Freude Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten der den °s. fetette fzüge WSW Hl F । f von tun tel-Stoff6 iöweg 28. ieru Lasten- t=$o«e Türkei. Die Feier der Schwertumgiirtung ifi ohne Zwischenfall verlaufen. Ter Sultan traf, rote vorgesehen, in- Vrv- zu Schiss vor der Embmoschce ein, wo er von den -Ministern und Würdenträgern empfangen wurde. Zu der Feier tiir.crijalb der Moschee, die etwa eine Stunde dauerte, hatten fambc feinen Zutritt. Den Rüctweg legte der Sultan zu Lande Miick. Der Festzug, der in seinen Emz- lHerten anders geordnet Nach Llüttermeldungen l-at der Minister des 9leußcren ____ Befrist erteilt, Sdjritte zu unternehmen, damit von den Depots verlies ohne grobe grüntentfaltung, jedoch miter Teilnahme Bevölkerung. Die Bewachung Abdul Hamids im ß?Jil ist durch die Heranziehung einer weiteren 2lnzahl Offizieren verschärft worden. Personen, d'ie in der Villa zu haben, werden vori-er untersucht. Die elektrische 5trahenbahn. + Gießen, 11. ALai. Gestern vormittag wurde der landespolizeiliche P r ü f u n g s t e r nt i n für die elektrische Bahn in der Bürgermeisterei abgehalten. Erschienen waren als Vertreter des Großh. Ministeriums Geh. Cberbaurat Kilian und Bau- rat Schoeoerl, beide Von Darmstadt, als Vertreter des Kreisamts Regiernngsrat Tr. Merck jmb Regierungsbaumeister Kalbfleisch, als Vertreter der Stadt Gtesten Oberbürgermeister Mecum, Stadtbaumeister Braubach und Direktor Stoffe, ms Vertreter des Polizeiamts Polizeiamt- manu Reinhardt, als Vertreter der Eisenbahndlrektion Frankfurt a. M. Eiseubahndirckior Zimmermann, als Vertreter der Oberpostdirektion Darmstadt Oberpostiuspektor Abdnl Hamids und seiner Kinder bei ausländischen Banken nichts erhoben werden darf, ehe die Kammer hierüber einen Beschluß gefaßt hat Zur Lage in Kleinasten. Ein Berliner Telegramm der „Köln. Ztg." meldet: Die letzten Nachrichten aus Kleinasien lauten günstiger. Es scheint, daß es den Bemühungen der neuen Regierung gelungen ist, wieder einigermaßen Ordnung zu schaffen. Das ändert aber nichts daran, daß die Greueltaten, bie in Adana und anderen Orten begangen wurden, aufs schärfste verurteilt werden müssen. Man darf aber nicht übersehen, daß der gegenwärtigen türiqtf)cn Regierung keine Schuld an ihnen beigemessen werden kann. Der Ursprung dieser Unruhen liegt auf einem anderen Gebiet. In den französischen Berichten wird zugegeben, daß die Armenier durch die herausfordernde Haltung der Türken gereizt mürben und somit an der furchtbaren Ausschreitung gewisse Schuld tragen. Die neue türkische Regierung hat durch ihr Verhalten bewiesen, daß sie das Geschehene auf das Entschiedenste mißbilligt und zu einer nötigenfalls rücksichtslosen Unterdrückung der Unruhen bereit ist. Je entschiedener sie auch in Zukunft auftreten wird, mit desto größerer Sicherheit kann sie darauf rechnen, daß künftig die Ruhs in den armenischen Bezirken nicht mehr einer solchen Störung unterworfen werden wird. Bei der Pforte eingelaufenen Meldungen zufolge ist in Bitlis und in anderen in der Umgebung des Wansees gelegenen Orten eine Scheria-Bewegung ausgevrochen. Die Mohamedaner drohen die Christen niederzumetzeln, falls ihre Forderungen nicht erfüllt werben. Tie Kurden-Scheichs haben bei der Pforte telegraphisch militärische Hilfe verlangt. AustanS. Zum Besuch des deutschen Kaiserpaares in Wien. Im Wiener Stadtrate wurde beschlossen, den deutschen Kaiser zum Besuche des Rathauses einzuladen. Der Oberbürgermeister ist deshalb bereits mit dem Oberhofmarschall in Fühlung getreten. In der ungarischen Mini sterkrise ist eine leichte Besserung zu verzeichnen. Infolgedessen hat der Kaiser seine Abreise, die gestern erfolgen sollte, bis Mittwoch verschoben. Streikbewegung in Frankreich. Ein großer Teil der Angestellten der französischen Schiffahrts-Linien ist in den Ausstand getreten. — Der nationale Verband der Postbeamten wird heute nacht eine Erklärung anschlagen lassen, die „Letzter Appell an die Mitglieder des Parlaments!" überschrieben ist und darauf hinweist, daß Clemenceau durch die unberechtigte Entlasmng der sieben Postbeamten sein Versprechen nicht hielt. Wenn diese (Ltt- scheidung, heißt es in der Erklärung weiter, nicht zurück- geuommen wird, so ist das Stampf bis aufs Messer. Unseres Rechtes uns bewußt, haben wir unsere Verantwortlichkeit auf uns genommen, die Regierung hat ihre Verantwortlichkeit übernommen, an Ihnen ist es, die ihrige auf sich zu nehmen. Aus Rußland. Die Ministerkrisis ist da. Sollte sich Stolypin augenblicklich dem Willen des Zaren beugen, so dürfte fein Abgang doch nur eine Frage der Zeit fein und die Rechte dem ersten großen Erfolge bald den zweiten folgen zu lassen versuchen. war, als das amtliche Programm öorgefefien hatte, bewegte sich durch das Adrianopcker Tor und durch die am Goldenen Horn gelegenen Vororte nach Stambul, von wo der Sultan zu Schiff in das Palais Dolinvbagtsche zurückkehrte. Der Sultan war in großer Uniform und wurde auf dem ganzen Wege von den Truppen und der Volksmenge mik lebhaften Rufen: Lange lebe unser Padischa! begrüßt. Er machte einen frischen, lebhaften Eindruck, ihm gegenüber saß Ghazc Äiuktar. Auch der Präf iderU der Kanuner, der Generalissimus Schewket Pasck)a und Majo Niaza wurden leb- Üaft begrüßt. Für das diplontatische Korps, das fast vollzählig vertreten war, für die Vertreter der Presse und für andere geladene Gäste waren in der Mhe der Adrianopeler Tore Zelte mit Buffets ausgeschlagen. Auch die Offtziere und Mannschaften des deutschen Stationsschiffes „Loreley" batten an der Feststraße Aufstellung genommen. Tie ganze Feier machte einen einfachen Eindruck und Schneidt-Tarmstadt und Te egraphendircktor H.igernann Ferner waren anwesend: Direttor Bußmann-Stcgen (der städtische Sachverständiges, als Privaliptercssenten Kreis- amtmann Sang ermann und Rechtsanwalt Raab als Vertreter des Hausbesitzervereins. Nachdem Regierungsrat Dr Merck als bestellter Kommissar für den Prüfung: r rmiu d.e Verhandlungen eröffnet hatte, erklärte Rechtsanwalt Raab, int allgemeinen sich zur Sache äußern zu wollen. Er wolle erklären, daß er der Sache sehr sympathisch gegenüberstehe und durch feine Tätigteit im Burgervereiu und Hausbefitzerverciu in jeder Weise zu fördern gesucht habe. 9htn sei er in der letzten Stadtverordnetenversammlung in einer Meise in der Rosetteufrage angegriffen worden, daß er sich dagegen äußern müsse. Re- gierungsrat Dr. Merck unterdrtcht den Redner mit dem Bemerken, daß diese Angelegenheit hier 'nicht verhandelt werden könne, es handle sich heute in der Verhandlung nur darum, zu konstatieren, ob gegen das Projekt im ganzen oder über technische Mnzelheiten von den Interessenten Einreden zu erheben sind. Rechtsanwalt Raab bemerkt, daß er d'as Projekt für nicht weit genug angelegt erachte, und eine Verbindung mit Wieseck und Klein-Linden für un bedingt erforderlich halle. Nachdem Dr. Merck erklärt hatte, daß auch diese Frage im Termin nicht zur Verhandlung stehe, ging Herr Raab auf die an den Häusern anzubringenden Rosetten ein und erklärte, daß aus den vorliegenden Zeichnungen nicht ersichtlich sei, wie die Schallwirkung gedämpft werde. Er bezweifelt, daß dieserhalb genügende Isolierung voraesehen sei. Ferner scheine es ihm äußerst bedenklich, daß durch die an den einzelnen Wagen angebrachten Blitzableiter bei einem Einschlagen des Blitzes dieser in die Schienen geleitet wird. Cs rönne leicht gerade ein Mensch mit dem Fuß die Schienen berühren und gefährdet werden. Ein dritter Punkt, den er erörtern wolle, sei, daß auf dem Marktplatz ein Unterstand geschaffen werden müsse, eine Art Kiosk, unter dem zweckmäßig vielleicht in der Erde ein Klosett errichtet werden könne. Er verkenne nicht die Schwierigkeit bei der Enge des Marktplatzes, aber es. genüge schon, wenn die Stadt an einem Hause vielleicht aus Glas ein Schutzdach anbringe und sich dieserhalb mit einem der Anlieger ins Benehmen setzte. Ebenso müsse am Schützenhaus eine Unterkunft geschaffen werden. Ferner muffe er noch einmal die Frage erörtern, daß vom Theater ab in einer Schleife Vis zur Johanneskirche die Goethe- straße hinunter am Realgymnasium vorüber eine Bahnverbindung hergestellt werden könne. Tr. Merck bemerkt zu dem letzten Punkt, daß diese Angelegenheit nicht hierher gehört und als Verhandluilgsgegenstand auSscheiden müsse. Oberbürgermeister Mecum erklärt, daß eine Einrichtung ivie sie Herr Raab anregt, am Marktplatz nicht zu schaffen sei, man müsse denn das Kriegerdenkmal entfernen. Er halte einen Warteraum am Markiplätz für unnötig, da alle W2 Minuten die Wagen kreuzen müssen. Die Wartehallen an den Endpunkten der Linien feien längst vorgesehen. Was die Schalwämpfung bei den Rosetten anbelange, so seien in der Hülse, die den Haten ausnimmt, an dem der Kabel- träger sich befindet, zwei weiche, starke Gummieinlagen enthalten und außerdem noch ein besonderer Schalldämpfer angebracht, so daß jedes Geräusch vermieden werde. Baurat Schoeberl erklärt, die Einrichtung der Rosetten, wie sie hier geplant sei, sei bei den Straßenbahnen überall Zang und gäbe und habe sich vorzüglich bewährt, wenigstens haben sich Unbequemlichkeiten für die Hausbewohner nirgends bemerklich gemacht. Kreisamtmann Langer- niann erhebt als Mieter des Hauses Marburger Straße 22 Einspruch, baß an diesem Gebäude eine Rosette angebracht werden solle. Das Haus sei in Lehmfachwert gebaut und könne schon aus sicherheitspolizeilichen Gründen zu dem gedachten Zweck nicht benutzt werden; cs zeige heute sckwii, ohne Belastung durch der: Kabelträger, beoeukliche Risse in seinem Gesüge, er glaube, daß es sich mit Leichtigkeit machen läßt, die Rosette an dem nebenan stehenden massiven Haus anzubringen. Der Oberbürgermeister erklärt, daß nach'dem Vorbringen des Kreisamtmann Langermanii man davon abjehen tonne, am Hause Marburger Straße 22 eine Rosette anzubriligen, womit der Einspruch wohl als erledigt anzu- sehen sei. Oberpostinspektor Schneidt ms Vertreter der Oberpostdirektion bemerkt, daß zwischen der Stadl und der Postbehörde eine Vereinbarung getroffen fei, wonach die Fahrbahn der Marburaer Straße bis zum Wiesecker Weg um 15 Zentimeter verbreitert wird und zwar durch Versetzung der Bordsteine; es soll dann das ^chienengleis gegen den vorliegenden Plan um 1J Zentimeter näher an die neue Bürgersteiggrenze hin verschoben werden, um das Kabel der Post nicht zu stören, das dort entlang zieht. Ter Oberbürgermeister bemerkt, daß die Veränderungen des Bürgersteiges in der Marburger Strafte teilweise schon ausgeführt sind und den Wünschen der Post entsprochen worden ist. Eisenbahndirektor Zimmermann gibt namens der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. die Erklärung ab, daß diese gegen das Projekt, die Linie nach der Wagenhalle durch den Viaoutt an der West-Anlage zu führen, keinen Einspruch erhebt, es liegen auch keine Bedenken vor, daß das Mauerwerk der Eisenbahnuutersuhrung mir Einrichtungen für den Bau und Betrieb einer Straßenbahn versehen wird (Rosetten). Selbstverständlich sei, baß die Stadt die erforderlichen Schutzvorcrchtungen für Bahntelegraph und Telep wn anbrrnge und daß wegen der Sache zwilchen C-iscnbahu und Stadt etn pnvatrechllicher Vertrag über diese Ang legenheit abgeschlossen wird, wozu der Oberbürgermeister die Bereitwilligkeit der Stadt in Aussicht stellt. Rechtsanwali Raab bemerkt, daß an der Hammstraße durch die Gleis- aulage für die Straßenbahn das Gleis der Biebertalbaksu durchfchnitteu wird und dadurch in privatrechtlicher Hinsicht noch Schwierigkeiten entstehen kennen. R.'gierungsrat Dr. . erd bittet den Vorredner, falls er zu dieser Sache Iprechen wolle, doch seine Vollmacht als Vertreter der Bieber- calbahn vorzulegen. Rechtsanwalt Raab bemerkt, daß er hier mcht als Vertreter der Biebertalbahn, sondern als Kanjkr, Zentrum und Konservative. Sachliche Gründe sind es nicht nrehr, die die Konservativen, oder richtiger gesagt, einen großen Teil der Konservativen veranlaßt, ort ihrer Gegnerschaft gegen die Erbschaftssteuer festzuhalten. „Sic frürrnen", _ wie die nationall. Karr, treffend bemerkt, „gegen die Erbschaftssteuer an und meinen in Wahrheit den Kanzler". Die Richtung des Reichskanzlers paßt den ztzonservativen iüd)t mehr, schon lange nicht mehr, und die Erbschaftssteuer soll wohl nur dazu dienen, Bülow zu Fall zu bringen. Die „Deutsche Tagesztg." stdi es mit kühlem Hohne zu verstehen, daß der angebliche „Zug ::ach links" und die angekündigte Sknberung des preußischen Rrudtagswahlrechts ein Entgegenkommen der Rechten in der Frage -er Erbschaftsbeiteuerung unmöglich gemacht hätten, 1 r der inner politische Wochenschauer der „Kreuzztg." variiert den nämlichen Sebalden. Beide haben bei der Gelegenheit dem Block Valet ge* ia gt — „eine vorübergehende, den Todes keim schon längst in sich .ragenbe Erscheinung" nennt ihn der frühere Töchterfchullehrer äcrtcl in feinem vorbildlichen Deutsch —, beide auch dem Zentrum ihre glühende Liebe gestanden. Bloß daß die „Kreuzztg." ihre Pfeile zugleick) auch gegen den Kanzler kehrt. Sie dekretiert nachdem sie zuvor erklärt hat, daß mit drei Ausnahmen die lonservative Fraktion gegen die Erbanfallsteuer stimmen werbe): Die Regierung Habe auf die Einbringung einer Erbanfallsteuer cu verzichten. Oe sie das nicht, so treffe sie allein bie Schuld :rt dem Scheitern des Gesetzes. Denn nicht mit der Blockmehrheit, nnbern mit dem Reichstage habe Fürst Bulow die Finanzrcsvrm u machen. Seme Sympathien oder Antipathien kämen für die öeffentlichkeit überhaupt nicht in Betracht. Wollte er aber aus perwnlicheii Gründen mit dem Zemrum nicht mehr arbeiten, sv nüütc er feine Entlassung nehmen. Nur an Reichstagscuiflösung rare nicht zu denken. Denn löste Fürst Bülow den Reichstag uf, so wurde er in „srevlerischer Gesinnung aus persönlka/en yiünben mit den Interessen des Reiches ein gefährliches und mtzloscs Spiel treiben". Nicht mit Unrecht kennzeichnet die Natl. xorr. diese Sätze als Warnung und Kriegserklärung zugleich. /Wer derlei „hypothetische" Säpe einem Staatsmann ins Gesicht idjleubert, hat ihn aufgegeben. Der hofft von ihm nichts mehr ’‘tö sähe es nici)' ungern, wenn der zu politischen Geschäften Lutciuglich Gewordene in der Versenkung verschwände. Tatsächlich uTbebr das Hauptorgmi der preußischen Konservativeii zum Schluß Demi auch ohne Einschränkung und Verklausulierung Anklage :cgen den Fürsten Bülow: seine Politik hätte zersetzend auf den =3wd gewirkt: durch bas „Anschneiden der preußischen Wahlrechts- i~:agc sei bei den Liberalen die Begehrlichkeit (!), bei den Konier- wativen die Sorge und das Mißtrauen geweckl," außerdem — ter Vorwurf wirb ziemlich uiiDcrblümt ausgesprochen — hatte r.r Kanzler gelegentlich sich doppelzüngig erwiesen. — Man steht aus diesen Offenherzigkeiten der beiben führeuben agrarkonscr- r?itiöcn Blatter ganz deutlich: es sind allgemein polilisa>e Sorgen, plnzuftiedenhcit mit der ganzen, vom Kanzler eingeschlageneii ''iiehtuhg, F-urcht vor einer möglichen Erschütterung ihrer bc- WrrschcndLN Stellung in Preußen, die die Rechte in die Opposition ttreiben." Wenn nun auch die größere Hälfte der Konservativen in 'Ficher Weise gegen den Kanzler ist, so darf man doch nicht un- ck:achtct lassen, daß es nicht alle Konservativen stnd. Wie lrcispielsweise die „Anttamer Zeitung" meldet, nahm am Sonntag toic Vorstandssctzung bc5 konstrvativen Vereins für den Kreis ’t.iHam in Anwesenheit des Abgeordneten Grafen v. Schwerin- llöwih zur Reichsftnanzreform Stellung. Rurchdem sich die ißer- ’Vmnüung dahin geäußert Halle, baß nach der Lluffassung weiter Unservaliverr Partei trotz schwerwiegender Bedenken gegen einzelne Menüber dem Scheitern der Finanzreform zu betrachten sei, irurbc einstimmig eine Entschließung angenommen, in der es lstißt, der Vorstand des tonferoativen Vereins bittet feinen 21b- cGDibnctcn Herrn Grafen v. Schwerin-Löwitz, mit allen Mitteln döchin zu wirken, daß die Reichsftnanzreform bald durchgeführt imrd. Ter Vorstand geht hierbei von der Ansicht aus, daß dcr konservativen Partei trotz swerwiegender Bedenken gegen einzelne Eteuervorlagen jein Opfer zu groß sein darf, um das nationale ILnglüd eures Scheiterns der Finanzreform zu perhüten. Die Crellung, die Graf v. Schwerin-Löwitz hierzu genommen hat, löcßt dem Blatt zufolge hoffen, daß der Vertreter des Wahlkreises unter allen Umständen eventuell and) unter dein Opfer der Erb- c afallfteuer für das Zustandekommen der Finanzresorm eintritt. Die Morgenblätter stellen als feit längerer Zeit bekannt fest, (ütaf Schwerin-Löwitz, der Präsident des Lanbwirtschaftsrates, c /Höre nicht zu den unbedingten Gegnern der Erbanfallsteuer. p'uch ein anderes Mitglied der konservativen Partei, der Abge- rdiieie Pauli-Potsdam, hat sich öffentlid) für diese Steuer aus' «usprocheu. Aber es ist trotz alledem immer nur die verschwindende Äinberheit der Konservativen. Im Zentrum herrscht eitel Wonne und Seligkeit über die Zerfahrenheit der innerpolitiscHen Lage. Zugleick) drückt man li^umpshast den Daumen, baß die Konservativen um Gotteswillen l oß „anbeugsam" bleiben möchten. Der bekannte Zenttumsvubli- ?.it 'Jcienfemper hält ihnen in der Münchener „Allg. Rundschau" _ ein besondaies Privatissimum über Charakterfestigkeil: bie .^onseiwativen scheinen ihm gegen „nationalen Heroismus" burdp end nicht so gefeit, wie bas „charakterfeste" Zentrum. Zn einem tiiiteitben Ausfall auf ben Fürsten Bülow zeigt unterbeß die .„'lugsb. Postztg." von neuem, wozu die „unbeugsame Charakter- ^ligleit", die man von den Konservativen erwartet, bienen soll, trab unter welcheit Bcbingungen man sie mmehmen will. Tas Batt schreibt u. a.: „Auf patriottschen Ettttüstungsruiumel fälii nicht ein benfenber Mensch mehr herein: am wenigsten ti- harten, riüchlernen Realpolitiker, bie auf ben Bänien der Dnservativen int Reick;stag Platz genonnnen haben. Es ftünbe fdblimm um bas Vaterland, >venn ein Männlein, wie Bülow, dieser Dimiirutivstaatsmann, diese kleinste, politisdie Tänzerin Euto- pers, eine Rottvelldigkeit für fein Gluck und Heil bedeuteten. Es büibt mir die Angit vor der schwarz-roten Majorität übrig, um Michel zur patriotischen Tat zu stimulieren. Toch Michel gehörte ir cflidj iit die Behandlung eines Psychiaters, wenn er vor dieser nanu den Gefahr Angstzustände bekäme." schlimmer kann bie politische Zerfahrenheit im Deutschen gliche schon nicht mehr gekennzeidniet werben, als bnrch solche wndgebungen. E. 9L Deutsches NeLeh. Das Kaiserpaar ist auf feiner Heimreise von Korfu aestemt in Malta eingetroffen. Aus AnlaA beS Besuches der Majestäten auf Malta wechselten König Eduard und Kaiser Welheim herzliche Telegramme. Abends fand beim Herzog und der Herzogin von Eonnaught ein Diner statt, an dem außer den Majestäten und dem Gefolge die Spitzen der Behörden teilnahmen. Die englischen und deutschen Schiffe hatten illuminiert. Tie Abfahrt nach Brindisi war für heute früh 9 Uhr angesetzt. Dce Stadt Köln. Die Stadtverordneten Kölns haben sich mit der Eingemeindung der Stadt Kalk und der Gemeinde Vingst nach Köln emverstanden erklärt; der Flächeninhalt Kölns erweitert sich dadurch auf 11 700 Hektar. Tie Einwohnerzahl erhöht sich dadurch auf über 500 000. Auch der Gemernoerat von Vingst hat der Eingemeindung von Vingst itad) Köln einstimmig zugesiimmt. Nr^IVS/ 1 /' Erstes Blatt ISS.Jahrgang Dienstag 11. Mai 190S erscheint täglich, außer '^SsST flb Bezugspreis: Sonntags. - Beilagen: mona!lich75Pf.,vi«rlel. viermal wöchentlich A jd,® ▲ jfek A \-7. Ztk Zk A jährlich Mk. 2.20; durch GießenerZamllienblätter; M THA W AO JWWW Afl W ■ A Agfr JA AA Abholc- u. Zweigstellen zweimal wochentl.llreir, M MW ■ 1 W M A M Hff ■ ■ MA - MW ■ ■ ■ M gS H’ monatlich 65 Pf.; dirrch WZGieyenez zirtivigvi ’iir die Redaktion 112, tXgP Wf Verantwortlich MU General-Anzeiger für Oberheffen na Kotaflonsörud und Verlag der vrühi'schen «niv.-Snch- und Steindrncksrei K. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei- Schulstratze 7. ] » 91 flOMl SS2 :S9 1 1 400 29 ’3 521 41 N 6:9 1‘. •52 M N) 6*-° ;55 535 t; 6» 707 8® |MOj 1» 15 13 66 » J7J 97 434 <6*' >16 79 7X 331 431 » W 155999 451 555 -•< 157394 (50001 4? 36 -3-9 b 143 £3 552 .* 63' 89 ni P» 425 3 7 40 M" 55 y 72 2U 405 535 6.. •» 1 , i 85i en 163058 « « - ÄÄ»; « 79 848 1711MS* 1730io «M. 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Gesuch der Elise Freundlieb Witwe zu Friedberg um ticlaubnie zum Betrieb einer *• Ter Gießener B a t l j v i e 1 - K1 ab 1904 hielt ca 6.d Mts im Schchkavast seine Generalversammlung <ü>. Wernigerode sind am Sonntag nachmittag 2.28 Uhr m Tarrnj.adt eiugetrossen inib haben im Neuen Palais Woh. Nlittag mit Gefolge der Cinw.'irnuig der umgebauten 'cf junger Mirrfjc bei Für ft nnd F n rstin zu Solms- o h e n s o l m s -L i d;, sowie Prinz Hermann zu Stslbcrg- chung zwischen der Bundeslcitung und den Vorsitzenden! der Gesangvereine von Staufenberg, Tdcnhaujeu (Xiahn , I Ruttersl-ausen und Mainzlar stattgesunden .iat. in zu hoffen, daß diese Vereine sich dem Bunde anschtietzcn werden. S ch o t t e n , 9. Mai. Geh. R.'gienmgsrat Schönfeld hat aue 'JlnlflH der ihm zu seinem .»Ojährigcn T.enstjubitäum im vorigen Fahre aus allen streifen dec Bevüll, rung von Stadt und Land dargebrachten £vaiu)nen und '^mdgebungen in hod herziger Weise dem in der ilceiskasse schotten bestehenden Fonds für Tuberkulose-Heilzwecke oen Betrag von 1 UOO Mar t als Gesa- nl zugew udct. Ein weiterer Schritt sozialer Fürsorge vt in dem Streife Schotten zu verzeichnen Aus 0*eiud) de.- Boi Landes ocs Telanats- .''iüsions ^ranken Vereins im Streife Schotten hat der .greis aus schütz beschlossen, ;ur Anichaifui-g v on vier w c an tenps lege schrank en. og nn.lcn Eharl.t.eu pflegen, einen einmaligen Bei.' ag von ■>'K» Mark ans strci-:* Mitteln zu bewilligen. Tiefe Lrankenpftegefchränke kommen in den £rten Burkhards, Slainrvd. rliupvertsburg unD | Schotten, an denen sich n. d „Arcisbl." slrnntcnpflcgmmu-n , bcfinden, zur Aufstellung. W. Ildenstadt, 10. Mai Nach langjährigem Aufenthalte im Auslände — nn März waren cs 10 Fahre I - ist am Samstag der Gras von Steiningen- Westerburg mit seiner jung n Gemahlin, einer g. boten en "reim von Echluga Rastcnfrid, mit der er feit bald zwei Zähren vermählt lit. wieder in fern Schloß erngezogen Ibenjtabt hatte sich festlich gcjchmi'.ckt, nm feinen Grafen l empfangen, und die Freude über ferne Rückkehr roar adgemriiL Tet Radfahrerverein nnd 12 Borreiter emp- .lngen das Grafen caar am Bahnhoi tn A'icber-Söllitabt, ii o es. von v. ton kommend, kurz vor 2 Uhr cintraf. . m Eingang des Srrcs war eine Ehrenpforte errichtet und der äiumCi und bei '^esaitgvercin, sowie die SchuNutder -anben i.icr koalier Als der Bicrirzug des Grafen in . ,-iv Tori entfuhr, trachten drei nanonenfchüsse und jauch nd . i.i und Hoch milchte sich in das Läuten der IDanötrn uni> Reifen. ** P H. C. Zweigvcrein Giesten Tie M.nivanberwW des äweifluereinfl Gietzen vom Vogelsberger .vobcnflub, bu e »tnar reichen Wanderung über den Lichtekstvvcl, gab es einen hema Nassauer, der aber bet guten St unmutig ( men ’lbbrud) zusammen verbrachte, cnclgtc dann am vitMib o.e iifiiiiubrL Der lllori) auf der Candftratzc. F. C. Wiesbaden, 10 Ma. tFortfevung.) In seiner Vernehmung sagt der Angeklagte, datz er am V. Mittage des 13. Januar, am Mordtage. h Hau .- gcw un u» er ft 12.58 Uhr nach Eronberg zum Arzt gefahren |ci Ur vief. dabei, trotzdem der 'Borfipenbe ihm entgegen Mit. <: mitten wx Zeugen ihn kurz vor 6 Ubr trüb in Känigstem aejehsu. ’?Uf bu Frage. „Wer bal denn tue Frau Jbanter ei|d>offm? revlizinv der '.’lugefiagtc. „Tas iveifl 'w nicht, Öen 'ra,Italien üiemHwr habe tch von meinem Sohn nicht L kouun .i Wenn mein ;abu » Verbindung mit Ö.’iu Revolver gebracht wird, dann bat i oa i- r.'-cb l atm hat. Dann hat fie dies aus Perzwctilung getan, oser eine £ rfoa. rote der Wachtmeister Baumann, hat iic betinfluni -odaan wird vir Bcinelm'.ung des Sohn cs, des Bhtlivv Burkhat». 17 Fahre alt, geschritten. Seine Bekundungen mixet» wu daß ber Pater ih.n am Abend vor dem Mordtage •aqic, a '«i> ben Rivilver aus ber Hartmannsäxn Gärtnerei mitbii.iga. Thanier habe am 13., morgen. Termin in Mönigstern . |ic wir iN= jo UN Oknict, datz HC weggeschafft werden niin.il. umit nee alle verloren Pbtltvv fährt fort . „Ich blieb über '’nuht i* Gärtneret, weil ich Nachtdienst halte, kam am 13 Zanuat T utt nach Haust-, ging in meines Paters Zimmer und legte den kawlt - arn dcii Zud). 7i - lllrr begab td; nnd* mit meinem Georg weg Letzterer ging nad) Lberbochstadt, ub regen nm» Beinleidens zum Arzt v Ploennies nach üouigit.m Boa r- kern idi 10* . Uhr nadi Hause juriid. mein Pater lag zu wt ■» td> tagte ilin, er follc heut noch ivegen feiner MranllKit \u» A rzt nach Mönigstein fein nun Um 1 Uhr gab mit ber Pater ora 'Jicvolver zurück. id> ging dann zur Arbeit in die Gärtner,' «v legte gegen 2 Uhr die Schuüwai'c wieder an ihren l'la|. . le 0» I mit meinem Pater an die Leiche der a.rmordcten gc'udrt wur^ fagte dieser zu mir: „Sage ja nichts von dein lkevolver, seip Pater: „Was mein Sohn sagt, ist total unwahr, ich habe rot oct verlangt noch bekommen ' ■ ; , i a‘ iicbn-.eu " PhiUov Burkbard bleibt tedoch bei ' 'nen Auslagen Sodann wurde in die Zeugenvernehmung c agenet»' *5 V a 1 in und Biehl aus GlasluUtc.r deveni n da«, inirn r I . n fraglichen Schutz zroifchen 8 Uhr !>-» e-o.i 8 Uhr xl > 3,: . aiert irai und bett, n 0 - '.‘In;*, i am ü®** ber tn der quibe nicht gefebcu. Sachverständiger, Xreisarzt Tr Ziehe »omkmrg p t • A X» <» «rdurixti in und r rJ itmbcn, ivührend B ;m Augutt l^ I eingestellt zu hoben Hieran' wurde , Uhr die PeryMtci am Tiendtag früh 9 Uhr verte i ______ — LMchisfaHtt. Ein in »5tn aufgcfticgcncr Ballon landet- auf tv-tt Felde bet P111cmau, wobei cs ;u irtnbfe'tflen gedungen der Bevölkerung kam Tie Vuftid'.iicr, * gen,surr und etn Liit-ier, traicn itnd> Be ablung der gebühren die Rückreise an, nathcetn i^endarmen ibr •- durchsucht hatten . Ta- VuitfdiiffcrbaMtllon in Tegel wurde gcnern den L tsiziercn der üncg?a!abetnif bciiditigt Um I- -■ ‘ erfolgte ein Ausstieg des Militärlu,tsckitf»eo- Tegeler Schietzplap, der aber ein vorzeitiges »» nahm, da die llcbcrfcpung des einen LropiUc^ ' und die Riemen teile fick) in der Wellt dc> Motm- verwickelten Tic Landung erfolgte glatt. wegen Diebstahls kurzerhand entlasten, während von einer. gerichtlichen Verfolgung der Angelegenheit Abitand genommen I wurde. Unbegreiflicherwktfe erklärten sich die übrigen Arbeiter nnt den zwe: Entlostenen folrdartsch und legten die Arbeit I nieder, um die Finna zur E.nhaltung der v.crzehntäginen I stündigungSstii't zu zwrngen. Sic errc chten diese Ad'lcht nicht und sind letzt arbeitslos, da die Finna alsbald Eriagleute einfleUte und die in den Ausstand getretenen Arbeiter unter keinen Umständen mehr rinütUen will — was ihr nach Loge der Sache kern Men'ch verübeln ivirb. - Das Geheirnn iS der Fleifchpreife. Vor einigen Wochen wurde m einer politvchen Ver aminlung die Frage oufgcwolsen, was m der Stadt eigentlich das Fleisch koste. Reiner der vielen anwesenden HauSväter roar in der Lage, darauf eine Antwort zu geben, obglc-ch wohl jeder zu Hause von se'-er Ehefrau h^usig gehört hat: die Fleischpreise sind hoch, du uiutzt mir wehr DirtichaftSgeld geben. Wir haben nun, um daS GchiminiS der Gietzener Fleischpreise ostenkundig zu machen, berumgefragt und folgende Preise für daS Milo bester Qualität fcstgestellt: Rindfleisch: Keule, Bug und Bauchflei'ch 1,52 Mk., Kalbfleisch: Heule und Bi>g 1.40 bis 1,52 Mk., Schaf fletsch: Keule und Bug 1,60 Mk., Schweine-! fleisch: 'Jtüdenfcil 1,60 Mk., Kopf und Berne 1,20-1,40 Mk. i Nach einer Tabelle, die die .Deutsche Schlacht- und ViehhosS« Zeitung' vcröffentltch'e, belieben in Kastel im Kleinhandel die gleichen Fleischpreise wie in Gietzen, in Mainz dagegen wird Rindfleisch clivaS billiger, Kalbfleisch und Schastleisch, besonders Keule, um 16 bis 20 Pfg. höher das Kilo verkauft. Tic Schweineflcischpreise sind m Mainz, Kastel und Gietzen etwa die gleichen. 0 Grvtzen-Buseck, 10. Mai. Unser Bahnhofs^ gebäude ist in der Erweiterung begrtiien, cs erhält einen neuen Flügel für Bureau- und Wartcräume. Auch der Güterba.>ni)of ist beträchtlich vergröbert worden. « q Hattenrod, 10. Mai. Uniere Gemeinde baut gegenwärtig an einer Wasserleitung. Ter Rohr trang durch ua» Tors ist i'djon gelegt uno die Quellfassung ausgeführt. Mit der Erbauung des Maschinenhauses und des .Hochbehälters ist begonnen. Die Leitung wird bis August vollendet sein. R. Vom Lumdatal, 10. Mai. Am Sonntag unternahm der Lumdatalsängerbund seinen Fruhlmgs- auöflug nach der Burg Staufenberg. Tic Vereine von Geilshausen, Rüddingshausen und Ldenhmrsen a d Lda. trafen um 11 Uhr in Alteudorf a. d. 2ba ein, ivo in der Bauer schen Wirtschaft gefrühstückt wurde. Nackidcm sich die Allendorfer ailgeschtossen, ging es den etwa zweistündigen Weg durch Feld und herrliche Buchciiwaldungen nach Staitfenderg zu. Zm Walde oberhalb Treis gesellten Privatmann, als Steuerzahler der Stad: Gietzen, im oll-, lemcinen Interesse sich über den Fall g äußer: habe. Tr Qcrd erklärt jedoch, daß es nicht zulässig fei, r^enn ein . rtoaimann hier die In.eresfen der B; b.rtalb rhn v r r:t:n inollc, auch der Hinw is, datz ieman? im allgemeinen In . reffe als Steuerzahler ! icrzu das Wort nehm-, fei hi > fällig. Auf besonderen Aufruf meldet sich im Termin ni? and, der die Bicberta bahn vertritt Ter C b c r b ü r g c r meiner erklärt, datz sich im Wege der Verhandlung mit ccr Tirektion der Biebertalba n eine Vercinbarung über die jcreuiung an der Hammstratze leicht treffen lassen werde wh zu keinen Bedenken Anlatz vorliegt Baurat S ch o e b c r 11 negen der Btitzableitergefahr, daß eine iolci\ iöefahr gar ■ nb. vorhanden sei An den einzelnen Straßen.bah uv-gen I - icit Hörnerblitzableiter geplant, wie sie die Ti m n Tchudcrtwerke schon zu Tausenden hergestellt haben C-_. jci dies ocr vollkommenste Sck-utz, den cs gibt, — einen ab- io(i;ten Schlitz gebe cs bisher nicht. —Tie Methode, den BlO; auf die Schiene überzuleiten, sei absolut ungcsahrlich, denn . er Blitz ist sofort unichädlick) gemadit. sobald er d.e Schiene trrcidjl und eine «Gefahr für Menschen, die auf dieser Schien.'! etwa -.ufällifl stehen ober damit in Berührung kommen, horte’t nicht. Ter Saebverstänkige bemerkt noch, datz die Zäume in der Grunberger Straße einen Schutz g?gon den Blitz i Üben. Er weist noch darauf hin, daß an gewissen Cteilen des Fahrkabcls sich ebenfalls Blitzableiter bciiiibcn ncrocii, so daß alles vorgefeheu ist, um L.beu und Gesund- • eit der Fahrgäste gegen Bii.gcfahr zu schü en. Tic g*cic en inrichtungen haben «ich in anderen Stadien so gut belvuhrt, das, mau dagegen nichts cinwendcn könne. Der £bcrbürg?r- meiner bemerkt noch, daß die Wagen, die im Wagenkasten auf 2.10 Meter projektiert waren, auf 2.20 Meier erivei ert werden. Es ftelje fest, datz von den bezcichnelcu Haltestellen keine in Fortfall kommen könne, datz es aber wohl leicht möglich ist, daß hier und da später noch eine ober die andere Haltestelle — ganz wie der Verkehr es erheische — hinzu- sommcn kann. Geheime Baurat Milian bemerkt, datz es genüge, wenn alle die in technischer Beziehung vorgciragcnen .'lbänderungen der Pläne im Protokoll angegeben iverden. ki-5 fei dann überflüssig, Pläne cinzurcichen, aus denen die Veränderungen ersichtlich sind. Nack) Verlesung des Pro- i ololls schloß Regierung-.-rat Tr. Meru den Prüfung.-termin. .icfior S3ufern amt - Siegln, der Oberguiachter der Stad:, äußerte privatim, man müsse anerfennen, datz das Strasteu- bainiprojelt im Ministerium bisher mit großer Eile be- onbett worden sei. Wenn man dort sich weiter der Sache >-' annähme, könne die Stratzenbahti in Gießen in diesem ahre noüi lausen, vorausgesetzt, datz dem Unternehmen jonft keine Schwierigkeiten mehr gemacht werden. sich die Sanger von Treis hinzu. 5)ior ivurdon nun unter den Buchen einige schöne Lieder gesungen. Jedem Teilnehmer wird diese schöne Stttucc noch lauge im Gedächtnis bleiben. Um 2 Uhr traf der Bund in Staufenberg ein. Außer dem Bunde hatten sich noa, cingcfunben die Gesangvereine zu Stauscnberg, Qdenhausen ',Lahn) und (Soncoroia von Ruttershausen. Eine große Anzahl Freunde des Gc | fmtges hatten sich aus den umüegenDen Dörfern uno aud); aus Gießen cingcfunocn. Ter Verein Staufenberg eröffnete! _ v . die Feier mit einem herrlich vorgetragencu Bcgrützungs- Lehrerpersonalren fl > ' ;.t,.. „Der Sängerbund" H rauf hiel der erst laden den Reallehrer an der £bcrrea(fd)ule zu .Heppen, eim I pEdent Lehrer Ziegler von Mefjclbatf) eine 'Ansprache, ' < mit worin er den ■ einem kath. Lehrer u bi r'ehrcrstelle an der ' c grüßte und fobann den Gesanß uub seine Wirkun er meittdeschulc zu Seligenstadt. I kräftigen mnriigen Worten jchuberte; er schloß mir einem Aus dem M i l i t ä r - W o ch e n b l a t t. S. M. der Hoch auf das deutsche Lied Nunmehr trug der Bund, ein Möitig haben dem Hauptmann Platz im Ins.-Leib-Regt. vvn Lehrer Ebetc aus Treis tompomertes Lied. ,,^m . • i.' i. die < rlaubni - . des \ .\ ' • lom der starke, i hr gut sähringer Löwen erteilt. —lAUendorf a b. Lda Nach unb nach sangt alle Pereme ,;iiL- ben 3. Lehrkursus vom 6. bis 2ö. Mai 1909 zur In nach Belieben, es wurde durchweg gut gesungen Eine von i' j ci er von Har-1 Lehrer Schmidt-Riidding auf Etnl ibun j bt ■ ' xn 61 «eb nSiabr ift aertern Nachmitta | - WMKL-LZWDV 1 ” • '■ L I schloß mit einem begeistert aufgenoimnencn Hock) auf den Bund und das deutiche Vaterland. Nachdem eine Bespre Verein ;. 3t. 14 ordauluhe Miiglicder, inner denen 'ich rrdx gutes Spictermatecmt befindet. In ipotilufrr Benedun- bat letzter ZeU Die erste Mannfchoit ftrqu um Sonntaq über bce gleiche Mamnd»st bc< Wetzlarer ,mtzball-SNub 1905, die btt Mei. .rfchost der B »Nasse oum 8 Bezirk bcii:«, mH 3: 1 Tvtnu Tic hiesige Mannschaft zeigte fub stark überlegen, roar icdva» tu aufgeregt und »erfahren. 4 Llnneterilöste, bu- Wetzlar rocara Hantniad.en verwirkr hatte, wurden uorbeigttrtitn. Bei Wetzt er war irvhl mc Verteidigung das Beste bet Mannschaft. Am ko» spielt der G. B.-Kk. II gegen ben Nmchew»r Lvativnrn Im Schlosse spielte eine Musikkapelle einen Einzugsmarsch und nm khngarq hielt Bciaeordneter Haas eine kurze Ansprache Am Abend war das Smlotz ben- gälisch beleuchtet und die Vereine l racl-tcn dem Paar einen FackcNitg und rin Ständchen Nach Uhr konnte man tn allen Wirtschasten auf Hoiiai des Grasen essen und Irin fernst. Bürstadt, 10. Mai Gestern morgen brach in der Hosreite des Johann xobl II Feuer aus, das eine mit Vorräten gefüllte Scheune einäscherte Bei den Auf- räumungvarbetien wurde unter dem Schritt die Leiche eines etwa vier Jahre alten Kindes gefunden. Ran nimmt an, datz bas irind das Feuer verursacht bat und dem Brand zum £pfer gefallen ist. b Frankfurt a M, 10. Mai. Ter Kaiser wirb am 19. M a i, abends 8 Uhr, zu dem B.grus ungs Konzert deS Sängerfeftet- in Frankfurt eintreffen. Tie Anlunit wird wahrscheinlich im Automobil durch die Mainzer Land- . Schankwutschafl. 2. Baumpflanznng zwischen Bahnhof und Ort Ranstadt. 3. Wasserversorgung ber Gemeinde A Uenburg. •• Einen Kämpfer aus den Feldzügen von 1870—1871,1 ben Rentner Phil. Lenz, trug man nnt Sonntng i u Grabe ! des Verstorbenen bet Slantcrao und Vcbcnmaiui, ber nut ihm um batte, von weiter ,verne h ■ tu roai. um icinnii Fre:i^ d 1 ,>cicr ronrde m ber Kapelle durch einen C'hoial eröffnet, woraui 1-iarrcr H anstein mit ivarmcn Worten des Verblichenen gc> öcd)tc. Am Grabe ivurbc von dem Vertreter des Äricgcrocrciite eilte 5lronvpenbc nut zu Herzen gebenden Dorten niedcrgetcgt. wove der Redner bemerkte, bnst es vor Jahren immer schon Der levnuchste Wunsch des Verstorbenen gcrocien, bod' noäi emmi1 die Stätte zu besuchen, wo er im Feldzug mitgeünUai habt-, was in aud) vor drei Jahren unter Beteiligung cuter giosten Anzaul seiner Manterabcn vcrgvitiU gcivesen fei. Tcntn trat fein Nebenmann mit folgenden Worten ans Grab: Ick halte einen Ma meta ben keinen beffertn findest du nicht, die Trommel schlug zum -streite, er ging an meiner Seite, tu gleichem Schritt und Tritt, irr be merkte, datz jein Kamerad und er sieb gegenseitig das Versprech n gc-itbcn deuten, »atls einer von ihnen pcm-untxt werde, der under. i:d> doch um um bemühen mixtue. Als nun Philipp Lenz im August 1^70 verwundet wurde, wobei er einen Schiv- durch den Leib b.Tarn dee durch und durch aegangen roar. da >iijte er zu mir uh bin gefchoisen, ivotani ick ihm Gewebe und Tornister abnnhrn, ibn bann ober hinein Schicksal überiaifen mnsttr. Nachdem das Oki echt beendet war, gab ich mit die er deutlichste Müde, um nach meinem .‘lantcraben in febat, was nrir aber nicht möglich ge,vcen ist. Crit nach acht Tagen bekam ich die Nachnä"r. da st ei n < esten r.i dem errichteten ■ iiu.it Lazarett nntvi.i.biadX ic: Er - .M.e L.nz als einen taperen Mriegtr, d, r hircbtlr» sein Herz dem Feinde l itlflchnltcn habe. Len; trat m Gietzen tast mit den erstur und jck nerst Verwundeten cm u-? - . i.; . - - und« itec bilfc es gejebab ibn wieder zu geiunden. Mit rictcr Rührung Der- ließen die Leidtragenden die ecgr.t noc Feier *• Auch ein Stceilgcunö. Vor einigen Tagen wurden in der Hefenflibrik von Tenn'nghoff zwei .Ird. ::i j «h Ui 1 Tn. Vei Pac Pri( ai i Uh, m?h,M’04 *• 3*s5tlu*«t Hart überlegen, tw ;•? «•mtlfie, di« §b£ S ■taTaä' *>'&$ n ™^ft. M- rL 1L gegen den Mchu ««Äfs? fen ndc?L '- «.$ euer jÄ. % st. DEtuW ■•lüi. . «-LW ZLLS Reisen. letzen. TieMaiivandra cl-berger .Mnklnb, bitt -nm "tt ^ndersreM n° .fr - juianiz- tollar nbcr etauienbn;; »och^Hachborn, roo beim/ öl’-. Tom ging cs querk in stattlichen Frauenl. 1 sein schönstes FriihjM reiche bekannte @e|iä)teu sich dasselbe Reiseziel gL ÄUlagssrnnden meinen, o y\ ÄussichtspM besm mit und Rolfen räuntlii ad-inittag, wahrend bei x eküppel, gab cs einen L imung (einen Abbruch y noch einige Stunben g® am Abend die Leimjohn :r £anöjtraße. Wiesbaden, 10. M .110.) r Angeklagte, daß er air. »tage, zu Lause gcivH. Arzt gefahren sei. Er L : emgegenhölt, co bättau i üönigftein gejefaL Sanier er/ipo/ieu? iW t-t, den itaglifyn M® nutten Wenn mein 3obn acht wird, bann hat er d nn meine stau mich W imitz getan, oder eine M nüt'sie beeuMt." des Mw ^urlh- . Ktnnbnngen gipfln ■■ ■ dem »tage sagte,- dien Gärtnerei mitbuiv min tu «önWtnigJ loeiben mutzte, M : 3d) blieb über Naa. itc fam am 13. \)^u' Zirner und legte den > mich mit memm- nach 1101119^111. 1i wegen frJvL^y i Uhr nab mit ü-_l . äSä kSLVtz Jr(ibiirioic- . tonnen'“; ll® to*nSab« "*■; *5 towW» **' daraus. : ic!6n ^uril,mb&^; jioH. L jic >ni «■ >K ühr6ic ~ MldO ‘ t. gfas i ***'./ ICO«! 11» H in“ »W W” Vermischtes. * Ter enttäuschte Erbprinz. Ein niedliches Histör- chcn, das den Vorzug hat, lubbr 6U sein, wird uns aus einer mitt' (deutschen Wrofiftabt mitgeteilt. Lebte da in einer süddeuischen Sleiibcnj ein Erbprinz, blutjung und lebenslustig: der hatte die Leine viel von einem amüsanten, aber arg frivolem Stücke reden l r .t, das in allen größeren Theaterstädten Repertoirestück war, eu einem Hoftheater aber, dessen Bretter wohl die Welt, niemals aber die Halbwelt bedeuten dürfen, natürlich nicht gegeben werden i nute. Nun lag aber nur eine ganz kurze Bahnstrecke von her -sidenz entfernt eine große Theaterstadt, deren Hauptbühne sich d : t rfolgreichen Schlagers skrupellos angenommen und alle seine "'m igen „Maximen" unbekümmert über Bord geworfen hatte. Was " ar einfacher, als intognito hinüber zu fahren und sich einmal einen lustigen Abend zu machen? Gedacht — getan. Ter junge . i! inenfohn benutzte die nächste Gelegenheit und kniff aus, um .'i das verbotene Sttick anzusehen. Aber bei £>ofe kann so leicht nichts geschehen, ohne daß es bemerkt wird. So hatte denn irgend in freiwilliger Sittenwächter auch von der Reise des Thronfolgers Wind bekommen und nichts eiligeres zu tun gehabt, als den be- rreunbeten Theater-Intendanten ber Nachbarstabt brahtlich zu bc> nachrichtigen, welch hoher Besuch am Abend fein Theater beehren wolle. Bleicher Schreck fuhr dem Intendanten in die Glieder, öenn er war ein Mann, der höfischen Brauch kannte und darum bei Hofe wohlgelitten war. Aber er faßte sich und kam schnell u einem befreienden Entschluß. . . . Und da nun der junge Erbprinz, voll froher Ern-artung aus dem Zuge stieg, da harrte einer, eine Ueberrafchung, denn als er sich an der nächsten Anschlagsäule über den Beginn der Vorstellung orieittieren wollte, rharrte sein Blick auf einem grünen Zettel, der besagte, daß ,plötzlich eingetretener Hindernisse halber" eine Repertoireänderung nötig geworden sei imd statt der „Tarne bei Maxim" am Abend m Schauspiell-ause — „Nathan ber Weise"! gegeben werde. . . . 5er Prinz soll bereits den nächsten Zlug zur Heimreise benutzt haben. * Die Rippe eines Riesenfisches. Der Hamburger Fischereidampfer „Venus" der Reederei Popp fischte 'ci seinem letzten Fischfänge in der Nähe der Shcttlands- Znseln. Als die Netze eingezogen wurden, fand sich in eins derselben die von einem Riescnwal herrührende Riesenippe verwickelt. Die Rippe, die einen Durchmesser von --O Zentimetern hat und 6i/2 Meter lang ist, besitzt ein »Gewicht von 1200 Pfund. Sie ist merkwürdiger Weise sehr •nut erhalten. Die Fischer bargen die Rippe an Bord und ilieferten sie in Hamburg an ihren Brotherrn aus. Dieser beabsichtigt, dieselbe bei nächster Gelegenheit auszustellen. Kleine TageSchrontk. Mönig Leopold stiftete für den Staat die Tomäne Passable >:ui Golf von Villebranche zur Umwandlung in ein Sanatorium । ir Kranke und Genesende der Zlvngo-Kolonie. Zwei Baronineit wurden wegen Laden- uitb Juwelendiebstahls nit M ü n d) e n verhaftet. Sie stammen aus Prag. Tie 67iä(yrigc . rau Gabriele v. Zdekauer erklärt, sie habe von den Diebstählen jiiirer Gesellschafterin, des 52 jährigen Fräuleins v. Zeynack, keine Ahnung gehabt. In dem Elektrizitätswerke Waldenburg i. Schlesien waren ' rci Monteure mit der Umschaltung der Starkstromleitung be= häftigt, als ein Strom von 1OOOO Volt in die Leitung gelangte, in Monteur wurde sofort getötet, ein zweiter erlitt schwere Ver- L.rcnnungen. Der durch den letzten F r o st in I t a l i e n cmgerichtetc Schaden i irb auf über 100 Millionen Lire geschätzt. 3n San Eusebio in Oberitalien fanden in der Explosiv- i icffabrik zwei Explosionen statt. Bisher sind zehn Leichen «e borgen. HanSct. w. W i c s b a den, 10. Mai. Die Deutsche Kolonial- I ntor - G e feilsch a s t m. b. H. in Hamburg und Berlin hat 1 Lüderitzb u ch t eine Vertretung errichtet uyd mit deren betrieb die dortige Firma Georg I. Heselmann betraut. iv. London, 10. Mai. Tie Londoner Banken, die mit ber I' erreich isch-ungarischen Regierung in Verbindung stehen, über- iesen der Kaiserlich Otto manischen Bank Kredite in : ohe von 2 500 000 Pfund Sterling, welche Summe der Türkei vom Oesterreich-Ung am infolge der Einverleibung von Bosnien ijiitb der Herzegmvina versprochen worden ist. Die formelle Aus- u hrung dieser Operation erfolgte heute in Konstantinopel. — 3 n tc r nationale Schlafwagengesellschaft r ü s s e l. Ter Reingewinn beträgt 4 343 089 Franks (4 292 005 Hanls ■ Tie Dividende ist wieder auf 6,80 Prozent festgesetzt. Sie Russische Staats.isenbahnverwaltung hat der Gesellschaft den (i. nzen Betrieb von Schlafrestaurationswagen in Lurnszügen über- la.agen. Tie Verträge mit her französischen Südbahn wurden c af 30 Jahre vereinheitlicht. Gcrrcidc-Wochenbcricht der Preisberichtstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 4. bis 10. Mai 1909. Die schon im letzten Bericht gemeldete Wiederaufwärtsbewegung ix-tr Weizenpreise auf dem Weltmärkte hat in der verflossenen Woche Mittwoch den 12. Mai 1909, aibends 8 Uhr, in der alten Aula der Universität Vortrag von »r. med. Fiebig, Direktor des mifsionsärztlichen Instituts in Tübingen über tGulturaidgaben der ärztlichen Mission io den Kolonien. Dazu laden ein: (jy/5 föarrer Ausscld. Pfarrer Bcchtolshcimcr. Professor Dr. Stoffel, bae. Glaue. Medizinalrat Dr. Habcrkoru. Geh. Schulrat Dr. iSeiticU. Frau Professor Höblbaum. Geh. Schulrat Dr. Rausch. J.:oteffor D. Schiau. Dr. Schlicvhakc. Pfarrer D. Schlaffer. Eis für bevorstehende Saison angelegentlichst empfohlen. X?>. Abonnenten noch erwünicht. Gas-, Spiritus- und Petroleum - Kocher, Gastische, Gas- und Spiritus-Bügeleisen, Bügelplättchen etc. empfiehlt in großer Aus wähl zu billigst.Preisen Edgar Borrinanß, Eisenhandlung, Giessen Xcastadt II. (2778) Telephon 165. Freibank, Ni.wflcii'ch Pfd. 54 Pfg. [B11, Schwcinesleisch Psd. 50 Pfg, ® HasrKastail Schuppen veriuiibcrt/Arinonta' ff. Anntahaarvl, Flasche 50 Pfg Adler-Med.-Droyerie. Otto Schaaf Lästige Haare entfernt sicher .Odin‘ -fas. Dose Mk. 1.50. 2435 Germania-Drogerie Carl Seibel. — Frankfurter Str. 39. Hotel Drexel, Frankfurt am Main Telephon Nr. 856 Gr. Friedberger 6tr. 18-20 Tclcvdo» Ml tßalliorffr. SA—38 Die Direktion. 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