viermal wöchentlich -iesjenerLamilienblätter; groemtal ivöchenll.Xteir- blatlfürdenrrreisGiedeii (T ionstag und Frei ing); zweimal monatl. Landwirtschaftliche Zeitsragen Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen; Anzeiger Hiessen. Nr. 134/^ Erstes Blatt 159.Jahrgang Freitag 11. Juni 1909 Ä7Q £> 9 JnÄÄ.t- reßener Anzeiger Osr Verantwortlich General-Anzeiger für Gberheffen WW M t>oernS,MflTU9mub“ RofoHonsbrud tmö Verlag öct vrähl'sche« Univ.-Vach- an» Stein6raer Linken politische Ehrlichkeit in der Beurteilung der Frage, ob das Verfahren der Finanzkominission am 28. Mai gcschäftsordnungslvidrig und demgemäß die Verweigerung der weiteren Mitarbeit von feiten der Linken berechtigt war. Das Blatt nennt diese Weigerung eine „geschäftsordnungswidrige Obstruktion". Das agrarische Hauptorgan scheint über den Begriff des Wortes' „Obstruktion" nicht zur Klarheit gelangt Au sein. Wenn jemand eine Gesellschaft verläßt, um sie in ihrer schnellen Arbeit nicht aufzllhalten, so kann man das beim besten Willen nicht Obstruktion nennen. Und geschäftsordnungswidrig? Gleich oarauf wird gesagt, daß die Kommissionen gar keine Geschäftsordnung hätten . . . Uebrigens blieb die Finanz- komulission ja beschlußfähig und hat nach der Ansicht der „Deutschen Tageszeitung" gerade am Freitag und Samstag sehr schön gearbeitet. Doch nun die Hauptfrage: Me steht's mit der Verletzung der „Geschäftsordnung"? Die konservative und die Zentrumspresse stützen sich auf einen Artikel, in dem Herr Erzberger mit der ihm eigenen Gründlichkeit nachgewiesen bat, daß zu verschiedenen Malen die Liberalen in den Kommissionen Gesetzentwürfe beraten, auch selbst vorge-- schlagen haben, die noch nicht im Plenum gewesen waren. Und triumphierend fügt Herr Erzberger jedesmal hinzu: Memand hat damals widersprochen.' Merkt in seiner Herzenseiufalt nicht, daß das gerade der springende Punkt ist. Und die ihm nachreden, merken es auch nicht. Sehr schlci-end hilft nun die Natl. Korr. dem Gedächtnisse Erz- bev ' nach, indem sie die wirklichen Tatsachen ins Gedächtnis zurückruft: In der Finanzkommission von 1906 hat, so bemerkt die genannte Korrespondenz, der Abg. Büsing als Vorsitzender die Beratung von Gesetzentwürfen, die in Form von Anträgen zuerst der Kommission zügegaugen waren, verhindert, als Widerspruch erhoben wurde. Die Kommission billigte das, und es wurden nur Resolutionen (über die Mühlenumsatzsteuer, den Kohlen- und den Kaliausfuhrzoll usw.) gefaßt. Diese Tatsache scheint Herrn; Erz-- berger, der „D. Tgsztg.", „Kreuz-fZtg.", „Germ." usw., immer noch unbekannt zu sein, obwohl sie in vielen deutschen Blättern verzeichnet stand. Nachdem wir sie nun nochmals herausgehoben haben, wird den betreffenden Blättern doch hoffentlich ihre politische Ehrlichkeit verbieten, eine schwere Unterschlagung zu begehen. Was schließlich die Behauptung betrifft, daß für die Kommissionen „überhaupt keine Geschäftsordnung existiert", da es nur heißt, „die Kommissionen regeln ihre Tagesordnung selbst", — so ist das eine Spiegelfechterei, die mit politischer Ehrlichkeit nicht allzu viel zu tun hat. Selbstverständlich sind doch die Kommissionen an die allgemeine Geschäftsordnung des Reichstags gebunden, und die bestimmt ausdrücklich, daß Gesetzenttoürfe zunächst an das Plenum zur ersten Lesung gehen müssen. Wenn davon in der Vergangenheit mehrfach abgewichen wurde, so handelte es sich, genau genommen, jedesmal um einen Bruch der Geschäftsordnung. Das konnte man stillschweigend dulden, io lange die Minderheiten, zu deren Schutz die Geschäftsordnung doch vor allen Dingen da ist, nichts dawider hatten — es wurde aber unerträglich, als eine Minderheit ■ au» schwerwiegendsten sachlichen Bedenken heraus Wider- ' sprach erhob. Nicht uninteressant ist es nun, noch zu hören, wie die Konservativen die Durchpeitschung der Reichsfinanzreform- vorlage im Plenum innerhalb von 14 Tagen aus führen vollen, darüber teilt nach den „Münch. Neuest. Nachr." .ein durch seine drastische Rücksichtslosigkeit bekannter kon- iervativer Parlamentarier" jedem, der es hören will, salzendes Rezept mit: „Bringe die Regierung ihre neuen Steuervorschläge ein, Jie in den nächsten Tagen von den einzelstaatlichen Finanz- ninrftern beraten und vom Bundesrat beschlossen werden sollen, so werde die Mehrheit im Plenum diese Vorlagen .kurzerhand und ohne Kommissionsberarung ablehneu und Idie Kommissionsbeschlüsse in allen wesentlichen Stücken in weiter und dritter Lesung durchdrücken. — nach dem Muster Ler Annahme des Zolltarifs von 1902. Alle Proteste der Regierungen und alles Geschrei der Minderheit rverde daran nichts ändern. Stände der Bundesrat dann aber vor der vollendeten Tatsache, daß der Reichstag ihm 500 Millionen Mark Steuern präsentiere, so werde er nicht den Mut haben, Sieses Angebot auszuschlagen, sondern sicherlich zugreifen." Das rst recht vielversprechend, und man denkt sich die L-ache im Plenum, wie es scheint, ebenso einfach wie in ber Finanzkommifsion, aber gegenüber diesem „prahlerischen Muff" schreiben die „Münch. Neuest. Nachr." mit Recht: „Sowohl die Minderheit im Parlament wie in noch tzijherem Grade der Bundesrat haben doch noch wirksamere Mittel au der Hand, um diesen sauberen Plan zu dnrch- fieu^en. — Innerhalb der Regierungen verstärkt sich die LHneigung, in der Finanzresorm nach der Pfeife des Herrn Spahn und v. Heydebrand mit polnischer Begleitung zu tanzen, von Tag zu Tag. Man kann aus amtlichen Kreisen d i Aeußerungen von en.-er Schärfe hören, die die Energie d tr gedruckten Proteste noch weit überbieten." Auch die Beschlüsse der bundesstaatlichen Finanzminister jni ihrer gestrigen Konferenz deuten darauf hin, daß die Srche doch nicht ganz so einfach sein wird, wie Konjervative u ib Zentrum es fich wünschen. 1 Politische Tagesschau. Gegen die Besteuerung der Glühkörper hat sich der DeMsche Handwerks- und Gewerbekammertag mit aller Schärfe gewandt. Er will jetzt dem Plenum des Reichstages folgende Resolution vorlegen: „Tie Finanzkommission, des Reichstags hat in ihrer Sitzung vom 29. Mai ds. Js. beschlossen, imtcr anderen Ersatzsteuern für verschiedene von ihr abgelehnte Regierungsvorlagen dem Plenum des Reichstags die Annahme einer Gliihkörpersteuer vorzu- schlagen. Diese Glühtorpersteuer soll entsprechend dem § 26 der uriprünglichen, von der Fmanztornmission bereits abgelehnten Regierungsvorlage eines Gas- und Elektrizitätssteuergesetzes aufgebracht werden. Der geschästssührende Ausschuß des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages hat sich bereits in seiner Eingabe an Reichstag und Bundesregierungen vom 10. Januar ds. Js. mit aller Entschiedenheit dahin ausgesprochen, daß er nickt nur eine Besteuerung von Gas und Elektrizität zu Kraft-» und Lichtzwecken, sondern auch eine Besteuerung der Beleuchtungsmittel entschieden ablehnen müsse, west er hierdurch eine schwere Schädigung des gesamten Handwerks bzw. speziell derjenigen Handwerkszweige befürchten müsse, bei denen die Installation von Lichtanlagen bzw. der Vertrieb von Beleuchtungskörpern einen großen Teil ihres Gewerbebetriebes ausmacht. Der geschäftsführende Ausschuß des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages hatte deswegen mit besonderer Freude begrüßt, daß die Finanzkommission den Regierungsentwurf am 20. März ds. Js. ablehnte. Er bedauert jetzt auf das Lebhafteste, daß in Gestalt der Glühkvrpersteuer ein Teil des abgelehnten Entwurfes wieder aufgegriffen ist, ohne daß die schweren Bedenken, die Industrie und Handwerk gegen eine Besteuerung der Beleuchtungsmittel einmütig geltend gemacht haben, beachtet worden sind. Der Ausschuß spricht die bestimmte Erwartung aus, daß das Plenum des Reichstags dem auf Einführung einer Glühtörperfteuer ab- zielenden Vorschlag der Finanzkommission die Zustimmung versagen wird." Bezüglich der Glühkörpersteuer hat die gestrige Konferenz der bundesstaatlichen Finanzivinister nichts beschlossen. Man will vorerst die Beratungen im Plenum des Reichstages abwarten. ♦ Schankerlaubnissteuer auf Errichtung von Fabrik Kantinen. Eine interessante Entscheidung des 'Königlichen Oberverwal- tuugsgerichts vom 25. Februar 1909 enthält die neueste Nummer der „Selbstverwaltung". Im Steife Wanzleben hat ein Fabrikbesitzer in feinem Betriebe eine Kantine eingerichtet, um Erteilung der Schankkonzession nachgesucht und sie erhalten. Darauf erfolgte seitens des Kreisausschusses die Veranlagung der Kantine mit 900 Mark zur Schankerlaubnissteuer. Gegen die Veranlagung erhob der Fabrikbesitzer zunächst (Süijprua), daun Klage beim Bezirksausschuß und beantragte an erster Stelle völlige Freilassung von der Schankkonzessionssteuer unter Bezugnahme auf 8 6 Ziffer 2 der Steuerordnung, wonach in dem Falle, daß der Wirtschaftsbetrieb für Rechnung einer Gemeinde, eines anderen Kommuualvcrbaudes, einer gemeinnützigen Vereinigung oder für wohltätige oder gemeinnützige Zwecke unterhalten wird, Steuerfreiheit erfolgen kann. An zweiter Stelle beanspruchte der Kläger Ermäßigung der Erlaubnissteuer aus 150 Mark. Ter Bezirt's- Ausschuy, machte sich dahin schlüssig, daß dahingestellt bleiben könne, ob für die Kantine Konzession überhaupt erforderlich ge- tvesen sei. Für die Stoiterpflicht sei der Umstand eutsckreidend, daß '"der Kläger die Konzession nachgesucht und erhalten habe. Dem Klager stehen auch nicht die Befreiungsvorschriften des § 6 Ziffer 2 der Steuerordnung zur Seite. Es handle sich bei einem Kantinenbetriebe, der lediglich mit dem Fabrikunternehmen des Klägers in Zusanrmenhang stehe, nicht um einen gemeinnützigen, der Allgemeinheit dienenden Zweck. Wegen des voraussichtlich geringen Ertrages der Kantine sei ihr Gewerbesteuerfreiheit zuzu- billigeu und demzufolge sei dem Eventtialantrage des Klägers stattzugeben. Gegen diese Entscheidung des Bezirksausschusses legte der Krnsausschnß Reviiion ein und beantragte, die Veranlagung zu 900 Mark Schankerlaubnissteuer wieder herzustellen. Der 7. Senat des SberverwaltimgsgerichtS hob die Vorenlsck/ridnng auf und entschied, daß ein Rechtsirrtum des Bezirksausschusses vor- liege, da der betr. Kantinenbetrieb nicht steuerfrei, sondern tatsächlich eine Veranlagung zur 3. Gewerbestennllasse stattgefunden habe, nach der sich stcuerordnnngsmäßig die Schankerlaubnis- £ teuer auf 500 Mark belaufe. « Die Sommcrrcisen des Zaren. Es scheint nun definitiv festzustehen, daß der Zar in diesem Lämmer eine größere Reise unternehmen wird. — Die „Na- ttonarieihmg" erfährt über die Sornmerreisen des russischen Kaisers, datz auch die Reihenfolge der Besuche des Zaren jetzt seststehe. Der fimier von Rußland werde Deutschland, Schweden, Frankreich, England, Italien und Dänemark besuchen. Gestern hat man sich auch im englischen Unterhause näher mit dem bevorstehenden Zarenbesuche bewältigt. In Beantwortung einer Anträge erklärte der Staatssekretär des Aeußern, Sir Edward Grey lne russischen Majestäten beabsichtigten, bei ihrer Rückkehr vom Beiuche des Präsidenten Falliöres in Cherbourg den König und die Königin wahrend der Regattawoche in C o w e s zu besuchen. Dieser Besuch, erklärte der Staatssekretär, werde sich in denselben Linien tote der, der im letzten Jahre von dem König und der Komgin dem Kaiser und der Kaiserin in Reval abgestattet wurde mid wie die Begegnungen mit dem deutschen Kaiser und dem Könige von Schweden, „die, wie ich erfahre, verabredet sind und rote andere Besuch, wie die bei dem König von Italien, die, wie es heißt, in Aussicht genommen sind." * Die Türken in Persien. Unter dem Vorwande, ihre Staatsangehörigen zu schützen, habert^Rustland und die Türkei gegenwärtig bekanntlich beträcht- liche Lruppenmassen in Persien. Alle Versuche, die ungebetenen öatte los zu werden, smd vergeblich. Der persische Botschafter fr* bei der Pforte einen Schritt tvegen Zurückziehung der turhinten truppen aus den von ihnen besetzten persischen Orten unternommen. Der Großwesier erklärte aber, daß nur wenige Soldaten zum Schutze des türkischen Konsulats in Urmia sich betäuben und daß diese zurückgezogen würden, sobald die Lage sich beruhigt habe. Die Pforte habe nicht die Absicht, persisches Terri- torium zu besetzen. — Die „wenigen" Soldaten zählen einige lautend. Nutzland soll logar 20 000 Mann in Persien haben. Dc«tsches Neich. Der Kaiser trat am Donnerstag von Kiel im Sonderzug aus Station: Dallgow-Töb.ritz ein, zum Empfang war die Kaiserin kurz vorher im Automobil vom Neuen Palais aus angenommen xas Herrscherpaar begab sich im Automobil nach dem Truppeii- übungsplatze unö stieg zu Pferde. Der Kaiser besichtigte von O Uhr ab das Regiment Garde du Corps und das Leib-Garde- Husaren-Regiment und fuhr nach einem Frühstück im Kasino des I Truppenlagers nach dem Neuen Palais. Tie Aussperrung im Baugewerbe in Hamburg erstreckt sich auf 3099 Maurer und Betonarbeiter, 1344 Zimmerer, 385 Gipsest und 1787 Bauhilfsarbeiter, insgesamt 6615 Ärbeftem. Tie Schlosserinnung hat beschlossen, die Arbeiter ebenfalls auszusperren, dagegen die Tischlerinnung eine Beteiligung an der Aussperning abgelehnt. Vom preußischen Kultusministerium. Ueber die unbedingt notwendige Entlastung des Kultusministers ist von maßgebenden Seiten wiederholt beraten worden. Die Mehrheit der Stellen hat sich in dem Sinne ausgesprochen, daß ein neuer Unter» staatssekretärposten geschaffen wird unter gleichzeitiger Uebertra» gung eines Teiles der Entscheidungen, die gegenwärtig dem Kültus- niinifter als letzter Instanz obliegen, an die Ober- und die Regierungspräsidenten. Ausland. Modernismus in ^Italien. In Norditalien macht jetzt ein neuer Fall von Modernismus von sich reden. Der Franzis- lanerpater Filippo Bizziochi in- Modens hat sein Kloster verlassen und ist der sozialistischen Partei beigetreten. E i n e z e i t g e m ä ß e M a h n u n g. In der gestrigen Sitzung des Pressekongresses in London hielt Handelsminister Churchill eine Rede, in der er darauf hinwies, die cnglifcbcu Schriftsteller möchten sich aller Auslassungen enthalten, durch die Reibungen, und Unfrieden unter den Nationen hervorgerufen würden. — Hoffentlich Hilsts! Der Ausstand der eingeschriebenen Seeleute in Marseille ist beendigt. Der Dampfer „Oxis" ist heute mittag mit eingeschriebenen Seeleuten des Hafens von Marseille nach Madagaskar abgegangen. H a u s s u ch un g en b ei A n a r ch i ste n. Die Pariser Polizei nahm bei verschiedenen Anarchisten sowie hervorragendenMitgliedern der Syndikatsbewegung, darunter bem Professor Herve Haussuchungen vor. Diese Maßnahme steht mit den jüngsten Attentaten gegen Telegraphenleitungen in Zusammenhang. Es wurden eine Anzahl Schriftstücke beschlagnahmt, die revolutionäre Aufrufe enthalten. Die Zählung des 'im Pildiz aufgefunbenen Bargeldes durch die $anque Cttomane ergab 48/ 947 Pfiutd. Castro gibt sich noch nicht trieben nnd hofft noch immer, die verlorene Gewalt in Venezuela wiederzuerlangen. Nach einer Meldung des Newyorker Herald roirtcu nun die Beamten des amerikanischen Scheindienstes mit den diplomatischen Vertretern Venezuelas in den Vereinigten Staaten zusammen, um die Leiter eines Flibustierzug.es dingfest zii machen, der zu gunsten Castros gegen Venezuela geplant sein soll. Die Abenteurer haben angeblich 30 000 Gewehre in Venezuela einzuschmuggellt versucht, um daw.it die Anhänger Castros zu bewaffnen. Ans und Gießen, 11. Juni 1909. • • Tageskalender: E r n st v. Possart Vortragsabend in der neuen Aula um 81/.. Uhr. * * * Uebertragen wurde dem SchulamtScispiranten Paul Merkel aus Worms eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Landenhausen, Kreis Latlterbach. * • Erledigte Lehrerstellen: Erledigt sind eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Stelle zu Mainflingen und die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Stelle zu Climbach. .. . ** Die oberhessischen Provinzialweiden ,md im Mai eröffnet und wie folgt beschickt: (Die Zahlet! m Klamnlern zeigen die Beschickung im vorigen Jahre.) 1. Fohlenweide Tiergarten 56, darunter 11 Fohlen aus Starkenburg (68), 2. Jungviebweide Zell 30 Fohlen (25), 55 Rinder (53i, 3. Jungviehweide Lauterbach 24 Fohlen (16), 46 Rinder (55), 4. Jungviehweide Wernings 73 Müder (74). Auf den Weiden Tiergarten und Zell soll zur ausgiebigeren drirtzung noch 4 Wochen lang eine größere Anzahl Rinder aufyetrieben werden. Weitere Anmeldungeti von Weidevieh für die ganze Dauer der Weidezeit mußten wegen der ungünstigen Aussichten für die Futterernteu zurückgewiesen werden. Stadttheater. Operettengastspiele. Für die am kommenden Dienstag mit Dollarprinzessin" beginnenden Operettengastspiele gibt sich lebhaftes Jntereffe kund. Bei einer Reihe von Bestellungen ist jedoch nicht angegeben, ob die Plätze für das Abonnement oder nur für die erste Vorstellung gelten sollen. Die Direktion bittet die betreffenden Besteller höflichst, dies nachzuholen. •’ Das erste Abonnements-Konzert, das unsere Regimentskapelle unter Leitung deS Musikdirektors Krauße gestern in Steins Garten gab, hatte sich eines guten Besuches zu erfreuen und fand den lebhaften Beifall der Zuhörer, unter denen besonders die Jugend zahlreich vertreten' roar. " Schwurgericht. Am Montag kommt der Fall des Konsumhalters von Daubringen wegen Brandsttftuug zur Verhandlung, die etwa zwei Tage dauern wird. Ein weiterer Fall, der sich noch in Vorbereitung befindet, kommt wahrscheinlich im Anschluß zur Verhandlung. '' Die Erweiterungsbauten des Schlachthofes und des Elektrizitätswerkes werden flott gefördert. Am Schlachthofsbau arbeiten 80 Leute der Firma Birkenstock u. Schneider und 20 Leute von den Lolatwerken, die die umfangreichen Betonarbelten Herstellen. Am Elektrizitätswerk arbeiten etrva 20 Arbeiter des Unternehmers Schevpelmann und ebenfalls von den Lolat.verken. Bei der Ausschachtung zu der Kuhlhausanlage _ ist nrnn auf eine kräftig sprudelnde BZasssera der gestoßen, die unter einer etwa 0,75 Meter Itarten Kiesschlcht lag und deren Lauf nach der Lahn zu gerichtet ist. Um die Baugrube wasserfrei zu halten, hat man eme sahrbare, elektrisch getriebene Pumpe aufgestellt, die unteres W.nens bet Bauten in unserer Stadt zum erstenmale angewendet wird. £ie öffentliche Vorführung von Hackmaschinen, die am Samstag vormittag 11 Uhr auf Bichlers storbcnen Oberbürgermeisters lD Butzbach, 10. Juni. Hochzeit begeht nächsten Ehepaar Peter Lauth. stein und dem DillkreiS hat, blickt in diesem Jahre aus ein Wetzlar 1371,30 Ml. und den DillkreiS 785.40 Mk. AuS der Sitzung der Vor-- iner^ vermischtes Unter strömendem * Prinz Heinr ichfa h rt. remcmachen vki trinke». Lrorauf dcr Bräutigam ben Wittgenstein 1150 Mk. Die Versicherungssumme 3« Ehren deS ver- Adolf M o r n e w e g Stadtverordneten wählten in einer heut Abend abgehatte» nen geheimen Sitzung an Stelle des verstorbenen Geh. Schulrats Dr. Sandmann einstimmig den bisherigen Direktor der höheren Mädchenschule zu Offenbach, Prof. Dr. Eduard Otto, Kirchham 240 Mk. Hodapp. R. B. Darmstadt, 10. Juni. L. Friedberg, 10. Ium. zwei Klaviere, eine Komposition voll tiefgehender Wucht und Erhabenheit, die infolge des meisterhaften Spieles des Kam- ponisten und Frau Kwast-Hodaov ungeheure W'ilung erzielte. Der Großherzog beglückwünschte unter dem jubelnden Beifall des Publikums den Komponisten und Frau Kwast- und hie Türkei nicht ausgenommen oisiuelt beidnd: . no dudi dann nur e- - m nimmt das Großherzogtum Hessen nach Uuuang unb I nxirt meiner irr au Ich gelobe, mir niemals c:nm Hund ß» Sert feiner Darbietungen einen betpptraunbcn cm vir halten und auch fnnm Hund noch Hause tu brutgen und U- \ begegnen ihm juerft in einem Sertenr.ium der gron-n Ehren baupttn, er qehöer einem Pfrrunb, der ibn mir nur balle, die mit den angrenzenden Hallen d,e Ausstellung für ferner -Jlbrvciaibni mn einige Tage jur Pi lege a brr geben b«*- ^linbcr und Völker kund birgt Dem OkoBberioatum Hessen in Ich wrpntchce mim auch, die Hött'te der Prüden und 28 c n K®*1 bur ein von vier Pilastern getragener, heller 'iaum aboi)cre gefeiert, die in der ganzen Umgebung bekannte und nach dem Festplatz benannte Kirmes, die stets 14 Tage nach Pfingsten stattfindet. — Gegen eine Anzahl Bewohner von Schierst ein und Dotzheim bei Wiesbaden hat der Reichsmilitär- fiSkuS Klage auf Zurückzahlung eines Teils der bereits bezahlten Geländekosten für Errichtung eines Schießplatzes angestrengt. X. Gelnhausen, 10. Juni. In dcr hier abgehal- tcnen sogcn. Gelnhäuser Pfarrkonserenz, der die ev. Geistlichen der JiVrcifc Hanau, (Gelnhausen und Frankfurt- Land angeboren, legte der langjährige Vorsitzende Pfarrer Hufnagel- Hanau Kesselstadt sein Amt nieder. Nach dcr '413abl des Pfarrers Fuchs.Hanau zum Vorsitzenden beschlos; die Konferenz, 1000 Mk. zur Beschaffung eines Freibettes in der von Pfarrer Hufnagel gegründeten Kiuderheilanftalt zu Bad Orb zu stiften und der Stiftung den Nainen Haudclstammer Friedberg ist zu erivähuen. das; dcr anschlag für 1909/10 mit 8670 Mk. genehmigt wurde Dcr A n k u n s t s st e m p e l bei Briefen müsse dcibchalten den, da ber Verkelxr nicht darauf verzichten könne. Die Eingabe deS HandelsvettragsvereinS für Zuziehung kaufmännischer Meise beim Abschluff von Handelsverträgen unrd unterstützt. Zu dem Gesuche des deutschen .Handelstags, bei den Behörden Erkundigungen über 9lrt und Zahl der 2232 Mk., Frankenberg 820 Mk., Brilon vietluckn trtommrn. narfnd schreien, und an jedem eibene ,teuer in CrOnuna zu bnnani. so ba»; meine me tnebr rrnison in DaS Fest ber goldenen die Boykottbcwegung gegenüber der Mainzer Aktien- Sonntag in Hasselborn bas bterbrauerei, sowie der c^oß-Gerauer Union^raui'rci s hineinzuziehen und nachdem sogar Soldaten unter An wen- „Pfarrer Hufnagel-Freibett" beizulegen. . X. Hanau, 10. Juni. Für bas am 1. Cftobcr d. I regen oaffierte 4 Uhr 55 Mm Prinz Heinrich von ledtz von hier nach Bitsch über liebe Inbc Infanterie-Regiment I Hurras bcgrüsst. da« Ziel re-lau Der Wanen der 1 Nr. 11« wird ^rnau jebenfalW erft am 1. April 1M0 Er,->p »7. • ««>r 2-UM bekommen. In Aussicht genommen fein foll bM 2 Ba> Kn roä!?tcnb der gab« 7 des Mainzer Jnf.-Regts. Nr. 88. Ta für bte Ktzl. Pulver- Der Kontrakt der Ebesklaven Ttr Ameril fabrtt Wachen ö» stellen sind, wirb im Winter iebenfalld bU(ffn m,t ^orgn!» Jut hhlf stetig n achseade Zahl ber W ein Wachkommanbo hierher kommen. Idungrn in ihrem Lande, unb alle Zeitungen anb Jeitfdir denen Bier dieser Brauereien verschäntt tvird, vcrhindeN • -mm I worden sind, hat sich das Gouvernement veranlaßt gesehen, TrompeterkorpS des Artillerte-RegimentS 9li. bl oon bur(f) Stratzenpatrouillen die Ordnung vor diesen Witt Darmstadt. Abende wurde am Teich zugleich das eruc saften aufrechtzuerhalten größere Feuerwerk dieses Jahres abgebrannt. ES herrscht [] Biedenkopf, 10. Juni. Die KreiS-Viehkasse rin außerordentlich bewegtes Leben. Besonders viele Bc- Biedenkopf, die ihre Mitglieder in den Kreisen Biedenkopf, sucher auS der Umgebung waren erschienen. — Im neuen | Marburg, Kirchhain, Frankenberg, Brilon, Wetzlar, Wtttgen- KonzerthauS wird uiorgen abend daS 2. diesjährige K ünstler- lonzert unter Mitwirkung der Klaoiervirtuosin Miß Helena 2d’ntud und Üinna)iung5gegenflänbe ein aniieimelnbe^ >»tümliche, das in abiebberer Je:t durch bir moderne Mr -t für immer hinroeggeieqt sein wird, ineiirqstenS tm Bild' tti 'ten Neben einigen charakieristi chen Köpfen, bie uns dic- i.niqen von Fod Livrmann lebba»: in die Erinnerung iurid- ruiin. »eben mir die Leute beim Handroerk. bei der ^dbaibnt uns bäiivhdjrn y-iriditunqcn: so ; B Backstciiiumchcr. »»bin. Fioch^'chromq.i. Eichenrinbeii'chLler, ^'und, r-chroamm-LlOWe^ ^iindboiuä'.ichtelmacher. 5d)inbfl;d)ntbrr, ^onnürtber: daneben rciwolle Bilder von der Heuernte. Smaifchur, Aepielroeinvres^mi. Banemtan; und Hoch;eitsiiig reiben ’idi nn. •lud) die Umgebung, tn ber tene dem allmählichen Verschwinde» nnbcimiollenben Gewerbe ausgeübt werden, roirb in tenelnben Aniichicn vorgefühn. Wir. iehen die in Hessen übluben Liorn b 5 aicmonniidicn Hanse» mit dem äußeren Treppenaufgang uns ben darunter gelegenen Stallungen, ioroie des fränkischen, nur al- Loduraum dienenden Hanfes: dann bte nur noch seltene em b itliche Inneneinrichtung, die ebenso nne die malenidk BolkKradn ber immer mehr tunebmenben kritiNosen Nachahmunqo'ucht wn Cpier iclll. Immerhin erneuen noch eine Anwhl schöner mid>« roerkbäujer den Blick. Alle Mühlen unb trauliche Torrotntd jest'eln das Auge nicht minder, al» die an.lebenden Blicke in einige charakteristische Odenwald-Täler, wie Finkenbachtal, Mümlinqia!. । Unterieuibach mit dem Blick nach dem ttatzenbuckel. B^ichni»»«:! und Fischbachtal mit dem hochragenden Sckston Lichtenberg. Ein I Vorstellunn von der mittelalterlichen vubeneintciUmg der : i^üter vermittelt ein Bild au» dem Gammelbachtal Aber nicht nur in ber Abteilung für Volkskunde, sondern auch auf b'm künstlerischen, luincnfdiaithdxn unb technischen ökbiet der Photographie ist Hessen gut vertreten. In erster Linie ist brr die sehr reichhaltige Ausstellung be» 'Bbotoarapben I Hil4- dort in Bingen zu nennen, ber uns rounderoolle Bitdnnie i’onubri. darunter solche des Groffbcrzog» Ernst Ludwig, mehrer höchst charakteristische Aufnahmen Adolf Menzel-», des Heinen Mannes mit dem größten Können: auch Thoma. Bega-, R. Her-o« unb viele andere hat Hilsdorf tn wertvollen Bildern verewigt. Lotte N c l f o n in Darmstadt bringt gleichfalls bub'che Bilder, von denen „Im 8immer" und „Großmutter bei der Arbeit" besonders interessieren. In ber Abteilung fürAmatcuv-Pbokographie finde» mir Sanitätsrat Dr. tDi a u r e r - Darmstadt mit gut erfaßten Per • lräts und H Hasse-Mainz mit einem maleruchen „connen- untergang auf der hohen Kanzel". Taff in den zahlreichen Abteilungen für io i i f e n f th o f l • lichc Photographie Hessens llniversitätvstadt Gießen r?t iüglich vertreten ist, hraudu kaum versichert zu werden Tte Trorü liehe Versuchsanstalt stellt .in neues Berfa des Großh. Forstassessors Jakob Weber übet „Holzmasse» I nüttlunaen am stehenden Stamm auf Grund pbotoaraphiirfjrr I nahmen" mit uiftniltiDen Erläuterungen und Bildern aus. der anthropologischen Abteilung zieht ein- große Kollektiva Photographien, ausgeführt von Dr. Strahl am anatom I ui Gießen, die Blicke auf fick,; sie bringen Plazenten der^-ri Schwanzafien und sonstiger Säugetiere aller Art. Eine 2am non 10 Tafeln photographischer Ausnahmen im Ärintma I Tatortaufnahmen, Fingerspiiren ; B. aus ber Jöiorbofhire I Stossorst , Schriftunteriuchiuigen nebst vielen Stereoskop-Au men bringt in der Abteilung für Nechtspslege der auch tn wohlbekannte Gerichtschemiker Dr Popo- Frankfiirt a. M W alter König in Gießen ist nut Photographien über Unter- suchung langsamer riefte Schwingungen vertreten. Tas größte Interesse aller Besucher aber findet hi< Aufstellung der Klinik für psnckstsche und nervöse ÄTaiifbti'.n Fio» Dr kommet) in Gießen nut ihren 100 Steieoi v ' n auo dem Gebiete der Psychiatrie Tepressionozustänoe, Lretwi I mus, Epilepsie, Katatonie, Schadeiabnormitäten, Idiotte, Mikrozephalie ufro.i. w , , 3n der großen Fndu st rieh alle der An >stellung. die fin' Photogiaohie iu-ammrnhanaen, ttenen iou am I Ebemikalien der Geka Äcr ke Dr uv Sheb inOfsev- Ibad), du ebenso wie die Firma I B. P- ber in Ossendach I Barptpapi re , zahlreiche wundervolle Bilder au? leftelll mex umiangreichen, mit seinem künstlerischen Empunden ausgeschmmkl.» I Mütum nehmen die von Trapp unb Münch, G. u» b V n I Friedberg zur Schau gestellten Silber auf ihrem e.tt- I Albuminpapier ein. So hat denn Hesien durch die Tresdener Ausstellung • '•'nem 19hif. in Kunstgeroerbe und Industrie in_ der ersten Rnh«- der I deutschen 3taatcn ut stehen, eine neue Stube von er-rrul dmec IBeweiskraft gegeben! Aoebisch- F.E. Cassel, 10. Jttni. Ter Neubau des »Miigl. I widmen diesem Thema lange B.Pachtungen Die meisten Bi .a»n. Hoftheatcrs ist soweit gediehen, daff er nm 1. August d I I io Hingen die mehr oder minder melandwlndien xtubien der W- vollendet sein lvird T-as alte Haus schliefft am 14 Juni I krifiker aus, sinh »ich vorher nicht bar über klar, welche seine Pforten für immer, init Stück Geschichte ist damit sie aus fich nehmen, wenni sie. emim ged.r. abgcirtÜPlKn- xa4 alte t^baubc, ba. tm ^-ahre 18__ cinfh n|I10f .Amerikanerin hat iew bi Konseguenzen gewgen in bei — r. v i f r. , (, . ।gänzlichen Umbau erfuhr, |o wie es sich heute noch repra I Glattem wird ein eigenartiger Ehevertrag verö'rentlicht. der an zum Direktor der hiesigen ^lkloriaschuleihoheie Mädchenschule.) ü'nticrt, wurde am 28. Juli 1822 am O^burtstage bc-LL;mbl,:iennu1l1 üor Ovn, Bürgermeister von Mont viau m ^ac- . o r in stad t , 10. 3uiil -ixr Wretdaud Kurfürsten Wilhelm II. eröffnet und zwar mit bei erst-l^e^ci; scierlich abgeschlossen wurde Das seltsame .1bkommei ck schuß beschäftigte sich gestern nochmals mit der B^trger maligen Aufführung des „Freischütz". Bon einer solcheninicht rtroa eine Parodie auf die hohen Animüch-. mit pme« du meister wa h 1 in Griesheim, die nach dein Tode bev ^oKcnbung im Ensemble einer Oper unb von solchem LuxusIAmerikanerin in die Ebe tritt: es entstammt dem energiitbrn u*3 Bürgermeisters Zöller im Pcvftoffencn Frühjahr statt sand in Garderobe unb Dekorationen hatte man bisher inlorakti'chen Sinn einer tungen Braut aus ben niederc» uas'^wd« und bnrd) bie Heftigkeit des Kampfes zwischen bat deibeu Deutschland keine Ahimng gehabt. Die bedeutendsten dem Beamten l.ickielnd ernärte. daß cs nicht bald -oimi är- gegnerischen Parttten Ausselwn erregte. Nach der Mu wühl strafte wirkten in den 20er unb .30er Jahreti de- nor-Iunglnck gäbe, roerni alle Mädchen tue Einzelheiten ihre» tbeia^ am .30 Marz fand am 8. April eine Stichwahl statt, bei stoficneu Fahrhundetts tm 3dxiufpicl, Oper und £r- rrtOn\h/\,r^^ri^rIÄO0in^r Lqir rr tü'^n“mrma kü- l"-r Pdittpp wun» I. mit 612 flefltn «Uhetm M-m». an ixt hiesigen Bahne, die w einer nmhrvasien Ld^>. k.nü^.e E» * ' * "». .!<*• 'stmimen erlnelt, gcivah t wurde Die rSahl ward ledoch »ttlnstdöhe gehoben war Der monumentale Neubau, an (^(enntn^ hatte die Braut iolgcnbe* Dokument abael-ft angeiochten uut) von den B. schwerdefuhrern die Behauptung 2> . Jtchrc gearbeitet und einen Kostenaufwand von „Fch gelobe scierlich vor dem Friedensrichter und vor b-r Fr^. d- auigeftcHt, baf; Kunz persönlich unb auch ferne Frcunbe 331A)000 Mark erforderte, ist an ber Stelle des ehe- ick» zur Gatt-n g wühl' habe, ihr icden Samstag ab.-nh memen durch Betteilung von Freibier und Zigarren auf die LaHlcr 1 maligen Anetors, am Süden de des Fttedrichsplatzes, nach I abmliefem, aklobendlich um 9 Uhr m Hau -n sein, e» sei o^nn. ftn ein gewirkt, and) Unbemittelte untcrftüiiL Gtcumüdltänbc t^n Entwürfen des Architekten KUrst-Eassel errichtet. Tie I rnrine Frau mit wr ausgeht: nimalo zu Billen ooci Taniv :ar.- bezahlt hätten nsw Xtr '<>'1 ■»< • K.-b Darmstadt, 9. Ium. ^er dritte -tag oeö nhötOOrODbifdien 21USftfUlinO XU DrCSÖflt entern Honntoar zu raud.n, moral« , -.r neu "* Kain mermusikfestes brachte, wie im Vonahre. Ur- und WiyWWn «lldsteuustg ZU VCCSOtn. raudKn unb niemals grobe .uc-drücke oder -chun.-t-. >tter £ Erstaufführungen. Von ben ersteren gebührt die Palme einer L. der Dresdener Auo'tellungbic man m" ,rug und Reckt qeb rauchen Ick. verpflichte muv. wöchenttich mein f>j v,,n iurAüh,r,rt. .„..a,,...,,, für ai .ft» I ^lc c r c D h o t o o r a p b 11 d)e L e 11a u S n e 11 u ii g iiennen iuiamw.eniupacken. Niemals berau'diende Liköre, LvirMioiea oder ueum. dein Gro»her,og gewidmeten Sonate für ÄlariLcttr raim lfl (if doch i ou tau allen »aituritaaun der Erde. selbst I ^.r ,u trinken, ausgenommen b- Begum '< < all|dbrlid> rt :rc|ß unb Klavier von Max Neger, der hier eine grotze Gemeinde l tLbma unb bie Türkei nicht ausgenommen — ontucll beschickt. Frühiabrsreinemachen imb auch dann nur drei Glaser in begeisterter Anhänger besitzt. Weiter brachte der Abend em Streichquartett, ,Ri8roanie von HanS Hermann-Berlin, die afrikanische Originalklänge geschickt verwebt und sich durch bemer(cnöroerte Frische auszeichnel. Der Dritte im Bunde war der Londoner Evrill Scott, von dem Frau Eahndlen- Hinken drei Lieder sang, bie aber nicht sonderlich gefielen. Drei Klaoierkoinpositionen desselben Rompomlten erfuhren neben viel Beifall auch schärte Ablehnung. Ihre Erft-Aufführung in Darmstadt erlebte eine Napsodie nach Selma LagerlöffS .Gösta Berlmg^ von Pani Juon-Berlin. die vie'. Beifall fand. Den Schluß be5 ’llcnt:- und deS Fest ' überhaupt bHbctc Negers Paffacaglia und Fuge (op. 96) für Nach photogr Ausnahme Nach photogr. Aufnahme. Dividende für die Versicherten nach 3 Arten. Darunter steigende Dividende nach vollständig neuem System 'Renten System). Je nach der Versicherungsdauer Dividendensteigerung -en bis auf 100%, der Prämie und mehr. Auskünfte erteilt Fr. K. Henzerling, Neustadt 46. ijr.» G W G W f durch die? Sl9hÄ'. ov'en, ? %ct ***$ Jen üblich??^ nur noch Ur M schönL trauliche inbenWirf'-* «S fic vnbcneintcilung?. achtol. * ^de.sondmi, ^technlichm (£ d« erster Lichj ltoWben hil? nundervolle $Ü6r Ludwig, mejr,- Kgas, c,n Brldern Drtir- chsalls hübsche M r bei der toit"; o t o g r a h b i c nntgiüerWenfx malerischen,,-'oe; für wissenschch itchadt Gießen > irrt zu landen, i ein neues Stofe über „dolimüüiK > vhotogravhijchrir inb Bildern au- ■ große Kollektiv!: I am analom. 3i Identen du 'M Art. Eine Lame: en im Kriminal der Mordaiiare (h en Stereoitoi^k ege der auch in iv > Zranlsurt a. S. 1' tographien über übertreten. aber finde! fe löse KranW N. 100 Lter.. ...: • ionszustandc, itäten, Hwtic, M • MbM, die tim oz birgt, i)ic mit bei is eine FolleltM w Ms! in 2 für btx inOiftnbü: sn ausgMt. M öiinbtn ausgeiWU..' und), ö. m- b-t’• )u auf ihrem > euer Ausstell"^ i der ulten WJ stütze von cr|im» G. Rocdn i ftrömenbem .Heinrich bon It . Der Wagen oei - W--»d %% nmhrcn. ®nV--' ftäsÄ etage ^gcidt^. ionals fffagtät oder v« KM. h1 ^ i Alafel iur drer 1 . rdD m- z" rgre Blin "'^nik Br'"" „■r b>r „ L gen %:• | unterzeichnete uub mit der vorsichtigen Geüebtrn zum StandeL- amte fuhr... * „Warum haben Sie eigentlich nicht geheiratet, Herr Doktor'?" - „Ihn mir selber treu zu bleiben." Kleine Tagcschronik. Beim Bergen des Militärluftschiffes „Parseval II" von seiner gestrigen Ncbungsfahrt ereignete sich ein Zwischenfall, der gefährlich aussah, aber glücklich verlief. Der Lnftkrcuzer wurde plötzlich durchweinen scharfen Windstoß in die Höhe gehoben, da ein Teil der Mannschaften nicht fest genug hielt, so das; etwa 15 Nlann 15 bis 20 Meter hoch in der Siuft schwebten. Glücklicherweise ließ der Wind nach und das Luftschiss tonnte wieder herabgezogen werden. Der Acord er des Direktors Friedrich aus Steglitz nnttbe in Friedrichdrimn bei Snderode ain Harz verhaltet. 'Dian fand die geraubte Summe in Bankscheineil noch fast vollständig vor. Ter Verhaftete wurde in das GerichtsgesängniS Quedlinburg ein- geliefert. F ü r st E u l e u b u r g ist wieder in Berlin eingetrofseu. 3it Nl c s s ina ereigneten sich gestern mehrere ivellcn- förmige Erdstöße, durch die einige Manern zum Einstürzen gebracht ivnrdcn. Die Bevölkerung verließ in großer Unruhe die Baracken. Tie Ortsclmft St. Vincent droht durch einen Bergrutsch vollständig zerstört zu werden! ein Vans ist bereits zusammen- gestürzt. Der amerikanische Schriftsteller Edward Everctt Hole ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Markte. fr. Frankfurt a. M., 11. Juni. Leu- uub Strohm a.rk t. Angeiahren waren 7 Wagen Heu und 0 Wagen Stroh. Bezahlt würbe für Heu Mk. 4.80.—5.50, Stroh Mk. 0.00—0.00. Die Zufuhr kam aus ben Kreisen Dieburg und Gelnhausen, bTendenz fest. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Samstag dem 12. Juni: Fortdauernde Trübung, Regen. Schwache nörblid)c Winde. Griginal-Drahttnel-nngen. R. B. Darmstadt, 11. Juni Der Groß Herzog sandte ait die Witwe des ^erstorbenen Oberbürgermeisters Morneweg folgendes Beileidstelegramm: „Mil aufrichtiger Trauer erfüllt mich die Nachricht vom Tode Ihres Mannes, der stets mit auf opfernder Treue seines verantwortungsvollen Amtes gewaltet hat. Seien Sic meiner innigsten und wärmsten Teilnahme versichert. Ernst Ludwig." R.B. D a r ni it a b t, 11. Juni. Die große Parade der Darmstädter Garnison, die anläßlich des 2 5jährige n M ili- tä r i'Ubi län ms des Groß h e r z o g s heute vormittag statt- finden sollte, ist infolge des Negenwetters versdwben worden. Die für heute abend augesetzteu Mannschastsfeierlichkeiten finden statt. Berlin, 11. Juni. Die Finanzkoniinission des Herrenhauses hat gestern gegen eine Stimmt den Stempel auf Fahrräder gestrichen. Meiningen, 11. Juni. 3n Sonneberg gab der Schlächter- geselle Heinrich Spiebnann in Abwesenheit seines Meisters im Laden zwei Schüsse auf die Meisterin ab, wodurch diese schwer verletzt wurde. Spielmann beging dann Selbstmord. Rom, 11. Juni. Gestern wurde in Florenz der reiche Fabrikant E i a m i, der feine Frau meuchlings 'niederknallte, weil sie heimlich ein Freudenhaus besuchte und gegen klingende Münze ihre Reize seilbot, von den (Geschworenen freige- sp rochen. Die Menge nahm das Urteil begeistert auf. Paris, 11. Juni. Eine Abordnung des durchweg sozialistischen Gemcinderatcs von Cherbourg mit dem Bürgermeister und dem sozialistischen Deputierten ALathieu an der Spitze hat sich gestern nach Paris begeben, um den Handels- und Unter* richtsrniuister zur Teilnahme an den Festlichkeiten einznladen, die der Cherbourger Gemeinderat anläßlich des Aufenthalts des Zaren veranstalten wird. Paris, 11. Juni. Der Präfekt des Departements Seine et Loire, Crochon Dupeyat, verläßt die administrative Lauchahn und ist zum Direktor des Gencrallonsulats in Frankfurt a. M. ernannt worden. Paris, 11. Juni. Tie Mitglieder des Aero-Klubs sind bemüht, den Feindseligkeiten, zu der deistschc Ballonlandungen auf französischem Boden Veranlassung gaben und die Regelung der Luftwege zu erschweren drohen, entgegen zu treten. Zur Erreichung dieses Zieles will sich der Äero Klub der Mitwirkung der Behörden versichern. Paris, 11. Juni. Gestern sand ein neuer Aufstieg des von R n ß land in Frankreich bestellten Lenkballons „Rnssic" statt, dem die hier weilende russische Abnahme-Kommission beiwohnte. An Bord befanden sich außer der Bediennngsmannschast Vier russische Lffiziere. Der Ballon führte in einer Höhe von 220 Meter verschiedene Schwenkungen aus und kehrte nach 20 Minuten zur Aufstiegsstelle zurück. Heute soll eine Fahrt von zwei Stunden Dauer stattfinden. In 14 Tagen soll der Ballon verpackt und nach Rußland geschickt werden. Ter Führer der russischen Kommission erklärte den Ballon für das vollendetste, was es bisher an lenkbaren Luftschiffen gebe. Lille, 10. Juni. Eino Gesellschaft deutscher Landwirte ist hier cingetroffeit, um die Betriebe in der nördlichen Picardie zu besichtigen. Sie begeben sich auch nach Paris, wo sie vom Ackerbauminister empfangen werden. London, 11. Juni. Die Times meldet ans Konstantinopel: Tie Pforte hat Frankreich und Italien ersucht, ihre Garnisonen bis auf weiteres aus Kreta zu belassen. Tas gleiche Ersuchen soll auch an Rnßlaird gestellt werden. (B“/6 Marktplatz Marktstraßc Schulstraßc Reuen Baue Gartenstraße, von Süd Anlage bis Ludwigsplatz Ludwigsplatz Kaiserallee, von Ludwigsplatz bis Moltkcstraßc Licher Straße — Kaserne bis zum Schützcnbans Lindeuplat? Walltorftraße Marburger Straße bis 5um neuen Friedhof. Gießen, den 10. Juni 1909. Stadt. Elektrizitätswerk Gießen. Gießen, den 3. Juni 1909. Die Armendevutation der Stadt Gießen. Kelle r. Bekanntmachung. Betr.: Vergebung der Zinsen aus der Ebristian Gerhard Hast- Stiftung. Aus obiger Stiftung sind 10 Gaben zu 19.71 Mk. an zehn bedürftige Familien, Witwer oder Witwen zu vergeben. Anmeldungen sind bis zum 20. Juni ds. Is. bei dem Armenamt, Reuen Baue 25, Zimmer Nr. 2 vorzubringen. Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung vom 8. Mai d. Is. fordern wir hiermit mit Rücksicht aus die Ncnbcsestigung der Straßen und Errichtung der städt. elektrischen Straßenbahn nochmals die Anlieger aus, deren Besitztum noch nicht an daö Netz des städtischen Elektrizitätswerkes angcschlosscn, und woselbst beabsichtigt :st, in absehbarer Zeit elektrisches Licht oder Straft einzuführen, die Anmeldung zur Herstellung des Anschlusses innerhalb drei Tagen crsolgcn zu lassen. Wir weisen hierbei aus den Beschluß der Slommiision für daS Gas, Wasser und Elektrizitätswerk hin, wonach inncr- balb der nächsten 3 Jahre in den Straßen, welche neu hergc- stellt werden, Anschlüsse iiirijt vorgcnommcn werden. Nachstehende Straßen und Plätze kommen vorläufig in Betracht: Bahnhofstraße _ Liebigstraße, von Bahnhof- brs Frankfurter Straße Frankfurter Straße, von Liebigstraße bis Selterstor Selterswcg Slreuzvlatz Mäusbnrg Kinematograph Jetzt Bahnhofstraße 54 gegenüber Hotel Groß Herzog. Täglich geöffnet von 3—11 Uhr abends. Ganz neues Programm. Pompeji nach 2000jährigem Begräbnis, herrliche Naturaufnahme, Ein Trama im amerikanischen Nordervreßzug, anfcerorbentltd) Tie Lampe, humoristisch, [fpanttenbe Handlung, Vorschuß tiuf die Seligkeit, Toubild, TaS Geburtstagsgeschenk, interessantes Bild aus dem Leben, Ter elektrische Schutnuann, humoristisch' szcncn aus der französischen Revolution, ergreifendes Drama, Tr. SiurinemS Patienten, stürmischer Vadicrfolg. 04344 DaS Theater ist jetzt mit der neuesten Ventilation versehen. geziemend Kenntnis zu geben. Die Unterfertigte erfüllt die schmerzliche Pflicht, ihren lieben E. P. E. P. A. H. A. H. und A. M. A. M. von dem am 9. Juni zu Darmstadt erfolgten Ableben ihres lieben A. H. Die studentische Reform Verbindung Adelphia I. A. d. C. : AdiOli Oberbürgermeisters von Darmstadt Prakt Gegenüberstellung zweier entgegengesetzter Feder-Systeme für Matratzen. So und nicht anders läßt es sich am einer Langseder- Matratze liegen! Ist eine solche .^örverlage gesund? Klarheit ist erbracht, daß eine wiche Lagerstätte ans die Dauer gesundheitsschädlich wirten muß, da der Körper tu das Netzwerk hineinsinkt, um dabei eine gesundheitswidrige, gekrümmte Lage cinzutiehmcn. Alleinverkauf: Tll. Brück, Grossb. Hofl. Möbelfabrik -Lager Ecke Schlohgasse, Braud- platz, Zianzleiberg. Spezial-Ausstellung vollsläniligerSclilalziniiiier in jeder Preislage. Bettfedern u. Daunen, woll. Kolter, Steppdecken re. :c. Rückkehr zu dem alten bewährten Sustem der senkrechten, aber hier natürlich wesentlich verbesserten /yeöerung, mit federnder Kante gegen obige Abbildung, n. statt der stets unsauber liegenden Matratzen-Schoner schone, glatte, ttaubsrcie Bervolsterung. Hier nimmt der Körper u. fei er der schwerste, eine natürliche kerzen- ... _ gerade Lage ein. Biele Hunderttausende im Gebrauch Ein Proicstor der Chirurgie idirctbt u. a: Die ganze Bettenfrage liegt noch im Argen; das Meiste ist durchweg imbranrfihnr h tclbu habe e.ne volle lchlaflofe Nacht.angebracht, weil die Hotels auch schon die „miserable.1 ftatt ber au. dem alt.bewahrten Sintern der vertikalen. Federtt,tg tmit federnder Kante• au^ebauten Matratzen dw allein brauchoar und mr Gesunde und Kranke Wtr wollen nicht billig und schlecht, sondern billig und gut schlafen. ° Q(C% Giessen, 11. Juni 1909. Wil. Schaefer Bekanntmachung. Das Kataster der Wafferoenosfenschaft Strasteseld- Nonuenroth licot von hettte ab 4 Wochen zur Einsicht der Beteiligten in "itvcait des Genossenschafts - Vorstehers Herrn Beigeordneten Koch offen. Einwendungen können innerhalb dieser Frist bei dein Genossenschasts - Vorsteher schriftlich vorgebracht werben. Nonnenroth, 11. Juni 1909. 3361 Koch, Genossenschasts - Vorsteher. Kyaistwerein. Neu ausgestellt: Kollektion G. Lührig-Dresden. Kollektion Belgischer Künstler. ßiye BF Die Ausstellung ist von Sonntag an geöffnet. Sartenmöbel a?6/* Verandamöbel Rollschutzwände August Kröll Giessen, Seltersweg 12. Drucksachen aller Art Ausstattung stilrein u.preiswert die Brühl'sche Univ.-Druckerei. -------- Stuttgarter —r Lebensversicherungsbank a. 6. zzz: (Alte Stuttgarter) :— Gegründet 1854. [ss10/6 Alle Ueberschüsse gehören den Versicherten Versicherungsbestand 860 Mill. M. Seither f. d. Vers, erzielte Ueberschüsse 167 Mill. M. Ueberschuß in 1908 11,1 Mill. M. Unverfallbarkeit - Weltpolice - Unanfechtbarkeit Loden -Anzüge Reichhaltiges Lager in echt steirischen wasserdichten Loden Englische Damen -Kostüme Heini*. Krevert Plockstr. 11 vornt. Jul. Fischer. Plockstr. 11 _______> Wegen gänzlicher Hufgabe müssen die gesamten Lag'-rbestände bis auf das letzte Stück geräumt und der Total - Ausverkauf zu jedem annehmbaren Preine beschleunigt werden. Eine günstigere Kaufgelegenheit durfte sich so leicht nicht wieder bieten Es empfiehlt sich daher, nicht allein für jetzt, sondern auch für später seinen Bedarf zu decken. 3369 Aeusserst günstige Gelegenheit für Brautleute. A Docter, Seltersweg. Um Die noch vorrätigen Damen-Häite, garniert und ungarniert Oasmen-Hut-Formeai und Pu^zartikeS bis zur Hälfte der bisherigen Preise. Stroh-Hüte für Herren, Knaben und Mädchen sind im Preise ganz bedeutend ermässigt. A. Goldschmidt ScSndstr. 6 GBESSEM Schulslr. 6 Beachten Sie bitte meine Speziallenster. Barten- und ItrnMM Eisschränke, Boilschutzwände = Gariengerale — In grosser Auswahl empfehlen zur Saison Brüder Schmidt Inh.: Heinrich GuthardL Nullen-Lerkails. Montag d. 14. Juni d. I. uachmittagd 2 llhr soll in dein alten Schulsaale dahier ein der Gemeinde Annerod gehöriger Bulle (Vogelsberger Raste) versteigert werden. 3348 Die Gemeinde beabsichtigt, einen anderen Bullen gleicher Raste anzuschaffen u. werden Offerten unigehend erbeten. Annerod, den 10. Juni 1909. Gr. Bürgermeisterei Annerod. Horn. empfiehlt Ul grober Auswahl. 3UU9 Ynrtflecricn, Zetfrn, Ragel», 3rtbn-, Kovi- und Tnirben Brlrften, Irisier u. Ltanb kämme. <»flar Wäger, ^ärde i mittel, frottier' | und Evaichhand- ichnden, i-abc- bnnben, ElbwnmmbeMel H. Tichy LrUerSweg \ide der «ocibeftr Hühneraugen u. schmerUoS ..Dollo“ 2d)ndji. 60 Vfn. ?nicm e»t. 21'75 Pelikan Avotbekc. Sreu^vlav 2 «risch riiMlrojfkn: Schöne Somm. Malta .Mnrtoff., sowie Doüfnitifler, echter (sminen tbaler Mine bei: (3147 Job. Seibel. LudwigSvlai». Prima neue Malta Kartoffeln Matjes-Heringe irisch eingetroffen billigst' 3274 lei Ang. Wallenfels 'Dhifllicb befl RabattfvarvereinS. Ihv,e «| inmelmeerfahrt 27. Juli biS 13. August nb ^rnnffurr o. St. II. klaffe u rivatuAimii v nnaniauiig) Vii-.ei u - bleuua - Monte ttarlo-üiua ■ Marseille • Barcelona - Palma • ‘2ilnier-Iuni#-t3343 ________ Kleichftrahe 24 I. Nn vollständiges Bett, neu. ein Tiich, Hängelampe und Schreibvult ganz billig zu oert Näheres in der Geschäftsstelle des (Michencr Anzeigers. 133:14 KmifGesuche Friich gesammelte Kamillen Blüten kauft 33151 Löwen Drogerie W Qilbinger. mittlere urigur, zu ^yrail kaufen gesucht. Schrift!. Angeb. mit PreiSang. unt. 04.341 an ben (Mich- Anzeiger. zu kaufen gesucht. Schrift!. Angeb. mit PreiSang. unter 04:44" an ben Gieh. Anzeig Irisch geleerte Saiatölfäfser kauft 04342 A. Körber, Walltorftr. 24. Kamillcnblülen kurz gepflückt, kauft die (3870 olbtfr, Qreuzplav 2. Zu vermieten 332!)| Reuen Baue 25 parterre 7«3immermobnung mit all. Bub.. Veranda, Madchenz. :c. z. 1. Ch. neuhergerichtet zu oerm. Auch für grbnereS Bureau febrgectgiL Dr. S oobr. Rechtsanwalt. ^nu'e PlockftraKe 16 i!t eine tt-Bimmer Wohnutig per fof. ober fvater billig zu vermieten. Näheres bafclbü I. (?iaae. 3239 «» Schöne 5« 1 Tr., o.l.Lkt zu v. W. Baller, Lubwigsvlatz 8. 3368" Schöne 3-Zimmer'Wohn. zu venn. Gebe. Weil, ^keuftabt 10. B-Bininteri^obnung mit Bube hör und Äleichplah per 1. Juli ober spater zu vermieten 2706_________Weserstrabe 2311. 3- bezw. S-Ziouner Wohnungen mit Bad ver 1. <1uli ober früher zu oerm. Baugeichäft Webrum, L421___________Xibcihraf;c :<«. 04303 ihn kleines Vogte zu ver mieten._________Wetdengafte K | Möbl. Zimmer | 01350 Schon möbl Btminer zu vermieten Badnhofitrabe 8 lll. 04:151 Schön möbliertes Bimmer zu pcrmtcten. Plock-trane 11. Aut mobl. Ich .4. a Wunich m Peil' z.v Roonllr 14a. Vudmigspl. 04295 Broei einfach mobl. Bimmer ;it_pcrmieien. ?d»• • I in Sei Geld altSi:elle des Siebener Anzeigero. 13254 LDS SEUM Sommer Svezialitatea Ldeaier und Sommer Gartea Walltorftr. 36-3* leleoboi Mi U4354- Heute Jreitag tSaitiviel des beliebten — wjener Singspiel - Ensemble ■ „Raab und Gdeltvciff". ES kommen zur Äuftudrung die Einakter. Ter neue 3* französischen Cuartiet u. Tie luftige Witwe im (‘'cieaeai«. Im kchön'ien herrlichsten Garten * iehenS kkouzert des Elite-Tamen-Blas Lrcljeftcr „Vtjra I*. Eintritt frei. Proqrannu 8) 5“ f3.n”'?S Erdei uroiits flthütHB »Scrter-Atü. Kaufmännischer Verein Sonntag den 13. Juni itachmittag feil nach der ilitiiei Eick nach Bieder 1* (halbe ^adrtkofteul. Wir bitten um zahlreiche Beteiligung unferrr Mitglieder mr w. Angehörigen. Ter Borückutz. Bei schlechtem Wetter statt ÄucRuq Ag « zert im BerebtAdaMe bfabrt rt- OllMft <>iUebranbitrafre 1. der Kaller (3387 ball geiucht ;HctiU‘liid)v rMllttt-Gksllsfl'k Eue Slrllcii Belsch iedom'ii Beeeine mit guten Zeugt Rah. Plockst ich Arau zum Waschen ii Putzen für einige Tage in der Woche ar '"ud.t. i'liHttDlaD 5. u Hausbnrschchrn sucht. ^dmlftrahe ft '.nito 1 Eil] löchl. Schreiner-Geselie sofort für dauernde Arbeit gesucht. 33<1 Gustav Römer, Wieieck. Weinhandlung sucht zum Betuch von Prioatkund- schäft in hiesiger Gegend reellen Vertreter gegen hohe Provision. Evtl, auch als Nebenbeschäftigung. Lchrml. Angebote unter 33m) an ben Gictzener Anzeiger erbet. Noäjchneidec für danernde Beschäftigung gesucht. Georg Vcib L Lohn, 33fl4|__________LelterSmeg 87. m< tGe*nch. Ruhige, kleine «Zamilte sucht für 1. Chober schöne 5 Zimmet>Woh- nuna mit Subebör. Lchnftl. ängeb. mit PreiSang. unter 3359 an den Giefr. Anzeig ptnidiaitli4c $o8nnnfl bestehend aus 7—8 Räumen, möglichst mit Garten ober Beranda, für 2euicmbcr zu mieten gesucht. Sdjriftl. Angebote unicr Oi:L*l an den (öienener Anzeiger erbet. Herrenwäsche zutn . r cheu Bügeln rutrb angetwininen. lOÄU 1 3*, llbr. mit auee-f.dKT Äi;ai,r. , " . Brreinsadzeichen flnbeuulegee Meine Revaraturwerkkatte für Aniik-,^|lriiss.kiifk befindet sich ieut «W Wolkcu^assc 11. Ferdinand Kauer. Montag den 14. Tlnni dS 3<* flUcnbe **■ llbr, Haupt-üebung. Antreten pünktlich S*'. U*T- Unter Xbinroei» auf • 17 merder du Mitglieder ou-gewoc. pünktlich und vollzadliO 4> 'chemen. - -lach der lleduns oer 'du öenc M<:^ unaen BU.J Tao Äoeuaaebo 3unt Beitrage« von Büchern und zur liebernabme sonstiger schriftlichen Arbeuen cuwHeb.: sich gewissenbatter riansmaa» Näherer- in der ö efchmis des Cöirhener Anzeiger .311'' Lehrstcllc aufgeweckten jungen mt w»i: gesucht. Lchnftl Angebote unter L- an ben Gteüener Anzeig« TWA. Xnrfit. TifnjtmiöÄn | amen Beugnif'en fofon get Roh. Plocknr 7 im Vaden *ati<»n und K«*rrr*poe- den/. « ird erf< ilt. llahuhofmtr. 11 11. tum am -onntaa den 11 b. Bad Babndonir. 12 im Vaden Bur ’cibhcrbigen nüörunanneg burierltcbcn vauobaltv wird io- fort geeignete PttjöriliWt MiHt. Näheres in der Geschäftsstelle des isicgener Anzeigers. 2LS Bei ungünittger Witterung von 6 llbr tiachvuuagS ab Familienfest tm MfenleOer. Ter vornaa» Kriegerfereiö d.ii-aeen. Lonntaa den 13. I. Mis e»’* nachmittag» I Ubr ad LcheibenfchicHe« __aai schützen bau S. ____ sofort gesucht. (3373 Georg Lchubeckcr, Giegen, _______Limmermeifter._______ ÄNaurer finden sofort Beschäftigung bei Reifing & iiggel. 3377) Marburg a. d. tabn. kldvieftilliUi einpfievli sich J^rrmann Bauer, Aiterir» tiriitL Arbeiten. Oe -rweew v.Geichaftödüch.iiIiv 2» •_-«< u. fornf. 2li:3’. au jeher Am« j Angebote n. 04343 a.K W» »ftt Srilat-Stiiöt lalim. löegen gute Belobnimg abv.igrtxn mr.. Kran, «ronbga«e IWi.PikrI>kkitkA^7c sucht. BaHnHontraHe ft. 04348 Hauobursche gesucht Junge NUS ordentlicher A-omtlie zu möglichst sofortigem (Eintritt tn die kaufmännische Yehre gesucht. 2d>riftL Angebote unter 3374 an ben Giedener Anzeiger erdet. 2*?-eaen if^erbeirat. meines letzte Mädchens >uche z. 1. Äua~ eo auch trüber, ein tncht. Mädchen i alle Hausarbeit Voftn n. Uebetcinf. tjrau Berg Ingenieur Liebel. 04337 sud-Anlage 17 »an. üCiidch-n mu nuten euz-'^en Jluunini »tr 20. d Mur. aemchi. Otifc ,>ranknirier 2 trabe 33 l. tüchtiges, sauberes 8>d88*ai nhi nuten .jeugniffen in kleinen Hau. halt >2 Per fönen' z. 11 Juni oder 1. Juli gemcht. 33ttb___fl:-ce tr.i^c_SaJ__ Erfahren. Mädchen wird für tagsüber in kleinen HavS-