von Köln. Volksztg. Die ultramontane hat den Artikel selbst aui Enalind stammt, und man in den Kreisen der Verbraucher lediglich die Art des Gcbäckö damit bezeichnen **’ ' ‘ " trabe englische Redaktion, Expedition und Druckerei: ®cbufc straße 7. Expedition und Vertag: fcSä? 6L $Ret>aftion:es@112. Tel.-AdraAnzeigerGießen. n. öur Entdeckung der Nordpols. Die Entdeckung des Nordpols bnr.-.j Co o t und Peary, die selbst dann, wenn sie auf Wahrheit beruhen sollte, nur sportliches Interesse hat, zeitigt weitere Folgen. Besonders in Amerika tobt der Kumps mit großer Heftigkeit. Die nationale geographische Gesellschaft in Washington beschloß, den Vorsitzenden der nationalen Akademie der Wissenschaften, Dr. Ira Remsen, auszu,ordern, eine Kommission zu ernennen, die mit der Untersuchung der von Dr. Look unb Peary gemachten Beobachtungeil betraut werde. Die „Evening Post" verlangt in einem scharfen Leitartikel, Cool solle, bevor er seine Vorlesungstour fortsetzt oder die ihm von den hiesigen Stadtverordneten geborene Ehrung annimmt, Beweise für seine Behauptungen betreffe der Erweichung des Nordpols ansarbeiten, respektive vorlegen. Cook erklärte in den letzten Tagen, es werde etwa drei Monate währen, bevor er sein Marerial nach Kopenhagen senden könne. Tas Blatt verlangt besonders, Cook solle darlegen, wie er in der Nähe des' Nordpols so genaue Längende st immungen, wie er sie veröffentlicht Ijat, machen konnte. laute Festtrubel dal-imvogt. In kleinen, halvdunclen Theatern produzieren sich armenische Tänzerinnen oder recht gute Komiker bei den schrillen Tönen einer Blechmusik, Schattempiclc au, leucq- tenden Transparenten erfreuen sich der besonderen Ausmerlscmtteit der vielen türkischen Kinder, die- unbekümmert noch mitternachts zwischen den Buden umherwandern; in einer versteckten Ecke führen kurdische Hamale bei mißtönerrdem Flötcnspn'l ihre heimatlichen Tanze aus. Ucber alles ober hat die weisse, ernste Herbft- nacht ihre fahlen Schleier gebreitet Durch die schmalen Fenster der ehrwürdigen Sophienmoschee bricht Helles Siebt. Tausende von Lämpchen, zu Kränzen vereinigt, hangen über der Schar der Gläubigen, die in langen Reihen murmelnd und versunken betend am Boden knien und liegen. Es ist die Stunde des Terawihgebetcs. Die glitzernde Wand- mosaik von Limtern Marmor und Porphyr aus leuchtendem Goldgrund wird vom ungewissen Schein flackernder Glaslämpchen ge- Ivenstig umilint Durch den weiten gewaltigen Raum kreischt die tre- moliernl e Stimme des Äu.zziu und brünstige Gebete schwingen sich aus durch die meiste 'Nacht de§ heiligen Ramasan. Den Höhepunkt des Fastenmonats bildec der fünfzehnte Tag des Ramasan. Einem alten Brauä-e folgend begibt sich an diesem Tage cwr Sultan mit grobem Gefolge in oas alte Stambulcr Serail von Topiäpu, um den im Bagdadtios ausgestellten Mantel des Propheten zu küssen. Tiefe althergebrachte Zeremonie (Hirkai- Scherif) ist die beoeutsamste religiöse Handlung, die der Sultan in feiner Eigenschaft als Kalif aller Moslemin int Jahre vor- nimmt. Wer das Glück hat, der Zeremonie beüwhnen zu dürfen — für „Ungläubige" ist es natürlich uerboten — erl-älr als Anden len ein entzückendes seidenes Taschentuch mit eingeftidten Koran- sprüchen, wodurch bann selbst die pwfane Handlung des Sia> Sümenzens während des Ramasans einen heiligen Charakter erhält. in ganz besonderem Maße gesunden hat. So lesen wir in der Prähistorischen Zeitschrift von 1909, S. 92 ff., aus der Feder des hervorragenden Forschers K. Schumacher das ehrenvolle Zeugnis, daß neben den städtischen Sammlungen von Heidelberg und Heilbronn gerade Gießen verhältnismäßig den bedeutendsten Aufschwung im süddeutschen Gebiete genommen hat. K. Schumacher hebt hervor, daß durch den Umzug aus dem alten Rathause in das stilgerecht renovierte „Alle Schloß" die Bedingungen einer schönen Entfaltung und Weiterbildung gegeben sind. Wer noch die früheren primitiven Zustände in den 80er und 90er Jahren gesehen habe, werde sich umsomehr freuen, nunmehr em großes,und wohlgeordnetes Museum anzutreffen, dessen wertvoller Inhalt sich unter der hingebenden Fürsorge Kramers von Tag zu Tag mehre. — In der Tat sind nunmehr fast sämtliche Perioden der obcrhessischen Kullurcutivietelung durch teilweise geradezu vorzügliches Material vertreten. Die neolithische sehen wir in allen ihren Einzelphasen, abgesehen ooni Michelsberger Typus und der Hinkelsteinstufe. Die Bronzezeit zeigt namentlich viele Gräber der Epoche der Rad- nadeln und der Ucnenselder, die Hatlstattperiobe gute Keramik der Gundlmger Stufe, auch einige Proben au5 Spät-Hallstatt. Das echt keltische F r ü lj - L a - T £ n e - Inventar zeigt sich häufiger, während sJ)h 11 e t»L a - T ö n e noch fast völlig fehlt. Dagegen brachten die Gräber am 'Rodberg beim neuen Gießener Friedhof germanisches Spät»La-T&ne. Tie fränkische Zeit lieferte eine stattliche Zahl von Gräbern auf dem .Trieb" bei Gießen. An dieser Stätte, ebenso wie m der .Lindener Mark" (im Süden der Stadt), finden wir noch eine Unzahl von unberührten Gräbern, d>e auf eine ungemein dichte Bevölkerung der Lahligegend schließen lassen. Aufmerksam machen wollen wir auch noch auf die Feststellung deS PalissadenzauneS an dec .Landhege" zwischen Watzenborn und Gröningen. Hier (am Litnes) stieß man iieuerdings bei Gelegenheit dec Anlage der Wasserleitung für Watzenborn auf einen Zaun von Pfählen auS Eichenholz. Tiefe saßen etwa 3 Meter unterhalb der Bodenfläche, luaren je 5 Meter voneinander entfernt, von kegelförmiger Gestalt und hatten eine Länge von 1,20 Meter bei einem Durchmesser von 20 Ztm. an ihrem stärksten Teile. N* ♦ •• Auszeichnung. Sc. Kgl. Hoh. der Groß Herzog dem KreiSbauinspektor des Kreises Büdingen Joh. Funk Charakter als .Baurat" erteilt. ** Lehramtspersonalien. Se. Königl. Hoh. der Die Gießener Samlltenblättei“ werden dem .Anzeiger" viermal roödtenilicb bcigekgl, das „Krclsblatt für öen KrcU Gießen“ zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Kamafan. M. Konstantinopel, Anfang Oktober. Ramasan, der heilige Fastenmonat der Nchhcunuiebaner, ist gekommen. Durch die schweigende Nacht klang dumpf der surrende Ton der Suhurpauke und forderte die Gläubigen auf, Einkehr zu halten und Allah bas Seine zu geben. Dec Tag ist wie sonn ber Arbeit gewidmet; doch bars über Die Lippen des frommen Moslem keine Nahrung kommen, so lange niajt die Sonne Himer dem dunklen Marmaramcere versunken ist. Dann erst gibt ein Schuß der Istarkpnone den hungrigen Moslemin das Zeichen, daß mmi speisen bars und Feste feiern, wie sie nur der Ramasan lenut. Das illuminierte Slambul ist im Nu von lärmeubem Treiben gefüllt, von den schlanken Minaietts blinken Lichtergürtel herab unb über die Nüoichcen zieht sich in gigantischen türkischen Lettern der Spruch: „IusciMah, Ja Haius, La Allah illahi". In den u:i> zahligen kleinen Kaffee- iuib Teehäusern sammelt sich eine bunte Menge festes froher Türken. Gruppen von verschleierten Frauen huschen wie -Silhouetten geheimnisvoll über bie Siraste, von einem Diene! mit trüber, schwelender Laterne gefolgt; sie statten ihren Freur^tnncn ben üblick-cn biamasanbesuch ab und nehmen an der abendlichen Ijtarmahlzeit teil, zu der übrigens auch jeder Un- geladeiie roilirommcn ist. Die breite Ramaianstraßc, die Sck>cl>- fcchebasch! unb ber Bajasid platz in Slamoul find der Äkictelpunn dieser yeckig-welUichv-n Festlichkeiten, yier bieten türkische Zuckerbäcker chre leckeren Süßigkeiten seil, dort werden Limonaden und Zigaretten verkauft, und dort sitzen in breiter Reihe bei Kaffee, Tee und Nargileh behäbige Türkei an fee SMße, Lbex die der Satze *. „Die Position des Zentrums wird er am 21. Oktober nicht erschüttern. Nicht geschwächt, sondern v e r st ä r f t iu irb baS Zentrum aus bem bedcutungsoollen Waykkampf hervorgehen. Dem Liberalismus bleibt dabei nur die Rolle bciicu, der bie Kosten zu tragen hat. Es mag .em, bau die Konier- natioen nicht gleich gut daran iitib, w^e das Zentrum. Wir haben kein sicheres Urteil darüber, wie weit bei ihnen die Aui- klärungsarbeit durchgeführt wurde und erfolgreich war äiicui iseien es auch weniger gut beftelit fein sollte, als wünschenswert •;äl kann doch kaum bc-n-eifett werben, bag oie,eiben uni den einen mit) andern Kammei fitz verstärkt aus oem WalUiamvf hervor- aeben Sie haben vier Mandate zu verteidigen und machen nut guter uni) sehr guter AuSiichl aus Iwgreichen Erfolg dem liberalen Block iicuen und der Sozialdemokcatie eins Itccitig. ZivenelloS iDcrc.it jic das eine oder oas aridere gewinnen, wahrend.sie gute und sehr gute Aussicht haben, ihren bistieeigen Bciitzflaiib zu erhalten Factt: 1. weiterer Rückgang des Liberalismus fichcr. 2. Mehrheit der Rechten höchstwahrsclMnttch." Wir' werden ja sehen, ob diese unerschütterliche Zuversicht sich als berechtigt Herausstellen wird. Jedenfalls hat bas Blatt insofern recht, als es meint, bie flärliie Abteilung, bie am meisten festen Boden unter den Füßen habe, sei schon heute die Sozialdemokratie. Das muß auf bie Politik aller bürgerlichen Gruppen bestimmend einwirlen. Aus SiKdL uuö Lairö. Gießen, 12. Oktober 1909. Neues vom Gießener Museum. Es muß jeöen Bewohner unserer Universitätsstadt mit besonderer Befriedigung erfüllen, zu hören, daß unser Museum inuiier mehr Anerkennung findet und daß die erfolgreiche selbstlose Tätigkeit des Konservators Kramer bie verdiente Beachtung der sachverständigen Kreise ganz neuerdings wieder will, ohne aber großen Mert darauf zu legen, gerade cngl Marken selbst zu erhalten. Wenn die Tatsache in den Strciien Privatleuten schon sehr bedauerlich ist, so muß eS die deutschen Cakes l-erstellcr mit besonderem Bedauern erfüllen, daß sogar bei der „Kaiserlich deutschen Marine", für welche die Teutsck-en so große Lpjer bringen, in der Hauptsache englische Cakes unb Biskuits verzehrt werden. Vielfache Schritte, welche da- gegen unternommen worden lind seitens der beteiligten Kreise, l-aben leider nenncnsnxwtc Ersolge nicht gehabt. Ebenso bedauerlich ist es auch, wenn bcutscl)e .Höfe und prinzlichc Haus- iKÜtungen englisä-en Cakes und Biskuits den Vorzug geben. „Mehr Nackonalbewußtsem.^ Unter dieser Ueberfchnft lesen wir m einem ultramontanen Blatte folgende durchaus dankenswerten Feststellungen unb Aufforderungen: Fast in allen Zweigen des deutschen GroßgewcrbeS kann man ^klagen über Schädigungen begegnen, bie daourch heröeigesiu,.l werden, baß vielfach cmsiänbifa-e Erzeugnisse bezogen unb verbraucht werden, mo vorteilhaster inLändifck-e zum Bezug unb zur Verwendung gekommen wären. Lcidec sind bicic Klagen nieistens auch berechtigt, da durch die Bevorzugung der ausländischen Maren nicht nur ungeheure Mengen Geldes dem brutschen Markt entzogen werden, unb bie Steuer» traft ber Hersteller in Deutschland empfindlich gciajäbigt Wirb, sondern auch ber beutfd)en Bevölkerung Gelegenheit zu Arbeit entzogen wirb. Mit ben ins Ausland wandernden Millionen, die hier in Fnagc kommen, könnte e.bw große Anzahl Arbeiter in Deutschland ständig unb lohnend beiMiägt weiden, wenn anstatt ber ausländischen Erzeugnissc die des Inlands bevorzugt würden. Beispiele dafür werden vorn Stemkohlenmarkt, der Ltahl- 'duftrie, dem Diaschinenbau angeführt. Dann heißt es ' iter: Sehr bebauerlid) erscheint der Bezug österreichischen Zements für das uationcditie aller Temmäler, das Nalional- benkmal bei Leipzig, ba doch sicher bie deutschen Fabriken feglichen Anforderungen litten gerecht werden können. Leider ist Bevorzugung auslänbischec Erzeugnisse auch im Nahe ,i n g s m i 11 c l z w e i g c seftzustellen. AustveiSlich der Statistik hat z. B. der Verbrauch von ertgltschen CakeS unb Bistucks int Lause b-:5 ersten unb ztvetten Viertels dieses Jahres sehr beträchtliche Löhc erreicht. Dies ist besonders aussälllg, da die b e u t f ch e EakeSl-erstellung in ben letzten Jahrzehnten einen erheblichen Aufi'ck)wutig geiionimm hat unb -bis zum äußersten den Wünschen, der beutschcn Verbraucher in bezug auf Geschmack, Verpackung usw. Rechnung trägt. Besonders finden sich englische Eales iuib Biskuits in den Städten Wiesbaden, Bonn, Köln, 'oLdmnn't, Aketz, Straßburg, Kiel, 'Bremen, München unb auch — in Berlin im vanbel. Vielfach bürste der noch so ausgedehnte Verlauf cnglifck>er Erzeugtiilfe darauf zurückzuführen feirv daß bie Verbraucher englisck-en Cakes verlangen, ba ber fangenen auf seinen Geisteszustand hin untersuchen, aber Stapß war gesund. Die Schilberung des Verhörs sindet sich — und es muß dahingestellt bleiben, ob sie authentisch ist — in Nr. 26 des „Russisck?deutschen Volksblattes" vom 19. Mai 1813, bas von Sto&ebue heraus gegeben wurde. Früher durfte darüber nichts gedruckt werben. Danach endete cs folgendermaßen: Nach der Untersuchung durch den Leibarzt Corvisart sagte ber Kaiser: „Sie sind ein Hitzkopf und richten die Ihrigen zu Grunde. Ich ivill Ihnen bas Leben schenken, wenn Sie Ihr Verbrechen bereuen und um Gnade bitten." „Ich will leine Gnade und bereue nichts, als daß mein Vorhaben mißlungen ist." „Diable, ein Verbrechen scheint Ihnen etwas Leichtes!" „Es iit kein Verbrechen, Sie zu töten, eö ist eine Pflicht." „Wessen Bildnis ist es, das man bei Ihnen gesunden hat?" „Das Bild meiner Geliebten." ^äßirb Idc Unterriehmen sic nicht unglücklich machen?" „9tur sein Mißlingen. Sie haßt Sie eben so sehr wie ich." „Würden Sie mir dankbar sein, wenn ich Sie begnadige?" Nein, ich würde Sie dennoch töten versuchen." — Daraufhin wurde Stapß' abgeführt. Tie mitgeteilte Unterredung scheint etwas theatralisch gefärbt, doch ist sicher, daß Stapß mit Energie seinen Vorsatz betonte und daß Napoleon ihn ÄnsangS zu retten versuchte. Weitere Verhöre ergeben nichts Neues, Napoleon aber glaubte, daß Stapß unter fremden Einfluß stehe und sagte zu General Lauer: „Es ist unerhört, daß ein so junger Alensch von seiner Bildung, ein Deutscher, ein Protestant, solch ein Verbrechen hat begehen wollen. Benachrichtigen Sie mich, wie er gestorben ist." Stapß wurde am 16. Oktober erscl/osseu. Seine letzten Worte waren: „Es lebe die Fri'ihcit, es lebe Deutschland, Tod ben Tyrannen!" — Kein Zweifel, daß Der junge Mann ein heldenmütiger, aber auch irregeleiteter Schwärmer war unb daß Napoleon sich nicht ungcotzmutig benahm. Desto jämmerlid/cr war das Verhalten ber Behörden und Zeitgenossen, leiser auch ber deutschen. Nie, trotz viclsack-er Bitten, l)at ber Vater des Hingerichteten eine offizielle Dlitteilimg über das Schicksal seines Sohnes erhalten können. Man verbot ihm und den Seinen, Trauer anzulegen und mied sein Haus und seinen Umgang. Und ständig toar die Furcht, daß auch an ber Familie das geplante Verbreck-en des Sohnes gerügt werbe. — Gin Dorf aus ber Steinzeit in Italien. Aus Rom wird berichtet: Ter Oberinlendant ber archäologischen Ausgrabungen in ben Abruzzen Proi. Innocenzo Tall'Lrso gibt jetzt Nachricht von einer interessanten Entdeckung, die ihm in Der Nahe ber Gemeinde Lama bei Peligni gelungen ist. Es handelt sich um ein Dori aus der Steinzeit. Tie mit größter Sorgfalt emgeleiteten Ausgrabungen haben zu außerordentlich wertvollen Funden geführt; so fanD man allerlei Vasensragmeiile mit kunstvoll aiisgeiühiieii uralten Lrnamenten„Terrakottaplauen, die anscheinenb euunal als Dachziegel verwendet worden sind, und zahlreiche andere Gegenstände und Uebcrrefte, bie teilten Zweifel darüber lassen, baß ui ber fernsten Lecgangenheit au dieser Stätte eine größere Stedelung gelegen. — Ein Attentat auf Napoleon. Napoleon stand auf dem Höhepiuikt feiner Macht. Ge-cabe vor einem Jahrhundert, am 12. Oktober 1809 hielt er in Schönbrunn, dem Sitze ber von ihm nicbergewoiscnen Habsburger eine glänzende Revue ab, imb eine glänzende Suite, darunter nicht wenige deutsche Fürsten, umgab ihn. Da drängte sich plötzlich ein junger, kaum achtzehnjähriger Mensch m feine Nähe und betrug sich so auf» sollend, bciti man, ohne übrigens sich einer argen Tat von ihm zu versehen, ihn verhaftete. Bei dec Visitation sand man_ ein langes, zweischneidiges Messer bei ihm und nun bekam die Sache ein anderes Gesicht. Man verhörte ihn jä>arf, aber er weigerte sich zu antworten. Nur Dem Kaiser selbst wollte er Rede stehen. So besahl dieser, den Verhafteten ihm vorzusühren und nun fanD ein seltsame.' Zwiegespräch statt. Es ergau sich daraus, daß der junge M:uin ber Sohn eines prvtef'tantischcn Pfarrers zu Naumburg war, ^^apß yieß unb Die ttausmannschaft erlernt hatte. Lhne ivetteces gab er zu, daß er Napoleon hatte ermorden wollen. Das Unglück des Vaterlandes hatte ihn zu diesem Entschluß getrieben und vergebens sucht der Kaiser andere Beweggründe ober gar etnM üfer fcgmfe .AMster Ai erstrtzce^. jhx LÄ fek * Tcr Zweikampf und das holländische Offiflerkorps. Ein Aufsehen erregender Vorfall beschäftigt nach einer Dlättermcldung gcQcmuurti.] a.tc militärischen Kreise Hollands. Der Oberst und Regimentskommandeur des hiesigen dritten HuiarcnrcgimentS wurde von seinem in ben Ruhestand getretenen Vorgänger wegen einer im Osfizierkreije gemachten abfälligen Bemerkung, die seiner Osfizierschre empslndlich naherrat, zum Duell gefordert. Der Zweikampf wurde in einem Fechtsaa.e mit Säbeln ausgekämpft unb beide Duellanten wurden verwundet, glückiichLrweise nicht sehr schwer. In Holland sind Duette äußerst ।eiten, ja man erinnert sich überhaupt nicht, daß ein solches in den l-etzten zwanzig ober dreiiflg Jahren im Lande slattgefunden hat. Das Gesetz be,trajk Den Zweikampf zwar nicht so streng wie in England, setzt aber doch immerhin eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten für veioe Duel.anlen jc|t, auch wenn keiner von beiden eine Verletzung bavontrug. Im Falle einer solchen wird das Strafausmaß auf ein Jahr erhöht und die Strafe erhöht sich natürlich weiter, wenn eine lebensgefährliche Verwundung oder gar ber Tod eines der Kämpfenden evfolgt ist. Einen Unterschied zwischen Zivilisten und Militär kennt das hotländtsaie Duellvecbot rächt, und da es sich um die Verletzung des bürgerlichen Strafgesetzbuches handelic, ]o wurden beide Höheren Osft- ziere vor'das gewöhnliche Gericht gestellt. Hier machten Die beiden Angeklagten geltend, daß eme Ehrensache zwischen Offizieren sich nicht so austragen lasse wie zwischen anderen Staatsbürgern. Insbesondere wäre der Obcrjtkom- nianbieccnbc des dritten Husaren.reyimeiits, wie alle als Zeugen vvrgeladenen militärischen Sachverständigen aussagten, zum Verlassen des Ofsizierkorps gezwungen gewesen, wenn er etwa bie Heraussoroeruug seines Gegners unter Hinweis auf das gesetzliche Duellverbot abge.ehnt hätte. Der Richter eriannLc biefe Zwangslage uotllonunen an, verurteilte aber nichtsdestoweniger beioe Angeklagte unter Zubilligung milbernber Umftänac zu fünf Lagen Gefängnis, bie nach seinem Aus!pruck)e nicht in eine Gelostraie verwandelt werden dürfen. Das holländische Ofsizierkorps ist von dieser Sache sehr peinlich berührt, unb man versteht es überhaupt nicht, daß ein Regimentskommandeur, ber etwas tut, was ihm feine Offiziersehre ats absolut unerläßlich vorschreibt, deshalb vor den Zivilstrafrichter gezogen und von ihm, wie der erste beste Delinquent, verurteilt werden kann. Großherz og hat den Oberlehrer an ber Obcrcealschule zu Mainz Dr. Karl Kubel zum Oberlehrer an dem Oster- gymnasium zu Mainz und den Oberlehcec an ber Nealschule unb dem Pcogymnasium zu Alzey Lhclstoph Kobelt zum Oberlehrer an der Oberrcaljchule zu Niamz ernannt. □ Großen-Linden, 11. Ott. Eine Veteranen- feier soll nächsten Sonntag hier ftattfuiben. Um V^IO Uhr findet eine Feier auf dem Friedhof statt, an den Gröoern der verstorbenen Kriegsteilnehmer werden Kränze niedcrgelegt. Um 10 Uhr ist Gottesdienst mit Kirck)euParade. Dabei werben bie Gebe.iltasein sür die Krügsvclcranen entyüllt. Nachmittags ist Umzug burch den Ort unb Nachfeier in der TurnlMe. Ein Leit der Gießener RegimeutslapeUe konzertiert. n. Schlitz, 11. Ott. Unsere prächtige, weithin sichtbare, aus dem höchsten Punkte des alten Städtchens erbaute Stadtkirche wird demnächst elektrisches Licht erhalten. Die Kirchengemeindeveclretung ist Dem Beschluß des Giessen- ao„: Hermann SW* e’freWj? tÄ •S’äi'i nfl8UÖ ist Oktoberl' k»Ccr:T Erhöh» f* W» pre,S ,r iw-1"1 naiM« Adele SgS, w? «19 8 “ Ä lenverein Gabelsber« aerstag den 14. Cfuto abends 9 Uhr: ?' grems-Abend üag den 17.». K Sjfc /etzlar iSchüvensatt rt für die TeilnehMi c »sss (ngeborißen unserer. r'blUen DieDorM politische Lagesscliatt. TaS Zeatrum unb die badischen Landlazswahlen. Die ultramontane »Köln. VolkSztg." bringt m einer Polemik mit einem linksliberalen Blatte über bie Aussichten bei ben bevorstehenden badischen Landtagswahlen folgende Telephon Sft. ü Ranges. 909» abends 8 Uhr -Vorstellung unstkräste. miastit am Barren, Jet 1 Imitator. ollen Bilderserieu, en Zigrrrengeslhajien. umen täglich, ab?/. fc ö Heger. u Albert Rabbrnaiui, rtilw «: zweite Hypolhek geic riftL Angebote uiller (0 n Giehener Anzeiger w. Jhestervereit — Giessen.--- woch abenb 9 Uhr: . * Frose, r ches Eckideirien eiwd Ter Sonl-u) Nr. 28S Zweites Blatt 159. Jahrgang Dienstag 1'7. Oktober 1809 Üitjci jet “-ssä222* General-Anzeiger für Eberheffsn cöottq Kirchenvorstandes, da. die Der evaw jeben versuchten Fall 6 Monate angenommen. l-alten seien. Gersci-tssaal. elbst wenn das Deck eines Schiffes erreichen, nur gering. * Eine Umwälzung in der Tam pfschisfa hr t ftchcub u Erpressungen nid'i nack-gewiejcn sei. getrossen würde, wäre^das SchiN damit keineswegs vernichtet uni> der angerichtete Schaden wurde sehr gering sein, -reine das Strafmaß führt der Staatsanwalt aus, daß die Niedrigkeit Möglichkeit, mit geworfenen Bomben stets das gewollte Ziel zu der Gesinnung des Angeklagten besonders berücksickstigt werben1R—x'~’ — ----*”* müsse. Er habe die Macht der Presse mißbraucht. Sein gemein- gesährliches und ehrloses System habe Dahsel in den letzten anderthalb Jahren insgesamt in fünf Fällen angewcndel, so Fingmaschinc mag haute 500 Psund Explosivstoile mit sich zu führen. Die Quantität, die erforderlich wäre, um ein modernes Ztricgs- , bie p,‘ad:richlcn unter sicherer Befestigung mitgegeben w.ro, wcr- en in Freiheit gesetzt und sollen den ütudweg itod) der bestellt waren. Sicher werden nun die anderen großen englischen Hotels sehr bald schon diesem erfolgreichen Beispiel folgen, und zweifellos wird »ich die Bewegung sehr rasch auf den Kontinent übertragen und von den deutschen Hotelbesitzern ausgenommen iverüen, die kunfrig lieber ihren Angestellten ausreichende Gehacler bezahlen und dafür bic festen Preise für Wohnung und Verpflegung um zehn Pro« zent erhöhen Schon im nächsten Sommer wird Dta l haiqA. auch bei uns reisen können, ohne bei ledern Vlbtrhicb an *• Obcrtellner, Kellner, Stubenmädchen, H.msdienei, X'iftbon, Portier usw. metallische Händedrücke au .-teilen zu müssen. I Wer's nicht glaubt, bezahlt einen Taler . . ♦ T i e Schule der Glückseligkeit Aus Paris wird immer man auch über die beiden Amerikaner deuten mag, welche unschätzbaren Dienste der Polarhund in den arkl.scheu Gegenden dem Menschen leistet. Schon vor einigen Jahren ließ die kanadische Regierung eine große Zahl Eskimohunde in Labrador und Grönland anlau,cn. um sie in dem unwirtlichen Gelände der Goldregion Klondike, wo die Entwicklung des Post- und Eisenbahnwesens hinter der starken Einwanderung iveü zurückgeblieben ist, zu zehn S.ück und mehr vor die zur Poslbefördernng dienenden Schlitten zu spannen. Nachdem sich der Versuch gut bewährt hat, geht man in Rußland daran, die Hunde in anderer Weise als Postschaffner zu verwenden. Zwischen den winzigen £rt- schastcn in Nord- und Qstsibirien, Die im Win.er wegen ocr bedeutenden Entfernungen die Postverbiiidung ost wochenlang entbehren müssen, soll die Hundcpost in der Weise organisiert werden, daß ein mit zwölf oder sechzehn Hunden bekannter Schlitten von einer Station »an) dec nächst gelegenen fährt, die an den ersten Ort gewöhnten Hunde oort zurücklaßt und andere von dort zur Rückfahrt mitnimmt. Tie sonst reichlich ernährten,- vor ihrer Benutzuna aber nur mäßig gefütterten Hunde, denen ein kleines Paket mit jctl der gant infamen Arbeit bev amcrrkanischcn Admirals Mel-1 de . „ . . .. pillc, Mr. I. H. PUAlpttte und George Westtughousc gelungen I Heimatstation m cqiaiuiltQ) turzer tfvijt zurüategen. Berlin, 12. Oktober. Gegen den Perleger der „Wahrheit", Reichstagsabg. Wilhelm B ru h n ist ein Er m i t l c l u n g s v e r s a h r e n im Gange. Ter Staatsanwalt hat die von der Verteidigung gestellten Beweisanträge zur Kenntnis genommen und die Untersuchung angeorbnet. Änderseüs l-at Herr Bruhn gegen die Verteidiger Dahsels Strafantrag wegen Be- lewigung gestellt, um die Unrid'tigEeit der Behauptungen dar- zutmi, die in ihren vom Gericht abgelehnten Beweisanträgen cnt- daß die härteste Strafe am Platz wäre, wenn man nicht die, persönlichen Verhältnisse des D-ahsel in Betracht ziehen müßte, seine große Familie von sechs Kindern und sein früheres ein wandfreies Verhalten. Er beantragt daher gegen Dahsel eine Gesamtstrafe von fünf Jahren GefänqniS und fünf Jahren Ehrverlust und gegen Frau Schuwardt, die als unter seinem Einfluß stehend entspredx'nd milder zu bestrafen sei, ein Jahr drei Monate t'k'fängnid inner Anrechnung der Untersnchungshast bei beiden in Höhe von sechs Monaten. Rnhlanwalt 2r. Wert bau er sucht des Dahsel Taten in einem milderen Lichte erscheinen zu lassen. Tie von ihm be drängten Personen hätten zu schwarz gesehen In feinem Falle habe Dahsel selbst als Erpresser ober als Werkzeug bei einer Erpressung gewirkt. Die Hauptschuld liege vielmehr bei dem Reichstagsabg. Bruhn, dessen „Wahrheit" nunmehr geriditS- nowrisch ein Blatt sei, das mittelst fortgesetzter Bedrohungen Inseratenanfträge erpreßt habe, um über gewisse Tinge im redaktionellen Teil deit Mantel der Liebe zu breiten. Leider habe man verabsäumt, auch bei Herrn Bruhn Haussuchung zu halten und erst wenn dies geschehen wäre, könnte man sagen, daß Herrn Bruhn eine Beteiligung an den hier zur Verhandlung stehenden Erpressungen nicht uaiygewicstn sei. Wenn man die lieber die epochemack^nde Verbe),erung der Tampftucbine, Tahsel wird wegen versuchter Erpressung in drei Fällen! und vollendeter Erpressung in zwei Fällen zu einem Jahr sechs Monaten Gefängnis und drei Jahren Ehrverlust, Frau Schuwardt wegen versuchter Erpressung in zwei Fällen zu acht Monaten Gefängnis verurteilt. Beiden Angeklagten wurden je sechs Monate aus die Untersuchungshaft angeredjnet. Frau Schuwardt wurde aus der Haft entlassen. Auch Tahsel soll enllassen werden, wenn die von seinen Verwandten angebotene Kaution von 20000 Mark hinterlegt wird. — In der Begründung heißt es: Dahsel hat sich zu einem Spezialisten in der Ans schlachtuug von Vorkommnissen aus dem Privatleben verschiedener Personen herausgebildet. Er hat niemals direkt etwas Tür sich verlangt, anderseits hat er aber auch nickst, wie er behauptet, aus edlen Motiven gehandelt. Tie angegrissenen Personen mußten das Gefühl betommen, das; sic in Tahsels Hand seien und daher zahlen müßten. Tamil ist der Tatbestand der Erpressung gegeben. 2ic Schuwardt ist nicht als bloßes Werkzeug in der Hand Tahsels zu betracksten, sondern sie hat eigenmächtig gehandelt, um sich Vermögensvorteile zu verschasfen. Bei der.straf- ab mess un g hat das Gericht die Gemeingesährlichkeit des Treibens der Angellagten erwogen, die die Ehre des Journalistenitandcs schwer schädigten, anderseits bei Tahsel aber auch berücksichtigt, daß er sich in sinanzieller Bedrängnis besand. Für jeden Fall der vollendeten Erpresjnng hat der (Gerichtshof 0 Monate, für SS,Ä’Ä'z™» nrifliiuä vorausgesetzt, nichts mehr in —ege s Yi- '-,c|t,on ocr anftdnDtgcn Leitung iorocit mtttTtdiifbcn, baft er als 3eugc frohen belaufen fick' auf zirka '.'JO 1 - Am s-ohu-ot I oarum bitten sollen, überhaupt nicht anssagcn zu münen. feierten oahier die < sorg Heil Ei icutc das Fe» der Zeugen gegen Tahsel s .en vielfach voreingenommen gewesm, goldenen Hochzeit Ter Grotzb.crzog er reute bas imt> toenn man das Milieu berücksichtige, werde man wohl alb ^iihpfnanr mir fernem ciaentiänuia unieridhriebenen Bild.! gemein zu der Meinung kommen, daß gegen, Tahsel Tünr Monate, enana -iirchenDoritanb heft durch seinen Vor rnden gegen einen anderen aber fünf Jahre Gk-Tangmd iu beantragen ?liÄÄ8s3SÄ>“ ’ t Rechtsanwalt Dr. Pnvve bedauerte ebenfalls, daß das Verfahren nich'l auf Bruhn ausgedehnt worden sei, da auch er der Meinung sei, daß Tai el erst durch seine Verbindung mit Bruhn „Wahrl-eu " durchgehe, so übcrloume nmiit oa-s Ok-fitbl de» Ab- jcheus miD des Ekels vor der 2(.ngtciX Din cd Mannes, der sich schiss zu zerstören, ist wohl kaum geringer. Dazu kommen die neuen, eigens konstruierten Stcilseuergeschütze, die man zur Be schießung von Luftballons und Aeroplanen bereits gebaut hat. „Ich bin völlig überzeugt", io äußerte sich Kommandeur Regenvells, „daß die Schutzmittel, über die ein modernes Schlachtschiff verfugt, völlig ausrclckcn, um sich einstweilen gegen die Flugmascknne au mehren. Trotzdem halte id) es für wahrscheinlich, daß ihre Modelle allgemein nachgeprüft werben müssen, um neue Emwick- liingsmöglichkeiten abzumesscu. Tenn vielleicht wird man später dazu kommen, das Deck der Schisse stärker zu schützen." Wilbur Wright bat in Neuyork crflärt, daß er öiientliche Flüge nicht mehr unternehmen will. Die Brüder wollen fortan ihre ganze Energie der rauimännifdKn Ausnutzung ihrer Erfindung nnbmen und nur noch dann Flüge ausführen, wenn cs sich darum handelt, Ibforctiid) erfonnene Verbesserungen am Apparat praktisch zu erproben. Wilbur Wright ist letzt nach Washington^ gereist, um das dorngc Signalkorps in der Handhabung und Führung der 0lugmaid)inc zu unterrichten, die die amerikanische Regierung für die Armee angekaust hat. eine Bibel überreufttm. bensjahr und erfreuen sich noch einer staunenswerten, a eifrigen und körperlichen Rüstigkeit. Mit besonderem Be- Hagen erzählt der Jubilar, daß er zeitlebens nur 1 MH an --------------- Doktorkosten zu beftreiten gehabt Halle, und datz es um die auf Abwege geraten sei. Wie Herr Bruhn mn Blatt national Aerzte schlecht bestellt wäre, wenn sie überall so schlechte ncnncn kömie, sei geradezu unerfindlich. 2er Verteidiger be« auiWl'cbaft hätten. schäftigt sich dann mit Der Angeklagten SckuMardt und rt’ümtart U 'j)(arburg, 11. Okt. Ter Wiederaufbau deö sich Dahin, daß beide Angeklagten gegen den Erpretzerparagraphen im vorigen Jahre abgebrannten Teiles der sogen. Herren- 2^ Jaffe wandte sich dagegen,Z»ß man die mühle ssladt. Elektrizitätswerk), worüber so viel geiprochen > ^ngeNagte Schuwardt als Erpresserin ansprcche. nicht geglaubt, daß hofft das Gebäude noch vor Winter unter Dach und Fach nc, wenn sie dem Angeklagten Dahsel ihre Hilfe angedeihen la)se, yossl, y,tuuuuc UUUi sich irgend etwas vergebe. Tie Angeklagte habe hochnens aus zu drm^en. Neugierde oder Eitelkeit gehandelt. Sic sei Da-- 25erkzeug anderer --- . ~--ä—g.weien, die wieder von dritten Persönlichkeiten angesttstet worben Die Erpresser-Affäre Vayse!-5u)Uwar0t. I seien. — Es folgen hierauf noch längere Äusemandenctzungen 4. Berlin 11 Okt. I »wischen Staatsanwalt und den Verteidigern, und nachdem noch Am Berliner Landgericht wird feit öftreren Tagen die beiden Angeklagten ihre Unschuld beteuert hatten, zog ,.ch ACfWTT gTcbrrfh'uri' Dahsel und eine Frau Schuwardt! der 6)erichtshof zur Urteilsnndung zurück. pendelt, 'ote brichilldigt finb, gegen eine Reibe von Persönlch»- In später .'cachmittags,tunde oerknndele der Vor„tzende fol- ketten Erpressungen begangen zu haben. Tahsel erbot sich! Sandes nach der Anklage, entweder persönlich oder Durch )eme Mitangeklagte urinu - • • - ---- bat Abdruck von Artikeln, die ungünstiges iibcr einzelne Personen enthielten, und in den von dem anti)emilischen Reid)Stagsadg. I B ru hn herausgegebenen Sensationsblatt „Tie Wahrheit"! ersd-einen soltten, gegen Zahlung größerer Geldsummen zu vcr büiDcrn. Die jetzt schon 4 Tage dauernde ^rhaudlung brachte I die Bestätigung des der 'Jürtüige zugrunde liegenden erpresserischen I Treibens der Angeklagten und gcftaUete sich auch für den Verleger I der „Wahrheit" recht ungünstig. Tas geht nauienllich aus fol- geiider ^Aeloung über neue Bewrisauträgc der Verteidiger hervor: Ncchtsamoalt Dr. Werthauer verlangt die Ladung von zehn neuen Zeugen. Diese Zciigen sollen befunben, daß der Vcr leger uex „Wahrheit", Wilhelm Brulsti, völlig unglaubwüroig »t itnb oaß Bruhn seine Zettung zum Zwecke Der Inserate n erpressu,ig benutzt. Bruhn bringe Artikel oder bringe sic nickst, je nad) der Erteilimg oder Veiiv.-igetting von Jnserateii. Bei den in Betrackst kommenden (Geschäften werde das Organ Bruhns als dmiernde Bedrohung der F-irmenttchaber bcttachlet. Tie geladenen Jcugcii sollen ferner betunoen, Daß Britl-u Angrisie gegen den Sllub Berolüia gegen eine vierteljährliche Rente von 250 Mark uiUrrbriuft hat. Tie bezüglichen "Papiere sollen sich im Besitze des Klubs Berolina befinden. Ter Jnseratenches des Hauses 'Jl. Israel soll bekunden, daß die Firma der „Wahrhett" als die Assärc des Firmeiiinliabers an die Oefsenllichkeit gelangt ivar, wett über den Wert bezahlte Anzeigen ansgab, damit Bruhn den Fall nicht weiter ausschlachte. Als Dann Jlracl Selbstmord beging und die Anzeigen inhibiert Würben, habe Bruhn die un- jlätigsten Artikel gegen den Toten verösfentlidst. — Ter Staats-! anwalt Leise ring beantragt, die Ladung der neuen Zeugen abzulehnen. Es toinme nur önraiif an, was Tahsel und nicht was Bnihn getan habe, auch er Halle im übrigen die „Walwhrit" mit) ich.- Tendenzen für ürnucrflid). — Rechtsanwalt 2t. Werl 1) aucr öcrteioigl twchmals feine Anträge. Ganz Berlin und Deutschland kenne seit Jahren dieses verbrcdierische Instrument, wie es die „Wahrheit" darstclle. Daß die Schande der anderen für 10 Pfennige geschäftlich aus beute Jeder anständige Mensch sei dcuu-riid von diesem Blatte bedrolst. Die geridstlichcn Sad>- vcrsläuoigen würden bestätigen, das; die „Wahrheit" kein Preß- ocgan, sondern eine Privaweranslallnng ihres Verlegers zur Aus- beutung des Unglücks und der Schande von Berlin ist. Ter Verteidiger erklärt, daß es ihm sernliege. Den Beugen Bruhn anzu greifen, er wisse sogar Gutes aus seiner Ansangslansbahn, aber es Iruudele siw Darum, über das ganze Milieu Klarheit zu ver- idürften. Man mad/C der Justiz öfters dcn Vorwurf, daß sie zu sel,r cm Buchstaben hänge. Hier fei Gelegenlieit gegeben, eine freie Beweiswürdigung im weitesten Umjange eintreten zu lassen, yi A. Dr. Puppe schließt iid> den Anträgen Dr. Wertl-aucrs an. 31001^1 weit Leiser ing iviDerspridst Der Behauptung, daß i.icr ein salsdiee auf Der Anklagebank sitz' lieber Den Charakter ist, werden in den Newvorker „Times" interessant? Einzelbeitm veröi'entlicht. Ter große Sfcrtril des neuen TurbtnemvuemS ist die Möglichkeit, Die Turbinenmaschinen unD du Propeller mit t rid'icbenen <^-eichwindigketten laufen lassen xa können, so daß die Tamofturbine künftig für alle Sch narten verwendbar wird und zugleich Straft und Raulnerspamis bringt. Bei Verwendung des neuen Systems würde zum Beispiel bet der „Mauretanü^ ein Propeller fort genommen werden können, was eine et end» gewichtsersvarnis von 650 wns und eine MaschinengcwcchtL- eriparnis von 1500 wns bedeutet. Zugleich könnten bk übrigen Schiffsschrauben durch größere ersetzt und bonrit die ^dmrili®» kett um zwei knoten erhöbt werden. Bei den biöbm^CTi Turbinen- ivftemen wurde die Schraube direkt durch den ^urbinenschaft angetrieben. Das neue System bringt eine liebertragung:^ Es besitzt zwei Schaste, bic durch einen ^rehliNA und cm arotzcres Zahnrad verbunden sind. Ter einc_ Schaft ilt mit Der schraube verbunden, der andere mit ^bet Turbine Bisher mußten die Turbinen nrii der größten Schnellightck gctrieben werden, um größte Kraft zu entwickeln, wobei als nachteilig ins Gewicht fiel, daß die vorwärts treibende Kraft der Schrauben eine be- stimmte Grenze hat, wenn eine gewisse Umbrebunge-’dme 11 ürftit erreicht ist. Sv wurde eint große Menge Tampt bura? bic Turbine vergeudet und Die Kraft kann nicht völlig ansgenutzt werden, do die Steigerung der Schraubenmndrehungen ihren Zweck verfehlen würde. Tas Ziel, dem d.e Technik nochstrebte und das letzt erreicht ist, war die Möglichkeit, _cine rasch lau ende Turbine mit einer langsamer lausenden Schraube zu kombinieren. Bisher scheiterten alle Versuche an der Unmöglichkeit, Die Zahnräder mit der nötigen Genauigkeit einander anzupasien, da eine I Schwankung von einem tausendstel Zentimeter Das ganze Ma- I schinenwerk gesprengt hätte. Die neue Ernndung überwindet diese Schwierigkeit durch eine schwebende Stahluntcrlage, aus Der der Drehling ruht und dre elastisch genug ist, um allen Erschütterungen automatisch zu folgen. Tie durch bic liebertragung verlorene Krast beträgt nur 1 > - Pwoz. Gegen die bioherurtn Turbinen bedeuten die neuen eine Erhöhung der Leistungssäbigkeit von 15 Proz. und zugleich eilte gewaltige Ersparnis an kosten und Raum. Bei einem Schifte von 40 000 wns z. B. würde man in der Maschinen- unb Kesielkonsrruktion rund ad-t Millionen Mark sparen und zugleich für 5000 t m gewinnen. Was für einen gewaltigen Vorteil dies mich für die Kriegsschiffe bedeutet, liegt auf der Hand, denn das gesparte Gewicht und Der gewonnene JLaum würDen für Die Verstärkung Der Armierung frei. * Das Hotel ohne Trinkgelder. Viele Tausende, die in den letzten Woche» von der Ferienreise zuruck- gekehrt sind, haben wieder am eigenen Leide die lästige Fron des Trinkgcldervcrteilcns i» den Hotels itnb Pensionen verspürt, gegen die trotz Rudolf Jhering und trotz aller I Reformbestrebungen aus den Kreisen der Angestellten seihst noch immer so gut wie nichts bei »ns ausgcrichlct worden I ist. Jetzt scheint endlich die Erlösung kommen zu wollen, und sie geht von England and: ui London wurde Ende i September ein neuer Riesengastboi, das „Strand-Hoteh" I eröffnet, dessen Eigenart Dann besteht, daß darin jede Art Trinkgeld abgeschasst ist. Das gesamte Personal ift von der Direktion des Hauses da I — von vornherein mit ausgiebigen festen Gchälrern an- I gestellt und dafür verpflichtet, Trinkgelder weder zu ron Ibern noch anzunehmen. Mit welchem ti Publikum diese heilsame Resorm begrüßt, zeigte bic Tatsache, daß schon vor dem Eröfinungslagc )än:ilid)c Zimmer des Strandhotels auf mehr als zwn Monate hinaus voraus- Potsdam, 12. Okt. Der 29jährige Sckstiftsetzer Max H a ck r a d t ans Potsdam, welcher am 27. August d. I. in Bornim bei Potsdam die verwitwete Frau Theaterdttektor Rudolvhi cr- morbctc, wurde heute vom Potsdamer Schwurgericht wegen Mordes und versuchten Raubes zum Tode verurteilt. Leipzig, 11. Okt. Das Reichsgericht hat das Todes ........ .. .b I 11^Snpellq’ncfit beftäliate Den ^vru^^r(‘ri'■nd,^f,l n?crb‘H- e‘” ncuncgiüvDct 5 „plnlowv! iickuS .md t er Wohrbctt brauwe man keine Sachverilündigeit zu hören, ich < iüjnintan; 'wonaw bei Band ec M oise au °1 5 \ a'I) reu literarisches" Blatt setzt die Au von dem rin nen ü-rcigni» m Eharatt« sei gerichtsnotorisch. 1“ s^ M'vttutteUt wurde Är Lskönia" von Wsttce! Kenntnis: „Die größte Entd^ung d-> Jahrhunderts m nickt Aach 'längerer Pause verkündet der Voriitzendc Landgerickst^ r Persönlichkeiten der Großs'vckulalion durch Tran- P,e Lustschlffahrt und nicht ocr Jlug, un nutzbriugeud und in- bireftor Jaenrsch als Beschluß des Gerichts folgendes: äktionen in Eistrustatticn um süns Millionen Dollars geschädigt lcressani sie and) sein mögen. Die größte Entdeckung des Jahr- 9^n-.m,ttäne bc-s Rcdw>m,walls Dr. W gcicpavigl bQd l)t btc Entdeckung der Glückseligkeit " Sv weiß gciclnU, baut das Gericht unterstellt als wahr, daß das neue „Echo der Glückseligkeit ihre bcncibcnorot-rtcn Leser zu A ugrisseder „Wahr he 11" aus bestimmi? Personen unter- lIlllVLl miormicren. Tas Blatt erbietet sich auch, allen Gluctshungng.n bleiben, wenn von diesen Personen bv-m Blatte Inserateu ! ■— Zum Hiljsbibliothckar an Der Königlichen Biblioihek in öcn sicheren Weg zur Glückseligkeit zu weisen. „Wollen Tu- Ihr aus träge erteilt werben. Ter Genchtsdeictluß spricht ferner Berlin wurde der frühere Pfarrer und Riisilouar Dr. phil. 'Dlof £ebcii verschönen ? 'Sol leit Sie glüalid) sein trotz aller Wider- aus, daß die „Wahrhett" und ihre Leitung in weiten Kreisen Ehristlieb in Marburg ernannt. wärstgketten des Lebens ? Dann gehen Sie ans das Bureau des des Publillcms als eine B e d r o h u n g erachtet wird. ------ --------. ---= Herausgebers, der Ratschläge in allen schwierigen Dingen des Plädoyer de8 Staatsanwalts Leisenag, Arbeiterbewegung. Lebenskampses erteilt." Und nut bitterem Hohn schreibt der der aus das große Aussehen himvics, das die Vcrhastung Der X. Hanau, 11. Ch. In den heute unter dem Vorsitze deL Hcransgebei,,a,leitaust'nd Acrztc mr wrperli^'.^ideu gibt Angeklagten im Januar hervorgerusen habe. Damals habe man I Cbcrbürgcrmeifterd Tr. (tzebeichus flallgcfunDcncn Vergleichs-Ver-1 es in Pans und im Lande gac mehr als 1->U<^ alnr nugcii^ allgemein erwartet, daß der Revolverpresse der Garans gemacht handluugeu zur Schlichtung des zwischen dem Arbcitgcber-Verbaud findet man einen Arzt stir moraludie -ctpen xu'c lang» emr- werben würbe, allein, es sei nur gelungen, zwei Einzelpersoncui I und Der organisierte» Arbeiterschaft der hiesigen E d e l ni e t a 11-1 nmbcjtc ^ude will nun bas „rldw Du .wnhciir auomUcit sie sestzunehmen, die irgend welche Hintermänner nidst gehabt hätten. I I n d n st r i c auSgebrochcnen Konfliktes ift eine Einigung erzielt I will die erkrankttn Getster heilen, das Gclnrii von öfin Jallait Wohl sei im Lause der Verhandlung erwiesen worden, daß die! worden, wodurch der drohende Kamps zwischen beiden Crgani-1 bitterer Eiinncrungen beirctcn unb taujcnD anbeic xmge menr. „Wahrheit' als ein Skandal und Revolverblatt anzuiehen sei. jatwuen abgewcndet ist. Worin das Gegengm gegen die ^.ctden Des irdiichen Jammertales bas aus der Schande und dein Unglück Kapital geschlagen habe. 1-----------jjj,1-- ----- ------ — bciteht, itnrb einstweilen nicht verraten, ober flcwiß wcroen e. inI DcrmiicbtCS. -IC krtahrcn, die der Einladuna ..'N folgen und den «^rage steheuden Erpressungen beteiligt fei, müiie verneint werden. .. .. „ V1 , .’oeraudgeber bciudxtr. Xie oberflächliche ^etturc Der neuen Zei Der AugeNagte Dahsel habe gegen seinen Herrn unb Meister »KrrcgsschtffundFlugmaichinc. Mit begreiflichem rung fchcnkt dem Hei er bereits eine nolb nc Lcbensregel. ..Gehe scharf ,u machen versucht, aber es erscheine festgestellt, baß er Interesse haben die Lsfiziere der tm Newyorker Hafen liegenden zu keinem Advokaten," aber so gut dieser Rai auch ist, emihwibn nicht erst durch Bruhn ans die fdiicfc Ebene gekommen sei 5rricsid>iffc ine kühnen Flugleistungen Wilbur Wrights verfolgt, bleibt er cm mehr negatives Rezept zur Glückieligkeit. Andere Dahsel sei allmählich durch schlechte finanzielle Verhältmsje her der jetzt aud) mit feinem Apparat über bic WricgSschiffc hinweg Ansjvrüchc sind etwas wibcrfprudnvoller. Daß R-icktum nickt untergetommeit unb habe einen ganz neuen Erpressertrick er gekreuzt ist. Der englische Abnural Sir E. Seymour, der Wrights gluckilch macht, wird mehrsack» veriidKtt au? Der letzten eette lunbeu, indem er die ervrcßien Summen ah- angeblidKn Aus impoiantcm Flug beigewohnt hat, hat m interessanten Aeußcrungeu aber fmbet man Ratschläge für Shwitol-sanlagen unb bic Adreuc laacneriab cin.zog In allen ihm zur Last gelegten Fällen lehre Üd) über bic Zukumt der Flngmaschine ausgesprodien mtd über eines Herrn, der jedem verraten wird, ul man ichnell der gleiche Tnck wieder und aud) schon bei der „Freiheit" Ahl- die Gesahr, wie sie im Zriiegssalie sür die Schnse bedeutet, „selbst verdient. V,elleidst ist dies die gepne nc Entdcckmtg, bic wiw- wardts habe der Angeklagte damit operiert, so daß deren Redakleur versländlick können die Aeroplanc Explosivstojsc mit sich fuhren, tiger ist als ine Luftschisfahrt und bic wohl auch btc Grunblagc Werner zweimal ins Gefängnis wandern mußte. In Bezug aus aber die Gefahr für die MTicgsidnife ist nicht sehr groß und die dieser neuesten Blüte der Zcltungslitcratur hübet. xa.i Ctr/ihnnfi Mhi-t >x»r ^tnnfänninntt mtd hrt& hip 'Vn-hrintpif I Nköalidikett. mit aeworsenen Bomben stets bas gewollte Ziel zu | ♦ Hunde als P v st b e a M t c. 2 ic 9kachrichte» über die Nordpolcxpeditioncn von Eook unb Peary zeigen, wie und erst, nachdem sie hierin waschen. Generalvertreter für Süddeutschlar.d Dr. Detmar Wasserzug Frankfurt a. M., Elbestrasse 52 tunde gelegen hat, wie gewöhnlich zu 83”/, werden folgende Massregeln dringend empfohlen: Die Zimmer sind täglich mit Automorswasser aufzuwischen '1 Esslöffel auf 1 Eimer Wasser) und mehrmals täglich mit derselben Lösung zu besprengen. . „ , , . .. , In die Aborte, Stechbccken, Nachtgeschirre, Spucknapfe ist täglich neues Automorswasser zu giessen (1G0 gr auf 10 Liter Wasser). Di? «rebrauebte Krankenwäsche ist sofort in Automorswasser zu werfen Automors. das geruchlose und giftfreie Desinfektionsmittel, welches eine fünffach starke Wirkung, wie z. B. Karbolsäure bat, erhalten bie in den Apotheken und Drogerien. - Grösste und bedeutendste Spezial-Fabrik für Gas- Badeöfen. — Verkauf nur durch die Installations- geschäfte — Kataloge kostenlos und portofrei. Handel Markt der ick 12. Eft. Butter pr. PW. 1.20— 1 St. 0 Pfg. Gnteneler 9-10 Big. 00—00 Pjg., Tauben 1c. Wiesbaden, 117.00 99.40 I’rincc - Henri - Eisenbahn itfommcvn t) 160.90 Türk .vse , Tendenz: behauptet, (- (- ) fiSodewra^enhaus Carl Nowack I°ße 3® j„ beni «« 1 , bk 6,1 n (4" 4) (+ 4) (+ (— (— (- (- 253.00 119.75 93 90 63.80 93.90 83.80 93.20 2) 1) ) 1) ) ) ) ) i'ctfjbrol 2 Mg. 62 Psg. cbivntAbrot 2 lüg. 54 Pig. Börse, 1- . . 18o.70 . . 138.30 . . 248.70 . . 85.70 Privaten. (vtcijcu, mailte lopete 99-10 98.60 94.70 in reinwoll. Kammgarn mit langer Jacke, diese mit Moire-Schalkrajen, tadellos passend, Mk. ■ 114.50 137.75 209.50 213.80 131.60 205.25 195.80 102.30 112.50 181.00 138.00 248.90 150.00 198.00 160 50 208.30 Elektriz. Lahmeyer . . EIcktriz. Sdiuckert . . Esch weil er Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk Hamburg-Amerik. PaketL Harpencr Bergwerk. . Lanrahiftte..... Nordd. Lloyd .t . . . Oberschles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch - Asiat?". Bank . Diskonto-Kommandit . Dresdner Bank . . . Kreditaktien .... Baltimore- and Ohio- Eisenbahn ..... • Gotthardbahn .... L'.unbard. Eisenbahn". Cesterr. Staatsbahn . . gejnmt bisher 110 Mk. Herzlichen Dank. Teiefo^ssene KuirsfosrichSe des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für 3°/0 Mexikaner . . 47z% Chinesen . . Aktien Bochum Guss . . . Bilderns E. W. . . Tendenz: ruhig. Berliner Cauada E B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . 24.40 160.70 . 132.00 Die Marktpreise für Vieh und Frucht uud die Gießener Fleisch- und Vrvtprcise am 11. Oktober 1909. Haier (— (— 205.70 . 196.70 - 24.30 1U2.30 . 160.00 61.50 64.40 99.00 95.50 94.50 159.60 47.70 89.00 russ. titaatsaul. 1905 japan. Staatsanleihe 4°/0 Cqu».Türken von 1903 bi§ 0.00, rvetBc 0.00—0.00. Manuhei in: Magnnm bonum Mk. 2.40—0.00, meiüc runde 2.25—O.OO, Welbfteifdji c blaue 2.90 bid 0.00, rote 0.00-0.00, weiße 0.00 - 0.00. Frankenthal: Note Sorten 1.75—0.00, Magnnm bomuu 2.10—0.00, weiße runde 1.90 bis 0.00, Gelbfleischige blaue 2.75—0.00, rote 2.75—0.00, weiße 0.00—0.00. (Alles per 50 Star.). Frankfurter Reichsanlcihe. . do. . . ;0 Konsuls ... . do. . T". .v . . Hessen . . . . - i„ Oberhessen . . - < )e, da st der eu Au । nah mesa b: o st' tt hl ausländischen Wetzen noch lange nia;t crschopit zu |cut ju,am. ,yüt eutichlaud haben diese ungewohnten Ampruche tn,o,crn /edetttung, daß stc cinersetts zur Verteuerung des rüstncyen 'Inaebcts beitragen, anderseits aber deutschen Weizen nach Bohnun ablentcn. Aber auch über die Osts echten bietet sich andauernd .legen ficit zum Gipork. Hm Znlatide bleibt das Angebot iitioige )rängciu)cr Feldarbeiten nach wie vor sehr knapp, und da ui der istvotuz austerdem wesentlicy höhere Prct,e als in Berlin zu .lAicicn sind, so herrscht hier allgemein die Anitcht, dast zur Gr- .coigtuig der ziemlich umfangreichen Ottdber-Berbtndttchtctten kaum yas entsprechende Material zur Verfügung stehen durste, uno aiait schlitt daher vielfach zu Deckungen, die den Preis der .auienoen Licist in den lebten 8 Lagen um über a 'JJtart an- ickcn ließen. Für die sich in engeren Grenzen halteiu)l .\)öl)cr= jjivertung der ipätcrcn Termine waren mit ausländstchen 'An> ceguitgen zusammenhängende Käufe maßgeoend. 6'ür Roggen Aittuw dagegen wenig ttnlerttehmungslust und auch an der Küste ,ngte sich jur das ziemlich beträchtliche "Angebot aus Abladung iicist viel Interesse. Trotzdem vermochte Roggen, durchs die festig- . it oe» B>eizenmarkteS gestützt, seinen Preisnand verhalrntsmastig int zu behaupten. Gttvas lebhafter gestaltete sich dem gegenüber ai zurückhaltendem Angebot das Grichast m »aicr; namentlich eine Qualitäten waren gesucht und vorteilhaster za verwerten. Ebenso schien sich sür feine Braugerste daS Interesse zu beleben, >och ist die Auswahl darin reckst bescheiden. Die erhöhten ru,«ischen Forderungen für öutiergcntc suhrlen wieder zu betrachtttchen Abschluss en. Lieber ein nennenswertes Geschäft ui Mats, denen *rci|c eine kleine Gr Mäßigung zeigen, ist auch diesmal nichts zu standen: 54 Ochsen, 52 Kühe, 380 Schweine, 114 Kalber (Darunter Ou Plastkalber, 114 Vanötalber), 63 Hammel und Schate. Bezahlt wurden für 50 Kilogramm Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 78,uO—80,00 Alk., 2. Qual. 72,00—75,ü'J Alk., Kühe 1. Qualität 65,00-68,00 Alk., 2. Qual. 00,00—00,00 Mk. Bezahlt wurde ;nr 1 Kilogr. Lchlachlaewicht: Lchweine, vollfleischige, 1,52—1,56 Alk., Sauen 0,00-0,00 Bit., Liber 0,00-0,00 Mk.; Kalber: Mastkalber 0,00—0,00 Ai., Vanbfälber 1,50—1,70'JJif.; Hammel und Lchaie 1,46 btS 1,58 Pik. — Rinder notierten: 1. Qual. 00—uO Alk., 2. Qual. 00—00 'Mk., oerfel das Stuck: 00-00 Alk. Geschäft bei Hornvieh gut, bei Kleinvieh lebhaft, lleberstand bei Hornvieh unbedeutend, bei Kleinvieh feiner. Tie Zufuhren stammten aus der Provinz Hannover, Schleswig-Holstein und der bayrischen Pfalz. — K a r t o f f e l m a r k t - B e r i ch t vom 11. Oktober 1909. Dortmund: Rote Taber 0.00-0.00, andere rote Sorten 0.00 bis 0.00, Magnum bonum 2.80—0.00, weiße runde 2.40—0.00, Gelbfleijchige blaue 0 00—0.00, rote 3.00-0.00, weiße 0.00-0.00. K c m p e n : Rote Taber 0.00 - 0.00, andere rote Sorten 2.50—0.00, 'Magnnm bonum 2.90 bis 0.00, weiße runde 0.00-0.00, Gelb- fleischige blaue 0.00.-0.00, rote O.uO—0.00, weiße 1.60—0.00. Krefeld: Magnum bonum 'Mk. 2.10—2.30, weiße runde Pik. 0.00—0.00, Gelbsteljchige rote Alk. 2.30—2.50, weiße 2.30—2.50. Köln: Rote Sorten 0.00—0.00, Magnum bonum 2.30-2.60, Tpflnstrie.'Giessen. kiörse, 12. Oktober, 1.15 Uhr. nt mit S 'Mr ' Sieben dir ■ TM. ribc tu >ut- ZM KW Don 15 S ' Lunb 55 in bet Q,t -Millionen Mack Avmem Was iür ftneg^dune btbcuiet, ■ uu^ dcr geroonncnc nciung frei. ,iai£ lder. Nele Tcup r -Menreije zuruch 'n Leibe die lästiqe •oteiS unb Pensionen mg und trotz aller -r '^gestellten selbst ausgcrichtet worben kommen zu ivolten, London mürbe Ende bas „Ltrandchotel," ■)t, daß darin jede gesamte Personal ist .000 3’iumet umsaßl festen Gehältern an- it’iucr ivcder zu sor- i Enthusiasmus da- mßt, zeigte die Tätige sämtliche Zimmer onatc hinaus voraus- die anderen großen mi eifolgreillien Äei- i die Bewegung sehr nd von den deutschen ic künsrig lieber ihren fahlen und dafür dic ,, eglliig uui zehn Pro^ imet wir? ///an Anuf a jetem o? öiUivöientr, Listbon, ' • nuiteilcn zu müssen H er... . eit. Aus Paris wiiö icstadt eine timi* ich als einen mW- Kb Mensche'.igejchlecbie- V - Für den Evang. Hanptverein Iür dentscheAnsiedler unb A uswandere r m M i tj e nljau sc n sind bei Dem Üiiteizeichnetcn weiter ciiigegangen: Bon G. T. durch die Post Mk. 20. Gg. K., Tarinstadi, 20, aus Friedberg 10, Pir. 3, llngoi. aits Gießen 20, Hch. H. 5, H. L. aus Tarmstadt 3, Pirv. M. aus nistadt a. d. Laale 5, Schlosser K. M. 1, — 87 Mk.; tns- Telephon 274 |ut>3 KNS i)'”*" s:üi uni ö tfi, i« **„%(«!« i11 ' Dienenden Ltz geh. e in °"wstizigen I nli odek |e >S nächl'^'^ I i-AS •'M - «S-N? • । kieißt. daß Vorversuch? über 120 bis 150 Werst sehr gute Lraebnisse gezeitigt haben (falls die Kunde nickst unter» »DegS ein gefallenes Stück Wild fanden und ihren angeborenen Wolfsgelüsten in ausgiebiger Weise probaten l -tat- sack>e ist. daß der Polarhund, auch wenn er tagelang nichts fressen erhalt, doch noch leistungsfähig bleibt, dann aber end) eine geradezu maßlose t'vefrästigleit an den -tag legt. Tarilber, wie sich die vierfüßigen Postbeamteti mit Wvlsen unb anderen großen Raubtieren abstnden lollen, schweigt Lie russische Nachrichtenquelle. . * A.: „Warum trinken ^ic denn kem Waner. B.. .Wissen 5ic, ich habe eine eiserne Konstitution, und die konnte mrch oas Wasser leicht rostig werden." * A. .int Theater,: ,Wst das nickst eine ^-chunde, diese vielen ungcit Kahlköpfe!" - B.: „Was geht denn ©ie bad an? — !l.: „O, ja, ich handle näntlid) mit . . . Kamnien. „phüosopiMB ti :m groben Ereignis in 1 Iahrhunöerls ilt iu® ic nuBbringcnö uiti m« H c Embeckung be- m !)lüktseligkeit" So.wt» jeneiöensroerten i- ■ i allen GlulkshllNgrigu M eifert. .^Sollen « fein trotz aller -je auf bas Suieau bt$ ■ . idjioierigen W rem So n Ick 'bi ic öotdi* Lc'den B . 15 000. Aber nirgcnb- WM bene ^Ä^nitröfilen ! :Südk&t ar &d)tunt w» er. lqB. le(itcn Sttit t; auf der icv ^[(||. zanlage» und ^ i, wie man< # J. H. Fuhr, Sonnenstrasse 25. I NR Stricken und Anstricken von Strümpfen •k' wird billigst und prompt besorgt. Dä02 k+ 1/ (+ 3) (+ 8) (+ 3) (+ 2) (- ) Grb,en p. Pfd. 00—00 Pfg., Linsen p. pr. Pr. 0,80—1,00 'Ml., Hühner pr. Lt. J,uü—1,60 'Mk., Hohne pr. Ltiick o,8v—1,80 Alk., Ganje vr. Pid. 60—70 Pf., Guten pr. Ltnck 1,80 bis 2,20 Mk., Ochsen'.eijch pr. Pfd. 76—84 Pfg., Knh- nnd 'Jmibfleifd) pr. stund 70—80 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 80—90 Ps> ., Schweinesteisch, gesalzen, pr. Psd. 96 Psg., Kalbfleisch pr. Psd. 70—74 Pfg., ^annnelsleifch pr. Pid. 60—84 Pfg. Kartosseln pr. 100 Kg. 4.50—5.50 Rck., ^luiebcln per Str. 5,oo—6,00UM., V' ilcL) ter X-iier 20 Pfg., Weißkraut per -lück 10—15 Pig., per Beutner Alt. O.Oü—0.00., Aepfel per Blr. 8—15 -Utf., Birnen per Ztr. 8—20 'Mk. Utüsje 100 Stück 30—40 Big., per Ztr. o—00 UM., Zwetscheii der Ztr. 4.00—5.00 Alk. Marktzeit von 8—2 Uhr. Ll> dic örunD-ay tut öildct' ßhei Tic , - e» **?£» •» L’nCVlVn« ben arftW11 .ePirent-EasBaMlenumi * automatHeißwasserspparatB aillaotGnibjiRemsdieid stellten sich die Preise llir inländisches Getreide am setzten 'Marluage ui Rlark pro 1000 kg se nach Qualität, wobei ?ay Mehr (+) bezw. Weniger (—) gegenüber der Borwoche ui beigefügt ist, wie folgt: nf heutigem Wochen' Jif., Hühnereier 1 Lt. i pr. Lt. 6—8 Pf., Ich machte neue Fortschritte zum Lcbcu. Minden, 27. März 1909. Durch einen sehr großen Blutverlust wurde ich so elend, daß ich 3 Atonale das Bett hüten mußte und jetzt nach 6 Wochen noch leidend bin. Roch vor kurzem war ich nicht im Stande, ui der Stube von einem Stuhl zmn andern zu kommen. Run griff ich zum „Biosvn", dao ich regetmäistg trank, und siehe da, ich machte neue Fortschritte zum 2eben. habe jetzt einige Pakete verbraucht, die so vortrefflich wirkten, daß ich nun wieder einigermaßen die .Hauswirtschaft versehen rann. Für die nur durch das „Bioson" gewordene Wohltat kann ich Ihnen nicht genug danken. Wo ich vermag, werde ich „Bioson" auss Wärmste empfehlen. .Hochachtungsvoll! Frau Linse Billai n, Welngt.-Ltra,;e 37. Unterschrift vcglaubigt: F r. G n ae l t ng, Rotor. „Bioion" ist das beste und billigste vlutbildende Kräftigungsmittel. Paket 3 Mk. in Apotheken und Drogerien. bi;/6 Oktober. Aufangsknrse. H:r.-euer Bergwerk . . Lanrahtitte..... Luiiibarden E. B, . . . Nordd. Lloyd . . . . D. Schlosser. Jacken-Kostüme Grosse Auswahl Billige Preise Tadelloser Schnitt Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. 9)1. Fleischpreije nt Gießen Ochsen Kälber Lchiveine 50 Kg. Schlachtgeivicht 82—86 Mk. */, Kg. Schlachtgew. 82—88 Bi. 7, e - _79-80_„. 7, Kg. 76-84 Plg. */, , 70—74 , , «0-90 , Getreidepreise in 9)1 a n n l) e t m Brotpreise m Gießen Königsberg 215 (— ) 1307,(4- V,) 148 Tanzlg 223 ( + 1) 165 ( + 4) 157 Llettin 210 ( + 3) 162 (+ 2) 160 Posen 217 (— ) 163 (— 1) 157 Breslau 225 (4- 2) 169 (- ) 154 Beriln 218 (+ 4) 171 (— ) 175 Magdeburg 212 (-}- 3) 168 ( + 1) 168 Halle 216 (-P 4) 177 (4- 1) 173 Leipzig 217 (+ 1) 177 (4- 1) 174 Dresden 220 ( + 3) 175 (- ) 170 Rostock 210 (4- 2/ 161 (— 1) 156 Hamburg 216 G- 3) 175 (- ) 174 Hannover 218 2) 167 (— 1) 170 Düsseldori 224 (-h 1) 173 (- ) 165 Frankfurt a. M. 2257, ( + ö) 170 (- ) 165 'Mannheim 2327, ( + 27,) 2277, (+21;,) 175 (4- 27.) 167'/, Straßburg 1777,(+ 27,) 17a Stuttgart 227',, (— ) Ist) (— ) 1627, 9)iünchen 232 (4- 2) 168 (- ) 164 Ein labefrank Geregelte Verdauung &nbe 10 Uhr. Anfang 8 Uhr. M. 7VTAUI* Gebrüder Berdex Bahnhofwtr. 27 Fernapr. 231 Dfiezstr. 6 L IMezstr. 61. Luch Trauen, die nicht Mitglieder und, werden dazu willkommen fein. Besser und nusiriebiKer Als alle zum Verbessern von Suppen MarkUtn 5. Telephon Xm uäw. augeprieeenen Präparate iot [5202 Volt '•rr-w^T^W •r Ktcrdt Gietzen Arntliehe VekM-ntn-Lrehnngen dev L •y. LZ Hlargarlne als vonügl. Buffer* erlah für Ccrel und Küdie feit fahren beliebt. Überall erhöltlidi. Dereinszinrmer: Laiscrhos, Eonnenstraße, 1. Stock, Eingang durch den Hof. 5640 Chocolaoe [inköstl.Qenuss nicibumj von Ansteckung. B”/e GefchäftsEmpfehlnng Albert Höss, Ofensetzer zell siGacco^) (Äicdiztnlschc Klinik, ÄliniffuaBe). Sprechstunde: Jeden Mittwoch abend von 6—7 Uhr. Unenlgeltlidje Untersuchung von Lungenkranken und Angehörigen von Lungenkranken. Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätten. Ratschläge für Kranke und ihre Angehörigen zur Ver- cnwncbU billigst 3. Hantel, Gememdefrauenverein. Mittwocv den 13. Cttobcr 1000, abends 8 Uhr, im Saale der (De/io a”/w Bestens empfohlen e von Cu/io L. Kalkhof N’achf. H. Eric, West-Anlage 3. Jobanueoktrcke: Dortrag von Pfarrer Schwabe über Kartoffeln feinsteSvcile u. Salatkartoffeln «gelbe Kauschen) sichert am besten und mildesten der Luilusbrunnen in Hersfeld, das mit Recht das deutsche Karlsbad genannt wird. — Man frage seinen Arzt und fordere Prospekt von der Badeverwaltung. Erhältlich In allen Mlnereiweeeerhendlunoen und Apotheken Siegerin •fllargarlna Ift In Selckmack, Aroma u. Verdaulichkeit feiniter Meiereibutter ebenbürtig! g»* Reuen Bäue 7. Telephon 612. /10 Alte deuttchc VerllchernngS - weiellichast, welche Unfall-, Haftpflicht- und Lebeno Berstcheruug mit und ebne aiiiL Unterfuchung, auch für abgelebure, betreibt, sucht , Mu/W tüchtigen Genera» - Agenten. Tomizilwünsche finden weitgehendste Berücksichtigung. ?vnd)'.cme, welche ülemumunn Aitr Organisation und vltauifüion Nachweisen tonnen, wollen Offerten unter 1'. E. <>. 228 an Itadolf Moese, Frankfurt a. XL, cinrcichcn. Auch Stichtsachlcutc Süden Bcriicffichkiguna u. werde« unter fachmännischer cituna imnvaiburtL Feinsten Hcdlxlnal- Leberthran Garant, rein u. wohlachmeckspd. Lebertliran-Enialsiofl empfiehlt MM Viktoria-Drogerie Adolf Bieler, Tie Turnstunden haben begonnen und liegen Montag und Donnerstag nachnlittags von 5 Uhr ab. [550e Anmeldungen neuer Mitglieder bei Frau H. Onken. IMitVorliebe nehmen Obre Kinder den bekam»« ten Tai.tps - Medizinal - Leber» trän, 'Ikubc'iaicbc Dü an, inroie lose ausgewogen, aus der 1 lermania T. Gleichzeitig empfehle: la. Dcutiche Lebertran» (smulfton ocr AL Mk. 2.— Lcolts (xmulfioo fyL litt. 8.— Germania - Drogerie Carl Seibel frankfurter Str. 30. TeL VW, Täglich von 4 Uhr ab f, rische fa|lrnlirt;rla empfiehlt fSW Mhtlni Sisntrr, Si'rcin greunMnnen junger Machen ladet Stützen, Laden- und Kinderfräulein zu einem Tee-Abend. auf Sonntag den 17. Oktober freundlichst ein. empfiehlt sich im Liefern v. Porzellanhicn, Altdeutschen Kachelöfen u. Porzel!anherdcn, W andbekleidungen, LmsrUcn ioii Kachelöfen in acMclmiackvoller und «lauerharter Ansliihrung. Jede ocuerungoaulage wird nach dem neuesten, sparsamsten verbrenn- u. Hetssvstem eingerichtet. Muster und ädcUuuiifluii von Porzellan- und iindjeldfcn, sowie ä^andbetleidungen stehen öu Diensten —- Setzen von F.isenöfcn n. Herden. Reparaluren und Reinigungen jeder Art bei UHilßcr und pünttüwer Äedienung. (4805 Aub einer viauidartons- mas'c berrübreuö, habt- ich noch zirka IBöfl 125 wollene Pferdedecken mit Lcgcltuchbczug zu Ml. IV.— pro Ltlltk abzu- geben. Regulärer Preis Alk. 15.-. b«2. ein. ;)uime Leute, mönltchst Handwerker, wollen fich mit Meldeschein verleben möglichst bald auf dem AegimentSgeichästszimmer Gtegen melden. c , Mannschaften, die bereits bei der Musterung waren und AurüdflcheUt worden find, haben neben dem Meldeschein Lo'ungs sch---ii uunubrinaen.______________________________________________ Frische Trauben beute und Donnerstag eintreffend in 4- und 8-Pfd.-Ktsten und ILPfd.-Steigen zu billigsten Tagedvrciicu. per Dvd. 60 und 00 Pfg. Arische Zitronen Dhd. SO und 80 Pfg. Neue Paranüsse. Neue Haselnüsse Versand: Gustav Strieboll, Bad Salzbrvnn, Schl. n 3 Mit Jahrhunderte* hellbewlhrl genen Katarrhe ♦ Gächt Zuckerkrankheit EDTT Vetr: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen link- der Lohn 1. und 11. Teil. Tic nachstehende Bclannlinachung bringen wir zur öffentlichen .^'nntniS. Gießen, den 9. Oktober 1909. Großhei'wgiiche Bürgermeisterei Gießen. Z.V.: Heller. Bekanntmachnlig. Betr.: wie oben. 3H der B»'il vom 13. bis einschließlich 26. Oktober 1909 liegen ui der allen Gewerbeschule zu Gießen — Äsicrweg — folgende Alieu ur Eiusicht der BcleiU-uen offen: 1. Akten über Ordnung der lliechtSverhältnisse iflr; a) G-marlung Gießen links der Lahn 1. Teil das topogr. Guterverzeichnis, das alphabetifchc Aamensverzeichnis, sowie das Berzcichnis ocr neuen Umerpjander; b für die ugezogcnen Teile der Gemarkungen Wißmar, 1! a uit » b d di und 8B i cf c d je ein lovogr V ukervc'.jc.u'iiis und aI pl)ü bei. 'Jiamen-ver cidju• •:>. II. Alien 0 IIi. . oichmt Übung der l.'rsahgrundllüd für den Bestrk Gießen luilo der Lahu 11. Teu, uauüuo für Gemarkung Gießen: 18 Hulcilungokarlen, 3 Bande Gütergestf>osse nelft Zusammenstellung, 3 Bände Zuteilung-Verzeichnisse, da- Obstbaumvcrzeichuiü' und Obstbciumgesckoß. III. Alten des II. und III. r'lbfchmlts ^BeiihstandSdufnahme und Bildung der Grsaßgrundsrücke) Nir die zum Bersahren Gießen links der Lahn II. Teil zugezogenen Teile der Gemarkungen Klein-Linden, Äicseck und Leu chcl heim, wie: B c 11 v st a ndsv e r. e i ch n i s se, Bonttiertlngsblätter, Zulestungskarten, Gütergeschosse nebst Zusammenstellung und Zutcilungsverzeichniiie. Termin zur Entgegennahme der Einwendungen hiergegen findet daselbst Mittwoch den 27. Oktober 19M, vormittag- von 9—10 Uhr, stall, wom td) die Beteiligten mit dem Anfüg.n einlabe, daß Dir Aichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Die Einwendungen sind schrnilich einzureich.» und -u begründen. Termin zur Vorzeigung der neuen Grundstüüc an Ort und Stelle findet Donner-tag den 21. Oktober 1909 statt: Zusammenkunft hicrui vormittags , Uhr am Ende der Ltadt aus der Strane nach Leihaestern. Friedberg, den 7. Oklover 1909. Ter Groß»,.rjoglid< . .ldbercinigungskommissär: Lchnittspahu, Großh. Zre-samnnann. B11/,10. TamStag den 10. Oktober 1009, vormittag- 10*/ , Übt, werden im ivürgermeineretgebaude die in den Lllaldungv^i der Stadl Gießen enorderlicheu ) Multur- und Wegbauarbeiten ,r öffentlich roeninitnebmenb vcritcijicri. ,• Tie Großherzoglichen Burgermefstereiei! der umlic aenben Gemeuiden werden er>ucht, dies alsbald ortsüblich bekannt machea zu lallen. & Gießen, den 1L Oktober 1909. . JJ“/» Äroßhcrzogltche Büracrmeisterei Gieße». u _____________________I. B: Keller._______________,_____ LamStaa den 16. Oktober 1909, vormittag- 11 Ubr, werden un Bllrgermeiflerei,.ebaudc die in den Waldunnend der Ttadt ' 'ießen sich ergebenden Plrkenbeienretfer, zusammen ^etroo *JU Wellen, in verschiedenen Velen niciübicienb versteigert. Gießen, den 11. Oktober 1909. rfcl*/a Großberzogltche Bürgermeisterei Gießen. ft ______________________Z B.: Stellet._________________S.___ Tie Skückicile» der im betriebe der städtischen Ltr ^aße»' bahn vir LZcrwcu^uun aclangcnden Zablmarkcn und *41u rfbid' nclvvutcu lollcu h ckc ciugerichtet uud an erinca liBicraebmcr vc.pachtet werben. .. Üittereffentcn werden enucht, bi- zum 16. Oktober V&. 3. Angebot bei der uutcrzciccucten lllerwaltung cinzurelchen^'. Gveudaiclbst tonnen auch die Bcdingnoacu cingciUzbes werben r« ('äcfccn, den 11. Oktober 1909. firlu/i GlcftriiiL-ix^wcr; uud Ltraßenbabtt der Ltadt Gießens Atolle. p unOen und ien J Karlsbad nen Arzt on ute iachroänMcr nten. BerüMchtjgung. «ömiauoii unb bherten unter ankfurta,lL, Echast, weite $«»*6 mit und lebute, betreibt, SS-/» /orliebe «Kinder den beton» i| - Medizinal - Leber jbeilaidje von 50 M lose QuäflciDOfltn, au= ma-Drogerie. [SH !!g emoieble: te Lcbcrtran- I» per A Mk. I- iuIhco 8-L M i- Lnia-I>ragerie )arl Seibel Stt. 'Ä. MM ;en Medizinal' eithrau ml einer Liau'dMö' ifa , R 25 wollene w [$9 ?Pha* 1 Löi'ven^ lerdeireeken 5proLwclM AL«. iH'i" Lazairu* egö5 Telephons |R i Uhr ab W n u. wohlächmecktti to-Mh. empfiehlt W oria-Drogerle lf Bieler, 5. Telephon m tt> i '6ei«e” utnlie'«1"!6. Si>.....C ,j Sieben. ,1 ______TTirSi 1 Ä? Äianl-ne" is V> Sieben. -L S>"'U SS "‘1. 2 8 fO to -s o 3 CD © CO cs 3 CT S -5 er r> cr> x. — o :CD <1 rv ©! 3 3-0' ■% 2.C?. 3? 3 Z er 5 o er — Co ~ M 3 ZV 3 5 o ex —.X'ssr - CT' ‘ s a*1" <=> ^ ,a —3 5T - O — 3 “ Hao = .CO CD .'_) -.- CD => ” o 3^S * ^5? . er ~i 2.x X ■>- - x O-J2, ®-3- 3 » 1» ft H2< -ZE »?= iö5 9- 5" c- er X. rj >L> = 8 E - ErD^ 5 = 2. ?2Z — <>, 2. X 3 , 2 3. '< Q £)-=,.= ,, 2 c'~ 2 (0 3 3.2-- " = -B" CO 2 —S*® © 3* ~ = 3 ?Z? 5.-2- IZZ. s <52 - •es- r» = X Q? 3: 2 2 ö- 5 - Q 5'VZ ■ o - x- s £ = 5.1» k?Z = ex 3 ec 3 = C6 ** — C ? s7„ S?S'S3 w3 E-'5. ©re'-' 3 =. — er QT *1 3 = »-.5-7 3 - £ • SS* -•ä» = 3.? crT?' _ - er *—»- . = 27 -. 2'"- —■ - S. '5 ga 2 = ' = 3 = *.=. ” 3 X Ö ,»3^5- = - - D A 5 43? 1 tZ'cr Ü _ T 5^ x e 2 x ?KK5 ■" 3 * =.=- ml? LMI 3 - =--. -< T~- - n = =■ ^2 " " 5fs- Hi — X 2. er T — r-. CX c* ®sj 5 (?§■! a— -> — 3. x -. *r — — — i:ü =.£2 -5r » S — «-* 33 ■ * -JS c/z 22-, _ <=, — X —- »- ■~£ **> o GOD *7- x 2. ■ ■ ^•Xcoocr*- er 2 *- 3 o- ~ — re. - S?2 3 V-1 " •3 _ 3 » -. x ax er SS's3£.E S » ” a 2 = Ä X a - —» x = H H = 5 H» - iav — EZk = = $r~ — CB -2-A O- — ysf z =^ry- d 2 3 h) h) h)h)®. £) <5 ■= 'S 8 e jo» 8 o'3= =? 5*2: 5:" h) A 9 8*© £ ^ = -5 Sex SA r® s ® 3. 5? Ef ep x.s* w 3Ä? xx 2 h) I5? 3 =2 Z-Zs ? ,^03 2:5- ZS 2.=-^ 3 <5 2 Z 2 t© 3 2 * •■£ 3 (1) (O 24£ ?<5 2,2 & 2.L I L Xd? 3 ?a-ä $ e£ 3©£ 8.5- ss ä = o*e 2 3 5® ?a 2 a ? 25*1 DD a ®_ 3 7 tcyxX 5 qs ?§* 3- 'S® 6< II k 7- - " CO -.2 3 iSerSo ^S‘3 O =r ©"= ? = 5®^- 2. a 2c- - r SS 2 x E S 5a "&I ZT. J s K Z §l§ IssZZ II?I5 » 3 ? 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