Erstes Blatt 159. Jahrgang ebenen: den Vorsitz des Deutsch-nationalen HandlungsgehiUenvcrbandeL Die heutige Nummer umsaht 12 Seiten. ept. Wie verlautet, hat der Rcichstags- statt 181,4 ^sche riai'H ilj, JtliH nicdergelegt hat: Hamburg Kr.S13 Der Sietzener Änzttgrr erscheint täglich, außer Sonntag». - Beilagen: viermal wöchentlich -ietzenerZamllienblätter; «weimal roödjentLXteis« für Ven Areis Siehrn sDienstag und Freitag); uveimal monatl. Land- oirtschaftliche Seitfragea Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: «nzeiger «teßeu. politische Wochenschau. Gießen, 11. September. lat> meine rmen- - SchürM aparte ,ieruug W aus-Schü^ Et®-»«6 Neuwahl für §chaä? Fü.r den AbgLordneien Schack scheint icine Affäre eine schlimme Senbima iu nehmen. So viel ifi schon sicher, daß er men- - Schurzen er-FaiionI - M.eM° I/O it, P'S- cfcen n werden an diesen n 95 w®wvr» eäMittl 48 KtüklM- Kitterg°f°L abgeordnetc Schack sein Mandat Miedergelegt. Hamburg, 10. Sept. Nach einer Mitteilung des Deutsch« nationalen Handlungsgehilfenvcrbandes legte der Ncichstagsabgc« ordnete Schack endgültig den Vorsitz des Verbandes nieder. Hamburg, 10. Sept. Schack teilte dem Vorstand deS Deutschnationalen Handlungsgehilsen-Verbandes mit, daß er den Verzicht auf den Vcrbandsvorsitz nicht als vorübergehend, sondern als endgültig ansehe. In der gestrigen Hauptversammlung der hiesigeir Ortsgruppe des Verbandes wurde die Angelegenheit ^chackS besprochen und nach einem Vortrag des stellvertretenden Verbands- Vorstehers Bcchly ein Beschluß gefaßt, worin es heißt: Es könne nach allem Guten und Edeln, das man bisher von Schack kennen gelernt habe, nur angenommen werden, daß er unter der gewaltigen Arbeitslast der letzten Jahre und den damit verbundenen geistigen und körperlichen Anstrengungen im Dienste des Verbandes zu- 'ammcngcbrvchen sei. Das Verttauen der Mitglieder zum Verband und seiner Leitung könne nicht erschüttert werden. Merlin, 11. Sept. Der polizeilichen Auflösung verfiel eine vom Deutschnationalen Handlungsgehilsenverbande gestern in den Bürgersälen zu R i x d o r f einberufene Versammlung, in der die Schack-Angelegenheit in Zusammenhang mit einem Vortrag über „Die Lügen der Sozialdemokratie" besprochen werden sollte. Der Saal war lange vor Beginn mit Arbeitern b e s e tz t, die gegen die Aufforderung, alle Nicht-Handlungsgehilfen sollten den Saal verlassen, protestierten. Berlin, 10. Sept. Gelegentlich einer gestern abend ab- gehaltcnen Versammlung des sozialdemokra tischen Handlungsgehilfenverbandes entstanden zwiscl)cn den Sozialdemokraten und den Mitgliedern des Deutschnationalen Handlungsgehilsenverbandes Differenzen, so daß diese zum Ber- lassen des Saales aufgefordert wurden. Keim Verlassen des Saales wurden sie von den Sozialdemokraten angegriffen und mit Faustschlägen, Gutnmischlauchhiebcn und geworscnen Bier« gläsern verletzt. Fünf der Hauptschläger wurden sistiert. Das B. T. teilt heute noch mit, dem bekannten „Triole"- Brief sei ein anderer (ebenfalls unter falschem Name«) vor- ausgeaangen, der folgenden Wortlaut hatte: Sehr geehrtes Fräulein! Meine Fran 30 und ich 40 Jahre alt, groß, schlank, suchen eine junge Tarne, die gewillt ist, sich uns beiden innig anz u schl i e ße n. Gegen> seitige Neigung natürlich vorausgesetzt. Sollten Sie grundsätzlich dazu nicht abgeneigt sein, erbitte ich Nachrrckl lns morgen unter „Trio la", Hamburg, Postamt 36. sollten Sie mich noch nicht verstanden haben, bitte frei und offen zu fragen. Hochachtungsvoll R. M. Das wäre wiederum kaum falsch auszulegen! neue Hoffnungen. In der auswärtigen Politik findet Herr v. Bethmann-Hollweg keine besonderen Schwierigkeiten, und man darf zufrieden sein, wenn er vorläufig in den Fußtapfen seines Vorgängers bleibt, dem Vordrängen des Volentums, das uns die letzten Tage wieder sein ivahres Gesicht gezeigt hat, kräfttg Schranken setzt und von den Lockrufen der Engländer nach einer Flottenverständigung ich nicht betören läßt. Nicht ohne Bedeutung für die deutsche Zolitik ist es vielleicht, daß unser Kaiser auf dem österreichi- chen Manöverfelde Gelegenheit gehabt hat, mit Kaiser Franz Josef und dem Erzherzog Franz Ferdinand, dem tatkräftigen und unternehmenden österreichischen Thronfolger, politische Gespräche zu führen. Wir dürfen nach allem, was der Kaiser seit dem Novembersturm gesprochen hat, wohl annehmen, daß die deutsche Politik ohne den verantwortlichen Staatsmann nicht voreilig festgelegt wird. Besonders der habsburgischen Monarchie gegenüber müssen wir daran festhalten, daß wir von unserem Bündnis auch wirklich etwas haben. Es ist nicht mit Unrecht ein leiser Zweifel darüber ausgesprochen worden, ob Habsburg im Kriegsfälle mit seinem durch den Streit der Nationalitäten innerlich zerrütteten Volke uns wirksam wird unterstützen können. Tie letzten Nachrichten über die Verständigung zwischen Deutschen und Tschechen lauten verhältnismäßtg günstig. Es bestätigt sickz daß die Tschechen zu Verhandlungen sich nicht abgeneigt verhalten. Sie scheinen ein Interesse daran zu haben, daß der böhmische Landtag überhaupt in Tätigkeit treten kann und nicht die wüsten Obstrukiionsszenen der letzten Tagung zeigt. Der Hoffnungsschimmer für die deutsche Sache ist aber nur recht schwach, und man muß sich auch auf neue, erbitterte Kämpfe gefaßt machen. Die KaifermanöDcr in Gefterreich. Kaiser Wilhelm hat am gestrigen Freitag noch einen Manövertag in Oesterreich mttgemacht und ist dann nach Karlsruhe abge/eist. . Meseritsch, 10. Sept. Die beiden Kaiser, welche den Verlauf des heutigen Manövers, bei dem die Gegner aufeinanderstießen, von verschiedenen Standorten verfolgten, kehrten um 12 Uhr 45 Minuten nach dem Schloß zurück. Hier fand um 2 Uhr 30 Minuten ein Ab schieds- früh stück statt. Groß-Meseritsch, 10. Sept. Nach dem Frühstück verabschiedete sich Kaiser Franz Josef von dem deutschen Kaiser. Nachmittags erschienen die Majestäten im Schloß- Hofe, wo !)ie Erzherzoge,. Generale, die Manöverleitung^ Bischof Graf v. Hugo, Schloßherr Graf Harrach, Landeshauptmann von Mähren Graf Serenni, Bürgermeister Czer- mak und die Hofchargen zur Abschiedsauswartung sich ein» gefunden hatten. Kaiser Wilhelm verabschiedete sich aufs herzlichste von den Erzherzögen, besonders von Erzherzog Franz Ferdinand, sonne von den übrigen Persönlichkeiten und sprach wiederholt seine vollste Befriedigung aus über den Aufenthalt in Groß-Meseritsch. Kaiser Franz Josef geleitete dann seinen Gast zum Automobil. Die Monarchen küßten sich wiederholt und drückten lange herzlichst die Hände. Dann bestieg Kaiser Wilhelm mit dem Erzherzog Friedrich das Automobil, um die Rückfahrt anzutreten. Auf dem ganzen Wege durch die Stadt brachte eine große Menschenmenge dem deutschen Kaiser herzliche Huldigung dar, für die der Kaiser durch Salutieren dankte. Jglau, 10. Sept. In allen Ortschaften, die das Auto- inobit Kaiser Wilhel.tis auf der Fahrt von Groß-Meseritsch hierher passierte, jubelte die Bevölkerung dem Kaiser zu. Auf dem Hauptplatz steigerte sich der Abschied zu einer imposanten Kundgebung, für die der Monarch sichtbar gerührt dankte. Auf dem Bahnhof verabschiedete sich der Kaiser von dem Botschafter v. Tschirschky und dem Statthalter Heinold, dem er schon vorher seine Anerkennung und Befriedigung über den Aufenthalt in Groß-Meseritsch ausgesprochen hatte. Der Kaiser verblieb bis zum Abgang des Zuges mit dem Erzherzog Friedrich im Gespräch und verabschiedete sich dann in herzlichster Weise. Um y26 Uhr verließ der Zug unter den begeisterten Hochrufen der Menge den Bahnhof. Jglau, 10. Sept. Der deutsche Kaiser ist heute nachmittag um 5y» Uhr nach Karlsruhe abgereist Groß-Meseritsch, 10. Sept. Kaiser Wilhelm hat dem Generalstabschef Konrad v. Hötzendorf den Verdienstorden der preußischen Krone verliehen. Der Großherzog von Hessen in Karlsruhe. Karlsruhe, 10. Sept. Um 5.42 Uhr erfolgte die Ankunft des Großherzogs von Hessen. Zum Empfange waren larmresend: der Großherzog von Baden, Generalmajor v. Dürr. Das Gefolge des Großherzogs besteht aus dem Obersten Hahn, dem Rittmeister Freiberr v. Maffen- bach und dem Oberstallmeister v. Riedesel. Zum Ehrendienst ist befohlen der Generalmajor Freiherr v. Seckendorfs. Der Großherzog wird im Großherzoglichen Palais wohnen. Karlsruhe, 10. Sept. Um 3 Uhr oO 9)h.nuten traf der Gr 0 ßherz0 g von M eckl enbur g-Schw erin hier ein. Karlsruhe, 10. Sept. Tte Kaiserin mit Gefolge unb Prinz Oskar sind heute abend um 7 Uhr 2 Min. im Sonderzuge auf dem hiesigen Bahnhofe ein getroffen. Zum Empfange waren erschienen das Großherzogspaar, Prinz und Prinzessin Mar von Baden, der preußische Gesandte v Eifendecher mit Gemahlin und der badische Gesandte in Berlin Graf Berckheim. Nach überaus herzlicher Begrüßung fuhren die Fürstlichketten nach dem Rejidenzschloß. Im Rejidenzschlotz wurde die Kaiserin von der Großherzogin Luise begrüßt und von bftn Hofstaat empfangen. -Schürzen l Sti-kerel ^4» Stickerei w ; StickereitrK. 90 Stickerei- JiO näger W Auf den geglätteten Wogen der inneren Politik war in ttesen Tagen fast nur das Schifflein des Reichstagsabgeoid leten Schack zu erblicken; es schwankte ganz beträchtlich, rnd so eifrig sein Insasse auch bemüht war, das Gleichgewicht zu erhalten — der Strudel hat es noch immer gefaßt. Uns ist es kein Bedürfnis, in den Privcttangelegen- teiten eines Menschen ohne Not herumzuwühlen, und wir möchten nicht die Ersten sein, die einen Stein auf einen ermen Sünder werfen. Herr Schack hat aber eine Art, Briefe au schreiben, die man bei einem Reichstagsabgeord- r.c t e n auffällig finden muß und die man auf ihren inneren Malt, auch wenn es grausam erscheinen könnte, darum »ttht wohl prüfen darf. Ueber einen tragischen Vorfall auf ter Basis tiefer Leidenschaftlichkeit — und wäre die Verfehlung noch so groß! — käme man leichter hinweg. Aber Herr Schack hat eine Art, Briefe zu schreiben, über die man lachen und weinen möchte zugleich. Und die Art der Interpretation seiner Werke fördert erst recht keine befreiende Empfindung hervor. Alles was wir unter der Ueberschrfft Die Affäre eines Reichstagsabgeordneten" erfahren haben, ilt so klein, so zum Erbarmen, daß all das Aufsehen, das dieser Fall machen mußte, allein schon zorniges Unbehagen wecken mußte. Herr Schack aber hat bekanntlich versucht, seinem ominösen Briefe eine entschuldigende, romantische Färbung zu verleihen. Jene junge Dame, die er fcr sich unb seine Frau als „Gesellschafterin" zum Genuß der „Freuden der Liebe in körperlicher und seelischer Gemeinschaft" hatte engagieren wollen, war dem Herrn Abgeordneten schließlich nicht „romantisch" genug. Uns dünkt, eine s 0 eigenartig romantische Annäherung und briefliche Verständigung zwischen liebebedürftigen Menschen ist nie von einem Dichter besungen worben. Wir haben mit vielen Anderen den Eindruck nicht überwinden können, daß es bei dem Briefe des Herrn Schack sich vielmehr um ein recht prosaisches Ges chäft gehandelt habe, um eine Sache, Die von romantischer Ritterlichkeit himmelweit entfernt war. Ein Leipziger nationales Blatt hat trotz der ihm nicht feind- lich gegenüberstehenden Parteirichtung Schacks entrüstet von „unverhüllter Schweinerei" gesprochen. Unsympathisch berührt jeden offenen Menschen auch die Verwahrung, die der blamierte Abgeordnete gegen seine angebliche Verdächtigung erhoben hat, wenn er pathetisch erklärt, er könne „der Majestät Öffentlichkeit nicht das Recht zugestehen, bis in Die Räume seiner kranken Frau einzudrinaen". Wenn man ber dummen Geschichte eine lichte L-eite abgewinnen wollte, könnte man vielleicht vermuten, der romantische Bewerber habe vor der Abfassung des Briefes in der persönlichen Unterhaltung mit der gejuchten Gesellschafterin Spuren einer beiderseitigen Sympathie entdeckt. Aber auch bann sind Hoch die lauernden, geschäftsmäßigen Phrasen des Briefes Döllig unverständlich. Herr Schack ist von seiner Tätigleit als Vor- fitzender des deutschnationalen Handlungsgehilfenverbandes, Yen er selbst begründet hat, zurückgetreten. Wir hab^n schon darauf hingewiesen, daß es zu einer gerichtlichen Verhandlung vielleicht gar nicht kommen wird, wenn nämlich die betreffende junge Dame, die Herr Schack bereits um Entschuldigung gebeten hat, auf die Beleidigungsklage verzichten wird. Ob dann der Herr Abgeordnete wohl in all )einer Harmlosigkeit wieder im Reichstag erscheinen wird? Denn nur die „Majestät Oeffentlichleit" nicht nach einem Lpfcr ruft! Nach einer neuen Mitteilung soll die Staatsanwaltschaft des Falles fick) angenommen haben. Ferner »verlautet, Schack wolle sein Reichstagsmandat niederlegen, vielleicht bewahrheitet sich, was Gottlieb im „Tag" dichtete: Es endigt die Triolecei Auf „ei" unb auf der Polizei. Auf „al" dagegen „Wartesaal", „Fatal", „Skandal" unb „neue Wahl . Schack war im Jahre 1905 der Nachfolger des national liberalen Reichstagsabgeordneten Fries geworden, der m Afrika ein stilles Grab gefunden hat. Bei der Wahl tm Salroe 1907 siegte Schack in der Stichwahl über den Sozial- Bemofraten Leber mit 9834 gegen 9509 Stimmen. Im ersten Wahlgang waren zusammen 6089 nationalliberale Lind freisinnige Stimmen für einen nationalliberalen Kandidaten abgegeben worden. Die Sozialdemokratie wird bei inner etwaigen Neuwahl natürlich alle Hebel in 3cn>_egung setzen, umsomehr, da sie in dieser Woche erst im sackstischen Aeichstagswahllreis S10 l l b e r g - Sch n e e b e r g einen überraidKnben Wahlsieg davongetragen hat. Daß dieper Wahlkreis iin Besitz der „Genossen" bleiben mürbe mar mit Sicherheit vorauszusehen, aber so groß hatte man die Zunahme der sozialdemokratischen Wähler \\ä) Sie haben sich nämlich gegen 190 < um über 2000 vermehrt, toäbrenb die Zahl der bürgerlichen stimmen um mehr als 5000 gesunken ist. Ohne die letzten Kampfe über dreReichv- nnanzresorm hätte der „Vorwärts" nicht sein geroaltigei? rriumphgeschrei über die Niederlage des ,^rdnungsbrees - wie ei sich beharrlich ausdrückt - ans immen fonnem hoffen wir, daß man diese Wahl im bürgerlichen ^ger ich zur Lehre dienen läßt; die noch herrschende muß auf beiden Seiten ruhigerer Uebertegung ^An, di rreibt man den Gegensatz der Parteien auf die spitze, so hat «allein die Sozialdemokratie den llkutzen davon. V Die nach der Kaiserparade in Stuttgart zwischen d Sdtiler und dem König von Württemberg gewechselten £ svrÜQ mahnten gleichfalls in sehr beredter Weise gU ig Edt ait’ler Deutschen. Das deutsche Volk hat gegenwärtig rdnen 1 Einlaß, pessimistisch in die Zukunft zu schau - '~ schaftlick"r. werden wir uns wieder aufschwingen, und EweüL^en, die uns im Innern das Leben verbitterten können u,"kid müssen wir nun Ab, nehmew Gr at Zpp^lm | nit feine1**11 herrlichen Erfolgen gibt uns neue ,rreube Samstag 11. September 1909 -Fi., ■ — Bezugspreis: monallicd75Pf.,viertel- GietzenerMzeigerW _ r < politischen Teil: August General-Anzeiger für Gberheffen fit dle Tagesnummer Rototioitsönid vilö Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zleludruckerei B. Lange. Nedaktion, Lxpedttlou und Druckerei: Zchnlstratze 7. Anzeiqen'teü°?'b. Beck. bis vormittags s Uljr. • Die spanischen Kämpfe in Marokio. Die Spanier, die bei ihren bisherigen Unternehmungen in Marokko nicht gerade viel Glück gehabt haben, wollen ich anscheinend durch folgenden angeblichen „Erfolg" trösten: Madrid, 10. Sept. Aus Melilla wird amtlich gemeldet: Während der sechs Tage dauernden Rekognoszierung haben die Truppen des Obersten Larea gestern ihr Lager in Cabo de Gagua wieder erreicht, ohne einen Schuß abgegeben zu haben; zahlreiche Rifleute haben sich unterworfen. Die Haltung der Einwohner läßt die Annahme zu, daß die Pazifizierung der Gebiete von Mut und des Muluyatales beendet ist. Melilla, 10. Sept. Heute mittag sind zwei Regimenter von der Division Sotomayer, sowie Artillerie und eine Sanitätsabteilung ausgeschifft worden Tagung der deutschen Geschichtrvereine. Worms, 10. Sept. In ber heute vormittag auf 8V2 Uhr angesetzten dritten allgemeinen und öffentlichen Versammlung hielt den ersten Vortrag Stadtpfarrer Dr. D i e h l-Tarmstadt über das Tl)ema: „Inwiefern kann man von einem geistigen Au fschwung Hessens in den Notzeiten des 30jährigen Krieges reben?" Er führte aus, daß unserem Hessenlande zu keiner Zeit solch' große Wunden geschlagen worden sind wie im 30jährigen Kriege. Krieg, Krankheit unb Not rafften etwa 60 Prozent der hessischen Bevölkerung innerhalb eines halben Jahres hinweg. Es sei nun eine völlig irrige Betrachtung des Lebens, wenn man annehme, daß die Not den Menschen mürbe und untätig mache. Vielmehr sei erwiesen, daß gerade die Zeiten der Not große Männer und große Taten geboren haben und das Pauluswort: „Wenn ich schwach bin, bin ich stark" einen wahren Inhalt habe. Wenn man sich in die Quellen des 30jährigen Krieges vertiefe, könne man sehr wohl von einer großen starken Kraftentfaltung reden, nicht allein in religiöser, sondern auch in allgemein geistiger Beziehung. Als sich der Krieg den Grenzen des Hessenlandes näherte, gliederte sich im Jahre 1622 das Marburger Land an Hessen an und mit dieser Vergrößerung traten auf allen Gebieten des kulturellen Lebens neue Gedanken in die Erscheinung, die man zu einem einheitlichen System zu ordnen verstand. Redner verbreitete sich nun eingehend über alle Einzelheiten dieses kulturellen Fortschritts und behandelte besonders eingehend die Verbesserungen im Volksschulwesen und die Entwickelung der Universitäten. Gleichzeitig wurde die deutsche Sprache ausgebaut. Bücher erschienen auf dem Markte unb die Dichtkunst lebte auf. Ein gründliches Wissen wurde auf allen Gebieten beansprucht. Redner schloß mit einer eingehenden Charakterisierung der bedeutendsten Männer dieser Zeit. Es sprach sodann Staatsarchivar Dr. D i e t r i ch - Tarrn» stadt über „Die Politik in Hessen-Darmstadt während der französischen Revolution", worin er einer wahren Geschichtsforschung warm das Wort redete. Er erntete mit feinen fesselnden Ausführungen ungeteilten Beifall. — Der letzte Vormittagsvortrag wurde von Prof. Dr. Schneider-Heidelberg über „Die Artillerie des Mittelalters" aehalteit 4992 Au» Stadt und (and. Gießen, 11. September 1909. — Tage 'alenler. 13 o: u •' o • /.• H \ n e m <" t o a r c d t) c r. ? . Mitt; XA^iKS) otiULunu. Biograph Tätlich Bor'te luag. — Lehrerpersonalien .u e f: 51 i } t nnitb* der von bem 7fU€iicn zu Umburg-Drstern m Brr^lem auf die 3title VebrenuUe an der tAemernbeichule ;u cprenbhnqen ittreiA Offenbach- präsentierte 6d)utamtttafpieant Gq. Well Höfer out Frankfurt a. M„ der uon dem Ersten ;u tyenburg und «übmqen in Büdingen auf die erledigte LeKrerilelle an ter ttzemeinbeschule zu Heegheim präienttrrte 3d)ulamtttaipironl Arth. Bramm aut Unter-Dibberttheim. — Ue betitel en wurde dem Mehrer an der iberne ndefchule zu Sna Ä. Zoll eine Lehrerstelle an der lstemeindeschule zu Rlttseld; dem Siebtet Aug. Metzler zu £>afienrott) eine Lehre rüelle an der Ge« meindetchule zu Hoch-Weiiel. — Erledigt ift e«t mit einem evang. Mehrer zu besetzende Siel)rerfleUe an der Oe» meindeschule zu O ber-Flärttheim. Mit der Stelle ist Orgonfstendiensl verbunden. fantenr-ön,<üM um Kleeberg uviid ors geschlagen Tte blaue Armee kam von Morden Uber ließen, bic rote iit-er Fr, dberg ang rogen Tir flauen, bestehend iu - ig am Donnerstag ent» . m £>vr Ar.. Ireibcn, ihwallcru- und ^nfanteri' tfattouillcn Narren da > dann etwas wendet und in da.' Lolin dach- und obere *^?rp n batten da RcsetvebalaUlon IWer und die ky.faoroit oct i.er Ulamn ui, uj Brondoberndai i, -V.'vi k. V2 Brigade und der 21 Tivtfion kommen nach Biaunfcl . 21. Feldartillerie Brigade mich möffclbadj. l.e Trippen im Westerwald -u leiden, auch sind öie £?.imrtucc uübt Erde autgebreitci Wart) den heftigen dlesechlen der letzten Montabaur und Roller, die südlich von Meudt In den nächsten Tagen trifft eine . 117er un tialfii, Rennerod, also die Rheinbesseu im hohen Westerwald. Gestern ist auch bic llntcrosjläierschule Biebrich in birjcf irgend eingetrossen, sie gehärt vom 10.—15. September zur öO. Insanleric Brioad« Tic 27er und Vier Artillerie liegt ebenfalls um Westerburg " Eine hessische W et nkonserenz in Tarmftadt, Am Freitag traten aus Einladung des Tstnistenurntt bet Innern, Abteilung für handel, Landivirtschast und Gewerbe, unter deui Borsitze bet Ministerialrat- Dr. Usmger Delegierte der gesetzlich organisierten Vertretungen für Handel und Produktion zusainnien, um sich über einzelne mit der Frage der Auslegung bet neuen Weingesetzet m Zusammenbang flehende Fragen gutachtlich zu äußern. Zu der Besprechung hatten die HanbelSkämmern in Mainz, Worms und Bmgcn, sowie die Londwictschastttkamnier Vertreter entsandt. Außerdem ivaren anwesend aus Einladung die Land- tagtabyeorbneten Diehl, Molthan und Wolf und der Tirektor der Großlu Wern- und Obstbauschule in Oppenheim. Der bic Verhandlung leitende Regierungtvertreter betonte zn Beginn bet Besprechungen, daß bic Versammlung nicht für zuständig erachtet werden kSnnte, bindende Beschlüsse zu fassen, und wiet daraus hm, baß die Antiegung der gesetzlichen Vorschristen und bannt auch die Entscheidung aller sich bei Autsührung bett Wcmgesetzet etwa ergebenden strittigen Fragen einzig und allem Lache der zustundigen Gerichte fei. •• Ktnematograph Wie immer beim Urogramm rvttbfcl hatte gestern das Theater lebender Bilder einen zahlreichen Betuch Die ftüllr de» Gebotenen war so außer- aewobnlich groß, daß die Zufcheuier doch befriedigt waren. Slbgnchen von der Szene Stretta aus Troubadour, gelungen von haruso. brachte das Theater in 9 Abteilungen da» große Tonbild „Die Stunden". Für Äteuitbe bett Humors waren die Hummern ..Ein fchäner Misch-Masch', „Eine Ehren-Affärr und ..Ttu berauschende Parfüm berechnet. die sämtlich ftürnnsche ^ich»r'otge erzielten. SeheiiSwert ist noch der Monnil „Peter 11.", der bekannte Affenmensch, und Szenen aus dem Leben der Jungfrau von Orleans — Eine Panik brach gestern gegen abend in dem Kuiemutographen ans Der HUwu ripulrr ließ mitten in der Borstetlung emen Feuerrus ertönen. Der gerade laufende ftiUn n>ar rn Brand geraten, uxe man hort, durch Leichtsinn des Mannes, der die Anlage bedient Das Publikum verließ in loilder Hast die Platze und begann, den Ausgängen uiviftürmeu. da erschien noch rechtzeitig genug, um ein Unglück verhüten zu können, der Betitzer und teilte imi lauter Stimme mit. daß keine itefaln vorhanden sei Der ’Naum. der von ea 2->0 Personen besetzt war. entleerte fidi deiraus schnell, aber ordnungsmäßig X'ach einer virrteluunbigcn Pause, während der die Polu« »ich an Ort und Stelle über da» Borgesalteiie informierte, tonnten tue Borfudriingeii ihren Fortgang nehmen Aach der Anlage des 'ruiein.itogrovben ist es unter allen Um- Hauben luittgcidrtoiien, ba| die Besucher jemals in i*efabr geraten können Irr 3u|üknierraum ist vollständig feuer ii(t>er. der Mannt, in der die Bortuhrungsanlage »ich de- findet, if. durch eine massive Bland voin letztere» vollkommen abgeschlossen, Tu lrennungswtind ist nur in)(weit durch brixhen, al? es nohvenbig nt. um da» Bild durch ein Ber- großerungsgl » in den fpinibriingeraum fallen zu la|,en. ganz T. sollten Tauben ich» itzen unnochsichttich verfolgen, ihnen die erlegten Tiere abnehmen und. wenn .iu«iitnqe und neileinptUe nedern zu finden sind, hd) an den nächsten -frici- roerben, die Schützen atxi unbedingt zur Anzeige bringen. X. Londorf, 10. Sept. Ter vor einiger Zeil erwähnte hinkende Bulle mit schiefer Schwanzrule, von den Uonborfern scherzweise .Schorschkarl* genannt, geht nun bald einem wohlverdienten Schicksale entgegen, da die Körkommtssion batt Dteh nicht mehr dienütaugltch befanb. Dadurch muß er baldigst fein Veben tm Schlachthaus beenden. .= Bad « Nauhein», 10. Sept. Bitt gestern smd 2 9 2 8 8 fturgäfte angekommen, wovon an genanntem Tage "och 4107 anwesend waren. Bäder wurden bitt zmuI *J. September 374 276 abgegeben. — General der Infanterie von Minckwitz, <-'xneral-Adjutant drtt kiomgtt von Sachsen, traf mit seiner Gemahlin im Hotel Augusia Victoria zur Rur cm. R. B Darmstadt, 10. 2jährige Bürgermeister Menget Des hart an dec siebener »reisgreuze liegenden Orte» Roßberg sein. Er ist iwd> einer von denen, die zu lurhesfifchen Zeiten auf Herrn, der am 21. Cft. nach l^iahrigem Wirken fein Amt niederlegen will, durch den T'andrat v Regelein da» rrreu; S. Sitzung (4roßher,ogtlcher Handelskammer ließen für die Mrcik Hießen, Blofeld und Lauterbach. Proto ko Il-Au-zug. Gießen. I Dept. mlxr 1909. Anjpeicnb ftnb die Herren stvii'mcrzienrot Heiäxthnm al. rftuDbcrgfr, Hommrruniral olmcnftocbt. iw», _ ^ibrinq. Münker, Roll, Rmnspckk, Rinn, Röhr, Rühl und bei sviibifu.* AuS dem Goschäslsder icht ist folgende» mitzuteilen: 1. u, Tte Prüfung des Sinterfabrpfon Önt- würfe» hoi brr Handelslammer Veranlassuug icjcben, bei der bj Tcm 'tzros.h. Srcisamte r*hräm wurden ok Zruni.lx |um Z’ i c b 111 o t b a : an 3ua Illi brr Bahn c Aut .'in nag ber Handelskammer Stzlar, tun bürg» Tüllen* des nabmetdrif füi intahIen kaktt d<» Siegerland. s. sonne des Hahn und Ttllj-bwt», dessen (**dtuna.'fr'.;rr fern II Januar 1910 obLinii. um trertere sunt di Im 3nlcni'c der Tabak- unb .sigaricnuidustrie ist Ne i**eroäbiung von Erleicdter vagen inbetvg ans die E n t r i cd i u n von ’i a d> it e u e r und Rach »oll, sonne grtuutbrn. 2. i» cjev über die S id>ctnna de r Bavsor dem ngen Rach ß 9 de» vxicy» über die Sicheruna der Baufordervngen ■ . Gesetze» durch betriebe x.'rrctbnung beftimmira v*cxr.f.Rb: Beden un... und Tie» gilt im wioebeent «bezug auf die cwi ibe vor a utl- mwn Benimmangen für solche tVinebr, u» denen ,a der Regn m-.i-destrns 20 Arbnl/r beschu'tizt werde». So wird »unächst «rn | 134 Abi 2 xninu-i. bei den Arbeiter» der der regel im.fia.u Lohiiabtun», idMutiidx .11itdj»a»g .Lahnhmd. Uobn )Ct:Vobnb.m übt. den aerdienten Lohn ausiLtzLndigen i|L Rach 5 I3lb Abf 2 darf bet rrcrtattijr icorniahuma nur •jinrrbulb der Arfert-irit er folger ; i-.-t mutz n-it» e LH g • iur lebe» Betrüb ein ßänd -er Ar> t>a»»sionß und Beich>^.-rd<» der Arbetter. bic sich aal die Betriebs, and " itx n^tbülin e niw dezietzeu. un Kran.niS der t^i.xbbi»bubet t» bringen »ab ich darüber >a Ätzern. Anch fo(loi Anträge aui (WWxibrueg r.Ti Assnabamt brufolich der .IttertAyr-t unb ort Sonntagerufr- «fbn Tat L’anbgteubl pcvurieitle den «n» - 91 ic o lei aiH Oenhmje-, der a* feinem AuiomobU Deningtücht. an» jtonMun a. V aetettt esmN. Tötung zu einem Msnat Berlin, 10 Sept Bei feinem heutigen ,3Luge legu Drei11c Sright in 62 Minuten .'fr* Sekunde, eine Strecke von etwa W Kilometer zurück Der .^t»g lanb trotz de» starken böigen Linde» an Schönheit uM Exaktheit sriiHeren Ringen nicht nach. Die Landung . rfolßtz wegen Heißlausen» de» Motor» etwa üvo Meter vom Statt» platz entfernt. W faal. Rollet. 10 ecpL Tie W*ige Siretfammtr-eer»etettte den profnkben Rest T r 18. Rovemder v. mit gräulem Linie Var jaulen wegen fahrläsfiger «or«inOstchiliche ttliternnM ,tr Hetzen am - onnlag bei 12. Sep'tinder. t*ttfec und trodrn. i i vo» wärmer. Kleine TagcethrtniL Anderbavcri|ch-böb«ischenGren»e unweit E'chM stitßen .Zot Iwächter mit *20 Schmngglern »v -nee», die zehn £Wcn nach Deutschland jchafien trollten. Br, tvm M cntspinncnden Jamvfe wurde der Gutsbesitzer Reschbach ans Bergen durch Schüsse in den Rüden und den Manen artbM Durch einen itrbHritt stürzte in der Hoden Tatra bn eine von vier Wiener hingen Leuten und riß bie anderen dm. die mit angeseilt waren, mit in b;-* liefe. Erst nach lechsstünGnttz Mühen gelang e», den Y.tunnlfldlra Hülfe |u bringen, fr. eine war mit dem Äopf auf einen Aelse» gefallen, so daß bei Hirn beraubgelrden und er sofort tot war Zwei wurde« st chwer verletzt, daß an ihrem Aufkommen ae-weifelt wirb, tc Biene ist mit leichten Verwundungen baoonaefommni. llnei>crfität>*21ad>rid>tcn. dteibetg L B r Da» 50«ädrige Dozeutentubllänm krk am 14. September der Sedeimerat Professor Dr med SUbrt» Manz, emerit Direktor der Augenklinik an ber Un versttch Griginai-vrahtmcl-ungen. Zeppelin III auf der »r-brl nach Frankfurt. 3- III bat. begünstigt vom Setter, bmte n. 1» btt cns^kHntztM ^obrt «ach ,nan(niit angetrcten. E» smd bGtzer folgnibc Mef düngen im gelaufen: Ariebr ich» ha sen, 11. Eepl 3 III »st inn 4 Uhr <0 Mm. aufgestiegen und nach einigen Mondvern über deW L« »rn 4 Ubr 50 in brr «ichtung noch Konstanz abgefahren. Da» Wetter ist sehr schön: e» mrbt m leichter Nordwind. 3« ber vorderen Gondel besmben sich Lder Ingenieur Dürr al» Leiter, »straf Zeppel,n sun. ysri Luftschifi Unterkapitärte und ynet Monteure, m bet bx.iterH Gondel Dr. Erkner, Ingenieur Losch und ien 2Rotitrwrt.j Sriedr ichshafen. 11 - Ufo .1 Kon stanz, 5 Uhr 30 den Unter fee. 7 Ubr 05 Mal btt« Hut. 7 Uhr 30 5ddinnen. 7 Ubr 40 Basel. Leipzig, 10. Cent. _ ___ zösischen Stube«len und Sprachlehrer Eugen August t reell, ccr m Januar au» dein 2ckpmmer ber Uetoerfitttti. btbliotbct fünf wertvolle Bücher stahl, pi zw,, Jahren <1 e 18 n g n i • und zwei Jahren Ehrverlust. — Bon «xtrmtbertn Seilt lieqe» -‘Virtrilngen m uwiidfoiitt nrmrn n* Frankreich. NaidafoK Serbien. Sv int*-matu-n^r tu. nr!i:na in Turin -m Jahre 1911 t Jndnstrie und Adforb-'u A rrNung u L iter 1909 10; wer» tvr Käufern auttiändischr: öarm m Vrwm-rk und c da^delsvU^n »: Veremiatr» Si :c:rn ä>» Aernta tw verkehr au Australien. Huba, wiederfondesch Indien I trrujrr L-nnm .'.ni-tcifertttn ant dem Sekretariat brr bi «mnrt erfahren rndustr frucht ck mit r äeter Ev.- - denfoit ob Etenfo sich d«r dan>rrl«Mn^r Herr 'rötere» S: :'.mi-mntzme - - i ans Die tcew defchtirßt. ibrr «blega nbr mna pc biefen Bor« dLäxTr ter * *#!.’?—-■mwa i« euere an bett iZrotzd Ministerium de» .»nnern aaBuhrUch zn teg Äre t b urg, 11. Eepi Z. 3 würbe um 9 20 Uhr gesichtet und fuhr 9 30 Ubr am Dorn vorbei hi nördlichM Richtung nach E m m e n b t n g e n zu Ett wurde hier M Telelgramm herabgeworfen, wonach von Basel ab bte Fahrt verlangsamt werben mußte, da die Gatt« erwärmung die lüft rieb oorriditung beeinflußt und k >? .' r f r r gnuorhrn i> Lu f tschif§ funktioniert in allen Teilen tadellos Frankfurt a M. II Lept »raf .kppeltn kat, heute früh L 14 Uhr hier mit den» Rächtzuge von FriedekchO baten an und wurde von dem Borsttzenden bett SdiroaN» fiub», Dr E. Okintter, begrüßt, mit dem er sich Mi M Abgänge des Hamburger »nges untertzieN Um 6.06 OH hibt der Straf mit istehe'mrat Professor Dr brrgefed Hamburg und Kiel weiter. Dae Kunde von seiner Anhu* halte sich auf dem Bahn Hose rasch verbreitet unb eine zah- reiche ^uschauermenge lirbmte herbei und begrüßte ber. Grafen nut Hochrufen Friedrichshafen, 11 6ept. Das Luftschiff 3 ® hat um 11 Ikhr Lahr passiert und war um 113b Uhr Lb* Offenburg Um 11 40 Uhr wurde 3 3 tn MM m teufr ferner Fahrt gesichtet Um 13 Uhr passierte das tiiftMT «chern Frankfurt a. TI., 11. , September. ,3- “* paffierte um 1 Uhr Baden-Baden. 1.40 Rastatt und UB Korlttruhef • US Darmttabt. II 6cpt Bon mißgebenst« Kreisen erfahren txnr. daß die Kammer Lnte cftoK zusammentreten wird, um wahrscheinlich alsdann auch 4» B>ahlrechtsfrage ut Beratung zu nehmen. — Dilch- lich bev »-edurtstaqes de» Präsidenten vaai, der Ä Cltobcr sein 70. 2ebens|ahr vollendet, wird bK Momme tvm eine "'uckiounschadresse zugeden leffee. z Danksagung Giessen, den n. September 1909. 5006 und einaefübrte Spezial Artikel von SSP 9 Hermann JahnK. <*r. IJchferfeW<*• w <>- <\^etLa9e/) Schachenmayr's Wollene Auswahl iu 4MT zur Qllf.. 'M uib ’onit n Grenze unweit ijmugglern zufaim ifen wollten. Bei dem Gutsbesitzer Refchbach a und den Magen gtt?:] . der hohen Tatre: und riß die anderen tr fe. Erst nach sechsstünd.: t Hülse zu bringen. L ■elfen gefallen, so daß ot war. Zwei iuuröa . imen gezweifelt wird, fc 1 davongekommen. Hessen am Sonnte! :~ tioas wärmer. Sie Ihren Bedarf in Möbeln nnd Wohnungs- Einrichtungen decken, besichtigen Sie meine Lokalitäten. Sie werden eine grosse modern. 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