Montag I. November 1909 Zweites Blatt 159. Jahrgang Nr. 256 Erscheint täglich mit Ausnahme de? Sonntags. SeneM-Anzeiger für Oberhesien K 9. 9 m jetzt Paar Mk. Ijg !*r Artikel Wetter Bed. Himmel des 3°/n A 116.70 88.00 Eisenbahn . ff 9 Tendenz: still und behauptet. it Tendenz schwächer. citiiir i Nordd. Lloyd Türkeniuse . n n V H 3°/n 3'/,n/( 202.00 192.10 24.70 101.20 169.70 Hessen Oberhessen . 87.90 . 158.80 24.80 159.09 131.00 Elektiiz. Lahmeyer . . . Elektriz- S<*huckert . . . Esch weil er Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . . Laurahütte...... • 9, >r 256.10 Prince - Henri - Eisenbahn 118.00 do. Konsuls V. Industrie S** Giessen» Börse, 1. November, 1J5 Uhr. V 'n 8 Teieionische Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel —.— . Darmstädter Bank . . 63.50 Deutsche Bank . . . 99.15 | Deutsch-Asiat. Bank . 95.00 ; Diskonto -Kommandit 94.30 \ Dresdner Bank . . . 171.201 Kreditaktien . . . . 47.70 Baltimore- und Ohio- ' Rotationsdruck und Verlag der vrühl'lche» Unwersiläts • Buch- und Etemdruckeret. R. Lange, Gießen. Berliner Canada E. B. . - • Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . LLirehUcye Nactzrichten. Loangeil-che tyememoe. Heute, Montag den 1. 9ioubr., abends 8 Uhr: Sibel- ft uude un Lukasfaale.Pfarrer B e ch t o l s h e i in e r. fr/« 93.15 83.85 93.15 83.90 92-40 9..90 98-80 98.00 113.70 137.25 202.50 212 10 131.00 202.50 192.00 101.20 110.00 179.60 137.30 247.30 147.70 197.30 158 60 206.80 Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Vertag: 5L Redaktion: 112. Lek-AdruAnzergerGießen. T,e ..«ietzener Familienblätter" werden dem .’.Un eifitr* viermal wöchentlich beigelegt, das Jaretsblatl |ü: den Kreis Dietzen" zweimal robihenthd). Tie „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. ;D, GIESSEN : Nov. und folgende Tage ; KONZERTE | üländer Truppe. sco Jannetti- Anfang 8 Uhr. j gebenst ein Wilk. Amend. -4- 8,5°C. 4- 6,3°0. Universitäts-Nachrichten. — Seinen 70. Geburtstag feiert am 2. November der Professor der Chirurgie an der Universität Marburg, Geb. Medizmalrai Tr. Ernst Küster. Ter ausgezeichnete Chirurg ist eil 1899 Vertreter der Marburger Universität im Herrenhause. Leit 1906 hat der Gelehrte die Leitung der chirug. Klinik ausgegeben und ivohnt seitdeni in Cbarlottenbnrg. — Auf eine 2 5 j ä h r i g e T ä t i g k e i t als U n i v e r s i t ä t s- Professor kann am 1. November der Physiker Geh. Regierungsrat Dr. pbil. Wilhelm Holtz an der Universität Greifswald zurück VUcteu. Ter Gelehrte steht i>n 74. Lebensjahre. und Frankfurter 3'/,% Reichsanleihe. .. ÄlLerroiologriche Beov schrnugeu her Station Gießert. GerichtssaaU M annheim, 30. Eft. Ter Bauspekulant Artur Schweizer wurde nach der „Neuen Badischen Landeszeitung" nach dreitägiger Verhandlung tvegen betrügerischen Bankerotts unter Ausschluß, mildernder Umstände zu einer Zuchthausstrafe tron zwei Jahren unter Anrechnung von sechs Dtonaten Unter suchungsl>ast und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf sechs Jahre verurteilt. Altona, 30. £ft. Nach sechstägiger Derl-andlung befand das Schwurgericht den früheren Hausvater der „Blöhmeidien Wildnis", Joachim Kalander, der Verleitung zum Meineide für schuldig. Ter Angeklagte wurde unter Anrechnung der gegen ihn in Jtzelwe erkannten Gesängnisstrase von acht Monaten zu 13 _> Jahren Zucht Haus und 3 Jahren Ehienverlust verurteilt. Sämtliche des Meineids angeklagte Mädchen wurden frei gesprochen. Spieipian der vereinigten Sranfjurter Stadttheater. (Opernhaus. Dienstag, 2. Nov.'): ,La Boheme." Mittwoch, 3. Nov.: ,Tie Afrikanerin." Tonnerstag, 4. Nov.: „Tie weiße Dame." Freitag, 5. 9top., geschlossen. Samstag, 6. 91od. : .Jessonda." Sonntag, 7. 91oü., nacbm. 3D, Uhr: »Die Fledermaus." Abends 7 Uhr: ..Carmen." 'Montag, 8. 9loo., abends 7% Uhr: .Orpheus in der Unterwelt." Tteustag, 9. tzlov.: „Samson und Talila " Mittwoch, 10. Nov.: ,Tie Asrikauerui." Schauspielhaus. Dienstag, 2. Nov.*): „peiinat. ■ Mittwoch, 3. Nov.: »Die Räuber." Tonnerslag, 4. Nov, abends */,8 Ubr: »Fratt Wartens Gewerbe." Freitag, 5. Nov., */,8 Uhr: ^Tanlrts der Starr." Samstag, 6. Nov.: „Tie Räuber." Sonntag, 7. Nov., nachmittags 37, Uhr: ,Ter Compagnou." Abends 7 Uhr: „Tie Räuber." Montag, 8.Nov.: „Tie zärtlichen Verwandten." Tienstag, 9. 91od.: .Kabale und Liebe." Aiituvoch, 10. 8lou., Schillers Geburtstag: „Kabale und Liebe." (Sämtliche Plätze des Hauses sind vergeben.) Donnerstag, 11. Nov.: „Die freinbe Frau." *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. 66.00 Gotthardbahn . . 98.80 Lombard. Eisenbahn Gesten. Staatsbahn 4'/s0/0 Gestern Silberrente. 4° o Ungar. Goldrente . . 4° 0 Italien. Rente . . . 3°;0 Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen „ III . 4 ’/,% russ. Staatsaul. 1905 4' ,° 0 japan. Staatsanleihe 4°/ö Couv.Türken von 1903 Tdrkenlose...... 4"/0 Griech. Monopol-Ank . 4C,O äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . . . . 4',,% Chinesen . . . . Aktien: Bochum Guss . Buderus E. W. . . . • ßcrren und D® unbedingt zur Deckung ihrer Ausgaben nötig zu haben. Wir Udten die Vermögensfteuer besonders für erstrebenswert, die be- -pnders die Besitzenden trifft. Da wurde die Erbfall- und Erbanfallsteuer vvrgeschlagen, und die Regierung erklärte, Hie Reform ohne diese Steuer nicht annehmen zu können, und Fürst Äülow betonte, die Reform nicht ohne die Liberalen machen zu Dollen. Tie Konservativen haben aus politischen Gründen lie Erbschasts steuer ab gelehnt und damit Bulow zu Fall ge- Iracht. Tas Z e n t r u in wollte Bülow stürzen wegen der Schmach hont Dezember 1906. Die bewilligten Steuern luerben den finanziellen Erfolg nicht haben, und die E r b s cha f t s - o b e r Nachlaß st euer wirb doch kommen müssen. Wir wollten die kleinen Nachlässe und Erbschaften freilafsen, in Hessen wären vielleicht bei unseren kleinbürgerlichen Verhältnissen nur 90 Prozent letrossen worden. Wir ftimmten gegen eine Reihe recht ernp- findlichen Steuern: Zündholz st euer,Talon-,Wechsel-, S ch e ck st e u e r, Erhöhung von Tee- und K a f s e e z o l l. lieber Liese in wenig Stunbeii gemachten Steuern ist ein Sturm der Entrüstung durchs deutsche Land gegangen, und viele Wähler sind abgeschivenkt ins Lager der Unzufriedenen. Der Wähler muß kühles Blut bewahren und nicht in dieser Weise seinem Unmut für 5 Jahre Ausdruck geben, wie es bedauerlicherweise in Koburg unb Landau geschehen. Tie Wahlen in Sachsen und Baden haben gezeigt, daß sich der Unmut nicht nur gegen Konservative und Zentrum richtet, sondern auch leider geg en bie Nationalliberalen und Freisinnigen. Tas deutsche Volk, einig und groß nach Außen, ist zersplittert im Innern. Es muß gelten, den Geist der Einigkeit zu pflegen unter den bürger- üichen und besonders den liberalen Parteien. Der nationalliberalen Partei in Dessen, so fährt der Redner 1ort, stehen jetzt zwei große Aufgaben bevor: Die Wahlrechtsvorlage und die Gemeinde st euerreform. Eine Erhöhung der Steuer um 20 — 30 Proz., wie die Regierung beabsichtigt, muß vermieden werben. Wir wollen lie Versöhnung der Klassengegensätze, den Ausgleich. Wir wollen für Hessen nicht das Reichstagswahlrecht haben, die Sleuer- leiftung ist in Betracht zu ziehen, der Wähler muß hessischer Staatsangehöriger sein. Die Steuerreform muß ausgebaui sein ehl unb 0!"af Oriola auch nicht getan So tag also kein Vergehen beider ior. Bei andern Parteien hätten aber Mitglieder gegen bie Grundprinzipien der Fraktion verstoßen und seien nicht ausgewiescrt worden. Blumenthal habe in Elsaß- Lothringen den Zentrumsmann unterstützt. Kalver und Schivvel seien immer nnaj in der sozialdemokratischen Partei. Frhr. £)cnl unb Graf Oriola stände.' weit rechts in der Partei, „wir wollen sie nicht wegwgen in einer Zeit, da es heißt zusammenhalten". Die Entscheidung snttz: die Billigung der Tagung in Eisenach. Ober!ehret Weber- Gießen meinte, die hessisck>en National- liberalen hött-n sich o'.5> unzuverlässig erwiesen in Alzeh- Bingen. Pfarrer Korell treffe in acht Tagen in Nidda und Düngen ein. Dr. Osann weist den Vorwurf der Unzuverlässigkeit fmtkbicben zurück, er habe alles getan, damit bie National lib er n lm für Korell eintreten sollten. Korell gab aber jeinerjei: in. Darmstadt bie Parole gegen d ic N a- t i o n a (l i b e r a l e n für bie Sozialdemokraten. Rechtsanwalt Metz erklärt, die Voraussetzungen für beide Wahlen in Darmstadt unb Bingen-Alzey seien ganz verschieden gewesen, Dr. Osann sei rechlsnationalliberal. In Bingen batten die Liberalen geeint gegen bas Zentrum gestanden, trotzdem hätten die National- Itberalen dem Zentrum zum Sieg verholsen. Auf den Vorwurf, die Nationalliveralen hätten die fünfjährige Legislaturperiode geschaffen, betont Osann, daß auch Freisinnige, wie Bamberger, dasirr gewesen seien. In fernem Schlußwort ermahnte Dr. Osann »um Zusammenschluß der bürge reichen Parteien, besonders der Liberalen, gegenüber bet Sozialdemokratie. Rechtsanwalt Kaufmann betont, daß man den Freisinnigen ihre Organisation nicht verarge. Tie letzte Niederlage in Gießen 1907 sei gerade nie Folge der schlechten Organiiation der beiden liberalen Parteien gewesen, Einigkeit müsse das Endziel sein gegenüber dem gemeinsamen Gegner, l-.'-s Vaterland solle über der Partei stehen. Er schloß die Vrwsawmlung mit einem Hoch auf bas deutsche Vaterland. Lich, 31. Okt. In Steins Garten zu Lich begann die Versammlung um S/4S Uhr. Sie war nicht so stark besucht — ca. 80 Personen, da gl eichzeitig im §oeilandschen Saale eine ozialdemokratische Versammlung stattfand. Auch hier referierte Dr. Osann. Krumm-Gießen (soz.) kritisierte, daß die Nationalliberalen so leichterdings auf die Einkommen- und Vermögenssteuer verzichteten, unb daß die Partei den ausländischen Arbeitern, den Konkurrenten der inländischen Arbeiter, die Tore össnen fjcifc. Es müsse eine Grenze für indirekte Stenern geben, Sparsam!ei- müsse endlich eintreten, die Floltenagitarion astshören. Die einseitige agrarische Politik müsse a'lfhörcn. Ihre Siel!ung^rtabme Lei der Steuerreform hat den Nationalliberalen nicht geichabet, „gegebenen Falles werden mir gegen Konserdat»-> e, Antisemiten, Bauernbund die Nationalliberalen als das kleinere U eb el in Stichwahlen wählen". Ter Redner forderte crne Grenze für bie Vermögensansammlungen. Das Vaterland solle so gestellt werden, daß es allen eine gute und gesunde Wohnstätte ist. (Beifall.) Dr. Vogt-Gießen (freisinnig) steht auf dem Standpunkt, wir brauchten die Einigung des Liberalismus und hosit, daß auch die Sozialdemokraten immer liberaler werden. Er wendet sich dann gegen Frhm. v. Heyl unb Graf Oriola, mit denen er nicht zusammen arbeiten könne. Die Freisinnigen hätten in den letzten Monaten mehrere Hundert Mitglieder im Wahlkreis geworben, der Liberalismus schreite auch hier vorwärts. Nach einioen kurzen Erwiderungen verließ Dr. Osann die Versamm- lung, um abzureisen. Rechtsanwalt Kaufmann sprach noch seine Fre.rde über den Verlauf der Aussprache aus unb hofft gegebenenfalls auf ein Zusammengehen zwischen den liberalen Parteien. Auch hier schloß die Versammlung mit einem Hoch auf das deutsche Vaterland. Deutsche und österreichische Kriegerdenkmäler in Mainz. N. Mainz, 30. Oktober. Wie schon vor einigen Tagen angeiünoigt lv-urde, sand heute vormittag elf Uhr auf dem hiesigen Friedhof die Weihe und Einsegnung der den hier verstorbenen deutschen und österreick)ischen Krtegern errichteten Grabdenkmäler statt. Tie beiden kunstvollen Denksteine bilden zusammen mit dem schon früher enthüllten Franzosenstein ein Gejamtdenkmal, das, mit Efeu und Heidekraut geziert, in der Umrahmung von Taxus und Zypressen einen vornehm ernsten Eindruck auf den Beschauer macht. Kurz vor dem Denkmal teilt sich der Weg und umfaßt eine Grabstätte, die im Schatten vier hoher Zypressen liegt und mit dem Ehrenhof ein Ganzes von äußerst künstlerischer Wirkung bildet. Drei Kompagnien des zur Trauerparade kommandierten Bataillons — aus Kompagnien der hiesigen Infanterie- Regimenter zusammengesetzt — hatten vor und y.nter demselben Aufstellung genommen. Die vterte, die drei Ehrensalven abzugeben hatte, stand außerhalb des Friedhofs. Um 11 Uhr erschien die Generalität und bie Spitzen der Beyörden. Es waren anwesend der komm. General des 18. Armeekorps, General der Infanterie v. Eichhorn, der Gouverneur der Festung, General v. Goßler; Generalmajor v. Grumb- kow, Generalmajor Frhr. v. Seckendorfs, der österreichische General Kotuiovic mit einigen Offizieren, Provinzialdircktor v. 5^ombergk zu Vach, Oberbürgermeister Dr. Göttclmann, u. a. m. Ein Choral der 88er Kapelle eröffnete die Feier; hierauf folgte die Einsegnung der Gräber durch die Geistlichen. Alsdann präsentierten die Truppen unter den Klängen des Chorals „Jesus meine Zuver.icht". Nachdem der Eyoral verhallt war, wurden die Gewehre wieder geschultert und die außerhalb stehende Kompagnie gab eine, dreimalige Ehrensalve ab. Nunmehr wurde ein Kranz des! Kaisers und des Großherzogs von General v. Eichhorn,! bezw. von Generalmajor v. Grumblow niedergelegt. Generals Kotutovie und Gouverneur v. Gos)ler legien je einen Kranz an beiden Grabstätten nieder, letzterer im Namen der Garnison. Tie beiden Kranze der 3iab: legte Oberbürgermeister Dr. Göttelmann mir einer größeren Ansprache nieder, in der er die Stürme und Kämpfe des Ic/ten Jahrhunderts un oic hohen Ziele, denen <. ie Verblichenen dienten, erwähntc Nach dieser Rede wur>. en noa.) mehrere Kränze niebergeleg unb unterdessen sang der Sängerchor: ,,Srill ruht die Erd:' Ter Choral „Ja) bete an die Maryt der Liabe" schlog di ernste Feier. n Giessen Telephon Nr 6ti »eater 1. Ranges. I. November 1909. Premk mten Harienoinuosln IRÄZZi = arten Berlin, tändig neu enganierte rlitäteu-Progranir i, sowie andere eiftlL ÄlirM: Äusaug 8 L bekannten Zfaarrengeschaslei. träumen täalidj ab 7‘/t tthi ichßnfeis.“ Ifeit des hiesigen Anlschcn» relüou Aldert RMmaia Hörne, 1. November. Anfangakarae. . . 185.90 I Harpener Bergwerk . . . . 136.60 ’ r.aurahfttte ..... . . 247.10 j Lombari'.en E. B. . . . . Oktober j November! 1VUU ibarometci auf 0° rebimerf lemperatu der Lusi ihbfolute i eua tißfei Relative Feuchtigtei 5 Ä s Z ■G Z 31. 2» 746,5 8,4 7,3 89 NE 2 31. 8" 749,0 8 2 7,7 94 NNE 2 1. 716 751,0 8,3 7,6 93 NE 2 höchste Niebiia Lemper le , atur a n 30. 30. bis 3 » 3 .. Okto 1. Der — * e II Ei 3 ■ derVeftattungdgeuossenschaft der freien Lchretuerveretuiguug •iefcen II. IImrs III. Bleichfir. b, (unterbaue, Iclefon 693 K V. D O' Ti- s *v Heute abend 8*/> Uhr entschlief sanft nach langem Leiden unsere liebe gute Mutter, Gross- mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und laute vertreibt das Ungeziefer aus den Wohnungen Giessen (Bahnhofstr. 49 H.II), den 1. November 1909. Robichlächler. Mß2i der besten Naturbutter und zwar Infolge ihres äusser ordentlichen Buttercharakters, ihres köstlichen Wohlgeschmacks und ihres feinen Aromas. V* A Gestern nachmittag 2V1 Uhr verschied sanft nach längerem Leiden unsere liebe Schwester, Schwägerin, Tante und Grosstante, die Witwe des Lokomotivführers Wilh. Krämer Kaffee stets irisch gebrannt Ter Bürgermeister. Braun. Wurstversand. 50 Würstchen, sowie 10 vfd. Hlcifchwnrst versende gegenNach nähme iranko *L{ott dort für r* Mk. M. Krawler, Bietzen, den 29 Oktober 1909. Brotzhcrzogliche Bürgermeisterei Bietzen. Mecum. ___ lUktzavrsst Stciitljniicr, Liiöivigßr. 55 Ausschank des anerkannt vorzüglich. Viere» der Brauerei (Uehc Blcnlar Clw Gla» noch mir vor 10 Vig . alio keine lkct»eTtidbunür die Beteiligung am Wettbewerb sagen wir verbindlichsten Dank. khrislbtscherW n» .AcillliMr-PMhrallßalt Auch in diesemOahre treten wir anaeiichi- der derankommen-1 den DeibnachiSzeii an die Srcunbr und Wohltäter utifcrcr Rkin j kinder Bctvabranfralt und ihrer gronen Stinderfchar Heran mit der Herzlichen Bitte, uns mitzubelfen zu einer frobett (* briHbritbrrMnn für liniere Kleinen Wir Haben für 240 Kinder von 2', die 0 ..abreu , mriüenS an» Familien, die das ganze Aadr Hindurch im Kampie I ums Dasein neben, aus denen nicht der innrer oQctn. sondern oft I auch die Mutter fct'S irrou oder Witwe, ansierbalb des Kaufes dem Berdienft nachgeben müifen. den WciHnachtsiifch zu decken. Darum bitten wir um Hüben an Kleidungssiucken. Stoffen, und dergl.. besonders bitten wir auch um hleldgabcn, die uns die gleichmatzigste Bescherung für die vielen Kinder ermöglichen. Eme Liste z»r Erhebung von Beiträgen wird von nnS nicht | berurngegehen: an «er den Borttandsdarnen und unseren Schwestern ist niemand von ui s »um iHelbcibebcn berufen. 2'telmebt bitten wir. den nachbeitannien BorstandSdamen die zil benuHmenbcn "laben übergeben zu wollens ,>ran .hihnrat Grünewald. Viebtrtftrnfje 21 .»iüu Johanna Oaas. £ >i Aula • 3t, i>:au ^iechniingSrat Ralbflriid), Vudwiafirgtze 7. «>rau Vrv'r"or Leist. MoltkeitraHe X?. Grau Kirchenrat Aaumann, Diezfirof 15; ,rau Marie Schwan. 2eltcrSioe 1 ’4. Auw fipeihctci Scbtoicber. Schulftrane 1 -trau Vrofe^vr Stradl. Steoban'tras; l ,>rau fiarulo Walther, Neuen Baue 2ti:ch dw drei Schwe.reru unicrci Anstalt, die Rlrinktnderschulschwcstcr«, Dte»nrane 15, ftnb bereit, Woben anzunebmen. 2 Gross- Carl Nowack I tonen; Hotel Einhorn. 93cvftciQCVUlig. Mr: -m- Erstes Dien^deu^No^. d Ä. 3 Ht?^,33rt »^tunTbt5DbÄ [6013 des anerkannt vorzüglichen Singspiel-Ensemble Ernst Berghaus“ Neues Personal! 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