^Eeugaffe lf Angebote unter Llen lettener Anzeigeu. -1UÜ. iun9e,cr H <6»r|i L Angebote unter l den Lietzener Anzeiger tr W lLatteuanwejcu, läi n-z. verpacht. LelterowegL »k. 15—18000.— oi' nette Hnpothe! gclucht. Scbtiitl Angebote unter1 tt den Eichener Anzeiger r 28000 Mark 1 tt 1. Lteüc auf prima i on Lelbnnebec gesucht Schrift!. Angebote unter n den Eichener Anzeige!! ItetaÄ *• N MOthWt?! ^eüunj. ötqu Louis fteift m>Ll ^tiirb ÜrauVrittkMtuitz -! Äalltorfttatze-r In! Striefen ioroic S11 on otriimpien empfehle ingelegentltcbft. r iw»#* s s*- oirekW\htnl^^; qvjttvotil ?7b ubr: °bend 2^ . J.l.wen»! ” 1, Illg« W** , frankfurter '-Ä,wr we!S* " "L-5 ?tr»t*'^ r'^K f* z/k sd» D.W 2c. benlf; ■2op beul’- Vogelsberg-Wal*^ 5 ipÄ«** o 0 n n 10 s ■ Strickgarne |b |c Hobe stets vorrätig y Pretse billigt- 1 mesüne EiW Rooustraite 3-i. N verloren W-Ä' nt LÄm. Le^rsmg-' K®S«ttW<;W Nr. 109 Zweites Blatt 159. Jahrgang Dienstag 11. Mai 1909 Giehener Anzeiger Erscheint tSglich mit Ausnahme des Sonntags. Gr«eraI'Anzeiger für Gberheffen Die „Siebener Zamillenblatter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kteisblatl für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Rotationsdruck und Verlag der vrühl^chea UntversnätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion: 112. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen. ■■■! ■■■ II HIMMMWJgmyirw.»_.»^iuwyiiCT«g»w..'iJiTixF Zatturenwertsteuer aus Tabaisabrikate. Tie Subkommission für das Tabaksteuergesetz hat beschlossen, der eyinanoEomnuftion eine Fakturcnwertsteuer auf Tabak und Tabak- fabrikate zur Annahme vorzuschlagen. Gegen diesen Vorschlag der Subkonnnisfion, bei Einführung von ausländischem Rohtabak eine Zuschlagsteuer von 30 Proz. zu dem bisherigen Zoll, nach dem Werte des Tabaks berechnet, zu erhebeir, wendet sich jc^t ein Fachmann, der Abg. v. Elm, mit sehr gewichtigen Gründen. Um die Wirkung des 30prozcntigen Wertzuschlages festzustellen, fort d. Elm die Kalkulationen von 66 verschiedenen Zigarrensorten geprüft. Das Endresultat zeigt folgende Mehrbelastung: 5-Psennig-Zigarre von 2,20 Mk. bis 3,05 Mk. pro Mille 6 „ „ 1,85 „ „ 3,65 „ „ 7 „ 2,65 „ „ 5,40 „ „ 8 „ „ 2,90 „ „ 4,80 „ „ „ 10 „ „ „ 3,30 „ „ 6,70 „ „ Wer von der Kalkulation des Preises für' eine Mille Zigarren keine Ahnung hat, wird diese Feststellung, ja meint v. Elm, einfach für unglaublich erklären. Er erinnert aber daran, daß bei der Tabakarbeitergenossenschaft im Durchschnitt von acht Jahren von dem Fakturenwert der Zigarren 40 Proz. auf Lohn, 15 Proz. aus Tabakzoll, 10 Proz. aus allgemeine Unfoften' entfielen. Wenn dieses Verhältnis auch nicht in allen Zigarrenfabriken dasselbe sei, so gebe es doch ein annäherndes Bild für die bei einer Preisberechnung von Zigarren zu berücksichtigenden Tatsachen. Für das Rohmaterial verbleiben also nach obiger Feststellung nur 35 Proz. des Fakturenwertes der Zigarren. Diese 35 Proz. entfallen aber nicht allein auf Rohtabak, dazu gehören auch die Ausgaben für Zigarrenkisten, für Etiketten, Papier, Streifen, Band zum Bündeln der Zigarren. Je nach den hierbei »ermanbten Qualitäten, je nach der Verpackungsart seien diese Ausgaben aber sehr verschieden. Ebenso differieren die Arbeitslöhne je nach der Art der Packung, ob V10 lose, gebündelt, Vto* ober Vio-Pockung. Bei einer und derselben Sorte Zigarren haben wir zum Beispiel folgende Unterschiede fest- gestellt: an Sortier-, Bekleber- und Fertigmacherlohn für Zedern- kisten, Streifen, Papier, Etiketten wurden verausgabt pro Mille bei Vio loser Packung 6,56 Mk., bei Vro-Packung 10,64 Mk., bei to-Packung 19,74 Mk. Mit dem Wertzoll werde, wie v. Elm nachzuweisen, sucht, der zahlungsfähige Ranck)er nur sehr minimal belastet. Bei dem Wertzoll brauchten nur einige der in Bettaclft kommenden Ausgaben bei einer besseren Verpackungsart hcrab- gemindert zu werden, um die Mehrbelastung für den Raucher feinerer Sorten vollständig auszuschalten. Das werde todsicher geschehen. Die Qualität der Zigarre leide doch nicht darunter, ob Itatt Vio-* ober Vso-Packung ' ig-Packung, ob statt Seidenband Shop- Seide oder Bastband, ob statt eines teuren, geschmackvollen, künstlerischen Etiketts ein gewöhnlickjes, billigeres genommen werde; der bemittelte Raucher könne seine gewohnte Qualitätszigarre weiter dampfen, ohne den Wertzoll zu bezahlen, sofern er nur seine Ansprüche an die Verpackungsart ctlvas herabmiltdcre. Bei dem un- bemittetien Raucher sei dies fast ganz ausgeschlossen, weil bet seinen Sorten schon seht keine besonders hohen Ausgaben für die Verpackung gemacht würden. Bei einigen Sorten lasse sich auch hier natürlich noch sparen, und so würde die Wirkung des Wertzolles für die Hilfsindusttien der Zigarrenindustrie, für die Kisten-, Etiketten--, Papier- und Zigarrenbandfabrikation eine sehr schlimme werden. Rach den sorgfältigen Feststellungen des Vereins der tzilfs- industrien des Tabakgewerbes sind in diesen 13—14 000 Arbeiter und Artgestellte allein für btc Tabakindustrie beschäftigt, diese wurden unter den Wirkungen des Wertzolles schwer zu leiden habert. Dasselbe trifft selbstverständlich wiederum zu für die Tabak- arbetter; bei der in der Zigarrenindustrie obwaltenden Konkurrenz würden die Fabrikanten bestrebt sein, genau wie nach 1879, die Mehrkosten dem Ston) mnentcn mehr und mehr wieder abzunehmen und dieselben den Arbeitern und voraussichtlich auch den Händlern aufzubürden. Pfälzer unb Uckermärker würben in Zukunft, wie v. Elm meint, den Hauptbestandteil der billigen Sorten werden; erfahrungsgemäß das wirkungsvollste Mittel, um den Rauchern die Zigarren ab- und die Pfeife anzugewöhnen. Die Pfälzer Tabakbauer würden einige Jahre Müller-Fulda als lijren »eiligen verehren, bann würbe auch für sie der unausbleibliche Kladderadatsch kommen, genau wie nach 1879; die christlichen Tabakarbcitcr aber in Rheinland unb Westfalen unb auch «m^asHsans® im Heimatland von Müller-Fulda, in Hessen, würden auf sein Haupt wahrlich keinen Segen herabfleheit für seinen unheilvollen Wertzollvorfchlag, der für viele sicher Not unb Eleitb, für die meisten Tabakarbeiter aber eine Herabdrücküng ihrer Lebenshaltung bewirkert werde. Der Tabakwertzoll wird, so meint Elm, eine ungeheuerliche Defraudation bewirken unb zwar eine Defraudation, die nach dem deutschen Strafgesetz nicht einmal geafjubet werden kann. An der Grenze bei der Einfuhr den Weg des Tabaks zu bestimmen, sei einfach verrückt; jeder Fachmann amüsiere sich über die naiven Leute, die das für möglich hielten: nach den ausländischen Fakturen die Wertsteuer erheben, sei ebensowenig angängig. Wenn der Großfabrikant in Amsterdam oder Rotterdam eine Partie Tabak zu einem Durchschnittspreis kaufe und nach diesem bei der Einfuhr für die feinsten Sortierungen der Partie den Wertzoll bezahle, so handle er vollständig nach dem Buchstaben des Gesetzes. Wer hindere ihn aber, die minbertoertigen Sortierungen in Holland später wieder zu veräußern? Das könne ihm doch kein Gesetz der Welt verbieten — das Geschäft aber sei gemacht, der Wertzoll für die Fancy-Sortierungen sei gespart. Der Möglichkeiten, im Ausland dem deutschen Fiskus ein Schnippchen zu schlagen, feien so viele, daß der Handel mit Sumatra- und Javatabak in Hamburg, Bremen und Mannheim bald auf ein' Minimum beschränkt werden würde; den Tabakwertzoll einführen, bedeute buchstäblich, die Geschäfte des Auslandes besorgen. Wenn die Regierung den Tabakwertzoll akzeptieren sollte, bann sicher nur unter der Voraussetzung, daß er in wenig fahren wegen seiner Undurchführbarkeit der Banderolensteuer Platz machen würde. Stellungnahme des TabakvereinS zur TaVak- steuerfrage. Der Deutsche Tabakverein hat die Gelegenheit, welche ihm die Tabaksteuer-Subkommisfion des Reichstags durch itjre Vertagung bis zum 5. Mai gegeben hat, zu einer Stellungnahme seiner Mitgliederversammlung zur Tabaksteuerfrage benutzt. Die auf den 4. d. Mts. in das Architektenhaus zu Berlin einberufette Versammlung war von gut 700 Mitgliedern aus allen Gegenden Deutschlands besucht, und alle Zweige des Tabakgewerbes waren in ihr gut vertreten. Die einstimmig angenommene Erklärung, welche als eine eindrucksvolle Kundgebung des gesamten deutschen Tabakgewerbes anerkannt rverden muß, hat folgertden Wortlaut: „Die außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Tabakvereins vom 4. Mai 1909 int Architektenhaus zu Berlin verleiht erneut der Ueberzeugung Ausdruck, daß jede Mehrbelastung des Tabaks entsprechend sckpoere wirtschaftlich und sozialpolitisch schÖdlick-e Folgen mit sich bringen muß. Sie beschließt in vollem Einverständnis mit allen dem Deutschen Tabakverein angegliederten Fachverbänden des Jiohtabakhanbels, der Rauch-, Kau- unb Schnupftabakfabrikation unb den Bezirksvereinigungen der Zigarrenindustrie zu erklären: Ein gedeihlicher Fortbestand des deutsä)en Tabakgerverbes ist nur möglich, wenn das jetzige System der Besteuerung des deutscheit Tabaks und der Verzollung des ausländischen Tabaks lediglich nach dem Gewicht unter schonender Berücksichtigung der gesamten Rauch-, Kau- und Schnupftabakfabrikation beibehalten wird. Dabei müßte sich jedoch, falls der Reichstag bei der erforderlichen Wiederherstellung einer gesunden Finanzgebarung des Neick)s entgegen den ernsten Bedenken des Deutschen Tabakvereins auf eine Heranziehung des Tabaks nicht verzichten will, die Höh.' der Mehrbelastung in angemessenem Verhältnis zum Gesamtumsatz des Er- werbzlveiges halten, damit nicht durch einen allzugroßen Verbrauchsrückgang bauernde Schaben unb Verschiebungen eintreten, bereit Folgen für Arbeiter unb Angestellte, Händler unb Fabrikanten bleibende Nachteile in sich schließen würden." Die politische Wirksamkeit Krirdrich v. Holsteins. Der „Südwcstdeutschen Korrespondenz" wird von einem alten Diplomaten geschrieben: Mit dem Geheintrat Friedrich v. Holstein ist vor einigen Tagen einer der toenig auserlesenen Menschen aus dem Leben geschieden, die vom Schicksal berufen sind, am Webstuhl der Zeit mitzuwirten. Es wird sogar nicht zu viel behauptet, wenn man sagt, daß es gerade die geheimsten und wichtigsten Fäden waren, die durch Herrn v. Holsteins Hände verwoben wurden. .......................■■■ ■m.umiCT lieber die Persönlichkeit dieses Mannes herrschen zwar im Augenblick noch die divergierendsten Meinungen. Die einen behaupten, er sei der erste Intrigant geweseii, ein großer Neider und Hasser, der von glühendem Ehrgeiz erfüllt und durch Nichtbefriedigung feiner Hoffnungen verbittert, alle Mächtiaen und Erfolgreichen aus dem Hinterhalte bekämpfte und zu Fall zu bringen versuchte. Tie andern wieder wollen bestimmt wissen, Holstein habe die äußere Politik des Deutschen Reiches seit des großen Bismarcks Rückeritt fast uneingeschränkt geleitet. Eines aber steht fest, daß sein Anteil an des Reiches gegenwärtiger Größe und Macht trotz seiner zweifelsohne begangenen diplomatischen Mißgriffe, kein geringer genannt werden muß. Diese Ungewißheit üoer den wahren Eharakter Holsteins erklärt sich nun zum großen Teil daraus, daß er, ein verbissener Junggeselle, ungemein scheu und mißtrauisch war. Wenn er in einer befreundeten Familie zu Besuch weilte und es wurde ein Journalist angemeldet, so verschwand er sofort durch eine Nebentur. Es ist bedauernswert, daß sein Charakterbild durch einen schweren Verdacht getrübt wird. Als Holstein Botschaftsrat in Paris war, unterhielt er eine politische Korrespondenz mit Berlin, in der er sich über seinen damaligen Vorgesetzten, den Botschafter v. Arnim sehr abfällig äußerte. In der im Jahre 1876 erschienenen Schrift: „Pro nihilo" behauptet Graf v. Arnim, daß Holstein ihn wiederholt als den einzig geeigneten Nachfolger des Fürsten Bismarck bezeichnet habe, trotzdem aber sei von ihm hinter seinem Rücken gegen ihn intrigiert worden. Bismarck selbst hat Holstein für den Arnim- Skandal verantwortlich gemacht, obgleich Holstein in dem Arnim-Prozeß unter Cid aus sagte: „Für mich macht es einen sehr wesentlichen Unterschied, ob der Reichskanzler unfreiwillig oder durch ein Naturereignis gezwungen vom Schauplatz ab tritt oder ob er durch eine politische Aktion beseitigt wurde. Nach meinen Gesinnungen waren meine Sympathien im zweiten Falle gänzlich für den Fürsten Bismarck." Die ganze Haltung Holsteins dem Grafen v. Arnim gegenüber wird vielleicht klarer, wenn man sich erinnert, daß Arnim die Erledigung der ihm geworbenen diplomatischen Aufträge verzögerte, um in der Zwischenzeit günstige Geschäfte an der Pariser Börse abzuwickeln. Es ift mehr als wahrscheinlich, daß Holstein, der darum wußte, es für feine Pflicht hielt, einen solchen Mann mit allen erdenklichen Mitteln zu bekämpfen. Tie Familie Bismarcks hat es Herrn v. Holstein niemals verzeihen föniten, daß er beim Rücktritte des großen Kanzlers nicht ebenfalls fein Amt niedergelegt hat. Holstein aber war uüt Leib und Seele feiner Arbeit ergeben und vermochte sich nicht so ohne weiteres von ihr zu trennen. Sicher ift, wie schon erwähnt, daß er beim Ausscheiden BismarccS aus dem Amte die Leitung der politischen Geschäfte fast vollständig in die Hände bekam. Capmvi fühlte sich, wie er wiederholt zu verstehen gab, im Amt wie ein Kind in dunkler Stube. Hohenlohe war ein müder Mann, als er zur Regierung kam und Fürst Bülow hat selbst vor einigen Jahren Herrn v. Holstein als seinen Lehrer bezeichnet. Seine Aufzeichnungen, die er während der letzten Jahre gemacht hat, toerbeu uns einmal Aufklärung über manche Verhältnisse verschaffen. Ohne Zweifel war er aber von glühendem Haß gegen Rußland erfüllt. Seine Feinde sagen, daß er seinerzell vom Zaren eine zu geringe Qrdensauszeichnung erhalten habe unb daß er deshalb alles mögliche tat, um das Bündnis zwischen Deutschland und Rußland zu verhindern. Auch nad) dem Sturze Telcasses soll Holstein es gewesen fein, der die Brüskierung Frankreichs dura) Deutschland veranlaßte und die Annahme des unglückseligen Konferenzplanes erzwang. Ohne nun ein abschließendes Urteil über die Mllwirkung dieses Mannes an den der neuesten Geschichte angehörenden Ereignissen abzugeben, muß aber eines als sicher hingeslellt werden: Holstein war — Von der deutschen Südpolar- Expedition. Vom Gauß-Wert (Deutsche Südpolar-Expedition 1901—1904, herausgegcben von Erich v. Drygalski) liegt nunmehr der zweite von ben die zoologischen Ergebnisse enthaltenden Bänden cor, Band X des Gesamtwertes. Es umfaßt die Arbeiten von 13 Forschern, die verschiedene von der Expedition erbeutete Tiergruppen behandeln. Die ersten sieben beziehen sich fast ailsschlleß- I rrh rtiir flOi'i'-ri’ßfiprp i'.i' niir, 'n f ■. ,-iGor nur ninttow Züchtiger feine Bewohner, 1 c. fahler bic Kunst, um so keuscher das.lich auf Meeresti'ere, die ano. ?ii aber auf Jnsetten/Lpinneu- ^eben. Nur i|t uns so, als ob auch die Höhlenbewohner schon j tiere irnb Milben, die in Kaplaud und auf einigen von bei Meines Feuilleton. — Das Phyletischc Museum. Ernst Haeckel richtet an bie Förberer des Phyletischen Museums folgendes Dankschreiben: „Nachdem der Bau des Phyletischen Museums vollendet unb Der Universität Jena bereits bei deren 350jährigem Jubiläum, am 30. Juli 1908, als Geschenk übergeben worden ist, fühle ich mich verpflichtet, allen den Freunden der Naturwissenschaft, welche freiwillige Beiträge für dieses erste „Museum für Entwickclungslehre" gestiftet haben, nochmals meinen herzlichsten Dank abzustatten. Insbesondere gilt derselbe denjenigen lwchherzigen Gönnern, welche zufolge des Ende Januar aus Berlin ~ kleine Chronik aus Kunst und Wissenschaft. ~er Demps erfahrt, daß der K ö n i g d e r V e t q 1 e r die hervor- ragendpen Lilder feiner «Sammlung an einen Pariser Kunsihänd- (D.Cr.*•a 11 ft fyibs. — Die Universität Löwen ernannte aus Knlatz tl,rcr tj jährigen Hans Baumeister, und Willy L 0 e h r vom Hofrheatcr in Dar nt stadt. Der Spielplan umfaßt: Der Tod bes Empedokles. (Hölderlin.) Oedipus. (Sophokles.) Torquato Tasso, Iphigenie auf Tauris. (Goethe.) Medea, Sappho, Des Meeres unb ber Liebe Wellen. (Grillparzer.) Die Braut von Messina. (Schiller.) Nordische Heerfahrt. (Ibsen.) — D ie ^Illustrierte Zeitung" erscheint in ihrer letzten Nummer im Festkleid. Anlaß bazu ist die Feier des 7 5- 1 ä h r i g e n Bestehens, die der Verlag dieser berühmten Zeitschrift I. I. Weber in Leipzig am 8. Mai begehen konnte. Was dieser Verlag seit seiner Begründung im Jahre 1834 bis auf den heutigen Tag leistete, kann kaum besser und anschaulicher geschildert werden, als es in ber Festnummer ber „Illustrierten Zeitung" geschieht. Der erste Artikel aus ber Feber von Prof. Tr. Theo Sommerlab gibt einen Ueberblick über bie Entwicklung des Verlagshauses 3. I. Weber, in bem er hauptsächlich bas Wirken bes Vcrlagsbegrünbers Johami Jakob Weber (1803—1880) und seiner Nachfolger in der Geschäftsleitung schildert. Dr. Max- Osborn lieferte einen Artikel: „Welt unb Leben seit zwei Menschenaltern im Büberspiegel der „Illustrierten Zeitung". Ein Beitrag zur Geschichte der Reprvbuktionskunst im Buchdruck." Daran reiht sich eine Plauderei von Otto Sonne: „Wie entsteht der aktuelle Teil der „Illustrierten Zeitung"?" Als letzter der größeren Aufsätze erscheint ber Beittag von Dr. Robert Wuttke: „Die Entwilllung ber Handelssvrmen und der Reklame an der Hand ber „Illustrierten Zeitung"." Haben auch alle Artikel, bie sämtlich in vorbilblichcr Weise illustriert sind, denselben Ausgangspunkt, nämlich die Leistungen und Gab-cn der „Illustrierten Zeitung" und ihres Verlags, so erheben sie sich doch alle zur Bedeutmig allgemeinen kulturgeschichllichen Wertes. DaS ist ein 9tuljm für ben Verlag Weber. In ber l»)eistesgeschichte Deutschlands wie in der Geschick-te des deutschen Geschäftslebens spielt er einst wie heute eine hervorragende Rolle. Handel. cn Ochsen lo Mark und dem HaaM des 1M 6020 Ohlemop erwiesen. Ebenso müsse wegen der '^corobuni ' '• UN? ■ lf.Vf.tt,- t ■ NI W-- Berliner Börne, Kind und schreibt d" Anzefahr hier oorgenonnnen reine ans lasset werben ilfc* iuN 1314» Sui l bei 3d)ivcuic UK.70 05.60 93.4V 146.00 cx).7ü KV.Ö0 6010 90.40 Hl® IA» 1«£ itN 1*» und das Tie 7v—30 70-94 11 Mei. Anfaogikar* Harpe uer Bergwerk . Lanrabtvtc . , h-tnberdea E B. . . Nordd. Ll- jd • • • Tirkenkea . . • • u .HU 66.40 '5.70 «6Ji(» 94.60 .Öl» 1OÄ IdM» 2VU» Canada K B. ... L>arm*udter Bank . , Deotscbe Bank Dortmuoder-b’nion C. . Dresdner Bank . . • Tendenz: behauptet. Elcktru. Lahmcyer . . . Elektnx. Schuck«! . . . Elchweiler Bergwerk . . «•tlaenkircben Bergwerk Hamburg- Aeerik PakeU. Harpener Bergwerk. . . LaurnhOttc . . . . . Nordd Lloyd..... Ober*clilea Ewrn-Jndnslria Berliner Handel».'«. . . DannsUdter Bank . . « Deutsche Bank . . . . Deutsch-AnaL Bank . . Dukuuto • Kummandit . . • Kredits! tun . . . Baltiioore- und Uhie- Eisen hab u . . . . Gotthard bahn..... Lombard. Ewubahu. . . Oastarr. Stei'shabn . . . Pnnca • Henn • Luenbahe . . 179.25 . 182.60 . 213.40 . «2.20 . 152.70 ♦* Tao Blüh e n will nicht e n den Berg Tal, Gärten und Felder erfreuen nun seit Wochen Tic 2)iarktprciic iüv Vieh und Äruchi und die O'aci;eiter Fleisch, und Broipreiie nm 10. 'J)lnt 1909. Höchste 6d)lud)tihcf)pxcuc tn Franliurl n. 3)1. gefrPTt werde". Ter AnNagevcrtretc. t.oniragtc wegen des BobrerS Freisprechung, bagegm sei der Diebstahl zum Nachteil des den io müsse wegen der Bedrohung Ber beantragte wegen des Diebstahls 3 Tcute urtnlung erfolgen, er und wegen bei Bedrohung 2 . age Gefängnis Ter Vknduoboi kam aber nur zu einer BeruNritung wegen Liebstahls in einem meister Laub und den 'Jlrbeitcr Best mit Totschlägen bedroht haben. Ter Angeklagte ist geniiubig, dem Ohlemotz, in dessen Melier er mit einem Lnrusanschlui; zu tun l-atre, die Kranen entwendet zu haben. Er will dies getan haben, weil O. ihn bei einer F,ihr radrcparatuc nbmunnmen hat Er barte nämlich dessen Faiirrad entlehnt und beim i^ebrauch war daS Hinterrad defekt genwrMi. so das; er sich demselben gegen mnr bereit erklärte, die Reparatur kosten zu bvidhleiL Dhlemotz liest sich ein neues Hinterrad lommen. wosirr ei vom Angeklagten 29 '.Ult verlangte und bereit» 29 'JJif erhalten hat. Fm Unmut aber diese .vouMungdwene wollte d»-r Angeklagte sich racken und würbe zum Tieb. Ten Tiebstahl 5um Nachteil des Terlich bestreitet Ostertag entschieden Er bat allerdings mit einem Lchlagbohrer gearbeüet, aber antd'nommen. dasWerlzeug gehöre dem Unternehmer, bei dem er rn Arbeit stand. Ten Bohrer will der Angeklagte dann <,u einem Sleinmeticl usw. umgidrbeUcl baveu, den er dann im 'Jiuun seines Arbeitgebers weiter verwendet hat Bon der Bedrohung will der Angeklagte kein Wort wissen, er gibt aber zu. dast ei in der Erregung und im Unmut am Tage KineS WgangS von d r Arbeitsstätte etwa^ gesagt haben kann, was er aber nicht ernstlich gemeint Hai Dre B-eireiSau«nähme ergab, dast die Gntwenbung des Echlagbohrers dem AngeNagten nicht nachzuweisen wai Die .kugen gaben an. tast taiiadUiü) Citertag aus Bohrern ano- ie tzandwcrkszeuge her gelielli hat. ob darunter auch das Werkzeug de« D^rlick grtuqat in. wustten sic nicht. Die Bedrohung würd' rvn nicht rett Jeuqtn bekundet, sie sagten aber nur ans. dast Ciicrlag niemand bezeichnet I al. den er toten wollte. Er hat nur grauste»i, ..zwei müssen beute betrug am 7. '.’Jäxi UO73 'Berioncn, darunter 7360 Abonnenten. Insgesamt haben im Bcrlaus der vergangenen Wocke «seit (Xr- Llinung) b3 ,04 Personen die Ansiiellung besichtigt. Ter Berkant der Tauerkarten wirt iwch eine Beiklang fortgesetzt werben. Tas AuSgab. Bureau befindet »ich vom Sonntag, 9. d. Mts. an, zur Bequem liü keil des Buhlikums im östlicheii Flügel des X)aupt* portal». Ter Reichtum und die Bielseitigkeit des ans der Ausstellung Gebotenen lassen den Preis ber Dauerkarten (10 Mk |ür die tzauotkarte und 5 Mk. iür die Beikarte, ohne Berede tigung zum Eintritt in die Unnsthiille, 12 Mk. bczw. 6 Mk. mit dieser Berechtigung) außerordentlich billig erscheinen Einer Dame, die bisher als Stäbe tätig war, war von einem sich als Apotheker und Aussteller der Gewerbe-Ausstellung ausgebenden Mamic eine gulbezaUle Stelle als Verkäuferin auf der Aus- |ti Uimg in Aussicht gestellt worden. Man traf sich zu einer Besprechung im iheitaurant, der $H*rr „'Apotheker" baite,_ ba er selbst anderweitig in 'Anspruch genommen war. seinen ..Sozius" gesa idt, und dieser verstand cs, der Tome unter der Borspiegelung, das Portemonnaie vergessen zu haben, das ihrige mit 120 Mark Inhalt zu tiulotfcn und damit zu entkommen. Es sind auch chvu Monteure und Elektrotechniker unter t.-. Bo.Regelung, von bekannten grasten Hinnen für der- n hiesigen Ansilellungs bi trieb engagiert zu werden, bierber gelostt und um ihr Reisegeld geprellt worden. 3lci|d)pretk m ----------------- » (6crid?t»^aaL ** T as K r iegsgericht der 85. Division verhandelte am Sainölag nachmittag in der ZeughauSkaserne gingen ben Rekruten .'Komanuö L'fier tag von der 2. M'omv des HM. 3nj st.gts Garnison 'itormöi, der beschuldigt war, vor der DicuueinsteUuug zwei Tiebstahle begangen zu Haven und der Bedrohung mit der Begehung eines Berbrestwns schuldig zu sein. 10 Beugen waren in der Berl-andlung zu bin en. Ter Exrist-tShof war^u,ammengesetzt aus Major Jiüder. Hauptmann v. Bursztini, Eberlcutnant v. Benz II., Cberlcutnain v. Boeltzig, sonne dem Bcrlmndlungsleiicr ziriegSgenchtsrat Dr. Hest. Die 'Anklage vertrat >iriegs.^ndstsrat Modi. Dem Angeklagten wurde zur liait gelegt, dast er im September 1908 als Installateur an der öaiierlatung tn Messel- lürdic und schule. — Ter Versitzende des e v. Ptar»oereins. Kirchenrat S ch r r in p I« Butzbach Ichtetdi unC tn Betreif des Berichts der Versammlung der kirchlich posttioeit Vereiingiing in Fnedberg, dast die iRcbcivciiOung: .Wohl anidiliebcr.d an die Haiioioersammtung des cv. l'faiweicmo* iniBuetiiuiibhdj lei. Oianz unabhängig von Sem 1'iaiTDcrem und seinen Bcjchlnpen war jene Beretniqung aut diesen 'Jiadimuing gelegt, wohl tu der Vojmuiig, dast auch einzelne Mitglieder des Pfarrvereitls. die noch tn (jiicSbcrg weilten, au iür ttUnchmen wurden. Ter t-tarrvcicm nuiiastt Geistliche Kglidbcr theolvgtlcher Richtung und hält sich al» solcher lern von Den ein* Telefonische Kursberichte Giessener Anreiuer», mlt prangen die Birnbäume im letzten Stadiums ihres reichen Flors. Die Apfelbäume sind mit stnospen und Blüten geradezu überladen. Tas altes verspricht eine gesegnete Obsternte falls die „Eisheiligen" am 11, 12. und 13. Mai gnädig sind. Bis jetzt hielt das Quecksilber sich tapfer über dem Nullpunkte, wenn es auch einigemal haarschtus an denselben geriet. Unsere herrlichen Waldungen mit ihrem ersten „Hellgrün" locken täglich un gezahlte Tausende in ihren staubfreien Tempel der 'Jiatur Indessen lechzen Felder und Gärten nach Regen; der an haltende Noroost t rzeugte Bodettdürre. •’ Im Freisinnigen Verein wird heute abend Parteisekretär Mit hl mann auS Tarrnstadt über die Die id)6= iinanjtcfonn sprechen. Angesichts der Wichtigkeit diesei Frage nicht nur für die Neichsfinanzen und bic Vlachl- iiellung des deutschen Reiches, sondern auch für unser getarntes lnnerpolitischeS Leben darf wohl auf einen zahlreichen Besuch der Versamiiiliing gerechnet werden. Zu der Ber- sammlung habeii Gäste Zutritt. •• D ie lleberreichung der Meisterbriefe an die diesjährigen DleislerprüfungSkandidaten der Provinz Ober- Hessen habet nächsten Sonntag vormittag im Giestener GeiverbehauS statt. " O e i f e n 11 i ch c Lesehalle. Im April »vurden 216 4 Baude a u 6 g c l i c b c n. Davon toinmen aus: Erzählende Literatur 1U3H, Zcuschristeu 3ö7, 3ugcnöid)rifien Lhti, dichtnngen und ‘Dramen öh, Literatur.ieicklchte 12. Lander- unb Bölterkunde 59. Multurgesclnchlc 38, "‘-eichichle und Äiographieii 122, Nunslgeschichte 13, Dtaturwilseuschast und Technologie 97, Heer- lind Seewesen 23, paus- und Landwiilschast 10, 'Äesund- Iwuslehre 8, Religion und Philosophie 14, Staatswisseufchafl 18, Sprachivissenschast 12, Fremdsprachliches 11 Bande. Aach aus- ivartS tarnen 08 Bände. 99.90 mit Sonderzug hier emlreff.it und man hofft mit . ch oO Kg. Schlachtgewicht 75-80 Mt. , Kg. Schlachtgew. 97-lW‘l , 66-68 . ----------------------------------— . Ein Arzt benutzt es für sein 287.50 112.75 .'luge des Naturfreundes. Unb iver ist das nicht? Steinobstsorten haben, ohne von der bisherigen „Mai •• Non den Wandernden. In der Herberge zur -Heimat logierten mt April 1315 Gäste, darunter 575 gegen ArbeitSleiNung und 740 Eetbstzahler. Im April dcS Bor- |al)rc6 betrug die Freauenz 1483 Gäste, darunter 787 gegen Arbeitsleistung und 696 Selbstzahler. Born Arbeitsnachweis ber Herberge konnten von 109 offenen Stellen 103 befehl werden unb zwar 32 in Giesten unb 71 austerhalb. Es warben 33 Handwerker und 70 ungelernte Arbeiter tn Stellen gebracht, unter den letzteren etwa bic Hälfte als landwirtschaftliche Arbeiter. § Offenbach, 9. Mai. Heute vormittag wurde der von dem BerschönerungSvercin auf dem Schillerplatz errichtete odji 1 lcrbrunnen feierlich an bic Stabt übergeben, wobei bei freireligiöse Geistliche Boigt eine der Feier entsprechende Ansprache hielt. Bürgermeister Tr. Düllo übernahm daS Geschenk im Namen ber Stadt. Vorträge der Feuerivehr- kapelle unb ber verbündeten Gesangvereine verschönten die iinfachc ober erhebende Feier. Der SchiUerbrunnen ist nach einem Entwürfe des NcgicrungSbaumeistcrS Ullmann-Nürn- berg in deutschem Marmor ausgeführt unb erregte auf ber GciverdeauSsleUiing zu Nürnberg 1906 viel Bewunderung. Ter Brunnen trägt eine Urne, an deren Stelle ursprünglich eine Statue Schillers vorgesehen war, doch slicst biejcr Plan auf den Widerspruch einer bestimmten Lffcnbacher ftunfl« nchtung, und so erinnert eigentlich nichts an dem Monument an den Dichterfürsten, doch hofft man später noch cm äußeres Zeichen der Schillerwidmung anbringen zu können. kg. Kirchhain, 9. Mai. Gestern fand bic Verpachtung der Festwirtschasten zu dem vom 19 21. Juni hier stattfmdenden Kurhessischen Hriegerbunbe»refte statt. Höchstbictender blieb Restaurateur Spuek anü G'.estcn mit öV4Mk. für den gesamten Festplatz. Der Pächter über- nahm die Verpflichtung zur llieierung und Auf ieUung von zivei Wirtschaftshallcn. ras offizielle Festessen findet in ön Hauptfesthalle itatt. Beim Feste ist em Veteranenappell vorgesehen, austerdcin wird bic F hnenw the des Skuactvcr. i Gcrau würbe zum AvnkursoenvaU.r rniannr u.>nlur#^JTi'' «iingi sind bif ;um 29. Ma, 1909 bei dem C'kndUf airzumelben -1 Ucbci cas B'rvwgen der Firwa t\frr 'M ad II in t'amxxi* heim alleiniger Fnhaber Beter Madcx I! dafeldit — .arte am 5. Mai 1909, nackmittags I 11 br 15 Mrnuien. ba* reonkuiSc . riahren eronm t. ba de' .'*.u o \ r 1 • ■ betten belebende, cdnfcbciibe t^irtuna auf .Q^rper unb mcificii» na ei neinqrn Daaen bemerkbar macht. ErdaUUw eiriflc e.ochen miomdKiiO. 3 Mk. in .'iroibclen, Mail lefe cic Urteile ber t*rofcflorcn iu Acrztc u. beachte bic »um** auf die günstige Lage dcr Feststadt auf eme große Beteiligung cu-5 der ganzen Provinz. AIS Festmustt wurde die Kapelle deS Heft. "^ui'arenregtrnentS Nr. 14 auS Rand engagiert. X. ianau , 9. Mai Di Mittelrheiniictx Berirksvertval hing deS Deutschen Techniker BerdandeS hielt beute ihren 21. Bezirkstag hier ao Tex 2. Bor li-ende, H m t auf e - Frankfurt grüßt die Gäüe, bannue: den Lbbmnrt das Geneiungsb-im des Verbandes eröffnet werden mlle. g,er Be-it? zahlt 1145 Mitglieder. Der Bericht über die stellen Vermittlung erwähnt, daß dre |d)l ckte • ^änskoniunktur ihren md ;nce, geg«-n 81 im vobre i^»7. Vermittelt wurde OK Be'etzung 57 offener Stellen, iür Oie f>bJ Bewrr.'ungcn.ingewuicn^nxirrn. so dast aui unc offene Stelle 12 Bewerbungen fallen xic lln flunft f r Gei'ckäi'iSlage hielt an, »o daß auch :m 1. Vierteltabr 1909 58 StellemuchenL: anki meldet find, .lngenomm n wurde Wirkung auf die Verbantslcitung in gcsä änlicken Atigel 7enhe,ten tcjitcdt 2an .Intrage de-, Technikerverelns X>anau, baldig t einen Muriud über Ei nbetonbau in Frankfurt a M. einrurichten, wurde insoweit zugeslimmt, dast auS dreier Einrichtung der Be zirtsvcrwaltung feine kosten cntnchcn. Adgelchnt wurde ern Antrag des Technischen Bereins Wiesbaden, die Aorten ;ur Ern- etchnrng eines „heilen nafiauii'ckcn" Zimmers rm Erbolungsl>eimc Li 3 Deutschen TecknikerverbandeS dadurch ;u beichafren, oatz dre ^ezrrtsverwaltung vrnt nbem ihr zugehörigen BerbandoMitgliede einen ^onherteilrag von 50 Bfg. erhebt. Es soll empwblen werden, durch ircncilligc Sammlungen diesen Zweck zu erreichen. An- g-iwmincn wurde ein Antrag, dre Geichäne der Mitglu'der'An- und Abmeldungen, d.s 5assenwesens, der Stellenvermittlung, Aus- untitci und ^LL(lcnUn'cnuntetiLubung zuiammcnzulegen und dem 0 efchäilsfuhrer 200 'Mark läbrlid) zu zahlen. Zur Atmonererung m Den Tagest und Fachzertungen innerhalb des '^231^3 wllcn Lern Gesä^iisführcr lährlich bis zu 150 Mark zur Bcrwgung öcitcUt werden. Die Neuwahl des geschästsfuhreirden Bormmdcs zeitigte 'olgcndes Resultat: 1. Boriltzcnder Tipi Ing. Unlerauer, , jiutiilc 1 mann, r nd.l, LOnnni l, und Bogt, iämtlick in Hranksurt wohnhaft. Ter nächste Bezirks- SieSbaden n-uirinDen. = Wiesbaden 9. Akai. Der Besuch der Ausstellung 8V,e/« ReicL*anleiLe . . . 3°/. do. . . . 3*/te/o KunAul» . • • • 3% do. . . • • 8l/,e/e Hesecn..... 8‘4*|. Oberhe-sen . . . 4°, deuten. Goldrcote . . 4*/se'„ Üesterr Silherrenta. 4®, Ungar. <«oldrente . . 4*, Italien. Rente . . . 3*/, Portugiesen Serie I . 8•/, Portugiesen , III . 4',',% rata. StaaUanL l'J06 4'/,*/• jipao. MaatBanl-nbe 4*/, l'onr.Turken von Uh>3 Ttirkenluee . . . 44le Uriech. Monopol-Anl. . 4’1, kussero Argcntimer . 3*,e Meukan. r . . . . 47«e/e Chinesen . . . • Aklicni Bochum Gus« . . . . Badern« K. W..... Tendenz: ruhig. Fußball. Am Sciiillaq ivciUe der Giestc. er ?tg. 26.00-uv.iXt Mk. Roggen 100 Bfl. 18L0-VV00 Mk. Brotprctle tu Q> tt• eitibioi - M »Jt .*6- Tchirarzdroi 2 ilg. b* v einer der einflusretchften und inragiert?';cn Diplomaten des neuen Deutschen R.tches, dessen Tätigkeit nicht ohne markanten OiNdruck geblu'b.ii ist. Sümmungsbilö aus dem prcutz. »I>georönetenf)a«s. Berlin, 10. Mai 91 ad) monatelangem Hangen und Bangen in schwebendec lreui hat oas Ibg^ordnetenhau. an mai c bii.b d u »r t a : in zweiter Les ung unter Dach uni Fach^ebraQ t war mit, als iserm da» h^he Hau , d bei den sä'., kapiteln 1 > ihntd noch sich reichllck 3nt liest, b.ntcrdrcm sich rer langsamen Erledigung ees Elatsqeschäfts etwas acnierte. Tenn von da an -ttiiqti ,m Autonobiltempo weiter: Man war im D«tdum< den fast mit ber ersten Lesung des bannovend-en .^öferrchts fertig, und trotz b»-i vorgerückten Stunde stürzte sich das Baus voll löblichen Eifers in dre dritte Lesung des E.ots. Die wurde mir beinahe unheimlicher Firigkeit betrieben: Eine allgemeine AuS spräche gabs überhaupt nicht „Fürchten sie nichts, m. H, ich werd? k -inen Redner zur Sache ivted n laksen," beteuerte Derr v Äroedier, als er die dritte EtatSlöfnng ermnietc. Unb in der Elnzclberanmg brach auch kein Bolls^ote das Schweigen: Bier- iclm kleine Etats waren, ehe man iid^ versah, bewilligt, und morgen hasst man den ganzen Etat verabsdiieden zu toimcn. Bon out Montagsdcbattcn bot nur bic ziemlich lebhafte üusclrtanber- setzung über die Forderung freier Eifenbahnfahrt lär bic Volksvertreter ein allgemcineS 3nkrenc; Eine von M ^'uLartkommifsion empsohlcn., von '2lba. aller bürgerlichen l;arti;'ii Qcitelltc Etatsiefolutwn will den Landboten trete Fahrt zwitchcn Berlin unb ihrem Lohnart und Wahlkreis, aber nur wahrend der Seftion, gewahrt wissen Nur einige wenige Zivnicrvol.vc waren (Ycflntr be6 Antrags, der beinahe einstimmig angenommen würbe. Sehr ungeschickt vertrat ber Geheimerat v. Falkenhann d.m ab- lehnenden Standpunkt bei Negierung: Die beteiligten Mut ist« liriwn sich nicht blicken, und aus allen ‘Barteüagmi wurde dein Oilniftcrium wegen dieser Rücksichtslongkeit gegenüber bemHause, bic mir ber Sozialdemokrat humorvoll fanb, derb der .rtavf gewaschen. Fnobe,andere die liberalen Redner, ber Nationalliberalc Glatzel 11 ir? der Freisinn idjaric uim vom ganzen vausc mit lebhafter Zustimmung unter- intd,cn- Wort, d.s Tadels gegen die Regierung, die nur in dem /yrhrtt. 0. Eif a einen obeiiem recht matten Verteidiger rand. •• *on Iurie in »ciicn ll ber den .«amuiR e.s xaaf- man7»es i biltDD 6 II tn t:tebfec»beim. 3nnabet der FmH i»>rt>7. in Pfeddersb.iM. wurde aur V Mat 1909. tvr- uderfa ultet ist und der Radstaßp i. zer tie^Eroiini mt d.s Äankrirt beam-aqt bat Tn Reckstsanwe.lt Tx Straui; tn 4vorm> rte jum »tankiiisverwaltcr ernannt .onlurs orderungen und btt zum 1. Juni 1909 bei dem (tzertd tc anzumelteil u.ber dos Bermogen bre- .stammfegermcister> Rutoii "IK ener in i^tostst^er« würbe am 1 Mai 1909, nachmittaaS 5 Ubc das '< mfurt« verfahren eröffnet. Ter Gerichtsvollzieher । I? Spreng in "»rrt» IHärlte. k. Wiesbaden, 10. Mau Bieh markt. Zum Becksch ftanben: 58 Cchicn, 4'3 >küt).. 3H« L i weine. 6d M (OonuWer OOTlnitralbci. uh Lai allen. r> vantind u. > 2 Bezahlt wurde >uv öOlliloflvanim Schlachtgewicht Cdjicu 1. Q 74,—76,(MJ Alk., 2. Qual. 70,0- 2,u*. lUihc 1. 63,00-65,1)0 Mk., 2. Qual. UU.UU—00,00 "ll. Bezahll imit 1 Milagr. Schlachtgewichte Schweuie, vnll’leijd'hw, 1,30—1,^2 Sauen 0,0o-0,0U Mk., Eber 0,00-0,0) Ml.. Mulbte Ma» 0,00—0,00'M., t'anbfälbcr 1.52 -1.61 L; '-.uniucl imd Schaß bic, 1,38 Mk. — Rinder notierte 00—00 Alk. iltzefchaft: Oonwieb und lUctiiuieh ianq|anu ll tanb unbeöculenb. Dao Hontvieh, das am Markte irand, luaraM land, 12 Cdijcii ein» Ccfi neid • ' eben» fallt aus Norddentschland, 30 c ;i»ciiic am ein )nu. ^uiitertee in Lberhesten. 5-porr. — Ber ein für B e w e g u n g 4 i v > e 1 c. Am Samstag trug bic 1. o.tuftl a.tutannichost ihr erstes tirttlticl gegen die 1. amijeUa’t des Gpinnafinni» aus. bloch einem ichone 1, icchinfch c ervorra enden -r ..e geivaun B. B. mit 161 ru 147 xunfun. .'Im Sonntag trat die 1 unb 2. faniDintetie -'lannlehall des 8. |. B. e.e eu . ie 1. rnn ckait der Matkurger Gerntanta j>>m,ui‘j- . yicl an. Ta. cyicl würbe int grotzen ganzen vom tJ. L L. . e.;trqetiL Herr Andreas Keller Giessen, den 10. Mai 1909, Danksagung letzten Ruhestätte und Allen 2796 vielen Beweis ö'Ut unseres teueren Entschlafenen TfrAUB^' Die trauernden Hinterbliebene» Achtung Ächtung Großen-Buseck, den 11. Mai 1909. 03557 3u haben bei öieh und Kruchl d- und uns in unseren am zur Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen Berta Lenz geb. Kreuder und Kinder. reichen Worte ehrende Geleit diesen schwerei innigsten Dank. Kg. 7^ , 70-30 >' 7O-V4 LAS Margarete Giesen geb. Keller Dr. med. Aug. Keller A. Giesen, Rechtsanwalt Hetty Keller geb. Mylius und 5 Enkel. der Bestattnngsgenossenschaft der freien Schreiuervereinigung Gießen Danksagung. c herzlicher Anteilnahme bei dem Hinscheiden im Alter von 67 Jahren II. Haas III. Bleichstr. 8, Hinterhaus, Telefon 692 Stunden hilfreich zur Seite standen. Die Beerdigung findet Mittwoch den 12. Mai, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des alten Friedhofs aus statt, Heute morgen 103/4 Uhr entschlief sanft unser inniggeliebter Vater. Schwiegern ater und Grossvater Kammerjäger Schwarz, empfiehlt sich zur Vertilgung v. Natten, Manien, Schwaben, Wanzen u. Ungeziefer jeder An. Lchriftl. Meldungen nm. 03553 an den Gießener Anzeiger erbet L von der h» »>* . Giessen. . U. Mai, L15 Ehr. $ ’lektru- Lahmeyer. ■ j< ««i: ■ ! Vaiilanfs Patent-Gas-Badeöfen und automat Heisswasserapparate 6r5s$te und bedeutendste Special-Fabrik für Gas-Badeöfen. VerkMf OM durch die lortanatieoigeichafta. - Kataloo ko»ten!os und portofrei. M iehmarkt. Zum 388 Lchweine, 68 hj [bei), 40 öänmicl unb 3a »lachlgewichl: Cdjjcn Li ?2,(iC l'lt, Mühe 1. Ül Kf,00 Al. bezahlt wurh i, vollslei|chigc, 1,30-1,12 ,00 'Ak.; Salbet: Mask M/, yammel unbStija io-OO i’if., Zecke! im» i d Meiitviel- ifliigldiiL M ins am Mackie fldiib, iuü:ü Kienft, das ttleiiwielj * ne ans i'cm KlM "ai/leib Huffett ü Büchse 50 und 1OO *43in. Das Beste von allen Fetten zur Erhaltung des Hufes ist Pferdeselt Grabe, sowie dem Kriegerverein für das Bekanntmachung. In das Handelsregister wurde eingetragen: 1) in Abteilung A. bezüglich der Firma Unionbrauerei, Inhaber Georg Bichler zu Gießen: Die Firma ist erloschen. 2) in Abteilung B. bezüglich der Firma Aktienbrauerei Gießen: Die Firma ist geändert in „Unionbrauerei Aktiengesellschaft in Gießen". Dem Kaufmann Arthur Raykowsky und dem Braumeister Karl Beichele zu Gießen ist Gcsamtprokura erteilt. Gießen, den 6. Mai 1909. bu/8 ______________Großherzogliches Amtsgericht.____________ flüssige Metall-8’olifiir macht das schmutzigste Metall spiegelblank in Flaschen v. 10 bis 50 Pfg. Ueberall zu haben. Fabrik: Lubszynski &. Co., Berlin NO. Ihv' !'p> «8 UlJ“ 10 *• 3n be , l,Q,l< ledock Hessen, den 11. Mai 1909 Bekanntmachung. Donnerstag den 13. Mai d. F. ist das Kabel in der Garten- straße imb Stevhanjtraße, von Gartenslraße bis Bismarckstrabe, von vormittags 11 Uhr bis nachmittags 5 Uhr auSgcschaltct, was wir den in Frage tommenden Anliegern hierdurch zur Kenntnis bringen. Gicßel», den 11. Mai 1009. Bu/« Städk. Elektrizitätswerk Gießen. Älzeyer Herde- Loseäl.L|SS Nur20000Loseu.l2000M.Geminnc Sehr günstige Gewinnchance. Ziehung am 14. Mai dS. Fs. Diese Vofe emps. Nlch. Buchacker, Gießen, Neuen Baue 11. (2460 Heinrich Schmidt VI. insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Barth, sowie für die liebevolle Pflege der beiden Schwestern sagen mir hiermit unseren verbindlichsten Dank. %un- J*4 »i &*» croim?t, d» ''^ösinnngd^^M ?trmi6 in £2n,öW »lursforderungo»'? F* m»*dben .?> k chr i/$ sJS*nN» ll dasM '.uhr lo «hutaS 2’^ncricih*^ ?q ÄÜI Md dicf . LäL.~cv Rechtsam Ä'Wtet enS 01190y bei dem • der heutige» au fee tInMber8iiletnS "Meldet wami, wurbr^ ‘«BNjloiien, da? 51!» 000 Slarf .u erhöh,, deulichcnKredilbünk guti jeidmunflcgeboi s> Mitleldentsche Mrcbiibani'« banuav 1008 ab biuibeiii? ll'* i M Siütljmiti i WempeH des ZchiuM i»g der jiiiigen Äklien lch, von den iibcmoiimy 00 'M den alten Aiio« d) 4 Proz. Ltuchinscii s> eien, daß ans je 6 alte?* Awerik W* Lturah»tte. • 1 ob M Handel-^' ' ' rtbe Bank • • * ' DeU?S%t Bank ' ' Einer ,Ba»k - ' , , KreditaieDennd Ohi»- BekannLmachunq. . Oiu Fntcressc eines späteren eiuwaudSsrcicn und sicheren 'triebcd der städtischen elektrischen Straßenbahn und mit l. ictudit auf die Neubcfcstigung der Straßen, fordern wir hier- n; t die Anlieger aus, deren Besitztum an daS Netz des städti Mn Elektrizitätswerks noch nicht angcschlossen und woselbst iccibfirbtiflt ist, in absehbarer Zeit elektrisches Licht oder Kraft iiizufiibren, umgehend die Anmeldung znr Herstellung des rhlschlussco erfolgen zu lassen. Wir machen hierbei ausdrücklich bekannt, daß bei späteren tliimcidungen die Anlieger zn den Kosten für Herstellung der rliraßcn und Bürgersteige hcrangezogen werden. Tic Straßenbahn berührt nachstehende Straßen und Plätze: Bahnhofstraße Liebigstraßc, von Bahnhof bis Frankfurter Straße ,frankfurter Straße, von Liebigstraßc bis Scltcrstor Scltcrowcg Krcuzplatz .viäuSbnrg Marktplatz Marktstraßc Schulstraßc Neuen Baue Gartcnstraßc, von Lud Anlage bis Sudwigsplatz Lndwlgsvlatr Kaiser Allee, von Lndwigoplatz bis »ur Moltkcsiraßc Licher Straße-Kaserne bi<< znm Schützenliaus Kirchcnplatz Lindenplatz Walltorstraßc Marburger Straße bis zum neuen Friedhof. Gielren, den 10. Mai 1909. (B,o 3 Städtisches Elektrizitätswerk Gießen. Stolle. in grosser Auswahl empfehlen zur Saison Brider Schmidt Inh.: Heinrich Guthardt. Eiserne 906 Kastentarren fertigt stets in großer Auswahl M Germer. tahÄim Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung unseres lieben Gatten und Vaters Herrn Philipp Lenz, Rentner sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir Allen, insbesondere dem Herrn Pfarrassistent Hanstein für die trost- jjlütptctic h-eiBbroi - 1 M Kaol 4,v . W -E M i4r-‘ MM l.o. S I M 1 ttv- T(»C0®f>5 ?•? > t -jpV; F .'M M, ■X«- MAtXE Putze nur mit Globus Telephon 496 J. Scliiiiiicker Nacht Marktstr. 9 Wettergasse v WW Sweaters etc empfiehlt in a1 hervorragender Auswahl zu wirklich billigen Preisen und Kinder sowie Möbel. Betten, Poktonraren, Kleiderstoffe Wische etc. mit kleinster Anzahlung und bequemster Abzahlung bei J. Jttmann erhält. 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