Freitag 9. Juli 1909 159. Jahrgang Erstes Blatt Am Freitag weilte der Hofmarschall in Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. bu'Herren- ** kts. anz< er Äezugsprel^: monatlich 75 Pi., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- il Zweigstellen mov.atlich 65 Pf.; durch die Post Mk.2.— viertel- jahrl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Pf^ auswärts 20 Pfennig. Verantwort lich für den politischen Teil; E. Anderson; f ixeuiUe- ton und .Vermischtes" K. Neurath; für.Stadt 0506? mrad Ebel I. M.153 die Reise nstiefel in Es kann möglich sein, daß dec Großherzog während der diesjährigen Manöver, die in unserer Nähe hinter Wetzlar statt- sinden, in seinem Gießener Absteigequartier Wohnung nehmen den und GelimgL- ^eta Marselli. Anfang V29 Uhr tenZigarrcngeschäiien ;ert des lücksstem“. *98 Programm 20 Psg. iartcn-Fett mit Ilant-Fenerwerk. vord. Restaurant stau. (Wo 'Mert Rappmanu wird. Jedenfalls wird sich, wenn sich diese Absicht verwirklicht, die gesamte Bürgerschaft über den Aufenthalt des Landesherrn in Gießen herzlich freuen. •• An der Reise nach dem Rhein, die vom Kreisamt für die Beamten, Bürgermeister u. s. w. des Kreises als Gesellschaftsfahrt gestern veranstaltet wurde, beteiligten sich 390 Personen, die morgens um 8 Uhr 5 Min. mit Sonderzug Gießen verließen, um über Nauheim, Homburg, Wiesbaden nach Biebrich zu fahren. Bon dort wurde auf zwei Dampfern nach Nüdesheim gefghren. Mit der Zahnradbahn wurde der Niederwald erreicht. Nach eingehender Besichtigung des Denkmals folgte der Abstieg und eine Dcmtpfcrsahrt rheinwärts bis Koblenz und von hier lahnaufwärtZ mit der Bahn nach Gießen. •• Versetzung. Der Gerichtsvollzieher-Aspirant Drodt in Gießen wlirde am 3. Juli mit Wahrnehmung der Geschäfte eines Gerichtsvollziehers in Grünberg beauftragt. •• Eine Luftschiffer-Abteilung ist seit letzten Samstag auf dem Truppenübungsplatz Darmstadt tätig. Der öftere Aufstieg eines Fesselballons erregt großes Interesse und zieht viele Neugierige nach dem Platze. Besonders die Schuljugend der Umgebung interessiert sich dafür. Führer der Abteilung ist Hauptmann v. Schulz vom Luft- kietzenerZamtlienblcitter; zweimal roöchentl.KtelS: blatt für ben Kreis Giefoen < Dienstag und Freitag); i icimal monatl. Landwirtschaftliche Seitfragen 7 entsprech - Anschlüsse r ■ iv die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Aus Stadt und Land. Gießen, 9. Juli 1909. Wie wird das Erntewetter werden? 'tenkarten •gebe „ w . u. Land" tind „Gerichts- für die Tagesnummer ttotafiottsörui? und Verlag der VrLhl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstrahe 7. ^ÜzeiqentelU^'H.' Beck. bis vormittags 9 Uhr. _________________________________________________ Ausland, Kaiser Franz Josef reift am Montag nach Ischl ab und bleibt bis Anfangs September. Er erhält dort den eintägigen Besuch des Königs Eduard auf dessen Reise nach Marienbad. . General Marauis de Gallis et ift am Donnerstag abend gestorben. General Gallifet war 1870 Brigadegeneral und zeichnete sich bei Sedan aus. Nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft beteiligte er sich an den Bekämpfung des Kommuncnausstan- des. Später reorganisierte er die französische Kavallerie, wurde Kommandant von Paris und Mitglied des obersten Kriegsrats. Obwohl bonapartistischer und klerikaler Gesinnung war er eine der festesten militärischen Stützen der Republik und deshalb 1886 von Kriegsminister Boulanger aus dem aktiven Dienst entfernt. Er ist 79 Jahre alt geworden. ui 1909 ans Mannheim "MU Danke zur Ausführung. *» Empfangen wurde vom G'roßherzog am Mittwoch u. iftslöhne und Veteranenbeihilsen wirb von konservativer, freikonservativer und nationalliberaler Seite bie Wertsteuer verlangt. Bon ireikonservativer Seite wirb auch eine Patronensteuer zur (hmägung gestellt, lieber die Teckungsfrage sinder zwischen den Nehr Hecks- und Minderheitsparteien eine scharfe Auseinander- htung statt. Schließlich wird mit einer Mehrheit von Konservativen, Reichspartei, Zentrum unb Winschaftliche Vereinigung eilte Resolution beschlossen, wonach bieErhöhungberMann- schasts t ohne auf bas nach st e Jahr vertagt, und bie Regierungen aufgeforbert werden, die hierfür erforderlichen 13 bis 14 Millionen in den nächstjährigen Etat einzustellen und gleichzeitig eine Teckungsvorlage einzubringen, soweit sich eine Deckung nicht aus Ersparnissen herbeiführen lasse. Tie 3V» Millionen, die durch die Beschlüsse des Reichstages weiter erforderlich geworden sind, sollen dadurch beschafft werden, daß die an die . Linzeistaaten für die Erhebung der Reichserbschaftssteuer abzuführende Vergütung von 33Vs auf 25 Prozent des Ertrages verkürzt wird. Aus dem Grient. Der türkische Minister bes Aeußern hat gestern bei dem griechischen Gesandten wegen der griechischen Bandenbewegung Vorstellungen erhoben. Ter Gesandte versicherte, die griechische Regierung habe alle Maßregeln zur Verhinderung der Uebertritte von Banden getroffen. Zum Gouverneur von Kreta ist Costaki Vayanie, Unterstaatssekretär des Justizministeriums, ernannt worden. Die Schutzmächte sollen ihre Zustimmung zu der Ernennung bereits erteilt haben. Der „Osm. Lloyd" erfährt von einem zurückgekehrten armenischen Deputierten, daß bei den letzten Unruhen im Wilajet Adana 19 470 Menschen, darunter 17 790 Armenier rind nur 608 Mohammedaner getobt worden seien. Die Zahl der niedergebrannten armenischen Wohnhäuser sei sechsmal größer als die der Mohammedaner. Tas Kriegsgericht sei Partei. Der zu langjährigem Kerker verurteilte Metropolit von Adana sei für die Unruhen nicht verantwortlich. In russischen Kreisen verlautet, daß die russ. Regierung bei der Pforte Vorstellungen erhoben habe, weil die türkischen Kommandeure in Persien die Aufständischen unterstützen und ihnen Schutz gewähren. Die Befehlshaber der russischen Schutztruppen wurden angewiesen, strikte Neutralität zu beobachten und die aktive Unterstützung Liakowis zu unterlassen. Die nationalistischen Endschumen Teherans ersuchen nach der Vereinigung mit» ihren Gesinnungsgenossen die heranrückenden Bachtiaren, nicht in die Stadt einzudringen. Ter britische Gesandte schlägt vor, die Wahlen in zehn Tagen beginnen zu lassen und dann gleich bas Parlament zusammenzurufen, vor das dann ein nationalistisches Kabinett treten würde. Ein friedlicher Ausgang scheint n i ch t a u s g e s ch l o s s e n , da Sipahdar, der Führer der Nationalisten, die Verhandlungen ausgenommen hat. Oberst Liachow bildet aus ziemlich zweideutigen Elementen, die er uniformiert und bewaffnet, eine Freiwilligentruppe zum Schutze der Stadt. Die Schankgefäßkvmmissivn erledigte am Donnerstag bie Beratung bes ihr zugewiesenen Gesetzentwurfs, ber bekanntlich bie Abwälzung ber Biersteuer auf bie Konsumenten erleichtern soll. Ebenso würbe ein Antrag abgelehnt, ber anstelle ber Zwanzig- teilung eine Teilung nach öunbertteilen vom Liter einführen wollte. Wan war ber Meinung, baß bie Zwanzigteilung für die Zwecke ber Abwälzung vollkommen ausreiche, unb baß sich bet einer Teilung nach öunbertteilcn sehr unerquickliche Konkurrenzkämpfe unter den Gastwirten ab] Dielen könnten. Ter bisherige oesetzlichc Mindestsckiaumraum, b. h. ber Abstanb zwischen Mistr-ch mib Rand des Schankgefäßes beträgt 1 Zmtr., ber Vöchstabstanb 3 Zmtr. Letzteren ändert bie Vorlage nicht, dagegen wird die höhere Verwaltungsbehörde befugt, den Mindest- (dfM-rumrainn auf 2 Zmtr. zu erhöhen. Es wird ein Antrag Dr. Pichler (Zentr., angenommen, der die höhere Verwaltungsbehörde Befugen will, einen Schaumraum von 2 bis 4 Zentimeter zuzu- laifcn. Abgelehnt würbe ein Antrag Tr. Neumann-Hofer (frf. Sgg. i, ber einen Schaumramn von iVa bis 4 Zentimeter gesetzlich verschreiben wollte mit ber Maßgabe, baß bie höhere Verwaltungs- behörbe eine Erhöhung bes Mindest!chaumraums von IVz auf 3 Zmtr. vorfchreiben könne. Deutsches Reich. Auf das von dem Deutschen Bauerntag in Gnesen ait den Reichskanzler g r-chte!e Telegramm ist bei dem Präsidium des Deutschen Bauernbundes folgendes Antworttelegramm eingegangen: „Für Ihre telegraphische Begrüßung besten Dank. Die Stärkung des Deutschtums ut der Ostmark und der Schutz der deutschen Landwirtschaft sind Lebensbedürfnisse unseres Volkes. Daran wird weder die neue Gruppierung der Parteien, noch ein Personenwechsel in der Regierung etwas ändern können." Reichskanzler Fürst'von Bülow empfing am Mittwoch den Vorsitzenden des vor kurzem gebildeten Bundes deutscher Redakteure, Ministerialdirektor a. D. Dr. Herm es, und nahm dessen Darlegung über die Aufgaben irud Zwecke des Bundes mit Interesse entgegen. Fürst von Bülow bekundete Sympathie für das Gelingen dieser Bestrebungen. Die Nachricht, daß der Zar bereits am 12. oder^13. d. M. nach Kiel kommen wird, entspricht nicht den Tatsachen. Die Ankunft des Zaren und die Weiterfahrt durch den Kaiser Wilhelm-Kanal nach Frankreich und England wird viel- ^mehr programmäßig gegen Ende des Monats erfolgen. Von einem Konflikt zweier Deutschen in Paraguay mit dem Polizeipräsidenten Arce in San Bernardino ’gesellsciialt B »k 11 q 0, & Oe. rSSßr einweisung. ** Bessere Früh v c rbi n dü n g nach dem V0 - gelsberg. Von Interessenten, namentlich solchen, dis den Vogelsberg öfter besuchen, war bei der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. der Wunsch geäußert worden, mit Inkrafttreten des diesjährigen Sommerfahrplans den ersten morgens in Schotten eintreffenden Personenzug so zu legen, daß mit dem Gießener Zug der Anschluß in Nidda erreicht wird. Das Gesuch ist abschlägig beschieden worden. Wie auf dem Fahrplan ersichtlich ist, ist die Möglichkeit, diesen Anschluß zu bewerkstelligen, vorhanden, womit Schotten und dem Vogelsberg, den zahlreichen Touristen und Geschäftsleuten, sowie auch der Eisenbahn gedient wäre. Der Zug von Gießen kommt in Nidda 6.50 Uhr an, während der schottener Zug 6.20 Uhr abgegangen ist und in Schotten 7.10 Uhr ackiommt. Derselbe Zug ;ährt 7.30 Uhr wieder nach Nidda zurück, kommt daselbst 8 20 Uhr an und hat Nidda ab 8.32 Anschluß nach Gießen. Es handelt sich also darum, für den in Nidda 6.20 Uhr abgehenden Zug eine Wartezeit von 30 bis 35 Minuten, ohne Beeinträchtigung des nachfolgenden Anschlusses herauszubekommen, was auf folgende Weise möglich ist: Die Auf- und Abwärtsfahrt des Zuges bedingt laut Fahrplan je 50 Minuten Fahrzeit; als Höchstleistung sind aber auf der Schottener Bahn 38i/2 Minuten Fahrzeit zügellosen. Jedoch wird es im Interesse der Betriebssicherheit ratsam sein, diese .Höchstleistung nicht in Anspruch zu nehmen, man dürfte aber bei der Aufwärts fahrt mit 42 MI hinten auskommen, sind 8 Minuten gewonnen. Der Aufenlhrlt in Schotten beträgt. 20 Minuten, zum Umsetzen der Maschine usw. sind aber nur 6 bis 8 Minuten erforderlich, sind 12 Minuten gewonnen. Die Abwärtsfahrt kann in 40 Minuten geschehen, sind 10 Minuten gewonnen. Zum Anschluß in Nidda an den Gelnhausen-Gießener Zug (ab 8.32) sind jetzt 12 Minuten vorhanden, es würden aber 5 Minuten genügen, sind. 7 Minuten gewonnen, das gibt zusammen 37 Minuten. Wir brauchen aber nur 33 bis 34 Minuten, so daß noch ein kleiner Spielraum zu verteilen bleibt, und es wäre also möglich, ohne irgendwelche Einbuße den ersten in Schotten eintreffenden Frühzug in Nidda den Gießener Zug abwarten zu lassen. Das wäre ein wesentlicher Vorteil gegen jetzt, wo eine Reise von Gießen oder der Umgegend nach Schotten fast den Verlust eines halben Tages bedeutet. Der Eisenbahnbehörde wäre es sehr zu danken, wenn sie der Erfüllung dieser gerechten Forderung entsprechen würde; ebenso wäre es, wenn möglich zu machen, eine wesentliche Förderung des Geschästsveriehrs, wenn mit diesem Zng die Anschlußpost von Gießen (Briefe und Zeitungen > befördert würde. Die Postsachen, die die Schottener jetzt kurz vor Mittag erhalten, haben Nidda und andere kleine Plätze schon zum Frühkafsee. + Ulrichstein, 8. Jnli. Verhaftet wnrden gestern der 23 Jahre alte Schreibgehilfe Jo HS. Eifert und ber Metzger Karl Groh von hier wegen Sittlichkeitsoergehen, begangen an einem 15jährigen Mäbchen. Heute würben beibe nach Gießen überführt. O Laubach, 8. Juli. Der in ber Lokalgeschichte wohl bewanderte Prof. Dr. A. Röschen aus Gießen hielt gestern abend im Saale des' Solrnser Hof einen jehr interessanten Vortrag über das Treffen zwischen Laubach und Grnnberg im 7uchrigen Kriege. Redner benutzte bazn neues, bisher unbefannteS Material unb unterstützte bie Anschaulichkeit burch eine «arte in größerem Maßstäbe sowie burch Bilbnisse ber Heerführer ans lener kriegerischen Zeit in oollenoeter Weise. Das Jnterc se, bas bas zahlreich er- fdjienene Publikum bem Vortrage zuwanbte, äußerre sich in den Dielen Fragen, bie einzelne Herren bem Rebner, ber sie mit je inet Sachkenntnis ausführlich beantwortete, stellten. Herr Oberlehrer schifferbataillon. Eine Sitzung bes Provinzial-> Anschuss es finbet am Mittwoch, 14. Juli, vormittags 9 Uhr, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Wasserversorgung Altenburg. 2. Enteignung von Gelände zu H 0 ch - wersel für die Verlängerung der Sackgasse; hier Ausspruch der Enteignung. 3- Reklamation des Rentmeisters Pfnorr zu Londorf gegen den Voranschlag der Gemeinde Londorf für 1908. 4. Enteignung von Gelände in Gemarkung Ober-Eschbach zur Erbauung einer Nebenbahn von Heddernheim nach Homburg v. d. H,; hier Besitz- ietzener Anzeiger Seneral-Anzeiger für Oberhessen Nr. 158 7 Der «iefjener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich wird berichtet. Ms die Deutschen v. Plessen nnd- Kruse berg besichtigt. _ ich einer Restaurantbesitzerin, die von Arce zudringlich be-I Gießen unb besichtigte auch bie Räume be§ alten Schlosses, hanbelt würbe, annahmen, requirierte Arce drei ~ ........ Soldaten, ließ beide gefangen nehmen und mißhandelte sie mit der Reitpeitsche. Schließlich wollte er sie erschießen. Angeblich infolge Reklamation des deutschen Geschäftsträgers ist Arce seines Amtes enthoben worden, in Haft genommen und eine Untersuchung eingeleitet worden. Die Regierung von Paraguay hat'ihr Bedauern ausgesprochen. Der Juli ist für den Landmann der bedeutsamste Monats _ entscheidet über die Ernte. Daher führt er in vielen Gegenden direkt nach der Frucht, die dort die Haupteinnahmequelle oder das .Hanptbedürfnis der ländlichen Bevölkerung bildet, den Namen. Bei uns in Deutschland heißt er überall, wo viel Viehzucht getrieben wird, der Heumond. Leider hat er aber diesmal seinen Ruf als solcher schlecht bewährt, gilt es doch noch überall viel Heu zu machen. Dazu liegt die Zeit nicht mehr fern, von der es heißt: „Tie Schnitter ins Feld!" „Der Juli bringt die Sichel für Hans und Mchel". Regen wünscht der Landmann im Juli, besonders zu Beginn des Monats, nicht, denn „wenn Juli fängt mit Tröpfeln an, wird man langen Regen han". Anr verderblichsten aber ist der Julireaen, der ohnehin den Erntesegen nimmt, bei lichtem Sonnenschein. „Wenn es im Juli bei Sonnenschein regnet, man viel giftigem Mehltau begegnet." Dagegen „Juli trocken, August haß (heiß), füllt den Bauern Scheune und Faß". Es steht diesmal eine reichgcsegnete Fruchternte bevor, welche aber nur bei günstiger Witterung geborgen werden kann. Mit Recht bewegt daher unsere Bauersleute die einzige Frage: „Wie wird das Erntewetter werden?" beracr Weg 10 .15000.-0 , sofort zu vergeben. Angcbole unter M» E^Anzeiger^rbel. nes geräumiges leip-Lokal -eg größerer Saal , zwecken 7>i verne Tage m der « mdS-MstdL. lEMit sM «"adl ” eiamt en TScröbart erstattete im Namen des Zwergverrin- B 5) E. dem Portrayenoen den besten Tank — Daran schloff sich r-n nu > kalische Darbietung in instrumentaler und pofcler Beziehung, welcher Mühe sich die zurzeit ans Frankfurt h,er weilenden An: ffäftc at dankenswerter Wei'e unter zogn L. Lorba ch, 8. Juli Born Wetter begünstigt iand om Samstag und Sonntag das » r i e g e r f e st oe- Bezirks b i- dingen verbunden mit der Fahnenweihe des bteiio-'n Hrie» g er Vereins statt Schon am Samstag abend wurden die Feierlichkeiten mit einem Konzert der 25. ArnlleriekapeUc au' ocm äußerst schön und praktisch gelegenen Feftvlatze etngel stet iHfikrn rürftcn nun um die Mittagszeit l < Fahnen, einige auch m . . an dem sich auch die Schulkinder. Radfahrer, Reiter. Ehreniuni »raucu beteiligten, crtcqb nllqrm--in Bewunderung Au' dem Feftvlatze anqekommen, begrüßte und bewillkommnete Mehrer H e u lohn im Namen der Gemeinde, als auch des i-ftqebenden Vereins bfe erschienenen Festgäste, woraus Pfarrer C l e m m - Büdingen die Weihercde hielt. Nach einem ,innigen Prolog, durch Frl l- Fastbinder gesprochen, und nach llebernahmc der Fahne durch den Fahnenttäger H. Reust sprach lkreisamtmonn Froelich' Büdingen aus das deutsche Vaterland und Professor Dr. .(trat mer - Büdingen als Bezirksmäsident aut die İrleqerkomeradschait „Hassia" Aammerdirektor D e r n - Äsienheim überbrachte ak Ber ireker des Präsidiums der ..tzassia" deren Grüste, lein Hoch dem ikrieqerverein Lorbach widmend, wahrend noch der alS Bolksredner bekannte und beliebte Landwirt Gottfr. Nagel über die 3ielc der Arregervereine sich verbreitete. Bald entwickelte sich aur dem Festvlatz ern bewegtes Treiben Obwohl einige Tausend Mensch--n beisammen waren, so ging doch alles mustergültig zu. da der test, gebende Verein seine VorbereiUmgen in tadelloser Geile getroffen hatte. Am Montag fand Volksbelustigung und Nachfeier statt. Al-ey, 7. Juli. Hier Harb am 6. d. M. der Kreis- schulinspektoc Schulrat Heinrich Pfaff an den Folgen eines Schlaganfalles im Alter von 63 Jahren. Er ist zu Leng- seld i. O. geboren unb besuchte daS Schullehrerseminar zu Friedberg zwei Jahre. 1876 wurde er als Lehrer an die Mittelschule für Knaben in Darmstadt befördert und wirkte später als Oberlehrer mehrere Jahre an der Volksschule zu Darmstadt. Von hier auS folgte seine Berufung als KreiS- schulinspektoc in Alzey. Seine Verdienste wurden durch Vcr- leihtmg deS Ritterkreuzes 2. Klasse und spater durch die Ver- leihtmg deS Charakters als „Schulrat* ausgezeichnet. h. Hohensolms. 7. Juli. Die Dörfer der am Nordende deS Kreises Wehlar gelegenen Bürgermeisterei Hohensolms wurden jahrzehntelang in Bezug auf Post und Tele- phon stiefmütterlich behandelt. DaS ist in den letzten Jahren erfreulicherweise bester geworden, denn immer mehr werden selbst kleinere Gemeinden an daS Telephonnctz angeschlosten. Aber einS fehlt unserer abgelegenen Gegend noch immer, nämlich ein Bahnanschluß. Wenn auch nicht jeder Ort ver- langen kann, daß er ein Bähnchen bekommt, so darf doch gewiß verlangt werden, daß wenigstens der im Mittelpunkt gelegene Bürgermeistereiort Hohensolms an den Bahnverkehr angeschlosten wird. Die meisten Orte haben 2—4 Stunden nach der nächsten Bahnstation, der Ahr-Bahn (Herborn— Gladenbach), der Biebertalbahn oder nach Wetzlar. fs Marburg, 8. Juli. Der stud. pharm. Ludwig Matthesen auS Burg-Stemfurth, der sich vergangene Woche nach der 2000-Feier so entsetzlich verbrannte, ist heute früh nun doch in der Klinik gestorben, nachdem man in den letzten Tagen noch bestimmt auf seine Wiederherstellung hoffte. lg. Kirchhain, 8. Juli Mit her Heuernte wird in der hiesigen Gemarkung, die allein G5O .Hektar Giesen enthält, in der Regel erst nach dein 24. Juni begonnen. In diesem Jahre ist nun die Ernte durch das schon 14 Tage anhaltende Regentvetter sehr erschwert. Sehr viel Heu ist abgernäht und kann durch die Nüsse nicht eingebracht werden. Auswärtige Besitzer, die hier Giesen gepachtet haben, kommen fast Tag für Tag mit (bespannen, um die Ernte ein-usahren. unb immer wieder macht ein Regenschauer einen Strich durch die Rechnung. Dies ist umso bedauerlicher, als die Pachtprcise in diesem Jahre sehr hoch waren: für einen Morgen sind bis zu 120 Mk. gezahlt. Durch den fortnrährcirden Regen find Ohm, Klein und Wohra sehr gestiegen und eine U e b e r s ch w e m m u n g ist zu 1k- sürchten. Trotz strömenden Regens sieht man heute in den Diesen überall Leute, die damit beschäftigt sind, das auf den tiefer liegenden Wiesen lagernde £>cu auf solche Grundstücke zu f(baffen, die der Ueberschwemmung nicht ausgesetzt sind. Der bis jetzt entstandene Schaden ist sehr beträchtlich. dkriditsjaciL R B Darmstadt. 8. Juli Der .Kanonier Heinrich Schäfer I. aus Schotte n vom Feld-Art Regt Nr. 25, ein schon vielfach wegen Eigcntumsvcrgchens vorbestrafter Mensch, Halil einem Kameraden einen Faustriemen und einem anderen Kameraden aus dem erbrochenen Spind eine Hose. Als er sich deshalb m llmersilchuiiflsbaft befand, suchte er den llnzurech Kleines Feuilleton. — Zur Jubel feier der Universität Genf fand gestern ein Festung von der Unweriitäl nach der- Ptterskothedrale Natt, an dein zahlreich Abvrdmmgen teilnahmen und an dessen Svive der Bundes was ident Donäur und der Bundesvizeprasidenl Comteslc sich brianben In der PeterSkalbedrale hielt der Bundes- Präsident eine Ansprad» Hierauf wurden 200 Glücknmnüixidressm t^Tlncn, Airerft bi eiern qe Deutschland, deren Delegwrter Prorektor Wiubelband Hei dclkig N*r Akademie Calvins die Glück wünsche der ältesten .vwtyitfnilc Deutschlands fiberbradne - ff ameruir In diesen Tagen vollendet sich ein Viertel, labrbunbcrt. seit Kamernn unten deutschem Sdinu Hebt Angra 'Beauena war die erste beutidx Kolonie gewesen, 'hrmmnt wurde diezweite und in ganz Deutschland sang man damals em Couplet mit dem populären Refrarn ..Nach Afrika, nach Shmtrnm, nach Angra 'Jkauena." 1808 eröffnete das Haus E. Goerrnann den bnitfdivn »anbei am stamerunflusse. 1871 beantragte Johmmes Tdormädlen, der Vertreter dieses £iautev beim Auswärtigen Amte vergeblich brr Anstell mig eines bcundxm Hon ml s im dortigen (*rbtetcL erst 1883. als iich her handel m ber Westküste k«rch drc 18/5 erfolgte 9Kd)alaiiunfl des vaules Fanyen und Ibmnnählen gehoben batte, und als die Hansestädte tbi es empfohlen. beschlos, die Reidnregierung, Kamerun unter ibr Prr>- tektorak zu stellen. Dr. Nachtigal, der berühmte Erforsdxr des östlrchen Lübens, ging al? OViu lalfoniui an Br'cd bei ,Möve", do' unter dem Befehl des stvivenenkapitans Hoffmann stand, und fuhr uuiadiit muh ber Sklavenküste H,er war ?utdi bte Mitnahme von Inseln an-- Wein Popo ictu Anecho durch die Korvette ..Sophie" im Februar vorgeardeitet itvrben Mitten zwischen englischem Gebiete wurde am 9. Juli d:? schwaii nvifr rate .nilnte grbtlit Unter ber i»anb waren bereit? die bedeutendsten .v-aiunimne aut Münbiingsbecktzn bet' üanierimitu ns B--N. Akn>a. Preso "ub Dido fron engtiicher Jmrcgen von d. n enuidwn .'laut lanni »ii Bertranv-abi chlüif en deivogeit luorbrn und Bell imb .1 ki-.-a batten an bte obauintoiuiti-i Firmen ihre Hobeiisreckuc av,--. treten Am 14. Juli 1854 lieft Nachtigal m Belltoirm. '.lana toivn. unb den anderen Crtrn am äameruitflup bir Flagge b i n bte von bi“i ,,'lkdPi- nr.t 21 Schi » en >elutirrt i-urd ?umit iuji»m er Hamrnni i i do? Reich n . bendb»“ Akt in Bli'.N".- :i m un? . - n.,. es bald danach »u luntanbcn unb SUunpnm imd rru 1. .. . nu nungS'äbigen vorzuttnegcln, beschädigte d e Einrichtung ber Zelle und benahm sich gegenüber dem Hattlokalwarrer, einem Sergeanten in achtungsverlepender Weife kn wurde deshalb heute vom Mri gs gericht wegen ber Diebstähle und ber Achtungsverlctzung zu 1 Jadr 0 Monat« n Getanqnis. 3 Fahren Ehrverlust und B< r-eyung in bte 2 Klasse des Soldatenstandes verurteilt. — Vetter rourbe wegen Fahnenflucht und Preisgabe von Dtenstgegenständen ber Musketier Mar Lemke, der aus Preußen nimmt, und h<‘i im Jahre 1904 :us seinem Regiment Nr 168 in Buyda ch entfernt hat. zu 8 Monaten 3 Tagen Gefängnis verurteilt V hat sich seit der Teiertmion im Ausland, dann bettelnd in Deutschland um brr getrieben und wurde unter falschem Namen ermittelt (* otmar. h Juli. Legen JJlaicfiätibeltibtfluna wurde unter Ansjchlu» der Lefienitichkcit am Mittiooch von der 3traifamnier der iojialbemofratifdie Parteisekretär für Eisast-Lothringen, Knauf, zu sechs Monaten ©efängniv oerurteift. tllstschiffahtt. Die ungünstige Witterungslage bat bis jetzt die Fahrt des Pa r se v a l b a l l on s nach Frankfurt vereitclt. Auch gestern konnte bte Luftreise noch nicht an getreten werben Wenn bie Witterung auch heute den Antritt d" Fahrt vereitelt, wird ber Ballon mit der Bahn nach Fran kni-: geschickt. Auf Befehl bes Unegsministeriunis soll ber Bau ber Luit schiff ha He bei M ö l n derart beschleunigt werden, dost b:r Valle noch in diesem Äronat teiiiggeitellt wird. Das Luftschiff ,.Z. II" wird am 26 Juli in Kvln enoartet unb soll in der Valle unlergebracht werden Das Londoner Journal „Science" erklärt im Besitze eines Berichts zu sein, dast man im "liorden von Japan, heimlich Versuche anitellt nnt einem len Iba ren Luftschiff, das in ber Lage ist, Geschütze an Bord zu nehmen. Erdbeben. lieber ein starkes Erdbeben, das anscheinend in Südasien stattgeftutden hat, da, wo China. Vorderindien. Afa- hanistan und Sibirien zusainmenstonen, also am Hindukusch, liegen bis jetzt nur wenige Nachrichten vor, bte noch keine ausführliche Schilderung zulasfen. Eestern abend wurde von den Apparaten der Hamburger *ömipt|‘tation für Erdbebenforschung ein Erd beben in einer Entfernung von etwa 4800 Kilometer östlicher Richtttng registriert. Die Aufzeichnung begann um 10 Uhr 35 Min und dauerte über drei Stunden Die Bodenbewe^ung mast in der Ost^Weftrichtung eben ovicl wie bei dem grasten Erdbeben in Messina. Sonst liegen noch einige Nachrichten vor, die aber alle kein richtiges Bild geben. Nach Meldungen aus Samaraland, .stattagurgan, .stokand und Merit wurden in Buchara dort in der vorigen Nacht zwischen 2 und ' ,3 Uhr E r o stoße verspürt. -- In Taschkent wurde letzte Nacht um 2 Uhr durch den Seismographen ein zwei Minuten andauerndes Erdbeben verzeichnet, dessen Epizentrum in einer Entfernung von 600 Kilometern, etwa in Ostbuchara, Pamir und Hindu--.stnsch liegt. In Neubnchara wurde in der Nacht um 2 Uhr 40 Min. eine lange Bodenschwankung in der Richtung von Norden nach Süden ivahrgenommen. In Rawalpindi und Tschttral ereigneten sich heute früh E r d sk ü ß e in ziemlicher Stärke 'Jbtrb aus I s kardu wird über einen heftigen Erdstoß beruhtet VcrmifdHes. Der Wiederaufbau von San Francisko, daS am 18. April 1906 durch ein Erdbeben zerstört wurde und dann völlig niederbrannte, soll in ganz Amerika durch ein nationales Fest gefeiert werden, zu dem jetzt die Vorbereitungen getroffen werden. Ter Präsident der Handelskammer von San Francisko, Mr. Moore, befindet sich feit mehrcren Monaten auf einer Rundreise durch die europäischen Staaten, um sie zur Teilnahme an den Festlichkeiten durch Entsendung von Kriegsschiffen cmzuladen. Er ist gestern in Berlin eingetroffen unb wird heute im Auswärtigen Amte empfangen werden. *Dvspize. In diesen Tagkn, ba wieder Tausende sich -ur Reise in die Alpenwelt rüsten, bürste es nicht unangebracht fein, an die Hospize zu erinnern, die auch heute njd> vielen Tauchten Unterkommen Und Pflege gewähren Die Hospize oer danken hauptsächlich erner. Berorbnun.i Haifa: Karls des (^rasten hmrg; sie hießen auch Elenden Herbergen ; m bäuier und hatten die Bestimnuum, ..den frembeu Pilgern unb bem falirnibat Volk Aufnahme, Nahrung. Pflege und fclbrt Bäder zu gewahren " Meist waren sie dem heiligen Jakob ge weilst, dem Patron ber Pilger Bis in die Neformationszeit nnden wir solche Hospize an allen besuchten Alpen pass en. außer dem aber auch ui vielen Städten, so in Basel. Bern, .iinich p hnaen, Luzern, Selbst Hansen. 5L (Halten unb Wmi Bon den non» bestehenden Hospizen ist bas auf dem St. Bernhard weit berühmt.^ Es war nicht mcr für die AufTtahme ber Eäste bedacht, sondern sorgte auch für ihr For.komuwn. Dieses Hospi-, in sichtlich das Vorbild für jenes von St. Valentin, das im 3ahr. Ilio Ulridi Brnnele, ein reicher Bürger von Burgeis. in der nirchter idMtcetodt der Vtalserbeide yviidjen bem Inn iuro ixm «achten die Mannscl■ obenntfl der JdstStadt bem Aufruhr ein Ende Viel deutsches Blut floß, advr bte Erder, die es trank, »vor und blieb ~ Die kupferne Stadt. Unter der Leitung des amentanndon Aegnpwlogen Dow Covington Kairo ist gegenwärtig eine Erpedttwn nach dem Herzen ber Sahara unterwegs, btt bte „kupferne Stabt" auffudwit unb erforschen will Sie ent Ntarden aus Tausend und einer Nacht klingen die Bend.tc über bte rätseldaste,^seit vielen Jahrhundert,-n noch von keinem Menschen betretenr Stadt, die im vergangenen Winter nach einem peridtt ber „Egyvttan Otatcttc" Alexandna nach jiatru gelangt Itnb. Niemand wollte uterit den Senuiii-Arabern aVaubnx. die burm einen In fall in täte Ofegend verschlagen worden sind, bir (rtlab von allen Uarawanenstranen liegt: erst verschiedene ("'kgm- staube, bte sie aus brr kuwernrn Stadt mitgrbrarb: battnt, liefen tbre 'diilberungen als jlaubrmrrbia rrfchnnrn Bewndere uunb- idiaher. bte Dow Covington bann ausfchickt^ inllen lebodi die Angaben ber ^emriu Araber bestätigt haben Tie Araber, bie mit einer Maranxntr bom Himer lande non Trurolis aus den Nil erreichen wollten, wurden überrollen und rnnplen ;hthen. hierbei gelangten einige von ihnen sehr weit nach Süden, ui eine Okgmb, die ntdst die geringste Spur von menschlidten 5 wiesen buben tue sie mit nuÄ Ae.w pten gebracht haben. Die flcyninoh’ fit rcctznen natürlich damit. daß bte Angaben envas ubertn. lHTi sind „ doch bandelt es ftd* bir.Mnal augetrfdx- nl-tb n- ist um frei • riuitb^ne r /atr 3 gründete mit dknefar u: .; des BstdBercbtold von Edur der Pr t: Jobinn ein v ? t-. ’ür arme P .g.r au» d.n rartrn Alp nüdczgänxn zu Suva P ana Acco Visconti riet ckitm un 1 adri".md^ rt das befann «• H.upiz auf beut St i*k>tibarb iu< I L'oen and man in den v^ipi;en nur das zum Lebensuitter» : halt abio'ut U'narbcri« hatte man in den M!öfter::, dene» bv inairr intb!v. a»t eben' rUs eine d >ltge Vkli.dt war. schon auf \ beiten P'lcc" ;m rechnen Durch ihre c^astl-chkeit ir-elr‘x:übmtl waren sie Mldlter i--; r* an d>r altni Handelsstr.»-e tn>nt I V-mmattal übet ,v*n . nulcniee itnb bat st unkels zu den qtofrit 1 ' -mbner Alpincx: «en get,gen. unb St baller Vornehm- Herren j jchenktrn den Hlöuem o»t Güter, um sich dafür au» Rei'en br* urmmtr ,kit hort cufbalten zu dürfen E ne der i.iternnnteftnt 1 Schenkungen btaa nt bir der Amata, die im Jahre dem jjältniiie wurde bas dotier St fallen veranlaßt, ein oeunberrj Watt hau» »ür arme und eins für reich Pilger em.uridum. baö bald unter der Peieqc ein s eigenen c^istmeisters od'i >??»>.- tarms ein Musterggstltor werden sollte. Vie groß der Fiemben- anbrang bei einzeln, n wohlgelcgerien «lästern war. ersehen wir daraus, daß z. B das .ütoller St Urban tat Jahr. 1324 treten ber bi zu großem Maße ausgeübten (WnreunbiV ijt verarmt- Um das Jahr 1431 bezeugte Johann Merllin dju Bfmgcrttn. bas st lotter Muri habe durch .»oipitalität innen Wohlstand ein- arbupt: so feier cm mal an einem Tage 500 Schee bkitm zum Backen gebraucht worden Unter den Hospizen der '^en • schweiz war emS der bedeutendsten das txnt '-stg- Ainw von S'ir-open 1239 gegründete Hotel de Dien zu Billen -'.we. wo an gewißen Lagen an die Durchreis enden aber 60" Pp.ro '3wt ausgeteilt wurden. Kleine Dagetzchronik. Nach Beendigung ber Scrhanblung gegen ben Fürsten Eulenburg hat ber Oberstaatsanwalt Dr Preust dtc it-mbige lleberroadjung bes Fürsten aufgehoben Die Kaution von 5(10 000 Mark bleibt vorläufig bestellens die Bert.-otgung dürfte iebod) bald einen Antrag auf Herabsetzung dieser S itmme stellen — Das Befinden des Fürsten bat sich rmeber gebessert. Die im Zentralverbande ber Maurer organisierten Putzer in Berlin, die bödnlentlohntc Gruppe tm Maurerg, werde, bi. acht Uündige Arbeitszeit bei Abfchlagszahlung von b '»Var! tagl ch for* j dem, beschlof'en gestern, am nächsten Montag am all n '".rdets- i statten bte Entlohnung bcs TrägcrS vom Arbeitgeber zu wrdern. die bisher der Putzer gezahlt Iwtte Wo diese -rorbfrung p,-r« 1 weigert wird, ist die Arbeit niederzulegen Infolge des seit mehreren Wod»en ununterbrochen anhaltenden . Regens beginnen in Westfalen die Feldfrücht, sehr ;u leiden Das Getreide ist auf weiten Flächen stark gelagert unb bte Star* 3 löffeln faulen Im Maiier -Vilbelin »lanal ist bei ber Durchfahrt der Hochseeflotte in der sturve bei Wrün t ba I eilt Meter langer R utfch ber stanalböschnna nthtanben. Von Brun büttel- koog ist sofort ein Bagger zur Beseitigung des Hindern ^ S ab« i gegangen Seit vier Tagen herrschen schwere 01 e w 111 e r ft u r m e in bcr ganzen N o rbschweiz Es schneit unaufhörlich Die ? ebner* i decke reicht bis auf 1500 Meter herab unb bedeckt den V'Iaru». Rigi und bte übrigen Voralpen diä i Der Fremsenoe-I br nt so gering, daß große finanzielle Sdnvierigkeiten veiurchtet werden. 'Muf der Fahrt von Martenbad nach I g 1 o c f o «it a wurde | dein (trafen Wuftao E! akn eine Handtasche mit Schmucksachen int Werte von 14 000 Kronen gestohlen. Tie Tnohu Serkrank nngen in Zabrze nehmen einen j besorgniserregenden Umfang an. Alle Vorsichtsmaßregeln sind ; getroffen. fian^cL Berlin, 9 Juli. Ta» Ergebni )er {eitrigen Per mMung I über die Erneuerung be< tt a I i - S n n d t k n , r u- tkr- I 'tändigung über ein neues Kalt-Simdikat auf 5 Jahre, dem | Aschersleben und Sollstedt betlraten. r ie beRiutfue Rointilutennig des Syndikates ist davon abhängig, daß der 2lnlfichtsral die ai:Bcift)iibifathd) abgcfchloffenen Brrfaufloerträge prust und orten J <5rledigung durch das neue Syndikat cuuiunimg teid’lieiu, ivorilbcr einer auf ben 23. b«. emzuderufenden Hlefellfchaster-Brrsammlung Bericht zu erstatten ist. Tie l^efellickigsier Bersammtnng l at die Entscheidung des AusüchtSraieS bejüghd) der aiis;erfvnditatlick'en VerkaufSvertrage bedingungclos anznerkeunen. Vom L z ea n pn s f a g eve k ke I, r. Wie mic> 'ArmtKirf berichtet wird, sind die nomi rranoatlantudi n Sd '>'gesell- I schäften mit bem Passagierverkehc von Amerika nach «-urepa in der irtzigen Saison wenig mfriebm mw man glaubt, ocnit« Voraussagen zu können, das- die Reiseiaiwu IlNri ol>qlnd> ne natürlich die korresponbterende Pcrwde bi Vorjahres übertrifft wesnulid, hinter dem Durckstchnitt früherer Jahre, was den 1 Passagi,iverkehr anbelangt, stehen wird 8em.Tfcn_')vriirrtonie | wird als (Hruub für biefe JurückhalNmg vieler Amerikaner, die । tu diesem ,'vabrc nach Euiova fahren wollten, auch d Unsicher- ' beit, bie durch deder viniixinnerex windeuenO j 25 Dollar gleich 100 Mark mit sich führen muß. adihm Märkte. th. ließen, H. Juli. Aut dem gestrigen Schwei ne« 1 markt bestand der Austrieb au« ,a. 860 ,'tcrfeln und Läufern. 1 Ter Handel war trotz ber ungünstigen Tlarftmittenmg ivieder I lehr gut, weil die angejogenen iredc für teile Waie den -Plarft i für Ferkel und inagcic Tiere naturgemäß qniiütg beeinflußten. I Bezahlt wurde für da» Paar Ferkel, B-N ' -tge. > 60—MIm„ Lebendgew. 34 - 40 Pkg. Schake: 1. Cual. 2 ehlacbigciv. 7h bt« j 80 Pkg- 2. Qual. 70—74 Ufg. Sch weine. 1. Cual. 74—00 PP, 1 r.'ebendgew'chi 58,0-00,0 P 2 Qnat. 73 -00 P"., Lebendgewicht I 57^-00,0 Pig- 3. Qual. 67—7? tilg., Lebeudgewickit 00 - 00 Pkg. 1 ^efdxih de. vemcieb gut, Uebentand unbedeiitend, bei Kleinvieh 1 lebhaft, kem lleberfiaitb. || Marburg, K. Juli. Aul dem heute hier abgeaallenat ■ c d, iu e t n c in a r 11 zogru bei eqiem Angebot von 610 Stück d,e Preise ganj gehörig ar. Man be;ablte kür Ferkel. 6 Wochen alt, 1 4.»- 6 tast ausverkaust wurde. intimesTheater Direktion: E. Weiß-Möller aus Mannheim Todes - Anzeige Anfang V29 Uhr Anfang V29 Uhr Grossen-Buseck, den 7. Juli 1909. 3890 ■ (Besitzer Hauptmann „Ua* < Be- Thewalt) und „Justitia' 3900 BM/a K 73/09 Gießen (Löwengasse 20), den 9. Juli 1909. 5. 6. Mit fahrende: Dr. E' Triebplatz ! ,TiUi as/rJ T R Dauerkarten sind gültig. ss8/? Langjährige Garantie. 57. [3901 < Oerker 8. 9. Derselbe ersetzt die teuren Vanilleschoten vollständig und Ist ausgezeichnet durch seine Billigkeit u. Ausgiebigkeit nach langem, mit grosser Geduld getragenem Leiden im 86. Lebensjahre. Die Beerdigung findet Samstag den 10. Juli, nachmittags o Uhr, statt. Zum Backen nur das echte Dr. Oetker’s Backpulver. ng11/, jlönns". 905 cbm. Führer: Dr. Hütz. ,Clouth III“, 900 cbm. Führer: Dr. Niederhof heim. ‘litfährende: Dr. Eugen Werthcimber. 6'23 cbm. Führer: 0. Neumann. Mitfahrende: A. Die Beerdigung sinder Samstag den 10. Juli, nachm. 2 Uhr, von der «apelle des neuen Friedhofes aus statt. Täglich Verkauf von tfs~ frischen jiirschen. MaiL. Gur erhalt. Sportwagen nut Verdeck, sowie Mnderlicgewagcu abzugeben. Ebelitrahe 4. >05079 Ein komplettes Bett ein Nachttisch eine Hundehütte Reisetaschen Kleidungsstücke und andere Gegenstände. Frankfurter Strane mit dem Bemerken, er bleibe in Belgrad, er ha.be kein Geld. Paris, 9. Juli. Der verstorbene General Galli- fet hat bestimmt, daß seine Leiche auf die einfachste Art und ohne militärische Ehrenbezeugungen bestattet werde. Fez, 9. Juli. Der Sultan hat ein großes Gebäude nebst Garten zur Errichtung eines französischen Krankenhauses zur Verfügung gestellt. Teheran, 9. Juli. Entgegen anders lautenden Meldungen landeten russische Truppe n in Stärke von etwa 2000 Mann mit einer Batterie Geschütze erst gestern früh in Enseli, doch sollen weitere Nachschübe bcvorstehen. Allgemein glaubt mau, daß der/Vormarsch der Russen toi» pahdar und Sadar Assad zur Aufgabe des etwa geplanten Wegzugshalber find sofort zu verkaufen: (3898 Gewöhnt. Preise. Vorverkauf in den bekannten Zigavrengeschäften Im ttolosscums-Gartcn Konzert des BF Damen - Trompeter - Korps „Glücksstern“. Eintritt frei! Anfang 7'/$ Uhr. Programm 10 Psg. Samstag, 10. Juli 1909 Grobes Garten-Fest mit Illumination des Gartens und Brillant - Feuerwerk. Bei ungunst. Witterung finden die Konzerte im vord. Restaurant statt. ES ladet ergebcnst ein '05095 Direktion Albert Ravvmauu. K 75/09. - (B«/« Donnerstag d. SS.Juli 1909, nachmittags 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die der Firma Gebr. Zutt in Gießen zugeschriebenen nachstehend verzeichneten Parzellen versteigert: 2/137V1O = 373 qm Hofreite links der Chaussee 5/i53*Viu) = 282 qm Grabgarten auf der Weißerde 5/153^/100 = 270 qm Hofreite das? Gießen, den 22. Juni 1909. GroßherzoglicheS Ortsgericht. Gros. Einmarsches in Teheran veranlassen werde. Der russische und der englische Grneralio-sul in J.'pahan rieten Sa ms am es Saltane'h ernstlich ab, Sadar Assad Bachtiarm zur Verstärkung zu senden. Der Schah, der sich noch vor einigen Tagen anschickte, im Falle, daß seine Truppen nicht imstande fein follten, den Einmarsch der Nalionalislen in die xxiupt- ftabt zu verhindern, Zuflucht in einer fremden Gesandtschaft zu suchen, scheint durch die Nachricht von der Landung der Russen neuen M u t geschöpft zu haben. Newyork, 9. Juli. Nach Meldungen, die über Panama aus Columbien eingetrofsen sind, ist dort die Lage sehr e r n st. Man nimmt an, daß die ganze Bevölkerung in kürzester Zeit unter Waffen sein werde. Newyork, 9. Juli. Die Tarifbill wurde mit 45 gegen 36 Stimmen angenommen. nach langen Leiden im 63. Lebensfahre. : Die trauernden Hinterbliebenen sitzer Assessor Dr. Alexander Meyer). Hieran anschliessend: Ballon-Fuchsjagd. Der Ballon „I!a“, kenntlich durch eine rote Binde um den Ballon - Aequator, wird unter Führung von Hauptmann The- walt als Fuchs vorausfahren. Sieger ist derjenige Ballon, der am nächsten dem Fuchsballon landet Neumann. Für die Sieger sind Preise gestiftet. Preisverteilung: Sonntag den 11. Juli, nachm. 330 Uhr, auf dem Korbplatz (.Ballon-Aufstiegplatz). Daubringen ab 1237, Mainzlar ab 12", in Treis 1250. Zu zahlreichem Besuch ladet ein Der Kriegerverein Treis. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Dr. ^engnagel. „Justitia“, 1200 cbin. Führer: Assessor Dr. Alexander Meyer. Mit fahrende: Frl. Else Meyer, FrL M. von Gwinner, Oberleutnant Stuhlmann. .Alpha“, 1200 cbm. Führer: Referendar Landmann. Mitfahrende: Herr und Frau Carlo Andreae. Möbel Wen besichtigen Sie das Möbelmagazin von e JJImmi, Ma Plockstr.14 16. Billigste, beste Bezugs- quelle. ' Gross. Lager in lackiert. n. polierten Zimmern. Zahlungsweise n. Uebereinkunft Heute abend 1 lx/4 Uhr verschied sanft unser lieber Vater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel Herr Heinrich Käittmar bei der TuEahrl hol ein 50 Retei • Von 'Brunsbüttel^ Hindernisses ob- viilerstür in c in hörlid). Die rchnee- bedectl den $i latus, sneindenverkeht ist in bessitchtet lüerbeti glocsosna wurde iiLchmuckjachen brze nehmen einen stchlsmaßregeln sind Gestern morgen verschied sanft unsere unvergeßliche Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frilll Christine Kransch Ww. geb. Krauch Tic Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung eines Anbaues am Emviangsgebändc auf Bahnhof Wcidenhausen, Strecke Niederwalgern- Herborn, sollen vergeben werden. . Los 1: Erd-, Maurer-, Asphalt-, Stacker- und Schmiedearbeiten (38 cbm Mauerwerk), Los II: Zimmer-, Schreiner- und Glaserarbeiten. ■icidmungen und Angebotsmuster liegen auf unterzeichneter Jnvekuon aus: auch können Angebotshefte, soweit der Vorrat reicht, von derselben für 1 Mk. (bestellgeldfreie Postanweisung) be- zogen iverdcn. Die Angebote werden am 21. Juli d. Js., vormut. 11' Uhr un Jnspeltionsa'cbäude Zimmer Nr. 16 geöffnet. Zuschiaasfrist 3 Wochen. „ L B9/7 Großh. Elsenbahn-Betrlebs-Jnspektion 1 Gießen. MMM I ? INTERNATIONALE " ’’ LUFT5CH1FF/IHRT AUSSTELLUNG EXPOSITION AERON/)üTIOUfc wou FRflNKFU RTXI9°9 Pferde-Versteigerung. Dienstag den 13. Juli, vormittags 10 Uhr, sollen im Großherzoglichen HofmacstaUe dahier 4 ausrangierte Landgestütsbeschäler, unter der Bedingung des sofortigen Abschlachtens, versteigert werden, lieber das Abschlachten ist ein beglaubigtes veterinärärztliches Zeugnis emzureichen und ist bis zur Erbringung desselben eine Kaution von 100 Mk. für jeden zu schlachtenden Hengst sofort zu hinterlegen. Darmstadt, den 8. Juli 1909. D9/7 Großherzogliche Landgestüts-Direktion, von Willich. trigen Peümidlmy ats ist die Berni 5 ^ahre, dein ütiue Rointituieniiig ;er AisisichM'lil die Sge priiit und deren ig beickliesii, 'vorüber dtoilcr-llcrlainmlung icrsainmliing hat die t außerjnndilatlichen ' M aus 9iciPiprt tijdp.ii Lchisssgesell- nmfa nath Europa man glaubt, bereits 1909 — obgleich |tt irjabreü übertrifft — Jahre, was deit lemertcn^vfrlerweiic ler Amerikaner, die । auch die Unsicher- n'qton Ijetwrgcnig rach den BemtuM diesem ^ahre noch hl der aus W r stark hinter bent >jrd übrigens h'M- liqtcn Staaten M swäüs bekannt ^ rücksichtslos auf dir ^'anderer mindchtens t musi, achtem Bevor Sie für Milch- und Mehlspeisen? Nur Dr. Oetker’s™”: Urte** Summ’, 101 lieber gebessert, "^rten Pu^r ch rßeyerbt, die < 8 Mark täglichjor- 1 M allen Arbeitslieder zu fordern, lc'e Forderung ocr- chrochen anbaltcnbcn sehr;u leiden lagert und die Ar- Giehener Wetterdienst. PornnSsichtlichc Witterung für Hessen am Samstag dem 10. Juli: Meist trüb. Regemälle. Kuhl. Westltchc Wurde. Donnerstag d. 29. Juli 1909, nachmittags 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die den Friedrich u. Theodor Zutt, Inhabern der Firma Gebr. Zutt, in Gießen zugeschriebcnen nachstehend verzelchneten Parzellen versteigert: 5/15331/ioo =298 qm Hofreite aus der Weißerde 5/153^/100 = 193 qm Grab garten daselbst 5/1533ü/in0 = 282 qm Grabgarten daselbst 5/1533b/ioo = 270 qm Hofreite das. Gießen, den 22. Juni 1909. GroßherzoglicheS Ortsgericht. Gros. Samstag den 10. Juli: Eintritt M. 2 —, ab 8 Uhr abends M. 1.— Sonntag den 11. Juli: Eintritt M. 1.—, ab 8 Uhr abends 50 Pf. Sonntag den 11. Juli Wch-WZeM zä Treis a. Eda. Festzug-Aufstellung um 2 TThr nachmittags Beste Bedienung durch Festwirt L. Spuck, Giessen Regimentsmusik der Kapelle des Inf.-Regts. Nr. 116 in Giessen. Festplatz direkt am Bahnhof. Günstige Zugverbindung durch Extrazug ab Lollar 1230 Uhr nachmittags, ^ndschch b- 'Mn in ö.in^r2tQrmi'. ■neu M yrten, 00 ein, n Gras 'Sintn u" r ® bfbnrif A N QlJi Nr? ’tonti riei j^ fn I Mit ms '? 'var iceSon. auf MK Prima neue Helu lieefrt z.billig. Tagespreisen Karißuoliiaiiiiig Trechsler Stcinstr. 18 i3;99l Telephon 581 Origrnal-Drahttnel-ungen. A.öln, 9. Juli. Zwecks Anschlusses an den Verband her Derrain-Gcnossenschuft in Köln hoben sich eine große Anzahl Grundbesitzer von Mutnz Frankfurt u. a. zuscrmmenspttan, die die Gründung von Grundstucks- kamm cm erstreben. srß {e n 9 Juli. Wie aus Belgrad gemeldet wird, tritt König Peter infolge eines Sturzes vom Pferde auf dringendes Anraten der Aerzte demnäck)st eine Sa bereite nach einem serbischen Badeorte an, wo er mit dem Kronprinzen zwei Monate lang bleiben wird Prinz Georg hat die Einladung nntzukommen, brüsk abgelehnt nur noch einige Tage im Kolosseum Walltorstraße 36—38 Telephon 614 Heute Freitag den 9. Juli 1909 gelangen zum letztenmal die iranzösischen Schwänke Der Geldb rieft Higer — Nr. 69 — Alles in Ordnung zur Aufführung, sow. Rezitationen des Herrn Regisseurs R a d e n u. Gesangsvoriräge der Lkonzerlsängerin Jräulein Dieta Alarsellt. Samstag den 10. Juli 1909 Premiere „Drahtlose Telegraphie“ Premiere * n, ^kiere Lcb-ve""-',L^ töt 2u«WL’ guO»!: Jo-<«* MS ’S* nhgeiv. 3'. ßßtqq., ibgeio'd,‘0 fi[einvic» eulend, £ L_ 0. £ 2£ 8 • An der Fuchsjagd' nehmen folgende Ballons teil: 1. , Jia“, 1260 cbm (Füchsballon). I lihrer: Hauptmann a. D. Thewalt. Mitfahrende: Frau Baronin von Ende, Paul Merzbach. 2. „Heesen“, 1680 cbm. Führer: Ingenieur Engelhard. 3. „Ricdinger“. 1500 cbm. Führer: Max Korn. 4. „Ziegler“, 1437 cbm. Führer: Bergreferendar Steinwachs. Mitfahrende: Frl. Steinwachs. Sonntag den II. Julis Aufstieg des Riedinger’schen Drachenbai Ions. Bei günstiger Witterung Passagierfahrt. Nachmittag 3 Uhr: Aufstieg von 8 Freiballons. Ballon-Fuchsjagd, veranstaltet vom Augsburger Verein für Lu ftschiffiahrt. Preisverteilung: Nachmittags 3” Uhr auf dem Korbplatz (Ballon-Aufstiegplatz). An beiden Tagen: Doppelkonzerte - Marineschauspiele - Vergnügungspark. Zwei HchbrM-siAiWstkr- 'Jioukaus 1 gaörrnl) fast neu, billig abzugeben. 105091 Blockstraße 10, im Laden. MWstMgcnMde Tische, Stühle, sowie Büfett zu verkaufen. Näheres 105099 Licher Straße 97 parterre. Für Brautleute! Neues komplett, eichen poliertes Schlafzimm.: 2 Belten u..üleider- schrank, 2 Nachttische u. Vraschkom. m. Alarnwr u. Spiegelaussatz, zwei Stühle, Handluchständer, desgl. Plüschdivan mit 2 Sesseln wegzugshalber sofort preisw. zu vcr- kauscn. Schottstraße 151. 105082 Siiiti Jpat^opltiiiiiicni vollständig neu, bestes Fabrikai, billig abzugeben, sltäheres durch Herrn W. Schmidt, Goethcstr.23. Konkursverfahren. Das Konkursverfahren über das Vermögen der Firma Gebr. Scheel, Inhaber Albert Scheer, m Gießen wird nach rechtskräftig bestätigtem Zwangsvec- gleich und nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins hierdurch aufgehoben. b°/7 Gießen, den 5. Juli 1909. Grobherzogliches Amtsgericht. Freibank. Heute u. morgen Be/7 chwcineflcisch, Pfund 50Pfg. rotz der teueren Mehlomse liefere: [05003 Großes Schwarzbrot zu 57 Psg. kleines „ „ 29 Psg. 4 Brötchen 10 Psg. Stets neue u. alte Kartoffeln bill. Buschmann, Eichweg 7. Lagerhaus im Zentrum der Stadt, zwischen Seltersweg und Bahnhosstraße gelegen, zu vermieten, eventl. auch zu verkaufen. 2-stvckiger Lagerraum, je 100 m groß, massiver Nebenbau, eignet sich für Kontor und Werkstätte rc., abgeschlossener, geräumiger Hof mit überdeckter Halle. — Kanalanschluß, Wasserleitung, elektrisches Ächt vorhanden. Schrift!. Angebote unter 3891 an den Gießener Anzeiger erbet. Gebraiuhte Ladc-liimchtlUig wegzugshalber sofort zu verkauf. 05089, Liebigstraße 29 parterre. TXaÄ. ILA Eröffnung: Samstag den 19. Juli, nachm. 1 Uhr. Samstag den 10. Juli, __ nachmittags 3 Uhr: laufe der Ballons Was ist das beste Gewürz Zöpfe :. Dreher Haarunterlagen Toupe :: Scheitel Haar-Uhrketten werden billigst angefertigt, bei: 5010 H. Tichy Seltersweg 43 Ecke der Goetbestr Prima Vacksteme empfiehlt 13889 Georg Schäfer, Licher Str. 9. Neue .Kartoffel gelbe Perle von Erfurt versendet ab Echzell pro Zentner 4V» Mark inkl. Sack gegen Nachnahme S2L Simon II 13896 ^artonel-Versand-Geschäft, Echzell (in der Wetteran). XfT- Größere Partien ISST entspreckienden Rabatt.— Grosser riet1 Inventur-Ausverkauf zW Ernst Bloedner Nachf Gegründet 1883 Gegründet 1883 Spezial-Abteilung: Tapeten, Linkrusta, Wandbespannstoffe 10°/0 Rabatt romre. v> Dank- und Abschieds-Vorstellung. Tel. 680 Süd-Anlage 7 Engelhardt’s Anfang 8 Uhr khtbc (legen 10«, 116t. Parkett (Reihe Parkett «Reihe Parkett (Reihe I. IT. 111. I. I. 1. II. II. 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Rang, Vorderplatz (Reihe 1, Mitte und Seite) .... Rang, Mittelplatz (Reche 2 und 3, Mitte)..... Anmeldungen zum Abonnement find spätestens Hühneraugen •5 au «ernt icver u. scbmer.kos „Dollo" Tchachi SS Big Allein erbt 2977» Velika» Apotheke, «rruAv'.av 2. Gießen, den 2. Juli 1909. Theatcrbauverein Gieszen G. m. b. H Neues Stadttheater Giessen. Direktion Hermann 2temaoeuer. Dienstag den 1.3. Juli 1909, abends 8 Uhr: fünftes Lpcretten-Gaftspicl des ftroijb. Kurtheater» Bad-Nauheim. '4- Lverrirril Abonnement korbe klung.' Um er Mu Wirkung b ShtteUe d. Onk. Regio Mailet tdilhehn* iÄt. U®. „Der BetteSstudent“ Cpeteile in einem Borteicl und 3 Allen von »> 3cD und Ä (Men* ©infil von (1 । „ X «eilet. I sonnenirrabt 6. Deleo-on 2L. Frischen Zwiebel-Kuchen iebcit Ticndtaa. Tonnerdtag u. eamotaa von 0 llbi an. <37% V. 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Parkett nur die Reihen 12 bis 14 umfaßt. Der AbonnementpreiS Hl- entweder vor der ersten Vorstellung voll oder zur Hälfte vor der ersten, zur anderen Hälfte vor der 11. Vorstellung zu entrichten. Günstigste Wyckil für Fahrräder. Wi Ter Äg I forttepereini p f 'hranenem.' | nt-'ivtli Bandit 'irapterkn Trc ■■ «’- ttdtn fass “Ttßefrhiri ■ Mnnieil—___ = Stein s Saalbau ------ Sonntag den 11. Juli abends 8 Uhr Lieder-Abend des Koschat-Quintetts unter Leitung des Komponisten Thomas Kosdiaf Karten im Vorverkauf bei Ernst Challier ä Mk. 1.—, an der Abendkasse Mk. 1.20. Illustrierte Liedertexte Mk — .20. 9lur wenige Tage l Xur wenige Tage! Der große, allbeliebte Zirkus Otto Mark in Giessen 1^ Oswalds Garten. 52 Freitag den 9. Juli, abend» 8 Uhr Trotze GalMöftmigs-LortzellWg LamStag, abends 8 Uhr Grosse Haupt-Vorstellung. 2 Sonntag, nach«. 4 Uhr u. abdS. 8 Uhr Ä Brill. Fest-Vorstellungen. / Montag, abends 8 Uhr i . j.. vjnn| ki nut Brut vernichtet radikal IUde- michm Goldgeist. Patentamt!, reich. No. 75 Geruch- u. fjirblse. Eclnlirt d. Kopfhaut von Schuppen, befördert den Uaarwuchi, veraltet Zuxut von Puullcn. W|chu< fit Saa.klUK. fliohi M Fl«, k. Srib«*l. Drogerie- ', I vülrihelM I S» M <:■" ’n,‘ I -.n:> / Är de ^MS. ! -.-2(1 Ißtfi' i I ggd j- rjttni I &; It . S« I gtf iit c.v^trkfue v Tr. [ xt (xir.öfUtagi fptrtcrbf \ "CTBL bit bt ter. :vt. ließ illli^r jreiljei ! Ielbrud und Lsnkn zu unt Mtrnden -eme :r-?n lönnen i • •ntfi end öi croieli r :-i rer Uman ersn bit lüent < ^ifdnblu 1«eid)f unb ff fpnifnenr 'ty-iidjf 3odi • tfcb bit ilrchtr btiliii, I bei | le» zwar m I tf'ur; ttiebij refuag Mla-Nnl-ttl Tausende tragen ihn! Tausende loben ihn! Tausende empfehlen ihn! Einzige Niederlage in Grieesen: Willi. Herbert Inh.: Carl Herbert ‘Parfümerien, Seifen, Nagel-, Saun-, Kops' und Laichen Bürsten, Stifter5 u. Ltanb kämme, <>aar- waffcr, i>ärbe> Di mittel, Srotticr» und IVflitbbanb* i ichmben, Bade- tx banden, Schwammbentel empfiehlt in grober SnSwab^ i," y H. 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