'echung. ES Die heutige Nummer umfadt lO^Setten. BV ;tobt Gicßcn. inciib h«nz. Deutsches Reich ijlerci Ließen- e rhüig Cpiienrob. bringen wir zur öfitti tBlid) 22. OKvba M J i Cppfjiroö bic Ärbei'u lüg zur Ginjirbt bet Ä- Montag LL. Oktober 1909 BezugSprec»: hergeiw, mdungen hiergegen tobcr 1909, 10>- Uhr,, . gen ciiildiK1, biß b'-c xit1 iejMen imb. ejnMeichen unb }u Anterwersung der Rifiabylen. Nach spanischen Meldungen aus Melilla steht dort die Sache der Spanier gegenwärtig gut, da die Kabylen sich geneigt gezeigt haben sollen, sich zu unterwerfen. Da aber die Spanier schon einmal Siegesfeste ohne Siege gefeiert haben, wird man weitere Nachrichten abzuwarten haben: Melilla, 10. Okt. Die Häuptlinge der Stämme von Nador kamen hierher mit der Erklärung, daß es ihre Absicht ei, sich ohne jede Bedingung zu ergeben. Melilla, 9. Okt. In Nador hat sich ein Parla. mentär als Uebermittler eines Briefes der Führer der Kabylen- stämme von Nador und Barraks an General Marina eingestellt. Vor den General Oroczko geführt, erklärte der Parlamentär, die Lage der Stämme sei infolge M a n g els an Lebensni itteln und der schrecklichen Verluste in den letzten Kämpfen unhaltbar. In dem Gefecht vom 30. September hätten die Mauren ihren eigenen Verwundeten ogar den Gnadenstoß gegeben, da sie sie nicht mehr in Sicherheit bringen konnten. vir rusfisch-türiische Annäherung. Die türkische Sondergescmdtschast hat im kaiseckichen Hvslager M Livadia eine gute Aufnahme gefunden, wobei auch die beiden Minister des Auswärtigen sich unterhalten haben. Was dabei herausgekommen ist, läßt sich aus den üblichen Phrasen, die amtlich aus Petersburg veröffentlicht werden, nicht ersehen: Livadia, 9. Okt. Die tür k i s ch e S on d er g e s a n d t- schäft wurde heute vom Kaiser in Abs ch i e ds a u d i e n z empfangen. Die Mitglieder der Gesandtschaft nahmen,aus diesem Anlaß an einem Frühstück teil, lvobei Rifaat Pascha rechts vom Kaiser- saß. Nach dem Frühstück wurden Rifaat Pascha und Nazim Pascha von der Kaiserin cmFangrn. Petersburg, 10. Okt. Die türkische Sondergesandtschaft verließ Jalta, um nach Konstantinopel zurückzukehren. Der türkische Minister- des Aeußern und General Nazim Pascha konnten sich durch den gnädigen Empfang, den sie beim Kaiser gefunden haben, von beu Gefühlen der Freundschaft des Kaisers für den Sultan und von seinen aufrichtigen Wünschen für das Wohlergehen der Türkei überzeugen. Im Lause der Unterredungen zwischen Rifaat Pascha und Iswolski wurde festgestellt, daß die beiden Reiche in gleicher Weise an der Aufrechterhaltung und Förderung der BeziehVngen der Freundschaft, des Vertrauens und guter Nachbarschaft interessiert seien. Dies gilt nicht nur für ihre politiscksen Beziehungen, sondern auch für dre bedeutenden wirtschaftlichen Interessen, die ihnen gemeinsam sind. Erreicht werden kann das nur unter der Bedingung, daß der Frieden aufrecht erhalten werde unb nur in diesem Sinne müssen sich die beiden Regierungen bemühen. Wie in der Vergangenheit so bot die kourtosievolle Mission Rifaat Paschas und Nazim Pasck-as, den beiden Regierungen Gelegenheit, noch einmal die Gefühl des guten Willens zu kräftigen, wovon sie gegenseitig beseelt sind. * Konstantinopel, 9. Okt. In Erwiderung des vor einigen Monaten erfolgten Besuches einer Abordnung des bulgarischen Offizierskorps in Konstantinopel, haben die bulgarischen Offiziere, eine Abordnung des türkischen Oftizier- korps zu einem Gegenbesuch in Sofia eingeladen. Das Ein- wdungsschreibe-n betont die Freundschaft zwisck)en den beiden Län- bent, die durch die Gerüchte über Bandenbildungen nicht gestört werden solle. Der Besuch wird nach dem Beiranfest erfolgen«. Konstantinopel, 9. Okt. Blättermeldungen besagen, her griechische Gesandte habe wegen des am griechischen Zizekonsul in Serres verübten'1M srdanschlaZ -■ bei der -Störte Vorstellungen erhoben. Der Großwesir habe die strenge Bestrafung der Schuldigen zugesagt. Die türkische Presse bespricht die vom „Temps' veröfsent- lichten Aeußerungen des Großwesirs über Aegypten abfällig. Tie „Saban" schreibt: „Die ägyptische Angelegenheit ist eine schwebende Frage. Niemand leugnet das, auch England nicht. Die Ottomanen vergessen ihre Rechte auf dieses "and nicht. Die gegenwärtige militärische Besetzung durch die Engländer- ist ein provisorischer Zustand, über den die beiden befreundeten Mächte sich verständigen werden, sobald der geeignete Zeitpunkt hierfür getomman ist/' Der- Gr o ßwesir erklärt, seine A/eußerungen seien im „Temps" ungenau wiedergegeben. Wie verlautet, hat die jungägyptische Partei das Protesttelegramm an den Großwesir gcfoniM. _ General d'Amade zur Disposition gestellt. Die französische Regierung scheint sich darüber klar zu sein, welche Bedeutung den in die Oefsentlichkeit gelangten Vorschlägen des Generals d'Amade beizulegen ist. Der General wurde zur Disposition gestellt. Vielleicht war dies längst sein Wunsch, und es werden Einzelheiten über das entscheidende Gespräch d'Amades mit dem Ministerpräsidenten veröftentlicht, die entweder selbst Mache sind oder auf eine Mache hindeuten. Bezeichnend ist es auch, daß die Zeitungen damit rechnen, daß Der General früher oder später wieder in den aktiven Dienst zurückkehren werde. . Paris, 9. Okt. Ministerpräsident Brrand hat heurc früh den spanischen Botschafter empfangen. Der Kriegsminister hat mit dem Ministerpräsidenten eine Unterredung über die Angelegenheit des Generals d'Amade gehabt. Vorher war General d'Amade vom Kriegsminister empfangen tvorden, um seine Erklärungen dort mündlich vervollständigen zu können. Nach dieser Unterredung begab sich General d'Amade ins Ministerium des Innern, wo er mit dem Ministerpräsidenten und dem Kriegsminister eine Unterredung hatte. Auf Grund dieser Unterredung entschloß sich der Kriegsminister, General d'Amade zur Disposition zu stellen. Im Saufe der Unterredung erkannte d'Amade die Authentizität des vom „Matin" veröffentlichten Sm hochverrairprozetz in Spanien. Barcelona, 9. Okt. Vor dem Kriegsgericht begann heute im Beisein zahlreicher Zuhörer der Prozeß gegen den Direktor der modernen Lchule Ferrer. Der Richter erklärte, daß unter den bei Ferrer beschlagnahmten Papieren Dokuiiiente gefunden worden seien, die sich auf den Plan bezogen, Spanien zilr Republik zil machen, ferner mehrere freimaurerische Schriften und Briefe von Revolutionären, aus denen hervorgehe, daß Ferrer seit langer Zeit Beziehungen zu Revolutionären unterhielt. Im weiteren Verlauf des Prozeßes gegen Ferrer machten verschiedene Zeugen, darunter der Polizeidircktor und der Oberstleutnant Der Bürgergarde, belastende Aussagen, wonach Ferrer ein tätiger Anarchist sei uud die auftührerische Bewegung gebilligt und unterstützt habe. Ferrer bestritt die Beteiligung an den Unruhen und erklärte, daß er den politischen Parteien nicht angehöre. Er beschäftigte sich einzig und allein mit Uiiterricht. Die gegen ihn erhobenen Anklagen betrachte er als ein Werk seiner Feinde,^ die sein Ver- lagshaus veriiichten wollten, wie früher seine Schule. Weitere Zeugen bMindep. daß Fer^r den Alkalden von Preniia von den Vorgängen in Barcelona unterrichtet und ihn aufgefordert habe, die Republik zu proklamieren. Ferrer habe ferner das Rezept zur -Fabrikation von Pulver erhalten. Hierauf versicherte Ferrer wiederholt, er habe während der ganzen Zeit der Unruhen sich verborgen gehalten, weigert sich aber, die Familie zu nennen und als Zeuge zu benennen, bei der er sich aufgehalten habe. Verschiedene Sachverständige glauben, daß gewisse Bücher und reoohihonäre Proklamationen von Ferrer geschrieben sind. Andere Zeugen behaupten, daß von der Ankunft Ferrers in Premia an die Unruhen einen ernsten Charakter annahmen. Nach Beendigung des Zeugenverhörs beantragte der Staatsanwalt gegen Ferrer die Todesstrafe, dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte und Einziehung des Ber- mögens des Angeklagten zur Schadloshaltung von Opfern der Revolution. Der Verteidiger Ferrers führte dagegen aus, man könne diesen nicht wegen derselben Handlungen ver- urteilen, von denen er in einem anderen Prozesse schon frei- gesprochen worden sei. Schließlich erklärte Ferrer selbst auf cme Frage des Präsidenten, man möge ihn wegen der letzten Ereignisse richten, ohne jedoch seine frühere Tätigkeit als Politiker hineinzuziehen. Er habe sich jetzt blos mit Unterricht und der Verbreitung allgemeiner Bildung befaßt. Interviews an, zu dem er, wie er sagte, durch p>a triotisch > Besorgnisse veranlaßt worden sei. Er müsse jedoch ein gestehen, daß er aus der einem militärischen Befehlshaber zu kommenden Reserve herausgetreten sei. Briand erkannte in ferner Antwort die militärischen Eigenschaften des Generals d'Amade an und sagte zu ihm,, er habe ihm gegenüber eine Peinliche Pflicht zu erft'illen, er sei aber überzeugt, daß General d'Amade als Soldat, der der militärischen Disziplin unterworfen sei, die natürlichen Folgen seiner Handlungsweise auf sich nehmen werde. Paris, 10. Okt. General d'Amade erklärte einem Redakteur des „Matin": Es ist wahr, ich habe mich gegen die Disziplin vergangen, aber ich habe eine Entschuldigung: ich dachte nur an bas Interesse meines Landes, ich glaubte, ja selbst den Sache des internationalen Friedens ju nützen. Ich dachte, daß ich da eine Pflicht zu erfüllen hätte, unb diese Pflicht erschien mir stärker als die Pflicht des Schweigens. Ich werde meinen Fehler ohne Murren büßen: ich werde stillschweigend und in ruhiger Stimmung die Stunde abwarten, wo ich Frankreich wieder dienen kann. Die meisten Blätter billigen rückhaltlos die Entscheidung der Regierung, welche im Interesse der Disziplin unabweislich gewesen sei, geben aber gleichzeitig der Erwartung Ausdruck, daß General b'Ainade halb ro i e b e *■ in den aktiven Dienst zurückberufen werben Aus London wirb gemeldet: Der Schatzkanzlev Solid George sagte in einer Diebe in New Castle, aas B u b ge t sei Weber ein Angriff auf die Industrie noch auf bas Eigentum. Es müsse hervorgehobeu werben, daß der Haitbel sich günstig entwickelt habe. Die Gr u n b st e u e r n würben wohl wachsen, und daher erkläre sich die Gegnerschaft der Großgrundbesitzer gegen die neuen Steuern, gegen die Reichsverteidigung unb das Alterspensionsgesetz. Der Minister erklärte weiter, bie Regierung wolle alle im Budget vorgeschlagenen Steuern haben oder keine. Der Papst hat, wie aus Rom gemeldet wirb, am Sonntag 200 Pilger aus Köln empfangen. Der Führer der Pilgerschaft, Marchanb, verlas eine Ergebenhcitsabresse. In seiner Antwort äußerte sich der Papst sehr befriedigend über den Beweis treuer Gesinnung und dankte gleichzeitig für bie Segenswünsche zu seinem Jubiläum. Der Bischof von Straßburg und mehrere Prälaten wohnten dem Empfange bei. Der serbische Kriegsminister Zivkevitsch ist aus Gesundheitsrücksichten zurückgetreten. -icht, * «tipi [909 r vigsi'mmijiär: •qpj an iinfc öic /einsam mit der SW Annciikalie»ndderM - - chu!k, beiraut. samten gemeint rein, [ >1 w. „ ' c» ein. ii ib von S-6ll6rJ ß_7 Siu1®? obnu"flcn;o° h3'",,!"5 'bnun^Wnnicrn- sSE e is:' 1U Hill. Die parsevaüandung in Gießen. Gieß.n, 11. Okt. Jetzt hat auch Meßen seinen Luftschifftag gehabt- Zwar nicht Z. III, der auf seiner Rückfahrt aus dem Industrie gebiet unsere Stabt schnöberweise links liegen ließ, wohl aber ben Parseval, der ja nach seinem großen Bruder Zeppelin bis jetzt daS erfolgreichste lenkbare Luftschiff ist, und noch dazu mit einer Landung auf dem Trieb. Ter Urheber dieses Ereignisses war die hiesige Ortsgruppe des Lustflotteuvereins, die damit ihre öffentliche Tätigkeit in vielversprechender Weise begann und sich als ein bedeutungsvoller Faktor für bas Gießener Verkehrsleben erwies. Heber die Fahrt bes Luftschiffes von F-rankfurt nach Gießen geht uns von einem Teilnehmer an der Fahrt folgender Bericht zu: Um 81/2 Uhr morgens verließ ber Ballon seine Halle. .Die Führung lag in der bewährten Hand bes Oberleutnants Stelling, ber schon mehr als 70 Aufstiege mit dem Luftschiffe gemacht hat, und ber selbst bie Höhensteue- rung während ber Fahrt dirigierte. _ Am Steuerrad > staub Hauptmann D i n g l i u g e r. Außer.. zwei- Mechanikern nahmen noch fünf Passagiere an der schönen Sountagofahrt teil, darunter ber schwedische Ingenieur-Hauptmann Amund- son, der Präsident bes schwebischen Aeroklubs. Kaum hat bas Luftschiff bie Halle verlassen, da beginnen auch schon bie Propeller zu surren unb stolz und ruhig steigt bas Luftschiff empor, sogleich seinen Kurs auf Meßen zu nehmend. Balb ist das Häusermeer der Borstabt Bocken- heim überflogen und, ber Bahnlinie folgenb, wirb über Vilbel um 9# Uhr Friedberg erreicht. Eine herrliche Aussicht bot sich von ber Gonbel bes Luftschiffes. Der Himmel war zwar wolkig, aber bie Aussicht klar. Der Blick schweift aus ca. 150 Meter Höhe weithin über bas wellige Acker- und Wiesengelänbe, bas sich bunt wie ein Teppich ausbreitet, lieblich unterbrochen von ben zierlichen Dörfern unb Weilern. Im Herbstschmuck prangende Wälder werben überflogen. Schreiend flieht ein großer Raubvogel scheu vor der ungewohnten Erscheinung bes Riesendrachens. Auch eine Schafherbe, bie friedlich zerstreut auf einer Wiese weidet, wird durch bas unbekannte Geräusch ber Propeller in ^Schrecken gesetzt unb stürzt entsetzt davon. Aber auch bie Menschen geraten in Bewegung. In allen Orren, bie der Ballon überfliegt, eilen bie Bewohner aus ihren Häusern, sammeln sich auf Straßen und Plätzen unb winken ben Lustschisfern ihre Grüße zu. Besondere Eile hierbei zeigten die Besucher einer Dorfkirche: hoffentlich ist ber Gottesdienst durch ben unerwarteten Besuch des Lustschisses nicht ge- fiört worden. Zur Linken grüßt auf ber ganzen Fazn das Taunusgebirge herüber. So bietet sich den Luftreisenden ein immerfort abwechslungsreiches Bild, unb unermüdlich umherschauenb, achten sie nicht des scharfen und ziemlich fairen Windes, der durch bie schnelle Fahrt des Luftschiffes noch vermehrt wirb. In die warmen Mäntel gehüllt, blicken sie herab auf die schöne Gottesnatur und auf die armen Erdenkinder, bie nicht so glücklich sind wie sie, im Parseval- Ballon durch die Luft schweben zu können. Kaum ist Friedberg passiert, da ist auch schon Bad- Nauheim erreicht. 9 Uhr 24 Minuten zeigt die Uhr an. Die Sonne bricht durch die Wolken, unb ber herrliche Babe- ort mit seinen neuen Kurhäusern unb seinen prächtigen Anlagen, die sich im Walde sortsetzen unb zum Gebirge emporsteigen, zeigt sich in seinem vollen Glanze. Da kann von Dr. Anita Augspurg. — Alle Liersammlungen sind öffentlich und unentgeltlich. Neue Gesetzesvorlagen in Oldenburg sind für ben Landtag erschienen, ber im November zusammentreten soll. Außer einer Vorlage gegen bie Verunstaltung von Ortsck>aften und landschaftlich hervorragenden Gegenden handelt es sich um ein neues Schulgesetz. Wegen ber Verteilung ber Schul!asten zwischen Staat und Gemeinden war in ber letzten Landtagstagung ein Konflikt zwischen Regierung und Landtag aiisgebrocheu. Die Regierung erklär te, baß sie dem Beschluß des Landtags auf erhöhte Beihilfen an bie Gemeinbeu zu ben Sch ul lasten nicht zustimmen könne, da keinerlei innerer Grnnb vor liege, die vor drei Jahren vereinbarte Verteilung ber Schul! ast en wieder zu ändern. Zugleich wird ber seit langem erwartete Entwurf eines Besoldungsgesetzes für bie Volksschullehrer angelüu- digt. Aus den übrigen Vorlagen ist noch bemerkeuswert, baß ber Abschluß ber Eisenb cchnbetriebslasse für 1908 ein sehr günstiges Resulta! ergibt. Die Gesamteinnahmen haben gegenüber dem Voranschlag ein Mehr von 820.710 Mi. ergeben; bie Gesamtausgaben ein Weniger gegenüber dem Vovanschlag von 52.178 Mk. 1Ci)lcbcntnne 1 unddelmacu^ »ÜS- HB*«*" O tuTKüFoni ben uichi unter 2f* 1 "-mer Kausleutz - leiern iieunbc: ohne Unterschied bc ?-t, Asierweg 9, fe Itujiben entgegen. ffp sledt Gichen. Von ber in den Zeitungen gemeldeten Absicht, eine Reichsanleih e für die Balanziernng des nächsten Etats aufzunehmeii, ist, so schreibt das Wolff'sche Bureau, an den maßgebeuben Stellen nichts bekannt. Es handelt sich äugen- icheinlich nm eine Verwechselung mit ben im § 2 des Finanz- qesetzes vom 15. Juli 1909 genau bezeichneten Rückständen aus ben letzten Jahren, welche zu einem Nachtragsetat rem rechnerisch zusammengestellt sind, lieber bie Regelung ber Beträge sind Entschließungen noch nicht gefaßt. Die Reichstagsersatzwahl rn Halle a. S. findet, wie jetzt festgesetzt worben ist, am 6. November statt. So berichtet die ,T?allesche Ztg.". Die Saale-Ztg." aber hält an ihrer Nachricht fest, baß nur bie letzte Halste des November für ben Wahltermin in Frage kommt. ^-ür bie Landtagswahlen im Königreich Sachsen find in den 91 Laubtagswahlkreisen nunmehr insgesamt 287 Kandidaten aufgestellt worben. Davon entfallen 89 auf bie Konservativen, ben Bund ber Landwirte, bie Mittelstänbler und bie Reformer. Ferner hat die Reformpartei 5 eigene Kandidaten ausgestellt. 68 Kanbidaten gehören ber nationalliberalen, 34 ben beiden freisinnigen Parteien und 91 ber Sozialbemokratie an. Die 3. Generalversammlung bes Deutschen Verbaubes für Frauenstimmrecht tagt vom 23 bie 26. Oktober in München. Die genaue Tagesordnung ist uunmehr erschienen, außer den üblichen Verhandlungen einer Generalversammlung stehen folgende Titemen zur Beratung: „Politische Frauen und Sexualprobleme", Abele Schreiber: „Die Reichsfinanzreform'", Tony Breitscheid; „Das Wahlrecht ber Fi-auen zu den beruflichen Interessenvertretungen", Dr. Elisabeth Altmann-Gotheiner, Rrioa,- xr dozentin, ' Mannheim ; „Wird bie Beteiligung ber Frauen in am politischen Parteileben ber 9Jlä.nner bas Frauenstimm- 1 recht fördern", Reserat von Martha Zwetz — Korrestrat Dis .,bo«95' , q QjlD^ rbeitct- - A. 1, *4^ nei ®ieEi- ^'chengersle. - upinger, cntfccör(ji? cn ,lc uch in not .5"- Qn d?n «enj otr im ftabt. hssM Nr. Ä38 Erstes Blatt 159. Jahrgang MGichener Anzeiger wirtschaftlich« Zeltfragen “ V ® DÄ KB 'W V US V |B vr Ehesredakteurr A Goetz. Ferusprech - Anschlüsse x O WM für die Redaktion 113, TMr * < Ar* polUischen Teü. A äust w» General-Anzeiger für Gberhefien WW lür lüe Tagesnummer Rotationsbrad unö Verlag der vrühllchen llnio.-v«ch- und Steiudruckerei R. fangt. Redaktion, Expedition und Druckerei - Schulstratze Anzeigenteil: ö. Beck, bis vormittags 9 Uhr. selbst bas» eilig feinem Ziele zu.s1.reb ende Luftschiff mit Stolz vorüberfliegen. Es unterbricht seine Fahrt und vollfühn über dem Orte zwei große Schlcncn. Dankbar trinken die Bewohner und die noch antve,'enden zahlreichen Kurgäste dem Luftschiffe ihre Grüße zu und laut muß der Jubel unten gclvescn sein, da man ihn oben deutlich hörte. Tann gehts weiter. Um 9.43 Uhr wird Butzbach überflogen. In Großen-Linden umkreiste das Luftschiff kurz vor 10 Uhr zweimal den Kirchturm. In rascher Fahrt tvurde um 10 Uhr 5 Min. Klein- Linden überflog,en und schon um 10 Uhr 10 Min. war Gießen erreicht. Tas unerwartet frühe Erscheinen des Luftschiffes rief zahlreiche Schaulustige auf die Straßen und Töd)er. Die Neugierde und die Ueberraschung war so groß, daß manche in ziemlich leichter Kleidung aufs Dach steigen mußten, wenn sie Parfeval über Gießen nicht versäumen »yollten. Denn der flinke Parseval-Ballon liebt die lleber- raschung, er läßt nicht auf sich warten und kommt stets früher an, als er erwartet wird. Rasch wird eine große Schleife über der weithin nach Norden sich dehnenden Stadt gefahren, damit alle Gießener merken, daß der erwartete (test naht. Tann aber mentet das Luftschiff nach links, fährt eine Strecke das liebliche Lahntal hinab und biegt dann in die Talsenkung ein, die sich zwischen dem (Met berg und dem Vetzberg ausdehnt. Im sicheren Fluge geht es um Iben Vetzberg herum und dann in direkter Fahrt nach Gießen zurück. Noch einige Jährten werden über der Stadt unternommen, so daß wohl jeder Zuschauer den über der Stadt sehr niedrig fliegenden Ballon mehrfach sehen konnte. Die Landung in Gießen. Auf dem Zielpunkt der Fahrt war es inzwischen lebendig geworden. In birfjten Scharen strömten bic Bewohner ber Stadt und die zahlreichen von außerhalb gekommenen Schau lustigen zu Ftlß und zu Wagen nach dem Platz, der einen prächtigen und sicheren Landungsplatz darbot. In tiefen Reihen, Kopf an Kopf gedrängt, umstanden die Zuschauer den Landungsplatz, der nur mit Mühe von einem Militär kordon freigehalten wird. In großen Kreisen sich allmählich herabsentend, schwebt das Luftschiff heran, dann direkt auf den Platz zu, wo um 11 Uhr 7 Min. unter brausendem Beifall der Zuschauer die glatte Landung erfolgte, bei der etwa sechzig Soldaten behilr'lich untren. Tie Ka pelle unseres Regiments spielte die Wacht am Rhein. Auf dem Landungsplätze hatten sich zur Begrüßung cingefunben: Provinzialbireltor Geheimerat Tr. Breibert, Oberbürgermeister Mecum, Oberst von Müller uno ber Borsitzenbe ber Gießener Ortsgruppe bes Luftflottentereins, Professor Bierman n. Letzterer begrüßte die Luftschiffer mit einer kurzen Ansprache und brachte ein Hoch aus auf den Führer des Ballons, Oberleutnant Stelling, in das die Menge begeistert ein stimmte. Jetzt war kein galten mehr. Tie Kette der Sol baten wurde durchbrochen und alles stürzte zum Ballon, um ihn aus ber Nähe zu betrachten. Inzwischen folgten die Lustschifser einer Einladung zu einem von der Stadt gegebenen Frühstück, das in einem auf dem Landungsplätze errichteten Zelte serviert wurde, während die Kapelle ihre Weisen ertönen ließ. Hub jetzt hatten die Luftschiffer Gelegenheit, sich ben Gießenern dankbar zu erweisen. Eine solche Fahrt durch die scharfe Luft macht nicht nur Freude und Genuß, sie weckt auch Hunger und Durst, so daß dem willkommenen Mahle volle Ehre angetan wurde. Die Rückfahrt Zu schnell für die Zuschauer verstrich so die Zeil Schon nach einer Stunde ist das Schiff wieder zur Fahrt bereit, und um 12 Uhr 25 Min. wird unter brausenden toochmfeii der Zuschauer die Rückfahrt angetreten. In 1 ruhiger Fahrt machte das Luftschiff während des Aufstiegs einen Bogen nach Norden, um bann über bic Stabt hinweg bic Richtung nach Frankfurt cinzufchlagen. Wenige Minuten später war es den Blicken ber langsam nach ter Stadt zurück jliitenbcn Menge entschwunden. Ter Ballon überflog aber mals Großen Linden beim Gast da ns zur Linde. In schneller Fahrt geht es an Bad Nauheim und Fried berg vorbei und bann geraten Wegs über Boiiames und Eschersheim nach Frankfurt, wo um 1 Uhr 50 Minuten auf dem Korbplatz vor der SmiUc bic Landung in gewohnter glatter Weise sich vollzieht. Der Ballon fuhr bei beiden Fahrten mit etwa 45 Kilo Metern Geschwindigkeit in der stunde. Außer dem Preis von Gießen errang das Luftschiff mit feiner gestrigen Fahri auch den Preis von 3000 Mark, den die Kurverwaltung von Bad Nauheim für den Lentballon ausgesetzt hatte, der zuerst von der Frankfurter Ausstellung aus Bad-Nau heim überfliegen würde. * Die A nord n ungen, die hier zum Empfang des Luftschiffes getroffen worden waren, waren sehr zweck entsprechend, die Absperrungsmaßnahmen wurden von den Soldaten, ben Schutzleuten und Gendarmen so gehandhabt, baß jeder Zuschauer etwas sehen konnte, keinerlei Klagen über zu rücksichtsloses Vorgehen der Absperrungsmanuschaf ten laut wurden und die Veranstaltung ohne jeden Unfall verlief. Neben dem tiuftflottcnucrcin, sowie der Stadt und Polizeiverwaltung verdient hierfür besonders Stabtv. Helm Miiierfeiunuig, der die Vorkehrungen auf dem Trieb zum größten Teil eingerichtet und geleitet hatte. Die A ende r u n g d e r Geschäftszeit erwies sich als sehr zweckmäßig, da bic zahlreichen von auswärts gekommenen Besucher daburch vielfach eine willkommene kauf gelegenheit fanben. Da auch sonst in unserer Stadt gestern ziemlich viel los war — zwei Theatervorstellungen, Obst und Ackerbau Ausstellung, Kaninchen-AussteÜ-ung, Militär konzert, Kolosseum, kinemcnograph und Biograph kamen die Besucher auch sonst auf ihre Rechnung und auch unsere Stadt kann mit diesem ersten Gießener Berkehrstag Kufrieben sein. Die Eichener Ackerbau- und ©bftausftcnungT * Gießen, 10. Oktober. Es ist bewundcrungslvürbig, was die Lbstausstcllunq trotz ber in unserer 6kgenb so geringen Acpfelernte für vorzüglich Sorten aufweist. Von den zahlreichen Besuchern, die am Samstag und Sonntag die Ausstellung besichtigten. Imirbe dies allgemein hervorgehoben. Tas Obst gibt inbezug auf Färbung und Ausbildung den aneckanntcii vorzüglichen Leistungen der Welterau nichts nackt. Gleich am Eingang sieht man neben dem Obst bic prächtige Sammelansskeliung des Oberhcssischen Bienenzüchtervercins. Ganze Berge von Gcniüsen sind von ten Ausstellern kunstvoll aufgebaut. Tic Aussteifungen des Landw. Instituts ber Lanbesunivcrfität und der kreisstraßenverwaltung werden viel bcnnntter Die Eröffnung der Ausstellung fand am Samstag nach mittag 2* _• Uhr statt, (tehcimerai Provinzialdirektor Tr Breibert wies darauf bin, daß bas schlechte Wetter bic Gälte ber Ernte nicht beeinträchtigt habe, bic Ernte de Feldes ici vorzüglich und die Ausstellung gebe ein erfreu liches Bild von dem Fleiß, ter Intelligenz und Umsicht unserer Landwirte. Es sei dies die letzte landw. Ausstellung und sie umsassc nur einen kleinen Bezirk, aber trotzdem sei sie wohl gelungen und brauche den übrigen nicht nackvzustehen. Ter Redner schloß mit einem Hoch auf ten Großherzog als dem Förderer der Landwirtschaft. N.imcns des Landwirtsck)aftSkainmcr-Ausschuffes eröffnete Oeko- nomicrat Ho f mann Hof Güll die Ausstellung. Er l>ob hervor, daß der Kreis Gießen in der glücklichen Lage fei, auf allen Gebieten der Landwirtschaft vorzügliches zu leigen, dies zeige auch die heutige reichhaltige Ausstellung. Er dankte dem Ausstellungskomitee, den Stiftern der vielen und führten Ehrenpreise und hob das schone Zusammen- luirfen von Obstbauverein und Lmidwirtschaslskimmer hervor. Anwesend waren noch: der stellv. Vorsitzende des Landw. >!ammer-Aussckmsscs, Abg. Breidenbach-Dorheim, der Vorsitzende der Ackcrbaukommisfion, Fenchel-Obcrbvr gern, Kreiiarnttnann Langermanu, vom £b: baute rein Tr Hosfmann Friedberg u. a. m. An die Eröffnung fchloß sich eine Besichtigung der Ausstellung. Tas Ergebnis ber Prämiierung war: 1. Ackerbau-Ausstellung. Klasse 1: Beste Gesamtleistung von Ackerbauerzcugnissen in wirkungsvoller Ausstattung. Ehrenpreis des Landw. Lotal- vereins Gießen, 45 Mi.: Christian Mtebe-Gießen. Ein Ehren- diplom für eine vorzügliche SammelauSsteiiung erhielt tes Landw. Institut ber Universität Gießen. K lasse 2. W i n t e r w e i z e n: 1. 12. Mk.: Jak. Krämer II- Stcinbach, 2. 8 Mk.: Heinrich Otto V. Beuern, 3. 4 Mk.: M. (tettrnaun-Gießen, Tiplome: Jak. Reuschling-Steinbach, Bürgermeister Krümer-Steinbach imb Ehriüian Mkete-Gießen. Klasse 3. W i n t e r r o g g en: 1. 12 Mk.: Hch. Gilbert II. Hcucheli.enn, 2. 8 Mk.: M. Gottmann-Gießen, Tiplom: Ludwig Rinn II.^Heuckielheim, Anerlennung: Ehr. Nebe-Gießen. Klasse 4. Gerste: Ehrenpreis des Herrn G. Bichler: Balth. Philipp III. Steinbaa'i, 2. 8 Mk.: Hch. Giltert-Heudjcl- heim, 3. 4 Mk.: Ehr. Nebe-Gießen, Tiplom: Wilh. Kahl-Alten- Bufcck, Ancrtennung: Hch. Otto V. Beuern. Klasse 5. Hafer: 1. 12 Mk.: Hch. (Gilbert II.-Heuchelheim, 2. 8 Mk.: Jak. Krämer II. Steinbach, 3. je A Mk.: Ja tz Reufchling S teinbact> und Karl Balzer-Steinbach, Tiplom: Job. Phil. Kröck Heuchelheim, Anerkennungen: Daltli. Philipp III. Steinbach und Ehr M8tee-Gießen. Klasse 6. H Ülsen fruchte: 1. 12 Mk.: Ehr. Nete Gießen, Anerkennung: Pst Rinn XVI.-Heuchelheini. K t a f fje 7. Frühe Speisekartoffeln, Sammlungen van 2—5 Sorten mit richtiger Benennung: 1. 12 Mk.: Ehr. Ncte-Gießen, 2. 8 Mk.: Häußer-Watzenborn, 3. je 4 Mk.: Will). Kreiling III.Heuckje lheim und Gvttmann-Gießen, Diplome: Bergwerk-Großen-Linden, Ancrtennung: Jak. Kreiling VI.-Heuchelheim. Klasse 8. Kartoffeln mit mittlerer Reifezeit: 1. 12 Mk.: Jak. Kramer II.-Steinbach, 2. b Mk.: Ehr. Nebc Gießeii, 3. je 4 Mk.: Jak. Kreiling VI.-Heuchelheim und Ludio. Neide! Heuchelheim. Klasse 9. Kartoffeln später Reisezeit: 2. je 8 Mk.: Jak. Reuschiisig und Karl Balder-Steinbach und Ehr. '),ebe Gießen, 3. je 4 Mt.: W. Kreiling III und Phil. Rinn XVI. Heud)el- heim, Bürgtnmcister Kränier-Steinbach und Lanbiv. Lokalverein Gießen, Diplome: Wilh. Kal)l-Altew'Buseck, Aug. Engelharbi- und Ferd. Vollmaiin-Heud/clteim, Anerkennungen: Wilh. Boltz mann U. Heuchelheim und Jak. Krämer II.-Steinbach. Klasse 10. Futterrüben mit richtiger Benennung: 1. 12 Mk.: Ehr. Nete-Gießen, 2. je 8 Mk.: Heinrich Gilbert II. Himchclhcim und W. Volkmann II.-Heuchelheini, 3. je 4 Mk: Ioh. Preis-6'ießen, Bürgermeister ^lrämer-S-teinbach und Phil. Mi inn XVI.-Heuctelheim. Klasse 11. Andere Rüben mit richtiger Benennung: I. 12 Mk.: Hch. (Gilbert III.-Heuchell-eim, 2. 8 Mk.: I. W. Preis Gießen, Tiplom: GottmamuGieß.m. K l a s s e 12. 6-rünsuttergcwächse, Zwisdienfruckt: 1. 12 Mk.: Phil. Rinn XVI. HeuchAljeim, 2. 8 Mk.: Wilh. .Kahl-Alten'Buseck, Diplom: Wilh. Liudcnsttuth VIII.-Beuern, Anerkennung: Ehr. Nete-i^-ießen. Klasse 13. Gr nn futter gewächse, HauptfruckK: 1. 12 Mk.: Hch. Schaaf-GwßewBusc'!, 2. 8 Mk : Will). .Hart umnu II. Heudxlhemi, 3. je 4 Mk.: W. Kahl Alten-Buseck, Hch. Engel!.ardt Heuchelheim, Diplome: W. Lintensttnth VIII. Beuern und Karl Römer Heuchelheim, Anerkennungen: Cbr. Misst hiießen und Ierd. Hofmann Hench. lheim. Klaffe 1 4. Andere Erzeugnisse, z. B. Wintergerste. Hier wurde nichts prämiiert, desglüä>en Klasse 15. Klasse IS. Sammlung van Gemüse und Garten- gelvächsen: Ehrenpreis des Kreises Gießen 25 MJZf: Georg Bichler-Gießen, Ehrenpreis deS Grafen Scl:vrrin 25 Mk.: Will). Kreiling III. Heuä/klhcim, 1. 15 Mk.: Cbr. Nebe Gießen, 2. 10 MNk.: Landu . Berein-Heucl)eiheim, ic 5 Mk.: Heinrich Gilbert II. Heuchelheim und Berg wert Großen-Lindeu, Diplom: I. W. Preis-Gießen. 2. Lbstausstellung. 21 u s g a b c 1 Beste Gcfamtleistuug in Erzeugnissen des OKstbcuus in wir-ttrngsvoNer Ausstattung. 1. Preis 20 Mk. und Ehrcndrvlom: Kreisstraßenvei-waltung Gießen, 1. 20 MJtT.: Georg Bickster Gießen. f Ml u f g a 6 e 2. Eine Hal Ware L a t ive r g e b i r n e: 2. 4 Mk.: Job. IteinttT II. Baumwon Klein-Linden, 3. 3 Mk.: Haas Krämer und Haas-Stcinbach. A u f q a b c 3. Eine gute Einmachbirne. 1.6 Mk.: Jost Binz II. Allenterf-Lcchn, 2. 1 Ml.: Ial. Kreiling-Heuärelsttzm, 3. je 3 Mk.: Haas Krömer und Haas^Steinbacli und Bürger meister Leun roßen-Linden, Tiplom der Landw. Kammer: Lehrer Keil Klein-Linden. Ausgabe 4. Ein guter Kochapscl. 1. 6 MJZf.: Jost Germer II., Baumwart kleiu-Linden, 2. 1 MJik: Phil. Bolk- maiui Henchellxum, 3. je 3 Mk.: Phil. Schaum IV.-Großen Linden, Bürgermeister Kreiling und Lehrer Schneidcr .Heuch'l- heim, Tiplom der Land Kammer: Lehrer Keil KleiN-Linteu, Tip- lom des Obstbauvrweins: W. Weigel IV. Miete Vinben. A usga b e 5. Ein an bauwürdiger W i n t e r t a s el a pse l, bei- wenig unter Schorf leidet: 1. 6 Mk.: Phil. Rinn Heuckioisttzm, 2. 4 Mk.: Jak. Len» AUendors-Lahn, 3. ie 3 Ml.. Wilhelm Dapper-Wieseck, K. Braun Mlunerod, und Lehrer Boßler Klein Linden. Tiplom her Landwiiti'chafl'stammer, Pau! Werner Berg- werlsdircttc'rGroßen Linden, Diplome des Obstbauvcreins: Lehrer Steil k le ui-Linden und Kvnlmerzicnrat G. A. Müller-Gießen. Aufgabe 6. Eui Tafelaviel, her infolge seines Aus sc Yens icnb Geschmackes von besonderer Skrfoufsjhä big fett ist: 1 b MNk : Bürqenmeistet Hirz-Watzenborn, 2 je 5 Ml.: Direktor P. Weiitrr 6kroKen-Linten und Bürgermeister Leuw-Großen.-Ltn den, 3. je 3 MJif: Haas-Krämer HaateSteinbach und Bürger merster Kreiling-Heuch.-lheim, Ttvlom des Obstbauvereins: Phil. Rmn-Palimwait-Heillht:sheim, Diplome der Landwirtschastskam- niet: Will, Tapper-Wutzeck und Ehr. Bonanus-Sxt>loßgarten- Großen-Bus eck. Ausgabe 7. Ein spätbluhender Tasclapscl von regel mäßiger guter Tragbarkeit: 1. 8 Mk.: Jost Binz II.-Mlllcndors- Lahn, 2. 5 Mk v'oh. Kreilimi Heuävlheim, Tiplom des Obst bau Vereins: Wilst Weigel IV. klein Linden. Ausgabe 8. Drei T a f clsor t e n, die sich als fhirnt fidier luWährl haben und int Anbau gut rentieren: 1. 10 Mk : kommetzic nrat Müller-Gießen, 2. 8 Mk.: Karl Zimmermann Lollar, Dwlvm der Landrmrtschaftskanuner: Phil. Rinn.HeuctxM heim. Ml u i g a b e 9. Eine reichtragente, großn üchtige Winter faset Hirne: 1. ti Mk.: Phil. Rinit >xuchtlheim, 2. i Mk.: Lei- er 2d;iteider \xntd-.•fhctm. 3 je 3 Mk.: Job (termir II Kleiu-Linten, Jak Lenz-Miendorf-Lahn und Ehr. Bonarius Großen Buseck, Tiplom des Lbstbanvereins: Lehrer Keil-Klein hinten, Türlom der Lanhioirtictraftskanmter: Bürgermeister Lcun- Großen Linden. A u s g a h c 10. Eine rctdiiragatte, großfrüchlige Herb ft - täfel bi rite: 1. 8 Mk.: Lehrer Schnpu-er-Heuchclhetm, 2. se 4 Mk: Hcutrick) Ki^apv und Ioh. Germer-, KreisbaimtwarH» Stcuernagel-^Eoßen Linden Diplom der LandnnrtjchaNskamnter: 1 der 1. 50 Mtivo i ob« fll ^dlil""' ^otfit flung. b:n großkn •• vo aumty ?uiüicr » SNete-Lrüden, 3. ie 3 9)?f.: ostsangc en, Der • Tic LanDwirv'chaits!ammer: Wilh. Weigel IV. Klein Lindcn Ml u f g a b e 12. Ein Tafelavfet, 100 Pfund unsortiert: 10 Mt. Baum wart Phil Volkmann-Heuchelheim. Äupgabe 13. Tosi.-lbe in 1. und 2. Sortierung von je Pfund verpackr: 1. 12 Mk.: Baumwart Phil. Vökkmanu- Bürgermeister Leun- und Ioh. Karl Breun-'?.nnerod, Tiplome des Lbstbauver ins: Baunuvark L. Rinn Heute?!heim und Wilh. Weigel IV. nlein-Lindeu Aufgabe 11. Ein wenig idurifntemhlid e, an bauwürdige Apfesforte: 1. 10 9J?f : Baumwarr VKrmonn Heucst'lhtim, 2 8 Mk.: Baumwart Jost Ger nut II Klein-Linden, Tiplom Ä u ü g roor bc ■ui allen ic. Wp'p uh3 Lcf h;ü)ldt, und Mte'ickiung e Ntta nur torz Wv" EMe Gg. 2d)dfcr, 1 SS» W-t”prci|c: , Bt'i K xiciulu ß1 H dllv Cül 'pnrcii tzcroo h ciihfii fid; (' »rröe an; c Koontz *fl Hut. dv!I ß-ma-, JeIc Obstbau Vereins: Gg. Löwer-Gießen. Aufgabe 20. Für die besten B eer e n wc i n e: 1. 8 Mk.: Gg. Schäfer, 2. 5 Mk.: Gg Lvwer-Gießen Aufgabe 21. Geräte für Banmpftege: Diplome der Landnnrtscbaftskammer: Sl. Platz-Ludw igssta ten, I. Schacht- B'annfchweig, Gebr. Helder-Wepingen und Ed>gar Borrmann- Gießen. Aufgabe 22. Geräte für Obstverwertung: Tipsome ber Landwirtschastskammer: G. Mettenheimer und Lang u. Wieder« stein-Gießen. Auf gäbe 2 3. Ob st bäume: Ehren. Tiplom: Das u. Neustrus Blankenbach. Auße r Ko n ku r re n in Mlnerkemiung ber besonders schonen Leistung: der Oberhessische Biencnziteterveiein ein Ehrendiplom und 15 Mk. Besonders hervorzuheben sind die hervorragenden Leistungen des Landwirts Ehr. Nebe-Gießen, seine Ausstellungsobiekle wurden viel besick)tigt und bewundert. — Sonntag nachmittags 4 Uhr begann unter dem Vorsitz des Ccfonomiernt Hofmann Hof- Gull eine Vmammlung tn der Turnhalle des Turnvereins. CS erfolgte zuerst die Berichterstattung über die Ackerbau und Obst- ausstellung und die Attszahlung der (teldpreise. lieber ten Ackerbau referierte Profeffor Dr. G i s e v i u s , ber auf gut? Leistungen hinwies und Mängel besprach Cbllbauinitehor Metternich- Bübingen befvrad) die Lbstausstellung. Hier waren nad» seinen Ausführungen fast alle Aufgaben gut gelöst, einige allerdings nicht vollständig gelöst. MMZandte Aussteller hatten Obst gebracht, daS nickt in die betretende Klasse gehörte, s,e erf 5 hielten daher feine Preise. Birnen ohne Stil, nn<- ste manchs Aussteller brachten, werben im Handel nicht angenommen, dürfen also auch nicht ausgestellt werden. AIS beste Apjelsvrvn gelten Schöner und Bvskoop Goldparmäne, Landsberger Mieinctti Tie Konserven sind meist von Damen hergestelil, die einen Kur ms besucht haben, gerade das Einkodien von Obst und (te- müse muß in Stadt und Land nodi mehr Verbreitung iinten. Bei Apfel und Beerenweinen muß nod> Befferes geleistet werten. Auck> die Bienenzudit follte auf feiner Obstausstelluua ieblrn. Tie Leistung des Gießener Bien?n;ud)U>ereins ist vorzüglich. Tic Obstansslellnitg — so schließt Micicrent war sehr schön, obwohl das Obst dieses Jahr nicht so gut geraten ist. Tr Hosf- m a n n-Friedbcrg hielt hierauf einen Vortrag über „T i e Grundbedingungen für einen e r f o ( g r r i d) e n Obst« handel. Er führt etwa folgendes aus: Cs müssen genügend Lbswflaiizungen vorhanden sein. Dies imvfiehll itdi besonders iür die Orte Heuchelheim, Mit in Linden, Großen-Lin ten und Allen« dors, da Gießen ein gutes Absatzgebiet ist. Es empfehlen fid) geschlossene Obstanlagen, weil hier btc Bäume mehr Schuh gegen Sturm und Schädlinge haben. Lage, Boteiiverhaltnisie, teilt atüdie Verhältnisse, Sortenauswohl und Baumbezug müssen berücksichtigt werten. Bor allem kaufe man gutes Baummaterial Zur sachgemäßen Pflege sind gut ausgebildete Boumwärter erforderlich. Die Landw.--Kammer hat das Bestreben, geprüfte Baumwärter auszubilden. In den Gemeinden sollten Cbitbaum- spritzen vorhanden sein. Tie Bäume müssen besser gedüngt iverten. MNancheS Obst wird schlecht geerntet und hahurd, ntroerlet, falsch sortiert und schlecht verpadt In Borttägeu und Murfen sucht btc Landw Kammer hier belehrend einzugreifen. Cs müssen mehr Cbflmärflc eingerichtet imb auch gut beschickt werden, und ;war nidit nur in großen Stählen, sondern auch m Heineren Provinz fläbten. Die Eisenbahn ist dem Obst hau del entgegen gekommen, das Obst ivirb als Eilgut beordert, kostet aber nur die gewöhnliche Irächt. Es ist bas Bestreben der Kammer, bic Pflücttcrmlne und Genußreifezustand der einzelnen Obstsorten herauslugeben, telinit her Käufer genau weiß, welche Sorten sich halten uno welche bald verarbeitet werden müssen. Der interessante Bortrai wurde mit Beifall ausgenommen. .K-reiSbaiiinwart Heb er er cnteiahl noch teil Zusammenschluß der CbfnndUer eines Dorfes und Mludicbreibunq ihres Obstes Metternich- Büdingen er- Härte, daß ein alljährlicher Lbstmarft in Gießen ein BebürsntS sei, wurden hoch auf dem Obstmarkt in dem kleinen Büdingen allein ca. 300 Zentner verkauft. Anr Stadt und Cand. Gießen, 11. Oktober 1909. ** Wohltätigkeitsscst für das Säuglings« V, eim. Mim Freitag nachmittag fand eine Sitzung des "Ausschusses für das geplante Wohltätigkeitsfeu statt, an der zahlreiche Damen aller .Kreise teilnahmcu Cs wurde festgesetzt, daß das Fest in den Tagen vom 13.—15. Novern - b c r in Steins (Marten abgchalten werden soll und zwar in Form eines oberhcssischen Jahrmarktes. Ter große Saal wird als Tvrsmarktplatz dienen und entsprechend Hergerichtet und ausgestattet und mit Verkaufsbuden Per sehen werden, in denen Tarnen in oberhessisckien Trachten allerhand Waren usw. seilhalten werden Um das Weihnachtsgeschäft der Gießener Geschäftsleute nicku nngunstch zu beeinflußen, soll ber Verkant von Geschäftsartikeln möglichst zurücktreten, dagegen sollen mehr Büfetts in Be trieb gesetzt werden Auch bei den Einkäufen soll im Interesse ber Geschäftsleute baraus hingewirkt werden, daß das Weihnachtsgefckxist nicht gescl)ädigt wird. Leider war es nickü möglid), das Fest auf einen anderen -^ettpuntt zu verlegen, was an sich mit Rücksicht auf das am 14. No vcmbci surttüudende Koiucrt des kvnLertvcreins fetzr 5 Mk : Fr. Wicbmot>crGießen, Tivlvm des Baum bei b jw irbcn dem ■ni.ngen zuici minclie xri »r injchh iw., u?m mi |«.±icil ju 1:536 Slnqrs je nie auf i ■■ tadjt flcl’w r-ulgervem ^rbiiientn ; * iiebcnbcn 5 £d)til« und B (j«ieijötönl1 jtls AcjtN' unD bett. ^kr,ül1 | r nuidnaw1 Se i’.uBica" 4 ttöiicrtc die 6: [" "ch mit gte utiWi r itzaks M 5n AasiJii II tr. dem!) U da La " kin «rm TkNl II F T \v. b Äi ifciS SSÜ% iS« L f.-r T T'1 k-träflV. fcirnc" '■ ßevvcE' f iragl iur rilaumcn- o ii bet -cG^ W .ru'-' l i kimdc aub Heuckelbeim. Ausgabe 14. Ein Sortiment crtragsreickstcr A p s e l unb Birnsorten in beliebiger Anzahl, je 10 Frückte: 1. 8 Mk.: Ehr. Bonarius-Großen-Buseck, 2. t 5 Mk.: Jak Kceiling- .Hcuchelbeim imb Frau LandrickMer BottGießen, 3. je 3 Mk.: Jak. Lenz-Alleubors Lahn, Haas-Kramer-Haos Stembach. Mi»m- merzienrai Müller Gießen unb Lehrer Albcrl Hoßlcr Kle n-Linten, TiPtcme ber Lundwirtickxiftskammer: Wilh. Topper-Wicseck imt Baumwart Häuser Weinberg, Tiplome des Lbstbauvereins: Bild. ?ndertal 1^'.-Rödgen und Ioh. Häusr I.-Watznborn, Anerkennung: Gemeinde Großen-Linden. Ausgabe 15. 'Fünf Sorten TafdäpicT, die in der bett. Gegend besonders gut gedeihen, je 10 Früchte: 1. 6 Mt.: Baumwatt Rimi-Hcucketzheim- 2. 4 Mk.: Ehr. Bonarius Großen- Buseck, 3. je 3 fi?i k.: W. Tupper-Wieseck und Haas Kr >mer -HaaS- Steinbach, Tiplom der Landwirtscha^skammer: I G Hau>er- Sttinberg, Diplom des Obstbauverems: I. I. Hauier-Wotzenborn. Aufgabe 16. Eine rcufitragcnbe Apfelsorte von Sva> lierfor-urrn und "Pyramiden: 1. 8 Mk.: Baumwart L. Rinn- HeuckKl/eim, 2. 5 Mk.: Wilh. Dapper-Wieseck. Ausgabe 17. Eine reicktragende Birnsorte von Spa- Iirren unb Pliramiden: 1. 8 Mk.: Lehrer Wolß'cymibt-Heuchel- heim, 2. 5 Mk.. Heürr. Knapp-Klein-Linden, 3 je 3 Mk.: Jak. Kreiling-Heuchelheim und Wilh. Topper-Wieseck, Tiplome ter Landwirtschastslammer: Job Sieuemagel^Koßcn-Linden und "Altert B^ßler-Kleiw-Linden, Tiplom des Obstbauvereins: Bürger- meiste c Mreiling-Heuchelteim. Ausgabe 18. Für eine Sammlung Obst- unb Gemüsekonserven: 1. 10 Mk.: irrau Volkmann-Heucketteim, 2. 8 Mk.: Frau Lehrer Wol s s djmib t - Heuchelheim, 3 je 5 Mk.: Fräulein L. Weber Frau Bürgermeister Kreiling-Heuchelheim, Iran Sekretär Sckivarz unb Iräulein Löwer-Gießen. Ausgabe 19. Für den beiten Apfelwein: 1. 8 Mk.: -heim , ij \ i«e Ctwljeun;, Fj' * Pü ** Im ; ®Ll,in oben! i - iünchrn i < Anzeige. L " ^'nrn m btt M wm sich t «.Vte tz" kunno, p 8, k ft* '■s s'Mk. k, ptifc f.m'i md)t tenlncrn » ^schenswert gewesen Ware. Vom Großh. Kabinett ist Die Auf der Zuckerfabrik Ls Jedenfalls wurde er gestern Unter dem Vorsitze des Lehrers für transportfähig erklärt Dort haben beide Herren eimfiiibemen Löffeln, vermißt, iliibni!) gestohlen. il. Sch otten, 10. Lkt. inzwischen eingetroffenen Frau und nach Atarburg entführt, ihren Wohnsitz. L. Friedberg, 10. Lkt. „W e 11 c r au" hat der Betrieb in vollem Umfange eingesetzt. Massenhaft tommen mit der Bahn und mit der Achse die Zuckerrüben an, über deren Qualität als auch Quantität man in lcmdw. kreisen recht zufrieden ist. — Die Stadt Friedberg löste bei der Q b st v e r st e i g e r u n g für Obst um dec Stadt herum 3500 Ä, das Obst in der Feldge- niarhiug wurde für 2000 Mk. verkauft; also wurden weit über 5000 Mk. gelöst. Bürstadt, 9. Oft. Vergangene Nacht brannte die ^ofreite des Landwirts Anton Keller mit Stallungen und Scheunen vollständig nieder. Das 2^ jährige Kind Kellers konnte nicht mehr gerettet werden und kam in den Flammen um. w. Fulda, 10. Okt. Am 9. Oktober vormittags gegen 10 Uhr trat auf der Bahnstrecke Elm-Gemünden eine längere Verkehrs st örung dadurch ein, daß im Eberts- berger Tunnel bei Elm ein Gewölbeieil herabstürzte. Die Schnellzüge iuerden infolgedessen über Aschaffeuburg-Hanau geleitet. Ter Personenverkehr wird durch strnfteigen ans- recht erhalten. Llm 10. Oktober nachmittags 3 Uhr war die Störung beseitigt und wurde der Verkehr wieder aufgenommen. r ,Dnse* kundgibt, ist in allen Kreisen unserer Künstelnde außerordentlich stark. Diese Gesamtgastspiele erfreuen 1)1 aber auch überall der größten Beliebtheit bei Presse und u jlifnm, denn sie bringen unS die „Größen- der Schauspiel- nit nicht als „Stars-, sondern umgeben von gleichwertigen antnern und innerhalb einer einheitlichen und stilgerechten der Herinannschlacht. ** Ein seltenes Jubiläum konnte am Samstag i'r Lergoldcr und Biloereinrahmer Johannes Euler aus Die jeck seieni, nämlich sein vierzigjähriges Jubi- kum bei der Firma E. L. Leib hier. Aus diesem Anlaß i. i )en dem Jubilar zahlreiche Glückwünsche und Auerken- ■ilii zen zuteil. Im Auftrag der Verwaltungsbehörde über- -Mi.'elte Kreisamts-Bureauvorsteher Schiff nie Glück- V- lische, während Herr Leib und die Mitarbeiter des Jubi- ihm mit ihren Glückwünschen hübsche Gescheute uber- .ttiljten. Zur Feier des Jubiläums hatte Herr Leib die >( (.yäftsangehörigen zu einem Ausflug nach Frankfurt ein- Hti a ben, der zur allgemeinen Zufriedenheit verlief. * * D i e 3. allgemeine Waninchen-Ausstel- Jm g war bester bcfajicti als ihre beiden Vorgängerinnen. 'M allen Teilen Deutschlands und auch aus Belgien, Hol- ' In i> und Oesterreich hatten die Züchter die Ausstellung ' itjdjicft, und so war nach Aussage Der Preisrichter die "KsWellung eine der reichhaltigsten und sie war außerdem "wl nur vorzüglichen Tieren beschickt. Besonders gilt dies ..Ki belgischen Niesen, Silber- und Russen-Kaninchen. Die 'Hs slellung gab Zeugnis davon, welch großen Aufschwung "k Lanincyenzucht in Deutschland genommen tjät. Wie .ÜijL Meintterzucht in den Dienst der Industrie gestellt wird, jigi i aus der uviellung für Felle, Leder, Schuhe und Peiz- :ipccen hervor. Unter oen zahlreich gestifteten Ehrenpreisen löid nben sich auch zwei Skadtehrenpreise. Die Ausstellung lAciLc am Samstag nachmittag durch den Gauvorsitzenden iitl Provinz Oberhessen, Herrn Schwall (Meßen) er- iifinKt. Von der Prämiierung sei erwähnt, daß Staals- «gkfcrpreise erhielten i Martin Schmoll (Gießen- und Gebr. tL.'Mann (Aitona); Stadtehrenpreise.- Wilh. Helwig tzMina-, Jakob Wächtersyauscr (Kbln-irhrenfeld); Steger- sUienipreise: I. Eroten (Aachen-, A. Knapp (Suderwtch), il Ätncr - Michelbach-, W. Wtx (Hamm); Ehrenpreise: jK Michel (Worms), G. Preis (Nieoer-Scheid), I. Böhm W imsheim), M. Schmoll (Gieszen), P. Staub (Milleibuchen), W i-ujier (Jiieo1, Fr. Weigcnice ^Fechenheim-; erste Preise: ebert (Gelnhausen-, H. Roll' (Michelbach-, A. Mehler MchZersheim-, M. Schm all iGleßen-, F. Äoaenyeim (Eschers- K. Guttenberger (Gießen-, Christ (Kostheim) und iSLGotl (Gießen). • • Im Schiklub Wintersport Gießen spricht Hmitogen abend im Hotel Schutz Redakteur I. (£. Luther MibÄrünchen über Schisport m Deutschland. 9täheres flSt;e Anzeige. " Einen Mcnschenauflauf verursachte am Samstag biifctü in der Walltocsiraße eine Händlerin von außerhalb. ZI jyrau mürbe m polizeiliches Gewahrsam genommen und ifldnt es sich heraus, baß sie geisteskrank geivorben war. • • Ungetreue Lauffrau. Tie Laujfrau eines hie- ji intim Kaufmannes wurde heute vormittag überführt, baß sie inml^ter Zeit mehrfach Waren aus dem Laden entwendet und mich ihrer Wohnung geschafft hatte. ’• Der erste Preis gestohlen. Auf der Kaninchen- iliii3|t!?[Iiing wurde heute morgen der erste Preis, bestehend 'Zustellung. Gerade diese Vorzüge des Ensembles erklären Ini großen Erfolg der Gesamtgastspiele. "Vom Bürgerverein wird uns geschrieben: «Auf bÄ Eingesandt „Unsere Schulferien- in Nr. 237 des G. A., l'iu-ie aus zahlreiche an uns gerichtete Anfragen in derselben (ashe gestalten wir uns zu bemerken, daß der Vorstand des äüiigerucrcmä bereits in seiner ersten Sitzung nach den hrÄstferien (22. September) beschlossen hat, m beni bevor- kheenben Winterhalbiahr auch Fragen aus bem Gebiete des Imchgiil- unb Erziehungswesens unb darunter besonders die I Anordnung unserer Schulen zur Besprechung zu bringen. '..i» Referent ist bereits em in weitesten Kreisen bekannter fi udo geachteter Schulmann von auswärts gewonnen. Die I blr; Versammlnng ivird noch vor Weihnachten ftattfinben. ** Schlußseier zur „H e r m a n n s s ch l a ch t" - A u f - i. ; tuns. Die Mitglieder an der 19. Jahrhundertfeier der ii :lann)ö)lacht veranstalteten am Sonntag eine hübsch verlaufene Üstußfeicr aus dem d) i f f c n b c r g. Geh. Justiz rat Schmidt c > .erte die Schwierigkeiten, die sich der Aufführung anfänglich giMgcnstellten und pries die Verdienste Prof. Dr. Bern b ecks, :• iid) mit unermüdlicher Begeisterung seiner schwierigen Aus- $bs unterzogen hatte. Prof. Dr. Berndeck dankte den Mll- rcllmden und überreichte den .Hauptdarstellern hübsche Andenlen. jn Namen der Mitwirkendcn übergab .Herr S ch e l l h a a s Prof. L. Bernbeck ein Album mit den Bildern einzelner Szenen IW ^ftbmiDerems: N^b st- tz & 3Jf3t -viDer^ie^en. !Kein: i. 8 SR! Ecm, Tiplm 'uweine: 1 8®. um. ’ L m*: TivlvW ^)W SorrttiMT; tPerrMiung: DÄm n uni» Lang u.Vickr- hmuTiplvm: Ta- s ug fer besonders sckMr >nein ein Ehrendichv vmagcnden LeisüiW -stellungsobjekte w.te. g nachmiilags 4'Utzi erat Hofmann- Hai ? des Turnvereins. Gi )ie Ackerbau- und Geldpreise, lieber dr? Pius, der ans gcli rarfi. Cbflbduinipete Ebiiausftellung. hin Ausgaben gut gelöst and)f Aussteller hallen Klasse geboxte, \v. vA TÄ, w \vt MM t cmtzeriamMN, dück M Av'eliorten gdtt’ dsberger Reinette. Ä teilt, die einen Üuiiti von Lblt und Gt* ihr Verbreitung iintxi besseres geleistet werdet Lbslausslellung jehm :cini ist vorzüglich. M - n>ar sehr schon, ti; zeraten ist. Tr. holl' Lomag über rsolgreichcn-b^ . (jä müssen geuugeu empfiehlt iid) M* roßen-Linden Es empfehlen |id) § umc mehr Schud E Aodeiwerballluiie, ® nb Boumbezug mg in gutes Äaummatem bildeU AumrnE tiSÄ IT unb Mirsen'ucht» Ser Es muiien» Ä. melden, unb M Sä jalttn x» Sorten Der interesMt-f^c: ,5baUZ?dcin^ Tübingen.esl ternm'fnw^ Mitteilung gemacht worden, daß voraussichtlich auch dos 11 «ßherzogspaar die Veranstaltung besuchen wird, und auch Minister Brann hat sein Kommen in Aussicht gestellt. In e m 14 Tagen wird avermals eine Besprec.-ung statt finden, terstütznng von Lehrern unb Lehrer freunden dringend bedarf. ' Der Voranschlag für 1009 10 wurde mit 2280 Mark in Einnahme und Ausgabe gutgehcißen. Vier Anteilscheine, die Hummern 284, 288, 239, 417, wurden zur Rückzahlung ausgelost. Anstelle des Hauptlehrers Ä. A. Storm, Butzbach, wurde Lehrer Gg. Dirlom, Meder-Esch- bach, in den Vorstaild gewählt. Ein sehr warm gehaltenes Rundschreiben von Rektor Backes an die Lehrer Hessens fand den größten Beifall. Q Freiens een, 10. Okt. liniere gestrige Notiz von dem hier ausgebrochenen Breud kann dahin ergänzt werben, baß absichtliche Brandstiftung vorliegt. Wie die gerichtliche Untersuchung ergab, hat ber 16jährige Knecht aus Rache wegen angeblicher Mißhandlung von der Leiter aus bas Stroh in ber Scheune angezündet. Der Verhaftete wurde, da ihn eine schwere Strafe treffen wird, in das Gefängnis nach Gießen verbracht. A Butzbach, 9. Okt. Der oberhessische Feuer- wehrtag, verbunden mit Provinzialfeuerwehrfest, ist von der hiesigen Feuerwehr auf den 13. Juni 1910 fest- gelegt worden. s. Friedberg, 9. Okt. Heute nachmittag zwischen 3 und 4 Uhr durchsuhr ein Automobil Nr. 1720 die Kaiserstraße in der Richtung nach Frankfurt. Vor dem Hause Nr. 150 rannte das Automobil — das Steuer versagte angeblich — gegen einen Straßenbau m. Die beiden Jnsasien flogen links und rechts von ihren Sitzen im weiten Bogen heraus, der eine auf das Trottoir, der andere auf den regenweichen Straßeubamm. Durch Hinzukommenbe wurden Die Verunglückten aus gerichtet unb in Die nächste gastliche Wohnung geführt. Aerztliche Hilfe war sofort zur Stelle. Lebensgefahr scheint nicht zu beilehen. Las Automobil fuhr lang)am, da offenbar ber Steuernbe erkannt hatte, daß irgeno etwas nicht in Ordnung war. Das Automobil konnte auf feinen Räbern zur Reparaiur fortgeschoben werden. Der eine Herr, der auf den weichen Straßenbamm flog, war nur leicht verletzt unb konnte sich schon abends bei einem Glase Sekt im Hotel Trapp von dem gehabten Schreck erholen. Der andere war in ärztlicher Behandlung unb lag zu Bett. Am Sonntag abenb würbe er von seiner I» der (äinlabungcn an weitere Kreise ergehen sollen. ** D i e O ö fr e r n t e in ber G e in ar f u n q oi i c fj e n ■ trngt: Aepfel 150 Doppelzentner, Birnen 180, Zwetschen n'O Pflaumen 1000 unb Walnüsse ’ Doppelzentner: in der c m arkung S eh i f f e n b e r g: Aepfel 10 Doppelzentner, tarnen 3, Zwetschen und Pflaumen 3 und Walnüsse 3 2 !o apelzeninrr. Der Durchschnittspreis d?s Dopp.llz.'ntners i .ägt für Aepfel 15 Mk., Birnen 12 Mk., Zwetschen unb [jljiumen 2.50 Mk. und Walnüsse 15 Mk. •• Stabil Heater. Das Interesse, bas sich für das cn. Mittwoch, 13. bs., ftatlfinbenbe ^Gioconba--Gastspiel ti' Berliner Künitler nut Eibele Sanbrock in ber Rolle M'.rln, Offenbach, fand gestern die G-e n e r a l v er s a m m - ! mig des Vereins „Lehrerheim Vogelsberg" statt. UKli )en Ehrenoblnann Der hessischen Lehrerschaft, Rektor LLc!> s, Tarmstabt, würbe ein Begrüßungstelegramm ge- tiuir.t)Dem Jahresbericht entnehmen wir, baß das im letzten Sommer von Den Mitgliedern zahlreicher ibifiim je besucht würbe. Die Mitgliederzahl i]i um 87 ge- Mg'm. Das Heim würbe auf weitere orei Jahre an oie fexil rige Pächierin zum Preise oon 860 Mk. verpachtet. Slßci verschiedenen hessischen Firmen wurden dem Heime eirncSiilicye Zuwendungen gemacht, was von der Versamm- luK-g mit besonderem Danre begrüßt wurde. Fünf präch- Mxzzroße Bilder, vornehm, geschmackvot! eingerah.nt,,waren tabuer Emil Roth scheu Lehrmiltelanstair, ließen, gestiftet L.^iD in bem Saale wirkungsvoll ausgestellt. Tie Rech- r juug savlage durch Legrer H e l d, Schotten, bot ein omsi ckiches Bild, wenn auuf oie Lat jache oestehen Vleivt, ifsk Las Unternehmen auch fernerhin ocr entschiedenen Un- sKs« rden- % ullgA i nie?r(,,. soll i"1 L merbeiix ngeimrft Ter^ k. . Mm. 'K ^onariu^-^.' rtmer: £ »igeck. Ninu, Der Höhepunkt der zranksurter Zliegerwoche. Gießen, 11. Ott. Während am gesttigen Sonntag in Gießen das Parseval'sche Luftschiff bewundert wurde, haben die Frankfurter auf dem Flug- selde der Ausstellung ein neues und eigenartiges Schauspiel erlebt. Der F-ranzose Bl6riot, der bekanntlich vor einigen Wochen zuerst den Kanal überflogken hat, der Belgier de Caters und andere Flugtechniker von gutem Namen wollten Tauerflüge um den Preis von 40 000 Mart witernehmen. Das Schauspiel war höchst spannend, und drei Stunden lang verharrten bie Zuschauer mit ungemindertem Interesse. Es war ein prächtiger, sonniger Sonntag, der dem geplanten Wettbewerb sehr günsttg war. Zuerst zog de Caters seinen Zweidecker aus bem Schuppen. Der Belgier, der in feinem einfachen braunen Wams wie ein gewöhnlicher Arbeiter aussah, wenn nicht der nachdenkliche Ausdruck seines Gesichtes den geistigen Arbeiter verraten hätte, war bei dem ersten Versuch nicht erfolgreich. Die Flugmaschine mußte nach 2 Runden auf den Start zurückgebrackst werden, und es schien, als habe de Caters heute wenig Aussichten. durch einem kurzen, noch unglücklicheren Versuch Nervös — er konnte nur eine Halde Runde zurücklegen — ftieg gegen 4 Uhr Bl 6 riot auf. Der stattliche, lebhafte Franzose hatte schon zuvor Interesse an dem Mißgeschick de Caters gezeigt unb war, als er leichten Fußes über das Feld sprang, von den gespannt harrenden Zuschauern mit lauten Zurufen begrüßt worden. Dann bewährte er seinen Ruf. Der Motor surrte und puffte, das Flugschisf wurde wenige Minuten festgehalten, schoß bann los und ging schon nach wenigen Metern leicht unb elegant in die Höhe. Zwar flog Blöriot nur einige 'Dieter über dem Flugfelde, aber welche Sicherheit und Lenkfähigkeit trat dabei hervor! Während der Zweidecker de Caters' unb der andere ein kompliziertes und ein wenig plumpes Aussehen hatten, zeigre Bläriots kleines und zierliches Instrument fast die Mchbildung eines Vogels im Fluge ober einer Libelle. Die wenigen Teile seines Fliegers bieten nur eine einzige Fläche, abgesehen vom Schwarrzsteuer, bas an einem langgestreckten, feinen Gerüste wie ein Fischschwanz sich ausnimmt. Und vorn, im Brustkasten des Vogels, der klein, leicht und zierlich gebaut ist, sitzt ber kühne Luftschiff er, unb fein dunkler Oberkörper erhebt sich sichtbar über bem surrenden SDZotor, vor welchem der hölzerne Propeller feine im Fluge unsichtbaren Schwingen vollzieht. 'Jtcbcn den wohlgeformttn, schlanken seitlichen Flug flächen fiL't vor dem Drohn- noch die ebenfalls sehr feine, schmale Fläche einer Höhensteuerung. Mit ihr werden die Windstöße pariert, mck ihrer Neigung und Senkung schraubt sich das Luftschiff graziös zur Höhe hinan. Wie die Fittiche des Vogels, so sind auch die Flugflächen nach tunt leicht gewölbt. So ging es in wunderbar leichtem und sicherem Fluge die 60 Runden um das mit Signalen abgeftedte Flugfeld herum. 72 Minuten dauerte die ununterbrochene Fahrt! Enva 'Ju Kilometer in einer Stunde! Bald überzog Die Abendröte den loe strich en Himmel, und es war ein übernxi(! . mder Anblick, nie der künstliche Vogel sich am Himmel abzem>.^ oder über den dunklen Baumkronen des angrenzeiiden Wälda-ens zu schweben schien. Drüben, hinter bem Bretterzaun des abgeschlossenen weiten Platzes, gegen Docken- Heim bin, erschollen die lauten Hurrarufe einer dichten, schwarzen Menge. Ta ließ der Frmrzose seiner munteren Laune freien Lauf. Bald streckte er den Arm zur Begrüßung hoch in die Lust, bald ließ er feinen Vogel wie einen Habicht über der Menge nieberschießen, um bann alle Besorgnisse mit dem sichersten Aufschwung wieder zu zerstreuen. Wenigstens eine Stunde sollte der ununterbrochene Flug bauern, um den hohen Geldpreis zu gewinnen. Bleriot steuerte nach 72 Minuten, indem er zuletzt in lwhcm Fluge weitere Kreise zog, nach seinem Schuppen zurück, wo er wie ber einzige Sieger des Tages begrüßt wurde. Aber obwohl die Sonne sich sck)on niederneigte, wollte de Caters seinen guten Ruf wieder Herstellen. Und er flog zur allgemeinen lieber« raschung nicht weniger als 77 Minuten, indem er allerdings nur 54 Runden zurücklcgtc. Aber da es sich um einen Tauerflug banbeln sollte, war der Erfolg der größte. Voll höck-ster Spammug wartete man, sich in Mutmaßungen ergehend, bis die Sonne entschwand. In der Dämmerung flog der wackere Belgier mit großer Sicherheit ruhig weiter. Wer wird Sieger bleiben? Als de Caters die Flugbauer seines französischen Kollegen erreicht hatte, ertönte stürmischer Beifall. Aber er flog weiter, um seinen Wettbewerber noch um 5 Minuten zu übertreffen. Nun hat der Zweidecker — mit zwei übereinanderliegenden Flugflächen — zwar eine längere Fahrtdauer als Bleriot erreicht, aber die Eleganz und Manövrierfähigkeit des Franzosen ist ihm doch überlegen. Und Bläriot hat seinen Flug absichtlich, ohne Zwang, unterbrochen. So wird das Wettfliegen am heutigen Montag einem weiteren Entsck-eidungs- kampf enigegengeben, bem alle Welt mit höchstem Interesse entgegensieht. UnLverfttäts-Nachrichten. s. Marburg, 10. Olt. ÄtS Naa-iotg.r des in den Ruhestand tretenden Prof. V a r r e n t r a p p hat der (£.*- schichtsprofeffor Dr. Wilh. Busch zu Tübmgen einen Ruf hierher erhalten. Arbeiterbewegung. Frankfurt a. M., 10. Oll. xu angedrobte Holz- arbeiteraussperrung durch Jnnungsmeister crmcift sich als ein Fehlschlag. Von 380 Jnnungsmeiftern haben nur sieben: 2rJ Mtau Herr, Zonnenftr.6. junges Ebevaar sucht zum 1. November neuzeitliche 1 bczw. 5 Simnicrtoobnuno mit Zubehör. Schriftl. Angebote m. PreiSang unter 07738 an den Giest. 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