Nr.L14 Erscheint tSglich mit Ausnahme des Sonntags. v Ml ■niliKli! Ml WMW mlM habe Das ihre habe dem Tic „Eichener Lamilienblätter" werden dem ^Anzeiger" viermal wöchentlich beiqelegt, daS „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschafr.'tchen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. normiert werden. Ter Redner nracht dann im einzelnen 2Sor- schlage, in meld)er Keise die Borschristen der Gebührenordnung abgeänderl werden ।ollen. Tie Ausführungen des Referenten hatten den Beifall der Versammlung. Kierans beschästigte sich der Anwaltstag in ein- gehender Werse mit der Aendenmg der Satzungen des teiiticbcn Anwaltsvereins. Redaktion, Expedition und Druckerei: Echul- straßc 7. Expedition und Verlag: ^zK bl. Redaktion:«-^ 113. Tel.-Adru AnzeigerGießen. Herr Crzberger in Dieburg. Am gestrigen Sonntag sand in Dieburg in Dessen der Zentrums tag der Provinz Starkenburg statt, zu dem aus Dieburg und der Provinz etwa 800 Personen versammelt waren. Ter Zentrumstag war vom Landcsauöschuü der hessischen Zentrumspartei einberusen worden. Als Redner waren Reichs lagsabgeordneter Erzberger-Berlin und Landtagsabgeordneter Schmitt-Mainz gewonnen worden. Ta der als erster Redner vorgesehene Reichslagsabgeordnete Erzberger sich verspätete, so nahm zunächst Juslizrat Tr. Schmitt das Wort, um in längeren Ausführungen einige Streiflichter zu werfen über die gegenwärtige politische Lage im Reiche und in Dessen. Rcichswgsnbg Erzberger sprach dann über die Reichsfinanzresonn, die nötig geworden war durch die immense Schuldenlast des Reiches, mit her vorgerufen durch eine wahnsinnige Spekulation aus dem Gebiet der Kolonialpolitik. E. gab zunächst einen historischen Rückblick über die Ent- Wickelung der Ereignisse in der Zeit der Blockpolitik. Der Block in 21/2 Jahren nur negative Erfolge zu verzeichnen. Börsengesetz und das Vereinsgesetz zeigten jetzt schon unheilvollen Folgen. Das Beamtenbesoldungsgesetz trotzdem, daß der Block geradezu Verwüstungen auf Gebiet der Reichsfinanzen angerichtet habe, nicht befriedigt. Das Zentrum habe immer auf Ordnung in den Reichsfinanzen gehalten und übertriebene Forderungen abgelehnt. So habe das Zentrum 16 Millionen beim Militäretat gestrichen und 117 Millionen bei dem Beamtenbesoldungsgesetz bewilligt an Stelle der verlangten 130 Millionen. Das sei keine Zurücksetzung der Beamten, denn der Staat bestehe nicht aus lauter Beamten, und das werktägige Volk müsse erst die Mark immer verdienen, welche die Beamten erhalten sollen 1908 wurde die Frage brennend: wer macht die Finanzresorm? Der Block versagte. Jeder Tag aber habe 1*» Millionen gekostet. Ta habe das Zentrum versucht, eine Mehrheit zu bilden und zwar mit den rechtsstehenden Konservativen, und zwar aus folgenden Gründen: 1. die Konservativen verzichteten auf die Verminderung der Zuckersteuer, 2. die Konservativen verzichteten auf die Maischbottichsteuer', 3. sie waren für die Fideikornmiß- fteuer. Tiefe dreifache Offerte habe dem Zentrum das Gehen nach rechts erleichtert. Die E r b s ch a f t s steuer habe das Zentrum abgelehnt, weil es an deren Stelle gerechtere Steuern gefunden habe, die das mobile Kapital trafen. Die 9t F. R. fei ein Werk, wie ein gleiches seit 1879 nicht mehr zustande kam. In der Aussprache sprach der Zentrumsarbeitersührer Hasse- Frankfurt; er ermahnt zur Organisation. .Hieraus wurde gegen 7 Uhr die Versammlung durch Rechtsanwalt Lüft-Dieburg geschlossen. Derr Erzberger hat auch in Dieburg nichts neues vorgebracht und wir können es uns ersparen, all feine Lobsudeleien auf diä Haltung des Zentrums zu widerlegen. Tas steht längst fest, daß das Zentrum als Hauptziel immer die Sprengung des Blockes vor Äugen hotte. Der Abschied des Prinzen Heinrich von der Hochseeflotte. Kiel, 11. Sept. Beim Einlaufen der Hochseeflotte nach der letzten gemeinsamen Fahrt unter dem Befehl des bisherigen Flottenchefs nahmen, die Schiffe Abschied vom Prinzen Heinrich von Preußen. Auf der Höbe von Friedrichsort dampften die Kreuzer und Linienschiffe in langer Kiellinie an der gestoppt liegenden „Deutschland" vorbei. Tie Mannschaften brachten drei Hurras aus. Die Flaggschiffe senkten die Admiralsflaggen zum Gruß und die Müpitkapellen spielten Präsentiermärsche. Der Flaggen- wechsel auf der „Deutschland" findet voraussichtlich erst znn 1. Oktober statt. Kiel, 11. Sept. Graf Zeppelinist heute nachmittag in Begleitung des Professors Dr. Hergesell zum Besuch des Prinzen Heinrich hier eingetroffen. Prinz Heinrich War mit dem Adjutanten Kapitänleutant von dem Knesebeck am Bahnhof zum Empfang erschienen. Nach herzlicher Begrüßung bestieg der Prinz mit seinen Gästen das prinzliche Automobil, um sich nach Hemmelmark zu begeben. Kiel, 12. Sept. Gras Zeppelin mit Professor Hergesell ist abends um 9 Uhr 8 Min. mit dem Hamburg-Kölner D.» Zug von hier abgereist. Kiel, 11. Sept. Die Hochseeflotte ist heute nachmittag 2i/o Uhr nach Beendigung der Landungsmanöver bei Apenrade in den hiesigen Hafen eingelaufen. vom Deutschen Anwaltrtag. ^Rostock, 10. Sept. Am heutigen zweiten und letzten Tage der Verhandlungen des 19. Deutschen Anwaltstages beschästigte sich die Versammlung vorwiegend mit internen Angelegenheiten der Deutschen Anwaltschaft. Dr. Trucker behandelte das vom Ausschuß begründete Zeitungsuntemehmen, nämlich die „Rundschau über die wichtigsten Gesetzesvorlagen", die in einer Auflage bis zu 4000 Exemplaren verbreitet wurde. Reichstagsabgeordnete, Handels- und Gewerbekammern und mehrere hundert Zeitungen wurden damit bedacht. So konnten 70 gemeinverständliche Artikel über die Zivilprozeß- Ordnung in der deutschen Presse veröfsentlicht werden. Leider hatte diese Propaganda gegen die Novelle nicht den gewünschten Erfolg. Wenn das Gesetz nach dem Dafürhalten der deutschen Anwälte in seiner Form ungeeignet ist, so ist anderseits nicht &u verkennen, daß manche günstige Aenderung im Gesetz durch die Propaganda der Rechtsanwälte herbeigeführt "wurde. Sodann sprach Rechtsanwalt Tr. Bloch I. (München) über die Revision der Gebührenordnung für Rechtsanwälte. Er führte aus: Ter Deutsche Reichstag hat in seiner Sitzung vom 27. April ds. Js. 2 Resolutionen angenommen, welche ihm seine 30. Kommission in Vorschlag gebracht hatte. In diesen Resolutionen wird der Reichskanzler um die Vorlegung einer Novelle erpicht, durch welche die Gebührenordnung für Rechtsanwälte einer Revision unterzogen wird. Ferner wird darin ein Gesetzentwurf verlangt, durch den die Verjährungsfrist für Forderungen gegen Rechtsanwälte verkürzt wird., — Seit dem Erlaß der Gebührenordnung vom Jahre 1879 ist durch das Sinken des (Geldwertes und die sich ständig erhöhenden sozialen Anforderungen ein völliger Umschwung im Wirtschaftsleben um'eres Vaterlandes eingetreten, der in der Verteuerung aller Lebensbedürfnisse zum Ausdruck kommt, zu einer Erhöhung der Gehälter und Löhne in allen Zweigen des Staats- und Wirtschaftslebens geführt hat und sich dem Anwalt nicht nur durch die Notwendigkeit der Ausbringung erhöhter Mittel zur Bestreiturrg des eigenen wesentlich gesteigerten standesgemäßen Lebensuriterl-altes fühlbar macht, sondern auch durch die im Vergleich zu früher außer allem Verhältnis gewachsenen Personal- und Realbedürfnisse seines Bureaus. Dazu kommt, daß ungeachtet der beträchtlichen lieberfüUung des An- waltsberuses sein Arbeitsgebiet seit 1879 durch die Gesetzgebung über Gewerbe- und Äauftnannsgerichte, die soziale Gesetzgebung ujw. bedeutend eingeengt wurde. Trotzdem sind die Gebühmisse der Anwälte nicht nur nicht erhöht, sondern durch die einschneidenden Bestimmungen des 9a das Gerichtskostengesetzes in nicht unerheblichem Maße noch gekürzt worden. Datei hat die Anwaltschaft ihren goldenen Boden verloren: große Gruppen dieses Standes kämpfen mit nnrtschastlichem Notstand und sind nicht entjemt mehx imstande, für Krankheit und Mer bescheidene Reserven zu fttTten. Tie Novelle vom Juni 1909 bringt feine wesentliche Veränderung in den Einkommensverhältnissen, jedenfalls keine Verschiebung nach oben. Man wird zweck- und sachdienlicher- weise an dem Charakter der Gebührenordnung als eines Gesetzes sefthalten müssen, durch welches die Entlohnung für die Tätigkeit eines Rechtsanwaltes in denjenigen Verfahren festgesetzt werten soll, iveldyc durch prvzeßreckstliche Gesetze des Reictes ihre Regelung ersabren haben.. Es ist nicht Aufgabe der Gebührenordnung, beschäftigungslosen Anwälten eine gesicherte Existenz zu verschaffen, es ist ober unbedingt dafür zu iargen, daß es dem beschäftigten Anwälte nicht an ausreichendem Auskommen fehle. Vorläufig ist es ein merkwürdiger Zustand, daß man von Staats wegen entern bestimmten Stande zumutet, für Hilfsbedürftige, die zugewiesen werden, und von denen man, lelbst wenn sie noch so unangenehm und schiürnös werten, fast nicht mehr loskommen kann, eine Fülle von Arbeit zu leisten und eine Menge von Ausgaben zu machen, ohne daß hierfür ter Staat ober ter Zwangs- dient irgend welche Zahlung leistet. Die Opfer, welche die deutsche Anwaltschaft in 91 rmerneuten bringt, geben jährlich in die Millionen. Was nun die Höhe der Gebühren anlangt, so wäre diese unter Berücksichtigung aller Verhältnisse gegen den heutigen Zustand um 25 — 50 Prozent höher anzusetzen. Die Mm- de st gebühr für jede anwaltliche Tätigkeit müßte auf 2 Mark 'M politische Tagesschau. Die Stellung der Sozialdemokratie znm Freisinn. Genosse Franz Mehring polemisiert gegen den Antrag eines Berliner Wahlkreises, wonach die Sozialdemokratie dem Freisinn die entschiedenste Absage erteilen soll. Er macht dagegen geltend: „Das heißt unseres Erachtens aber übers Ziel hinausschießen. Nicht als ob der Antrag dem Freisinn irgend zu viel täte und sachlich irgendwie unberechtigt wäre! Aber taktisch empfiehlt es sich nicht, d.rß der Parteitag sich in dieser Weise festlegt. In politischen Dingen soll man niemals aus noch so berechtigtem Zorn Entschlüsse fassen, die für eine Zukunft hinten, die sich heute noch nicht übersehen läßt. Sv, elend die freisinnige Politik sein mag und immer gewesen ist, so gibt es doch auch für sie eine zwar sehr roeit. ge|djobene, aber immerhin nicht ganz ins Blaue zu schiebende Grenze, wo sie dem Junkertum gegenüber Fuß beim Male halten muß, wie ja eben erst der Krach des Blocks gezeigt bat Wir wissen heute nicht, wie die Dinge bei den nächsten Reichstazswahlen liegen werden: wir wissen nicht, ob uns bann nicht wichtige Parteiinteressen gebieten werden, bei den Stichwahlen trotz alledem den Freisinnigen durc^uhelsen, was uc natürlich nicht als Bundesgenossen anerkennen, sondern in der immerhin bescheidenen aft als Kanonenfutter verschleißen heißt Auf dem "Parteitag in St. Gallen wurde ebenfalls bescchlossen, freisinnige Kandidaten in den Stichwahlen niemals zu unteritützen, und bei den nächsten Wahlen ergab sich doch die Notwendigkeit, diesen Beschluß zu behandeln, als wäre er nicht ergangen. Die Gesahr eines ähnlichen Fehlers zu laufen, wäre gewiß nicht wünschenswert." Die Lords und die Gemeinen, Es kamt wich den letzten Nachrichten kaum mehr einem Zweifel unterliegen, daß England einem fonititutionellen Konflikt entgegengeht, der nur durch einen Appell air das ganze Land, al>o durch Neuwahlen, sich entscheiden läßt. Den äupcrlicten Grund dafür bietet das Budget, das vom Hause der Gemeinen ohne tfrapc Angenommen werden wird, von dem aber das Oberhaus deshalb nichts wissen will, weil die zu seiner Balancierung notmenbigen und insbesondere durch 'die Ausgaben für die ^>ozialverucherun ; und Flottenreform bedingten Summen nach ten Vorschlägen oes liberalen Ministeriums Asquith durch eine Reche von steuern Mlfgebracht werten sollen, mit denen sich die ^ords um fernen Dreis befreunden können. Es handelt sich hierher bei onters um die Einführung einer Grundsteuer, die aber, da ihre cate u:i Verhältnis zu ten Einnahmen ter Lords aus ihren gewaltigen Latrnmdien nur gering sind, kaum für sie die Veranlanung bieten Könnte, die Finanzbill und mit ihr das Budget abzulehnen, >venn sie nicht hofften, bei ten dann notwendig wertenden flceuwaylen [änner-W TicllsM de-ur.^,1 fiederbeginn der lässige^E^ öie Herrsckwft des Liberalismus zu brecheir und anstelle des letzrg^n hberaten ein konservatives Ministerium zu setzen. _ cclbitneritänblid) steht dem englischen Oberhause als Revisions- mstanz bas Recht zu, alle vom Unterhaus? angenommenen (tesctze abz* ul ebnen. Aber es hat von diesem Rechte bezüglich des Budgets ia,-on icit Jahrhunderten feinen Gebrauch gemacht, eine Tradition, öie z. B. auch Darin zum Ausdruck gelangt, daß ter König in der -nnonrebe, sobald es sich um Budgetvorschlage handelt, sich nicht an ine Peers, sondern nur an die Gentlemen of tte House ot Eomons wendet. Und wenn inan auch trotzdem prinzipiell den Lords das Recht juerfennen muß, die Finanzbill und damit das gefamte Budget abzulehnen, so täuschen sic sich augenscheinlich über die Tragweite dieses Vorgehens. Nicht die Beilegung des Budgets dürfte bei ten kommenden Neuwahlen die Parole bilden, sondern ter Kampf gegen das Vetorecht des Oberhauses überhaupt, wie ihn schon der verstorbene Premierminister Campbell Banner- wann gelegentlich ter Schulbill proklamierte, und wie er in der Resolution des Unterhauses vom 26. Juni 1907 seinen Ausdruck sand. Freilich begegnet auch in liberalen Kreisen die durch ten streit um das Budget hervorgerusene Lage insofern konstitutionellen Bedenken, als mit dem Appell an das Land, mit ten Neuwahlen, eine Art Referendum eingeführt und damit ein .Präzedenzfall geschahen würde. Es könnte dann in jedem künftigen Falle seitens des Oberhauses die Entscheidung des britischen Volkes anqeruien werden, was naturgemäß zu einer Schmälerung ter Rechte des Unterhauses führen müßte. Teim das Oberhaus würde doch nur bann das Budget verweigern, roemt das Unterhaus, wie jetzt, in seiner Majorität liberal wäre, während ein von einem kom'er- vativen Unter Hause votiertes Budget ohne weiteres auch das Ober- l-aus passieren würde. Trotzdem werten sich die Liberalen über dies konl'titutwnelle Bedenken hinwegsehen, weil es sich eben bei dem jetzigen Streit gar nicht allein um die Finanz bill und das Budget des Jahres 1910 handelt. Ter Ausgang dieses Kampses zwischen Oberhaus und Unterhaus kann nicht zweifelhaft fein. Zwar werden die Konservativen als Vorspann bei den Wahlen eine Reihe von GesetzesenUvursen tenuten rönnen, die, wie die Erhöhung der Brausteuer und ter Schaicklizenzen, in gewissen Kreisen tes liberalen Bürgertums nicht sonderlich beliebt sind. Auch deutet der Abfall Lord Roseberys von den Liberalen, denen er sein Lebenlang angehörte, daraus hin, das; biejenigeit liberalen Lords, btt* sich durch die in Aussicht genomnune Grunbstucksbesteuerung geschädigt fühlen, in das Lager der Konservativen übergehen werden. Ta aber anderseits das liberale Ministerium Asquith den Konservativen sowohl durch seine Sozialgesetzgebung, als auch durch die Verstärkung ter Flotte, die Reichsverteidigungskonferenz und eine überaus geschickte auswärtige Politik allen loeitcren Wind aus ten Segeln genommen hat, dürften die Verluste tes Liberalismus bei den Neuwahlen keine besonders großen fein., Ueberdies ist der gegen das Vetorecht ter Lords zu proklamierende Kamps eine so zündende Parole, daß nach den Neuwahlen sicherlich wieder eine liberale Majorität im Unter Hause einziehen wird. Vielleicht ivird sie nicht so groß fein, wie die nach den Neuwahlen von 190u, aber immerhin dürfte sie genügen, um die Rechte tes Obcrl>auses ganz wesentlich zu beschneiten, und England einen Schritt weiter zu bringen auf dem Wege des Ausbaus seiner liberalen Verfassung. jjlttrW-39,58'ldJ * i ’ Sims’" '#***$; mit neue» .MÄ J'ii y -ve"» ” unter Mi" f%iB1 Hebung rc, Äeiuj] ttag Bah,‘hofll, ^ouzert ■OHSlIIIK 11688611 ™d UmJj Iws Semeinfflititu tartoffelbez«, n li^'elchktraüe 16a I n ^sen und zwar bu J «eptembn. I ^gleich bitten mir, bietJ ^Ke'l'SberzursticD Der Voftnl iür einen Quartaner deNM muafmms wirb ein kl höheren Klaffen dieinW »ut geroiijenbaitcn hgungb.5(t)ulauiqabfn;c| gmdlP MO einigen Lächern, geiuch. | Dcbrittl. Mung.mü.v?_-l vrüchen u. 5015 an b.ß il Eine parteiertlärung über den Zchaä. 2ie deutschsoziale Parteileitung schickt uns eine gedruckte Verösseutlichung, in der in milder Form «um Ausdruck kommt, daß Schack geraten worden ist, eine Nervenanstalt aufzumchen. Schack scheint daher nicht selbst aus eigenem Entschluß das Reichstagslnandat niedergelegt zu haben. Tie Veröffentlichung der deutschsozialen Partei- leituna lautet: „Die Angelegenheit Schack, über deren schmerzliche Einzelheiten unsere Parteifreunde wohl durch die Tagesoresse ausreichend unterrichtet sind, ist auch uns, den Unterzeichneten, erst am Dienstag, den 7. Sept., durch die Presse bekannt geworden Nach unserer langjährigen. genauen Kenntnis der Persönlichkeit Schacks und seiner Geistes-, Gemüts- und Charakteranlagen mußten uns die behaupteten Tatsachen zuerst alsvöllig unglaub lich und unmöglich erscheinen lassen. Inzwischen ist uns neues tatsächliches Material zugänglich geworden, was der Oeffentlichkeit bis jetzt noch nicht unter breitet i ft, das aber bei der gerichtlichen Behandlung der Angelegenheit zur Sprache tommen wird. Dadurch ist es uns zur traurigen Gewißheit geworden, daß unser Tyr tun > Schack von einem schweren psychischen Leiden befallen ist. Wir haben uns deshalb veranlaßt gesehen, seine Uebersührung in eine Nervenheilanstalt anzuraten und ihn ärztlicher Behänd- lung zuzuführen. Alle ernstdenkenden Kreise werden ihr eigenes Urteil über diese traurigen Vorgänge zurückstellen, bis die jetzt damit befaßten Aerzte und Richter ihr amtliches Urteil abgegeben häben. lieber die Schritte, die bezüglich tes Reichstagsmandats für den Wahlkreis Eisenach-Dermbach erfolgen sollen, wird eine Vertrauensmännerversammlung in den nächsten Tagen beschließen." Das B. T. hatte bereits geheimnisvoll angebeutet, daß es schon seit Wochen im Besitz von „Material" gegen Schack sei. In der vorliegenden Erklärung wird auch wieder von bisher nicht veröffentlichtem Material gesprochen. Natürlich konnte die deutschsoziale Parteileitung die Entfernung Schacks nicht in schroffer Form vornehmen; es genügt, daß sie dem blamierten Abgeordneten den Besuch einer Nervenheilanstalt angeraten hat. Mit der Niederlegung des Man dats könnte der Fall für die Oeffentlichkeit eigentlich erledigt fein. Mer die bevorstehende gerichtliche Verhandlung scheint die Angelegenheit in ein neues, womöglich noch düstereres Licht setzen zu sollen, als es bisher schien. 2Xits Stadt und Land. Gießen, 13. September 1909. ** Vom Manöver. Die 25. Division bat in diesen Tagen in der Gegend Montabaur-Meudt gekämpft Am Mittwoch hatten die 115er, 116er und 168er Ruhetag in ihren bisherigen Standquartieren. Donnerstag und Freitag waren Marsch- und Aufklärungsübungen, wobei den Offizieren praktische Aufgaben zuftelen. Das eigentliche Manöver begann am Samstag, nachdem am Freitag die Rcjer- visten eingetroffen waren. Die Kriegslage für das Samstagsgefecht war: Ein blaues Korvs ist im Anmarsch von Koblenz, Vallendar und Pfaffendorf, wo es den Rhein überschritt. Ein rotes Korps ist gegen sie aus der Gegend von Siegen im Anrücken begriffen, die Vorhut steht bei Westerburg. Die rote Partei stand unter dem Befehl des Oberstleutnants von Lindeguist, die blaue führte Oberst Hutier. Die Roten traten bei Dorndorf, südlich Westerburg, zusammen. Die Blauen wurden unterdessen von den Meldereitern und Radfahrern auf der Linie Mogendorf, Dernbach, Montabaur als im Anmarsch begriffen gemeldet. Rot rückte daraufhin über Roth, Salz, Herschbach nach Eisen bei Meudt vor. Auf dem Wege nach Dahlen erhält das Regiment Kaiser Wilhelm Beschst rechts abznschwenten und den Gegner östlich Meudt und Eisen anzugreifen. Die rote Artillerie — Regiment 61 — hatte inzwischen auf der Höhe zwischen Eisen und Ehringhausen eine gute Stellung besetzt und eröffnete das Feuer auf den feindlichen linken Flügel, der von Leuterod anrückte und dessen Artillerie — Regiment 25 —, die Höhe westlich Oberahr inne hatte. Allmählich rückte die blaue Schützenlinie von Leutenrod gegen Oberahr, Niederahr, Moschheim. Rot mußte sich über das Ahrtal zurückziehen, erhielt aber Verstärkung und ging dann abermals vor bei Dahlen und trieb den Gegner zurück gegen Boden. Es war ein interessantes Gefecht, dem Hunderte von Schlachtenbummlern folgten. Endlich als die Blauen — bestehend aus 115er und Teilen der 168er — in Mzug gegen Montabaur waren, ertönt das Signal „Das ganze Halt" von der beherrschenden Höhe. Alle Hornisten und Trompeter nahmen den Treiklang auf, das Schießen ver- stummte. Nach der Kritik rückten die Kompagnien in ihre Quartiere, die 168er nach Girod, Nentershausen und Holbach, die 115er nach Montabaur und Holler, die 116er nach Frickhofen, Thalheim und Dorchheim. Tas Gefecht dauerte von früh morgens bis fast 2 Uhr. Das bergige Gelände und die Sormenhche brachten es mit sich, daß mancher — besonders von den eingezogenen Reservisten — schließlich „abmachte" und seine letzte Zuflucht im weichen Straßengraben suchte. Der Musketier aber ist froh, daß er jetzt ein besseres Quartier hat, die Bewohner des Elbtals sorgen aufs beste für die Soldaten. Der kommandierende General von Eichhorn weilte am Samstag im Manövergelände, um den Uebungen der 117er und 118er beizuwohnen, die jetzt mit der Unteroffizierschule Biebrich bei Westerburg ein getroffen sind. Ter Korpskommandeur ist in Braunfels abgestiegen. Große Manöver-Proviantämter sind errietet der Willmerod, Rennerod und Selters. — Das Gefecht der 41. Brigade nach dem Ruhetag am Donnerstag begamt Freitag und dauerte bis Samstag mittag. Der Führer des blauen Korps, Oberstleutant von RauMaupt, sammelte gegen 7 Uhr seine Truppen bei Ebersgöns. Sie bestanden Prwpekt L72 turitjitiift J inunfl Vvllengaüc auer’scher Gesangverein Dienstag den Zweites Blatt 159. Jahrgang Montag 13. September 1909 @4> A. A AA A>> ▲ Rotationsdruck und Verlag ter Brühllchen Imwswi General-Anzeiger für Gberheflen Wart feine Einweihung Wintersemesters ftaitfi inben. 61 durch Ablehnung, weil un 12 Altersrenlengesuche); andung erfolgte mehrere hundert Meter vom beendet. zweiten Beipeorbneten nm 18. September bie Sozitildemo Startplatz entfernt. d die v> Amu, Wlonnt übernommen 332 in Bearbeitung standen. Rentengesuche, fo daß 670 besuche Es fanden Erledigung: 243 bnrd) noch fein Amts- Wrlh. Jantz, als traten würben. unbeschadet bemofratie, nm damit uraris der sitzende der sand hier eine ge- 2infölihei alc n n t euß r dos md ( om Sw.' itN *** nenn Jahren baö Amt bekleidet. wird oorgänger, LandtagSabgeard. Hanfmann Kandidat empfohlen. Vilbel. 10. Sept. Gestern abend meinfame P rötest versau» mlung der (kpl ist da» ftaatlidie Gebäude nahezu vollendet, soll im £ Höbet mit Beginn des in per feine hinter Schloß und Riegel * Tas reisende Bild der kltronit bei VoiKtcumnuii zstztl Lean an L'an.*' d.r Ebn bet fnt» >u ‘eben, ift r« Br ihrer sonstigen Geaneischait gegenüber der Sozial- fAr die abermalige Wahl ArmbriNts einlrclen. flfnen bie veifasiiiugSwidnqe Richtbestätigungs- hessischen Regierung zu protefneren. Ter Vor- Versammlung erklärte, da» bei der Wahl eines R B Darmstadt. 10 Seat Unter Dost deater brachte deute dbrnb al< ctlbr ^ovrtük der 3xnk>n inen ausgelaOenm Schn» nif iut AuOübrun.i. der emuirn neueren neuen Scheu fpidhäitnt fkkgenbett ,iad. s,ch dem Bud!,kam tvriuierllrii 4k* arbeit nmthr der dtabrr nut ui Berlin ..'aeiübrie dreiaktio« Schmant . Je Dovvel men i ch rxn B- Ibrlm ^veodn und Anvur 2u?CTrt>u: Irgend irr!«Den htniirührit öert bur- man dem ettirf" mch! betairiien Aber es (teilt em Stück hd lermnrnis Ltpbrum des TuefU r er irrer> n ntuL weit baö Trncmrni es h lockt 'N. B Tarrn iiabt, 12. Sept Tie Stadtverordneten vcrsammlnng wählte gestern m besonderer Sitzung den bisherigen Jirci«nnt:nann Müller von Heppenheim Aimi i u r i ft i f di c n Beigeordnete ti der Stadt larmiidbl Ter neue Beigeordnete fleht im l<>. 2rbeit-.»i«ihre und mar der älteste Bewerber um diesen 'Soften. - Aus AnlaH beo 7 2. (veburtskages weiland (tzrostherzog 2 u b - tc t g IV. la men heute hier (ahlreidn* frühere Cf fixiere, die unter dem Hüinmanbo des damaligen Prinzen Ludwig in und Sozialdemokraten gegen die 'Jl idj t bettä t t g itng des znm Beigeordneten geivählten Sozialbeinokraten 91 r in - br ii ft statt. In der Veriamnilnng sprach zunächst Re- bafleur 91 d el n n g - Mainz für bie Sozialdemokratie, sodann Parteisekretär U u Hl ma n u - Darmstadt für die Linksliberalen. Kuhlmann betonte, da st alle Bürger, gleichviel ivelcher Partei, in dem Slampf um bie versasiungsniäljigen Grundrechte des Volke- zufanimenhalten muhten. Tie Linksliberalen würden. den Kandidaten der Ltnksliberalen nnterstützen (Kl. Pro begründet (48 Invalidenrenten- und 3 VHterörentengefucbe). 27 durch andere Weise — Zurücknahme usw. — (21 Invaliden- und 8 9Utrrörenlengrhid)e), ziifammen 321, so bdfj 240 Gesuche als nnerlebigt auf September übernommen werden muhten, ferner wurden im August 238 Anträge auf Bei» tragSersiaitung gestellt, und zwar 198 infolge Heirat weiblicher Versicherter (H). 40 infolge Todes oersicherter Personen (I). Unerlebigt wurden in den genannten Monat übernommen 117 Erfiallrmgsanträge, so das; zu bearbeiten waren 365 Gesuche. Bewilligt wurden 268 Anträge (220 H.. 47 T. und 1 U), abgelehnt wurden 21 9lntiäge (15 H., 8 T). Unerledigt blieben 66 EritaltnngSanträge (46 H., 14 T. und 6 U ). bie ans September übernommen wurden.— Ende August waren in den Heilanstalten usw. 377 Personen nnlergebiocht. •* Konsumverein Meßen Tic 8 Generalversammlung de Konsumvereins (ließen uiib Um flfflcnb ward am Samstag abend im > stiverksdwitshausc üb gehalten. Ter Besuch war gut Ter i" schaftsiiihrer ver h’icv am den gedruckt vorliegenden Bericht und fdiilbrrte in längeren Vinoiühnntgen den ('vfdmft ?gang im verflossenen Jahre Edens" ergänzte der staffier feinen Bericht burd) eingehendes 3iffernmaterial; eine Diskussion über beide llniocrfitä:>»21ndiri*tcn. — Breslau. 11. £cvi. Äre bie .Breslaucr Zeit inelbei, ver«ätzte der ÄultuSniinihcr die liebet wung ciuCtctfiiben der Zahnheitkuude von Oer pu"o orüüchei die in e b u i n 11 d) e 3 o f n 11 ä L — St n p d) e n. U’ttic euihiinbiae Boilelung utet ,3 ou r n o 116 in nS in der menemrarr' ivnd im komm Siiiilcdeinffiev an der Tethnifrven Voet'itjule in München l:«i ^rwaidozent der neueren Geschichte Tr. '.'ilDredn Wirth • alte, I>crmif*tce. wTer,.ÄIcptograp h " Bon einer ingembfen iteuri Ticbefalle loriß die .seitichrnt M 1 P zu berichten Tr schonen ;|eiten. in denen ent tiuibrethcr. meint es ihe einmal gelungen war. ungefehen vom Crtc ferner lat J cnltommcn. riemlid) sicher vor bei folge i'Hiußt wird Sihicith der 'üfanit ..aileitet“ pil rrn photographische) Cbtehio feine Jftge unfehlbar auf tzch blatte fef: Ter photographifche Apparat ist genau so ko» ittuiert wie alle anderen: er ist nur außerordentlich (M| und in der Wand verborgen angebracht Niemand kant, wenn er etvgrftdli ist, das Jtmmrr betreten, ohne M neber m Ben eguuq zu setzen, die mo einem Innern <<*• ii ischer Trübte in Scrbtnbuug steht, ein Blitzlicht aufleuchien Jft der znndruch dann entdeckt, so braucht man nur Ml ivzüge an alle Polizeiwachen und an die leunngrn M i Tjenben iis wird nicht lange dauern, und der 6n rechn, dessen Bild aller Welt bekannt gewordett ist. sitzt Pcarps Rci|cberid)t. In dem von dem Neivnork.r »Times" veröffentlichten 'Zkrübt Pearls txiiik e4 werter: IkatD bcichloh am I April, »ünf Eil- mdiiitN- ui iiiachen Gr balle fünf Baleitee, die besten fcuiibe sowie iü Ui Tage Bwviam Tet B^rdun^n war leichter uio er gedacht batte. M «Lis ucinlidi ilait, uxmiglridi manche uut leicht ubcrirornie xtrflrn geiimbm wurden. Ter Tbmirometer zeigte 40 Wrab ’ahrucn- grads ivebt-' ' l>,nialls ein schnerdender Muid, ivelcher dir Gefichie- baut auilprmont machte Aach Panienrna dieses Grades srieq das Ibirmomeirr auf 15 t*rab unirr Null, welche Aenderun; bi* Vcieu Mnftrr der i?iP<*x‘'ilu»n w oder iuffrn'd)tc Pearn befand sich ml sü C*xat> 7 Minute» nördlicher Breite und machte cintii«* 3niiTpm später dic Ihnlraguna rn fern Tagebuch, daß er mmtnebr cubkich a in Nordpol angela ntzt sei. Er blieb 80 Stunden dort, i'duoarapdierie. diht'' bie THaage. legte llrhntbni nieder und iiuble beit $)ort wni mit bem T*-lef!op ab. um ehr amu Vanb tu unben Tas Setter war iwIfenUS. bie Vrm- mo 7 iTiperotut Ci i.Htab. bie Moltmaliemperalur 12 Wtab fVohrntbni unter Null Iic •*< u d I a b 11 roll »o i iidi ohne tvonberr Ereignisse Pearo batte tcmr.i h? ißen cuf Oie kptr Strecke luitiintommeit. sondern nur einen Asger an. Safbutator.. sowie vier Gshmx ichi Xtfoiltta vorn Pol sand er eine Stelle. i:v er das Senkblei o:> werfen k-'nutr <$x and bei der ganzen Länge der Schnur cvn neuntausend iruh fernen i4nmb = Butzbach, 12. Sept. Am Tientztaa. 14. d. Mts., findet Hier Bürger meister wo Hl flott. Von einer Agitation für die Wahl n’t bis jetzt sehr wenig zu merken. Außer bem seitherigen Bürgermeister Bernhard Küchel IV., der seit 8trt>c -. 'fdmhr «• ch imti r ,\x rn: x' a d e t twt dir ZtMalu- »vn uni sicher, üivmh Prvd n guten X. unci m !>t £irftfnung g im^deitzen Ter Ver- ilungsplan des Borstaude- und 2L:iiid):.'raie» fanb, nach «ib’zbHunfl eines Antrages aus der ftmammlung, «ne Ödere -\t rfrer»iu’i:nq ,i l-zu,ahleii. die ;tufhmmung der Verfammlunfl- Tie au^fäKioenben Mitglieder des A.ifucht-- V Mönnche al- (krsaymitglieder des Aussichtsra-.e^ würben gewählt bie verteil H. Segenbad), Ainle und 6. 2aubenb.zd). — Sei bttmor bv< rsuch. 3*** Provinz al-Arre thau» oersiichte sich em weaen Rörperoerleßani m Unler nchnngS- hoh sich besinblichet Häftling nnltelst Handtuches tu et» hängen. Er wurde von Aub. nitehenden m seinen« Treiben beobachtet und konnte durch das totkiäst ,e Vu'.'chreiten eines Anstaltsauffehers mittelst Turch'chneibens des Stricke» von ''einer Tat obaebalten werden. Um weitere derartige Ver - iuche zu verhüten, wurde er m einer gemeinichaftlichen 'ur hte zu verailstallenden Bollsunterttziliung obenoe un hinter 1909 10 sestgeftellt L<> find I llnterbaltnn^Mbm: ,* oorgesehen. bi»’ lieh auf die Monate Aooember, Tezember ,'anuar und Aebrwar verteilen. Alo Bortragsthemen sind gewählt: 1. Wie w»r wohnen, und wie wir wohnen sollen. 2 Tie Borteile der Iiivalidenoersirherung für Arbeiter, x ancirerfer und kleine Vanbw;rle. 3. Musikalischer Abend mit Dort rag „Tas Volkslied m LberHessen", I Aus dem h’unberlanbe der ülettriyi ! Bei den UnterIraltung:- abenben haben die hiesigen iQIangoereine, fowie das Jitber- tr.uneben ihre gefällige Mitwirkung tugefagt. Mit dem eilten Sortrage wird eine fünftägige Ausstellung ,Jiünft- l. rischer Sanbfchmud, mit befonberer Berüdsichtigrmg ländlicher Verhältnisse" verbunden. X Alsfeld. 12 Sept Zwei ,«ahre fmb vergangen feit die Cberrealfibule in unterer Stadt errichtet n urde. Alsbald befdiloB oudi die Stadl bie Errichtung eines Aenbaues und brachte das große Cpfer von 200 Intidt fHentenbeiviÜigimg (220 Invaliden-. 11 Kranken, und v 4tt:n bei । £v.t*vn luv. t.id) w " um? > chiotrische 2^« i.mchr »t ftoalimmt.. Ne ibvn. der . twrtrrtnibe leist' ' Ult da beit iturnhmi • i Cnf. aus dem Regiment 1 . dem 1 unb - Da» M*r. einer Abteilung 27rr Artillerie und Oer Ulanen Tte rote Partei stand unter Leitung des LberstleutnaMs Leinichenk. sie sammelte sich b« jpodppetfel Die Blauen marschi.-ren in südlicher Aichiuiitz über Haufen und eipo. es gebt bergauf, bergab, der i**i Met« höh' Hausberg mutz umganten w«den Tie Roten haben sich auf beit obm um .‘lauer- bad?, Münster und Boocnrod feftgek. ihre Artillerie stand bei Langenbeim Südlich am vau berg suh. die blaue Artillee«. auf und eröffnete ein heftige- Geschätzten« auf d»e feindliche Stellung Doch kann die blaue Part i bte feindliche Vinte nicht nehmen Sie führte nun — IW« einen Umgehungsmarsch über die Zaunu*hdbm^umb das "dfeltal nu j un.» graft den Wegner in der linken plante an Irin hefitgco iseschutz- und (Hewefcrteuer schlägt and» bufen 3tram‘ nach dem Bauerbacher tialo t krtnen prasttvollen Sturmangriff führte Blau aus, aber bie stark verschanzten ‘Holen wichen nicht und nötigten fchliestltch den .^eind jum Rückzug gegen (kfpa und äaigrrfelben, Bodenrod unb Brandeberndors. An der Hebung hatte auch der komman bierenbr I6cn«al v irtchhorii tnlgcnommen. Tic rote Armee bezog nun dicht bei Münster cButzbach» Biwack, es waren dies die 80er und Her In Münster herrschte ein kriegerimies Leben Bald sieht man die Biwackseuer flackern, d.is Essen wird gekocht und der Musketier frillt bann seinen Huug r Auch bie zurückgeschl.genen 166er best ehen Biwack bei Branbobernbors Borpostenditvack stellte bei Blau 3 Bal 166 und 3 isskadroa Ulanen Ar 6, bet Rot 3 Bat 61er und ! i :■ fahron Ulanen Ar <». In der Rächt zum Samstag wurde das JbriegMagcr schon nm > ,1 Uhr alarmiert Ite Roten hatten BcrstarHingen erhallen und marschierten unter dein Befehl des Cberften von kfoiita gegen die Blauen unter Führung oes Prinzen Friedrich ihiri von Hessen Bei iwricbelbad), Brandolemdorf begann der Kampf, der sick, bann über die Höhen des nördlichen Taunus zwischen Solmsb M> und Wetztal hinzog Bei Cucmbadi und Cber« wetz tarn das Gefecht zum .Ibfchl.ch. Tic Truppen ruckten in ihre Cuartiere: bie 166er nach Vaufborf, Pauboru. Burgsolms, bie Hier nach Cucmbadi, Wetz, Aeukirchen, bie Hier nach Braunfels, Bonbaben, Schmalbach, bu* 27er Artillerie nach vröiielbad), Brandoberndorf, die 6er Ulanen nach :Ke o- kircben, Bolperishausen. Tic Slibe der 21 T-toifton und 42. Brigade haben in Braunfels Quartier bezogen Montag und Dienstag wirb zwifchen Wetzlar und Braunfels gekämpft, an beiden Tagen wird Biwack bezogen "Bei der 2aiideSverficherungSaii|iallGrobh. Hessen find un August 2 38 Rentengesuche (222 Invaliden- und flianfenrentenanträge, sowie 16 Altersrenten- antrüge) eingegangen. Unerledigt wurden in den genannten eniiückcnkem 6Harn. T e übrigen Rollen laqen bei den Tarnen Rudolvb. Ü) o t b e, Scherbarth u. voll l n it s und den Herr -n sec in besten Hönb.m Tas l'ublthim fidtiAir lebbau Bciiall uno um Mviuasi bar l Ctleb.-r als vanu nt ..Ter Bafaiie ' gastieren. Tie Soriiedunaen unben autzer Aoaun-menl und bei rrtöbtrn Preisen sran 'AnmrtDüngen n-mtnt Du- Cpeninai:.' lasse mlaencn Hermanu Sudermann bat ein neues Bubneu werk bei len bet. dos beit Tu*! ,.S trandkinber" ifihr’ und im MdninlidwTi 'Chauwielb«' »e in Berlin uw Laufe > S loinmrn den .’Ofrbitro seine llrou»'ahrung erPoen wird Es 'vielt au» der wdiabaddyitbrnni ?nfel Heia ur der ixn-^a't des Teut scheu Ritterorden Marseille, 12 Sevt Der Herzog der Abruzzen ist heute vormittag an Bord de Dampfer.» „Cctana" von feiner a f i a t u - ' ^uldoi ab ..w ist in diesen Taao, " so '(hu,bl iNtorfbr, "he «hmn. hast t*. . v nrch die sch,n r bi: brn* 4xr '».'aiuraecrn'r rnde un) dos ■ ' »•• hüll S Inrfl Werd n. ai>-r Mfng r en» MMBBb* i *"-n Vast *cfct Smx in den iMWiricni em würve» et b *wttk-w 20 M :• * i :HD r ’ ? n MtMthdhr ii i" r ü n dero legte ac kM, cm , '.MuomaO» btt ' U7».; dop d .VdK rirpt. -uD M n 10 vhdNn Hl nnnst lücettr auch 'N, imi aber fnnr So^mlaladeu'ch^'i So ?!-•' n ibrt btt ..jux, - rirx ÄaiMiüimcx 11 Lau,-Dor der heffifdxn TiPifion den ^rej oor. 1*' ' mit, dtn: nfammen 2Un Bormitlwurde von - ent 3nf. Ar» L-esterwelker der 1K" Ad,::ani ___ grünen 2udwig war und wncral der Art Rothe, dem damaligen Adjutanten der brftdihre Tipo on. am cartt- p? ag des (ffroßherzogs im Mausoleum ei» prach;voller xrani n.ceeraelcgi Am Mittag (and im stöbt Sao.dau eine festliche Bereinigung und ^estmadl stau, an benru • rbc- n*. alige Sriegstameraden, von denen Liner Unter •ai 3 alten rar. teil nahmen Oeocral v B^stermeNer hielt ,m L der Tafel eine herzliche A.denkrede un? wtbmnt c m r-l ^reichen ihrer der MitfdKH T.:?p;*en un txxry Is7«'ll ein stilles Mas Tie -Netx schtost «U etnm drei- maligen Hoch auf 5. aller und (• rofibe: X Mainz. 12. Sept Heute nachmittag 0. Uhr kam ter Parieval II1 in Sicht unterer Stadt, aber der er en- gefübr «ine halbe Stunde manbenerte L?ihrcnd dieser ,-kit strömte eine ungeheure Menge oon Mentch.n teigen, iutomobilen und -nstigen möglichen und unmög' chen 7»ak rangen dem kleinen Sande iu. wo dec P lil nach nnigtr rii erschien und sich gegen I , Ubr zur 2agdung nieder- ‘B. Diese npeiie g > flute Landung d n dem 2uitsch,st .in auch den vom ..Mainzer Anzeiger gesetzlci- öras ^worben Tic Begeisterung der flnnxfcnbai war d« utend gröber als das letzte Mal. und selbst eine doppelte oerruiuviinie tonnte c kam wtd i heraiilgcficUt hotte, daß bie vennemtliche' gtitz ein Bock (!) ioar. fetdst wen- rS rtern idweten ♦äbine- bni. bMM wN « clR-a 50 Mitogtamai Aber der Safet »MtSe rcpefws.l am» cm drei ««rhevoU tcTIndetrn <*:oien»en Nr stünn rr.rve *ott 336 978 50 737 358 73 90 958 667 742 46 [300J 24.80 163.50 135.50 146 65 418 49 902 35047 [300] 119 302 640 52 870 36063 203 692 702 65 70 824 959 3 7126 [300] 426 73 632 [400] 734 851 05 38163 489 792 924 39207 377 601 30 60 61 867 86 196046 155 358 459 562 197099 [400] 121 82 264 310 93 97 475 541 65 7 4 904 92 1 9 8005 231 766 [500] 891 904 104 254 Gfi 407 739 94 811 [500] 66 77 2 0 0 264 748 87 201162 238 4 3 318 615 832 [ 300] 211341 443 526 629 80 706 310 559 676 81 743 Ml 917 [300) 91 9-6 [300] 214052 232 78 80 426 27 viel] langsam, Uebcrfianb unbedeutend: bei Kleinvieh gut, fein Ueberstand. Tie Zufuhren stammten aus der Provinz Hannover, der Limburger Gegend und dem Taunuskreis. 85 202613 73 .33 72 84 484 527 857 203195 253 857 413 515 2 7 779 898 908 19 87 2 0 4085 188 219 360 [400] 409 80 569 656 729 2 0 5 232 37 769 934 2 06(107 110 287 339 91 419 57 633 804 207217 [ 300 ] 60 331 719 968 69 59 81 962 Pasiirrten mit den Rädern den genannten iru611*2.7 und wurden grob, wenn ihnen nicht genug ausgewichen wurde. In der x Nähe des Pappelschcn Hauses rannte nun ein Radfahrer derartig meine Jnau an, da» ich beute früh den Arzt konsultieren muhte, ivel etter eine Schonung mit Umschlagen de> infolge des Anpralls Achten. s>ic »BreSlnua ßtil« d>e Ucbcrmeiimig > von der pbiloiopljijdjen t| •iiie übet y nrt' wird im fonunetie 'ürf)id)ii(e in München le r. AbrechtWirih balz 770 847 74 904 1 27 189 366 90 511 48 611 [390] [300] 782 839 925 83 130045 273 497 619 1 32178 97 281 92 13. September, 1.15 Uhr. Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schuckcrt . . (. Eschweiier Berunerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Faketf. Harpcncr Bergwerk. . . Laurahütte....... Nordd. Lloyd . • . . . . Oberschles. Eisen-Industrie Berliner Handelsgcs. . . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . . . Diskonto-Kommaudit . . Dresdner Bank . . . i - Kreditaktien..... Baltimore- und Ohio- 7--^ Eisenbahn . _..... Gottbardbahii'. . . s-,. ; Lombard. Eisenbahn •«.;*. Oesterr. Staatsbahu . . ■■. Princc - Henri - Eisenbahn'. 260f?9 *6 210 34 4." 1 821 922 270H9 .'9 99 271C05 [400] SO |e Flug OrvilleWrighl- Stetem erreicht wnri: undrn. Die Winde k lt böig, in einer M« geünatziger. Süii giori er teil. Infolge 9)1® i drei Minuten vorje» jreie hundert Meter vcr 19 3 097 134 19 5678 962 650 710 819 199 20-2 465 200048 101 283 364 35 87 91 2 Ziehung 3. Kl. 221. Kgl. Preuss. Lotterie. ZicbtiDR vom 1L September vonnifta-rs. Kur die Gewinne über 144 Mark sind den bcireflenden Nummern la Klammern beigefügt. ‘475 119257 576 955 120109 232 322 74 740 54 912 57 1 21.^17 904 IN? 122235 489 575 689 719 806 54 82 902 1 2 3080 1-7 3* ,ü|„ Oberhessen s— 4°/0 Oesterr. Goldrente Handel. Breslau, II. Sept. Tie heutige Aufsichlsratssitzung des Ibcrfchlcjijchen Roheiscnsyndikats erhöhte m An- rgrachl öca vorltegendeu günstigen Orderbestandes des eingehenden -atlen Abrufes, sowie auf die Festigkeit der Auslandsmärkte für -jii 1909 die fe|tgejel]tc Dlimiualpreiic um emc Aiark pro Tonne. 196157 800 52 430 561 36 198421 [300] 772 803 1 56140 89 209 452 614 57 669 706 18 948 1.17056 441 567 83 744 862 938 56 158332 69 479 [ 400] 85 548 690 989 1 59051 142 567 765 [800] 886 1600-13 [800] 392 481 778 879 161120 378 461 [800] 87 655 56 71 802 1 62109 276 378 411 25 32 861 943 [3001 163099 119 39 50 230 .337 138 612 41 784 803 907 45 [300] 164078 468 562 649 1 65304 615 78 613 39 93 787 862 919 1 6 6003 44 116 72 303 48 49 435 510 633 791 839 167221 74 706 89 S29 9’1 168155 433 [500] 523 88 70 842 900 49 85 L69008 78 809 612 728 826 33 17O17 > 878 072 1 71131 357 648 724 673 85 1 72"28 33 218 97 316 53 79 83 499 735 863 962 85 1 73111 226 608 864 9G3 82 174073 193 221 475 83 597 794 319 17 5041 116 307 41 [500] 45 427 31 648 947 1 7 6070 (300) 149 217 66 97 3 64 70 473 798 854 1 7 7046 261 305 17 496 509 903 1 78105 538 640 42 910 82 1 79154 290 524 72 89 736 _ , 180 134 229 369 [3000] 406 95 582 752 945 [300] 18 1 243 331 68 426 71 513 21 611 728 895 1 82 010 52 94 160 62 291 474 91 670 80 81 860 1 83271 607 721 88 580 82 992 1 84189 251 994 1 85031 235 517 [ 400] 94 936 186267 408 40 522 92 96 048 1 87750 1 88160 63 854 516 C09 25 79 789 [400] 802 37 1 89117 307 98 451 566 682 852 53 63 84 19 0071 682 831 [400] 963 191010 118 271 404 97 563 80 792 820 953 1 9 2079 [300] 598 1 93 0 7 110 432 91 534 803 15 30 1 94103 31 206 98 695 890 195206 447 Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen, 10. Sept. Ten Radfahrern, welche Nachmittags um 6 Uhr die Stadt in der Richtung der Nodl)eimer Straße verlassen, scheint zum großen Teil der 8 12 der Verordnung, die Fahrräder und Automobile betr., vom 10. Oktober 1899, nicht genügend bekannt zu sein. Gestern nachmittag machte ich nrit meiner Frau und noch einer Tome, beide lederen mit je einem Kinderwagen ausgerüstet, einen Spaziergang nach dem Heuchelheimer Mühlchen. Ten Rückweg lvählten wir so unglücklich, daß wir uns etwas nach 6 Uhr auf der Rodheimer Straße (Fußweg in der Nahe der Hardt-Mee bis Mroiboricr Straße, befanden, wo wir mit unseren kleinen Erdenbürgern fast in Lebensgefahr schwebten. Eine Anzahl Arbeiter 41 298 '1 [3000] 175 225 323 511 751 815 930 ‘ 29 0-79 : II 13'01 300 - : , 7i 301151 541 728 302014 265 576 ! [SCO] 79? 965 3030 »2 320 662 Pie Ziebun" der 4 Klasse 221. K5ni"l. Preuss Klassen- i Lotterie findet statt am 8. und 9. Oktober 1908. k»3 317 423 616 730 910 1 37 171 90 373 574 796 •138189 234 45 84 488 SU 53 938 1 39142 47 »3 791 330 447 936 976 197177 910 [300] 4°/0 Conv.Türken von 1903 Türkenlose . .... r. 4U 9 Griech. Monopol-Anl. •. 4°/0 äussere Argentinier. 3°/0 Mexikaner . . . . -. 4'/,% Chinesen . . .5 • - Aktien: 91 252 371 651 7JI to 823 70 36 805 4 9 911 73 2 96:52 668 86 4-1 2S8COO 59 302 44 to 901 299243 96 985 86 1 8009 359 691 19(16 158 393 601 93 (300] 944 2O007 600 701 839 94 928 21122 [300] 28 306 "" 780 898 902 45 [300] 22131 60 203 615 22 736 [300] 212 390 534 3 7 77 4 24019 [400] 166 202 811 51 Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers> • mitgeteilt von der Bank für und Indnstriey’Giesscn. 95 505 661 759 _ , , 40061 113 46 50 88 689 948 4 1 217 46 73 [ 300] 662 69 88 723 4 2020 66 82 156 551 780 4 3 222 59 503 80 646 733 819 33 4 4013 50 68 145 47 300 427 [400] 762 929 56 73 4 5’30 [1000] 704 952 70 89 92 48110 76 369 [300] 453 757 62 875 [300] 912 47243 325 852 945 224076 228 [.-09] 537 48 225047 153 492 505 763 "69 x-, 2 2 61'29 322 543 652 9.8 75 2270‘0 860 401 17 879 228010 136 730 837 2 2 9035 65 256 559 644 P'2 63 230131 596 784 842 9r0 2 31106 27 591 748 51 232099 [ 300] 440 73 647 [300] 714 52 894 953 [ 300] 233043 99 115 253 513 745 -93 081 234059 68 26-’ 1 4 .3=9 411 30 235460 730 813 236034 101 4to 725 2 3 70 5 "5 79 190 299 '>77 875 238016 342 579 772 935 239040 159078 202 591 624 ..--— 160081 116 200 16 628 608 789 S25 073 86 101221 [500] 314 56 86 574 602 919 1 6 204? [500] 72 76 116 - .. -r . A.n 1 <70 ^4 r> ' Q f.7 Erwachsene: im 1. Lebensjahr Anm.: Tic in Klammern gefegten Ziffern geben an, roic viel der Todesiälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. 31 56 405 Cl 513 41 -------- ------ _ __ ,, 2.-> [?.0D] 74 85 764 1 64177 267 76 387 693 1 65144 [1000] 692 793 829 [300] 71 75 060 8t 16 6022 131 »55 4’3 604 95 795 97J 167193 248 73 301 427 41 671 727 70 831 970 97 168024 501 799 [300] 890 919 87 40 80 » Der Sonntagsjäger auf dem Zollamt L-ine amüsante Iagdanckdote erzählt ein französisches Blatt ^Jan weiß, wie eifrig die Jäger beflissen sind, ihr Zagdpcck' •ü verbergen. Und am eifrigsten sind die Sonniagsjogei jarin, aus jeden Fall mit Beute heimzukehren. Jüngst tarn fun ein l'olriicr Nimrod stolz an das Zollamt der .^ciniat iabt, nachdem er den ganzen Tag die Tierwelt der Um reqend in Schrecken versetzt hat. Er gibt an, daß er in l'i’nem Zagdsack zwei Hasen hat und verzollt sie. Aber sein sealeiter, der ein luenig zurückgeblieben ist, flüstert dem Zollbeamten ins Ohr: Er ljat drei Hasen mit. Tun Sie 'hre Pflicht oder ich zeige Sie an." Der Beamte must lun den Jäger zurückrufetl und den Herrn bitten, seinen agdsack auizumack)en. Dem neugierigen Blick bietet sich .Der nur eine Menge altes Zeitungspapier dar. „Ent jhuldigen Sie", sagt der Beanttc ironisch, und der Un puckliche, der umsonst zwei Hasen verzollt hat und doch I nniicrt ist, zieht wieder geschlagen ab, während die Ge ihichle natürlich wie ein Lauffeuer durch die ganze Stadt ^cht und überall Stoff zum Sachen gibt. * Aus Sachsen. „Zhr ]üngstcs Töchterchen bat also Hs Licht dcr Welt in München erblickt; wclck-cu Bornamen haben jic denn dem Kinde gegeben?" — „Nu, das is Sa doch sehr rahcliegend - - nadierlich Minchen'." * '21 n no nee. „Meinen geehrten Kunden zur gesl. Kcnntnis- -rahme, daß von heuu' ab in meinem Restaurant nur solck)e Weine iierabrcidit werden, die unter meiner Leitung abgezogen -orten sind." 30012 174 [300] 272 348 444 53 533 709 40 81 21555 79 737 32.174 697 829 51 3 3 049 523 33 790 3-1113 26 57 505 92 678 939 46 35135 442 715 [500] 36256 425 610 11 3 7230 51 63 362 7 3 598 617 26 " 330 [4001 933 25 3 8575 614 735 62 813 3 9 004 119 411 40392 488 4 1 266 83 309 481 689 767 68 812 .42090 276 .358 823 40 4 3 276 96 625 27 441 to 420 317 4 5142 396 601 82 4 6020 60 90 113 [300] 250 B.i7 611 61 81 68 769 307 47199 530 604 90 713 480-23 26 188 403 [300] 43 91 591 [300] 723 49158 754 1 46053 327 589 703 900 51 [5001 1477'2 148043 92 300 19 617 907 16 31 62 1 49263 537 677 935 78 Meteorologische Beobachtungen der Station (ließen. 2 1 3085 423 ... - 630 772 74 904 215396 602 216397 510 637 59 715 61 881 88 2 1 7176 3*2 471 594 [300] 745 852 984 2 1 8003 [500] 231 393 [ 300] 455 95 [400] 626 7 8 700 17 2 1 90.33 115 [400] 58 359 522 66 617 59 861 [300] 69 75 82 86 2 4 9040 66 147 77 99 273 342 57 652 746 2 5 0259 99 509 [300] 25 1 001 159 315 561 74 613 [400] 2 5 2034 402 573 784 839 77 [100] 949 68 S6 253005 228 482 759 69 812 923 2 5 4325 45 410 913 2 5 5063 521 85 834 946 60 2 5 6037 146 207 24 90 97 360 437 93 561 613 [4001 73 794 955 2 5 7186 245 47 .386 639 [300] 753 831 2 5 8106 248 600 727 807 2 5 9279 535 95 636 904 3- 2 60 -7 105 20 222 68 361 440 620 616 866 261104 714 860 2 6 2014 255 401 665 800 1 41 2 6 3017 210 799 911 264050 277 83 334 35 2 6 5212 330 514 824 468 644 67 653 703 877 973 1 52132 ’to 362 683 756 336 502 605 930 8> 29120 [ 300] 418 728 894 3O790 842 920 31138 81 418 46 503 32018 (400] 43 541 831 32 3 3008 11 109 849 527 33 828 930 89 3 4016 220934 141 61 .365 [50Ö] 96 674 716 19 EU 63 87 916 [2.00] 48 2 21119 ,1-V, 44 538 r.W 222 15 278 7-0 652 51 870 915 2 2 3 005 114 [SCO] 81 275 639 923 612 56 S67 73 999 300'13 83 4S3 557 678 729 $21 928 12 59 301^ 396 9’ 411 $32 302 ... 90 96 238 496 35 637 48 790 970 75 303313 21 421 673 <52 910 47 9‘5 27OC05 226 33 [300] 317 [300] 66 793 801 89 90 271067 [ 300] 118 421 42 46 98 502 741 537 972 *.72135 41 .323 620 2 6 716 36 603 11 74 9=5 2 7 3119 223 --- 224 387 462 605 29 32 83 631 314 72 880 1 75133 66 729 92 176214 459 98 558 77 918 [400] 20 1 77153 58 218 498 723 84 1 78154 224 43 [500] 367 710 83 843 57 922 1 79175 550 [ 500] 895 180039 137 228 88 536 [500] 715 950 181042 488 --- - — — - - - 025 30 153259 437 562 613 22 30 44 806 1 54119 281 «63 579 990 [ 300] 155107 214 566 1 56224 803 5 25 081 795 826 1 58593 712 52 878 [300] 921 87 169096 199 212 62 89 96 387 605 48 949 72 93 170164 478 794 836 171151 [300] 247 419 697 705 68 819 901 22 [400] 44 172091 137 70 223 54 344 510 615 732 55 964 1 7 3069 292 356 657 857 1 74114 268 2. Ziehung 3. Kl. 221. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 1L September nachmittag!. Nur die Gewinne über 144 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern belgefilgt. (Ohne Gewfibr.) (Nachdruck verboten.) 253 367 90 518 627 960 1100 74 84 206 11 725 985 2517 759 852 3034 139 642 686 709 30 811 77 4138 84 314 591 761 999 5051 100 57 209 357 468 552 651 727 «o 76 960 [300] 6351 421 758 »37 7432 692 [ 300] 7 66 75 8042 180 ‘238 479 777 toi 70 72 900 [30"] 9004 410 807 10057 390 [lOOvI 759 74 977 82 11239 463 531 40 673 739 51 12003 375 596 743 84 858 71 [300] 043 1 3154 67 87 221 358 74 626 73 [3001 796 14013 176 79 5?2 [400] 96 [500] 15045 261 78 [800] 884 440 501 641 16032 105 467 632 53 87 745 94 913 56 1 7015 171 348 503 724 812 203051 68 200 81 310 688 979 204u46 57 443 7 2 621 55 720 2 7 814 939 2 0 5051 184 464 543 20 6019 166 07 345 599 650 63 [300] 829 41 207059 118 21 70 246 370 450 978 2 08166 405 511 67 785 883 958 2 0 9659 126 77 256 374 501 72 [ 500] 2 1 0032 78 355 408 560 69 623 211007 42 112 814 212037 449 596 691 705 213205 6 515 677 775 76 93 8” 46 214114 255 421 523 [300] 615 70 756 891 2 1 5'207 346 474 504 10 941 216178 332 91 92 499 797 816 80 949 2 1 7305 496 513 38 82 602 847 965 82 2 1 8233 72 713 852 911 2 1 9047 129 7 0 609 [ 300] 96 839 220152 83 507 13 21 22 1 067 122 44 250 404 603 7 735 995 2 2 2084 598 779 863 2 23143 49 211 355 761 959 78 2 2 4296 300 460 707 9 865 920 50 2 25128 224 367 74 430 50 534 37 713 901 2 2 6012 216 359 11000] 504 82 2 2 7033 73 206 352 83 87 474 501 647 727 954 228339 621 905 229106 [400] 81 232 327 640 57 [309] [300] 19 2012 113 252 [500] 551 775 236 390 91 686 1 94223 Oesterr. Silberrente. Ungar. Goldrente Italien. Rente . Portugiesen Serie I Portugiesen „UI . _> rnss. Staatsaul. 19)5 ,n Japan. Staatsanleihe 188181 311 94 423 59 757 „ _ . 190025 245 89 414 654 837 1 9 1 423 2 3 0 462 590 698 812 975 23 1 537 [300] 92 456 639 845 2 3 2001 155 801 23 3162 388 90 457 567 703 7 978 234116 [3M1 686 728 2 3 5 181 266 443 679 [400] 709 99 [300] 834 2 3 6107 259 699 798 826 927 2 3 7012 45 •»SS .391 .139 542 707 863 [ 1000] 958 73 87 236050 107 208 Ab 654 743 920 2 3 9090 180 339 746 240315 456 519 98 6.3" 24 1 283 443 816 907 2 4 2113 255 327 40.3 618 704 20 2432.39 403 32 574 628 64 763 805 2 4 4717 [400] 831 74 243 29 473 99 583 695 773 823 27 2 46143 409 949 2 4 7201 23 313 «8 867 oas 2 4 8179 95 337 72 425 556 652 728 45 976 616 84 967 2 6 6241X97V 332 499 686 781 1-30 ( 300 ) 942 267013 44 [ 300] 148 295 8S9 469 2 6 8 26 1 405 [300] 18 94 534 716 20 801 954 2 6 9115 282 352 436 63 529 94 - 245.30 . 120.90 70068 131 81 262 631 79 996 71136 222 52 564 82 170 831 35 41 996 72032 72 198 216 26 75 932 [ 300J 73056 127 407 44 47 584 604 727 36 915 74012 [300] 153 [300] 260 421 86 617 55 912 7 5247 304 48 798 87- 76329 79.3 7 7015 139 376 [400] 94 434 737 [ 00] 849« 72 t=4 7 8042 165 404 83 86 535 7 9255 [300] 361 64 713 BU4 Ä.o.x, „u ,v, 6W 45 821 87 930 2 7 6303 429 firn 803 4- ™6 277156 213 310 17 493 641 735 278117 7 330 461 69 608 875 958 ' 983 2 8 1 073 141 903 57 [300] E’14 23 478 [300] 501 96 684 738 90 910 124314 2b 460 tp92 987 99 1 2 5435 59 523 977 1 2 6089 1 31 90 224 <73 ;:19 908 12725t 61 465 533 1 28452 98 630 898 1 29063 "191 210 975 [800] S 130258 394 529 877 1 31145 85 [300] 313 49 89 C<°« 871 85 1 3 2207 423 838 916 1 3316= .933 563 134305 997 1 35163 272 370 89 896 978 1 361 10 [3001 ----- ---- - 958 94 62 236 69 63 334 [300] 402 520 57 6<9 894 6 30,2 90 575 646 6 4603 755 970 6 5 217 -V9 727 6 8124 [300] 294 341."! 55 275 328 634 97 844 1 5006 281 671 774 1 6052 T . 8 600 97 783 882 070 17193 229 369 410 90 934 1826« 339 57 [300] 480 656 838 1 9113 72 734 [400] tl5 94.3 [ 500] 20098 202 393 638 753 91 881 993 67 21622 734 »m [300] 29 904 52 [400] 78 22315 20 670 77 722 864 0 f*6 99 23049 109 27 298 514 [300] 35 64'» 710 51 [300] 24077 119 422 80 588 97 624 808 14 955 2 5027 797 416 96 836 93.3 26011 241 [300] 526 2 7009 255 364 eil 16 719 851 936 7 4 2 804 2 247 87 [300] 345 51 413 66 5W 4 857 [300 ] 29154 205 353 651 850 Das Leben des Babys hängt an einem wenn die Verdauung gestört ist. Geben Sic AUVvN, Ihrem >tinde deshalb beizeiten Ne st le'S Minder mehl!. Sie ersparen sich damit vielleicht bittere Vorwürfe in der [500] 8 9 053 287 382 428 96 524 32 626 757 817 921 9 0089 190 769 92 [1000] 960 9 1 020 137 .6 !32 [5001 64 «1 611 706 46 96 359 92415 rr’2 ^00] 818 '197 93032 232 331 492 [ 500] 742 9 4151 520 90197 536 -175 89 777 92 849 956 9 6076 403 670 913 9 7018 265 11300] 95 40fi 501 61 722 34 44 866 98Sn7 71 503 19 -6 ' >1 63 762 908 49 99 30.4 72 418 41 707 86 916 1OO020. 217 35 476 0.85 783 929 81 101030 83 « 420 714 31 890 936 1 02129 31 451 [300] 549 90 17 714 899 1 03112 86 318 414 1 04046 10.1 76 56- C03 [300] 950 65 1 0 5017 25 334 449 61 506 62 87 632 774 8.3 133 1 0 6271 369 455 72 830 1 07161 301 507 31 618 95- «7 1 08047 337 422 635 952 1 09 8 226 40. 516 8.7 11O076 83 164 265 390 962 11 1136 243 431 511 *86 112139 362 414 551 689 780 [300] 971 l1 3243 48 309 569 89 663 91 833 1 14242 69 93 455 590 3001 ,l»6 115434 45 590 650 116396 493 549 [300] 617 87 11135 950 82 H 7162 339 47 804 06 913 48 118043 27. 68 630 802 23 97 961 „ 80128 388 490 9 2 793 803 8 1 059 228 476 9 , 575 129 82064 157 328 [300] 54 60 94 496 577 652 7b7 70 | [3001 875 905 8 3 085 348 94 573 634 72 91 719 931 [300] <5 8 4257 303 81 511 619 700 879 89 9'2 8 5128 60 <45 400] 896 86162 220 344 61 414 648 [300] 77 712 870 74 171 87055 115 467 501 648 727 49 57 805 978 88697 871 633 795 20 1 261 352 443 561 832 953 2 0 2050 4 8210 539 629 97 49237 91 000 16 782 44 79 50203 703 «62 [300] 51105 287 316 37 409 52 (500] 73 [400] 645 782 5 2303 63 827 30 65 71 53628 [400] 175 293 573 063 7’6 963 5 4033 277 344 750 922 55133 43 257 6 6 69 590 654 743 099 5 6009 122 281 317 541 930 57060 81 518 633 [300] 76.3 81 923 31 99 58062 110 279 99 399 459 92 873 930 59357 60094 303 [30f] 45 6 1 348 483 520 720 6 2 6 2144 61 296 550 920 6 3005 111 79 207 730 846 97 6 40-18 180 910 339 83 404 [300] 503 6 5035 239 327 554 847 995 97 €6204 304 492 659 848 57 910 88 6 7034 [800 ] 70 78 174 357 418 637 729 85 ' 947 6 8089 178 768 837 67 068 69118 20 52 221 318 417 »51 948 61 70021 180 508 7102b 179 367 414 651 57 7 2088 [ 300] 376 426 87 547 618 92*. 7 3 216 43 [400] 603 45 900 *8 74010 42 106 332 478 7 5 141 55 [300] 69 214 723 7611’ 217 340 653 633 926 73 7 7036 70 85 405 9 4 521 44 713 96 845 908 10 7 8003 111 43 255 446 665 701 79 036 179 203 310 645 83 61.’ 55 700 ... 80156 352 75 605 19 55 6 4 664 8 9 963 8 1 065 1-1 82 226 4 4 423 513 634 66 942 8 3015 33 130 714 51 84141 81 225 92 353 416 616 67 850 8 5019 74 102 -37 4^1 660 919 97 8626= 312 IS 583 697 795 951 77 [400] 81 87097 191 350 685 865 76 085 8 8089 193 377 409 569 640 970 ^ 90171 21^54 382 587 91 985 [300] 91029 63 334 68 477 536 69 7 9 683 752 897 9 2001 63 f-9 94 647 949 80 9 3010 57 138 561 635 84 94<'?9 726 932 9 o035 ->?•> 798 963 9 6010 50 195 239 63 67 87 860 «9 45 3 964 9 7 129 75 694 756 983 9 8 104 85 614 91 9 9 213 23 7 2 493 679 1OO079 178 259 335 546 670 776 1 0 1 262 [ 300 ] 469 552 75 1 02578 957 1 03104 22 51 456 79 566 673 710 104172 233 376 518 851 V'Z 20 1 0 5518 63 789 to < 106 66 680 91 755 982 1 07163 7 2 201 3 41 48 475 96 5R3 [800] 816 1 08107 13 227 351 437 506 1 09119 78 j34 280'76 302 3 812 —---- 2«264' 701 5'2 28 3 252 735 9-2 2 84152 129 646 7R6 CC9 r.-oij 285'50 535 55 90 604 562 286117 204 8i 416 56 512 799 812 2 8 7036 153 61 356 MT 621 2 « o 51 288233 530 6S6 88 770 C-2 222---"" NonaLI. Uederficht der Lodersalle in der Stobt Lietzen. Monat August 1909. (Einwohnerzahl: angenommen zu 31 100 r.3 r7 '.VOJ 2862-15 452 534 8Ul 49 907 287.37" •"> 2887'9 «29 51 289213 497 5'3 2901 =8 "13 75 312 P? 679 730 60 62 [ 300] 864 93$ 091; .0 71 3=1 [?/ 1 931 292131 413 574 990 99 293 94 110 r , 57. .-..7 3 -7 1./ 7 . 5." 5 h'O 913 83 294070 209 ■ - - ’ , 295'".6 102 11 -'.02 887 2 9 6 231 3=3 87 419 112 54 [ 300] 63 511 777 240159 548 664 702 847 2411'7 72 566 *53 2 4 2 242 409 532 98 710 175 960 2 4 3017 77'5 807 [300] 244067 209 793 122 568 654 63 [300] 818 1300) 70 2 4 5 021 77 398 544 2 4 6023 299 528 736 [300] 54 871 247274 467 [400] 671 [1000] 8.-5 953 97. 248'11 40 41 1 17 321 486 632 971 73 249059 122 42 89 355 8=0 2 5 0267 373 469 8'.« 251034 177 [SOOj 2:6 " 503 36 40 (5001 738 252427 975 [400] 253'51 Märkte. (Siesten, 11. Cept. Marktbericht. Auf hentigem Wochen- naifie foiieie: Butter pr. Pfd. 1.20—1.30 Alk., Hühnereier 1 Ct. 4—9 Big., Cnteneier 1 St. 0 Pfg., uäse pr. St. 6—8 Pf., schien p. Pid. 00—00 Pfg., ßinjen p. Pfd. 00—00 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hähne pr. eiiiu 0,80—1,80Pik., Ganje pr. P]b. 60—70 Pf., Enten pr. Stück 1,80 !>is 2,20 Mk., lHchfentzetjch pr. Pfd. 76—84 Pfg., Mui)- ui>ü Aindsleljch pr. Pfund 70—80 Pfg^ Cchweineflcijch pr. Pfund 8u—90 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. > Pfg., jialbfleijch pr. Pfd. 70—74 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 60—84 Pfg. Kartoffeln pr. 100 51g. 6.00—7.00 Pik., Zwiebeln per jir. 7,00—8,00 Ml., Milch per t'üer 20 Pfg., Weißkraut per 8lück 10—20 Pfg., per Zentner 9)1 f. 0.00—0.00., Aepfel per Ztr. H*—15 Mk., Birnen per Ztr. 10—20 Mt. Nüsse 100 Stück 00—00 Üifl., per Ztr. 0-00 9)lk. Ptarktzeil von 7—1 Uhr. le. PZtesbaden, 11. Sept. Vieh m a rk l. Zum Verkauf sicnden: 28 Ochsen, 78 Uühe, 236 Schweine, 139 Halber [Darunter 00 Masikälber, 139 Landtälber), 62 Hammel und Schafe, bezahlt wurden für 50 Kilogramm Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. [6,00-78,00 Mt., 2. Qual. 72,00—74,00 Mt., Kühe 1. Qualität 66,00— 68,00 Mk., 2. Qual. 48,00—50,00 Mk. Bezahlt wurde nir 1 Kilogr. Lchlachtgeivicht: Schweine, vollfleischige, 1,48—1,52 Mk., Lauen 1,28—1,32 Mk., Eber 0,00—0,00 Mt.; Kalber: 9)laslkälber u,!,0—0,00 -DL, ünnöfälber 1,54—1,68 'Ulf.; Hammel und Schale 1,48 i- 1,58 Pik. — Rinder notierten: 1. Qual. 71—73 Mk., 2. Qual. s—72 Mk., Ferkel das Stück: 00-00 9)ik. Geschäft bei Groß- 11 1870/7] ,urdo - lk;i| I Ml'"'*"'M? r 'Ur . cinicf ZM's 5* Mt« «ne lü *, ^nge m ftiir ■ MQ«b sich aud) g . Uerv, an 5orb > Fdas Viiiiidnüt. 11 ,blC ?c>tcrphrt n- .^°Iüns Wochen^ Utrau 'n S8ab310l, verhaftet. F.nz, olllc wnhrcnd dec cfo lb u> Ännksuck Dtritr ,nnl 'n Üniecsuchnnz^- ijteihcit gesetzt, d'e verineintliche^ *15 01 5O22S 627 40 911 76 [300] 97 51429 633 77 37 52100 30 255 440 581 739 960 62 [4001 53395 -4A8 [300] 51 53 644 958 54232 336 638 94 807 86 905 •55158 81 [400] 627 99 809 [300] 908 56toS 708 [300] :: 996 5 7074 210 Isooj 576 693 723 76 862 76 o8218 59260 490 '580 6>1 718 40 66 67 925 637 11O070 125 503 660 935 111310 315 SM 112046 [3001 602 86 toi 113190 302 424 855 114018 37 98 130 216 91 326 59 904 115065 67 111 310 -4 6- ‘ - ” 563 821 45 116119 276 873 994 11^71531 .!9. 408 63 to 87 86 683 823 950 118094 102 204 402 81 513 606 53 926 119045 136 8 2 208 92 592 847 926 8- 120060 96 339 524 82 91 748 883 1 21>n 7L 343 ro 719 804 1 22 331 515 791 933 123272 3 3 [3C!■I 41 402 91 603 50 864 1 24 462 504 682 toS 57 88 12501. 1S3 303 430 551 670 856 1 26059 o4. 61 4.5 89 *• 420 7• <23 14Ö104 = 77 IMG 279011 52 70 78 436 717 80 280 3 HO 27.1 372 97 690 955 2 8 1 030 1=7 3^4 78 1<->0] 282-21 67)4 1.25 31 283072 144 es. .011 einer ingeniiien II« > >( P. jii berichten. I iinbred]?!, wenn cv i!J vom Crte seiner !• Entdecknng sei" die verschiedensten ihm stitzsck-n, Met ,lldl1 1 'einer UebafiUm1« '3 aber auch »4 3 ,d auf W? bts 'J I»,in. als ob «»11 tauben unb *.9* 1 talicuiW« J jttjidn’rt WA ’J er Saaten »V Mann „a'buiu 1 c Qfige ■! J Ma at ist genau 1 < "SIM f« £“Ät9i*n belaS'gl'”'^5'' iine«<Ä md AS, al- c'ncnv dl-V.K ii lieb GiugM"^ uhn'le" , lit tun • iD das . Dieter " b - nid)I alte Aon'g Jas _d• AsAg ÄKZ SKW ' ; jairt bi» 140075 272 75 518 77 679 798 1 4 1 0'5 76 (3001 802 2 7 917 77 1 4 2059 280 89 485 5?9 030 [400] 143041 94 596 740 72 1 44020 [3001 455 587 734 954 145024 64 97 269 319 66 S6 431 Canada E. B......182.20 Darmstädter Bank.....139.40 Deutsche Bauk . . . - . 249.90 Dortmunder-Union C. [400] 69 363 679 907 8 278183 211 359 3'/,e/o Konsols 3°/„ * - do. 3' '"ln Hessen 186 7’ 243 318 49 419 515 37 [300] 734 1 3 7081 11 = 346 435 577 765 806 138219 476 546 4'» 95 703 85 .30JO] 890 [300] 139128 32 211 33 81 408 597 744 603 32 9.2 140113 22 54 70 313 C"1 707 29 9 . 141 70 865 72 996 142"4'> [1O'CO-1 422 883 1 43: ' 33 - - 37 714 1 4 4 355 73 613 757 1 4 5 038 1-9 I -t -• < ■ 1 725 965 146'132 156 2.50 68 417 604 -"9 701 IS 81^ .'2 147073 200 32 [400] 302 12 20 511 708 916 [550] 28, 610 140600 26 222 (SCO] 344 572 «8 loO^! 73 208 39 44 4.9 .44 [300] 65 .5 to J. 151013 [300i 445 564 946 152613 14o 3 G ' 89 1530 2 59 205 47 355 410 56 535 6.. 8C_ 911 lo_--<' 342 X> 592 C30 EM 908 35 1 5 5083 129 2-0 490 616 .-1 ?. September — 4- 20,60 C. !. „ = 4- 10,5 °C. [360] 523 877 2 59'25 359 610 «99 260:18 260 501 23 790 2 61102 2'2 61 --- ~ 07 609 264352 550 601 7 19 29OC.30 174 200 32’ 49 [330] 291097 28 [30f] 146 281 144 l'onalini drs Radiahrcis bunten nicht jestgcstcllt werden, da er feint- Rnmmerplatte an tem Tiate hatte unb sich schleunigst aus dem Staube machte. Terartige Vorkommnnie seien aus ter Rodteimer Straße nichts neues und es wäre sehr im Interesse des don verkehrentzen Publikums gehantelt, wenn diesem Uetelstante bald eiitncgcn- qcügiert würde.________________________________________ D- Verantwortlich für Feuilleton und Vermischtes: Z. H.: Vln311 >t Lebensichwäche Untcrlcibsti)plni§ 4 (2) 1 1 _4(2) _ ^nngenluberluloje •Ml) 4(D —— 1 Lungenentzündung llranlheiten der 1 1 — — f)ltmungsorgane 2 1 — 1 Rrantljcücn d. Herzens 3 (2) 8 f2) — — ^chirnschlag Tarmkalarrh 1 J) 1 H) — 2 — 2 — Krebs 5(4) 5 (4) —— — and. Neubildungen 2(2) 2(2) — — Verungliickung 2 (1) 2(1) — andcrenKrankheiten 15(11) B(6) 3(1) 4 (4) Summa: 43 (24) 2b (17) 9(3) 6(4) September 1909 Horometer ani 0“ reduziert Temperatur der Lust Absolute peuclligkeil o5 .2.2* ZU - - 5 Ceii ithrauer und *d)(offerarbeiieu (Los 1 und 2) sollen Freitag den 17. September d. 7ls. vormittag» 10 Ubr, dflenilitt oergeben rortben B”» .Zeichnungen. Ärbettlbefcbrelbung und ^kbimungen liegen bei un ' *ur ^milcht offen. Angebote auf Vordruck, der bafelbfi etbahhtb. mio bio mm genanmen Termin an uns einsuretchen. .iuschlagvirii« 14 Tage Mehrn, den 13 September inne. SllldtischeS 5? cd) bau amt. (Herbei. Bekanntmachung. Zk»ch der am SU d Mts in Pra*t rre: enden neuer' Wochen ■atherbBiu* i» von allen v:rx L erkauf auueheCien cter ander- le tuen ak-vnnar.ben em JWartiitanbaclb *u enttubiat Ta* Stand aelb betragt: in Ma. für rtften in Benutzung aenommenrn lau «erben Meter 30 Ha. für leben twneroagen und »eben beeiolgr tu leisten .luiDiberboiiohnigen werden mit Wclburaft bis »u 3u Ä. oder mit Han biß tu H Tauen betnah. (sieden- den 10. Leoteuidei 1800. B“» obÄDdl<. u. Keparatur wcriuUlU 6elUinwe< VI Ansbacher Geld-Lose M M Arbeit s s Anerweg M. A-UnbübClt: Bernstein - Varf - ----- — - - IN S Marueii Telephon 555 »iarttfir. 5 reife» * 1. 5 ia 2Tk y. 1LI‘- u. Sj> Sfunb cmphfbU um Tf a»lk Inet ru mente iirili 3nfnuenummi*ex, tiiaife»».!! Diese Schutzmarke tat eine Garantie ror d»e reMe wd wtdbertrefliehe QeaNtit einr Seife. 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