159. Jahrgang Erstes Blatt an an an an Die heutige Nummer umjatzt 10 Seiten. erinnerte an die von Phon 758 V Vieh' Greift Hände und Gewebe nicht an, Ulrichstein und die anderen beteiligten Orte werden das Vahlresin.at int Interesse des von ihnen erstrebten Bahw banes mit großer Freude begrüßen. Leiten. t Ofenvorsetzer fternIprech-Anichlüüe: iür bie Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 zidrefie für Depeschen: «uzeiger Gießeu. Lvnaijme von Anzeigen <ür tue TageSnmmner bis vormittaqS 9 Uhr. vos Bar-Rabatt *0 - Lasten pLU'k Pahmtih- SeifenM während geschweißte oder nahtlos gewalzte Röhren vollauf demselben Zweck erfüllen, den höchsten Wmorberungen genügen und sich, wie jeder Laie beurteilen kann, gan-; erheblta) Diuiger stellen. ist daher die unumgänglick)e Psticht der Retchstagsnntglceder, das Tun und Lassen der Marineverwalrung zur Sprache zu bringen, sich die Vertrage mit den Lieferanten vorlegen zu lasten und darauf zu bestehen, daß alle vflichwergessenen.Beamten ob hoch oder niedrig, denen im vorliegenden Prozesse ein .'Jcafel am haftet, ohne Barmherzigkeit entlassen werden/ « . Tie Reichsmarineverwaltung fchrnnt sich Ichon davon überzeugt zu haben, daß in der Verwaltung ernstlich Wandel geschaffen werden muß. Hierauf deutet nachstehende, vom Äolffschen Bureau verbreitete Mitteilung hin: Es besteht die Absicht. am der kaiserlichen Werft Wtl helmshaven vom 1. April 1910 ab eine Buchführung nach kaufmännischem Muster einzmuhren. Mit die>e> Maßnahme hat sich der Rechnungshof des Deutschen Reiches ctn- verslanden erklärt. Im Zusammenhang damit ist em kauf-- männischer Beirat angestellt worden, der die .Beamten mit der kaufmännischen Buchführung vertraut machen foll. Jöo währt sich die Einrichtung, so soll sie sväteMn auch m anderen Marine-Staatsbetrieben eingeführt werden. Dre für die Neuerung nötigen Mittel sollen im nächsten Etat angefordert werden, weshalb die geplante Aenderung erst am 1. April 1910 voll m Strait Die ,Boss. Zig.' begleitet Die Meldung von der Heber» Weisung an die BundesratsauSschüsse mit folgenden zutreffenden Bemerkungen l _ ,..n Eiuslweilen ist der Entwurf von den zuständigen Ausschüßen des Buudesrals noch nicht angenommen. Es ist daher noch Zeit, daß s > eh die ö s s e u t l, ch e Ai e i ii u n g geltend m a eh t, öaB der vaiidelsiaq, der pausabund, die Vereine uud^erdondc aller -Art, d,e berufen sind, ihre Stimmen gegen eine Schädigung der toeroerbe, des Verkehrs, der Zivilisanon zu erheben und nach 'viog- lichkeii für eine zweckmäßigere Gestaltung de» Fernsprechgebuhieu- orduung, als ste die frühere Vorlage bot, Sorge tragen, voffent- lich bedarf es nicht astm vieler Eingaben, um Herrn v. öethmanu- Holl'.veg von der9lützlichkelt einer Vertagung dieser Gebuhreureform auf bessere Zeiten zu überzeugen. Trotz offiziöser Dementis erhält sich in eingeweihlen Kreisen die Ueberzeugung, daß die Amtstage des Staatssekretärs Kraetke im Retchspostamt gezählt sind. Als sein Nachfolger gilt der Unterslaotssekretär im Reichsschatzamt, Wirkt. Geh. Rat Twel e, auf dessen Posten wiederum Geheuu- rot Dr. v. d. B o rg h, der Präsident des Kaiserl. Statistischen Amtes, kommen dürfte. Ich vermute, daß man das Werk nach der meiningschen Bühnenbearbeitung von Heinrich Jantsch eingerichtet hatte, der mit seiner „Deutlichkeitsregie" schon viel Uichetl angerichtet hat, weil er mit dreister Faust dem Dichter ins Wort fällt, wie z. B. in den Auftritten auf dem Rütli und während des Apfelschusses. In beiden Fällen unterbricht das Bolt mit Zwischenrufen die Rede — ohne daß der Dichter das vorfchreibt. Hier genügen Gesten voll- lommen, denn gemeinschaftlicheAusrufe einer ungleichartigen Menschenmenge sind ebenso unschön wie u n - wahr. Mer diese Z-ehler sind nebensächlich, gegenüber den folgenden, die allerdings bei fast allen Tellaufsührungen zu rügen sind und schon von Ludw. Ti eck in seinen krtti- ichen Schriften beanstandet wurden. In der hohlen Gasse i)at Schiller mit echter Meisterschaft den Auftritt der Armgard eingefügt, um von Dell abzulenken und dem Schuß damit eine tiefere Bedeutung zu geben, als der Rächest eines Meuchelmörders. Tell muß deshalb unbedingt hinter dem Strauch verborgen bleiben bis nach den Worten Geßlers: Das ist Tells Geschoß! Erst dann erscheint er nach des Dichters Vorschrift auf der Löhe. Es war deshalb ein arger Fehler, daß Tell hier deutlich sichtbar blieb und aus seinem sicheren Versteck gemächlich auf den Ahnungslosen zielt. Das heißt den dichter verteuuen der zwei Auftritte eingeschoben hat (außer dem erwähnten das Erscheinen des Herzogs am Schluß), um den Tell nicht als gemeinen Mörder erscheinen zu lassen. Aehnlich, wenn auch lauge nicht so kraß, liegt der Fall bei dem Mfelschuß, wo sich das ganze Interesse aus Rudenz richten soll, damit der Zuschauer von dem Anblick des ver- -weifelteu Vaters abgelenkt werde. Schiller sagt ausdrücklich: Indem sich alle nach dieser Seite^ge- wendet (d. h. zu dem empörten Rudenz) . . . hat -lcII den Pfeil abgedrückt. Es ist deshalb unangebracht, den Tell im Vordergrund auszustellen und den Schauspieler mi: einer smmmen' Verzweiflung kämpfen zu lassen was auf die Dauer unschön und langweilig wird. Von die,en Verfehlungen abgesehen aber war die Aufführung glanzend. Die Darsteller strengten sich mit bestem Erjolge an, obwohl manches weniger scharf zu unterstreichen gewesen wäre. Vo.- -üalick' war der Geßler Kurt Guhnes, der auch ausge- ’ sühnet Maske gemacht hatte. Sein Geßler ivar weniger der herzlose Tyrann, als der energische Reformer; ein Mann Nr. 262 ter Siebener Anzeiger -rfchcini täglich, außer Sonntage. - Beilagen: oierinal wöchentlich Ä oi* Erl S| V ES diePost'Bik.2.—vtertel- r ■ H jährt, ausfcht. Beslellg. H hä VtÄ KjL ZeilenorelS: lokal IbVf^ ausioärls 20 Pieitniq. " MF Eheiredakteur: A Goetz. Verantwortlich für den öffentlicht, die den Wegfall des Pauschabonnements und eine aanj außerordentliche Verteuerung des Fernsprechverkehrs für die Städte in Aussicht stellte. Das war am 27. Dezember 1907. Fürst Bülow setzte verfassungsmäßig seinen Namen unter'den nur wenig veränderten Entwurf und so kam es am 4., 5. und 6. März 1909 im Reichstag zur ersten Beratung der Fernsprechgebührenordnung und zu deren Der- Weisung an die Budgetkommission. aus Stahl. Ebenso war Edgar Pauly als Attinghausen sehr lobenswert, obwohl vielleicht der einstige Recke noch etwas mehr zu betonen wäre. Sehr hübsch, wenn auch noch etwas zu nervös, war Kurt Goldberg in unvorteilhafter Maske als Rudenz. Ein guter Stauffacher war Hermann Bakof. Eindringlich und von hoher Schönheit war die Sprache Direktor Steingoetters als I el Reding. Karl V o l ck war als Walter Fürst sehr lobenswert, hatte aber feine Maske so sehr bis ins kleinste ausgearbeitet, daß ,ie aus die Entfernung nicht mehr einheitlich wirkte. Mit Mast und Wärme gab Ferry D a u b a l einen männlich .schonen Tell und man könnte von einer vollen Durchgeistigung sprechen, wenn er an den vorhin erwähnten Sunden wrder den Geist der Dichtung nicht mitschuldig wäre. Recht hübsch war Franz Wiederhold als Rösselmann, doch wäre der Schwur vielleicht etwas markiger zu sprechen. Wolsgana Leßler entbel-rte als Kuoni zu sehr der Ruhe und auch der Baumgarten Max Gunolts war mehr nervös als erregt. Mehr innere Glut hätte ich dem Arnold gewun,cht, obschon Karl Marx sich redlich bemühte, bie,e Glanzrolle aller jugendlichen Helden zu erschöpfen. Von erfreuender Herzlichkeit waren Lore Scholz als Gertrud und Erna Güldener als Hedwig. Anmutig und nicht ohne Tiefe war Franzi K o ch als Berta. Sehr schön und wuchtig auch, wie es sich gebührt, gab E^h Gühne die Armgard. Gu,n Ney war ein herziger, kecker Walter. Zu erwähnen waren noch- Rudolf Göll als Jal>ann, Albert Ruch (Werni und Rudolf- Paul Urban (Ruodi und Leuthold), Loite Wen- o e l als träumerischer Jenny, Eva H i l l e r als netter Seppi und Hermann Norden als bärbeißiger Fmetzhardt. Als Vorstellung an sich verdient diese mit außerordentlicher Hingebung und tüchtigem Fleiß ausgearbeitete Darstellung vollste Anerkennung. Man hatte sich Ziemlich in den Geist des Klassikers vertieft und lieh ihm auch die große Geste nach der feine Kunst unbedingt verlangt. Ohne die leicht' abzustellenden Verfehlungen wäre die Aufführung von höchster Schönheit gewesen, aber auch so kann man |ich über das Erreichte freuen, zumal schon vormittags eine Aufführung vorangegangen war, wodurch die Darsteller naturgemäß ermüdet waren. Das Schönste allerdings waren die Büi/nenbilder. Daß man einen schönen Theaterzettel herausgab, sei ebenfalls besonders anerkannt. K. N. Auf der marotfcniidien Schwede. Noch sind die marokkanischen Händel nicht ganz geordnet. Die Franzosen benutzen die Gelegenheit des spanischen Waften- 'tillstandes, ihre Rechnung zu präsentieren, und die Spanier nehmen im Nifgebiet neuerdings doch wieder eine drohende Haltung ein. Wir erhalten folgende Meldungen: Paris, 7. Nop. Nach offiziöser Mitteilung hat Mmilter P i ch o n, welcher gestern in Gegenwart des Direktors der politischen Angelegenheiten Bapst und des Gesandten Regnault die marokkanischen V e r t r e t e r M o k r i und F a s i emp- angen hat, mit größter Entschiedenheit auf einer baldigen Regelung der schwebenden Fragen bestanden Er Frankreich gegen den Magsen erhobenen zahlreichen Beschwerden, deren Berechtigung die übrigen Mächte anerkannt hätten. Betreffs der Verhandlungen über bte löU Millionen-Anleihe verlautet, daß gegenwärtig derjenige -teil bicfcr Anleihe erörtert wird, der zur Befriedigung der Privatglaubiger des Magsen bienen soll. Es heißt, Pichon habe oesonberc-n Wert darauf gelegt, bis zum nächsten Freitag eine endgültige Antwort von den Vertretern 'Beulet) Hafids zu erhalten, da an diesem Tage in der Kammer die über Marokko eingcbrachte Interpellation beantwortet werden soll. Melilla, 6. Nov. Einer amtlichen Meldung zufolge nahmen die spanischen Truppen ohne Kampf die Stellung bei Hindim ein, die als Schlüssel der ganzen Gegend und des Kap Tresforcas angesehen wird. Melilla, 7. Nov. Die von den Spaniern besetzte Stellung bei" H inbim soll befestigt werden, um die anderen spanischen Stellungen bei Kap Tresforcas zu jichern. Die Generale Marina und del Ereal sind nach Melilla zurückgekehrt. Melilla, 6. Nov. Sechzehn taufend Mann smd heute früh in der Richtung auf Eazaza nach dem Gebiet der Beni Sikar aufgebrochen. , > • i . Paris, 6. Nov. Nach Madrider Prioatmeldungen handelt j geworfen wird, möge es sich bei den angekündtgeen, unmittelbar bevorstehenden Ope/' 1 rationen im) Rifgebiet lediglich darum, die span'.fcye Einflußsphäre von den Rifleuten zu säubern und eine Sinie von starken, ständigen Mililärposteu zu errichten. Es heißt, die Regierung wolle angesichts der beunruhigenden Meldungen über den Gesundheitszustandes des Erpeditionsheeres die unerlatzlichen Operationen ietzt «zu Ende führen, da sie befürchtet, baß mit Eintritt der Regenzeit die K-rankheitsfälle noch mehr zunehmen Wilhelm Tell. Von Schiller. ■3iir Feier von Schillers 150. Geburtstab veranstaltet die hiesige Bühne in höchst dankenslverter Weise eine Reibe von Schülervorstellungen, zu denen man sehr mi Recht des Dichters herrlichen Wilhelm Tell ausaewahll hat. Wer am Samstag die kleinen Theaterbeiucher sah, der wird eine rechte Freude an diesen empfänglichen, begeisterten Menschlein gehabt haben, die sich nicht genug tun konnten in Jubel und Beifall. Steil aufgerichtet saßen sie da und folgten mit glänzenden Augen den Vorgängen aus der Buhne. Heu und heiter klang ihr Beifall: ein Beifall, der feiten jo ehrlich gemeint und so ohne allen Mißilang.ist. x/ie schönste Anerkennung für die Darsteller, die in diesen --ragen besonders angestrengt sind. Hier ist noch uneingeschranklev Wohlgefallen, rückl^alilose Bewunderung, ..er i ie Kunst noch eine große, gewaltige Offenbarung ist- ^seltsam aber, rote hier schon die Geschlechter sich unterschieden, -r-ie Jungen hatten sich „ihren Tell" großenteils mitgebracht und saßen zum größten Teil ernster und reifer da, als die Mädchen, die nich! immer die flinken Mäulchen halten tonnten und sich in den Pausen mitunter durch das ganze paus Yin unterhielten Während des Spieles aber war fast atemlose Stille, und die 'i'lnfführung war auch so recht dazu angetan, auf die Kinder zu wirten. Das Bckdhafte ftanb nn Vordergrund, und das Wort kam nicht immer zur vollen Geltung. Die äußere Pracht aber war mit vieler Ruye und gutem Geschmack außerordentlich wirkungsvoll ber- gerichtet worden. Der See mit dem gewaltigen Zeisen und den schroffen Hängen an den Seiten, ^/^.liachers Daus vor dem friedlich-schönen Tal, der Ausblick durch das ^or des Edelhofes in die weite, lachende Landschaft, das Rutn mit den im Mondlicht leuchtenden Gletschern im Hintergrund, Teils Wohnung, der Marktplatz von ^tors, das östliche Ufer des Vierwaldstätter See, die hohle Gasse, -eus Hausflur u. a. waren von ungewöhnlicher Lchonheit und Anmut. Hier ivar eine Arbeit geleistet worden, die de. höchsten Lobes würdig ist. Leider ging mit dieser cuißeren Pracht die innere nicht immer ganz Hand in Hand, wett die an sich äußerst rüchtige Regie stellenweise fehlgegrissen hatte. Fehler allerdings, die immer wieder gemacht werden. Trieure jauche?"*" jauche®86' Oezina'J Fuhr»'«* '* »/zggll etC' dle könnten. Madrid, 7. Nov. Die Radikalen hielten heute eine Versammlung ab, um gegen die von Maura m einer Versammlung der Konservativen gegen die Radikalen, gerichteten Angriffe zu protestieren. Es würbe eine Tagesordnung angenommen, in der die Wiederherstellung bet konstitutionellen Garanten von Katalonien, bte Entlassung ber infolge der Ereignisse von Barcelona verhafteten Personen aus der Hast und eine dernokratifche und liberale Politik verlangt werden. potrt sche LagcsscHarr. Tie Aeuserung ber Fernsprechzedühren. Rm Donnerstag Hot ber Bunbesrat ben Entwurf einer Fernsprechgkbührcnoibnung den zuilänbigen Ausschüssen überwiesen. Man dachte kaum daran, daß bte glücklich begrabene Fernsprechgebührenorbnung alsbald eine Auferstehung feiern roerbe. Erst mürbe eine Denkschrift des Neichßpoi'iamts oer- WLr politischen Teil: August General-Anzeiger für Oberhesfen MW Botafionsbrud und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Sleinüruckeret R. Lange. Redaktion. Lrpedttlon und Druckerei! Schuiftratze 7. ■daafintterlaflen, wie alle 'önsugen W« werden schön und daueM- gefertigt in dem tzM-bM-M- ilW Hermann Plank M «avlansMe 2 Lan-tagzersatzwahl in Herbstein. Die Lanbtagsersatzwahl für den verstorbenen Abg. Sürgermeister Schmalbach von Crainfeld, der ben ’öe» zirk von 1876 ois 1884 und dann wieder von 1896 ab oertrat fand am Samstag vormittag IV/4 llhr m Herbstein ftatt. Abg Schmalbach war bei seiner letzten Wiederwahl im vorigen Jahre, die ohne eigentliche Agitation vor sich ging, mii 25 gegen 21 Stimmen, die aus den Sparassenrechner Meisti von Ulrichstein fielen, gewählt wor- den. Die damalige Wahl war weniger von politischen Ge- sichtspunlten beherrscht, als von lokalen Jntereffen. ~,er Wahlkreis ist aus dem Amtsgerick-tsbezirk Herbstein und einem Teil des Amtsgerichtsbezirks Ulrichstein zusammen- aesetzt, von denen der Herbsteiner den östlichen Tell des Logclsberges umfassende Bezirk das Uebergenncht hat. politisch ist der Bezi' t, abgesehen von der Stadt Herbstein, das Zentrumswahlmänner wählt, ziemlich gleichmäßig und ivählte demgemäß bei der lebten Wahlmannerwahl durchweg auf dem Boden der Wirtschaftlichen Vereinigung (Bund der Landwirte» stehende Wahlmänner. Da nach dem herr- .chenden Wahlgesetz Wahlmänner auf sechs J.ihre gewählt werden, hatten sie auch die jetzige Ersatzwahl vorzunehmeu. wonach war eine Aenderung des politischen Besitzstände^ hei der Wahl nicht zu erwarten, und es drehte sich bei ihr lediglich um Personen- bezw. Bezirksfragen. Als Kandidaten waren genannt Bürgermeister J o ft von Berm-h hsbain, Sparkassenrechner M e i s t i von Ulr'.ch- i’tein und Beigeordneter Ochs von Ilbeshausen. Da btefer die Kandidatur ablehnte, verteilten sich die Stimmen fast gleichmäßig auf die beiden anderen Kandidaten, und bloß insofern spielten politische Gesichtspunkte hinem, als Herr Meiski dem rein agrarischen Flügel der wirtschaftlichen Bereinigung angehört, während Herr Jost mehr der ann- .emittfchcn Rick.tnng zuneigt. Bei der von Kreisamtmann 'r b e r g in Lauterbach geleiteten Abgeordnetenwahl erhielten beide Kandidaten fe 16 Stimmen, während ein Zettel unbeschrieben luar. Da somit Die erforderliche acho- ;ute Mehrheit nickst erreicht war, mußte ein zweiter Wahlgang stattfinden, bei dem, wie wir schon tn der Samstags- nummer melden konnten, Spartasserechner Meiski 17 Stimmen erhielt und somit gewählt wurde, während Bürgermeister Jost wiederum 16 Stimmen auf sich vereinigt. Wenn ver eine Wahlmann, der beim 1. Wahlgang jich für keinen der beiden Kandidaten entscheiden konnte, auch bei der Wiederholung sich der Stimme enthälten hätte, hätte durch das Los entschieden werden müssen, wer von den beiden Kandidaten den Bezirk für die nächsten fünf Jahre zu vertreten haben würde. Die Walü ist ein Beweis Dafür, wie wenig das jetzige Landtagswahlreckft geeignet ist, den Willen der Wähler un- zweifelyafi • nr. Ausdruck zu bringen und wie leicht die Wahl durch 'Zuiälligteilen beeinflußt werden kann. Gerade diese Wahl sollte beit Landtag veranlassen, mit allen Kräften die Revision des jetzt geltenden veralteten Landtagswahl- zesetzes zu betreiben und Der direkten Wahl der Abgeordneten die Wege zu ebnen. treten kann. Aos einer italienischen Gemeinde. Der Berliner „Lok.-Anz." berichtet aus Italien folgendes Vorkommnis: . r. In Is 0 la del Liri, einem Jnd ustme stad tchen bei Caserta, haben seit zwei Jahren die Sozialisten die Kom- munalverwaltung in den Händen. An ihrer Spitze steht als B ü r g e r m e i st e r der Arbeiter Vincenzo Giovannone, der die Gemeinde völlig autokratisch regierte. putzmühl6" Die Kieler Enthüllungen. Im Anschluß andenKielerWerftskandal schreibt die „Germania": m L .. , f. k. c, „Schon längst wird la über Vertrage gemunkelt, die der Marinefiskus über die verschiedensten Materialien tri unglaublich einseitiger, dem Lieferanten günstiger Weife betätigt, wobei das Staatsinteresfe tn unglaublich schnöder Weife vernachläsfiat wird. Wie mit vollen Händen das Geld' wea- geworfen nnrb, möge nachstehender Fall kennzeichnen. Für hoc>> unmittelbar bcootftegenoen p c - gespannten Dampf bestellt die Marine nur .^ren großer^ t lediglich darum, bie spamfche ' Durchmcf.er^ die ans hem« ,n ausgebl.hr t. find. giessen1 Selters*e9 121 Der Kampf vr. vöhmes um fein Mandat. Sie *2er Vorsitzende, Rechtsanwalt Mey, verlas noch eine Entschließung, die sich dafür ausspracb, da» der Niddaer Lanotagswat/lbezirk in seiner jetzigen Qfefiatt erhalten bleiben möge. Zur Diskussion meioeie sich niemand zum Wort: die ,ehr zahlreich besuchte Versammlung hatte in ihrer großen Mehrheit die Rede riorells stillschweigend angehört, nur teilweise wurde Beifall laut geloer bezahlen. Ta Herr ÄoreU. meinte, damit solle nicht ^leb balte Uch eingefchlichen und die Stiefel nulgehen heiftfllj "r"1---v* " " " ' -Ult. Heute früh wurde das Sicbigöentmoi « i tu t oer größten Anurcngungcn noch ntdx au Jiart vkruc.iroeiic vcrlamci, mb am Santoiag ein ^chaau nie ,rr, der oa» ixtd zur Löhnung vom ^utcau dolen wollte, aie uctoarytig verhallet worden ,em soll. Tic i.iuciiud)uM n.b lebt geheimnisvoll Ix trüben. Ter 1x- bftafcl lil -»«iüi£b tun langer »and vordcreller idoukd. da oas rdb mu Uuj« öcu un Knuenraurne lagerte, und nutze nxmger oj Übung der Wagenführer werden in dieser Woche Fahrten unternommen, doch ist hierbei d,e Mitnahme von 'Personen auögrschlosien. — Hun|tHerein. Tie Gemäldeausstellung am Brand ivurde geitern m dec Zeit von 11 bis 1 Uhr von über ooü Personen besucht, was gewiß als Beweis gelten darf, Uuilunü. Ter französisch« Ministerrat genehmigte einen ©c» sehentmurf betreffend eine Änleihe von 14 Millionen für den - au einer Eisenbahn von Thcs nach ttayes in Jran- zoiifch-Sudan Aus Varis wird gcmelbct: Es bestätigt sich, daß die Ber- nmquniKH der V o 1 k S s ch u l l c h r e r und Lehrcriniien Frank- rcichS, die über 100 000 Mitglieder zahlen, gegen samt- (i rt)c französischen Er-bischöfe und Bischöfe wegen deren jüngsten Hirtenbriefes, in welchem der verderbliche Ein- Null Der weltlichen Volksschulen geschildert wurde, eine Schade ner s a o k l a g e vor dem Zivilgcnchi angcürengi haben mit ber Begründung, baij den Lehrern hierdurch ein unleugbarer, moralischer und materieller Nachteil zugefügt worden sei Die Lchrervcrcinigmigen verlangen von jcbein Biichos einen Schaden- eriau von 5000 Franks, welche Summe sie dev Schulklaisen znwenden wollen. Wie „Observer" erfährt, beabsichtige die britische Ad- nuraliiät lei Sem pa Flow (CrTneninfeln) Arbeiten in An- gnil zu nebnicn, um diesen Punkt zur Operationsbas is für einel, Teil der S? e im at . r l n t t . ; u machen olgt am Samstag, 20. Noo.. 10'/. Uhr. — Zur Ein rurmi men Proieftrufen verucv der größte Leu der Ver- ammlungsbesuctzer den Saal, wa: rend Tr. Böstme an- dicmenb eine Sculußrede hielt. Wie man hört, will er letz: mii seiner Agitation auf dem Lande kräftig einsetzen. daß die AusneUuiig viel schönes aufzuweiien hat. •• c.i n ou e r l) l j । if u es Lr ach ten sest, um nichts weniger ivuo es (m bu der tu den ^.agcn vom 13.-15 Ao- vemtzcr d in ^icuu- Locub..a s»ai. findenden ^eranfial« l.auung zum Be .cn des -..ug.ingsi.etius »anden Tic z.vrtz - een , .>ag.a | .. . .. . i u u, da , ..i? .aiü.. ,.ui.iu e »• eftüki e.ngenonimeu h^-t und wir gatten Gelegeuyeit, miuj mancher »iiuyiuug v^rirauii^ vuircr Plürrcr Koreli un Wahlkreis Hietzcn-Grünbcrg'Nidüa. akr bei.amte freijin.iige xo.u.... ^jacrct x. .\ a am Sams rag und Sonnrag in mehreren Or^en unseres Wavl, kreises übel die politische Lage geiprochen. An: ^amstag abenb setzte er |id) in Wiese« mit einer überwiegen^ soAialdemotratiichen Versammlung auvcinanoer, bk,bei niuit nur bei sozialdemokratische Fiche er uriimm uno andere foudlbvnu i.a*i|a)c Wori,.d)rer, sondern auch Mthreic andere ö ießener verren das Won rrgriffen Am v^onniug nachmittag sprn..> Ztorell zun-chst in 9J, b b a , wo ber Vorsitzende ocs dort lurzliu» jratucten frci|tmn ien Greins, '.rrt).. amur Metz, e t \ iuug crufjiuie Pfarrer Morell meinte, unr ftuiucn ui einer ähnlichen gesü/ichliichen iiniw-aelung a.s zur Zen * * Tas ftäbtifdie Wasserwerk hat im abye-1 2fctjUÖi$ Hüd)folgcr. nen Fahre 1 477 4^ stutzi! । n u c Leiter der Natio »al-Galerie UI 404h .Uiibiinuier geliefert. Bon diesem Ouantum fl^isen Berlin, Professor Tr. Ludwig Zusti, der, wie in der 5hmü- 1 18Uu7a Jlabihneier von Caietuorn, und 2 hi Xuoitmeter d>wnif schon mitgeteilt, als Aactnotger TschudiS in ein scnwieri-eS von den Omcl.cn bei ^rotzen.B.a.a und .m S.n, ienberaer cüurut' kw'^mmt r.ner Marburger NeletzriLafamilic B-alb zur S.adc ;u. TaS imanAieile liraebn s des 'Bctlm nmtDC H- '■iXdcl lh*6 öu -karburg getioren, itudcerte m iicUt sich tmd- Atzma nnr i f? I Oonn fenin und erwarb lb!W bir Loktorwürde. iw rtüt 91 31 Sj SY f i-kb' -lt - ,‘u öu B>, hyui alü ^cwatdozent in oen l!ehrkorvcr der Vierlmer Ilnwersllät ber zur schu.i<.n.i.gung Berwendung gefunden hat. I em. 1003 wurde er außerordentlicher ^rofeuor nlr mtulctt Elektrische ^tragen bahn. £ic landeS- und neuere stunngeschidue .n öalie. 3m Fahre 1904 wurde er volizeil iche Abnahme der elektrischen Straßenbahn ec- Nachfolger von Proiei'sor Tr. v. ’^CLiiader zur Leitung des 's tadel icven M u n n i n il 11 u H nach Frankfurt a 11 oerufai. Bon dort kehrte er u;i Zähre 190d al» (nun nändiger Sekretär der Äiabemie der Jtiuilte nach Berlin zurück. In 'einer kurzen 2üng!ett Frankfurt bat der Wekbttf s Zt. durch eine gauklichc Neuordnung und durch die IrrnxrbuM von Rembrandts lremordung des Simion sehr icgenSreicd gewirli, io baß «eine Ernennung zu den ichonl'ten Mmatüiegcn »ei -:C;;:t. _ Menge eine furchttzare Dut Der Bürgermeister mußte ins Ratl-auS fliehen, das von ber Menge gestürmt uno in dem alles kurz und klein geschlagen wurde. Als es nicht gelang, das Stadtoberhaupt, das aus einem Fenster ber Siudfeue des Hauses entsprungen n»ar, zu sassen, mß man Marmor- tafeln ab, welche Platzbezeichnungen nach Ferrer und Gior- dano Bruno enthielten. Zur Beruhigung ber Bevölkerung wurden einige nompagnien (Grenadiere enjanbt. Aber aua- X Marburg, 6. Nov. Gino interessante politische Versammlung, wie man seit langen Jahren hier keine erlebt, fiuib gestern bis in die jpdicn 'AadUftiuiben hinein im Turnerganeu statt, war von dem derzeitigen Neid-scagsabg. Tr. Löhme der» anstaitei, ber Daim and) in säst ziveistünoigen Ausführungen über seine Zerwürfnisse mit Dem Bunde der Landwlne und den Monfcrbaiiucn referierte und am Sui Hisse die Erklärung abgab, daß er der Aufforderung der letzteren, sein Mandat nieder,ulegen, keine Folge 1 e i ft e n würde, roeil er seine Wahl diesen allem inctzt veioanle. Er würde jetzt beginnen, mit allen straften für den deutschen Bauern- bu n b zu Wirten uno bei ber nächsten Reichstags wähl hoffentlich auch siegen. Bei der Aussprache gingen die Redner der «öerlachschen Richtung, ein saldier des Bundes ber Landwirte und ein Sozialdemokrat mix Tr. Böc-mc scharf zu Äerichl. Es wurde auch schließlich eine Entschl reßung eingebrad)t, in welcher Tr. Bölime ein Mißlrguensootum über feine Abstimmung bei der Fmanzresorm ausgebrachl und die Aus- forberuiifl an ihn gerichtet wurde, sein Mandat in die Hände seiner Wühler zuructzugeben. Als seitens ber Versammlungsleitung uie tibnunniung vertix> gert wurde, entitimb ein undeichreitzlicher Tumuld linier Crtenberg, 6 Ror Zm Sivung-saale des Spar- kaiiengebäudes raub beule bic Mugllederocriammlung des spar- bezirkes L rtenberg für das Zadr 1909 unter Bcieiligung der ^cnicuiOeutnreiLr iiatt. streisiai Boedmau». Büdingen war als Regierungsvertreier erschienen. Der Bran- dent ber Bczirkssparkaise, '^roßh Forstmeuier Dr. Weber- stonrabsdori leutie unter Grundlegung des Geschänsberichts du Verhandlungen. Ter Rechcnichastsdcricht ocrzciuinet einen Rein gewinn Don. 7625,99 Mk., der in Zugang zum Reserve'onds, f Zuwendung an Stiftungen, VerwaltungSkoitcn, Verteilung an Bezirksgerneinden unter Zu'timmung der Versammlung Verwe». düng sinder. Rachdem noch Tirekwr Lenz Erläuterungen zum Rechnungsergebnis gegeben hatte, iand ber Voranschlag für IVlu ein nimm ig Annahme T c striegsschr' s i n die Lust j u fotengen — lautete wörtlich der Befehl. Lm glücklicher Zufall bevabne bic beutsd-en Schiffe baooc, Lp'er einer l'ntiidxm ökiöaUüihgteit zu iverden. Die das lapanische Bora-ehen bei Vort Arttnrr in Den Schatten gestellt haben würde. wie ein Thrcnrn Al? Me T^rrerbctpcgung becann, ließ er von dem « " mrinbera: eine Tagesordnung ann.hmen, welche die '.rbschafnttrg des <'arantiegcsctzes, die Bertreitzimg ber Zefuitcn und bk .'riederlegung aller st .uze im Stützi3)en aus ästhetischen Gründen entschied, alle rcAgiö en Handlungen aus den Friedhöfen aus tzp.^ienischen und das Glodenläuten au» Sicherheitsgründen verbot Eines Nachts wurden in der Tat alle streuze in der Stadt und ihrer Umgebung umgenf,en und in Müllwagen nach der uädiischen Schuttabladestelle gefahren. Auch ließ der Bürgermeister die Kreuze von den Leichenwagen entfernen. Am nächsten Tage versammelten jedoch die Passionisten- vater eine große Zahl Gläubige um sich, roeldje neue Kreuze anjertigten uno sie in seierlicher Prozession an neugeweihten Stellen wieder ausrichteten. Dieses suchte der Bürgermeister zu verhindern Da aber ersaßte die d" Bauernkrieges Auch deute labe sozialer und »trlhbie Kulissen schauen zu dürren. Aas wir da sahen, iSw. t^artlirder r.ruck durch die Junker eine Gegenbcwegunq I iraf bei weitem unsere Voraussetzung. Sieins Saal .- bervorg-ruren. Tamu trat ber Redner in eins Scsprewung wirb von beiiHibttrn x-nstlern in em oberdessisches To? ber Hl ^srmanicrgebnif c iiji. Es s i eine xatr:onfd>e umgeiranttit, in dem sich das Fei: adspiL .en .rirb. V.. ^at eriten Ranges gewes.n, da' auci, die Lmke 4l-0 Millionen! miiwirkenden Herren unb Tomen werden tr ongüS iteuern habe bewll.iqcu trollen Ausschlaggebend für sie hessischer Volkstracht erscheinen und es ist ban bar anuS fei fletoe en, bi das „Togrna" ausscblicUich indirekter kennen, daß unsere ländlutze Bevölkerung m Aube.rcutz^ Lteuern durchbrochen rcorcen unb eine -tnrHubt Besitzsteuer, guten Zweckes, dem die Vcra>' aimug di nl, ihre S oa.2 die Erb,charissteuer, ;ur Annahme gelangen foLie N e sei ivänder gern unb bereitwilligst zur Verfügung stellt. in der Pouttk mehr gelogen worden, als bei der läg.raiion I raten können wir noch, frag ftdt ein Torfpuc: gefunden baj der Rechten gegen die Erbschaftssteuer Aber cs sei den Kon- der in gar artigen iNetmlein das Sroiramm des Fei!2 terüauoen hauvttächlich darum zu tun gewesen, B..low zu geschmiedet hat.' Tas Komitee des Arrangements hchs ,kurzen und die Re'orm des vreußtsd>en Wahlrechtes -u -treng darauf, das» der Zadrmarkt, der den Besucher« le T Indern aern Lioeralismus aber sei es bei ।einer Re d)- hd) Vergnügen und Kurzwei» bringen so.l. zu Liner •Sie sinanzpoliük auch nicht ausschließlich um bas imanzielle e.usanet, die der Gießener E»esd-a l.wclt Konkurrenz maji Moment zu tun gewesen, sondern er habe gehasst, den Alles, was an den Fe nagen verkauft wird, ist von i^eßemr Entwicklungsgang zu einer besseren GSeua.tung unb Ad- GeschaftSleuten entuonunen, ohne emzc.nc Zerkau,S ^nb* grenzung unterer Ler-a.sungeoeßunmungen zu erreichen, wird es eben nicht adg.h.n. wen.» man em.n richtigen > 2r Tie Zolisverrretung sollte mehr Einfluß und mehr Rechte marktsrummcl sa.a fen iruL v ' erlangen. Tarum fei es ein großer Fortschritt gewesen,, - Stabtiheater. ES sei darauf hingewiefen. daß CC" «rvon Teil, die zu btc gewöhnlichen VolkSpreijen statt findet, jebe mmnn zugänguch t; Dann ging der Redner auf die hessischen Verhältnisse!, Atnemotograbt». Au« dem am canutag nm . v , über, und führte aus, die hessische n at io n al li bc - ^gonnencn Programm hnb te onberfl heroorzuheben du der Bürgermeister erschien mit 150 bewaffneten Lnhänge.n, rale Partei habe in ihren Beschlüßen gegenüber dem Dramen ,Tcr Roman zweier Schwestern^, ,Tie Stunde bc um bie uommunalbeschlüfse geroa.tfam burchzusetzen. TXi Lund der Landwirte und den Abgeordneten Heyl und Qrwla Vergeltung*, sowie ,Tafl letzte ikied*, die bie Befucher « “ m^h16 *Um ^!u»1C»ianö ®c®cn ^.Utatsgewalt au,- j(e Lonseguenzen nicht gezogen. Die nationalliberalen Enl- ‘c°Bf Spannung oerfetzen. Wadre Lachialven bringen du Ct )a __________ _ ctzliestunaen vom 26. i.nh h.o hrh hnrn» humort'ii'chen Schlager .Bitte Ihren Jagdscheins .Tu Deutsche» TleicB. oen Erörterungen in der Presse und in Versammlungen uoch den Klei dem • unb .Ec muß wanbecn, von eine «ui Butzbach nnto u»- bendjfet: Eine national- ,nü6lcn -n-n jur Joflle Haven, da» bet He/Iuche FreisinnI E'-,'!atucQurnQtl:t liberale Versammlung hat am Freitag beschlossen, den seit- eine stampfstellung gegen die hessisd-e nationalliberale Par- ' - qhr. . hengen nakwnallitzeralen Wahlverein fonzuführen, in tei einnehme. ltlverne voch zefeiern heute ^abrika-t eifriger Werbearbeit für ihn einzutreten, sich aber gegen Tann streifte Pfr. ftoreH noch bie schlechte Finanzlage mann und Ehefrau Dorothea, ged. ^tmuch. das Verhalten des Abg. (trafen von Erwla ausgesprochen, »n Hessen, die er Dem Abschluß des Eifenbalmoerlrages rnu x,,eb l,ot)_L wenig uderra.cht waren beute q. n . . s . Zreußen zujchrieb. So rnüsfe Hessen, ohne ein Milbera- In e,nf,n blf,lflen >?olrl zwei Da'le, al» ihre vor U?rti aus Potsdam wird gemeldet: Am >-omstag abenb tungdre^t gehabt zu haben, die Erhöhuna der Beamten- 6""mern hmgeiicllten Ltiefel oerfchwunden waren. Em rlind die Taufe des britten ^oünes des ron-I^-- ' — - I k«'*- >.4. ...» . » pr inzenpaarei ,m Maruwrpalais ®cgennmrt beifc ba?bk“»Mmt“nTin^ßu“afl“en'D»etb"St Matfttwm unb her gelabenen tof.e stau. Der Prinz Zt«n, b7ieb er f“ f m ^ieh 2 SiÄi^Ä „ , H «-hmu-lu^ schuldig. MN eenem ^pell an buGfenb^ Staat»fetretare 5e l b t u d Ji^bner C£8am' d^autUim I Mark. Der Magistrat hat bei ber Eifcnbabiwerwaliung ax* er' allen truö. xa I geregt, auch ihren cito geeignete Arbeiten au* den ISuuer »u va 2arum sei es ein großer Fortschritt gewesen, I - i M zum ersten Ma.e in einer großen jrage zwischen den die morg.gc DolkSoorstelluna Liberalen ader LchaMerungen volles Eiiivemehmen go1 herrscht habe. leste Oil Zm jm Nmi fit 2t \ Ai ''i->- »'Ri ■ .-iingt Qidgt' 5» rS JtfUC' -rill«" 9-T^nk"" 'Sfi^ “ . .. :j,por y* 74r*t> i i11 Win ü* m »id r Selnctthfii '4'. gen für die Bevölkerung, r -Konradsdors gedachte in M n Fürsorge, die die Regime CuftWffiahrt Die Luftschiff Manöver in Köln. Köln, 6. Nov Tie Fahrten ter teer Luftschiffe vor den "liudiebmt des militärischen PrüfungsausschuffeS tonten |7ute Mittag mit einer Fahrt aller vier Schiffe über ie Stadt hinweg ihren Abschluss Tie Zährten werden i f,rdmqs solange das Wetter und die Gasfullung es noch zu- ristn we ter ausgedehnt, zwecks Ausbildung des. Personals. Dre Klhrer und Steuerleute sollen sich möglichst in mehreren TicnStag den 9. November, nachmittags 2 Uhr, wird das Absallaolz von den städtischen Bäumen an der Marburger Straße, Süd-Anlage, im Bürgermetstereihoi, am Ludwtgsplatz, in den Fried- hoisanlagen und an derÄaserne meistbietend versteigert. Zusammen- Eun t aus der Marburger Straße an der Abzweigung des Weges Geh. Justizrat W von 77 Jahren geflotber.. c ältesten Mglieder der xfreute sich bei seinen W ililijch gehörte er dec be* ismnigen Aolkspachi, an. '' atq/ in ihm einen im führende Rolle einna -. mit Umsicht und Lehars Ms dem Bige w N >l-cht°ch|° «“ * c „ 3-ranSpottcur mit R * m it nne ZL VechälmiM^ der Sntlassu^ Tamil imt der m Arbeüen aul s den IC . J Russt niet Brennt absolut geruchlos! 50-60% tersparnls! iiidcr Bewahranstalt und ihrer grossen?.kindertoiar heran mit der I i,erzlichen Bitte, uns mitzubelsen zu einer trohen Ehristbcichcrung * tir untore Mleinen. Wir haben für 210 .«flinder von 2'/« bis b Fahren, iireisiens aus Familien, die das ganze Fahr hindurch tm Kampfe [ uiiis Dasein flehen, aus denen nickst der Vater allein, sondern oft ? uitc6 die Mutter, sei's Fran oder Witwe, außerhalb des Hauses dem IZcrdieust nachgehen müssen, den Weihnachtstisch zu decken. .. Darum bitten wir um Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, | uiib bcinl., besonders bitten mir auch um Oleldgabcu, die und die gleichmäßigste Bescherung für die vielen hinter ermöglichen. Eine Liste zur Erhebung von Beitragen wird von uns nicht terumgegebeii; außer den VorstandSdamen und unseren Schwestern ui niemand von uns zu>n Gelderheben berufen. Vielmehr bitten mir, den nachbenannten Vorstandsdameti die ,1 beivilligendeii Gaben übergeben au wollen: ^3-rau Justizrat i»rünewald, Liebigstraße 21; Frau Fohanna vaas, Ost-Anlage 31; ,^:au Rechuungsrm Kalbfleisch, Ltidwigsttatze 7; Frau Professor y(iit, Moltkeflraße 32; Frau Mirrfjcniat Naumann, Diezstraße lo; >«rau Marie Schwan, Seltersmeg 61; Frau Avotheker.Lchwicdcr, -chulstraße l; Frau Professor Strahl, Stephanstraße 4; Frau •Sirola Walther, Neuen Baue 29. Auch die drei Schmettern 1 nfercr Slnftalt die ttlclttkinderschulschwestern, Dlezftratze lo, und Naunheim, 5. Novbr. 1909. Lern, Bürgermeister. li'f W-lss wird anderenAbsührmitteln durch feine milde, prompte Wirkung vorgezogen. Pack. 50 Pf. nur 15491 Zentral-!>rogerie. Schulftr. ,.. «atto na 1 . WK MW ! Zahre 19^ % * » 1 1,1 „uh aur«.,,geivlkv °hne einif,bov°n lenü man JVerkaufs batQUt r. “«S »on i stNdet, iebem. ' blc int dn« besonders h»,- Qni3,Q9» Schiveslern» ^o>ben - ;te Lied', bi/x ?tunöe: Wahre lle Ihren SJanbiA.11!0611; ,Er mn6 ^S°Icheln', » ndien. JlQlutQu|nüt. Ai eit feiern beute . Meo geb^Ä roei Nt als ihre nor T LT1-”11"6"« I“1 ,’*«■ Sluf beni 9, ■ 101,11 roat fit mit Seifa J ■e tonberbare I raobigungen am Sentmai c Das Neue US SUCHT mit ßerostat (automatische Luftregulierung, ohne Mehrpreis!) Beste und sparsamste Beleuchtung der Gegenwart! Echter Malzkaffes garantiert rein Pfund-Paket 25 Pfg. Jakob Maternus 6075 Ecke Klinik- und Frankfurter Straße. „Ich mar am ganzen Leibe mV flechten behaftet, welche mich durch das ewige Fucken Tag u. Nacht nicht in Ruhe ließen, di ach einer Einreibung von kaum 14 Tagen nut -juckcr's Patent - Medizinal- Sciic waren meine Flechten voll- itundig verschwunden. Fhre Seite ist nickst 150 Mk., sondern 100 Mk. wert. Sergeant M. in G." a Stück 50 Psg. 05 °/0 tfl) und 1.50 M. (35 % 19, stärkste Form). Dazu gehörige Butt«^ 3 (t rente 75 Psg. u. 2 M., ferner 3urf«^ Seife tmildl, 50 Pi. u. 1.50 M. Fn der lluiversitätS-, Engel- u. Hirsch 'llvotb., bei Aug. oll, <5. Seibel u. LL. §lilbingcr. Isl4/0 , ,ult Nachschlüssel ersorterlich waren, um an den Geld- V.“ y rii gelangen. Die Tat muß von mehreren Personen ^s^führt^worden fein, da das gestohlene Metallgeld 140 P f d. ^»t Der verhaftete Wächter, ter nachts bie ftontr 0 H । sr nicht gestochen halte, gibt an, er habe ein Geräu f ch hört und habe seinen Posten verlassen, um vilfe zu holen. L fei norfi zwei Stunden zurückgekehrt, ohne Hilfe gefunten -u ;v' _ Man entdeckte in geringer Entfernung von tem Getute ter Bergwerksinspektion die leeren Geldtaschen. Tie i'.cmen waren durchgeschnttten. Kleine Taacschronik. Fn Breslau wurden über dreißig Fälle von spinaler Kinderlähmung feftneftettt. Auch in den leisten Tagen sind -ch neue Erkrankungen beobachtet worden. Auch aus Oberschlesien .arten letzt mehrere Fälle gemeldet. Au° Baltischport, unweit Reval, wird ein großer unter i -Vischer Toribrand nm Meeresufer gemeldet. Berschiedene Istersbiirger Geologen sind dorthin abqereist. Är alsfärÄpfe lür BeMreH“ aller Art zur Herbstpflanzung. Ueber 9000 Stück Vorrat in verkaufsfertigen Hochstämmen, 5-albstämmen, Zwcrgobft- bäumen und Beerensträuchern. Starke Bäume mit vorzüglicher Bewurzelung. Sortenechtheit. Sorten» Verzeichnis und Preise auf Wunsch zu Diensten. Nachfragen beliebe man zu richten an Lreisobftbaulebrer ftiln in Wetzlar. KekalUitmachnng. । S5etr.: Feldb^reinigung in der Gemarkung Unter -Widders- In der Zeit vom 8. bis einschließlich 10. f^vember 1909 liegt auf tem Gemeinte;immer zu Unter-Widdersheim Abschrift ter Entscheidung des Schiedsgerichts über Die Einwendungen gegen die Arbeiten des III. Abschnitts ncbfH den Zuteilungskarten, welche durch diese Entsclfeidungen Aenderungen erfahren haben, zur Einsicht der Beteiligten offen Tiefe Offenlegung erfeyt zugleich bic Zustellung von Ausfertigungen an die von teil Entscheidungen Betroffenen, welche nicht reklamiert haben. Büdingen, den 29. Oktober 1909. Der Großherzogliche Feldbereiniguugskommissar: Tr. Goertz, Regierungsassessor. ___________________ ■■ —M--- BeLauutmuchnng. Der Voranschlag der Gemeinde BetteuhaufsN für 1910 Nj. liegt vom 11. d. Mts. ab acht Tage lang auf unserem ' Bureau zur Einsicht offen. Bettenhausen, 5. November 1909. 6138 Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. Roth. Schlachtfest, . r, I wozu ergebenst einlabet Großherzoglichen Amtsgerichts. 08750) Wilhelm Pfeil. jxreit, Gaben aiiznnebmen. ä r r „ .. Schon am Somuag dem 19. Dezember soll unsere Ehrist- Micheruna iratliiaden. fyl/u Gießen, den 1. dkovember 1909. Der Vorstand der 51 lcinkindcr Bewahranstalt. ________________Dr. Nauman n. _______________ M «Ktt -DiMchM Hirßei. Donnerstag den 11. November 1909, abends 83/4 Uhr pünktlich, im Saale des Hotel Einhorn: Jur Feier der 150. Wiederkehr tioit Millers KebiiMag OeffsntB. lforts*ag des Herrn Univ.-Professor Dr. W. Kinkel über: Gemälde-Ausstellung, Mäusburg 5 Die besäen Meister de« In- u. Auslandes. . . . . Ankauf von alten Geiniiiden • - Ganning. Firbeitsvergebung. Folgende tür den Bismarckturm aus dcm Taufstein wrtorj derlichen Arbeiten sollen auf dem Wege des ichrtstlichen Angebots Griginal-Drahtrnel-nngen. Laichlingen, 8. Nov. .,P. 3" hatte die Absicht, fi noch neuen (flaeoicr bitHfl afnugeben. <»<7421 Weit Anlage 29 nart. 3 Füllöfen (KZiUi_______t»oimannftrafee ». CeichöftSwiißei für jede Branche, gebt. Brrnk. noch neu. mn lungeui («kfpauu, auch beides allein, zu ve» kaufen «chriiit Aniebote unter 6105 an den <8ten. Anzeiger erbeten. 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Druckereien mit grollen Buchdriickschnellvresien wollen ihreAdresse derGeschäs'.S« Nelle dS. Bl. abaeben. gnz abend» 9 Uhr iflneipek Tagesordnung: Bericht des Vorstandes Itet da» oerüoffcne Tndr. Bericht um iffechliungsabiM de» Sablmeifter». itnilfl'iuei desselben, sowie des Maa» ■anhee. Wahl zweier flallenreotls» und deren 2tcüocrtTTttr. Boritandswadl und Dahl le Bannergruvpe. Bericht vom t’ilauiaa- verschiedenes. GieNwen. lacnerniversammlnDq Mittwoch den 10. Slobeeber Giesten. Direktion: Hereass Steie|WtW Tteustag den 9. -,0Vdr. IsM Abends h Ubr Volksprehe! Volkeff* Volksvorstellang Wilhelm TeU Schauspiel in !S Auszügen o- Lchiller. Anfang 8 llbr. Lnde 11 we- Mittwoch den 10. 5?o»br. IN* Anfang 7 Uhr iMIttiocb-Aboonem.-VorsteDil Zu Schillers 150. Geburtiti4 Prolog gesprochen pon (Hertrub Baumetfter Aelfesc Don Carlos Liu dramatisches (Hedicht bl £ .i.iizu,cn von Friedrich Anfang 7 llbr. tfnbe ttf , Uw Tie TiealUte- und Abonnenten erhalten iu M* * Borft llung Etntrttt au MK Vretien gegen Z