15V. Jahrgang General-Anzeiger für Oberhefjen ES ligatorisck'e Besetzung der Berggewerbegerichte die Zulassung von Angestellten der Arbeiter- tracht. Sie sind nur die Vertreter einer o n, folgen. Vorstrllungen. Mrgen mi Donnerstag: Die ^Sietzener LamiUendlSNer" werden dem ,A,izeiger^ otennol ro öd) entlief) beigelegr, daS „Kreisblati für des Kreti Stehen" zweimal wöchentlich. Die ..Laridwirtlchastlichev Seit- trage«- erscheinen monatirch zweimal. Nr. 10 Erscheint KgNch mti Au«nahm« M Tonntag». sangverein Heiterkeit. Wegen der Kleinbahn Hanau^Büdingen richten die Einwohner von EckartShausen eine Vorstellung an die Zweite Kammer, in der gegen die von der Aktiengesellschaft für Bahnbau und Betrieb zu Frankfurt o. M. geplante Linienführung über Langenbergheim, Hainbach, Hainchen und Düdelsheim, die Eckartshausen ganz vom Verkehr ausschließen würde, Einspruch erhoben und mindestens die Ausführung des Projekts B gefordert wird, in dem für Marienborn mit) Eckartshausen bei km 15 ein gemeinsamer Bahnhof vorgesehen wird (wie das ursprüngliche Projekt vorsah). Die Steuerkommissariatsgehilsen bitten in einer Vorstellung, daß ihnen vom 1. April 1909 ab das gleiche Gehalt wie den Kreisamtsgehilsen verliehen wird. parlamentarifdics au$ Hessen. Mue Anträge. DreNeuregelungderWitwen-undLVaisen- versorgung der Zivilstaatsdiener und Lehrer beantragen Abg. Noack (natlib.) u. Gen. Nach dem Antrag soll in Zukunft das Witwengeld 40 statt gegenwärtig 30 Proz. betragen von der Pension, zu der der Verstorbene berechtigt war, wenn er an seinem Todestag in den Ruhestand getreten wäre. Lluch soll eine entsprechende Erhöhung des Waisengeldes stattsmden. Ferner möge eine Erhöhung des Minimalwitwengehaltes von 216 auf 300 Mk. bestimmt werden, sowie die Festlegung eiuer Mindestpension für Witwen von 25 Proz. des pensionsfähigen Gehaltes bis zuni Höchstbetrag des Witwengeldes non 3600 Mk. Die neu zu erlassenden Bestimmungen sollen möglichst auch aus die Witwen Anwendung finden, die nach älteren Bestimmungen als die des Gesetzes v. 1886 ihr Witwengeld beziehen. DieBergütungssätze für Handarbeitslehrerinnen beantragen zu erhöhen Abg. N o a ck u. Gen. Nach dem Antrag soll die Regierung ersucht werden, alsbald -für eine entsprechende und zeitgemäße Erhöhung der Vergütung nach Dienstaltersstufen Sorge zu tragen und hierfür nötigenfalls Zuschüsse an bedürftige Gemeinden vor- tzusehen. DasVerbotderPflugschleifenauföffent- l i ch e n S t r a ß e n beantragt Abg. Bähr aufzuheüen. Nach Antrag soll ein Ersuchen an die Regierung gerichtet werden: 1) neuen Anträgen von Kreisen bezüglich zu erlassender Polizeiverordnungen, betreffend das Verbot des Fahrens von Pflugschleifen auf den Kreisstrahen, die Bestätigung zu versagen; 8) darauf hinzuwirken, daß die bestehenden Polizeiverordnungen gleichen Betreffs ausgehoben werden; 3) die Anordnung solcher Polizeiverordnungen nach Maßgabe der Bestimmungen der Stadt- und Handgemeind.eord- nung den Gemeinden zu überlassen. Anfrage». Notlage der Besitzer der Schälwaldungen. Abg. Dr. Osann (natlib.) u. Gen- fragen: Ist der Regierung die Notlage der Besitzer von Schälwaldungen (Gemeinden und Privatpersonen) im südlichen Odenwald bekannt, hervorgerufen durch die immer sich verringernde Möglichkeit, die Eichenrinden gewinnbringend zu veräußern, und hat die Regierung erwogen, welche Mittel anzuwenden sind, diesem Notstand zu fteuent? Redaktion, Exvedition und Druckerei: Sckiul» ftrafee 7. 67Petition und Verlagr e^5L Redaktion: L-ss 112. rel.-TU>ruAnzerger<öießen« Serviseinteilung. Eine als dringlich bezeichnete Anfrage der Abgg. Dr. O s a n n und Dr. G l ä s f i n g (natl.) lautet: Die Unterzeichneten fragen bei Großh. Regierung an, ob sie bereit ist, über die Grundlagen Mitteilung zu machen, nach welchen der Entwurf des Reichsbesoldungs- gesetzes die einzelnen Orte bezüglich des Wohnungsgeldes eingetcilt hat und warum die Stadt Darmstadt in die Klaffe C, die Orte Bischofsheim und Gustav sburg in die Klasse E eingereiht sind, wiewohl dies den Preisen der Wohnungen und Lebensverhältnisse entschieden nicht entspricht. Was gedenkt die Regierung zu tun, um eine bessere Klassifizierung dieser Orte herbeizuführen? Die R hei »regulier un g betrifft eine dringliche Anfrage des Abg. v. Brentano (Zentr.). Der Anlage- begründung entnehmen wir auszugsweise: Bei den Rheinregulierungsarbeiten in der sog. Mittclheimer Bucht ist von der preußischen Strombauverwaltung geplant, zur Verbesserung des Fahrwassers an der rechten (preußischen) Rheinuserseite anstelle der bestehenden sog. Krippe mit ihren vier Durchlässen eine förmliche Insel in einer Länge von etwa 1700 Metern »litten im Nheinstrome anzulegen. Da durch Durchführung dieses Projekts das rheinhes.ische Uferfe speziell die Gemeinde Frei-Weinheim, geschädigt wird, wird angesragt, was die Negierung dagegen zu tun gedenkt. Nach dem Staatsvertrag von 1885 können derartige erheb- liche Veränderungen nicht ohne Einwilligung Hessens cr- n. Sj®8 Ziehen. ‘«8entverfen i'=ba9cT"r*h rbem'r ein rar r. 1 HM *»*$>*! iL«Prrl"'„r8te!l»»9', L. ü. T a r m nadt, 12. Jan. Der F i n a n z a u s i chu 8 der Zweiten Kammer hat sich im weiteren Verlaut setneu Etatsderatung zunächst mit Kao. 10, StaatSeifenbahnen- beschä'ligt, worüber Abg. Li 0 l t h a u referierte. ES nt schon bei tielegenbeit der aUqemeiueu Besprechung über den StaatSvorai^ schlag für 1909 daraus hingewiejen worden, daß durch dieie EtatS^ Position das neue Budget sehr ungünstig beeinflußt wird. Statt der 15 000 900 Alk. Ueberschuß, die im vorigen Budget angesetzL waren, konnten für 1909 nur 12 995 000 Mt. eingestellt werdens derselbe Ertrag, der im Jahre 19u7 wirklich erzielt worben erschien dem Finanzminister mit Rücksicht aus die wirtschaftlich« Konjunktur im allgemeinen, wie aai die zu erwartende Bevf schlechlerung der Belriebskoi-'sizianteu (die zum Teil durch die Er^ Höhung der Gehälter der Eiseubahnbeamlen bedingt ist) nicht zn^ lässig, für 1909 ein höheres Ergebnis als für 1907 einziMellenj von dem zu erwartenden Betriebsuberschuß von 12 995 000 wir. deck 'Arsiwcmd für die Verzinsung der Eisenbahnschuld mit 10 503 uOO Mark, der Betrag von 152 000 Mk. für durch die VersiaallichunH der lxjsisehen LudwigSbrhn weggefallenen StaatSsteuern und ted Betrag von 380 000 Bit. für auf Grund des Staatsoertrages vott Hessen ztt leistende Ausgaben für öffentliche Abgaben in Wegiau! kommen, so verbleibt für Hessen diesmal mir ein Netto--- Überschuß von 1851700 Bit., wovon nach dem Gesetz vom 3. Oktober 1906 eine Tilgung der Staatsschuld aus Eisenbahuüberschüssen im Betrage von 600 000 Mk. vorgesehen werben kann. Ueber Kap. 11, Lotterte, das rmebet eine Einnahme von 801900 Mark aufweist, referierte Abg.Reinhart. Zu eingehenden Erörterungen gab in der, heutigen Sitzung Kap. 12, Direkte S t e u e r n , R e g a l i e n usto. Veranlassung, worüber ebenfalls Abg. Reinhart oas Referat erstattete, »ter konnte konstatiert werden, daß das Erträgnis der Einkommen' und Vermögenssteuer sich von 14 215 000 'Kar! auf 14 845 000 Etatsjahr 1909 materiell näher ui irrt- n. Gegenüber den Wunschn orr bcn Kategorien Der Hochbau au fi^h-.r und Dam meister angehörenden Boubcamrcn erkläri ich der Ans schuß bereit, auf Clrunb ixt vorjährigen Zusage der Regierung schon im Rahmen des norli-a -->-n ^auvtvoranschlags ein" Besserstellung dieser Beamten anrustreben." Im Anschluß an das 3tcuerkavital beschüftiote sich der Aus schuß nod, mit Kap. 17, 0 bei Rechn unaSkam m er, dcren f$tnt f;d) von 266 252 Marc au; 283 802 Mark cr^Jbt. Tiefe Erhöhung ist namentlich durch die Anstellung von 3 weiteren Beamten (40 statt 38 Rcvisionsbeamtcn und 1 Gehilfen bedingt und itnirße nicht beanstandet Morgen früh erfolgi Fortsetzung der Etatsberatung. Der Finanzausschuß der Er st en Kammer wird am Dienstag, 19. Januar, zu seinen Etatsberatungen zm'gm- nicn treten. Danach sind noch gegen Ende des Monats die gemein - jchaftlichcn Elatsbcratungen beider Ausschüsse und in der ersten Hälfte des Februar die Plenarberatungen jibet den Etat zu er* warten, die tm vorigen Jahr erst am 28. Februar ihren Anfang nahmen. Deutscher handelstag. S. & H. Berlin, den 12. Ian. 1909. Tre Beratunaeu des Deutschen Handelstages wurden heute »drtgefeht Zunächst bekräftigte man sich mit einem nachträglich au< die Tagesordnung qeiehlen Thema, mit der zur Zeit aktuellen 'frage der A r be i t S f n m m e rn. Ter Ausschuß legte dem HanoelStage folgende Erklärung vor: „Im Hinblick auf den von, BundrSrat beschlossenen und Dein Reichstage am 25. Rov. 1908 vorgelegten Entwurf eineS ArbeitSkammergesetzes qiebt der Deutsche! 'oandelStag seinem ernsten Bedauern darüber Ausdruck, daü den m | seinen Verhandlungen vom 21. März 1908 dargelegtcn schweren < Bedenken gegen die Errichtung von varitätisch zusammenaesetzien Arbeitskgminern leine Rechnung getrauen worden tft. Er hält daran feit, daß ein Bediirstiis nach solchen Einrichtungen nicht nachgemieien ist nnd bleibt der Ueberzeugung, daß sie wen davon entfernt Nutzen zu stiften, zur Verschärfung der leider bestehenden Gegensätze zwischen Unternehmern und Arbeitern beitragen und dcm sozialen Frieden entgegemvirfen würden. Aus diesem Grunde erklärt sich der Deutsche Handelstag von neuem gegen die Errichtung von varilätisch zusammengesetzten ArbeitSkanunem." B a br (i.'andsberg n. Ai.» beantragt, der Ausichußerklärung wlgende Zusätze zu geben ; 1. Dagegen erhebt der Handelslag ans Billigkeit- und ZweckmäßigkeilSgrüuderi keine Einwendungen dagegen, daß der Arbeiterschaft eine auf gesetzlicher Grundlage beruhende Vertretung durch Schaffung von Arbeiterkammern gegeben wird. 2. Die Arbeiterkammern sollen nach örtlichen Bezirken ge- bildet werden, bei direkter geheimer Wahl. Die Konen sollen von den Arbeitern getragen werden. — E. folgt die Abstimmung. — Die Zusahanlräge Bahr werden abgelehnt, ebenso wird obgelchnt in namentlicher ^lbslimmnng mit 200 gegen 28 Stimmen ein Per- Mittelungsantrag von Mendelssohn i'-äetlin), der den ''Arbeite- tammern vor den Arbeiterkammerri den Vorzug gibt, wenn schon eine solche Vertretung geschaffen werden muffe. Darauf wurde die Erklärung des Ausschusses nut großer Mehrheit angenommen. Ga s und (£ 1 c f 11- i } i r :i • Berichterstatter ist Dr. Passa vant (Berlin. Ich bitte, das Oiescv a limine abzulehnen, durchdrungen von dcm Gefühl seiner llnönrronibrbnrtvit und weil sich andere Mittel jät den Bedarf des Staatshaushalts finden lassen werben. (BeisallI Vrof'-'ssor Lepsin-:- Darmsta weist auf das Wachstum der ' Deutschland bereits ncrfh'iiert oder - ivas bei aus ländischen Ö'enusmitteln t<: Gleiche besagt - mir Steuern belegt tucrbrit und man wird sich bet hie. r Sachlage eher verwundern, n>eSsmlb das Reick nickst schon früher die Z1ome«menz ije*r>gcn bat, auck das Getränk des wvhlh>ti»enden Mannes, den Wein mit einem Beitrag zu den Kosten der Reichst' rwaltnng zu belegen, nur sind <-s Bedenken gegen hu* Form, die dem betr. Steuergesetzentwurfe eine starke ckus. de-: >?anpelstage<- veranlagt haben, bei Bollt'crsammlnng die vorliegende Resolution ui empfehlen. Ein praktischer Bor- ? - MnzerZ 'der beim Ueberoing in die v ich sie Hand mit der Steuer belegt werde. Irrig sei es, wen.it man annehme, daß gerade die Form der Flascki-isteucr die Abwälzung auf den Aoniuinenten fichere. Eine steuerliche Ungerecktigken sei es, wenn der (riitrourf dem Ausschank von Wein vom Faß und dem HauSabzug eine Vergünstigung in sofern unrenren will, als er diese Form des Geuusse-o entweder ganz pber teiltreiie von der Steuer freilassen will (Beifall.) Korreferent Pätow (Hamburg' legt ebenfalls die Umnöglickkeit der ireplanten Fonn Der Besteuerung dar. Man sage in Sud- deutsctüand, die Weinstem'r »ei eine Erfindung der Rorddeutschen. Gr, Redner, frile bi" Aul 'siung nicht, aber man solle doch das Gefühl der Süddeutschen säwneu. MeeSmonu Mainzs begrihibct dann einen Antrag der Rhei Nischen Handel->kamm'm, i < ine Besreuernng des Weines von Reicks wegen überhaupt verwirft. Rach kurzer Debatte wird dieser Antrag in namentlicher Abstimmung mit 38 gegen 203 Stimmen abgelchnt, und die Rcn'lution he:- Ausschüsse - zur 2Ieinstener angenommen. Steuer ans l'lnzei gen lieber hi«' geplant.' Anzeigen steuer referierte "^t'mpke.r -Lübeck». Die Br ammlung nimmt debattelos die Resolution an, in der die Anzeigeiiurner venvorfeu wird. einer Ih'oteft- 2lbgcorbnetcn besteht die liebe ?;cugu:tg, i - iteüung von Posiafsistenten, die Eisenbalm- ltch zum Teil ans Siretfenarbcucrn hrzahl der »jenen v und iSifenbnbn- dfcnbabn*3ci n hierzii auch kerne w'vobt n?ie im ge» Ilmemen rekiiiticileu äußerte sich OMimfler Breitenbach wie folgt: ,2ie Angabe, daß die Eft'enbaknraftistenten rinn großen Teil au5 ehemaligen Gtredenarbeitcm bsftanden, ist nicht zutreffend. Die in ein Drittel der Afsistentenstellen gelangeii- hen Unterbeamten besitzen in der Regel eine reckt gute t’or- bilbung, und wenn e4 einigen wenigen Eijenbahnaiüstenten tat- 'ächlich gelungen ist, durch gute Befähigung imb Dückligkeit an? d:r Stellung cines Streckenarbeiters allmählich in die eines Eijen- bahnainftenten zu gelangen, so verdient das volle Anerkenmmg. Die Vorstellung, als werde durch solche besonders tüchtige Beamte oas Ansehen nnb die 'Bedeutung des Standes Herabgesetzt, ist völlig imiithtig." Der Minister bevollmächtigte den VcrbandSvorsland, • eine Erklärung der EisenbaHn-Afsistentenschaft bekannt z»i geben. Vielleicht werden die Poitassistenten jetzt auch ihren obersten Chef um eine entsprechende Stellungnahme angehen. Hierzu fei noch bemerkt, daß ein großer Prozentsatz der rn Afsistentenstellungen ac- langcnhen Unterbeamten sich die Anwartschaft zum Bahnhofs- und Sberbabiibofsoorsteher erworben bat, daß ferner sich sehr viele m gehobener leitender Stellung bennben »mb nur wenige oorbanben finb, welche in bet Stellung emes Gnenbahnaffiftentcit verbleiben. ii'n-3 gewiß ein Beweis von deren anerkannter Tüchtiakeit ift Sport. Fußball. Tas am Sonntag angesetzte EntfckeidnngSiviek ber 3a. Klaffe des »Gießener Fußballklub von 1900 III" gegen „TI arburger Fußballklub III- konnte leiher nicht ftattfinben, ba ber Schiebsrichter nicht erschienen mar. Beibe Teile einigten sieh baher zu einem Gesellschaftsspiel. Anfangs ist die Marburger Tlannschgft stark im Vorteil unb kann auch drei Dore erzielen. Erst gegen Enbe der ersten Spielhälfte kommt bie hiesige Mannlchast auf und hat in ber zweiten Soielhälfte bas Sviel vollkommen in ber Hanb. Bis zum Schluß ist bie Gießener Mannschaft sechsmal erfolgreich, wovon jeboch zwei Tore nicht anerfamit wnibon. Auch Marburg erzielte noch cm Tor, so baß bas Spiel mit 4:4 Toren unentschieden endete. Tas Spiel verlies fair unb in angenehm ruhiger Weise. t»faaL Berlin, 12. Jan. Das Schöfsengerüüb verurteilte.grstent den Raturheilknndigen Paul Mistelskl) wegen Betruges und unlauteren Wettbewerbes zu 5 Monaten Gesängnis. In der Begründung Tyo5 der Vorsitzende hervor, daß der Angeklagte trotz seiner geringen medizinischen Ausbildung, zum Teil sogar absoluten Unkenntnis in medizinischen Dingen sich auf Tingr cin- lasse, für die seine Fähigkeiten Durchaus nicht ausreiefjen. In den Ank.'agefallen habe er durch falsche Borspiegslnugen die Patien-- ten getäuscht. Die Witwen von Rnöbob. Es ist gewiß der schönste Zug des menschlichen HerzenS, den Llrmen und Unglücklichen zu helfen und ihnen das schwere Leben zu erleichtern. Niemand wohl wird den armen Verunglückten des Erdbebens in Süditaticn sein tiefstes Mitgefühl eutgegenbringen, selbst wenn man über uns spottet und lästert, wie es der Neapeler „Marino" in seinem „Ter Vierbund in Messina" überschriebenen Aufsatz getan hat. .Auch darüber wird sich der gute deutsche Michel htnwegsetzen und wird weiter helfen, obschon er bei sich selbst noch recht viel zu regeln und zu ordnen hätte. Auch andere Völker machen es ähnlich. In der Türkei ist eine fürchterliche .Hungersnot und der Staat tut fast nichts dafür, aber er sammelt für die Hungernden in Messina. Auch bei uns hat das schauerliche Erdbeben andere Unglücksfälle in den Hintergrund gerückt, wie das Grubenunglück von Radbod, das in seinen schrecklichen Folgen immer noch nicht behoben ist. Es soll hier nicht davon die Rede sein, daß der König von Italien seinerzeit nur für die Italiener eine namhafte Summe gespendet hatte, nnb auch nicht davon, daß wir Deutschen nichts für Italien iun sollten, das mag jeder halten wie er will. Aber das soll erwähnt sein, daß das Hilfskomitee für die Hinterbliebenen der Spfer von Radbod in ganz eigenmächtiger Art über die freiwilligen Spenden verfügt und nach Gutdünken damit schaltet. Am Samstag hat in Hamm eine Protestversammlung der Frauen stattgesunden, die durch das Grubenunglück auf der Zeche Radbod zu Witwen geworden sind. Man war mit der Verteilung der Gelder, wie sie von der Zechenverwaltung geplant wird, nicht einverstanden. Ueberhaupt muß man sich wundern, so schreibt das Berl. Tgbl., daß es ein scheinend die Zechenverwaltung ist, der man die Verteilung der gesammelten eineinhalb Millionen anvertraut hat. Das sieht fast so aus, als hätte man für die von der Katastrophe betroffene Gewerkschaft gesammelt. Es ist merkwürdig, daß man eine Verwaltung, die in dem dringenden Verdacht steht, ihre pflichtmäßigc Sorgfalt vernachlässigt zu haben, auch noch für die geeignete Instanz hält, die Entscheidung über die Verteilung der gesammelten Gelder zu treffen. Unter allen Umständen ist es wohl selbstverständlich, daß die Verwaltung nicht etwa ihre gesetzmäßigen Ber- pflichrungen gegenüber den Hinterbliebenen aus den freiwilligen Sammlungen auch nur zum kleinsten Teil bestreitet. Diese Sammlungen batten nicht den Iweck, die Bergherren zu entlasten, sondern der Rot der zahlreichen Hinterbliebenen noch über das gesetzliche Mindeftnkiß der Unterstützungen hinaus zu steuern. Leider müssen wir darauf Hinweisen, daß die Verteilung der gesammelten Summen bisher recht viel zu wünschen übrig ließ. Einzelne Witwen mußten lauge war ten, efy sie überhaupt eine Unterstützung erhielten vor kurzem hatten jedenfalls manche' Witwen außer dem Sterbegeld von etwas über 100 Ml. überhaupt noch nichts bekommen. Vor allem aber muß auf den Unfug hingewiesen werden, der in einer Ausschaltung der unehelichen Hinterbliebenen eines verunglückten Bergmanns liegt. Diese recht übertriebene Sittenstrenge ist "sogar — wie wir behaupten dürfen, sehr gegen den Willen "der (Mer — auf die freiwilligen Spenden ausgedehnt worden. ES ist also nicht recht verständlich, wie die freiwilligen Gaben nach dem Knappschaflsstatut verteilt werden können. Man muß überall dort helfen, wo Hilfe not tut. Man sollte doch endlich einmal sich bemühen, wenigstens bei einem großen Unglück die Dinge menschlich zu sehen. Dazu gehört bann freilich, daß man sich den Blick für die Wirklichkeit nicht durch Bureaukratie und Frömmelei trüben läßt. . l Verrrrifclite». 21 (t genug, um zu sterben. Die Prinzesfin Russo von Sizilien erzählt folgende Geschickte, die fick bei icm Erdbeben abspielte «Wir wurden durck oen Erdslos- geweckt. Ich sah, daß fid) die Drcke meines Zimmers spaltete. Mein Mann und ich konnten aus dem Raume entkommen, und wir liefen in den Hof unseres Palastes, wo wir unsere ganze Dienerschaft, mit Ausnahme eines alten Mannes, versammelt fanden. Wir liefen ins Haus zurück, um ihn zu wecken, er aber weigerte sich, aufzustehen. Er sagte, er sei alt genug, um zu sterben, und er lörmc gerade so gut durch ein Erdbeben wie durch irgend etwas anderes ums Leben kommen." Die Verlängerung üerSchutzfrift u.-.Mufilalicnhanüel. Ist die Verlängerung der bestehniden Sckwtzfriü ein Bchürmis nir den Mufikglieuliandrl und die m. - kalilche Welt? Tiefe Frage erörtert Ernst Clja llier f c n. Gieße n' in einem längrren.- in brr „Allz. Buchhändler Zig." veröffentlichten Auffatze, bemf' trir folgende Ein^lheircn entnehmen: ..Tos Bestreben, die Schuyfrin zu erweitern, ist durchaus nicht neueren Datums. Schon bei dm Reichstagsderatimgen der Reiw7dn"nz des Urheberrechtes tx-nt 19, Juni 1901 lagen dahin« Tie Fnitüye Bewegung, bic Schutzfrist auf 50 Jabre zu er» weitern, fanrant, soweit bet Mufikalienhandel in Betracht kommt, durchaus nicht a-s Kreisen ter Grv^verleger, fonbern wurde uindj die Genossenschaft der Komponisten, nachdem die ersten heftigen Wehen bei der Geburt ihrer „Anstalt für musikalische»-' Aufführungsrecht" überwunden waren, aks nickstes Ziel gesteckt." Challier stellt fest, daß ine meisten bet „fteigewrndenen" Scköv- hingen selbst von ten zu ihren Lebzeiten hochongesehenen unb geschätzten Tonsetzern (es sind bereit 21 angeführt, die von 1901 bis 190S „frei" mürben,, be'nr Ablauf der Sch'.ktzftist ihre Lebenskraft entweder bereits völlig oorbren, ober, wo das nickt ber frall, doch fchon in folchem Maße eingebüßt batten, daß , die KvN- lurrenzverleger, die für das irgendwie noch Brauchbare stets einen sehr sicheren Blick verrieten," fick gegen das oben erwähnte Freigut sehr ^urüdlxtltenb zeigten und wenig oder nicht» nachdruckten. Gesamtausgaben ber Werb eines Komponisten haben nach Roß. Schumann 1887'. bi-' Konkurreniverleg'r übm-hauvt nicht unter-- rtomnten. 2lus den Darlegungen Elrallierö g.vi 'vobl zur Ok'nüge hervor, daß der größte Teil alles mir musikalischem bk&iete Geschaffenen vor dem Ablauf der bestehenden 30 jährigen Sckrutz- frist verblüht unb verblichen ist. Ein kleiner wertvollerer Teil aber, dessen Lebenskraft noch nickt ganz erfneben ist, blüht von neuem aus, wenn an diesem Termin dae- -um Gemeingut Ge irordene durch wesentlich" .Herabsetzung ber Preise in alle Schickten dringen kann. Eine Verlängerung von 30 tun 50 Jähre hieße auch diesen Teil vergilben lassen. 9htr Genies, wie Richard Wagner uitb Iohiiin^- Br ahme, die alle Zeiten nberbanern, trotzen jeder Sckutzftist, aber foldtc Großen sendet die Vorsehung nur 'tftlick. £?(> daher die Besitzer solcher Schätze ick denk' hierbei in letzter £int1 au die lpd> achtbaren Verleget utt daran tun, eines dock ebenfalls vorübergehenden Nutzens halber, für die Verlängerung ber Schutzfrist zu arbeiten und damit vieles Schön?, das ander? geschafstni, der Nachwelt rorzuenthalten, das zu beurteilen überlasse ick der Allgemeinheit, die sch?inbar offne Interesse der Sache gegen übersteht." Mai mag sick zur -Frage der Sck'.itzrriswerlängerung stellen' wie man will, dock verdienen hü Ausführungen Effalliers, als die eines Fackunannes, beachtet nnb dist'.'äert zu werden. Musik. — Nirwana betitelt sich eine recht ansprechende und leicht fpiclbarc Komvonlion für PianofarU', die ein Gießener Komponist, E r u st F r i e d l c i »i, fodl'cn im Selbstverläge hat erscheinen lasten. 6anO»cL Wien, ll. Jan. Ter Rechuungsabluß der S e st c i r e i ch i s ch- ll n g a i i s ch e n Bank ^ergibt abzüglich aller Auslagen ein r eines Iabresertragnis von 21 237 Kronen; bie österreichische Staaisverwallung erhalt cire Cuot* von 3 128361 KroNen, die ungarische eine Cnotc von 3 253 37h Kronen; hierzu kommt der Anteil an der fnufttozentigen Roienstcuer von 502 156 bozw. 525 583 Kronen. Tic Geiamtdividende beträgt per! Aktie 91 Kronen 20 Heller. Kirchliche Hacbricbtcuu EDLNgelische (ScmeinOc. Toimerstag den 14. Januar, abends 8 Uhi, im 'A'iarttiofaal Bib e.lstund e. (1. Jobs., Kap. ö). Pfarrer Schwabe. Meteorologische ^eoboichtnngen der Station (6icßen. Januar 1909 Baromeicr auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Ieuchiigkeil Relative 1 ßeitchtigfeti f Z 5 Windstärke Wetter 12. 1 2?$ 5.2 85 w ( Sonnenschein 12. 742.1 1,6 4,1 85 s KlarerHinuneh 13. 7?‘ 743 1 0.4 4,8 90 s 2 r * Höchste Temperatur am 12. Ian. bis Niedrigste , ,12. , , I 13. Ian. = u- 5,9 6 C. 18. . =4 0 5- C. Telefonische Kursberichte des Giessener Auzeigers. mitgeteilt von de- Bank für Hande) nnd Industrie. Gleisen. Frankfurter Börse rcichsanleihe . . 9180 do. 3Konsol-, .... 04.80 ■ 3Xe/e Heesen 94.10 3j-je/e Oberhesben . 93.20 4 » Ungar Goldrente . . 92.90 4 94 Italien. Rente . . . 104 70 3?s Portußiesen Serie I . X 30 3 5» Portugiesen * "r 1 5>9 20 4 's e/e ms«.Staatt>an1. 1903 97 ]0 • 1 , Cour.Türken von 181 93.70 l'ürken'ose 148 00 I9e Grieeh. 3Tonopol-Anl. . 49 20 Je/, Mexikaner 'Ui.6O Aktien: Bochum Guss 224 60 Buderus E. W. . . 110.80 Tendenz: fest. Herliner Borer, 13 Canada E. B 178.10 '»annstitdter Bank . . . 12S.3-) Dentscbe Bank .... 243.— l'vi.ander-L’nion L. . . 62 70 Dresdner Bank .... 148.70 Tendenz: fest. . 13. Januar. 1.15 Uhr Elektnz. Labmeyct . . . 117.00 Elektriz. Sehncken . . . 116 80 Eichweiler Bergwerk . . 188 70 Gelsenkirchen Berjnvork . 191 70 Hanjbnrgr-.Awerik. PaketL 11270 Uarpev^r Bergwerk. . . 196 00 Lamra!) litte .... 200 00 bordd. Lloyd . ... 91.30 Obeischlee. P/isen-Industrie 97 00 Berliner Handelsfres. . . 169 50 DannstSdter Bank . . . 128 00 Deutsche Bank .... 242.90 Dentscb-3-iat Bank . . 135 00 Dibkonto-Kommandit . . 181.40 Dresdner Bank .... 14830 Kreditaktien . . . . 198.80 Baltimore* und Ohia- Eisenlahn 109.70 Gotthardbahii —. Lombard. Eisenbahn . . 18.40 oesten. Suaaisbabn . . . 145 20 Prince-Hcnri-Eisenbahu . 123.50 Januar. Aufanzrekurse. Htrpencr Bergwerk. . . 195.1c Lanrabfttte 200.90 i.ombnrdcn E. B. . . . 18.30 Nordd. Lloyd 91.00 rdrkcnloie ..... 116.90 sondern sich nicht nur angepriesen wird seit fast 20 Jahren vorzüglich bewahrt hat kaisf bietet größte Vorteile 6 Kietzen, den 12. Januar 1909. 313 fieyionWeddi le23chraiit N Nummern in 813 7 446 969 048 06 16S015 316 433 60 95 167003 6-2 843 85 762 177090 154 617 178295 815 73 74 51 31227 39 46 03 912 . Lch w ab c. 528 SO 136 232 54 80 463 76 384 619'875 37291 487 644 787 654 86 973 «8 38006 74 120 502 740 3 9039 40 325 67 434 645 517 (100) 42 193018 321.36 88 MO 707. 6T1 ’3 848 J9«ni9 57 149 51 431 5’0 710 875 197036 90 95 603 711 Weiter [1001 243 406 534 636 50 652 5f» 200150 683 710 935 73 2 <14063 84 831 910 08 207187 261 310 640 45 774 932 208149 20 9038 81 185 420 647 709 20 80 680 956 «ö 517 2: 96 118 286 98 304 G62 789 969 224049 68 864 415 48 M9 862 74 028 89011 983 95013 977 981 792 992 1 051 “l -37 vc 757 9t 853 SO 97t [200j 983 ?. >8131 206 342 44 4.70 651 943 50 63 77 92 126 123.. 62 .3 (300) 917 280034 [8001 85 84 123 250 28101)3 812 16 28 5? 17 »33 14 1 0-7 407 23 *76 feßg MMM $ 969 606 917 681 673 486 SSO 79 529 2 7096 194 419 509 51 70 854 735 992 3 3541 783 650 538 633 781 35187 [100] 264 815 193 840 775 S09 293 95$ 396 079 64 95 [IOC] 885 940 54 4 1 007 42083 93 135 264 898 665 873 469 668 778 90 367 959 4 4912 315 65 29347 £21 440 242 740 594 012 872 275 905 978 873 613 504 28105 378 837 [.00] 637 .360 766 487 11t 155 96 SV '.L! 686 763 821 066 716 526 910 659 709 73 401 735 189 59 226 76 832 65 75 587 940 82 198065 362 607 292 443 801 3t *U ir Kakao 1 ßhocoiade (Ohne Gewähr.) 1< 25 22* 567 19-1117 195116 568 373 97 929 40265 642 365 703 4 372 620 [1001 48 943 43169 263 329 [100] 89 96 822 r.: [300] 55 412 671 611 20 196024 359 817 197183 505 621 768 993 1 9 9090 865 80 910 . 54 80 20 1 010 204 52 733 79 917 574 606 33 864 719 40 BIS 1300) 239 600 705 M 705 165169 98 922 97 167424 40 52 56 460 11 656 719 808 927 4 7006 20 503 689 94 94 4 8011 60 461 543 720 903 47 4 9 250 434 36 91 93 170326 583 611 836 935 SO 171010 45 410 635 17 2011 215 570 703 875 1 73029 201 21 340 [100] 478 507 27 75 857 926 60 174059 77 255 376 8I 66 219 SIS 213402 87 215106 422 929 2 1 7044 2 1 9077 115 821 918 85 234250 £85 [100] 52 66 680'704 6 [1001'80 UM] [100] 26 509 59 73 <50* 53 74 Pachtungen CRCIL_____ ' 7'6 :5 .91 951 97 2 3 5292 314 41t 236110 81 88 285 317 867 71 933 2 3 7003 80 936 238310 41 400 Pf> 120o. 1 3 22060 124nt3 30° 600 30215 30 62 482 525 [200] 344 468 557 COG 17 32014 282 hl ansprechende und [eich' ein. fliesen er Rom' im Selbstverläge hat cr- 287 491 377 645 292 436 941 [100] 97 1 59076 853 426 86 718 160044 113 86 64 222 66 42t! 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Januar 1 44 IOO034 35 ISO 22 9 62 449 83 £02 81 99 [100] W 70* 810 43 83 943 50226 72 98 S85 05 51054 69 104 396 412 69 762 52835 826 5 3105 54 793 821 947 54003 84 95 106 562 628 523 5 5004 13 125 238 337 56 500 [100] 723 itf- ent5 47 530 738 854 933 27175 84 210 79 [100] 524 28337 52 820 77 29559 564 677 990 95 [1001 98 30252 516 82 728 944 [100] 68 3 1 041 107 82 95 354 75 524 74'. [100] 32273 343 405 576 675 917 3 3039 258 025 97 [300] 705 51 34256 95 97 [400] 601 700 614 037 35323 510 73 604 3 6190 203 26 79 512 76 648 709 801 11 «7 88113 210 483 610 90 [100] 754 817 3t 41 377 97 90015 131 95 434 554 691 91027 085 766 17 23 348 435 8ö [300] 97 655 60 976 9 3022 61 557 *33 972 94380 86 532 641 öS 334 03 975 Meiner werten Kundschaft hierdurch die ergebene Mitteilung, datz ich von heute ab den Lohnschnitt aufgegeben habe. Dagegen betreibe ich die Fabrikation von kigmÄißßtt, Beritten mit Hch- M iojlenjiintyhiiig in unveränderter Weise weiter. 709 $79 1440.30 176 403 839 956 75 145005. 160 ,5 5,6 r 85 943 146138 390 775 14-7167 550 93 14 8 032 279 370 609 145311) 500 4 5 71 tiCfi 150’22 [100] 722 151023 80 248 419 34 73 [100] 46 7SS =82 015 1 52027 220 95 810 29 667 74a 74 903 13 99 1 53 223 646 [ 100] S70 91 154)4 1 226 62 33 27327? LOB 192 296 529 428 .2 74 925 136096 111 39 137:''Ai 510 60 745 51 806 29 393 4’6 *23 708 [200] 6'25 911 830 83 971 1143 73 544 413 83 ? 39 97 303 .15 . 91 555 3 278 86 803 400 83 554 4054 51 96 159 »24 68 700 47 [100] 5014 17 69 126 «9 53 9 742 943 «5 267200 207042 190 311 418 50« 87 ff.7 80 92 20813« 231 97« - -- —---- - - " '>» 937 14.0233 öS 703 73 80 141014 66 So 96 24'. SDG C57 69 822 37 14‘200= 151 «ä 204 591 87 064 727 UCC 223 74 3*6 [100j 41g MO. v? LS M richten» im Krrtussaalq Detail-Verkauf in allen Kolonialwaren-Handlungen, wo das bekannt© , runde b!sas«wais&-ro£e Schild aushängt. 198 T’.rUnqtrnng stellen' mgtn itdallin», als, i zü werden. 28* 32« 461 75 671 791 RS!» 53 79 220)06 57 310 472 970 2 2 1 0-7 544 7a.> S«-l 14001 22^006 »7 275 310 666 ROO 74 987 2 23002 1'6 50 94 S»Ä7 25 27 766 830 34 fl^l 169 410 74 712 22 835 056 225030 «3« 810 226011 -t« 374 540 CS3 092 227076 22=5 525 52 683 760 8a. 8- 228031 öS 107 243 411 513 61 84 633 7* 702 81 229211 < n-i ..na ^in 1» 62* 762 833 60 , 120)199 363 666 »18 121026 80 225 V7L [100] 31* 42 874 023 53 8« 12207« 2’49 IIM)M .^9 6.7 bßO 123196 719 96* 124596 «30 729 49 900 27 .70 120°18 57 331 126236 94 887 453 «<> «S* ^9 ?S [100] ‘® 127156 467 81 [10001 93 742 84 J 902 [100) 84 1280.9 230 410 519 7=1 820 129688 881 130(M'(l 57 61 1=8 218 61 421 90 91a JtOO] V» 69 131006 Ito 80 ‘221 62? 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' - • - ♦ schönste Li@M ” .. / 7 für Petroleum-Lampen 2 Osbs hoste F®a?®s* ♦ für Petroleum-Oefen (vollkommen geruchlos) ■ giebt | Sein pennsylvanisches Petroleum ♦ die Bieste aBües1 amerä&anescSeen Serien K vom der SPwre Os?-©Gmparay. 702 11 950 1 05175 297 134 819 98* lOGSOl 65 665 89 (100J 710 810 914 107011 *9 96 159 71 *10 534 15001 635 67 1 08275 787 69 S90 109920 372 542 «21 79t ! 11 110405 9.3 719 13001 9S1 111075 170 383 305. 7to 112063 134 210 48 70 [100| 921 78 93 113315 (408 94. 858 114027 73 105 59 325 1-39 80 67* SOI llg016 71 145 76 VS 33* 426 566 625 723 flOOl *8 955 116050 58 693 771 875 020 117205 437 69 t-1 631 U00| U-OJ 803 118096 210 33 895 *81 9=5 119129 [WO] 33 .00 *12 540 85.5 905 35 59 209105 *26 55 M6 90 SO« 210213 .",17 97 - 488 879 97 955 211'48 239 213501 51* Pt 339 9-* 439 500 639 793 906 160052 67 [200] 427 557 682 1 61100 374 *45 518 74 St 1 927 67 1 62090 155 1200] 2*3 478 617 88 163573 678 164613 23 1 65167 7 t 261 66 800 74 551 880 901 166009 52 167 205 31* 72 495 552 73 696 774 «39 1100] 927 75 76 77 240321 4G« 773 872 938 625 83 b56 2 4 2111 70 77 «> 815 587 631 724 244033 11.3 245307 [WO] 464 507 *5 997 2 4 7028 119 426 [2C0j 578 77 941 2 5 9038 378 439 013 C.00 „ 260187 410 823 261339 417 85 504 9 0 26203* 50 82 302 5 67 337 778 S07 Oll [100] 2618149 -'IG 85 731 •>: «74 077 264070 178 246 311 423 675 75.'. « L'jOI 8 6 265013 195 [200] 64V. 787 832 64 07 922 : 51 268o.fi 09 185 218 815 267066 120 3= i 1 i)l ''5* ... ....... -9 269181 05 -wrS 697 [100] 819 37 O."6 225129 494. 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Die Gemeinde BZ» ß m a r Hal die Vei^coßerung der Dbortgebäude an dem neuen Schulgebäude zu vergeben. Plan und Kostenanschlag liegen bei dem Unterzeichneten zur Einsicht offen. Offerten erbitte ich bis spätestens 35. Januar er. an mich cinzureichen. Gespielte Planlnoe, Flügel and Harmonium rind melzttiu In grtaaarex Zahl ronUig (30 Lia 1AAIM.) Daselbst werden Gammiechuhe unter Garantie repariert. Pienole Phonol« und Phonola-Pleno Etrinheim, 14. Januar 1909. Großh. Bürgermeisterei Steinheim. Nickla 6. FLÜGEL 1000 Ma 3300 M, HrovherzogUche Lurgermcisterei Wtefcck. sä qj o in b e r. Seftenweg 91. GieSSCOe Scftertwci 9L Weber, Droßb. Geometer I. Klaffe. Üummiscimhe! In grosser Auswahl. Echt russische und deutsche Fabrikate. Für Herren von 2,50 *<, für Damen von 1,80 j!C ; £. Beratardt, MisÄmmkk Betauuturachuug. Der Voranschlag der Gemeinde Stein heim für 1909 liegt vom 21. bi8 28. ds. MtS. auf unserem Bl'treau zur Einsicht offen. P3ANIN0S 380 Ha 1700 M. Bekanntmachung. Aus der Hetcheldetmiichen Ttutung fluu am 27. Avril dss. IS. die üatblährigen Zinsen mit 525 Mark an eine in (yientn ?iobnt)afte würdige und bcbürftiae rtzrisilichc Samtlic oder Icnon zu vergeben. Anmeldunacn werden von Leute an biv 0. Sebr. dis. Js. aus unterem GeschäjtLztuwrer, Neuen Laue 25. Rhein. Kaufhaus Gießen, für Lebensmittel- Bahnho^lr. 26. Pianos zn vermieten, aneh Harmonium; monaüidia Miotpreiae t bin 11 H Bel Ankauf einen fwnleUUn InrtnuneaU GuUchi’Jl der Miete IL beaonderea ücdin^TU^M. HARMONIUMS 88 Ma 1000 M. Wer anerkanat gute Fabrikate. BBcheter Bv-Rabalt; kleicete Ratet. Ltngjaiirlge Garantie. ProbeUeterung üter" , Tie Vorstände. Deutsche Biertrinker! Trinkt Bochumer Willr-Mmer Bollklüiiiik'ucr Ers^ für fogenanutrg ehtcs Pilskner. An Plätzen, wo noch nicht vertreten, ist der Allein is<*i liustewreiz br totrlcn Meulbot Euc. BoubonS -Bonus", Baker 3ü P'a., fofon lindernd mid erirtschcnd! Hirsch Avotueke, ürarumrrer 3ir. L. 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Wiescck. am 8. ^anunr H09. !<• - - v.-,- ■ < JACOBUS tu vergeben. Angebote stnd bis svLtettenS 1. k. MtS. beim Städtischen Armeuamt. 'Reuen Baue L einzureichen, wo auch die Bedingungen emgesehen werden tdnnen. Unrutgeitliche Ardeitsvciiintlrtuttg. LtSHtislhkr Arbtitsllachrveis Citbc«. dtarteaürabc z, Rimmer 2. « tönet* eteerucUi werde»: e. bet bteligm Arbeitgebern: 1 tüngerer Wagner. 5 DteuUmadchen. 1 Sauffran. b. bei auswärtigen Arbeitgebern 1 Steinmetzen für Hangeneiu, 1 Schreiner, 1 Umbro. Knecht, 1 Dieninnadchen. ES suche» Arbeu: Ba/i 1 Schubmacher. 1 Slater, 1 Buchbinder. 3 Spengler, 1 Stein- metz. 2 Hetzer, 2 Uellner, 2 Schietber, 1 Sauner, 2 Maurer, 6 Hjaufcbluifer. 2Nackterer, 2 ^nitaUaieurt, ILtüter. 8 Tapezierer. 1 r^berschweizer, 2 Schweizer, 3 Schreiner, 4 ^ubrknechte, zehn Hausburjchen, 1 laudw. Lnecht, 11 Arbeiter, i Vaunrauetu ein Lausmädchen, 1 tziicksrau, 1 Putzfrau, 2 Waschfrauen, 1 Dienit- madchen. Bekanntmachuna. Die diesjährigen Zinsen auö der Krug Stiftung sollen an 12 Arme der Stadt Gienen mit je 20 *A)ct. vergeben werden. Be- Werbungen um dieselbe lind zum 1. Februar 1009 schriftlich oder mündlich bei dem Armenamt, Äleuen Baue 25, Zimmer Str. 2, vor zubringen. eiteücn, 8. Januar 1909. B■/, Die Armen-Devutation der Stadt Gießen. . Keller. Gtegen, den 9. Januar 1909. B®/, Die rirmen-Devutatton der Stadt Giebeu. Keller. 0 Ackergeräte jederart. Pfiüge 2- und mehr- jtbarig Eggen, Kultivatoren Walzen »rÄS iiLltiOu .cn, Glattwat- aru, (Cambridge, Eros- kill und Licrnwalzeu. Qflpmicpi'inpn von unerreichter Einsachheit Im Bau. Rur uiiuLluuuiliJvU ein Saerno für alle L’lctreiöeartctt. [Cu? ------ Kataloge grat io ------ Ph M-yfanhSCo. Fimfula.M. Tüchtige Lenreter gesucht wo noch nicht vertr.ten stnd.