Mittwoch 10 November 1909 159. Jahrgang Drittes Blatt Nr. 264 9t06c Nu6t ZU Sehillevs Gedächtnis ehe !fb. nur 17 Roemheld. Nidda, November 1909. lar empfiehlt ihre groji /er ein Gi^sei sore Leid. Rief dein AuS dem Deine > i Liter. Dose nur Wort die zagen Geister Traum zu kühner Tat. hoheitsvolle Seele zu den Brüdern hin, Uttel n 117. Seitab 2! imen = eber 9000 Stück Vom!' lbstämmen, ZwerM Starke Baume witr> teneciitbeit. zu Diensten. NoPr» tbaulehrer fiilp in Wie im lichten Flammenstrahle Dunkler Wolken Flor zerreißt. Leuchtet strahlend diesem Tale Heute Schillers Feuergeist; Eine Sonne stiegst du nieder, Deutschlands großer Geistessohn, Und dein Ruhm, er hallet wieder Dor deS Ew'gen Sternenthron! Erdenvölker seh ich ringen Heiß um Ehre, Recht und Macht, Sklavenketten sie zerspringen, Freiheitsglanz durchbricht die Nacht. Heldenspeere seh' ich splittern In deS Männerstreites Glut, Und der Erde Masten zittern Vor der Elemente Wut. Mörderpfeile seh' ich fliegen Wider die Tyrannenbrut, Haß und Bosheit unterliegen Vor der Edlen Kraft und Mut; Streiten seh' ich mit Dämonen Heldenmut und Iugendkraft,. Und die Unschuld seh' ich wohnen In deS Kerkers dunkler Hast. All' des Lebens zarten Triebe, All' der Erde Neid und Not, KindeSglück und junge Liebe Wieder mir im Herzen loht. In der Brust ein Heer von Sternen, Kinder deines Genius, Und du selbst aus lichten Fernen Sendest un8 den Bruderkuß. Erlchemi tüglitd mti Ausnahme Bc5 Sonnlag». £te „ettBcntr FamilievdlStler" werden dem tlngeifler' viermal wöchentlich bcigelegt, das * Kreisblati fÄf bcn Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die .^andwirtschaftlicheo Leit- frage»" erschemen monatlich zweimal. Ihre Tugend dir Gewinn; Stolz trugst du der Erde Bürde, Fern des Glückes goldnem Strom, Nur der wahren Menschenwürde Ward dein Herz zum hehren Dom. Mit dem Heer der dunklen Mächte Siegesstark dein Genius rang. Brausend durch der Knechtschaft Nächte Scholl der Freiheit Hochgesang. Unter Dornen, unter Schmerzen Stiegst du leuchtend himmelan, Und Millionen Menschenherzen Führtest du die Sternenbahn.---- Und wir?! — ein Geschlecht vom Staube, Dem der Augenblick genug, Arm an Ideal und Glaube, Reich an Irrtum, Schein und Trug. Unsre Sehnsucht ist Begierde, Nur Genuß ist uns Gewinn, Und kein Genilis, der uns führte Zu deS Lebens Quellen hin. Zweifel nur statt Licht und Klarheit, Doch das Herz von Stolz gebläht, — Aber du voll Kraft und Wahrheit, Hehre Geistesmajestät! — — O laßt uns im Schwur geloben, Den kein Erdenzwang zerreißt, Bei dem „guten Vater" droben: Wiederkehr zu Schillers Geist. Ja zu seines Geistes Hütern Weise, Gott, unS Herz und Hand, Laß unS sein „ein Volk von Brüdern* Und ein Hort dein Vaterland! Schillers Stern laß segnend stehen Heber dieser Erdenflur, Laß Aeonen nicht verwehen Seines Flammengeistes Spur. Deiner Weisheit belle Glocken Widerhallt der Erdenkreis, Alle Völker voll Frohlocken Künden deines Namens Preis. Deine hehren Lieder tönen Wie geweihter Orgelton, Allem „Guten, Wahren, Schönen* Bautest du des Ruhmes Thron. Tief im Grilnd der Seele klingen Goldne Seiten unbewußt, Wenn mit deines Geistes Schwingen Segnend du berührt die Brust. Ja dem Jüngling wie dem Greise, Allen Menschen, reich und arm, Gabst du süße Lebensspeise, Machtest du die Herzen warm. Und deS Vaterlandes Einheit! — O wie glühte liebend heiß Deine Seele ihr voll Reinheit Als der Güter höchsten Preis. O wie oft, du großer Meister, Wenn uns Not umfangen hat, z.Novemb^ abends Zog dich . Trauer war dir ihre Fehle, Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen *'*110 4 Liter. 49 QA Me nur Leb^Achheit, beredte Ueber- zQigungSkraft und den praklischen L^ensinm aus ben^ve^ S % sie ihren Töchtern trofc des väterlichen Widerstandes eine aide Erziehung gewährte, sie im Frcmzöiisch und Klawer- ließ, so sorgte sie auch vor allem für die listige ihres Knaben und befestigte auch I pater ^s listige Band Mischen ihm und der,Familie, als der alte schiller in seiner einseitigen Liebhaberei zur die Baumzucht sich teuü chrr mn wenig kümmerte. An ihrem Fritz hmg fie mit rührender "iebe- „das Wundertier von SohnL', wie ue wohl den SSt der Muber scherzhaft nannte, war ihr ganzer Stelz X bn eirstach schlichten Frau ein gewifses Hochgefühl und X Lntererche Würde. An der Mutter hing Schiller ^mU, all Stellte ^in-s Gefühls, ihr Ncmre war der letzte ^cwzer, Xi kz.r Ca Mini frYT Pn TI f7 iYTTT . Rotahon8brud und Verlag der 6rü bHd}en UnwersuälS • Buch, und Siemdruckerei. 9L Lange, Gießen. Redaktion. Ervedition und Druckerei: 6*ui» straße 7. Exvedinon und Verlag: e^Ä 5L 5lebaftion:e^ 112. Tet.-Adru AnzeigerGleßen. ng, Mäusburg: ‘Gemälden^;- - ttnilgZ *>t tlQjdfr w Delikateßwaren, enußmlttel, ire, Kakao, Schokoladen wandfreier QnaHUt r 267. am Baterlande festhielten. Die Briefe der Frau Elisabeth Dorothea, die uns Ernst Müller in seinem schönen Lebensbild von Schrllers Mutter mitgeteilt hat, atmen die treue Besorgnis uiw tue liebevollste Anteilnahme an dem Wohlergehen des Lohnes. Jtad> Mannheim schreibt sie ihm, sie möchte vor allem wustn, „wie Er logiert, wo Er in die Kost — wie theuer und Alles Hausen und sparen will ich Ihm nicht rekommandieren; ich hoffe. Er werde es indessen gelernt haben." Und das Anemmehlen von Sparsamkeit bleibt bis zuletzt ein Leitmotiv ihrer schreiben, da der Sohn nicht inrnier sich in den engen hauslMerpchen. Grenzerr der Lebensführung bewegen konnte, die das bescheidene Jcuttere gemvt ihm vorschrieb, ^hre .Herzlichkeit überträgt sre dann auch auf Frau und Kinder des „liebsten, beiten Sohnes , 1792 bc uchte sie mit ihrer jüngsten Tochter Nanette ihren „berühmten! Fritz" in seinem Jenaer Heim, und nachdem sie wieder zu Hause angekommen war, sandte sie der Schwiegertochter sogleich ein Packle", das einen Leibrock für den Sohn und dazu von uyr selbst gesponnenes Leinen enthielt: „Da Sie mir sagten, Sie haben F^ude, Packle aufzumachen,, so will ich Ihnen letzt oieie Freude machen, wünsche aber, dag es Ihnen ebenso angenehm überrasckie, als es mir Vergnügen macht, es zu lauten . . . Machen Sw sich nur diesen Winter viele Bewegung mit Swlitt^ fahren und sonst Veränderung in der Lust; deswegen schicke ich Ihm einen warmen Leibrock in dieser Absicht. Wenn er schon! nach meiner Absicht nicht so gut und fein ausgefallen, als ich s wünschte, so nehmen Sie meinen guten Willen davor an. Großes Interesse schenkte sie stets den Dienstboten ihres Lohnes und besorgte ihm aus Schwaben die tüchtigsten Mädchen, so zu dem ersten Sohn Schillers, dem „Gold- und Herzensiungen Karl jene gute Christine, die bis zu ihrem Tode 1814 im L>chillerschen Lause diente. Ms eine .Heirat dieser Christine als drohende Möglichkeit aufsteigt, ist sie ganz außer sich: bm auch deswegen sehr besorgt, wie Sie alsdann mit einer Köchin verschal geworden, da es doch sehr viel von unserer Zufriedenheit abhängt, wann wir gute und redliche Dienstboten besitzen, inj* besonders wegen der lieben Kinder, und ich bedaure unendlich, daß Sie, liebe Lotte, die Christine verlieren, , wo doch es ein großes Glück gute zu bekommen, und Sie diese so lieb hatten, und ich bin sehr begierig zu wissen, wie Lie, beste Achter, wieder versehen sind." Als dann die Frau ^faHrn schiller nnd) die Schwester der Christine Nachkommen laßt, ist ihr das gar nicht recht, denn sie findet das Mädchen „trag und dmnm, wo bei Kindern Fleiß und Aufmertsamteit, Pünktlichkeit, Reinlichkeit und Wachsamkeit gefordert werden muß ; 1«? jft auch noch „zur Wachsamkeit vor Kinder zu jung"; aber die L-chwester werde sie schon „abrichten". Viel Kummer und Kopfzerbrechen macht ihr der Umzug des Sohnes nach Weimar, weil dort alles viel teurer ist; sie meint, fünf Dienstboten seren sur seinen Haushalt zu viel und man solle doch die untüchtige Schwester Chru- stinens entlassen. „Daß es so theuer und kostspielig in Weimar zu leben, erschreckt mich au>.i| sehr, da Er, mein lleber Lohn, so entsetzlich viele Ausgaben und wegen mehreren Besuchen w^ rriger arbeiten kann." Als der Lohn im Dezember 1800 durch sie einen Eimer guten Neckarwein beiorgen lassen will, rat sre , entsch'eden au, da er in diesem Jahr kaum zu erschwingen sei. , Nur sehr widerwillig und ungern entschließt sie sich, nach bem Tode ihres Mannes von dem Lohn noch eme Zulage von 30 Florin pro Quartal zu ihrer Pension anzunehmen. L-chiller hatte Cotta angewiesen, die Suimne regelmäßig auszuzahlen aber die Mutter weigerte sich umächst, sie abzuheben, bis sw darin ein drängender Brief Schillers endlich bayu bewog. In, stiller Zu- friedenlwit verbrachte sie ihr Witwenleben im Lchlon zu Leonberg: ihre Hauptbeschäftigung war das Lpinnen und an ihrein Fleiß erinnert noch h.ute das im Morbacher ^chillerhaus aus- lwwabrte Spinnrad. Die Ehrungen, die ihr als der Mutter eines'so großen Mauncs zuteil wurden, nahm sie mit ruhigem Lwlze hin Als sie von der Huldigung bei der Austuhrung der Jungfrau von Orleans" in Dresden hörte, schrieb sie: „Frei-- lich haben die Sachsen mehr Ehrerbietung als die Lä>waben vor Talenten und großen 9Jfännem; ich fanv es auch m meiner Hinein reise: wo ich meinen Namen angab, wurde ich gefragt, ob Hofrat Schiller ein Verwandter Don_ mir wäre, und ich wurde deswegen mehr geehrt." Wahres ^^7 letzte sckaveren Krankheit, die am 27. April 1802 zu ihrem Tode führte, iorate Schiller dafür, daß es der Kranken an nichts fehlte, ^hr Scheiden ergriff ihn tief. Am Tage^ihres Tod^ war er m s^n neues Haus eingezogen und besonders schmerzlich schien ihm ö^e „Verflechtung der Schicksale", von freudiger Öffnung und tiefem cAtTUt* Aue? I seiner hochgewachsenen hellfarbigen Mutter. Er war kurz- ' Wie sah Sa)iuer aus? schädelig, mehr Nundkopf als Langkopf. Besonders auffällig i Wie sein Körper war sein Talent," sagte Goethe von maT bic Farbe seines „buschigen", welligen und feinen Schiller. Er arm in einen großen Gegenstand kühn hinein Haares; es war ausgesprochen rot und zwar von der duni- und betrachtete und wendete ihn hin und her." Von feinem feren Art, so daß es an den 2,0n von Eisenerz und Rost jiol en Gang dem großartigen Bau seiner Glieder ging eine erinnerte; im Schiller-Museum werden noch Haare von oeiftei" ast majestätische Stimmung aus, die zur Verehrima, ihm bewahrt, die in ihrer eigenartigen ftarbe, W^en »ur Demut vor so viel Geistesgröße zwang. Aber so leuch- Kastanienbraun, Allgold und Rot schillernd, an glühendes tenb*nnb sieghaft das Heldenhaft-Dramati,Ä)e seines Genies Herbstlaub gemalfnen und wie feurige Zungen um die Slivn aus seiner Gestalt herausstrahlte, so waren doch die Ein- jungen Schiller gespielt haben ^ullen. ä,iese au-- drücke von seiner Erscheinung mannigfaltig und verschieden- gesprochene Leuchtkraft des Haares ^rde freilich durch artig. Das mächtige Wirken dieses rastlos zu höheren For- U^er gedämpft, wohl auch durch eine Perücke verborgen, men sich läuternden Willens hinterließ auch im Aeußeren I ,-n r>aß die Farbe häufig als „sehr blond "der „hellgelb seine lichten und trcvgischen Spuren, so daß Goeche von ihm angegeben wird. Während der Dichter der „Räuber' das sagen tonnte- .Alle acht Tage war er em anderer und H§ar 1Pirr zerwühlt trug, hatte der lunge Ehemann es vollendeterer" 'Suchen wir uns nun, da der 150. Goburts- ,Hackst, aber geschmackvoll geordnet mit den frei herunter- taq des Dichters seinen unsterblichen ^ci^t lieber ^16^^10 VaUenben, typisch gewordenen Schitterlocken cun H^tertopf, ß. unsere Gegenwart herabbeschwört, auch das fuhtbare Kleid den Zopf versteckten. Ueber der, Mttte der^^Sttrn loste zu vergegenwärtigen, in dem der Genius durch sein Lebenmit zunehmenden Jahren em Wirbel ^ou sich strauben- Stb S iriue Zeit gewandelt ist! „Sein Gesicht ist fast U, kürzen Locken mehr und mehr ab und blieb als^das Lollüitiq schön, seine wallenden gelben Haare geben ihm was kaar ausfiel und die Stirn m ihrer ^^chten Dollomsche° Jn seinem Munde ist ein wenig dedain, er kinie immer mehr hervortrat, als einsam au.Mckendes ^eint nicht der Er de zuLehören und hat was Heterogenes, Flammenzeichen stehen. Wie stets so schildert Baggesen Schiller in fernen ersten Jenenser Schillers Haut sehr zcrnt in fungeren Jahren^uber und über Zähren. Auck, der junge Voß nennt ihn noch em Jahr vor Sommersprossen besät; er errötete sehr leicht und> ha seinem Tode schön. „Denke Dir einen Mann von nnrklich bann eine liebenswürdige ^Nüchternheit rn den Zügen, majestätischem Wuchs," schreibt er, „einem schonen, freien, ^er den buschig schattenden, rötlichen grauen stählten eber eiwas eingefallenen und bleichen Antlitz der, solange bie ^en miteinem ttwrmen man ihn ruhig sieht, finster und ernst scheint, de ff en Gesicht merei". In den mandelförmig langgchchlitzten Lidern fatz aber, durch eine freundliche Rede in Tätigkeit gesetzt, durch- ^e wohl grünlich schillernde unentschieden färbte I - ms herzlich und liebevoll ist." Es war das durch bas öon fangen Wimpern geschützt. Auf einigen Duldern, -. B. irdische Gefäß Hindurchscheinende Licht des. Genies, bas I auj ber Zeichnung von Dora Stock, ^tt der blinzeln , Schillers Erscheinung etwas Hinreißendes, Damonifches ver- nnsichere Blick dieser kurzsichtigen, leicht entzündeten g lieh. Jean Pani erschien seine Gestalt „fe^g, oerroorren, c^^ara^teri)t^^c^ hervor. Schiller »ar Jebr grofe, mit hartnäckig, voll Edelsteine, voll schöner schneidender Kräfte. 21 Jahren maß er 1,79 Mer mib galt Wettnar als d Mit unverkennbaren Siiaen," sagte Goethe 1794 zu jzalk, größte Mann der Stadt. Bis die schwere Kranryeii '',sei Schillers Gesicht der Kampf eingegraben, den Schwarme- \ ie[nc physische Kraft ganz brach, grng milltarisch rei,Vernunft und (-Tinbildungslraft m ferner Seele gckampst, Schrittes einher, wobei er den Stock mit^der^rechten^^Hand imb daraus entstehe in deinfekben die sonderbare Mischung Lu schwenken pflegte. Freilich, m den oon Schwermut, Freundlichkeit, Ernst und Zerstreuung. Sern Wuchtete ihn schon die Verllarung de-l Todes die blassen Körper mitten aus der Zerrüttung hervor, verrat euren fiageren Wangen waren von tiefen Falten zerfurcht, ore hohm/männlichen Geist gleich den Ruinen eines alten, ehr- Backenknochen traten starl^hervor; bm «oßenKrrnen würdigen ^empelgebäudes." Solchen Impressionen stellt Antlitzes lebte noch der alte Heldengeist bisgUletzt uno mm Karl Baue^rn einem aus ausführlichen Einzelstudieriibd iuad)tc pas schöne Wallenstein-Wort wahr: „Es ist der Geist, ruhenden Aussatz, den das bei Cotta in Stuttgart erscher- ber ben Körper baut________________________ nenbe Marbacker Schillerbuch in seinem dritten Bande so- _____ —-----— —•- - - eben veröffentlicht, das wirlliche Bild von Schillers äußerer Schiller UNd fcirtC lNllttek. Erscheinung gegenüber, wie es sich aus den vielen ein^lnen feiner Mutter nach dem übereinstimmenden Zügen aufbaut. Um eine breite, stell aufwartsstreberck>e -- Zeitgenossen im Innern und Aeußerm bis aufs Stirn loderte feuerfarbenes Haar; eineRaubvogelnase die Utters all ^Ef^verbürgte Zeugnis- ein^L^idfreundes schmal, spitzig und etivas schief im Gesicht saß, sprang spu- Achters lenkt bei der Feier stin^ löll Geb^Aages !un 58juf rmd, witternd zwischen buschigen Brauen wett vor. Ihr bi€ ^cu die^fctte^ unteres Ende ward in träftiger Schwingung von einem I war schon ihr. wrperllches ^blld^^ihr^tt großen ausdrucksvollen Munde fortgesetzt^der eine starke, die Maille ho^Gestelt ^twas krankhaft ent- Sinnsichkeit verriet, dessen aufgeworfene ?^rllppe aber z ^uaen und die Sommersprossen. Doch auch sein Cha- gleid) eine stolze Kühnheit ausdruckte, wahrend die brett^ rükterblld Ä seine feste Grundlage durch die Mutter empfangen, energisch vorgeschobene Unterlippe von starker Willenskraft rakterbttd har seinen-, . sprach. Das knochige mächtige Antlitz saß mit seinem großen Mimi aus einem langen fleischigen Geierhalse von blendend! weißer Hautfarbe. Die aufrechte Haltung mit dem genwhw lich etwas trotzig zurückgebogenen Haupte erhob diese „geistermäßig wirkewde" Erscheinung hoch über die Menge seine großlinigeu Gebärden hatten etwas Gebieterische^ und nur ber sanfte Blick der Augen, das kindlich laute Zachen sänftigten und milderten die heroische Tragik dieses sieghaften Lebenskämpfers. So waren in Momenten gesteigerte Empfindung, Anmut und Würde in ihm vereint und der grandiosen Wucht seines Ueberwinderwillens tnischte sich em entzückender Ausdruck oon Sck>allhaftigteit und Wohlwollen starte H^'m-tt"Abschied nahm; »on di- Mite « di- * ihbach . zial-Geschäft . 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