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Ich wollte mit ihm nur einen leichten Flor der Erinnerung um den ganzen Siuhm und das herrliche Bild des heutigen Tages schlingerr. Sv geziemt cs auch dem Soldaten, und ihm ist die Tradition die Haupftactie. -x)u' kann nur von Herzen meinen Glückwunsch 'wiederholen zu der prachtvollen Leerschau, die ich Ijcnte über die Badener Landes i in Der habe aboalten dürfen. Tas Korps i ft ou t u n d ser tig . ent ivürdigcs Glied in der Reihe der Armeekorps des Deuhmen Heeres, die bereit stehen für die Ehre und Sicherheit des Baiei landes und für den Frieden desselben, wenn es notig nt, cut^ zutreten, Die ihre Wassenrüstung tragen, niemand zu .uebc und niemand zu Leide. Daß der Geist und die Gesinnung, tne iid) am heutigen Tage in den jungen Ariegern, wre in Den alten Mitstreitern unserer Väter gezeigt haben, in alle Ewigkeit Dem Korps und Dem Lande: erhalten bleibt, darauf leere ich mein Glas Seine tömglidie Hoheit der Großherzog und Ihre königliche Hohert Die Großherzogin und das 14. Armeekorps Hurra, Hurra, Hurra. Tie Ernennung de? Großherzogs von Baden zürn Eeneralfeldmarschall. Karlsruhe, 11. Sept. Ter K a i s e r richtete an den Großherzog von Baden folgendes .Handschreiben: „Ich benutze den heutigen Tag der Parade, an welchem ich die badischen Truppen in so vortrefflicher Verfassung gefunden habe, um Ew. Königlichen Hoheit einen erneuten Beweis meiner besonderen Wertschätzung und herzlichen Zuneigung zu geben, indem ich Ew. Königlichen Hoheit hiermit denRang ein cs G en e ralseldma r s ch al ls verleihe. Es ist mir. eine besondere Freude. Ew. Königliche Hoheit hiervon in Kenntnis zu setzen." Abends 9 Uhr führten sämtliche Musikkapellen und Spielleute des 14. Armeekorps den großen Zapfenstreich auf der Partwiese im Großherzoglichen Schioßganen aus Ter Großherzog mit Gemohlin und mit seinen allerhöchsten Gästen wohnten der Vorführung bet. Die Stadt ist glänzend । Karlsruhes sein zu wollen. ,, , _ , , ... . i Unter den Hochrufen der Bürgerschaft setzte sich dann | ter Einzug bis zum Residenzschloß fort, wo berjffaqer den : Vorbeimarsch der Fahnenkompaanie und der Standarten- Eskadron abnahm und wo eine Ehrenkornpagnie, zusammen- ' gesetzt aus sämtlichen Infanterietruppenterlen des 14^Armee- 3ori)6, die Honneurs erwies. Der Kaiser nahm Wohnung Kn großherzoglichen Residenzschloß. Um 1 Uhr fand für lämtliche hier weilenden fürstlichen Familien Fruhltuä^-- tafel beim Prinzenxund der Prinzessin Max von Baden ftett. Eine Rede des Großherzogs von Baden. Karlsruhe 11 Sept. Abends fand im Restdenz- -schloßbeim Großherzvg und der Großherzogin Galatafel statt Dabei hielt Der Großherzog..svlgende Rede I „Euere kaiserliche und königliche Maftsdat und die i>Naie tat der Kaiserin zugleich im Namen Der Großherzogin heutz hier at meinem Hause und in meinem Lande MftS ehrerbietigste und I loönnftc begrüßen zu Dürfen, ist mir eine ganz twonberc err.uD.. I Ist b"'1) in bedeutungsvoller Tag, an bem Euere MateNat. I Urin’pn hie Heerschau hielten über Da» 14. r m . I t o r p .. I Ser durch Die Schule der Armee hat gehen dürfeu, weist, was I «« forrher für ein Korps beDeutet, weitz. Daß alle bis 5um SS’i Z Möchte -s I diese Anerkennung auch in Den komm.nd-.n^^^rmanopertag in gleichem Maße zu eirmgLll N^iestat^i ^ulende vo alten Kriegern Durch Das Hoastte erfreut urö geehrt- I von ihnen trugen noch Ehienzclck.n, die fte ruhens v I 'Kaiser Wilhelm Des Großen mid meines toterenmt ©oft ru^iD . Vaters haben auf Dem Schlachtselde erwer^n dürfen wom tüt die Einheit und Wieder en- ichtung fr?» derselbe Geist Die heutige E^eraiion, die steht, beseelen, wie Di? braven alten ' schetnwerser ber feindlichen Partei in Tätigkeit. Tie Pferde von vier Eskadrons dieses Regiments wurden durch bas grelle Ltcht unruhig, rissen sich los unb stürmten über Die s ch l a f e n b e 11 S 0 l d a t e n weg. Einem Zugführer wurde der Brustkasten und die Rippen eingedruckt, 19 Soldaten wurden schwer verwundet. Mehr als drei Viertel der dürft- gegangenen Pferde erlitten Verletzungen. Um 7 Uhr morgens fehlten noch gegen 60 Pferde. Großmeseri tsch, 11 «Pt. xrx Wano Der un fall beim 6. Tragonerrcgimcnt wird, wie folgt, richtig gestellt: Heute nackt rissen ,ick aus inrbeimnuer Unaax gegen 100 Lftrde Des ’n Der Nähe Der Stadt biwakierenden 6. Dragonerregiments lo_> unb galovo erten davon Einige Mann von der Bedienungs- mannickast wurden vorletzt. Von Den ausgeiprengten PierDcn uurdon Die meinen wieder ctngesangcn. Aiiderslautcnde Geruch..' sinD unbcgrünDet. ___ Der Besuch öes" 3cppe!in III in $rantfurt. Gießen, 13. Sept. -Tie Meldung, daß das jüngste und größte, kürzlich in Berlin beiuvette Luftschiff des Grasen Zeppelin am Samstag nachmittag gegen 5 Uhr zu längerem Aufenthalt in Frankfurt eintreffen sollte, versetzte nicht nur die ^rank- furter in Aufregung, sondern löste auch bei vielen ?tus- wärtiqen Den Wunsch aus, das stolze Luftschiff und ferne Lenker bei der Ankunft sehen und begrüßen zu können, ^m Berufe des Vormittags kamen auf unserer Ervebition und Redaktion viele persönliche und telephonische Anfragen, ob 1 ul abgefahren sei und wie die letzten telegraphischen Meldungen lauteten. Tn wir nach den vorliegenden Aach- rrckften günstige Aussagen geben konnten, entschlossen |iai ■oiele -zur Fahrt. Ter Entschluß wird manchen Leuten am Samstag leichter als mitten in der Woche, da ]ie besser abkömmlich sind. Auch wir entschlossen uns dazu, teils aus berechtigter Wißbegierde, teils um den vielen 2ejern, Die nicht nach Frankfurt konnten, wenigstens nach dem Augenschein zu berichten. Ter Zug 2.17 Uhr g ng besetzt von Gießen ab und schon auf den nach,ren i-sta- qeüanen,! tionen wurwen etwaige Lücken reichlich ausgcsullt, so datz innigsten I in Naul)eim und Friedberg Wagen angehängt nxri en mußten, um die stürmende Menschenmasje iruszunebmen. Natürlich bedeutete das eine verspätete Ankunft in Frankfurt, und wir mußten mit ber Möglichkeit rechnen, bas; ■3. III vor uns auf bem Flugfelbe ankam. Aber rm Vorbei- fahren am Ausstelluiigsgelände sahen wir rrngs heriim Die :lachen Rätter vollgepfropft von Menschen. Also Z. 11 war noch nicht ba. Wir suchten uns bei Der Ankunft in Frankfurt schnell ein Zimmer zu sichern, jeboch vergeblich, alle Hotels in ber Nähe bes Bahnhofs waren besetzt. Tas muhten wir also vorläufig aufgeben und strebten nut bem Menschenstrom zur „Ila". Aber so sehr wir unsere Augen ansirengten, es war nichts vom Zeppelinschiff zu sehen, ieiu .Hauch. Von ben Umstehenben konnte auch mentanb Auskunft geben. Ein Leser ber „Franks. Ztg." beschivert sich in bieser mit Recht barüber, baß bie Ausstellungs- Leitung ihre vielen Tausende von Besuchern nicht auf geeignete Weise über bie Fahrtergebnisse unterrichtet. An Der Anschlagsäule ftanb nur: Ankunft bes Z. III frühestens ... An bem baneben befinblichen Tempelchen ber „Franks. Ztg mußte man versuchen, bas Fehlenbe zu erfahren. Ta war denn auch zu lesen, daß bas Luftschiff in ber Gegend von Mannheim burch einen Tefekt Verzögerung erlitten habe. Tie verschiebensten Gerüchte liefen um. Iebensalls hielten wir es für ratsam, uns durch ben Wohnungsnachweis erst ein Nachtquartier zu besorgen. Wir können jebem raten, der in biefer Zeit in Frankfurt übernachten will unb noch icinc Wohnung hat, gleich bei ber Ankunft auf bem Hau Pitz ahn Hof bem Bahnsteig 8 gegenüber in ber Wohirnngs- nachweisestelle für Unterkunft zu sorgen. Tie Menschenmenge war teilweise vom Fluggelande ' urückgewandert ober mit bem Ausstellungsbähnchen gefahren nach bem Juxplatz, Ausstellungsgebäude unb Korb- play. Hier mar auch Augenweibe genug. Ter kleine lent- bare Clouthballon würbe aus seiner Halle gezogen unb einige Male aus bem Korbplatz hin unb her geführt. Ein Anssneg wollte ihm an biqem Tage nicht gelingen, angeblich wegen schlechter Füllung. Wir tonnten uns aber am Sonntag von der eleganten Fahrt unb leichten Beweglichkeit bicies Keinen Luftkreuzers überzeugen. Ter nicht starre, etwa 50 Meter lange Ballon sieht wie eine Wurst aus, bereu vorderes Enbe abgerundet ist unb bereu hinteres Ende spitz ausläuft. Als einzige Verfteisung des Ballons Dienen seitlich zwei Reihen von Holzleisten. Unter dem l inkeren Teil befindet sich Das seitliche L-teuer Dcrtunl, während Das horizontale .Höhensteuer vorne angebracht in. Tie längliche Gondel ist am Ballon mit Trähten, also starr, befestigt. Tie hölzernen Propeller befinden sich seitlich über der Gondel. dorre man rin schwaches, eign: artige:- Vertusch, die Rufe rtn^flnrr pflatrHton sich burl, bet Mengc fort unb nach einiger ßcu schob sich |rüid> von der 2 ribiiir ein Heller wedelst reif hervor, der immer l rnqer »ob großer wurde Und das starke Saufen verkünde:' bet lange harrenden 'JXcnpt, das; der Helle JHtd tn der üuft endlich ba * ersehn:e 2d'tu fei dfan* rigcnarrtg rmrfle «1, nnr orese Helle '»ässe tr der Dunkelheit rufe, r und sicher dahers.ooobe I<■ Ballon flog über bte -alle LMkreWe einmal bir Tribüne, wobei nur fury seit bie konturcit schori sehen konnten senkte sich dann direkt vor oer ixdle. warf bte Geile aue und Innbete glatt Gegen 1U llhc war der Rvlofe tu feiner Behausung verschwundcn, um von der iTfhmotgcn Zahrt auszuruhrn Dir Berzögerimg ist, abgrleheu von dem mltdi starkcn l^genwind, durch einen ÄiL in einem Zulurder de5 b nieten 'Svolotv entrtanben Die,er mußte ganz ou4jeschal«ri werben, so daß von Mannheim an das ,1 ihr>• ug sich nur mit Halder wer i also auch diese 'iahrt nicht glatt wriaufm Ader sicherlich werden diese firmen Mängel bald behoben ES war nicht sicher, ob 3 HI am Sonntag fahren ipütbe Anzu nehmen war es ja kaum und diele 'Ännabme wurde auch gestern befh^tigt Lagegen dursten die Be suchet zur geringen EntsciAr?u|img an der yatle vorbei- defilreren »eie wanderten auch hin, aber mit oem Borde, marsch war es eine eigne Sache Jeder wollte recht lange und red>t viel von dem großen Wurm sehen Tti gab cs denn gewaltige Stauungen, so baß die Schutzleute anfutgen schinipsen Man sah übrigen» nur den h nieten Teil, ;i.nad)fi bte Schwan.zflosse und das ;ugeipiyte Ende, den gant verkürzt Sehr sauber uno gan% gefällig trotz ferner Große nntft do- Zahrzruq Unten am Aluminium gestangc wurde geatbcüet Tie Ausbesserungen werden ober wohl nicht langwierig fein, denn es hieß, das; er fr-ute .\toci Wahrten von je zwei Stunden machen wird. Äielleichk bekommen bie Gießener den 3 HI auf der Zahn nach Düsseldorf zu sehen \luf eine '.Infrage von Wetzlar aus soll mitgetedl sein, dos, der Crt voraussichtlich auf der Jrabrt berührt werde Auf jeden Zoll werden imr uns erkundigen und unsere Leser rechtzeitig benachrichtigen 3ur Bervollstandigung wollen wir Oie weiteren Meldungen von der Zahn noch ergänzen. Ueber die Zahn des 3- UI lassen mir folgende Meldungen folgen M a r l .'ruhe, II Sept Um 2 Uhr '.VS Win. suhr „3 III" in langsamer Zabrt in etwa |.y> Meter \>ohc über bie Stabt babm. am üendenzschlost vorbei, auf dessen Balkon brr Kaiser, die Maifcrin und die groftherzoglichen S?err schoflen hem Zluge ,usahen. Ungehcur • ^„ichenmengen begrüßten do» t'ufifdiiii mit jubelnden 3urufen 3 d) io c h i n ge n , 11. Sept „3- IU" ivnrde um 1 Uhr 10 Min von Hockenheim her g c f t d> t c t und wird nm l> Uhr in Schwelungen envartet Zn her Stadt läuten fämllidK Glocken und Bvllcrsduissr werden obgegeben. Hockenheim, 11. Sept., I l > nachm Soeben wurde auS bei., Luftfchiff eine Marte ausgeworfen an die Zla in Zrankfurt >iach welcher der hintere Motor defekt geworden ist. Tat Luftschiff fahrt jetzt den kürzeren Weg dem Hhcin entlang nach Mannheim und zwar ganz langsam, so das; es erst in etwa l>» Stunden m Mannheim ankvinmen dürfte. M r l f d), II. Sept. Cberii’pcnieur Türr hat über Letsch hu Ballontelegramm an die x«la herauogcivorfen. in dem rr mit teilt, daß „3- Ul" einen Motordefekt erlitten habe und mir schlecht vorwärts kommen könne. M a n ii h e i m , 11 Sept. ,.3- UI" ist nicht, wie es den •ÄnfdKin hatte, nad) Mannheim gefahren, sondern bei der Dorstadt Neckarau abgebogm und fdmvbt zurzeit zwischen Neckarau unh Zritdridisfeld, der Bergstraße zu- ftrebenh. Tie Fahrt ist sehr langsam Bürstadt, 11. Sept ,3 III" paffierte um 7 Ubr 15 Min. den Ort. Groß-Gerau, 11. Sept „3 III" schwebte um 8 Uhr 35 Min. über dem hiesigen Bahnhof. Zrankfurt o. M.. II Sept Ta * Luftschiff „3 UI" langte um Ubr 4<> Min. über dem Äusstellungsgelande der Zla an, beschrieb m sicherer Zahrt einen großen Ärci» und landete um 9 Uhr 56 Min Zrankfurt a M.. 12. Sept. Bon der internationalen Lustschiffalirio-Äiisstellniig wird nutgcteill: Am gestrigen Tage wurden f ü r 24 ODO Warf6intrittffartrn aus- neneben. Tie ;kihl der Befudur betrug enva 40OiM) Personen Ter i£ I o u l h f d> e Motvrba 11on unternahm beute nonnitiag um II Uhr einen erfolgreichen cinftünbigen Zlug über dem '.lusstellungsgelünde und landete dann sehr glatt. A B T a r m it a b t, 12. Sept. Nährend gestern abend auch hier mil gröfiter Spannung das Erscheinen des 3- UI erwartet .wurde, konnte man am Horizont längere 3cü meist ganz m der Nähe 20 Zreidallons beobachten, die fid) in der Nichtung nach »Mannheim, dem 3- UI. entgegen, tKh'egten vjitier dieser Zreiballons war genötigt, auf dem i^eldube br-' neuen Bahnhofs an brr ijällasnnefenstraße niederzugehen Als der Arbeiter Heinrich Schmidt aus Ar- beilgrn ^ril ergriffen hatte uno mit dem Ballon be- Ktwrtigt war. wurde er von dein aus strömenden itzas stark Klaubt und völlig ohnmächtig, fo baß er von der zu Hilfe gerufenen stettungmixiche in? nadtifche Krankenhaus ge- frtxifit werden mußte, wo er sich erst nach längerer Zeit wieder erholte. von brr nationaniberakn Partei heftens. R. B. T a r m ft a b 1, 12. Sept Ta Landcsau «schuß der iraiwnallibaa.cn Barta de4 Großherzogtum« Hessen ist vom Dnrfitzenbcn, Ncich«tagSabg. Dr. Osann, für Sonntag den 26. Sept., vorn,. 91/» Ubr. zu einer vertraulichen Per- famnihtng nach Darmstadt en berufen worben mit der Taget» Ordnung: nTte nationalliberole Paria un Rach und tn Oefien*. Der LanScSanSschutz wird sich ,n dieser Versamm- lung. zu der auSschlieslich die fotznng«mäßigen Vertreter zu- gelassen 'verden, hauptsächlich mit der Stellungnahme der beiden Neich«lag«abgeorbnetrn Zrhr. Heul zu Herrn«- heim und lÄiai Crtola bei Bcrntung und Beschlugsassung übet die Neichsnnanzrrsorm beschönigen. ------ reutfd*c> 2k*ich. Der 2ke:d)skaniler hotte d-r ..Aordd Al! ' vc wtac in Hvdeniino :' in den leftr; T-izen rr • t Ivrechunqcn mit de den tNrut^bfemtn u a mit den Stodt*- letreiärai ZVrnbuiq und Delbrück Im •. t» n«t bet Statt- Dalta ’oph Eliah-Lvtdringe n maf t»ebr l ium Be Iiu1> ii i^'deni naw an Anian, r tt.xtr • rft d-r Racdok.nUcr »ach Berti» »urud.elrbt.-r. von ko ci ub* et» 17. OS. Mts bec nach Mü'. a .ub a?u» aatrJl. Ufftfru^ra! B» r ! arv. eHernals Ubri - Aedokte^r der ,.MLnche»er AeneSe, Aochrubeev". ii «rhorbea. ___ ihn* AuS'chuwihnv« »es Baba »des ti- pmtBU*ri enb qtobberioal: d» destischer 15»ko»»ti»sährer »ich, »f man jv ichretvi vor eimee» lear» »•« paoaltBiiien beidtänur F-rbjnb»kam » c" Zraa allem 3t»be »ab Ti nwifUrc. Uv '^rssrae^ u, > idnatidxa':-n ?.n altm trägen mtnoc eine frciuae Ueverimn lninr^ä etiia: und der ScritOR? out bet ■ cn den Minister bezüglich brr b'i.T.-ttit des t.ck^»oerr^äbrer » r>S betreei tf* leMrerA bi< Sjr-'tx des ^.okcn»otinstlbtattrnr ». r.cmewllid) i» dienstlicher Fe.t*bun *, »mb gm-i an» den uderanS »abirathr» Seträte», deren .labil ‘«ft •'bm beite«, brnxn Tet Vadandsraq de» Betdandes ■ 1111 e r e t Reichs- Post and Teleatavdendeamten rrnttr de» derdondS- pnrftawb. i»r Cmcbte»« einer stra »k nk« »e sstr bte Ber bandSmnglieder uno deren Ineebörioe statistische »»d reckmertichr nntrrloflfB i» dSchaden Ti> neue Be>»ida»aSord«»»t ld)ei»t den Betband noch n'cht z» bnxwfc Staa dofN lUDenubihd). daß der noiN'enO'a^ AnSolerch und die IBeintie»»« oer größten Schoden, insbewndere d-t dienstltchen ^tdlena und ^«enübezuge der Lb-aaffist^men. ol-5balb und 4war lentere, ro^nn nicht anba». ootläuhq durch Stellen* bei». ZunktwnS» Zulagen Herdagefsthn werden " Austland. Kaiser Zran» Zoses ,ft von den Manöver» kommend Samstag abrnb wieder in Äten angelrofien )iach einer balbc nihdim Mitteilung über bte steuer- vläne des französischen ZinaniminifterS Ccherd soll bie ifrböbnnn der Tabaksteuer haiUHidcbh.-h die Luriissorten betreffen Tie v innahmm auS 6en gemobrudm Dada klar len sollen dadurch verdovoelt »»erden, daß das tifcirtdu der Tadakvakete vermindert wird, deren Präs aber unverändert bleibt Tas kir- trögnis der Erbschaftssteuer tml* der Minister dadurch erhöhen, daß Enkel ober Urenkel, welche direkt vem Großvater ooer Urgroßvater erben, ferner Seiienverwandte des fünften oder sechsten Grades, sowie bevorzugre l?rben eine erddhte Steuer «u zahlen baden Das McdrerlräqniS von 21 Millionen Zranks. welches der Zinanzminister aus der Alkoholsteuer mieten will, i'oN durch eine Steueretbobnng dtS zu 260 ZrankS per Hektoliter ermoqlichl werden. AuS Madrid wird gemeldet: Ta die Cnlfenbwng weiterer Streitkräfte nach Melilla iuh als nm- wendig enveiicn soll, soll nnc neue Division unter dem Befehl des (Generals Ampudia mobil gemacht' werden Aus Teheran wird gemeldet: Die ruffenfeinbliche Bewegung in Persien bat zu einem Zusammenstöße zwischen bewaffneten Tm'crn und russischen Truppen bei Ar debil geführt 3m 3nncm soll eine große Bewegung zu gunsten des ErfihahS herrschen. |ial6cmofratifd)er Parteitag. Leipzig, 12. Sept. Der diesjährige Sozialdanokraliiche Parteitag nahm am heutigen Sonntag im neuerbauten Aestfaalc des hiesigen „Bolks- haufes" in der 3citzer Srraße seinen Anfang Pünktlich 7 Ubr wurde der Parteitag mit dein Borlrag des izdorS ,^krönl b n Tag" eröi'inet. hierauf nahm flebaltrui V e p i n ä ID von der .leipziger Polkszeitung" das Wort zzzr Begrüluing Rrichsiagsadgeorbneter Singer hielt eine Anlpkatde, in bet er tf a sagte: ,^ld> fbnn 3bnrn die erfreuhdie MiNeilung machen, daß ioir unseren August Bebel in den nüch ken Tagen hier doch noch werden begnifmi können" toienber Beifall Singer bespricht dann die deuti'che Arbeiterbewigung vom Zähre Ibö'.f ab und schildert besonders, wie Liebknecht 186r> aus Berlm ausgewiesen lourde und nach Leimig fain, um hier nut Bebel gerne mam iu ar ateu. wie bade 1872 unter dem richterlichen Btuturteil zu leiden hotten, ime sie wegen Hochverrats zu langiöhrlger Zestunasstrafe oct urteilt, aber bereits damals es auSgeipzodien hätten, daß ihre Berurteilung Mir Stärkung der Parteibeivegung beitragen werde Ter Sieg m Stolberg Schneederg bet, so führte Singer u a noch aus. gezeigt, idt..' wir unNande sind zu leisten Zch darf sogen. w,r butten von unseren sächsischen (Henoiien keinen schöneren Willkomnieusgruh erhalten können, wie dielen Sieg, der für uiu ein glückliches Cmni für die Leilerentwicklung der Parte, bereutet. 3um Schluß erflärtr der tHebner den Parteitag für eröffnet. Aul Borschlag von Auer «München werden Singer und Levin ku Leipzig» zu Borsihenden mu gleichen Rechten gewählt. L s folgte an sommers 2tu> Stadt tttiö faiiö. Gießen, 13. September 1900. •• Staatsminister Dr. Ewald ist aul bau Urlaub zurückgekehrt. ' Eo angel. Pfarrbienstnachrichten. Gestorben sind: Cberpiancr i. P. Ernü Vogt von Lauter dach zu Gießen am 28. Juli; V'arrer t. P. Znedr. 6eü von Beienbeiin zu Tarmftabt am 22. August: Pfarrer i. V. Ludw. vofmann von Hoben-Sülzen zu Gießen am 24. August - Pfarrer L P. Ludw. Psnor zu Tarmfiabt am 2b. Auguit. — 3U- Siieber- beieRunq werben ausgeschrieben. bi< Bfarri'tellen zu Engelstadt. Biirg-Grü'eiirobe (bwerth. kreisen groK, Ansehen und dir diesigen Handwerker werbe, »hm cm ehrendes Gedenken benwbren. *• E i n D rache n 11 leger Modell Gieße», wurde am Samstag ptm dem Hiäbngen Karl Nobler ee dem Trieb in Tätigkeit gefetzt Der Zlieger. ber rrj» I >0x0»’ miftt ist aus festen frohftäben und Stoff setze tauber und qesdrrckt konstruiert und legte von der Häßr em einen teq pon 25 bi^ 1) Meter bet einer ■ h nag«, rechten Zluqbadn zurück Der Nnabc mar ganz stolz «. btne Leistung unb will den Zlieger noch verbefirra. — Die Schulen Haden heute den itotemcht werbe begonnen • • Naturwunder. Dan schreibt iintz: Die schön p. pflegte Obstbaumallee an der Wetzlarer Straße butter st.ein. Linden zeigt an einem Apfelbanm etn seltenes 9intunoeebr? bal wir bte letzt zu beobachten noch nicht tn der Lage watex. An einem Stamme, ber mit Landsberger Reinette reich bu hangen ifl. trägt em Aestehen VanMbetaer und außerdem noch 7 Stück vollkommen entwickelte Zrüchte der grauen Wr- nette. Daß hier eine Rachpfrop'unq Haltgefunben hat, < auSgefchlosien. da »ich an keiner Stelle des Aeftchentz Hw solche nachioeiien läßt. Tie ieltjame Erichemung kann wr mit Zreiiidbestäubunq ber Blüten durch InfeÄen erklärt .verden ober ist einer der Leser in der Lage, einen anderen Roch. wnS dafür zu erbringen. F. 8 Watzenborn-Steinberg. 12. Sept, r-ongr Woche wurde bei den WaüerleitungSarbeiten un M« M .Außniüllerg^ Johannes Vb« hpp XII. m Sternberg fcn irdenerTopf mit ivodleihaltenen großen Silbermünze» gefunden. Sie haben sämtlich bte Grüße von Talent mo 5-Mark»Stücken, ja einige 'tnd noch größer und dicker, tu Bänder sind geschnitten, nicht geprägt. Die Prägung ist -uest gut erhalten. Ta ist zunächst eine größere Anzahl spaniicher Münzen, alle geprägt unter dem berüchtigten Philipp 11. oeren Inschrift lautet: PHIL. S. II. D. (ei) G >r>u») Hisp (aniae) Rex Comw Fl. 1 ’iM. 11164 — IbVS»; p. deutich: .Philipp II. von ÄotleS Gnaden König von €pamat Dras von Zlandera*. Tann eine Anzahl osterrerchcktz» Mirnzen, sehr groß, von flatiern und Erzberzögen. aul dem Anfang deS 17. ^ahrbiindert«: I von Braunschweig mit Ni (lokin.) Umschrift: .Znednch Ulrich, j-erzog von Bra»»- schweig.* 1613.; 1 von Nürnberg unter Kaiser Zrtd i»»»tz 1624; 1 von Zrankfurt von 1635. Tal ist die |ängft« unter der Sammlung. Jedenfalls wurden die Münzen M- weder m 1635 oder bald nachher vergraben, denn um do« ßcit wütete die striegSfune in hiesiger Qkgenb in gtanenvalln 'Weise. Die« wirb be tätigt durch eine ,?lacheichf NS Pfarrers Job. Dcorg Weiß tn Watzenborn un hiesigen tt echt»- buch, brr berichtet, baß ,in d esem <1634) und den folgenden Jahren da« verdvebliche strtegSrvefen viel ItWM verursachet, da man sich oft eine lange Jerl hier uns dSH» bat verkriechen müssen, und eS oft feitiam hergegangen; ss«» der (Hinget »mb flununer und im nachfolgenden 1635. Ztch do« große Landfterben «bie Peiikf l am men, dann i« tiMX) Menschen ihr Leden laßen müssen.* If« liegt eine - Anlage eines Baso11 wertes angekausl. Ta« ’fialrre; eignet sich vorzüglich zu Pflastersteinen: man begrüßt '«* industrielle Unternehmen b etört« mit Freuden. Tie werden auf Station Hirzenhain zmn Versand verladen. L Zrtedbrrg, 12. Sept Sam Mag abend gtstM II Uhr vrad) in der Bierbrauerei ndecket « Brand au* las Zeuer entstand tu einem Nrller. • neidjem zalstreiche Lelfäsfer lagen. Gs konnte auf fetee tu nehme» fr1 i anbei« nch uw die Gelcg« •: start und Am C tt auv < fienbadx zwei tBrüder, die einen fehr idstechsM Luf genießen unb m dec letzten 3nt mit Cb’t brndeUE Zn ber Lacht auf den h September verübten fit in Sochfew Laufrr ;w.» Laubanfcklte Bor einigen Tagen unientaW ter 22)« ■•t ^8afdhnenld)lof|fr L S» cmhS von b»rr emE a'.biv » . :ng. webet er anige Pilze fammrt'.e. btt < sich \u yauK -bereiten tiefe und dann orrwbttt b«D tarauf stellte fuh Schwindel und Erbreche» cm. der |MR ’*Xann ivnrde in bas strankrndau» gebrach« unb ist dMl «stern g e ft or b r r Tiefer traurige ZaU. der rui -enfchen leben gefordert, .c Erzählungen und Schwänke lassen and) den Humor in der Schule zu seinem Rechte kommen. Tie klar und veruändig ge- sd.iiebeneu, der Fassungstrast dieses Alters cntsprcdicud ausge- wählten Au'sätze aus dein Reiche der Natur sichern aud) diesem Abschnitt guten Erfolg im Unterricht: ihr Inhalt wird gewiß zur Erweiterung und Vertiefung des Anschauung-s' und Gedanken kreiscs der Jugend ein gut Teil beitragen. Auch hier wie in Nr. IV haben sich die Herren Herausgeber mit Originalartikeln beteiligt: es sind in ihrer Art Musteraussätze, die ich mit großem Jntcrisse gelesen habe. In dem 2. Teil, der der Poesie gewidmet ist, zeigt |'id) überall die glüdlidjc Hand des Herausgebers bei der Auswahl der Gc^ichtc. Neben vielen alten Gedichten und Liedern, deren Wert unvergänglid) ist, jinben iid) auch eine größere Aitzahl unserer neueren unb neuesten Lyriker, Sturz nm , der 3. Land des Hessischeit Lesebuchs kann als ein in jeder Beziehung mustergültiger bezeichnet ivcrben. Einband und Illustrationen, die einen bedeutenden Fortschritt int Berg leid) zu den beiden früheren Bänden verzeichnen, verdienen alle Anerkennung und werden hos'entlich allgemeinen Beifall finden. Mit diesen durchweg anerlenuendeii Worten, die ich dem 3. Bande des Hessisd-cn Lese- tu.hs widmen zu können in der glücklichen Lage bin, verbuche ich den Wunsch, daß es sich zu seinen alten Freimden viele neue lsinzuerwerben möge. V R. Gl. dichten Nebels. Karlsruhe, 13. Sept. Der Versteigerung. Ticnstag den 11. Scvtcmucr, nachmittags 2 Ubt . «ersteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: l°°iy D' 1 fyabrrao; _ ,, 3 2Pferde, 1 Rollwagen, 1 Buiett. 1 Schreibtisch, l Plüschsosa,zwel Zsinder-Svortmagen, 2Jaoncr, 35 Lorbeerbäume u. anb. Radien. Versteigerung zu 1 finbet bc limmt statt. Born, Gerichtsvollzieher in Gießen. OrigniaL-Vvahtttieldnttgen. Die Kaisermanöver. Mergentheim, 13. Sept. Für das kaiserliche Haupt- quartier ist das Kurhaus Carls bad gewählt. An den Kaisermanöoern nehmen außer dem Kaiser von hier aus Prinz Oskar von Preußen, Erzherzog Franz Ferdinand und Fürst zu Fürstenberg teil; von Stuttgart aiti der König von Württemberg, Fürst zu Wied; von Boxberg in Baden aus der Grobherzog von Baden; von Würzburg au8 Prinz Friedrich Leopold von Preußen, die Großhcrzöpc von Hessen und Mecklenburg-Schwerin, Erzherzog Franz Salvator, die Prinzen Ludwig, Georg und Alfons von Bayern, Herzog Johann Albrecht, Regent von Braunschweig, Fürst zu Hohenzollern, Fürst zu Thnrn und Taris und Fürst zu Hohenlohe-Langenburg; letzterer von schloß Weilers- Die schönsten Kleider “S ich Teint, für eine mangelnde zarte Haut, daher scheue man die • leine Ausgabe von 50 Pfennig nicht unb kaufe lief) die vorzügliche Mnrrbolinfcise. UebcraÜ erhältlich. b"/« 1) der Genuß von Pilzen werden kann, die tui- Jinovge Personen gesammelt haben. ;, Marburg, 12. Sept. In den Stadtsälcn wird jOm 1. bis 3. Oktober die erste hessische I u n g g'e f 1 ü g e l - Id, n u abgehalten. Tie Anmeldungen gehen sehr zahl- icich ein. Ä. Cron berg, 12. Sept. Ter Kronprinz von El riech en land und sein Bruder, Prinz Andreas, sind »eilte vormittag hier eingetroffcn. Tic Kronprinzessin, die chrcm Gemahl mit ihrem ältesten Sohne Georg und dem Prinzen Christoph von Griechenland, bis München entgegen Gefahren war, lehrte mit hierher zurück. — Ter Kronprinz t>irb mit seiner Familie einen längeren Aufenthalt auf Schloß Friedrichs Hof nelstncn. Sein Bruder Georg, -er heute früh hier eingetroffcn war, reift heute abend »ach Kopenhagen weiter.' ** kleine Mitteilungen a n s Hessen unb den »achbarstaaten. ipciiiv. Prediger IV. zu W ernges wurde Ain Bürgermeister dieser Gemeinde gewählt, als solcher be- hatiflt und in den Ticnst eingewiejeu - Bei O b e r • TI ö r l e n ouvöc von einem Jäger a u 5 Bad - Ranhei m, der sich auf ler Schnepsenjagd beiaub, ein 12jährtgeS Mädchen an- «eschosseu. Tie Verletzungen des Ssindes sind nicht schwer. iMItro.Suiiikrinncii hebeu. Xuinabmc u. beite Verpfleg. l«77« ou ersr. in d. Geschästsst. d. G. A. Kleine Tageochronik. Ter Münchener St u ii ft m a l c r H e n r y Albrecht hat auf dem Starnberger See Selbstmord verübt. Er setzte sich, nachdem er sich einen mit Steinen gefüllten Rucksack umgeschnürt batte, auf den Bootsrand und gab dann einen Schuß auf sich ab. Tas Boot (enterte und Albrecht versank im Wasser. Tie Leiche ist noch nicht geborgen. Ter französische Marincmiuister hat die Hafen-und Geschwader- fommanbanten telegiaphisch verständigt, daß im Falle dcS Ausbruches der Ebolera unter «in Marmeperjonal das jüngst von dem Basteurfchen Institut entdeckte A n t i ch o 1 e r a s e r u m verwandt iverden soll. Ein Mitglied dieses Instituts werbe sich gegebenenfalls an Oit-nnd Stelle begeben, um das neue Serum auzuwenden. AnL Kleine Scheidegg (Kanton Bern) wird vom 11. Sept, berichtet: Einem gewaltigen Schn c e st u r m , der gestern und heute m den Höhen des Gebirges gewütet hat, sind mehrere Menschenleben zum Spier gefallen. Bei einer Tour auf die Jungfrau stürzte der 22,ährige Student Erich Herrmann, Sohn des Professors Herrmann von der Universität Mai bürg, mit dem Führer Jakob Knecht aus Gsteigwiler, Vater mehrerer Kinder, ab. Beide wurden heute mittag von einer Rettung: koloime als Leichen aufgefunben. Eine andere Führerkolonne sueß beim "Abstieg von der Jungfrau aus zwei Touristen, von denen einer bereits erfroren, während sich der andere in bedenklichem Zustande befand. Tie Warnen der beiden tonnten noch nicht ermittelt werden. Märkte. je. Frankfurt a. 9)1., 13, Sept. (Orig.-Telegr. des „Gieß. Anz/) Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktvreise. Weizen Mk. 21.25—21.50, Russsischer Alk. 21.50—00.00, La riata KansaS Mk. 23.50—24.50, Bloggen (hiesiger), neuer Ml 16.50—16.75 Gerste (Wetterauer) Alk. 17.00—17.50, Jrauken- selber Alk. 17.00—17.75, Hafer 16.00—16.50, Mais Alk. 15.50—00.00. Weizenmehl 0 Alk. 30.50— 31.00, 2. Qualität Mk. 29.00 bis Alk. 29.50, 3. Qualität Mk. 28.00—28.50, Roggen,uehl s> Ast'. 24.75—25.00,1.Qualität Alk. 21.75—22.00, Weizenkleie Alk. 10.25 bis Alk. 00.00, Weizenschale Ast. 00.00—00.00, Roggenkleie Alk. 10.50 bi-.- Alk. 11.00, Ataiskeune Ast. 10.50—11. 0, Franken, Pfälzer, Ried Alk. 00.00—00.00. Biertreber 12.50—13.00. Silles ver 100.Kg.ab hier. (c. F- r a n t f u r t a. Al., 13. Sept, (iletcgr. tDriq. - Bericht des ^Gies;. Anz.".) Amtliche 9lotierungen der heutigen Viehmark t- preise. IZnm Verkaufe standen: 544 Schsen, 43 aus Oesterreich, 49 Bullen, 0 ans Oesterreich, 1164 Kühe,(Fersen, Stiere und Rinder, 470 Kälber, 263 Schafe und Hammel, 1805 Schweine, 3 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 0 Cchaflamm — Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 80—83 Alk., 2. Qualität 74—76 Mk., 3. Qualität 63—66 Alk.: Bullen: f Qual. 66—68, 2. Qual. 62—64; Rübe 1. Qualität 73—75 Ast., 2*. Qual. 63-63 Alk., 3. Qual. 48-50 Alk., 4. Qual. 00-00 Alk., 5. Qual. 00—00 Alk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlacht- gc>v.: Kälber 1. Qual. 66-92 Psg., Lebeudgeiv. 50—54 Psg., 2.Qual.76-86Pfg.,Lebendgew.-16-50Pig.,Schlachtgew.70—73Pfg., Lebeudgeiv. 40-44 P'g.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 78 bis 80 Pfg., 2. Qual. 64—66 Psg. Schweine: 1. Qual. 77—78 Ps., Lebendgewicht 60,0—61,0 Pf., 2. Qual. 76—00 Pf., Lebendgewicht 59,0—00,0 Psg., 3. Qual. 70—75 Pfg., Lebendgeivicht 00-00 Pfg. Geschäft bei Hon,viel, gedrückt, Uebcrftanb unbedeutend, bei Klein- uieb gut, lleberftanb unbedeutend. Bom Eichsfeld, 12. Scpt. die Rechtfuchenden -Querulanten sind, die unnötigerweise Prozeße anstrengen. Kürzlich mußte ein Pater gegen seinen ungeratenen Sohn Klag? erheben, weil der Sohn die väterlichen Anordnungen mißachtete, und die tindlicbe Pflicht außer Acht ließ. Ter Kreisrichter ließ dem ungehorsamen Sohn die Hände schlagen, bis Haut und Fleisch von den Knochen ivarcn, dann bestrafte er den Pater mit 1(>O Tau Kasch, weil er Lust zum Prozessieren habe. Wenn sich die streitenden Parteien nicht einigen tonnen, diktiert Der streit- richtcr kurzer Hand nach seinem Gutdünken die Entscheidung, die ohne Widerrede hingenommcn werden muß. ' T i e T r i n ku n s i 11 c b ei m A b s ch l u ß v o n H a n b e l s geschäften. Tcr Verband reisender Kausleutc Tciitschlands bat eine Broschüre herausgcgeben, in ivelcher cr iid) gegen oic Trmkunsitte beim Abschluß von Oleschästen wendet, eine Unsitte, die überall im Teutschen Rcid)e, besonders aber in Lstdeutschland, herrscht. Ter Verband zeigt in der Schrift, wie durd) den Trintzwang der gesamte .Kailfmapusstand und damit das bciitid/t Volk als solches aus das empfindlichste geschädigt werden. Tie Reisenden iverden in ihren besten Jahren, ein Opfer ihres Berufes, dahingerasft. Aber auch die Firmen, für ivelche die „Sausgesdmite" gemacht werden, siild im Nachteil, denn sie ueriiereu vorzeitig ihre besten Vertreter. Turd) Eimvirknng auf die reisenden Mauffrute, auf ihre Firmen, auf die Kundschaft soll der Unsitte begegnet iverden. Es soll aber aud) auf die Hoteliers ein Einfluß dal,in ausgeübt werden, daß der lästige Trinkzivang bei der Tadle d'hote wegfällt. Man lann dem Verband reisender Kaufleute Teutscplands lür diese Agitation sicherlid) nur dankbar sein. * „Warum weinst du denn. Kleiner?" — „Weil ich nicht in die Schule gehen will." — „Warum denn nicht?" — „Weil meine Schwester dem Lehrer gestern einen titorb gegeben bat." * J? obern. Hausfrau: „Also das neue Mädchen lear hier . . . wird sie den Dienst an treten?" — Dienstmädchen: „Ich glaube wohl gnädige Frau ... ich habe Sie sehr gut enrpsohlen." cr9t 12. Gtpt, Weiten im öoftil Hl- m Eleinbttjl grotien Silbe rmünjl Troße von Talen, J > größer unb dicker. 1 )i- Die Prägung ist J obere Anzahl ipamidl beiiichliglen Philipps . II. D. (ei) G. (ryl >63, (1564 — 1596i; 1 laden König von Sporj ic Anzahl öslerreichijl tb Erzherzogen, aus )on Braunschweig mit t| ich, Herzog von ^'1 g unter Kaiser Ferd^I i. Das ist die jünc’l wurden die Alünztn «I vergraben, bennuint.l l?t Gegend in gram^I ch eine .Nachricht' A ibom im hiesigen Ach»! in (1634) unb den mH Kriegswesen viel Un:--I nge Zeil hier unb &' ellsani hcrgegangkisi U\ lachsvlgenden 163ö. 5-1 ifll) lonimcn, dann I üsien.' Es liegt eint .: der den Schah ucrgiiid Vermögen), hat N A och seine Kinder oder Ichn davon gelidbi; -A n. Zeiten vor ;Cht. Unser wA tc'i Aeises Gießen, Ih ; 50jährige Die«« ner unseres Ortes, I0H ur-qiatjmc einiger M »t -J >0 ist eine größere Men bcrSehor t j ) Andors, lonne die H Endete ^Nd cfij., - 'r,nf 1 L^annt ueiier -n:,I Iciftrt dient qeZ(nt4tfr ter= h°» It'1» öTrc Schriftsteller Courtcline I sieht mit der frausi'f:sd)cn Polizei auf et nein sehr gespannten Fuße. | Ar hat sid) durch icinc Satiren, durch die auf indirekte Weise I uiclc liebel stände ansgcdcckt würden, recht mißliebig^ bei ihr ge- I mad)t. Alle paar Wod)en erhält Eourtclin? einige Strafmandate I «regen Heiner Uebeitrctiuigcn, die mau sonst übersieht und uu- I ^ahndet läßt. Entweder hat das. Ticnstmaddicn dcs Richters : iurbotinertoeiji’ beim offenen Fenster Teppiche gereinigt, oder I, !ru. Ma um war dies geschehen, so näherte sich der Ehes und I äderte den sonderbcnrcn Gentleman auf, iid) darüber anszuioen n. I ob er denn and) über die nötigen Barmittel verfüge. Ter also I Angesprochene tat sehr beleidigt und zog aus feiner abgerigcnen I Brieftasche einen blanken Tauscnbfranksschein. Das Resultat war ■ bos gewünschte. Man servierte ihm zwar nicht, allein jveniflc MMinuten später erschien ein Polizist und forderte bc.i Berbäch- 1 liqcn auf, ihm ans bie nächste Polizeistation zu folgen. Man »glaubte natürlick) irgenb einen (imbrcd)et ober Dieb gefaßt 51: ■ leiben, war aber pcin(id) enttäuscht, als Coiirtrlrne sid) legitimieren I onule. Er wurde unter vielen Entschuldigungeii entlassen. Run I suchte er ein anderes nicht minder vornehmes Lokal auf. 2as I Ergebilis war auch hier das gleiche, nur mit dem Unterschiede, ■ üKß ein anderer Polizist erschien, denn das Restaurant lag tu I eiteni anderen Stadtteil. Wieder mntzle man oen dichter, nach- ■ Mm er sich ausgewiesen, entlassen. Jlaurtelute aber war mv I aniübtid). Tic Nacht Ijat ja genug Stunden und so pilgerte er ■ Mii Restaurant zn Restaurant überall in der gletdjen Wesie bc- ■ h.anbelt Verhaftung folgt auf Verhaftung. Schon lind alle m I 'Betragt kommtnden Stadtteile absolviert, da beginnt er jetne ■ Hmbe von neuem, besucht die vornehmen Vars und es ist uw ■ vmiieidlich, das; cr in derselben Nacht zu denselben Poltzetstattoneu I Mi und dreimal geführt wird. Tie Polizei ist außer nm, B er.pört der Vertreter des Präsidenten wirb telephonisch L'eimd) W nchtiat'nnd setzt sid) mit Evurtelitte in Verbindung unb bittet um, In woge bod) seiiun bösen Streid) enbltd) beenotgen. Hurte tnes lüntmort lautet, daß cr ja au ben Verhaftungen gänzlich ichuldlos Ijci, er des ine znsälligerweiie lein kleines Gelb unb nicmaiib lonni |H Kn verbieten, fick) zu amüsieren in weldier Tracht er wolle, ^r ! Lichter aber wirb von ber Polizei Nicht mehr bfLifhgt. • Chinesische Gerichtsbarkeit. Was bei der chinesischen Gerichtsbarkeit, trotz aller Neuerungen Deute B noch vorlommt, darüber berichtet uns bic chtnestschc Zeitung ■ „Il'tnau Jipau" vom 23. Juli b. Js.: Ein Kreisrichtcr nn I ircAirfe Tsching tschousu, so wirb gesagt, halt bei jeber IscrichtSvcrDan'blung eine lederne Peitsche in der Hand Senn ber Yamcnbüttel, der nut der | hängten Prügelstrafe beauftragt ist, die Sockichage au ■ teilt, setzt sich ber Kreisrichter baitcbcn, unb pai t au I biü auch scdcr Schlag orbentlid) trifft, eobalb bei Voll I s'icckuna der Strafe der Stockmcistcr nicht alle .graft an W ttenbct,0 nimmt^bcr Preisrichter seine Leberpcitschc und I ^chtigt den Vollstreckungsbeamten, damit bmer ,rch besser ■ ani’treiiqe. Qfl nimmt der Meisridfter selbst den Stock |u die Hand, und ?.üchtigt den.Vcrurteiltcn ^rvilsachen ■ herben beide Parteien bestraft, mögen s'« Recht oder Um ■ recht haben. Wer Recht hat, wirb, mir Geld^ bestraft wer «Unrecht hat mit Schlägen, weil, wie der sirei.-richtn 1 Der Gesang-Unterricht hat wieder begonnen. Beginn der Chorftnnden Anfang Qktober. 15026 Anmeldungen W ilhelmstrasse 1 p. Jda Stammler, ÜDnzerlsängerin. traten über die Ufer und verursachten große Ueberschwcm- mungen. Ter angerichtete Schaben ist bcbcutcnb. Das noch aus bem Felde befindliche Getreide ist total verdorben. Durd) Blitzschlag wurden mehrere Brände verursacht. In dem Dorfe Silberhausen schlug ber Blitz in die Mühle dcs Besitzers Karl Engelhardt ein unb äscherte die Mühle mit den Nebengebäuden ein. Mehrere Stück Vieh und große Fruchtvorrätc verbrannten. Tas Burggut Scharfcnstein bei Kallmerode wurde ebenfalls durch Blitzschlag cingeäschert, Tas .Hochwasser richtete aud) an den Brücken unb in ben Straßen großen Schaden an. Hemmelmark, 13. Sept. Unter dem Vorsitz des Prinzen Heinrich von Preußen konstituierte sich am 12. September der Arbeitsausschuß der deutschen arktischen Luftschiis-Expedition, die unter dem Protektorate des deutschen Kaisers steht. Tem Ausschuß gehören außer bem Vorsitzenben, Gras Zeppelin, an: Professor Tr. Hergesell, Geheimrat Lewalb unb Geh. Kommerzienrat Frieblänber-Fulb. In eingehonber Beratung würbe ber Organisationsplan bes Unternehmens in seinen Grunblagen gestellt unb zu biesem Zweck soll ein Ehrenporstanb unb ein Beirat geschossen werben, ber aus ben maßgcbenben wissenschaftlichen, finanziellen unb inbustricllen Streifen zu bilben ist. Zweck ber Luftfchiffexpcbition ist bie wissenschaftliche Erforschung bes unbekannten arktischen Polarmeeres burd) lenkbare Lustschisse unb bie Entwicklung unb Aussührung wissenschaftlicher Arbeiten. IMM liefert tih Firmet*. Eindreck billig die Brühi’sche L'iiv.- Buch- und Stein- drucÄcrei, Gießen. Peter Pfeiffer, Bäckermeister 4 Zimmer im Alter von 42 Jahren. Die tiehrauemden Hinterbliebenen: 3 Zimmer L d. 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