m ungewöhnlich großem Umfange eingelaufen, die erkennen lassen, daß die Mavitalistenkrei e wieder Vertrauen zur Börsenlage gcivonnen I iben Dies zeigt sich aud) an dem regen Interesse, das diese neuerdings wieder für Industriepapiere bekunden, obwohl die allgemeine Wir t scha s ts läge kaum einen Aufschwung erkennen laßt. Hier stützt fid) die Kauflust noch in der \iaüvtiadK aus Hoffnungen. So emxirtct man jetzt angesichts der friedlichen twlttndhu L'agc vor allein ein>m Aufschtvung des Baugefchüits' imb un Anschluß daian eine Belebung ber iiibufincllcii ^äiigfeit. wöbe, noch die von einzelnen leitenden Gesellsdwiien geplanten -tapiiatserhohungen in Betracht kommen, die Vergrößerungszwecke betreffen und eine St igerung des ausländischen Monfum? m Jiuvitdji lieh Ii n lassen Gcoße Hossiiungeii setzt man namentlich auf .'imcrika, zumal die Br richte vom dortigeir Gnaunarh neuerdings etwas bester lauten und auch die Metallprei'e von ihrem m-hngücii Stande nd> etwas erholt beben. Der tranSatlamiid)-: Guter und Lersoneiiverkehr hat in den letzten Wochen bclrockllich zugenommrn uno im Ju- »ammenHong damit haben auch Ei wahnen steigende Einnahmen ;u verzeichnen. Man hofft, fraß und' Erledigung der Larisreform die Brijerung noch kralliger zur Erscheinung Irin men und baß dann and) m Europa bei Moni'nm bath mu'ber größere Ausdehnung gewinnen, die tept noch bffidxnoc tt.wervroduktiou aumbren und für neue Arbeit Raum ichüfirn wkick £.> ud) du Honnungcn der Börse aber schon m dem gen ünscbten Maße erfüllen werden, bleibt fraglich, nnd es mjy daher aud) vor kurs mäßigen llehrtr.ibungei:. wie sie teiliKifc vorgekommen sink», gewarnt w cdcn Einige Ehancen bütet ShuMtakiuiagc einst weilen ttodt das Gebiet der iestverzinölicheu Anlagewerte, Iva- auch in der pL-n Haltung wieder zum ushruck gelangt?. Bankaktien konnten ihre Surie ebenfalls meist n.'d» etwas erhöhen, mit Ureculaktien gaben einen Teil oer oonvodNitu Avance wieder brr. Bon Bahnen waten Henri geLr'iert. Nordd. £loob lagen auf den un.gün .: n Iahresa. uß sduvicher. iixidtcud 1'aT tial : sich beintigi r Am M o u i a -. m n r t: hnc Uh • sich ander >udutzriepapierc vielfach höher. PrivaUMskänro 2 Pwzeut. mit Herrn Sibert Halbetuabt tu Limburg a. d. Lahn. in Betlitein. Emma Gerhardt, geb. Eller, in Hungen. des Handel 8‘ ,®/0 Reich-anlcihe. 119^0 do. 3’/; do. 112.30T Berliner Ri>!**<•. 1 • \pril. Anfanff.'krir--c. 175.no h .1 alt Zisiiznahruig BIO SON letuemstg WMMr WtzW LuktÜ Mnn folin* *h*m Rat <1. r Amte nnd ppbr den Kindern elnltre Zeit 226.00 110.00 1M.D IV7.7O Ui-*) 1 ii Harpcncr Bergwerk Laurahütte . Lombarden E B Nordd. Lloyd Türkenloee Essenheimer Bergwerk. — Vnr Emil Feller in TiDbeim. — Frt. Elisabeth Weidmann m Bübingen. — Fran L'ebrer Vlathan Ww. in Büdingen. — Fran Margarete Gtasainck. geb. Weber, m Korbach. — Herr Karl Tivvel in Eifa — verr Barl Dehler tu Fried- m i rben- Wilhelm 9'195 99.90 95.1U - Fick auer» Elcktriz. I*bmeycr . . . Elektrii. Sebuckcrt . . . Eai-hweller Bergwerk . . Gehenkircben Bergwerk Hamburg - Amthk Paketf Harpcner Bergwerk . . . Lanrahntte . . . . Nordd Lloyd..... OberaeLlci. Eiecn-Iodoslrie Berliner Handcleges. . . Darmitädter Bank . • , Deutsche Bank . . . Deateeh - Aeiafc. Bank . , Diskonto-Kommandit . . Dresdner Bank . . , Kreditaktien..... Baltimore- and Ohio- KUonhahn..... Gotthard bahn . . . Lombard. Eisenbahn. . . < festen. Staatsbabu . . . Prince - Henri • Eisenbahn . 59.50 61.70 96.95 94.75 144.60 60.50 M9.40 99.50 3'/,% Konsole Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank Tendenz: fe.-L Garantiert unschMdlichl Grösste Schonung! Kein Nacbgelben der Tische! Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mit^eteilt von der Hauk für nnd Industrie, Glessen. Frnnkfnrtcr Börne, 13. April, 1.15 Uhr. Joe. Müller Limburg Seifen*u.cSee. :e.as. Piirik. 96.25 «7.H> 96.?5 87.10 95.90 Familie« Nachrichten. Geboren. Herrn Hemrick vo .iusler i-ib Frau Tora, geb. Cclotiiid), in Wetzlar, ein Soh». — rrn Letzter am Gym- nastum Henrich un« Frau, in Wetzlar, eine Tochter. Verlobt. Frl. stlata Dewald m ^Setienack Malv; nm Herrn Julius Halt-et'iabt in N.-^'sckstadt « eikcran». — Frl.Euie Schmidt in Romrod nut Herrn Fol anneS Böckiier in Dannenrod. — Ftl. Marie Böckne' in Dannenrod mit Herrn Karl Sckmid« m Romrod. — Ftl. Amalie Schneider in Jyuebber.: mit Herrn Rorf Rittner in Berlm. — Ftl. Emmn ®tir!iu« in AlS-eld mit Herrn Gustav Rißkalt m Wär,bürg. — Ftl. ?o >anna Sichel in Büdingen 19l.od 1H7 80 117.40 193 AO «6^1 96.'-) 172.00 131.40 242 20 1R9M 151 JO 199.90 Vermischtes. ■ Blau gründ bei Lüderitzbucht Aach hierher rt-» langten Nachrichten ist wobl nickt mehr daran ;n Zweifeln, bis jetzt unweit Lüderitzbuckt Blaugrunb, das im englischen Südasriki als Uripriingsstättc der Diamanten geltende Mineral, gefunden wotben ist. Der Fund wurde gelegentlich des Suckcn» e.nes Brunnenschachtes aus einem im Abbau benndlicken Diamavtea- Bergbaufelde gemacht, und cs ivatbc bei dieser -elegenbeit auch das Vorkommen von Diamanten in dem auigci-.'.nbenen Blau gründ festgestellt. An omtlidier Stelle ist allerdings bisher von biciem Blaugrundfunde noch nichts bekannt. Aber es bandelt iich bn dtei'et Mitteilung nicht um Berichte aus südafrikanischen Zeitun icn, ionbem um bie thrrtr - währsmannes. Die bisher über das Diamantenvorkommen bei Lübenstbuckt ausgestellten geologoch n Theorien w.rden nun infolge dieses Funde- erneut einer Durchsicht ; San' cken Lotb in Fiiedbeta mit Herrn Julius 9ozler bad). — Frt. Elifavethe Seim mit xmi Rarl Becker hausen. — Frl. Marie Lid in Cttevtnd) mit venu Dickel in Romrod. • (^eftorben. Fran Ratharina Höre- Ww.. geb. hllihrndrs Auiachrn nnd t'rfthllrhkrlt wird dl«* Eltefi belohnen. I i hAltlieh in Apotheken. Drogi ricn ' ; Kilo 3 ML Herr IoliaunetW 1 62.20 151.10 Kinder in der Entwicklung bedürfen der Fürsorge bleicht und reinigt die Wäsche ofcee Reib« m4 Bjrnnl Schaum II. in ^irch-Göns. — Herr Ronrab Scklunk, eoa Pfarrer zu Engelstadt. — Herr Ronrab Rnauf m Alsfeld. — H Emst Wolf in Wolzhausen. — Herr Friedrich Narzareiiu- II. Dstdelsüeim. — Herr Rudolf Bernhard m v'-amback. — >err Albezst Neu weg er in Ehringshausen. — Herr Schremermeilter VIiil i Müller in Groß-Rechicnbach. — Frau Marie Muth. geb. Svengler. in Echzell. — Frau (flerimbe Slick Ww., geb Schreiner, ia Büdingen. — Herr Georg Peil in 'Wetzlar. - Herr t'anöbri träger a. T. Ioliam»es Langgöns in Nieberkleen. Fischer, Polizeidicner in Hov'gartcn. 3*/,0/0 Hessen..... 3* ,e|„ Oberhessen . . . 4° 0 Oesten. Guldrente . . 4'/s®» Oesterr Silberrente. 4° 0 Uncar. Goldrente . . 4° e Italien. Rente . . -. 3°/» Portugiesen Serie I . 86/0 Portu.'lesen H III . 4'/,"/, mss. Staatsanl. 1!N>5 4*/,°/# japan. Staatsanleihe 4e/0 Conv.Tilrkeu von 1903 Türkeidose..... 4' e Griech. Monopol-Anl. . ! 3°;, Mexikaner . . . . Chinesen . . ' Aktien: Boehnm Guss..... Buderus E. W. ... . Tendenz: fest. berg. — Herr Cberbvicfnögcv a. D. Will elm Ruckvoi m Scl 'val- bad). — Herr Gastwirt Wilhelm Philipp, III. in Vielbach - Frau -"'6L *Ol (y TicVGHnci!f)ün ist anbei AVer mir macht bno nick ick dav bd foldicm Wetter immer eine 2obctier Mineral Bastille ven ,van nn Tumb mit» eikalte mich nun uberbnuo, u:rfn mehr. L2AKI ^Indien ■ ' n- idi T 2d»nr i n «nn i"" Kreisblatt für den Kreis Gieren apötfqut® DrZ CDOli; rden E. B. Herr Christian Frntig, Zahntechniker Wigandt. Wacker. 1841 1891 Die tieftrauernden Hinterbliebenen April 1909 Friedhofs aus statt. 2195 Königsberg i. Pr iirf) aber in Stallupönen, Östpr., start. 02531] K. Gerth,Landmannnr. 11. Pelikan Apotheke, Kreuzplatz 2. L Anfangsknr-e. ier Bergwerk. . Cafe 2137 Cchival sberichte 1 der Bauk für Lloyd.....W Jes. Eiaen-Indastrie $■" r HandeJsges. . . M idter Bank . . , 131.1 e Bank . . . .W -Asiat. Bank . . MÄ -Kommandit . . W r 'Bank ...»lolS Etien ..... ire- und Obio- 0Hg.....M.U LEisenbahn. . . Staatsbahn . . . 14? Henri - Eisenbahn. M April mittags i21/2 Uhr verschied sanft nach langem, schweren kpril, 1.15 Ehr. Lahmeyer. , .119, i. Schuekert. . . 123. Her Bergwerk . . 191. irchen Bergwerk . 137 ■g-Amerik. Paketf. Hi. er Bergwerk. . . M '.hoicnvräblc i. a. (frühen fertig n- Gebrauch, Waschpfähle 11. Wasch- seilstütz, sow. (vrbfcnreiicr u. Boh ■ic .l£ict tic[p.~*®n’ont(ll 6r. Mil. Hans Grumblat im Alter von 24 Jahren. Dtit der Bille um stilles Beileid die tiefgebeugte Mutter: Frau M. tirnmblat. Gich en, den 8. Avril 1909. Städtisches Ticfbauamt. Braubach. Sintenuor] '->cn ivcrdci Sieben Pela- u. WoUsaciien werden während der Sommer-Monate gegen Motten und Feuerschaden gut konserviert bei (2143 A. Kretsschmar. Marktplatz 22 Entwicklung Fürsorge, jer AerztP \ einige Zeit .. H. Haas III. Bleichstr. 8^ Hinterhaus, Telefon 692 nqtimch'E ’ififlti- fl. jg, inen'/- itf- Qeb. Weber" rv Karl Dehler i ;lllt K'rchhoi in In‘ m Melbach. ,en. - Herr 0 «onvab Alant "aut in Meld, ebrid) giflr^renu >" Tachbach, der Vcstattungsgenossenschast der freien Schrciuervereiniguug Gietzeu im Alter von 68 Jahren, MZkTkWS Z attcn ver! i lgl si chcr,(^s »chmcrtt A. Austerlitz Frankfuiter Strasse 11. Telephon 365. mit grosser Geduld getragenem Leiden unser innigstgeliebter Gatte, Vater. Schwiegervater und Grossvater Semi gwiu D 5 'N Alsield mV 3 m,t Wllhech deilstei, . . V!(l6eim. - Sn Caroline Frntig geb. Wissig Theodor Frntig, Zahnarzt Elsbeth Frntig geb. Dressier u. 2 Enkelkinder Wir setzen hiermit unsere Mitglieder von dem Ableben unseres Ehrenmitgliedes Herrn Christian Frntig geziemend in Kenntnis. v,s/4 Die Beerdigung findet Mittwoch den 14. April, vormittags IV/2 Uhr. statt. Zusammenkunft um 11 Uhr am Turmhaus am Brand. Das Kommando: Probe im Ausschank pro Glas 30 Pfg. Skalitzky. ctT Uremermeiskr An me Mach, na)6u(pnaO ainjolq^ L—' tO CD* lac .unvaadiua^ lA O - lanstäiltr lüiliairii Georg Schwab, Hoflieferant. Darmstadt, fißiiterger Strasse 129, Telepboa 411. Filiale: Frankfurt a. M., Kaiser-Wilhelm-Passage. Grosses und bedeutendstes Haus der Branche. 300 Zimmer in allen Preislagen ausgestellt und stets lleferferti^. Spezialität: Kompl- Wohnungs - Einrichtungen von Mk. 1000—25000. Lieferung nach allen Ländern. — Dauernde Garantie. Freie unverbindliche Besichtigung. Grösste Preisvorteile durch direkten Einkauf In der Fabrik. Segr- Man verlange Abbildungen und Preislisten. ' klMWßöMii! unter Staatskonircl 13 hergestellt. Emser Altbewährt bei Husten, Heiserkeit etc. Ueberall erhältlich ä CS5 Pf. I Drodt 02543 (Bcrid)toopUAtcber Liellv. von 11—3 Udr. ,senden. Stolze-Schrey! Wasscrschläuche GnrtenNrhläuchc AbfüliNchiliuchv für Wein u. Bier G'aBhchläDche (1903 C. Patiberg Gummiwaren Seltersweg 60 Söniihiingrr,u^ubÄ,,et Dbomasniebl, *inimt, ucrtnuft 02311] 51. Lier, Danuin'trafre 40. Veicbtcftc Erlernbarkeit. bei guter praktischer Verwertung. Freitag den 16. April, ß”ice-Sc£iMte Der Unterricht beginnt am 20. April 1909. Die Auf- nähme der Schülerinnen findet den 19. Llpril, 10 Uhr, im Echullokale statt. — Anmeldungen nimmt entgegen und Auskunft über Weitznäben, Sticken, Schneidern, Bügeln und den Äuq'uß zttr Ausbildung für Handarbeitslehrerumen erteilt L. Moefer, Gartenstraße 30. ^ür die Hochschule und die im Oktober neu beginnende HaushaltunflOfchule ivolle man sich um Auskunft und Anmeldung an ftrau Oberbürgermeister Mecum, Moltkestraßc 25, Klavier- Stimmen Reparieren Polieren In tadellose! AustUhmna durch Wilh. Rudolph Grutitx Lire» UuLUderant PlauubandlE. u HeparmCur werkstätte Selterswe« 91 Vaillant’s PatenbGas-Badeöfsn t automat. Heisswasserapparate Grösste und bedeutendste Special-Fabrik für Gas-Badeöfen. Vlrtonrf eur du roh dH loetaüatiaoigMeMfta. — Katalog kottanl« und portofrei Mal u. Kandcisschulc militätberedjtiote 'Vriuatfdmlc mit Pensionat» in Marktbreit bei Würzbitrg. Ruhige, gesunde VaQC in kleinem Städtchen. Äer- seyung am 14. Juli. Prospekte durch ss*/e Nöppl, JircftBr. Täglich dreimal frisch gemolkene Milch. Jeden Dienstag, Donnerstag und srcim» Waffeln y Stets guten Naffee, S buchen und fflebärt. (5H hfnlpeier Thomasmehl Kainit Peru Gua«Z Laathafer 3mitcrb)eft Saattvicken Laatgerfte best. Birginia-saatmaiS Fritz Rnmpf, Giessen 3ogekiflaffe9 ^ernitr. 875. röf den WMdM empfehle: 2046 Jub. Vaillanl, G. m. h. 0. Keuischeld. I Mittwoch den 14. ds. Mts., nachm. 2 Uhr, werden im Bieker,chcn Saal'' vor fteiflcrt: 1 Vabcufdmuit mit Gla> verfchlus;, 1 Partie Herrenfilz- hüte. Herrenkraaeti. Regen ichirrne, Strobbülc, 1 Cbcuholstifd), vier Sessel >blau», 1 Tisch, 1 Aomobc, 1 Schreibtisch. 1 Sviegel, 2 Stühle. 2 Pferde. 1 Aon Rheinwein (660 LiterI, _’i Pt itfdien, ’ Mi I ■ > narren. 1 Partie vcrrciifticrel, 1 Pferd ischw Wallach, u. a. m. iln Benr. deo (9o. Geinter ßijinnnfiHüi FridericiaMm zn Laubach. Anmeldnuge« neuer Schüler werden Mittwoch den 7. Avril, sowie Lamötag den 17. Avril, vormittag» von 9 lut 12 Uhr, im Amtszimmer bco Direktors culgeaengenommen. Dabei find Geburtsschein. ,lmnffchein und Abgangszeugnis der zuletzt besuchten Schule oorzulegen. Die Aufnabmcvrüfuua findet statt: Montag den 19. Avril, vormittags 8 Ubr. Laubach. 20. März 1000. (hv*a Gronb. Tireh.on des GnmnanumS Fridericianum. Dr. St ü 11 c r. PradühindtrrioaQcn Dnb<- gernäh §373 des $an- delsaefe'^e?: 1 ja Xafelfenf, 25 Sh logt* • 10 Linen Lokoc ' gegen Larzablune Born, Gerichtsvollzieher in Gienen. 2UM tollen Stenographie. Wir eröffnen v»/4 Mittwoch den 14. April 1909, abends 7,9 Uhr abends 9 Ubr, beginnen wir in unserem BereinSlokal -Zum Schiokaoah- einen Anfängcrkursus für Tanten und Herren. UnrerrichtSdaucr 14 Abende. — Honorar Mk. H.—. Anmeldungen erbeten an unseren 1. ^ornuenben tficftmüdtö- werksbuchva ter ». Rciv Neustadt 4, auch nehmen wir solche bei Beginn dco Unterrichts entgegen. (v*/. in unserem BeremSlokal „Hotel Einhorn" Lehrgänge für Tarnen und Herren m der GabelSderger'schen Stenographie. Honorar 6 Pik. Gleichzeitig beginnt ein Lehrgang im Maschinenschreiben. Honorar 4 Mk. — Gefl. Anmeldungen an den 1. Vorsitzenden Lenz, Wolfstrahe 4, oder zu Beginn deS Urnernchts erbeten. Ltrnoqravhcn-ltzcscllschast „KabtlSl>er>irr". Wohnungsverättdermtl;. Meine Wohnung befindet sich von beute ab l,udwiKNtri)SNV IS, I im Borderhause der Ortskrankenkasse. 102350 J. Fleischmann, Lchuhmachermeilter. 2er Vorstand dcs Ltenographcn-Vkreins „Lt0l'»e-Sckrcy", Öftesten. iw eilen 5t^u Privat - Lehr - Institut |BI Schnitteichnen u. 5^ leidermache». Ter Unterricht im Vor- und Xachmittagsknr» beginn: wieder om 19. ‘2ll>ril. Profock: und Auskunft -leben aur 2 erfügun« A.-meldungeu täglich. Aur>wa,'ge ^dtulermnen Idr.ncr. Pension erholten. Maria Sack, sk. aoseieb. Lehrerin 1742*______^fhsnrccftralp 22 ;; ! Anlage. Zuschneide -» Lehranstalt Kaiser-Allee 14 a. MaKncbmen, Muiterzetchuen, Juidmcibcn und Verarbeite» kann iede Tarne gründlich erlernen. "2581 Ter Sluriue beginnt am 21. Avril 1999. Lina Petri, ijtprnilt Scbrtrin. Dir eröffnen am Dlittwod) dm 14.1. Äte. atenbe 8l Uhr in unserem Verein-lokal CaiS tödel. et ne» Anfä-igerknrsus für Damen u. Herren. Anmeldungen nimmt der 1. Borutzeudc. Sekret-.r Job. »roter Steinroen 20, 'christlich ooer mündlich entgegen, sie können aber auch bei Begum des Unterrichts erfolgen. Die Vorstände des Damen verein» tiabelsberger und des tiabelsherner Nteuoasü neue Belt! Hochsrin rof. dich» Tannenföpcr. I1 «ftfilafriat Ctwi- o-s U b. -^.ixiichtäiTlg teflet |t:.> zttk. S mchr. ;.id|i gdoUtnO ururf. »ai.ilM |tn. 21cllcnla6rik A. A *1. Frankroar, gaget ' Neue • tZwiebelnj W per Pfund 16 Pfg. 5 Pfund 70 Pfg, 10 Pfund Lik. l.HO J S Anriss - WzpKizMn • V dankeirot 0 per Dutzend #0 P'g., 1.10 5RL 1.30 Mk. M * Messina-Berqfnichtc | e blond und blnt E per Dutzend 35 Pfg und 85 Pfg. Ä I Vakncia-lpfebliun 1 y per Dutzend 30 Vfg. 45 S»