hat sich bereit erklärt, die Reichstags- kandidatur für den Wahlkreis Landsberg - Saldin an- von Hohenzollern verliehen. Se. Kgl. Hoh. der Groß Reichsschatzamts Twele den Charakter als Wirtlicher Gehemalige Bürgermeister von Husum, Rohrfcörbe Deutsches Reich. Der Kaiser hat den geplanten Dresdener Besuch zum Geburtstag des Königs von Sachsen abgesagt. Der Kaiser verlieh dem Unterstaatssekretär des AuslanS. Ein neues Wehrgesetz in Oesterreich!. Im Budgetausschusse des öfterr. Llbgevrdnetenhauses tünbigte der Landesverteidigungsminister für den nächsten Herbst ein neues Wehrgesetz auf der Grundlage der zweijährigen Dienstzeit an. Aus Prag wird gemeldet: Zwei Versammlungen der tschechisch-nationalen Jugendorganisation wurden von der Polizei gesprengt. Fünf bezw. zwei Einberufer wurden wegen antimilitaristischer Propaganda verhaftet. Der König von Dänemark wird zu längerem Besuch in Gmunden eintreffen, selben Zeit wie König Eduard in Ischl. König Eduard wirb nur einen Tag in Ischl bleiben. König Eduard ist am Samstag abend in London wieder eingetroffen. Die Königin von England und die Kaiserin- Mutter von Rußland sind gestern in Athen eingetroffen. Aus New-Iork: General Wovdfort leitet eine Bewegung ein, um Roosevelt als Kandidaten für den Bürgermeisterposten von New^-Dork aufzustellen. Die Lage in der Türkei. Die Gefahren des neuen Regimes. Noch sind nicht alle Gefahren für das neue Regime beseitigt. Das lehren die mannigfachen Gerüchte, die unter albanesischien Stämmen verbreitet sind. Dort heißt es, daß der Sohn des Er- sultans Burhan Eddin beabsichtige, einen Auf stand in Albanien zu organisieren und an der Spitze der Albanesen gegen Saloniki zu marschieren, um seinen Vater zu befreien. Auch nach Nach- richten aus Konstantinopel herrscht dort starke Gärung in der alttürkischen und kurdischen Bevölkerung gegen die Machthaber und die Christen. Man befürchtet den Ausbruch von Unruhen am Schwertumgürtungsfeste, das demnächst in Ejub stattfindet. Die Regierung will 40 Bataillone mobilisieren, von denen ein Teil zur Unterdrückung der klcinasiatischen Unruhen abgesandt werden soll. Ein großer Teil soll aber zur Verstärkung der Garnison von Konstantinopel und Sicherung gegen alle Rückschläge seitens der alttürkischen Agitation verwendet werden. Recht bedenklich ist auch eine andere Meldung aus Konstantinopel: Unkontrollierbare, wahrscheinlich übertriebene Gerüchte, wollen von einer Mißstimmung zwischen dem Sultan und dem jungtürkischen Komitee wissen. Der Generalissimus Schefket Pascha habe wegen dieser Mißstim- mung intervenieren müssen, da der Sultan gewisse Eventualitäten angedroht habe. Infolgedessen soll auch Schefket Pascha die früher gemeldete Kundgebung, wonach die Arinee alle Beziehungen zum jungtürkischen Komitee gelöst hätte, veröffentlicht haben. Die Notlage im Wilajet Adana ist groß. Man befürchtet den Ausbruch von Krankheiten und Hungersnot. Die mohamedanische Geistlichkeit und die Softas, die sich hier in verschiedenen Verstecken verborgen gehalten haben, siird verhaftet worden. — In einer offiziellen Bekanntmachung verlängert der Generalissimus Mahmud Schefket Pascha den Termin für die Ablieferung der Waffen seitens der Bevölkerung um weitere fünf Tage; gleichzeitig droht er für den Fall der Nichtablieferung mit strengen Strafen. Der angebliche Briefwechsel zwischen Kaiser Wilhelm und dem Sultan. Wie man vermutet hatte, stellt sich die Meldung englischer und französischer Blätter über eine im Jildiz aus gefundene Korrespondenz zwischen Kaiser Wilhelm und dem früheren Sultan Abdul Hamid als grobe Unwahrheit heraus. Der Großwesir hat nämlich den Vertreter des Wölfischen Bureaus ermächtigt, die Nachricht auswärtiger Blätter, daß im Jildizkwsk ein politischer Briefwechsel des deutschen Kaisers mit dem früheren Sultan vo-rgefimdcn lvurde, zu benientieren. Der Großwesir erklärte alle über den angeblichen Inhalt des Briefwechsels verbreiteten Meldungen für erfunden. Aus Stadt und Lund. Gießen, 10. Mai 1909. •• Ordensverleihungen. Dem Herrn Grafen Emil Friedrich von Schlitz gen. von Görtz wurde vorn König von Preußen das Kreuz der Großkomture des Hausordens sek. Maschinengeflf: ns verzinktem In! igt in jeder Drahtstärke, - ■ jeder Höhe und Lwt • ss zu Durcliwiirfen, Hü? Uen, Einfriedigungen >. .. Haubad Löberstraw 2, "9e Fabrikanten: . nlien 1 Ä echten IMI5™ MM A NM UM _ ' Man r JJlWÄ neb^ '. -bf- dM-g Schiri Seine fr,lk0,!,är »«* F’lkon!nÄiri«*' SS&SS KÄL Seibel znnehrnen. Das preußische Abgeordnetenhaus hbic Vertreter der verbündeten Regierungen lebhafte Bedenken geltend gemacht, da die Faßweinsteuer den Winzer treffen würde, vas bei der Flaschcnweinsteuer vermieden werden könne. Die Trage, ob eine Weinsteuer bloß auf den Flaschenwein cingcfüfjrt werben solle, war dann von den Konservativen, der Reichsvartei md der Wirtschaftlichen Vereinigung in der Subkommission bejaht morden. Dab.u wurde geltend gemacht, daß es eine Pflicht sozialer '"»crcchtigkeit sei, in dem Augenblicke, wo man Bier und Brannt- ‘ 'rin besteuere, auch das Getränk der wohlhabenden Klassen zur --‘teuer herauzuziehcn. Die Vertreter des Zentrums und der - >e.ualdcmokraten erklärten. sich gegen die Besteuerung auch der Flaschenweine. Diese wurde eine. Ausnatzmesteuer sein, denn unter en 118 000 Hektar, die dem Weinbau in Deutschland gewidmet ; arcn, würde böchstcnS auf 40 000 Hektar solckger Wein hergestellt, Lcr als Flaschenwein in den Handel käme. Auch unter den Flaschen- > Deinen besändc sich aber eine große Anzahl Weine mit geringeren Qualitäten, die man jedenfalls mit der Steuer verschonen müsse, □er Vertreter der nationalliberalen Partei in der Subkommission ! thnt die Weinstcuer, zumindest in der vorgeschlagenen Form ab, txbrilt seinen politischen Freunden die Stellungnahme vor unb enthielt sich deshalb der Abstimmung. Der Vertreter der srei- i innigen F uiionsgemeinschaft erklärte, daß die Mehrheit seiner wolilischen ö-Kunbe für eine Fiajchenweinstcuer cmtrctc. Der Verräter der polnischen Fraktion war bereit, für eine Flaschenwein- s 'euer zu stimmen, falls die Abwälzung auf den Win;er mit Sicher- l-reit verhindert werden könnte. Der Beschluß, die Grundsteuer mf 5 bzw. 3 Pfennig zu bemessen, wurde gegen Freisinnige, □ationallibcrale und Sozialdemokraten gefaßt: der Vertreter ber wirtschaftlichen Bereinigung fehlte bet bieser Abstimmung. Gegen gleiche Winberheit wurde die Erweiterung ber Staffelung bc- ! Glossen. Hierfür war die Erwägung maßgebend, daß sieh be- stmdets in großstädtischen Restaurants öfters Flaschen im Preise r»rt 100 Mk. unb barüber auf den Weinkarten verzeichnet fänden. Die Subtommission beantragt weiter, daß als Wein in Flaschen o:nch Wein in anderen verschlossenen Behältnissen bis zu 10 Liter H.aumgehalt zu behandeln ist. Die Vorlage beschränkte das aus talten Raumgehalt bis zu fünf Liter. Für die Subtommission war b(xr Wunsch maßgebend, den Flaschenhandel und die Flaschen- iiJrrü'alioii zu schützen, da andernfalls namentlich im Osten, ber Privatmann dazu übergehen würbe, sich ein kleines Fäßchen aus betr Weinstube liefern zu lassen. Ein weitergehender Antrag, auch Fässer bis zu 50 Liter zu besteuern, wurde abgelehnt, da hierdurch bereits eine Faßweinsteuer cingeführt werden würde. Die Resolution wegen der Eichung der Weinflaschen wurde damit begründet, dbiß man sehr oft Flajchen vorgesetzt bekäme, die drciviertel Liter Raumgehali haben sollten, tatsächlich aber viel weniger Wein socßlen. Der Hauptbeschluß, von der ^Einführung einer Weinsteuer iMerhaupt abzufehen, wurde mit 5 Stimmen des Zentrunis, der National!iberalcn, der Freisinnigen unb der Lozialdemolraten, cugen 3 Stimmen der Konservativen, der Reichspartei und der Äolen gefaßt. Die Subkommission verhandelte weiter über die Frage, ob rite Steuer auf alkoholfreie Getränke eingeführt werden solle. Ts kommen dafür in Betracht: natürliche Mineralwasser ^Heil- und Tafelwasfer>, die künstlichen Mineralwasser (Selters- und Soda- stnasser-, alkoholfreie zuckerhaltige Getränke, (Limonade, Branse- I monaden, sterilisierte Moßc‘ und alkoholfreie Weine. Form und Lrt ber Steuer würde nach dem Muster der Schanniweinsteuer ruzurichten sein, Banderolesteuer. Als Wettsteuer könnte sie nicht tfftaltet werden, da die HcrstellungS- unb Verkausspreise zu ver- sohiedenartig seien: es empfehle sich vielmehr eilt einheitlicher Satz, mb zwar von 2 bis 4 Psennig die Flasche. _ Man schätzt bei 41)8 Millionen Flaschen inländisches Hestwasser 12 Millionen Flaschen, inlänbisches Tafelwasser 108 Millionen, Jnlandserzeug- 111'5 an sonstigen alkoholfreien Getränken 299 Millionen unb Ein- NLhr an natürlichen und lünstlichen Mineralwassern 9 Millionen) ii'in Ertrag der Steuer auf 8 bis 9 Millionen Mark. Die Koni- imsswn stellte sich mit 6 gegen die beiden stimmen der Sozial- brnrofraten unb ber Polen auf den Standpunkt, daß eine Steuer c if alkoholfreie Getränke für den Fall der Annahme ber Wein- fi:11er in Vorschlag gebracht roerben solle. Falls dagegen die Wein- ft:uer abgelchut werden sollte, so sollten auch' die alkoholsreien Ge- tainke nicht zur Besteuerimg herangezogen werden. Aus' ber Sub- kcunrnission wurde hierzu ausgeführ!, daß, wenn eine Besteuerung beer alkoholfreien Getränke mit Rücksicht aus die NläßigkeilSbewegung mich an sich nicht erfreulich sei, sie sich doch im Jittereffe den Michseinnahmen sowie des Schutzes der WeinblNier nicht umgehen ! ßc. Die Wirte machten ganz enorme Aufschläge^ und wenn man eilige Pfennige Steuern darauflege, so würde dies möglicherweise oar nicht zu einer Verteuerung führen. Wünschenswert sei es aller- oings, dabei die Karlsbader unb andere wirkliche Heilwasser ganz fc djulaffen. Vvn den verbündeten Regierungen wurde die ge- pTmschte Unter)dxitutng zwisclieu Wässern für Heil- und Tafel- Nr. 108 Erstes Blatt 15S.Jahrga«g Montag 10. Mai 1909 A& a** ama! 6ieBener$amilienblätter; M 'xJw ^bhole- u. Zweigstellen -we-.malwöchentl.rlreir- ■ M ■ Md MI Md ■ ■ Md ■ iM Md W M > Md monatlich 6b durch blall für den Ureis Gießen ks'-) W M W Reiz W W LÄ E? KES ES H W M W W die Poft Mk. 2.-viertel- DM General-Anzeiger für Gberhessen ^i-ueyme von Anzeigen V w • ff u. Land" und.Gerichts- bis vömüttags'^ü'uE Rotatiottsön«? NN- Verlag der Vrnhl'fchen rrniv.-Vuch- nnö 5tein-ruSerei K. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Lchnlstrahe 7. A^Iigenteü?'^ Beck rmecke für sehr schwierig erklärt. Wolle man überhaupt eine Befeuerung der olloholsreien Getränke, so müsse man eine einheit- [icoe ausnahmslose Steuer festsetzen. Die Bestellerung des Obst- iDi-ins wurde einer besonderen Besprechung unterzogen. Von der einen Seite wurde eilte solche Besteuerung gerade int Interesse des LnauLenweins für wünschenswert er Härt. Es wurde aber dem . . , = . Mgegenaehalten, daß, wenigstens soweit Aepfel verwandt würden, Heimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz, ts.jich fast ausschließlich um! Faßweine handele. Der starke. Rückgang | Der ehemalige Bürgermeiste ’jrc jr> ---- IHseIÄ Schiedsgericht cintieier. Erklärt srch der Gegner bereit, iu nrib erruf en, so ist die schnell erledigt indernfalls rin bet Untersuchung statt stellt sich die Unschuld des Br- lerbigten heraus, so genügt wohl der 3pnid) des schiede geeichtes, ehrenhafter Manner, um seine (Lire wiederherzu stellen. T-er Weg, durch Schiedsgerichte entscheiden au lassen ist der höhere. Warum soll man da nicht das Tuell, das nur aus VorurtoUen beruht, zugunsten einer edleren, sittlich höherstehenden Einrichtung fallen lassen können? Tie jetzigen Schiedsgerichte sind ihm nicht allgemein genug, teils handelt es sich bei ihnen nur um äußere Farmen Biele, die das Tuell verwerfen, treten nicht dem Bunde bet, nreil äußere Verhältnisse ihnen cnigeaentreten. Aber erst oer Zusammen'chluß der Masse, die hinter dem einzelnen steht, farm etwas b virken mb er iorberi all« gleicher t Besinnung auf, dem Verein bei au treten und dadurch den Mut ihrer Ueberzeugung zu bekunden, der höher steht als jener physische Mut, den ein feber haben kann Toran schloß sich eine Diskussion an Zunächst wurde fol- t ,,zt ■ heutige 'Hauptversammlung der Ortsgruppen Hessen und Hessen-Nassau der deutschen Anti-Duell-Liga bedauert es sehr, dcr der B-zirksverein Worms einen den (besetzen und kaiserlicher Wttlensneigung eutgegengejetzlen Standpunkt bei Ostizierswahlen eingenom men hat, und spricht den Herren, die davon betroffen wurden, ihre Hochachtung und Anerkennung aus. Außerdem suchte man noch Anregung zu geben, auch in (vießen ein Ehren geeicht für Studenten, die prinzipielle Gegner des Duells sind, einzurichten, und sprach die Erwartung aus, daß wohl vom atabemischen Lehrkörper der erste Schritt ausgek>en werbe, ein sold-cs bricht zu schaffen. Ter Vorstand und daS Ehrengericht dks letzten Jahres wurden wieder neugewahlt. ** Elektrische Straßenbahn. Ter lcmdespoli zeiliche VrüfungStermin fand beute vormittag im Bur germeistereigebaude statt. Die Verhandlungen, über bi mir morgen berichten werden, frnnerten bis 12 Uhr Heut vormittag wurden nicht tveniger als 50 Roselten vertrag auf Grund des städtischen ^er'ra"sen'w"ns a^ef'^offeit "Bienenzüchter-Versammlung. Die Bienen Pfleger aus allen Teilen Lberhessens und den migrenzenden preußischen Landesteilen waren gestern zu einer gut be suchten Versammlung im „Tannhäuser" hier zusammen- gekommen Neben den regelmäßigen Besud)ern konnte der . hrerc neue Mitglieder in die Der Zweigverein will jur Er einen Beitrag leisten - tetc ausführlichen Bericht über die Ausschußsitzung und Detegiertenversainmlung. Auch aus der Zmkertätigkeit, nämlich über Fruhjahrsarbeiten auf dem Bienenstände Ivurde unter Leitung des Vorsitzenden i! iii'Ltui debattiert Tu* L-ander is n Bienenzüchtervereins findet auf der Altenburg bei Ällsseld statt. ** Wcinbcrge in He s s c n Daß es aud) inOber | e n W e । n !> e r e gil i । ■1,' a' vü len unser« r Leser nicht bekannt sein. Allerdings ist die Fläche sehr klein, mir 15 ha waren 1907, von welchem Jahre die letzten nakisrischen Zusammenstellnngen über die Bodenbenutzung Vorlagen, alv Weinbeiggelände anzusehen Tie fünf Ge markungen, die Weiiiberganlagen haben, liegen sämtlich in der Wetttn.au, und zwar hat Büdingen 13,7 ha, Diebach am ^aag 0,1, Hof Nonneburg 0,4, Bad Nauheim 0,5, und Vilbel ohne Weinbergs besitz vorhanden, nämlich £ber-.*bilb;rsheim, BlüdeSheim und Mörstadt. Den größten Weinbergsbesitz mi 17,8 ha In ber Provinz Starkenburg naben 21 (gemein ben Weinberge, die vortmegend an der Aeinlst'rge befindet fid> an der nordöstlichen Abdachung des Ddemvaldes mit Groß-Umstadt als Mittelpunkt. Am meisten Weinberge in Starkenburg hat Bensheim mit 147,5 ha Die vierte La ideSkonferenz der Bauarbeiter von Hessen fand am Sonntag in Tarin Padt ftiit i Zum erstenmal ließ sich auch die Regierung vertreten und zwar burd) Gewerberat Lösser; erschienen war auch u. a. ein Ver treter der Darmstädter Ban Polizei. Es wurde folgende Rc s o l u t i o n migenommen: Tic am 9. Mai 1909 zu Darmstadt im iKemerksd>aftshaiise tagende Hessen nimmt Äenntnis von den Berhandlungen im hessischen Landtage, den Bauarbeilerschun bett, und besä,ließ:: Zn Erwägung, dag ba>.> StaatSministerium wiederholt in Petitionen durch die Zcnttalkommistion in Hessen von den Mißständen bei ben Bauten und von den Forderungen der Bau wrichtet ist, in weiterer Erwägung daß ba£ Staatsministerium wiederholt in der Kammer bekundet hat und aud) in der letzten Thron tobe bei Eröffnung des cntnmrf über den Bauarbeiterschutz in Aussicht gestellt ha-, und in fernerer Erwägung, daß das Ministerium und wie aud) die letzten Kammerverhandlungen erg ben, ihre Zusage und Versprecbungen fortgesetzt iiid't gehal-en und so zum Nachteil für Leben und Gesundheit der Bauarbeiter baburd) den Bauarbeiterschutz Jahre hinburd) unter dem Einfluß der Arbeitgeber und mittleren Baudeamten unveranrwort- l'-d) verschleppt bat, protestiert die heutige Konferenz gegen die Stellungnahme der hessischen Regierung zur Frage dcs Bauarbeitersdmtzes und bedangt von allen Vertrauens pcrioiien der bauneroerblicheit Organisation n daß in all n Orten des Großherzogtums Hessen die Forderungen des Bauarbeitersdmtzes propagieren und die SteUungnahm'- der Regierung zum .«R-genstand ihrer Verhandlungen machen." Weiter wurde die Drucklegung des Protokol s über die Verhandlungen beschlossen und die Bildung eurer Landes Bauardeitersdmtzkomrnission veranlaßt = ©taufenberg, 9. Mai Heute herrschte hier cm icdjt starker Verkehr, der Lumbatal-Sänqerbunb halb stch recht zahlreich eingefunden und verherrlichte fein Dosen durch Gesang und 'Musik. Auch der hiesige Geiangvernn war emgeloden und sang als erster das Lied ,Ter Sänger- bunb-. Noch spät in der Nacht hettschte reges Treiben der SangeSbiüdcr in linieren Straßen. Burkhardsfelden, 9. Mai. Gestern ging in unserer E^emarkuna em Luftballon nieder DerHllon idnoebte längere Zeit über dem benachbarten Reiskirchen, wandte fidi bann nach Denen, bis er plötzlich zu sinken au fing und durch die tiefere Luftlchicht in füboit lieber Richtung ui unsere okmuulung getri.be» wurde, wo er dann vor dem Walde uad) Lrch zu niederging Bemannt war er nut drei '.l\anu; einem Arzt, einem Ingenieur und einem £bcr- leutnant der 3ler 3» f an ter u Das Luftschiff nrnr gestern al'cnd tu Hamburg aufgeiitegeu. Nach Aus age der In lassen wollten iic nad) ber Sdstvei: Der Brilon wurde ut Reiskirdren verladen, von wo aus die Herren auch die XH-tnirciie antraten Bauersleute, die beim Landen bilnljhd) waren, wurden n'idjlid) belohnt Bad Nauheim, 10. Mai Im Amchl.ß an die 7. gesetzliche Gesellenprüfung, die vor kurzem durch den Prüfungsausschuß oorgenommen worden ist. fand gestern m der städtischen Turnhalle (Stadtschule) die feierliche lieber - reichung der Gesellenbriefe statt. Geh. Rei erungsrat Hey-Friedberg, Bürgermeister Dr. Kayser und Baumeister Traber-Gießen waren als Gäste erschienen, letzterer als Vertreter der Großb. Zentralstelle. 30 i ungen Leuten aller Bernis - klagen konnten Zeugnisse und Diplome überreicht werden. Tie Ausstellung der gefertigten Gesellenstücke und Zeichnungen zeigte, daß hier em tüchtiger Handwerkerstand zu Hause ist, der in der Lage ist, einen brauchbaren Nachwuchs heran- zubilden. Das hoben auch der Vorsitzende des Ltttzgewerbe- ocremS, Schlossermeister Knipp, Geh. RegicrungSrat Fen, Baumeister Traber und Bürgermeister Kayser in kurzen Ansprachen hervor. j Cdftabt, 9. Mai. Im Nauheimer Stadtwald, in der Nähe der befamiten „£ ckstädter Tannen" brach aus noch unaufgeklärte Weise heute nadimülag gegen 4 Uhr Jener aus, das sich aus eine hauptsächlich mit Erchen und jungen Jichten bewachsene Jlädje von ungefähr zwei Morgen Inhalt rasch ansdehntc. Sonntagsipa>rergänger und die BadManheimer Jeu-^rwehr, die zufällig gerade am Äonitzkystift eine Hebung Dcranftaltetc, konnten sehr schnell an Ort und Stelle sein itr.b dem verheerenden Element Einhalt gebieten, so daß der augenchtete Schaden nicht sehr groß ist. .... to. Vilbel, 9. Mai Der Quellen besitzer Brodt ist beim Großh. Ministerium um Quellenschutz eingekonuuen, nachdem der hiestge Gemcinderat diesen Anspruch in seiner letzten Sitzung besürwottet hatte. h. Frankfurt a. M., 8. Mai. Eine Dame aus Frankfurt, Frau Eva Herrmann, fuhr gestern abend mit dem um 10.58 Uhr hier ein treffen ben Eilzug imTamcnabteil 2. K l a s s e von Wiesbaden hierher, als zwischen Kastel und Höchst eine vermummte Mannergestalt die Kupeetür öffnete und die Dame mit vorgehallcnem Revolver au ff orderte, ihr Geld herau-szugeben, widrigenfalls er sie ersdfteßen würde. Tic Frau gab gutwillig ihr Geld her, worauf der Räuber ihr die Hande fesseln wollte, um ein Ziehen der Notleine zu verhindern. Tie Frau versprach, dies nicht tun zu wollen, woraus der Räuber mit den erbeuteten 170 Mark verschwand. Obwohl in Frankfurt sofort der Zug grünt)Hd) durchsucht wurde, konnte der Täter nicht ermittelt werden Vermutlich ist er ein entlassener Eisenbahnbeamter. — In der Angelegenheit der Witwe Beder, weld)e sortgesetzt bestraft wurde, weil sie ihre Kinder in den freireligiösen unb nicht in den katholischen Religionsunterricht schütte, ist eine Wendung eingetreten. Ein früherer Ofrmditv' beschluß, wonach der Witwe die Verttetung ihrer Kinder in Bezug auf bereit religiöse Erziehung entzogen wurde, ist aufgehoben worden, nachdem das katholisd>e Pfarramt erklärt bat, daß es auf die Zuführung der Kinder zum tatho lisdjen Rcligionsunterridit keinen Wert ntetyr lege. (Akts. 3 j w. Hanau, 9. sDlau In Klein-Stein heim wurde gestern und heute in Anwesenheit des Bischofs von Mamz die Sechshundertjahr-Feier der hl. Kreuz-Wallfa hrt in erhebender und großartiger Weise begangen. Tic altehrwürdige Kapelle des CrtcS ist au8 Anlaß dec Jubelfeier neu her- gestellt ivocden. ♦* Kleine Mitteilungen auß Hessen und den 91 a d) b a r |t aale u. In B a d.- S o l z h a u j e u tritt vom 17. Mai bis 30. Sevieinber wieder eine P o fi a g c nl n v mit den früheren Beiriet'svcrüällnissen in Wirksamkeii — Toi seit dem 18. 'Avril vermißte 68 Jahre alte Grubenarbeiter Ernst 'Nord aus Gladenbach wurde in Buchenau ans der Lahn gclänber. — In Elbenrod brach am Freitag Jener ans, das zwei £>otreuen völlig ter- störte. Tic ^•ucrivehrcn der lxmachbcrrren Lrtschaften Eifa, Ei- dorr und Alsfeld leisteten Hilfe. Hauptversammlung Hessischer Zinanzbeamten. fc. Darmstadt, 9. Mai. Tie mittleren HessisdZen Iinanzbemntcn Indien gestern unb ht*uic in Tarrnstadl ihre elfte Haupwcrsarnmlirng, verbunden mit der Jcier des 10 jährigen StistunySfestes ab 'Jhtdtbcm gestern nbvitb eine Begrüßung der zahlreich dngctrvffcnen Verbands- mitglirtKr unb der Vertreter dec jinanzbearntenvercinc aus Baden, Württemberg unb Elsaß-LorHringen ftattatfunben, — u. a. hielten Bürgermeister Glässing-Tarmßadt und Reicbsiagsabg. Ciaiin An spraden - wurde heute fetih 10 Uhr im „Kaisersaal" in die Verhandlungen angetreten Ter Vorsitzende. Rednnmqsrat t^otz- Zarmnabt referierte zunächst über die Derrinsrätigkeit im abg>*- loufaint itzefchästsjabre ,^ahlreiche Eingaben des Verbands-Aus- sönsfes um Verbesserung der Lage der mittleren svinanzbcamten fanden vor der Regierung Gehör. So ». B. die Eingabe wegen Urlaubs, der ben Beamten txm einer bis via Wochen, je nach ber Dienstzeit, von mm an zu steht Es wurde weiter burcbqesetzt, daß die im Staatsdienst verwendeten Jinanvfptranten nicht ;ur Ärankenkane l>eranqezogcn werden, sechs neue Asoiranicnsleilen geschanen, libcrbauot ist hmudttlid) der Berwenbung ber Aspiranten anc Verbesserung cinjetrctcn; vsraussiäülich werden anch jüngere Ürüste in den Tiemt der Stadt Jvranffurt a. M übernenmtrn werben. Auch die Lage ber Jinan.z-Äsiistenten bat sich günüiger gestaltet Ter Verband wirb danach streben, daß Die mittleren Zollbeamten siel len im Reichsdunsi and) für hessische Anwärter erfdiloiien wcrdrn und eine Bctörbemng von mittleren Jinanz- beamten, die als Einiahrige nebient, befördert unb die Cnali» ftfalion zum Reserve £ irisier bestauben, aud) zum Ossizier er folgt, wie dies bei den Volksschullehrern im Großherzog tu m auch oer Fall ist. Tie Fortbildung der Finanzafmrantai burd) Bor träge intb fonftigc wissenschastlicbe Arbeiten erstrebt ber Verbanb Ter Kassenbericht verzeidvnete anc Ern nähme oon 1804 Mk., - ine Au-stabe Vvn 1528 Mk. Die ,Brusdrrtst süddeuksiher Finanz ..amten bat im verfloßenen Jahre mit anem Minus von I»7Mk. itbflifd'lDfint. Rechtmugsral s e t B - £ffcnbazh ließ sich sodann i.bvr die Gründung eines Erholungsheims für Finan z- beamten aus das im £demr-old, der Bergstraße, Bad-Satzhanfen ober Bad Naubeün ferne Stätte finden soll. Tic Erbouunas kosten Killen durch eine itzcidloiteric unb Äbualichdne aufgebracht, i S Qklänbe m Erbpacht von ber tragt. Gemanbe qcnonroioi wer den. Ter Ausupuß wurde lx-aunuigt, bau Borschlagc näberiu treten. Ein weiterer Sunft der Lagesvrdnuug betraf: „Tic Revision ber BeioldimgSvrbnung". Ter Verband hat eine Em- gabc an die Staats, cgterung am 20. Dezember v I. gerichtet, in ber er wrden: Beiaiigiora des Doüems der DurchgangSsteUcn. Zurechnung eine» Texte ber Vor- dienst zeit zur Befolbungsdiaiüzeii, vor allem Gleichstellung sämtlicher Finanzbeami ukatcgoaen im Gedoli In oer daran sich idüießenden Dskuliwn glaubte MiniNenol-Rta istra wr Jünger Tarmstabt nufa an eme nnanzielle Gleichstellung brr verschtedenai mittleren Ftnanzbeamienkatrgotien. vor allan nicht an ine von den Beamten, die an den Zeniralbebörben Mm, fterütm. 3taatßbauvt(aüc, £txrrcchnunaSkanrnicr — unb an den Lvkalbebörbeu bdei der Sezterung der Leiche ststgestellt. baß Jrau Tbonet erschosten worden war unb bet ber Tat ein turjer Kampf staw geunben hatte und die Mordwaffe aus nächster Nähe abgefenm worben war. Die Ihccriudjunfl stellte.fest, daß Jrau Thomer ar 13 Januar früh 7 Uhr 28 Min mit der Bahn von '.'aiberbddAtll weggefahren, 7,35 Uhr in Eronberg cinaaroffen war und boc die bO jährige Wahrsagerin Meng baucht hatte, der sie ihre Furcht äuferte, .s könne ihr der Tbamcr> auf dem Wege nach Künigst«, -> Diesmal etwa- vast irren T-er Verdacht >> *X2- lenkte sich auf den 44 läbngen Hilsserdeber auf der Statum Ntcdettöchstadt. Johann Philtvo Burkbard und seinen 17 jähr S o b u V h i l i v v . ber in der bortigen tüärtncrei Von Hartman» als Lehrling beichästigt ist. Beide hatten in intimen Beziednn-e» zu der Erschossenen gestanden, ber Vater tvar mit ihr tn ana uncmgaictmai Prozeß verwickelt, Vater unb Sohn waren « der Jruhc des 13 Januar m Eronberg gewesen und der Boni hatte sich von seinem Sohne bezw durch besten Vermittlung ttnni Revolver wenige Tage vor dem grausigen Geschehnis zu verschaffen gewußt Ter Baler leugnet^ die Tat, irr Sobn manches zu. Merkwürdig ift nach Sadwerstanbigenurtal, dch das Geschoß, das der Jrau Tbamrr bat Tob gab. und in ihm Hopfe t>faaL W. T u f i e r b o r f, 8. Mai. Das Kriegsgericht der 14. r Vision verurteilte Den Musketier Anton Ma raun des Inlaiuenc reaiments Nr. 159, der in der CTternacht den WlN Rnrnp r Etzen oiif der Treppt feines Hanfes überfiel, in bei Absicht, M Die staffelte mit der Tageseinnahme zu rauben und dabei du p Hilfe eilende Ehefrau Rump mit dem Etuengewehr ichiver verletzte, ivegcit versuchten Raubmordes zu zehn Ivom Zuchthaus, zehn Zähren Ehrverlust mib Ausstoßung auS dem tvtr Ba » rcuty, 9. Mai. Tas Schwurgericht Derurteiltt ja Bankier 3 dh e r ; o 11 aus Nnlmbach iin-gen Vergebens gene» N* Tcpotgesetz, 'Betrug unb Unterschlagnnq yu zwa Jahren Lei sc-sorr.ger Brrliaitting._______________ vg,. £uftjd)iffat}rt. Die Errichtung ständiger Lustfchiffa hrtl« (in ien. Bei der bereit« gemeldeten Konferenz m Luzmi wegen Errichtung der ersten Lufts ch ifsahrtSlinie Luzern—Stuttgart — Frankfurt Köln war Tentich- land durch Obertngenieur Dürr und Direktor Eolsmann aut IriedtichShafen vertreten. Tiefe Hetten haben mit 6tabt» Präsident Tr. Heller aus Luzern und weiteren Interefsentm über öie nötigen Geländccrwerbungen usw. vahandeU. Alle Teilnehmer waren darüber einig, daß der Platz in L'ujtni für den Verkehr in den Sommernwnaten — auf diese ntirfe sich der Betrieb zunächst beschränken — wie kaum an /werte, günstig gelegen sei. Tie Geländeverhältnisse murbfli vor, haben Dclegietten der Gesellschaft auf Grund des Au-ec. schanS als günstig bezeichnet. Tie Opfer Luzern« fuib mcht übermäßig. Die Eröffnung des Betriebs auf da Strecke Friedt ichLhasen—Stuttgart—Frankfurt— Tüflrlbotf— Köln ist für das Frühiahr 1910 gesichert. T» Vf Hörden von Luzern arbeiten bereits die nötigen Vorlagen ou4. — Die seit Tagen geplante Ueberführnng de« Reich»- luftfchifffcS ,Z P aus der schwimmenden Halle m Manzell m die neue Zelthalle in Friedrichshafen i’t gestevi glatt erfolgt.____________________________________________ vermischte». * Parsival für Bayreuth Auf ber (Hrnrralnrrt«»** luiia ber brundyn Bübnenlattr ,u Düstetbon DcnNluhiftfÄ i-5 bif’c nach Ablauf ber draßigiährigat Ikhrbi-ndiubrrift u» Zedr- 1913 bas Biihnenwahiestsmrl „ L a r j t v a l" n - rh t aut ihr« Bühnen austühren zu lasten, lolangc oas ,-vcftipKlb r nächsten Erben Richard Wagners ■* Ch-5 Vcrnaltung.irateo stehl • Zn einem Landesverrat großen Stils scbe's- ei» tn Ostpreußen zu entwickeln, ber anfangs nur als einfacher militärischer Diebstahl angesehen wurde. Einige Tage nach beut Rattöver UM)8 nntrben, wie jetzt erst bekannt mA von Geschützen des Allensteiner maiurifdten JeldaniUerv Regiments Nr 73 Teile entwendet Ter Täter konnte iuM enntitelt werben Im Januar 1909 wurden wiederum w* mehreren (beschützen einer Batterie die sich tm lüescküp» ickuppen befanden, wahrend einer Nadst '"-Zckmtztcilc y* nohltn, so daß die f^efchutze unbrauchbar rourbeii Auch je» blieben die polizetlid)cn und militärischen Nachforschung«« nadi dem Täter ohne Erfolg 3d)ltefUid> kamen die Iteb* stähle, denen keine wefentlichc Bedeutung bcigernffftn nnrrX Artillerie Regiment Milte April 1909 in Arps abhielt, k* suchte ein Zivilist den Sanonier Jack stein der bnitrt Batterie, der den Soldaten auf forderte, ihm gegen e«e Belohnung doü 2'Hi a: "Xschittzes zu besorgen Der Kanonier ging milckeiue» auf btc Sache ein unb verabredete mit dem Zivilsten unb Zett der Uebergäbe be« GefchützteileS Er machte jedeo bei feinen Vorgesetzten sofort Meldung Der fonunan^* rrnbe General v Ä l u (f erteilte den Befehl, dem. tnnomri ben i^eschützteil zu übergeben unb mit dem Zivilisten »’ Unterhandlungen zu treten Vorher begaben sich einig« Artillerieoffiziere in Zlvilkletdung an den £rt der 3®* fammenhmit. Als der Kanonier erschien, trat rafd) der fremde Zivilcst auf ibn zu unb nahm gegen die vereinbatü Belohnung den i^fchützteil in Empfang. Auf ein per»* rede les Zeichen eilten die Offiziere herbei und verhafteten den Zipilriten. Ter Verhaftete verweigerte die Angabe fernes Namens. Er will aus der llir.flcbun i von Angerbiirg^ £stpreußen stammen und bis zum Manöver 1W8 bei drr fünften Batterie dcs 'Allensteiner Anillcrie-Rrgimeuts dient haben Er wurde vorläufig in Haft genommen. würzig und angenehm ist der Geschmack des echten Hocharomatisch ■ ■ SS'-'Vj 817 125.23 1909 m 695 798.73 16 394.20 106 864.49 II Kaiser Allee, von LubwigSplatz bis zur Moltkettrastc Archer strafte-Kaserne bis zum Schützenbaus Kirchcnplair (B18/s 2768 Der Direktor: Lindenstruth. 11234.83 2 884.96 In 7i und 7ä Paketen AuSgeschieden............ Daher Stand der Mitglftderzahl Ende 1908 . . 31 um daalle Kapitalien L. gegen Obligationen b. gegen Bürgschaft c. geg. Gütertaufgelder Kassenvorrat Vorlagen Ausständen Mobilien 87.89 lOO/o Abschreibung 8.78 Ethel Malzkaffee überall erhältlich. 6 926.09 4 633.84 4.95 33 332.01 Stand der Mitglieder am 1. Januar 1908 Neu beigetreten in 1908 ...... Für den Aufsichtsrat: Georg Stein. B‘7S iaaL 15 Kriegsgericht der 11 n Maraun des JnM macht den Wirt Sine übersiel, in der Absitz zu rauben und dabei b m Seitengewehr schm mordes zu zehn Zi ib Ausstoxung aus denn schlvurgericht verurteile rotgen Vergehens gege ng zu zwei Jahre» Ges Dienstag den 18. Mai d. Js., nachmittags 2 Uhr findet im Saale des Karl Kafp. Sommerlad hier die diesjährige Generalversammlung statt, wozu Mitglieder freundlichst eingeladeu werden. Tages-Ordnung: 1. Verkündigung der Rechnung pro 1908, 2. Wahl zweier Aufsichtsratsmitglieder, 3. Beschluß über Verteilung der Dividenden. Beuern, den 8. Mar 1909. Spar- und Borschutzverein I Beuern. Linbeuplatz Walltorstrabe Marburger Strafte bis zuni neuen K-riebbof. Dietzen, beit io. Mai ifios. Städtisches Elektrizitätswerk Gießen. S t o l t e. Die Rechnung liegt acht Tage lang bei dem Rechner des Vereins zur Einsicht der Genossen offen. Insoweit Rechte zur Zeit dec Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteigerungsternun vor dec Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung de§ geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses deni Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehende? Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführcn, widrigenfalls für das Recht der Ver- steigcrungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.» Eine in gesundheitlicher und ästhetischer Hinsicht geradezu nach Abhilie schreiende Unsitte Hal sich ans den, hiesigen W o ch c n - markte beim B u 1 tereinkaui unter einem groben Teil der Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Dienstag dem 11. Mai: Heiter und trocken. Nachts kühl, am Tage wärmer. Nördliche Winde. Anm.: Die in Klammern geietzlen Ziffern geben an, ivie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke koinmen. nachts von einer Zigermerbandc üocrsatten. Fünfzehn Zigeuner blieben lebensgefährlich verletzt auf dem Platze. Gießen, den 4. Mai 1909. Großherzogliches Amtsgericht. Bezeichnung des Grundstücks. Grundbuch für Alten-Bufeck Band XI Blatt 876. Bilanz am Aktiva. An ausgeliehenen KekanntmnHung. Wegen Vornahme von Rohrverlegungsarbeiten wird das ackraßenkrcuz der Reuenbäne, Neuenweg und Johmincsstraße mi 11. und 12. d. Mts. für jeglichen Fuhr- und Radsahr- mrkehr gesperrt. Gießen, den 8. Mai 1909. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. B.: Bilo. Hausfrauen eingebürgert. Es wäre Ausgabe der Marklvoli.zei oder irgend einer anderen Instanz, hier im Interesse der Allgemeinheit energisch einzugreifen. Ich meine das sogenannte Kosten der Butter auf ihren frischen Geschmack. Ist schon die allgemein übliche Art des Kostens, bei welcher der Verkäufer ein Messer bereit hält, welches an einem Tuche oberflächlich gereinigt wirb und mit welchem die Hausfrau jedes Stück Butter an einer beliebigen Stelle kostet, nicht ganz emwnnbirei, so sinb die Auswüchse, welche jede regelmäßige Marktkänferin Gelegetiheit hat, zu beobachten, geradezu empörend. Ich habe ziim Beispiel beobachtet, wie Frauen einfach ihren Taiimennagel sozilsageii als Schaufel benutzen und aus jedem Stuck Butter eine Probe berauSschanseln, ferner habe ich es mit ansehen rnüffen, wie eine andere Frau eine Mark aus ihrem zweifelhaften Portemonnaie heraus nahm und mit dieser Mark, welche schon durch lausende voll Händen gegangen ist, saubere und weniger saubere, gesunde und kranke, einfach in die Butter hineinstach, um dieselbe zu kosten und bann liegen zu lassen. ES ist dies eine Unsitte, die gänzlich untersagt werben sollte, zum mindesten aber in Bahnen gelenkt werben müßte, bie es auch den in hygie nischer Hinsicht iveiterblickenden Hausfrauen ermöglichte, ihre 'S alter ohne ein Gefühl des Ekels einzukaufen. Es läge dies nicht nur im Interesse bes taufenben, sonbern auch des oerkaufenben Pudli- kilms, denn es sind mir viele Hausfrauen bekannt, bie aus diesem Grunde auf dem Wochenmarkte keine Butter kaufen. Frau R. üionatL Uebersicht der Todesfälle in der Stadt Gietzen. Monat April 1909. (Einwohnerzahl: angenommen zu 31 100 linkl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 25 8 °/0o, nach Abzug von 35 Ortsfremden' 12,0 °/on. Kinder Bekanntmachung. Die Fubrwerkswagc am Neuttäbtcr Tor ist wegen'Vornahme von Revaraturarbeiien bis nur" weiteres außer Verkehr gesetzt. Gietzen, ben 10. Mai 1901). ßw/5 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Spar- u. Vorschußverrin I, Beuern Eingetr. Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht. Der VersteigerungSoermerk ist am 19. März das Grundbuch eingetragen worden. Bekanntmachung. Mehr als ber Inhaber von Kolonial-, Sarbwaren- und önogcnbaublungcn bat bei Großberzoglichem StrciSauit die Ein- jfr rung bes 8 Uhr Ladenschlusses für diese Berufszweige beantragt. Im eine Abstimmung aller Beteiligten herbeifiihren zu können, ist leitiäb § 2 bet Bekanntmachung, betrefsend bas Verfahren bei An- Täiycn auf Verlängerung der Ladenschlußzeit, vom 25. Januar 1902, lini? Liste der beteiligten Geschäftsinhaber aufgestellt worben. Beteiligt im Sinuc dieser Bekanntmachung sind alle die fttbflbcc offener Verkaufsstellen, welche Waren der oben bc- wibitctenArtfeilbalten, auch daun. Wenn b ieic Waren nur nebenbei geführt werben. Ich bringe bas mit bem Anfügen zur allgemeinen Kenntnis, iaifi bie fragliche Liste in der Zelt vom 11. bis 25. b. Mts. wäbrcnb Icu üblichen Geschästsftunben auf der Bürgermeisterei — Zimmer !. 2 — zur öffentlichen Einsicht aufliegt. Einsprüche gegen die Listigkeit und Vollständigkeit ber Liste können von den beteiligten deechästSinhabern bis zum Ablauf der OffenlegungSfrtst schriftlich :bar zu Protokoll erhoben werden. Rach Ablauf der Frist vorge- rocchte Einsprüche bleiben unberücksichtigt. Gietzen, ben 7. Mai 1909. (B,0/s Der vom Grotzherzogl. Kreisamt bestellte Kommissar: K eilet, Beigeorbueter. Dezeniber 1808 Passiva. JC 13000 Fichtenpflänzlinge 4 jährige verschulte sind aus ben Waldungen ber Stabt Gießen zum Presse von 7 Mark für Taufenb abzugeben. Näheres bei Großh. Oberförsterei Gießen. B’A Gießen, ben 7. Mai 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum- Per aufgenomm. Kapitalien „ Geschäftsguthab. der Mitglieder , Reservefonds 12 631.45 ab: Verlust 1396.62 „ Reingewinn Zwangsversteigerung. Das nachstehend bezeichnete Grundstück das zur Zeit bet' Eintragung des Versteigernngsoermerks auf den Namen des Lttdwig Döll zu 1/i und der Elisabeth Volkert zu y, im Grundbuch eingetragen war soll Freitag heu 25. Juni 1909, vormittags 9 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht auf dem Ortsgerichtsbureau zu Alten-Buseck versteigert werden. Die Versteigerung erfolgt auf dem Weg der Zwangsvollstreckung. Magen nur ncrfTs ZucM-Seife,^ anerkannt ba8 Beste r:ir reinen, zarten Teint lind von nnvcrglcichl.ä, wohltuender Wirkung für die Haut, ä St. 50 Bi. u. M. 1-50, im Str- sZucW- Creme SSi kostbarsten aller Haulcrömeö, Preis M. 2.—, Probctube 75 Ps. Glättet Falten il Runzeln, macht die Hau« blendend weih und fest und rrzcugl natürl. Anmut u. iugcndl. Liebreiz bit tn6 höchste Alter. UebetaH erhältlich. In Gicftcn edn in ber Uni vcrsitäts Apotheke, Alorktplatz. Hirsch Apotheke. itanomeu Jackstein würben zur Belohnung für seine Auf- Dichtigkeit seine bisherigen Arreststrafen auf Anordnung des «Generals v. >i1uck gestrichen. Ferner wurde er zum Gehr e i t e n befördert, nnb außerdem wurde ihm ein Spar- 6as s en b u eh über 900 Mark geschenkt, die er nach Beendigung seines Militärdienstes abheben darf. T N c u c Wa ldbrändc werben aus Mitteldeutsch- ‘lanb gemeldet. Aus München-Gladbach wirb berichtet, twü bei :biuSbeck ein großer Waldbraud ausgebrochen ist, ber auf die gräflich Schaesbergschen Waldungen Übergriff. Die Gehöfte von 'blanken Heide sind in großer Gefahr. — Auch im Kanuner- fiorst bei A lteuburg Wütet seit vorgestern ein Waldbrand, dem bereits große Flächen wertvollen Baummatertals zum Opfer ge- hallen sind. Militär ist zur Hilft ausgerückt. Der Herzog hat »ich zur Brandstätte begeben. — Der Aaldbrand bei Bottrvv Ibnnte vorgestern durch Laufgräben und Wälle zum Stlllstand g;ebracht werben, lieber 20 000 Morgen sind bem Fetter zum Opfer gefallen. Die ganzen Walbbestände waren unversichert. Der Waldbrand bei Recklinghausen dauert unvermindert fort, da der starke Wind das Feuer mit großer Schnelligkeit weiter treibt. Aus Wesel und Münster ist Militär zur Hilft- üeistnng emgetroffen. Die Bewachter der Ortschaften Erle und Ahnden ntüifeii ihre Wohnungen räumen. Stieme TagcSchrontk. Dor bem Gericht in der Turmstraße in Berlin schoß ein wegen Transportgefährdung verurteilter Kutscher aus den Haupt- cklastungszeugen, einen Straßenbahn-Wagenführer. Einem Schutzmann schoß er eine Kugel in den Arm. Daraus versuchte m sich selbst zu erschießen, brachte sich aber nur einen Streiffchuß mt der Stirn bei. Er wurde überwältigt und verhaftet. Der schwer verwundete Wagenführer wurde ins Krankenhaus überführt. Im Dorfe S e b e r c n schleuderte ein Sturm einen Kinderwagen mit 2 Kindern in einen tiefen Bach. Beide Kinder sind ertrunken. In Altenburg wurde beim Gewehr fechten ein Mus- le'ttier von seinem ^Gegner so unglücklich in die Herzgegend getroffen, d«ßsder Tod auf der Stelle cintrat. Der oldenburgische Landtagsabgeordnete Harms in Etzhorn erhängte sich aus Kummer über die Abstimmung in: der Frage des Wohnnngsgeldzuschuffes. Harms batte gegen bie Vorlage im Landtage gestimmt und war seither von Gewissens- b i s s e n verfolgt worden. Die Schließung desKreiskrankentzaufes inSalz- lmede l durch ben Landrat, angeblich wegen wichtiger Beränder- irigett, erregt ziemliches Aufsehen. Unlängst hat der Verband beaitfdjcr Aerzte in Leipzig wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen Aerzten und dem Landrat bie Sperre über das Krankcn- h»ous verhängt. Vom dritten Stockwerk eines Rcubanes in G l e i w i tz st ü r z t e dm.' Handlangerin Fran Smuda auf bie Straße und war fofort tiot. Sie hinterläßt drei Kinder. Der Vater sitzt int Gefängnis. Der älteste Priester Deutschlands, der katholische Wärter Machorski in Lisewv ist geftcrit 102 Jahre alt gc* iF'twben. Heber bas Erdbeben in Kamerun wird amtlich ge- n.uldet: Aus telegraphische Anfrage des Reichskolonialamtcs ist ic von Buea abgesanbte Depesche eingegangen, der zufolge die 1 laiitagcn am Kamerunberg außer Gefahr find. Ein Teil des i' mvernements hat in Buea, das gleichfalls nicht mehr gefährdet scheint, bie Geschäfte wieder ausgenommen. Die Frauen befinden iah noch in Duala. Der stellvertretende .Gouverneur hält die ä.nstweilige Rückverlegung des Gouvernements nach Bnca für irirausfichtlich möglich, fobald der zur Durchforschung des Go- bi etes oberhalb Buea entslaudte Geologe Dr. Manu seine Expedition bc enbet hat. Rach einem geringfügigen Streite erstach in Gleisdorf m Steiermark ein 26jähriger Bursche den dortigen Bürgerin e i st e r Kramer. Gelegentlich der Prozession anläßlich ber Seligsprechung ber ftmgsrau von Orleans kam es in Orleans zu antiklerikalen Kund- clungen. Ein Gasthof in ber Untgegcub von Großwarbein würbe aan. q._ ■ LZK, bie ÄM ;n ^-400 ine ^tniv von L -> «LV und bie tp Hat < gestellt, uü ein kurzv^Äv Mfler W von TdebS,c M hatte, der iieiu>” ? Bedacht ber j'nfJz KrLL und «ihn Waren «rg geiwien und ^..denat Vermittlung^ Geschehnis M -rachverftandlgemirteii,; rat Lod gab, und in tz n lauf der tron bem $• »eutc stehen Vateri 0 .hur dem Schwursrn 3C nnb für die Lahmte Märkte. ko. Frankfurt a. M., 10. Aiai. (Orig.-Telegr. bes „Gieß, dlnz.") Anttllche Notierungen ber heutigen Fruchtmark!preise. Weizen Mk. 25.25—00.00, Kurhessischer Mk. 25.25—00.00, La Plata Tlf. *35.00—27.00, KanfaS 9)if. 25.75—26.75, Roggen (biefiger) 'Hf. 18.50—00.00 Gerste lWetterauers Mk. 19.00—20.00, Aranten- 'elber Btt. 19.00—20.00, Hafer 18.50—19.50, IllaiS Ntk. 17.25—17.75. Weizenmehl Alk. 3-.25—34.50, 00—00, 2. Qualität Mk. 32.75 bis Alk. 33.0', 3. Qualität M°. 31.75—31.00, Roggeumehl o Mk. 26.50—27.00,1.Qualität Mk. 23 50—24.00, Wetzeukleie Aik. I" 75 bis Mk. 11.00, Roggenkleie Mk. 11.75—12.00, MatSkeime Mk. CO. 0 bis Aik. 00.25, Frauken, Pfälzer, Rieb Mk. 19.75—20.25. Alles p.r 100 Kg. ab hier. fc. Franks u r l a. M., 10. Mai. (Telegc. Orig. - Bericht des „Gieß. Anz.".) Amtliche?Notiernngen der heutigen Viehmarkl- Preise. Zum Verkatlfe standen: 437 Ochsen, 54 aus Oesterreich, 39 Btillen, 0 aus Oesterreich, 806 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 354 Kälber, 195 Schafe und Hämnrel, 1505 Schweine, 0 Ziege, 00 Ziegenlämmer, 00 Schallämmer. — Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 75—80 Alk., 2. Qualität 72—74 'Ulf., 3. Qualität 60—63 Mk.: Bullen: 1. Qual. 66—68, 2. Qual. 60—62 : Kühe 1. Qualität 70—72 Mk., 2. Qual. 59—61 Alk., 3. Qual. 48—50 Alk., 4. Qual. 00—00 Alk., 5. Qual. 00—00 Mk. Bezahlt würben für bas Pfund Schlachtgewicht: Kälber 1. Qualität 97 bis 100 Pfg., Lebendgewicht 58—bO Pfg., 2. Qualität 90—97 Pfg., Lebendgewicht 52 -53 Pfg., Schlachtgew 70—75 Pfg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 74 bis 75 Pfg., 2. Qual. 64—66 Pfg. Schweine: 1. Qual. 66—68 Ps„ Lebeubgewicht 53,0—53,5 Pf., 2. Qual. 66—00 Pf., Lebendgewicht 53,0- 00,0 Pfg., 3. Qual. 60—65 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Psg. Geschäft bei Hornvieh gut, Ueberftanb gering, bei Kleinvieh gut, kein Ueberftanb. ZchMMtzinc fS AK Phil.Gics,Nenwicd. gute Ware thv8/,] U. iger Luftschiffay! Men ffonfetenj in Sqt SuftfQiffaljiiSl'ii urt—Köln roar Seutjt 1 Direktor ColSmann a, jetten haben mit 6iol ,mb weiinen Mnche am usw. onhanbelt. i g, M der M in ft icnatcn — aus bitp [en - wie kaum eft devechältnisje wuSr st auf Grund de!- :ie Opfer LuzernS^ des Betriebs - :tt_5rmtiud-W; 910 gesichert 1 * ts di! nötigen S»#' „ >*roimment>en n gtiebriWf" Versteigeritng. Dienstag den ll.ds.'Mts. nachm. 2 Ubr versteigere ich Neustadl 55 dah. geg. Barzahlung 2 Pferde,! Rollwagen, 1 Wasser wagen, 1 Break, l.Kassenschrank 1 Pianino, 1 Babeeinrichlung, 1 Partie Schuhivaren u. Lorbeerbäume, 1 Ttamantring, 1 vollständige Salon-Einrichtung und andere Möbel. Born, Gerichtsvollzieher ___________in Gießen. [2744 BekannLmackmna. . 2m Interesse eines späteren cinwaudsfreicn und fieberen "ytuebeS der städtischen elektrischen Strafterrbabn und mit Irrckstcht auf die Ncnbefestiguna ber Straften, fordern wir bier- itC drc Anlieger auf, deren Besitztum an das Netz des städti- Elektrizitätswerks noch nicht angeichlosten uud woselbst iciibnchtlgt ist, in abiebbarer Zeit elektrisches Licht oder Kraft immmbren, umgebend die Slnmelduug zur Herstellung des lmchlustes erfolgen zu lasten. Wir machen hierbei ausdrücklich bekannt, daß bei späteren lirmeldnngen die Anlieger zu den Kotten für Herstellung der Masten nnb Bürgersteige bcrangczogen werden. Die Strastcnbabn berührt nachttebendc Straften und 8b.itie: Babuhosttrastc Licbigttraftc, von Babnbos- bis Frankfurter Strafte frankfurter Strafte, von Liebigstrastc bis Selterstor ^cltcrSweg Kreuzplatz Mäusburg Marktplatz Marktttrastc Schulttraftc Neuen Baue Gartcnttraftc, von Süd-Anlage bis Lndwigsvlatz LudwigSvlatz 847 639.22 . . 57 . . 3 60 . . 3 . . 57 Vriginal-Drahtinelörrngen. Coburg, 10. Mai. Die Großfürstin Kyrill wurde in Paris von einer Tochter entbunden. Myslowitz, 10. Mai. In Myslowitz sind zahlreiche Personen verhaftet und nach Bendzin gebracht woroen. Die Verhafteten sollen einer geheimen politisch en Vereinigung angehören. Rom, 10. Mai. Der neue deutsche Botschafter beim Q u i r i n a l, v. I a g o w , der gestern dem Könige sein Beglaubigungsschreiben überreichte, reist heute nach Brindisi ab, um bei der Ankunft und Weiterreise des deutschen Kaiserpaares zugegen zu sein. Paris, 10. Mai. Rach einer Meldung des Temps wird der Besuch H e s Z a r e n in Bre st nickst vor August crsolgen. Diesem Besuch wird die Begegnung mit Kaiser Wilhelm unmittelbar vorhergehen. Paris, 10. Mai. Der Motin veröffentlicht eine Unterredung seines Berliner Korrespondenten mit Herrn Zollitsch, dem Vorsitzenden des deutschen Post- und Telc- araphcn-Bcamten-Verbondes, worin dieser erklärte, bie deutschen Beamten wurden sich niemals zu Taten hinreißen lassen, wie es die französischen Kollegen getan hätten, deren .Haltung verurteilt werden müsse. Die jetzigen wirtschaftlichen Verhältnisse gestalteten es allerdings nicht, daß ein Beamter mit einem Monatsgehalt von 200 Franks sich und seine Familie ernähre. Ihre Bestrebungen gingen deshalb begreiflicher Weise auf eine Besserung der Lebenslage hinaus. Zollitsch schloß seine Erklärung mit der Versicherung: Wir werden uns niemals um die s o z i a l i st i s ch e Fahne scharen. London, 10. Mai. Ein Telegramm des Observcr aus Petersburg beftätigt, daß die Zarin mit ihren Kindern ihrem Gemahl aus seiner Kreuzfahrt an Bord der 9)ad)t Standort begleiten werde. Tie Abfahrt erfolgt in der ersten Woche des Juni uud der erste Besuch gilt Stockholm. In dem Telegramm wird ferner die Zusammenknnst des Zaren mit Falliöres bestätigt. Flur 5, Nr. 220, 806 IlfMeter 9(dcr am Reiberg — 200 Mk. Der Rechner: Der Kontrolleur: K. Walther. Wilh. Otto III. 79.11 847 639.22 U Meldorf L -trat ran",s"S’6**« n wurde- , s t ^L3 qiug,® v. W"0" H bem Ä 6t« ”! 8 6r«S WU 'nohin 9(9el »”<; -ig111 Es starben an: Zusammen: Erwachsene: UN vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr Masern 1 — — 1 Diphtherie 2(1) — 1(1) 1 Kenchhnsten 1 — 1 — Tuberkulose 13 (5) 12 (5) 1 — Lungenentzündung 2 2 — — Herzkrankheiten 5(2) 5(2) — .— Scblagslnß 1 1 —- —— Darinerkrankitngen 5 (5) . 5(5) — _ Blnibbarmentzuvbung 3 (3) 1 (1) — 2(2) Nierenenizunbung Bösartigen Neu- 3(2) 3(2) — bilbmigeii 11(8) 11 (8) — — Gewaltsamem Tod 3(3) 3 (3) —- — anderen Krankheiten 16 (6) 11 (3) 4(2) 1(1) Summa: 66 (35) 54 (29) 7(3) 5(3) IclO)6»a 6*4 Waklrorstr. 36—38 1 (08610 baiiDtDoitloflernb. Scbüfrenfrrafee (P 03452 [2701 Gmvfe-le. (06614 Heuchelhen», heu 8. Mai 1900. Die trauernde« Unterbliebene». (08518 »icfctf, den 10. Mai 1909. Lehr günstige Gewinnchance, z -l .... - .... । « Siebung am 11 Mai bc. 2S. Sinn, Mein na Diese Vofe emvf. Rich. Huchact; r. höchsten Prenen. ^afob Ltt, Neuen Baue 21. (2774 Einige tüchtige 0W1S Sofort gesucht Seiten Reste Restaurant ^Qrofobil*'. 2760 Wegen der Tbcaieroer^is'A« ftettung am 12. d. 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