Donnerstag 11. November 1909 159. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 265 Gießener Anzeiger Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Gberheffen RotanonSdruck und Verlag der Brübl'ichen UnwerfitätS» Buch- und Sremdruckerei. R. Lange. Greben. Die „Oiehener ZamilienblStter" werden dem Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das 'xretsblatl für den Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. Die „£an6a>irtfd}aftlid?en Seit- fragen" erscheinen monatlich zwermal. Redaktion, Exveditron und Drrrckerer: Schul- straße 7. Exvedinon und Verlag: eo&L Redaktwwe^ 112. rel.-Adr^AnzergerGreben. gekommen waren, erklärte sie, sie hätte von Imitationen besessen. Ter Vorsitzende hält Widerspräche in ihren Aussagen vor, diese ihrer alten Methode der Verteidigung damit ie emphatisch bittet, man solle sie nicht so der Angeklagten die zieht sich aber nach aus der Affäre, daß guälen. Es werden Die Hebung de8 deutschen Gemüsebaues. Tie Einfuhr von frischen Gemüsen hat in diesem Jahre noch nicht die Höhe erreicht wie nn Jahre 1908. Die überaus reiche Gemüse-Ernte in Deutschland hat die Einfuhr etwas zurückge- brangt, doch ist wahrscheinlich mit Sicherheit zu erwarten, daß mr den Rest des Jahres die Einfuhr von ausländischen Gemüsen beträchtlich zuuehmen wird. Besonders spielt die Einfuhr des Ein Konflikt zwischen dem italienischen Kriegsminister und dem Geucralstabschef? Aus Rom wird geschrieben: Seit einigen Tagen ist in den Zeitungen von einem angeblich «rischen dem Kriegsminister General Spingardi und dem General- ilabschef General Pollio ausgebrochencn Konflikt viel die Rede. Bisher handelte cs sich nur um leise Andeutungen, aus denen richt reckst zu ersehen war, ob die Gerüchte wirklich eine ernstere Grundlage habens Wie aber jetzt von gut unterrichteter Seite 'verlautet, sollen die Ansichten der beiden Generale tatsächlich besonders in zwei Puntten scharf auseinander gehen. Der General- 'tabschef hält einmal im Gegensatz zum Kriegsminister die von der Kammer für die Vervollständigung der Arttllerie votierten Rittet für nicht genügend. General Pollio ist ferner gegen die iweffährrge Dienstzeit im Heere, während General Spingardi Är dieselbe einttitt, ja, obgleich das Gesetz über die zweijährige Dienstzeit von den Kammern noch nicht angenommen worden ist, dieses gewissermaßen schon >im voraus zur Anwendung gebracht rat, indem er im letzten September von dem Jahrgänge 1886 >0—60 000 Mann und ebensoviele vom Jahrgange 1887 mit unbegrenztem Urlaub entließ, da eine eigentliche Verabschiedung geradezu ungesetzlich gewesen wäre. Tic mißlichen Folgen dieser Maßregel sollen sich namentlich bei den letzten Straßenkund- zebungen für Ferrer bemerkbar gemacht haben, da in mehreren näßeren Städten gerade ^duech den Truvpenmangel trotz aus der lftovinz herangezogener Verstärkungen Gewalttätigkeiten des Löbels nicht verhindert werden konnten. In dem einen wie in dem anderen Falle sind für den Standpunkt des Kriegsministers polittschc und finanzielle, für den des Gcneralstabschcfs rein technische .Erwägungen maßgebend. Eine weitere Verschärfung der Gegensätze wird nur zu vermeiden sein, Denn ein Mittelweg gefunden wird, durch den sich die Forderungen des einen mit denen des anderen einigermaßen vereinigen lassen. Stau Steinheil vor d-m Schwurgericht. VI. ( •4 Paris, 9. Nov. In den Verhandlungen handelt es sich zunächst um den Schmuck der Frau Steinheil, der nach ihren ursprünglichen Angaben am Ndordtage von den Tätern geraubt worden sein soll. Als im Laufe der Untersuchung verschiedene Schmuckstücke wieder auftauchten, erfand die Angeklagte immer neue Ausreden. Einmal behauptete sie, daß ihr der ganze Schmuck gestohlen worden ei, dann wieder, es sei ihr nur ein Teil entwendet worden. Nach- )em später einzelne Stücke wieder bei Juwelieren zum Vorschein ihrem Schmuck auch Gemüses im Frühjahr eine außerordentlich große Rolle. Es wäre daher, so schreibt die „Köln. VolkSztg.", endlich an der Zeit, daß man in Deutschland lernt, Gemüse in großen Mengen für die Frühjahrsmonate einzuwintern, damit wenigstens ein Teil des Marktes mit deutschem Gemüse versorgt werden könnte. Gemüsescheunen, wie sic in Holland zum Ueberwintern der verschiedenen Kopfkohlarten dienen, sind in Deutschland noch fast unbekannt. In den ersten neun Monaten dieses Jahres, von Januar bis September, wurden 3 723 977 Doppelzentner Gemüse im Werte von 38 766 000 Mark cingcführt. Von dieser Einfuhr entfallen allein auf die Niederlande 1 663 828 Doppelzentner, die rund 45 Proz. der Gesamteinfuhr ausmachen, während sich die übrigen 55 Proz. auf Frankreich, Belgien, Italien, Spanien, Gibraltar, Malta, Aegtzpien, Oesterreich-Ungarn, Dänemark und Rußland vert ilen. Die Größe von Holland beträgt etwa 3 255 300 ha, wovon ungefähr 72 300 la für Gartenbau benutzt werden, also etwa 2,22 Proz. Aber Dieses Gartenland wird außerordentlich intensiv bewirtschaftet, daher ift es möglich, bei dieser verhältnismäßig kleinen Fläche noch derartig große Mengen auszuführen. Der Gemüsebau ist in Deutschland zurzeit noch nicht aus der Höhe. Die gewaltige Einfuhr holländischer Gemüse müßte doch ein Ansporn sein, auch hier bahnbrechend vorzugchen. Es müßten Musteranftalten geschossen, neue Kulturmethoden und neue Sorten ausprobiert, Heber» Winterungsarten geprüft werden, um schließlich mit dem Auslände wettbewerbsfähig zu bleiben. Den landwirtschaftlichen Organi- sattoncn böte sich eine sehr dankenswerte Aufgabe, wenn sie sich in Zukunst mehr der Förderung und Hebung des heimischen Gemüsebaues annehmen wollten. Ipolitifcbe Tagesschau. Pfarrer Korell im Wahlkreis Gießen Trünberg-Nidda. Im Anschluß an unseren Bericht vom letzten Montag fle6en ivir die folgende Zuschrift aus Nidda wieder, in der sich die Stimmung wiederzuspiegeln scheint, die dort nach Korells Auftreten sich bemerkbar machte. Die Zu tchrift lautet: _ Das allg emcin c Urteil nach Lchluß der Rede war: einen gewandten RÄm^r, der mit Leichtigkeit seinen Stott beherrscht und das rechte Wort dazu sindet, haben wrr noch leiten «hört, besonders sein Sarkasmus findet stets die rechte Stelle, ™ er treffen will. Aber eben dieser Sarkasmus hat wieder manche abgestoßen. Bon Versöhnlichkeit tvar in der Rede nicht viel zu spüren. Heber den Eindruck des Inhalts der Nedc äußerten sich viele, daß diese eigentlich keinen be,onderen Eindruck aus sie habe machen können, weil, was Korell tagte, schon oft von anderen gesagt war, lOth wert, was er flogt und beklagt, auch von anderen reichlich geklagt und beklagt Morden sei. Ob die vorgeschlagenen Maßregeln eine Aendcruug rii den Verlzälttrissen herbciführen könnten, sei abzuwarten. Ein Zuhörer meinte, heute sei ihm klar geworden, daßdie Pfarrer überflüssig seien; denn wenn ein Pfarrer (mögt er es in der Woche immerhin tun-, am ■Sonntag, statt seiner Gemeinde ton der Kanzel zu predigen, an allen möglichen Orten Wahlreden halten, so sei er doch in seiner Gemeinde überflüssig und, meinte ein anderer, die Behörde, die dazu schweige, müsse derselben Meinung sein. Ein dritter fügte hinzu, dann könne man an der 5ircl^ensteuer zu sparen anfangen, wenn es auch ohne Pfarrer gek. Ein letzter hielt dafür, daß es vielleicht gut wäre, wenn Pfarrer Korell den Posten eines Reichskanzlers entnehme unb seine Beisitzer har Posten der Staatssekretäre, dann gebe es Einigkeit und gewiß auch guten Erfolg. Wie lange sie ober aus ihrem Posten aushielten, sei eine andere Frage. Wenn SortH die Lage Bülows, falls er Kanzler geblieben wäre, in feiner Rede mit einem Manne verglich, der mit dem Hinterteil aus einem Reibeiien sitzt und mit den Füßen in einem Ameisenhaufen steckt — so wäre dann Korells Lage vielleicht umgekehrt mit einem Manne zu vergleichen, her mit dem Hinterteil in einem Ameisenhaufen sitzt und mit den Füßen auf einem Recheisen steht. Nur auf eine Probe käme es an. über die Schmuckgeschichte verschiedene Juweliere vernommen, es gelingt aber nicht, Klarheit in die Sache hineinzubringen. Die Verhandlung gewinnt wieder ein lebhafteres Bild, als die Redakteure des „Matin" vernommen werden, die in bet Nacht des 26. November ein mehrstündiges Verhör mit der An geklagten anstellten und sie zu dem Geständnis brachten, daß der Sohn ihrer Köchin Wolf, Alexandre Wolf, bei dem Versuche zu stehlen, die beiden Opfer ermordet habe. Der Zeuge Redakteur Marcel Hut in schildert, in welcher Weise Frau Steinheil die Vorgänge in der Mordnacht dargestellt habe. Er habe ihr geglaubt, daß sie mit ihrer Tochter verwechselt werden könne, wenigstens ihrem Aussehen nach. Auf die direkte Frage, wer denn eigentlich der Mörder sei, habe Frau Steinheil den Namen Alexandre Wolf genannt. Frau Steinheil sei dann sehr aufgeregt geworden und habe erklärt, es sei das beste für sie, wenn sie sich das Leben mehme. Auch habe sie bad Schicksal der Frau Wolf, ihrer „armen Mariette", beklagt. Die Angeklagte gibt zu, zuerst den Namen Alexandre Wolf's als den des Täters genannt zu haben. Tie Journalisten hätten sie gequält, den Täter zu nennen, und da sei ihr der Name Alexandre Wolfs eingefallen, zumal dieser bereits am Morgen von dem vernehmenden Kommissar der Täterschaft beschuldigt worden war. Redakteur La Bruyere betätigt die Angaben Hutins. Frau Steinheil habe einen sehr aufgeregten Eindruck gemacht, das ganze Haus sei in jener Nacht nicht zum Schlafen igetommen. Als er mit seinem Bericht in die Redaktion ankam, bat ihn der Cl-efredakteur, dafür zu sorgen, daß Frau Steinheil sich in Schutzhaft begebe, denn sonst würde sie, wenn der Bericht bekannt würde, in ihrem Hause ihres Leberts nicht mehr sicher sein, die Menge würde das Haus stürmen. Als die beiden Redakteure am Morgen nach dem Geständnis der Frau Steinheil das Haus verließen, beauftragten sie ihren Kollegen Barby, dazvbleiben, damit nicht etwa die alte Frau M«lf aus Rache der Angeklagten ein Leid antue. Frau Stein heil hat Barby gegenüber Befürchtungen geäußert, das; Frau Wols und ihr Sohn sie verderben könnten; namentlich hegte sie Angst, Wolf könne angeben, er sei von ihr zu der Tat gedungen worden. Der Zeuge bekundet weiter, Frau Steinheil habe Gift von ihm verlangt, um ft eiwillig aus dem Leben zu scheiden. Später habe ihr Frau Wolf Tee gebracht und die beiden Frauen seien sich weinend in die Arme gesunken. Bei dieser rührenden Szene soll Frau Wolf gesagt haben, sie werde alles ableugnen, wenn man sie fragen wolle, wenigstens hat dies Frau Steinheil dem Zeugen gegenüber erklärt. Nachdem Frau Steinheil noch eine Unter* rebung mit der Frau Wolf gehabt hatte, äußerte sie ihre Bereit-' Willigkeit, freiwillig ins Gefängnis zu gehen. Ein Ehepaar Chabrier, das mit der Familie Steinheil verwandt ist, bekundet, daß Steinheil seine Frau zärtlich geliebt habe. Ob diese Liebe gegenseitig war, können die Zeugen allerdings nicht sagen. Frau Cbabrier war in der Nacht des 26. November in der Küche bei Frau Wolf. Diese habe einen Revolver in den Händen gehabt und Selbstmordgedanken geäußert. Auch mit Leuchtgas wollte sich die Frau vergiften, weil der Verbäckst ber Täterschaft auf sie und ihren Sohn Alexandre gefallen sei. Darauf wurden die Verhandlungen abgebrochen. * Die heutige Verhandlung läßt sich ziemlich nüchtern an. Jist Einverständnis mit dem Staatsanwalt wird eine Reihe Zeugest entlassen. Tcum erscheint Frau Mariette Wolf als Zeugist im Saale, eine schon etwas gebücktgehendc Frau von 60 Jahren, mit faltigen Gesichtszügen, aber robustem Körperbau. Sie ist scbück.tern und sehr zurückhaltend mit ihren Äußerungen, namentlich soweit sich die Fragen auf das intime Leben ber Familie Steinheil beziehen. Tie Zeugin scheint ziemlich 'kurzsichtig zu zu sein, denn sie läßt verschiedentlich ihre Augen ausdruckslos auf der Angeklagten ruhen, bie ihrerseits den Aussagen der altert Vertrauten mit großer Aufmerksamkeit folgt. Bekanntlich wird vielfach angenommen, daß die alte Frau Wolf mehr Don dem Morde weiß, als sie bisher vor dem Untersuchungsrichter ausgesagt hat. Vorläufig ergeben ihre Bekundungen feine interessanten Tatsachen. Die Zeugin erklärt auf Befragen, daß sie feit 15 Jahren bei ber Familie Steinheil nn Dienste stehe und stets gut behandelt worben sei. Ihr monatliches Gehalt habe 60 Franks betragen. Frau Steinbeil habe ihr in der Wirtschaft ge^rlfen, sodaß ihr ber Dienst nicht schwer fiel. Daß ihre Herrin Liebhaber hatte. Aus Stadt und Land. Gießen, 11. November 1909. " Als Geschworene für die am 6. Dezember be- ' ginnende Schwurgerichlsperiode sind folgende Herren ausgelost worden: Kaufmann Otto Jost in Nidda, Ziegelei- bentzer Friedr. Vogt in Butzbach, Beigeordneter Kasp. Ludw. Hohler in Angenrod, Landwirt Hch. Henn. Bausch in Nieder- . Wöllstadt, Bürgermeister Gg. Knecht in Mittel-Gründau, Landwirt Alb. Knickei in Alt-Wiedermus, Kaufmann Adolf Simon in Schotten, Direktor Karl Scheffzick in Nieder-Obmen, Metzger Karl Christian Pröscher in Schotten, Kaufmann Herm. Aug. Christ in Grünberg, Bürgermeister Karl Reichardt in Rabertshausen, Landwirt Gg. Wilh. Rau in Stammhemi, Molkereibesitzer Wilh. Frey tn Lang-Göns, Landwirt Job. Quirin tn Harheim, Professor Johs. Biermann in Gießen, Hauptlehrer Ludw. Traber in Gießen, Kaufmann Nud. Guter- muth in Großen-Linden, Privatier Otto Alex. HöreS in Echzell, Kaufmann Friedrich Ohlemutz in Gambach, Metzger Beruh. Duchardt I. in Alsfeld, Metzger JohS. Hch. Rühl in Schotten, Oekonom Karl Heil II. in Butzbach, Landwirt Johs. Günther IX. in Meiches, Müller Theodor Stein in Grün- berg, Fabrikant Friedr. Zöller II. in Schlitz, Landwirt Hch. Stichler in Stumpertenrod, Landwirt Hch. Uhl in Eichels- borf, Beigeordneter Franz Karl Schweitzer in Nieder-Mörlen, Müller Hch. Konr. Zimmer in Grünberg, Gemeinderechner Hch. Bar III. in Groß-Karben. ** Fortschrittlicher politischer Bildunas- ü er ein. Man schreibt uns: Da in größeren Versammlungen eine gründliche Einführung in bie Bürger- tunbe und Politik nicht möglich ist, so hat der fortschr.-polit. Bildungsverem einen besonderen Arbeitsabend eingerichtet, an dem im Anschluß an die Lektüre einschlägiger Schriften grundlegende Kenntnisse und Aufklärung auch über elementare Fragen gewonnen werden sollen. Der Beginn ist auf heute abend 8i/2 Uhr im Kaiserhof festgesetzt. Herren und Damen, die teilnehmen wollen, rerben gebeten, sich in dem reservierten Zimmer im oberen Stock einzufinden. — .Freitag, 19. Nov., wird im Hotel Schütz die zweite M o n a t s v e r s a m m l u n g stattfinden, bei der Gäste herzlich williommen sind. Prof. Ur stad t wird über „bie Volksbewegung von 1 848 und ihre Bedeutung für die Gegenwart" sprechen. Im Januar 1910 wird der junge Verein zum erstenmal durch eine Volksversammlung an die Öffentlichkeit treten. Als Redner ist dafür Pfarrer Lic. Traub-Dortmund gewonnen. ** Wasserleitunasarbeiten. Die Arbeiten am neuen Rohrstrange der Gießener Wasserleitung, jenseits des .Hochbehälters an der Grünberger Straße, gehen ihrem Ende entgegen. Das schöne Wetter der letzten 14 Tage hat ihren Fortgang günstig beeinflußt. Tas Ausheben der Rohrschachte erforderte viel Mühe, denn es mußte der felsige Untergrunb auf längere Strecken mit Dynamit gesprengt werden. = Großen-Linden, 10. Nov. Bei ber am 9. b. M. Dorgenommenen Wahl eines Rechners ber Spar- unb Vorschuß-Aklien-Kasse hier wurde Herr Johs. Luh IX an Stelle seines verstorbenen Vaters gewählt. Tie Wahl eines Beigeordneten für den verstorbenen Johs. Luh V. finbet am 18. November statt. x Ehringshausen, 10. Nov. Unfere Gemeinbe- behörde hat sich zur Herstellung einer Wasserleitung entschlossen und dafür -Duellenschürfungsarbeiten im Distrikt „Alte Weiher" ausgeschrieben. X Mücke, 10. Nov. Die benachbarten Eisensteinbergwerke zu Weitershain, Stockhausen unb Jlsborf haben eben tüchtige Förberung. Täglich geht eine ganze Reihe von Waggons ab. Tas ist em Beweis bavon, baß bie Eisenindustrie ihren jüngsten Tiefstand überwunden hat. — In N ieder-Ohm en geriet der dortige Bürgermeister und Mckihlenbesitzer Neeb mit der linken Hand in das Mühlengetriebe. Der Daumen ber linken Hand mürbe ihm hierbei abgerissen. _ _ n. Schlitz x9. Nov. Ter Bau bes stäb tisch en Elektrizitätswerkes geht bank ber günstigen Witterung der letzten Wochen feiner balbigen Vollendung entgegen. , Man hofft, schon Mitte Dezember das Werk in Betrieb scheu ;U können. Froh wird man dann darüber sein, wenn bie : Oellaternen, die doch nur ein kümmerliches Licht spendeten, ; von Den Straßen verschwinden, und elektrische Straßenbeleuchtung an ihre Stelle tritt — Das zu gleicher Zeit , eriwrijtp gräfliche Elektrizitätswerk soll nächste Woche den Betrieb ausnehmen. Zirka 400 elektrische Flammen sorgen für bie Beleuchtung im gräflichen Schlosse, der Hallenburg. § Aus dem Vogelsberg, 10. Otoö. Die Kramche, )ie in diesen Tagen nach dem Süden zogen, sind Boten des 'ommenden Winters gewesen. Er ist ihnen auf dem Fluge gefolgt. 9hm hat endlich auch der Blattabfall ein' gesetzt. So spät bemerkt man selten den Wald in feinem Blättergewand stehen wie Heuer. Das soll nach der Meinung der Alten einen strengen Winter bedeuten. Dem letzt aber ein anderes untrüglicheres Zeichen entgegen, das )as Verhalten der Jniektenwelt abgibt. Ist ein strenger Winter zu erwarten, bann verharzen unb verkleben die Bienen alle Ritzen und Risse ihrer Wohnungen so stark, daß man nicht ohne Mühe bie abschließenden Fensterrahmen herausziehen kann. Die starke Verlsttrzung ist in diesem Herbste nicht bemerkbar. Den späten Wegzug der Kraniche, die man immer wieder fälschlich als „Schneegänse" bezeichnet, sieht man gleichfalls als Vorboten eines gelinden Winters an. \ w. Wetzlar, 10. Nov. Die Arbeiten am Bahu- h o f nehmen einen guten Fortgang. , Während die Unter* führung der Strecke Gießen-Kvln bereits vollendet ist, hofft man, die übrigen Unterführungen bis zum Februar fertig zu stellen. Auch der neue Güterschuppen ist in feinem äußeren Aufbau vollendet. Die Arbeit des Reichstags. Tas Arbeitspensum, welches den Reichstag in rr kommenden Session beschäftigen wird, wird nach der „Franks. Ztg." sich wie folgt gestalten: Gleich am Tage des Zusammentritts werden vorliegen: der deutsch-portugiesische Handelsvertrag, das Reichsbeamtenhaftpflichtgesetz, die neue Strafprozeßordnung und die 'Novelle zum Sttafgesetzbuch. Im Laufe des Dezember kommen hinzu: der Etat, der Entwurf über das deutsch-englische .^andelsprovisorium, ein Nachtragsetat zum Militär- (tat, ein Ütotgesetz über die Hinausschiebung bes Termins bes Inkrafttretens der Wttwen- und Waisenversicherung, eine Novelle zum Talonsteuergesetz. Für die Ntonate Januar und Februar werden bie (Httwürfe über die Reichsversicherungsordnung unb vielleicht auch das Arbeitskammergesetz zur Vorlage gebracht werden, doch stehen Beschlüsse über Art und Zeitpunkt der Einbringung noch au5. Gegenüber den Erörterungen, welche sich an die Einbringung des Nachtragsetats im Bundesrate geknüpft haben, wftd von zuständiger Seite mitgeteilt, daß dieser Etat keinerlei andere Ansätze enthält als diejenigen, über welche in den Reichsfinanzgesetzen Bestimmung getroffen hrorben ist. Sein Einbringen war bereits im Sommer beim Auseinanbergehen des Reichstages zugesagt. Die einzelnen Posten, insbesotrdere die erhöhten Beamtenbesoldungen, die rückständigen Mattikularbeittäge und die Fehlbeträge der letzten Jahre sind der Oeffeittlichkeit seit längerem zahlenmäßig bekannt; namenttich lassen sich auch die ungedeckten Mattikularbeittäge für das Rechnungsjahr 1909 schon aus dem bauptetat dieses Jahres errechnen. Der Nachtragsetat bient so- tiit ausschließlich dem formellen Zwecke, eine etatsmäßige Gc- samtfeststellung jener Beträge herbeizuführen. Heber den Zeitpunkt und die Art der Begebung des im Nachttagsetat zusammen- gefaßten Bedarfs wird, wie bereits vor einiger Zett bemerkt Karde, erst später eine Entschließung getroffen werden. mchung. einte Burkhardsfelden November d. Iß. an 8 u en auf bem Surgetmeiiic jooember 1909. SU Burkhardsfelden. inn. Jen der MW Gemarkung Giebeu links bei hung bringen wir fiiennc 1 'rmeisierei Wen, 'eiter, lchiiig. BOifa 1909 to SÄ1 ür LllndivirtjMlt, öamll >n MbrreimgungSbrilckÜW insbaÄ und Ä'War tu 1 FeldbereiniMgZe^I Wirkunij sSSR In*bul d :C «eiir>6uSbit^ ■nun jo*®* uv mchung. •einbe Ttangeurod für J lt§. an acht Tage Inna 1 insicht der Interessenten oi mber 1909. d erci Stangenrod. f. ^•tereroegti y »ctiuuKnin J Mittweida! Direktor: Protei Hoi|1 Höhere technische Lehnt., ° MuchinS coadertbteilanpu ft; Techniker q Werka>‘l!e jl whrttbnk.WerkjnutL , 8836. Schuij.i 8610 Beende] Programm etc. kostatol L7 ® nnnung liegen nach Dem vaf' Dafen zurück Dav 2d>m bat ns- Franktnrter Börse, HA.Ut C d) i c ii. Don-biüoon-bt» 80-84 47 82 M- . . 38-43 74-80 40 77 nährte älteie.. . . . 32-81 60-65 33 62 chlachtwertes . . . . 41-44 76—82 79 70-78 37 27—32 118.10 Börse. 11. November. AufattfikifM. 70-72 35-36 36 71 201.80 34 -356 8-70 34 69 24 -25 50-52 24 51 153.90 72- 57 73 Vel’cnbgeuHdjt . . 56-58 72—74 57 78 in allen modernen Stoffen und Farben. rilotie Warenhaus 41 87 55 55 in O'oethcS giiter uns Werke, Die Wichtigkeit In einem 59 51 94 bö 77 56 51 29 26 69 65 71 71 1 r . i n w $ i« <71 *. -w 1J j m iu v.) m W r r* /Jim fw| «* ... ... . H :l7 ... 17 '• »' * u-, Xeeetra in hl Oe Grwttr I ti CT « 11» Ml 1 - »■ K 5ü* :m » » n ■ «? :a Ij«1 lies UN) 'M f'i 130.49 201 Jt 19.156 101.2» U7.ee ältere audgeinäiiete . Bullen. HsrpsMr Bergwerk > in rahm te . . . 93 JO 83.90 93-10 83.9 J 92-10 9..9O 9885 97.75 94.^0 Hops aus Teck au'schlägt, so daß er einige Minuten ohne Bo ---- bleibt. Kaum wieder zu sich gekommen, lieht er Grösste Auswahl Billige Preise Tadellose Schnitte gut entwickelte jungercRübe u. Furien Mäßig genährte Hübe und Fölsen . . Kälber. Feinste Mast- (Bollnnlchniaft) und beste 'Eanatälbcv......... Mittlere Mast- und gute eaugfälber . Uletmgcrc eaugtatbec . . . . . . Schafe. Tlafilämmev unö jun irre Masthammel Aeltere Maslhammct und gut genährte Mäßig genährte Hammel und Schate (Märzscha'e)......... Aktien Dettum Ga*< . . -. Baden» E. W. -. - . Tendenz fent. Berliner ItirdUidK 21ad>rid)tvn tlDütigciiiuie viemctnoc. Domterstaq den 11. Nov. abends 8 Uhr, im MarkuVfa B i b c l st u n d e. ^Bilder an» dem feien Ieni.l Piarrcr Schwabe. Färsen, Kühe, vollsteischige auSgeina'tete Färsen höchst. Mcnorulofliirtic ’-öcou.irijtiiiiflcn der ctntioii (Mienen. eigenen Worten. 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H. 10? « • u,- 'n hfr.Ja s: ’tijS ui t 131 L y MjK* 1 ” ■ 111 IM m * M*“1'’ 2ni ui 7Q0 ,7 • s. J“ “ 871,1 69(1,1 :&i ,** w» [3< •1-. J 72.3 * •» u ’ 444 H ' * « r T8°« n * N ut beschädigte, setzte sich schwerer Bestrafung au». Wenn die kriegslustigen Koreaner nun ihre Schwerter miteinander messen wollten, standen sie vor der Wahl, - uh weder gleich bei den ersten Schlägen die eigne Kotstbedeckung zerstört zu wissen oder vorher den Borzellanhut abzunehmen, wobei man wagte, von irgend einem Agenten des Kaisers geieben oder verraten zu werden. Auf keinen Fall tedoch blieb die Strafe aus: so oder fo, auf 50 Stockschläge konnte man lieber rechnen: iede zweite Uebertretung de- Gesetzes zog die Todesstrafe nach nch. Der Porzellanhut erwies sich als stärker als das kriegerische 2cmt)erameni der Koreaner. Zn kurzer Zeit verminderten iid) die Fehden, sie hörten ganz auf und schließlich mürben die Koreaner zu dem friedfertigen Volke, das sie mub heute siich. Der Kaiser aber nannte sein Land fortan „das Land de- stillen Morgens und bei ruhigen Abends". ' Die Ldaliskc des Roghis. Durch die Straßen Melillas sä,reitet jetzt frühmorgens, wenn die Einkäufe auf dem Markt gemacht werden, ein inngeS, hübsches, nach europäischer Art gekleidetes Dienstmädchen, das v-.>n den anbeten Maria genanm wird. Zn ZSahrheit ist ste eine Risiotin und bat bercus eutc ganz romantische Geschickste hinter sich. Als nämlich noch der :Kaati in vollem Glanze in bei Alcazaba von Selnan residierte, da dachte er itatürlich wie jeder rechtschaffene Muselman and) an b|c Einrichtung eines Harems Boten wurden ausgZandt, um diesen Wunsch zu erftifini, und sie fmrden u. a. audi l>ei den Beni. Bu-:)l,aia-Kabvlen etnr reizende fieine Maurm, die sie für ihren o^'bittrr erstanden Fatima, io hieß sie, wußte den als Wüterich verfchrrcnen. Nebensultan mit ihren Liebkosungen bald so zu um- stricken. da»F »r sie zu seiner «Favoritin erkor, wa.» die übrigen KO Frauen beyrtiflicbenDeifc nut nidn geringem Neide erfüllte Unumschränkte verrsä-crin wurde sie aber erst, als sie ihm eines Tage» einen kräftigen Sohn gebar, besten Tauft in Selnan grost- artia gefeiert wurde. Ter Oioghi scheint sie wirklich geliebt zu l-aben Er gab ihr zu Ehren die schönsten freue und beichenUe iic mit reidx-nt Gefänneidi- Aber die Herrlichkeit dauerte nicht lange Allmählich fah fick) bei llranbvUK-rbcr immer mehr ver- vinjelt und schtießlid» m der Burg eingesdrlosfen. Es begann eine Zeit der Entbebrungen. Fatima konnte d.is liuib nicht mehr ordentlich ernähren, und es starb Enolick) wurde bekanntliä der kühne Bandenführer iMwtigt, Seluan zu räumen, und er beschloß, euic letzte Anstrengung zu machen, um sich de» Throne» zu bemächligen, nodei er fo tragisch entn-n sollte. Bor Her löste er seinen .'öaeem auf und trennte sich schweren Serien» auch von Fatima, der er noch eine gräim Oklbiummc cinbanhigtc. Sie bängte sich Staat fisci* 55 Ventile1 T*scbeBtfic] Jycbtüt^ jticheit50 ^heDtflc von Ni releph-249 A« an seinen Bals und er Härte, ihn nicht verlassen tu wallen, auch wenn es noch so große SdiTvierigLeiten tu beste gen gälte. Aber schließlich fpra :, rr ein Machtwort, do rr '.L nicht bavj riiid>Iie<;-n konnte, die Otelirtte eil her; ktzrfabrrn au. '.w/tzen. Mrcrt er ent- gea'namg. So r rsuchte nattr-.c Dar- mit £>ü»e der Tunk.lbeit Melilla zu etTtidm, wurde abr- urruea« »?n vier Sriuten atgffangm, beinat • eridXagen und b ' C’klM und der schmuck- fachen beraubt. BeLußrioS blieb sie lirren. AI- he n:eder zu sich kam, befand sie sich im Hauic nn?A ilmnen arr ®el;gom> iu Melilla, der fick ii.rcr aunabm rrrb ihre zahlreich:.. Kunden verbinden ließ Schon b f.t: fit, tr. e.nem fi±*rcn va ..r gelandet ku fein, eß ihr neuer terr eines Tages verschwand u.nd mi: ihm dir letztem $?»u j:«, fc.c sie ön dem U.'-.mall gerettet vattr. Ta schwr s.e, mit drn 54Lnen Mohaormed« nichts m.chr ;u tun haben zu rollen, lejtt die maurudK Tracht ab uno verdang «ich als T.enstmädch-n, um nicht hunger0 tu sterben, linb so fuiden wir denn, wir btt st. Z. mitteilt, b;: einst a:.gebetete, reich gr'chmückt.- Favrritin. die von Sklao nnm umvjcbatr .stönizin von -diian. al« beid'- ioene Tienrr.n im Haus wlte eines ehrbaren^soani'chrn Artiller eLauv mann- d.e Stuben «chrubbend wieder. Sir tranfil glona munßi! ' Sehr schmeichelhaft. Rei'rnder: „Sic ich ö merke, hat m- n Zimnir: Dvpvc!tur:n. andere Zimmer haben das aber nicht?" — £*otelbicncr: „ja, da- ist nur iür bru mmte (Hafte! Die eine Tur ist von innen aözu verren grrcn E nbruch^die andere von außen, drm.t der ü-ast nicht cur<6gti>t!" Aus dcn Fst.^.-norn 3®;,, do , 3' ,*L He \V 3 Brd. 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S'-huckcrt. - -.veiler Bergwerk . enkirchen Bergwerk - iburg - AinenL Paseu. , pener Bergwerk. rahütte ' 576 871 197215 44 357 76 [lOOO] 87 407 500 12 13 39 [1000] 676 80 [ 500] 725 828 55 913 61 198152 216 334 793 1 99014 [1000] 351 426 32 506 635 [MO] 806 17 20 55 912 ___ 200.94 275 843 201012 112 65 421 292003 47 70 78 [ 500] 105 21 96 409 658 718 983 2 0 3481 796 897 918 204 055 74 218 7 4 375 609 20 723 205369 «6 947 K> 206129 272 318 440 541 98 [500] 766 953 207252 502 92 770 834 41 2081’9 [ 500 ] 45 490 501 [1000] 34 46 612 209107 348 406 92 [500] 579 706 2 1 0071 488 611 705 211126 329 456 532 212067 137 922 2 1 3075 270 87 716 50 2 1 4193 258 339 [500] 422 534 762 215916 86 210107 233 87 383 775 79 848 89 2 1 7034 63 80 185 409 [500] 698 754 856 913 2 1 8075 103 355 78 878 914 43 2 1 9043 106 230 82 514 718 966 68 220186 283 460 67 221070 >500) 115 54 [ 500] 85 [1000] 94 290 3.35 556 761 868 2 2 2:40 76 339 [500] 82 570 660 =1 [500] 915 93 2231=6 257 224014 97 [500] 477 [3000] 66.', 70 S22 976 225383 437 689 (500) 226676 [500] 31 749 115192 (500) 219 479 573 717 89 915 26 66 1 16071 [10001 152 252 426 563 82 «44 967 [3000] 117134 60 42= 516 46 [ 3000 ] 681 9=9 118213 306 367 811 63 1 19 008 16 386 869 [3000] 83 946 87 120019 63 148 547 51 710 28 «50 78 962 =5 121065 [3000] 94 117 [300] 215 321 432 55 500 42 752 812 13 69 964 [5001 12 2010 279 437 666 8*5 123050 280 797 [1000] 893 124067 [500] 192 360 705 14 (lOOO) 12 5041 150 326 1 26’33 624 8.35 [lOOO] 65 972 1 27.374 631 77 746 [1000] 958 1 2817.3 231 433 39 801 65 1 29050 110 41« 24 553 605 [ 500]. 757 73 846 990 229300 [500] 4.37 570 600 19 60 738 23Ou20 [3000] 307 417 [3000] 757 85 835 997 231221 409 flOOO] 583 680 874 84 2 1 2005 139 282 493 13000] (1000) 233182 229 327 44 [ 500 ] 4=3 813 43 2 3 4096 2 neue wasserdichte Wagcridccken auS la. grün, imprägniert. Resten ä 5X4'/, Mtr. mit Lesen, für Rollwagen geeignet, offeriert, das Stuck zu Mk. 40.-, (6175 Ludwig Lazarus Afterweg 53. Telephon 505. 791 851 160085 141 236 313 77 456 511 [1000] 710 [1000] 830 161001 9 28 84 [500] 124 [50(f] 269 88 "1 566 91 7’2 [1000] 39 162017 728 163100 210 99 613 2 7 31 88 735 1 64002 54 105 10 [500] 4 Ziehung 5. Kl. 221. KßL Preuss. Lotterie. Ziehung vom 10. November nacbmiltaßS. Nur die Gewinne Uber 240 Mark »iud den betreffenden Nummern in Klammern beigefUgt. (Ohne GewSbr.) 'Nachdruck verboten.) 2=4 366 502 705 1033 114 35 99 207 316 579 [3000] 08 713 63 7 6 2091 299 35 553 [500] 779 3006 169 316 4’1 516 4057 339 614 87 706 5170 512 693 73.3 89 0006 [1000] 49 147 336 469 551 603 7662 95 97 762 SOlO 136 396 9 127 38 320 431 82 691 [1000] 758 10143 308 4." 6 (3900! 730 809 1 1111 29.3 714 66 12510 643 748 13.359 [1000] 446 783 848 999 14119 51 216 41 94 537 65 15012 238 308 16 442 614 776 10276 355 631 4o 9=6 170S8 250 473 773 1 8026 383 19200 340 [500] 541 [3000] 84 201.52 373 683 756 72 810 21307 57 [ 5000] 402 [10001 4 50 u 2\° 175 IJt 225 Jt 375 Jl 972 2 3 5004 00 306 «7 95 476 7iÖ' 72* 818 [.3000 ] 2361’7 2 2.3 92 887 2 3 7076 209 [5001 74 66« 85 [ 500 ] 866 238.39« 530 74 [5001 668 (30nü) 24 [1000] 61 944 2 3 9556 [500] 754 869 73 240163 431 50 531 713 47 93 241253 711 45 i 500] 30 628 631 1 IÜOOI 47 382 95 456 56 (lOOOl 619 -5 7«6 950 298'61 69 177 81 '.»91 387 664 825 2 9 9169 97 303 527 [500] sichten, iieinoe. ta Ä ™ Schnee. iMirinde. 9e (SiMnfafle). oeniber 1905; 81 649 52 8 6 99 717 1 26160 [500] 463 599 616 52 [ 500] 127031 264 422 697 887 928 [ 30000] 128105 272 322 442 [3000| 645 853 847 82 |1000] 85 2 4 2003 67 120 2’0 312 48 407 21 4b h.ji 792 [500] 9’4 243053 235 331 526 769 83 97 810 [ 300o] 77 89 244'91 424 670 89 839 245-96 360 [500| 484 547 50 863 907 65 85 2 4 02=3 558 628 720 8’5 2 4 7174 300 667 739 45 913 2 4 8207 394 [5000] 431 [3000] 64 926 179033 284 325 81 417 21 40 685 897 914 76 18O031 40 68 213 18 323 544 1 8 1 091 453 530 98 791 910 72 18202« 131 63 322 35 89 584 715 82 891 969 [30001 2 1 0.321 706 841 968 211019 43 212020 345 82 441 542 92 746 2 1 3060 556 58 664 [500] 53 2 1 4057 [1000] 129 208 35 [500 ] 36 97 419 [1000] 215019 198 .3=5 406 540 826 44 210061 75 94 (3000 ) 803 2 1 7036 159 599 708 50 949 2 1 8044 "I0CO] 7:7 [500] 36 286151 [500] 56 226 96 371 557 653 727 821 50 51 374 2 8 7034 74 244 303 74 437 57 534 [500] 705 810 2 86123 45 62 258 508 SO [500] 89 960 [1000] 2893 .3 [1000] 462 504 40 44 66-1 763 849 71 290130 204 97 499 [1000] 788 887 [10001 74 982 231021 [1000] 112 80 538 6P4 790 801 38 52 292,02 36 251 29 3054 71 85 141 347 60 873 980 2 9 4181.96 f500] 708 61 MO 43 295618 710 74 851 86 9*7 [500] 296190 249 >!.’ 753 2 9 7 237 80 371 75 404 796 803 99 549 298274 16G 523 63 696 7’8 [lOOO) 299029 561 [OOOC] 300163 256 493 514 854 30 1 059 441 68 676 932 96 I 302084 237 46 48 396 447 515 [30001 621 23 33 43 901 1 303113 237 303 707 4 93 Id. 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(Nachdruck verboten.) 218 576 932 1395 559 72 793 913 2184 315 52 856 73 945 [5001 3 27 1 489 [ 3000] 506 839 41 <5 230 425 44 757 9«0 [ 500] 5658 156 88 99 5’6 674 820 900 0061 86 •70 399 461 69! 74.3 [1000] TOGO 65 833 997 8205 12 !3 13 6’8 95 [500] 746 879 9008 [lOOO] 404 83 616 Kakao Schokolade empfehle in den besten Qualitäten fcßr preiswert. 1991=9 94 423 73 510 2 00122 771 814 45 [3£KK)] 62 986 2 0 1 289 343 432 514 655 765 866 [1060] 95 9=0 82 202021 249 679 724 20 3090 460 951 20 4209 419 548 84 742 2 0 5 269 360 (500) 415 547 614 49 889 901 206201 91 [1000] 431 [500] 89 93 756 (Mio) 20 7012 200 87 864 2 0 8049 94 239 719 24 9’2 33 2 0 9119 20 (1000) 379 [3000] 453 60 66 [1000] [1000] 96 170010 [500] 49 204 15 625 769 841 907 75 171165 524 47 874 91 17 2311 32 96 [500] 415 [3000 ] 721 824 [500] 170096 140 250 ( 500 ) 308 75 618 1 74039 91 132 36 433 58* 638 730 832 70 175143 71 224 33 426 541 861 88 944 1 70032 66 [3000] 395 626 947 60 177112 279 450 604 14 32 62 [3000] 700 9 813 78 901 17 8067 468 589 (1000) 859 vember. 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