Nr. 213 Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« strahe 7. Expedition und Verlag: ey^51. Redaktion: 12. Tel.-2ldruAn-eigerTieben. Zweites Blütt 159. Jahrgang Samstag 11. September 1909 Erscheint tSgllch mit Ausnahme des Sonntag?. . & ^AAA ▲ A. ▲ AA vrotationSdruck und Verlag der Brü Hachen --------- h' ft Bn y g ^Tet UnlversitätS - Bilch- und Steindruckerei. Die „Slehener Lamiliendlätter" werden dem ff, W A B g M J7 g S g -A 6 Ä & 9 R. Lange, Ließen. .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das ti, p ui S 3L i&_, £L ^/W H fit SL^fc' 3L „Kreisblatt für den Kreis Stehen" zweimal v KI W » V a V V wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit« «p f e * w r fragen" erscheinen monatlich zweimal. $6116101=2111361^ fUk 01)6^6^60 politische Lagesschau. Berliner Techniker gegen Augsburger Uebergrisse. Die maschinentechnischen Mitglieder deS Deutschen Techniker-Verbandes in Berlin waren am Mittwoch in sehr großer Zahl versammelt und nahmen nach einem Referat des Sekretärs Tischendörfer mit ausdrücklicher Billigung der Leitung deS Deiitschen Techniker-VerbandeS einstimmig nach, folgende Entschließung an: .Die am 8. September veranstaltete Versammlung der Berliner Interessengruppe des D. T. B. für Maschinen- und Elektrotechniker orolesliert gegen die wiederholte Beschränkung staatsbürgerlicher liechte technischer Privatbeamten durch die Augsburger Maschinen sabrik und bedauert, daß die in Bet>acht kommenden Angestelltenverbände gegenwärtig noch nicht in der Lage lind, derartige Uebergriffe zu verhindern. Ebenso befremdet sie, )aß gege. letztere bisher noch kein nennenswerter Widerspruch aus )en Kreisen der Industrie hervorgetreten ist. Die Versammlung fordert and diesem Anlaß sämtliche Mitglieder des D. T. V. auf, sich eine zielbewußte sozial- oolitische Schulung anzueignen und mit vereinten Kräften dahin zu wirken, daß der T. T. V. baldigst in den Stand gesetzt werde, solchen und ähnlichen Vorkommnissen erfolgreich zu begegnen. Zur Erfüllung dieser Aufgabe hält die Versammlung eine Reform der Verfassung des D. T. V. dringend erforderlich, und bittet daher alle Vereine, dem Ausbau des Verbandes ihr lebhaftes Interesse zuwenden und in den größeren Städten gemeinsame Ausschüsse zur Prüfung der Satzungeil des D. T. V. einsetzen zu wollen." Heer und Flotte. Dpenrade, 10. Sept. Die Felddienstübungen der Lochseeflotte fanden heute mit einem größeren Gefecht bei Bodum nördlich von Apenrade ihr Ende. Die vom Prinzen Heinrich befehligte blaue Armee war von Gjenner vorgerückt und die rote unter Führung von Kontreadmiral Grapow trat dem Gegner von Upenrade aus entgegen. Die Prinzessin Irene und Prinz Waldemar waren, wie schon an den vorhergegangenen Tagen, mit im Manövergelände und kehrten mit den Truppen in die Stadt zurück. Heute abend findet großer Zapfenstreich in Apenrade vor den prinzlichen Herrschaften statt. Morgen früh kehrt die Flotte tiad) Kiel zurück. ...........' 1 - Deutsches Reich. Als Termin für die allgemein en Wahlen für die Zweite sächsische Ständekammer, die zum ersten Male nach dem neuen, geheimen und direkten Plural- system stattfinden, ist der 21. Oktober in Aussicht genommen. Ausland. In Glasgow sprach Lord Rosebery am Freitag nach- rnittag vor einem dichtbcsetzten enthusiastischen Hause gegen das Budget. Er erklärte, das Budget, wie es vorliege, sei eine Revolution ohne Mandat von feiten des Volkes. Die stärksten Interessen der Nation erheischten, daß das Budget nicht Gesetz werde. Seine unmittelbare Folge würde Vermehrung der Arbeitslosigkeit infolge Erschöpfung des Kapitals sein. Die Grundsätze, worauf die Besteuerung des Grundbesitzes aufgebaut sei, ließen sich logisch ebenso auf Konsols und auf alles realisierbare Eigentum anwen den. Die Borschläge der Regierung schädigten die arbeitenden Klassen ebenso wie die Herzöge. Er lege Protest dagegen ein, daß die Grundbesitzer mit Verbrechern in eine Nnhe gestellt würden und ',r zweifle nicht, daß eine Berufung an den Gerechtigkeitssinn der Nation nicht er- fi)lglos sein würde. Er glaube, die Politik der Regierung sei machiavellistisch und von der Absicht eingegeben, die Lords zu veranlassen, das Finanzgesetz zu verwerfen. Die Negierung bewege sich auf den Pfaden des Sozialismus. vom Deutschen Anwaltrtag. 4. Rostock, 10. Sept. Auf dem 19. Deutschen Anwaltstag, der am Donnerstag unter starker Beteiligung in Rostock zusammengetreten ist, referierte Justizrat Tr. S t r a n z über Gegenwart und Zukunft derPflicht- a n rv a 11 f d) a f L Nach längerer Aussprache wurde folgende Entschließung anaenommen: „Der 19. Deutsche Anwaltstag macht den Anwälten die Beteiligung an dem sozialen Hilfswerk gemeinnütziger Belehrung für Unbemittelte, sei es durch Schaffung einer eigenen Organisation, sei es durch Mitwirkung bei den bestehenden staatlichen, kommunalen und privaten Einrichtungen zur Pflicht. In diesem Sinne ruft der Anwallstag die Anwaltschaft Deutschlands zu einer freiwilligen Pflichtanwaltschaft auf. Hinsichtlich der bestehenden gesetzlichen Pflichtanwaltschaft empsiehlt der 19. Deutsche Anwallstag: 1. Die Aufnahme einer amtlichen Statistik für den Armenrechlsprozeß, die Anzahl dieser Prozesse, die Instanzen, die Höhe des Streitwertes, die Höhe des Auflagen« und Gebühren- soldes, den Ausgang dieser Prozesse usw. Erst eine solche Statistik wird eine sichere Grundlage dafür schaffen, ob ein Mißbrauch des Armenrechts vorliegt, und mit welchen Mitteln ihm zu steuern ist. 2. Tie Beibehaltung des bisherigen Rechtszustandes der Gebühreiisreiheit, dagegen Ersatz aller Barauslagen. 3. Regelmäßige Anhörung des ©egnev6 der Armenpartet vor Bewilligung des Armenrechts.' Dann referierte Rechlöanwalt Armer (Breslau) über den Entwurf der neuen Strafprozeßordnung unter besonderer Berücksichtigung der Verteidigung. Ter Entwurf erfülle das Versprechen, die Stellung des Verteidigers au heben, nur unwesentlich. Die Stellung des Verteidigers bleibe, von kleineren Verbesserungen abgesehen, die alte, und der Entwurf stehe dem Verteidiger mit dem alten, unberechtigten Mißtrauen gegenüber. Aber trotz aller dieser Bemängelungen sei zuzugeben, daß man den Entwurf als Grundlage für die Gestaltung unseres Strafverfahrens wohl benutzen könne, insbesondere, da die Begründung die Mängel des jetzigen Verfahrens deutlich hervorhebe. Es muffe aber eine Umarbeitung des Entwurfs und die Beseitigung der im einzelnen gemachten Ausstellungen verlangt werden. Besonders müsse die Mitwirkung des Laienelements in der Berufungsinstanz verlangt, die Beschränkung der Beweiserhebung beseitigt, die Stellung des Beschuldigten und des Verteidigers im Vorverfahren energischer gehoben werden, und es müßten auch die nachteiligen Veränderungen des. Entwurfs für di« Rechtsmittel beseitigt werden. In der Debatte über den Vortrag des Rechtsanwalts Armer erklärt Oberlandesgerichtsrat Dr. Schultze, er wolle als Vertreter der Reichsregierung nur in einigen Punkten den Entwurf des Reichsiustizamtes verteidigen. Das Recht des Verteidigers aus Akteneinsicht fei in weitgehendem Maße gewahrt. Ueberhaupt seien die Befugnisse der Verteidigung überall da, rno sie in Frage kommen können, wahrgenommen. Dieses sage er zur tatsächlichen Berichtigung, denn an der Diskussion selbst könne er ja nicht teilnehmen. Bezüglich der Strafpr'ozeßrewrm und ihrer Behandlung im Reichsjustizamt könne er nur versichern, daß die Reichsregierung den Wünschen der Rechtsanwälte in weitestem Maße Rechnung tragen möchte. Der Berliner Anwaltsverein habe einen eigenen Entwirrs zur Strafprozeßreform ausgearbeitet: er bedauere nur, daß dieser dem Reichsjustizamt nicht jugegangen sei. Ter Korreferent Rechtsawvalt Rosenthal (München) leitet fein Referat mit der Erklärung ein, daß der Berliner Anwaltsverein seinen Entwurf dem Reichsjustizamte nur deshalb nicht 1 eingereicht habe, weil er zu spät fertig geworden sei. Weiterhin Sozialdemokratischer Parteitag. 4 Leipzig, 9. Sept. Mit einer Konferenz der sozialistischen Frauen Deutschlands beginnen am Samstag hier die Verhandluitgen des diesjährigen sozialdemokratischen Parteitages, der allem Anschein nach ein Seitenstück zu dem Dresdener Parteitage der Sozialdemokratie vom Jahre 1903 werden wird. Wenn auch die von der Partei erreichten Erfolge bei den Nachwahlen in Neustadt-Landau und Stolberg-Schneeberg die Stoßkraft der Partei aufs neue deutlich erwiesen haben, so wird es doch nicht ausbleiben, daß die zahl- losen Zwischenfälle der letzten Zeit, wie der „Hofgang" der württembergischen Genossen, die Affäre Bernstein, das Verhältnis der Partei zu den sozialistischen Monatsheften, die Stellungnahme der anhaltinischen Genossen, der Maiseierstreik, die Haltung der Reichstagsfraktion bet der Reichsfi na nzreformi u. a. m. lebhafte Debatten zeitigten, die aufs neue den tiefgehenden Zwiespalt zwischen Radikalen und Revisionisten be- leuchten werden. Dazu kommt, daß der Parteitag diesmal in Leipzig tagt. Selbst der an einem schweren Herzleiden erkrankte Abg Bebel, der sich schon lange im Hintergründe gehalten, soll auf der Reise nach Leipzig begriffen fein, nachdem er am vorigen Sonntag an den Zeppelin Ausstiegen gelegentlich des Besuches des Reichstages und Bundesrates in Friedrichshafen teilgenommen hat. Selbstverständlich ist auch Eduard Bernstein und mit ihm der ganze revisionistische Flügel der Partei ev- frfnenen. Abhandlungen finden im großen Volkshause der Partei statt, das sich diese in der Zeitzerstraße 32, allerdings unter schwierigen Verhältnissen, erbaut hat. Hier wird am Sonntag Abend 7 Uhr die Eröffnung und daran anschließend die Konstituierung des Parteitages und die Festsetzung der Geschäfts- rügt Rechtsanwalt Rosenthal die Einschränkung der Kvmpeienz der Schwurgerichte und spricht-allgemein den Wunsch nach einer Verstärkung der Reckte ber Verteidigung aus Nicht nur zur Verurteilung des Schuldigen, sondern auch zur Erlösuna des Unschuldigen sei die Rechtspflege da. Ter Verteidiger mühe das Recht haben, jederzeit mit dem Angeklagten zu verkehren : ober solle vielleicht der Grundsatz gelten, der Angeklagte dürfe nicht zu sehr verteidigt werden. Ter Rechtsanwalt sötte nicht nut dem Staatsanwalt und dem Vorsitzenden um jedes Stücfdxn geschriebenes Recht kämpfen müssen. Rechtsanwalt Rosenthal pflichtet den Ausführungen des Rechtsanwalts Armer vollständig bei und schlägt noch folgende Grundsätze vor: „Die Hebung ber Stellung ber Verteidigung, welche die Begründung des Entwurfes selbst als notwendig bezeichnet. Der-’ langt eine Reform des Verfahrens nach folgenden Gesichtspunkten: 1. Ter Verteidigung muß die Stellung eines notwendigen Prozeßbeteiligten eingeräumt werden. Ein Verteidiger muß in allen Fällen bestellt werden. Nur im amtS- gerichtlichen Verfahren kann bei gewissen Delikten von der Bestellung eines Verteidigers abgesehen werden, wenn der Beschuldigte damit einverstanden ist. 2. Als Verteidiger können nur Rechtsanwälte und rechtskundige Personen, roeldye die Prü fung zum höheren Justizdienst bestanden und in diesem mindestens zwei Jahre gearbeitet haben, bestellt werden. 3. Die Auswahl ber Verteidiger erfolgt durch das Gericht aus der vom Vorstand der Anwalts karnmer ausgestellten Liste der Verteidiger. Ist die Bestellung eines Verteidigers aus der Liste nicht möglich, so kann ein Justizbeamter, welcher jedoch nicht Richter sein darf, als Verteidiger bestellt werden 4. Der Verteidiger soll unbeschränkten schriftlichen und mündlichen Verkehr mit dem Angeklagten haben. Bei allen weiteren Erhebungen sott er die gleichen Rechte wie die An klage de Hörde, namentlich das Recht der Einsicht in Protokolle, Urkunden und Akten besitzen, ö. Die Kosten ber zu stellenden Verteidigung tragen Staat, bezw. Gemeinde." Rechts anwalt Dr. Siehr (Königsberg) warnt vor einer lieber- Kürzung in dieser Frage und bittet, bei der Strafprvzeßrefomi keine Revolution ni machen. — Rechtsanwalt Auerbach (Berlin) spricht sich für Beibehaltung des Borei des jm Gesetz aus. — Nach weiteren Ausführungen der Rechtsanwälte Heinemann (Bei - lin), Leonhard Friedmann und Justizrats Dr. v. Gordon werden die Aussührmtgen des ersten Referenten Armer einstimmig als Meinungsäußerung des Anwaltstages angenommen, desgleichen werden die Leitsätze des zweiten Referenten Rosenthal gebilligt. Tie Tarifreform betrachte er als ein Hebel, den Sozialismus aber als Ende aller Dinge. Die „Agenzia Stefani" meldet aus Petersburg: In amtlichen Kreisen weiß man durchaus nichts davon, daß der Kaiser von Rußland auf die Reise nach Italien verzichtete. Die hierüber von auswärtigen Blättern verbreiteten Meldungen werden auf die nicht guten Nachrichten zurückgeführt, die über den Gefundheits- zustand der Kaiserin vorliegen. Man glaubt, daß der Gesundheitszustand der Kaiserin die Entscheidung bezüglich des Zeitpunktes der Resse verzögern, den Kaiser aber nicht hindern werde, sich allein nach Italien zu begeben. Vie Rivalität der Nordpolsahrer. Cook hat feine Parteigänger und Peary nicht minder. Dir bieten heute wieder einiges Material zu einer Charak fcriftif der beiden Nordpolforscher, ohne natürlich eine Gewähr für die Richtigkeit geben zu können, die sich' wohl iann erst ergeben wird, wenn beide Forscher mit genauen Einzelheiten aufwarten. lieber das Zeugnis der Eskimos im allgemeinen iinb der Cool-Begleiter Jtukisut und Avila im besonderen Ipricht sich der mit Cook gleichzeitig zuruckgekchrte Kolontal- derwalter Daugaard-Jensen aus Grönland tn sach- 3unbiqct Weise aus. Der Kolonialverwalter erklärt gegen- iber ber Behauptung Pearys, daß die beiden Eskimos bie -Angaben Cooks entkräfteten: „Weshalb m aller Welt hat “Seern? das nicht sofort gefügt? ?" Die Eskimos seren, so -fährt der Kolonialverwalter fort, an sich zuverlässige ~eute Sie nicht lügen, und sie ändern im allgemeinen auch nichts tm einem einmal erstatteten Bericht. Indessen, die Cvssmos tm ber Kap York-Gegend hätten vor Peary eine unsagbare Furcht; dieser Mann sei nicht populär unter chnen, wett btn Sattritart brr ftrruht der tfommmion rjcgnt IMsbnsm bri Ctgamialwn»- ftatut« beftbäftu|H» feitrlbrt rHrrirrt Edat-Balle Dos banfber • Ib'ria ort lk a i feiet wird l^noüc Müller rtbrtrrx. nachdem stichard Phidrr, der <** chünAndrer b-s cn4M, brr langjährige Bachteritatka üba bifirn Bunft nie btremal Dcritdnrt Dal. Ton» toirö fuh bet Parteitag mit brr Äctd>4- veriicheruoasotbnuno »no »wt sehr nnarbewb oe- uMfturn, ba n-rtn mnnrr als btti Ädernttrn ociu brftdU imb I/tr allgemrixe ft r inkenversichetunq imrb OWK Aflurt brpreebrn. tue Unfallversicherung Äbfl 'Robert Ichw'di unb tne JnneliMs- undHinterbltebr»e»- t>etfid)rrun-i (Snwfitn ftmrfe 3ie>i)ambina. Mit *fttunuüt barau', bah im nädiftr» .labte bet inirrnotionalr ioiialbei»m> ftanid>r Stonarrfl in jtnpmboam ioiamtnrntritt, wird Paul singet über die beut'chr Jktrtligung boron tefrnrmL Den safannn- iifitfl atz, do rr nicht mit in Teuticblanb unb teitarcitb, lanbcm auch m brr 5dmvn mit feinen all armem intcrnitetaibm bogie- nifdxn ^Vfttrbungm zahlreiche 'Änhdnga gefunden Hal. taneg bet wichtigsten Ibrmata brr lageoorbmmg bildete bir i)ogtene bet »eintarbeit, bir 'örwotboinii Dt kanb örrlui) brbanbdte. Ter Reimer beiiffrrtr bic .JalM brr Heimarbeiter im Hauptberuf auf mmbrftrnä S Millionrn unb frtnloertr die Wirkungen der Heimindustrie mit ihren inuKfunbm Wohnungsvahäl tnüjen in brn euiidncn SW- tneben aui bm Gesunbbrit-^uftmti) bet brtreffenben i vgrnbm. An Daiti Z'v Untat gebt ein Drittel brr Glasfchleiier idwn im Vtltrr non L'> bi? 40 .Vah-rn Zug runde. 75 Prozent der Todesfälle find auf luberfuicK uirfirfmrubrrn Da Hebner verlangt nir ahr venmnbcitrr 1. '.XuAbebnung de» l^ewabetechtes, des Utrbeitrrfdiuur» und brr Arbataveriichaimg auf dir »au» buitrtf, Verbot bet iiarbfcrbnt, Lonntagsruhe, -Wochner ume,i,ctmtz unb (£1)1)4)tunfung der Kinderarbeit. 2 staatliche LohnfeMetz- un«cn. 3 Verbot brr HetslrNutm von Nahrwtgs- unb Genuh. Mitteln in ba fyimuibuiirtc 4 Verbot der V-rwenbung gesund- batefihdMidjCT Materialien für die Arbeit unb Verbot bet Be- schäftigung von Iknoncn, die mit tmffafcnbcn KrankltzTite» bc- bafta fmb Hüt btc .vrimntbettrr aus dem Vanbf fordert der IKetmrr Belehrung unb Lion trolle her ländlichen Leuna t beiter durch Wanderlt hier, Ermöglichung des Wcchü lL von kuipnnrt- fchasklicher Tätig hc» unb .veimarbeit je nach Jahreszeit unb Wit- t tauig. Zrür bir Heimarbeiter in den Stählen wirb verlangt: Pflichtsottbildungoichulai )üt bic luitatbluhoi Jlrbcita bcibcrin Geschlecht (nn Mindeitnmü bet Vliiiorberungcn^ t»n Wobnungen lut Lei in ar bei ter, Babot da Benutzung von Schla träumen als ÄibrttiMlatini. UntasteNung da Heimarbeiter unta die Werorrbc- auflicht. Babot ba Mugabe von Heimarbeit an nxibntarbeita. Die Leitsätze des Reserentat sanden nach eina längeren T* taffem Annalnm- ferner bridänngte sich die Tagung mit der (fürfotfle für Vungenftante, über die Hofrat Dr Mav München, und da Tireftor da Der- iiner l£haritö ükbennm’.t Bittet referierten. Wad) ihren Ans- iubrunfl'ii ist btc Tuberkulose immer noch die Sranfbcit, bic die meisten TodrssäUe ocruriudit. Ihre Ikrbrcitung afolgt in erster Vanc von Mensch zu Mensch. Besonders gefährlich sind die Üranken mit ojkiia Lubetlulsse, für bic besondere Mranfcn- Uiufcr arichtet iim-uxh müfitcn. Die Ausgabe, bic Tnbakulose- lranken m nur Umgebung zu bringen, wo sie ben Gefunden mehl mehr .lfsädrlich i"erden können, sollen btc ^ür)?rgeftrllcn für Lungenkranke erfüllen Solche 'teilen sollten an jcbem grShaen Ort unter Bcihilsr da Acbürdcn errichtet werden Damit ein einheitliche^' Vorgehen erreicht nxrbc, empfehle cs [uli, die ss-ür- forgeshellen der einzelnen Lander in cma .kntiamclle zu va-- einigen Dri lolitenbc Bim kl ba Tagesormrung betraf bic Aragc, inwieweit to-nferbru als Bolksnahrung tu gelten Ijalvn Das 'Jicirrat hierüber batte Pros Tr. Mai Lchotl > liuS idiabutg i Br > übeiiumunni. Ta Redna pab einen Rückblick aus bir .icschichtlichc Entwickelung brr lkvntcr- vicrung von 'VabrunnMnitldn. Unter Ävnsaven Wrfbrbcn wir heute haltbar gemacht, 'Jiabrungvinutrl und speisen, welche in Blcchdoien nutd) L'tbum und luftdicküen ^kndüuii bctgrüclU sind. Eo wird iunrunnben, bah solche Büchtaikvmcrvcn viclsadi berechtigte Änuvndun.i 'm den zur '^>etrrvuu)ntuTun4i von ‘sdjtlicn und .'cgungrn, zur Beriorgung von '.tniicülungrn, jturortrn und öaitatinicn unb unter tviantkrai tkbtnoungrn zur Verpflegung von Lean len Aber eS nruh daran feflgrbaltni waden, haft unbrr allen Um- ftanh«*» frische V.’ a b r u n o » m 111 c l gesunder unb für die Vrnäbrunn wertvoller fmd al» Moniauai Eine geumdheiisschäd- liche Verletzung da Üoniriven durch Bakterien lit nicht aus- geschll'ss'-n und k.mn a ifliwmi Erkr»mkungen fuhren zumal wir üba btc Herkunft unb dos Alta her lonfaven keine zl.»n trolle haben. Erfter veutlcher Pfarrertag. 4 Wiesbaden, 9. ceut Den Vadandlungcn ba heutige» edfiufeHftung des Ersten Demtlchcii Pfarralages ging eine vom CikncraUur nntmbcntcn geleitete Andacht voraus mit einer Ansprache Ter Vorsitzende beflrüfue bic afdnennicn Ehrengäste unb gab Kenntnis davon, das) auch verschiedene Planer aus Böhmen und Elsah-Lotbringen als iS.iNc an den VerHandlungen teilnähmen Ein Begrüsiungs- fchreibcn lag vor von dem osteircichischcn Psarrerverein. Diakonmenhausptarra Thiele -.Hau-5 Sitten) sprach üba de» noch übrig gebliebenen einzigen Gegenstand da Tagesordnung: Die Pflichte» des geordneten Amtes iür dic Ehristcnheit von heute unb morgen, eine Botschaft unb eine verheis,nng Ter Redner führte aus Tie Urage ist awachsen aus der IntiidK» Stellung, m welche daS geordnete Amt geraten ist gegenüber der zunehmenden Abkehr vom Sorte, die mit der Kirche und dem Evangelium natürlich auch bas kirchliche .Imt verwirft, loirte gegenüber einer breiten Strömung neuerwachten GlaubenSlcbcnS. die auher iu'amm.ndang mit dem geordneten Amte entstanden ,st unb darum besolden nicht zu bedürfen glaubt. Tie *mbr steht in derselben eebunenglcit wie das Amt las geordnete Amt ruht als solches weder auf gättlicher Einsetzung noch hat e» dewndne aOMiche Berdeistung Beides gilt c'leta von den ba tWeanniv- gtgebeae» t^nadiii»t>eiitza verwendete» aus den 3d>ntud ihres Besitztums mit Blumen unb Pflanzen die grösste Sorgfalt. Aba die Bestrebungen touren damit noch nicht allgemein Jn ber Beziehung wirb erst seit zwei Jahren gräiierc ‘Vlblxf bewilligt rourtm, die als Preise für «tute Leistungen oateilt werden sollten Besondi'rS ber stur- imb BerichoneriingSverein nahm sich da Sache nut viel 'Sanne an. Aus inner Mitte her aus bildete sich an t*ciomtauAdjuB für Blumenschmuck In dte Arbeit haben «ich btc Kommission für Blumenschmuck an Hausern, Boraartcn, Balkoncn usw und btt st am Mission iür Blurncnpfwge durch Schulkinder geteilt UaS bic Hununiiuoit für Blumenschmuck an Häusern usw nr den zwei Jahren ihres Bestehens fchmi geleistet bat, das wirb icbcm augenfällig, ber unsere Badestadt betritt. Se,m srüha hui und imeoa B-Ne ft imir nert bot. Richt nur in uomcbmcrai Piertekn des Bod-S, sondern auch in rall siebt mau das Beitrcl'en. den .rremben Bad Nauheim im Blumenschmuck zu zeig.m. Tie Kommission »st lxmüht, das; ihre Bestrebungen, die Übrigens auch in anderen Ltndten '.'lochahmung verdienen, noch mehr unta- stützt werden, sie hat eine schmucke Broschüre heran-gegeben, die ui diesem Lomma erschienen ist und sich „Bad Waubctm un Bllrmenschmuck ' betitelt Aus OVrunb ba ErsaHrungen, die man ui 4.4'.rnutnbt mit Bezug aus Blumenschmuck Gciammrlt hak. gibt daS Büchlein auch dem Richtgättncr Anleitung für ttzarten-. Hau*-, Balkon unb Fenster bl umenjckzmuck »Md über Blumenpflege bei Kindern. Mühe und Ausgaben, bic durch Blumenfchmuck und pstege envachfen, ivadeii durch das freundliche Bild, das unser Kurort bietet, unb durch oen Tank unterer Kurgaue, für bir Bad Rauham doch alles aufwenoen nnm, reichlich ansqaoogen Wenn man den Kunstgeschmack der breiten Massen dec Bolkc« heben will, so führt da folgende Weg am raschesten zum Ziel: man muii mit seinen Belehrungei' schon beim Nuifc- anfangen Tesieii emgeoenk widmet man hier der „Blumenpflege durch Schulkind ei' befonbert Ausnnriianikcit, auch das er wohnte Schrift eben enthält an besonderes Kapitel darüber, da» über die Be Handlung einiger beliebter, für 5linbai>lumcnt>fkgc besonders ge- ngnrta Psstnizen vorzügliche Ratschlage gibt, daneben »ucht die stommissivn vor. allem du.ch vraktifche Ar bat ihrem 3ielc näher w kommen Durch Unterstützung da bet Sett des alten Effcktenbeiipes stark gehoben, auknoem wurden bet neuen Käufe» crhedllchi <*ero«nnc erzielt uno hierdurch ist tue Position da unrariedrnungslufllgen Privaikapitaliste» recht irünflM geworden Es würde ; •• tat <' um Während btc meisten Rinder nicht dazu zu bringen fmb gewöhnlichen Leberkran zu nehmen, vcinefacht ScoMi khnulngr tn dieser Beziehung nicht nur keine Msthe, lonban wird ioget mit Vorliebe genommen, wie dies aus ben folgenden Jnla hervorgeht: »ti .armer at.*a h 60 is.brauche bei erften .'tla'dx Iahen wir. tzast Ok fUnne gute Aad i Tritte machte; fic letzte ürt> m drein Bettchen, »teilte ftm auf IL Angchen, was fie bi» zum 11. Monat noch nicht tat. unC bat Kmo bereits 14 Monate alt ist unb täglich kin< C-mulWr nunmi, nach ba es mit beiden fänden greth, ift es so nwit, »4 Lomnera .*•.#. • leaterr t*uaUbeho . Prine« - Henn Kuenbehn ». bie Kleine vor »tn Monaten gesehen hat, lounbat #t n iida b« qroBarttgen AortfchrnteV «ge^ ) Accu Vugo Cbrenbo* 3« &oll< Emulsion fmb b t Nachteile Ml I luLwh - A*mL Rank . I ’nkonlo-KvaitreodH . I*r»*dn#r Baak . • . Krr litaktien . . . Baltieecc- and Ohio- - Utießbabn • iotibordheiui1.•. 3* ,e/e Kntwol* . 3*. . do ^-.y. . . 3' H*9i.?n . 4• 3" ••berbeene» 4 , or«terr. GoldrwBte . I rente. P, l'near. («oldrtnle ,v. 4e, Italien. Rente . ». 3*, Portogicsen Serie I . 3*, Porta,-iewn » III . HtaaUani. 1906 4 , , Japan. Slaalaanklhfl 4*, «*oiiv Türken roo 1003 Tirkenloac...... 4 , Ctrieeb. llnnnp 4-Anl. . 4 , aoAicre Argentinier . >J ,j Mexikaner . . . . 4 ,*/, Cbine»rn . . . . Aktien: dieser >?oünimyn prrbärgen. Eui ."u:chgre»fendc hrnmou .v- £oge - 7 thkrtwbefn ? kann llch »ur br lang «m entwickel», neei »an hebe»kl. wie khc ^hi b ram.--» nach AuKö n*. b-^ett* a»f 2* , Prozeat vastc.n nt angefichtS da erhöhten Amprüch. an tue R ichsdank ift «ach wg keines MC gs t • til^mr. dost bas Jnihtut fich veranlagt ierx ben z: 'jrt er m abbbrn Am ntrntotianalHi tNrlMnartt bä* sich die lyrr«-.1x11 br fHümafrit in na ausgenommen chemrsh Nate und Xuftahirr Baake, Bahnen gnb ^chisfohrtSakkirn k x» fest, ebenso T|t kcn - Losc, btc 10 Mk anzogen z \ tv Haltung utgtrx k gegen wieder heimische Aoi» bs unb einzelne urmbe tNmtnL - — ।------ ■ - Berantwortllch für Feuilleton unb Bermischtes: _ __ Telefonische Kursberichte filMwner Adi*leer«. mit: Lieferung von Drainagerölwen und Berbin- 365 Mk., Los 7: Lieferung von zu 77 Mk., Los 8—14. Anfahren 570 Mk-, Los 15—20: Graben^ M enter gjA, ;>ä»; Bytes ' rnif„ . wionaten&Är- Mtafticn. '5an? ln*chlc imtlde rortWrittf.“ nicht dazu zu bringen verursacht Ecolis ßmulifl Mühe, sondern wirb |cd aus den folgenden M 1 242/1,4. November 1ÄI ran nehmen, wOJJ ahm, so Mn wir l(w] Emulsion. Sebou ?l S daß die Weine .flu« * Se*, M chLI ®einKÄ *1 LÄ-Ä ’S Ä «JiM kahriveü. . Verwendung tgsversapn J barT U '* Kinder oieie , „Gßebe und bW etenl < ME i PerdillMg von RöhreilliesklyWell. Die für die Erweiterung des Wasserwerks der Kreisstadt Alsfeld erforderlichen guß- oder schmiedeeisernen Röhren von d = 80, 100, 125 und 150 mm l. W., AusamTnen 11500 m, sollen durch schriftlick>eS An gebot vergeben werden. Bedingungen und Angcbotsvvr- drucke gegen ganz freie Einsendung (nicht in Briefmarken) von 2 Mk. können nur durch uns bezogen werden klngebote sind verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, biS spätestens Samstag den 25. September 1909, vorm. 10 Uhr, auf unserem Bureau, Frankfurter Straße 29, Zimmer Nr. 4, einzureichen. Es können nur Angebote auf Vordrucken ohne TextLnderungen und Zusätze i/lerücksichtigung finden. Eröffnung daselbst in Gegenwart der Meter.' Freie Auswahl der angebotenen Röhrensorte dleibt Vorbehalten. Zuschlagsfrist 11 Tage. Gießen, den 11. September 1909. Großh. Kulturinspektion Gießen. Ströingnno des MbMs ion Wegen, 8ri6?n, Illchlösscn rc. In der Zusammenlegungssache von EberSgons soll der Ausbau der neuen Wege, Gräben, Durchlässe- und Maurerarbeiten Samstag den 18. September 1909, vormittags »Uhr, in der Gastwirtschaft Wilhelm in EberSgons verengen werden. Der Ausbau vorgenannter Arbeiten ist auf 36500 Ja. und Vermischtes; wctz, PSberichte >on der Bank für gJ iejsen, September, 115 Uhr. triz. Lahmeyer., 11U triz. Schuckert. . , 1JJ feiler Bergwerk . , 21J mkirchen Bergwerk . & burg-Amerik. PaketL L 'ener Bergwerk. . . 8FJ abütte . .x. . JSu d. Lloyd .». , . , ikt schles. Eisen-Industrie 1K1 Verdiliglliils neu ^aürrlcitnniisflrlKiten. Tie bei Herstellung der 2Sasserversorgungsanlage für die Kreisstadt Alsfeld vorlommenden Arbeiten und Liefermigen sollen durch schriftliches Angebot vergeben 1 uerben: o0§ j | Sammelkammern und Ueberfallschacht, \ Hochbehälter von 300 cbm Nutzinhalt. £oS 9 / Rohrgräben ca. 11,5 km, - \ Röhrenverlegungsarbeiten, a) ohne Rohrlieferung, d)einschl. Rohrlieferung. Pläne und Bedingungen sind bei der unterzeichneten Behörde und bei Großh. Bürgermeisterei Alsfeld einzusehen; Angcbotsvororucke gegen ganz freie Einsendung (nicht in Briefmarken, von 2 Mk. für Los 1 und 3 Mk. für Los 2 nur von uns zu bezicl)en. Angebote sind verschlossen und mit entspr. Aufschrift versehen, aus der Losnummer und Unternehmer zu ersehen ist, bis spätestens Samstagden25. Septemberl9O9, vorm. 101,2 Uhr, auf unserem Bureau, Frankfurter Straße 29, Zimmer Rr. 4, cinzureickien. Es können nur Angebote auf Vordrucken ohne Textänderungen und Zu- säl.e Berücksichtigung finden Eröffnung daselbst in Gegenwart der Bieter. Freie Auswahl unter den Bietern bleibt ausdrücklich Vorbehalten. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 11. September 1909. Großh. Kulturinspektion Gießen. _________________________Z. D.: B a ch._______________________z^j. Bergebunq von Grabenarbeiten. Für die Fcldbercinigung Gießen links der Lahn II. Teil sollen nachstehende Arbeiten und Lieferungen auf dem Wege schriftlichen LlngebotS vergeben werden: 1) Grabenarbeiten veranschl. zu 7382.— Mk. 2) Liefern von Zementröhren , „ 1235.— v 3) Verlegen von Zementröhren , , 140.90 , 4) Chaussierungsarbeiten „ „ 672.— , 5) Liefern von Holzbohlen , , 32.— „ 6) Pflasterarbeiten , , 18.— „ Die Verdingungsunterlagen liegen bei der unterzeichneten Behörde während der Dienststunden (Zimmer Nr. 2) Einsicht offen. Die Angebote haben in Prozenten des Kostenanschlages zu erfolgen, sind verschlossen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen biS Mittwoch den 8t»erkslhaft ßkßtntr LmssttillbttMrke uormalö gttnit. Berichtigung. In der am Donnerstag erfolgten Veröffentlichung der zur ZluSlofung gelangten 41/1°/o 'gcn Teilschuldoerschreibungen ist die Nummer 4884 irrtümlich genannt An deren Stelle tritt die Nummer 4894. LMischtl Wohillliißslichilikis Gießt«. Astcrweg 9. (GeschästSsMnden von 8—1 und von 3—6 UbrJ ES sind zu vermieten: 3 Wovmmaeu von 7 Zimmern, 2 Wohnungen von 6—7 Zimmern, 1 Wodnnng von 6 Zimmern, 5 Wohnungen von 5—6 Zimmern. 4 Wohnungen von 5 Zimmern, 1 Wohnung von 5 Zimmern mit Loden, 1 Wohnung von 4 Zinnnern, 3 Wohnungen von 3 biv 4 Zimmern, 3 Wohnungen von 3 Zimmern, 3 Wohnungen von 2 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern und 2 .Kabinetten, 1 Wohnung von 1 Zimmer 11. 1 Kabinett, 7 möblierte Zimmer, 1 umuublicnc» Zimmer, 1 Wagenhalle, 1 Sebener u. Stallung. 1 brcittöcL Lagerhanc. mit Pserdestall und Heuboden. Zu mieten aciucdt: 2Sotmllngen von 2-6 Zimmern. IL",» Uucntgeltliche Arbeitsvermittelunsi. LtiidWer ArbcitsilllißweiS 8icßts. Atterweg 9. Telephon 95. ES können eingestellt werden: Bu/e a. bei hiesigen 9lrbeitflebcrn: 4 Schlosser. 1 Tavezierer, 1 illng. Polsterer und Tapezierer, cm Erdarbeiter. 1 süng. Zuhrknecht, 2 landw. Arbeiter, 3 Dienst mödcheu. 1 Lausirau. h. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Schlosser, 1 Müller, 1 Bäcker, 1 Schuhmacher, 2 Schneider, 4 Weißbinder und Anstreicher, 1 Lehmkernmacher, 6 Ban- und Möbelschreiner, 1 jüngerer Svengler. 2 landw. Knechte, vier landiv. Arbeiter, 16 Erdarbeiter, 2 Haus- und Kiichenmädchen. Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Spengler. ES in wen 21rbcit: _ 1 Sattler und Polsterer, 1 Friseur, 1 Schreiner. 1 Wagner, ein Meialldreher. 1 Schlosser und Heizer, 1 «vengler u. Rohrleger, 1 Aloschinenarbeiter, 1 Gärtner u. Heizer. 1 Kutscher. 2 Gartner, 1 Polsterer u. Tapezierer, 2 Scknuiede, 1 Weißbinder. 2 •vanb lungsgehilfeii, 1 Schreiber, 1 Schachtineiitcr. 1 Bureauarbeiter. 1 Hausdiener, 1 Lagerarbeiter, 6 Haltsburichen, 1 Ftthrknechi. 1 Slnslaiifcr, 3 Arbeiter, 4 ^aufhauen, 1 Waschfrau. 3 Dienst Mädchen. 1 HauSbälierin, 1 Erzieherin. Lehrlinge: 1 Schlößer, 1 Lvengler. 15. September d. Js., vormittags 10 Uhr, bei uns einzureichen, ivoselbst deren Eröffnung um die angegebene Zeit ui Gegenwart etwa erschienener Bieter stattsindet. ZuschlagS- frist 3 Wochen. B‘/» Gießen, den 1. September 1909. Großh. ziulturinfpcttion Gießen. _______________________I. B.: B a ch._______________________ Arüstbirrw erkauf. Montag den 13. d. MtS., von vorm. 8 Uhr ab, kommen tm Weisamtskeller ca. 50 Zentner Frühbirnen „Gute Graue", vorzügliche Tafel- und Haushallungsbirne, zum Verkauf; pro Pfund 8 Pfennig. Gießen, den 9. September 1909. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. I. V.: Knüll. Herbst-Pferdemarkt —Gietzen. Am Mittwoch bett 22. September 1909, vormittags, findet auf den städtischen Marktanlageu nächst der Rodheimer Strane Pferdcsnarkt statt. Stallungen sind in der illähe des Marktes ausreichend vorhanden; nähere Auskunft erteilt Herr Hoflobukuticker Huhn Gießen. . . Für die Prämiierung des besten P,erdematerials stehen über 2000 Mk. zur Verfügling. darunter 25O Mk. aus Mitteln des LandeS- pserdezuchtVereins. Der Prämiierungsvlan ist von Herrn Wein- Händler August Schwan zu Gießen e-rbaltlich. Die Preisoerteilung erfolgt nn Amchlun an die Pramtterung um 1- Omnibusverbindung von dem Bahnhof nach dem Marktplap und zurück. Bon 10 Uhr ab Konzert und Restauration aus dem Marktplatz. Am 23. September, nachmittags 2 Uhr, findet in der Turnhalle der Stadttnabenschule eine Verlosung statt von Pferden, Wagen, landwirtschaftlichen Maschinen und Ge ratichaiten. Fahrrädern, Nähmaschinen, Haushaltungs- und Ge brauchsgegenständen. Der General Vertrieb der Lose ä 1.— Mk. ist dem Herrn Richard Buchackcr-Gießen übertragen. (BM/8 Dr*. v. Hippel Spezialarzt für Chirurgie wohnt jetzt Plockstrasse 13 IB. Sprechstunden: Montag bis Samstag y23—4 Uhr. 4901 O. Ä Q Z3 m (D CD 75 C Hk Sack Neustadt 19. K-« P 93 tr B c 3 erq (D *- ist 3cb4 an .'r ■ r' >-ner Änteiaer erbet Ii*L elrriitr |tii*t. 1 G. Stli»W*lmctcr. Vubmurtr. 57 II 2 Zimmer, gab und Küche /inne ,H"üh. »er L €1. I än;.;«re: r mieten. ®tetnnraNc i — ------ -------. . JJr verloren. $ flb»u geben Eoto .... . Sintrifiiiiilrti $LnS_ •arrteer(*aHtw- ZigarrEnkisIchen - Bereilsrin sowie leimten gesucbL 7U4, i 75II l>-x ,)una. Wann mit aut Handfchr fwbi kbrthlt*« Oeiwerbcit. e*nhL Angebote unter HÄ*4 en den etthmri fl tuet «er erbet 3-A«enetx> u B 8pail nx bu tu o. gtftnfctay 56 voft «Wrunbera «ye* > Kassenschränke Degen Äon"trutnon»-8enöeruna bat eriitla'hae Fabrik zirka 120 ga'fenfchranke. um damit schnell tu raumen, 'br*e zum Selbstkostenpreise er*reaer «oacheferätze 50 »t *c etratietex. Seher*we, 75 l L —11X7 Ammer. ftalnntn u. 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