a.V'<«»Ä' »■ Mittwoch 10. November 1909 159. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 264 178 256 anderes Arauskommt denn die gegenseitige 72,4 1,1 0,3 als Ackerland, Wiese, reiche Weide . - . als Gartenland . . . „ Weingarten . . . 32 062 491 829 341 12.109 Außer dieser landwirtschaftlichen Fläche hatten die ermittelten landwirtschaftlichen Betriebe noch aufzuweisen: wieder die an sich schon breite Kluft zwischen rechtS und links noch zu erweitern suchen. Daß bei der parlamentarischen Behandlung der Reichs- finanzresorm, ja daß wälnend der ganzen Blockperiode aus beiden Seiten, auf der konservativen wie der liberalen Seite, Fehler gemacht worden sind, wird rechts und links zugegeben. WaS gesagt werden mußte, ist von allen Seiten mit genügender Deutlichkeit und Schärfe ausgesprochen worden. Nun scheint es uns an der Zeit zu sein, daß damit endlich Schluß gemacht wird. Die Parteien haben unieres Erachtens wichtigeres und ersprießlicheres zu tun, als sich noch weiter zur Freude und zum Vorteil der Sozialdemokratie gegenseitig herabzusetzen." tdtbetm täglich mit Ausnahme de» Sonntag». Die „rtespner Zamlliendlätter" werden dem Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da» FretsdlaN für Öen Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwlrtschattlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Erfreulicherweise ninrmt auch das Organ der nationalliberalen Partei, die „Natl. Kvrresp.", diesen Rus nach Frieden ruhig imb versöhnlich auf. Tie „N. K." schreibt nämlich: Liberale und Konservative sind Gegner und werden es bleiben: gleichwohl erkennen beide Richtungen von der andern an, daß sie notwendig ist, daß die eine der arrdern zur Ergänzung dienen muß, um unser politisches Leben rege zu erhalten. Wie wir davon überzeugt sind, daß die grundsätzliche Ausschaltung des Liberalismus aus unserer Gesetzgebung ein schwerer staatsmännischer und politischer Fehler sein würde, so dürste man auch auf liberaler Seite die Notwendigkeit konservativen Einflusses auf den Gang unserer Politik nicht leugnen. Ganz naturgemäß also wird, wie dies in den Jahrzehnten nach der „großen liberalen Aera" der Fall war, die Rechte mit der Linken zu positiver Tätigkeit von Fall zu Fall sich zusammen- Ttnhen — trotz aller Gegnerschaft. Deshalb sollte , man die durchaus notwendige Rückkehr zu diesem ersprießlichen Zustande nicht erschweren und nicht immer 1895 !v- Hundert Hektar d. Gesamtfläche politische Lagesscharr. „Schluß btt Verbitterung!" Tas Hauptblatt der Konservativen, die „Kreuzztg.", bringt unter der Ueberschrist „Schluß der Verbitterung!" einen Artikel, der unsere volle Zustimmung hot, weil er sich gegen die Zerfleischung der bürgerlichen Parteien ivendet. Es ist durchaus anerkennenswert, wenn die „Kreuzztg." meint, man möge zu dem ersprießlichen Zustande zurückkehren, der es ermöglichte, daß die Rechte mit der Linken zu positiver Tätigkeit von Fall zu Fall sich zusammenfand. Tas Blatt stellt folgende Betrach- 31 237 790 481 7161 115 368] Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen Unioetfuät» • Buch» und Siemdruckeret. R. Lange, Dießen. ise beliebt mack>en, während er gegen mittlere ------- ^d streitsüchtig' Tttrche und Schule. 81. Jahressest deS Oberhesfischen Vereins für innere Mission. R. Gießen, S. November. Redaktion, Exveditton und Druckerei: Schulstraße 7. (Srpeöition und Verlag; ÖL Redaktion:«^ 112. Tet.-AdruAnzeigerDießen. !««bukS-»iÄ -1 1907 v.Hundert Hel«« d.Geiamt- fläche eilhaber gesät:- ein Gnqro6:@eld)äfi du: !k. 20 - 50 000,. rdienst ev. $11.2000(6 r?Ä rchristl. Angebote uniei »W den Siebener Änmm nW Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit wurde gegen den Schneider I. D. aus Bittburg wegen Sittlich- k.itsverbreckzens verhandelt. Er hatte mit den Kindern seines Meisters einen Spaziergang in den Philosophenwald gemacht und als sich das eine Kind entfernt hatte, nahm er an bem' 7 jährigen Mädchen unzüchtige Handlungen vor. Auf Grund des § 176 Abs. 2 wurde er zu 9 Monattm Gefängnis, abzüglich 13 Wochen Untersuchungshaft, verurteilt. wirtschaften und der Großbetriebe an Bedeutung gewonnen. Der gesamte bäuerliche Besitz (2 bis unter 100 Hektar) war an der Gesamtzahl der Betriebe 1907 mit 40,7 v. H., 1895 mit 41,4 v. H. und an der landwirtschaftlichen Fläche 1907 mit 72,4 v.H., 1895 mit 703 v.H. beteiligt. Die Bewirtschaftung eigenen Landes bildet nach wie vor die wett überwiegende Wirtschaftsform in Deutschland. 86,1 v.H. der Gesamtfläche (genau wie 1895) mar Eigentum ihrer Betriebsleiter, 12,8 v. H. war Pachtland und 1,1 v. H. sonsttges Land. Bon der landwirtschaftlichen Fläche, die 1907 31834874 Hektar = 73,8 v. H., 1895 32517 941 Hektar = 75,1 V. H. der Gesamtfläche betrug, wurden benutzt: Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhejjen Verhandlung, die ersten Veruntreuungen lägen über 10 Jahre zurück: er habe sich bann längere Jahre hindurch rncksts zuschulden! kommen Iahen, bis er vor etwa zwei Jahren infolge des Alkohvl- mmusses in schlechte- Gesellschaft und in finanzielle exfjfrmengh ketten Cant; auch l-abe er sich für ein Darlehn verbürgt und sei zur ZalLung von 200 Mark herangezogen worden. Letzteres habe er seiner Familie verheimlicht, weshalb er, da sein ^ensteinLurmen! auch nicht zulänglich gewesen sei, sich an den Sachen vergingen fefe Demgegenüber stand fest, daß er das gronte Einkommen von feinen Kollegen hatte und er ohne große Eimchrantung hatte zurechtkommen können. Es konnte .nur msowett der Angeklagte geständig war, Verurteilung eintreten. Die vor 1906 verübten! Straftaten mußten infolge Verjährung ausscheiden, twch wurden sie bei der Strafausmenung berücksichtigt. Für die Unterschla»- ungen wurden 10 und für einen Diebstahl 3 Monate Gefängnis angesetzt und diese 'Strafen auf 1 Jahr reduziert. Wegen der Verwendung bereits entwerteter Postwertzeichen in 3 Fällen wurde auf eine Geldstrafe von 30 Mark erkannt. Ferner wurden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte aus 3 Jahre abgesprochen und ihntz 2 Monate Untersuchungshaft in Anrechnung gebracht. alten Ichlotz/ "der, abend* 7 ChF; **» Konzert' ^küchle Ernst BercJ Antritt rr>. __Helnr. Rau forstwirtschaftlich benutzte Fläche . . . Geringere Weide und Hutung, Oed- und Unland Sonfiige Fläche . . . „An diesem Attikel des führenden Organs der preußischen Kvnservatiren ist uns manches sympathisch. Vor allem der ruhige, würdige, versöhnliche Ton des Aussatzes, mit dem die „Kreuzztg." zu früheren guten Traditionen wiederzukehren scheint. Daß die „Kreuzztg." im einzelnen die Tinge anders schildert, als sie sich uns darstellen und als sie in Wirklichkeit sick^zutrugen, I wollen wir ihr dabei nicht weiter verübeln. Am Streit um des Streites willen haben wir nickst das geringste Jnterene. Wir geben sogar noch weiter. Von einigen Blättern, insbesondere auch vom konservativen „Reichsboten", ist wiederholt gefordert worden: die Rechte nröckste, damit sie wieder in eine Arbetts. gerneinsckmst mit der Linken ausgenommen ivcrden könnte, an die Brust schlagen und de-- imb welmrütig zuvor ihre Sünden bekennen. Dergleickstm l>abeai wir nie gefordert. (Es war gesordert norden, die Er bsckiafts steuer Möge gleich von neuem ausgettscht werden. T. Red.) Die Parteien brauchen ein neutrales O bje kt, auf das sie iljre Ausmerkiamkeit konzentrieren könnten. Reserviertheit. Im Statthalterpalais in Straßburg hat man die gleichen Klagen in national gesinnten Blättern, wie sie z B immer wieder in der „Rhein.-Westf. Ztg." erhoben wurden, seither durch regierungsfreundliche Organe als ,F8erhetzung" und ,Fluertreiberei" hinstellen lassen. Es ist wertvoll, daß jetzt auch in linksliberalen Kreisen offen aus die Mißstände tm Elsaß hingewiefen wird. Giessen, irtktlon: Hermann Prolog Fin bramai'Bri-;" I ln>ang^° I -HM """sä*1 'gewSl tungen an: , , „Wir schreiben hier — man mag es uns glauben oder nicht, das berührt uns wenig — wahrlich, nicht pro domo. Wir können Rettiminationen ertragen. Urtier und das Gewissen unserer Partei ist rein; sicherlich so rein, wie das der Liberalen nur sein kann. Aber so gut wie wir werden wohl auch unsere Gegner erkannt haben, daß aus den gegenseitigen Beschuldigungen und Vorwürfen nichts anderes herauskommt als eine allgemeine Diskreditierung deö deutschen Parteiwcftns zugunsten der Sozialdemokratie. Ist denn die gegenseitige Schwächung der bürgerlichen Parteien wirklich das Ziel des heutigen polittschen Kampfes? Wenn der Freisinn ,chon durch die Tatsache in eine Helle Hubelstimmung versetzt wird, datz er un sächsischen Landtage fünf Sitze gewonnen hat und nun eine Fraktion von acht Mann darstellt, während die Sozlaldemo- traten von einem Mandat aus 25 Mandate gestiegen und, so ist das ein bedauerlicher Standpunkt. Und ähnlich ist es, wenn die badischen Nattonalliberalen von günstigen Erfolgen ihres Stichwahlabkommens sprechen. In diesen Auslastungen ist leider der allgemeine nationale Gesichtspunkt zu verminen, der gerade heutzutage der allein maßgebende sein muß. W Die,. Perlon, bieötnjflj irmSreltaflnb.a.b.ßülAL-l tiiQbiii,ro.flufflei.benitol jufleben, anbeml. Aijzn« I jen rotrb, ba iclbige ertar- .1 ! I Damenverein Gabeljbd mrerstag ben 11 teil MM Vj9 Uhr: * Schiller- edächtaisti: im Laiü Ebel rtreg des Herrn Ittecker-Bad Mflibttr. ras ist uns SÄ’ nsere Mitglieder imgen werben iubitiu- Laben unb uin allM--. inen gebeten. leiondereEtnlabunWM !i'an uniere Deute vormittag wurde das Jahressest in dem oberen Saal des Gemeindehauses mit einer Versammlung der Svnodal- öertr eter für innere Mission eröffnet, in welcher über die Abhaltung der Feste für innere Mission, die Berichterstattung an die Dekanatssynoden und über Kirche und Schule referiert wurde. Den dauptgegenstand der Nachmittagsversammlung bildete der Vortrag von Pfarrer Schwabe hier über „N vthilfe in derLandkrankenvfleg c". Toc in dieser Frage äußerst erfahrene Redner schlägt nach eingehendtt Schilderung der Einrichtung der „Rheinischen Frauenhilfe" in Barmen und der katholischen Caritas auf dem Ahrenberg bei Koblenz, die sich ohne > Ausnahme bewährt haben, vor, ähnliche Einrickstungen in Oberhessen zu treffen. Der allgemeine Verein für Armenpflege hier, der in der Stadt Gießen ganz vortreffliches leistet, ist bereit, Helferinnen nach Art der „Frauenhilfe" auszubilden, die nach V« jähriger, allfeitigcr Ausbildung die erste Hilfe und geeignete Pflege bei Krankheitsfällen in ihren Heimatgemeinbcn leisten können. Die Kosten für Ausbildung und Verpflegung der „Helferinnen" werden sich auf ungefähr 200 Mark belaufen. Es sollen zunächst drei „Nothelferinnen" hier ausgebildet werden. Als Entgelt für ihre Arbeit erhält die Pflegerin eine kleine jährltche Vergütung aus der Kirchen- ober Gemeindekasse oder von einem | in jeder Gemeinde zu gründenden Krankenpflegeverein. Redner bittet um Anmeldung von geeigneten, intelligenten Mädchen und Frauen, sowie um Einführung einer Kollekte zum besten der „Not- ^ujvn, ll/rt _. q hilft". Als zweiter Redner sprach der Geschäftsführer Bohr es Tie Ausgabe kann ihnen — wir kommen immer wieder daraus &on der Wartburg-Buchhandlung in Darmstadt über den im vo- znrück — nur die Negierung stellen. Und nach wie Dor fmb rigen iirs Leben getretenen VolkSschristenverein, der es wir der Ansickst, daß die preußisckst Walstreckstsftrm bei Ausgabe gemacht hat, durch Kolportage guter Volksschriften eignetet Vorbereitung zu foldjem Ende sich fcljr gescheckt er- Kampf gegen den Schmutz in Wort und Bild zu führen. Im weisen könnte." Abendgottesdienst, der um 6V- Ulyr in der Stadtkirche * m r stattfand, Predigte Pfarrer Hesselbacher au8 Karlsruhe im Tie mecklenburgische Verfassung. Anschluß an Evgl. Matth. Kap. 8, V. 20, über das Bild des Endlich sicht eS danach aus, daß auch Mecklenburg, heimatlosen Christus als ein Bild für unsere Zeit, die aber auch als letzter europäischer Kulturstaat, eine Verfassung er- Gottes Zeit ist. Chorgesänge deS Evgl. Kirchengesangoereurs. halten soll. In den vorbereitenden Verhandlungen der | und eines Knabenchors versckstjnerten die Feier. mecklenburgischen Regierungen mit dem Ausschuß des Land- tages ist eine Verständigung erzielt morden, deren Ergebnis Gießener Strafkammer. soeben in kurzem Auszuge bekannt wird. Soviel man daraus v Gießen 9 Nvv ersehen kann, sind die Bestimmunaen über das Wahlrecht , . 0,n , gegen den von der Ritterschaft abgelehnten Entwurf von Eine schlagfertige Kellnerin . 1908 in der Lüttiptfache unverändert geblieben: batte dem Bautechniker K. St. von Maur in chrer Wirftchaft zü Oeffentliche, Er-N° W-I)l durch Seute bie dgenen »bad,™ 0^1®, »a Htrushalt führen, 2o Jahre alt sind, 3 Jahre Lokal verließ und vor der Wirtt'ck>ast auf und abging. Als burger sind und 1 Jryr Steuern gezahlt haben, Mnerin erfubr, eilte sie hinaus und versetzte ihm einen gegen ist die Zusammensetzung des Landtages geändert K^pf, daß der Hut ein Loch äufwieS. ^St. end, worden. Die Zahl der Abgeordneten ist von 84 auf 10o nnt einem Schlag mit dem Stock auf die Nase ber Stell* erhöht und das Verhältnis der aus allgemeinen Wahlen nerin, daß ber Stock zersprang, auch traEturten Jie sich 9tgen> bervoraegangenen Abgeordneten zu den von besonderen fritig mit Fußtritten Dieift L^zene verursacht« erneu Menschen- LiögeUiben be^en. Die Stabte f^einn.gegen ta« “O“ 1. Ä'^tanb6 Lß-r Land etwas besser wegzutommen (17.23 gegen 10. loj, . war und die Ruche nur durch anbere gestört wuche. Land- und forftwlrtschaftllche Bctriebsfjatiftit Mit einem neuen Heft der Statistik des Deutschen «eiches beginnt die Veröffentlichung der land- und forstwirtschaftlichen Betriebsstatistik, die auf Grund der Betriebs- Mung vom 1 2. I u n i 1 9 0 7 aufgestellt morden ist. Tie neuen Feststellungen sind für unsere dauerttche Bevölkerung von lwhem Znteresse. Besonders hervorzuheben i|t, daß ber mittlere bäuerliche Besitz an Zahl der Betmebe zugenommen, die Großbetriebe an Zahl und Größe dagegen sich vermindert haben. Im einzelnen entnehmen wir der statistischen 2Sei> osfenHtcf)ung Igende1907 wurden 5 736 082 landwirtsckasttiche Betriebe mit einer Gesamtfläche von 13106 486 Hektar und einer landwirtschaftlichen Fläche von 31 834 874 Mtar, darunter 2 436 036 (--- 42,5 v. y.) Hauptbetriebe mit einer Gesamtfläche von 38518101 Hektar s« 89 4 v.H.) und einer landwirtschaftlichen Fläche von ■28662 680 Hektar (= 90,0 V.H.) ermittelt . Am 14. Juni 1895 waren dagegen 5 5o8 317 landwirtschaftliche Betriebe mit einer Gesamtfläche von 43 284 742 Hektar und einer landwirtsck>astlichen Fläche von 32 517 941 Hektar festgestellt worden. Es hat somit die Zahl der Betriebe eine Zunahme von 177 765 (---- 3,2 v. H.), die Gesamtfläche eine Abnahme von Hektar (= 0,4 v.H.) und die landwirtschaftlick)e Fläche ebenfalls eine Abnahme von 683 067 Hektar (-- 2,1 v.H) erfahren. Jnnerlsttlb der Det-riebsgrößen- Nassen hat der mittlere bäuerliche Besitz (5 bis unter 20 Hektar) sowohl hinsichtlich der Zahl der Betriebe, als auch hinsichtlich seiner landwirtschaftlich benutzten Fläche and seiner Gesamtfläche auf Kosten der größeren Bauern- '> giessen d« Tag, onzerte ' der Truppe. Jannettl ist ein Arnend. Klrchenplate 9. sgefteOt v. 5. biS U- S* litSdii —wtH -SJ-'S-.’ denTa5_vL40M5b- Land etwas besser wegzutommen (17.23 gegen 10. loj mar unb die Ruhe nur durch andere gestört wurde, doch find die Vergleiche schwierig, wett die ganze Srrut-I SckHslengericht feinen Einspruch zurück. FnfvlFe Be- tur eine andere geworden ist. rufung des ^uc-ellagten tarn eS zur Freisprechung, da ihm So wird doch die Karikatur eines Landtages, der aus weder grober Unfug noch Ruhestörung nachsuweisen war. rund 730 Köpfen bestand und in die man den Eintritt Unterschlagung im Amte. mit einem Rittergut kaufen konnte, in Mecklenburg be- (5in ^getreuer Beamter hatte sich in der Per- settigt werden. son des 48jähriHM BriesttäH-rs 2. 0115 « ach, wegen Unterschlagung im Ambe, Diebstahls und Ver- c,AM.nr,„6r0nnhftffip Gnr8 im Elsaß Wendung sck)ON entwerteter Briefmarken AU verantworten ^er Der franzosenfrennvllche Kurs tm Mlay. Angeklagte ist seit 1885 in Butzbach tätig 'unb man^hatte ihn! qu ber freisinnigen ,-Voss. Ztg.", bie bekanntlich tn lcmge ün Verdacht, daß er Sachen veruntreut, scm dienit- mehreren Artikeln bie franzosenfreunbliche Haltung ber fRe- ndjed Verhütten war auch sonst nicht einwandfrei, er mußte wv " Ä leit bringen atteriri-unbehagliche £ rüchte aus dem Reichsland zu uns herüber. Man fmbet, unfolgsam und gegen Kollegen gehässig . . . daß — zumal in der lothringischen Halste — bas Fran- -f^ten Sommer verinißte ein Assistent einen Brief, der zosentum immer herausfordernder, immer feindseliger ifynt besonders anfgefallen war, unt> ald nrnn trrr Ofen verkohlbe .Ä L"auf Sü reich und Deutschland stören kann. Das ist auck) die I ßbtenbrlesc gerichtet. Aus ersteren hat er mehrfach Dollarnote Meinung einer Zuschrift, bie uns aus bem Reichvland mttwmmen, die er auf verfchiedenen Banken imiwechieln ließ. Luaebt und in der es u. a. heißt: „In Elsaß-Lothnngen Aus Soldatenbriesen hat er mehrfach emgeftgte Marken m Be- hat ich ein Verein gebildet „Souventt francais", der tragen bis zu 3 Mark genommen und die Briefe dann beseittgtt anaeblicki hier dieselben Zwecke verfolgen will, wie die Bei einer Haussuckmng wurden eine Anzahl neuer Messer imd ba hauptsächlich bte Sympathien für Frankreich erhalten,! gegenüber zugesband, er habe feit 16 Jahren nch an wachgerufen unb gepflegt. Weiter bilben sich m Iß' Uynt anvertrauten Stufen vergriffen, behauptete er bet der Ihringen, besonders in letzter Zeit, allerlei Sport- unb * - m------------- 1A Musiwereine, bie satzunasgemäß nur Einheimische ausnehmen. Sie tleiben sich nach französischer Art, haben Musikkapellen, bie nur französische Weisen spielen unb ähnliches mehr. Leiber werden diese Vereine und ihre Bestrebungen nicht genügend von der Regierung beachtet, ja sogar noch in gewissem Sinne unterstützt. Ihre Führer sind sehr schlaue Leute, sie bringen dem Herrn Bezirks- Präsidenten, Grafen Zeppelin, em Ständchen und dann ist bie ganze Sache gut." — Auch biete Zuschrift also hrebiat: feine neuen Franzosenbenkmäler auf deutschem Boden. Und keine Umschmeichelung des französischen Ele- mentä bie zu folgenschweren Irrtümern führen kann. Zwischen einer Politik ber Nadelstiche unb kritik- unb würdelosem Umwerben gibt es, sollte man meinen, doch noch ein Mttelding, das wohlmeinender abwartender 1907 1895 o. dunbert Id. Huribert Hektar b.Oefamt- Hektar |b.toefamt- flache । fläche 7 679 764 17,8 7 682 276 17,5 2 582 649 5,9 2 266 786 5,2 1 059 209 2,5 927 739 2,2 Kauft nur M^rk? auf der Sohle /W60\ /tpapm\ CfimpiYT''? Haltbarstes < In Schweinefett Pilo BCakao Schokolade (besonders beliebt: D*/w bittere Speise-Schokolade.) Weltberühmt! Goldene Staatsmedaille Berlin 1896! heute oerpoeffett bte ffrobe Tragöd m nr.b bitter fugt hmp:- ,3d) war roobt em wenig grob, aber no<6 lange mcht fo grob, rote ich halte fern können. Jetzt füble ich mich rote rate Frau mit einem Arm. Hundertmal benutzte ich täshcb das Telephon und weil ich nur em einziges •üTlal mem Temperament mit mir durchgehen ließ, lall ich nun für den :Heft meines Ledens aus diese größte Beauem lichtest meines Talents verzichten müRrn. . ' • Erklärt. ..Dar üneber mal fxnnxrfer Dich, zramerad . . . Do Sie nur allen 3exft herhaben!" — ..Erblich, erblich, mem Lieber . . . Vorfahren eial Vernunft eben letchloilen!" •ItübneSelbfiherteibigung. Richter. ..sie werden beschuldigt, den Klager au' dem lebten Äirtätonbfeftr berantg mißhandelt zu haben, daß er eine ach::, iige Berufsstvrung erltu uns überdies den Verlust der Zähne zu beflogen hat: was haben Sie darauf zu erwidern?" — Angeklactter „Tast er halt' z Baus Tie Marktpreise für Vieh und ^rn*t und die Gießener Fleisch, und vrotvreise am 8. November 19i>9. ST. SfMSfS? ta * “6 *" Kg. 76-84 Pfg. Echsen 80-90 61.60 ^rotpreife in Sieben Tetreidepreise in Mannheim Halber Schweine 50 Ra. Schlachtgewicht 42-60 DIL Rg. Schlachtqero. 52—56 HL ttieiieii luu Ng. 22^3-22.00 int. i.'eißbrvl 2 hg. 62 Hfl. Roggen 100 Hg. 17.00— 00.00 Mk. Schwarzbrot 2 Hfl. 54 Wg. luarlte. X Kirchhain. 9. Nov. Aus dem heutigen Diehmarkt standen etwa 100 Rühe und Rinder »um Uerfaul. Ter schweine- niartt war nm 600 Ferteln und Säufern befahren. Tas ipeschäft ging auf beiden Märkten bei steigenden Preisen flott Mteteorologijche ^eovachtuugen der statiott Gießen. Novemler 190^1 ibaromeie oui oe reduziert Tempei an der k*uM Bbsoliite Heuci iigte 2 it 5 - 5 -Q S =. Wetter 9, 2- 753,2 6,7 5,6 77 WSW 4 । Soimenschein 9. 9- 751/3 — Ul 4.‘2 92 8 2 Blarerpmimel 10. 7- 741^ -14 40 94 8 2 leichter Nebel vöchste ' Lempei atur am 8. iS 9. Novem )er — + 6,7'v. Niedrigste , , 8. , 9. , = — 2,1 eC. Börne, 10. November. 1.15 Uhr. ** ö Ei.-'.trii. iMh^-eyer . 63.95 3*, Portagieeea Serie I Giessen (E 3* , Portn riesen III . 118.40 Ul Ou Berliner töne, 10. November. Anfanyeti-w -U0 J lutlu Tendern: ongleiehm&Mig. --- Sitßrn (€1 tit ütttbigung i 245.00 117.00 13.00 83.90 EleLtrir. Schecken . Esch weil er Bert werk 3 3 3 3' 3' . 16530 . 186^0 . 248.20 . 89.40 . 158.60 Harpener Bergwerk . . IMlH LanrabfllU . . . . . •. 19 -JO Pie 4 9.40 9*70 97biO 94245 13tzg» 199.« Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . Dortmunder-l'mon C.»« Dresdner Bank . .« 1 e!«.nkirchea Bergweri: . 2101 Hamborg - Aeerik Pikett 1304 Telefonische Kursberichte Gleasener Auelgert, .mitgeteil*. von der Dank flr Bild In6nTtr?*?’r,*«MB. 61.15 63.70 98.85 95.10 9X30 174.20 47.70 8X50 6-.A) 98.90 Aetrhnba. io sollte man glauben, tnr ,"rärr tut ?>:Theater vor ilbeihilltr-n vcnrr vor sich -ytm. und fit würde es <*x* HNTTTt nur dir öältte der Timstag». und syreitaas-Ltonve»«, bine M ittwo ch Erstellung besuchen würde Lrit schwach od.-r ni|U tviept** 5?au* aber am schiNer Tag, tmc beschämend wärt des M bte stadt Tteßen nnl ihrer Untrtnitäl von 1200 studem« Harpener Bergwerk.-.. . LiarahOtte...... Vrdi Lloyd • Obcnehlee E:een-lBdostria Perliicr Handeleree. . . r Han« . . . Dootsebe Bank . . Dcnt*ch • Asiat. Bank . . Disk ?nto • K Tmandit .«. Ihtsdner Bank . . . . Krediuktiau...... Baltimore- nad Ohi< • -•* Eisenbaba ....... Goitbirdbahn . . Lombard. Eisenb. bn . . . Oes:e--v Staatahah: . Pri-'ce-Henri-Eisenbahn f. Sänger und Redner. Da« Dato bricht eich Bahn. Dieses alte Wort bewert» sich in den leUtcn Wochen jranx besonder» bei den Änstren.iiruMeJ welche die Fabrikanten von Wybcri-Tabletten uemaebt babäjQ um für ihre seit tiU Jahn n bochueschützten Produkt •• n u>- I n-uodB au erwerben. Die Nachfrage uach Wj bcrt-Tabletten i-t »o arvlb,. dass die Fabrikanten Mühe haben, in diesen W ochen. in wtLhei Tausende von Gratisproben die uianxendsten Beweise ihresÜ erü3 erbracht haben, menuir Tabletten zu produzieren. Die Mnuee wird durch rejrelmAliurcn Gebrauch von Wybert - Tabb tP n w wohlklingend und ausdauernd. datiSAnger und Redner nur nocfel Wybert-Tabletien verwenden, die in allen Apotheken mScharbe hi a Alk. 1.— erhältlich sind. Depot in tilrllrti: Pelikan - Ipo Iheke. Kreuz — —- - ■ ■ «■•«lerr. Goldrente . Oesterr. .Silberreote Ungar. Goldrente . Rente Frankfurter 3‘ ,•*, Reift »aoleihe.-. 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Ter Motor nrrb ent» 'rfteilt ein kurzes Zeichen, der Wink .Los lassen!" unb mit einem •/frdauf von einigen 50 Metern gleitet die Maschine iurtenb in hi: Lüste. Farman neigt mdn hoch empor: etwa 8 ober 10 Me^r -'ihn der Erde beschreibt er mit der :Hegdnu2Btgfnt nnt» Ubt* •etfr^ seine arvtzen weiten kreise Er hat ofienbar nicht den Ehrgeiz, der Galerie ein aufregende- Schauspiel zu bieten. 4.ie .^eit verstreicht, es ist 2 Uhr, nun 3, nun gar 4 Uhr und nvch :mmn beschreibt unermüdlich der surrende weine Riesenvogel in hat i i’ten feine Kreise Tie Neugierde der Eschauer erlahmt Mieglich, es ut empfindlich kühl gnvorden und man sucht eui irmrnbrt Cbbadk Ter größte Inl der Menge verldM berri:« den Flugplatz Ta, rin viertel nach 4, sieht man, wie .jarman den Motor ab stellt und in der Nähe seines schuppens, ra'ch zur Erde nifberglrüet. Er konnte kaum gehen: er ist steif vor Kälte und erstarrt von her angeioaitntai gekrümmten valtung, bte et ohne Baute über 4 stunden lang inne gehalten bat. ^er Late v-rmflfl sich kaum vorzuiieilrn, wriche Lristungssahigkcit ein wichet 2aurritufl an einem doch immerhin kühlen Diovenibertage voraus» jetzt, schon im itrainvagen ist das eine Anstrengung, in den ijten abei verdreifacht iirb die ^Anspannung Ter Vlick des Tsticierci must aufmerfiam aujs Steuer gebeitet sein und viel "2: habe so grosten »ungcr, haft ich einen Ldijni aufnim konnte." Jarman hatte die feste '.Ibncht, inttet allen Umstunden und aller körperlichen Erfchlafsung zum Lrotz den ,viuq fortzusetzen bis zur Dölliflcn Erschöpsung feines Petroleum-- Vorrates '21 ber ui der Pcrrolcumlcitung des Motors cniltanb cmc Störung, denn als er gclMidet war, besah er noch 6 bis 10 Xliier unDerbraud>teo Petwlcum. 2^ Wirklichkeit ist Farman 4 stunden 17 Minuten und <53 Sekunden geflogen und bat in dieser Zeit annähernd 242 Kilometer ohne Unterbrechung zurück- gelegt. Tic Preisrichter tonnten jedoch nur 221 Kilometer anrechnen, da der letzte Rest des Kluges in der Abenddämmerung nach Sonnenuntergang ftaltianb und oainit für den Taucrilug nicht in Betracht kommt, der voraussetzt, bau her 3 Neustadt 56 Rodhcnuer Ltraste 42 6128 rund mit drehbarem Zleifchgestell, beste und praktischste Räucherei (über 150 Ltück bereits verkauft) empfiehlt fÄ^I \ t 1 lederh«ge* ] ts T satxato^ 111 ___ 1 pro ira toflfutitt Zuerft kommt Palmona, denn fie Ist reine Pflanzen-Butter-Margarlne, erltY.Äe,e tC:'f i «mm,u sk “8 den : ■'& d., I •q- r 1 oen '-, '7 “no !:'itn PALMÖNÄ KUHBUTTER Räuther-Apparafe ein-; Aut Abzahlung Die trauernden Hinterbliebenen. 6163 veranschl. Los 7: auft nur // Basaltgrus ke suf dsrSii Bie/n OanerkannrdasB^sfe Amtliche VekttnntmcrchAngen dev Stcrdt Gieren Eigentümer nach dem Bonitätswert vergütet beM. gaige* Stöcke, Schirme, Pfeifen und Zigarren sind vorher dem und B6/n B10/n <- Ä- . • lUTTER weg- Kon- Mi- Ver- ■1"' . !'• / . ZU . 17ii AM Giessen (Steinstrasse 57), Wieseck, den 9. November 1909. 6178 Die Beerdigung findet Donnerstag den 11. November, nachm. 4 Uhr, in Wieseck, von Rabenauer Strasse 22, aus statt. ist seit Jahrzehnten der beliebteste Kaffeezusatz; bleibt stets lose, wird nie hart, ist lange haltbar und sparsam im Gebrauch. Ueberall erhältlich in Dosen und Paketen. U 0 Los Los Los Los Los Los litärge) Demgemäß werden auch Unpünktlichkeit säumnis der Kontrollversammlung bestraft. Gießen, 1. Nov. 1909 . Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 8. 'November 1909. . Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Keller. Müller wenden. Alten-Buseck, den 9. November 1909. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber. Los Los Los Los Ho? st tuunige Obstbäume Zwergobü, Beerenobst ufro. Acpielbocbst. 10 Stück Mk. 11 11. Q ualität Mk. 8 8hrisl.MM,Bnumichule Gießen, Schiffenbergerweg. sö7W 1: Da§ Brechen von Stücksteinen 2: , 3 * o v 4: DaS Liefern von BasaltgruS 5: Chaussierungsarbeiten 6: Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, Schwiegervaters, Grossvaters, Bruders und Schwagers Martin Langsdorf herzlichsten Dank Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: EmUie Langsdorf geb. Brunow, Giessen, Bad-Nauheim, Köln, Gladenbach, io. Novbr. 1909. 6164 Zwangsversteigerung. Am Freitag den 12. Novbr. ds. Fs., vormittags 11 Ubr, werde ich in Altenkirchen bei Weilmümter solgendeGeaenüände 1 Lokomobile mit Zubebör, eine Kreissäge mit Gestell, 1 Dresch wagen mit Subebör; ierner 1 alte Lolomobilc und 1 altenDrcschwagen in. Zubehör öffentlich mciiibietenb gegen Barzahlung versteigern. Sammelplatz der Käufer am Rathau'e. 6187 Weilburg, den 9. Nov. 19v9. Wilke, Gerichtsvollzieher. 9 10 Kcbel, Betten, Folsterwaren, Tische, Stühle, Wand-Uhren unt. Garantie L gut. Gehen. J, Jttmann Plockstr. 14-16 Herren-Ueberzieher Herren-Anzüge Manufakturwaren - ~ Pelze - Grosse Auswahl. Bill. Preise MMIM 5. sämtliche Mannschaften stehen während des ganzen trolltages bis einschließlich Mitternacht unter t:" Todes- An zeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass nach langem schweren, mit Geduld ertragenem Leiden heute mittag 4 Uhr mein lieber, unvergesslicher Mann, unser guter Schwager und Onkel Herr Wilhelm Kessler Kgl. Lokomotivführer sanft entschlafen ist. Kelmnnlmachnng. Z^Mit Entschließung vom 4. November 1909 hat Großh Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft vMidel und Gewerbe den Znteilungsplan für den Feldberemigung^bczirk Gwtzen links der Lahn I. Teil einschließlich der zum Verfahren zugezogenen Teile aus bcn Gemarkungen Launsbach und Wißmar sur volt- ^^Auf^Gnnid von Artikel 36 des Feldbereinigungsgesetzes bestimme ich al- Zeitpunkt der Ausführung (Eigentumsuoergang) den 15 November 1909 und überweise hiermit mit Wirkung vom Zeichen Tage den Beteiligten die neuen GrrmdUücke dieses Bezirks. Dch Ueherweisung erfolgt unter den gleidxn Bedingungen, wie die frühere provisorische Besitzeinweisung, dämlich. 1. Meliorationsarbeiten Eöimen auf den neuen Grmwwuuen auch fernerhin vvrgenommen werden. 2 Die beteiligten Grundeigentümer müssen sich Beranderiing«i der Zuteilung, die infolge der Ausführung hon Meliorations- arb^tcn, der' Anlage von Wegen, Gräben oder aus fonittgen Gründen iwtivendig werden, gefallen lassen. Ein hierdurch bedingter Ab- und Zugang von Gelände wird dem neuen b) durch öffentliches Ausgcbot 8: Anfahren von Stücksteinen Vergebung. Für die Feldbereinigung Utphe Zöllen nachstehende Lieferungen und Leistungen auf dem Rathaus in Utphe vergeben werden und zwar: a) auf dem Submifsionswcge nm 17. November, vorm. 10V2 Uhr: Mk. Gestern abend 6 Uhr entschlief sanft nach langem schweren Leiden meine mnigstgeltebte Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante , Am WMe Brod geb. AmilMr im Alter von 44 Jahren, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme tiefbetrübt anzeigen. Die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N.: Carl Brod, Standesamtssekretär. Gießen (Steinstr. 52), den 10. November 1909. Die Beerdigung findet Freitag den 12. d. Mts., nachmittag? 3V2 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 6172 Vacuum Reinigers empfiehlt Wohnungsentstaubungen sowie Teppichreinig^ng out eigenem Vaner. pr Abonncment*ab*chlü**e. tu 47®< Herbstkontroll-Versammlnng. Es haben aus der Stadt Gießen auf dem Hofe der alten Kaserne am Landgraf-Philipp-Platz ju erscheinen: _, 1. Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamte der Reserve. (Kleiner Tienstanzug.) r . , ... ... 2. Tie Mannschaften der Reserve, sowie dre zur Dtspositton der Truppenteile und Ersatzbehörden Entlassenen aller Waffen. • 3. Diejenigen der Landwehr I. Aufgebots angehörigen Marm- schaften, welchen ein besonderer Gestellungsbefehl zum Erscheinen bei der Lrerbstkontrollversammlung zugeht. Die Ersatz - Reservisten haben bet der 5) erbst - kontrollversammlung nicht z u ersch ein e n. Donnerstag den 11. November, 9 Uhr vormittags, Jahrgänge 1902 und 1903 aller Waffen, sowie bte unter Nr. 3 Aufgeführten (Landwehr I. Aufgebots), denen ent besonderer Gestellungsbefehl zum Erscheinen bet der Kontrollversammlung zugeht. nut Donnerstag den 11. November , 2 U h r na ch - Mittags, Jahrgänge 1904 und 1905 aller Waffen, sowie die oben unter Nr. l Aufgeführten aller Jahrgänge und Waffen der Reserve (Offiziere pp.). Freitag den 12. November, 9 Uhr bor mittag», die Jahrgänge 1906 bis 1909 aller Waffen, sowie die zur Disposition der Truppenteile und Ersatzbehörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. Es wird folgendes erinnert: _ . 1. Befreiungsgesuche sind bis spätestens 8 ‘-tage bor dem Appell durch den Bezirksfeldwebel des Vauvtmeldeamts einzureichen und müssen durch die Bürgermeisterei be^ro. bei Beamten durch die vorgesetzte Behörde beglauoigt jein. Berücksichtigung kann nur in den dringendsten Fallen stattfinden. . _ , . 2. Jeder Koutrollpslfchttge ersieht die Jahresklasse, zu der er gehört, auf dem Deckel seines Militarpasses 3. Die Militärpässe mit eingeklebter gelber Kriegsbeorderung bczw. Paßnotiz unb Führungszeugnis sind mitzubringen. 4. Die Leute haben in bürgerlicher Kleidung zu erscheinen. almoiw, ^on-Palmu1 u- )N2' Redner. dieses alte Wort bewäha 'S Hden Anstrengung labletteu gemacht hat, ten Produkte neueFremS vbert-Tabletten j-t so diesen Wochen, in weil ndsten Beweise ihresWe« I ■ produzieren. Die Stirn» von Wybert-Tablettene Inger und Redner nur nod len Apotheken in Schacht»! Kießen: Pelikan Ap» ______________ '' "ter. euer Bergwerk ihiitte. . ' ‘ mrdenE.B. ■'*? ä. Lloyd . - ‘;- CUluse .. . *•*■■■ Unentgeltliche Arbeiisvermitlelung. Ltüdlislher Mcitsmihlllkls ®icp. Asterweg 9. Telephon 95. Es können eingestellt werden: B‘°Ai 2 Schreinerei Sattler^und 5oliieret, 1 Ai aichinensch^offer, em Weißbinder, 2 Schneider, 1 vorn- oder Holzdreber. 1 Garmer, 1 Hausbursche, 1 Dienstmädchen, 1 Köchln. Lehrlinge: 2 Schlosser, 2 Backer, 1 Kellner. b. bei auswärtigen arbettgebern: 1 Schmied, 1 jung. Spengler, 1 landwirischastl. Arbeiter, zwei Schneider, 1 Gärtner, 1 Stütze, 1 Svulmadchen, 1 Dienstmädchen, 1 ,'vinfirßu, 1 landm. Dienstmädchen. Lebriiuge: 2 Spengler, 1 Bäcker. 1 grifeur! ^Wagner, 1 Kellner, 1 Killer, 1 Installateur, 2 Weiß, binber, 2 Lackierer und Anstreicher, 1 Schuhmacher, 3 schlosser, 1 Gönner, 3 Eisendreher, 1 älter. Hus- und Wagenschmied, em 1 zyormer, 2 Schneider i.Kleinstückarbeiteri, 11 Arbeiter, n Haus- burichen, 1 Borarbeuer, 1 Dienswiädchen, 6 Lauffrauen, 4 Lam- mädchen, 1 Kleidermacherin, 2 Haushälterinnen, 1 landwiruch. Arbeiter. für 50„ßänsd*' Düren erhalten Sie • 1 Doseff.Kahesgratis • Vertretung u. Lager fb27, A. Siegel, Telephon 222. @0 l jla^i Al Betrifft: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen links der Lahn, I. Teil. . Die nachstehende Bekanntmachung bringen rotr hiermit zur vorm. IV/a Uhr: veranschl. zu 250.— , , 437.50 , , 44.— 11: ■ .. „80.50 Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Utphe zur Einsicht offen. Die Angebote zu Los 1__7 haben in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen und sind bis zum angegebenen Termin verschlossen, pastfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, an Großh. Bürgermeisterei Utphe einzureichen. Die Eröffnung erfolgt m Gegen wart erschienener Bieter. Freie Auswahl vorbehalten. 3U* schlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 8. November 1909. Großh. Kulturinspettion Gießen. ____H. Steinbach. "" Bergednug. _ Jur Herstellung einer Stützmauer mit Schutz- qeländer usw. in Staufenberg sollen nachstehende Arbeiten und Lieferungen Samstag ben 13. l. M., nach - mittags 2i/2 Uhr, in dem Gcmerndehau.se da. selbst öffentlich vergeben werden und zwar: Maurerarbeiten, veranschlagt zu 319.92 Mk. Schlosserarbeiten, /, „ " Weißbinderarbeiten, „ " z' Pflasterarbeiten, " Liefern von Zementröhren, „ " rr " Liefern von Einfallrösten, ,, " W '' Gießen, den 5. November 1909. 6103 Senßfelder, Kreisstraßenmerster. Bekanntmachung. In das Handelsregister wurde eingetragen: 1. Die Firmr Carl Harn, Gießen. Inhaber Carl Horn, Kaufmann ut Gießen. Der Ehefrau des Kaufmanns Carl Horn in Gießen, Zulre geb Evertsbusch, ist Prokura erteilt. 2. Bezüglich der Firma Heinrich Kümmel I. zu Wieseck: Das Geschält ist auf den Kaufmann Adolf Kümmel in Wieseck übergegangen, melck>er dasselbe unter der bisherigen Firma wetterführt. Düe in dem Betrieb des Geschäfts begründeten Berbrndlich-. feiten sind bei dem Erwerb durch den Kaufmann Adolf Kümmel ausgeschlossen. B10/n Gießen, den 2. Nov. 1909. Großher ogliches Amtsgericht. Bekanntmachung. lieber den Nachlaß des am 14. Oktober 190j verstorbenen Kaufmanns Emil Noll zu Heuchelheim — Abendstern — ist die Nachlaßverwaliung angeordnet. Rechtsanwalt Fischer \u Gießen ist zum Nachlaßvern>alter bestellt. Gießen, den 5. Nov. 1909. B10/n _________ Großherzogliches Amtsgericht.______________ Bekanntmachung. Samstag den 13. l. Mts., nachm. 1 Uhr, sollen auf der unterzeichneten Bürgermeisterei zirka 100 Wellen Birkcn-Reifig im Distrikt Pfingstkopf versteigert werden. Reflektanten wollen sich zur Vorzeigung an Forstwart '0Tetober, 1J5 n. ?■ Ukq», V äSsy L. P°yd ,7 * • • _ cb15i«. B=ni ' «er Bail '' ■ taktien ' ' SNohio.*; senbabn ardbahn*-’; ^Eisenbahn?,'. ™ Staatsbahn .' .' schrieben. 1 A_n Friedberg, den 8. November 1909. Ter Großherzogliche Feldbereinigungskommissar: (gez.) Schni11spahn, Kreisamtmann. Arbeitsvergebung. D ,ur Abdeckung der HeizrohrBanä^e iür den Erweiterungsbau d.. Elektrizitätswerkes ermrderUche,^chlofferarbeit wll Monlag bcn 15. November d. v»S., vorm. 10 Uhr, öffentli^uergeben^rociDciL^^rej^un^ unb und xur Einsicht offen. Angebote out Vordruck, der daselbst erbdlt^ tid), sind bis ium genannten Termin an uns einzureichen. 3u= ,CbÜ,aSgi^4n,Äem6et m. M , UM» Städtisches Hochbauamt. Gerl> e 1 Möbel 5 stets vorrätig und vrersw er» zhoben. J5219 .itiilbc m Nlüllev, Steinürone 6- o zu 162.— 315.— 18.— r 165.— V 216.— » 420. V 24.— Hotel „kroMjog Morgen Tonnerstag große Zufuhr Frische Fische I Schluß Schluß dor Sämtliche tfchuhiDaren A-Iuh* und Lrrfische tif Sreisbaumschule in AHetzlar empfiehlt ihre -rohe. V u Gemälde-Ausstellung, Mäusburg 5 Kunsthandlung Ganning Turnverein Giessen. Vrctöllftcn auf Wunsch. M4 Rar Mitglieder haben Betritt. Herren-Socken soliden Qualitäten ohne Nab! A. 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