Nr. 110 Zweites Blatt 159.R Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag«. General-Mzeiger Kr Gberheßen ie jcmat5 an ben Reistag gekommen sei. - eres, als der Versuch einer Erdrosselung i un 6 Ik, "f ‘M itfl rbtt MMedei« Cl Je 1t cd- 07 (MC mfl u: Die „Wietzener Familienblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» strahe 7. Expedition und Verlag: Redaktion:^OH2. TeI.-Adr.:AnzeigerGießen» Der, sozialdemokratische Redner beschränkte seine Kritik auf i>en Qnttnnnf der Regierung und den Vorschlag der Subkow - msswn, da, wie er meinte, andere Vorschläge zur Zeit noch nicht wrlägen, und man sich die Argumente gegen diese noch anf- oaren könne. Die Banderole sei die arbeiterfeindlichste Vorlage, :tc icmals an den Reistag gekommen sei. Sie sei nichts an- ( eres, als der Versuch einer Erdrosselung der kleinen Betriebe, ^nncn Wertzoll gäbe es in feinem Lande der Welt, weil er ein- ^“LVnntÖ9^ f.ej- Amerika unterscheide man nur zwischen 'Deckblatt und Einlage, und auch bei 'diesem' einfachen System Inen Hinterziehungen an der Tagesordnung. Der große (ya= »rrkant, der seinen Bedarf auf lange Zeit decken könne, könne ennuer btc gleiche Zigarre liefern und zahle den gleichen Zoll: -'er Heine Fabrikant sei den ganz außerordentlichen Preis- r jjroanhiugcn unterworfen, und da trage derselbe Tabak in den verschiedenen Jahren, ja in den verschiedenen Monaten ganz Uerfajiehenc Zölle, die bis zu 100 Prozent differierten. ifl- &■ t-9 iott id’- Prlvat-Cnterrkl in der Gabelsbcrgei Llenogravbic wird Sm Herren gründlich erteilt i'andgrasensttaf "MMN S(lrienbraucai-2d)onf: t ;eitweiic im Abonnement; nieten. Auskunsl bei D. Fraofüise maitresseb^donnek SW •• Hessische Regierung und Fina nzreso rm. Auf den von der Hauptversammlung der Landwirtschafts- kammer angenommenen Antrag der Kammermitglieder Breidenbach u. Gen. ist von der Regierung nachstehende Antwort eingegangen: „Der von der Hauptversammlung der Land- wirtschastskammer angenommene Antrag der Mitglieder Breidenbach und Genossen spricht sich gegen Nachlaß- und Erbschaftssteuern und das Erbrecht des Staates aus, ohne, entsprechend der gleichzeitig erklärten Bereitwilligkeit, „weitere notwendige Lasten zu tragen", Ersatzvorschläge wegen Heran- ztehens des Besitzes zu machen. Die Regierung ist daher nicht in der Lage, dem Ersuchen zu entsprechen." ** Zum Reiseverkehr. «ginBncf auf ba§ Be- 3 pF Reiseverkehrs macht em Rund- erlaß des Crienbahnmunsters unter Bezugnahme auf früher ^allgeue Vorschriften den Eisenbahndirektionen wieder- holt zur strengsten Pflicht, einer glatten Abwicklung des Personen- und Gepäckverkehrs die größte 5°^* toirb bemerkt, daß der Ueber- fullung der ÄagenaBteile durch Handgepäck in letzter Zeit Aufmerksamkeit geschenkt' zu sein verschiedene Klagen erkennen lassen. Die SivaJwrtc n ^omentlich in den Durchgangszügen, sollen nicht LAFFden benachteiligter. Reisenden abwarten, sondern se.bst darauf achten, daß die Mitreisenden in der Be- W63 „ sW fiewöhn1-pr"9[ .Jj.jj ZZZM «ML «M ü-WL Aus Stadt und Land. Gießen, 12. Mai 1909. "Tageskalender für Mittwoch, 12. Mai: Stadttheater: Anato,l Gastspiel von Frankfurter Schauspielern. Anfang 8 Uhr. .. Do r trag von Dr. F i e b i g - Tübingen : Kulturaufgaben der ärztlichen Mission in den Kolonien. Die Tabaksteuer in der Knanzkommission. Tie Finauzkommission Begann gestern die Beratung der Tabaksteuer. Wie sckstm bekannt, hat die SilbkoMwission sowohl das System der Regierungsvorlage, die Banderole, abgelehnt, als auch den auf Grund der Vorschläge des Tabakvereins während des erlten Abschnittes der Verhandlungen der Subkommission eingebrachleu Antrag Weber-NtoMmfen, der etwa 40 Millionen Mark durch eine einfache Erhöhung der bestehenden Gewicht-, steuer und des Gewichtszolls ausbringen wollte. Sie hat statt dessen der Hauptkommission einen Vorschlag unterbreitet, der zwar für den inländischen Tabak eine Erhöhung der Steuer von 45 auf 50 Mk. pro Doppelzentner, aber für die importierten Tabake, Zigarren und Zigaretten einen Zollzuschlag von 30 Prozent des Wertes elnstihrt. Weiter wird eine Nachverzollung für alle seit deut 1. Marz 1909 in den freien Verkehr getretenen, noch nicht Een ausländischen Tabakblätter sowie Zigaretten voi- geschlagen, ^er Ertrag dieser Steuererhöhung wird in dem Bericht der Subkommission auf 35,8 Millionen jährlich angegeben; Der Schatzsekretär hat ihn in der Subkommission auf nur 30 Millionen beziffert. rn Hauptkommission eine Abstimmung über den ent- scherdenden Paragraphen der, Regierungsvorlage, die Banderole, noch mcht stattgefunden hat, sondern die ganze Vorlage einschließ- lich dieser Hauptfrage der Subkommisiivn überwiesen war, findet zunächst eine allgemeine Aussprache statt. Der Berichterstatter ^Lubkommission, Abg. Kreth (Kims.), führt aus, daß sich dir Mehrheit der Subkommission gegen eine Roherhöhung von Zoll mrd Steuer durch sozialpolitische Rücksichten habe bestimmen topot- Der Wortführer der Konservativen in der Finanzkom- imsswn erklärte, seine politischen Freunde müßten die Vorschläge der Subwmmissivn abletznen, weil unbedingt aus dem Tabak 70 bis 80 Millionen herausgehvlt werden müßten. Für das Schatzamt gab Ministerialdirektor Kühn eine gleiche Erklärung ab; 200 bis 250 Millionen müßten aus Bier, Branntwein und Labak heraustzommen, dazu seien aber 80 Millionen Tabaksteuer erforr«rlich. Da von der sächsischen Regierimg verlautet hatte, sie stände nicht auf dem Boden des Regierungsentnmrfs, nahm nn Vertreter dieser Regierung ausdrücklich Veranlassung, zu erklären, sie halte nach wie vor die Banderole für die beste Form der Steuer. Der Sprecher der linksliberalen Fraktionsgemeinschast er» üsart rur diese sowohl Banderole als auch Wertsteuer als unan- chmbar. Sie würde nur für eine mäßige Erhöhung der jetzigen ^mer und Zölle zu haben sein, auf der Grundlage des Antrags -r-eber-MomMsen. Sie bestimme weniger die Rücksicht auf die Konsumenten als auf die ftteininbuftrie, die sowohl durch Ban- t7-role als durch Wertsteuer zur Konzenttation gebracht werden wurde. Ein Regierungsvertreter suchte die Einwendungen der beiden •i '-ebner der Linken gegen die Banderole zu widerlegen. Wenn es in anderen Staaten einen Wertzoll bisher nicht gebe, so liege das rcaran, daß eine Anzahl Staaten das Monopol eingeführt hatten -ie Interessenten selbst seien durchaus nicht alle gegen die Ban- kzrale; eine Anzahl von Fabrikanten sei ja auch wegen der Stel- lirngnahme des Tabakvereins aus diesem ausgeschieden. Die Reichspartei steht auf demselben Standpunkt wie die Konservativen. Eines seiner Mitglieder ist freilich abweichender Ansicht, der Tabakmdustrielle Sckmidt-Altenburg. Der Redner Hauptteils der Reichsparlei erklärt die Erhöhung der Tabaks- l Rastung für außerordentlich populär; man solle jetzt ganze Arbeit Machen, um endlich Ruhe in die Industrie zu bringen. ' All die ttolen Prophezeiungen würden sich ebenso wenig bewähren, wie I".i der Zigarettenbanderole. Erhöhung von Gewichtzoll und Gewichttteuer sei unannehmbar, besser sei die Wertsteuer, am beiten die Banderole. 80 Millionen Müssen jedenfalls herans- lommen, sonst sei die ganze Finanzreform gefährdet. Vvm ZentruNi nahm dann Müller-Fulda das Wort, der die Vaterschaft an den Vorschlägen der Subkommission ablehnt. Der Gedanke sei in der Subkommission von Dr. Weber auSgcgangen; faeilid} habe and), er bereits 1896 einen ähnlichen Vorschlag gemacht. Im übrigen äußert sich der Zentrumsredner zur Bande- ucke in gleicher Weise wie die Vertreter der Freisinnigen und Sozialdemokraten. Sie würde den Tod der kleinen Betriebe bedeuten. Banderole bei der dezentralisierten Zigarrenindustrie M ganz etwas anderes als bei der durch und durch zentralisierten ^igarrenindusttie. Die Wertsteuer auch für den inländischen 2abak habe die Subkommission nur deshalb nicht vorgeschlagen, Meil da die Kontrolle zu schwierig sei. _ Ein anderes Zentramsm itglied hat an dem Vorschläge der ^ubWmnnssion auszusetzen, daß dabei die Zigarette auffallend ?8it fortkomme gegenüber dem Rohtabak unb der Zigarre, und dxzu liege, nachdem sich die Zigarrenindustrie unter der Bande- toIc so glänzend entwickelt habe, kein Anlaß vor. Man müsse sest- Mlen, ob ein 30 prozentiger Wertzuschlag die Zigarette angemessen treffe. Ter Regierungsvertreter ist demgegenüber der Ansicht, daß die .rgarettenindustrie gerade Beim1 Wertzoll schlechter wegkomme, als omM Regierungsvvrschlag.' Im übrigen erklärt der Regierungs- dEtreter bte Schwierigkeiten der Kontrolle beim Wertzuschlagszoll zstvar für sehr groß, aber sie ließen sich beseitigen. Dr. Weber, der für die Nationalliberalen das Wort nahm, twes beit Angriff von Müller - Fulda zurück. Er habe nie be- daß er ben Vorschlag einer Fakturen-Wertsteuer zunächst yn‘ Erörterung der Subkommission gestellt habe. Aber der Gang d«r Verhandlungen der Subkommission und die jetzige einmütige Lctellnngnahme der beteiligten Industrie habe ihn zu der liebet-- zeeigung gebracht, daß dieser Weg nicht gangbar sei. Wenn die Huw fachverständigste Handelskammer Bremen, wenn die be- riusene Verttetung der Tabakinteressenten, der Tabakverein, sich ein- inütig gegen den Vorschlag der Subkommission erklärt habe, so mtisse er mit seinen politischen Freunden sich einstweilen auf den c mndpunkt ftelten, daß diese Fakturen-Wertsteuer eine solche Un- ngje m das Gewerbe hineinbringe, daß man nach einem anderen L^otus der Besteuerung suchen müsse. Einstweilen wolle er auch m:bt aus die Banderolensteuer zurückkommen, die ja jetzt nicht Dpt zur Diskussion stehe. Gegenüber der von dem Zentrurns- lü-seordneten geforderten höheren Belastung der Zigarette über den Vorschlag der Kommission hinaus sei zu bedenken, daß die Zweipfenmgzrgarette, die heute größtenteils noch 'Handarbeit sei, bn etner zu starken Belastung nur noch init der Maschine her- zerteilt werden könne. Auf diesem Wege liefen sich die Löhne | auf den vierten Teil zurückdrängen; damit würde man aber nicht lozial handeln, was das Zentrum doch sonst immer für sich in Anspru ch tiebme. Der Antrag der Subkommission bedeute besonders eine Belastung der kleinen Fabrikanten, die bei den höheren Wertzuschlägen nicht wie die großen in der Lage waren, günstige Konjunkturen wahrzunehmen. Wenn es richtig sein sollte, daß in der Kommission sich eine Mehrheit für eine Neubelastung des Tabaks mit 70 bis 80 Millionen nicht finbe, dann wäre cs doch besser, bei gleichem Mehrertrage die Steuer möglichst nach den Wünschen des beteiligten Getverbes einzurichten. Darum sei er gegen den Vorschlag der Subkommissioit und behalte sich vor, einen Antrag auf Erhöhung, der 3ntanbfteuer intb des Zolles ein- zubringen, der den gleichen (5frtrag bringe, in seiner Form aber den Wünschen des Gewerbes entspreche. Abg. Mommsen (Fr. Vg.),, der in der Subkommission gemeinsam mit Dr. Weber die Vorschläge des Tabakvereins zu einem Anträge formuliert hat, kündigte gleichfalls die Wiederrinbringung dieses A.ntrags an. Wenn 70 bis 80 Millionen doch nicht bewilligt werden und man sich mit weniger begnüge, bann sei es doch richtig, das bestehende Steuersystem nicht zu ändern. Schatzsekretär Sydow bemerkte, die Banderole sei die allerbeste Steuer, aber der Vorschlag der Subkommission sei immer-- hin auch annehmbar, weil er in sich entwicklungsfähig sei. Der konservative Berichterstatter wendete sich gegen die Linke. Man verlange von den Konservativen immer, daß sie das täten-, >vas die Regierung wolle, während die anderen Parteien für sich das Recht in Anspruch nähmen, ihre Entschlüsse ohne Rüch'icht auf die Stellung der Regiermtg M fassen. Aüch bei der Tabaksteuer habe es die Regierung nicht an Erklärungen fehlen lassen. Sie habe erklärt, daß die Finanzreform nicht zustande kommen könne, wenn nicht der Tabak 77 Millionen liefere. Man könne den Tabakverein doch nicht als legale Vertretung der Tabakindusttie anerkennen. Wenn sich in der Kommiffion eine Mehrl)eit dafür finden sollte, die 77 Millionen bewilligen wolle, bann würde der ganze Tabakverein Bänderingend ankommen und um die Banderole bitten. Der Kleinbetrieb werde durch jede Art der Besteuerung mehr bedroht als durch die Banderole, weil der erhöhte Zoll sochrt bezahlt werde, ehe nodj 'bie Produktion beginnen könne, während bei der Banderole die Belastung erst anr Ende komme, und die Geldbeschafsirng auf lange Zeit sei ja die schwerste Aufgabe für den kleinen Mann. Beioillige man die 77 Millionen nicht, bann seien wieder Ersatzsteuern nötig, und dann gingen die Klagen von neuem los. ouug. Mädchen mchiÄ« ur einige $of u Aachnur 8u em MpltQlll fiere tüchtige M piDte drei 14-jädr. MdL. rielle z. 15. Mai in Giehec! yrau Herr. Sonneniii. k krau emvjiehll sich im!h mb auv Ausbilic. Mhn>. Ml _ _ SchülzeusNa^ Berlin, 11. Mai. Das Automobiltempo, mit dem das Abgeordnetenhaus am Montag Beim Beginn der dritten Lesung des Etats einschlug, hat nicht lange angehalten: Am Dienstag kam man nur recht langsam voran, und Wenns so weiter geht, wird die dritte Etatslesung das Haus länger in Anspruch nehmen, als man hoffte. Von beiden Ufern des Rheins tönten — beim Domänenetat — am Dienstag bewegliche Klagen der Winzer an das Ohr des Hauses, "“b beim Forstetat markierte Herr Borgnrann von den Sozialdemokraten mit heißem Bemühen,' aber geringem Erfolg den Anwalt der preußischen Förster. Beim Etat der Ansiedelungskommission gabs eine ausgedehnte Debatte über einen konservativen Antrag, der die Heranziehung der Ansiedelungskommission zu der Besitzfestigung in der Ostmark wenigstens überall da verlangte, wo die Danziger Bauernbank imd die Posener Mittelstandskasse ihre Aufgabe nicht glatt lösen können. Ter Antrag ging schließlich an die Budgetkommission. UeBer das Rad- boder Grubenunglück wurde nochmals Beim Bergetat kurz verhandelt; noch immer vermochte der Minister üBer die Ursachen der Katastrophe nichts zu sagen. Man nahm noch den Etat des Innern in Angriff, aber weit kam man damit auch nicht, und nach fast fünfstündiger Sitzung vertagte das Haus die Weiterberatung des Etats auf Mittwoch. Ob man aber am Mittwoch an den Etat überhaupt gelangt, scheint noch recht fraglich. Denn vor ihm stehen bie vom Herrenhaus abgeänderten Besoldungsvorlagen auf der Tagesordnung, und mit denen dürfte man nicht im Handumdrehen fertig werden. „ ravevvereill^- TounerStag VeregjS WH e.s*$ Mittwoch IS. Mail9VS x* Rotationsdruck und Verlag der Lrühlfch« Unwersitäts • Buch- und Sieindruckeret. R. Lange, Gießen. S^el!unti SSkA* "on. i.ilun”?1“"' lt W« ÜP* KM MZ DPMI !SZD ZMZ könne sich die Steuerbehörde Balten: und Hinterziehungen könne man bekämpfen, wenn man der Regierung bas Recht gäbe, den Tabak Zum angegebenen Preise selbst zu übernehmen. In Holland bestehe dieses System bei jeder Wareneinfuhr. Auf einen persönlichen Angriff von sozialdemokratischer Seite erklärte Tr. $3 i em er (srs. Vp.) die Behauptung für falsch, daß er sich in Nordhausen gegen jede Erhöhung der Tabaksteuer ausgesprochen habe. Er habe nur gesagt, er werde jede Tabakvorlage ablehnen, die schwere sozialpolitisck>e Schäden verursache, und Bei dem Anträge Weber-Niommsen setze er solche nicht voraus. Aber cs sei sehr wahrscheinlich, daß die Freisinnigen schließlich gegen jede Tabaksteuer stimmen werden, wenn nicht eine ausreichende Besteuerung des Besitzes erreicht werde. Von sozialdemokrattscher Seite wurde bestritten, daß bet Widerstand gegen die Tabaksteuer nur vom Tabakverein ausgeh.'. Käme es lediglich auf die Mitglieder des Tabakvereins an, bann würden die Tabakarbeiter keinen Finger rühren, aber es gelte das Wohl und Wehe von 200 000 Arbeitern, und da fei kein Kompromiß denkbar. Ein konservatives Komwissionsmitglied kam aüf den Vergleich zwischen direkten und indirekten Steuern zurück. Wollte man die 200 000 reichsten Leute so anfassen, daß ihre Existenz gefährdet würde, dann würden sich diese Leute ein Billett 1. Klasse nehmen und ins Ausland fahren. Deshalb dürfe man bei den Steuergesetzen diese Kreise nicht allzu scharf anfassen. Abg. Molkenbuhr (Soz.» teilte das Ergebnis der letzten Berufszählung für bie Tabakindusttie mit. Danach gab es 191601 Angestellte und Arbeiter, davon 41 Prozent männlich, 59 Prozent weiblich. 10 971 waren selbständig, insgesamt waren also in der Tabakindusttie 202 000 Personen erwerbstätig, unter Hinzurechnung der Angehörigen 358 400 an der Tabakindusttie interessierter Personen. Damit schloß die Generaldebatte, und es wurde zur Abstimmung geschritten. Drei Entwürfe lagen vor: die Banderole der Regierung mit 77 Millionen, der Wertzuschlag der Subkommission mit 36 ltzw. 30 Millionen unb der Antrag Weber-Mommsen mit 401/2 Millionen. Der Antrag Weber-Mommsen wurde mit 21 Stimmen gegen die 7 (Stimmen der Nationalliberalen und Freisinnigen abgelehnt. Der Anttag der Subkommission wurde mit 16 Stimmen des Zentrums, der Konservativen, der Reichspartei und der Wirtschaftlichen Vereinigung angenommen. Heber die Regierungsvorlage wurde nicht abgestimmt. Die Bandervlesteuer ist aber damit noch nicht endgültig erledigt. Die Abstimmung über den Entwurf der Subkommission wurde nämlich nur als eine vorläufige betrachtet, und er soll nunmehr zunächst in seinen Einzelheiten durchberaten werben. Sollte biese Beratung dann kein positives Ergebms haben, so kommt man vielleicht doch noch auf die Banderole zurück. Die Beratung des Enttvurss der Subkommission beginnt in der nächsten Sitzung, Mittwoch vormittag. Stimmungsbild aus dem preutz. Abgesrdnetüchmisi In der Nachmittagssitzung lag der von den Abgg. Weber und Mommsen angekündigte 2lnttag aus der Subkommission vor Er behält das jetzige System der Besteuerung des deutschen und der Verzollung des ausländischen Tabaks nach dem Gewickst bei, bei schonender Berücksichtigung der Ranch-, Kau- und Sckmups- tabakfabrikatton. Als Ertrag dieser Steuer- und Zollerhöhung würden sich etwa 40> - Millionen ergeben. In der Begründung wird Bezug genommen auf die Versammlung des „Deutschen ^.abakverems", in der sich die 700 erschienenen Mitglieder aus ganz Deutschland, etwa die Hälfte der Gesamtmitgliedschaft, ein- sttmmig für diese Vorschläge entschieden haben. Der Anttag ist ausgearbeitet worden unter Beteiligung von Sachverständigen aus diesem Kreise. Von freisinniger Seite wurde in der Nachmittagssitzung betont, bie Rücksicht aus die Notlage des Reiches sei der einzige Grund, der die Freisinnigen bewegen könne, für die Erhöhung der indirekten Steuern überhaupt einzutreten. Dasselbe Araument gelte aber auch für die direkten Steuern,1 unb da versagten die konservativen; denn was sie bisher vorgeschlagen hätten, könne nicht als ausreichende Besteuerung des Besitzes bezeichnet werden. onC1-jA”n-gen hatten niemals anerkannt, daß ein Bettag von cO—80 Millionen aus dem Tabak gewonnen werden könne Viele Leute seien der Meinung, daß mit der Steuererhöhung eine Verschlechterung der Qualität der Rauchsachen eintreten werde <3enn die Regierung die Wertt'teuer akzeptiere, so sei wohl für lie in erster Linie maßgebend, daß ihr die Wertsteuer geeignet et)meine, durch einfache Erhöhung der Sätze später mehr heraus- zipchlagen. Das müsse aber gerade die Liberalen veranlassen, ich gegen eine solche Steuer sehr vorsichtig zu verhalten. Auch der Anttag Weber-Mommsen, der auf die besseren Sorten 50 Prozent mehr Steuern lege, als auf die schlechteren, berücksichtige den Gedanken der Wertsteuer. . ^in Sozialdemottat meinte, nach der heutigen Erklärung des Ministerialdirektors Kühst, daß die Kommis,ion aus dem -vabak unter allen Umständen die 70 Millionen bewilligen müsse, tollte das Parlament der Regierung die Vorlage vor die Füße wersen. Die Konservativen hätten die Abgg. Sielermann und Schmidt-Altenburg aus der Kommission herausboykottiert, weil ie von der Sache etwas verständen. Die Politik des Zentrums werde lediglich durch taktische Momente bestimmt. Auf ben Tabak- Derem sei eine Pression ausgenbt worden, wie sie im politischen Leben unerhört sei. Ministerialdirektor Kühn: Das Wort „unannehmbar" hat die Regierung gegen den Vorschlag der Subkommission nicht ausgesprochen. Die Regierung steht allerdings auf dem Standpunkt, datz die ^abasiteuer einen erl)eblich höheren Ertrag liefern muß, als die Subkommission vorschlägt. Für undurchführbar hat die Regierung früher eine Wertsteuer beim Rohtabak erklärt, weil es ,ich damals nicht wie jetzt tim einen Wert handelte, der durch die rwtttira festgestellt werden soll, sondern um die Einschätzung des Wertes des eingeführten Tabaks an der Grenze selbst Nach dem Vor,chlag der Subkommission wird also die Steuer nicht vom Wert des Tabaks, sondern vom Preise erhoben, den der -LabaffianMer zahlt. Nur wenn es scheint, daß der Preis falsch angegeben ist, wird ein anderes Verfahren eingeschlagen All- ettig wird ja anerkannt, daß der Tabak höher belastet werben muß, und ichließlich wird doch wohl nur eine ganz kleine Anzahl von Abgeordneten im Reichstag gegen die Tabaksteuer stimmen. Der Sprecher der Reichspartei wies die Behmiptung zurück, boB jcine Partei den Mg. Schmidt-Altenburg boykottiert habe. Er stehe m der Fraktion ganz allein und es sei wohl in [einer Partei üblich gewesen, daß man ein solches Mitglied vorschicke, ^as wäre gerade so, wie wenn die Sozialdemottaten in Fragen der Zolle den Schutzzöllner Calwer vorschicken würden. Uebrigens habe Aog. Schmidt-Altenburg in der Unterkommission Gelegenheit gehabt, seine Meinung nach jeder Richtung hin frei zu oer- treten. Von der Regierung sei es vielleicht unklug gewesen, bie Banderole selbst vorzuschlagen: sie hätte anbere Leute auf bLesen klugen Gedanken kommen lassen sollen, bann wäre die Banderole mit Glanz angenommen worden. Es müsse endlich mit der Beunruhigung der Tabakindusttie Schluß gemacht werden, und dazu lei eigentlich nur das System der Banderole geeignet. Die 60 Millionen Deutsche könnten sich nicht von 200 000 Tabak- interepenten vorschreiben lassen, ivie der Tabak besteuert werden oll. Die kleinen wirklich geschädigten Betriebe könne man ja ensichadlgen. Abg. Müller-Fulda bemerkte, das Zentrum habe sich immer gegen die Banderole und gegen den Antrag Weber- JJcommien ausgesprochen. Es habe sich schon vor 15 Jahren bereit erklärt, neue Mittel aus der Tabakbesteuerung zu bewilligen, wenn man au; den Wertsteuervorschlag zurückkomme. Dieser Vor- IMlag liege jetzt vor. Eine Steigerung der Sätze der Wertsteuer ei wohl zunächst nicht zu erwarten, aber sie würde ganz natürlich >ein, wenn der Wert der eingesührten Tabake selbst sehr erheblich < fein würde. Der Wert sei durch die Faktur gegeben, daran rmtnnrg des ihnen zu flehen den Raumes nidit bcfd'räntt werden Nötigenfalls haben die Schaffner dafür zu sorgen, baff übcrmäf’.igcd Handgepäck in vorgcschnebener Seife ab- gefertigt wird. •• Lostau 4 weis karten. Jrür den inneren deutschen Verkehr befiehl die (hnrüfitima öer l;o'tausnvifllarien, ine dazu befiinrml und, beim (hnbfanqe vor «.ouientmngen Setierunqrn ;u vermeiden, und auf die mir tri Beginn Der Reiferen besonders aufmrrfiam machen mochten Tie harten dienen als voll«lunger insweis an den Poilfchaltern nnc auch gegenüber dem Lonbeftett- verfonal. Bei der Abtragung von BoUanWeisungen lowie eon -äkrt* und Einschreibsendungen in einen dem bestellenden Boten unbekannten Empfänger, der sich durch Vorlegung einer Lost uSweiSkarie au6roei»rn kann, bedarf es Laber der fonfl vorge chriebenen Bürgschaftsleistung durch den «Ristwirt ober eine andere bekannte Person nickt. Die Poüauswcis'gnen haben eine Phom araphie, eine kurze 'Persoilalveickieibung und tic eigenbändige Unterschrift des Inhabers zu enthalten. Für ihre Ausstellung li« eine Tdjrubgcbühr von 50 Pfg. zu entrechten Anträge auf Ausstellung imd an ein Postamt versSnlich unter Vorlegung i tner unaufgezogenen, nicht zu dunklen Phl,l0'raphie in Visit- idrmol zu richten. Dem Postamt unbekannte Personen haben sich durch eine andere bekannt'- Person ober in sonst zuverlässiger Art auszuweisen. PostauSivciskari'-n sind ein Jahr, vom Tage der Ausstellung ab gerechnet, cültifl Postausweiskarten, waln.nd derentMlNgkeit-dauer im Ausleben deSInhabers solcheAenderungen tintreten, baß die Photographie ober die Personalbeschreibung nicht mehr zutressen, miur.it ,chon vor Ablauf der irn ft erneuert n-erden. Tie in Teutschland auSaestellten Postaiisweiskarten wer den auch im Bdjuwebiete Xeulfd^SöbrocftafriLi, in Oesterreich, Belgien, Tdiicrnnrf, l'ujrnburfl, Norwegen. Bdjroeben und in der Schweiz bet der Aushändigung von P"stfenbungen als voll gültige Ausweisvaprere angesehen. "Auf den Vortrag dcS Dr. med. Fiebig über ,H ult uraufgaben der ärztlichen Mission in den Kolonien', der heute abend um 8 Uhr im großen Hörsaal der Universität gehalten wird, sei hiermit noch einmal hin- gewiesen. Jedermann ist dazu eingeladen. ** Sanitätskolonnen vom Roten Kreuz. Am Sonntag den 10. Mai sindcl in Darmstadt der erste hessische «olonnentag statt Um 12 Uhr mittags findet eine Parade und Aufstellung sämtlicher in Tarmjtadl ein getroffenen Kolonnen auf dem Exerzierplätze statt, daran msl1 oft i v olonne Diese l 'rilitärtranfenwagen, Ueberwinden von Hindernissen mit beladener Krankentrage, Herrichtung eines Teils des Erer • alr Krantensammeistette für Uebernachten, . jubrung des Retlungsdicnstes im trieben. — Tic nachmittags 1 lil)t ilattsindendeil Verhandlungen im Kaisersaal um sasscu folgende Gegenstände: Begrüßung dura. Den Bor- fitzenden oes hessifchcn LandcSvereins Kritik der Bor mlttagsübung burdi Generalarzt Dr. Üdibcmann. Vorlage füi cn Haftpflichtversicherung Iamtlicher Kolonnen. Verschiedenes. ** Babelsberger Stenographen-Verein Die Reihe der Borträge wird m diesem Jahre eröffnet durch einen foidjcn des Lehramtsreferendars Doepfer über da.' Thema „Das Fremdwort iu her deutschen Spradje", dem tu etwa zweimonatlichen Zwischenräumen nntiere 6 Bor- träge über verschiedene The.ucua, zum Teil mit Lichtbildern, folgen. Ter diesmalige Vortrag wird im unteren Saale des EafS Ebel abgehalten. ** Bei der Landes-Versicherungsanstalt Großh. Hessen sind im April l. Is. 285 Rentengefud)e (265 Invaliden und Kranlenreutenantröge, sowie 20 viltere- rentenaulräge eingegangen. Unerledigt wurden iibemom men 38U Renteugefitchc, |o daß «174 Gesuche in Bearbeitung standen Es sanden Erledigung 241 durch Rentendewilli gung (219 Invaliden. 12 Kranken und 10 Altersrenten gefuche-r 39 durch Ablehnung, weil unbegründet (35 Invalidenrenten- und 1 AlterSrentengesuche-, 10 burd) andere Seife — Inrücknahme ufiv. — (7 Invaliden- und 3 Alters rentengesuche', zusammen 290, so daß 384 Ge,ud)c als im erlevigi auf den .'.'tonal Mai übernommen werden muyieii Ferner wurden im Monat April l. Is. 290 Anträge auf Beitragsentaining gestellt, unb zwar 240 infolge pcirat weiblicher Verfidierter (H. , 50 infolge Todes versicherter iPersonen (T). Unerli'btgt wurden in den genannten Mo not übernommen 86 iiuottungoanträge, fo daß zu be arbeiten waren 376 Gesuche. Bewilligt wurden 161 An träge (122 H. und 39 i.i, abgelehnt imirbeu 19 Anträge (13 H., 6 T . Ans andere Art erledigt wurden 2 T.-^r ftattungsanspriichc. Unerledigt blieben 194 ErstaUnngSan träge (169 ,\y, 20 T. und .> tlj, die auf den Monat Mai übernommen lourbei Versiclfcriiiigsaustalt Heiloerfahrenstostcn für ihre Ber sicherten übernimmt, ergibt sich aus nachstehenden Er läute riingen: Ende '.1prU 1909 waren in den nachverzeichneteu Anstalten versicherte Personen nnteegebradü: Ernst Lndimg Heilstätte bei Sandbach 115, Eleonoren Heilstätte bei JÖintcr tasten 67, chottmannfche Heilanstalt in Reia-elSheim 22, Dr Liebes Lungcnl)rilanstall Waldhof-Elgershausen Kuran ft alt von tr. Schmitt in Lindenfels 31, Komb tost ist in Bad-Nauheim 15, Ernst Ludwig wilaiiftalt von r Lossen tu Darmstadt 6, Mlinif von Tr tireüt in Offenbach !, Hiaiik'nlhuijcr, Kliniken und dergleichen Anstalten 13, insgesamt 273. "Die Maul- unb Klauenseuche ist anSge- b rochen in Dam dach (Unter-Elsaß), am v. Mai. " In Amerika gestorbene Hessen. KaSpar Felstng avS i?der-Seibertenrod, 85 Jahre all, zu Somerset, Pa. — Frau Maria Eid mann, geb. Germann, aus Worms, «4 Jahre alt, zu View-Pork. — 'Jlbam Merle aus Tarrn- Habt, 71 Jahre alt, zu New Pork. — Hari 6e ip aus Beer- selben, 62 Jahre alt, zu South Chicago, IU. He tichelhe tm, 10. m. .tllfai-rlich madit fid) im Friidjain der Ban einer Straf c von hier über die Lalm und die Eisenbahnstrecke Gießen-Wetzlar a^s ein brir Mendorf und Tuteichofen deckten früher ihren Holzbedarf tii dem großen strofdorser Iorst oder in den SSaloungcn cm Tli ns berg Iniolge des weiten Transpor.es baden jene nach icneii £rten und naa> dein Bahnhof Gießen wird d.rhe^ augeftrebt. ? Hungen, 10. Mai Ter gestern nachmittag im »aale der „Traube" gehaltene Bori rag über das Elektrizitätswerk in Lißderg war recht zahlreich bv f.tchi. Nachdem Provruzialdtrekror ltzeheimera Ir Brei- derl zur Kenntnis gebracht balle, oan die E.nzeichnunger: ui der zirkulierenden Liste vier und m der Umgegend reckst zahlreich seien, führte Bürgermeister Stapler tauterba. > in längerer Rede den Iuhörern ein klares Bild von dem zu gründenden großen L? r? vor Augen, indem er die großen Vorteile und Annehmlichkeiten des elektrischen Lichts gegen* wendung der elektrischen straft in Landwirtfckwft und werbe als besonders vorteil! ast heroorhod. Don dem Lauterbacher Elektrizitätswerk sei man sehr dcfriedigi und die Stromabnahme sei um das Treifache gestiegen Bei dem Lißberger Serk werde das Licht und die Kraft noch um ca. 20 Proz. billiger als m Lauterbach, so daß das Licht der Istkerzigen Glühlampe sich für die Brenn-Stunde nur auf höchstens 2Pfg und die straft für einen empferdigen Elektro motor pro Stunde auf etwa 16 Pfg stellt Auch entstehen den i^emernden feinerlei Hififo noch ".osten, da die Leitungen bis ans die Hausanschlüsse von der Zentrale aungefährt werden Ter Vortragende erwähnte aud; das Cuellcngcbict bei In Heiden, durch dessen Wasferabgabe an die Stabt Frankfurt die Vrovin; einen Reingewinn erhalle und an dem die Elektrizitälszentrale eine große Stütze findet Ter 26asserstand der Horloff wird burd) diese Wasserabgabe nicht vermindert, da die Quellen des Wasserwerks mit den der Horloff zusließcnden Quellen in keinem Zusammenhänge stehen, nofür genügend Bewetie vorhanden seien. Sei Liß- berg selbst soll eine starke Wasferkrast für das Elektrizitätswerk ausbenutzt werden Durch die ^.mpanlage bei In Heiden will man Elektrizität durch Kampfkraft erzeugen, um wenn nötig die Lißberger Zentrale zu unterstützen Pro vinzialdirektor Tr. Br ei dort dankte dem Mtetmcr für feine Ausführungen und teilte mit, daß den Stromabnehmern die Mefsungsapparate zugcstellt werden, wofür eine ganz geringe Gebühr erhob n ivirb. Leider ist zu koni'ta licrcn, daß viele Landwirte fick) nur zur Lichtabnahme ein gezeichnet haben unb nur ivenige auch von der straft Ge braudi machen mollen. Gerade für die Landwirtschaft ist die elektrische straft zum Betrieve aller möglichen Maschinen besonders vorteilhaft und nutzbringend, weshalb in ihrem eigenen Interesse zu ivünschen wäre, daß sie aud) die straft mehr benützen würde. = Bad Nauheim, 12. Mai. Im neuen KonzerthauS wirb am nächsten Sonntag nachmittag daS erste Künstler- ko nzert fiattfinben. Die Kurkapelle wird unter Leitung von Hans Winderftein konzertieren, wahrend Kammersänger Lndw. Heß aus München Schillings .Glockenlieder" mit Orchester bcglcitung singen wird. Der IDetterfelöcr liirchenstreit.') Wetterse 1 d Auf die burd) Herrn Pfarrer Nebel Laubach in bie oberhessischen Zeitungen ^'brachten Mittei hingen habe ich folgendes zu erwidern: ES ist höchst be bäuerlich, daß die Oeffentlichkeil mit Tingen unterhalten wirb, die in den anhängigen Verfahren vor den Behörden nod) gar nicht abgeschlossen sind: man sollte das doch erst abwarten. Nachdem ich nun aber einmal öffentlich in der geschehenen Art und Weise angegriffen worden bin, muß ich mich wehren und erkläre: 1. Es ist richtig, daß id) erst dann gegen Herrn Pfarrer Scriba meinerseits Anzeige erhoben habe, nachdem derselbe gegen mich Anzeige erhoben hatte und id) mich wehren mußte. Ich betrachte auch die Unter suchung gegen Herrn Pfarrer Scriba nod) keineswegs für endgültig erledigt und bin der Ueberzeugung, daß bie IjefiifdK Lanbeslirche fick;, falls Herr Pfarrer Scriba im Amte bleibt, jo sehr schädigt, oaß das nie uüeber gut zu machen fein wird. Id) wurde das sehr bedauern. 2. Tie Anzweiflung der Tat ad e. daß ich midi des besten Ansehens bci meinen Borgesetzteu erfreue, nt unbe versetzt worden wäre । Versetzung erfolgü einfach wegen der llnfriinmigfeitcn in Wetterfeld; rin Lehrer kann jederzeit versetzt wetdcn. Gegen den Disziplinär befdst'id habe id) Rechtsmittel ungelegt; man warte also den Ausgang gefl. ab Auch meine früheren Vorgesetzten hatten teine Veranlassung, mich un ungünstig zu beurteilen. 3. Mit meinen Mollegen stehe ick) durchaus auf gutem Fuße, von dem einen einzigen abgesehen, der für Herrn Pfarrer Scriba eingeiretcn ist unb fick» mit diesem zu stellen mußte, als id) nad) Weltcrield kam, während er vorher aud) auf gespanntem Fuße mit Herrn Pfarrer Scriba gestanden hat. 4. Taß eine ganze Gemeinde zu mir hält und sich gegen Herrn Pfarrer Serien wendet, ist für niemano. Der die Berhaltnifse kennt, verwunderlich. Wurde idi dock) vor 16 Jahren bereits mündlich von meinem vor gesetzten Schulinspektor vor Herrn Pfarrer Scriba gewarnt unb hat doch sogar bie »rrisfchulinspektion Lauterbach, als Herr Pfarrer Scriba von Nieder moos nach Wetterfeld versetzt wurde, bi. ur< isschul inspektion Sciwtteu ebenjall. gewarnt Ter inrunb der llnflimmißteiten liegt allein in der Person des Herrn Pfarrer Scriba, der and) aiiS '.'ttebermoos seinerzeit m Unfrieden gefdiieden ist. Ter Hessische Pfarrverein täte besser für einen nollcgen, bei das nicht verdient hat, und) nicht einzutreten. Jungst, Lehrer. Tie Nr 107 de- ..Gieß» :er Anzeiger"' ent.,alt einen Artikel von Herrn Piarrer Nebel-Laubach, ber unserseits nicht unwiderlprochen bleiben soll. Nach bicsem Artikel soll es Eingeweihten ein Rätsel sein, w.sholb bi ganze Ge meinde Wetterfelb für xxrrn Lehrer mngst eintritt. Hier folgt die Lösung diefes ntätfcio; verr Lehret Iüngn hat sich in den zivci Jahren feine# Hierseins bie X*iebe und Achtung der weitaus meisten Bürger unseres Lrtes in hohem Grade erworben. Er war ein tüchtiger Lehrer unb hat fiel* um Okmcinbeangelegenbeiten nie g.iümmetr. W shald derselbe dennoch von hier versetzt wird. weS.mlb nur am die Stimme eines einzelnen .' an ne? gehört ivtrd, ba-S dürfte vielen ein Rätsel sein Ein anderes Rätsel wollen wir Herrn Pfarrer Nebel auf geben: .Warum regt sich in Wetterfelb niemand für Herrn Pfarrer Scriba ' Wenn dem Herrn Pfarrer Nebel bie riastige Lösung gelingt, durfte er den Schlüssel zu ber ganzen Angelegenheit gefunden laben! Im Namen vieler Bewornter von Weiterseid: August Haas. Heinrich Sa-um Ludwig Nunch Heinrich Neuß, Gemeinderat Narl Tesch 1. Manin Schneider II. Mu diesen beiden Cunenbuiurn schließen mir eie ö'fent hebe S'-Iusfio» rb. da ?a bt: flanje Äegelcgailxil nur otr,tr. r.cr acrtditl’ä.tii Envkbeidoua kommt. Red d. Netz An». Briefkasten Her Ne^aktion. Laobiccer fir> die Bewohne, re- . u? * < . “.x'btfcta\ tm Anerni'i der Name oeddbte?. :t oster, ck er ic>:i ^mea bie Ler.'bmte'k, von Annochu- 11. v: e inen ;rjiü:i&eie, : nur röniilrtKr Heerfchast zu Haler firne !a . äert smd t no-h Trümmer vorhanden, darunter einer Nenndab - und .weier mächtiger Theater. Meteorologische Beob ichrnnge« der Station Hicüen. io ö ~~ Telefonische Kursberichte 11. 2- 751,7 12.3 6.4 60 X 2 | Bed. Himmel 11. V" 753,6 7L 6.2 HO XE 2 .irrii inimet 12. 714 754,1 । 4 1 5,1 M4 E 2 ! Eouneufchein Höchste Temperatur am 10 bis 11. Mai <= - +■ 13.0 * C. — Niedriaste • , 10. , 11. • 4,6 • C. des Giessener Anzeiger*, mit 47,7. Chinesen .... 99^0 Aktien: Bochum Guss..... 228.20 Buderus E. W.....113.00 Tendenz: fest Elektriz. Ixhmejer . . . 121u»0 Klcktnz. Schneien . . J - •*. M Eschweiler Berrwerk . . tol.ju Gelsenkirchen Bergwerk 1*4*89 Hamburg• Amcrik. takel/ llV-x> Harpcncr Bergwerk. . . l'J6.23 Laurahatte...... Nordd Uoyd.....,,2. 0bersch]es. Eisen-Industri« 06.10 Berliner Handeli^-es. . . 174 - - Darmstadter Bank . • . ldj.3» Deutsche Bank .... -st t Dentech-Asiat. Rink . . 14J.*hi Diskonto-Komraandit . . I*<♦1 v Dresdner Bank ... 1 j2.‘U Krcditektien.....2O1.*4) Baltimore- uud Ohle- Eisenbahn .... 114.50 Gotthordbahn .... — Lombard. Eisenbahn. . . 18.25 Oesterr. Staatsbahn . . . 162.10 Prince • Henri • Eisenbahn . ML- • Berliner Canada E. B..... Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . • Tendenz: fest. Börne, . 180.10 . 132.70 . 243.20 . 03.00 . 162.90 12. Mal. Anfangskur»* Harpener Bergwerk . . Laurahtitte..... Lombarden E. B. . . e . Nordd. Lloyd . , , . . Türken!oae .«•••• 105.00 192.70 146.UU „Ein munterer fidcler Merl.“ München, Bergstr. 17 d. II. Rckgeb., den 19. Ian. «Mein flciner Bubi Karl ivar von Eelnrt nn fc elend und mager, datz ich lehr beforat um ihn ivnr. Auf Vlnuitru i’trinr* ArueS hin eustchlov ich mich endlich, dem Klemen einmal t£< ’ti» Emulsion zu geben nut) versuchte r4 erst mit einem ’l-ro' r-.'Ia'r-- chcu. Ta ich sofort seststellte, bafi daS Kind frei» Mittel gern nubn und e« ihm augenscheinlich gut bekam, lo feiste ich beu iu eine Zeitlang fort unb kann nun heute für die vormglicke '•^ir’nni nicht genui dankbar sein. Vlu« dem blassen, mageren, urstden Kindchen ist ein munterer fideler Kerl <*i in i knien 14 Monaten überall luuläiift und lebhafter und 'i irker ist, all fein 6 Jahre alte- Schwesterchen. ic\i Av-iebeu be p Kindes ist lortgeistst sein gesund, brv .'Irrem ist ausgezeichnet, und die Zähne, auch 5iock^l»nr. stnd /v/t ohne 'Beschwerden gekommen.' «aez.lVet!,' pestnanu. £ Wenn ein vom Arzt verschriedenti, -v 4 einen so schönen, durch den Brief bei Yiutk: t Lt7| verbürgten Erfolg zu erzielen vermag, so dürfen \ l/. lW-_ selbst die vorsichtigsten Eltern vettra:-cn-.voU 5U einem solchen iDuticl greisen. L-er al o seinen Liebling auch rm munteres, rolbad ,c4 Kerlchen werden sehen will, der gebe ihm die ,l* schon seit über .30 Jahren so aut leioii rte la« ocTfatitut Scotts Emulsion. ecoll« ttmuljlon rttrb een en* »«»'chliebUch tn> »el il.1 («tqe r- - r-iflS« Umwir-sn n»:t f :n:rl . y* ■■ ’': • in ■■' ■ • t l < . » Xie %Mntciiimd)l xoar i\au\ tuitiibtrvoU, aW ober ich hab mich i'ixb auch i.iumn cifolki nn i *ot u 2ic nur mal tchlcuiuast an ber i. : ubci Tre u ne eine Stbadncl adernr Miueral ♦nut.. aber .lau» aditc! bauiti ich dir ‘4cid'!d ic ivieder Ivo u-erde. Ich hab keine leit Katarrhe ru i Hcacn. und <*k>n »n ?ant btaurti* ein riaiarrh ia auch inchi au ,u ivciCcn. fett inee lohet nur V i” man nur aber 'ast .. n.i aUfr Eni'chu-deiibeii zurrict. i**wn 3nr fjaiiö.lekiinrnirr -- (frfctimslil. Der Bericht über die letzte Haudeldfainmeriitzun; in der gestrigen 9hiimnct des ,E-ictzfi.er Anzeiger teilt ».ick, cag die Ersatzwahl für den verstocoenen vaiibfUUunuiti • deuten Herrn Kommerzienrat Koch am 1H. Jlai statt st nden soll. Um d:c wenig schöne Agitation m der Presse, wie '< der letztrn HandAskanimerioahl voraugmg, im I-iier<ße uuseiet einheimischen pandelS'iaudo auc-iuschalt.n, fe» von vornherein auf eine Persönlichkeit aufmcifiam gemacht, deren Wahl für unseren Handel und unsere Industrie »/.eich ehrend loare, nämlich auf $"'» Kmn flomtnniifumf Heyligeustaeät Die Errunde, die diesen Boiühla^ veranlassen. Legen besonders darin, daß einmal Herr Hrnligenstuedt be der letzten ~.3ab. von den Kau 5altn, c . nt. ut d.c Ha; v:iandelSkammerbezirk bi3 letzt noch nicht vertreten ist. Etu Wahlberechtigter. Gesundheit Ut d.is höchste (Üiit! Sie bnvahren fich dieselbe, wenn 3ic stündig den cdjlcn ivtljcl« Malzkastec trinken. 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293 683 867 938 63 15001 32032 48 97 215 518 82 [1000] 90 705 [500] 34 ! 500] 863 921 3 3 017 306 493 540 710 11000] 3 4 282 312 19 621 48 750 96 820 4 2 930 69 3 5070 245 76 540 874 36158 73 202 70 336 570 [1000] 72 711 3712, 54 [1000] 6 22t 132 805 [500] 17 61 936 48 55 3 8 141 460 703 39 26 78 US 80 252 7 0 348 65 656 7 7 814 46 40.356 406 [500] 603 759 41183 314 82 15000] 535 179 923 82 42103 266 356 401 528 53 HOOO] 830 85 912 61 72 43'Nn 59 606 SOS 913 54 71 78 4 4185 238 39 622 40 981 45124 77 [500] 201 417 675 46110 59 67 445 »31 729 95 843 4 7 072 76 131 32 361 438 66 818 91 973 48027 212 34 [500] 80 766 94 996 4 9086 161 65 95 344 619 G42 [500] 745 500.33 35 44 116 51.(3000] 62 463 591 92 723 699 961 18 5 1 041 113 69 386 5 2'221 376 603 735 S69 923 45 53 415 513 037 716 39 5 4009 165 [500] 367 715 47 978 19 55050 63 164 76 267 427 517 93 704 35 861 56183 213 «0 307 32 446 [500] 56 543 732 [1000] 9S1 57062 182 2C4 «6 603 [500] 757 982 5 8143 407 582 |500] 899 773 [500] 59 236 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18 V'V. | Hessische Automobil-Anstalt | W Peter Kronenberg K N Telephon @8© G8ESSEES SQd*Anl&qe 7 SM-Awl&ge 7 g Telephon 886 Dürkopp * Brennabor * Weil * Mars * Triumph * Corona Grosses Lajer sämtlicher Ersatz- und Zubehörteile Eigene Reparaturwerkstätte mit elektrischem Betrieb Fahrrad - und Aatomobil - Verleih - Anstalt = Benzin- und Oel - Station = Auts - Garage Kulante und prompte Bedienung wird zugesichert Näh- und Schreibmaschinen Bestes deutsches Fabrikat wie Gaskocher Gastochertische Spirituskocher SpirituSbiigeleisen in großer Auswahl bei aM/< August Seltersweg 12 Diese Schutzmarke 4. Ziehung 8.El. 220. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 11. Mai nachmittags. ;fcur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden K Nummern in Klammern beigefügt. V. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verbotenJ ( 327 956 1 002 47-1 551 633 45 91 850 2 302 27 7 6 761 -500 832 936 3OSS 96 154 94 201 337 405 57 603 864 911 4018 737 [500] 834 5232 337 461 80 573 [500] 630 75 7 004 6107 249 330 402 91 97 573 622 817 937 7487 627 91 973 8049 1.37 7S 201 64 [500] 469 850 60 [500] 906 [1000] 9348 62 546 88 632 730 68 94 811 55 994 10.39 54 430 551 780 890 [1000] 11089 272 329 463 95 517 68 763 73 955 1 2004 1 59 [ 500] 205 16 52 78 354 «95 930 13165 326 413 74 95 563 602 770 99 862 92 986 11000] 14062 73 404 34 633 69 765 812 997 15055 62 31« 254 341 493 751 [15000] 16093 134 507 31 672 704 919 79 1 7072 139 731 60 811 18361 [1000] 464 573 607 49 85 [500 ] 900 1 9102 251 316 404 [500] 68 512 697 738 825 93 20148 [3000] 246 567 733 922 21020 1G8 32.3 67 567 [500] 714 22070 274 Sl [1000] 484 623 73 992 23203 452 692 [3000] 880 2 4016 518 22 76 639 58 [1000] 93 705 2 5016 424 69 520 61 684 718 60 863 2 6388 465 585 27021 266 358 [500] 483 8 43 2 8011 236 91 464 933 52 29030 119 24 81 259 752 [500] 924 31286 417 71a [3000] 21 [500] 69 3 2042 129 43 2S0 •746 33132 053 772 800 949 34051 345 453 87 548 607 826 [500] 35129 362 854 3 6197 3.33 524 710 3 7017 144 235 44 81 438 610 766 864 901 38011 87 352 85 635 700 845 72 [500] 39116 212 79 93 368 40029 36 213 70 330 63 [1000] 640 925 4 1 086 284 606 721 819 42168 240 (lOOO| 453 509 [1000 ] 33 636 796 693 947 4 3 077 232 .463 [1000] 712 26 44139 362 487 525 863 45138 4 7 [500] 37 537 56 716 27 63 46037 4V7 542 65 8.95 47333 408 505 710 21 813 23 905 47 71 48246 [500] 645 734 972 4 9 248 442 66 [500] 839 50078 120 498 530 63.3 791 51106 238 317 415 31 917 94 52183 326 [ 500] 50 451 508 637 53145 ( 300 ) 210 553 739 839 54023 130 41 1 [1000] 571 73 728 [ 3000] 906 55049 58 178 227 54 306 89 97 514 714 4 4 65 801 73 5 6 005 224 81 328 .30 4 6 417 542 893 5 7 035 [1000] 112 [500] 339 489 699 [ 3000] 772 932 53 [500] 58136 47 [500] 478 85 555 [3000] 838 964 [500] 68 59416 54 829 65 [500] 60013 SO 583 678 980 37 6 1 051 53 98 109 307 88 502 30 [1000] 85 649 901 [1000] 62007 145 413 [ 3000 ] 44 621 78 93 719 42 [ 1000] 63085 241 586 64029 1.37 [1000] 296 637 81 701 98 814 57 966 84 97 65194 471 [3000] 668 81 793 852 66210 51 329 428 533 33 71 [1000] 634 723 66 SS 841 67 217 339 68 408 855 85 6 8067 120 [500] 63 216 [500] 512 759 [500] 69041 210 426 659 805 [1000] 70101 760 955 94 7 1 072 129 350 592 [500] 977 [500] 72019 115 50 90 718 839 59 7 8303 458 63 94 596 774 [1000] 98 7 443.3 528 93 662 737 986 7 5163 353 91 750 75 [1000] 901 7 6010 24 1 91 94 312 466 561 [500 ] 773 |3OOo] 7 7 211 49 ( 5001 75 333 485 541 769 77 868 [1000] 928 88 7 8046 100 343 426 883 7 9077 365 88 406 570 674 8 0093 232 528 32 58 632 709 7 3 8 1 089 420 562 88 [1000 ] 600 63 SIS 82098 154 60 297 [500] 341 509 726 8 3058 169 210 574 616 [1000] 48 89 723 93 972 84158 393 406 43 8 2 558 8 5065 252 314 <12 21 589 864 959 86146 637 707 54 87033 375 83 497 560 807 52 [10 000] Ö8053 96 199 277 95 341 435 65 685 [3000] 767 8 9011 53 220 335 36 [3000] 94 785 90131 244 SO 319 [1000] 549 613 772 [300] 947 51 91183 441 557 617 863 9 2070 154 353 75 749 [500] 93018 119 50 [500] 73 296 514 739 937 9 4105 2S1 [500] 330 563 94 604 [ 5001 710 3S2 95055 61 612 [3000] 752 909 [500] 9 6010 45 492 9 7004 31 114 228 61 515 611 84 98111 78 506 7 57 903 21 35 [1000] 54 9 9 173 262 321 845 5 1 58 [500] 931 19O067 [100*01 172 216 37 47 526 101020 [3000] 130 41 60 247 447 [ 3000] 953 1 02015 43 159 66 70 222 40 83 332 419 622 716 903 1 03056 [3000] 198 [1000] 201 62 329 503 12 85 816 976 1 04273 7 4 394 423 839 1 05148 207 36 583 628 1 06 141 229 4 31 73 94 525 773 90 91 912 107003 153 77 78 314 [ 500] 449 680 [8000] 930 108036 83 210 453 737 [1000] 109144 96 312 699 742 928 11O009 [500] ISO [5001 92 255 311 777 828 91 1 11082 [3000] 293 382 571 (500) 741 992 1 12028 86 171 93 517 K> 89 686 770 73 925 1 13050 154 934 73 114225 335 99 515 919 32 1 15 43 322 .30 65 600 808 945 116 136 279 523 26 [ 3000] 815 936 117415 906 118438 725 119016 [3000] 112 252 750 120157 276 351 76 432 91 503 655 1 21158 233 60 520 648 720 857 79 [500] 122625 kS5 281 433 48 886 086 123021 244 372 22 655 721 946 47 124019 123 357 [500] 60 [1000] 492 556 654 710 84 996 1 2 5034 [500] 142 241 430 4G 620 781 956 1 2 6051 62 12.1 200 14 32 411 [500] 39 75 97 651 [500] 92 823 969 1 27037 (1000 ) 242 50 337 457 772 OOS [1000] 71 97 128031 142 213 316 52 547 55 79 711 [5001 92 843 63 1 2925.3 87 659 742 130370 71 439 581 [5001 799 85« 910 131018 22 103 [1000] 61 277 81 322 553 656 831 13 2056 103 S 265 352 72 [10000] 4CO 44 509 65 636 80 [500] 719 27 «28 903 13 3000 148 274 301 75 [500] 450 (30001 f-1 [3000] 562 (1000] 782 841 911 134'i'« 119 44 963 78 135165 76 364 464 98 70? 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