Sir. 84 Erscheint tLgNch nttt Ausnahme deS Sonntags. Die ^Siebener Kamiliendlätter" werden Dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisbtotl für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Viertes Blatts LSU. Jahrgang Samstag 10. April IVOS MtUKtt AmeiMk Redaktion. Expedition und Druckerei: Schul- General-Anzeiger fflr Gberheßen Redaktion:e^ii2.Tel.-Adr^Anze1geM^ßen! fäuferiimen ober zu Schaustellungen bei 95, 1.15, 1.60. 60 Mk Feinste Referenden Frachtfreie Lieferung Langjährige Garantie Diese Schutzmarke liberalen Partei inr 1 r ' ' O**ö*'*> VIUVLIL 4?LU IUX-L1C, UIL Den oben genannten Verem einzusenden, damit Die bcttcffenbcii u.nternd]Tncr^cöcnt,_ zur Strafanzeige gebracht werben können. ojsil- *&i*Qisc/i tot eine Garantie kid- mit »dem Auforuck, daß der Zahlende Miteigentümer des 4000 Franks Loses Nr . . . ist. Dies Miteigentumsrecht er-- fleckt nch aber nur auf den 30. Teil des Loses, soweit selbiges vorhanden ist, was sich auch nicht kontrollieren läßt. Betrachten wir nun die Sache vom rechnerischen Standpunkte, so werden wir zur Ansicht kommen, daß es sich hier um eine plumpe lieber- Vorteilung des Publikums handelt. Der Kurs eines Türken- loies, von dem nur der 30. Anteil zu 3,10 Mk. erworben ist, ist zur Zeit 144,60 Mk. Wie nun vorher gesagt, sind 30 Teilnehmer .zu entern Lose nötig. Diese zahlen 30x3,10=93 Mk Tie,er Betrag wird nun seitens des Bankhauses Laß zwölfmal im Jahre erhoben, das sind in Sumwa 12x93 Mk. = 1116 Mk Dieser,Summe steht der Anschaffungspreis von 144,60 Mk. gegenüber, fo daß demnach für das 1 Los 971,40 Mk. zu viel erhoben trerben Wo fließt nun dieser Betrag hin? Doch nur in die Tasche des Unternehmers, der auf diese Weise das kaufende Publikum ausbeutet. Auf diese Art werden oft 30-50 Lose verkauft, gleich einem Verdienst des Unternehmers von etwa 30—50 000 Mark. Genau so ist es bei den Finnen Helms in Bremen, N S Grave u. Co in. Kopenhagen, Max Schröder in Hamburg, Julius Werner in Haviburg, „Bvunonia" in Braunschweig und vielen anderen. Bet letzterer haben wir sogar festgestellt, und dieser aus den .Kopf zugewgt, baß sie das Publikum um 6612 Mk. be- nachteiltge bczw. diesen Betrag mehr erhebe, als die Anschaffung von Losen koste. Hierauf ist von feiten des Geschäftsführers der Btunvnta ferne Wrtrart erfolgt, also damit die Berechtigung unserer Behauptung zugegeben worden. Interessant dürste es auch ,ern zu erfahren, daß derartige Spielbankiers ihr Jahres Nehmen Sie täglich ein Likörgläschen Dr. Hommefs Haematogen unmittelbar vor der Hauptmahlzeit! Ihr Ä?vettt wird reger, Ihr Neroensiistem erstarkt, die Matttgteit venchwlndet und körperliches Wohlbe- Unden , stellt sich rasch ein. Verlangen Sie jedoch ausdrücklich das echte „Tr.Hommel's" Haematogen und menen Ste Nachahmungen zurück! (v°/. 2 ff* etc? ff ff—mann Leistungsfähigstes Etablissement für Innen-Ausbau von Wohnräumen in modernem und klassischem — = Geschmack — Grösstes Lager in kompletten Wohnungseinrichtungen von der einfachsten bis zur elegantesten Ausstattung Besichtigung meiner Ausstellungs-Räume ohne jede Verbindlichkeit gerne erbeten eine Hebung zu einer Artigkeit, die zu erwerben die Schülerinnen später leicht Gelegenheit haben. Wird aus der Danz stunde jur die Schülerinnen eine fortgesetzte Festlichkeit mit allerlei Stirn- mungen und Regungen, die mit der Sache an sich nichts zu tun I^ben,jü verderben die Nebenfolgen eben mefo, als durch den erreichtem Zweck aut gemacht wird. Die Schülerinnen sind int lU^*rLiC^t Jnr Monate abgelenkt, zu Dorheiten aufgelegt und werden mit einer Wichtigkeit ihrer Persönchen erfüllt, die die Disziplin.fortdauernd 'ck>ädigt. Es ist durchaus überflüssig, daß sich mit der-, Tanzstunde ausfälliger Putz und Kinderbälle vev^ binden, per Ionen, die einen rein geschäftlichen Zweck dabei ver- WMwissen unter harmlosen Bezeichnungen diese Bälle zu erschleichen. Mögen die Mütter hier wachsam sein und sich ernstlich fragen, ob gegebenenfalls sie mehr das Wohl ihrer Töchter Lande, über welche uns Hunderte von | cinfommcn selbst auf 60000 Mk. angegeben haben, was wir durch Vermittelung einer hochangesehenen Auskunftei feststellen Etm Tiese Gelder tommen natürlich nur aus den Taschen ^s Publikums, welches in Aie Hände dieser famosen Herrmi Bankiers genauen ist. ^.as Rundschreiben schließt nut der Bitte, Fröhliche Ostsrfeicrtage stehen uns bevor; wünschen Sie noch Schuhmann zu kaufen, fo gehen Sie zu der leistungsfähigsten Firma der Schuhbranche in der Stadt; wir sind es, die in der Sage find, selbst erstklassige Schuhwaren zu konkurrenzlos billigen Preisen zu liefern. Unserer Kundschaft zur Kenntnisnahme, daß täglich große Sendungen regulärer Schilhwaren eintreffen, welche zu abnorm billigen Preisen zum Verkauf gelangen. £!-j8£8 Carl Stückrath Telephon 275 Möbelfabrik mit elektrischem Betrieb Seltersweg 38 Löwengasse 3 u. 5 früher Wilh. Reiber’sches Geschäft Aus Löbaurit-Gummi Wasser- und Sartenschläuche haben eine Lebensdauer von 12—15 Jahren enthalten keinen freien Schwefel u. werden gegenüber crew Die Nationallibrralen und die Neichbfinnnzresorm. Das „Bcrl. Tagebl." gibt in einem Entrefilet, das sich auch sonst durch mancherlei fröhliche Torheit auszeichnet, der nationalliberalen Reichstagsfrattion ben guten Rat, „sich selbst einmal darüber klar zu werden, welche Ziele sie bei der Reichssrnanzreform erstrebe". Ein Liebesdienst ist den andern wert. Wir möchten dem „Bert. Tagebl.", so schreibt setzt die „Natl. Korr." hierzu, dafür empfehlen, sich in die Rede zu vertiefen, die der Aba. Bassermann .am Diens- taa, dem 30. März, zu Eingang der Sitzung im Reichstag gehalten hat. Dort führte er mit einer Klarheit, die jedes ^Mißverständnis ausschloß, aus: die Nationalliberalen ließen sich von zwei Gesichtspunkten leiten. Zum ersten dürfte die Flnanzreforni nicht wieder ein Stückwerk sein. Zum zweiten ~ e?n ®e.öot der sozialen Gerechtigkeit und der ^taatsklugheit — die tragfähigen Schultern genügend heran- gezogen werden. Dabei hätte für die Nationalliberalen von vornherein festgestanden, daß die Besitzsteuer nicht in o^?o^u.der Matrikularbeiträge aufgebracht werden dürfe und daß sie eine allgemeine Steuer sein müsse, die jeglichen Besch, auch den Grundbesitz, ergreife. Der Abg. Bassermann schilderte nun im einzelnen, wie man früher in den 90er Jahren — in nationatliberalen Reihen sich noch Mr eine Reichseinkommensteuer begeistert habe; wie man dann spater die Reichsverrnögenssteuer für den besten Weg der Heranziehung des Besitzes hielt, bis man erkannt habe, daß dafür tm Reichstag und, 25iinbe3rat keine Mehrheit M erhalten fein würde. Dann — nach einer Schilderung der Aussichtslosigkeit des Gampschen Kompromisses — sagte der nationalliberale Führer wörtlich: cm Anter -diesen Umständen erachtet hie weitaus große Mehrheit der nationalliberalen Partei den Ausbau des Erbschaftssteuergesetzes und die Heranziehung der Deszendenten für eine Notwendigkeit. (Lebhaftes Bravo bei den tJjjLv- A A ?! '4 o Q o y*. 3- 3: ■37 3 — <0.0 =. — o- 2 ' «- -- *-/ Ä Z y s s — CX 2 =: Äo K S £ 382 "tt - -t — o 3 .2 = 2 3 3 = e =3 -; «6 ~ ws 2 » 2- = =|> 5 7 s = tt -A-? = = 2 a-, cr~ H "' = 5§ „03 — er !«■ " a. ** = 2 ."5)" ■>- - c. 777 = o 5T = o or y r>5. s.=. ft - e- äV ■=■ er 2 '-. ? '* ? = Ö SZ-L^Z. 9 777 5* ~ 5 *tB 3 7f<2.2. *Z »Er'’ “ «-• :S$‘ ^*7 7 7 ° re s se 3 => O o = r7,y yx „— ... = q.x* <» S=> 4 4—3- ß)Sr (?) o 2.2 ZLK o l5 -s =>31= ix'1 •*** cc ?wHgÄyrt y 7^ 4’ 2 3 72 y 2 - 2 er ®o t?l= ? = ni ^S: SB r» er« 3’58 S CO s ix or T ? = y 3 y='—■ * ■=■? ===5^ 2*? = 3-- ■> = = Z £ —. CL ? 2 T <3» ♦ » ^yC-r ar<-» <2. s ’"' er 7- , o o S9? q ?o 0-9^0 x 2 gxQÄ s S **> £§2 3 ?f? "-'2 -• 7; i“ o 7 / zr. - £ ~= ~ 3 ^7^ 3-0=3 y. .3 •T = 5- = • = 2.3 IS?7? = hiE" •jt= 3 §*= 51er: ’hF - er -< o -^s.S- ic» =3 mi? llhf ikG —* (□ = » a> s = S- ° F 7:2 = o er re C = S3’ „ “=^22 I S'rrH ? er fl'l " £ 3 = L » 2. Tc->^ * £ ir.l; —• x -i__7 5. tc 77 —0 74 o ?i = >. 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