181 Plakette ltscMands. “heil der chhaltigste kompletter Sämtliche Künstlern Irchitehtu kostenlos mgebot: antofiel Marktplatz 2 neben der neuen Engelapotbe) laltbarste A Kn ho Paar Mk. 5.50.. 6.- MM. «faßet vom 16.5"n! *• i Sauarbeiten für baS f(i lsiit-ln und Losen vergeb W»M ® M, VW ToW rottl ca. iscbmew- m Treppenden. 1 qm WnbetoM cbm Tannenholz, fc- jm glatte Gesuch. i‘®in?eleiien für tijenjeug. S°° * ibei|en. St «***»■ rtrttliO*'”* Se i*1“ ,»--2:5 )urea»' 1* t Kiebc-u -—L g 1,,t38 «58» Zweites Blatt Nr. 107 189. Jahrgang Erscheint täglich mtt Ausnahme des Sonntags. Die „Steherrer Familtenblatter" werden dem ,91nxeifler* viermal wöchentlich beigelegt, daS „Ureisblatt für den Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Samstag 8. Mai 1909 Rotationsdruck und Verlag der Arühllche» UnwerftlälS - Buch- und Stemdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion: 112. Tel.-2ldru2ln-eigerGießea. , ,1,1 -iBimiBaan Türkei. Der gestrige Selamlik. Der Selamlik fo-urbe cm gestrigen Freitag in der dem Palais Dolmabagasch gegenüberliegenden Moschee in noch einfacherer Weise als am letzten Freitag abgehalten. Der Sultan, welcher von dem Marschall Ghari Mcuktar Pascha begleitet war, wurde lebhaft begrüßt. Der Sultan und die Jungtürken. Nach Meldungen aus Konstantinopel verlautet ganz bestimmt, daß zlvischen dem Sultan und den Jungtürken ein Konflikt wegen des Begnadigungsrechtes des Letzteren entstanden ist, das die .Kammer abschafsen will, während Mol)amed auf seiner Beibehaltung besteht. Der Sultan soll die letzten Hinrichtungen durchaus nicht billigen unb auf dem Begnadigungsrecht bestehen, um die Partei Leidenschaften zügeln zu können. Man befürchtet, daß diese and andere Meiinrngsverschiedenheiten noch Weiterungen stoisck)en dem Sultan und den Jungtürken herbeiführen könnten. Eine Intervention der Machte. „Liberte" will wissen, daß die französische und die -englische sj^egiming entschlossen seien, in Konstantinopel Vorstellungen wegen der den Christen Kleinasiens seitens des muselmanischen Fanatismus drohenden Gefahren in der eindringlichsten Form zu erheben und die türkische ■Regierung darauf aufmerksam zu machen, daß jede Ver- . Gerung einer befriedigenden Lösung dieser Angelegenheit die Mächte zu schleunigen direkten Maßnahmen ver- »on lassen würde. von brr Goltz Pascha. Die türkische Negierung beschloß, von der Goltz Pascha u ersirchen, die Rekonstruktion der türkischen Armee durch- Mführen. Tie Gelder Abdul Hamid?. Nach der Feni-Gazette beträgt das Depot, welches Abdul 'Hamid bei der Deutschen Bank hat, 1 900000 Pfund. Nach »einer anderen Meldung soll der Betrag 1049 678 Pfund rin Wertpapieren betragen. Deutscher Neich. Das deutsche Kaiserpaar, das am 17. Mai in Dien eintrifft, wird sich dort, wie cs heißt, nur etwa 30 stunden aushalten. Während des Besuches des deutschen -aiserpaares wird auch der ungarische Ministerpräsident yleierte, der ungar. Minister am kaiserlichen Hoflager, Graf achy, der Hofmarschall von Ungarn, Graf Apponrst, sowie ber osterr.-u.ngar. Botschafter in Berlin, v. Szögyeny-Marich, in Wien anwesend .sein. In Sachen der Reichsfinanzreform finden wach dem „L.-A." gegenwärtig mit den Führern der Block- pirteien lebhafte Unterhandlungen statt, die darauf ab- >, elen, die Grundlage einer Verständigung zu finden, der hie Rechte und die Linke zustimmen kann. Alle Angaben über Einzelheiten eines angeblich bereits abgeschlossenen )Ä)rnpromisses sind indessen lediglich verfrühte Kombina- Ikonen. Der Regierungspräsident von Schleswig, w Dobega-Kozierowski hat zum 1. Juli seine Versetzung in den flHcheftand beantragt. Das Befinden des Geheimrats v. Holstein hpit sich wieder verschlimmert. I ■■■LJ-1-- ..... II ,1 Hl ■ II ArisSand. Italien r ü st c t. Ein großer Teil der 1665 Millionen Lire, die Italien in den nächsten fünf Jahren für militärische Rüstungen verwendet, soll zur Errichtung von Befestigungen am der österreichischen Grenze dienen. Die Jacht „Viktoria anb Albert", mit der Königin von England, der Kaiserin-Witwe von Rußland lumö der Prinzessin Viktoria an Bord, ist gestern von Neapel mich dem Piräus abgegangen. Der ehemalige Präsident von Venezuela, Castro, ist in Santander angekommen. König der Bulgaren. Wie verlautet, haben die Mrkei und einzelne Großmächte von der bulgarischen Regierung Aufklärung darüber verlangt, mit welchem Rechte JÜonig Ferdinand den Titel „König der Bulgaren" annehmen tonne; dies mache in der Türkei mit Rücksicht auf die Bulgaren in Mazedonien böses Blut. Die bulgarische Neuerung beabsichtige, in einem an alle Mächte zu richtenden j. cm oi-an bum die Rechtmäßigkeit dieses Titels historisch zu betgrünben. Kreta. Der König von Griechenland hat vom Vor- ! tzenden des Exekutivausschusses von Kreta ein Telegramm i fügenden Inhalts erhalten: Kreia hofft auf das Innigste, icaß Ihre Majestät und die Mitglieder der ganzen königlichen Familie ein langes und glückliches Leben haben werden und li't überzeugt, daß seine gerechten Wünsche, Ihrem Zepter unterstellt zn werden, sich erfüllen, unb daß es in Zukunft als ergebener Untertan mit seinen Wünschen silch an Ihre Majestät wenden kann. StcrSt uhö Lcrud. Gießen, 8. Mai 1909. ** Tageskalender. Ant i-Dnell-Liga (ver. Orts- gMppcn Hessen und Hessen-Nassan) Hauptversammlung Sonntag ruchmittags 4 Uhr im „Großherzog von Hessen". V o r t r a g des Cberbür g ermcifter5 Antoni- Fulda: „Ehre und Duell". Kolosseum: Täglich Vorstellung. Kinematograph en -Theater: Täglich Vorstellung iMeitags Programmwechsel). Konzert im Restaurant Metropvl: Sonntag abends 8 Uhr. An läge rc-Konzert um liy2 Uhr in der Süd-Anlage. Spielplan: 1. Ounertüre zu „Der römische Carueval" v. Bcrlioz. 2.'. „Fruhlingsluft", Walzer v. Feträs. 3. Introduktion aus der Cyer „Robert der Teufel", v. Meyerbeer. 1. Deutsche Bundcstreue, Marsch v. Friedemann. ♦ ** Das Großherzogspaa r fuhr gestern vormittag in Automobil von Darmstadt nach Lich, wo es um M1/, Uhr im fürstlichen Schlosse eintraf. Die Rückfahrt iv-nde um 6 Uhr nachmittags angetreten; sie erfolgte, wie aivch die Hinfahrt, über Butzbach. ** Badischer O r d e n s seg e n. Der Großherzog bon Baden hat anläßlich seines Besuches am Großherzoglich hessischen Hofe zahlreiche Auszeichnungen verliehen, und S. K. H. der Großherzog hat bereits die Erlaubnis zum Tragen der Dekorationen erteilt. Es erhielten: Staatsminister nnb Minister der Justiz Dr. Ewald das Großkreuz des Ordens vom Zähriuger Löwen; das Kommandeurlrmz 1. Klasse des Ordens vom Zähringer Löwen Oberkammerherr und funktionierender Oberzeremonienmeister RiedeselFreiherrzuEiseu- b ad) und Hosmarschall und Kammerherr Freiherr von Ungern-Sternberg; das Kommandeur kreuz 2. K ässe desselben Ordens der diensttuende Kammerherr der Großherzogin Dr. Freiherr v. Leonhardi unb Kammerherr und Regierungsrat v. Werner: das Ritterkreuz 2. Klasse desselben Ordens Hofsekretär Meinhardt, Schloßin- spektor Schön und Öbergarteninspeklor Dittmann; das Verdienstkreuz desselben Ordens Hosfourier Haberkorn und Hofküchenmeister Ed i o n: die goldene Verdienstmedaille Kammerdiener Küster unb Hofloch iß er ar b; die silberne Verdienstmedaille Oberhoslakei Borger, die Hoflakaien Knapp und Kantzenbach, sowie Jäaer M e n g e r; das Groß kreuz des Ordens vom Zähringer Löwen der Chef des Hofmarstalles, Oberftallmeister und Kammerherr Ri e d e se l Freiherr zuEisenbach; das Ritterkreuz 2. Klasse desselben Ordens Hofsekretär Engel; das Verdienstkreuz desselben Ordens 5^osftallmagazinsverwalter Kircher; die goldene Verdienstutedaille Lcibkutscher Sck)neider; die silb. Verdienstmedaille die Hofkutscher Ame lung, Pabst unb Ehrist, sowie Hofteitineck-t I o x. ** Lehr er Person alten. Übertragen wurde dem Lebrer Phil. Jung zu Biblis eine Lehrerstelle an der kath. Schule zu Gernsheim; dem Lehrer Will). Pabst zu Haister- bach die Lebrerftelle an der Gemeindeschule zu Bermersheim; dem Schulamtsaspiranten Hch. Becker aus Blessenbach (Preußen) eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Horchheim; dem Schulamtsaspiranten Ludw. Cornelius aus Bobstadt eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Gundheim; dem Schulamtsaspiranten Rich. Vogel aus Roßla die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-Moos. ** Schwurgericht. Die Sitzungen des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen für dos zweite Vierteljahr 1909 beginnen Montag den 14. Juni l. Js., vormittags 9% Uhr, unter dem Vorsitze des Landgerichtsrats Schmeckenbecher hier. *• Studentische Unterrichtskurse. Für sämtliche geplanten Klassen ist eine genügende Anzahl von Anmeldungen eingelaufen, und der Unterricht selbst wird, nachdem in dieser Woche die Gruppenverteilung u. a. vorgenommen worden ist, in der kommenden Woche einsetzen. Weitere Anmeldungen werden an jedem Abend vor Beginn des Unterrichts entgegengenommen. Eine Verschiebung ist insofern nötig geworden, als von den beiden Klassen für Rechnen die Unterstufe (Bruchrechnen) auf Donnerstag verlegt worden ist und dafür der Unterricht im Versicherungswesen nicht am Donnerstag, sondern ant Mittwoch erteilt wird. Tas Programm lautet also: Montags: Rechtschreiben und Aufsatz; Dienstags: Französisch (für Anfänger und Fortgeschrittene); Mittwochs: Rechnen (Oberstufe) und Versicherungswesen; Donnerstags: Rechnen (Unterstufe) und Geometrie; Freitags: Einfache Buchführung. — Zu dem Unterricht in dem Versicherungswesen unb in der Buchführung werden auch Personen, die nicht dem Stande der Arbeiter und der Unterbeamten angehören, zugelassen. Auch in diesem Semester haben sich wieder einige weibliche Teilnehmer angemeldet. Die Kosten betragen einmal 50 Pfg. für jeden Kursus. ** Stadttheater. Arthur Schnitzlers „Anatol"-Zyklus, der am nächsten Mittwoch durch Frankfurter Künstler zur Aufführung gelangt, steht in seinen vier Teilen (Frage an das Schicksal — Denkstein — Abscbiedssouper — Anatols Hochzeitsmorgen) durch die Gestalten des Anatol (Herr Hellmer) und Max (Herr Reimann), die den einzelnen Stücken gemeinsam sind, in organischem Zusammenhang. Vielleicht interessiert an dieser Stelle eine Bemerkung einer auswärtigen Zeitung über das in Frage stehende Werk. Es schreibt der „Berner Bund": „Etwas so Pikantes und so Geistreiches wie diesen „Zlnaiol" sollte man gar nicht mit Tinte rezensieren, man müßte die Feder vielmehr in Champagner tauchen.... Es ist so etwas darin von dem infernalischen Witz der französischen Sittenromane des vorigen Jahrhunderts." ** Kun st verein. Tas ber Kollektion Alois Penz neu eingereihte Gemälde „Allegro" bleibt nur 8 Tage, alle übrigen noch 14 Tage ansaestellt, weshalb ein Besuch für die, die die Auss-ellung noch nicht gesehen, aufs angelegentlichste zu empfehlen ist. ** Vortrag. Am Mittwoch, 12. ds. Mts., wird im großen Hörsaal der Universität ein Vortrag gehalten, aut den wegen seiner allgemeinen BedelNutig schon beute die Aufmerksamkeit aller In° lereffierten gelenkt werden soll. Dr. med. Fiebig, früher Generaloberarzt in Niederländisch ° Indien und als jetziger Seher des deutschen Instituts für ärztliche Mission in Tübingen vor allem dazu berufen, wird über „R u 11 u r a u f g a b e n der ärztlichen Mission in d e n fü o l o n i c n" sprechen. Jeder, der von der Notwendigkeit überzeugt ist, daß unsere Kolonien auf alle Weife kulturell und wirtschaftlich mögtlchst gehoben werden müssen, wird zugeben, daß dazu auch die Förderung derselben in hygienischer Beziehung unbedingt gehört; so empfahl auch Erz. Dernburg, als er 1907 aus Ostafrika zurückkeyrte, „die ärztliche Alisfion auis kräftigste zu betreiben". Wie das mehr als bisher geschehen kann, darüber wird uns der Vortrag im einzelnen Auskunst geben: es sollen sowohl Mediziner für die besonderen kolonialen Verbält- uisse des ärztlichen Berufes, den sie im Anschluß an die Missions- ftationen ausüben, wie Missionare für die Krankenpflege in den Kolonien ausgebildet werden. Zur Crganifierung aller dabin zielenden Bestrebungen ist unter Beteiligung weher Kreise am 15. Nov. 1906 das deutsche Institut für ärztliche Mission gegründet worden, das in Verbindung mit den Dozenten der Tübinger medizinischen Fakultät im Herbst dieses Jahres ein Studienhaus eröffnet. Damit diesen ungemein wichtigen Bestrebungen auch in unterer Stadt, deren Interef'e für unseren kolonialen Besitz, die medizuii'che Wissenschaft und die Arbeit der Mission bekannt ist, der Boden bereitet und seitens unserer Mitbürger jedwede, auch pekuniäre Förderung verschafft werde, dazu soll der angekündigte Vortrag dienen. ■IM.----------Hl| •• Kol ofseum. Entgegen den umlaufenden Gerüchten sei hiermit festgestellt, daß Direktor Rappmann nicht daran denkt, fein Unternehmen in andere Hände zu geben. " Neue Reichsbankstelle. Am 18. Mai dS. IS. wird in Goslar eine von der Neichsdankstelle in Hildesheim abhängige Neichsbanknebenstelle mit Kaffeneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. — Grün berg, 7. Mai. In dem Nachbardorfe Queck- born fand am vergangenen Sonntag die sonst nicht übliche ^Nachkonfirmatton" zweier Knaben statt. Sie war notwendig geworden, weil bei der Einsegnung am Sonntag vorher vergessen worden war, zwei von den fünf Knaben einzusegnen, obgleich sie ihr KonsirmationSgelübniS abgelegt hatten. -r. Eberstadt (Kr. Gießen), 7. Mai. Am 10. Mai feiert unser ältester Einwohner, Heinrich Holler I., feinen 82. Geburtstag. Er ist einer der wenigen Veteranen aus dem badischen Frldzug 1849, und ist körperlich und geistig noch außergewöhnlich rüstig und ein treuer Vaterlands- fteund. Gar mancher hohe Offizier wird sich des aufmerksamen Gastgebers aus Manöverzeiten gern erinnern. w. Bad-Nauheim, 7. Mai. Da das Eleonoren- Hospiz seit Wochen bereits voll besetzt ist und infolge seiner wirtschaftlichen Annehmlichkeiten (kein Trinkzwang, Trink- gelder-Ablösung) die Nachfrage stetig zunimmt, so ist nach dem letzten Vorftandsbeschlusse das große benachvarte, aus dem bisherigen Wettiner Hof bestehende Grundstück angekauft und mit dem Hospiz vereinigt worden. ? Hungen, 7. Mai. Ein altes Stück aus Hungens Vergangenheit wird demnächst von der f^'dfläche verschwinden. Es ist das uralte Braubaus, um das in früheren kriegerischen Zeiten die feindlichen Kegeln gepfiffen haben, und das als ein stummer Zeuge jener traurigen Zeit bis fyeute erhalten blieb. Das mächtige Gebäude weift ein Mter von mehreren hundert Jahren auf und Dürfte in der weiteren Umgebung bekannt sein. Dem Zweck als Brauhaus hat es, nach den noch vorhand^ien großen Kelleranlagen zu schließen, in früheren Zeiten gedient. Schon feit vielen Jahren und noch bis vor kurzem diente es dem Stadtschäfer als Wohnung. Als im Gemeinderat der Beschluß seines Abbruches zwecks Durchführung einer Straße vom Marktplatz aus nach der Lindenallee gefaßt wurde, sollte es unter" Denkmalschutz gestellt werden. Allein der Zahn der Zeit hatte stellenweise schon zu sehr an dem alten Gebäude genagt, hier und da zeigten sich bedenkliche Nisse, und es war allmählich baufällig geworden. So wurde es denn zum Abbruch vergeben. Eine leichte Arbeit wird die Niederlegung nicht werden, denn einzelne Teile des Gemäuers hängen noch wie Erz und Eisen zusammen, und an eine Sprengung kann wegen der benachbarten Staufer nicht gedacht werden. So wird es auch jetzt noch der Gewalt der ?Nenschen trotzen. Aber wenn auch schließlich Stein um Stein losgehauen werden muß, lange wird es nicht Stand halten; bald wird es dem Erdboden gleich fein und nichts mehr von ihm übrig bleiben, als die Erinnerung. — Bürgermeister Stöpler ans Lauterbach hält am kommenden Sonntag hier einen Vortrag über das Elektrizitätswerk in Lißb erg. = Laubach, 7. Mai. Pfarrer Nebel schreM uns: Der vor einigen Tagen im „Gieß. Anz." erschienene Artikel, betr. die Wirren in Wetterfeld, stellt die Tatsachen auf den Kopf. Nach ihm könnte es scheineck', als ob auch schon vor dem Disziplinarverfahren gegen den betr. Lehrer Anzeigen gegen den Pfarrer erhoben worden seien. Das ist unrichtig; Anklagen, deren Grundlosigkeit durch eine Disziplinaruntersuchung gegen den Pfarrer erwiesen wurde, wurden erst erhoben, nachdem gegen den Lehrer das Disziplinarverfahren eröffnet worden war. Den Tatsachen widersprechend ist ferner die Behauptung, daß der betr. Lehrer bei seiner vorgesetzten Behörde sich des besten Ansehens erfreue. Wäre dies wirklich der Fall, so würde nicht das Disziplinarverfahren gegen ihn eröffnet und so schwerwiegende persönliche und dienstliche Verfehlungen gefunden worden fein, daß auf Strafversetzung erkannt wurde. Auch schon von seinen früheren Stellen her steht der Lehrer bei seinen Behörden durchaus nicht in bestem Ansehen. Es ist zu erwarten, daß die Behörden, auf die man sich in dem betr. Artikel beruft, selbst die Unrichtigkeit dieser Behauptung erklären. Noch weniger in Ansehen steht der Lehrer bei feinen Kollegen, die ihn näher kennen. Eingeweihten ist es ein Rätsel, wie eine ganze Gemeinde für ihn eintreten kann. 8 Gedern, 7. Atai. Am 13. Juni findet das alljährliche Bundesfest der „Vogelsberger Sänger- oereinigung' hier statt. Die Festoorbereitungen trifft der hiesige Gesangverein „Liederkranz". = Bad-Nauheim, 8. Mai. Bis zum 6. Mai sind 3011 Kurgäste angefonrmen, wovon an genanntem Tage noch 2151 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 6. Mai 21 399 abgegeben. Q Simmersbach, 5. Mai. Unter dem Vorsitze des Dekans Korndörfer aus Gladenbach fand heute dahier Pfarrer wähl statt. Vikar Reh berg aus ArnoldShain wurde einstimmig gewählt. sj Marburg, 7. Mai. Das langjährige Vorstandsmitglied des Marburger Elisabcthenvereins, Oberlehrer a. D. Leimbach, ist heute im Alter von 89 Jahren gestorben. Der Verblichene wirkte früher an der hiesigen Realschule. h. Frankfurt a. M., 7. Maü Der Magistrat läßt der Stadtverordneten-Versammlung einen Vortrag zukommen, in dem er sie auffordert, der Einsetzung einer gemachten Kommission zur Prüfung der städtischen F r n a n z l a g e zuzustimmen. Die unabweisbare Erhöhung der Gehälter für Beamte und Lehrer sowie der Arbeitslöhne wird, rote der Magistrat berichtet, voraussichtlich einen Iahresbedarf von rund 1200 000 Mk. beanspruchen. Hierzu kommen noch andere reichlich bemessene driirgliche Ausgaben. Nach der Veranlagung für 1909 wird die Einkommensteuer um 3- bis 400000 Mk. hinter dem borge» lehenen Betrage zurückbleiben. Es ergifii sich also ein Betrug von mehreren Millionen Mk., für den feine Deckuna un laufenden Etat vorgesehen ist und die zum größten Teile jX-üx Abdul vximib ist in ?a ru h Unübertroffen Reichsgerichtsbrief. J. 8. Leipzig, Mai. Nachdruck verboten. Kopfwaschpulver „Kopfrein Statt besonderer Anzeige Giessen. Steinstrasse 13, den 8. Mai 1909. Die Beerdigung findet statt: Sonntag nachmittag 4 Uhr vom Portale des neuen Friedhofs aus. ein vollständiges Mobiliar ei nge troffen, ent Zeichen baLr Dar» er doch wahrscheinlich in Mazedonien bleiben wird Den die 'Arbeit leiten E i n langwieriger Prozeß infolge AuSgleitenS auf einer unbeleuchteten Treppe. Vereii« A»m zweitenmal beschäftigte daS Reicksgericht folgender Rechtsstreit: Tie Klägerin, eine Ixrau R, war in dem Haufe des Kommerzienrats N. in Hannover dadurch verunglückt, daß sie, als sie aus Arllaß eines Begrädnches kurze Zeit in vamwvei weilte, auf der Treooe tn dem Hanfe 2e4 BeSiagten^ über einen eiwa einen Taler großen scktüv'ngen tiegenfraub zu ^all kam und sich mehre« t-erte^ungeu ;>uog. Ihr Renienanipruch wurde ;:i- nächst oom Landaerichr Hannover als gerediifertiql erklärt, irrt die Treppe nicht beleuchtet war. Auf die Beiufmig des Beklagten erkannte das Chen an bergen du in Celle auf Atuveiiuna der Klage. Es nimmt em ^elbiioeiiduilben der Klägerin an. Gegen diens Urteil des CderlandesgetnchiS Celle haue tue Klägerin mit Erfolg Revinon denn Reicbsge'ichi eingelegt, derzufolge das oderlande-^ genchiliche Urteil von, Reichsgericht aufgehoben und die Sacke iur nochinaligen Enifcheidung und näheren Feststellung über den den Unfall veruriachenden tnegmnanb an daS LbetlaudeSger'.cvt zurückverwiefen ivnr^e 2a»Cberlan6e4qend)t erfanntennnioifDerum auf Abweisung der Klägerin. Und zwar führte eS diesmal ans, dav es gar nicht daran' ankomme, welcher Gegenstand die Uriache des Ausgleitens Oer Klägerin gewesen ifl. Troy oer Biegung de» Lrepve haue die hläaenn den Unfall verhüten können, wenn sie nch in lubeiradu der Tnnkelbeil fongefetzt am Geländer fest- gehalten .iben wurde. Auf die wiederum von der Klägerin eingelegte Revision wurde auch das zweite Berufung« urteil o o m Reichsgericht aufgehoben, well nach tn Ansicht des erkennenden Senats nicht das Verschulden dec Klägerin allem bei der öiintlen Treppe den Unfall verursacht haben k^önne Zum minbehen hätte eine Teilung nach § 2-4J8.W.t'. iiflttnuhen müffelt. Zur Einscheidung hierüber wurde die Lache noch einmal an das Cberlandesgerichi zunickverwieien, da nach Ansicht des Reichegerichts das Bei schulden der Klägerin überhaupt ürcitig fei. Kleine Tagcechroiitk. Im Betriebe der T o r t m u n d e r Union wurden heute zwei Arbeiter durch Einatmen giftiger Gase gelötet. Leit heute mittag herrscht in der Nahe der Gemeinde Bottrop em furchtbarer Waldbrand. Ueber 1200 Morgen brennen. TaS treue: dehnt sich fortwährend aus. Tie Waldungen gehören dem TyiehtS. Gras Zeppelin trat heute in München ein und bleibt dort bis Aum 12. Mai. Tie Fernfahrt des Z. II nach Berlin hangt nach Aeußerungen deS Grasen von so vielen Umständen ab, daß die Zett hiersür gar nidtf festgesetzt werden könne. In München sperrte .ein Schulhausmeister einen wegen Sckwänzrns nut Karzer bestraften Jungen in das Arrestzimmer versäumte es aber, ihn wieder zu entlassen. Tas SHnb faß Samstag nachmittag und'den ganzen Sonntag bis Montag vormittag ahne Wahrung im Karzer. Der Mutter d.s Kindes war das Fernbleiben nicht weiter ausgefallen. Der Vorfall t>er anlaßte den Äragistratsreferenten, beim Tirekwrium den Antrag zu stellen, ten Lckulhai »m ister seines Postens _ut entheben. 3it oer ergangenen Nacht ist bad polnische Theater in xl o b z bis auf die Umfassungsmauern niedergebrannt. Sämtlich Kleider und Dekorationen "wurden vernichtet. Tas Gebäude war nicht verfitbert. Zwei im Theater schlafende Arbeiter erlitten sd, iüere Branbtounbeit. Im Namen der rieftrauernden Hinterbliebenen : Berte Lenz geb. Kreuder. Ilnivcrfitäts-Zlacbricbrcii. Heidelberg, 7. Mai. Heute mittag ist hier nach längerer Krankl,,it der Vertreter der indogermanischen Sorackivisienfckast, Geh. Hofrat ord. Professor Tr. Hermann Ost hoff, 62 Jahre alt gestorben. Prof. Cfthoff war als Mitglied der deutschen Bolls- partei auch politisch tätig. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Heilen am Sonntag bee 9. Mat: Zunehmende Bewölkung. Später auch Regenfälle. Kiitzh Nördliche Winde. Arbeiterbewegung. Mainz, 7. 'II,ot. Tie Brauer und Fuhrleute der A k t i e n b r a u e r e i legten heute die Arbeit nieder. mir durch Erhöhung der Steuerzuschläge für die nächsten Jahre bewirkt werden tarnt. Der Magistrat möchte alle diese Fragen in einer gemischten Kommission beraten haben, der er das erforderliche Material vorlegen wird. fc. WieSba den, 8 Mai. (leL). Der Kaiser wird am 17. Mai, mittags 12,35 Uhr hier von Karlsruhe ein* treffen und 5 Tage sich hier aufhaltcn. Die Abreise erfolgt am 22. Mai abends 9.20 Uhr nach Potsdam. Kleine Mitteilungen auS Hessen und den Nachbarstaaten. DaS Fest der Goldenen Hochzeit feiern Montag, 10 d M, Gg Rnierim und dessen Ehefrau Marie geb. Kalbfleisch in A l S s e l d — Rudolf Eckhardt von Nidda wurde als B a u t e ch n i k e r für die stabt Alsfeld eidlich verpflichtet. - Philipp Loy zu Bisses wurde zum Beigeordneten der Gemeinde B-sfes gewählt und der Dahl die Bestätigung erteilt. — AuS Offenbach spurlos verschwunden ist seit 14 Tagen der von bort gebürtige Gerichts-Referendar Theodor Schneider, der im Begriffe war, sein Staatsexamen abzulegen. — Ter langjährige Präs.dcnt des Landgerichts Limburg, Geh. Ober-Fusttzrat Hagemann, ist in der Nacht aus Donnerstag gestorben. Er ist beinahe 75 Fabre alt geworden. — Sn Ober- Mörlen brannte gestern das Stäcker'sche Gehöft nieder. zur Haarpflege ist Dr. Dralle’s Birken- Haarwasser im Gebrauch mit Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, gestern mittag Vs 1 Uhr meinen innigstgeliebten Gatten, unseren gutem treusorgenden Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel öltniS mit einer Prostituierten unterhalten habe. In der heutigen B--rI andlung vor dem Schössengeric14 trat der Angeklagte den Wal rb iisbeweid an, den das Gericht für erbracht hielt. Es kam infolgedessen zu einem sreisprechenden Urteil. Dem Redakteur wurde oer Sckmtz des § 193 zugebilligt. Er habe cm berechtigtes Znteresse vertreten, mbem er ein dienitwidriges Bergehen des SchubniannS durch Veröffentlichung in feinem Blatte zur Kenntnis der Beliörde gebracht habe. Frkf. Ztg. S. u. H. Mainz, 7. Mai. Das Kriegsgericht der 21. Dfffffwn hatte sschs >mri drei Zklagen gegen militärische Vorgesetzte zu beschästigen, die vvn zim-i ehemaligen Ein jährig Freiwilligen des 63. Artillerieregiments veranlaßt worden waren. Tic erste Klage richtete sich gegen zivei Unteroffiziere d.s Regiments, die des Mißbrauchs der Dienstgewalt, der Mißhandlung Untergebener, bti Betruges und deS Diebstahls beschuldigt mcrbcit. Die Angeklagten sollen -tteidimgSstncke, die die (Sin- jährigen bezahlt hatten, diesen bei Schluß d.'r Dienstzeit widerrechtlich mriickbehalten haben und ferner Ausrüstungsgegenstände, die die Einjährigetr vvn der Kammer kaufen mußten, zn bock angerechnet haben. Ein Mngcfiagter soll einen Kanonier mit einem Haferinaß geschlagen haben. Auf die Anzeige hin sollen die Unteroffiziere versucht haben, die Zeugen zu falschen Aussagen zu verleiten. Ta$ (Bericht erkannte gegen einen Angeklagten aus drei Atonale Gefäirgnis und Degradation, gegen den anderen aus drei Wockwii Mittelarrest. Die Verurteilten erklärten, sich bei der Strafe beruhigen zu wollen. Die zweite Klage richtete sich gegen einen Leutnant desselben Regiments und lautete auf Be leibigung derselben Einjährigen. Wegen Ckfäbrbung militari fd>er Antereiien wurde wälzend der Dauer der Verhandlung die Ceffcnt- lichkit ausgeschlossen. Das Urteil lautete gegen den Leutnant auf IS Tage Stubenarrest. Die dritte Klage endlich richtete sich gegen den Hauvtrnaim der Einjähriiten und brütete ebenfalls auf Beleidigung. Außerdem wurde der Hauptmami der Unterschlagung einer bicnfilirfx-n Meldung beschuldigt. Das Ofcruht hielt diesen Fall aber »id t für erwiesen mid erkannte nur wegen Beleidigung auf zwei Tage Stubenarrest. Auch während dieser Verhandlung war bte Oessentlichkeit ausgeschlossen Köln, S. 'J)lai. Die Strafkammer verurteilte gestern bte Frau des Tagelöhners Zibntka zu 5 Monaten Gefängnis. Zidnlka war, als er die Verurteilte heiratete, Witwer und Vater von 2 Kindern. Die Frau icheint es von vornherein darauf ab- qeiehen zu haben, sich der Kinder zu entledigen und ne begann qleid) nach der Metra t. die Kleinen in nicht ivtederzugebender Weste zu mißhandeln. Als die LtaatSanwalilchast einschritl, tuaren die Kinder ustoige Nahrungsentztehung zu Skeletten abgcmaqert. Leipzig, 7. Mai. Das Reichsgericht verwarf die Revision des Zugführers Karl Schreiber, der am 6. Februar von, Landgericht 11 Berlin wegen fahrlässiger Gefährdung eines EifenbahutranSportes, fahrlässiger Tötung und Körperverlehiing zu einem Jahr und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden ist ES handelt sich um das Hochbahn-Unglück oom 26. September vor. Is., bei dem 18 Personen gelötet und 18 verletzt worden sind. Paris. 7. Mai. Zwei Komitee-Mitglieder des all- gemeinen Arbeiter-Verbandes sind wegen ihrer am 1. Mai gehaltenen Reden zn 4 refp. 8 Monaten Gefängnis verurteilt worden. ßan&cL Berlin, 7. Ma Nack Erw .ttungcn ix» Vereins deutscher Eisen- imb S;adl jtbuüriellcn betrug dieRoherse«erzeigv», in u-.d Lurembura w.thrmd dcS Monats Arn-.I lus- gefanrt 1047197 T. egen 1073 216 T un März 1909 uütz 97*JfrO6 T. nn Aorll 1908. T,- Erzeugung verteilte iick auf bte einzelnen Sorten wie folgt, wobei «n ihemmem bu ^TKugmu für 1908 angegeben ist: Gießereirobeifen 1X1883 19149? 1; Ben em er Rch.nicn 33 170 34 776 1 ; Tdomas-Ro besten 685 44b 614 360 T : Stadl und Soiegelcusen 82 156 .80 42i T.: Pubdet- Rchcifen 62 542 58827, T Tie Erjeugung während den Äo- nat-.n Januar bis April 1909 stellte iick auf 4 091601 grzcu 4 082 379 T. im gleichen Zeitabschnitt des Börjabres. (EiimcfanOt« Für Form und Jiibalt aller i;u:tr r Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Ncdaktio' dem TiiMihim gegenüber feincrlc Verantwortung.) Zur Rosettenfrage. Aus die Verhandlung der leiten Stadtverordneten-Sidung sA>en wir uns zu folgenden B^nerkungen veranlaßt: Der Verein der Hausbesitzer miolgt den Zweck, die berechtigten Interessen seiner Mitglieder ;u wal reu und hat desl>alb auch zur Rosettenirage Stellung nehmen müssen. Dem den beteiligten Hausbesitzern ^gegangenen Vertrags Enttmirf, den man zweck- .naßigerweiie schon früher hätte DtröncnlHeben können, sind vielfach Bedenken entgegen gestellt worden, so wurde iuobesondere be tont, daß es bei einem .Hausverkaus Schwierigkeiten mit dem Mauflicbbdbcr geben könne, der die einyegan,iene Verbindlichk' u nickt übernehmen wolle, ferner, daß bei Umbaute». ;. B. E.n riditung eines Lad.» Entrewls mit durchaus Er-ersetz iben. evtl, der alte No fett en platz vollständig verschwinden muß, endlich, daß ein Grundbuchs Eintrag über bauet nidrt ersord».rlick ist. Fede» falls wäre aber ein Grundbuchs-Eintrag so u' spezifizieren, oaß er dem Einzel int eresse gerecht wird, llcbrigeno ivütbc auck der Grundbuchrichter den Eintrag der Belastung ,n der zu allgemein gehaltenen Fassung der Bürgermeisterei nad) neuem Reckt verweigern. Wir glauben mit unf'rer jHcfc'lution die mittlere Linie zwischen den extremsten Fordernngm der Bürg.nmeisterei .-nd einzelner Hausbesitzer-Interessenten gefunben zu haben Wir »iben dabei eine Fassung gewählt, die unsere Mitglieder nickt zwingt, durch au» danach zu handeln, sondern ihnen nur anirim gibt, bei tivnigen Bedenken auf entsprechender Formulierung zu bestehen. !2ir hüben den uiu gemachten Vorschlag abzelehitt, einen Wider:>elbst mit emiäljtiger Frist — auszunehmen. Lhne cuff viele weiteren Einzellniten hier einzugehen, bringen wir am Schluß noch den Entwurs der Bürgermeisterei Ossenback .zum Aodrust, au*: dem zu ersehen ist, daß dort ein Widerruf mit einjähriger .stünd gung Vorbehalten ist. Dies bat der Bürgermeisterei Offenbach genügt und die elektrische Bahn ist hieran nicht gescheitert. Der Vorstand des Vereins der HausH-tiver. Entwurf von Ofjenbach. Hierdurch gestatte ich der Bürgermeisterei Sffenback a. M die Anbringung einer Wandrosettc für die eleltrnchc Straßenbahn an meinem Hause........behalte nur jebod) eine ein jährige Kündigung dieser Erlaubniserteilung zum 1. April jeden ZahreS vor. Die Bürgermeisterei verpflichtet sich dagegen, die Anbringung sachgemäß unter möglichster Setwnunq von Stukanir und Ver Aicrungvn auSzusuhren und bei gewünsckter Abnahme der Rosette alles wieder in seinen früheren Zustand zu versetzen. Sssenbach a. M., den......190. Märkte. kc. Wiesbaden, 7. 2‘ial Viehmarkt. Zum Verkmä standen: 18 Cchien, 78 Räbe, 221 Schweine, 137 Rälbcr fOarumer 00 T.'a fite Iber. 137 Landkalber), 57 väinmel unb eeteie. Veiablt wurde für bORiloarainrn Schlackiaewicht: Ccblen 1. Cuel 74,"0- 76.00 Mk, 2. CuoL 70.00—72.00 Mk., Rübe 1 Ouatitit 63.00 65.00 Mk., 2. Qual. 0-00—00,00 Ml. Bemb'.t wurde «u: I Rtlogr. Schlachigeioicht: Lchweiue, oollsieifchiae. 1L0-1, '2 Sauen 0 00 - 0,00 Mk., Eder 0,00 - 0,00 Mk.: Ratder: Mastkäld« o.OO—0,00 TI., Vanblälbtr 1 56- 1Z6TIL: Hammel und Scha'e l^r bis 1,56 Mk - Rinder notierten: 00 - 00 Mk., Ferkel das Sluck >10-00 Mk. Geschäft gut. Markt geräumt. — Es standen am Mach 42 Stück Äroßoied ans dem Obeilabnkreis, 173 Schweine aus den iieis Vtmbitra, 62 Kälber ebendaher, der Rest aus dem Ärer: Wiesbaden-Land. Herrn Phil. Beutner plötzlich und unerwartet zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Original» DrabtmclfrnnGcn. Berlin, s. Mai. Zm Reichsschatzamt findet a» Montag eine Ztonferenz über die :Xeichsn»ertzumachsslra« statt. Stuttgart, 8. Mai. Der Ministcrpräsidevt d. Mi11nacht hat sehr interessante politische ntüdbhdr hititerlassen, die mit der Bestimmung, daß sie nach seine» Tode veröffentlicht werden sollten, von ihm der Verlas duchhandlung Cotta übergeben worden waren Dir 1!u; Zeichnungen, die noch diesen Monat erscheinen werden, av halten namentlich Erinnerungen über den Eintritt Sürtlan berg» in das Deutsche Reich. R o m, 8. Mai Ter frühere Marineurinisker tlbmnel Vettona hat sich an die _. ir.e eine welches es sich zur Aufgabe gemacht l«t, dem Königreich einen Dreadnought zu schenken. Zu diesem Jtwtf soll eine nationale Subskription von b dis 10 Eennsnr! veranstaltet werden. Varis, 8. Mai. Das Journal meldet aus Hrei: An Bord des Guehdon veranstaltete die Mminschast emc tundaebung gegen dieOffiziere und beklagte it) über die schlechte Nahrung, unzulättglichc Ertellimg fcn Landurlaub und unregelmäßige Soldzahlung. Paris, 8. Mai Die marokkanische MisftßU unter der Leitung El Mokhris hat gestern Fez verleßa-.. trifft am 14. in Tanger ein, schifft sich am 19 in MarstLe ein, von wo die Weiterreise mich Paris erfolgt Hier iolla Die Verhandlungen, die zwischen Regnault und Mulen Hastd stattgefunden haben, fortgesetzi werden. London, 8. Mai. Eine inedizinische Revue l?*T öffentlicht eine Studie über den Ge su n d h e i t s z u st a nd Mohamed V. Der Verfasser spricht darin bt. Vadren einen uglidyn Sold von einem Frank erhalten «Hf idente LfsiAterr o: meidnnäen! tc Relchswertzitvachsstv ut hejsrn am Annnt. I *" °°chR-s°V^ WA A =»*>« LZkAL »»Ws ntieia Ä"^ am I. ' *■ 8*5-fi ^.Mlnrsterpräsik -IIante politische gtün'h' mHn9/ daß sie nach cn- von ihm der Ne worden waren. 2ie i nat erscheinen tverder.,! über den Eintritt Burd :e Manneminister e eines Komitees gktz macht hat, dem Könifl ent en. Zu diesem } m von 5 bis 10 Cm vurnal meldet aus r altete die Mannschasi ■ ffiziereMd beklagt tzulänglichc Erteilimg e SoldzahlMg. trokkanische Mis' hat gestern Fez verl isst sich am 19. in Mar i Paris erfolgt Hier i;. Regnault und Mule» & »erden. - inetyinifty Revue t: rUfunbl)eitfiuftii ’padjt biirin die ÄeD lange leben werde. D Mschen Mren^Kvmih! i mit "tvb ft z ut hier emgerroiter i Garde werden rü :ategiid)c Etraßen iroei Satiren einend tn. 60 Genie-OfM Ml Mimd isl «- gelrossen, ein 3*- qazedommbleiM^ fen .rpflege ist ralle’s ken- nasser »raueb mit er „Kopfrei”“- , fceuaorge* 1 .bliebeneD’ er. L. Kirnberger, Geh. Medizinalrat zu Mainz geziemend, in Kenntnis zu setzen. Lindenstruth D’/s Heinrich Schmidt Ul langjähriger Rechner der Spar- und Vorschuss-A.-G heute morgen Uhr nach kurzem, mit Geduld getragenem Leiden im Alter von 77 Jahren sanft verschieden ist. Grossen-Buseck, den 8. Mai 1909. Die Beerdigung findet Montag den 10. Mai, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause Zeilstrasse 15 aus statt 03505 Danksagung Giessen, den 7. Mai 1909. IH 2742 »X W W- fe Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Kari Hohmeier, Schlossermeister. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. •" Fnin^aise maitresse brevet6e donne lecon, Off, u. 025(52 an d. Exppd. allein) 2Mk.,- in Kl. v. WPsg. an. * ' !lur gcvr. nationale Lehrkräfte. U Moderne, weisse Batist-Blusen zu 95 Pf., M. 1.50, M. 2.25, M. 2.75, M. 4.25, M. 6.50, M. 8.00, M. 10.- Ä /, Stickerei-U ntertaillen ZU 75 Pf., M. 1.35, M. 1.85, M. 2.00 bis M. 4.50. A. Holterhoff Söhne, Giessen ^XXon’eS 06M22* S-Zrunn.-«. mtt 8n6e60 an den Giebener ^Anzeiger erbet. Ausflug Giessener ZiMItte CRaamtft* lucht nabe Bahn möb- -UlUUlIll liertes Zimmer von ieut bis Mitte 3uli. Schrntl. Angebote unter 2721 an den (Siebener '.'lnzetaer erbet. Montag deu 10. 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