Nr. 33 Zweites Blatt Montag, 8, Februar 1909 Erscheint K-Nch ml! Ausnahme be8 TonatagI. mufo. Vizepräsident Tr. Paasche: , * Platze. (Beifall.) Abg. Zaveil: 139. Jahrgang Der Etat de4 NeichSamteS des Innern. (Dritter Tag.) Abg. vrnh« (Ref.-P.f . i - Neugestaltung der Reifeprüfung. Dre preußlüiiL Unterrlchtsverwallmrg soll dem »Der!. Tagebl. Am DundeSratstische' Wermuth,Twele. KotottonSbrvck and Verlag der Wellbleches Ufltoerfuäts - äindh und 6tcinDrudctcu VL Senge, Siegen. Vizepräsident Dr. Paasche: Lch bitte doch, auf diese Tinge nicht einzugehen. Abg. Zubeil: Derr CarstenS hat sich ja auch in die Verhältnisse der Arbeiter gemischt und gefragt, was denn die Leute eigentlich mit ihrem Lohne anfangen. Ich beschäftige mich ja auch nicht mit Herrn CarstenS selbst, sondern mit seiner Firma, die einem Taubenschlage gleicht, und wo cs bald einmal zu einer Explosion tommeu Redaktion, Expedition und Druckerei: Schuld str-atz» 7, Expedition und Verlag: 51, Redaktion: 112. Tel.-AdruAnjeigerDießel^ Die ..Gießener FamiliendlStter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt. daS „Krelsblati für de« KreU Ließen" zweimal wöchentlich. Di» ^tevdwlrtschastlichev Seit- fragen" erschemen monatlich zweinuU. Deutscher Reichstag. Zweihundertste Sitzung, Sonnabend, 6. ffc b t. •• Ordensverleihung. S. K. H. der Gro ß h er z o g hciben dem Oberleutnant Hoffe im 2. Ober-Elsässischen Znsanteric-Negiment Nr. 171, seither im Infanterie-Leib- Regiment Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, und dem Oberleutnant Frciherrn v. D ö r n b e r g im Kürassier-Regiment von Driesen (Weslfälischen) Nr. 4, seither im Garde- Dragoner-Regiment (1. Großh. Heff.) Nr. 23, das Ritter- lreuz 2. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Groß- müligen verliehen. - In Audienz empfangen wurden von Sr. Kgl. Hoh. dem Großherzog am Samstag u. a. Major o. Roques, Bezirksofslzier vom Landwehrbezirk Gießen, dec Leutnant Riedesel Frhr. von Eisenbach vom Dragoner- Regunent Freiherr von Manteuffel (Rhein.) Nr. 6 und Direktor Dr. Müller von Lauterbach. ~ Pfarrpersonalien. Se. Kgl. Hoh. der Grogherzog haben dein Psarrverwaltcr Theodor Schell mann zu Appenheim die evang. Psarrstelle daselbst übertragen. Erledigt ist eine mit einer evang. Lshrecin zu besetzende Lehcerinstelle an der Gcmeindeschule zu Pfungstadt. ** om Hess. Zentrum. Am Freitag tagte in Darmstadt da§ LandeSkomitee der hessischen Zentrums- Sietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oherhessen ES wird sich fa auch in diesem Hause Gelegenheil dazu finden. (Zustimmung der Soz.) Drei Tage vor dem Fest der Liebe wurde ein Arbeiter von Herrn CarstenS und seinem Bruder auf die Straße geworfen, bloß weil er es gewagt hat, die Behauptungen de- Herrn Carstens richtigzustcllen. (Hört, hört! bei den Soz.) Abg. CarstenS (Fr. Vp.): ES trifft sich eigenartig, daß ich gerade nach dieser Rede zu Dort komme. Ich werde Sic natürlich mit meinen Verhältnissen nicht behelligen. Mer wenn Herr Zubeil draußen öffentlich „Abrechnung" mit mir halten will, er wird sich Wundern, wohin er mit seinen Ausführungen kommen wird. In unserem Betriebe herrschte absolute Ruhe; die Unruhe kam erst hinein, nachdem ich politisch tätig wurde und die verhetzende Tätigkeit der Sozialdemokratie begann. Ich habe im kommunalen Leben seit Jahren für Arbeitslosenunterstützung gesorgt, und wie haben die Sozialdemokraten mich deswegen angegriffen l Ich habe die Einrichtung von Volksküchen verlangt, um den Arbeitslosen gesunde und anständige Nahrung zu geben, und geantwortet hat man uns, man verbäte sich derartige V e t t e l s u p p en von uns Vorgesetzten. (Brummen Singers.) Ich weiß. Herr Singer, daß das Ihnen unböauem ist. Und wie steht es mit der Arbeitslosigkeit? In einem meiner Betriebe konnte ich keine Maler bekommen, weil die Malerei gesperrt war von dem sozialdemokratischen Verband. (Hört, hört!) Und erst, als ich erklärte, ich müßte zu meinem großen Leidwesen Hunderten von Arbeitern kün. digen, weil ich wegen dieser Sperre keine Beschäftigung für sie hätte, wurde die Sperre aufgehoben. So entsteht Arbeitslosigkeit durch die unerhörte sozialdemokratische Hetzerei. Die Behauptung, daß Herr Mugdan ft-oiwilli,ger Negierungskommissar sei, ist lvcdcr neu noch geistreich. Wir sind gesonnen, objektiv und neutral uns zu allen Maßnahmen dec Regierung zu stellen. (Lachen der Soz.) Leistet dir Negierung Vernünftiges, so werden wir daS anerkennen. Wir lehnen cs ab, mit fanatischem Haß wie Sie von vornherein alle Maßnahmen der Regierung zu kritisieren. Man konnte der rllede des Herrn Zubeil so recht die Beklemmung entnehmen, die die Herren da über die gestrige Rede deZ Staatssekretärs empfunden haben (Sadjen und Zurufe der Soz.) — der doch, was er gesprochen hat, aus bollem Herzen gc- forschen, und was er geleistet, in ehrlicher Arbeit geleistet hat. Ihnen ist es natürlich uubeauem, tocnn seine Reden und Leistungen dazu beitragen, das Mißtrauen und die verhetzenden Tendenzen in der Arbeiterschaft zu zerstören. Wollen Sie wirklich bchauvten, daß Sie heute noch unter eienm Ausnahmerccht stehen? Da fällt es mir wirklich schwer, Ihren guten Glauben an» zunehmen. (Zustimmung.) Der Redner äußert sich zu einigen R esolutionen. Die Freisinnigen lehnen die Konzefsionspflicht für den F l a s ch e n b i e r h a n d e l ab, als Sckädigung einer großen Zahl mittlerer und kleinerer Gelverbetreibenden, wozu kleine Auswüchse nicht berechtigen. Die Glashüttenresolution der Sozialdemokraten kommt ia alljährlich wieder. Mich wundert, daß der Redner der wirtschaftlichen Vereinigung dafür gesprochen hat. Geht man der Sacke auf den Grund, so sieht sie doch anders au«. Die Unfallziffer in der Glasindustrie erreicht keine Höhe, die zu Bedenken Anlaß geben kann. Im Jahre 1907 kamen auf einen Arbeiter in der Glasindustrie 11,22 KrankbeitStage, bei der berliner Ortskrankenkaffe 22, bei der Berliner Jnnungskaffe 11,47 Tage. Die Lage der Glasarbeiter ist also normal. Die Verhältnisse m der Glasindustrie sind durchaus günstig unb fast immer günstiger als in der übrigen Industrie. Auch die Lohne sind in den letzten zehn Jahren um 35 Prozent gestiegen. Ucbri- gens tun die Glasfabrikanten alles, um die Lage der Glasarbeiter günstig zu gestalten. Tie sozialdemokratische Resolution ist freilich unannehmbar, denn durch die Einführung deS achtstündigen Arbeitstages würde die Produktion um 25 Prozent verteuert werden. Deutschland würde auf dem Weltmarkt nickt mehr konkurrenzfähig fein. Das völlige Verbot der Sonntagsarbeit ist auch unS sympathisch. Die Sozialdemokraten sollten doch keine Anträge stellen, die undurchführbar sind und nur agitatorischen Wert haben. Ihre Glashüttenresolution ist aber zum großen Teil unbrauchbar. (Beifall.) Das HauS vertagt sich. Montag 2 Uhr: Weiterberatung. Schluß gegen 6 Uhr. Sagesschau. Reichstag und meckleubnrgische Verfaffuug. Tie mecklenburgische Bersassungssrage wird von den liberalen Reichstagsabgeordneten Mecklenburgs, den Freisinnigen Gras Bothmer unb Tr. Pachnicke, sowie dem Nationalliberalen, Syndikus Linck, bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit im Reichstage zur Verhandlung und zur Abstimmung gebracht werden. Ter Antrag, auf Grund dessen die Verhandlung erfolgen wird, geht der New-Streliher „Landeszeitung" zufolge dahin, hinter Artikel 3 der Neichsversassung folgenden Zusatz einzufügcn: „Iß ledern Bundesstaate muß eine aus Wahlen der Bevölkerung hervor- gegangene Vertretung 'bestehen, deren Zustimmung zu jedem Landes- vesetz und zur Feststellung des Staatshaushalts erforderlich ist." Dieser Antrag fordert also miltetbar bie Einführung einer parlamentarischen Vertretung in Mecklenburg. Es handelt sich um denselben Antrag, den die drei Reichstagsabgeordneten bereits bei Beginn der lausenden Session am 26. Februar 19U7 im Reichstage eiugebcacht haben, der aber auf ihren Wunsch damals zuruckgestelit wurde, weil wenige Tage später am 4. Marz desselben Jahres dre Großherzöae von Mecklenburg - Strelitz und Mecklenburg- Schwerin den Landräten die bekannte Kundgebung übermittelten, daß Jie entschlossen seien, selbst eine Verfassungsänderung herbei- Martin-Stahlwerke und Puddelwerke unb über die Möglichkeit von staatlichen Maßnahmen zu ihrer Erhaltung und gedeihlichen Fort- entwickelns vorzulegen. Abg. Dr. Strefcmann (Natl.)l Mir begrüßen jebes Mittel zur Förberung be5 Gütercms- , tauscheS unb freuen uns deshalb über die Beteiligung an der ' 23 rüf feier Weltausstellung. Die Ausstellungsmübig- keit ist überwunden; speziell an biefer Ausstellung zeigt sich, besonders in den Kreis-n der weiterverarbeitenden Industrie, großes Interesse. Warum aber ist man auf offizieller unb kaufmännischer Serie so zurückhaltenb bezüglich des Gedankens einer deutschen Weitaus st el lung. Die deutsche Reichshaupt- ffabt hat sich doch wahrlich nicht vor ihren Schwesterstädten zu sckämen, sie überragt die anderen, undDeulschland ist doch industriell wahrlich so weit vorgeschritten, daß es doch einmal auch zu sich einlaben sollte. Bei einer Abstimmung in ben Kreisen oer säch- fischen Industrie haben sich kürzlich zwar 724 Firmen erklärt, ein direktes Interesse einer deutschen Weltausstellung nicht zu haben; aber 557 von ihnen wollen sich beteiligen, tocnn eine solche^ zustande komme, darunter 152 Textilfirmcn, 193 Maschinenfabriken. Da brauchen wir nicht imer nur als Gäste ins Ausland zu gehen. Am portugiesischen HandelSvertraa wird aus wiffenden Handelskreisen scharfe Kritik geübt; da ist oer Wunsch des HandelsvertragÄxreinS berechtigt, den Vertrag so bald wie möglich im Wortlaute bekannt zu geben. Der Wunsch nach Herstellung normaler Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Kanada wird in beiden Ländern immer stärker. Der Redner setzt sich mit der freihändlerischen Auffassung be8 Abg. Gothein auseinander und erörtert dann die Frage des Ber» hältnifses der reinen Walzwerke zum Stahl- werksverband. Graf Kanih hat die Resolution Decker mißverstanden; sie verlangt nicht eine Aufhebung der Roheisenzölle, sondern zollfreien BeredekungSverkehr für bieji >gen Werke, die ihn jetzt nicht besitzen, unb durch die Beschränkung auf die reinen Walzwerke wirb auch der von dem Grafen Kanitz gemeinte finanzielle Effekt gar nicht erzielt. ES handelt sich bei diesem Kampf um eine industrielle Mittelstandsfrage. Es ist ein Kampf der Lieferanten und ihrer Abnehmer um die letzten Kun- den. Soll die Gesetzgebung diesem Existenzkampf tatenlos zusehen? Ist eS staatsweisc, diese Siegerländer Werke so ganz ohne Hilfe zu lassen? Versucht doch der Staat sogar Industrie in den Osten zu tragen, wo sie noch gar nicht besteht; und hier handelt es sich um die Erhaltung einer jahrhundertealten Industrie. Wir wünschen eine Denkschrift über die Ergebnisse der Inspektionsreisen ins Siegerland unb der Düsselborfcr Konferenzen. Die Pensionsversicherung für die Privat- ange ft eilten ist nun m absehbarer Zeit zu erwarten, ernsthafte Hindernisse gibt es da nicht mehr. Und ist dann auch bie Witwen- unb Waisenversicherung verabschiebet, bann haben wir den Abschluß und dieKrönungderSozial- re form der kaiserlichen Botschaft, vorbildlich für bie ganze Welt, zumal wenn es gelingt, die Altersgrenze von 70 auf 65 Jahre herabzusetzen. Ter Redner begründet die Forderung nach Aufhebung beS § 34 des Unfallversicherungsgesetzes unb führt in einer Erwiberung auf bie sozialbemokratischen Auffassungen ben Nachweis, daß die Zahl ber kleinen Betriebe sich immer weiter vermehrt. 46 Prozent ber Bevölkerung gehört dem Mittelstand an. Und der neue Mittelstand ist ebenso wie der Arbciterstand im Ausstieg begriffen, im Zeichen unserer verständigen Sozialpolitik. (Beifall ber Natl.), Abg. Zubell (Soz.)t! _ Eine Partei, bie 12 Jahre lang unter bem Ausnahmegesetz gekämpft hat unb heute noch unter einem Ausnahmerecht steht, ist auf alles vorbereitet. Wir wünschen der Regierung recht viel Glück. Die gestern angekündigte Reich sversicherungs- orbnung sieht ja toieber recht nett aus. Was konnte man auch von biefer Negierung anders erwarten. Herr Mugdan spielte vor- gestern den freisinnigen Regierungskommissar, tote immer, wenn er die Tribüne des Reichstags betritt. Seit die Freisinnigen in den Bereich der kaiserlichen Sonne gerückt sind, sind sie noch viel frömmer getoorden als bie Regierungsvertreter. Herr Mugdan hat Deutschland als Musterland hingestellt und erklärt, Amerika sei nicht das gelobte Lano, als das es geschildert wird. Nun, die amerikanischen Arbeiter nähren sich wenigstens von Fleisch und Kartoffeln, unsere Arbeiter aber von Kartoffeln und Fleisch, bei uns kommt das Fleisch nur in zweiter Linie. Die Arbeitsverhält- niffe im Steinmetzgewerbe liegen noch sehr im argen. Tausende von Arbeitern sind hier schon an ihrer Gesundheit elend zugrunde gegangen. Für das gesundheitsschädliche Bl ei weiß hat man schon lange einen vollwertigen ungefährlichen Ersatz gesunden. Warum wird es dann noch immer weiter in den farbigen Staatsbetrieben gebraucht? Die Zustände in einzelnen Fabrikbetrieben sind -geradezu haarsträubend. In einem Betriebe in Schöneberg bei Berlin gibt es nur zwei Klosetts für 80 Arbeiter. Ter Gewerbeinspektor hat trotz wiederholter Beschwerde noch nicht Zeit gesunden, dorthin zu gehen. Die Arbeiter haben sich nun nicht anders zu helfen gewußt, als in einen Streik einzutreten. Nun zu dem Abg. Tr. Carstens, der mit seinem Bruder in Elmshorn eine Fabrik besitzt. Er spielt sich hier im Reichstage immer als sozialdenkcnder Mensch auf, und bei seiner letzten Rede stellte er sich ganz so, als tocnn er ben Sechsstunbentag für die ganze Welt einführen wollte. In feinem Betriebe herrschen aber die schlimmsten Zustände, ohne daß die Klagen der Arbeiter berücksichtigt werden. Vizepräsident Dr. Paascher ES ist bisher im Reichstage nicht Sitte gewesen, Privcckver- häktnisse einzelner Abgeordneter zur Sprache zu bringen. Wg. Zubeil: Ich will nur zeigen, wie eS in ben Betrieben des Herrn Carstens auSsieht. Ein Betrieb ist kein Privatverhältnis. Ten Platz deS Präsidenten schmückt ein prächtiger Strauß g, daß ich noch eine ganze Stunde sprechen kann. (Entsetzensrufe.) Ich sage Ihnen nur, Herr Carstens: Geschenkt ist Ihnen die Sache nicht. (Heiterkeit.) Es wird doppelt unb dreifach mit Ihnen abgerechnet werden. Vizepräsident Dr. Paaschc: Wenn Sie diese private Abrechnung mkt der Firma CarstenS vornehmen wollen, so tun Sie es, hier ist das nicht am forscht unter billiger Teilnahmslosigkeit deS HaufcS Über Ar- beiterkoutrolleure, Gastwirtsverordnung u. *•/, Chinesen . . . Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, niitgeteilt von der Bank (Qr Handel und Industrie. Glessen. winnt bfli> ed v*‘cn hu ' bei ihm. öte Frvueng '"tu ist in gcuxiijt rote nuHihd» 17.90 144 70 121.- Canada HB.. . . DarmsUdter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz: behauptet Gericbtssaat. Dresden. 6. Febr. Tn3 Landgericht verurteilte die Rauf- nmtmlflniim 'jlnnn c b h n r b t wegen Ptißhanblung ihres 14jähr. Dienstmädchen- zu 1000 Mk. Wclbflrnfc. Meiningen, 5. Rebr. Tas Schwurgericht verurteilte die Ansivärierm Hermine Grob und den Maurer Mali d) wegen beftialilcher Tliiihanblung ihres MindcS zu K 4 fahren Zuchthaus. 58 30 98.30 95.00 94.00 147.80 48.60 87.40 64.60 98.65 bis 7. Jede. « 4- 2,5 • C. . 7 . = — 4.7 'L. . . 22300 . . 110 JO Familie nstlacbricbfcit. Mestorbene: Frau Dlarlba iPagner, geb. Engelhardt, in Bad Nauheim. — Herr Heinrich Fault in Lauterbach. — Herr Nehm NoUmann in Nobrbach. — Frau Lina Tilo, geb. Held, in Weblar. — Herr Aböls Tanz, Frau Wilhelmine Cito, beide in nuU: Iir-' Meteoroloqisllic Beollttchtungen der Station (Hiefcen. .id aus Bro! m) du sie auf ihn Vörsen-Wochen bericht, — 5 r a n f f u t t a. M . 5. Februar. Felle (Ärunbrtimmuiifl bei geringer UnlWrntlnnuna*lu• t gab wieder dem '^etffhv au der 4*5re bat> Gepräge. Tie ticinl anpg be8 T'rivatkaoitalS bleibt eng begreiut. Io bei; die menten (Bebiele von der gumtigen Svekukation afHingig bkeiben. liefe bat nun chre Huiiplaulmertlamkett dem N e " l e n m a r k t e zugewandt, tefien »efie viltimg wiederum ander en Gebieten tenweise zu stallen Friinkfnrter 8M*/| Beicheinleihe • . varfei unter bent Vorsitz des LandtsgSabg. Tr. Schmrtt. Mainz. Tie Verhandlungen ergaben eine vollständige lieber» cmflimmunq zwischen dem Parleivorstand und dem Landes- komitee. Im einzelnen gelangten besonders d e Berhältn tm Reichstagswahlkreise Bm^en-Rlzey zur Besprechung. •• Ter TurnvcretnS.Maskenball am CamStag abend war fo gut besucht, wie seit Jahren nicht und nahm einen sehr schönen und echt turnerischen Drlauf. Ma'Ln von teilweise sehr großer Criginalität, sehr hübsche Damen- koslüme, TominoS und Balltoiletten wogten bunt durcheinander und neckten und amüsierten sich königlich. In bat Einerlei der herkömmlichen Maskenballgefpräche, wie ,td; kenne dich* oder »wer bist du, schöne Matzke* brachten einige originelle Gruppcnaufsührungen angenehme (?lbrocd)6(imn. Zunächst rollten lebendige Schubkarren n den Saal und ver- wandelten sich rasch in ein Dutzend Keine Cforonfl, die einer reizenden Reigey mit Ian;, Marlchbcwcg.mgen und turnet» ischen Uebungen boten. Sechzehn Zigeunerinnen und Zigeuner m prächtigen Kostümen und nut noch schöneren Gesichtern tanzten bann einen charakteristischen Tanz, ber so gilt gesi l, dost er später noch einmal wiederholt werden musste, schließlich erregten acht alte Tarnen mit einem regelrechten Kaffeeklatsch große Heiterkeit. Ein origineller B'.crkellec und ein Sekthöhle Loten verschwiegene Plätzchen für die, die sich au« dem MaSkentrnbel zurückzieden wollten. Nach 12 Uhr begann dec Tanz, dem weit über 100 Paare mit «Liter und Ausdauer huldigten, so daß e3 Tag mar, biS die letzte» Tanzlustigen da« gastliche Turnerheim verließen, um sich für den am Sonntag nachmittag nach bet Hardt unternommenen Ausflug auSzuruhen. - Wo hn lingSfrag e. Tic n Hessen aus dem Gebiet deg Wohnungswesens getroffenen Einrichtungen gelten nicht nur in Deutschland, sondern auch im AuSlandc a(5 Muster- gültig. Die Zentralstelle für WohnungSreform in Oesterreich hatte vor kurzem LanbeSwohnungSinspektor Äretzschel nach Wien eingeladen, wo dieser in einer Versammlung über Organisation, Wesen und Zweck der WohmingSinwektion einen längeren Dortrag hielt. Die österreichische Regierung beabsichtigt ebenfalls die Einrichtung der WohnungSinspekt'on und wird sich dabei der hier gemachten Erfahrungen bedienen. Zu diesem Zwecke weilte vor einiger Zeit ein höherer Beamter auS dem Ministerium für öffentliche Arbeiten in Wien hier, um sich naher zu informieren. Wegen bi e Verschleppung ber Altertümer auS unseren Törsern wendet sich ein Aussatz von (Hrotg Wehr- Stockstadl a. Nb in l>er Hebruar-Nummer bet „Wcmeinnütiincn Blätter für Hessen und Nassau". Es wird darin scstgestellt, dost in kurzer Zeit unsere Tür irr und 5t5i>t(f;ni völlig von allen Altertümern entblösst sein werden, wenn nicht durch Aufklärung der Bevölkerung dem entgegrnqearbcitet wird Ta-y Wertvollst, ist bereits berausgeholt. Die meisten werden allerdings die Wichtigkeit dieser Sache erst einseh.m, wenn eS zu irü*. ist. Alle Einsichtigen aber sollten unverulglith mit der Arbeit beginnen, es ist schon zu viel veriiumt An Mitteln empfiehlt der 5kr* sasser: persönliches Dirken, Vorträge über Heimatgeschichte, Be nutzun,-, der Presse, Veranstaltung heimatlicher Ausstellungen und Entrichtung von Hcimatsninscen, vor allem aber Verteilung eines Flugblattes, iitr das et einen volkstümlichen uitb eindringlichen leit vorschlägt, von Haus zu Haus ober in beit Schulen. Darmstadt, ."> Jrrbr Der in weiteren >lteilen bekaiinte im besten Mannesaltei stebeude Zigarrenmbrikänt <^ust. >vn minsku ton Bsungstodt starb heute früh im Elisabethenstift, wv er sich vor einigen Tagen wegen Nippeusellentzünbung einer Cyrration unterziehen muhte Zn ihm verliert seine Heimatstadt einen Burger von edler (Besinnung, i er eine lange Neilic von Zabren Mitglied des 2-tadtvorstanb-cS war. Als eifriger Förderet aller Leibesstbungcn hat er |id) nicht nur um den Pfungstädter Turnier in groi e Verdienst cnvoil it, sondern er genoß auch das Vertrauen der im MoinMbeingauverband vereinigten Turnncrcitte in hohem Mase Als (Hauvertreter leitet" er die (Geschäfte dieses Vcrlandes in uniiiditiger Weise und dem Ansschust des mittel» rheinischen ^urnkreiscs gehörte er alS GeschlftSi'ühret an. übertreffen alle deutschen und fremden Fabrikate durch saubere Herstellung und appetitliches Trockenverfahren, welche hohen Wohlgeschmack und schönstes Aussehen gewährleisten. Jedes Paket ^enthält 7 Gutschein für Knorr-Sos. 3 xa */, Konsob . . . . 3X do. . - . 3>je/e Hessen..... 3^*/, Oberhe.«scn . . . 4*4 Gesten Goldrente. 4V, S Gesurr. Silbcrfti.te 4 *, Ungar Goldrento . . 752.1 +0,1 4 4 751.3.-3,5 3,2 753,4 —8,9 2,2 ! ccfjneefan silarer Himmel Vcrinifdifes. — Ein König alS Landplage SS ist ziemlich all g-nnein tn Eurova bekannt, dass der qegenwar'.ige König non „■ tolien nn besonderer 7er und o-s Automobllwortr< tm allge- m-.-iu n unk schnellen Probten-) insbesondere ist- iaulte et bmn audi eine? Tag -.- wieder einmal, rote die MonatSichrut ,,-ibe 29orl-• :C>ort' erjablt, aui dem Lande auf glatter Straße mit alA erlaubter 3chnel(igreit daher und brtati,ti|che Angaben über Lchüler'elbstmorde bringt die zweite 3anuarnunrmer des Storre- spondenzblattes für den akademisch gebildeten Lehrerstand 4,tc Zahl der in den sechs BcobachtungSiabren von 1903 bis 1908 bcrgefpmmcnen Fälle ist großen Tchwankungen unterworfen. Aut 100000 Sdnilcr höherer Lehranstalten kamen nn Jahre 1903 9 33 Lelbstmorde, 1904 4,25, im Zähre 1905 7,76,1906 schätzungsweise 6,7, 1907 8.01 und iin Jahre 1908 8,89 Sin stetiges Anwachsen bet Lelbstmordzahlen ist also nicht zu erkennen. * Tierfeinbschaf t in LPanien. Neben dem Teatrv (5i'panol ,u Madrid liegt ein Laden, in dessen Lckwusenster tagtäglich eine Riesenschüssel mit einem wahren Berg von frisch gebratenen Heinen Vögeln Drangt. Ter Besitzer ist, wie der Köln. Ztg. geschrieben wird, durch dieses Geschäft zu einem reichen Manii g,worden. Jüngst fragte ich ihn einmal nach der Zahl ti’.j jährlichen Umsatzes, und er antwortete ohne Zögern, dast ec mindestens 30000 Dutzend absetze, da ber Madrider mit einem wahren Heißhunger diese Vögelchen verspeise. Bedenkt man, daß biet upor da5 erste (Mdjäit in diesem Zweige ist, daß man aber auch noch in sehr vielen andern Laden diese gebratenen Vögel — Lerchen, Dachteln, Drosseln, sinken, Stieglitze und sogar Nachti galten — haben kann, so darf der Jahresverbrauch — allein ir Madrid — wohl aui eine Million geschätzt werden. Niemant beachtet, was das Degschießen dieser meist sehr nützlichen Böge! für cm ungeheurer Schaden ist. In weitem Umkreis ist schor n fast kein Vogel mehr aurmtreiben, Unterschied weggeknattt wird, so daß der größte Teil der War, schon ans entfernten Provnnen bewgen werden muß ütvini Behörde bekümmert sich um diesen Handel. Und ebenso ist es mit Acb- unb ^-eldhühnerii, bie man das gan ;e Jahr hindurch irisch geschossen oder gefangen kaufen kann, oft ganz junge, noch gar nicht t mm al auSgewa Hs n Dunder, daß sich die Tierchen bei diesem fortgesetzten Massen- mord nicht ifhon langst aus der vvrenäischen Halbinsel verzogen haben, ein syall, ber ohne Ztveifel spater eintreten wird. Zn dieser Zeindsckwit gegen die Tierwelt steht Spanien wohl obenan. Ter tüchtige Stier, in der Landwirtschaft so brauchbar, wirb mitsamt den Pferden in der Arena zwecklos geopfert: der friedliche Esel wird so lange geprügelt, bis er zusammenbricht: die hübschen Singvögel werden unbarmherzig verfolgt und schließlich verspeist. Tie Presse sollte es als ihre Ausgabe betrachten, hier auiflärenb und die Sitten veredelnd zu wirken, denn in ber Aufklärung, nicht bloß in den wesetzeSvorschriften, sind die Ne^ formen zu suchen, die ein Volk zu einer» höHerst Kulturstufe empor bringen. • T i r 10 Gebote ber Schönheit. Eine amerikanische Zeitung hat ^ran Lina Cavalieri um einen Beitrag über die Oteheimniise ber Schönheit gebeten. Tie bekannte .Künstlerin ist dieser Bitte nachgekommei, unb bat dem Blatte di-' folgenden 10 Gkbote der Schönheit tut Derüfsent^ lid’una übersandt: 1 Wenn dein Spiegel dir zeigt, daß de n Olciidit häßlich wird, so verlängere deine Schlafenszeit. 2. Willst du, daß dem Haar schon bleibe, so wasche es wenigstens einmal in ber 'TWic mit lauwarmem Vasscr. 3. Um den Mund iuqcnbfrifd) zu crlialten, massiere jeden Tag bie von der Nase zu den Mund- ivinkeln iübrenben Gesichts!inien. 4. Durch fleißig' Manage werden allzu fleischige Wangen vermieden. 5. Massiere jeden Tag auch die Aale. 6. Wenn sie etwa mit 30 fahren rot zu werden beginnt, io behandle sie mit heißen Umschlägen. 7. Bade deine vcri tzien ?>■!; mgfrit, io werden sie glänzend und klar bleiben. 8. Schlaic in horizontaler Lage, so daß der stopf nickt höher liegt als bie Füße, so wirst du fein Doppelkinn bekommen. 9. Wasche dein Gefickt sechsmal täafidi mit warmem Wasser, jo wirb deine Ge'ichtSfarbe stets frisch bleiben. AIS zehntes Mittel zur Erhaltung ber Sckwnheit nennt irrau Cavalieri die Ruhe, bie sie für den Weg, der zur Schöndelt führt, erflärt und parfümierte BLber, bie den Körper irisch erhalten. Letztere sind auch von andern Sdwnbnt?fünft- l er innen bevorzugt worden Ninon d< l'Euclos nahm Bäder in Honigwasser, Pauline Borghese Milchbäder, die Paiva bevorzugte Himbecrbaber: Roia Wn liebte dbampagua», Rosen- und Nelken- bäter Um auch zeitgenössische Schönheiten zu ermähnen, seien genannt Madame Laboun->kala, die Crdbecrbäder allem andern vorzieht, bie Bellincioni badet in Ro'enwasfer, bie Tartaiado rühmt mit Rosenesienz versetzten Tee und Madame Röjane gibt »ich besckeit mcrweise mit Beilchenwasfer »ufritben. * Einfoviuler Bater. Lehrer: „Nun. Lehmann, warum hast tu denn gestern gefehlt?"' — Scküler: „Okofimutter und Mutter find gritern verreist, da sagte der Baker zu mir: Junge, Junge, beute ist Feiertag!' * A ch ' o! „Herr Nachbar, was war brnn das für ein Mords»kandal heute nackt, io gegen 2 Uhr, bei Ihnen— „Ach. meine liebe Frau hat mich bloß gefragt — rote ich mich amu irrt habe!" gelehnt. iÜ iic cs, die ibn bnt unb tra.it deuten aui Veiicklossenheit. Unv r^nbt •.»; gerichtet ivleickiam um zu cutü'ot. iunschließt ihre Hand, die den Ausdruck odvsiscker Energie zeigt, seine Fingerspitzen, wo olle- Karlen sich konzentriert, xir brr- a iberen Figuren, bie 7wck er «tzeist in ’.;nnn BrabmS- Tenfmal em Serk von eigenart:gst-r. erhabenster Jbraft geschaffen, würdig, dos Andenken des großen Komponisten ;u verherrlichen. E. x. Eine Dewegung des Körpers können b's Kopfes, den bf rechte a ich. Tesjenunqeachtzet r Haimon!' vor uns zu stellen. 2 Zlibividuums in ihrem Zusanimenhang aut der Peripherie alles stunfig sch :ni tu tun. 8 unst war Brahnr? ein« geboren Dieses wird schon durch d: - trunk i i ar auifrugntbe Liv.i. des Tenkinals angrteutet Sic eine pracktvolle Säule Unlust die WePailt des Meisters vor uns empor. Ein dichter Sckle,cr papieren f:ärfer in syluß gebracht, nachdem sie burck die politischen Bert-ältmne längere Zeit pirüdcebalten war. Aklerbinas konnte nickt cuttleiben. baß bie anbauemb nach imten ceridxde (rnt- wickel:.n^ de^ Z'u,H'l,ße4 am inlentanenalen <»‘elbmaTft den RentenTperten staicke Räu'erschlchten zniühne.^ Die ^.iffatbe. daß in der Industrie die aepreiücn io lange roabrl unb biek m < tt lenten steik sich eher noch oerfchärite. Lat aber nickt unrorenilicn baut bagetracm. da4 ^nlereüe für b:e 'estverzinsl'cken ^ap^etc ut .'te,gen,. Tirier Vorgang bildete mit b<^ Hauvtereignis der -Sochc, bas ,,m''op?ewerkenswerter war, als audi ans bent Auslände. Le- ionbers ai.4 syrankreich, Rau00 Wellen. B. Xntzholz. Bucken: 1 Abschnitt "/, — 0,36 citm, 17 Rm. Hainbuchcnrollen 2 Mtr. lang. Nadelholz: 2,02 Fsttn. 2-tammholL. Holzverfteigernng in der fürstlichen Obersörstcrci Lich. Montag, den 15. Februar, vorm. 91/-,. Uhr. int Distrikt Hard: Scheiter, Nm.: 200 Buchen, 17 Eichen; Knüppel, 8hn.: 67 Buchen, 62 Eichen, 9 Kiefern; Stöcke, Nm.: 67 Buchen, 68 Elchen; ReiSholz- Wellen: 2400 Buchen, 1680 Eicken, 200 Weichbolz, 1160 Nadelholz; Neisholz inSchicktbausen: 419 Nnt. Fichten (64Käufern. - 4 Buchen- 'Kbidniittc — 2,68 Film. <39 bis 43Ctm. Durchm.), 7 Eicken-Psoiten (2,2 Mtr. lang); 4 Elzbeei Abschnitte — 0,77 Fstm. (19 bis BCtru. 11815 Wellen „ , , , Der jedesmalige Anfang ist vormittags 9V2 Uhr beim Gemeinde Sandsteinbruch. 880 Staufenberg, den 6. Februar 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg Stephan. 4. 5. 6. Bail- nnö NOch-Bersteigernng der Stadt Gießen. Holz versteigert werden: Eiche-Stämme mit 4,21 Fstm. Reisig Stock Montag, den 15. Februar: i Wellen, 250 Wellen , 1400 Wellen, , , L------ Der Anfang ist im Distrikt Hoherberg in der Welzbach. Schwellenbolz Grubenholz Bauholz Schnittholz Bauholz Schnittholz Schnittholz Holzverfteigernng. Freitag den 12. Febr. l. Js., vormittags von 9 Uhr an, soll im hiesigen Gemeindewald in deu Distrikten Hoherberg, Schwalbenwald, Esp und Wellersloh,^nachverzeichnetes Verdingung. Der für die Zeit vom, 1. April 19u9 bis 31. Marz 1910 crforbcr« ttche Bedarf an Piaflavabescn (etwa 400 Stück) soll Dicnsrag den L«. Februar d. I., vormittags II Uhr öffentlich vergeben werden. Angebote auf daS Stück, sowie Muster sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunlt an uns clnzurcichcn. — Zu- fchlagSfrist 3 Wochen. Gießen, den 3. Februar 1909. Städtisches Tiefbauamt. Fichte-Derbstangen 0,64 , , Reisslängen 4,39 , Rm. Buche-, 6 Rin. Eiche-, 14 Rm. Kiefer-Scheit , , 16 r , 101 , „ Knüppel 4 , , 28 , Kiefer u. Fichte Stock Holz-Snbmission. Aus den Waldungen der Gemeinde Annerod soll folgendes Holz auf dem Submissionswege vergeben werden: Kiefcrn-Stämme II., I1L u. IV. Kl.: 8 Stück, 29—42 Ctm. Arbeitsvergebmlg. Die Räumung von FltttgrLben* tn der Gemarkung Gießen soll Dienstag, den 16. Februar d. vorm. 16 , 3 Uhr öfüntlid) vergeben werden. Die Bcrdingnngsuntcrlagen liegen wahrend der Dlenststitndcn bet unS zur Einsicht offen. Angebote am -Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an unS etnzurelchen. — Zuschlagssrtst 3 Woa,en. Gtetzen, den 3. Februar 1909. Stadt. Ttefbauamt. 0,50 Fln. und 12 Rm. Nutzholz. Nadelholz: 14 Stämme II. Kl. = 22,38 Fm., 57 III. Kl. — 29,45 Fm., 101 IV. Kl. = 20,31 Fm., 961 Stangen I.—III. Kl., 1050 ^Stangen IV. u. V. Kl. (zu Bohneikslangen geeignet) u. 6 Rm. Nutzholz. Bei ungünstiger Witterung findet die Versteigerung in der Wirtschaft Lehn Hardt zu Reiskirchen statt. Groß-Rechtenbach, Kreis Wetzlar, den 3. Februar 1909. Mts., Zusammenkunft vormittags 10 Uhr an mühle (Straße Reiskirchen-Nauborn). Eichen: 2 Stämme I. Kl. — 6,88 Fm., ---- 24,29 Fm., 64 III. Kl. = 39,72 Fm., 2 Holzverfteigernng Montag den 15. l. Mts. kommt im Staufenberger Ge meindewald Distr. Eichwald, Malstrauch und Mark folgende _____ Zahlungsfrist Bildung kleinerer Lose , vv—r „ , — 1,70 Der Anfang ist jedesmal vormittags 9% Uhr. ersten Tag bei Holz Nr. 1 Sandhecke (neuer Pflanzgarten); am zweiten Tag im Bruch, bemerkt wird, daß am ersten Tag nur Buchen-Brcnnholz kommt. Das Nutzholz kommt Montag, den 15. d. Mts. zum Verkauf und ist ebenfalls Morgens Holzverfteigernng. Donnerstag öen 11. Februar 1909, vormittags 9V3 Uhr an soll im Anncröder Gemeindewald folgendes Holz versteigert werden: a) Werk- und Nutzholz. 80 Fichtcn-Stämme V. Kl., 12—18 Attr. lang, 7 Fm. haltend 565 Fichtenderbstangen, 6—11 Ltm. Dchm., 27,46 Fm. haltend 7,4 Rm. Nutzreisig, zu Bohnenstangen geeignet. b) Brennholz. 5 Nm. Kiefern- und Fichten-Rundscheit 75 Rm. Eichen-, Kiefern- und Fichten-Knüppel 6780 Elchen-, Kiefern- und Flchten-Wellen 110 Rm. Fichten-Stöcke. Die Zusammenkunft ist beim neuen Pflanzgarten. Annerod, den 3. Februar 1909. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Vergebung von Fuhrleistungen. Die Abfuhr von Strasienkehricht nach verschiedenen städtischen Wiesen im Rechnungsjahr 1909 soll Dienstag den 16. Februar d. I., Vormittags 10 Uhr öffentlich vergeben werden. Die Abfuhr umfaßt 1350 cbm, Die in 3 Lose ncteitt sind. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Ttensistunden bei uns zur Einsicht auf. Angebote auf Bordruck, der daselbst erhältlich, sind fpälestenS bis zunt vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit ent- sprechender Aufschrift versehen an unS emzuretchen. — Znschlagsfrtst „ r Reisslängen Dienstag den 16. d. Alls, in denselben Distrikten. Die Gemeinde Salzboden bat int Distrikt »Faberstück^ des Gemcindemalües Salzböden freihändig zu vertaufen. 9 "Nadelholzftamine 2. ML nut zuf. 15,lo om. 113 „ 3. ML mit zu,. k>;a4 om. 141 „ 4. ML nut SU,. 26'90 Fm.. Angebote nach Klassen nehme ich bis lo. öebr. emschlietzlich Bekanntmachung. 1909. -- bis 4 Ubr, wird im .\utpflo£al (Schulgebäude, Neustadt 61) ein öfientlicher Jmpjtermin abgehalten. In welchem diejenigen Angehörigen von 3mpfpflu6tmen, welche Atlffordcruita erhalten haben, ihre Kinder kostenlos der Impfung unierziehen lassen können. . - . „ Dieselbe wird att einem Arme mit Kalberlyrnvbe anS dem "andes -Ompslnstitnt vorgenommen. Die Kinder muhen reut gewaschen oder gebadet und mit frischer Leibwäsche zur Impfung gebracht ^“tent bawuf folgenden Termin, Freitag den 19. Februar, von 3 biS 4 Uhr, find die am 12. Februar Geimvsten zu der ge- selllichen Nachschau wieder vorzuftcllen. In beiden Termmett können ferner Minder, welche wegen Mrantticit bis zum Sommer von der Impfung zurückgestelli werden wollen, dem Imviarzte zur Untersnchung vorgezeigt oder diesbezügliche ärztliche Atteste abgegeben ^^Qn1 Grohherzoglichen Kreisgesundheitsamte abgegebenen Impfscheine müssen dort wieder abgehott werden. Gießen, deti 5. Februar 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Gtetzen. B»/,I. B.: Melle r. Holzverfteigernngen der Gräflichen Oberförfterei Laubach. 1. Montag den 8. Februar, nach Zusammenkunft 10 Uhr am Bauntkircherwald bet Nr. 89 aus 1) Vaumt'rcherwald Buchen Rm.: 219 Scheit, 204 Prügel, 23 Stöcke und 36 ReuerprugeL 2) Beterswald 1 b, 1 a Buchen Nm.: 146 Sckett, luU Prügel, 32 Stöcke, 57 Neiserprügei und 1,5 Fichtcnprüget (1,5 m lang). 3) Kcu- ijclraiu Buchen Rm.: 49 Scheit, 53 Stocke, 63 ReiserprügeL 1 Eschen- scheit (155 m lang,, 8 Eschenprügel, 4 AhornprugeL 1 Eschemwcke, 5 Eichenstämme von 2—8 m Länge, 31—54 cm Durchm. — 4,19 ^m., 9 Ahornitumme von 4—8 m Länge, 19—40 em Durchm. — 3,40 o-m. und 1,4 Rm. Eichennutzscheit >lb5 m lang). 4) MuShau Id: Buchen Rrn.: 3 Scheit, 1,4 Stocke, 4 Neiserprügei, Eichen Rm.: 4L Sckett, 7 Prügel (1-5 m lang), 1 ReiserprügeL 2 Eschenstamme von 6—8 m ^änge, 43 cm Durchm. = 2,12 Im. und 1 Rm. Eschennutzscheiter (P5 m lang). 5) Schömberg 3: 8 Eschenstämme von 3—8 m Lange, 21—36 cm Durchm. - 3,47 Fm., 10 Ahornstämme von 3-bm Lange, 19—35 cm Durchm. = 2,24 Fm. 6) Nanerwald 2: Buchen Rm.: 65 Stammprügei, 46 Stammreiserprügel, 10 Eschen- u. Mirichbaum- «rüßcl. 7) Wtntersberg 1, 2 a und Dtckebuick 1: Buchen Nm.: 126 Scheit 2. ML, 10 abstdg. PriigeL 96 Stöcke, 9 Neiserprügei und 88 Ast- und Stammrelier, Leseholz und Mohlrciier ftachenwene. DaS Holz unter Ord.-Nr. 3—7 kommt uuvorgezetgt beim Pstanz- aarteu lPeterswald) zunk Ausgebot. Zum Borzeigeil des .'iutz- holzes steht von 10—10'/, Uhr cm Führer in der Graft. Forftwart- Löohilung Altenhain bereit. v r ,, 2. Dienstag den 9. Fcbrnar, nach Zmammenkuntt 10 Uhr auf der Krclsnrairc Ul. Eichcn-Flsdorf am Bsaldctngang von ^l.-Eicheu, auS 1) JlSdörfcr und Flen;uuger Hochwald. Elchen: 75 Stämme von 4—13,2 m Länge, 18—23 cm Durchm. — 32,b9_ Fm. (Bau- und Wagnerholz), 4 Rnt.,Rundschelt, 14,5 Prügel, 10 Stöcke und 80 Astreiser. Fichten: 93 Stamme vonS^lSm Lange, 12-20 cm Durchm. = 17,17 Fm. Derbftangen:,72 Stuck 1. ML =• /,58 Fm., 140 2 ML = 10,45 Fm., 1585 3. ML = oo,3b Fm., 815 RelSitangcn — 10 47 Fm., 3 Rm. und 1 Brennprügel. Kiefern: 44 Stainme iin 31-17 m tona™ 16-27 cm Drchm. --14,38 Fm, 27 Rm Nu«, prügel (3 m lang) und 36,9 Brennprügel, 110 Nm. Durch,or,tungs° reifer (gemischt), 3 Rm. Erlcnprugel und ly Rm. Erlenreuer-Lesholz und Motjlreifcr flächenweife. DaS Brennholz kommt unvorgezetgt beim Feuer zum 'AuSgcbot. _____________________ zogen werden. . , , t , Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich aii die Forstwarte Geisel-Giehen, Arft-Hochwarte bet Gitzven, Karl Brück-Rödgen bei Gienen und Lov-Wteseck. Gictzen, den 15. Februar 1909. , Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Keller. 4 Stück 15 , 12 , 40 „ 40 , 34 , 710 , 340 , Fichtcn-Stämme II. u. 111. Kl.: 30 Durchm., 31,05 Fm. Fichtcn-Stämme IV. u. V. Kl.: 80 Durchm., 66,58 Fm. Los I aus Abteilung 283,70 , Tie Zusammenkunft ist am dem Weg von Ltch nach Muschen- 709,48 „ heim über die Hard beim Ausgang aus dem Wald. 2162 , Dienstag, den 1V. Februar, vorm. 9'/, Ubr, im Dntrtkt Monck- 520,74 „ wald:.Scheiter, Rm.: 1 Buchen, 1 Eicken. 1 Birken (rund), 2Mietern 11,97 „ l(runb); Knüppel, Rm.: 31 Bucken, 17 Eichen, 2 Birken, 160 Mietern; 48,06 , Stockbolz, Rm.: 151 Kiefern; Reisbolz-Wellen: 1,00Bucken (prima), 3,43 , 1300 E'chen (Forftwellen), 8700 Nadelholz (babet 3000 Fichlenforst- 0L7 , wellen). - 1 Birkcn-'Abickttitt = 0,72 Fstm. (39 Etm. Durckm., 5,13 „ 6 yjttr. lang); ca. 300 Ficktcudcrb,langen (^palterholz); ca. 500 1. Oktober 1909 ge- Ficktenrcisstangen (meistens Bobnenstangem. können in der Zeit! Die Zufanuncnklinft ist auf dem Bicinalwcg von Albach nach Hattenrod, dort wo er den fog. Scklagweg kreuzt. B«/, Bekanmmnchnng. Da? Volizeireglemenk vom 24. Februar 18W, wonach die Garten- und Feldbcsiüer die ihren Grundbcntz an vftentlrchen Fahr- oder Fußwegen einsriedigenden Hecken in icbcni. ,yTuhiabr bis zum 1 März auf 1,25 Meter Höhe und 0,50 Meter Breite zuruckzuickneiden haben, wird mit dem Anfngen wiederholt zur öftentlichen Menntms aebracht, daß Zuwiderhandlungen anf Grund des Art. 43 des Feld- ftrafgeseveS mit (.Geldstrafe von 1-10 Stark bestrast merben. Gtetzen. ben 4. Febrnar- 1909. ,n B’/, Großherzoglicke Dürgermelsterei Gießen. F. B.: Keller. Holzverfteigernng. 6äufeS, SÄÄS.« an der Sauhrücke im Mleinhäuserberg amangenö, öeritetgcrt: Rm.: Bnckie 27, Elche 3, Birke 4. Knüppel. Nrn.- Buche O69, Eicke IM. Birke 3, Linde 11, Erste 12, Miiirijbaum 3. Numnüvvel, ^tm.: Eiche 9. Stöcke, Nm.: Buche 47, Elche26. Wellen, Stück: Buche 7750, Eiche 3140, Birke 50, Erste 500, Linde 45y. Serb; stangcnFFlchte 97 nm 4,19 Festm. Fnhatt. Zteisstangen, Fichte 126/ mit 2^2 Festm. Inhalt. „ Lich, den U. Februar 1909. . " Großherzoglicke Burgermelsteret. D ö r rn e r. Buchen 3. Klasse 40—49 Durchm. 6 , 4. , 30—39 „ 2 Fichten-Slämme V. Kl.: 252 Stück, 12 resp. 11—19 Etm. Durchm. 60,79 Fm. Los I aus Abteilung 1 u. 2. Derbstangen Fichte: 491 Stück, 9—12 Etm. Dm., 53,52 Fm. Los II aus Abteilung 5a, 8, 9 u. 15. ^Arbstangen Fichte: 259 Stück, 9—12 Etm. Dm., 26,64 Fni. Der Kaufpreis ist pro Festmeter anzugeben. Die Gebote sind genau nach Sortimenten und Klassen, sowie nach Abteilung und Lose getrennt zu halten, da keine Zilsanimenrechnung stattsindet. Die Offerten sind verschloßen mit paffender Aufschrift zu versehen u. bis zum 9. Februar 1909, mittags 2 Uhr auf Großh. Bürgermeisterei Annerod einzureichen, wo alsdann die Eröffnnng in Gegenwart der cr- !schienenen Bieter stattsindet. Ueber Vorzeigen des Holzes wollen sich die Intcresicuien an Forstwart Schäfer 'wenden. Annerod, den 3. Februar 1909. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Holz-Submission. der Gemeinde Ettingshausen soll Durchm., 6,18 Fm. Kiefern-Stämnic III., IV. u.V. Kl.: 33 Stück, 16—33 Etm. zur Versteigerung. Eichen-Stämmc Schnittholz 50—59 cm Dchm. 4,20 Fm. - 10,05 r Gegen Sicherheit währt. Anträge aus -------- ----------, - vom 15. bis 19. Februar 1909 bei uns gestellt werden. . Gedruckte Verzeichnisse über die Dimensionen bei zur Versteigerung lommcnbcu Hölzer iinb von der unterzeichneten Stelle vom 15. Februar ab gegen Erstattung der Truckkosten erhältlich. Da selbst können auch Karten über die Waldungen der Stadt Gtetzen, aus denen die einzelnen Walddistrikte und sämtliche Wege und Schneisen ersichtlich sind, gegen eine Vergütung von 50 Pfg. be- Buchc- „ Kiefer- , 1'40 . 4,71 „ 1'82 , 11,91 Nntzholz - Versteigerung im Gemeindewald von Reiskirchen, Mittwoch t> e- 10,55 Fsttn. Stangen. , ... o , __B. - Freitag, den 12. Februar, vormittags 12 Ubr int Lokale Kolzverfteiaerrrrrq. bcl i 34/ = 045 Film. Eichen: aus dem Eickeneinichlag m den Distritten Donnerstag, den 11., Freitag, den 12 und Montag, Hollerberg, Sckcuer'iwald und Grundwalv ausgesuchtes Wagner- den 1b. Februar soll im EttingShäuser G-meindewald nad)J bc^}r= Ä werden: stamme = 0,59 Film. Distrikt Eickelsberg, 1 Kiefernstamm --- 0,40Fstm, V7RNI.Kiefern u.Fichten-Knüppel Dl A*"«» = Scheu°-nw°U> und r5moe , Eickcloberg. Bucken: 162 9tm. Scheit, 95 Rin. Prügel, 48 Rm. Kiefern u. Fichten-Reisig Stöcke, 3980 Wellen. Eicken: 17 Rm. Scheit, 30 Nm. Prügel, 33Rm. L. ° Stöcke. 550Wellen. Nadelholz: 1020Wellen. Distriktountcrntortlb. ~arc9c ____ « ^ Buchen: 1400 Stammwellen. Distrikt Fuckslöcker. Eicken: / Rm. Kiefern undFichten-Lrtock Prügel und 700 Wellen. Das Nuizbolz wird zueru verkamt, Aus beit Waldungen der Stadt Gießen, 3—5 Km. von der Bahnstation entfernt und an chaunierte Abfubrwege angrenzend, sollen Montag, den 22. Februar 190!), vormittags 10 ? Ubr be- giuucnb, im Saale des Leitz'scken Felsenkellers zu Gießen in der Nähe des Bahnhofes versteigert werden: 104 Eichen-Stämmc, Schnittholz, mit 113,69 Fsttn. Bauholz, „ 181,90 „ Eiche 4. Kl. 30—39 Durchm. = 5.— 5. 25—29 = 25.— 6. h unter 25 , = 68.— Kiefern 3. V 30—39 = 3.81 4. 25-29 = 11.16 5. unter 25 „ = 98.58 Fichte 3. e 30—39 = 17.99 4. 25—29 = 56.51 5. unter 25 u = 145.31 Derbstangen 700 Stück = 43.50 Die ! Angebote sind pro Fcstmeter getrennt TT **5' Kauthans ff'riiz owack Grosse Gelegenheitskäufe in; Wäsche, Loinenwaren, Bettwaren, Baumwollwaren und Ausstattungs-Artikel zu enorm billigen Preisen. — Vorteilhafte Einkaufs - Gelegenheit für Braut - Ausstattungen. — Nutzholz Versteigerung. TonncrStog den 18. l. Mt». von DVTnrttttiel 9 Uhr an, nach Zusammenkunft am ZoberSwiesen- reich, TXltnft Teichekoos, aus den yorirwarreien Gonierdbausen iyorslwari Vaverer). Deckenbach (dorftroart Trupp) und Lchaüen- bach i.Vorltroan Döring): Stämme: Eichen: 1 (34 an) — 1JM Fm, 6 ®L (40—40) - V» tim. Hb ©L (Ü> 30) = 21,37 &nu 87 St. (L-29) - 15,42 ftm. 180 St. —30) «=■ 63ti iinu 9 St- (25—2») — M6 tVuu 160 Sr. (unter 25) — 3832 tyin. DerdUanaeu: 2 Eschen =» 0,07 «Zur.: Fichten: 292 6t L ÄL - LL1 Äol, 189 6t 2. ItL =* 032 Fm. StetFstaugeur 12 Fichten — 037 Fm. »inuldteücr: 2 Dl in. Buche. Siuutcnig: 24 Rm. Ftchte. ittur da» Aulammcnlicflcubc Hol» hn Distrikt Deich-kovi wird an Ort und Stelle pcrfteigen. Dao übrige Hot, kommt im Wnlcbluh bieran in der Müller'ichcu Wirtschaft zu Tcckenbach zum ;lu»- gebot Nähere Auskunft durch die betreffenden «>oi twarte und die unterzeichnete Stelle. Homberg, den 6. Februar 1909. B*h Grobherzogliche Cberförftcrci Homberg. Nutzholz-Verkauf in der tlöuigl. Cberförftcrci ttladenbach. Dienstag den 16. Februar, morgeno 11 Ubr im Staatswald schcltersau, Schutzbez. Terubach 'Förster Slrohn zu Dem- Oach^Pvit th)cibcnbaufcn). (wichen: üä Schnciduümme mit 50 Fm. bi» IC Unn. stark, Buche«: 1 Schneidiiamui mit 2 6-in. Freitag den IV. Februar, morgen? 10'/. Ubr im Katt bauö Betcroburg bet Wcidrubauieu nuo Di irr. Hain, ScbuuGL, liefntunbinte, 23olfoaarten, <»abndtooi, Hecge, 2rt)ui kleine treblfärben, das (ikben nur Mk. 80.—. Dasselbe Bert mir Daunendecke Mk. 35.—. ZeiniteS herrschaftliches Daunenbett Mk. 10.—. Zweischläfrig tostet jedes Beu Mk. L — mehr. 'Jhtbtgc* lallend Geld zurück. Qatatog frei. bv*?» Bettenfabrtk A. A 11. Frankroae, Caffel, 9. —I I - ■■ ............ ■ J4. /iarfh Ortsgruppe (Sie ft en des heff. Landes- pereins für Frauenstimmrecht. Mittwoch, den 10. Februar, abcudS 8l/4 Uhr im Saale deS Hotel Schütz Dortrag von ftrau Dr. Altmann-Gottheiner, Borntzende der Ortsgruppe Frankfurt a. M. des Allgemeinen Deutichcn FraucnoereinS über: „"Die Frau in der Gemeinde.“ Elegante Herrea-tiarderebe nach Sasa Grones 8to Klager Knamtrr auf Die 3 vrootnaen. — 3. Tic Biidungaanttalie« iur Gronderzogtum Heffen. — 4. Tabellarnche lieber,ichi laeu* lieber Wcmnnöcn Heilen» mit Einwovnerzadi und Angabe ihrer .Zugehörigkeit zu den einzelnen Provinzen, Kreisen und Amtd- geruhten, sowie Angabe der t)on» und zlisendahnstatrouen. Drei»: Mk. 8.—, aufgezogen auf Vetnwand ai mit Holz rolle M. 4***'. b) in fiarton DL OJ- Sn baden in feder Buchhandlung cd. gegen Srnfendung bei Betrage» direkt von der Berlagohandlung. poftpatel=21örefftn m» Mma ur emw Drüblld)« Unioerfitais-Drudcrel Sikbco.