schlachtin einer der Natu r bühne entsprechenden Bearbeitung während der Pfingsttage im Freien aufführen, wozu schon jetzt die umfassendsten Vorbereitungen getroffen sind. Tie Rollen sind mit Damen und Herren aus unserer Stadt besetzt und soweit die Proben gezeigt haben, darf eine gediegene Aussiihrung erwartet werden. Zu den bedeutenden Kosten des aller Anerkenn innig werten Unternehmens haben hiesige Kunstfreunde bereits größere Beiträge in Aussicht gestellt, sodaß das immerhin gewagte Unterfangen auch finanziell gesicl;ert erscheint. Zugleich hat sich die hiesige Ortsgruppe Mit dem Teutoburgerwaldverein zusammen- geschlvssen, um eine gemeinsame Feier an der Stelle zu veranstalten, die durch das Hermannsdenkmal ihre nationale Weihe erhalten und in deren näherer oder weiterer! Umgebung die Vernichtung der römischen Legionen stattgeftinden hat. Diese deutsche Natioualfeier soll in den Tagen vom 15. bis 22. August 1909 stattfinden, da in derselben Zeit (16. August) im Fahre 1875 die Weihe des vollendeten Hermannsdenkmals vor Kaiser, Fürsten und vielen Vertretern des deutschen Volkes erfolgt ist. Fertiggestellt ist bereits ein Festspiel, das in jenen Tagen im Freies angesichts des Hermannsdenkmals zur Ausführung kommen soll und der durch den Gießener Wandervogel dargestellten Hermannsschlacht vorauf gehen wird. Am 15. August wird der Ausschuß für ein Bandel-Denkmal eine im Geiste des Hermannsdenkmals geplante, mit einem Reliefbildnisse Ernst von Bändels geschmückte neue Einlage festlich weihen: am 22. August wird der deutsche Turnkreis VIII a eine Feier mit turnerischen Spielen und Wettkämpfen veranstalten. Geeignete Ansprachen werden bei beiden Gelegenheiten auf die Bedeutung der Feier Hinweisen. Dieser vorläufige Plan kann iwch erweitert und vertieft werden, je nachdem der Gedanke der Jahrhundertfeier Anklang und Unterstützung in weiteren Kreisen findet. ♦ — Die Theatevkomtnifsion des Straßburger Gemeinderats faßte folgenden Beschluß zu dem Thema: Bühnengenossenschast und Bühnenverein: Die einseitige Kündigung des Schiedsgerichtsoertrages ohne Mitwirkung der Bühnengenossenschast ist rechtlich unwirksam. Es besteht keine Veranlasiun, die Mitgliederbeiiräge der Bühnengenossenscha't nicht mehr durch die Theaterkasse einziehen zu lassen. Der Direktor des städtischen Theaters Dr. Wilhelmi wird als Mitglied des Bühnenvereins ersucht, dahin zu wirken, daß die Verhandlungen mit der Bühnengenossenschast wieder ausgenommen werden. Den Zustimmungserklärungen für die Bühnen- genosseuschast und den Protesten gegen den Bühnenverein hat sich, nunmehr auch das gesamte Küustlerpersonal des Wiener Burgtheaters angeschlossen. — Wie Richard Strauß Akademiker wurde. Ten Komponist der „Salome" ünd der „Elektra" ist nun auch in die Reihen der Akademiker aufgenommen worden. Es währte lauge, bis der Widerstand eines Teiles der ordentlichen Mitglieder der Akademie gegen die Wahl von Richard Strauß gebrochen werdest mite. Seit läng!er denn drei Jahren stand Strauß auf denVo rschla gslisten , und länger als drei Jahr« wurden heftige Debatten, die zum Teil einen hochdramatischeni Charakter annahmen, über die Aufnahme von Richard Strauß geführt. Ter Führer jener Gruppe von Akademikern, die den königlichen Hvfkapellnreistev für zu unakademisch hielten, war Josef Joachim. Einen diametral entgegengesetzten Standpunkt nahnv eine andere kleinere Partei der Akademiker ein, zu der in erster Linie Professor Humperdinck gehörte. Ta starb Joachim, und nun trat ganz plötzlich eine neue Konstellation der Parteien innerhalb bet Akademie ein. Mermals erschien der Name von Rickwrd Strauß auf der Vorschlagsliste, und diesnial brauchte die Akademie nur eine Sitzung von ganz kurzer Tauer, um die Wahll des umstrittenen Kandidaten zu proklamieren. Da übrigens auch verlautete, der Kaiser habe durch Vermittelung des Kultus- ministeriums leinen Einfluß in die Wagschale geworfen, um Richard! Strauß den Eintritt in die Akademie zu erleichtern, so sei hier betont, daß die Kunde durchaus unrichtig ist , , - Kreuzungsgesetz und Milchgewinnung. Ter bekannte Tierkenner Th Zell macht im Anhang seines kürzlich erschienenen Buches: Untencheidet das Tier Mann und Frau'-' recht beachtenswerte Bemerkungen über .Kreuzungsgesetz und Milch- gennnnung Ausgehend von dem Gesetz der Kreuzung, nach dem da» Nwmiliche Wesen sich zum weiblichen hingezogen fühlt und wcnvliches zu männlichem, sucht er den Nachweis zu liefern, daß oie, Erfolge der Stallschweizer in Deutschland weniger auf ihre beiondere Gei chicklichkeit zurückzuführen seien, als darauf, daß die Kilhe sich von ihnen als Männer lieber und ergiebiger; mellen lallen, als von bcn Stallmägden, die jonst in Deutsch-- land das Melken befolgen. Praktische Völker haben diesen Vorzug der wlunner langst geahnt, wie uns Schweizer, Engländer; und. Amerikaner zeigen. uswahl >chaufenster lachten tplatz 6 8(f. III 8i. lv". 1 Pnnl fipii A le 4 en 595 .Ä. str in». en nd W (ISulerS .-GruE beit n'cn 1579 iS nd wa biv bk. ob' alt (HCS Kjt fiter NkS llHft ji er r, in': uTamenvereinGabeM Tonnerstag, den 11. abenos 9 Uhr: Vereins-Abeii IM (aff- Ebel.> Paul Geisslers weltberühmt roifienjdW in er el. DZS >S*. kßussum hir ilmüomic und M toificiiidiait, grontes M nehmen dm er Jrt. Tic neuesten Prüvattleii dem Gebiete der^Änam -amtliche £pct_aiioncn tu OYQnt'beiten.seönnetenonrog 5ör?er;uinb.i,o^lberinT CrflanctenneniulcW Sn und Berlam der ichiedenen sW'Z: Rr.S8 Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul* straße 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion:^^112. Tel.-AdruAnzeigerGießen, Zweites Blatt ISS.Jahrgang Mittwoch 1V. März 1909 Erscheint tilgllch mit Ausnahme deS Sonntag?. .a ,a aa a aa a a, a x a jA aa Rotationsdruck und Verlag der Lrühl'schen ---- i OWyO Bä Olr P'-! OYoIoOB* UnioCrfuät§-®udj- und Skemdruckerei. Die „Gtehener §ami«en''!ätter- werden dem »DH« M B D B I H K V< R. Lange, Gießen. »Anzeiger' viermal wöchen lich beigelegl, daS J R- B W || H iw & M MS* W i&Jj. „Kreisblatt für den Kreis «iehen" zweimal Seneral-Anzeiger für Gberheffen Die Tabaksteuer in der Zinanzkommisswn. Zu Beginn der Dienstagsitzung sucht Ministerialdirektor Mhn den Banderole-Entwurf gegen die in voriger Sitzung erhobenen Bedenken zu verteidigen. Seiner Ansicht nach werde durch den Banderole-Entwurf die Anonvmität nicht ohne weiteres aufgehoben; auch seien die Erhebungskosten lischt so groß, wie van verschiedenen Seiten behauptet wäre. Temgegenüber weist der Abg. Schmidt-Altenburg, her selbst Zigarrenfabrikant ist, daraus hin, daß ohne Frage durch die Bestimmung in § 10 das Zigarrengewerbe zu einem Marken- und Reklamegeschäft zum Schaden der Kleinbetriebe gestempelt würde, Ferner hält er die Erhe- bungskosten für zu gering veranschlagt und gibt zur Erwä- igung, daß doch außerdem den Fabrikanten durch die .Bande- 1'0(6 nicht geringe Kosten erwüchsen. Es erregte allgemeines Interesse, als dieser Fachmann die Ansicht aussprach, daß von der Industrie eine Mehrbelastung von 3 0 Mill. Mark, wie es die Vorlage von 1905 vorgesehen hätte, getragen werden könne. Nachdem alsdann der Abg. H o r m a n n Bedenken gegen den Einfluß der Banderole aus die Heimarbeiter geltend gemacht hatte, ergriff unter allgemeiner Spannung der Herr Regierungskommissar Dr. Lißner das Wort und sang ein Loblied auf das amerikanische Banderolesyskem. Vor allem stellte er zwei kühne Behauptungen auf, die manches Kopfschntteln erregten; einmal, daß der Kleinbetrieb auch unter einer Banderole ungefährdet fortbestehen bliebe, und zweitens, daß durch Banderole dem Arbeiter eine Lohnsteigerung gesichert sei, da dieser durch sie in der Lage sei, den Verkaufspreis zu erkennen und so event. Lohnaufbesserung zu verlangen. Fernerhin behauptete er, Konsum und Steuer stünden nicht in direktem Zusammenhang und bestritt die nachteiligen Folgen der Tabakbe- steuerung vom Jahre 1879. Ter darauffolgende Redner Dr. Contze, der ausdrücklich betonte, daß er nur für seine Person, nicht im Auftrage der nationalliberalen Fraktion spreche, führte aus, daß die Verhältnisse der amerikanischen Tabak- i n d u st r i e nicht ohne weiteres mit den deutschen verglichen werden könnten. Es beständen allerdings dort eine sehr große Zahl von Zwerg- und Kleinbetrieben, aber diese seien künstlich gezüchtet, da sie aus dem ihnen zugehenden Rohtabak mehr, Zigarren als das feststehende Rendement vorschreibt, herstellten, diese dank der Praxis der amerikanischen Steuerbeamten nicht versteuerten und so Extraprofit hätten. Er weist ferner darauf hin, daß die amerikanische Zigarrenindustrie schon zum Marken- und Reklamegeschäft geworden sei, weil außer der Banderole in jeder Kiste Distriktbezeichnung und 9Znnimer des Kontrollbezirks eingebrannt würde, aus der ohne weiteres der Fabrikant fest- gestellt werden könnte. Es sei ferner bei diesem Vergleich mit Amerika zu erwägen, daß die Fabrikatsteuer dort nur 0 Doll, pro Mille für alle Sorten beträgt, und obendrein nur wenige Fassons dort fabriziert würden. Bei dem Vergleich der ^teuererträge aus dem Tabak in den verschiedenen Ländern werde ein Moment nicht genügend beachtet; das ist die Frage des A r b e i t er st a n d e s und des Mittelstandes. Für uns ist die Tabaksteuer- frage nicht nur eine finanzielle, sondern sozialpolitische und volkswirtschaftliche. Nachdem dies durch vergleichende Statistik der Zahl der Arbeiter und Betriebe ausgeführt ist, geht Redner auf die Sonderschäden der Banderole ein. Er betont, daß trotz starker progressiver Wertbesteuerung stets der Massenkonsum getroffen werde, daß fernerhin bei allem guten Willen, nur den Konsum zu treffen, die Produktion zu sehr in Mitleidenschaft gezogen würde. Ter konservative Abg. Kreth spricht sich alsdann wiederum für Banderole aus; der Zentrumsabgeordnete Sittart unter besonderer Berücksichtigung der nieder- rheinischen Tabakindustrie. Ter Staatssekretär Sydow ist der Anschauung, daß die Nachteile einer Mehrbelastung für die Industrie und die Arbeiter nur vorübergehende seien, und hält scharf an der Regierungsvorlage fest. Er prägt sogar das Wort, daß die Tabak-IU- dustrie doch nicht zur Ruhe tomnicn würde, da ein Freilassen ■Eü des Luxusartikels „Tabak" vom deutschen Volke nicht verstanden würde. Als letzter Redner tadelt der Sozialdemokrat Kaden scharf die Stellungnahme der Regierung bei dieser Vorlage, int Vergleich zu ihrem Verhalten bei der Nachlaßsteuer und schildert in grellen Farben Not und Elend der Tabakarbeiter schon in der gegenwärtigen Zeit; schlägt als Ersatz Steuer auf Eitelkeit, Titel, Orden usw. vor. — Tie Weiterberatung wird auf Mittwoch vertagt. Stimmungsbild aus dem preuß. Abgeordnetenhaus. Berlin, 9. März.. Ueber die Kompromisse der bürgerlichen Parteien bei den preußischen Besoldungsvorlagen ist viel gescholten worden. Tas eine aber können auch die enragiertesten Gegner dieser Kompromißpolitik nicht leugnen, daß es ihr in erster Linie zu danken ist, wenn die Beamtenvorlagen nicht noch mehr verschleppt wurden. Auch bei der Wohnungsgeldzuschuß-Vorlage hat sich das Kompromiß wieder als lokomotorische Kraft für die parlamentarische Aktion erwiesen: Obwohl nicht der Kommission angehörige Abgeordnete, um auch ihrerseits diligentiam zu praestieren, zu den Kompromißbeschlüssen bet Kommission weit über hundert Anträge gestellt hatten, brauchte das Haus dock) nicht einmal die ganze Sitzung, um die Vorlage hi zwieiter Lesung zu et Lebigen! Erbarmungslos würben alle Anträge und auch alle die vielen Petitionen unter den Tisch geworfen, es blieb beim Kompromiß, das ja nur ein Provisorium lbedeutett, also den beteiligten Beamten-' kreisen eine ihren Wünschen und Bedürfnissen mehr entsprechende Regelung der ganzen Frage für eine — übrigens nur zwei Jahre entfernte — Zukunft in Aussicht stellt. Mit diesem rein provisorischen Charakter des Kompromisses, mit bet Tatsache, daß es immerhin eine Verbesserung der Lage der Beamten bringt, und mit der Unmöglichkeit, schon jetzt ein wirklich zweckentsprechendes Tefinitivum zu schaffen, begründeten die Sprecher aller Parteien ihr Eintreten für das Kompromiß. Die „zweite Garnitur" ließ man nicht erst zu Worte kommen, kaum hatten die bürgerlichen Parteien — mit Ausnahme der Polen, die keinen Redner stellten, — sich zu dem Komptomißwetke geäußert, und noch den Sozialdemokraten Ströbel zum Worte verstaktet, da ward die Besprechung geschlossen, und eine Minute später 'froren Anträge und Petitionen abgetan: Tie Vorlage hatte die zweite Lesung passiert, und das Mantelgesetz ging ohne Fährlichkeiten denselben Weg. Beim Gesetzentwurf über die Beseitigung des Kommunalsteuer- privilegs der Beamten, Geistlichen, Lehrer und niederen Kirchendiener gings nicht so glatt. Tie Kommissionsbeschlüsse zu dieser Vorlage beruhten nicht auf einem Kompromiß der Parteien, und so wurde denn nicht nur über sie, sondern auch üben eine Reihe von Anträgen aus dem Hause ausgiebig verhandelt!. Man kam auch noch nicht zu Ende, und ob der Eventualbeschluß mit dem das Haus einen konservativen Antrag, den Geistlichen auch weiterhin das Steuerprivileg zu gewähren, morgen aufrechterhalten werden wird, steht noch dahin. Er wurde, wie Herr v. Kroecher betonte, nur herbeigeführt, um mit einigen anderen Anträgen aufzuräumen, die sich durch seine Annahme ohne weiteres erledigten. — Mit der Debattenkontingentierung hat das Haus weniger Erfolg, als mit der Kompromißtaktik: Tas lehrte die Abendsitzung öom1 Montag. Zwar mit dem Etat des Handelsministeriums kam man zu Rande — aber welchen Aufwandes an Rhetorik bedurfte es, ehe man so weit war! Bis tief in die Nacht hinein plätscherten die Wogen des Redeflusses. Dabei sprachen die Redner vor leeren Bänken, denn Abendsitzungen sind „nicht jedermannes Sprüch", und man wird kaum zu viel behaupten, wenn man sagt, daß außer den Volksboten, die eind Rede in petto hatten, fein anderes Mitglied des hohen Hauses den Saal mit seiner Gegenwart beehrte . . . Am Mittwoch hofft das Bureau mit dem Beamtensteuerprivileg fertig zu werden, und wenn die Götter es wollen, wird auch noch das Stempel- steuergefetz' aufs Tapet kommen. hessische Zweite Kammer. Darmstadt, 9. März. Am Ministerttsche: Staatsminister Ewald, Finanzminister G n a u t h, Minister des Innern Braun, Geh. Staatsrat Krug v. Nidda. In der vom Präsidenten Haas um IO1/* Uhr eröffneten Sitzung wird mit der Spezialberatung des Etats Vorstellungen seien noch immer nicht zur Ausführung gelangt. Er ersuche die Regierung dringend, sich doch die Frage der Besserstellung der Hofmusiker recht angelegen sein zu lassen, beim bic* Lage derselben sei eine unerträgliche. Der Redner geht bann' auf den bekannten Streit zwischen dem deutsclien Bülmenvcreiu; und der Bühnengenossenschaft näher ein und beklagt die mißlichen Verhältnisse, die in der Schauspielerwelt herrschten. Es fei Pflicht der Negierungen, hier für Abhilfe zu sorgen. Staatsminister Ewald erwidert, obgleich das Äaatsmini- sterium nicht direkt für die Angelegenheit zuständig sei, habe; er doch mit der Stadt Darmstadt nähere Verliandlungen ange- knüpft, die aber leider gescheitert seien. Die Anregung, zu gunften der .Hofmusik Volksvorstellungen zu veranstalten, sei nach Ansicht der Leitung des Hoftheaters nicht angängig, dagegen erschien die Frage der Veranstaltung von Konzerten der Hofmusik zu gunften der Mitglieder derselben am Platze. Wer auch hierüber hätten sich die Verhandlungen mit der Stadt zu des Redners Bedauern! zerschlagen, lieber den Streit zwischen Bühnenverciu mid Bühnen- genofsenschaft sich zu äußern, wolle er dem Minister des Innern!' überlassen. Abg. Dr. Frenay bemerkt, daß er sich im allgemeinen beit Klagen Dr. Osanns über die traurige Lage ber Hofmusiker anschließe. Tas Theaterelend sei allgemein, es gebe kaum einen, Stand, der durch die Gesetze so gering geschützt werde, wie beul der Theaterangehörigen. Die Reichsgcsetzgebung habe sich auf' alle Berufsstände erstreckt, nur nicht auf den Schauspieler. Auch Redner beklagt den Streit zwischen Bühnenverein und Bühnen- genossenschaft und wünscht den baldigsten Abschluß desselben. Von den an den ca. 350 besseren Theatern in Deutschland beschäftigten.' 25 000 Personen hätten 50 Proz. ein Einkommen unter 1000 M. (hört!), nur 10 Proz. bezögen mehr als 3000 Ml. Tas sei doch eine höchst traurige Bezahlung, umsomehr, als die Anschaffung der Kostüme meist große Ausgaben für den einzelnen erfordere?. Er halte eine scharfe Kontrolle ber Theaterverträge unb überhaupt eine Fürsorge zur Besserstellung für sehr erforberlidj. Minister des Innern Braun erklärt, daß er sich über die angeregten einzelnen Fragen näher informieren und dann daraus zurückkommen werde. Tas Kapitel Ministerium, Ausgabe 88 768 M., wird herauf bewilligt. Bei Kap. 15, Auswärtige und Bundesverhältnisse, Ausgabe 36 000 M., macht Abg.' R ein ha r t einige Ausführungen, die auf ber Tribüne unverstänblich bleiben. — Tie Position frirb darauf bewilligt. Kap. 16, Kabinettsbirektion, Ausgabe 13 380 M., frirb ohne; Debatte genehmigt. Bei Kap. 17, O b cr - R e ch n n n g s ka m m e r, eutspinnt sich! eine längere Debatte. Ter Finanzausschuß beantragt, bie hier angeforberten Ausgaben für zwei neue Beamtenstellen zu bewilligen, ba bie Arbeitslast ber Oberrechnungskammer gegen früher ganz enorm gewachsen sei. Abg. Bähr beantragt, diese beiden Beamtenstellen so langd zu streichen, bis die Regierung eine befriedigende Lösung über die Frage herbeigeführt hat, in welcher Weise die Gemeinden zu beit Kosten der Visitationen mit herangezogen iwerden können. Staatsminister Ewald legt eingehend dar, daß die Einstellung ber beiden Beamten dringend notwendig sei: bie Zahl der Rechnungsartikel sei von 1888 bis 1906 um 384 000 gestiegen, ohne daß bis dahin eine Personalvermehrung stattgefunden hätte. Inzwischen ist ein An tr a g Karell-Finger eingegangen, nach welchem die Visitattonskosten von den Gemeinden getragen werden sollen. Minister Braun bittet, diesen Antrag wieder zurückzuziehen, da die Regierung dem darin ausgesprochenen Wunsch bereits in dem Entwurf der revidierten Stäbteordnuug Rechnung getragen habe. Tie Regierung wolle noch weiter gehen, als der Antrag unb nicht nur ben Ersatz der Visitatiouskosten, sonbern auch bcn Ersatz bes Gehaltsanteils durch die Gemeinden bei ber Kammer beantragen. Nach weiterer Tebatte, an der sich die Wgg. Kor eil, Ulrich und Reinhart beteiligen, wird der Antrag Bähr auf Streichung der beiden Beamten abgelehnt, bic Anträge Korell- Finger, sowie ein ähnlicher Antrag Dr. Weber an ben Finanzausschuß verwiesen und bann bic Position mit einer Ausgabe von 283802 M. angenommen. bei Kap. 14, Staatsmini ft erium sortgesahren. Abg. Dr. Osann bringt in ber allgemeinen Debatte zunächst die ungünstige Lage der Hofmusiker zur Sprache, die sich jüngst noch einmal mit einer Vorstellung um Gehaltsaufbesserung an die Zweite Kammer gewendet haben. Tie Stadtverwaltung Darmstadt habe die früheren diesbezüglichen Vorschläge abgelehnt: es sei aber dringend notwendig, daß den Wünschen ber Petenten entgegengekommen werde. Auch die schon oft angeftrebten billigen Volks- Kap. 18, Verfraltungsgerichtshof, Ausgabe 6890 Mark, Kap. 19, Haus- unb Staatsarchiv, Ausgabe 17 632 M., Kap. 20, Rhcinschiffahrt, 'Ausgabe 4410 M., Kap. 21; Sterbegnartalc unb Kap. 22, Porto-, Telcgraphengebühren usw., werben bebattelos genehmigt. Zur Beratung kommt mm die 8. Hauptabteilung Minli-tz fteriumi des Innern, Kap. 23—87. Abg. Dr. Osann bringt hierzu eine Reihe von Beschwerden! mehr allgemeiner Art vor. Bezüglich des Vereinsgesetzes erinnert Redner daran, daß man sich im vorigen Jahre in erregten De- 19. Jahrhundertfeier der Hermannsschlacht. Tas Jahr 1909 ist ein Jubeljahr in der deutschen Geschichte. Neunzehnhuiibert Jahre sind verflossen seit den Tagen, da im Teutoburger Walde Hermann den Varus schlug. Mit dieser großen Waffeutat hat nicht nur die eigentliche Geschichte unseres Volkes ihren Anfang genommen, sondern auf ihr beruht im Grunde auch unser ganzes Volkstum. Tenn nicht Germanen, sondern Romanen ivürdeu wir sein, luenii nickst damals dem Römertum ein Damm' mtgegeugesetzt wäre, den zu 1 rechen es nickst vermocht hat. Ein eigenartiges Geschick ist der Hermannsschlacht in der Geschichte des deutschen Volkstums beschieden gewesen: Während sic in bcn ersten Jahrhunderten ausschließlich ben Sa gen schätz miscrcs Volkes bereichert hat und ihr Held hineingewachsen ist in icnc Siechriedsgestalt, bic noch heute als die schönste Verkörperung öcs deutschen Heldentums gilt, ist sie später lange so gut wie vergessen gewesen. (£rft als die Deutschen an fingen, sich wieder auf ifjr Deutschtum zu besinnen, da trat auch jenes Ereignis wieder nächtig hervor in ber Geschichte, in der Dichtkunst und in der begeisterten Teilnahme der ganzen Natton. Ort unb Verlauf ker Schlackst wurden erforscht: Klopstock, Kleist, Grabbe und andere chufen ihre Helbenlicbei' unb Tranten; und als mit unb nach i>en Freiheitskriegen das Gefühl ber Zusammengehörigkeit und >ie Sehnsucht nach Einheit immer stärker erwachte, ba erstand in Emst unb Bandel ber Gedanke, auf der weithin sichtbaren iuppe der Grotenburg ein Denkmal Hermanns des Befreiers cks Mahn- unb Wahrzeichen für das deutsche Volk aufzurichten. Tic Vollendung wurde aber erst möglich, nachdem ber EmhsitS- jebanfe in ber Schöpfung des deutschen Reiches seinen glanzvo'klen lusdruck gefunden batte. So ist denn die Hermannsschlacht in Trnserer Eriimerung erst wieder recht lebendig geworben, seitdem wir wieder ein Volk geworden sind, unb freien 18 Jahrhunderts loräbergegangen sind, ohne daß man jener ersten Großtat der Deutschen festlich gedacht hat, so haben mir bei ber 1900. Wieder- l.'br um so mehr Veranlassung, sie zu feiern und ihren Ruhm teueres Vermächtnis den kommenden Geschlechtern zu überliefern. Eine allgemeine Erinnerungsfeier zur 1900 jährigen Wieder- k-hr der Tage ber Hermannsschlacht frirb, wie schon vor Monaten von bem Wandervogel, deutschen Bund für - Jugcndwande- örngen, auch von dein Teutoburgerivaldvercin geplant. ,D-ie Gießener Ortsgruppe wird die Meistschc Hevnhanns-, Bant f. banbel iu Ickdustne, Wiehert Bank s. Handes u. 3iibufine. Wieder!. ’TIL 1768.12 I li L.c Mette» sr ■i' i >?öihfic Lenipcratur am m. btt- Vbebviafie r». de» 37« do. 107 JO Berliner Bür*e. 10 Hin. Anfang-kur»'. Canada E. B, 149.4' - MM Tic f o 11 o l b e m o f t a 11 i d) c agS in di rt rotr- bchj üUu> dU Kit Emser Wasser ^fei I d'reieck- Seifer. t*JO 145.90 Dlarz 1909 17.10 146.00 IW JO 109.60 Best bewahrte gesunde und magendarmkranke Darnnudter Bank . Deutsche Bank Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz schwach 9*5.25 9d.3O 93 90 I lein 11>UO 182.00 183 70 110.80 191 40 88.40 94 70 172 M 129.0t .44.80 |3H«M I-A40 I98.0J t r n g ciii|Kbtd(l)t. bk :Hcgicrung tneuBÜdKn :Hrgitrunq darüber m b d b n fi c in c i n i d> a f 11? Vrrtr den könnte. Mit bestem Tank an alle Gebet wirb Die Zamutiunq Menntt fleid)loijen und ooi’lchenbi Betrage inu udnntme t Tlt 2774.97 an das vauvtfom!:cc ' V-".:- ■; 'N' 7*14.62 456 70 79*5 JO ine Vcr- kauftitcllen durch diese.« Plaki.-. a*W kcunthch. fabrlkant: Au^iut J 4cv bi, Dannatodl Nahrung für: sowie schwächliche. In Car t. tiiOlwe zufwkgebiieteni Kinder. 95,9 86.5- 95.90 86/>L ilxmbhiiig ui trenn, ob Revision des i? isen Telefonische Kursberichte Giessener Anxeiccrs, niitgeteilt von der Bank für Haudd 21 in Grund beS Aufrufes vorn tihoBb. KreiSanu Giesen bei dein Großd. flreiSaink ......Mk. , der Mitteldeutschen Kreditbank. ilmk Gieren 2 5J8 e*# Sie Marktpreise für Vieh und frucht und die Nieseiier Fleisch* und vrolyreise am 8 MLrz 1909. ___________ Harpener Bergwerk Lanrahflttc . Ix>mbnrdro E B. . N rdd. Lloyd . . Türken!«? . . • und Industrie, Glessen, Frankfurter Bor ivteteorologischc '^eovachtnngen bei- Station Wiefteii. SV,*/• Reichsanleihe. 37. do. 8‘/,7s Konsols . . 21 OU 98 25 94.90 94.80 145.90 87.20 05 JV 99.90 0 •J.Uäx j » 4.0 ' i 9. , ■= — 2,4 * C. Au» Privatklage di.'er Tta.i verurteil wegen Beleidigung ;u A» M. (üjlbiha llrt.il an mit brr Bedauptung. tat in ihrer b.utuuii ’ i den einliimmigcn Beschluß gefaßt, tttn trübeien Vorttdenden der lirfiifden ndtuuialüberakn V.inc >vartei. Rciä>->tag nnb t'ar.? huK ‘Algiarbncteit Tr £ |a n n . rel - iaucn <... .. ii rrdwn uni» ibn zu ersuch« n. des ' t d ■ • . • 5. :I -r naheiivi lilerolen hrffrschn Land.s o . ; - Urak 1 i 0 » hat einen A n - i ersuchen, a.s.a.o mit der 3*///. Hewen..... 3*4*L Oberbeesen . . . 4% Oe«terr. Goldrcnte . . 4*/»•/« Oeeterr. Silbenente. 4•/» Ungar. Goldrente . . 4°, Italien. R/'ntc . . 8•/, Portugiesen Serie l . 3Portagiesen w JII . 4*/,*/, ru«. Staatsanl. r»<>5 4‘/te/e Japan- Suat.iauleihc Vle Conr.Türken von 19ü3 Türkenloee . . . . 4’. (»riech. Monopol-Anl. . Vft Unsere Argentinier . 3°, Mexikaner . . . . 4‘1/le Chinesen . . . Aktien: Bochum Gues..... Buderus E. W. . . . . Tendenz: ruhig. Ten Hoffer einte Kameraden geplündert haben die Fenstcrpußer I 'S. aus Linz a. d I. und ?. M. aus Brachcdist Ocslerreich Beide waren in einem hiesigen Glasrernigungsinstrtut beschästigt und bewohnten em Btmmei. m welchem ein ausgetretener Arbeiter seine Ifftehcn zurückgelaisen hatte. Aach den Angaben des 'S. Hat den Von'chlag gemacht, den Koffer ;u öffnen, worauf sie mit einer 3ange das schloß abgerissen, bzw Otc Uinichnürung entfernt bitten. M bestreitet, sich daran beteiligt zu liaben: doch nntrbc ihm die ^htroirfung bei dem Verlauf der machen nachgewtesen Von dein unredlichen Erwerb der Sachen will er ebenfalls nichts gewußt Haben, viel mehr hätte iljin S. erklärt, die CSegenftändc seien sein Eigentum Irobban er sich verschwor, noch nie in seinem l'eben eine cti redliche Handlung getan iu haben, mußte er tugeben, daß in feinem Besin eine Anzahl Grammophonvlatten, die in einer Wirt schast abhanden gekommen waren, gefunden worden sind. Tiefe wollte er aber verstaubt in einer Crrfc seines Bmimers gerunöen haben, ^cftgvftclltfrmaücn sind sie aber kur; nach dem Abhanden kommen bet itm gefunden worden. ILs kam noch dazu, daß er beim Verkant der 2ad>en angab, er habe sie auf einer Herberge erstanden und daß er von den gestohlenen 8atben an sich trug. Tics genügte ;u der Annahme, daß er bei dem iduveren Tieb Ha bl mügerorrft uitd auch den Tiebilahl der Blatten begangen bat. S. wurde tu 5 Monaten Ckfangni# und M. zu 4 Monaten und 1 Wort"- Gefängnis verurteilt. Ersterem wurden 6 und letzterem 1 Lsoche Untersuchungshaft angcredmet. 3»ei erfolglose Berufitaken hatte die Ehefrau des 3thubmad)crfl M hier." 5tc batte sich nut einer tzausnachbann gezankt und ihr bet dieser Gelegenheit eine Bierflasche" ins ritfjidK geworfen, daß die Naic ^t- Hrtet s Bersidxrungswcfens Ta.,11 würden aud> iwn den städtischen Lconuen immer mehr Leistungen ftaatiiihcn El)arakkcrs verlangt. Bet einer Vergütung von 10 Prozent der Polizei kosten würden leider iwch immer nicht die Ruhegehälter der Beamten in Bc tracht äezogen. Es mache sich nberall das Bestreben geltend, mr OJcniiinbvn mit gröber 11 Ausgaben ;u belasten und bab< i würben auch die Ar men lasten immer aröfter. Von der Wert *iüvad)A|iciier erwartet Redlier keine größeren Einnahmen für die Stabte. (Seit wenn in den Wem mden die Besteueriing ttad> dem meinen .• rt ing führt 11 ri •*, könne die Wertzuwachsst 'n frischer Zug durch rbtnbrn Stänbr, es mache sich ein streben bÜbung und Wissen bemerkbar, das vom Ziaat nadi Möglichkeit nntrrftüyt werben sollte. Abg. T a in in Friedberg fuhrt au», k- gva m Cberheffcn c a» (Gerücht, daß Lberbüitrat Mangold, dem die Leitung des Wasserwerks Inheiden übertragen wurde, dafür eine sonder rntfd’zioiguiig von 21IKWI Mark ober noch mehr, neben seinem erhalt bezuhen solle. ES herr)da* darüber in ch-c BevolkeriiN'i eine heftige Err.^uug und er nage die Regierung, ob daö Ge rächt begründet )ci. Abg Dr. Page n st e chc r svridü den Wunsch a.v, daß das Ministerium schleunigst die Gemeindesteuerreform zur Borlag' bringen möge Turdi bas baldige Wegsallen des Cftoir» aus Lebensrnittel seien die stadtc gezwiingen, neue (Sinnabmegiicllen u suchen, sie konnten das aber nicht, da die (fkincinbefteucrrcpomi h könm . luftinfmi n, daß am der Wertzuwadissteuer < uh geringe fein werbt. Reich und 3taut belasten bauernb die Städte, auch mit Kosten staatlicher Funktionen, so für o>ewerbe , .'lauf mannsgerichts und demnächst für die Arbeitskammern, insbe tonberc aud> nut Polizeikhsteii. ^oier sei die Regelung zu lln gunsten der Städte viel eklatanter wie in 'Brennen Auch der ^inaiig zur Anstellung von Militäronwärtern werbe von den Ltädten fdjwer nnüfunben 3ie müßten diese rtäbte ohne Rück ficht auf deren Qualifikation übernehmen. Cs sollte für eine wziale. Besserstellung der Unteroffiziere gesorgt werden, man müsse hier an die Wurzel c.'S Uebeld gehen und den 3taub der Unter offi»iere beben, ihnen auch die Möglichkeit befiel er Vorbildung füt ihren spateren 3imIbtc 11 ft n ährend b»T Miittard.ei» n geben Tonn nürben sowohl die Militäratuvärter, wime auch 3taat und stoinmune den Vkirteil davon leiben, und ebenso auch doS Unicr- ofiizierkorps unb bannt die Armee. R ebn er konstatiert, daß viele tüchtige Beamte aus dem Kreise der Mililäranwärtcr hrimrrgegan gen sein ^brr Bnxtng bet Auitahme derselben lasse die weitere vebung des ZtandeS dringend notwendig erscheinen Iie von Tr. und die Abdämmung detz Andranges - । ici sehr beachtenswert. Tcm Subrang aber könne und solle nicht durch eine Erhöhung de» Schulgeldes abgeholsen werden. ES besäßen viele Ereile bei Volks in weing Steh, wenn sie meinen, daß nur der etwa- in brr Vßrlt gelte, der ftnbie -abc 3cbcr 'n cm gauyi B.aini, bet sein n Posten int Leben richtig au> fülle. (Beifall.) Abg. Dolf bankt der Regierung für >oi i5nlg.g,iuommen in Betreff der Regelung der ^vnnlagöurbeit in her Landwtrtschasi Tic Regierung habe diese Ztagc in bester Weise gelöst. Adg. Reinhart bringt zue 2madw. daß durchs Reichs - taffen geplant werde S» banste fid) hierbei auch in -elfen um eine iyrage von größter Wichtigkeit. Rach einer Reicksstatistik beständen tm gamen 7823 Betriebskrankenkafsen, v?n denen 6658 unter 500 Mitglieder hätten, .iso der Auslösung m'falien müßten In dessen müßten von den 100 bestehenden Mafien 90 aufgelöst werden Man trugt fiu>. warum gerade die Betriel-slrankenkafsen, die doch die Leisrung-fahigei-'n seien, aufgehoben werden fallen. CS könne die« doch nur geschclren, um b;e lcir»nn<36)dHvad)crcn Drtefranfrnhilien zu ft.irLn Bei der großen Bedeutung dieser trrage ersucht Redner btc Regierung, über ihre 2icllungiubuie dazu, nähere Auskunft zu geben. Minister des Innern B raun entgegnet auf die Anfrage bet Abg. Tamm, daß hinsichtlich einer ihttitbäbigung an Syerni Überbaurat Mangold in dem, zwischen her Provini und der Re gicning bestehenden Ertrag, mit keinem Wort nie Rede sei. La» Ministerium werde sich eine Bestimmung darüber vollstchtdig Vorbehalten. Abg. Etoplcr führt aus, daß einer unserer aroi.t?» Boden- idxitv noch der Üe' . >. bedürfe, nämlich daS Waner. Tiefer l Uhr abgebrochen. A ochste ^tfung nur gen früh 9 11 bi. tiilfsattion für Suörtalicn. sind außer den bereit» veiößentltchten Bcträe.eu noch emaegangenS Bon ^irL B. Mk. 5 —, 3d). 5.—, Leopold Mauer. cSießen. 10.—, R. R. io —, cammlimq der Rtaste 2-- brr Stab’ .' abcheuschule 9.2V, JVnxu Aua. Wist Wittve. tünuibrra, , R. R. SU.—, 3rau Roth- fel», Veuchelhetm, 2.-. Venajen .lohn, wießen, 1.—, d»ey. Iustirrot Tr. tÄiit'leifch und Schwester, «ließen. 40. —, Prokunst Becker, Gießen, 3.—. G. M. 10.— ; jiifammen '.'lk. 190.20. S*ei der Bank für fandet und Industrie. Riederlanung '4-eßen: Jobs. Jacobi XU-, T»x'iholi(xnde;t. Mk. - ^0, Beter .'.acobi^ Tom«, bolthaiivn, 1.—, Job. Clbncb, Toniholchause«. 2.— , Wun e Clbnd), Doru, ol^daustn, 2-, Ioh Muster IV„ Hörnt beim. —^0; zu- samuren Mk. 6.— . Im Ganzen nnb euigegaiigeu Aut Grund des Auiruis de: Gtoiü'. handel ckauuner bei der Mutelbeiitschen Riedttbank, Filiale Gießen Mk. hvar unb erst dann das Schriftstück in den Briefkasten geworfen. Der Angeklagte bestritt diese Auffassung unb wollte das Geld erst nod) der Zustellung des Zalstungsverbots durch den Pfandmeister an beit LogiSherrn selbst, bekommen haben, da letzterem bekannt gewesen sei, daß er laut Vertrag nicht bei dem Angeklagten, sondern bei dessen Brud«*r wohne, der eine größere Sortierung an den Angeklagten habe und dieser nur das Geld ctnndjmc, um esl »entern Bruder, der in Westfalen wohnt zu schicken Tie Angaben de» Logisherrn waren so unbestimmt, daß nicht festgestellt werden konnte, ob er in der Ze.it während der Angeklagte das Zahlungsverbot im Besitz hatte, bezahlt hat. Diese Feststellung war umsoweniger zu treffen, als daß er nach wie por an irn Angeklagten bezahlt und das Zahlungsverbot nicht respektiert, trotzdem ihm vorgehalten wurde, er müsse für den her Stabt geschuldeten Betrag haften. Ta nicht unzweifelhaft feststand, daß die Urkunde unterdrückt worden ist, um icmanbcn einen Nachteil zu verschaffen, erging syrei- sprechung. ® e b 0 r e n : Herrn Sl jl . geb. WaSinann, in Wetzlar, eine Tochter — Heim T* Schleunez und Frau in Friedberg, cm Sohn. — vertu Varl Benner und jyrau in Butzbach, eine Tochter. Verlobt: Art. (ilfe Torr in r. mcd. Jrii; (Slemin ui Büdingen. — tjrl. Magdalena Eperzel mit Venn Wilhelm Beck Her in Büdingen. ® eftorben: veir Schnhmack,erineister Wilhelm 2erkor m Marburg. — Frau Lonnn treMng, geb. Bon, m Marburg. — Herr Ferdinand Schul, Lokomotivluhtcr n. I , in ^annfluöt. - Frau trlisabethe Petry, geb. Ltaadcn, in Wetzlar. — Frau Alwine Leetzmann, ged. v. Hane, in Biaunschwetg. — Frau ‘l'latie M.ira. 'Blödel, geb. Ealteiiberqer, in Maibach. — Frau Zob. Hering L'ire. Luise, geb. Stein, in Wetzlar. — Herr .'.'lener Pleyer in s?nnbe|r — Fran Math. Maria Naumann, ueb Töngeö, tu Ble>ck)entach - Herr Cbcrlanbincfie Höchste Schlachtviehprei'e m Franklun a. M. Fleischpreife in Gießen Ochsen Kälber Schweine 50 Rq. Schlachtgetvicht 72—75 Mk. ', Kg.Schlachtgew. 90—95 Fg. 76—84 Plg. , 70—78 , Getreidepreise in Manuhei m Brotpreise in Gießen Wetzen lUU Kg. 24.Uü-24.25 Ml. Roggen 100 flg. 18.00- 00.00 1’ WeNibrot 2 ng. 62 t4h.. sdHParibrot : 9. 2» 741.6 3,7 4,8 HO S •# 1 Bed. Himmel 9. 9" 741,8 2,4 4,7 hö ' K Bed. riunwe' 10. 7’* 741,8 - 0,7 4,4 100 । XE 2 Rlarcx ^imme Es genügt für 3 Tassen “ Der eJcnafz in der Xücne, N^preiie jH m B8/3 B9/S Bl0/s All© Neuheiten in: 7 apefen a v ; setitx so ®ef fliehen *2lrbcti: B10/.? Steinmetzen, 1 D?erfinnitcr. Maschinisten und Heizer, 4 Bau- schlosser, 3nflnflatcurc, 4 'Zchubmadicr, 1 Kernmacher, 6 Pol Telephon 36. 1530 B1’/, fiA M' B Reibelina, Rechtskonsulent. 01479 Gegründet 1832 Neuen-Bäne 15 [1311] der Marmelade B’/s [ empfiehlt in grösster Auswahl zu billigsten Preisen 00 60 3 Handlungsgehilfen, 2 Weißbinder, J Kellner, 1 Bäcker, zwcr Maurer, 1 Enendreber. 1 Wagner, 1 Konditor, 1 Gärtner, vier Ladengeschäft: Schlossgasse 19. Versandgeschäft: Bahnhofstr. 71. ;s A Aed. Himr yeb. Klarer viir i*: M ZuschlagSsrist 3 Wochen. Bad-Nauheim, den 9. März 1909. ' yeobadjhmgen >n &icßen. Stadt. Tiefbauamt. Brauba ch. rcije 9)1. 2,46 C. ' b5 ; V. 1100 i XE )5 ■|0 ’o 40 30 90 ?0 20 20 00 -95 10, -00 . 15 lO -0 eine Messerspitze voll Pfeiffer & Diller’s allein echter Kaffee-Essenz als Zusatz zum Kaffee, um ihn kräftig, wohlschmeckend und von klarer, goldbrauner Farbe zu machen. Man erspart dadurch die Hälfte an Kaffee- höhnen Ueberall erhältlich in Original - Dosen und Paketen. der sich durch nichts verdrängen lässt und auch überall gern gesehen wird, ist das altbewährte Liebig’s Fleisch - Extract. Es ist das ideale, unersetzliche und unübertreffliche Hilfsmittel zur Verbesserung der Speisen. auf dem Rasen, eo bleicht die Wäsche im Kessel bei Gebrauch von Prima gemischte Himbeer - Marmelade 5 Pfd.-Eimer Mk. 1.40 IO Pfd.-Eimer Mk. 2.50 PrimaPflaumen-Marmelade IO Pfd.-Eimer Mk. 2.50 Gibt blendend weisse Wäsche, ohne Reiben und Bürsten, ohne jede Mühe und Arbeit! Absolut unschädlich, schont das Gewebe und bewirkt enorme Ersparnis an Zeit, Arbeit und Geld. ■ ■ Ueberall erhältlich. ■ — ALLEINIGE FABRIKANTEN: Henkel U Co., Düsseldorf. Lauerer u. Tapezierer, 6 Schreiner, 2 Auhrknechte, 1 Schneider, 1 Hausdiener, 5 Hausburschen, 3 landmtrtsch. Knechte. 9 Arbeiter, 1 Haushälterin, 7 Launauen, 2 Lausmädchen, 1 ottckfrau, zwei Waschfrauen. 1 Hausmädchen. Lebr11ngc: 1 Schlosser, t Eiiendreber. Großh. Baubehörde für die Neubauten in Bad-Nauheim. I o st. Gicßcu, 9. März 1901). Städtisches Elektrizitätswerk Gießen. L. Steinhäuser. a10/3 * 138 ' 14?-' 1# iiir den sich die Pächter selbst zu sorgen haben. Wiegen, den 3. März 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Kelle r. Sarg-Lager Metall-, Holz- und Verbrennungs-Särge. Ueb er nähme von Bestattungen nach hier und auswärts. Karl Zimmermann Schreinermeister Vergebung von Pflasterarbeiten. Die Pftasterarbeiten für die Neubefestigung der Bahnhofstraße zwischeil der Wieseckbrücke und dem Bahnhof sollen Dienstag den 23. März d. I., vormittags 1OV2 Uhr, Äfentlich vergeben iverdcn. Arbeitsbeschreibung und Bedingmigen liegen während der Jienstttunden bei uns zur Einsicht auf. Angebote auf Vordruck, der l-iselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt erschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns ein- ^reichen. — ZuschlagSsrist 3 Wochen. . Gießen, den 8. März 1909. B9/3 Stadt. Tiesbauamt. .Braubach. Die Holzversteigerungen VAM 3. und 8. d. Mts. sind genehmigt. Die Abiubrscheine können v»n Dienstag den 16. d. Mts. ab bet den Zahlstellen in Empfang genommen werden. Nebcrweisung und erster Abfuhrtag der 17. d. Mts. Gießen, den 9. März 1909. Heinrich Hochstätter, Tapetenhaus. zureichen. — ZuschlagSsrist 3 Wochen. Gießen, den 8. März 1909. Städt. Tiesbauamt. Braubach. Nachrichten. ibmeflev Mnig und Frau RäiO -ochicr. - Hem, M. cdjleiinc: biu — Äerrn Mail Acnncr na mjjnebberg 1U;t Herrn Dr. nti • etl Lina Lchnudl in Gtbote iheim. - Frl. (Sennib yurfc k i. ovii; (ileinin in LiidnM. - tu Äilhelni Aechllcr inÄnyi nacfjcnneifter Wilhelm Tenor 1 tat], geb. Bott, in Aarbino. - v'ührcr n. T., in DürmM - oben, in Wetzlar. - Fran 2Hn: mnjchweig. — Frau iHarie i'ir aibach. - Frau Foh. Heringkr Herr l’lenct Meyer in Hnn.- i, geb. Tönges, in ^!eid)enbffi- n 'Ändert in Frankenberg. Bergehunq von Pstasterarbeiten. Die Pflasterarbeitcn für die Neubesestigung der Liebigstraße zivischen Babnhos- und Z-ranksurter 2träne sollen Dienstag, den 23. März ds. ^rs., vormittags 11 Uhr, och'entlich vergeben iverden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Lienststunden bei uns zur Einsicht aus. Angebote auf 5riirf, der ioaselbit erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenaniiten Zeitpunkt Mrschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns cin- Äireichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 8. März 11)09. [B9/3 Städtisches Tiefbauamt. Branba ch, Vergebung von Pflasterarbeiten. Die Pflasterarbciien für die 9lenbefestigung der Frankfurter Straße zwischen West-Anlage und liebigstraße sollen Dienstag den 23. März d. Fs, vormittags 10 Uhr, äicntlid) vergeben werden. Habe mich hier als Rechtskonsulent niedergelassen. Das Bureau befindet sich Licherstr. 33 | | I s bis 9. Mar- 1 . 9.. , Bekanntmachung. Samstag den 13. März, nachmittags 2>;2 Uhr sollen bei dein Turmhaus am Brand 1. die Marktlaubcn und die Keller unter dem Turmbaus 2. der Wirtichaftsdctrieb aus dem Viclnuarktvlatz ür die Zeit uoni 1. Avril 1909 bis dahin 1910 öffentlich meistbietend verpachtet werden. Die Berpachlungsbedingittigen werden im Ber- leigerungSlermin bekannt gegeben,- es wird jedoch schon jetzt bemerkt, daß die Wirlsäiajtshallen ans dem Biehmarktplad abgebrochen «erden, io daß der Wiriichaftsbetrieb nur am Stand erfolgen kann, Unentgeltliche Arbeitstiermittelung. MWl' Mtitsiiüchnck Gieße«. Gartcnstraßc 2, Zimmer 2. t_5ü können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 2 Weißgerber, 1 Buchbinder, 1 Sattler u. Tapezierer, 1 Schmied, 1 jüngerer Hausburschc, 1 Köchin, 1 Vnnrfrnn, 1 Laufmädchen, 1 »inderfräuleiu, 1 Haushälterin. 3 Dlenstmädchen. Lehrlinge: 2 Buchbinder, 2 Schreiner, 1 Spengler und Installateur, 1 Bäcker, 1 Schlosser, 2 Glaser, 1 Schmied, 1 Lehrmädchen. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Maschinist und Monteur, l Friseur, 3 Schneider, 3 landwirisch. Unechte, 1 landw. Dienstmädchen, 1 Haushälterin, 6 Köchinnen, 9 Zimmermädchen, 1 Kasservlier, 1 Büffelfräulein, 4 Maftec- köchinnen, 1 Restauranvnskassiererin, 1 Buchhalterin, 1 9t eitern- rativnskellner, 1 Hausdiener, 3 Seroiersräulcin, 8 Kellner, 40—50 Haus- und .^üchenmädchen. Lehrlinge: 1 Bäcker, 2 Schlosser. Bekanntmachung Die Rechnung der Stadt Gienen für 1907 nebst Vcrwal- tuugsbericht, iowie die Rechnung des Stadtcrweitcrunsssonds, des städtischen Elektrizitätswerkes und des Gas- und Wasserwerkes für 1907 liegen in Gemäßheit des Artikels 87 der Städteordnung vom 10.—18. März 1909 auf der Bürgermeisteret — Zimmer Nr. 15 — zur Einsicht der Beteiligten oß'cn. Es wird dies mit dem Ansügcn zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß Bemerkungen zu denselben binnen gleicher Frist bei uns oorgevracht iverden können. „ , Gießen, 8. März 1909. , (B’/s Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen'. M e c u ni. Bekanntmachung. Nachstehende Straßen sollen im Jahre 1009 bcrgcstellt iverden: Alicestraße zwischen Babnhos- und Frankfurter Str., 'wrtenstraße bis Lndwigsvlatz, Kaiscrallee bis Moltkestraßc, tavlausgasse, Kirchcnvlait, Krcuzvlatz, Lindcnvlatz, Ludwig- । lraßc zwischen Goethestraßc und Ntcgelvfad, Marktstraßc, ' Narktvlav, Mäusbnrg, Neuen Baue, Ncnstadt, Neuenweg, 7ü Anlage von der Garten- bis Moitkcstr., Plorkstraßc, Schul- . iraße, Steiustraße von der Schtllcrstraßc bis zum Astcrweg, Ztevkanitraßc zwischen Garten- und Btsmarckstr,, Walltor- iilraße, West-Anlage zwischen Bahnhofstr. und Unterführung vci GcilsuS, bczw. Schauzenstraße, Wilbclmstraße, südwcstl. Bürgersteig aus ea. 125 ir. ab Frankfurter Str. Diejenigen "Anlieger, welche beabsichtigen, ihr Grundstück vit absehbarer Zeit an das Neu des städt. Elektrizitätswerks „mzuschlicßcn, werden ersucht, die Anmeldung innerhalb acht Tagen bei der unterzeichneten Verwaltung cinznrcicheu. ,, fahrig Holzversteiger»n>uu Eisenbanu • ■ Lombarö^r, , ArbcitSbeschreibung und Bedingungen liegen während Dieuststnnden bei uns auf Zimmer Nr. 1 zur Einsicht auf. Angebote auf vvrgefchriebenem Z-ormular, das daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen utd mit enttprcchender Aufschrift versehen an unS einzureichen. ZuschlagSsrist 3 Wochen. Gießen, den 8. März 1909. . y Anfang56' >. 10. rer?fferk • Z y:?FB;: 4U Türken105?' lieber!. RC » 45670 " -_r_ 79i;.8o n"**! und Broipreilc QiA 190*1. F n|c ArbeiLs-Vergebung. Die nachfolgenden Arbeiten deS inneren Ausbaues bei Erbauung des Badehauscs IX und X Süd sollen auf Grund deS Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 vergeben werden: I. Glaserarbeiten. Los IV: 135 qm Bleiverglasung mit verschiedenen Ornamentgläsern, 65 qm Kristall- verglasung u. a. m. Los V: 110 qm Bleiverglasung, 40 qm Kristallglasverglasung. 2. Anstreicherarbeiten. Los VI :|5870 qm Leimfarbe und Kalkfarbe, 175 qm Oelfarbe, 64 Türen, 270 qm Fenster u. a. m. Los VII: 6500 qm Leimfarbe und Kalkfarbe, 180 qm Oelfarbe, 64 Türen, 270 qm Fenster u. a. in. 3. Schlosserarbeiten. Los III: Beschlag von 78 Türen mit Nebenarbeiten. Los IV: Beschlag von 77 Türen mit Nebenarbeiten. Angebotsscheinc, Bedingungen, Zeichnungen und Muster liegen bei der unterzeichneten Behörde auf, erstere sind gegen Erstattung der Selbstkosten zu erheben (kein Versand nach auswärts). Die Angebote sind verschlossen, porto- und bestellgeld- frei mit deutlicher Aufschrift: (Submission Badehaus IX u. X Süd, Los: . . . .) bis spätestens zu dem Eröffnungstermin Dienstag den 23. März, vormittags 11 Uhr einzu- reichcn. Der Termin ist öffentlich. Später einlaufende, aber mit dem Poststempel deS 22. März versehene Angebote wer-- den als giltig betrachtet. Der Zuschlag kann nach Losen getrennt oder auch für mehrere Lose desselben Gewerkes zusammen erteilt werden. Brolpreije in ISiefcen kVeiiibvot 2 Jig. I-ckvaubrnl 2^-i> Voranzeige srr t-t Pfg 8^ Beachten Sie die Auslagen und die nächste Annonce. Oeutschnalion. Handlungsgehilien-Verband Maschinenbauer-Gesang-Verein 3 3 . t.(. „ t . Samstag den 13. März 1909 in der Turnhalle . an .r.. /"zt___ s•’ __ _ Ter Main Weser Gau hcs bcnfiifinatioMkit Haxdluiipspkhilftii-Pttdaiidtg *K k5 Freie Aussprache. Freie Auosvrarhc. v16/, ' - re- fr: li* Brrfd :« statt. Tagesordnung 1. Die Handlungsgcbilien u. die Frauenarbeit im kaufmännischen Berufe. «Redner Herr M. Borbolz au» vamburfl.l 2. Die Forderungen zur PcilstonSversicherung. «Redner Herr F. Tchellin auS Frankfurt a. M.) £iid* Mrl ^tin M selüst färben W rr. i den echten Z Brauns’^" beginnen Donnerstag den II. März und werden in Preiswürdigkeit etwas ganz aussergewöhnliches bieten. Wir laden hierzu sämtliche selbständigen und angestellten Kaufleute ergebcnst ein. Ortsgruppe Giessen int deutschnationalcn .Handlungoaehilfen-Berband. ih’cftnnration ,ur ÜiriiMroitf Bringe mein Vofol in empfehlende Erinnerung. — Rippchen mit Mr nut 40 Psg. - Haider Hab» 10 Big. ,Höll. MiK'i. 01.'M Olrohco Bcreiuszunmer frei Ci. Moos. Walltarttr. 30 3h (fribrt «Uft Vrib) Heute Mittwoch, de, 10. «en 1909: Grosse Elite - Vorstellung Pa. Nordsee Lchcllsische per Pfund 3t Pfg. ▼ ff. «abliau ohne Kops Y per Piuud im ganzen Fisch ä 4-12 Pfund 20 Pfg., im ▼ Au^schnut 23 Pfg. ♦ ?nWk,.W.tSPs., ßNikSknittt.Pili. M. ♦ ÜfhnniicN tll P|>, ^ritiMrn ?8 M. * ZdiollcR Li t'ii, ftifltr Lilklüßt 3 ettf. 30 Piß. ♦ ver Kiste Mk. 1.50 Pariirr Sbph'iW II Piß., PIninrMl ?8 M Wtckv Hol“ H. Ruhl Schlittschuhe Kinderschlitten Rodelschlitten F.leeporen ctc. empfiehlt Edgar Bomnann Z b'iienbiinblunn, Reattadt 11. r,i ;tr. U* '4°s iSn leb Verblasste Stoffe Morgen früh elntreflend la Bratschellfisch per Pfund 16 'Pfgig Nordsee-Schellfisch per Pfund 30 Pfg. la Kablian o. Kops im Ausschnitt per Pfund 22 Pfg. w X Rhein. Kaufhaus Bahnhofdr. Glennen Bahnhofttr. Komme Donnerstag nm 101590 t*nl)n= sowie Lccfischen auf den Markt. Frau Zimon, Walltorsrrnhe 43 Telewn 614. Das wunderbare 2pezialitäten Programm mnf, man griebea habe» außerdem die Nroür iittnetimlr Ringkampf- Zlonkuirenz fielt am Tonntag dem 14. März d. I. in Steins Garten seinen 12. Gautag ab. Anichliehend daran findet daselbst nachmittag- 3'/, Ubr der Hessen u. Hessen-Nassau FARBEN für Hiumeor.ucn. cmilllontnfach bewährt.— Zu haben ta Br3j:5il8ÜU8|U i l^ikeleo. go< M.n achte «ut nebenstehend ahcihildete Schbl' nmjrtct. Die Orientfrage ist nicht so wichtig wo kaufe ich für meinen Liebling einen hübschen Kinderwagen oder Metall - Bettstelle. Sie erhalten dieselben von einer wöchentlichen Zahlung von Mark I.— ab in Messens Bel - o. WarenversamM J. 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