1 LV. Jahrgang Erstes Blatt Mittwoch 12. Mai 1NVS Bezu gSy reis: nronatlicd 75Pi., vierteljährlich Mk. 2.20; intrch Abhole- u. Zweigstellen monctlid) 65 Pf.; durch die Post Att.2.— vi ertel- jährl. ausschl. Bestelle,. Zeftenpreis: lokalIbPf., auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson; s Feuilleton und „Vermischtes" K. Neurath; für „Stadt u.Land" und „Gerichts- Nr.llv Der Eietzener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich Siehener§amilienb!ät1er; zweimal wöcheml.Areir- blatt für den Kreis Gießen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Landwirtschaftliche Zeitsragen Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, „ _ 'ZLS General-Anzeiger für Oberhefsen bis vörnstttags"^"uhr^ Rotattonröruck ANd Verlag der vruhl'schen Univ.-Vuch- «nd StemdruSerek R. Lange. Redaktion, Erpedition und Drudereh Lchulstratze 7. A°zeigenteü?'H.^BÄ Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Vie Monarchenbegegmmg von Brindisi. Heute findet in Brindisi eine Begegnung zwischen dem deutschen ft'otferpaare und dem italienischen Königspaare statt. Der Begegnung wohnen der italienische Minister Tittoni und der neue deutsche Botschafter in Rom, v. Jagow, sowie der deutsche Militär- und der Marineattacho bei. Eine gründliche politische Aussprache ist somit wahrscheinlich. An Stoff KU einer solchen Aussprache fehlt es ja keineswegs. Italien ist nun einmal im Dreibund das enfant terrible, das ich die „gewagtesten Extratouren" leistete und solche als ein gutes Recht in Anspruch nahm. Das Liebeswerben von seiten Frankreichs und Englands ist manchen Leuten im Lpenninenreiche zu Kopse gestiegen und ment möchte von dieser Seite nun am liebsten Deutschland einen Eselstritt versetzen. So leicht ist das aber nicht, es gibt doch immer noch Leute, die sehr wohl wissen, welche Vorteile Italien ms Dreibundverhältnis gebracht hat, da es in dieser Zeit in wirtschaftlicher Hinsicht völlig gesunden konnte, nachdem ftas Land jahrzehntelang in finanzieller Hinsicht ganz und *qar darniederlag; der Spatz in der Hand ist besser als die Daube auf dem Dache, und wer kann wissen, was aus der Freundschaft mit England und Frankreich herausschauen kivird. Eine italienische Zeitung „Vita" gibt in einem Artikel :-ber die Zusammenkunft in Brindisi dem Wunsche Ausdruck, »laß die Beziehungen beider Völker die frühere, vertrauensvolle Intimität lviedergewinnen mögen. Kaiser Wilhelm sei ein wahrer Vertreter des großen Volkes, dessen berühmtste Schriftsteller Italien liebten und diese Liebe den achkommenden Geschlechtern einpflanzten. Kaiser Wilh.lm Rönne daher auch fernerhin nur ein Bündnis mit dem Lande üinschen, dem Goethe glühende Begeisterung entgegenge- Lirad)t habe. Freilich wird die Zahl derer, die so denken, in Italien _ inner geringer, die Volksstimmung ist eine andere, und i ie wird durch gewisse Elemente in dreibundfeindlichem (Änne unablässig genährt. Allerdings ist es nicht so sehr die Abneigung gegen Deutschland, welche die italienische Politik diese Richtung einschlagen läßt, vielmehr ist es wohl rächt in letzter Linie der Gegensatz zwischen Oesterreich und Italien, der die ganze Stimmung beeinslußt. Man würde e:; am liebsten sehen, wenn alle Gebiete Oesterreichs mit ital. Bevölkerung das Schicksal der früheren nord italienischen Provinzen Oesterreick)s teilten und an das „Mutterland" Helen; daher denn das Märchen von den ,geknechteten" Stammesbrüdern in der Donaumonarchie, daher auch die läufigen Zwischenfälle, bei denen zumeist eine gewissenlose Agitation die Hand int Spiele har. Dazu kommt auch ein Wwisser Gegensatz in der Ballanpolitik beider Länder. Ob- nwhl die Interessen beider Länder int Grunde genommen l° i Fahren den Tod des dritten seiner eis ogften Förderer betrauert. Reznieeks Hauptgebiet war die vornehme Welt, die er mit seinen flotten und sorgfältig abgewogenen Zeichnungen vortrefflich schilderte. In der letzten Zeit flachten seine Bilder, auf denen er gern Zwielicht- ssimmungen darstellte, etwas ab. — Ein unbekanntes Spinoza-Bildnis aus den ZugeNdjahren des Philosophen verössentlicht 'Ernst A l t k i r ch im frühest von „Wester m aNns Monatshescen". Es stellt Lpmoza anbers dar, als Man ihn nach den bisher bekannten Bildern kennt: mit krausem kurzem Haar und Schnurr- unb Backenbart. Es ist das einzige Bildnis, das den gesunden Spinoza umd zwar rnt besten und kräftigsten Jünglingsalter zeigt. Die BattlosiZkeit des Philosophen aus den übrigen überlieferten Por Mts _IäEt sich so erklären, daß er sich in seiner Krankheit, als ttn Haar aussiel oder doch struppig und glanzlos wurde, den '3art abnahm. An der Hand seines neuen Fundes nimmt All ferner an, daß das lang herabsallende Haupthaar Spinozas aus späterer: Bildern nicht sein echtes Haar zeigt: er üug vielmehr, als sein Leiden, die Schwindsilcht, ihm den Scheitel Plichten begann, der Sitte der Zeit folgend, eine Perücke. Der Se^orragenbe Kenner Spinozas, Constantin Brunner, ist mit rAtrrrch der Meinung, daß hier ein echtes, aus dem Jahre 1600 iianrmendes Porträt des großeir Denkers vorliege. Mil Recht W er hervor, daß es mm .erst möglich wird, das wahrhafte, rArb-rdeale Aussehen Sviiwzas zu bestimmen und ein Porträt wnr rhm zu schaffen, wie es noch 'keines gibt, denn sein Bildnis "2tß gans, bis in ben kleinsten Zug, von der edelsten, heroischen Gesundheit sein, wenn es dem geistigen Wesen des Mannes ent- smechen soll. Hier liegt also eine Ausgabe vor, die ein echtes ^rftlerberz zum Nachschaffen begeistern könnte, und die jetzt erst im Anschluß an ine historische Wahrheit recht zu lösen ist. — Dentsche Schauspieler an russischen kühnen. Die Rechtlosigkeit, die ans verschiedenen Ge- beeten im russischen Reiche herrscht, ist auch beim dortigen THeatcr anzutreffen. In Ri g a, das srüher eine bedeutende Kolle in der Theaterwelt des Dcntschttims spielte, und itr dessen Stadttheater auch jetzt noch hin und wieder bedeutende Kräfte aus Deutschland Mitwirken, ist es neuer d'ings verlchiedentlich vorgekommen, daß der Engagements- tontraTt durch den Theaterdirektor in Mberechtigter Weise hört nicht sehr viel dazu, vorauszusehen, daß über kurz oder lang Italien der Schwenkung seiner Politik, die schon seit langem eingetreten ist, auch äußerlich in irgendeiner Form Ausdruck geben wird, unb daß anläßlich der jüngsten Begegnung König Eduards mit Viktor Emanuel grundlegend? Besprechungen in dieser Hinsicht stattgefunden haben. Nunmehr ist auch Kasier Wilhelm mit dem König von Italien Aufammengetroffen, zu einer Aussprache, die trotz des kurzen Aufenthaltes in Brindisi wohl ziemlich gründlich ausfallen dürfte. Wahrscheinlich möchte Italien am liebsten zwei leisen im Feuer haben, aber es kann auch leicht dahin kommen, daß man sich zwischen zwei Stühle fetzt. Deutschland hat es nicht nötig, von Italien am Gängelband geführt zu werden. Deutschland selbst ift stark genug um ohne die fragwürdige Unterstützung Italiens austornmen zu können, zumal das Verhältnis zwischen Oesterreich und Deutschland noch an Innigkeit zugenommen hat, soweit dies überhaupt mog- lich war ____________________ jpslMscbe gaaesfebem« Ausstand der französischen Postbeamten. Tie französischen Postbeamten haben heute nacht in einer im Saale des Hippodroms in Paris abgchaikenen Versammlung be schlossen, in den Ausstand zu treten. Ferner wurde beschlossen, den Verbandsausschuß auszulösen und ihn durch einen Streik- ausschnß zu ersetzen. Die Namen der Mitglieder dieses Ausschlisse? werden geheim gehalten. Ferner ivurde beschlossen, daß über die Wiederausnahme der Arbeit nur durch die Generalversammlung entschieden iverden kann. Schließlich ivurde eine Tagesordnung angenommen, in der es heißt: Tie Beamten, Unterbeamlen und Arbeiter, die sich versammelt haben in demselben Gefühl der Un- abhängigkeit und der Gniyörung über die Illoyalität der Regier- ling, die ihrem Versprechen dadurch untreu geworden ist, daß sie gegen kämvsende Postbeamte vorgegangen ist, weil diese frei ihre Meinung äußerten, verpflichtell sich, die Arbeit niederzulegen unb zu kämpfen, bis ihnen vollstäildige Genugtuung geworden ist; sie fordern laut das Syndilatsrechl, das sie um jeden Preis erlangen iverden, rufen dem Postbeamlenverbande ihren Gruß zu :»ld trenne» sich unter dem Rufe: „Es lebe der Aus st and!" — Turch einen zwischen ben belgischen und französischen Handcls- fnnnnern organisierten Kurierdienst sollen nun während des Pariser Poststreiks die Handelsbeziehungen zwischei: Frankreich, Belgien und Detitschland möglichst vor Schaden gewahrt werden. * Die französische Geschiitzfabrik von Schneider u. Ereusot gerät immer mehr in Mißkredit, seitdem eine französische Unter- suchnngskommlssicm die mangelhaften Arbeiten dieser Firma fest- gestellt hat. Auch Serbien hat schlechte Erfghrungen mit Schneider u. Ereusot gemacht. Tw nut der Prüfung der oon Schneider Ereusot gelieferten Geschütze beauftragte serbische Militär-Kommission stellte fest, daß die Geschütz-Verschlüsse mangelhaft üinktionierteii und schlecht gearbeitet sind, sowie daß,die Muntticm völlig unbrauchbar ift. Wohl i'.tfolge dieser Feststellung hat nun auch das bulgarische Kriegsminisleriun: eine Untersuchung des von Schneider u. Ereusot gelieferten Kriegsmaterials aiigeordnet. * Ein Polizeichef vor Gericht. Vor einem besonderen Gerichtshof für politische Verbrechen unter dem Vorsitz des Senators Warrwarin 'und unter Teilnahme Don Vertretern der Stände, darunter das Stadthaupt von Riga, hat gestern vormittag in St. Petersburg der Prozeß Lopuchin begonnen. Von den Zeugen sind eine große Anzahl nicht erschienen. Lopuchin, der frühere Direktor des Polizei' depattements, der einstige Schulsieund und Duzbruder des russischen Ministerpräsidenten Stolypins, ist des schwersten Staatsverbrechens angeklagt: der Teilnahme an einer revolutionären plötzlich gelöst wurde. Auch der Appell des geschädigten Schauspielers an der: ordentlichen Richter war fruchtlos. Mit Rücksicht auf diese beklagenswerten Zustände tvill dic Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger endlich ein Machtwort sprechen. Sie batte Bereits vor langer Zeit die Theateragentttreu ersucht, keine Verttäge mehr für deutsche Schauspieler nach Ritßland abzuschließen, weil eben die Verpflichttlngen in vielen Fällen von den Theaterdirel- toren tiicht inne gehalten würden. Trotzdem ist es viel sach zu neuen Engagements für russische Buhnen gekommen, die nach wie vor zum Teil wenig Sinn für Recht!ick:leit eigen. Die Rechtsschutzstelle der Genossenschaft wird jen. mit stärkeren Mitteln auf eine Beseitigung dieser Zustande hin wirken. Zu diesem Zweck wird sie an sämtliche Theater agenten Bekanntmachungen senden, in denen mit dem Boy- totl für den Fall gedroht wird, daß die Agentur Verträge mit Rußland abfchließen fotlte. Hoffentlich wirkt diese scharfe Drohnng und verhindert, daß in Zukunft deutsche Künstler ein Spielball der Lannen russischer Theaterleiter werden. — Durchquerung Arabiens im Automobil Tw arabische Halbinsel ist zum erstenmal von einem Automobil durchquert, und zwar in der Zeit von neun Tagen Der kühne Fahrer heißt David Forbes. Für die eigent- ltche Fahrt hat er nur 60 Stunden gebraucht, die übrige Beit wußte er meist an den Flüssen warten, bis Floße Viin Uebersetzen gebaut waren. Tie Reise begann in Ällexan 0rette und führte über Aleppo nach Bagdad. Die Araber verhielten sich keineswegs feindlich, sondern sehr zuvor- :ommend. Offenbar ist auch bei ihnen das Bedürfnis für wneHcre Beförderung erwacht, denn sie begrüßten Forbes ats Bahnbrecher. Ihre Karawanen brauchen zu der Reise 24 Tage. Das Automobil war ein Argyl von 40 Pferde- fraften mit Dunlop-Pneurnaiit. Schon vor Anttitt der Fahrt waren Depots für Oel in Deir und Anahl ein- gcndüct worden, so daß das Auto mit nur 50 Gallonen Petroleum in den dafür eigens eingebauten Behältern ab 'ohren konnte. Es war eine Fahrt durch ein ivegeloses 2and, auf weite Strecken nichts als Wüstensand. Die Ein geborenen, die nie ein Automobil gesehen hatten, benahmen ich oft wie närrisch vor Freude. Die Behörden gedenken -■cm ihnen von Forbes gegebenen Wink zu folgen und eine Auiomobttposi zwischen Bagdad, Damaskus und Aleppo einzurichten. vv Gesellschaft, die sich den Umsturz der Staaksverst'5ung zur Ausgabe gestellt bat. Der Prozeß Lopuchin erreg! natürlich nicht nur in Rußland, sondern in der ganzen gebildeten Welt ungeheures Interesse, einmal wegen der Stellung, die Lopuchin früher bekleidete, und dann namentlich, fveil der Prozeß allgemein in Rußland als ein Gericht über die politische Polizei unb das ganze System des Kampfes gegen dic Revolution betrachtet wirb. Deutsches Reich. Beisetzung bes Geheimrats Holstein. Gestern mittag ist nach einer Trauer feier im Augustw- Hofpital in Berlin ber verstorbene Geheimrat v. Holstein zur letzten Ruhe bestattet worben. Au der Spitze ber Leib- tragenöen war, von feiner Gemahlin begleitet, Reichskanzler Fürst Bülow erschienen, ber einen Kranz nieberlegtc. Die Vorlage wegen Aufbesserung der M an n sch a s t s lo h n e um 8 Pf. pro Tag unb wegen Uebernahme der Kosten für Putzzeug und Reinigungsmittel auf die Reichskasse ging dem Reichsschatzainte aus dem Kriegsministerium zu. Sie gelangt demnächst an den Bundesrat. AsisLattS. Keine russischen Kohlen st ationen? Die Nachricht von einem angeblichen Uebereinkommen Bulgariens mit Rußland bette ff end die Errichtung russischer Kohlenstationen in den $)äfen von Verna und Burgas wird von der Agence Bulgare als vollständig unbegründet erklärt. Exyräsident Castro wurde in Caracas wegen ber willkürlichen Bewohnung des Palais Miva Flores, des Besitztums der Witwe des früheren Präsidenten Crespo, gerichtlich verurteilt, Schadenersatz zu leisten. Nachrichten aus Fez zufolge sollen sich dic Beni Mter einem Schwager Muley Hafids unterworfen haben, oer Hierher kommt, um eine Verständigung mit dem Sultan anzubahnen. Die neue ©ememöeffeueroorlage. Tie treue soeben .den Ständen eingereichte Vorlage ist ber irmgearbeitete Gesetzentwurf bes 32. Landtags; sie bringt inr wesentlichen die gleichen Grundprinzipien wie der frühere Entwurf, weiter sieht er noch als „Sondergewerbefteuer" vor die Steuern von Warenhäusern, von Fälialgeschästen und vvm gewcrösmäßigrir Handel mit ländlichen Grundstücken. Als direkte Steuern sollen die Geineindett erheben Steuern vvin Grundbesitz, vom Gewerbebetrieb, vorn Einkommen und vorn Kapitalvermögen der Steuerpflichtigen. Die Grundsteuer sind alle in der Gemarkung der Gemeinde gelegenen Grundstücke unb Gebäude, das Bergwerkseigen-' tirnt an in ber Gemarkung der Gemeinde gelegenen Grundstücken; Jagd- und Fischcrcirechte im Gebiete der Gemeinbegcmarkung unb Rechte auf Ortsbürgernutzungen; die Rechte, mit denen in der Gemarkung der Gemeinde gelegene Grundstücke ober Gebäude belastet sind mit. Ausnahme der Hypotheken, Grund- rind Rentew- schulden ber Besteuerung unterworfen. Sic wird nach dem ge- meinen Wer: der einzelnen ihr unterliegenden Gegenstände und Rechte erhoben. Als gemeiner Wert von Grundstücken, die wesentlich ber HAMwinnung dienen unb unter Forstschutz stehen, gilt ber 333/3 fache Betrag des Jahres-Reinertrags, der bei normaler : jrftniäSiger Wirtscliaft von ihnen zu ziehen ist. Ein Abzug von Schulden oder sonstigen persönlichen Saften nnbet nicht llatt. Der allgemeinen Gewerbe st euer sollen unterworfen lein, die sämtlichen einem stehenden Gewerbe, einem bergbaulichen Betriebe, einem land- und forstwirtschaftlichen Betriebe einschlicw ltck ber Viehzucht, bes Wein-, Obst- und Gartenbaus daucrutt gemibmeteit ober bienenben Gegenstände und Rechte, die einen in Geld abfchätzbaren Wert haben. Sie.soll in der Gemeinde erhoben werden, in der das Gewerbe betrieben lvird. Eine Reihe von Unternehmungen sollen von der Gememdesteucr ausgenommen lein, so die öffentlichen Sparkassen, eingetragene Genossenschaften Stoniunweretne, deren Geschäftsbetrieb nicht über den Kreis ihrer Mitglieder hinausgeht; jedoch sollen solche rechtsfähige Konsumvereine unb eingetragene Genossenschaften der Steuer unterlieorn tie den gemeinsamen Einkauf von Lebensrnitteln oder Gegenständen des hausw:rtschaftlichen Bedarfs zunt Zivecke des Wiederverkaufs :m Kleinen betreiben, wenn ihr Geschäftsbetrieb sich unter gleich oder ähnlichen Formen und Einriäftungen vollzieht wie in Klein- handclsbctrkeben mit den ^nämlichen ober gleick-attigen Waren. ^ic Steuer soll nach bem mittleren Jährcsstand des in bem Betriebe innerhalb ber Gemeinde arbeitenden Anlage- und Be- triebskapitals erhoben werden. Jeder- Gewerbetreibende ist zur Hvfung eines Gewerbescheines verpflichtet, der vor Beginn icdcs «teuenahres neu einzuholcn ist. ' Durch Lrtssatzung einer Gemeinde faitn dic Einfüürmta der Warenhaussteuer und der Filialsteuer beschlossen werden. Die War en I) a ns ft c u e r kann cingcsührt werden: in (Seinemfanr bis. zu 10 000 Einwohnern: für Geschäfte mit cineÄ Umsatz von mindestens 80 000 Mk., in Gemeinden von 10 0R) und meyr Einwohnern: für die Geschäfte mit einem Jahresstuffatz oon mindestens loOOOO Mk Zur Zahlung der Steueni EömiS Ijerangejogcn iverden gewerbliche Unternehmen, die den frleiS ^ndel mit Waren verschiedener Gattungen nach Art der War«:- h auf er, Grotzbaiaren, Abzahlungs-, Versteigerungs- und Versandü- geid)aTte ,m großen betreiben; die Steuer wird alä Zuschlags 2001 SS'e'Ä“9' m,nbeftEnS 25 undhöLs Gewerbetreibende, die im Gemeindebezirk — ohn» in ihren Wohnsitz ober Hauptbetriebssitz zu haben — Vcr?autsste!w^ oder Lager unterbalren, von denen ans Waren zum Vertans'w^ gegeben werden, sind »nr Zadlnng einer btzvnderm GewNen» ber Fi l tatst euer, verpflichtet. ^eioeroe,teuer, Durch Kreissatznng kann für ben Bezirk eines K-rciws ä« SW E d-m gemeinen Wr tt'äÄSÄK baß burdi ctur 59c rtMnvnch-.ni euer auf Wertpapiere d . mu 17ä ?ert- .-ixt h'.:" • cu ■ Mt s ■■ -n 2 h-ai brtttciicn Rindvieh mar em Iptoöje» »uA c-ikh roeitcrcH Jiadjßctnn, nachdem I 'aji^ . iii)jrage. hödjiabt L/uoniert Bttrkdard habe sie Eindruck, da» sich Tu* Veriammtung beymnt um 3 Uhr C C ft h c i m b Btttzb . 11 Mai 9?adt 27 jähriger flirt- eit als LrrSoberhonpt wurde Bürger m erst, r Zakob Schneider mit großer Majorität vtm dritten Mat auf weitere 0 3ahrc gewählt. t standen rund 300 uühe. Rin- hohen Preisen wurde chweinemnrtt waren c.wa ,"rraii Mattern irobnle int verganqcn« Rachlaßstener oblchncn, ist mit einer fluflöfung des Reichs Leihgestern erlitt auf unserem Bahnhof einen schweren taget zu rechnen Tie Freisinnigen können ihr mit gutem Unfall und mußte in die Klinik gebracht werden. Er war Genüssen entgegensehen. Sie halten die R-ichssinanzreforrn bei Stellwerk 12 an einer Weiche beschäftigt, welche plötzlich für eine nationale Rotwendigkeit und wollen sie gemacht' umschlug und dem Arbeiter das Bein zerschmetterte. *• Achtuhrladenschluß in den Bäckereien. Bon zuständiger Stelle wird uns mitgeteilt: Durch die Form, in der die Bäckerinnung mit .Bekanntmachung* vom 1. d. Bits, den Achtnhrladenschlug angekündiK hat, konnte der Anschein erweckt werden, als ob sich alle hiesigen Bäcker dem ver- öffenllichten Beschluß zu unterwerfen hätten. Dem ist nicht so, vielmehr hat der Beschluß alü eine freiwillige Vereinbarung lediglich für die Geltung, die ihm zugestimmt haben. der und na her tüchti ', gedande. 700 «Hertel und 40 bis i-O 2.V., nach röste und Mantel uim fron .kugen vorgestellt, er kann aber nicht iagnu er eiltet non den uoeten war Der Muster £*etnntb Bio 0»- bach. ♦♦ Der Gesetzgcbungsausschust der ZweUen Kammer ist für nächsten Totmerstag und Freitag zur Abhaltung von Beratungen zusammenberufen worden. Unter den zahlreichen, aus der TagcSordtnuig stehenden Beratungs- gegenständeii befindet sich auch bereits die neue Wahl- rechtsvorlagc, über die natürlich zunächst nur eine allgemeine Vorbesprechung und cvent. die Ernennung eines flusschnßberichtcrstattcrs erfolgen wird. — Der Finanz- a u s s di u st der Zweiten Kammer wird nod) vor dem Pfingstfest zur Beratung des Gemeindcsteuerreform-Gesetz- entwurss zusammentreten. ** Erlast des Schulgeldes. Beim Nebertritt hessischer Schüler in eine staatliche Lehranstalt des Amts bereid)» des MönigL Provinzialsd-ulkollegiums zu nasse! (Hcs s en - Rass a u und Fürstenmm W a l d e ck) wird von der Erhebung des Schulgeldes für das betreffende Viertel jahr abgesehen, wenn das Sd)ulgeld bereits in Hessen bc- und und hur. direkte Steuer bringe, dadurch habe der Reichstag auch in Zukunft kein beweglidjes Steuerbewilligungsredit. Wenn der Reichstag die Möglichkeit habe, alljährlich eine größere Summe der Regierung bewilligen oder verweigern zu können, brauche man kein besonderes Gesetz über die Verantwortlichkeit des Reichskanzlers, wegen dem sich die haben nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit: das ist eine gute Wahlparole, mit der man ieberjeit vor die Wähler treten tarnt. (Lebhafter Beifall.) Radi DankeSworten au den Referenten forderte der ß Hofrat Dr H -i upt, auf, eifrig für die Stärkung der Organisation zu arbeiten, damit man einem eventuellen Wahlkampf gerüstet entgegen gehen könne Oberlehrer Tr Klein dankte dem Redner für die Wür digung Eugen Ridsters und gab im Anschluß daran Winke I und Anregungen für die Agitation Oberbibliothekar । Tr Ebel gab Aufklärung über die Stellung der Frei sinnigen zur Weinsteuer Sie wird von der Partei geschlossen abflelehnt, da sie nicht auf den Konsumenten ab gewälzt werden kann Blos wenn diese Abwälzung unter allen Umständen möglich ist. ivollte ein kleiner Teil der freif FraktionSgemrinsckaft für eine Weinsteuer stimmen. Tie Erbsdiastssteuer betrifft nadi Ausführungen von Füh rern her Konservativen und des Bundes der Landwirte den kleinen Bauern nicht. Die Gegnerschaft der Agrar- konservativen gegen die Steuer ist lediglid) auf die Furcht vor Konzessionen an den Liberalismus- int Reich und in Prcutzeu zurück uiiibren. Eine Reichswertzuwachssteuer auf Immobilien begrüßt Tr Ebel prinzipiell, es bedürfe aber erst genaaurer Untersuchungen über die Höhe des Ertrags und wegen der Wirkung einer solchen Steuer auf die Ge mctitbcfnuntACn Tic Wertzuwad)?steuer auf Papiere würde als eine Steuer auf die Arbeit wirken, also ganz anders. gut. aber nübt als Ersatz i.ir die Erbschaftssteuer fluch auf bie übrigen in der Tt ‘uff ?n berührten Punkte ging der Referent näher ein ll. a erwähnte er, daß in dem vom Bund der Lan^virte heran?' gebeneu agvarifdur yxmbbud) von V 'X» 'ich c v vbfdjaf: . ’ic ter ein lut* um die ihren. bet anbeic einen inrtdKit .'.UtzM nxxr otn ■ llcber»iclKr. Der imtqc Burkhard wird u Filz- Per Morv auf ötr Eanöftrafjt. lFvm'etzung.) FS Wiesbaden, 11 Mai. ;3unäd t erfolgte die Verlesung der Protokolle, die sich avf und Die Leiche b • :t Jcugcnr u ma Ter <^corg Burkhard der 3oVi uns Br«e r e. flngcklagtcn, verweigerte bu Auslage. Der nächste 3ruflc Yneiträger 2 acobs A-albmüctn ging in Cer Frühr tt-5 Mordü a . gegen 8 Ubr von Eronberg noch .ralbnitan untz gewahrt am Fal lenstetnertwck, 30 Meter vor sich Mixi mnge Leute m Allee von 22—24 fahren nach königstcin ;u b tgcboL Ter eine tute einen Mantel mit Sommtfre.-.en. steisen - - ?afcr bei ter Ermordflen in Rieder-HöchtaCt. m dieser Zeit te: lic den Durthard I i der Tbamcr im Bette liegend aeiiinbe». I gen.-'n Weitere .kufliimcn bestätigen dos obige unv 'agta hin u, C.ir die Ermordete auch ghhrfcrt habe: ..Wenn mir nie! was vuiiiert, so m s Burkhard gewesen, der trachtet mit m* genommen ... . „Tie Versammlung des freisinn ^en Vereins «mer.cn Fraktionsgetnsinschasi zu der bisherigen davon betroffene Kapital zu einem grosten Teil int Aus ! Echsteuer für €aiiSu)irtfcbnft. ?lpriL •' :< Ixit Saatenstand in Teunchland Mitte April "• •nd' der ,u snnuewtellung ses Roderiiibcn Etanst scheu .fl®“. die 'Jiou icnbt '.'lr. 2 beteiltet .j.it,8 mittel 4 geling; die Zwischenstufen sind durch Tezimaien bezeichnet K i r d Hain, 11 Mai. flui dem b. ate hier aog« Cast . .... .... — .W — Frankfurt a.M. bat am Falkenstcinerstock dte goci lungen ixUe gtgat >* i Uhr gefidjtet, kann aber sfinanzrefortn auf .Kompromisse angewiesen. Zum erstenmal fditägt die Regierung eine größere direkte Steuer vor, und um diese Steuer durchzusetzen, müssen die Frei- linnigcn die indirekten Steuern in den Kauf nehmen. Ter,- - •. ,.r-t ... widerstand der Agrarier gegen die Rachlaststeuer ist um so ^hlt t|t und der chnstaltswi-chsel nicht aus .lnlast von unbegreiflidjer, als diese Steuer eigentlich eine städtische erUlteneu oder noch zu verhangettden Schuljtrafen erfolgr Steuer ist, denn 15 Proz. davon werden in den Städten h- c *??tQ1u> bezahlt werden Ter Redner erörtert bann die betaunlen von Schulern aus der Provrnz yesjen-.casiMr oder dem einzelnen gegen die Racblaßsteuer vorgebrachten Einwände, ^^ontum Waldeck rnern Gymnasium, ein ^ogynntajium und widerlegt sie in treffender Weise. Das weiter vorge oder eine Realanstalt des Großherzogtums entsprechend ver sehen.' Erbrectd des Staates hält der Redner für unpraktisch I fahren tveroen. . .... a mit Mcksicht auf Erbsdiaften aus dem Ausland, das leicht 5? ?ec-Uc? £C^EXrlU&l*au,n‘u* rCr* ':c^rc^ nn mit Gegenutastrtgeln kommen kenn Tie Wertzuw.id^ssteuer,I der >2tadtknabenjchule Karl Schmidt begeht heute den -tug, die die konservativen als Ersatz für die Rachlaßstcner vor an dem er vor 25 Jahren an dieser Schule in den Dienst geschlagen haben, ist in einzelnen Fällen sehr gut angebracht, eintrat. Der Jubilar hat in den 25 Jahren sich mancherlei aber, von den Monfervatioen vorgeschlagen, ist sie nur als Verdienste um die Volksschule erworben, er war eö, der sucht Schachzug attzuscheu. namentlich in Berbindnug mit U1 Dießen den HandfertigkeitSunterricht einführte. Als dc Zuwad'ssteuer auf Wertvapicre. die völlig undtirch- Hilfsschule ins Leben gerufen wurde, widmete er sich neben fubrbnt i(t. Tie flaiw Taltif der,»°>>scrv°.wcn -st daraus . , ÄloRenunkrti4t diesem Dienst mit gr.berL.ebe. Se„ ÄÄÄ™. "°ei Jahren .ft dem Jubilar eine Masse derH.,,,schule unlcr. Sie bekämpfen den Anfang und wollen den Reidvskanzlei uellt. Gemeinsam nut dem Seminardirektor Dr. Quentel stürzcil. Angesichts des nubegreiflichen Verhaltens der gründete Herr Schmidt das Luft- nnb Lichtbad m Gictzen. Sozialdemokraten, die ebenfalls mts taktischen Gründen die! " Unfall. Ter 21 jährige Bahnarbeiter Arnold anS . -....... xurtS.„ u,, ».i,»Vogelsberger Rino bcbai sich Aahlrn*r Intereisenien aus DU eint glercharogc »teuer aut **in wun, bei bau au» arm : Lai fer zugefabr, n. Ersterc wurden mit letztere mit 70 bis 90 M. per inwr je Qualität l zahlt, fluch hier hcrriditc lel dem Leben " Der Ortsdiener B o m m e r S h c i m von '.Kicher hfpciticrtc: flm 20. Dci., also drei Wodten cor dem habe ich im fluttraqr der THamer an die Siaatsanwaltschaft h» An zeige aegen Bur kliard wegen Freiheitsberaubung, Bed'?!»« und Beleidigung erstattet, die fln.jcuv ist abn nicht dbacaa«ia. Tic Trainer ipnr sittlich nnd mvra'iich oerktmuneii Irr 5er* klagic Burkhard sen trllartr, die Ilnmcr Iwbc die 'ln«ir. wie sie gesagt, auS Rache gegen ibii, weit er den Verkehr * gcbrochcii habe, niiottcii wollen, jedoch aus freien Stucke« N Papier verbrannt. Tic F ra n des LrtSdiener.- »agi-M? die Thamer labe große Angst vor Burkdard gehabt, auch D. Z. niifelxuibclt hat. Die Ihamer BurN»rb totr bechimvst und u. a. gesagt trabe: „Ter 'Ihirtbarb hat oe« gesosfen und ich mutz sitzen." Ter flugeNag:- Burtd-l- vce nfl-irtc: „Tie Aussagen sind ersund n, das stimmt nM ** Ebelenlc Becker, Besitzer des ,,Frankfurt Hofes" in > bezeugten, das; die IHamer, die als Wäfdvrin br ibn^ ’dw’tigt war, von Oktober 1908 bis Januar 1909 fftr 250 1 Wä'che gestohlen bat Weitere Zeugen bekundeten, daß d' geäußert bat: „Jcl> habe HuräN vor Burkdard, idi glaube, der macht und noch falt", und als sie die Zeugen von der E cm et cm»? Der Hainer horten, gleich daäUen „Tao war der Burkbr: Bei dieser Gelegentzeil wurde der Ang.-klagte Burkhard nagt, ob fern Vater einmal flcäihv rt batV, er werde die \cv. Oer Ihamer nm der fljJ kurz und klein schlagen Tn bestätigte dies. Ta rief ihm der Vater entgegen: „Tatz die fl'nßerung getan habe . t unwahr. Es ist traun-i, dak mru Sohn fo was sagt." JÄM Hierauf wird das Urteil in der Sttaisache gegen die Tbcevi rieten -0* np« damals 2 Wochen G^fängn,. Ter Bat i B"rklxird hatte r ?' am genannten Tage nach <önigü >, begleite: und tm -ini« als Zeuge in der Sach besäuvvteu. sau cr^non oem xi'wj1 nichts iviii Am 29. Roo. v Z stand die Sa be vor der Ummer Wu'Sbadcn als der Berufung, instan» an Hier iinrda- I alte der Vater Burkhard seinen Erd Tie Berufung Ww Ter Ehemann der Ermordeten, der liOtähruge Iagl"bner SJill über den intimen Verkehr uoifdjm Burkhard und meiner uiint latH-n nt-.r Mti > [i, der •d>lfd t bebflnbelt, mir nutzts vi eisen i l - n und mir £?brret; ■* er beftrrit t dies: „3d> kann ta gar nett 'd>reiwe' c« wtfw fcftfleftein, daß die Ermordete dies -dnnben und noch OrralndKn an bt Behörde gerichtet Iwt, iwnn ac'oröert »’ir'.i HO wegen de» haglutan V kedrs icinef TirnnM tasten, oudi die »"tamilie dürfte Nicht mehr in Rieder geduldet werd.-n fluch die ,"irau des flngeNagtrn balle bei Ihan-t r« Verhältnisses bereits am 10. August 1«* w der oorge'rtzten Behörde übet ilm beidiroert Ter 7 iobrige Sohn Wilhelm der Ermordeten bekundete. ter alte BurNxird seine Mutter mal geschlagen habe Bürger»einv Bur kbarb o"n .','irieihöchnadt teilt.- nut, daß 'ich der Sy*' l'iid ,i Tt hebe Er äußerte iid) über die ,'Vxnmlte kdardv günstigem Sinne Tie srau Ibamrr wat ein kiditlrtngef rtex* immer. Ilm 4* । Uhr wurde die Perhandlung auf Mittwoch 9 vertagt. ' jlleine Mitteilungen au- Hessen und bei Nachbarstaaten. Bei den Vo'idU'estetten nt I ratl- ü ntul't i r.sd Beien dciui st:,d I c.. gr aodenansiatt« mu .•-en. . ,.e: .icch'ieUe und lliöallnic.destr'.Ie cl, gerichtet worden. fr:;!! o b n ii n 4 4 g e l b j u I d> u b b r die Beamten ift floi* b r i ta die Cnfflc e C und Traufen berg in die LrtSklatze v ufoir-rc . - 7>'i «chreck-dach ist ein lungeS Mädchen an der *« t *i •: a t r c » estordeu. — In Mörfelden dranntc ivestttch vo>" Bahntg-' rt!’ Bahnwärterhan« ab. Tie kinftehimgl- »fache fonnie nicht ermittelt neiden — Zn Baden-Baden v iib die 22uive de- nn Jahre l.v« veistoroenen nauonalliberolei 2aiidtag^abaeordneten und Mitbegründer» der Höchster Zarb» rt?eife Meister, ifuem« u. Brünmg. Frau v. Brüning. M Linden st rutb, 11. Mai Eine Bahnstation an der Linie Gicsten -Fulda möchte unsere Gemeinde haben. Nachdem ein früheres Gesud) des Gemeindevorstandes abfdilaglid) besdneden wurde, will man jetzt aber nralö um eine Haltestelle nachsudren, zumal aud) Gobeln rod seit Herbst eine Station erhalten hat (:) Gillingen, 11. Mai flm letzten Sonntag ver- sammelten fid) hier die Vertreter des KriegcrdeztrkS- a u s i d) u f s e s L a u b a ch. Tas B e z i r k s f e st wurde auf den 10 und 11. Juli festgesetzt, fln Stelle des jetzt in das "Präsidium der .^xissia' gcivähltrn seitherigen Vertreters, des jetzigen Vorsitzenden irtufmanii R. Ritter, irmrdc zum Teputierten ;mn ,..Hafsick'-Bcrire:crtag, der am 12 und 13 Juni in über Ingelheim stattftndet, Lehrer Svilger aus Laubach bestimmt. th. Schotten, 12. Mai lel. Infolge der hier tagend.n G eneral Versammlung dv r .H e r d b u ch g c i c 11' ch a s t c n f ü r d o s Abmg vvn 3*i!Den od-r sonstigen persönlichen Latten findet n man !<■* Mtllronen direkter steuinr fulud oo.le, To. ollgememen nicht >iatt für die t'reiitnnigen Parieren Ten Rede fc r. lud) gegen Ter gemeindlich«! Einkommensteuer sollen unterworfen I tzjE Plakatsteuer sprach er sich ettttdneden au? roerben: 1 die Der staf l'chen Einkommensteuer unter!' gmden Foteicnoe Resolutwn wurde sodann emilinnnig an Steuerv'lutzttqen, Die tm ü rofberioghtni br.n ÄolM'itz oxr r S' haben: ferner solch-, die im Grci'beriogrum zwar keinen c?obn r- tot" mmtnTn «i-Too.'Lu.v in? enpartetbaö fü au* ™;' “gj Ä' 500 Mk nicht erreicht: Personen, die nur um deswillen von Der an einer ausreichenden direkten Besteuerung De. »ui. < • staattichcn Einkonnnensteuer befrnt sind, weil Die Bestimmunge.i sii der Form der Rachlah-, Erbschasis- oder Vermögen-? der i 2 uno ■’ des R ichr,dovceisteuer«n-'ebes vom 22. ,ar-, 1' steuer feslbält" . ihre Jöeran . rbung zur staatl'chen infommrnitcuer int '"rotz *nlU einem wirkungsvollen Schlußwort des Referenten Herzogtum verbieten Die Besteuerung toll mit dem knmoinnirr. I crreyf.jC tzie Versammlung ihr Ende eriolg, n, das -,ur staattichen 6inh>mmnntcuer l-erangezogen nt - ------ ■ oder heranzuzlehen wäre, wenn nicht der Pilichti Att- Staöt tlttö Iteuerirei ronrr^r^ Einern letzten Artikel vor, daß da. Gießen, 12. Mai 1909. neue Gesetz zum 1. Mal für das Reckmungstahr 1911 in fln- .. Hofnachrichten. Ter Fürst zu Solms-L ich ist npuiig komn-'m ll. Qm Montag nachmittag 2 Uhr |50 Mm., die Fürstin zu treiiinniac Derfammluna. Solm«.Lich und Prinz Hermann zu Stolberg-Wernigerodk " 9 nv,rt^ önb n. d. ,Tarmfl. Ztgfl am TJontag abend 6 Uhr 28 Mm. Im freisinnigett Verein fprach gestern abend , . . _ h in einer für h.e uornrieftrittrne 3ahr. ,eit «d>t tablm» bc '”>'»« , "p9” c ibuncn £ St 6 der ffltofi Ä’:farm61 n^°Ä hey»« Uen°"em LLeU 3°h «»u Befer!:. guellen uadi bestimmten festen Grundsätzen zu schaffen, damit Recknmnasra? Gi'eloto -u^Älln^utch da? Reid au# seinen finanziellen Schwierigkeiten l-erau. £ahnr ’uTratrihJrt a M das hat Eugen Richter dadurch, daß er immer auf eine gcorb^ \ n ^iu?i)en. n-b-rtrasen wurde «C' fl^ftetQ,eäenbS Vrft dem SchuLMn^J°h° "ans^^Radheim rirftria erfannt werden S » der setzt eine Lebrerskellc an der Gemeiiideschule zu Wackernheim, noriiclienden Reform fei; .baf, fie wiederum . J«ne | bemflennteaf^ntn. Ph'^km"Ach7le “ bad), dem Sdmlamtsaspirantcn Hd). schiff aus Groß Steinhcltn die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Fahren Kindermehl grosse Kanne t Kur die vielen Beiveue herzlicher Teilnahme bei dein uns so schiver betroffenen Berlust durch den Heinigang unseres lieben Töchterchens sprechen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus. Im Rainen der Hinterbliebenen: Edmund Holding. Heuchelheim, den 12. Mai 1909. 03589 Ueberall erhältlich in Original- Pfarrer D. icbcd. Professor Dr SnnitntvrQt Dr, 3inffcr. (B besonders billig B"/- Auswahlen bereitwilligst. Rabattmarken. Garten-Sehsrme 2810 B‘7; B12'; chlosser. ioiumcr. 670 M. 222 M. 1286 M. Uhr Städtisches Tiesbauaml. Braubach. IIP/» Professor Dr. Stössel. Geh. Schulrat Dr. :chulrat Dr. Rausch. Dazu laden ein: Pfarrer AuSfcld. Pfarrer Bcchtolsheimcr. Lic- Glauc. Medizinalrat Dr. Habcrkorn ~o3 I u. II Brechen der Stücksteine, veranschl. zu Los III Basaltgruslieferung, veranschlagt zu Los IV u. V Erd- und Chaussiernngsarbeiten, veranschlagt zll 2. Durch öffentliches Ausgebot nachm. 1 Los VI u. VII Anfahren der Stücksteine, Wegen Vornahme von Kabelarbeiten wird die Markt- suraße am 13. und 14. d. Mts. für jeglichen Fuhr- und Rad- s ihrverkehr gesperrt. Gießen, den 11. Mai 1909. Großherzogliches Volizeiamt Gießen. Reinhart. Gießen, den 10. Mai 1909. Großh. Äulturinspettion Gießen. H. Steinbach. Vergebung von Zimmerarbeiten. Die Zimmerarbeiten für die Errichtung einer Grabenüber- ^tiistung am Oberlachgraben sollen Mittwoch den 19. Mai d. 2s., vormittags 11 Uhr, fieatlich vergeben werden. LLalltorsträffe Marburger Straffe bis zum neuen Friedhof. Giene«, den 10. Mai 1909. Städtisches El^ktrizitätSlvcrk Gicffen. Kaffee ist billig zu bereiten, wenn Sie auf etwa 6—8 Tassen einen Kaffeelöffel voll Pfeiffer &. Diller’s allein echter Kaffee - Essenz als Zusatz zum Kaffee nehmen. Ebenfalls auch empfehlenswert als Zusatz zum Malzkaffee, um diesen kräftiger im Geschmack und besser in der Farbe zu machen. veranschlagt zu 1186 M. Los VIII u. IX Anfahren von Basaltgrus, veranschlagt zu 230 M. Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Utphe zur Einsicht offen, wohin auch die Angebote in Prozenten des Voranschlags zu den Losen I bis V verschlossen und postfrei einzusenden sind. Die Eröffnung der Angebote erfolgt in Gegenwart etwa erschienener Bieter. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Winterweizen.......... Winterspelz (auch mit Beimischung von Roggen oder Weizen) . . . . Winterroggen.......... Klee (auch mit Beimischung von Gräsern) "uzerne.......... . Bewässernngswiesen....... Andere Wiesen......... Gießen, benjl. Mai 1909. Stadt. Elektrizitätswerk Gießen. QanöcL Köln, 11. Mai. Die Verkaufsstelle des Deutschen Kupserrohr- oerbandes erhöhte den Preis für gezogenes Kupfer r o h r ahne Naht von heute ab von 278 Mark auf 183 Mark für 100 Kilogramm. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 12. Mai. Schweinemarkt. (Org.- Lel. des Gieß. Anz.) Zum Verkaufe standen 1217 Schweine. Bezahlt vurden: für Schweine 1. Qual. 66—68 Psg., Lebendgewicht 53,0 üs 53,5 Psg.; 2. Qualität 66—OOPfg., Lebendgewicht 53,0—00,0 Pfg., 1. Qual. 60—65 Psg. Geschäft flau, Ueberstand gering. MingW non WHemMbeitek, MattmIlitserNM uni Firhrieistuligeil. Für die Feldbcreinigung Utphe sollen Montag den 17. ds. Mts. nachstehende Arbeiten und Lieferungen in einzelnen Losen vergeben werden: 1. Auf dem Wege schriftlichen Angebotes vorm. 10V2 Uhr graphen- und Telephonkabel 311 verhütet'. Das 1. Pionier- Regiment in Versailles und das 3 in Arras haben Befehl erhalten, ihre im Telegraphendienst ausgebildeten Mannschaften nach Paris fru. senden. Es sind dies ca. 300 Mann, welche für die Ausständigen einspringen könitten. Für die Eventualität eines Elektriker-Ausstandes erteilte der Gouverneur von Paris dein Kommandeur des Forts de la Brichc seine Instrultionen. Sollten die Elektriker sich der Streikbewegung anschließen, so würden 30 Mann dieses Forts' sofort nach Paris kommen, nm im Elektrizitätswerk Dienst zu tun. Die Schießübungen, die verschiedene Pariser Jn- santerie-Regimenter dieser Tage in Chalons abhalten sollten, tvurden auf Anordnung des Kriegsministers vorläufig auf den 18. Mai vertagt. Hcniell. Frau Professor Höblbaum. Geh. Professor D. Scbian. Dr. Schliephakc. BRAUBACH & FISCHER™™ -Chem. Waschanstalt. Grösstes Geschäft, dieser Branche im Großherzogtum Hessen? Gegründet 1818. vf< Ueber 30 Jahre am hiesigen Platze. Unsere Lieferzeit ist. die kürzeste, die mit nur erstklassiger • Arbeit vereinbar ist. Seltersweg 79a, Tel. 627. Neuenweg 4, Tel. 553. auch für Veranda’s wundervollen Schutz bietend, fertige ich in -A10 jeder beliebigen Ausführung. A, Salomon & Cie. “ Bekanntmachung. . Donnerstag den 13. Mai d. I. ist das Kabel in der Garten- itrave und. Stevhanftraße, von Gartenftraßc bis Bismarckslraße, von vormittags 11 Mir bis nachmittags .» Ul,r ausgcfchaltet, was wir den tn ^rage kommenden Anliegern hierdurch zur Kenntnis bringen. Unentgeltliche Arbcitsbermittelung. Wlislher Meitsnkchmeis Wen. Gartenttraffe 2, Zimmer 2. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Friseur, 1 Rockarbeiter, 1 Svülbursche, 1 Lackierer, 1 Schreiner, 2 Hausburschen, 3 Diensnnädchen, 1 Lausmädchen, 1 Wagen- lackterer, 1 Maschincnschreiberin. Lehrlinge: 2 Schreiner, 3 Schlosser, 1 Glaser, 1 Schmied, 2 Tapezierer u. Polsterer, 2 Kellner, 1 Schneider, 1 Kaufmann, 1 Lackierer, 1 Metzger, 1 Friseur. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Zimmerleute, 3 Weißbinder und Anstreicher, 1 Schmied, ein Sägemüller u. laudw. Arbeiter, 3 Schreiner, 2 jung. Spengler, 1 landwirtsch. Pferdeknecht, 2 Dienstmädchen, 1 Köchin. Lehrlinge: 1 Bäcker, 1 Schlosser, 1 Schreiner. Es suchen Arbeit: B12/s 1 Handlungsgehilfe, 1 Schmied, 1 Kellner, 3 Glaser, 1 Rahmenglaser, 2 Schlosser und Installateure, 2 Buchbinder, 1 Bäcker, 2 Bauschlosser, 1 Spengler und Amtallateur, 2 Polsterer und Tapezierer, 1 Schreiner, 1 Fuhrknecht, 4 Hausburschen, 10 Arbeiter, 6 Laussrauen, 9 Erdarbeiter, 3 Waschsrauen, 2 Kinder Mädchen, 2 Hausmädchen. 1 landw Arbeiterin. Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Gartner, 1 Tapezierer. Ann fnlote ?■ ,l* e- 19 iE1&a6et*iw “«•« »ic wd> mcht onqebcn ob b , r E angtflagten Surf R .vorgmsen, ffÄS ,rt* 'N!" Ten N Verweigert, mit seinem - Alen, lchtt her LoM Manger föntet ihm geQaqtb )r ^rkhard jenior gcfvi: rn wohnte im vergaß ■'■voaiitai't, in biejer Zeis .im Äctte liegend gete m gelcgentlid' gesagt: ' :au Äiamer sei cine'£üg- figcit das obige und stz ußert höbe: „Wenn mir: wesen, der trachtet mir t Bekanntmachung. . Im Interesse eines späteren cinwandsfrcien und sicheren Getriebes der städtischen elektrischen Straffcnbabn und mit Rücksicht aus dte Neubcsestigung der Straffen, sordcrn wir liier mit die Anlieger aus, deren Besitztum an das Netz des städti »chcn Elektrizitätswerks noch nicht angcfchlosien und woselbst beabnchtlgt ist, in absehbarer Zeit elektrisches Licht oder Kraft clnzunibrcn, umgehend die Anmeldung zur Herstellung des Anschlusses erfolgen zu lassen. Wir machen hierbei ausdrücklich bekannt, daff bei späteren Anmeldungen die Anlieger zu den Kosten für Herstellung der -straffen und Bürgersteige bcraltgczogeu werden. Tie Straßenbahn berührt nachstehende Straffen und Platze: Balinliosstraffc Liebigstraffe, von Bahnhof bis Frankfurter Straffe .irankfurtcr Straffe, von Liebigstraffe bis ScltcrStor Selterswcg 51rcuzplatz Mäusburg Marktplatz MarkDtraffc Schulstraffc Neuen Baue Gartcustraffe, von Süd-Anlage bis Lndwigsvlatz Lndwigsplatz Kaiser-Allee, von Ludwigsplatz bis zur Moltkestraffe Lichcr straffe—Kaserne bis znm Tchützenhaus Krrchenplatz Lindenplatz Pfarrer Schwabe. Geh.HosratD,. S Professor Dr. Boit. Dr. Waste Bekanntmachung, die Umlagen der Stadt Gießen betreffend. Die Stadt Gießen erhebt für das Recknumgsjahr 1909 an lllmlagen 120 Prozent von der staatlichen Einkommensteuer und von d m doppelten Grundzahlen der Grund-, Gewerbe- und Kapital- r. mtensteuer. Ferner lommen zur Erhebung: 1. von den Mitgliedern der evangelischen Kirchengemeinde 10 Prozent von der staatlichen Einkommensteuer und den doppelten Grundzahlen der Grund-, Gewerbe- und Kapital- rentenstcuer, 2. von den Mitgliedern der katholischen Kirchengemeinde dieselben Zuschläge. Die Erhebung erfolgt in sechs Zielen, und zwar in den Monaten Mai, Juli, September, November 1909, Januar und März 1910. Das Hebregister liegt vom 13. bis 21. Mai et »schließlich auf der Bürgermeisterei — Zimmer Nr. 15 — zur (f msicht eines leben Beteiligten offen. Es wird dies mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntnis icbrndu, daß Beschwerden gegen die Erhebung der Umlagen nach orschrift des Artikel 96 der Städteordnung binnen 4 Wochen bei ss-roßherzogltchem Kreisamt Gießen vorzubringen sind, und daß r ater vorgebrachte Reklamationen keine Berücksichtigung ffnden nnen. Gleichzeitig wird bemerkt, daß die Bekanntmachung der Umlagen durch Großherzogliches Kreisamt Gießen im Regierungs il att unterm 6. dö. Mts. ersolgt ist, daß daher die Frist zur Bor- inui9uno von Reklamationen, welche gegen die Erhebung der Um- (i acn überhaupt gerichtet sind, von diesem Tage und für Reklama- liuiien, iceldie gegen die Bcctragspslicht oder das angenommene itragsveryältnis gerichtet find, vom Ende der Offenlegungssrist ati läuft. BI2/s Gießen, den 12. Mai 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. M e c u m. •ru ®tu|,s%|ii:-- in glichen V n.ie' 'ftfi"1111 h ün von NicdnM tri Soeben vor bem 5? in dir Ltaatsanmaltskhü>! rcihritobrranbimg, Brdrn ‘ige ist aber nicht rögtjö üiich vertrimmen. Tei! )ic Chamer Imbc die Är hn, weil er bin Setfti. edock aus ireien Stüde s Ortsdieners sagt Surkhard gehabt, auch v vor dem Md sei, 11 it, kurz nach 6 Uhr m: ng der Chamer gcrorja ■ aber als @erihiic< lei A iMeiinig/l toeggcfliw > a uieti jagte, icut College s ivie im D^ember 190b i | perl: „Wenn du mich um ■ Tie Thamer hat bann k> Kd mii ta S**6 MM i^Mtn Ms M Vn. dir W ™ - bec Thamer $uw. ' Qet Buriheird hat re: Ler Üingetlagtr 'Surfr.' inbcit, das stimit n^ ranfiurter W tn u als Läscherm bei \t dis Januar iMnn- s‘£S?e Ang'«- MW;. Lrtha^ern-elded---. E Mer entgegen. ,cr Sttassathe gegen flÄ LernM - m Eid. i’iqenft ~-a.° H|[s nieinct ich NSVüteilg-ß über 6b" g(Ctlg|te, --- «L;e.,1’ Kinc JlflLget4 . MK ME schreitve. LEE X (stliwE fews f qliitii«*' Mittwoch den 12. Mai 1999, abends 8 Uhr, in ber alten Aula der Universität Vortrag von med, Fiebig, Direktor des missionSärztlichen Instituts in Tübingen über Knltiiraufgaben te ärzllichsn Mission in den Kolonien. Zeichnung, Arbeitöbeschreibung und Bedingungen liegen iväh- rnE der Dienststundeu bei uns zur Einsicht auf. Llttgebote auf :! Soörutf, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten .. jitbunft verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen 11 tr uitS einzureichen. -- Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 11. Mai 1909. Ortsbansatznrrg^ Auf Grund des Artikels 2 und 29 Absatz 2 des Gesetzes vom <">. Avril 1881, die allgemeine Bauordnung betreffend, und des S 5 ’m Berordnung vom 1. Februar 1882, die Ausführung der allge- nesnen Bauordnung betreffend, wird auf Beschluß der Stadlver- »uineten-Bersammlnng vom 15. Oktober 1908 und) Anhörung des Oberbürgermeisters und Begutaditung durch den Kreisausschuß •jl: Olenehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom .1). Februar 1901) zur Ar. 2105 9)t. d. I. zu dem Bebauungsplan liu das Gebiet zwisdien Frankfurter Straße, Aulweg und Wartweg ,i|. ;cnbc Qrwbnusatzung erlassen: Gewerbliche Anlagen, die nach § 16 der Gewerbeordnung mzessivnspflichtig sind, dürfen in den Baublöcken IV, VIII und X i-L XVI einsdstießlid), soivie aus den an die Kliniken angrenzenden Zivublöcken nicht crridjtct werden. Gießen, den 8. Mai 1909. • Großherzogliche Bürgermeisterer Gießest. Mecum. Schirmfabrik M. LEV i ns ab. »VW :r!tor'öenen2en‘^6!' bcvs der bö Tausendfach bewährte Nahrung bei: Brechdurchfall, ? Diarrhöe, -Krantenkosi Darmkatarrh, etc. Gebe — Verputz-> Manrersanil ait§ meiner Sandgrube an der Marburger Straße ab, sotvie übernehme Lieferungen von Wagen- und Waggonladungen - Wilh. Seipp III. Tclcpho» 473. Ludioigftratzc 28. Por aussichtlichc Witterung für Hessen am Donnerstag oem 13. Mat: Veränderliche Bewölkung. Vereinzelt Gewitterregen. Wann. Südliche Winde. Originat-DvcrhtinclSungen. Paris, 12. Mai. Die Ausdehnung des gestern abend beschlösse n e n P o s! b e a m t e n str e i f s wird sich erst im Lause des heutigen Tages übersehen lassen. Bon den Postbeamten sind bereits eine Anzahl der Prvtla- mierung des Ausstandes nicht gefolg.. Ties gilt besonders von dem Personal der Fahrpost, das feinen Dienst heute morgen in der gewohnten Wei'e angetrelen hat. Das gleiche gilt auch von anderen Kategorien, lieber die Haltung ber Ersenbaliner herrscht zur Stund7 leine Gewißheit, da ihr Syndilat über die Streitfrage noch nicht beschlossen hat. Auch ein Beschluß des ^rgarbeiter-KongresseS in Lens über einen SolidaritätSstreil steht noch auS. Sofort nachdem die Postbeamten den Ausstand beschlossen hatten, ließ der Polizeipräfekt alle Postbureaus von Poli.eiagenten besetzen, die heule durch Mtinizipalgerrdisten und andere Soldaten abgelöst luerbcn sollen. Streng bewacht wird die itnterirdische Karialisierung, nm Attentate gegen Tele- Bekanntmachung. Aus Grund des Ortsstatuts, enthaltend die Gebührenordnung für die Benützung der städtischen Kanäle in Gießen sind für alle an das Kanalnetz angeschlossenen Liegenschaften die festgesetzten Gebühren zu entrichten. Das Hebregister für das Rechnungsjahr 1909 liegt vom 13. d. MtS. an 8 Tage laug zur Einsicht eines jeden Beteiligten bei uns — Zlmmer»Rr. .15 — offen. Es wird dies mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß Beschwerden gegen die Erhebung der Gebühren nad) Vorschrift des Artikel 96 der Städteordnung binnen 4 Wochen bei Großherzoglichem Kreisamt Oließen vorzubringen find und daß später vorgebrachte Reklamationen keine Berücksichtigtmg ffnden können. Gießen, den 11. Mai 1909. B12/s Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bekanntmachung. Der Bebauungsplan für das Gebiet zwischen Frankfurter rliraffc, Anlwcg und Wartwcg ist heute festgestellt und dazu mhstehende Ortsbausatzung erlassen worden. Der Bebauungsplail kann von jedermann auf unserem Tief- tnnttmte eingesehen werden. Gießen, den 8. Mai 1909. B12/s Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Weisse Untertaillen aus gut. Shirting, mit Festoubesatz, alle Weiten Pfg. 110 95 85 mit reicher Stickerei, sehr eleg. Form, bes. preisw. Mk. 2°" r hochelegante Sachen, beste Qualitäten, guter Sitz Mk. 5"'°4W 3°° mit Einsätzen und Stickereien aus gutem Batist Mk. 350 225 besonders elegante, feinverarbeitete, m. reich. Besatz „ () ’ * der eleganteste Geschmack, ganz aus Stickerei Mk. ir 8" T" Bekanntmachung. Balreffcnb: Handclskammerwahl. Entsprechend einer Verfügung deS Großh. Ministeriums it«; Innern vom 31. März 1909 hat für das verstorbene Nttglied der Handelskammer, Herrn Komnterzienrat F. C. 3..Koch aus Gießen, gemäß Artikel 19, Abs. 5 deS Handels- iimmergesetzeS für den Wahlbezirk Gießen-Stadt eine Erfatz- )«:')[ für den Rest der Wahlperiode stattzufinden. Die Ersatzwahl hat unter Zugrundelegung der bei den 2$en Neuwahlen zur Handelskammer festgestellten Wähler- :sli! für den Wahlbezirk Gießen-Stadt zu erfolgen. Zur Vor- । rnlime der Wahl wird Termin bestimmt auf Liienstag den 18. Mai d. Js., nachmittags 2—6 Uhr, in Bureau der Handelskammer, Nord-Anlage 15. Als Wahlkommissär wird Herr Carl Röhr fungieren. Gießen, den 12. Mai 1909. B"/s Die Großherzogliche Handelskammer. S. Heichelheim. • ISN, 1908 April November April 3,1 3,3 2,5 2,7 2,7 2,3 3,0 3,2 2,6 2,8 - 2,5 2,7 2,5 2,8 2,3 3,1 • 2,8 Brattcreifiillutni, Prciö 15 Pf;;» die flasch 6 Zimmer | 5 Zimmer Ludwig straffe 26, für ^abcBflcicbah. •■vd*» ver 46 Ncbtung'. Achtung! 12384 ist mein ^MSK2 1 Prima naturreinen Apfelwein | (2722 empfiehlt Kartoffeln Snazißi’slöeke bürg 1 oarrcrrc E CD CD rou au oernuctcn. ju&r Neustadt 21 beböi uci 1. Juli au vermieten. •joöü» Tammitrairc 46.__ ^'ih^Zimm. G, IConf.mtt Hnc, au pcnmctcn. Slitermeg,u 11. . Ium gesucht. . SArlftl. 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