I Wtt 1W s 2 4 9 *2 ! Leiv- F' 1 al. >'^löa den SBurgermei'z lonaten Gefängni- an, er sei krank und lkx gemersler an ihm öorh W der Krank" M ; einem schweren (stad; iachbarn, den Stromer >: ALM ^^eken etwas mit £ &,pateÄ* JfP.^ßelte es v dadurch manch hmifö ^^mauradaW fcnchung überlegen m cutete das Endresultat s 'S')' ‘.^ioniben Ru/^'N' •,ll§ ncniS^1'1’'- 2b iQn9^rei&üW iq; .< om?*: ^oichat). Ä ^rtiubevt), oi 'Ä>äzt , dem Rhein''m. Hi*» illln'fliin\ 2R (ft,./ ,,^- Qiui). 29 c efl.°nu5- SLW Msr ^owz IVllbeVnn -R Meili« kB' U 'rtinnnder i ob,Q' 1», i'wo a z m 2'.^inciQ, flik, ("al Meßieb,^ bliknm gegenüber *> im Gemütsleben ^ Steine W611^ L'Lnan'che» b« ur.e ", >K untere« he^ Ä'K ^Ä«|aÄ n i d*1 altungen im il'nid,la/.elfl£l^ & W*S der in A "'C- U er. - in. Tie SanbiuidiW den LbervrSsidentkn er Landwinscl)ast gW e es tAeins proteflira, h Landstriche zu benichm ckt borgekgt, das Üt fe 5 Vorsicht, die Uebcts^ sei durch großzügige 6t- laft mikbar machen W • ii. 8etßmitlid) spielt k sic. Sic englifäen SM- b?r itad’ fielt MiiteilM M Maße abcrgtäufiiid)': n für schrverhüM-öVL tii Zchrcibtiich des $ hevollc W, die IM tM M mw ^tfl' der Mt Ms die M lermel des linken 5m. ilte gelegt M ®W '■ cin sx hrche werden:> W in allen fiewp«' ngczogen. Talp [tut LchauiM /A/ gehaftet und zcn eleganten,W. yurefit man 1M oo - Len Et her * :chauspielertn,'dtcF ,m Vogel Sffl; ien fahren mbte LogenbrSE jrig, als bfit *4lül ■ ! - -03ä 30. Äörz ^8- 30. - Nr. 83 Erstes Blatt ISS.Jahrgang Donnerstag 8. April 1909 m°"nma?‘ mödi'iS /^zfT M -A JWK -A 4k AA A A A a. vjk iÄrttch Mk. LS»7durch GiehenerZamikirndtö!' r/Mk M JW W W E| ^bhole- u. Zweigstellen zweimalwöchentl.Xreir- ffl PJMIlS» M | W M a ffl V N ■ M 'M ■ T M fl W ■ M gH ▼ monatlich 65 Pf.; durch olattsürdenLrei;«Ziehen Wtz W M M ßj M W W W W Ä M p W W drePostLA.L.-viertel- iBüWl^Qvilvl ^llljvlUvlss?= MM General-Anzeiger für Oberheffen MZM ^i-nihme von Anzeigen I I 7 1 u.Land" und „Gerichts- ®s wÄ’Tubn Rotatiön$6rn» und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vach- enö Steindruckerei B. Lang«. Btdattion. «rpedition NN» vrnckerei: Schulftraße 7. Die heutige Nummer umfaht 12 Seiten. Ein politischer Mord. Ueberraschend schnell hat die Türkei sich aus einem orientalischen Despotenlanoe in einen modernen konstitutionellen Staa.t umgewandelt. Das 8>auptverdienst hieran fällt den sogenannten Iungtürken zu, die sich namentlich in der Armee, im Offizierkorps, finden. Nun aber, wo das Ziel, die Einführung einer wirklichen Konstitution, erweicht ist, wollen die Iungtürken ihre Macht offenbar nicht fahren lassen. Sie maßen sich an, ob mit Recht oder Unrecht, auch fernerhin einen Diachtfaktor im türkischen Staate zu spielen, und bekanntlich ist auch der vorige Großwesir den Jungtürken geopfert worden. Der jetzige Großwesir schien sich bisher nur durch die Gunst der Jungtürken halten zu können. Das Unhaltbare dieser Jage wird nun jäh durch einen Mord beleuchtet, der sich am Dienstag nacht in Konstantinopel ereignet hat. In dieser Nacht wurden' auf den (L h e f r e d a k t e u r d e r Zeitung „Serbe st i", Hassan Fehmi, auf der Brücke nach St'ambul von einem Mann in Offiziersuniform mehrere Schüsse abgegeben. Fehmi starb kurz darauf. Der Täter ist entkommen. Da Fehmi ein Gegner des jungtürkischen Komitees war, wurde gleich vermutet, daß es sich um einen politischen Mord handele. Biel bemerkt wird, daß der Mörder auf der von beiden Seiten mit Posten besetzten Brücke entkommen konnte. Das Attentat wird in Zusammenhang gebracht mit dem vom Serbesti organisierten morgigen Meeting zugunsten der Preßfreiheit. In Konstantinopel hat die Ermordung Hassan Fehmis großes Aufsehen erregt. Der „Serbesti" vertrat die Ideen der liberalen Vereinigung und richtete seine heftigsten Angriffe gegen das jungtürkische Komitee, wiederholt auch gegen die Armee. Die öffentliche Meinung beschuldigt das jungtürkische Komitee der Anstiftung des Mordes; der Mörder soll ein Kavallerieoffizier sein. Der Begleiter des Ermordeten lvurde bei der Mordtat verwundet. Nachmittags veranstalteten über 1000 Hochschüler eine Protestkundgebung vor der Pforte. Sie verlangten, daß der Mörder ausgeforscht und gehängt würde, was der Großwesier dann auch versprach. Die Kammer nahm gestern nach 'lebhafter Debatte trotz der Opposition einiger Jungtürken den von fünf Abgeordneten der liberalen Bereinigung eingebrachten Antrag an, den Großwesir wegen bc*- Ermordung Hassan Fehmis zu interpellieren. Gestern am späten Abend kursierten hier Gerüchte, der Präsident der Kammer habe wegen der letzten Vorfälle fein Amt niedergelegt. Die Anhänger des ermordeten Chefredakteurs des „Serbesti", Hassan Fehmi, verdächtigen den Präsidenten der Mitwissenschaft. Während der Demonstration vor dem Parlament wurden zahlreiche Schmährufe auf den Präsidenten laut. Die Leiche des Ermordeten wurde in der Redaktion des „Serbesti" aufgebahrt. Die Erregung über die Ermordung Hassan Fehmis ist, wie weitere Meldungen bestätigen, überall sehr groß. Die Straßen werden militärisch bewacht. Die Anhänger des jungtürkischcn Komitees bestreiten, daß dem Morde politische Motive zugrunde liegen. Die Gegner bereiten für die heutige Beerdigung große Demonstrationen vor. Bei dieser großen Erregung der öffentlichen Meinung ist es keineswegs ausgeschlossen, daß schon die nächsten Stunden oder Tage ernste innere Konflikte in der Türkei zeitigen werden. Zur Beruhigung der erregten Gemüter wird es wohl auch keineswegs beitragen, daß England, das sich in neuerer Zeit als türkenfrenndlich gab, jetzt eine Schwenkung vollzogen hat und bereit ist, für eine Autonomie Albaniens einzutreten, Seite an Seite mit Rußland. Die traurige Lage der Ruhestandsbeamten und Hinterbliebenen findet in einer Denkschrift des Berliner Zentral-Berbandes deutscher Reichs- und Staatsyensionäre eine eingehende Darstellung. Wie uns mitgeteilt wird, hat diese Denkschrift in den gesetzgebenden Körverschaften volle Beachtung gefunden. Allerdings hat sich der Reichstag mit Rücksicht auf die ungeklärte Finanzlage nock) zu keiner für die Pensionäre günstigeren Beschlußfassung veranlaßt gesehen. Leider besteht bei der Reichsrcgierung wie auch im preußischen Ministerium gegenüber der Notlage der Pensionäre eine ganz eigenartige Auffassung. Während man nämlich mit Rücksicht auf die Teuerungsverhältnisse den aktiven Beamten Gehaltserhöhungen zugebilligt hat, glaubt man im Reiche und in Preußen, daß die im Ruhestand befindlichen Beamten trotz der eingetretenen Geldentwertung für den Staat abgefunden sind. Die Härte, die hierin liegt, wird für die Pensionäre und Beamten- Witwen, die heute schon unter einem Notstände leiden, besonders dadurch druckend, daß sie die Last der neuen direkten und indirekten (Steuern mitzutragen haben werden. Einzelne Bundesstaaten, so .z. B. Sachsen und Sachsen-Weimar, und viele Gemeinde-Verwaltungen haben bereits jetzt die Notlage der Pensionäre und Beamten- Hinterbliebenen anerkannt und Erhöhungen der Pensionen und Reliktenbezüge beschlossen. Dem Berliner Zentral-Verbande ist es gelungen, eine über ganz Deutschland sich erstreckende Vereinigung aller im Ruhestande befindlichen Beamten zu schaffen, deren Ailitgliederzahl fortgesetzt wächst. Auch die von dem Verbände herausgegebene Zeitschrift, die „Allgemeine deutsche Peir- sionär-Zeitung" in Berlin wies in einer Reihe von Artikeln nach, daß der Staat nicht nur eine moralische, sondern auch rechtliche Verpflichtung habe, den Pensionären und den Beamten- Hinterbliebenen in der gegenwärtigen Zeit der Teuerung durch gesetzgeberische Maßnahinen zu helfen. Auch die besondere Lage der Unfallpensronäre, die namentlich durch einen neuen Erlaß des Herrn Eisenbahnministers eine wenig rücksichtsvolle Behandlung finden, behandelt die Zeitung auf Grund der gcsetzlick)en Bestimmung und der Rechtssprechung in so bemerkenswerter Weise, daß maßgebende Kreise davon Kenntnis nahmen. In gleick)er Weise wurden und werden fortgesetzt von feiten des Berliner Zen- tral-Verbandes und der Berliner Allgem. Pensionär-Zeitung die Verhältnisse der ehemaligen Privat-Eisenbahnbeamten erörtert, denen unter anderem die Pensionserhöhungen für Kriegsteilnehmer unter einer eigenartigen Verrechnung genommen wurden, die der Reickistagsabgeordnete Gothein die Umkehrung der Gesetzgebung durch die Verwaltung nannte, 4poltf$fdbc Sagesycrian. Für und gegen die Nachlaßsteuer. Ter Kanrps um die Nachlaßsteuer wogt noch immer bin und her. Wie man aus Danzig meldet, hat die wcstpreußische Land- wirtschaftskammer gestern unter dem Widerspruche des Oberpräsi- tenten v. Jagow eine Resolution gegen jede Besteuerung von Erbschaften von (Regatten und Deszendenten gefaßt. Man meldet uns ferner aus Dresden: Die Kund-- gebung des sächsischen konservativen Wahlvereins bat in den hiesigen politischen Kreisen, insbesondere aber bei der Regierung das größte Aussehen erregt. Man spricht bereits von einer Sprengung des Bundes der Landwirte. Aus Berlin berichtet man uns endlich nachstehendes: Zu einer Kundgebung der Bc- amtenschast zugunsten der Nach laß st euer kam es in einer Versammlung der Vorstände der Beamten-Verbände Groß- Berlins in den Germaniasälen. In scharfen Worten verurteilten die Redner die Haltung der Konservativen und Agrarier, die das Wohl des Vaterlandes kleinlichen persönlicheic Vorteilen opferten. Tie Beamtenschaft hätte bisher stets in ihrer übeüuiegenben Mehrheit treu zur konservativen Partei gestanden, lasse diese aber die Regierung in der Frage dev Nachlaßsteuer im Stich und verbünde sich mit deren Gegnern, um alle Steuern der breiten Masse des Volkes aufzubürden, so würden die Beamten sich von ihr abwenden. Tie Versammlung beschloß, den 18. April eine öffentliche Versammlung aller Beamten-Vereine Deutschlands nach Berlin einzuberufen, um zur Frage der Reick>sfinanzreform, insbesondere zur Nachlaßsteuer, Stellung zu nehmen. * Veteranenbeihilfen. Herr Reichstagsabgeordneter Behrmrs teilt uns mit, daß in der Budgetkommission die Frage einer besseren Regelung der Gewährung von Veteranenbeihilfen eingehend besprochen nwrden ist. Ter Erfolg dieser Besprechung ist 'die Annahme eines Gesetzentwurfes aewesen. Bei der Ivetten Beratuttg bcd. Etats int Reichstage führte der Berichterstatter bei Titel „Kriegsteilnehmerbeihilfen" folgendes arcs: „Ter Etat enthält hier eine Summe von 22 724 000 Mark für die Gewährung deu Veteranenbeihilfen. Die Budgetkommission läßt das hohe HauS bitten, in diesem Moment in eine Besprechung der Veteranenbeihilfen nickst eintreten zu wollen, da in der Kommission bereits ein Gesetzentwurf übep aitderweitiae Regulieruna dieser Frage angenommen ist, und deshalb die Materie alsbald noch den Osterferien beschäftigen wird." Ter Reichstag entsprach dieser Bitte der Kommission. Die Summte wurde debattelos bewilligt. Ein Exlragefchenk. Der „Vorwärts" behauptet, so schreibt die „Nordd. Mlg. Ztg.", das Reich wolle den Trägern der UnfallversicherrcTtg durch eine anderweite Regelung der vom Reiche vorschußweise zu zahlenden Entschädigungen ein Extrageschenk von 100 Millionen Mark in den Schoß luerfen. Diese Äuftassmrg beruht auf einer Verkeimung des Sachverhältnisses. Um die Reichshauptkasse trott den Entschädigungsrenten zu befreien, ist vorbehaltlich der Zustimmung der gesetzgebenden Körperschaften in Aussicht genommen, daß die Berufsgetwssenschasten künftig dem Reiche Vorschüsse in der Höhe das mutmaßlichen Rentenbedarfs zahlen, wozu sie bisher nicht verpslichtet waren. 1910 würde die Rückzahluitg der Schuld für 1909 mit den für 1910 neu zu leistenden Vorschüssen sufammentfallen. Zur Milderung der Härte, die hierin liegen würde, soll für die alte Schuld eine zwanzigjährige Tilgungsperiode vorgesehen werden. Zur Tilgmtg der Verzinsung sind jährlich 11,6 Millionen Mark erforderlich. Aus der gegenwärtig dem Reiche obliegenden gesetzlichen Verpflichtuttg zur vorschußweisen Zahlung der Entschädiguirgsrenten ist. in den Jahren 1904 bis 1905 eine Ausgabe von durchschnittlich 4,4 Millionen Arark für das Jahr entstanden. Diese Ausgabe imirde bei dem fort» gesetzten Steigen der UnfaUrenteii von Jahr zu Jahr wachsen. Um nun den Berufsgenossenschaften die Rückzahlung der alten Schuld 511 erleichtern und gewißermaßen seine bestehende Vorschuß- Pflicht abzulösen, beabsichtigt das Reich, diese 4,4 Millionen Mark und weitere 1,4 Millionen Mark, im ganzen also hie Hälfte der Jahrrsquote, zur Tilungsverzinsung der alten Schuld beantragen; während die Berufsgenossenschaften die andere Hälfte der erfordestlichen Mittel mit ebenfalls 5,8 Millionen Mark zu tragen haben. Durch die geplante Regelung wird die Vorschußleistung allmählich herabgemindert, die übermäßige Begebung von Schatzamveisnngen entsprechend eingeschränkt und audi der Allgemeinheit ein erheblicher wirtschaftlick)ev Dienst geleistet werden, ohne daß eine unbillige Belastung der BerufsvenossenschaftkU eintritt. ♦ Französische Arbeitskammern. Seit dem 27. März 1907 besitzen die französischen Frauen! das aktive Wahlrecht zu den „Conseils de Pimdhommes" ebenso wie zu den Handelsgerichten, und von diesem Augenblick an schien ein wirkliches Argument für Ausschluß derselben vom pa-siven Wahlrecht in den gleichen Grenzen nickt mehr zu bestehen. Tab- sächlich wurde ihnen auch^ dieses passive Wahlrecht vom französischen Parlmnent am 25. November 1908 gewährt und zun^ Gesetz erhobest. Die allgemeine Stimmung von Regierung, Volksvertretung und Bevölkerung in Frankreich geht eben dahin, der Ar au in allen Beziehungen der Industrie, wo sie die gleiche Tätigkeit wie der Mann ausübt, auch gleiche Rechte zu verleihen. In der Tat sind die „Conseils de Prudhommes" ja Körperschaften mit rein technischen Aufgaben: Sie entscheiden über Konflikte zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer hinsichtlich Art und Ausftihrung der Arbeit, Zahlung bet Löhne, von ihren Mitgliedern werden ganz spezifisch rein fachliche Kenntnisse gefordert. Warum sollte man von ihnen Personen mit unleugbarer Sachkenntnis ausschließen, die gerade weiblichen Geschlechts sind? In ricleit Gewerben, besonders in der französischen Textilindustrie gibt es Werkfuhrerinnen, ja 'Direktorinnen. Ihnen obliegt die Anwendung der Lvhntarife, Beurteilung der Arbeitskraft der einzelnen Arbeiterinnen, sie bringen ihr Gutachten über das Geleistete zur Geltung. Da die Frauen hier nicht oerfagt haben, konnte man ihnen die neue Stellung als Mitglieder der „Arbeits'kammepn" Kglich nicht gut verwehren. Kleines Feuilleton. — Tchä ch e r. Wir sprechen immer von den beiden Schächern, die mit Christus gekreuzigt wurden. JInb doch steht, wie wir in der Sprachecke des Allg. Deutschen Sprachvereins lesen, in der Lntherschen Bibelübersetzung nirgends etwas von Schächern, sondern im Matthäus-Evangelium souwhl wie int Markus-Evangelium ist von zween Mördern die Rede, bei Lnkas von zween Uebeltätern, und bei Johannes überhaupt nur von zween anderen. Da wir das Wort aber sozusagen nur noch in dieser Verbindung kennen, muß cs doch seit alters so gebraucht worden sein; und das kommt daher, daß Luther das Wort, wenn auch nicht in der Bibel, so doch "in anderen seiner Schriften gebraucht hat, so z. B. einmal vvm Schächer am Kreuz zur rechten Seiten spricht; und ferner daher, daß es vielfach in den Kirchenliedern für die mit Christus gleichzeitig gerichteten Verbrecher gebraucht wurde. Sonst kommt es wohl nur noch in gehobener Rede in der Dichtung vor; so heilst es z. B. in Wagners „Parsisal" im ersten Aufzug vom Heldcu: Ja, Schächer und Riesen traf seine Kstaft. In Hebbels Nibelungen antivortet Hagen rmch Siegfrieds Ermordung auf Dank- warls Jrage, was man sagen solle: „Sprecht von Sckäck-ern, die ihn im Tann erschlugenund im' gleichen Zusammenhänge wird das Wort harnt noch vierntal dort verwendet. Sehen wir bei Simrock iwch, so finden wir den gleichen Misdruck auch dort an derselben Sielte: und er sowohl wie Hebbel haben damit wörtlich das MittelhochdeutsHe übersetzt, denn im Nibelungenliede heißt es: daz in slüegen schächaere. Hier haben wir also die ältere Form des Wortes; dieses kommt auch schon im LllthocIKwutschen vor (scähbäri > und gehört da zu dem Hauptwort scöh (Raub, Räuberei , über dessen Herkunft wir leider ganz im dunkeln sind. Das Wort kommt auch in anderen germanischen Sprachen vor: so heisst im Holländischen schaak Mädckenraub, Entführung: im Mtsriesisck-en hieß skäk die Beute, und im Altenglischen sceäcere — also ganz unserm Schächer entsprechend - der Räuber. Auch ins Französische ist das Wort eingedrungen: dort gibt es neben dem Hauptwort echec, das wie unser Sckach aus dem Persischen ilomint, ein zweites gleichlautendes, das früher Raub bedeutete, setzt Verlust, Schaden, Stoß, und nichts anderes ist als unser altdeutsches seäh. Es gibt aber auch noch eine zweite Bedeutung öes Wortes Schächer, die abgeblaßte nämlich, in der wir es im bemitleidenden Sinne von einem erbärmlichen ober bejammernd werten Menschen gebrauchen, wenn wir von ihm als einem „armen Schächer" 'brechen. Hier ist die Urbedeutung von Schächer genau I jo geschildert, wie es die »on L-cbelut ist, wewrr Vir jemand einen । „armen Schelm" nennen: denn Schelm bedeutete zunäckstt das Aas, den toten Körper, bann eine ansteckende pestartige Seuche, und aus der ersten von diesen Bedeutungen entwickelte sich erst der Begriff „verworfener Mensch, Diieb, Verräter", der aber ebenso wie die ersten beiden heute kaum noch oder höchstens mundartlich und in gewissen festen Verbindungen vvrkommt, wie: Schelme und Diebe: an jemand^um Schelmen werden, ich will ein Schelm sein, wenn . . .; ein Schelm gibt mehr, als er hat: auf groben Klotz ein grober Keil, auf einen Schelmen anderthalbc. Ja, dc'p Schelm hat sich gar iwch lireitcr abgemildert als der Schächer, so daß man von verliebten Schelmen und von schelmischem Lächeln spricht, neckische Menschen als lose Scheltwe bezeichnen darf, und eine Mutter gar ganz harmlos und rein kosend ihr Nesthäkchen einen süßen kleinen Schelm nennen kann. — Sonnenthals Testament ist vorgestern eröffnet worden. Es ist vonr Jahre 1902 datiert. Das Vermögen fällt zu gleichen Seiten an die vier Kinder Sonnenthals. Eine Bronzestatuette, die den Äünftter als Homilet dar stellt, und die ihm zu seinem Jubiläum gewidmet wurde, erhält das Burgtheater. Die Dose Devrtents wurde Thimig vermacht, der sie weitergeben muß. Soimenthal nninscht ein jüdisches Begräbnis. Testamentsvollstrecker soll der Direktor der Bodenlreditgcsellschast Julins Herz •tetn. Blumenspendcn an seinem Grcchc hat sich Sonnenchal verbeten: nur ein Palmen zweig von den Kindern ist ihm ertvünscht. Das Testament schließt mit einem Lebewohl für das Burgtheater. — Spielplan Wünsche. In Elberfeld hatte der Theaterverein Wunsck^ettel ausgegeben, um den literarischen Geschmack des Publikums kennen zu lernen. Darauf sind gegen 300 Zettel eingegangen. Gewünscht werden darin: 1. nach Werken: Faust erster und zweiter Teil 83 mal, Richard III. 46 mal, Erde 46 mal, Siabenfteincrin 35 mal, Julius Cäsar 32 mal, Narziß 32 mal, König Lear 32 mal, Braut von Niessina 26 mal, Versunkene Glocke 25 mal, Gespenster 25 mal; 2. nach Autoren: Shakespepre 165 mal, Goethe 128 mal, Hauptmann 69 mal, Sudermann 67 mal. Schiller 61 mal, Ibsen 50 mal, Schönherr 46 mal, Grillparzer 42 mal, Wildenbruch 42 mal, Hebbel 40 mal. — E i n probates Mittel. Aus Heilbronn, 5. April, wird uns geschrieben: Die Direktion des Stadttheaters hatte zum Schluß der Saison am Palmsonntag die Verträge einiger alter Mitglieder, die dem Ensemble schon seit Jahren angehören, nicht wieder erneuert. Um diesem „Revirement" nicht auch zmn Opfrx zu fallen, was er nach verschiedenen Kritiken fürchten auchte. | bat der Komiker des Ensembles, Benno Nord, zu einem höchst einfachen, aber desto wirksameren Mittel gegriffen und gibt dieses in einem Inserat in den hiesigen Blättern wie folgt bekannt: „Um umherlaufenden Gerüchten zu begegnen, teile ich meinen Bekannten mit, daß ich durch Entnahine eines größeren Vorschusses für die nächste Saison wieder engagiert werden mußte." — Der Jffland-Ring. In unserer Zeitung brachtest wir unter der Ueberschrist: „Dieser Ring dem Würdigsten" eine Notiz über den sogenannten „Jffland-Ring", den Jffland Ludwig Devrient hinterließ mit der Bestimmung, daß er ihn dem Schauspieler testamentarisch vermache, den er für den Würdigsten halte. Wir erzählten nach dem „Roland von Berlin" loci ter, daß der Ring jetzt im Besitz von Friedrich Haase sei, der ihn Mattowskp zudachte, und der jetzt, nach Matkowskps Tod, es gewiß nicht leichi habe, den Würdigsten für diesen Ring zu finden. Nun ist das törichte Gerücht aufgetaucht, als wolle Friedrich Haase eine Art Rundfrage veranstalten, wem der Ring zugedacht iverden solle. Herr Friedrich Haase bittet uns mitzuteilen, daß er garnicht barmt denke, irgend jemanden deswegen zu „befragen". „Wer den Ring bekommen soll, werde ich mir erlauben, zu bestimmen'. Ich werde es aber nicht das Resultat einer sogenannten Rundfrage sein lassen, von der ich nichts weiß." — Eine Antwort. Tolstoi traf kürzlich in Moskau auf der Straße, so erzählt der Gil Blas, einen Polizisten, der einen Betrunkenen absührte und seinen "Arrestanten dabei grob behandelte. Drolstoi nähert sich dem Beamten: „Kannst du lesest^" ,. o n ig ttbuai J Tti ui scr BtrbiHietcv Vfldjttdi: *t eine ?• *. v.",'i, Tt< • iiuin , vmichkn Raiter u;,lh im um ttg ':.)uc hervor, hast dieses gegen die Per Haftung Castros an Bord des Dampfers nicht protestieren werde. Das portugiesische M l n i st e r i u m wurde von Telles tmc folgt gebildet: Vorsitz und ftrieg: Sebastian Telles; Justiz Alcaro; »Hnanzen: Soare^ Brancv; Inneres: Al (Sabrol; ueufte- .res.- Carlos Boeage. Lestentlichc 9libciten: Lino Quetro und Marine: Azefedo EotinHo. An» £*taOt uiiO Cant« Gießen, 8. April 1909. Karfreitag. Unter den Menschheitssymbolen steht unstreitig das •51 rein obenan Dir sehen es als religiöses Wahrzeichen auf Kirchtürmen und Grübern, wir begegnen ihm in der ganzen Welt. Wo nur immer die Mräftc des Guten ftrf)' regen, da wird es, luic selbswerständlich, zu ihrem Sinubilde. Unter dem Roten >lreuz vereinigten sich in Messina die von den verschiedensten Nationen entsandten Hilfskräfte. Wir haben ein Blaues Kreuz, welches den beklagenswerten Cpfcrn des Alkohols Rettung verheigt, ein Weißes .streuz, welches zum Mampfe wider Schmun und Schmach anfruft. ein GriincS Kreuz, welches die .Hoffnungen vertritt, die wir bei der Fürsorge für die Jugendlichen hegen. Wo nur immer das Gute auf den Plan tritt findet es kein sinnvolleres und edleres Abzeichen als das Kreuz. v r ... Int Altertum aber war das Kreuz der Inbegriff alles Schimpflichen und Berächtlichen. Woher die Wand« lung? Ter Karfreitag gibt die Antwort. Gr führt die Gedanken ;uriid zn dein Einen, dem Guten und Reinen, der auf (Golgatha am Kreuz verblutete. Tort sehen wir die Offenbarung einer Liebe, die sich bis zum legten Hauche nicht erbittern läßt, die für die Mörder bittet, die das Leben für andere in den Tod' gibt. Das hat sich unverlierbar tief eingegraben in das Be wusttsein der '^tciiidjheit. Bon dort geht in der Tat eine neue Zeit aus, die Zeit, in welcher neben die alte Art der Selbstbehauptung und des Egoismus als neues Menschheitsideal die Selbstvcrleuanung und der Liebesdienst am Nächsten tritt. „Wer sein Leben verliert um des Guten litri» owcu ’oldK nicht schon besteht mLtzrrnd des gxutjcit .wahres allwöchentlich **m geeignetes llnterhalinngsbuch von -brem itlm'iCTtlfbrrr ,u belieben. .» hast ferner die bestehenden Gesetzes» cri:i::mtungen gegen das Angebot und den Verkauf inhaltlich anftöstuier Schraten und den Arishana der mrt dem 3innen- r ij ditnenden Bildwerke biS ;ur i.uRaüai Grenze Anwendung finden, «.c.-nrucll durch n_*uc gesetzliche Verordnungen nxrfanu? Jrgi ’,imqcn eriahren. Tt** Eiiiaabc ist unter»Ar.eben außer von der- Bor':andsmitzticoern des Vereins uon allen ^S n und kirchlichen CkmrimdMtTirn, von Männer» und trrauenDtr. utu jungen, insgesamt von über aO) Versonen alter jrrri'c unfern ^tab: Brgefüat sind 35 Hefte der Schmutzliteratur. b chant aus hiesigen V< rkaufSslelliTN, und eine Mappe mit Zeitunasans schnitten aus Blättern aller Richtungen: di'se enthalten Berichte über Vergeben und Verbrrdren ^u-^-ndlicher, die nacküreisucv solcher Lckuire frönten, sown Mitteilungen über bic -,ur Bekämpfung des Volksübels in verschiedenen deutschen Städten be ceitS versuchten Gegenmittel. — Vorn Großberzoglichen Hofe. Prinz Hein- eich von Preußen ist gestern zum Besuch deS GroßherzogS- oaareS in Darmstadt eingetroffen. Er fuhr mittels Auto« nobil um l 1 Uhr vormittags nach Mannheim und stattete der Benz'schcn Automobilfabrik einen längeren Besuch ab. Er »esichttgte die FabrikattonSräume und fuhr dann in seinem nenerbauten Automobil um x/,4 Uhr nach WolfSgarten bei Darmstadt zurück. • • Lehrerpersonalien. Bestätigt wurde der von dem Grafen von Schlitz, gen. von Görtz auf die Lehrerstelle an '»er Gemeindeichule zu Georgenhausen präsentierte Schulamts« afpirant Ludw. Pfeiffer aus Seeheim. — Uebertragen wurde dem Lehrer Gg. Kemmer zu Zellbach die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rieder-Gemünden, dem Lehrer Herrn. Walter zu HopfmannSfeld die Lehrerstelle an der Hemeindeschule zu Hopfgarten. — Erledigt ist die mit einem eoangeL Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinde, chule zu MetzloS. Dem Inhaber kann eine Ortszulage beiDifliat werden. * * Fi n anzPcrfünalten. S. ft. H. der Gwßh.nwg haben den ständigen Hilfsarbeiter bei Dem Minis!crimn der Finanz«», .'ibteilung für Steuerwesar, Finaii-rat Marl '21 baut Freu; uim cortragcnbcn Rat bei dieser Abteilung unter Verleihung des ‘tnt!-j itels „Oberfinanzrat", und den ^-inanzasscssor Bernhard Zang aus Bensheim zum SteuerÜontrolleur ernannt: dem Vorstand des Finanzamts Heppenheim, Finan;amttnaun Jul. Wattb-'r iu Heppenheim, den Charakter als Finanzral und dem Revisiotts Kontrolleur Finanzassessor Ernst Pult mann zu Main-, den Titel als Finanzamttnann verlied.'n: den Bezirkskafsier der Be zirkskasse Zwingenberg. Rendanten 'JQbcrt Serida ui Zwingen berg, auf sein Nachsuchen wegen geschwächter Gesunbheit in den liutzcftand versetzt, und den Finaniaspiranten Ludw. Di em er aus Ober-Jngell.eim zum Haupisteueramisassistenten bei dem Hauptsteiieraml Mainz ernannt. Vom M a t afte tarnt. S. K. H. der Groß!: rzog l)abcn die Geometer 1. st lasse Ehristian Desch aus Lau bad' und Ctta Fink aus Vilbel zu Vermessuirgsassiftenten bei dem Mataitci amt ernannt. " stunst verein. An Stelle der Kollektion L. Tett- 'itonn sind wieder 36 Bilder neu zur Ausstellung gelangt und zwar von Profesior W. Stein hausen. Frankfurt 5 Gemälde »Tiorgcn im Schwarzwald", .Johannes der Täufer*, „Christus lehrend', „Gleichnis vom Koni und seinem Knecht* und .Etirydike*. Ferner noch eine Anzahl ntereffanter Gemälde und Studien von Karl Hartmanii. Plllnchen. Die Ausstellung, die etwa 100 Gemälde umfaftt, »st am Karfreitag von 11—3 Uhr ununterbrochen geöffnet. * * V e r setz u u g en an der städtischen Volksschule. Tic Schulverwalter H a h n und Bloch mürben von hier versetzt. Bloch Eonimt mit Beginn des neuen Sckmttabres und) Grün berg, Halil nach Täublingen. An die Stadtschule lonuncn bagegcn Ada m - Grünberg und Schepp Taubringen. * • 'JJt 1111ä r • U r l a u b e tz 9iachdem schon seit einigen Tagen Angehörige aller Truppengattungen Einkehr tu unsere Stadt gehalten hatten, sind gestern die Oster-Urlauber unserer Garnison zu Muttern entlassen worden. Heute nacht von 12 Uhr 50 Min. bis 3 Uhr 30 Mm. passierten 4 Sonder- züge mit Urlaubern unfern Bahnhof: Mörchingcn-Hannover. Berlin-Frankfurt a. M., Straszburg-Kassel und StraßburgWillen, der wird es finden." Zur Bekämpfung der Schundliteratur ]>ai bei Tarnt st ä b t r v 53 c r e in für Verbreitung von Volksbildung turzlick folgende Eingabe mi das beffifche Ministerium des Innern gerichtet: Es ist eine bekannte Tatfadie, das; in dem letzten Iahrzcbiu die Gefahr, bic unfcTCiu deutschen Volke von feiten der sogenannten Schinwlittiatur droht, in stetem Wachstum begriffen ist. Tiefe Er- schein,mg fanit in einer Seit, bie wie leine andere unendlich viel aut 3d-i”nniosten uno zum. llnfcgcn anbeter ernähren, haben von den ;iu Hebung der ^lksbildung wesens geschaffenen fegen* TadKit Ginndüungen gelernt Sie nichen ihren Gewinn nicht utdtr wie ::;j).i ausschlicstlich in der Verbreitung von umfang- reichen, iu ' i-fciung n escheinenden sogenannten Hintertreppen romanen. sondern haben vrn auf d - Herstellung un? den Vertrieb llernin i" 'uh abgeschlossener Schriften gciparfm, die für billiges Geld, in " 10 und 1 » Pfennige, -ii Haven 'ind und dadurch die Garant,.- nrr einen relatri’ viel stärkeren Ab,an barbicte«. Äufter ban benutzen ne mehr al? rno-.u das Mittel bildlicher Tarftvl - Wngen. und ;ir«n des pikanten ober au fr egenden Bildes, um ihre traurunii Geiftesvivdultz- interessant iu niadiat und den •trpfirn ?hci* b.» Urteil, chwachen unb Urteilounfähigeren, unter setzteren nanicntlich die Ivrannwchfenbe Fugend, amulodvu und unn ft auf iuilli»i >u machen. Tie ®r»oiae, die »ich bei die» er veränderten Tal'-k eingestellt haben, sind als glanzend zu bc- icidineir Auch in unserem Lande, unb bc-jnb s in der Stadt 'Türmstadt. find sie deutlich erfirnnbar: biet ist der Absatz her 10 Pfennigschutidliteratu, bereit > fo Ln-bcutenb. dast eine 'Jbnahl txm Okfdurten nut dem Vertrieb diesen Ar: Literatur gute Einkünfte erzielt, einige N'gar ifrt Hauvteiiikvmmen damit geiinnnm. ES ist allgemein ancrfcimt, daß die erwähnte Schundliteratur uu- irrcm Volksleben die grötzten Sstöden bringt. Allenthalben (lagen bic £riiebr. über deren uerbciblidk* Folgen unter der Schuljugend, bic 'Kidttc frber die Mitschuld bei Schundliteratur beim freien Wachstum des uigendlichen Verbrechertums. Reben den Fällen, tm' diele Folgen ht Erscheinung treten, stobt noch eine unuerl>ilt>- niSnrätz! bedeutendere' '21 uwU von Füllen, iu denen der bergifr tmtb*1 v -utli Vit.rtUur, unb besonders auch ihm — nmnenthd* n uufcnr Stabt, aber auch anbern iTt(< in gronrm llimang benivbenen ?diaufteUung nid« an die Geffcniiid fett tritt, abci X' i vorhanden ist und wirkt. Wir sind t\r lieben- scugunn. das; es höchste 3eit ist, das; auch im Hes'enland. unb besonders m unserer Stadt, em blautnäüi ter Matnm" gegen den Vertrieb und l e'.'nd . . b-v Sdwustcllung dies r Schundliteratur ettifrnet wird, nie er in anderen Staaten und StädtlN bereits mit guinn Erfolg -n idn: nxrb Wir erlauben uns deshalb, der 'Kehorde in der liege - in!<:< :• Material, do nnx gesammelt haben, zu i. '■ ci rä--:b du Bitte .'itSiusprechen - Tc.- Ministerium nwllc per an . > n. c v ?. . : alle ?ch.ilgruppen ermächtigt norden, ihren Echülern bt:t Bemch Denenigm Ge schäftsl^iiNei ju verbieten, die durch Scbri'fn Bei-fauf oder -Aue ?. buti bat ^tiUlem aller Schul klaffen X- jlicULü gegeben Hannover. Die Züge hatten sämtlich Aufenthalt auf unferct Station und der Bahnhofswirt hatte alle Hände fernes Personals in Tätigkeit gesetzt, um den Mannschaften Trank und Speise verabfolgen zu lassen. Unser Bahnhof glich zeitweilig einem förmlichen Heerlager. Außerdem wurden auf unseren' Personenbahnhof außer den Militärzügen noch 14 Züge die Nacht über abgefertigt. Unaufgeklärter Todesfall. Am Sonntoc wurde der von hier gebürtige Mechaniker Paul Dotzenrodt in der Nahe von Kassel tot auf dem Bahngeleise gefunden. Die eigentliche Todesursache ist noch nicht aufgeklärt, was gegenüber den hier umlaufenden Gerüchten von einem an D. verübten Raubmord, die auch tn der auswärtigen Presse Ein gang fanden, ausdrücklich feftgeftellt sei. ’• Omnibus -Betrieb Während der Feiertage vor keimen bie Wagen der Gefellsiftaft von 3—4.30 mittags nach hem 5d>iffcnbcrgcr Wald und von 6—7.30 abend2 mrüd. •* Sck) wcineein suh r. Tie m dem Arnlel „Schweine aus dem Ausland" in Nr. 70 d „G A " al : seuchenfrei beTeichnete Provinz .Hannover ist, wie uns von zuständiger Stelle mitgeteilt wird, nad) den letzten brr alle 14 Tage erscheinenden Mitteilungen aus dem 'hnfcrl. Gesundheitsamt in 38 Kreisen mit (>4 Gemeinden und 77 Gehöften mit Schweineseuche bezw. Schweinepest verseuch: Tic Einfuhr von Mastschv'einen zur sofortigen Abschlag'. tung unterliegt keiner Beschränkung. Wieseck, 7. April. Hier ist man einem schon lange gehegten Wunsche näher getreten, nämlich der Erbauung eincS Rathauses. Der Gememderat verhandelt gegenwärtig über die Platzfraqe. Es dürfte wohl aufeer allem Zweifel fein, datz der Platz eines Rathauses einer Ge- ineinde von der Größe WieseckS möglichst nn Zentrum des Orte« gelegen sein muß, um jedem OrtStetl tn Bezug auf Entfernung von der örtlichen. Verwaltungsstelle Rechnung zu tragen. Als solcher Platz durfte sich der alte Turnplatz an bei Lchulstraße gegenüber der alten Schule vortrefflich eignen. Es ist zu hoffen, daß dieseui wohl allgemeinen Wunsche von der Gemeindeoertrettmg enttproehen werden lütrb. □ Ettingshausen, 6. Avril. Eine finanziell gut stehende Gemeinde ist unser Cd, und dies ist in erster Linie dem ausgedehnten Walddesitz zu danken. Die Gemeindeausgaben merben lediglich aus dem Erlös der Waldungen bestritten, efl wird also feine Gemein dcsteuri erhoben, jeder Cilflbürger crnält noch ?ährlich 15 Mf. statt LoSholz. Trotzdem hat die Gemeinde seit Jahren größere Ausgaben gehabt, ein Schulhaus erbaut, bie Wasserleitung angelegt, zum Lahnbau Lrch—Gründerg rund 75 000 Mk. Obligationen übernommen unb bie Herstellung ber Feld« bereinigung bcschloffen. Auch der Anschluß an da« Lißberger Elektrizitätswerk ist beabsichtigt. Tie Einnahmen au« den Waldungen schwanken alljährlich zwischen 22 000 Mk. bis 28 000 2stk 1906 kam zu dem ZabreSerlöS von 21865Mk. noch eine Ertrofällung von 5 716 Mk., 1907 waren die Einnahmen 23 720 Mk., 1908 = 23 925 Mk. unb im abgelaufenen Winter 1909 rund 22 000 Mk. Die Holzpreiie waren für Brennholz nach den bisherigen Verhältnissen recht aut zu nennen: em Meter Buchen-Echeitbolz kostete 6—8 TM., P.ügel 5—6 Ml., Tannenholz 4 — 6,50 2)M. Bei der Sud» miifian von Bau- und Werkholz im Februar 1909 wurden folgende Preise erzielt: 1) Fichten 3. Klaffe — 24,05 Mk. ber Fcstmeter, 4. Klaffe ----- 22,76 Mk., 5. Kl. — 20,17 Ml., 2) Kiefern 3. Klaffe ---- 24,87 Mk. ber Festmeter, 4. Klaffe 21,17 Mk., 5. Klaffe = 14,19 Mk., 3) Eichen 4. Klaffe der Festmeter -- 30 Mk., 5. Klaffe ----- 16 2?it, 6. Klaffe — 13 Mk., auS der Hand verkauft 14—19 Ml. der Festmeter, 4) Fichten-Derb'tanaen der Festmeter 9,87 Mk. r. Queckborn, 7. Avril. Tic LanderbauZbal- iuiigsschule für den ,>lrris Gießen hielt i» über einen ietfc* wöcbiacii Noi3)(unud unter Leitung von Fraulein Mutschler ab Ter Kursus war von 24 Frauen und Mädchen — 21 non hier unb 3 aus Harbach — besucht. Außer bau Unterricht in S)audf,altung4arbciien wurden von Dr Becker« Grünberg noch Auweiiuugcn in der ersten Hilse bei Unglüd4fäUen erteilt Am Freitag ianb der Kursus seinen Abschluß bunh eine kleine Feier. Hierzu waren von Gießen erschienen: Frau v'ebcimerat Dr. Brei- bert, Regierungsrat Weicker und Frau. Als Gäste aus ban Äreife Schotten nahmen noch teil: ftreisrat (6eheimerai Schönfeld, Kreisamtmann Häver körn, sowie die Bürgermeister von Laubach, Ramred und Ulrichstein Ferner iraren anwesend der Gemeinde« verstand und bic Ettern der Teilnehmerinnen. Fräulein Mutsckü« prüfte über Kochen, Rät,en, Wabruuctvinihdlchrr usw., tväbrmb Ti B ct. r Grunberg einige Verländc anlegcu ließ. Ttv Feier schloß mit einem Mittagessen, das die Kuriusteilnehmerinnen im- bereitet hatten. Die Herren aus dem Kreise Schotten sprachen »ich über die Leistung und Einrichtung des Fnftitui.i iebr anerkennerch aus unb planen nun auch die Errichtung einer Wanderbausbal« timtsichule für den >< reis Sdiotten. Von hier aus wird die Schule nad» Klein-Linden üben'iebeln und am 15. April boct einen Kursus beginnen. Büdingen, 7. April Gestern nachmittag sand in An« wesenh.it der Glieder des fürstlichen Hausee-, der Vertreter ber Behörden unb des Stadtvorstandes, sowie der beteiligten Hand» werkskreise die G r u n d ft c i n l c g n n g zu dem neuen Gemeinde« schütt aus statt. Aach Ansprachen von B 5» rq er meister Feudt und Pwf. Ve 11 c r le in • Darmstadt, tiad» dessen Planen da« (»Vtaube crrid i<*t wird, foftitc die Einlegung der GebächtNiSiirkunde, foiuic bic ul lieh ii Hammerschläge. = Bing en heim, ben 8. April. Am 2. Osteneiertag hält ber Turnverein, ber Ende August v. IS. gegründet wurde, fein erstes Vergnügen ab. 2lußer Turnen am Reck unb Freiübungen wird em Reigen auigeführt, unter füllt» Wirkung ber Kapelle von H. Wagner. - Angersbach, 7 April. Fräulein Cttilic Frien tvr tiautcrbadi wurde zur Verwalterin einer Stelle an der diesigen Schule bestellt. < Erainfeld, 7. April. Landtagsabgeordnetcr Schmal- bad) ist schwer erkrankt. Sein Zustand gibt zu Bedenvm Anlaß. t; Au S b c nt Vogelsberg, 7. April. Die Zeit für die Jpcd en Per nid) tu ng ist wieder da 'Unrblauet Himmel und irodeucr Rordost - zur .Heileuverbreunung just da.' rechte Wetter, ileberall au den Rainen unserer Berge flammen beim auch die Hecken feuer auf. Alle Be- lebrnng über die Nützlichkeit ber Hecke als natürliches Flecht« wert mm Schutz der Raine gegen heftige witterregen, als Nist- unb Brutstätte ber nützlichsten Vögel, al. Wohn- platz der besten Freunde des Landwirts, wie Igel, Etbechje, Blindschleiche u. a. - hilft nichts gegen die irrige Annahme, die Hecke sei schädlich. Im vorigen Fahre war bas Heckenverbrenueii polizeilich verboten, so das; mand^r Funge sich dabei die Finger verbrannte. Jedenfalls gilt dos Ber bot auch für dieses Jahr. Taft das Heck en verbrennen da oft auch von Kindern aus purer Lust an einem „Feuerchen geschieht, nicht gefahrlos ist, zeigt ber vorjährige Fall von Elpenrod, wo beim .^ckensener ein Kind verbrannte X ZlSdors, 7. April 3n einer hiesigen Famchr waren in Abwesenheit der Eltern zwei Geschwister von oier unb zehn Jahren mit dem Leiern an einer Buttermajchm beschäftigt, als ihr vierzehnjähriger Bruder mit einem Flohe r t hereintrat Mit ber Frage: „Soll ich dick) totfd>it i en'/" legte er auf das kleinste Schtvesterchen an. Da krachte auch ber Sck)uß, und schiver getroffen sank bas ftinb zu Boden. Tic Schrot lab un ff war dem kleinen «nn Munde hineingegangen. Rach vieler Mühe gelang t dein Ärzte, die Schrotkörner hervorzuholen und das .^ind aus der Lebensgefahr zu befreien. z. £ b c l £ h m en, 7. April Wer vermein», buxd) Ablehnung der Wahl zum Bürgermeister durch den ftand' baten der schwarzen Partei verstumme der Parteistreit, laste brr Wahlkampf nach, sieht sich sehr gelauscht Tiefe Partei hat nun einen neuen Kandidaten ausgestellt, ocr gleichen Romens mit dem der roten Partei ist »öffentlich wird ber Termin zur Bürgermeisterwahl bald festgelegt, bann! dieser Zwist in ber Gemeinde, dieser häßliche Porterkampf mit all seinen Auswüchsen wied r verschwindet unh bic (*• mütcr zur Ruhe konnnen sivl B a d - R a u h e t m, 7 April Die Eröffnung des PostgenesungsHeims hat am 1 April d 3 stattgefunden Zn ihm können für- und erholungsbedürftige Angehörige der Reichs post« unb Telegrapbcnverwaltung gegen ein masziges Entgelt währeub des ganzen .Wahres Unterkunft und volle Beioflegung finden. Personen, die mit einer ansteckenden Hraufltcit bebüitet sind oder ans somttqen Gründen ben anderen Gästen lästig fallen können, werden nicht ausgenommen: Frauen und erwachsene xinber der di? nur gebrauchenden Beamten und Unlerbeamtcn ftnben Aufnahme, falls Raum vorhanden ist. Alle Gäste erhallte im Heim, da-. 16 Gastzimmer mit 38 Betten enthält. Lod nung und volle Verpflegung. Löhnung ohne Verpflegung wird nicht gewährt. X. Friedberg. 7. April. Die diesjährigen Manöver der 21. Division werden sich von Wetzlar bis in die Nähe Friedbergs erstrecken und Teile der streife Ober labntrcii, Dill kreis. Wetzlar. Bicdeukovs. Marburg, Usingen und Friedberg berühren — Die hessische Division wird im £beru>cfterwalbfrcifc manövrieren. X Eicheltza in, 7 April. Zn einem '.liualle pf.ruflti llmnüd’tui’.i ccnibir Lvrganqmni Somilog tne Ehefrau 6t* L'aitbmirte >ün ther IV hier 2t ibninorb. Sie « 'mit »idi nach»: aus ihr.. Behausung unb ertränkte sich in bet nur ihrer Ho frei le bnutebnibat Bewäncrungsgraben. Tte Bn* norde« stand tm 43. Lebensjahre Krofdorf, 7. vipriL Tic 'S o r in u ft c r u n g dcs tzs erbebe stau des fü' die Bürge rmeistcrei Atzbach* ruiivbadi findet u Krofdorf am 26. April, vermtttags ' Ul., und u ' injeiibad) am 27. April zu berfeiben ötunbe statt In .".rofdorf haben tzic P-crdLbcjitzer aus Mo 1. 2. Giessen, den 8. April 1909. 2144 urteilt Lttilic ftritj er Sterte an der W kirchliche Nachrichten. Jsraettnsche KeUgionzgesellschaft. Gottesdienst. Sabbatieier a in 10. April 1909: Freitag abend 6.4» Uhr.. SamStag vormittag 8.00 Uhr. Predigt. Nachmittag 4.00 Uhr. Eichener Wetterdienst. VoranSs.'cktliche Witterung für Hessen am Freitag dem 9. April: Meftl" heiter unb trocken. Tcmperatnr unverändert. Nördliche Winde.__ Todes-Anzeige Gestern morgen entschlief sanft nach langem schweren Leiden unsere liebe Tochter, gute Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein Sophie Horn im 29. Lebensjahre. Gießen, den 8. April 1909. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag den 9. April, nach' mittags 2*/i Uhr, zu Garbenteich statt. 102464 Fcstesansgang 8.10 Uhr. Wochcugottcsdicnst: Morgens 6.30 Uhr. Abends 8.1.0 Uhr Israelitische Religionsgcmeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Sud-Anlage). Samstag den 10. April 1909: Vorabend 7.00 Uhr. M o rgens 8.30 Uhr. N achmittag S 4.00 Ubr. «Aabbatausgang 8.00 Uhr. ___________ unb Malzfabrik der Finna Ehrenberg il Co. in Halle aus. Nach 2i/2ftünbigcr Tätigkeit gelang cs der Feuerwehr, den Brand zu löschen. Die Trebertrockenanlage mit .vertbollcn Maschinen brannte völlig aus, xbenso wurde der Dachstuhl des Hauses eingeäschert. Die eine unbrauchbar gemachte Maschine repräsentiert einen Wert von 18000 Marl. Die Ursache des Brandes ist Selbstentzündung ier Treber. Ter Schaden ist durch Versicherung gedeckt. — Ebenso steht seit gestern morgen 6 Uhr das Land ratsam t in Dinslaken (Rheinprovinz>, das erst am 1. April nit einem Kostenaufwand von 1 Million Mark fertiggestellt wurde, in Flammen. Mit Mühe konnte Die Familie je* Landrats das Leben retten. Das Feuer ist noch nicht gelöscht. Wilh. Köhlemm 1623] Neustadt 12 empfiehlt in größter Auswahl Wafchbüttenrillldll.oi. Wafchkörbc Waschseile Waschklammern Pflanzenkübel Rasfiabast Cocosstrickc Holz- n. Korbwaren Tiirvorlagenll.MMll. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Familie Dotzenrodt. Sabbathauögang 8.00 Uhr. n tag den 12. und Dienstag den 13. April 1909: Pasfahfeft-Endc. Tag. Vorabend: 7.10 Uhr. Morgens 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Tag. Vorabend: 8.05 Uhr. Morgens: 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. den Gemeinden Salzböden, Odenhausen, Wißmar, Launs- bad), Vetzberg unb Krofdorf-Gleiberg unb in Kinzenbach die aus Dutenhofen, Dorlar, Atzbach und Kinzenbach zu erscheinet r. x Wetzlar, 7. April. Heute haben sich für sämtliche Landschulen des .Ureises Wetzlar die Pforten geschlossen. Nach der neuen Ferienordnnng gibt es 14- Tage Osterferien, welche Einrichtung im Interesse der Schuld mir zu begrüßen ist. Die verlängerten Frühjahrsferier kommen den Eltern sehr gelegen, zumal die Linder bei manchen Arbeiten in .Hans und Feld sich nützlich erweisen können. Marburg, 7. April. Gestern nachmittag wurde ->i> vor einigen Tagen von Gießen hier zugezogene. Studierender (Dr. phil.), der sich zum StaatSexamei vorbereitete, in seiner Wohnung tot aufgefnnden. Nachdem er bis nachmittags gegen 4 Uhr nichts hatte von sich höre» lassen, wurde die Polizei benachrichtigt, ivelche die Tur öffnen und seststellte, daß der Tod durch Vergiftung cingetrctci war. Heber die Motive der Tat ist nichts bekannt gewor^n (Hess. Ldsztg.) s] Marburg, 7. April. Ein alter hessischer Reiter offizier, Major v. Loewcnstein zu Loewenstsiu, ist heut im Alter von 7ö Fahren gcst 0 rben. Der Verblichene ein geborener Kasselaner, gehörte dem kürhessischen Leib Husareu-Negiment an. w. Frankfurt a M., 8. April. (Tel.1 Der Besitzei der Süddeutschen Lichtdruckanstalt Heinrich Kumpf tourb gestern abend beim Verlassen des Geschäfts von einen Automobil überfahren und so schwer verletzt, das er heute morgen starb. h Frankfurt 0. M., 7. April. Mit beni 1. April Haber die Hirs ch-Dunker'f cheu Gewerkvereine für ihre Orts nerbänbe Frankfurt, Worms und Mainz einen Ar b e i t e_r -> S e krctiär angestellt mit dem Sitz in Frankfurt. Zum Sekrctä'. Würbe der bisherige Bezivksleiter des Gcwerkvereins dec Ma schinenban- unb Metallarbeiter I. Balzer ^Kaiserslautern gewählt Am 1. Februar wurde von demselben Verband ein Sekrctaria Stuttgart-Ecnrnstatt errichtet, für Bayern bildet sich ein solchem in Nürnberg. — Gestern wurde in einem Schließkorb, der be einer Speditivussirnui abgegeben worden war, die Leiche einet neu geborenen Kindes gefunden. Als Eigentümerin de- Korbcs und Mutter des Kindes wurde die 20 jährige Kaffee Köchin Pauline MtHenn aus Riedelbach (Kr. Usingen) ermittK, unb verhaftet. Origitt^l-Dvahtiireldungen. Hamburg, 8. April. Wie das „Hamburger Fremdeublatt" aus zuverlässiger Quelle erführt, »st von englischer Seite an die Düsseldorfer Firma, welche die Bailouyatle für das Reichs- lustschifs erbaute, die Anfrage ocricktet worden, wie hoch fich btc Kosten für eine derartige schwimmende .Halle belwsen. Rom, 3. April. Zur beoorfteu'rnben Zus am menkunst des d e u t s ch e n Kaisers m 11 K 0 B i g L i t t 0 r E m a n u c I versichert Vila, aus autoritativer Quem' erfahren zu haben, daß anläßlich dieser Begegnung .bev Dreib^lstdoertrag erneuert werden würde. Die Erneuerung werde diesmal aus besonderen Gründen früher als üblich erfolgen. Brest, 8. Avril. Hier verlautet, daß'^cr Z a r gelegentlich seiner Mittelmeerfahrt den hiesigen Hafen anla.ufen wird, um den Präsidenten Fallisres zu begrüßen. PZahrschemltch wird der Besllch am 20 Mar erfolgen. Brüssel, 8. April. Die Brüsseler Blattes drucken chrd Verwuirderung darüber aus, daß die deutsche Zentrü.'tz^bartel un westfälischen Wahlkreise Lüdinghausen-Warendorf den H-^.rzog. von A r e n b e r 3 als Reichstags-Kandidaten aufgestellt Iftb^n- Dieser sei zwar nominell deutscher Reichsangehöriger, wohne ledocst ständig in Brüssel, betrachte sich selbst als Belgier und zeige nicht das geringste .Interesse für die politischen Zustände in Deutschland. Toulon, 8. April. ,Fn einem anonymen Briefe wurde dem Kapitän Rawour, dem Beiehlshabe-r der Unterseeboots- slottille mitgeteilt, daß in die Maschinen des Unterseebootes Circe, das vor einem! Monat von Stapel, gelaufen war und noch nicht aktiven Dienst getan hat, Eisenstücke gelegt worden seien, um die Maschinen, an beiten jetzt gearbeitet wird, bei der Inbetriebnahme zu beschädigen. Der Kapitän begab sich sofort an Bord des Unterseebootes Circe und stellte, fest, das; die Angaben des anonymen Briefes der Wirktichkeit entsprechen. Konstantinopel, 8. April. Da anläßlich der morgen stattfindenden Beerdigung deS erm erbeten Chefredakteurs Hassan Fehmi große Demonstrationen gegen das jungtürkische. Komitee befürchtet werden, hat die Pforte umscutgrciche militärische Maß' nahmen getroffen. — Der Großwesir erklärte alle Gerüchte über ein angeblich osterreichisch-tür kisches Bündnis für völlig imde- gründct. — Die Rachrichten über, eine Abdankung des Kammerpräsidenten Ahmed sind unbegründet. Belgrad, 8. April. Prinz Georg erklärte, nickt früher Serbien verlassen zu wollen, bevor ihm nicht die vom Minister Paschilsch zugesagte 1 Million Franks ausgezahlt sei. ■ (ßcrid^tsjaal. Nord hausen, 7. April. Der Chefredakteur Wilhelm Apel von der sozialdemokratischen Nordhauser Vollszeituitg, murb' heute wegen Beleidigung des Rektors Lemke zu einem Mona Gefängnis verurteilt. Die Volkszeitung hatte in einem Ar tikel behauptet, der Rektor hatte das Lehrer Kollegium durch bei Schuldiener bespitzeln lassen. In der Verhandlung ergab sich daß der Schuldiener diese Mtgabe tatsächlich den Lehrern gegen über gemacht hat, jedoch gab er vor Gericht zu, daß er an sckwine.nd den chm vom Rektor erteilten Auftrag falsch ausgefaßt habe. Prag, 7. April. Vor denr Landesgerichte fand heute eine Verhandlung über die Schadenersatzklage des französischen Balletts Sandrini stakt, welches während der vorjährigen Maifestspiele mögen minderwertiger Leistungen sein Gastspiel ab brechen mußte. Der Klagearchpruch von Fväulein Sandrini gegen Direktor Angelo Nemnann in Höhe von 27 800 Franks wurde abgewiesen, da nach dem Urteil von Fachleuten die Leistungen tatsächlich minderwertig nm reit. 3 ü r i di, Bullen, 0aus Oesterreich, 109 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 1400 Kälber, 189 Schafe und Hammel, 573 Schweine, 6 Ziege, 64 Ziegenlämmer, 158 Cchaflämmer. Bezahlt wurden für i00 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 75—79 AU., 2. Qualität 68—70 Mk., 3. Qualität 58—60 Mk.: Bullen: I. Qual. 63—66, 2. Qual. 58—60- Kühe 1. Qualität 69—71 Mk., 2. Qual. 57—59 Ack., 3. Qual. 47—49 'Mk., 4. Qual. 00—00 'Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlachtgewicht : Kälber 1. Qualität 91 bis 96 Pfg., Lebendgewicht 54—57 Psg., 2. Qualität 80—88 Pfg., Lebendgewicht 48 - 52 Psg., Schlachtgew. 70—75 Psg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 70 bis 00 Pfg., 2. Qual. 60—64 Psg. Schweine: 1. Qual. 68—70 Pf., Lebendgewicht 55,0—00,0 Pf., 2. Qual. 67—68 Pf., Lebendgewicht 54,0—00,0 Pfg., 3. Qual. 62—66 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh gut, Uebersianb gering, bei Kleinvieh flott, fein Ueberstand. Gengeiandt. lFür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Vso r dem Gesetz ist alles gleich, so soll es sein, hier in Gießen macht aber die hoch!. Stadtverwaltung anscheinend eine Ausnahme, utbent sie dem Fremden, speziell bent Ausländer, alle möglichen Vorzüge unb Vorteile einräumt. Man betrachte sich z. B. bas Straßenbild in Gießen. Zwischen jedem 6 unb 7. Haus finden Sie cüte Italienerin mit Apfelsinen, Zitronen usw. Nicht genug, daß man ihnen erlaubt, ihre Ware auf offener Straße zu verkaufen. Nein, ineil es eben Ausländer sind, dürfen sie ihre sVerkaussstüitde, die meist auf dem Trottoir aufgeschlagen sind, an Sonntagen von 3 Uhr ab offen halten, während der sried- liebenbe Steuerzahler dickt nebenan fernen Saben schließen muß. Ist es bciui geradezu nötig, dem Geschäftsmann hier in Gießen, speziell den Händlern mit Delikatessen und Südfrüchten, das Leben noch schwerer zu machen, als es schon ist? Südfrüchte sind ein denr Verderben ausgesetzter Artikel und der hiesige Labeninhaber, der in dieser Branche arbeitet, hat am Montag früh löcitcr nichts zu tun, als die über Sonntag gefaulten und mtgefaulken Früchte zu entfernen, während es den Händlern ans offener Straße ermöglicht ist, durch die Bevorzugung, daß sie ihre Verkaufsstellen bis Sonntag abend 10 Uhr geöffnet haben, diesem Verluste zu entgehen unb glatt ihre 3—4 Kisten zu verkaufen. Mit ivelcher Berechtigung darf der Fremde in der angegebenen Zeit seine Berka>lfs- stelle offen halten, der hiesige steuer zahlende Ladeninhaber dagegen muß sein Geschäft schließen : wo bleibt da die Gleichheit vor dem Gesetz? Dabei belästigen die fremden Verkäufer auf offener Straße das Passanten Publikum in jeder Weise. Die Kisten stellen sie 20—25 Ztm. über die Hausfront aufs Trottoir hftraus, die Verkäuferin selbst ist guter Konsument ihrer Ware, vertilgt jeden Tag eine gute Portion und wirft die 'Abfälle, Apfelsinenschalen, Papierstück' unb sonstigen Unrat ans das Trottoir der 'iiodütorn, daß es den Anschein hat, als rührten dieselben aus den O^eschäfts- lädeit der Anwohner. Der Einsender dieser Zeiten hat beim hiesigen Polizeiamt um Abhilfe ersucht, leider ohne Erfolg. Hätte ich mit Kisten das Trottoir so bestellt, so hätte mau mir schon längst mit dem Strafzettel aufgewartet. Der Fremdländer dagegen hat freie Hand, ihm tritt niemand zu nabe. Wir Ijabcit nun hier einmal in Gießen das wunderbare Verhältnis, daß das hiesige Publikum den fremden Händlern gegenüber sich außerordentlich dankbar erweist. ?llle fremden Händler Hüben hier ein kauflustiges, dankbares Publikum. Sie fordern dasselbe auch für die Heringe, eingemachte Gurken, Roterüben usw. Töpfe mit- subringen: hierdurch spart der Bertäufer Einwickelpapier und verdient etwas nn seiner Ware, et verkauft auch mcht billig und läßt sich, sogar die billigsten Qualitäten, gut bezahlen. Es gibt bei Schellfischen z. B. 10 verschiedene Qualitäten unb sind chie hiesigen Geschästsleute dieser Branche völlig gemahnet, etwas gutes billig zu liefern. Fische sind kein Fabritätionsartikel, dieselben müssen gefangen werden und richtet sich: der Preis nach Fang und Witterung, das ist für alle gleich. Man füllte bei Einlauf dieses Artikels diesenigeit Firmen berücksichtigen, die seit langen Fahren bewiesen haben, daß sie nicht gewissenlos handeln und die Qualitäten liefern, btc sie anbieten unb verkaufen. Gerade, bei Fischen ist dieses sehr wesentlich. Hat uus die. Gewerbefreihe.it dieses gute alles gebracht, so dürste die hochlöbl. Stadtverwaltung auch darauf bedacht sein, diesen Leuten, die ivftklich in dieser Zeit zum Nachteil der hieftgen Geschäftsleute tn kurzer^ Zeft ein gutes Geschäft machen und Geld verdienen, die nötige Steuer aufzulegen, dann wird niemand was dagegen haben. Existiert hierfür kein Stenergefetz, so kann ein Lokalgesetz geschaffen werden. Nach Wetzlar kam bis vor einigen Jahren ein auswärtiger Mbel- Händler jede Docke mit einem Wagen Möbel, stellte diese in einem Laden, den er gemietet halte, aus, und verkaufte diele zum Nachteil der Wetzlarer Händler. Dieselben^wltrden beim Magistrat vorstellig, inbem sie durch den Berkaus Schaden litten, und der Magistrat schuf ein Lokalgesetz, nachdem ber fremde Händler morgens bevor er sein Lokal öffnete, zuerst GO Mk. Steuer zahlen wußte. Diese wurden ciniual bezahlt unb nicht wieder und jbniit waren die Wetzlarer Möbelhändler ihre Konkurrenz los. ftönntc man hier nickt ein gleiches Verfahren entführen? Fch hoffe, daß diese Zeilen genügen um diesen Uebelständeu abzuhelfen. K. ig-jabfleorbitetcrGimii? luftanb gibt zu 7. April. Sie Zeit fr lieber btt Äarblam ia WnPcrbrenniiiw beit Wainen unfern tfeuer auf. Me Ä als mtürliches Flecht aeftM Wteuegen •tw w Lit«, wn , gegen die urige & vorigen MMW n, jo'bali inackrM jedenfalls r, geäcnvcrbE.M st an einem MW öcr vorjährige , Mini) «cthrM einer IW« »• meinet NW* iiruber mit etnetn 5 1 lisen lauf mar dem feinen £. oien und das * ne*1 ÖäW «cb.ct(? Wi* jsrt-’* a. n "M- ? . $l Sie di-s'Kö- j! ÖU toth 22 onn F -> u„r.bit 61». 11t. ln%. Ibo'i to * 'm t8*. ßebtuar ig»,' ®ul' Ml. ==,„'? * J Sefitneitt, " 3) 6id)!ii 4 Bij1 --16 fflf * 14-19 ' »* JraiUein fe bm ° at C der rQt Wunewt rgcrmeyter von Saubadi °">°e'end der tzÜZ "ttellehie usw., wödrW mlegcn lieh. Tic FZ uMstcilnehmttiimen» TM? fachen fie 'ninniti ich ancrleitneiü Z ttn« Bandnhaushal vOn hier aus wird öi- und am 15. April boc ii nachmittag sand in Ar Jauie«, der Vertreter bc nie der beteiligten Hand zu dem neuen Gemeind: t Bürgermeister Feudi nach dessen Plänen de- mg dev Gedächhiisurku^ il. Am 2. Osierschch: ilngust v. Js. gegriinc,' ilusjer Surncn am SW cmsgesiihrt, unter B Handel. Darmstadt. Starkenburger Pferde-Bersiche- u n g s - B e r e i n. Auf der letzten NiitgliederversamMlung wurde ie Jahres- sowie die Gewinn- und Verlust Rechnung für 1908 mrgelegt. Aus denselben ist zu entnehmen, daß der Verein auch m verflossenen Fahre einen starken Zugang zu verzeichnen hat. .'s traten 139 Mitglieder neu zu und dem Verein gehörten Ende .908 an 602 Mitglieder, versichert waren 1271 Pferde mit zus. 1054 530 Mk. Als Geschästsgewürn lüitrben int abgelaufenen Zahr 11 102 Mk. erzielt, die gemäß der -L-atzung in die Sicherei tsreserve fließen unb die nunmehr die Hohe von etwas über .'7 600 Mk. erreicht hat. Gewiß ein gutes Zeichen, wenn man icdenkt, daß der Verein erst 3 Jahve besteht. Auch im laufenden Zahr ist der Zugang ein reckt reger. An Stelle des verstorbenen Direktors, Rittmeister Naegele, toirrbe £efonomterat Fritsch-Dils- (jfen und zu dessen Stellvertreter Bürgermeister Bundschuh-Leng- eld, die ausscheidenden, feitberigeit Mitglieder des Ausschusses jieber mtb für Herrn Bundschuh Gutsbesitzer ?klb. Dettweiler teu gewählt. — CI) e in ische Werke vorm. H. u. E. AlbertAmone- mrrg-Biebrich. Nach dem in der Aufsichtsratssitzung vom 1. d. M. vorgelegten Geschäftsabschluß wurde in 1908 ein Ge- oinirergabnis in annähernd gleicher Höhe wie int Vorjahre erzielt, ter Generalversammlung wird die Verteilung einer Dividende um 32 Prozent, wie int Vorjahre vorgefchlagen. Der Geschäfts- jang im neuen Fahre ist befriedigend. Berlin, 7. April. Nach den Ermittelungen des Vereins Deutscher Eisen- und .Stalilindustrieller betrug die Roheisenerzeugung in Deutschland und Luxentburg im März d. I. nsgesamt 1073116 Tonnen gegen 949 667 im Februar 1909 unb 1046 998 im März 1908. Die Erzeugung verteilte sich auf ne. einzelnen Sorten wie folgt (wobei in Klammern die Erzeugung ,'izr 1908 angegeben ist>: Gießereiroheisen 184 328 Tonnen (i. V. 199 769 Jotnteiti. Bessemerroheisen 37 734 Tonnen (35 937 Tonten), Thomasroheisen 700 041 Tonnen (653 682 Tonnen>, Stahl- unb Spiegeleisen 95 349 Tonnen (93 997 Tonnen), Puddelroheisen >5 664 Tonnen (63 613 Tonnen). Die Erzeugung im ersten Quar al d. I. stellte sich damit auf 3 044 504 Tonnen gegen 3102513 .in gleichen Zeitabschnitt des Vorjahres. Prag, 7. April. Die R ü b e n b a u e r - £) r g a n t) a t i o n Böhmens beschloß die Beschränkung des Einbaues um 0 Proz., du die Zuckerfgl'rikanten die QrchUN.'gtion nicht au- erkennen und die geforderten Preiserhöhungen nicht M'."nlligen. — Ausfuhr nach den Vereinigten Staaten. Die Ausfuhr mis deut Bezirk des Geiterallonsulats Fraukftirt a, M. der sehr weit ausgedehnt ist, hat im ersten Vierteljahr 11557 <387 Dollars betragen gegen 8 824 703 Dollars int Vorjahr. Es ergibt sich demnach ein plus von 2 733 683 Dollars. Lustschiffahrt. S. M. „Z. I." Das vorgestern abend zu einer Nachts fahrt aufgeftiegenc Reichsluftschiff Z. I. landete um 10 Uhr 50 Min. in der stteichs-Ballonhalle, nachdem es etwa 13 Stunden in der Luft verweilt hatte. Damit sind die mili- iärtfehen Fal)rten abgeschlossen und das Luftschiff wird in Metz stationiert. Das Berliner Luftschiffer-Bataillon reist heute ab. — Während seines Aufenthaltes in München soll Zeppelin dem Prinzregenten erklärt haben, daß er bald fein neues Luftschiff Z. V. fertiggestellt haben werde und damit voraussichtlich seine erste größere Reise nack) dem Norden, wahrscheinlich nach) Berlin, uitternehmen werde. Der französische Kriegsminister hat einen Wettbewerb ausgeschrieben für ein lenkbares Luftschiff, das als Luftkreuzer Verwendung finden tann. Die Bedingungen sind: 1. Eine eigene Geschwindigkeit von 50 Kilometer in der Stunde. 2. 15stündige Manövriertätigkeit bei 15 Kilometern in der Stuirde mit 6 Passagieren an Bord und eilt Mindestgewicht von 75 Kilogramm. 3. Fahrmöglichkeit in einer Höhe von 2000 Metern. 1. Die Füllung des Ballons darf 6300 Kubikmeter nicht übersteigen. 5. Der Ballon darf höchstens eine Lange von 90 Metern, eine Höhe von 20 Metern und einen Durchmesser von 13 Metern haben. Die Preisbewerbung ist unter dem Datum des 5. April erfolgt. Verschiedene Techniker sind vom Kriegsminister berufen worden, Vorschläge und Pläne einzubringen. Ein Ausschuß wird die eingebrachten Pläne prüfen. Wenn hierauf der Staat sich entschließt, lenkbare Ballons zu bauen, so werden die Aufträge hierzu dem Verfertiger und preisgekrönten .Luftschiffer zuerteilt werden. Dermifcbtcs. * Feuersbrünste. Ein großes Sch ad en feuer brach in der vergangenen Nacht in der Spiritus-, Preßhefe- Il £ilbcrtic§ 2145) liefert Airma Emil Horst. Telephon 26. 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