dteusiadt nd cAzMäusern M. f» 159, Jahrgang Zweites Blatt Donnerstag l.Juli 1909 Nr. 151 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. 11|187|154 vcrsität München, der Kunstgeschichte Jahr später zum Kreise machte er 19. Jahrhundert" Bestrebungen des Wohnung genommen. Die Prinzessin Ludw. v o n B a t t e n b e r g ist in Begleitung der Hofdame Mist Kerc gestern zu längerem Aufenthalt nach Rußland, zunächst noch Moskau abgereist. Die Prinzlichen Kinder sind nach Hemmelmark abqereist. Die „Siehener ZamilienblStter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kteisblart fSr dev Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit* fragen" erscheinen monatlich zweimal. *) Der Abg. Haas, der durch Krankheit verhindert war, würde, ivie er erklärt hat, im Falle seiner Anwesenheit für die Erbausallslcuer gestimmt haben. ist in Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UnwersitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:e-4jA1I2. Tel.-Adr.: AnzeigerGießm. Die Haltung des Bundesrates, Das Berl. Tagebl. erhält von einem bekannten Parlamentarier über die Vorgänge in der gestrigen. Sitzung des Bundesrats und über die Haltung der Regierung folgende Mitteilungen. Es ist unzweifelhaft, daß die Regierung gewillt ist, mit der neuen Mehrheit die Finanzreform zu machen. Es haben in den letzten Tagen und insbesondere gestern Verhandlungen zwischen der Regierung, den Konservativen und dem Zentrum stattgefunden, in denen über die Möglichkeit, Besitzsteuern zu finden, verhandelt wurde. Die Regierung hat ganz unzweideutig zu erkennen gegeben, daß sie mit dem neuen Block die Finanzreform zu Ende führen wolle. Um Zeit zu Verhandlungen zu finden, sind für heute die Bier-, Branntwein- und Tabaksteuer auf die Tagesordnung des Reichstages gesetzt worden, von denen die Regierung mit Die namentlichen Abstimmungen in der zweiten Lesung der Reichrsinanzreform. IV. Die folgende Tabelle veranschaulicht die Ergebnisse der Abstimmungen : __________ 1894 wurde er als außerordentlicher Professor an die Universität Breslau berufen und ein ordentlichen Professor ernannt. Im weiteren sich durch eine ,.Geschichte der Malerei im bekannt, in der er mit Entschiedenheit für die modernen Naturalismus, des Neuidealismus Aus Stabt und Land. Gießen, 1. Juli 1909. " Hofnachrichten. Prinz Ferd. zu Solms-Lich n. d. Darmst. Ztg. am Dienstag nachmittag zum Besuche Jagdschloß Wolfsgarten eingetroffen und hat daselbst Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gbecheffen und "verwandter Richtungen eintrat. Von seinen übrigen Schriften sind zu nennen: „Geschichte der Malerei", „Studien und Kritiken", „Ein Jahrhundert. französischer Malerei", „Geschichte der englischen Aialerei", „Die belgische Malerei im 19. Jahrhundert", „Rembrandt, ein Künstlerleben". Er fungierte auch als Herausgeber der Morwgra-Hien-Sammlrmg „Die Kunst", in der er die Biographien von L. Cranach, Leonardo da Vinci, I. F. Millet, Velasguez, Goya und die Renaissance der Antike veröffentlichte. Muther hatte sich schon früh in seiner Jugend, die mit den Anfängen der Sezession zusammenfiel, einen Namen gemacht Die frische, persönliche und unvoreingenommene Art, wie dieser seine und kenntnisreiche Kritiker die neue Kunst zu würdigen versuchte, erregte Aussehen, verschaffte ihm Ansehen und nützte zweifellos der Kunstfreund den Künstlern. Die lebendige Art der Darstellung, die seine Bücher auszeichnete, machte ihn zu einem aus-gezeichneten Journalisten und blieb ihm als Redner treu. Von einem starken Ehrgeiz getrieben unb von seinem ersten Erfolg ange- stachelt, hat sich Muther in späteren Jahren vielleicht übernommen. Er war vor einiger Zeit in eine peinliche Plagiatgeschichte verwickelt, die den Hochschullehrer gesellschaftlich schädigte, ihn selbst wohl anch ins Mark getroffen, seine Kraft genommen hat. Eine wertvolle Kraft war auch dieser früh Verlorene gewesen. — Dichter-Maler. Mit Arthur F i t g e r ist der einzige deutsche Dichter gestorben, der es als Poet wie als Maler zu ungefähr gleicher Erfolgshöhe gebracht und zeitlebens in Treue beiden Künsten gedient hat. An sich ist der Fall, daß das poetische Talent dem malerischen beigesellt ist, nicht eben selten, aber keiner unserer großen Dichter, d auch künstlerischen Nei- Die Budgetkommissiou des Reichstages beriet gestern über den Nachtragsetat, der den Erwerb eines zweiten Truppenübungsplatzes für das Gardekorps und des Uebungsplatzes für die Eisenbahn-Brigade betrifft, tonne im Zusammenhang damit die Veräußerung eines Teiles des Tcmpelhofcr Feldes. In einer Resolution sprach die Budgetkommission ihr Einverständnis mit dem Erwerb der Gelände im Rahmen des Nachtragsetats aus., Sodann verhandelte die Budgetkommission über den Antrag der Freisinnigen, Ablaß und Genossen, über die Ei n f u h r s ch e i n e. Der Antrag bezweckt eine Herabsetzung der Geltungsfrist der Einfuhrscheine von sechs auf höchstens drei Monate, sowie die Bc- schränkung ihrer Geltung zur Zollenlrichtnng auf die Warengattung, für welche bei der Ausfuhr der Einfuhrschein erteilt worden ist. Dieselbe Angelegenheit behandeln Petitionen vom Deutschen Müllerbund, anderen Müllervereinigungen, Handelskammern usw^Re- ferent ist der Abg. Günther «Fr. Vp, l Der Antrag der Frei- sinnigen wurde nach längerer Beratung abgelehnt. Angenommen dagegen wurde ein Antrag Speck (Ztr.', der die Regierung zu einer Denkschrift über die Frage der Einfuhrscheine auffordert. Gietzener Stadttheater. Fatinitza. Operette in drei Akten von F. Zell und R. Genee. Musik von Fr. v. Snpps. Troß der, durch die plötzliche Absage der Musik bedingten Verschiebung war die gestrige Aufführung von Suppss alter, einst viel aufgeführler Fatinitza recht gut besucht und fand dank ihrer glänzenden Darstellung eine äußerst liebenswürdige Aufnahme. Es hat keinen Zweck, über den mageren und teilweise blöden Text zu reden, der eben immer das Schmerzenskind der Operettenkomponisten ist, denn schließlich verlangt man von der Operette ja weiter nichts als ein paar vergnügte, farbenfrohe Stunden, ein angenehmes Gegengewicht gegen die oft so farblosen Wirklichkeiten des Lebens. In diesem Sinne sollte man eigentlich auch die Possen und Schwänke betrachten, denn ein einziges herzliches Lachen wiegt oft mehr als tausend tiefsinnige Gedanken. Und dann kommt es eben immer darauf an, wie etwas hergerichtet wird. Ich habe einmal gelesen, daß ein königlicher Koch am französischen Hofe aus einem Paar alter Reiterhandschuhe eine sehr schmackhafte Pastete gebacken habe, die den Beifall der ganzen Tafel- gesellschast gefunden habe. So ist es letzten Endes mit allem, und wenn ich das sage, so sage ich damit nur eine alte Weisheit. Hat doch schon Goethe dieses wie gemeint, als er sagte, daß es nicht darauf ankäme, wer etwas zuerst gemacht habe, sondern darauf, wer es am besten gemacht habe. Und dieses wie spielte auch gestern die entscheidende Rolle. Es klappte alles — von zwei kleinen Ausnahmen im ersten Auszug- abgesehen — ganz vorzüglich, und sowohl die Einzelleistungen als auch die Gesanttdarstellung war von einer höchst erfreulichen Rundung und Ausarbeitung. Auch die äußerliche Herrichtung war geschmackvoll und mit feinem Verständnis für Farbenwerte ausgedacht, wozu die ^Gbsche Kleidung der Odalisken nicht wenig beitrug. Tie mzelleistungen hielten sich in dem von den beiden ersten Vorstellungen bekannten Rahmen. Fränzi Groß köpf ver- . jettete in der Titelrolle ihre hübschen Gaben mit ausgezeichnetem Geschick und überlegtem Vortrag. Grete Brill «.ls Lydia machte sogar einen noch günstigeren Eindruck als früher, wenn ihr auch einmal die Stimme nicht ganz gehe j^ie, und Bruno Hildebrandt hatte mit seiner sein abgewogenen Darbietung ebenfalls wieder vollen Erfolg. Mcht ohne Uebertreibung, aber von ungemein komischer Wirkung war Richard H e l s i n g, der auch die schon gerühmte Leitung hatte, als General. Ein- sehr hübsche und in jeder Beziehung gute Leistung hatte Edgar Pauly (Izzet gungeit huldigte, hat es darin zu namhafteren Leistungen gebracht, weder Goethe, noch E. T. A. Hoffmann, noch Keller, noch Scheffel, noch Reuter, von denen allen wir zahlreiche Werke des Stifts oder Pinsels besitzen, ohne diesen höheren Kunstwert zusprechen zu können. Als klassische Ausnahme darf der Jdhllen- dichter Geßner gelten, der jeinen Dichtungen reizende Vignetten beigab und auch sonst als Kupferstecher und Landschaftsmaler rühmliches leistete. Auch Franz Kugler, der Dichter von „An! der Saale hellem Strande" hat seine Gedichte mit dec eigene:» Zeichenkunst geschntückt, und die.liebenswürdigen Holzschnitte, mit denen der Kinderfreund Franz Pocci eigene und fremde Schöv- fung.cn illustriert hat, können sich neben manchen von Ludwig Richter sehen lassen. Die glorreichste Vereinigung von Zeichen- und Verstalent jedoch haben wir in Wilhelm Busch erlebt, der in jüngeren Jahren auch eine er ft neuerdings nach Verdienst gewürdigte Tätigkeit als ernsthafter Maler entfaltet hat. Einige Verwandtschaft mit feiner Art zeigen die charmanten Feder- und Randzeichnnngen Wilhelm Raabes zu einzelnen seiner Bücher, die sein alter Freund Wilbelm Brandes im vorigen Jahr veröffentlichen durste. Daß Paul H e p s e ein nicht unerhebliches z'eichnerisches Talent besitzt, haben die fünfundzwanzig teilweise trefflich gelungenen Porträtskizzen bewiesen, die er 1898 unter . dem Titel „Das literarische München" erscheinen ließ. Alle diese Dichter-Maler waren in erster Linie Dichter oder doch als solche vorzugsweise bekannt. Seltener kommen die „Maler-Dichter"- vor, die neben der Malerei noch in morganatischer Ehe mit der Muse der Dichtkunst leben. Einer dieser Gattung ist der Worpsweder Heinrich Vogeler, der als seiner Lyriker hervvrgetreten ist. Ein anderer, Wilhelm Schulz, wirkt in München und ist durch seine zahlreichen poesievvllen Märchenbilder zu eigenen Versen aus dem „Simplizissimus" bekannt geworden. — Wer ist b er Verfasser des Liedes : Mein Vogelsberg? Zu unserer Notiz in Nr. 149 von Dr. Kraft wird uns von dem Herausgeber des Roth'schen Führers durch den Vogelsberg mitgeteilt, daß der darin gerügte Irrtum auf Anregung des Justizrates Kraft in Büdingen schon in bent größten Teil ber Auslage berichtigt worben sei. Die Verwechselung ist übrigens nicht burch den Herausgeber des Roth- schen Führers hervorgerusen worben, sondern von diesem aus einer gedruckten Quelle entnommen worden. — Von Oberförster v. W., von dem der Gießener! Anzeiger letzthin ein paar hübsche Anekdoten brachte, wird auch noch eine andere, nicht minder gute erzählt. Er konnte sich mit seiner vorgesetzten Behörde einmal nicht vertragen und war besonders über die zahlreichen Verfügungen und Vorschriften derselben sehr erbost. Eines Tages ging ihm wieder eine solche zu. In Wien sollte eine Weltausstellung gehalten werden, und Hessen! sich daran beteiligen. Die Behörde frag nun bei den Ober iörftem an, ob bei ihnen irgend etwas Merkwürdiges, Ausstellungswertes vorhanden sei. Der Oberförster v. W. benutzte diese Gelegenheck, seinem Zorne Luft zu nrachen, und berichtete: „Der gehorsamst Unterzeichnete meldet, daß, außer dcn Verfügungen und Vorschriften hoher Behörde nicht Merkwürdiges und Ausstellungswertes sich hier sindet." Man fagi, daß ihm die Antwort 90 ft. gekostet habe. Pascha) aufzutveisen der sich im Laufe des Jahres ganz außergewöbnlich entwickelt hat und famos Maste zu machen versteht. In den kleineren Rollen sind noch zu erwähnen Otto Conradi als Sergeant, Lore Scholz als niedliche Nursidah, Paul Urban als Haremswächter und insgesamt die Kadetten und die Odalisken. Ada Pauly erschien für ihre kleine Rolle in äußerst charakteristischer Maske. Die musikalische Leitung führte Alfons M ourot mit anerkennenswertem Eifer und verständnisvoller Vertiefung. * ' K. N. — Richard Muther y. Wie wir gestern initteilten, ist Prof. Dr. R i ch a r d M u t h e r, der bekannte Kunstschriftsteller, in dem schlesischer Bad Wölfesgrund an Herzschwäche im 49. Lebensjahre gestorben. Richard Muther war am 25. Febr. 1860 in Ohrdruft in Thüringen geboren. Er studierte seit 1877 in Heidelberg und Leipzig Philosopie, Archäologie unb Kunstgeschichte. 1881 würbe er in Leipzig zum Doktor promoviert unb habilitierte sich als Prioatdozent der Kunstgeschichte an ber Uni- Sicherheit annehmen muß, daß sie von der neuen Mehrheit bewilligt werden. Die Beratungen werden immerhin drei Tage bauern. Wahrend dieser Zeit hofft man, geeignete Besitzsteuern gesunden zu haben. Es, scheint nun aber gar nicht so sicher, daß das Zentrum wenigstens die Tabaksteuer mit allen Stimmen annehmen wird, so daß immerhin mit der Möglichkeit einer Ablehnung dieser Steuer gerechnet werden muß. Was die Regierung in diesem Falle anderes tun könne, als den Reichstag auflösen, dafür ist guter Rat teuer ober die Regierung nimmt zunächst, was sie bekommt, und vertagt die Beratung der direkten Steuern auf den Herbst. Auch mit dieser Möglichkeit muß man rechnen. Die Nationalliberalen und die Linke des Reichstages werben gegen jebe indirekte Steuer von vornherein stimmen. Es steht ihnen kein anderes Mittel zur Verfügung, um gegen die Art, in der ietzt die Finanzreform gemacht werden soll, Front zu machen. Wir werden also, wenn nicht doch noch der Reichstag aufgelöst wird, eine Finanzreform erhalten, die vom neuen Block unter Ausschaltung ber liberalen Parteien zustande gebracht wird. ♦ Die Rohtabakwertstener unannehmbar. Die Finanzkommission hat bekanntlich dem Reichstag für die Tabakbesteuerung eine Rohtabakwertsteuer Borge- schlagen Nun weist aber die .„Süddeutsche Tabakzeitung" darauf hin, daß vor dem Jahre 1883 bereits in Amerika eine lOprozentige Rohtabakwertsteuer in Kraft war. Die Einfuhr war damals nur minimal. Sobald die Einfuhr Bedeutung erlangte, wurde die Unhaltbarkeit des Wertfteuersystems ein- gesehen und es aufgehoben. Trotz der vielen Momente also, die in Amerika für eine Rohtabakwertstener sprechen, mußte man diese Besteuerungsform schließlich als undurchführbar ansehen, sobald die Einfuhr größer wurde. In Deutschland dagegen will man dieses System einführen, trotzdem die für eine Wertsteuer günstigeren amerikanischen Verhältnisse nicht bestehen, ja geradezu gegen eine Rohtabakwertsteuer sprechen. Was in Amerika längst eingesehen wurde, wird wohl auch, wenn auch etwas spät, der deutsche Reichstag einsehen müssen, indem er das Rohtabakwertsteuersystem, gegen das hereits so viele Bedenken vorgebracht wurden, unbedingt ad acta legen muß. Die Fehlenden!. Bei oben aUfgeführten namentlichen Abstimmungen haben gefohlt (ober ungültige Stimmen abgegeben) die folgenden Abgeordneten : 1. Erbanfallsteuer: Bebel (Soz.), Beuchelt (Kons.j, Lönffrg (Kons.), Haas*) (Rat.), Frhr. Heyl zu Herrnsheim (Natl.), Dr. Opfergelt (Zentr.), Graf Oriola (Natl.), Preiß (b. k. Fr.), Fürst Nadziwill (Pole), Stadthagen (Soz.), Graf Stolberg-Wernigerode (b. k. Fr.), be Wendel (b. k. Fr.), Zimmermann (Rf.). 2. Jmmobiliar-Umsatzstempel: Arendt (Mansfeld , Arning, Bebel, Beuchelt, Böning, Brejski, Bruhn, Carstens, v. Ehrzanowski, v. Dannenberg, Dohrn, v. Dziembowski, Everling, Faßbender, Fritzen (Düsseldorf), Fritzen ^Rees), v. Grabski, Haas, v. Hatzselbt, .Heil«, Henning, .Heyl zu Herrnsheim, Hitze, Fürst Hohenlohe-Oehringen, v. Kaphengst, Korfanty, Legien, Leonhart, Malkewitz, Naumann, v. Niegolewski, v. %ormann, v. Oertzen, Oeser, Opfergelt, Graf Oriola, Pauli (Oberbarn.), v. Payer, Graf Praschma,^Preiß, Quarck, Fürst Rabziwill, Ricklin, Rother, v. Salbem, Schmidt (Warburg), Sieg, Spethmann, Spindler, etabt-- Ijageit, v. Staudy, Stengel, Graf Stolberg, Stolle, Storz, v. Strom- beck, Struve, Stupp, v. Trcrvnski, Varenhorst, Vogel, Bonder- scheer, Wagner (Sachsen), be Wendel, Werner, Wetterls, Wilckens, v. Winterseldt, Zimmermann. 3. Beleuchtungsmittel: Bebel, Beuchelt, Böning, v. Botbmer, Brejski, Carstens, v. ChrzanowÄi, v. Dannenberg, v. Düften, v. Dziembowski, Fritzen (Düsseldorf), Fritzen (Rees), Haas, Hanß, Heine, .Heyl zu Herrnsheim, Fürst Hohenlohe, v. Kaphengst, Kopsch, Korfanty, Legien, Leonhart, Malkewitz, Merkel, v. Niego- lewsft, v. Normann, v. Oertzen, Oeser, Opfergelt, v. Oriola, Pauli (Potsdam', v. Payer, Preiß, Ouarck, Fürst 'Rabziwill, Ricklin, v. Salbem, Schrader, v. Schwerin, Spendier, v. Stauby, Gras Stolberg, Stupp, v. Trczynski, Vonderssheer, Wagner (Sachsen), de Wendel, Wilckens, Zimmermann. 4. Kaffee- uni) Tee zoll: Arinng, Bebel, Beuchelt, Böning, v. Bothmer, Carstens, v. Chrzanowski, v. Dannenberg, v. Dziembowski, Fritzen (Düsseldorf), Fritzen -Ress), Grögoire, Haas, Hauß, Hehl zu Herrnsheim, Fürst Hohenlohe, v. Kaphengst, Kopsch, Legien, Leonhart, Malkewitz, Merkel, v. Niegolewski, v. fiiormaim, v. Oertzen, Oeser, Opfergelt. v. Lriola, Pauli (Potsdam), v. Payer, Preiß, Oluarck, Fürst Rabziwill, Ricklin, v. Saldem, Graf v. Schwerm, Spethmann, Spindler, v. Stauby, Graf Stolberg, Stupp, v. Trczinski, Wagner (Sachsen), be Wenbel, Wilckens, Zimmermann. jpolitiid?e Tagesschau. Die verbündeten Regierungen und das Tteuerbukett. In Blättern, die sich aus Inspirationen aus den Kreisen des Bundesrats berufen, wird versichert: die verbündeten Regierungen seien bereit, sich mit der neuen Mehrheit zu „vergleichen". Sie wollen aus dem in seliger Maienzert von den vereinigten Klerikalen. Polen und Konservativen gewundenen Steuerstrauß ein paar Blüten entfernen, die doch einen gar zu strengen Duft aussrrömten: im übrigen aber nehmen, was ihnen dargereicht würde. Bloß damit man zu Ende käme: nur daß endlich das Geld im Kasten klänge und von den Finanzministörn der Einzelstaaten die Sorge genommen würde, für die Verbindlichkeiten des Reiches aufkommen zu müssen. Daß solche Gedanken aufkeimen konnten, ist an sich zu begreifen. Wir alle — nicht nur die Herren, die die verbündeten Regierungen darstellen — sind von dem Reden Und Schreiben über die angeblich große Finanzreform allgemach, gelinde gesagt, übersättigt. Nur glauben lvir nicht, daß man bei der Behandlung dieser Dinge sich von derlei sozusagen ästhetischen Empfindungen leiten lassen dürste. Am allerwenigsten vermöchten wir das von den verbündeten Regierungen zu verstehen. In deren Namen hat Herr Sydow in denkbar feierlichster Form erklärt: für sie sei die Erb an fallsteuer schlechthin die conditio sine qua non; das bedeutsamste Stück des Steuerbuketts, auf das sie nicht verzichten könnten, ohne zugleich die Finanzreform zu gefährden. Es müßte einen seltsamen Eindruck machen, müßten die mit der ganzen Autorität der verbündeten Regierungen umkleideten Gelöbnisse in eine mehr als wunderliche Beleuchtung rücken, wenn das alles plötzlich wie ausgelöscht sein sollte. Wenn der hohe Bundesrat, der — so nahm man bislang doch wohl allgemein an — in der ernsthaften Auffassung staatlicher Probleme uns allen voraufzuleuchten hat, sich auf die Maximen zurückzöge: Rette sich, wer kann! und: nach uns die Sintflut. Denn daß die große Flut kommen wird und kommen muß, wird im Ernst kaum jemand zu bestreiten wagen. Von diesen neuen Steuern mit ihrer unverhüllten Exemtion des ländlichen Großgrundbesitzes unb ihrem Gefolge von Vexationen unb unleidlichen Kontrollen wird im Lande ein Unwille aufsteigen, dessen Heftigkeit man spätestens anno 1911 an den sozialdemokratischen Wahlstimmen wird ablesen können. Den verbündeten Regierungen aber wird es, falls sie wirklich daran denken sollten, barhäuptig an dem von Zentrum unb Agrarkonservativen auf- gerichteten Geßlerhut vorbeizuziehen, schwer werden, den Vorwurf von sich abzuwälzen, in bedeutsamer historischer Stunde versagt und aus .Bequemlichkeitserwägungen ein großes Prinzip geopfert zu haben. Der Herr Reichskanzler scheidet in diesem Zusammenhang völlig aus. Der hat, indem er sich dazu bestimmen ließ, in einer unhaltbar gewordenen Situation noch eine Weile auszuharren, sich selbst zum Opfer gebracht. |186|194 | 11'185 158 | 21!173|151 Erb-Steuer Beleucht.» Mittel Jmmobiliar- llmsatzstemprl Kaffee- und Teezoll fa ntln entb. la nein entb 10 nein entb >0 nein entl>. Konservative 6 53 —— 48 — 47 — 1 46 2 Wirtscy.Vereing. 14 5 — —— 19 - 1 18 _ 15 3 1 D. Resorn,partei 3 1 — — 4 — — 3 1 — Reichsparlei. . 22 3 — 21 2 — 19 1 — 22 1 — Zentr. u. Welfen — 106 — 100 1 — 93 2 — 96 2 4 Nationalliberale 50 — — — 49 — 45 _ — 47 Freis. Fraktions- Gemeinschaft . 49 — — 42 — 39 — — 42 —— Polen .... Sozialdernotr. . — 9 — 13 — — 12 — — — 15 — 40 — — 3 38 — 37 — — 40 — Fraktionslos. . 2 7 1 3 2 1 7 — 6 3 — nd billig. Verkauf von »ied. Ärt, Schlaf' Küchen,schranke 16.-, Bertikos . 30.", Deltücllen uall M.8.-,°uS lafsiv A. 16.10- von Mk. 34.”« jchtaichcadivao M 43.-- marratze m. Segen rk. 17 - Seegras ie.3reile.KovM i® 19.50, W.oll- ic 3Teüe, ^apfceil, J'S w M 26.75. Klange L°rrat.- auf nur gegen ge Karzablung. |. Remise 14 .arckstrasse- Januar, '■ tromon'.e^ .hule in Köm .er - '»SL irt an ,»", - >8' ... beit 4, Äo'Ml SW©* hlt iWUtz, - iS£ len lck’«W » ° wrrrn. *ll***s > gebrochen habe, A unwahr mut Wanner, Pflasterer ^roldori, (37$ t-Wittaflötifi teil lobe!- emise i, Bismarckstrasse iinai ■■■■■! nudel nur bis M itatt. inet von \ bis r nachmittags. De i •:■ - f i'd’- ? ruptvrrein der Ö u fr ci»- K b ff*2tiftuna r seine 65. Iallresverfanrrnlung nächsten Dienstag und Mitrwom in (dienen ab irr folgt oamtf ;um t>irrten Male einer Einladung in die obcrhffitfmc Lrorni! .ialhcruptstaot. Den auvitkiriigen ^efttcilnchnicrn werben oie ÄohnungSkartcn im *Sa rief aal 2. Hiaffe ein g-händi . Ter < ' 30t- dienst in der SiabtftrrfK nimmt I unMia . Ubr ihren Anfang. 3ie bietet einen Bortrag bes (^eneralfckrctärs des Zeittralvorstandes. Pfaue c Braunschweig- Leipzig (Ein Jiunbgang durch du1 Arbeitsfelder des Gustav Ldol« Pereins . Begrüstungs nnsprachmi des Vorsitzenden bes Festausschusses, des stell- prrtxxtcnbm Barfitzcndcu des bcf|. HauptvereinS und brr Vertreter auswärtiger tzauptvercine, unb Vorträge des gemischten Chores des cd. Arbeitervereins ließen unb des Pofpuuenchors SFlein ^inben, unter Leitung seines Tiri genten, Vcusiklehrer Gernhardt. Die nicht öffentliche ^tpuufl des Verwaltungsrates ist auf Mittwoch vormittag 'i Uhr in dem ^wnjirmaudensaal der Iohanneskirche ange- setzt. Mut) gemeinsamem Essen ui 3tetnd irrten findet rhmbn eine um 4 Uhr nwlumttags beginnende Michver sammlung statt mit Ansprache des Vvnitzcndcn des Hess, oauptoereins, dem Vortrage des Pfarrers I). Dr Preu - , che n - Hirschhorn (Ealvin und die Protestanten außerhalb her Schweiz,, Ansprachen des Pfarrers Allwo h n-Manen- schloß (Bilder aus der Qk«entcformC3 Festzuges oct schdn ii. Die Fuldaer Fleifdu'rinnumi »trift, ähnlich wie beim Frankfurter Fcstzug, ein gewichtiges Ochsengesp'iwi in einer von 140 Personen belebten Gruppe mit eigener Musikkapelle Der Pieuukwagen der Fuldaer Bäckerinniing wird von etwa 100 Per Ionen umgeben fein unb stellt die Huldigung der Ceres, der Göttin der Früchte dar. Der 'd)fitTiiverein wird auf einem ‘ 'Btaditivagen die Teilsage veranuhaulictten, und bif Vorgeschichte l',yuibo» kommt in einem Wagen: „Fuldaer Pfahlbauten" mit Gruppe ^krmanen zur (SkiInna. Aus Fulda allein haben .ich 80 Vereine zur Teilnahme am Fcstzug angemeldet. ? Lauterbach, 29. Juni. Ter Knecht des Gastwirts Kröll aus Hergersdorf holte gestern mit einem Fuhrwerk Langholz hier. Auf dem Heimivege gingen in der 9läl)e der Steinmühle bie Pferde durch. Bei dem Versuche, die Tiere einzuhalten, geriet der Knecht, ein junger Mann namens Hedderich unter ein Rad des schweren Wagens, das ihm über den Leib ging. Tödlich verletzt mürbe der Bedauernswerte vom Platze getragen. .H c l b e n b c r g c n, 2K Juni. Die Limesforschung, die.sich neuerbings in ber Wettcrau überaus reichlich lohnte, hat einen weiteren erheblichen Erfolg zu verzeichnen Im Iualernmld, am joqenonnlen „Einsiedler", rourb. n nämlich von dem im Auftrags der Reichslimeskommifston arbeitenden Archäologen Georg J’aufd» auf einem Flacdhügei mehrere starke Manern aus ber römischen und oorrömgchen .sei: epoche entdeckt, md deren Freilegung man gegenwärtig eifrig beschäftigt ist. Um bic bereit» freigelegten Webänbf- übcrreiic herum lagern mebrerc, meist über inoo jfiio schwer Steine, sogenannte „Findlinge . Unter tiefen war den bieher 7 Gräber b(angelegt, in benen sich tablreiche Skelettüberreste befanoen. H- Bad Rauhetm, 29. 3uni. lStadtverordneteu- f i h u n g.) Unter dem Vorsitz von Bürecrmeister Tr. Rarfer wurde heute eine önemhdje eigung der 6iabtrerorbneten abgehallen, die aüberorbetulich reidjbalhg war. Von den 21 Punkten der Tagesordnung verdienen einige ein allgemeineres Interefie. Aach den erstattete:! Rechnuugsablagen des 'lädnschen Elektrizitätswerks, des Gaswerks, WafferwerkS, Rrankenhau'eS und ber Ernst-Ludivlg- Schnle (Höhere Bürgerschule) lür öaS Aechnun -;ahr 19v7 dejchtoß bie Versammlung zuerst die Errichtung von acht Aretstetten unb einigen teiliveüc freien € teilen an der Ernst - Ludwig- Schule, die unbemittelten Rindern zugute kommen solle»', um so den Bürger»», bie durch den Zuschuß ber Stadt 22 OuO Alk.), den diese jährl-ch für bie Höhere Bürgerschule bezahlt, mit Steuern mehr belastet sind, entgeqenzukommen und ihnen einen Ersatz zu bieten. — Ter Antrag, ben VervstegmigStarii lür Angehörige der Ortskrankenkasse im städtischen Rrankenhanse auf 2 Mk. au erhöhen, wird abgelehnt unb der seitherige Satz (1,70 Mk.) de »behalten. — Unsere Stadt gab den verheirateten akademischen Lehrern an der udwig-Schule nochmal:» eine Ortszulage von 600 den unverheirateten eine von 300 Mk., eine Vergünstigung, bie unter sämtlichen hessischen Städten uurBadNau- heim gewährte. Tie Versammlung beschließt, daß die seitherigen Inhaber der Zulage dieselbe weiter erhalten sollen, daß fie aber für neu ein tretende Lehrer in Wegfall komm t, mit der Begründung, daß bie anderen Hess. Städte, selbst Darmstadt und Mainz, die Zulage nicht gewähren. — Ta die im Stadthaus untergebrachte Lowenapotheke nicht mehr den gestellten An- iotbcningcn ciitlpncht, soll em proiekt für einen Neubau in der Nähe des Stadthauses auSgearbeitct werden. — Tie ‘tianber- HaiiShaltungSfchule bei RrciscS Friedberg wirb von der Stadt demnächst gewonnen. Es sott ein RurjuS von 6 Wochen eingerichtet werben, an dem sich 24 Mädchen beteiligen können. — Auf Antrag be* MilitärveremS „vajüa* soll von ber Stadt em gröberer Tanzboden erworben werben, ber dann bei festlichen Gelegenheiten an die einzelnen Vereine gegen Vergütung abgetreten werden kann. — Tie Stelle des RrankeuhauSarztes wurde dem feit- • Leiter, Tr. Haeb erlie, wieder übertragen. Gerichtssaal. fc. TarUl stabt, 29. Juni. Bei Einleitung von Ehescheidungsprozessen oder während dieselben in der Schwebe sind, erhalten häufig sogenannte .Tetektiv-Institute" von den 'Karteien Auftrag zu eruieren, ob Ehemann oder Gattin von dem i-fabc ber Treue abgewicheu oder abwcicht. Bei einer am hiesigen Landgericht angestandenen EhejcheidungSsache hatte der Gatte ein frankfurter Teiektiv-Insinul mit Erhebungen m der angedeuteten Nichtuug beauftragt, Material hatte er mtbcrbcm zur Genüge. Tie Trennung des ehelichen Bandes würbe gerichtsjeitig auSgeivrochen, ohne daß das Bilreail AjesentlicheS ermittelt hätte. Trotzdem präsentierte da- Institut dein geschiedenen Ehemauu eine Honorai-Acchnung in Höhe von zirka 500 Mk. für geleistete edolgrcidic Dienste. Ter Alami zahlte feinen Mennig, denn irgend welches nennenswerte 'Material hatte ihn, das Institut utchl gebracht. Es kam z»ir Klage. Das Gericht hielt die Grunde des Beklagten für stichhaltig und wies die Klage bes »Delckuv-Institut Pelzer® in Frankfurt a. M. ab. Berlin, 30. Juni. Wegen Mißhandlung Untergebener hatten sich gestern vor dem Lberkr'egSgettcht des ('färbefort»3 der Bize- seldst'cbel Stein uiti> der Utiterofsizicr Breuer vom Kaiser ,>ran; Gard AegiiNkNt zu verantworten. Tie Anklage legte dem enteren je iunf f^ällc von Mlühandlungen unb vorschriftswidriger Be- Handlung, dem ktitercn einen Fall von vorichristöwldriger Behandlung Untergebener zur Last. Aus Grund eines anonymen Schreibens wurde bie Auflage gegen beide erhoben. In dem Bricsc wurden bic Angeklagten beichuldigt, ihre Untergebenen in robeiter Weise mißhandelt zu haben. Im Lause der Unteriudntnq stellte sich heraus, das-, nur ein Bruchteil von dem, n»as in dem Schreiben behauptet worden ist, aus Wahrheit bcruljt. Das Kriegsgericht halte s. Zl gegen den Vizefelbwebcl ans drei Wochen Hausarrest und gegen Breuer auf 3 Tage Arrest erkannt Hiergegen iegte brr G,n-jchtsherr Bemsunp ein uno verlangte höhere Bestrasima ber betönt Angeklagten Tas^Oberkriegsgencht ermäßigte icootti die Strafe von Strin aus 1U Tage gelinden Arrest und bestätigte das Urteil gegen Breuer. S. it. H. Beuthen O S., 29. Juni. Unter der Anflagc, ihren Chemann vorsätzlich ermordet zu haln'ii, hat sich die bei Begelmug ber Tat 19 jährige Frau Katharina V i e p k a vor dein Schwur geridn zu oercmtioorten. Tie Augeklagte hatte mit 16 Jahren geheiratet und ist Mutter von drei Kindern, von denen das längste itvki Monate mid) dem Tobe des Vaters auf die '^ell gekommen ist. Die Ehe des nmgen Paares war eine äußerst ungUkUutn, da der Manu stark trank. Am 17. Septembii v I. öeriubcltc er einen Teil feine» Lohnes in verschiebe neu Lokalen und rourb. von seinem Bruder betrunfcti auf ber Dorfstraße gesunden. Tiefer bemühte sich, ihn aus die Beine zu bringen und holte and) bü Schwägerin herbei, die sich aber weigerte, ihm zu helfen. Der Bruder mußte den Bettuukeneu schlietzlich seinem Schicksal über lassen. Am wichsten Mor.wn wurde Vietzka auf. der Toristraße m.t ent:e»ch»agen m Sc 3d tr au»a-runden Tie A." i. llrgte bccu. au der Bruder • h r:* wt brr Cr? • q vier töt'ich Sw.sge »enrrt. Iv bei Berdandluni wurde festgene.lt. daß die AngeNag:.' fd*?; «al bei Brei och q ?-ach: hatte, ’Orni Mann durch x>dn:m:n 10000 gelernte Arbeiter der amerikanischen Platten W^ßd'. ä' nvmvagnie, d r verschiede« Fabriken in tcnninloan»•». Cb o. SBe’t B'rgmii i.os Indiana gebären, werde" um .'Xiti rnartu m C’ streik treten, weil ;u bu-iem .ieitpunkt cw Anordnung o.r (UeieUichait in ‘irmt tritt, wonach nichnrntonifnfchc Arbeiter neben den i:ni?mftiiebm zu gelassen werden. TCircblidv cbrichten* Irraelilisch« Rcligi»n$4cmeinbe. 6ottesbicnft in öcr Snnagogc (Süd-Anlages Samstag ben 3. 5» l' 1 909; 9?orabtnb 7.45 Uhr. Morgens b.SO Ubr. Predigt. Nachmittags 4.00 Uhr. Sadbataiisgang 9.40 Uhr. 3sraelitifd)e tieUgionr-efillschafl. Gotte,dienst. Sabbatleer am 3. Juli 1909 H^icitag abenb H.00 Uhr. Samstag vormittag N.00 Uhr. Nadunnta iS 4.00 Uhr. Sabbat-AuSgang 9.40 Uhr. Wochengottesdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 7.30 U . Berantwortlid) für den twl:ki»chen Tni i B : E deß. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mit und Indeiti Ersnklartcr Böi I1 /,•/• Bcichsanlcihe . , . v-,? 8•/, do. . . . bb.to S'/i/e Konsole • • • • *'•••* r/, do. . . . . b^>!> 8*/,*/. Hessen v^.w 3l/,eL Oberhewen <•/, Oesterr. Goldrente. . l’ö-üü 4*/,•/, Oestcrr Silberrente. 99*20 4e/e Ungar. Goldrente . . 0X50 4®, Italien. Reato . . . 104.50 3®/e Portugiesen Serie I . 62.20 3°/, Portu/iesen „ III . 64.00 41/,*/# ru4.40 Prince • Henri - Eisenbahn . 129.00 rieht. 1. Juli. 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