Samstag 10. Juli 1909 Erstes Blatt 159. Jahrgang Nr. 159 Die heutige Nummer umfaßt 14 Seiten. Mk. 315 Mill. Mk. Mk. 25 102 497 Mill. Mk. besseren Abgang gesichert hätte. Wer sein Nach wird, ist noch nicht bekannt, aber soviel ist sicher ich einen olger sein Der neue Mann, der sich von vornherein einer geschlossenen vergessen. aber. Deutsches Reich. Fürst Bülow wird schon am Mittwoch den Reichs- tanzlerpalast verlassen und die Gegenzeichnung der Finanz? Zesetze seinem Nachfolger überlassen. Die Vertrauensmännerversammlung desBundesder Landwirte bat beschlossen, für die bevorstehende Reichs- tagsersatzwahl im zweiten pfälzischen Wahlkreis eine eigene Kandidatur aufzustellen. Laut „Pfülz. Courier" wurde das Mitglied der bayerischen Kammer, der Abgeordnete Dr. Lehmann-Freinsheim, einstimmig zum Kandidaten des Bundes der Landwirte proklamiert. 35 Mill. 20 „ 230 Mill. 25 „ 20 „ 5 „ 35 „ '""‘«em, hi. c. aus ac, >1 en. $• . Sagten §es übenL^atri. "öllibe 1?en N matli,ulatbeif -n "e- -n nut auf len fotL Uct Men Ää(hhi 68 Sman sfieSsfi r Absicht ö’Ä ’Ä? Sy- nn-lveifelhast feit. j. ««ttl Nicht aut ftÄ* 4» L): Me bet ö'hianjttfotm ’ Ww Wochen anbet? gtmotben, unb muß sich toun, Nchten cingettr. ™ ich doch bedenke, nim den Bedarf van und allenfalls 300 'wenn sie jetzt noch cilung gebracht werden !on einer Reform ist den Herren nur darauf ’nnte jetzt geradezu bei suren für Zinanzpalitik tben, ba ja Steuer« Welt herbeige tragen oberste Grundsatz der i! gelassen worben. Di« kann. Ae mach! zwar >. Ter Rebner begrün« btt ÄehrheitsMteien d: feste Grenze zwischen nzelsiaaten?>n ziehen, bung der fölatrihilar» in bkibt die Grenze lenbeittagc hatten wir iten als Bedarf einzu. Die Kommission ist der en Schuld auf längere chrn. v. Gamp dankbar, gskojten auf das Reich chhung der Mihilar« icnblungen über diesen öhung für die Heineren sich Hai H-) : . x . ui treten, die naeg Dl. die verbündeten Regie- ne§ übernähmen, wen" neuen Mehr heft lie selbst d-r PeE st hat. Mr riW hier regieren die Re- eten. Die verbuu« -thr gut! links) hab« elften der ihnen. «J reut uns, daß bei den 8&WS* 4t bi- to biet x ■ s«iS .mmiu-tfl ' g JubiS nm, ost» gtufjeni® ”»SSä »«Bs edit ('&i * imtmlg abrnL Wde» «”lcE'S»en* «w«t t tKAikd ipics as Resultat ist auch danach. Wenigstens auf dem Papiere st es gelungen, die von der Regierung als erforderlich e-eichnete halbe Milliarde zusammen zu bekommen. Ob ie freilich in der Wirklichkeit erreicht wird, weiß man licht, und die Schätzungen schwanken um einige Millionen, während z.D. die Ultramontanen 502 Millionen heraus- echnen, macht die „Post" folgende Rechnung auf: Ausland. Ter ehemalige österreichische Ministerpräsident Badeni ist in Lemberg infolge Schlaganfalles plötzlich gestorben. In der italienischen Deputiertenkammer erklärte der Staatssekretär des Innern, daß die Regierung gewillt sei, den Durchstechereien bei der Verteilung des Erdbebenfonds — Das freie S prechen im Parlament. Bekanntlich ist es den Mitgliedern des Reichstages nicht erlaubt, ghre Reden aus einem Mamiskript abzulesen, cs sei denn, daß sie der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Dieser Brauch, der unseres Wissens auch in den Parlamenten anderer Länder noch Geltung besitzt, hat seinen Urheber in dem schicksalreichen französischen Publizisten und Parlamentarier Benjamin Constant, dem geistigen Vater des französischen Liberalismus. Als Napoleon von Elba zurückkehrte und dem Drucke der Verhältnisse gehorchend dem Lande eine Verfassung geben wollte, beauftragte er Benjamin Constant mit deren Ausarbeitung. Constant war es, der darin die Bestimnrung traf, daß die Reden der Deputierten nicht abgelesen werden dürften, und zwar lag diesem Verbot die damals wohlbegründete Absicht zugrunde, das Parlament möglichst den Vertretern der Bildung und Intelligenz vorzubehalten. Die Folge war, daß aus den ersten Wahlen ganz unverhältnismäßig viele Advokaten als Deputierte hervvrgingen, da dieser Beruf der einzige war, dessen Vertreter damals, in den Kinderjahren des Parlamentarismus, über die nötige Gewandtheft im freien Sprechen ver- fügten. Von Frankreich ging diese Bestimmung nachher auch in die deutsche Parlamentsverfassung über. Mittlerweile haben sich natürlich die Verhältnisse gründlich geändert und die Versammlungsfreiheit hat längst bei uns die Uebung der freien Rede zürn Gemeinbesitz aller Stände und Klassen gemacht. Sind also Sie ursprünglichen Voraussetzungen für das Leseverbot nicht mehr vorhanden, so ist dieses doch keineswegs gegenstandslos geworden und seine Aufrechterhaltung im Interesse eines gesunden Parlamentarismus nur gutzuheißen, denn, wie es der alte Friedrich Theodor Vischer einmal knapp und treffend bezeichnet hat: „eine Rede ist keine Schreibe." — Das vergessene Hemd. Von der Vergeßlichkeit Samuel Taylor Coleridges, des berühmten englischen Dichters, dessen Phantasie so oft am Tage in die Ferne schweifte und die einfachsten Dinge des täglichen Lebens blindlings über- herab ansehen darf, wenn nicht die schönsten Veranstaltungen unbemerkt vor den Augen der Welt vorübergeben sollen. — In wenigen Tagen werden wir hier in deutschen Gewässern noch eine zweite Monarchenbegegnung haben und zwar in Kiel, wo der Zar dem Kaiser seinen Gegenbesuch machen will; diese schnelle Erwiderung rst ein erneutes Zeichen dafür, welchen großen Wert man augenblicklich in Rußland auf die Unterhaltung guter Beziehungen zu Deutschland legt. Neuerdings scheint der Orient wieder den Jperb großer Verwicklungen ab geben zu wollen. In Persien spitzen sich die Tinge immer mehr zu, und wenn man sich auch aus den einlaufenden Meldungen kein klares Bild der Situation machen kann, so steht doch fest, daß dort die Revolution einen beträchtlichen Umfang angenommen hat. Allem Anschein nach wird Rußland intervenieren, Truppen haben bereits die Grenze überscNitten, und bei dem Fanatismus der Perser dürfte eine blutige Auseinandersetzung nicht ausbleiben. Wer hierbei die Oberhand gewinnen wird, ist nicht schwer zu erraten, denn die ungeordneten Horden der Perser werden gegenüber den russischen Truppen wenig auszurichten vermögen, und nach dem Kampfe wird dann Rußland' zweifellos den Schaden seiner Rechnung präsentieren. Mit den Engländern scheint man sich hinsichtlich der persischen Frage in der letzten Zeit erneut geeinigt und sich der Zustimmung einer bewaffneten Intervention versichert zu haben; 'wenigstens ist es auffällig, daß eine im englischen Parlament beabsichtigte Interpellation über die Stellungnahme der englischen Regierung zu den Ereignissen in Persien unterdrückt worden ist. Auch im näheren Orient scheinen sich infolge der Kreta frage die Dinge zuspitzen zu wollen. Die letztere selbst ist allerdings etwas ungefährlicher geworden, da die Mächte den besten Willen zeigen, einer Erhebung auf Kreta vorzubeugen, umso größer ist aber die Gefahr eines Zusammenstoßes zwischen Griechenland und der Türkei, weil der alte Gegenscch zwischen beiden Nationen erneut auflodert und zu fortwährenden Reibungen führt. Die Rüstungen auf beiden Seiten werden fortgesetzt und bei der auf beiden Seiten herrschenden erregten Stimmung wäre es nicht ganz unmöglich, daß eines Tages die Flinten losgehen. Also in der Hauptsache sind es Konsumsteuern, die die Finanzweisheit des schwarzen Blockes dem deutschen Volke ' schieden hat. Was an sog. Besitzsteuern kommt, sind Stempelsteuern, die einem Teil des Besitzes auferlegt i verden. Die Erhöhung der Matrikularbeiträge endlich wirrt direkte Kopfsteuer und auch die Beibehaltung der Fahr- ! '.rtensteuer macht das Bild nicht schöner. Die verbündeten Regierungen, denen noch vor 14 Tagen eine Reichsfinanz- reform ohne Erbanfallsteuer unannehmbar erschien, haben such mit der umgestalteten Reform abgefunden, und es ist i luten sogar gelungen, einige der schönsten Erzeugnisse der Erz berg ersehen Steuerweisheit zu verhindern, wie die lüblenumsatzsteuer und der Kohlenausfuhrzoll, und die ) wtierungssteuer durch die Talonsteuer zu ersetzen. Der scheinbar heftige Kampf zwischen dem schwarzen Block und der R^ierung, der über diese Steuern geführt wurde, war pur Theaterdonner, denn der Handel zwischen beiden war Q)on vorher fertig. Der Reichskanzler hat sich in all diesen Tagen vollständig passiv verhalten, so daß eine Zei- mitg mit Recht von ihm sagen konnte, wrr hätten gegen» inürtig feinen Reichskanzler, sondern nur noch einen Be- tvohner des Reichskanzlerpalais. Bald wird er auch von dort verschwinden und wir hätten nur gewünscht, daß er sehen konnte, erzählt ein Nachkomme des Poeten eine amüsante Anctdotc. „Der Dichter," so berichtet Arthur Coleridge in einem Vortrag, den er im College für arbeitende Frauen in London gehalten hat, „beschloß eines Tages, feinem Neffen Sir William Hart Coleridge einen Besuch abzustatten. Ec reifte auch von Highgate nach Holbvrn. Es war sehr kaltes Wetter und es fiel auf, wie der Dichter sorgsam den heraufgeschlagenen Kragen seines zweireihigen Jackettes am Halse zuhielt. Der Nefie wunderte sich, aber sein Erstaunen wurde noch größer, als er sckstießlich bemerfte, daß sein berühmter Onkel kein Hemd anhatte. Der besorgte Neffe machte ihm Vorwürfe, der Dichter aber antwortete ganz hilflos und traurig: „Es tut mir leid, lieber William, es tut mir wirklich leid, aber ich habe mein Hemd anzuziehen völlig Der Neffe gab nun dem Dichter eines |einer Hemden, „u.uv.L, so schloß der Vortragende seinen Bericht, „ich bedauere sagen zu müssen, daß das Kleidungsstück dem ursprünglichen Besitzer nie mehr zurückgegeben wurde," den letzten Tagen arg erschütterte Ansehen der Reichs- vegierung wiederherstellen will. Die unter diesen Umständen mit besonderer Spannung erwarteten Tagungen der drei liberalen Parteien ergaben einstimmige Zustimmung zur Haltung ihrer Reichstagsfraktionen. Die Einmütigkeit in der Beurteilung der politischen Lage bietet Gewähr dafür, daß die in den letzten Wochen betätigte gemeinsame Kampfesstellung nach rechts hin auch weiterhin geschlossen beibehalten werden wird. Das kann um so eher erwartet werden, als die Stoßkraft der nationalliberalen Partei durch das Ausscheiden extrem agrarischer Elemente, wie des Grafen Oriola, int Sinne einer liberalen Weltanschauung nur vergrößert werden kann. Die Stellungnahme eines anderen bei Abstimmung Über die Reichserbschaftsfteuer fehlenden nationalliberalen hessischen Abgeordneten, des Freiherrn von H e y l, war bis jetzt ungeklärt, aber auch er hat jetzt die Konsequenzen aus seiner zwiespältigen Haltung gezogen, und ist aus dex nationalliberalen Fraktion ausgeschieden: er vollzieht damit einen Schritt, der im Interesse des Zusammenarbeitens aller wirklich liberalen Elemente in Hessen nur begrüßt werden kann. Die Zustimmungen zum Hansabund und dem neuen Bauernbund, oer in dieser Woche seine von 3000 Bauern besuchte Grün dun gs ver s amm lun g in Gnesen abhielt, mehren sich, und Die Angst ihrer hochagrarischen und klerikalen Gegner gibt sich in langatmigen Artikeln ihrer führenden Presse kund. Zur Bekämpfung von Bewegungen, die man für unbedeutend und vorübergehend hält, pflegt man doch ibn allgemeinen solche Mühe nicht zu verwenden. In Hessen ist die Vorberatung der Wahlrechtsreform zu einem gewissen Abschluß gelangt. Der Gesetzgebungsausschuß der Zweiten Kammer hat über die einzelnen Bestimmungen der Vorlage abgestimmt und scheint hinsichtlich der viel erörterten Verfassungsänderungen zu Beschlüssen gekommen zu sein, die, ohne den Vorrechten der Volkskammer viel zu vergeben, auch den Standesherren genügen dürften, um dem Gesetz keine weiteren Schwierigkeiten mehr zu machen. Die endgültige Entscheidung wird wohl im nächsten Winter fallen. Ziemlich spurlos vorübergegangen ist eine M o - narchenbegegnung, welche in dieser Woche auf der Reede von Saßnitz sta.ttgefu.nden hat. Der feierlichen Eröffnung der großen Fähre Saßnitz-Trelleborg wohnten Kais er Wilhelm und König Gustav von Schweden bei, es fehlte hierbei nicht an Austauschen herzlicher Trinisprüche. Mag es sich dabei um kein hochpolitisches Ereignis gehandelt haben, so ist der Vorgang, daß die Staatsoberhäupter der Einweihung eines Beri'ehrsunternehmens beiwohnten, ein Beweis für die guten und freundschaftlichen Beziehungen beider Länder. Uebrigens ist es nicht uninteressant, daß von dem Akt herzlich wenig in die Oeffentlichkeit gedrungen ist, und das hatte seinen guten Grund. Der preußische Verkehrsminister von Breitenbach hatte es nämlich geflissentlich vermieden, die Presse einzuladen und nur in letzter' Minute zwei Berliner Blätter mit einer Einladung beglückt. Mit Ausnahme dieser beiden lehnten es die übrigen Blätter ab, von dem Vorgänge eingehende Notiz zu nehmen. Vielleicht hat der Minister aus diesem Vorkommnis ersehen, daß man nicht ungestraft die Presse hochmütig von oben und zielbewußten agrarisch-kleritalen Mehrheit gegenüber neht, wird einen schweren Stand haben, wenn er deren Willen nicht widerstandslos gegenüberstehen und das in bürg, Gießen, Marburg, Rostock, zahlreiche Hamburger Aerzte, seine Freunde und Schüler aus der Breslauer und Gießener Zeit des Verstorbenen anschlossen. Ein großer Teil der Trauergäste wohnte auch noch der Feier im Krematorium zu Hamburg bei, wo nach einer Ansprache des Vorsitzenden der nordwestdeutschen Gesellschaft für Gynäkologie Vertreter der ehemaligen und jetzigen Assistenten und Schüler dem zu früh dahingegangenen Meister und Freunde ergreifende Worte oer Erinnerung und das Dankes nach- riefen. Niemand, der an diesen Trauerfeierlichkeiten teilnahm, konnte sich wohl dem Eindruck entziehen, Abschied von einem Manne genommen zu haben, dem es in seltenem Ausmaße vergönnt aetvesen war, Licht und Wärme um sich zu verbreiten. * — Staatliche Wohnungsfürsorge. Im Deutschen Reich finb es die Landesversicherungsanstalten, die ihre Fonds in den Dienst der gemeinnützigen Wohmrngsbeschaffung stellen. Nach einer vom Reichsversicherungsamt ausgebenden Uebersickft betrugen die Austoendungen sämtlicher deutschen 31 Versicherungsanstalten zusammen etwa 5o0 Millionen Mark, davon die Hälfte zum Bau von Krankenhäusern und ähnlichen vorwiegend den Versicherten zugute kommenden Einrichtungen. Für den Bau von Arbeiterwohnungen wurden etwa 182 Millionen cnisgegeben. In Frankreich gab es im Jahre 1906 schon 98 Gesellschaften, in Italien im gleiclien Jahr 180 Vereinigungen, die sich mit gemeinnützigem Wohnungsbau beschäftigen. Vor kurzem wurde auch in Oesterreich die Wohnungsfürsorge in den Pftichtenkreis der öffentlick-en Verwaltung ausgenommen. Den Maßstab für das Eingreifen der Wohnungsfürsorge bietet die gesetzliche Festlegung jener Mindestforderungen, die im Namen der Hygiene und der Sittlichkeit an die Beschaffenheit und die Art und Weise der Benützung der Wohnungen zu stellen sind. — Reichsgericht und Feuerbestattung. Das Reichsgericht hat kürzlich, rote die ,^Jnf." schreibt, zu der viel umstrittenen Frage der Feuerbestattung in einer sehr ausführlichen Begründung in einer neuen Weise Stellung genommen, die für die rechtliche Stellung der Feuerbestattung bedeutsam ist. Ursaclie zum Rechtsstreit gab folgender Zwischenfall: Der portugiesiscl?- rüdische Friedhof in Hamburg weigerte sich die Aschenreste der Mutter des Besitzers eines Erbbegräbnisses aufzunehmen. Landgericht und Oberlandesgericht verurteilten die Friedhofsverwaltung. Das Oberlandesgericht legte begründend dar, daß bei dem Vertrag bezüglich des Erbbegräbnisses an den Fall der Leichcnoerbrennung nicht gedacht worden sei. Einerseits habe die Beklagte den Beweis itidji beizu bring en vermocht, daß die Leichenverbrennung den rituellen Vorschriften zuwiderlaufe, und andererseits sei davon auszrgehen, daß durch die Leichenverbrennung die Volks sitte eine Erweiterung erfahren habe. Tas Reichsgericht schloß sich dieser Urteilsbegründung an und wies die Revision, diesmal nun endgültig, zurück. Geheimrat Pfannenstiel f. Im Hörsaale der Frauenklinik fand am 5. Juli eine Gedenkfeier für den verstorbenen Geheimrat Pfannenstiel 1 statt, über dessen äußeren Lebensgang und wissenschaft- | siches Lebenswerk sein Nachfolger einen kurzen Ueberblick gab. Dem diesbezüglich in Nr. 154 unseres Blattes Mitgeteilten fügen wir einen Bericht über die Trauerfeierlich- ftiten, die am 6. Juli in Kiel und Hamburg stattfanden, ■ bei Die Aufbahrung hatte in würdiger und eindrucksvoller Weise in der Aula der Universität Kiel stattgefunden. ' Tort verlieh Prof. Bau m g a r t e n in formvollendeter Rede der Trauer der Universität Kiel packende Worte, wobei der H ffohe Grad von Verehrung und Anerkennung, den sich der Verstorbene in der kurzen Zeit von nicht ganz 2 Jahren in Kiel erworben hatte, beredten Ausdruck fand. Sowohl als Lehrer bei der Studentenschaft, wie als helfender Arzt und glänzender Operateur bei der Frauenwelt, wie als Forscher und Mtarbeiter bei seinen Kollegen hatte sich pfannenstiel darnach ebenso in Kiel, wie einst in Gießen, einen ungewöhnlich hohen Grad von Beliebtheit errungen. Auch des organisatorischen Talentes des Dahmgegangenen timrbe gedacht, das auch in Kiel schörre Früchte zu zeftigen Begonnen hatte: ihm verdankt ja auch die Gießener Frauenklinik ihre Vergrößerung und Modernisierung durch einen mustergültigen Anbau. Das Bestreben, ein möglichst inniges Zusammengehen aller in der Praxis stehenden und aller lüssenschaftlich auf dem gleichen Gebiete arbeitenden Aerzte Zu bewirken und zu fördern, hatte Pfannenstiel, wie seit jnner Gießener Wirksamkeit zur Gründung der „Mittel- iheinischen Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie", in Kiel zur Errichtung der „Nordwestdeutschen Gesell- sfiaft" gleichen Zweckes geführt. Im Namen beider Gesellschaften wurden Kränze an cur Bahre niedergelegt, ebenso für die alle deutschen und viele ausländische Gynäkologen umfassende „Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie" durch bereu Vorsitzenden, Geh. Rat Fehlings-Straßburg. Im Namen der medizinischen Fakultät Gießen sprach Pros. Sommer, der in warmen Worten besonders der liebenswürdigen und getoimienben Persönlichkeit des Verstorbenen gedachte, im Namen der ganzen Universität und ihres Nektars, sowie der Gießener Frauenklinik Prof. v. Franque. Darnach fand die Ueberführung nach dem Bahnhof in feierlichem Kondukte statt, dem sich außer den Verwandten Der gesamte Lehrkörper und die Studentenschaft der Universität Kiel, die Vertreter der Behörden, die Direktoren der Universitätsfrauenkliniken von Berlin, Bonn, Straß- 7Sier-, Branntwein- und Tabaffteuer zus. lündhölzchensteuer : umchtkörpersteuer ZäMlmweinsteuer Aaffeezoll Zusammen also an indirekten Steuern Dazu kommen: rurch Verzicht auf die Ermäßigung der Zuckersteuer Aus der Fahrkartensteuer 'urch Verdoppelung der Matrikular-Umlage auf 80 Pf. auf den Kopf Endlich aus den Besitz steuern: Umsatz-, Effekten-, Wechsel-, Scheck- und Talonsteuer zusammen Tas macht im ganzen Der «iebemr Anzeiger , «cicheinl täglich, außer W W monatlich7oPf.,vierlet- Eonntagr. - Beilagen: >4 ▲ A a a a a a a äk a jährlich Mk. 2.20; durch k“ ©Ivnvllvi ZlllivlQCTs— wirtschaftlicheSeitstagea vS? M M W W M ™ M auswärts 20 Pfennig, lernfprech-Anschlüsse: M B fif Verantwortlich r die Redaktion 112, 9 Ä •• für den politischen Teil: AL General-Anzetger für Oberheffen UM r di- Zagesnummet n»tatton5dniS und Verlag der vrührschen Unlv.-Vuch- und Skinörodcrei H. Laag«. Redaktion, Expedition und Druckerei: Lchulpratze 7. -M-NI-U: H B-ck. bi» vormittags 9 Uhr. 0 anbbach 123, Eleonoren dei! ... d. mit ällt der in Stein'« Garten veranstalteten "j^crfruf imt Bi- gestern sind Bäder wurden bi« zum 8. Juli 191 769 abgegeben. strenge gegen Du von Indien, ist in Cmit l'uöwm-ivilitätf« bei statte bei Linterkasrcn T.\ •• Lahnfischr. Heute vormittag sing der bischer Hch. Ron von hier in der Lahn zunächst der Hcuchelhetmer Brücke aus b?n Grund zu g-den uns die äußerste schuloigen roaltcn zu lassen Marauis Ripon, der trübere Bizelönig London gestorben. Ter deutsche Kaiser beaurtroqte den stark gciuäficii und die andere Milch entrahmt war und 001 obrrfien unegs Herrn ;unt Ausdruck Wafferzusatz hatte. Anzeige erhoben. zur grösseren Halste an die Genieinden Rockenberg und drangen Ivar. Mainz-Mombach, zur kleineren an die Gemeinden Hirschhorn ,'’irhrn und Fürth verteilt eine Barbe, die daS ansehnliche Gewicht von 12' , Psund hatte. Weickartshain, 8 Juli Berstmtet eingeganaen Am 3.. 4. und 5. Juli saird hier bic 25 tährige Jubelfeier de. >( i c a r e» ** Frecher Dieb In einem Hause der Wilhelm- graste säst geitern nachmittag die Bewohnerin des unteren !w rk ■ allein m ibier ■ 'lins mit einer Handarbeit beschäftigt ein Hopf aus Richt allein die Frau, sondern auch der Tieb waren nicht wenig i berrascht. Veytcrer suchte |oforl das Weite, später stellte sich heraus, dast der Tieb vorher schon durch ein anderes Fenster in eine andere Stube unbemerkt eingestiegen gewesen war und dort alle Behältnisse durchwühlt, aber -tiiM .• mitgenommen hatte * T i e b st ä h l e. Am 7. i Mts. begaben sich zwei Arbeiter kurzer Hand in ein hiesige- Nodlenlage!. füllte« einen Sack mit noblen und verschwanden damit. Die Diebe geschästc einer Prüfung unterzogen. In einem Falle ergab ich eine Beanstandung. Ferner wurden 30 Nahrungsmittel« proben entnommen und dem chemischen Untersuchungsamte dahier übergeben. In 3 Fällen ergaben sich Beanstandungen 117 Milchrevisioneu wiuden oorgenominen. In zivei Fällen ivurdc der Wässerung und (Entrahmung veidächlige ** L.'hrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer IohS. Deister zu Rembrücken und den Schulamts, aspiranten IohS. Üron auS Undenheim je eine Lchrerstelle an der Aemcindeschule zu Bieber. ” Bahn Personalien. S. K. H. der Groß Herzog haben den RegieruugSbaumeister Karl Bit'ch auS Borna de, Leipzig zum. Cisenbahnbai,. und BetriebSinspektor in der Hessisch-Preußischen Elsenbahngemeinschaft ernannt. ** Cnlvinfeier. Heute, am 10. Juki, sind es 400 Fuhre, daß Johannes Calvin zu Rovon in der Picardie geboren wurde. Allenthalben begeht die evangelische Nirche bei dieser Gelegenheit das Gedächtnis des großen Reformators, dessen Bedeutung woit über das kleine G.'uf, deut seine nächste Wirksamkeit galt, hinaus gebt und die ganze evangelische Nitrite umfaßt Bor allem in (»em selbst iinben bnchbebentiame Feiern, die zugleid) das 3.')0jäbrige Bestehen der von Calvin begründeten Universität umfassen, und zu denen Abgesandte aus aller Welt, von G-ießeit Geh Mi reife ii rot Prof. D. Baldensperger, sich versammelt haben, statt, und wird ein Höri) st eigenartiges Teuf mal von monu mentaler Größe enthüllt werden. Auch unser Ober kousistorium hat angeordnet, dast dieses Tages in den evan gelischen (»emeinben des Landes in den Gottesdiensten und sonstigen Beranstaltungen gedacht werden solle. Diese ki rch l i ri) e Feier findet hier in (Mm eßen am morgen den Sonntag in beiden Kirchen statt. Auri, unsere Universität wird dem großen (»eie btt en, dem Gründer der Uni versitäl (»enf, dem einflustreiriieu Geistesbeldeu. eine (»-? d«ichtuisfeier widmen, die am Freitag, am 16. Juli, ab ende H' । llbr in der großen Aula gehalten werben wird. * Die hessische Staatsprüfung im mitt- leten Bari fach fand vom bis m b MtS in Darm Habt statt Cs un»er,zogen siri) ihr 18 Kandidaten, von denen l>i im Hochbau und 2 im Tiefbau Gramen ablegten, samt liebe Herren bestanden die Prüfung. Seit 1901 ist diese Prüfung nneder die erste im mittleren Bausari) und von besonderer Bedeutung, da sie nach der im vorigen Jahre erlassenen neuen brufungsordnung abgehalten imirbe Die Borbedingungen für die Zulassung zur Prüfung bestehen in der Absolvierung einer fiinfNasfigen Baugenu'rkschule, einer drerfahrigen praktilctfe teil in einem Bauhand wei • sonne einem 2 jährigen erfolgreichen Akzeß bei einer Bauverivaltung. Die 'Prüfung nahm zwei Tage in An Ipruri) und bestand am ersten Tage vorzugsweise in zeirii- tierischen Aufgaben, bei denen insbesondere auf statische 'Berechnungen großer Wert gelegt wurde. Die Prüfung im Mündlichen am zweiten bzw. dritten Tage wurde für die Kandidaten des yoch und des Tiefbaues getrennt ab gehalten. Das Resultat der Prüfung wurde an ihrem Schlüsse mitgeteilt. Während sich in früheren Jahren regel mäßig annäbcriib 50 Herren den Examen unterzogen, ist die Zahl in diesem Jahre beträchtlich zurückgeblieben. Cs mag dies in erster Linie auf die äußerst ungünstigen An nellungs- und GelfaltsverbäUnisse zurückzufübren sein. Cb« wohl das Beamtenbesolbungsgesetz im kommenben Jahre i' Kraft zu treten scheint so werden die Gehältei der Aspiranten kaum einen Ersatz sür die schlechten '.'tnstellungs- Verhältnisse bieten können Die Schaffung neuer etats- mäßiger Stellen wäre erforderlich, um ui der Nateqorie der Bau beamten endlich gdunbe Berlmltnisse zu schäften ee Bei der L a n d es -Persiche r u n g s -An stalt Großberzogtun, Hessen sind im Juni 317 Renten gqudw (295 Invaliden und urankenrentenanträge, sowie 22 ^lltersrentenanträge eingegangen, llnerledigt nmrben übernommen 406 Rentengesnct'e so daß 722 GVfuchc in Be arbeihing standen. Es fanden Erledigung: 269 durch Rentenl^willigung (219 Invaliden-. 9 N. an len und 11 Allersrenlen.pftiri c . burd) Ablehnung 25 Juvaiidenrenlen- gcsndfe, 13 durch andere Weise — Zurücknahme usw — (II Invaliden- und 2 Altersrentenqeiuche. zusammen 307, so t»af; 415 Otef ncbe als unerledigt auf Juli übernommen 'ocrden mußten Ferner wurden 306 Anträge auf Beitrag erftattung gestellt, und zivar 246 infolge xxtrat weiblicher Versicherter (HZ, 58 infolge Tode, versicherter Personen 7 und 2 wegen Bezuges von Ihifallrvntc II Unerledigt wurden m Den genannten onat übernommen . < rite: Nuigs an trage, so daß zu bearbeiten ivaren 40 • rve suche i c Vereins, verlmnden mit dein Bez rkssest des »nsfia» Bezirks (>r ü n bc r g stall Tas Fest wurde am Voi.ibmb durch Zapfenstreich und Uoinmers au> dem Fi-stvlane riit.i iritrt. B'i dieser Gelegenheit itatletc brr Ehrenvonitzenb . Hamriab nbol oen meiubildrrn den Dank des B.i ms ab Vize« ' Präsident Thraum ub. rrcidrtc alsdann drin vraiibentrit Zod. ] l\ cim-n R denten erfolgte die Ucberrridning der Hafsia Ehrenteichen an die vubilan Ter Fewonntag nniibc eröffnet bu. d1 .' huf |mt darauffolgendem ^länbriim Um 10 llbr f Aus Stadt ttttö Land. Gießen. 10. Juli 1909. TaqeSkalender: Liederabend des Koschat- CL u i n t e 11 6 , Sonntag abend 8 Uhr in EtemS (barten. stolosseum: Täglich Vorstellung. Gastspiel des Mannheimer Intimen Theaters. stinematographen-Theater: Täglich Vorstellung. Zirkus Cito Mark: Samstag abend 8 Uhr, Sonntag nachmittag 4 llhr und abends 8 Uhr, Montag abend 8 Uhr: Vorstellung. . ** Technische Hochschule. S. St. H. der Groß- licrzog haben den orbeutlicheu Professor an der Tcchn Hochschule zu Tarinftabt Tr. Hch. Schenck für die Zeit vom 1. Sept 1909 bis 31. Aug. 1910 zum Rektor ernannt. nnb Lebrlmge beifbäftigt werden, auf Ginbultunq ba Borschnuen be-5 Bundesrats vom I Mürz l^lh* B.anstandungen wurden nicht l.'staesteUt Zn 30_ offenen Berkaussstelten, d.e sibadeg.-n beit Iflr Angestellte in offenen BerkauisneUen d:refiend. auf Cm baltur.a der B-rordnung des Bund . ra: > vom 2-* Ck! der 19»-' 3« ment Falle ergeben »ich Beanstandungen und mußte an den betreuenden V*ei(tvi»tembcb r poiivihdx Aunorderun) . 7 ., n, »einen Angestellte» eaisreuhaibe Lii^gelegenheit tur Brr uq.vg iu stellen, dui 30 Baustellen den Betrieb der Mater und ...i ** Intimes Theater (Kolossen m . Heute abend erlebt die angefiinbiqtc Rovität „Drahtlose Telegraphie" ihre Grftauffübmng. lieber den Schwank äußerl siri) die „Reue freie Presse" in Wien: „Man bat wohl selten in diesem Tl)eater so viel und so l-erzlich gelacht w,e bei diesem Schwank", und die „Breslauer Zeitung" schreibt: ,,Cs ist schon lange lein gleiri) toller und -virkliri) amüsanter Schwank so originellen Ideen geschrieben worden." ** Gckutnrn fest in Marburg. In unserem Bericht über das Crgebtiis des MustcrriegenturnenS ist ver sehentliri) die Zog l 1 u g s r i e g e des Turnvereins Gießen nm Pferh nicht ausgeführt. Tic Stiege hat am Zf erd geturnt und zwar |o gut, daß sie unti-i den Muster riegett überhaupt mit 32» Ä Punkten an 7. Stelle und unter den turnenden Zogliugsrtagen an 1. Stelle steht Das ist ein Erfolg des turnertfchen Rachwuchfcs, der für die Zu tuuft recht vietverfprechcnd ist. "Um Irrtümern vor zu beugen, fei mitgeteilt, daß die Aiiffühning der Hermannfchtacht heute nicht ftattfindet. , " Ra hrungSmittelkontrolle. Durch den Wein- fontrollcui für Starkenburg und Oberhessen wurden die Wc in bestände der hiesigen Weinhandler nnb Detail- 1 7482 Unrgälte angekommen, wovon an genanntem Tag« «och 7039 anwesend waren. f" ** Bon Berlin zurück. Staatsminister Dr. Ewald und Finanzminister Dr. Gnauth, die seil Montag den Mts. zur Teilnahme an den Bundesratsverhandlungen finanzreform in Berlin anwesend waren, find nad) Darmstadt zuriickgekelirt. wurden ermittelt und zur Anzeige gebrariit — Das Dienstmädchen einer hiesigen Herrschaft ließ bei ihrem AuS-1 tritt verschiedene, der He erst, ast gel orige. ^Gegenstände mit- -D.-. Wnl.TenmuTit «m Sonntag, II. Juli, ”* """ " Wud*< v , - - - m > Gustav AdolsSfest. Die sve'lkollekte (einschlicßl. gestern abend nochmal Feuer aus. Unh r 0. in Sd>utt - - ----- -------------l Tellcrsammlung) »Diirbc hatte sich noch Feuer befunden, das allmählich durchge« ß Ein Hhdraiitenfchlmtri) genagte zum Ablöschen. B a d - R a n h e i ni, 9. Juli. feine Teilnahme aus-u'prethen und am Sarge des Berstorbcnen einen frrent niederjulege'» Zwischen dem franiofn'ihen Finanzminister 6 a i 11 a u r und oem früheren Teputiert'm Bos, der ersterem troet Chrietg.ni gegeben batte, fand heute nachmittag ein Pistolenduetl mit Zweimaligem Kiigelwechiel statt, das refnltatlos endete Jan res hat in der fran; Kammer im Aamen der Sozialisten einen Borfchlag eingebrachl, worin er die Regierung ffuffotbeti, in einer internationalen Konteren) alle Mächte zu versammeln, welche b-n einer nnbeithdxn und glcA mäßigen Revision der Zolltarife intetefnert find Der "latrag wurde mit großer 3timmcnmebrheit angenommen. Fn Rußland macht sich gegenwärtig eine lebbaitc Bewegung ’.ur Einführung des westeuropäischen (gregorianisch, n 'lalenoers geltend, der die Regierung Intereste uno Snmpatbie ciugegin- bringt. Ta aber nicht zu verkennen ist, daß einflußreiche ruü'sche Ireise dem Plan sehr abttaglich gesinnt smd, en'cheint eine Unterstützung der Bestrebungen seitens aller beteiligten streife »ehr .weckmäßig. Tie Angelegenheit ist sachlich keineswegs eine intern 1 m'ftfdy: sie berührt auch kne ausländische, namentlich die dcutiche Geichäitswelt, rür die die gegenwärtige Kalenderditferen; eine Quelle unaufhörlicher Mißhelligkeiten ist. Der Handelsvertrags ver ein hat deshalb auf Grund einer Umfrage bei zahlreichen Finnen d c m Staatssekretär beS Auswärtigen Amtes eine ausführliche Eingabe unterbreitet, in der gebeten wird, man möge int diplomatischen Wege die rusiische Regierung auf bic auv der frdenberbineren; ciitftcbenbcn UnZuträglichkeiten für Rußlands Bcziehimgen zum Ausland hmweifen. X. Hanau, 9. Juli. Tie Ctadtoerordncten-Versamm- lnng beichloß, dem am l. Oktober d. I«. von hier fd)i :b-nöcfl 1 und nach Bitsch übersiedelnden Infanterie-Regiment Hessen.Hom bürg 9k. 166 eine Abschiedsfeier zu ocranstalten und eine Erinnerungsgabe zu stiften. Ä *n f Mitteilungen aus Hessen und bell - cvl» ar traten »einer nung. Wurrnb« ustraße »i, uurd.' her -i i.'brtge, »S Freien' 1 n a u in Cb-'Hessen ge* IWltnp _:;a, rxair:- .biei Zob u i d. 101 aefgeiunbeiL Cs - »d angjn-'nimcn. 003 der b- '>t.- an v.rgi'tu 1'; ueibdl 1 i|t. — -er Kaiser hat bei dem j 1 cbcn tc n i 0 bn M Folgende gewerbepol i - ei l i ch e Revisionen ivurbcu in der Stadt Gießen im 2 Quartal 1909 Dorgcnommen: Au» 36 Zkoniektions-Werkstätten, in welchen jugcnpudK Arbeiter unö Arbeiterinnen bcirfiäihgt werden, in beiug auf Einhaltung her itniierl»dien Verordnung vom 4 Zuli 1904. In einem Falle mußte Anzeige erhoben ro.rben ivegen Unterlajfung des Eintrages ftnttgvfunbener llcberarbeit nnb in einem Falle wegen Ueberarbeit nach 10 Uhr abends In 16 Geschäften, in welchen Carbib gelagert und verkauft wird, auf (Wrunb der Berorbnung vom 20 Oktober 1905. Anstände ergaben fick nicht Zn I I Sandgruben und Slcinbrüchcn bett. Ilinallverbri'ung bei dem Betriebe von Steinbrüchen und Sandgrabere»en über Tag, 'Boliui tkroibnunq vom 16. T< ,ember 1902 Anstanbe würben nicht gcrunben In 19 Betrieben in ben 311 r Anfertigung von Zigarren bestimmten Anlagen aus Emhatttmg bet Bunbesrats Boi-dwiften vom 17 Febr. 1907. 3n allen Anlagen werden die Bonchnften bem cnt>vrrd)enh befolgt In 35 Barbierstuben auf Einhaltung her 'eohi 1 Verordnung den G werb.betrieb der Bardiere betr. vom s Auguit 1904 In fünf Fällen mußten Anzeigen erbolKii werden. weil in den bett » ende» Barbkeritub.n cm Ausdang obiger Pol»,ei Verordnung fehlte In 6 ">icb..ften, in i.xIdKii orbnuwg den Verkehr mit Gülen betr vom 17 Avril !>:' > Anstände ergaben sich nicht. In 34 Bäckereien, in w lchen i- büfrn enkrechten Wand fuhren. Einen ungeheuren Beifall fand auri) Herr B 0 u g j i l l i. der Mann ohne Knochen, der außer einer fabelhaften Beweglichkeit eine außerordentliche Ge wandtheil befiht und staunenswerte Kunst'rücke ausführte. Auch die Forstellv errangen sich als Par'erreakkrobatcn lebhaften Beifall. Von den übrigen Ruinmern find nock) die Jockeys und die Clowns zu erwähnen und schlisß- liri) noch die von vier Paaren gerittenen altdeutschen Manöver. trüb t r d)e n pa r a bc. I statt, danach wurden b?r Evrengäst und Bezirlsveretne am Bahn» 1 hof und bett Crteeingnngen bei rußt Um 2 Uhr formiatrn sich, bic Vereine urm kpzuge. Außer den Bercuie» Bezirks Grunberg beteiligten sich noch Vereine au:- den Haina Benrke» j Laubach, Ulrid- t in und Bogelsderg, fo daß im ganzen )liereine > mit l(X)i> Mann mnoefnth wäre»' Auf brm b. rrL.1 en. in der, - Rahe di.' Tories gelegenen F.stpiape nahmen die Vercuie Auf-'l Itdlung vor der Tribüne Vranbent Kam.-rab S d» m > b t hieß 1 ----ch »oC0cfunbtn unwn b.n. d.e.nnd.cn Untcriud.un^' M . amte übergeben. Die Unteriuchiing ergab, daß die eine Milch Versammlung kam ourd» ein lege.-tert au'm-nammet. • Hch auf < " "....."— ' lau schüvert die Emstehung und den Lebenslauf des Inb- Ivercins, I und hob hierbei dr,anders Die großen V. rtunite d, .nicel- | vräiidentn hervor. Ein Hoch auf den Mriegerwrein i^itrfartiM < W® schloß inne Rede Rach Dankismarten des ’fi.mbfntrn 1 mit dem »Gelöbnis auch fernerhin der Kriegerr .cnisiache d,en« m Wollen, überreichte der Vertrete be» Präsidium» Kamerad Ritter aus Laubach dem Verein die i>nit der Hassia verliehene» | Chrentateln ES ipro dien noch L-hrer Roth als Ver'r.-ter des WMrtj Crüuberg. sowie der Vorsißende de» V-rein» 'i ibrngs- 1 baui n. Müfiig, herzliche Sorte, nicht ui rgcficn oie von Datriotiidiem Geist getragene Rebe des Iudelvr.. .beulen prüft- bi.’.lmUglicb Hauptmann Salbeder Icimiiah! brachte em Hoch auf treue üamerabschaft aus Der Aestbalk inutbe bunft cnten imoasanten Wanenreigen cro’fne: E- würbe aulge uhtt ron 14 Amawnen in Öufnmumifbnn und I I Ulanen. Äuf all« fettigen ’-iniid) mußte btc Aufführung zweimal nneberdolr iv--rb«. ^er brüte Festtag haut mehr familiären Charakter willigt wurden 267 Anträge 21.5 H., .50 T und 2 U.), ab- nr i»er. wo Bleifarben zur Verwntbung gelan-int. bezüglich Ei», gelehnt würben 19 Anträge (13 H. 6 X); auf andere Art Haltung her Bundesrats! -rimmungen Pont 1 Januar 190iß. erledigt wurde 1 H Ersuittungsanfpruch. Unerledigt blieben axv‘'Übungen ergaben hch mehr In 10 Fclburtelcien auf Ern» 116 C-rstatNii'qsanträge <<> 24 T und 7 U , bic auf ballen brr Polizei-Verordnung vvm 1 Avni 1907, bic Unter- ten «onat Juli übernommen wurden. Taste Zunt waren brmauna der m Jiradmn ».-üMtuat« «rtetter bmeffenb. 3e «rri-nen zu Hei,zwecken unier<,ebraÄ in. de: ÄÄ , . ,, ... itonen über bu Befchäfn mna 1 unendlicher Arbeiter au» 1 "rund ’ 'ottmannfaje »xtlamtalt in bei S 135 und 136 der C perbe-Crtnimg und der dazu erlaufene» etri.e'.shcim 1. L J, Äuranitall von lt -chmttr m Lmdcn Au-stidrun?sben,mmun n„ Zn ein.-m Falle ,-uß:.- Z -z.-igc er- »als 38, Loni;;khstitt in Bad Rauhcim 69, Ern't Lvdnng hoben wrben regen Aichtclntxiltung her gefey-lich jeläffigen Ar» .eüanfralt von Tr. Soffen in Darmstadt 5, ülinik von ! : der msendluben Arbeiter In >1 Betrieben, in welche» ui n £ i'fnbari 1 und in verschiedenen u xlinifen, Krankenhäusern und bergt 29, insgesamt 370. lur '^nhalrung ber Benimmungen her 4 13.5 l’lb ber Gewerbe» - Die Gemälde - liung am SranS bat V tlv'nnun- • ::e • . < n< . , — - „ ,A ilen waren entgegen bem § 10/ ber Gewerbe-l.ldnung Minber- lotcber eine teilweise Slcnberunq erfahren, t-te Kollektion jährige Vertonen ebne Arbeitsbücher beichauigt. G- LüHriq-Tcrsben wurde durch eine Anzahl neuer Bilder - Ter OderHefslsche Bi c n enz ü chte r» Verei n "letzt, außer diesen gelangten noch zur Ausstellung von P hält am 18. und 19. Juli feine 4 8. Wanderverfamm. Rliith.WorinS ,OlifeebranbungM, von H. Oehmichen.Düffel» lnng in Altenburg bei Alsfeld ab. Gewiß geben sich borf ,Rirtf)eninterieur*, von H. Krenßig-München ,2 Land an diesem beliebten AiiSflugSorte zahlreiche Imker OberhefienS »chaften-, von M. Ränike-Berlin .Auf der Kunilreise^, von M. nnb ber 9rachbaroereine ein Stelldichem. Aber auch viele Streckenbach-Eckernförbe ,3hfUeben' und eine künstlerische Richtimker, Jmkerfreunde. wirb e» borthm ziehen, zumal am .Photographie' von p. Hohmann-Darmstabt. Tie gesamte 1. Tag cm echte« Volksfest gefeiert wird. Mit der Wander» Ausstellung, auch die Kollektion belgischer Künstler, bleibt nur Versammlung ist eine Ausstellung, Prämiierung und Verlosung noch kurze Zeit ausgestellt. oon Bienen, Honig und Geraten oerbunben. Den Preis- Ter Zirkus Otto Mark gab gestern abend nchtern stehen Preise in stattlicher Anzahl zur Verfügung, fo in dem großen Zelt aus Cswaldsgarlen seine ausgezeichnet haß bie Aussteller auf reichen Lohn für ihre Mühe rechnen verlaufene Erossnungsvoruelluug, bie starken Dersau sand tonnen Txrr und eine Dame, die u a nn einer ■ Radolin ber Familie des Dcrftorbeirtn Generals be Wall Hier Brahe. Nauticu; <909. Lebensjahr: 2.—15. Jahr Vunenarveners veinvicy 310t in Burgsolms die Patenstelle angenommen. — Tas fünfjährige Kind des Landwirts Nickel in Merlenbach bei Herborn tarn in Abwesenheit seiner Eltern dem Herdfener so nahe, daß seine Kleider Feuer fingen. Tas Kind erlitt so schwere Brandwunden, daß es kurz darauf ver- siarb — Tie Metzger in Hattenheim haben einen Abschlag des Rindfleisches vorgenommen und zwar 32 Pfg. pro Kilo. Tas Kilo wird jetzt zu 1,20 Mart verkauft, vorher 1,52. Summe 13 (8j 12 (7) 1 (1) Anm.: Die in Klammern gefetzten Ziffern geben an, wie der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aus von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke tomnien. hin zieh7 °uch °ie'l et«»-.«, Wesentlich bereichert erscheint der wiederum aus das lorgramgue m -1 <_ v R r .y0!1”* -, , bearbeitete statistische Teil des Jahrbuches Eine Anzahl oon ^ Gestern abend erfolgte d.e Ankunft der amerikanischen ^bellen veranschaulicht das Anwachsen der Größe der Handels- FrSVÄf” -c\ Hamburg. Sw wurden von den Hamblligern marinc in bcn lcBtcn 20 Jahren, ihren Anteil an der Bewältigung ^bhast begrüßt und von emer großen Menschenmenge nach dem internationalen Seeverlehrs sowie die Zunahme des Groß- Hotel begleitet betriebes in der Reederei. Tie Uebcrsichl über den finanziellen „Par,evalH , ber dessen Fahrtm rmvorigen Monatbe- Stand der deutschen Reedereien und Schiffswerften wird auch deut, am e Stör ungen hnvortraten ist nach gnrndlicher .^ren Kreisen willkommen sein. So bietet der mit 22 Bilder- Ansbes,erung der ^chtigk^tsorobe nnterworsen worden D e 46 Skizzen und emer Weltkarte ausgestaltete neue Rauticus Prufungsfahtten sollen alsbaldwreder Zürnen. - Die Hülle b t Umfange von 648 Seiten und zu dem billigen Preis des Groß II" beslndet noch immer tn der Augsburger Ballon- üon T?arf 4,50 L_ ^in anschauliches und zuverlässiges Rkatcrial, ro - , < Um bas nicht nur bie Kriegs- und Handelsflotten, sondern den ge- Ter Besuch der Reichstagsabgeordneten beim Grafen . Weltverkehr umfaßt. Bei allen, die den Wert des Nau- Zeppelin wird Anfang September ftattfinden. , 5 • ö - - - - - - " .......- )l'nben. S 7n! I Jnb co"ntog, 5 ^raalhings, M ... -anbatbeitcrftaqt b-n Parteitag in OrigrnLtl-Deahtmel^ungen. 58 er l in, iü. Juli. Im Reichstag e.clarte Staatssekretär B e t h m a n n - H o l l w e g, als Stellvertreter des Reichskanzlers, vor Eintritt in die Tagesordnung, daß Regierung einstimmig entschlossen sei, die Berarauchsab- qaben mit den Besitzsteuern alS einheitliches Ginze zu verabschieden und erst bei einer allenfallsigen veränderen Zusammensetzung des Reichstages oder bet anderer Gelegen- heit wiedereinzubringen. ' Berlin 10. Juli. Eure von mehr als 3000 mittleren und unteren Post- und Telegraphenbeamten besuchte P r o t e ,t. v e r s a m m l u n g nahm gestern abend Stellung gegen die Beschlüsse der Budgctkömmiftwn zur Be- toldungsreform. Einstimmig wurde eine angenommen, in der gefordert wird, daß noch in letzter Stunde die von der Kommission des Reichstages in erster Qejunq einstimmig angenomnieneir Gehaltssätze in der Beratung des Plenums wiederhergestelll werden. Paris, 10. Juli. Tie Kammer hat einen Nachtrags-Kredit von 6,700 000 Mk. angenommen, zur Be- schafchng von Artillerie-Munition. London, 10. Juli. Die britische Sektion des internationalen S o z i a l i st e n k o n g r e s s e s nahm gestern abend eine von Keir Hardie beantragte Resolution an, di^ch die gegen den bevorstehenden Besuch desZarenin England P r o test eingelegt wird. C h e r b u r g, 10. Juli. In der Werkftatte für Unterseeboottorpedos ist gestern abeno ein großer Brand ausgebrochen, der einen Schaden von mehreren Millionen Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hesieu am Sonntag dem 11. Juli: Zunächst noch RegenfäUe. Strichweise Gewitier. Spater Nachlassen des Regens. u. Sohch seine einleitenden Rückblicke und Ausblicke. Ter neue Jahrgang dieses Werkes behandelt in erschöpfender Weise eine Reihe von schwerwiegenden weltpolitischen und maritimen Fragen, die gegenwärtig die öffentliche Meinung lebhaft bewegen und die im folgenden kurz angeführt feien. Tas abgelaufene Jahr 1908 war reich an lH:eignissen, an Erfolgen, Kämpfen und Enttäuschungen in bezug auf die Geschichte der Seegeltung jener Nationen, die größere Schiffahrt treiben. Ganz besonders wurde die Ocffentlichkeit durch die heftigen Angriffe in Spannung gehalten, die man im Auslande gegen die stetige, dem Ziele eines ehrenvollen Friedens dienende und vor t aller Welt offen in vollkommen gesetzliche Bahnen geleitete Ent- i Wicklung und Ausgestaltung unserer Seemacht gerichtet hat. Sind ' auch diese Angriffe bereits von den maßgebenden -stellen mit Ent- : schiedenheit als unberechtigt zurückgewiesen worden, so nimmt der Nauticus doch nochmals Anlaß, den Sachverhalt rem obicktiv darzustellen, da immer wieder irrtümliche Angaben und^ Erörterungen über die Stärke und die Entwicklung der deutschen Flotte in Wort und Schrift mehr als gerechtfertigt verbreitet werden. Erhöhte - Bedeutung hat die Kreuzerfrage für den militärischen Ochmann gewonnen, da nach dem russisch-japanischen Kriege die Steigerung der Gefechtseigenschaften des großen Kreuzers eine neue Anregung erhielt Diese Seite der maritimen Entwicklung bei allen großen seefahrenden Nationen findet in dem Aufsatz „Tie Kreuzerfrage" eine eingehende Behandlung und wird auf ihren ursächlichen Zusammenhang einer fachgemäßen Prüfung unterzogen. Dadie Fortschritte im Unterseebootswe,en augenblicklich eine greifbare Gestalt angenommen haben, so wendet sich der Nauticus diesmal ebenfalls der Erörterung dieser Angelegenheft zu, in die auch die neue Entwicklung der Artillerie einbczogen erscheint. Es ist bekannt, daß die im Herbst 1907 mi Haag stattgesun- derie Friedenskonferenz den Erwartungen im allgemeinen nicht entsprochen hat, die in sie gesetzt worden waren. Umso erfreulicher gestaltete sich das Resultat der Londoner Seerechtskonserenz im Frühjahr 1909, die ihre Arbeiten auf den Grundlagen der Haager Friedenskonferenz errichtet hatte. Sie ist in ber ^at zu sehr wertvollen materiellen Ergebnissen gelangt unb ber ’nautui^ iiebt aus Grunb bieser Resultate in einem Aufsatz ,,^as Kausfahrtei- schiff und seine Labung im Seekrieg" bie praktischen Konsequenzen dieser in ihrer Bedeutung für bas Seewesen weiwuchenden Beratung. Selbstverständlich geht das Jahrbuch auch an den Fragen ber Luftschifsahrt nicht achttos vorüber. T" bemerkens- werteu technischen Fortschritte der Luftschiffahrt, durch welche bie Ausgestaltung ber lenkbaren Luftfahrzeuge zu wirksamen Verkehrs- und Kriegsmitteln immer mehr in den Bereich ber Mogluh- keft gerückt ist, finben besonbere Berücksichttgung. 5£er wirtschaftliche Teil bes Buches bringt einen Rückblick über bie Geschichte der deutschen Kabelgesellsc^lften, ber als sehr zeftgemäß gelten kann, weil durch bie beoorftebenbe Verlegung - d^urscher Seekabel nach unseren westafrikanischen Kolonien unb nach Südamerika bas im vorletzten Jahrzehnt begonnene Werk ber i Schaffung eines unabhängigen deutschen Kabelnetzes nunmehr zu einem gewissen Abschlüsse gelangen wirb. Wie ber 5ßauiicuö alljährlich eine Ueberficht über bie Betätigung deutschen Handels unb deutschen Gewerbefleißes m einem größeren weltwirtschaftlichen Gebiete gegeben hat, so ist für dieses Mal im Hinblick auf das im Februar zwischen Deutschland und Frankreich getroffene Abkommen das Thema „Marokko und ferne Beziehungen zur S"Är — Schon in i-I-m Au,- säße kommt die tiefgreifende Einwirkung des im Jahre 190/ em 'eßenben geiüaltigen Sturzes ber WelthanbelsÜ-niunktur anbeu- tunaSweise zum Ausdruck. Um den Lesern des Jahrbuches em vollkommenes Bild von dem Umfange dieser schwerst wirtschast- lüben Depression zu geben, hat ber Nautieus rn. ben„Jahres- besprechungeu über bie Hanbelsmarine auch die UlV°^che, die italienische^ und die Handelsmarrne der nord- und ostbalttschen Qänbcr mit ausgenommen. Ferner sei der Beitrag über bie äugen» blickl^che Lage der beutschen Hochfeeftscherei hervorgeyoben, ber leider trotz ihrer hohen Bedeutung für unser Volk im allgemeinen und für unsere Marine im besonderen immer noch mcht die mobtoerbiente Beachtung geschentt wird. Tie Berichterstattung über die Fortschritte im Schiffsmaschinenbau beschränkt sich m dem neuen Jahrgänge des diauticus nicht auf em bestimmtes Guiet, c\Cnhnrr^irmTant alle Zweige der Schiffsmaschinentechnik. Attuellen Wert bat auch die allgemein verständlich gehaltene Abhandlung über die verschiedenen Tockkonstruktionen sowie über deren Vorzüge mid Nachteile. Ter Anlaß zu diesem Arttiel ergab-sich aus d-c Bewilligung des ersten großen Schwimmdocks für unsere Vermischtes. ♦ Vom Wetter reden augenblicklich alle Menschen, unb alle Zeitungen schreiben darüber, obwohl man eigentlich gar nichts mehr darüber reden sollte, denn nun ist es doch bald gar zu toll. Mitten im Juli, den man sonst den Kochmonat nannte, eine solche Temperatur und solche Wasserfluten. Empfindliche Leute Heizen ihre Oefen tote, ber — mitten im „schönen" Monat Julü Man könnte qlauben, die ganzen Jahreszeiten seien durcheinander geraten und wüßten selbst nicht aus noch ein. - Der Tttektor des Pariser Observatoriums erklärt, daß feit einem Jahrhundert nicht so viel Regen gefallen und daß in dieser jetzigen Jahreszeit niemals so kalt gewesen ,'ei als während des Monats Juni. Man zählte 19 Regen- •aae und bie Niederschläge betrugen durchschnittlich 106 Millimeter. — Jnnnerhin geht es uns hier noch nicht in schlimm wie anderwärts. Nach dem Wettersturz in !>er Norbschweiz sind auch im bayerischen Oberland mehrfach Schneefälle eingetteten, so gestern in Garmisch- - Auch in Italien geht es toll Heu In )er ganzen Provinz Venetien herrschten gestern Wirbelstürme, die an vielen Orten großen Schaden an- ftckteten. Zahlreiche Häuser wurden abgedeckt, 100- i'äbrige Bäume entwurzell, Weingärten und Maisfelder der- !rrt verwüstet, daß die Ernte als verloren gilt. * Atemübungen für Kinder. Ein holländischer Hrzt Dr. Ootmar in Hartem, ist auf eine recht einfache und rrminelle Idee gekommen, um Kinder, die aus gesundheit- luben Gründen Atemübungen machen sollen, zu veranlassen, Liese llebungen auch so gründlich, b. h. die Atemzuge so tief m machen, daß sie den genmnschten Zweck erreichen. Jedes Kind bekam eine Pfeise und eine Schüssel mit Seifenlauge imb wurde angewiesen, Seifenblasen zu machen und dabei zu trachten, recht große Blasen fertig zu bringen. Die Fenster wurden geöffnet, so daß die frische Lust herem- scrömen konnte und die Kinder dehnten ihre Brust mit dem Erfolg, daß die Atemweite aller Kinder sich vergrößerte. Ein einfaches Mittel, das allenthalben nachgeahmt werden kann. Dr. Ootmar ließ seine SckMkinder dreimal in ber Woche seifenblasen. *' Die Mobe im Wasser. Aus Paris wirb berichtet- Auch in den Wetten des Seebades vergißt die Pariserin nicht einen Augenblick, der allmächtigen Göttin sijtobe den schuldigen Tribut zu entrichten. Die .Eleganz ter Badekostüme, wie sie die mondäne Dame in diesem Sommer zur Schau trägt, schließt sich völlig der sonst herrschenden Kostümmode an. Man setzt seine Ehre barm, sich nicht minder gut angezogen in die Wogen zu stürzen, als uuf der Kurpromenade spazieren zu wandeln. So wird leine Frau, die etwas auf ihr schickes Aussehen gibt, ohne ein Korsett ins Bad gehen. Das Badekorsett besteht aus steifem Tuch und hat anftatt der Fischbeinstangen bieg- anie Einlagen aus Federkiel, so daß es sich eng dem Körper lmschlicßt und auch unter dem leichten Badekostum kaum gesehen werden kann. Tas Korsett wird im Wasser durch Tragebänder in der richtigen Lage erhalten, die über den Schultern befestigt werden. Das Badekorsett wird auch nicht am Rücken zugefchnürt, sondern ist mit elastischen Bändern befestigt, die die Freiheit des Atmens gestatten. Die Bade- iirümpfe müssen in demselben Farbenton gehalten sem tote Las Kostüm selbst, und einen Höhepunkt der Eleganz er- reicht der Wasferanzug in den hochgeschnurten Schuhen, die in ihrer Färbung eine Harmonie mit Kleid und Strümpfen eingehen müssen. Die Farben, die man dieses Zahr bei Badekostümen hauptsächlich bevorzugt, sind Khatt, Kett- und Dunkelviolett, Pfauen- und Marineblau. Grün ist ftreng verpönt, denn es sticht nicht genügend von der Wasserfläche ab, während ein starkes Violett ober Blau iäe Augen aller Anwesenden nach der schönen Nymphe lenken . nftrd die in einem solchen Kostüm sich dem Reiche Neptuns 1 anoertraut Die Form der Kostüme besteht in ziemlich eng ! aeschnittenen Culottes, die aber am Knie recht leicht unb Loder fallen müssen, um Bewegungsfreiheit beim nchwim- nten zu gewähren, lieber diesen Beinkleidern wird ein lang herabgehendes, auf Taille gearbeitetes Kostüm ge- iraaen, das in Prinzeßstil gehalten ist und bie eleganten Ähben der diesjährigen Saison in recht vielen Einzelhetten uachahmt. Ein solches Kostüm muß natürlich nach jedem Laden forgfällig gebügelt werden, um für das nächste Mal den alten Glanz wieder zu erlangen. Viele Damen sehen bei ihrer Badetoilette auf recht lange Aermel und auf einen möglichst hohen Halsschluß, um ihren schönen Teint nicht ^ Sonnenstrahlen auszufetzen. Denn da bie Sanbtoilette iveiten Ausschnitt und kurze Aermel zulaßt, ^so darf der ebenmäßige Glanz der Ham nichr an einigen stellen durch eine bräunlichere Tönung getrübt werden. Manche der eleganten Schwimmerinnen vertrauen sich überhaupt dem Salzwasser nicht an, ohne vorher Nacken und Hals vorsichtig mit Vaseline eingerieben zu haben, andere tragen falsche Haarperücken über ihrem eigenen Haar, da ihnen das kokette .Gummimützchen nicht genügt * Nächstenliebe und Verstand bei Tieren. Vor dem Hause einer Milchniederlage in einer seht belebten Strafe Stuttgarts hält jeden Tag ein Fuhrwerk, mit einem nicht mehr jungen Pferde bespannt Noch ehe ber Fuhrmann ben Futtertrog an bie Deichsel hangt, um feinem braven Braunen bas Übliche Futter vorzufetzen, fliegen von den Dächern eine größere Anzahl Tauben herber und nahem sich zutraulich und unerschrocken dem Pferde. Inzwischen ift ber buftige Häcksel mit Hafer vermischt jn ben tf^ter* trog eingeschüttet, unb das hungrige 4,ier laßt sich» vortrefflich schmecken, während bie Dauben begierig auch auf ihren Anteil warten. Ein Beobachter fchreibt baruber bem „Tierfreund": Ich betrachtete vorübergehend den Vorgang unb war erstaunt, zu sehen, wie bas Pferd nach ewiger Zett mit Fressen einhielt und mit gesenktem Kopf die Taubem schar, welche dicht an seinen Fußen Herumtrabbelte, anscheinend wohlwollend betrachtete. Hierauf ^me5 aus fernem Tröge ein Maul voll Futter, lenkte wiederum den Kops und ließ es unter die Tiere herabfallln, was 1Pel^eLC^ male wiederholt wurde. Zuerst schrieb ^diese» Gebaren einem Zufall zu, machte ober den andern Tag dieselbe Erfahrung und erfuhr nun auch von dem lnst.gen ^nhrniann, der auf diese Bemutterung der gefiederten Gaste durch seinen i Gaul schon längere Zeit aufmerksam geworden war, daß sich diese rührende Szene jeden Tag wiederhole^und daß ♦ der vierbeinige Wohltäter es nicht bei kleinen Oaben b - wenden lasse, sondern oft einen beträchtlichen Ten srines < Futters einer, edlen Legung zum Opfe.e .bringe. "bend fuhr ein junqe. »Aaße herein iuib ab, das S »nn mrbe heftig W- . halsen dem jungen 8 er nicht die geringste üschurfung, davonge- Hause der Wilhelm, yo|)nerin des unteren offenem Inster Mötzlich tauchten am stvei Hände und dann >u, sondern auch der Letzterer suchte sofort daß der Sieb vorher ne andere Stube un- dort alle Behältnisse m hatte. Jedenfalls begaben sich zwei s Kohlenlager, füllte« )en damit. Die Dieb acht - Das.Dienst' liefe' bei ihrem ige, Gegenstände mit- vor und e§ wurde ’r Mtergaste lodern Unter dem Schutt allmählich durchge- h genügte zuin Ad- \ sing der Fischer hch. r Heuchelheimer Brüll! sicht von IS'/? Psun) pälel eingegangen.! An Jubelfeier desä legen lotest des Hassiü' st nmrbc am Borabeni m iftstvlatze eingelcitk! irenvoniMde. Kameic. de- Bereins ab. bfin Präsidenten Ick nideiworlen dcs W ssia-Shrenzeicheu an dn nef bürd' Kcrkrut M anbttirchcilpara^ syirkSvereme am W Vereinen.des SA us den samgW® r im ganzen 32 WJ -WZ Wrrcr o r rein.-, nslau'de-^"ve ?-"Äein Weickarts' kLZSZ in nls Vertreter dö ; des Dere n' Vo$ ht z» verg 'M PM- bracht^ iDarmW rde burd ?r ausgeH St lvnrae - c :anter s। e i e r r olbsck'edsl' i“ t11'1'"’ «f L'VkSr -SS : heut611 ■ öebbelm wirb Jnfang toeptember itanjmuen. ticu» erkannt hoben, wirb er sich auch biesmal als ein unent* Aus bem Post- unb Telegraphenamte auf dem Minoritenplatz Nockücklaoebiub erroeiien in W 1 c n mürben gestern aus einem Kasten, der auf bem Tische txhrlicheS ^acyictUag^luy eiuc 1 ._____________________. des diensttuenden Postbeamten aufgestellt ist, 119 000 Kronen g e- ---------------------------— - — “ " lohten. Ter Täter flüchtete nut der Beute. Rändel. An dorn bei sehr schlechtem Wetter gestern begonnenen 5. Eid- — Frankfurter Gasgesellschaft. Auf der Tagesgen ö s s i s ch e n Turnfest in Lausanne nimmt bie besher ^.dmmg emer auf ben 29. bs. Mts. einberufenen Generalverfarnm- nicht erreichte Zahl von 12 000 Turnern in 426 Sektionen teil, ftefjt die Genehmigung bes mit der Stabt Frankfurt a. M. In bem böhmischen Grenzort S t e p h a n 0 w würben 32 Wohn- abgeschlossenen Vertrages wegen Umgestaltung der Konzession, Häuser unb eine große Anzahl von Nebengebäuben ein Raub 56er ben Erwerb ber Franksürter Zwiegnieberlassung, ber Jm- berFlammen. Tas Feuer verbreitete sich nut großer Schnetlig- Contineiftal Gas Association, sowie über bie bamit im kett. Ein Mann unb zwei Frauen verbrannten. Auch Zusammenhang stehenbe Kapitalerhöhimg um 11,80 Millionen auf viel Vieh ist umgekammen. 13,60 Millionen Mark. Ter Lustschiffer Lat Hom hat seine Vorbereitungen fceenbet. _ Fallissement in bet Lederbranche. Die Firma Tas Wetter Härt sich auf. Wahrscheinlich wird der Luftschlffer Granbner & Scholl in Höchst a .M. hat sich in der vorigen Woche versuchen, morgen den Aer melkanal zu überfliegen. an ihre Gläubiger gewandt und diesen Vorschläge wegen einer --------- Sanierung ihrer Verhältnisse unterbreitet. Diese Vorschläge sind — Kleine Chronik aus Kunst und Wissenschaft, von den Hauptgläubigern angenommen. Die Warenforderungen Die 50jährige Doktorfeier begeht am 13. Juli der ordentliche belaufen sich auf rund eine Million Mark unb verteilen sich auf Professor der Physiologie an der Unwersität Königsbergi.Pr., eine beschränkte Anzahl Rohwarenlieferarften in Deut,chlaiw, Geh. Medizinalrat Dr. Ludimar Hermann. — Ter Vorstand Oesterreich unb Frankreich. Es ist Aussicht für rafche ^utcy- des bayrischen obeiften Bauwesens Ministerialdirektor von führmig der Sanierung unb Fortführung bes ziemlich urnfang- Sorget trift bemnächst in ben Ruhestand. Als sein Nachfolger reichen Betriebs vorhanden. _ . . st Baurat Referby auserfehen. — Der bekannte Berliner — P eters bur g , 9. Juli. Ter S aatenft an b im e nr0- Landschafter Professor Willi Hamacher ist, 44 Jahre alt, in päischen Nußlanb am 2c>. Juni alten Stiles war folgenber. Bad Reinerz gestorben. — Das Deutsche Museum in Mün- Winterroggen allgemein mittelmäßig unb wenig verbestert gegen- cf)en erfuhr eine wertvolle Bereicherung bnrch bie Erwerbung über bem letzten Berichte. Unbefriebigenb in ben Gouvernements von Originalinstrumcmten bes bänischen Astronomen. Tycho be Twer, Wlabimir, Pskow, Nowgorob, Wologda Kostowa, Jarodlaw - und Moskau, sowie in den Teilen von Nishm-dkowgorob und Viatka Kakasan; gut in Kursk, Polkawa, Kiew, Woronesch, Charkow, Samara und dem Nordkaukasus. Winterweizen allgemein gut . mittel, verbessert im Osten und im Zentrum, unbefriedigend in den Wir dürfen uns nicht darüber täuschen, daß die Zeiten ernst Teilen von Tongebiet, Saradow und den baltischen Provinzen, ind. Wic haben im Auslände mit einer rührigen, übelwollenden t in Jekaterinoslmv, Charkow, Kursk, Cherson unb Presse zu rechnen, beren Ziel es ist, bie Volksleibenschaften auf- im NorbkaukasuS. Sommerweizen: Allgemein gut mittel; gut m zustacheln gegen bas Deutsche Reich. Die Deutschen haben em|t Poltawa, Charkow, JekaterinoSlaw, Cherson unb im Norbkaukasus, bnrch-eigene Schulb bie Stellung, bie sie in allen Zeiten in Europa ferner in Samara, sowie in Teilen von Tambow, Pensa, Saratow, einnahmen, verscherzt. Jetzt, wo sie enblich toicber ausatmen unb unt) Nischny-Nowgorob. Hafer: allgemein gut in benielben einen Platz an ber Sonne begehren, gelten fie als Emporkömmlinge, Gouvernements wie Sommerweizen, außerbem in Wlabimir, Riae- bie bie alte heilige Drbnung Europas stören. Wenn anbere Völler |aU/ Moskau, Smolensk unb Grobno, sowie in Teilen von S,im- ihr Gebiet nach allen Seiten ausbehnen, so soll bas recht und h^sk. Gerste: allgemein gut mittel; die Verteilung war an- hillig sein. Wenn aber Deutschland sich sein gutes Recht nicht nähernd dieselbe wie beim Sommerweizen. Ter Santenftanb in Den chmälern lassen will, soll es die Welk bedrohen. Nun, wir wißen, hier nicht genannten Gouvernements ist befriedigend. woran wir sind, und wir wollen weiter leben. Vereinzelt find " wir uicht, unb wenn wir's wären, könnten wir auf unsere eigene ikherftcbt ÖCF OdCSfäfle L ö. Stadt GletzeN. Macht bertrauen. Wir hegen Feinbfchast gegen n^manb. Aber l 27U^0Ct_ ^om 27. Juni bis 3. Juli 1909. wer uns angreift, soll uns bereit finden. Nuhig Blut bewahren 'h^.^^Enoiimien zu31100(iiikü l600Aiami2rilitär). unb bas Pulver trocken halten, ist für bas beuche Volk bas (®mroobneräal)l. angenommen beste Verhalten. . . nach Abuia von 8 Ortsfremden: 8,36 %o. Mft diesen Sätzen schließt Nauti cu3 in bem mit Spannung naa) “U8 v Kinder erwarteten, soeben erscheinenben elften Bcmb (1909) bes Jahr- ^ulnrnmen: Erwachsene: im vom Huches für Teiftschlanbs Seeinteresscn (Berlin, E. S. Mfttler Es staiven an. jammen. L 2t_15> 3^ a b't i b, 10. Juli. Die beurlaubten spanischen Offt- ziere sinb wieder unter bie Fahne gerufen worben. Was sind orthopädische Stiesel?" So hört man neuer- dinas'oft fragen. Der Eingeweihte weiß, daß man es mft einer neuen hygienischen Fußbekleidung zu tun hat, die nach dem System des bekannten Orthopäden Pr. med. Lengfellner hergestellt U Diese Stiefel wirken der Senkung des Fußgewölbes, und den bannt verbundenen Folgeerfchemungen, wie raschem fermuben, Sckmerzen in ben Fuß- unb Bemmuskeln, dem sogenannten W Rheumatismus und der Bildung von Plattfüßen, entgegen. Die Äiehrzahl der Menschen leidet an diesen liebeln, wie dies feder an sich bei kleineren oder größeren Fußtouren beobachte.i kamu Lrlhobädische Stiesel nach System Pr. Lengsellner beheben diese Hebet in überraschender Weise, ermöglichen einen elastycheo Gang unb verschaffen ihrem Frager em vorher unbekannte- Woblbebaaen Dreie Stiesel |mb für Herren, Damen und Kinder schon heute in v.clen^ Schuhgeschäften Deutschlands erhältlich Allenfalls teilt die Firma Eduard Ling el, Sa h h a b r i t A.-G.-, in Erfurt, welcher das alttimge 8abntotionered)t di°!°4 Stiefels übertragen wurde, bie nach«- Bezugsquelle auf Anfrage gern mft.________________ t /r c IT ISA PTFN in jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte, Viöl 1 KAKI S0Jv,i£ mit Zil.kcin a[icr studentischen Ver* Einigungen, liefert zu mäßigen Preisen die Brüht sehe Univ.-Druckern* ALchr'i l üitigt ming 1 ÖQnberöerin 111 m. Aber « ? ”fn5 l: . ucc üurh Schlagfluß 1 1 — — Epilepsie 1 (1) t (1) — Nierenerkrankung 2 (1) 2 (1) — — bösarl. 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