Bezugspreis: monatlich 75M., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- iu Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Mk.2.— viertel- jährl. ausjchl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Pf-, auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson; s. Feuilleton und „Vermischtes" K. Neurath; für „Stadt u.Land" unb „Gerichts- 9?r. SV/ # Erstes Blatt 15S. Jahrgang Samstag 16. April 1908 Der »leheper^lnzes-er Ä erscheint tägllch, außer SSS.ViVIIVIlVl *»lljVlUVt für die Redaktion 112, iXaP General-Anzeiger für Oberheffen bis eorm^to^Tm," Rofationsfcrw! »nd Derlag der vrühl'schen Unw.-Vuch- »nd Steindruckerei R. Sange. Reöaition, Expedition UN) Druckerei: Schuistratze 7. Die heutige Nummer umfatzt 16 Seiten. politische Gstergedanken. Bon Professor Dr. jur. et phil. M. Biermer. In einem Teil unserer Tagespresse ist es Brauch geworden, die hohen kirchlichen Festtage dazu zu benutzen, auch weltlich-politische Gedanken in die Form von Rückoder Ausblicken zu kleiden und als Festartikel zu bringen. Man hat zwar über diese etwas nüchterne Sitte gespottet und gemeint, es sei eine Entweihung der Feiertagsstimmung, wenn man selbst bei solchen Gelegenheiten das „häßliche politische Sieb" nicht verstummen lassen könne. Ich halte diesen Einwand für einen philisterhaften. Tagespolitik muß sein, wenn wir nicht als Staatsbürger elendiglich versumpfen wollen. Es braucht ja kein Parteigezänke zu sein, mit dem man die Festtagsfreude verwirrt. Aber eine gewisse Sammlung und die zusammenfassende Beurteilung politischer Probleme, die der Gegenwart den Stempel aufdrücken, sind unbedingt von nöten und können manchen vaterländischen Nutzen schaffen. Das Osterfest ist ein Frühlingsfest und damit auch ein Freudenfest. Beim Wiedererwachen der Natur denkt man unwillkürlich über das Ganze nach. Auf Osterspaziergängen durch Feld und Wald bietet sich eine willkommene Gelegenheit, den in der materiellen Tretmühle des Berufslebens verlorenen Schwung auch in der politischen Gedankenführung wiederzugewinnen und sich zu höheren, edleren Sphären emporzuheben. „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist", — so heißt heute die Parole — also besinnen wir uns, bevor es zu spät ist, darauf, was das Kaiserliche Reich für seine Existenz und Machtentfaltung unter allen Umständen braucht. Wie sehr hat man in den letzten Wochen und Monaten, wo man Ernst mir der Reichsfiuanzreform machen sollte, gegen diese dringliche Mahnung patriotischer Pflicht gesündigt! Wie kleinlich und selbstsüchtig war die Kritik notwendiger und wohldurchdachter Regierungsvorlagen, und wie abgeschmackt und armselig die Agitation gegen großzügige legislative Pläne, deren Verabschiedung geradezu zu eurer Lebensfrage unserer Nation geworden ist! Jede einzelne der Steuervorlagen wurde sofort von den Interessenten auf das leidenschaftlichste bekämpft und in einem Ozean von Druckerschwärze erstickt. Es hagelte förmlich mit „Protesten" und „Notschreien". Wir wollen direkte Steuern, sagten die Einen, denn die indirekten belasten die großen Vtassen und vernichten die produktive Arbeit. Im Gegenteil — so meinten die andern — indirekte Verbrauchsabgaben sind das einzig Richtige, denn sie sind am leichtesten zu ertragen, bringen am meisten und lösen die geringsten Steuerunluftgefühle aus. Tie Konsumenten wurden gegen die Produzenten, die Einzelstaaten gegen das Reich, das Land gegen die Städte, der Handel gegen die Gewerbe, der Norden gegen den Süden, "ber Wem- gegen den Biertrinker, die Besitzlosen und Besitzschwachen gegen die Kapitalisten usw. ausgespielt. Ein selbstmörderischer Kampf aller gegen alle! Einig war man nur in dem Entschlüsse: Zahlen sollen wir nicht! Gewiß, fein Mensch bezahlt gern Steuern. 3ebe Beteiligung an der Aufbringung des Steuerbedarfs wird von dem Pflichtigen als Belastung, als Sck)mälerung seines Einkommens und Besitzes, als „Konfiskation", wie das traurige Schlagwort heißt, empfunden. Von der hohen sittlichen Auffassung des Staats, als der geschichtlich gegebenen, kulturell notwendigen höchsten Form des menschlichen Zusammenlebens, und den hieraus abgeleiteten Vorstellungen von einer Ehre der Beteiligung an den Staatslasten, sind die weitesten Kreise unseres Volkes heute weiter entfernt, als je. Man rühmt sich zwar, daß der staatsbürgerliche Gedanke sich im Laufe der Zeit vertieft habe, und die steuerliche Selbstsucht im Schrvinden sei. Mir scheint, das ist eitle Prahlerei. Denn in dem Augenblick, wo der Staat zur Erfüllung feiner täglich ioachsenden Ausgaben neue Mittel verlangt, findet er verschlossene Türen und Taschen. Gleichzeitig wird das ganze Arsenal tönender Phrasen gegen den „Racker Staat" mobil gemacht und an die niedrigen Instinkte der Banausen, die nur nehmen, aber nicht geben wollen, erfolgreich appelliert. Diesen Zuständen gegenüber sind die finanzwissenschaftliche Theorie und die mit ihr verbündete Staatskunst, die nicht müde werden, brauchbare Kompromisse und zweckmäßige Uebergänge zu suchen, leider fast wehrlos geworden. Man sollte denken, daß wenigstens die gewählte Volksvertretung einen weiteren Blick, einen größeren Mut und eine lebhaftere Opferfreudigkeit an den Tag legen und sich ihrer enormen Verantwortung bewußt werden würde. Wer aber das Hin und .Her in den Arbeiten der Reichsfinanzkommission, die man, als die Reichsboten in die Ferien zogen, in einem geradezu trostlosen Zustand liegen ließ, verfolgt hat, dem kommt unwillkürlich das bittere Wort auf die Zunge: „Den Kerls auch noch Diäten?!" Was bisher der Reichstag in dieser nationalen Frage ersten Ranges geleistet hat, ist wirklich jämmerlich wenig. Ablehnung folgte auf Mlehnung, und an positiven Gegenvorschlägen fehlte es faft ganz. Wir gönnen den Reichstagsabgeordneten nach den zeitraubenden Rede- kampfen die Urlaubstage in der Heimat, nicht etwa, weil sie sie verdient haben, denn das Osterzeugnis, das ihnen die Nation ausstellt, ist miserabel, sondern um deswillen, damit sie sich zu Hause überzeugen, wie sehr sie in dem Wasserkopf, Reichs Hauptstadt genannt, die Fühlung mit dem Volksempfinden aller Wohlgesinnten verloren haben. Wie anders stehen unsere Minister und Bundesbevollmächtigten da! Sie haben wie die Helden gerungen und unermüdlich ihre ganze Kraft für ihr nationales Werk eingesetzt. Daß es nicht so loeiter gehen kann, ist klar, denn schließlich haben nicht nur die Interessenten und die von ihnen in die Enge getriebenen Fraktionen zu entscheiden, sondern die Nation in ihrer Totalität will endlich auch ein Wort mitsprechen. Alle.Führer der Intelligenz rufen jetzt zum Einlenken, zur positiven Legislative und zur nationalen Gewissenserforschung auf. Sie mahnen an die Erfahrungstatsache, daß eine steuerliche Last umso bereitwilliger getragen wird, je größer der Kreis der Belasteten und je besser bte Belastung nach Art und Umfang dem Können des Einzelnen angepaßt wird. In dieser Sentenz sind die beiden obersten Befteuerungsgrundsätze, die Besteuerung nach der Mgemeinheit und der Verhältnismäßigkeit enthalten und, rvas noch wichtiger ist, das Postulat von der Nolwen- digkeit eines Steuershstems oder, was dasselbe ist, eines Steuerkompromisses. Ein verständiger Stenerkoinpromiß ist aber gleichbedeutend mit einer rationellen Verbindung von direkten und indirekten Steuern. Die direkten Steuern sollen nichts anderes sein als diejenigen Abgaben, die die Forderung der Besteuerung nach der persönlichen Leistungsfähigkeit verwirklichen. In unserem Falle, her der Eigenart unseres Bundesstaates entspricht, weil er den Einzelstaaten die Haupttypen der direkten Besteuerung, die Steuern aus Einkommen und Vermögensbesitz, überlassen hat, die Nachlaßbesteuerung, die die meisten Bundesstaaten glücklicherweise dem Reiche noch nicht vorweg genommen haben. Es entspricht indessen den historischen Grundlagen unseres Staatsgebildes unb den in der Reichsver- sassung mcbergelegten finanzpolitischen Grunbsätzen, baß das Reich nach loic vor seine Hauptwittel durch indirekte, d. h. durch Konsumtionssteuern, aufbringen muß. Um namhafte Erträgnisse zu- erzielen und um der Defizit- und Schuldenwirtschaft endlich ein Ende zu machen, müssen eben in erster Linie die Genußmittel der Masse, Bier, Branntwein und Tabak, noch kräftiger herangezogen werden. Die Schwierigkeit des Problems liegt nicht in dem „ob", sondern in dem „wie". Es sind also vorwiegend Fragen der Steuertechnik, die gegenwärtig akut sind, nicht Fragen der Steuertheorie. Jeder vorgeschlagene Weg wird sich in der einen oder anderen Form unzweifelhaft als gangbar erweisen. Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Verschiebungen! unb unliebsame Störungen in ber Uebergangsperiode sind leiber unvermeidlich. Aber man muß zu unserem Unternehmertum, das bisher so Großartiges geleistet Hal, das Zutrauen haben, daß es Umlvälzungen steuerlicher Art mit ebensolchem kaufmännischem Geschick und Weitblick überwindet, wie marktmäßige Schwierigkeiten, mit denen es tagtäglich zu rechnen hat. Das vorgeschlagene System der Reichsfinanzgestaltung ist freilich als ein in sich ausgeglichenes kaum zu bezeichnen, beim die Besteuerung des Massenkonsums steht ungebührlich im Vordergründe. Aber man darf das reichsrechtlich-e System nicht für sich allein, sondern nur in engster Verbindung mit den Systemen der Einzelstaaten und der Kommunen würdigen. Dann erst gewinnt man ein richtiges Bild: Im Reiche die Zölle, die Verbrauchsabgaben, die Verkehrssteuern und die Besteuerung des ererbten Vermögens und Einkommens, für die Bundesstaaten die progressive Eintommensteuer und die Belastung der fundierten Einkommensquelle (Vermögens- ober Ergänzungssteuer), und endlich in unseren Kommunen in erster Linie bie Heranziehung ber einzelnen Ertragsquellen, .Grundbesitz, Gewerbebetrieb unb Kapitalbesitz. Womit wir also zu rechnen haben, ist eine weise und zweckmäßige Arbeitsteilung innerhalb des Reichs, der Gliedstaaten u. oer übrigen Korporationen des öffentlichen Rechts. An dieser sinnreichen Struktur unserer Steuerverfassung, an der eine ganze Generation gearbeitet hat, läßt sich heule loenn wir nicht einen gefährlichen Sprung ins Dunkle wagen wollen, nichts mehr ändern. „Natura non facit saltus/* Hoffen wir, daß der dringend notwendige weitere Ausbau unseres jetzigen Steuersystems doch noch gelingen wird. Das sind die diesmaligen Ostergedanken oller Manner, die es mit ihrem deutschen Vaterlande wirklich gut meinen. Deutscher Hrichlingz- und Gftersang. Von A. Burg. Das deutsche Volk hat die Poesie nicht von andern Völkern angenommen. Mit ihm kam die Poesie aus der fernen asiatischen Urheimat nach Europa, in die lachenden Haine und dunklen Wälder, die sie sich zu Wohnstätten wählten und wo sie die Götter, bie Spender aller Güter — auch der Poesie — verehrten. Die Poesie war dem Volk eigen, als es noch für ein Barbaren-Volk zalt. Ihr Leben, ihre Feste, ihr ganzes Sein war von jeher von Poesie durchdrungen. Und daher ist vor allem die Oster- und Lenzpoesie ein dem deutschen Volke ureigenes und sein unverlierbares Eigentum, lieber bem heidnischen Osterfest schon stand unsichtbar der Spruch: „Das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!" und als ich beim Vordringen des Christentums der den auferstandenen Heiland feiernde Hymnus oder Lobgesang fand, vereinigte sich Ke Poesie in diesem Gedanken. Auch bei den ursprünglich in bet lateinischen Kirchenfprache wn Geistlichen ober Väönchen in den ersten Jahrhunderten des Lhristentunis gedichteten Hymnen fand sich em Anklang an Volksliedermäßiges, wie wir aus dem aus dem sechsten Jahrhunbert Itammenben Osterliede eines deutschen Mönches entnehmen können.: „Es rötet sich des Morgens Schein, Der Himmel stimmt voll Jubel ein. Die Welt ist lauter Jauchzen voll. Dahinten bleibt der Hölle Groll — Der hinterm Felsstein lag gebannt. Davor ein Kriegsknecht Wache stand. Ms SiegesDnig er sich zeigt. Da siegreich er dem Grab entsteigt." Daß Ostern mit seinen Knospen erst bie hoffende Freude bringt, Üie bas vvllentfaltete Pfingstfest als Gipfelpunkt aller Frühlings- :üw7me dann erfüllt, besingt Goethe, wenn er seinen Faust auf Lern Osterspaziergang sagen läßt: „Born Eise befreit sind Strom und Bäche Durch des Frühlings holden belebenden Blick. Im Tale grünet Hofinungsglück." «nd daran erinnert, daß trotzdem der „alte Winter" aus seinem Äersteck noch „ohnmächtige Schauer Eöunigen Eises" sendet, doch mit dem Tvoit: „aber die SoNne duldet kein Weißes." Lange linnen nun Schnee und Hagel, wenn sie selbst kommen, uns nicht ,1 hrecken, die siegreiche Ostersonne taut die Spuren bald hinweg. Lind fehlt es auch zum Osterfest noch an der Fülle bunter, im Freien erblühter Blumen, Goethe weiß uns zu tröften: „Doch — an Blumen fehlt's int Revier — Sie nimmt geputzte Menschen dafür." Voll schöner Gedanken ist das Osterlied von G. CH. Dieffenbach: „Aus langer Nacht — aus Todesnacht — Aus Wintersbanden — Erstanden — erstanden Ist rings der Wald und bie Flur. Zum Himmel schaut selig die Kreatur, Und Lieder erklingen weit unb breit Zum Lobe dem Herrn der Herrlichkeit! — Aus tiefster Not — aus eisigem Tod — Aus Schmerzensbanden — Erstanden, erstanden! Mein Herz, nun schwing' dich empor. Stimm' jubelnd ein in den fröhlichen Chor. Lob sei dir, Ehre und Dank geweiht, Du Gott ber Güte und Freundlichkeit." Nur, wenige Worte sind es, in bie Glöckner seinen Oster- jubel kleidet: „O wundersame Töne — O hoffnungskühner Klang! O liebdurchglühte Weise! O siegestrunkner Sang! Was noch die Sinne fesselt — Das Herz beschwert, entflieht. Und durch die Seele zittert Ein wonnig' Osterlied." Den Zaudernden, bie das Frühlingswunder noch nicht glauben wollen, gebannt in ihres Gemütes Wintertrauer sich der Oster- mahnung verschließen, gilt Beckers Lied. „. . . So ist's denn wirklich wahr geworden, Das starre Leid ist weggetaut? , Die Blumen keimen allerorten Und tausend Stimmen werden laut —. O Herz, du Zweifler ohne gleichen. Wie kannst du jetzt noch traurig fein?! Der ganze Himmel ist dein eigen — Erschließ' dich nur und laß ibn ein!" Aus dem Mittelalter sind nur vereinzelte Lieder aufbewahrt, die die Freude über die Auferstehung des Heilands mit der Freude über die Auferstehung der Natur vereinen, z. B. bas folgende aus dem fünfzehnten Jahrhundert, das wahrscheinlich einen Mönch zum Verfasser hat: „Jauchzet — ihr Himmel — lächelt ihr Lüfte, Freude durchschau're _— Erde und Grüfte. Sttll wirb das grause — Sturmesgebrause, Glorreicher Frieden — Ist uns beschieden. Boten des Frühlings — Sprosset ihr Blumen, Blüht in den lichten — Heiligtumen. Zärtlich liebkosen — Veilchen und Rosen, Leuchtend die Wangen — Lilien prangen. Fließet auf leichten — Wogen, Gesänge, Tönet dazwischen — Lautenklänge, Da nach dem Worte — Sprengend die Pforte Aus Grabesbanden — Christ ist erstanden! Jubel laßt. Berge — Und Quellen erschMen, Laßt es durch Täler — Unb Höhen hallen. Da nach dem Worte — Sprengend bte Pforte Aus Grabesbanden — Christ ist erstanden!" Während die Frühlingslieber, bie bas Osterfest feiern, fast nur Jubeltöne finden, mischt sich in die, bie bes Auferstehungs- festes nicht gedenken, oft die Klage, baß der Frühling so bald wieder dahin ist. Doch — auch dafür weiß der Dichter Fallers-, leben Trost: „Siehe, ber Frühling währet nicht lang. Bald ist verhallet der Nachtigall Klang. Blühen noch heute Blumen im Feld, Morgen ist öd' und traurig die Welt. — —.— Alles auf Erden hat feine Zeit, Frühling und Winter, Freuden und Lew, Hoffen unb Fürchten, Ruh^n und sich müh'n. Kommen und Gehen — Welken unb Blühen. Aber der Liebe selige Lust — Ist sich des Wechsels nimmer bewußt." Emanuel Geibel preist ihn gerade wegen seiner kurzen Dauer als fo schön: „O, darum ist der Lenz so schön, Acrt Dust und Sttahl und Lied — Weil singend über Flur und Höh'n So bald er weiter zieht--—." Die Natur braucht den Frühling und auch bie Menschen brauchen ihn. Das sprechen unzählige Frühlingslieber ans, alt« und neue, moderne und unmoderne. Aber es gibt in bem deutschen Frühlingsliederschatze kaum viele, die sich mit Uhlanbs Frühlings* glauben messen können: „Die linden Lüste find erwacht — Sie säuseln und wehen Tag und Nacht — Sie schaffen an allen Enden! O frischer Duft, o neuer Klang! Nun armes Herze, sei nicht bang! Nun muß sich alles — aUes wenden. Die Welt wirb schöner mit jedem Tag, Man weiß nicht, was noch werden mag, Das Blüfen will nicht enden, Es blüht das fernste tiefste Tal — Nun armes Herz vergiß die Qual — Nun muß sich alles — alles wenden." oder mit der letzten Strophe aus einen Frühlingsliede vvtt Cnnl Ritterhaus, das ganz wundersam die Freude des beu tiefen Frühltngsgefühls trifft: --Sei mir gegrüßt mit meinem Liede, Set nur gegrüßt aus vollster Brust — Du wunderbarer Frühlingsfriede, Du wundersame Frühlingslust! Mit frohem Sinn zum Himmel wende Im nun bie Augen still beiuegt, •mir ist, als härt' mir seine Hande Etn Engel ans bie Stirn gelegt." Ausiand. In Triest sind die Apotheker Assi Apotheker streik. treik ftentcn wegen Neuregelung ihrer Gehaltsverhältnisse in den Hantel UL* Prince - Henri -Eiienbahn . 12LOO Berliner Börwe, 8. April. AnLuifakurK. IM 80 1*0.00 3*/, Mexikaner 4*/i* > i'hineeen . .42.00 . 1*3.») . 189.00 . 15üJ9 iwr Monaten beschlossene Rücktritt des bisherigen Botschafters Grasen Monts unmittelbar bevorsteht. Graf Monts lvird dieser Tage sein Abberufung'- schreiben überreichen und die Geschäfte an seinen Rachfolger .Herrn v. Jagow, dessen Ernennung zum Botschafter eben falls dieser Tage amtlich befanntgegeben werden dürfte, übergeben. . 226-50 . 110.00 9080 05.16 59.40 61.50 98.50 96.96 96.20 148.00 .•>0.80 89.10 durch cm folckvs llligetüm vi-rpesten kann. mcnn em >>und mal bellt, wird Irin verständiger Mensch etwa' sagen: wenn man ein solche Tier aber am Abend oder nachts snrnd--nlang bellen lötzt, so ist das etnrdd) eine arcnunJoic Rücksichtslosiakeit aut die Mil menschen, die nicht scharf genug gerügt werden fami Wir hosten, datz die berufenen Voli^norgane die Verbindun.rsgasse zwischen 2U(ccitraße und Bleichstrutze einmal abgchen und auch ach dos was hier unmittelbar neben ihnen vorgcht, Horen und enttprcchend haiideln Dir schärfsten Strafen sind toi (her Rückfichtsloi igkell gegenüber am Platze iS i n Anwohner der Stratzc. Gebr. Robinsohn Zeil 67 69 Frankfurt a. M. Zeü 67 69 •eMrtit. Mär; 27. zan Hautmoiut Georg Schock eine '-achter, Marie. — 29. Tcm Irobnlarbriter Georg Zehner eine Tochlcr, Silbe Imme. — April 2. Ten» (sifenbabnaebilteu •1ntQ Landstebel ein: Tochter, Lüste. — Tein Erdarbeiter Johann Mädyn-ki eine Tochter. Lina. — 3. 2em Äauhnomi ?lugu't Hübel eine Tochter — Dem Restan» ratcuc 2llbevi Huhud ein Sohu. — Tein Tnideteiarbeuci vut-roig Kitzler eine Tochter. — 4. Dem Lber - Telegiaphenasstüenten timüian 3mmer ein Sohn, Silhelrn Martin. — 6. Tern Schlosser Huri Gerl ach eine Tochter, (hfe fialbanne Margarete. — 7. Tem Cber» postasststenten Roben veck ein Solu,. Gestorbene. Apnl 1, Katharine Ilaner. gec. flvämer, 33 ^abre all. Oft« Anlage 29. — 6. Karl Emil Rau, 16 Iabre alt, Cteinstr. 13. — Elisabeth Oochttäucr. 25 Jahre alt, Schlotzgavc 19; — 6. Marie Spengler, geb. Schaffstaedt, 65 Jahre alt, Siein'tr. 55. — 7. copbie vorn, 28 Jahre alr, Stechanslr 32. — Rudolf Rote, 3 Jahre all, «aiier-Allee 32. — Johanna Buck, 8 Tlte. alt. Neuenweg 28. — 8 Bena Laun, 9 The. alt, Jranlluner Etratze 82. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, uüt^etcüt vuü der Bank fflr and Industrie) Gleesen. I'ranklnrter Hiirse, 8. April. 1.1-5 I hr. noch nicht, aber____ ____ .. _ Tier sein. UnbcijTvnluh ist cd mir, lote man die ,10113c Gegend 4°., Oesterr. Goldrente 4l/6°/e Oesterr. Silberrente. 1° , Ungar. Goldrento . . 4e 6 Italien. Rent^. . . . 3e/0 Portugiesen Serie I . 3*, Portugiesen , III . I1 ,®/, nut». Staatsaul 1905 4* japan. Staatsanleihe !•/, i'onv.Turken von 1903 Tiirkrnlosc . . . . 4' e Gricch. Monopol-Aul. . I , äussere Argentinier . Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Gottrrbieast. 1. Dftetleiertag, den 11. April. Kollekte zum Besten des Kircheuloiid«. In der StaötfirdH. Vormittage 91/, Uhr: P«arrer l'. schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für Matthaus- und A.ackule gemeinde qemcmlam. Piarrer D. Schlosser. AdendS 6 Uhr: Pfarrer Schwade. Im Anschlutz daran Beichte für die Marku4gemeinde. In der Zohannerkirche. Vormittags 9' , Uhr: Pfarrer B e ch l 0 l S h e i m e r. Vormittags 11 Uhr: sttuderkirche für öic LukaSgemeinde. Pfarrer B e ch t 0 I« h e i m e r. Abends 6 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Im Anschlutz daran: Austeilung der Schotifchen Stiftung. 2. Cfterieiertag, den 11. April. Kollekte für tue Annen. In der Ltadtkirche. Vormittags 97. Uhr: Konfirmattoa der Kinder au« bet Markus- und Wlititargemeinbe. tyeicr bei» heil. Abeuduiahlv. Pfarrer Schwabe. 9iad)iniltagd 2 Uhr Vorstellung und Pristimg der Montit« man den aus der MatthauSgeuienide. Pfarrer I). Schlosser. Abende- 6 Uhr: Pfairassistem vanstein. Arn nächstkunftigen Eonutag, Cuanmobogcniti, den 18. Apnl, Ronfirmation der Rmöcr aus der .'.'latthuuLgemcmde, im Anfchlu» daran Feier des heil. Abendmahls. Beichte hterzti findet am LamStag zuvor, nachmittags 2 Uhr, statt In der Iohanneakirche. Vormittags 9*/, Uhr: Pfarrer 21 u 1 f e l b. Vormittags 11 Uhr: Kindeckirche für die Iohannesgememde. Pfarrer 21 u fl I c l b_ Nachmittag.; 2 Uhr : Vorstellung und Prüfung der Äonfip manden aus der Lukasgemeinde. Pfarrer BechtolSheiiueN. LlbendS 6 Uhr: Siebe Stadtkirchc. Am nachstkünftigeu Sountag, Cuofimobogcuili. den 1h April: Lonfir,natiou der Kinder ans der Liikasacmeinde, im .'Inidilufc daran Jeter des heil. Abendinahls. Tie Beichte hnizu findet ae Samütag zuvor, nachmittags 2 Uhr statt. Israelitifche Nettgionsgemeinbe. (5otk$6ien(t in -er Synagoge (Süd-Anlugc,. Montag den 12. und D1 enütaa den 13. April 1 9uti Vaisahfcft-ftnde. 7. Tag. Vorabend: 7.16 Uhr. Morgen» 8.30 Uhr. BrediGi 2lachniittags 4.00 Uhr. 8. Tag. Vorabend: 8.10 Uhr. Morgend: 8.30 Uhr. Nachmittage 4.00 Uhr. -estedaudgaug 8.10 Uhr. getreten. Die italienische Regierung hat beschlossen, Brindisi und O tränte zu befestigen Zu diesem Zwecke ist bereits in letzterem Orte das Gefängnis in eine Kaferne um- gewandell rooroen, in welcher 800 Matrosen untcrgcbracht werden. Ein Pulverdepot und eine Ackitterie-Station werden außerdem errichtet werden Es werden im ganzen 30 Torpedoboote und Torpedoboolszcrstörer und 2 Kreuzer in Brindisi stationiert werden. König Viktor Emanuel hat sich in scharfen Worten über den langsamen Fockgang der Arbeiten in Messina ausgesprochen Die Stadtbaumeister, die ihn begleiten wollten, bat er, an ihre Arbeit zurückzukehren. Dort wo man glaubte, datz der König im Automobil vorüberkommen werde, schleppte man noch im letzten Augenblick Berge schmieriger Matratzen und Hundc^ kadaver fort. Der König zog von allen Leuten, die ihm begegneten, Informationen ein und versprach, er werde dafür sorgen, datz den Ucbelflänben schneller abgeholfen werde. Anarchistische B0mbcna11entatc sind neueroing-3 in Spanien wieder an der Tagesordnung. Einzelnen Blättern zufolge ist am Donnerstag nachmittag abermals eine Bombe in Barcelona explodiert, jedoch ohne irgendwelchen Schaden anzurichten. Rach anderen Blättern handelt es sich um die Er- vlosion einer Petarde Der „Matin" meldet aus Madrid: Ein Telegramm, das die Zensur passiert hat, berichtet über ein neues anarchistisches Attentat, das Donnerstag nachmittag zioischen •I und 5 Uhr verübt worden ist. Die Polizei hat bis jetzt noch keine Spur von dem Attentäter. Hervorznheben ist, datz gestern der Jahrestag der Aburteilung deö Anarchisten Roull gewesen ist. A ns Petersburg luirb telegraphisch gemeldet, datz im russischen Ka b i 11 e 11 wichtige Aendernngen bevorstehen Als neuer Premierminister wird Kriwoschein und als Minister des Aeutzern Fürst Dolgorukow genannt Die Juden in Rutzland. Durch Anordnung des zn- ständigen ^ebielscheis ist in den kaukasischen Badeorten allen Juden der Ainenthalt für die lausende Saison unterlagt worden. Ausserdem wurde den jüdischen Musikanten die Teilnahme im Kurorchester verboten. - Der frühere Präsident Roosevelt ist in Port Said eingetroffen. Zur Lage in Persien. Die Anhänger der Rationalisten plünderten dieser Tage eine Anzahl Läden und Basare, sie raubten dabei auch eine Menge Waren, die englischen Kauf Icuten gehören Die Geschäfte finb infolgedessen geschlossen, »anbei nnb Wandel stocken. Kämpfe der Franzosen am Senegal. Rach einer Meldung des „Matin" ans St. Louis am Senegal haben die französischen Streitkräfte unter Führung des Befehlshabers des Posten.- von Kita einen großen Erfolg über die ausständischcii Mauren davongetragen, welche beträchtliche Verluste erlitten und sich vollstäuoig unterwarfen. Die Ermordung .Hassan Fehmis und die I n n g > türke» In einer Mitteilung des jungtürfifdien Komitees werden die verdächtigenden Anspielungen der Zeitungen mit Ent schiebenden zurückgewiesen, die sich auf bie Ermorbung des Ehef- rebaüeuty de. „Serbest,', Hassan Fehmi, beziehen und, wie btc Mitteilung besagt, politische Zwecke verfolgen Die AusstandSbewcgung oct Albanesen hat nunmehr auch auf M.nedonien übcrgcgtifieu. Infolgedessen ivurben große Truppeuverstärluitgen nach Debre dirigiert. Die nach- < o r 7 t a Müd en* > Oeterfeierta« nur vea »tehenden n V 1 £1 l V 12 I hr mittags bis 12 ebn nacht- für dringende Kille sicher anzutreffm : Dr. Pioch, Asterweg 34 l>r. Mchliephake, Goetheetr. 44. Sanitätsrat l>r. Zinaeer, Goethestraaae 10. Am 2. Feirrtau* Dr. Klein, Ost-Anlage 37. Dr. Witrllrr. Licbi^str 47 l>r- Wagner, West-Anlage 49. Von der Mode bevorxngt wird Foulard-Seide hierin bieten wir eine hervorragende Auswahl :: :: besonders preiswerter Neuheiten. :: :: Master gratis und franko !>* » 2!us StaM und €anö. Gießen, 10. April 1909. ** OrdenSangelegenb eiten S. K S?. der Groß- h e r .i 0 g haben dem Direktor der Bezirkssparkasse Gietzen >)enn. nftoi benö Philipp- deS Gronmniioeu unb dem Rechner der Kasse Wild Eisenhauer das Silberne Kreuz des glcickn'n Lrdcns verliehen, dem Rechtslehrer und Sckiriststeiler "Dr. jur. Karl Schäfer in Stratz- durg i. E die Erlaubnis zur Annahme nnb zum Tragen des ihm vom König von Württemberg verliehenen Ritterkreuzes 1 Kl. des Friedrichs Ordens und dem Geh. Lberbaurat Rud. ochmick zu Darmstadt die Erlaubnis zur Annahme unb znm Tragen des ihm vom König von Preutzen verliehenen Roten Adlerordcns 3. Klasse erteilt " Einjährig - Freiwillige. Am Sonneri Morgen fand auf dein riofc der ZeughanSkascrne die Ver eidigung der lüngiten VatcrlandSveckeidiger unseres Regi- menlS statt. ES sind am 1. April 40 Einjährig-Freiwillige Hierselbst eingetretcn, deren Aiisdlldung Herrn Leutnant v. Hollii von der Leibkompagnie obliegt. •• Etn magere« Hasenjahr. Au« Nassau und Qberhesten wird gemeldet, datz.infolge der Kälte und der Schneefälle im Mar- d«. Z«. der eckte Satz Hasen total ein- gegangen ist. ? Hungere, 9 April Oiestern nachmittag gegen 3 Uhr brach m: Ir.-ugen 3tabtinalb bei den drei Teichen an Brand aus. brr mabridxnilut) durch Kinder verursacht nxiröe. Erst gegen 5 Uhr kam btc Rachrichr hierher, wvrauj die sofort alanmcrte Feuenrevr nach bei Brandstelle eilte. Zn;nnscheu hatte das w-ucr eine AuLdehining von ca. >0 Borgen qeiimutvn. Dem aieraiitben Criugxrihnt des ForsNvarts vctzler und der frcinnltigru Feuer tvehr gelang es halb, des Feuer. Herr zu irrrbat Einige Mann hielten bis gegen Morgen Wnckie bei der Brandstellc, uni ein SBritrtgreifen ;u trrbntbem. Ent gröKcrer Schaden .st Vur Airfiid’.thd: itidn entstanden. 1x1 der Bestand meist v*od)Ux: 1 b ist, dem buv schnell nnt-rlaurenbc Feuer nicht viel anhaben konnte. M Bad Ranheim, 7 April. Vtete tmiftub Händt regen sich uv 3 en ui Bad-Rau beim, Jrt Perle Hessens Du Badsackou Jtdtt ante twckaS. am !«•. Vfuril begnmt fü Bis da Inn müssen bie Bordereitungen erledigt sein. eifrig werden tue Arbeiten an den Reubaitten tm Bad^-^.bi qe färben >00 Arbeit er. Mau rvr, Zimmerer. Zemen: und Erdarbeiter ,md ctfna bcnn:b( an den Badel»uieru 9 und 1') 3ab. welch am 1 Cftvb-T r.MXS Lcfloimen. einen Kvstenauftoaud »vu ca >■ tX)O Mark verursacht mtb an Stelle d. -. alt> n ?- : unb 1 rrutitet mürben Em Teil des Badetautse. _ 1 jii ÜU ; \UITl , m Betrieb gcwooomm werden. 5abircxd* Baoegaux murnuU 8*/,e/e Reichaanleihe. do. • rechnet steuer tne Direktion, besonders nach I coeTtmnixmg bet nnrt- 'd-Ainl'dwn «hnic. bi; inr vergangenen Fabre auch istrr Schatten nach deut Seltbab ;u der Setter au geworfen. Die Übrigen Teile des Babel,auses 10 Süd werden am 1. Mai d. I. im Rohbau tcrtiggenelU, ebenso bas Badebaus 9 am 1. Fnin Tieie fjkbäu ltdrfcitin werd-'N erit tu Beginn der Saifon 1910, am 16. Amtil. dem Betrieb übergeben. Du hiesige Reubaubedörde, bemi Ehe» der ('rotzst. Baurnskxkwr Jost ist. bat die Entwürfe zu bieten Badeküusern gefertigt, während die Arbeiten von Unternehmern aus Eietzen, Fnedberg unb Mainz auSgeführt werden r.ie Reu- bauten piäfentiertu sich äutzeril geschmackvoll imi> vanrtl bar nwnisch sich dem «ikmien an. .lach Verstellung bieier wbiube un? noch Aufbau des neuen Sprudels, bei tm kommenden verbu m 2.'itgriff genommen wird, sind die Bauten tm htc tqen Bad« oebiet vollendet. An anderen Stellen find noch Reubauten et- orterlich, so am >riirbninnen bi-* Kolonnaden, die int vcrd't d. 3. begonnen werden und am Goldstein ein ncueö Siedestau:, als Ersatz für die ni ebergelegt en alten Sicdestiuier. x Autz der Wetterau, 8. April. Em Altersgenosse des Kanzlers Bismarck, Johannes Neurath m Nieder- Wöllstadt, feierte in voller Rüstigkeit feinen 94. Geburtstag. Obwohl er der älteste Mann de« Ortes ist, vernchtcl er noch Feldarbeiten. — Der Kreistag des KreifeS Friedberg hält am 14. April im „Hotel Trapp* eine Verfamm- lung ab. — In Munzenberg begann die Wander-HauS- daltungSfchule deS KreifeS Friedberg unter Leitung des Frl. Ultfch einen Kursus. △ Reichelsheim i. d. W., 8. April. Die neue Ortsgruppe B deS staatlichen Wasserwerkes Lanter-Bad- Nauheim, bestehend an den Orten Reichelsheim, Gettenau, Bingenheim, Weckesheim, Heuchelheim und Beienhenn, wird im Mai in Angriff genommen und soll bis Herbst vollendet ein. Der Hochbehälter wird ca. 220 Kubikmeter fasten, die Rohrleitung wird ca. 26 Kilometer lang. Die Gemeinde Echzell hot sich der Gruppe Nicht angeschlosten. Darmstadt, 9. April. Ter 2. internMionale Kursus für gerichtliche P s h chv logie unb Psychiatrie rindet vom 13. bis rilisch! Soimtag dem 18. d. M. in Gießen unter Leitung der Herren Pvof. Dr. Sommer, Pwf. Dr. Mittecknaier, Tr Damman^Gietzen unb Dr. Aschaffenburg statt. Derselbe besteht aus einer Reih: von Vorträgen psvchiatrisck)en unb allgemeineren Inhalts in einschlägigen (Gebieten des Strafrechts etc. nebst Be- irf,tigung der neuen Gießener Jrrenamtall, jomic einer ^trar aititalt. Die Bortrage finden im Vorsaal der lliiinerritätyninu "irr viudn’dK und nervöse Jrinnfbciten statt. Die Veranstaltung wird iedenfalis sehr stark von Fachleuten aus Deuttchland und dem Ausland besucht werden, auch aus Hessen nimmt eine große Anzahl Richter, Rechtsanwälte etc. teil. 1 M a r b u r g , 8. April. In einer gestern abend im votel Freit l ot abgehaltcn.-n Beriammlung der Rationallibcralen und des jungliberalen Vereins sprachen die Professoren Reissert und Troeltsch über die Reichssinanzreform. ES wurde folgende Resolution angenommen: „Die am 7. April 1909 in Marburg tagende politische Versammliing bekennt sich zur Dringlichkeit schleuniger und durchgreijender Ordnung der Reichsfinanzen: sie richtet au die Blockparteien die Aufforderung, mit allen Kräften in diesem Sinne zu wirken und zugunsten dieses nationalen Werks sich von engherzigen Interessenteneinslüssen und Parteidoktrinen freizu- machen. Die Versammlung erkennt nur in der Verbindung von Verbraucht' und Bcsitzsteuern eine mögliche und der Gerechtigkeit entspreck>endc Lösung. Da eine Reichsvermögenssteuer neben einzel- staallichen gleichartigen Steuern imerträglid) ist nnb die Per mebrung der Matrilnlarbeiträge audi in „veredeltem" Zustand dem Bedürfnis nach einer Verselbständigung der Reichsfinaiizen Bw/< inhait. .B “«Potheke Apotheke, LSlpriL henkuds. hten. k 13U 11*^ B lad? IK' ^nndObio- enbabn • • sberichte a der Bank für Handel blosser. Ballhaus- und Marku« er 0. Schlosser. InrluSgemeinbe. >c. olsheimer. die Lukasgemeinde. echtolsheimer. Lcholt'jchcn Stillung. 1. April. en. ngt »«Bae»«1; . .>£ Lloyd ♦ • # . v ißose • ' ,pc**lc W. . €-iod)ter ^j'! Medel ÄS. tl eiucÄ ^lt ! 'chter. 1 Ucteteinrbcii?! ?e,1|Ui' • -em e* innmft,Qn >r Neu»* ; (rinkO' )ins$ •sen. April. Ü’* z. Labmeyer • ' ' M z, Schachert, ■ • liier Bemerk ' - iircben Bergjf ' 1K| fg-Amenk.raKei ier Bergwerk- ■ • 19; lütte • ' ' . Ä g Handel^' • - iadter Bank • 1 he Bank - • b-Asiat- Bank • to-Komniandit • er Bank • • ' der Kinder aus de heil. Abendmahls. Lian'er Schwabe, d Prüinng der lloiiüc arrer D. cd)lo||er. ein. öbogeniti, den IS. 5te iSgemcinbc, im Ws eichte hierzu W am alt. he- clb. die Johanitesgenmdi. hinter Ausleld. । Prüfung der fionjir chlolöhciiuer. io§6iütii den 18 April MMÄe, m Anichlu drM M Q' itt. lemeinbc. (Süd-AM, den 13. AMtt "ns 8.3« Uhr. M gcii6: 8.30 llhr. oli Rote q S*4- 6oethS\ bestrasse 10, ’ " Licbigstr 41 «e 49. ° u fl&S* ■; is Statt Karten. Verlobte. Giessen, Ostern 1909. *168 Verlobte M Giessen, Ostern 1909 Statt Karten! Marie Spiess Louis Scharmann M Johanna Wagner Willy Stork W M 02480) B Garantie für gute Ankunft: 1 Schlafzimmer-Einrichtung, Nuüb. ob. (yidjeu imitiert inkl. Schrank u. Spiegelivaschtisch M. 1347— 1 Wob« u. Eßzimmer Einrichtung in eckt Eichenholz komplett mit Büfett und Plüfchdivau............M. 300.75 1 Salon Einrichtung in Nußb. poliert mit Plüsch- ober Tuch-Sofa......M. 241.— 3 Zimmer Einrichtungen zusammen M. 675.75 Franko und emballagefrei'. Bei kompl. Wohnungs - Einrichtungen Austtcllung kostenlos. Für gute Arbeit garantieren wir 5 Fabre. Ein Lager besuch unseres großftäbtisch eingerichteten Ge schäftes mit zirka 80 kompletten Musterzimmern unb eine Besichtigung unseres Fabrik Etablissements ist interessant unb bic Reise hierher lohnt sich! Conr. Sauer Söhne, Fulda (2) Lina Meister Louis Vogt Verlobte. 1 Giessen, Ostern 1909. U-V-U Ostern 1909. Giessen. Gießen Ostern 1909. s Stade 014 K (02500 g* Pforzheim. g? Liny Franz Ernst Meyer Verlobte -|S Statt Karten! Martha Zufall J Emil Bürck Verlobte. 'Hk Statt Karten! Freunde unb Bekannte beehren mir uns hierburch ergevenst bavon in Kenntnis zu setzen, bah ein kräftiger * Junge f! Hk bei uns angekommen ist. 1 Lehrer Walter und Frau, 02515 Roonftrahe 26. *************»**<*»*» Du vermieten 7 Zimmer Blcichftrastc 26 7 Etage, elegante 7-Zimmer-Woh- aung, Garten mit Bleichplatz, Trockenboben mit 2—3 Kammern, per sofort ober später zu vermiet. Näheres parterre ober Bleich lrahe 32, pari._______________(1929 Ludwigttraße 6 7-Zimmer-Wohnung mit Zubehör zu vermieten. Näheres (2000 I. Häuser, Lubwigstrahe 8. Süd-Aulagc 10 II. Stock, 7 Zimmer, Beranba, ■ Elektr. u. Gas, Bleichplatz, Garten- mteil, per 1. Juli, ev. früher, zu rermieten. Carl Bieler. (1825 NWarlkstrußc 44, Neubau liub zum 1. Juli ob. früher elcg. Ierrschastl.7-Zinnner-Wohniingen mit Frembenz. unb allem reicht, -'.ubehör xu vermieten. (1987 Näheres Belitz, Liebigstrahe 83 j 6 Zimmer | 6 Zimmer, im I. Stock, mit allem .Zubeb. p. sosort ob. spät, zu oerm. ■213112 P. Sanu, Bismarckstr. 10. 21584 6-Zimmerwohnitng zu ver- mieten. Frankfurter Strane 27. 2. Obergeschoß be|t. aus 6 Zimmern mit 2 Loggia, Bab, GaS u. elektr. Licht, nebst all. Zubeh. sos. ober l.Juli zu oerm. 2044> Gg. Becker, Goethestr. 21. 5 Zimmer 024931 Schöne5Zimmer-Wohnung 1. St. m. Babez. u. Balk. vis-ä-vis ber neuen Bibliothek, ist wegen Bersetzg. bes Hrn. Postiuspektors Bastian per l.Juli ob. 1. Oktober zu oerm. Näh. Btsmarckstr. 40, p. Schöne, neu hergerichtete 5 Zim.- Wohnung ws. ob. später zu oerm. Näh. Bleichstr. 31, vart. (21% 21551 Schöne Wolmnng, 5 Zimmer, Gas, elektr. unb allem Zubehör, per 1. Juli zu vermieten. _______Frankfurter Strahe 60. 2024] 5-Z.W. m. all. Zub. u.Bleich- platz zu vermiet. Bleichstraße 13. Schillcrstr. 13II, Ecke Norb-Anl. Freundliche 5-Zimm.-Wohiiung mit allem Zubehör, Gas unb Bleichplatz ver 1. Junt ober später zu vermieten. (1687 Näheres Norb-Anlage 21, pari. Schöne » Zimmer-Wobnung mit allem Zubehör, Gartenanteil, groii. Bleichpl. v. 1. Juli z. verm. 1390] 2torb-Anlnge 20. 5-Zimmer-Wohmmg, I. Etage, mit allem;3ubebör zu vermieten. 2120!_____________Bleichstrahe 35. 20521 Schöne 5-Zimmer Wohnung zu vermieten. Asterweg 44, 1 Treppe, nabe ber Anlage. 5 Zimmer Wohn., I. Stock, ver sofort ober funter zu verm. (1594 9iäheres Licker Strahe 5, part. 1967] Schöne moberne 5-Zimmer mohnung sofort zii vermieten. _______________Roonstraße'28. Gröhe 5-Zimmer-Wvhimna mit allein Zubehör, Gartenanteil unb Bleiche, Balkon u. Beranba, ver 1. Juli zu vermieten <.2120 'Näheres Roonftrahe 22, vart. Mmisarbe, 5 Zimmer, neuAcit- lich eingerichtet, sosort ober später billig aii vermieten. (2058 Schäfer, Wilhelrnstrahe 51, I. 1602] 5-Zimmer-Wohn. mit Balkon, licuzeitlich eingerichtet, v. 1. Juli zu vermieten. Roonftrahe 16. Liebigstrahe 68 Der I. u. II. ^vtock, je 5 Zimmer unb Babezimmer, eventl. mit Mansarden, per sofort, eventl später zu vermieten. (2066 Näheres durch Adolf Fischer, Alieellrahe 28 oder 31. |___4 Zimmer | 2161] 4 - Zimmerwohnung sosort zu vermieten. Ederstrahe 16. 02495] Schöne 4 Zim.-Wohng. per 1. Juli zu verm. Löwengasse 20. 4 Zimmer, 1. Stock, an ruhige Leute per 1. Juli zu vermieten. 2020)_______Landgrasenstrahe 2. Wilhelmstrahe 43 ist der I. Stock, enth. 4 Zimmer, Balkon, Gartenanteil :c. zu ver mieten. Näheres parterre. 11046 In meinem Neubau ist eine idiöne 4=5intmen9o(]nnno nebst allem Zub. zu verm. (993 Louis Bogt Ww., 'Neuenweg 19. Schöne 1 Zimmer Wohnung mit Kabinet unb sonstigem Zubehör per sofort zu vermieten. 14061__________Arn Riegelpiab 20. intime Hinimer='Mmo zu vermieten. 11763 ___________Neuenweg 50. 024181 Eine mob. 4. Z. W. mit Bad in befs. Hause p. 1. Juli zu verm. Näher. Goethestrahe 54, Laden. Kaiser Allee 8 ist im Parterre eine Wohnung von 4 Zimmern nebst Gartenanteil per 1. Juli zu vermieten. Zu erfragen im I. Stock. (2142 3 Zimmer | 21a4j Eine 3-Zimmerwohnung zu vermieten. Licker Strahe 9. 02465] 3-Zimmerivohnung zu vermieten._______Hamm strahe 13. 3 Zim.-Wohng. (Aians.) z. l.Mai zu verm. Näh.Bleichstr.31, p. (2180 1907] 3-Zim.-Wohn. mit Zubehör z. 1. Juli zu oerm. Ederstrahe 18. 02381] 3-Zimmer-Wohnung zu ver- niielcn. Sckützenstrahe: 6. Schöne 3-Zimm.-Wohnuuq nut Küche u. Zubehör zu vermieten. 02411] Robheimer Strahe 29. 02426] Gröhe 3-Zimmerwohn. zu vermieten. Bruchstrahe 11. 02421] Schöne 3-Zimmerw. aus 1. Juli ober 1. August zu verm. (^Näheres Hosrnannstr. 7, I. Schöne 3 -'Zimmer - Wohnung, Kaiser-Allee 54, für 1. Mai zu vermieten. ^Näheres (2138 ____Wilsomtrahe 10, parterre. Schöne 3 - Zimmer - Wohnung (vart.) mit Küche u. Gartenanteil an solide Leute zu vermiet. (2090 „Schöne Aussicht" (Nebenh.) 1977] Jreundl. 3-Zim.-W. z. 1. Juli evtl, sosort zu verm. Zu erfrag. Konditor Krämer, Neuen Baue. 1848] Kleine 3-Ziinmer-Wohnung zu vermieten. Sckützenstrahe 8. I 2 Zimmer | Schöne 2 Zimmer-Wohnung zu verm. Kaiser Allee 50.______02506 2018] Woiir.g, 2 Z., eins mit Herd versehen, zu oerm. Sckiitzenstr.il. 02471] Eine srdl.2-Zim.-W. sow.ein Stübck.m.Bett zu v. Maigasse 11. 20431 2 - Zimmer - Wohn, zu verm. Wild. Löber, Walltontrahe 20. 2-Zimmer-Wohnung per sofort an ruhige Jamilie zu vermieten. 2031]_______________Neustadt 23. 2-Zimmer-Wohnung per 1. Mai an ruhige Familie ober allein- stehenbe Frau zu vermieten. 2032]_______________Neustabt 21. 2-Zim. Wohn. mit Gartenanteil u. Bleichplatz sosort zu vermieten. 1758] Grvhe Aiühlgasse 4:;, .r>th. 02428] 2 kl. Z. m. Küche u. Zubeh. p. 15. April zu v. Kaiser-Allee 15. I Verschiedene | Ludivigftaßc 30 9 Uni nein tat 2. Etage, bestehenb aus 6 bis 7 Zimmern, 2 Kammern und Zub., für sofort zu verm.11958 KaiserAUee 16 Parterre-Wohnung, 6 evtl. 7 Zim. mit Gas, Bleichplatz u. Zubehör, per 1. Juli anderweitig zu verm. Näheres im II. Stock. (2053 Die I. Etage unseres Hauses Ecke Ost-Anlage—Wicscnstr. 1 ist ver 1. Juli b. JH. anbermeitig zu vermieten. 11809 _______Julius Hahn Nacks. Steinstras?e 51 und 55 Eine 4-, 5 unb 6-Zimmer-Wohnung mit Bab p. 1. Juli zu verm. 2Q25I E. H. Müller, Sckillerstr. In meinem Hause ist per 1. Mai der zweite Stock mit allem Zubehör, GaS u. elektr. Licht, ander- weit zu vermieten. (271 H. Schmidt, Bahnhofstr. 37. Schöne Wohnung, Ebelstr. 37, ver l. Juli zu vermieten. Näheres im Hause das. ob. bei I. Atzbach, Marburger Str. 49. (02522 02499 Die in ber Ebelstr.14 l.Et. gel. 2-3 Z>.-W. m. all. Zubeh. u. Garten ant.istumstänbeh. sos.z. verm. N.v. Eine Wohnung von 2 Zimmern u. Küche, 2 möbl. Zimmer mit 2 Betten n. 2 leere Zimmer z. oerm. Dammstr. 29. 2092] Kleines Familien-Logis zu oerm. G. Dahmer, Okeuenweg 40. 02375] Kleines Logis zu ver- mieten.___________Sandgasse 17. LogiS zu vermiet. K. Häuser, 15761 Schiffenberger Weg 63. 1840] Schöne Mansarden-Wohng. zu vermieten. Crednerstrahe 38. 02239] Zimm, mit Küche a. alleinst. Person zu v. Näh. SelterSweg 5. Leeres Zimmer mit eigenem Eingang, für Bureau vorzüglich geeignet, zu vermieten. 11282 Balmhosstrahe 38 parterre. | JMöbl. Zimmer | O2S18] Schön möbl. Zimmer an ruh. Herrn zu verm. Friedrichstr. 5 I. 024871 Gutmöbl. Wohn- u. Schlafzimmer zu verm. Gröhe Mühl- gasse 50 p., nächst der West-Anl. Möbl. Zimmer zu vermieten. 02510______Landgraienstr. 6, III. Möbl. Zimmer zu vermieten. 02502________9keue Bäue 11, II. 02240] Gut möbliertes Zimmer zu vermieten. Seltersweg 5. 02333) Möbliert Zimmer zu oer- mieten. Grabemtrahe 9, vart. Mhi. ginuncr Schön möbliertes Zimmer mit Kabinett in der Frankfurter Str. zu vermieten. Zu erfrag, in der Geschäftsstelle d. Gieh. Änz. (2117 02435] Schön möbl. Zimmer zu vermieten. Licher Strahe 21, pt. 024401 2 gcr., cleg. möbl. Z., Wohn- u. Schlasz., zu verm. Bleichstr. 8,1. 02383) Möbliert. Zimmer zu ver- mieten. Stephanstrahe 29, III. 02394] Schön möbl. Zimmer mit Pension zu v. Stevhanstr. 15, II. | Ls,den etc. | 02496] Laden mit Nebenräumen zu vermieten. Löivengasse 20. Der Eckiadeu Mäusburg — Wettergasse mit 5 Mchn LAuseHM ist zu vermieten. Täglich zu besehen. Schriftliche Angebote unter 2157 an den Eich. Anz. Neubau Kaplansgasse Geräumiger Laden, ev. getrennt, zu vermieten, ebenso zwei 3-Zim.- Wohuungcn daselbst. (1075 Näheres Bahnhofstrahe 65. LadkN mit Soin, per 1. Juli zu verm. [02436 Franz Klenker, gffig sZür Uhrmacher, Ooldarbeieer re. In Wetzlar ist ein Laden mit Wohnung (beste Lage) ver sofort ober später zu vermieten. (02457 Näheres hier Liebigstrahe 5. 02342) (Schöne Stallung f.6Pserbe, sowie Lager für Heu unb Stroh sofort zu vermiet. Ederstrahe 20. M i eta ein che. Jung. Ehepaar (Beamter) sucht zum 1. Juli eventl. auch früher hübsche 4—5-Zimm. Wohnung mit Bab unb allem Zubehör. Schr. Angeb. mit Preisangabe unter 02397 an den Gieß. Anzeig. Gesucht 3—4-Zimrnerw., part., Hauptverkehrsstrahe bevorzugt. Schristl. Angebote unter 02412 an den Giehener Anzeiger erbet. (Sine nlleillsleWe sucht eine Wohnung von 2 Zimmern mit Küche und sonstigem Zubehör per 1. Juli. Schristl. Angeb. mit Pretsang. unter 02481 an den Gieh. Anz. erb. Ein Lehramtsreferendar u. ein Oberrealschüler suchen3möblierte Zimmer und Pension in einer Familie. Angeb. mit Preisang. 2175 unter an Gieh. Anz.________ Eichch möbliertes Rimmer mit Pension gesucht. «Ende April beziehbar.) Schristl. Angeb. mit Preis unt. 02485 an den (9ieh. Anz. Fräulein s.rnobl. Zimmer ut-Pens. zum 15. April. Schristl. Angeb. m. Preisang. unt 02509 an b. G. Anz. Ein unmöbL Zim. in ber Kaiser- Allee ob. ber. Nähe p.sos. z.miet. gcf. Schristl. Süigcbote unter 02477 an bic Geschäftsstelle d. Gieh. Anz. (Offene Stellen Anpni ses- s-Zigarr.-Berk.a.Wlrte ÜllvUl 2c. Berg. ev. 250 Mk. mon. H. Jürgensen & Co., Hamburg 22. _______________(1726)_______________ Eisenbeton- Svezialfirma, als sehr leistungsfähig bekannt, sucht für Gießen unb Umgegend tüchtigen, in Bau kreisen gut cingeführteu Herrn, welcher ihr in erster Linie zeitig Mitteilung von projektierten Bauten gegen entsprechenbe Provisionen zu machen hätte. Bei guten Erfolgcu fettes Engagement als Vertreter. Schristl. Melbungen unter 2130 an die Geschäftsstelle b. Gieß. Anz. EAer Stellung sucht verlange die „Deutsche Vakanzen-»)st" Ehlingen 143. _______________(ss27/cl____________________ Bettempsohlenc lieh-teicheroDos-liesellscliall stickt für Bezirk fliessen riifjrijtn, gut cuiksohlemn keiiNLl-Vertreter, ber bereits anberc Vertretungen inne hat unb gutes Agenturüetz besitzt. ss“/4 Angebote unt. K. P. 6533 an Rudolf Mosfc, Frankfurt a. M. Mit Bequemlichkeit 10 M. tgl. verb. geacht., rebegero. Leute aller ©tönbeb.Liebern, c.djancenreidicn Vertretg. Kleinbäuerliche Streife kommen in Frage. Off. Schließfach 49, Weimar, [ss10/« Großer Nebrnverdienil für platzkundiaen Agenten zum Vertrieb eines effektvollen Reklame-Artikels. Schristl. Meldungen unter 2148 an die Geschäftsstelle b. Gieß. Anz. Jung, gewissenhaft. Kaufmann, ber Korresvonbenz unb Buchführung felbjtänbig zu eriebigen hat, sofort ober später gesucht. Schristl. Angebote unter 02460 an bie Geschäftsstelle b. Gieh. Anz. 02474] Tüchtiger Bäckergeselle sosort gefudjt. Näheres in ber Geschäftsstelle bes Gießener Anzeigers._______ Tüchtiger Heizer gesucht. (02478 Zu erfr. i. d. Geschäftsstelle b.Bl. lüchiiy. MaschiQßnsßhlosser als Vorarbeiter sosort gesudst. Schristl. Meldungen unter 2192 an die Geschästsstelle d. Gieß. Zlnz. Blircailhieller gesicht. Bei der unterzeichneten Behörde ist die Stelle des Buceau- dieners am 1. Mai d. I. neu zu besetzen. Schriftliche Meldungen mit Zeugnissen und Angaben der Gehaltsansprüche sind bis spätestens 15. April d. Js. emzureichen. Die Bedingungen tonnen während der Bureaustunden auf der Kanzlei eingesehen werden, woselbst auch nähere Auskunft erteilt wird. b31/3 Gießen, den 30. März 1909. Großh. Äulturinspektion Gietzen. H. Steinbach. Rusfensteinnmcher zur Herstellung von en. 150,000 L-leinen an einem Ort bei Gießen ges. Oss.u.02501 a. d.Erp. d. Bl.erb. Xüdjtige Arbcitcr gesuckl. (02479 Melden Baustelle Marburger Str. u. Neuenweg. C. Kübsamen. Bereinsdicner zu baldigem Eintritt gesucht. Gehalt 300—350 Mark. Schristl. Angebote unter 2181 an bic Geschäftsstelle d. Gieh. Anz. Bin (Mer Fahrbursche kann sofort eintreten. 2191 Tampfwaickauttalt Edelweiß Krosborfer Straße 12. Wtig.jiingemSansdnrsEe gesucht. L. Rosenbaum & Jacob 02174|_________Neustadt 79.______ Junger träft. Hausburfckc bei gutem Lohn sofort gesucht. (02442 I. Steinbauer, Lubwigstrahe 55. Junger Hausbursckc ges. 102483 ______H. llfillor. Neuenweg 2. Trier a. d. Mosel, „Hotel zur Pott", Ludwig Becker, Llellnerlehrling, Sohn nditbarcr Eltern, mit guter Schirlbilbung, gesucht. 2 Jahre Lehrzest. [2169 Offerten cinreidieit. Eintritt 15. Avril ober 1. Akai.____________ Stauet ZUM FSÄ Heinrich Kümmel, Sckreiner- 02489] meister, Wieseck. Schmiedelchilinq gcsM. 02503] E. Euler, Asterweg 15. Lchtemtt-Lthtliiig ztsucht. 02447! Gustav Römer, Wicieck. ßiit Kelliltt-Lchtliiig gesucht. 02455]__________„Fclsenkeller". Sckreiner-Lehrling gesuchL Orb. Junge k. geg. Berg, in Lehre treten. Schremermstr. Beuzlcr, 02461]_________Aste nv eg 16._____ Gärtner Lehrling kann eintreten bei Carl Berger Nackflg., (6. Wittmann. !023M Kolonialwaren-, Delikatessen- u. Drogen - Geschäft Gießens sucht einen Lehrling aus achtb. Farn, bei freier Station im Hause. Schristl. Meldungen unter 2095 an bie Geschäftsstelle b. Gieß. Anz. Einen Lchiniedelehtlillg sucht 02322) K. Walther, West-Anl. 56. Acht. Zunge SSft erlernen, kann Ostern cintreten. Baltbaiar Keil, Gärtner, 02232] Hcuckelheim b. Gießen. Iraner Zunge als Lchtliug geiiifhi. 02521 I. Atzback Bildhauerei. 2Narburger Str. 49. Bnchdinderlehrling braver Junge, in bie Lehre nicht fr. Schneider, Buchbinbermstr., Kirdienvlatz 5.1670 Lckt- n. Kulautetic-Watcn. Tüchtige Verkäuferin, mcldic möglidiü Dekorieren kann, bei gutem Gehalt für Bab-Naubeim gesucht. Eintritt bald ober Mai. Englische Sprache erwünscht, aber nickt erforberlid). Schriftliche Angebote unt. 02505 an den Gießener 2lnzeiger erbet. 2168] ZumReinigen eineSKontors für Frankfurter Straße 29 eine tüchtige, zuverlässige Fran ge- sucht. NäoereS West-Anlage 44. 2170] Wegen Verheiratung meines jetzigen 2Nädchens suche zum 1. Mai ein tüchtiges Mädchen für Küche unb Haus. Frau Hauptmann Löttfckau, ______ Bletchstrahe 6.______ 2172) Zum 1. Mai ein tüchtiges Kückcumädchcn bei gutem Lohn gesucht. Heilanstalt Walddof Elgers« ________bQuint, Kr. Wetzlar. 2176) Zuverlässiges Mädchen für allein in ruhigen Haushalt, zwei Personen, auf ben 1. Mai L I. gesucht. Frau Regierungsrat Rohmaun, ________Bleichstraße 32, I.________ 02491] Suche mehrere tüchtige Mädchen f. hier u. Bab-Nauheim. Fr. Schmidt, Neuen Bäue 5. 02523] Mädchen erhalten gute Stelle ver sofort unb später für hier unb außerhalb. Frau Hcrr, Sonnenstraße 6. Zuverlässiges Mädchen mit guten Zeugniss. für Küche u. Haus zum 1. Juni gesucht. (02357 Frau Schober, Alieestraße 22 a. l'ruvcs^cißiß.IieustuiüWeu gegen hohen Lohn gesucht. (2115 Näheres Neustadt 4. Vermittelung nicht ansgefchlossen. Brav, lucht. Dienstmädchen auf 1. Mat ges. i02-* 1 *'-'3) Löbcrstr. 4, T. Lehrmädchen gegen monatlidje Vergütung für mein Galauteric unb Leder- warcn-Gc ckäft gesucht. (2068 R. Loeb, Leltersive- L Ein saub. Mädchen gesucht, aut liebsten v. Lanbe, f. n. Frankfurt. Zu erfr. Bruchstraße 4. [02438 HWeiMelMt Lehrstelle 02482 wirb bei Schlossermeittermit Kost unb Wohnung für 14iähr. Jungen gesucht. 'Näh. Niebel, Branbpl. 3. Pug.Mödlhen Stellung in befs. Haush. als Hans-od.5Unbermäbd). Schriftliche Angebote unt. 02410 an bett Gießener Anzeiger erbet. WWittgeii zur Wirte empfehlen: (2124 la. Weißbuchen-Äegel la. Pockholz-Äugeln la. Eisenholz-Kugel« & Sohn Bodenbeläge und Wandbekleidttnaen in jeder gewünschten Ausfuhruita. liefert b. Spezial-Fabrikgefch. der FitMli 6mil Horst, Girtze« Licbigstraste Nicgewfad. Früh Kartoffeln alle Sorten, weiße unb rote empfiehlt (2023 N Weisel, Sonnenstraße 6. It. Silberkics 2145] liefert Firma Emil Horst. _________Telephon 26._________ Kartoffeln Bette Speise- und Salat Kar- toffcln wegen Räuinung eines Kellers billig abzugeben. 2060 I. Hantel Neuen Bäue "T Telephon 61L. Grassamen sowiesämtl.GsrteDsäniereieB empfiehlt [1955 Germania-Drogerie Carl Seibel. Telephon 593. Frankfarter Str. 39. Brüteier Roter — Nhode — Island (vorzügl. Winterleger) u. rehsarb. iud. Lniifcnten gibt ab 12152 Frau E. Müller, Kinzenbach bei Gießen^ LUDWIG ALTER En detail Jj. o.< Export Zeichnungen und Vorschläge Kostenlos 4M>. <»oiuraDH. ©Ito Wagner & Sohn nunmehr lautet Christoph Wagner, Schreinermeister 02486 Am 3. OMterfcIrrtac Restaurant »MetropoF 6» labet ergebenst ein «84 Am 2. Osterlelertag 2165 Achtung! in Holstein Braunfels a. d. Lahn WiedereröffnungdesSchloss-Hotels ।ben Yenüün^bäuicrt Sonntag den 11. April 1909. 2164 KOL Franko-Lieferung Dauernde Garantie Darmstadt 1901: Plakette Darmstadt 1904: Plakette Darmstadt 19w>: Plakette Aussteilungshäuser: Elisabethen-Str. 34 und Zimmer-Strasse 2 u. 4. FabriKgeb. Kirschenallee 12 Lrnttr's Lazgvta, f>itrl Sm|iiitr, ^rnntiL Pcfeibü tn brr Bor ■ unb Rachsation ennnhuuc i#rette 2üi> hmn bcrttUDiümix bunt) tue öe&aer unb durch bat Lürgermetürr- Zur Neuen Welt! Am 2. Arierin« lau/ - Str ich - ’l nelk. Ed lobet erflebenit ein Grosse wozu freundlichst ctnlobet Indem ich für das mir entgegengebrachte Vertrauen danke, bitte ich, es uns weiter belassen zu wollen. Hochachtend Glescliäftserweiteriing. Nachdem ich meine A/beitsräume vergrößert, halle ich mich für alle Bau- und Möbelschreinerarbeiten bestens empfohlen. Gleichzeitig benachrichtige ich meine werten Geschäftsfreunde, dass durch Eintritt meines Sohnes die Firma Grösste and leistungsfähigste Möbelfabrik Deutschlands. Konkurrenzlos in Bezug auf Preise, Schönheit der Formen und Qualität der Arbeit Reichhaltigste und ständig wechselnde Ausstellung Kompletter Wohnungseinrichtungen in allen Preislagen. Sämtliche Räume, auch die einfachsten, von ersten Künstlern entworfen. Eigenes Atelier für Innen • Architektur Täglich geöffnet von 3 bi» 11 Ubr abends. Gan; neues Programm. Ludwig XVII., wunderbare Farbenpracht. der Blindenanstalt. sehr interessant. Der *trvnge Ncliv* Icgcrvater. dlnnoristisch. Ein mmtana in der römischen ffampagna. sehr spannend. l>rvl «ichliiae Diebe. Immvnitlich. »a» "tün'nge Zugoerbindungen von 1 Grunde 10 Minuten), daber zu T Bezugnehmend auf Obiges, erlaube ich mir, den verehrten Einwohnern von Giessen und Umgegend mitzuteilen, dass ich neben meinem Architekturbureau, welches ich in unveränderter Weise weiter betreibe, an obiger Firma beteiligt bin. Es wird mein Bestreben sein, die bekannte Leistungsfähigkeit des seitherigen Inhabers hoch zu halten und sichere ich pünktliche und sorgfältige Lieferung zu. Bei Bedarf stehe gerne durch Kostenanschläge zur Verfügung. Hochachtend Friedrich Warner, Architekt, Weidengasse 7. Malltorstr. 36-38 Telephon 644 Heute TamStaa be» 10. Avril 1909: Grosse Vorstellung?. Morgen Sonntag den 11. Avril 1909, 1 Osterseieriag, findet keine Borstellung statt und spielt das gesamte Programm in Vogesen: Luftkurort St Anna be Mele. O.-Kle.. 500 Meter Ü. M.. inioi'U-n hrxrhcber TannfD wilder, Alprnfernlicht Da»ganze Jahr offen. Große Terraate». Bad. moderne Einrichtungen. Pension mit Zimmer von 4 M- Proipekt frei. Telephon Amt GebweUer Nr. MR Rofcreniea- b"., Ww. fcrhullrr und Kinder.__ Gesangverein kMM 2. Feiertag: kk Ausflug 3 nach der Badenburg. Abmarsch 3 Uhr vom Dalltor V*/, Der Vorstand. Oster-Ausflug nach Weilburg. Luitkur-Hötel und Pension Eerg“^= Weilburg m. L. Eigentümer: Carl Hardt. Einbau». Direktor; W. Kalt*a«M*r* früher Wetzlar. 13 Turin 19C?: . . . Gold. Medaille St Lovis 1904: . Gold. Medaille Mannheim 1907: Gold. MedaUe Fr. Speise- u. Salatkartoflelo emps ff. Lier, Dammstr.46. (ütiSlO Gro5565 Konzert auBgefOhrt v. Mitgliedern der hlee. Rcglmentakapelle Antang abendS 8 Uhr. Eintritt mit Programm 20 Bfg. Su recht zahlreichen, KBciiid) lobet ganz ergebens« ein A. Riffen. Zinn Kaiser Friert Am 2 Cüenrirrtaa Tanzmusik, tf» labet ergebenit em L»" Motifricb 9U«t ! Ha.lt! gehen mir mntiUtiali*’.' Qj' Mordseebad Diisum! OameryHerren umjfamiitenbdd 1. Keicrtag: rfriihidioDjeii im, 'Botet Zoll' 2. Atieriag: ÄrüWojjrn bei KigoiidL LommerfrischeBiedenkopf anmutig und rubig tui oberen Vabntal gelegen, eignet sich wegen obrer geschützten Vaac. obren naben prachtvollen Waldern mit schonen Anlagen, ihrer gesunden und erfrischenden Lhift tut Erholung in hervorragender Weile. GroHe Bade und ^chninnnanktalt. Schlog tmt Hetmatmu>eum. Mein-Linden. Ml« „Zur Betten Eiche". Am *2. Cftcrfcicrtofle grotze Tanzmusik. LS labex ergebens! ein [Xkl Dort soeben aut geil Hrninmnn Karnnell.2chaukcl.2ch eiohUbe. Wtorc ftunh Arena. £iuui 24)1118 iebcr ^ornellimt Besteigung dec« hohen Turn ieile» nm grobem ,>encru»cr? Eigene TlufiL — (5» laben |u recht zahlreocheno Beiuche riu U25U Die Unternedmer. m und nach Marburg i.vaburit _ ragesaorSÜügen sehr geeignet, Psnignauientbait au emotblen. und vret» werte Berpffeanng, tn»betonberc tn Penstouobaniern. die Damenkavelle in ----------- Wetzlar im Kaiserhof« ■■=■■■- ■ Am 2. Cftcrfciertagc dem 12. April 1909 2 grosse Vorstellungen Nachmittag» I Ubr unb AbcnbS 8 Ubr. Don 11 bis 1 Uhr Frühschoppcn-Vorftcllnng. ST- Zum 1 Mal gelangt zur Aussiihrung die Burleske des "MA Schmitz-^rechtel-Ensemole V ii öüe Einbrecher. *™°” Lachen ohne Ende! 3m vorderen Restaurant ttonAcrt bec hier so riesig beliebten IW“ Damen Orchesters „Edelweiß“. “W1 Zu recht zahlreichem Besuche ladet crncbenii ein 102520 A. Itappmann. Direktor unb Inhaber des Qoloiicuniv (Michen. LiebiSshöhe. Dienstag den 13. April (3. feiertags om grobe« Saale Grosses Konzert der hiesigen RcgimentSkapelle. Direktion Grohherzoglicher Musikdirektor (5. ffranhe. Anfang 4'/, Uhr. Eintritt 40 Pf<. __________NB- flnt alten Laale Restauration ovie inuner. 02462 Hof-Möbelfabrik DARMSTADT Telephon 35 Grossh. Hess. Hoflieferant Kaiser!. Huss. Hoflieferant „ V«r" £rldasS "^2-°ste* G««55^' Gesangverein Beileti 1 Feiertag ^riischnurndriMilgl.-M 2. Feiertag AnsSiz notfi Örn Sinibi. Der Horitaab. Steins Garten. 2. OaterFeiertag Grosses Konzert aasgeftihrt von der (2141 Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116 un-er Leiiung des Grossh. Musikdirektors C. Krausse. Anfang 4V, Uhr. Eintritt 50 Pfg. Kain Weinzwang. Tlelnrlch Weller XV. Heuchelheim! Feiertag- Tanzmusik, 0171 Konrad Stumpf. LndwiqSburg.