Samstag 6 November 1909 Viertes Blatt 159. Jahrgang Nr. 261 trldjctnl täglich mit Ausnahme btS Sonntag». Sie „Gtetzene, £en und niederländischen Truppen in dieser Zeit nicht nur keinen Tadel, sondern hohe Anerkennung verdient. Well'.ngton hat dies nach dem Tage von Waterloo auch rückhaltlos anerkannt, indem er die Bevölterung nach seiner Rückkehr nach Brüssel zu der tapferen Haltung ihrer Soldaten beglückwünschte, unb auch General Pirsch schrieb, daß „die Erinnerung an ihren unbezwinglichen Mut nickl aus dem Gedächtnis unserer Soldaten schwinden vermischtes. * Eine merkwürdige Lebensrettung. Der berühmte englische Maler James Thornill hatte den Auftrag erhalten, die Decke in einer der Kuppeln der St. Pauls-Käthedrale ut London auszumalen. Das Gerüst, so wird in Mon Dmanche erzählt, ragte mehrere hundert Fuß über dem Steinboden des Kircyeninneren empor, aber man hatte es trotzdem nicht für nötig gehalten, den Künstler durch Anbringung eines Geländers gegen die Möglichkeit eines Sturzes zu schützen. Biele Kunstfreunde und Anhänger Thornills erklommen des öfteren das Gerüst, nm dem Meister bei seiner Arbeit zuzuschauen und sein Werk zu bewundern. Eines Tages hatte Thornill gerade den Kops des heiligen Paulus vollendet: er wollte prüsen, wie der Kopf aus der Ferne wirte und mit der Hand bic Augen beschattend, entfernte er sich, immer rückwärts gehend, Schritt um Schritt von dem Gemälde. Er vergaß, im Anschauen feines Wertes versunken, völlig, daß et sich auf einer schmalen geländerlosen Plattform befand. Lord Arundel, sein Freund, bemerkte plötzlich die Gefahr, in^ber bet Maler schwebte, denn nun trennte ihn nur noch ein Schritt von dem Rand der Plattform, von der er_ in der nächsten Minute aus schwindelerregender foöfje auf den steinernen Fußboden der Kathedrale hetabsallen mußte. Es wat zu spät, ihn durch einen Zuruf zu warnen, der Schreck hätte die Katastrophe vielleicht beschleunigt. Lord Arundel hatte im letzten Augenblick einen rettenden Einfall: Lästig nahm et einen dunkel gefärbten Pinsel, der vor oem Bildnis des Paulus lag und warf ihn dem heiligen an den Kopf, sodaß das ganze Gesicht mit dunklen. Fatbklexen entstellt wurde. „Um Gottes Willen!" rief der Maler und stürzte auf das Bild zu, „was haben Sie getan?" „Ich habe Ihr Weck zerstört, aber Ihr Leben gerettet", antwortete Lord Atnndel und wies auf die schmale Spanne, die Thornill von dem Abgrund getrennt Halle. Nun erst begriff der Malet die Gefahr, in der er geschwebt hatte, er etschrack so heftig, daß er ohnmächtig wurde und mehrere Tage das Bett hüten mußte. Später matte er ein kleines Bild, bas bic Szene festhält unb das sich heute noch im Besitze bei« Familie Arundel befindet. * Schwarze Diamanten. Gewöhnlich pflegt man unter „schwarzen Diamanten" die Steinkohle zu verstehen. Es gibt indessen noch eine andere Art schwarzer Diamanten, die diesen Namen besser verdienen und von denen hier die Rede sein soll. Nur an einem einzigen Punkte der Erde, auf dem beschränkten Territorium der Schwarzdiamanlen- selder in Brasilien, wird der edle Stein gefunden, der diesen Namen tm Handel und in der Technik trägt. Es find kleine, nicht in Kristallform, sondern unregelmäßig ge- Ttterucs LeuiUeton Das schöne Schaufenster. Jetzt, wo sich die Kauf- Als Wagner, zu dessen musikalischen Antipoden er notigen» zahlte, so daß — wie in Chamberlains Wagnerbiographie zu lesen ist — die Feinde Wagners in der damaligen Zeit der Kämpfe den braven Reißiger noch als Ideal des Opern- lomponisten gegen den Schöpfer des „Fliegenden Hollander" und „Lohengrin" aussvielen tonnten. Bon feinen zahlreichen Opern und den vielen anderen Werten seiner fleißigen Feder ist heute einzig die melodiöse Ouvertüre zur „Felsenmühle", die zum eisernen Bestände unserer Militärkapellen und' kleineren Orchester gehört, übrig geblieben. oollstänbigung bet künstlerischen Ausgestaltung der Auslageii unserer großen Geschäfte gegeben. Die Lehren, die aus diesem Wettbewerb gezogen wurden, sind sehr mannigfaltiger Natur, unt> man wirb wohl sicher eine allgemeine Läuterung des Geschmackes erwarten dürfen. Für die kaufmännischen Angestellten besonders werden die Erfahrungen, die bei der Beurteilung bet Schaufenster gemacht wurden, von Wert sein, und so war es mit Freuden zu begrüßen, daß in einem Vortragszyklus: „Hebet die Geschmacte- bitbung des Kaufmanns" in bet Handelshochschule zu Berlin auch dieses Gebiet besprochen wurde. Karl-Ernst Osthaus vom Museum Fvlkwonig in Hagen sprach über Schausensterbekor?tio- nen, zu dem ihm die Bilder von dem großen Wettbewerb zumeist als Unterlage dienten. Er erläuterte an jedem einzelnen Bild die Fehlet unb Votzüge und zeigte, wie nur eine einheitliche G ruppietung der Ware wirken könne. Tie „tebenben Bilder" finden heute keinen 2lnklang mehr; freier wirken auf harmonisch abgetöntem Hintergrund Stosse und frei arrangierte Kostüme. Verfehlt ist z. B., wenn in einer Modeausstelluns „Kanonenstiefel" zwischen Palmen stehen, wenn die Architektur bet Fenster ausdringlich wirkt und so die Gegenstäiide, die anziehen sollen, drückt, wenn allzuviel Verschiedenes in einem Fenster -viammengepfctcht ist, unb wenn bie Farbenkontraste das entt ittiche Bild stören. Möglichste Einfachheit, möglichste Zwcck- mäßigteit der Anordnung! unb die Abstimmung des ganzen Fensters auf einen künstlerischen Gtun dton sind bie Vorbedingungen, um ein schönes Schaufenster zu erhalten. — Eine Frauenzeitschrift in Konstantinspiel! und ihr Schicksal. Am Schlüsse beä vorigen Jahres würbe in Konstantinopel oie erste nach LUtoPäischen Gegriffen gedachte Monatsschrift für türkische Frauen, „Mehäsin" genannt, begründet. Ihr Leilspruch war bet eines angesehenen Weisen des Islam: „Tie Frauen sind bei jedem Bolte der Maßstab des Fortschrittes." In diesem Sinne setzte sich der Herausgeber, Asaf Muammer Bey, die Ausgabe der geistigen unb sittlichen Hebung der tür- k iL'-en Frauenwelt. Ter Gewinn sollte gegenüber diesem loeaton Z' "le ganz im Hintergrund stehen. Wirklich war bie Zeitschrift bei vielseitigem und gediegenem Inhalte unb treulicher Ausstattung und Illustrierung- ungemein billig: allein, wie bas Buchhändler-Börsenblatt mitteilt, entsprach der Ersolg auch nicht den bescheidensten Erwartungen. Nach dem Mißerfolge der ersten Num- rzer suchte der Herausgeber durch die Beigabe von Schnittmustern und ähnlichen Mitteln, das Interesse dec türkischen Frauenwelt zu erringen; allein von der Aycilaummer Leimten nicht mehr als 400 Stück verkauft werden, und es bleibt hiernach sehr fraglich, ob die türkischen Frauen für ein solches Unternehmen bereits reif sind. — Deutsche Musik in Rom. Aus Rom wird berichtet: Das musikalische Winterprogramm der italienischen Hauptstadt, das jetzt bekannt wird unb gegen 40 große Orchester- unb^Chor- lonzerte umfaßt, ist ein überraschender Beweis für den Liegeszug, ben bic klassische deutsche Mu; il m Italien angetreten bat. Alle neun Sinfonien Beethovens, die vier Schumann -Sinfonien, mehrere Sinfonien von Schubert und Menbelssohn und einige von Mozart sollen amge- sührt werben. Der Konzertplan räumt ferner Brahms einen besonberen Platz ein, die Tannhäuser - Ouvertüre unb Par- . ifal werben vor ben Römern gespielt. Ein besonderer ständiger Chor zur alljährlich regelmäßig wiederkehrenden Ausführung der neunten Sinfonie von Beethoven wird jetzt in Rom ins Leben gerufen. Tie modernste deutsche Musik kommt mit einer Aussührung bes ,^)elbenlebens" von Richard Strauß zu ihrem Rechte, so daß die Römer von Bach bis zur Gegenwart eine Reihe der größten sinsonischen Meisterwerke deutscher Munk an sich vorüberziehen lassen. — Schutz ben Bäumen! Bon den zuständigen preußischen Ministerien ist eine Eingabe bes Bundes 5>cimatschutz, betrerfenb ben Sdnis beachtenswerter Bäume unb Alleen, den nachgeorbneten Regierungen zur geeigneten weiteren Veranlassung übermittelt worden. In dieser Eingabe wird daraus hingewiesen, daß der Sinn und die Liebe für die Eigenart und Schön- beitalter unb schmückender Bäumewei ten Kreisen abhanden gekommen ; u sein scheint, außer ben Alleen wären es einzeln stehende beachtenswerte Bäume, bie neuerdings bebroh* sinb. So bci"c:tige man oft die Tür das Lands ck a s ts - h i l d so charakteristischLn Pyramidenpappeln, an manch en Crten habe man io gar die alten Torslinden nicht gescvonr. Ter Bund Heimatschuß bittet daher, den Gemeinden den Schutz der Dorslinben und weiter den L ch u tz der Alleen und. ter einzeln stehenden beachtenswerten Bäume, insbesondere scr Pyramidenpappeln, dringend anzucmpsehlcm. — Gerhart Hauptmann und die Kritik. Wie zu erwarten war, hat Martin Feuchtwanger aus das an bas „B T " gerichtete Telegramm Gerbart Hauptmanns geantwortet. 3n der „Saale-Zeitung" verössentlicht Feuchtwanger einen Brief, den er an das „B. T." geschickt bat. ^.arin heißt es : „Wenn Herr Tr Gerhart Hauptmann schreibt, ich hatte mir eine Unter- tebung mit ihm badurch „erschlichen", daß ich meine lournw- listische Mission verschwiegen hätte, |o ist das unwahr, -dd) wollte Gerhart Hauptmann lediglich besuchen. Nicht interviewen. 3d) habe mich in Leipzig im Hotel Hcmsfe, wo er wohnte anmelben lassen, habe meine Karte: „Martin Feuchtwanger, 2. Borfitzender des Deutschen Lii.waturoereins", abgegeben, unb bin daraus hin so soll vvrgelassen worden. Ick hatte die „eübbeutf ckenM □ nate- heftc" mitgebrachi, bic eine im höchsten Grade abfaUige Beurteilung von Hauptmanns ,,Gciechisch-er Reise enthalten, frart Hauptmann suchte sich zu verteidigen, so gut es ging. Wie er mm dazu kommt, zu behaupten, ich,wäre ihm ,o Dorgetonrmen, rls sei id) in „Gewissensnöten" gewesen, ist mir rätselhaft. Ick) habe keinen Satz niedergeschrieben, der nijfrt aus Gerhart Hauptmanns Munde stammte. Ich traf dann verrn Hauptmann zum zweiten Male auf dem Bolmhof, wo er mir noch andere^ ei zählte, mich aber bat, dies nicht zu veröffentlichen, ebenso mochte ich, wenn ich das Gespräd' von vorhin verösfentt'.cke, nicht von der Besprechung in den „Süddeutschen Monatslieften' ausgehew Tas habe id) getan. Hauptmann meinte nachher, er habe nndi ursprünglich für einen Studenten älteren L^mestcrs gehalten. Darauf erzählte ich ihm von meiner iourluilistchd)en Tätigkeit. Er hat also wohl davon gewußt. S&is wird nun schließlich das Ende dieses Streites werden? Wohl eine Erklärung, daß beiderseits Mißverständnisse vorliegen. — ,W eb er s letzter Gedanke". Wer kennt nicht den kleinen Walzer, der diese seltsame Bezeichnung- tragt. Wie er freilich zu seinem sonderbaren.T^el gekommen ist, weiß kein Mensch; nur soviel steht fest, daß der Komponist Karl Gottlieb Reißiger nicht etwa selber die Geschmacklosigkeit gehabt hat, sich derart mit Webers Namen zu schmücken, denn in der Originalausgabe fehlt dre erst in späteren Drucken aufgekommene Ueberschrift. Latfacye ist ferner, daß die kleine Komposition fast allein heurc noch an den Mann erinnert, der vor jetzt fün,31g Jahren (am 7. November 1859; als Hofkapellmeister in Dresden gestorben ist. Er war dorthin kurz nach Webers Tode berufen worden und hatte zuerst die durch Marschners Weggang erledigte Stelle eines Musikdirektors an der Eper Übrigens! größeres Interesse finden. Der letzte große Schausenster-Wett- ioaraöhic bewerb in Berlin hat von neuem den Anstoß zu einer Ver- übernommen aus der er ivöter ^um Hoftapetlmeifter aus-l mannsckaft wieoer zu einem eifrigeren Lchauitena,muck wah- rückte. Als' solcher wirkte er jahrelang neben Richard1 renb bes Jahres rüstet, dürftenbie folgenden Bemerkungen imntmnn ftoltett Stückchen von braunem bis tief schwarzem Kohlen- ftoff, amorph ^gestaltlos) und härter sogar noch als der kristallische, funkelnde Edelstein. So wenig jemals aus den Diamantenfeldern Afrikas ober Australiens ein Stück dreier schwären Tiamantkohle gefunden tmrb, so wenig kommen auf den Black Diamond Fields Brasiliens je klare Edelsteine vor 2ir Natur muß hier in einer Laune, in einem ganz seltenen Fall ihres Werdens, Umstände erzeugt hibcn, die das Entstehen der schwarzen Diamanten begünstigten. — einmal und Dann nicht wieder. Die Steine werden in (Vtröfien von drei Larat bis zu einigen Hunden Karat gefunden und gegenwärtig im Preise nicht viel geringer als klare Diamanten bewertet. Wahrend man vor 30 Jahren 16 Mark für das starat bezahlte, werden sie jetzt mit etwa 350 Mk gehandelt, und wer weiß, ob ihr Preis mit zunehmendem Bedarf nicht noch weiter steigt Die ganze Aus- beute wird nämlich fast ausschließlich für einen einzigen Zweck verbraucht, für lief» und Gesteinsbohrungen. Tie Stahtbohrer, mit denen harte Felsen oder liefe Schichten durchsenkt werden, haben einen gewaltigen Druck auszuhalten, denen selbst der bestgehärtete Sahl nicht widersteht, nur der Tiamant hat dazu die genügende Härte. Man besetzt deshalb die ringförmige Angriffsfläche solcher Bohrer, die „Krone", mit kleinen Diamanten, und dazu sind die schwarzen ihrer größeren Härte wegen noch mehr gesucht als die durchsichtigen Edelsteine Eine gut und mit nicht zu kleinen Steinchen besetzte Bohrkrone hat unter Umständen einen Wert von 5000 bis 10000 Mk Früher sind auch die Steinsägen für hartes lyestein vielfach mit kleinen Splittern von schwarzem Diamant besetzt woroen, aber bei dem heutigen Preise ist das nicht mehr tunlich, und so schränkt sich ihre Verwertung immer mehr auf Tiefbohrungen ein Sei diesen kann man nämlich den Bohrer wegen des langen, schweren Gestänges nicht so ost wechseln, wie z. B. bei Tunnelbohruligeii, und muß deshalb daraus Bedacht nehmen, daß sich die Bohrkrone möglichst lange hält. Vörscn-Wochcnbericht. — Frank surta.M." Nov. In den letzten acht Tagen hat an ber Börse die Ge l t Fr- fr a g c roicocr lebhaft zur Erörtern mi geiianben und . * olge davon war eine unbehagliche Stimmung, Die iedoch mehr einer Stagnation dee Tier kehrS als in der Murobfibcgimq ,um Ausdruck Farn. Tot Anlaß da;u gaben ber Nocksbanlausw.ts über dje fetitr CFtubenvoctc, das Anziel/en des Privat disk-mts und die steifere !h al hing des Vunbancr 3cherfhiriM. alles Pimente, die wieder Befürchtungen wegen weiterer Ti»Lmirrbäl)ungen in London und Berlin mifltommrn ließen. Die Bank von England konnte vnxir durch Goldankaufe ihren Status verbessern, aber von einer Erleichterung am Dienen Markte war in Lcrndon VArxx mxb mckkS ;u t>m öftrer Die englischen Geldverbältnific w roen eben mit bff'onbrter fcirmeitfair.* r verwlgi und es ist erklärlich, wenn D;e Börse t.er durch die boixren SöiSiätze Lirritomjaz r. urc.. die man in London srlbst für die Schiebung von üsniols xn? llizen mußte Unklar und nick.r ;u einer ornimistrichen Betrachtung rei- ;eno, ist aber auch bad Verhältnis des envopäiitben »um anunta* n.'cken - dbmarfr. J^:igt dr- Ansicht tzoveien ist, baß in der hei milchen Eisenindustrie eine durchgrein nde Besserung mir sehr langsam vor sich gehen könne, ließ die Gestaltung der Marktverlältnisse in längster Zeit recht deutlich erkennen: danach ist sogar eine gcwine -Stagnation auT aflnt Märkten eingetreten. Als Oirund Hierfür wird man einmal die aus die verstärkte Äauslust folgende natürliche Reaktion an, führen können, dann aber auch, bic Geldversteinmg, die aus die Untcrneknrungslust hemmend cinacmirh bat. Von der weiteren Entwickelung des Geldmarktes wird es wohl auch wesentlich ab- hangen, ob die Erholung der Eisenindustrie bald wieder Fortschritte machen wird Montanpa -re neigten in dieser Woche vorwiegend ,ur Schwäche. Ta blieb für Elektrizitätswerke andauernd gute Mo, ng bestehen Chemische Werte und Masdinersabrik Aklicn hielten fick ebenfalls jut, wöh- Tcnb Brauerei-Aktien hiefgänaigr Bewegung verfolgten Bankaktien lagen meist etwas schwächer unter dem ungünstigen Em druck der neuen Unterschlose bet der Mitteldeutschen Ereditbank. Von Bahnen Lombarden und Ameritaner begünstigt. Heimische und fremde Fonds teilweise leicht oll. •Jrirntcnto I Prozist Citcrarifcbcs. — Freiligralhs Werke. Hcrausgegcben, mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Univernlätsproics'or Tr. Julius S ch ro e r i n g , (Goldene Klassiker-Bibliothek", Deutsches Verlcgshaus Bong il (So. Berlin. Xie Werke FmUg.-aQS besten (Nbume bei ihrem Erscheinen so ungeheures Aicksehm regten und dessen volltticke Lyrik in den Tagen innerer StwrSe cm lautesten und einbringlidinen erickwll, liegen -ehr in eien dvl. ständigen, ge chmackvoilen und billigen Ausgabe vor. Umoerfitfa*- Professor IuliuS Schwerins bai durch Benutzung bisher vr. bekannten Materials die TeNe revidiert, oou. Entstellungen befreit und ergänzt, jo daß sie bür »um ersten Male in uverlafsig^« Gestalt erscheinen Sone um angrrid sesielnd ge dmcbene fei iamtrinleitung errädlt •oanncnb doo abwed nungSrcick und bra» mansch bewegt- Leben Freiligratbc und gibt ivzleich mit tvr Entstehungsgeschichte seiner Serke eine feine Sürkngiing dos Me». scheu und Ticklers Ausführliche Anmerkungen am Schluß txr Ausgabe untcrftü&en da- Verständnis in dankenswerter Seife ausdrücklich Heuptmihlreit ! 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Schwager, Markt wwochW vs uuiaugsu ui neu axailoeeLTiUi^uueu aer 1? rau xai» »i« uumouGd, dass der von ihr gebotene Kaffee ans echtem Ethei ■ f £6 hergestellt war. So vorzüglich und doch so billig. ssn/,0 Ethel ist der beste Jlalzkaffee der Welt. ■ ■■ Per Ti be !> Hu. Bezug durch zXpothek. und Drogerien, falls nicht erhältlich vcw Chun. Fabrik Dr. Seerdlinrer.H"i»heim,MMoib. ____________[hv-*/inl____________" 'Bricfniarfein «rtinmlmifl von 18000 versch. wird einzeln ausverkauft, auch Ganzsachen, Ausschnitte gar. echt, tadellos, vrachlvolle Auswahlen, vers. out Wunsch m. 50—70'Mlnbott unter all.Katalogen. A. Wein, Wien I, Adlergasse 8 tFiliale London» E nkans.__5995 ■"" D-, W__ iWo nichterhältlich,wende man sich! wegen Adr.-Angabe an die Fabrik | Schächehmayr.Mann&C0. lytischer WohWüßsiichiveis ßieficn Aiterwcg 9. tGeichäftsflunden von 8—1 und von o—0 Uhr.i Vergebung von Schreinerarbcit. Tie Lieferung von 4 Schränken für das Realgymnasium November d. IS., vorm. 11 Ubr, ijficnlls’*be?tÄchr "bung"und Bedingungen liegen bei und zur Einsicht osseu. Angeboie auf Vordruck, der bafelbit erhältlich, sind Sd zum genanmen Termin an uns etnzureichen. Zuichtagsfriit "Tage. Ziehen, den 4. 9tovember 1009. Städtisches vochbauamt. Lcltanntmachnng. Betr.: Fvldbcreinigung in der Gemarkung Unter-Widders- In der Zeit vom 8. bis einschließlich 10. November 1009 liegt auf dem 0km cindez immer zu Unter-Diddersheim Abschrift der Entscheidung des Schiedsgerichts über bic Cm Wendungen gegen die Arbeiten des III. Abschnitts ncblt den Znteilungskarten, welche durch diese Entscheidungen Aenderungen erfahren haben, zur Einsicht der Beteiligten offen. Diese Offenlegung ersetzt zugleich bte Zustellung von 21 m.^ fertigungcn an die von den Entscheidungen Betroffenen, toctd)c nicht reklamiert haben. Büdingen, den 29. Oktober 1909. Ter 'Grobherzogliche Feldbereinigungskommmar: Dr. Goertz, Regierungsafsessor. Seb311, SJttjthiini» oon StraBennnfcrhalfunflSmahcmL Das Liefern des für die Unterhaltung den Kreis st raß en des AtcifeS Offenbach im Rechnungsjahr 1910 erforderlichen Deck Materials frei Bahnstation und das fuhren dieses Materials von den Stationen auf die Straßen soll tut Submissionswege vergeben werden. Der Gesamtbedarf beläuft sich auf 1702 Kubikmeter Basalt und 60 Kubikmeter Quarzit (darunter 2510 Kubtl meter Basalt uni) 50 Kubikmeter Diabas Kleinschtog). Tas Lieferungsverzeichnis und die Bedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten während der Dienststunden zur Einsicht offen und sind gegen gebührenfreie Einsendung von 1.— Mk., soweit der Vorrat reicht, er- ^^Mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote sind portofrei und längstens bis Mittwoch d e n 1. D e z e m ber d. I., vormittags 10 Uhr, dem Eröfsnungs Tienötag den 9. November, nachmittags 2 Ubr, narb das Nbsalii'olz von den städtischen Bäumen an der Marburger Straße, Süd-Anlage, int Sütflcrinct terciboi, am Ludivtgsylatz, tn ben öiteb- fatisanlaaen und an ber.vmiei.iie ineiftbietenb öcrtteincrL Zusammen- runft auf der Marburger Strave an der Abzweigung des Wege» nach dem Friedhof., Gießen, den o. November 1909. . Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. B.: Keller.______________________ W Ntarlim .1 Rothe X) Stern lißinü Pojlllrunxz'er n Antwerpen )feine jWollene 1 beste I9fripb J Mittel /OlllUlk die »-'"7 ausende. Herbst und Wim, ■ ForraS’ r' eiten ’lnd*»I ■"len schädigenden Emflin« I "c*)den durch Uvbert-Tah'pfle ■ d™»ä=b>t™iVoc™ncäl ivenhQchrocliätztenPräi'aSl jhänuer zu werben. Oriau 1 11 Apotheken erhältlich. 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I Jakob Mater nus I 6075 Ecke Klinik- und Frankfurter Straße. e,Q*. kiicinh 111 öUDetf^ zrbL Es sind in ber nächsten Zeit die Zinsen aus den nnd)Der_ -pimni'mn Stiftungen zu vergeben. Meldungen dazu und bis spätestens 20. dS. Mts. bei dem Städtischen Armcnamt, A.ter- weg 9, schriftlich oder mündlich emzureichen. 0 I 171 43 Mk au'> der Sintung der Ludwig Theodor Felstna Ebcleute zu Gießen an 10 in Gießen geborene würdige. Arme und an 5 würdige Witwen IN gleichen Teilen, am /. Fan. 1910. II ÄO Mk aus der Minna Keil-Bogt Stistung au gleichen Teilen an 3 in Gießen wolmbafte, würdige und bcburttifle elb- ständige Handwerker oder Witwen von tolchen, evangeliicher Sion- iefiion.ju »ibnagen im t b $ „ M ®.. meinderatsmitallcds Louis Labrowe und ber Echternach strob 2!S ÄS.il.en, einerlei welcher Koniemon, m ber ersten Woche des AionatS Januar 1910. Gießen, den 2. November. 1909. Die Armenbevutatton ber Ltadt Gießen. Keller. _________________ Uncntgcltlidic Arbeitöbcriiiittcltmq. Ltiidtisliicr ÄrbeitsiluAcis ßltiicn. Afterweg 9. Televbon 95. können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Sattler und Polsterer, 1 Schneider lRockarbeiier>, l Schneider (fileinitüifnrbeüeii. 1 Svengler und Fnnallateur, 1 Horn- und Holzdreber, 1 Dienstmädchen, 1 Köchin. Lehrlinge: 2 Bäcker, 1 Kellner. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: o Möbelichreiner, 1 Bamchloger, 2 svengler und jjnftaüateurc, 2 Schneider, 1 Gärtner, 1 Friseur, 1 Stütze, 1 Evulmadchen, 1 Dienstmädchen, 1 Flickirau. Lehrlinge: 2 Svengler, 1 Backer. ES sind au vermieten: m , 5 Wohnungen von 7 Zimmern, 2 Wohnungen von ' 1 Wolmung von 6 Zimmern, 1 Wohnung uon ;i „ 4 Wohnungen von 5 Zimmern, 1 Wohnung von o Zimmern mit uaben, 1 Wohnung von 4 Zimmern, 2 Wohnungen von 3 btc- 4 •-.immern, 2 Wohnungen oon 3 Z>immern, 3 Wohnungen von 2 'Ummern, 1 Wohnung von 2 Zimmern und 2 Kabinetten, 1 Wohnung von 1 Zimmer unb Kabinett, 7 möblierte Zimmer, 1 unmöbliertes Zimmer, eine Wagenhalle, 1 Scheuer nut Stallung, 1 dreistöck. Lagerhaus mit P'erdeuall und Heuboden. Zu mieten gesucht: 23 Wohnungen von 2—i Zimmern. IHin worfel s)r,.A hpY TLriedrich Dücking Stiftung sind um Weihnachten b Zs '1300 Mk in Gaben von 150 Atk. und 100 Mk. an dediirtttge uuetoiirtinc-Setooimet («iesen«, »amilicnbaWtet ob. euucl- #Cben«nÄn*«Ä"toÄfeäcften» 30. SRoeembcv l»09 beim & B-/u Großherzogliche Bürgermeisterei Gietzen. I, V.: Keller._____________________ Trauring i. bitte SWahl ln Zweien, ihm Herbstkontroll-Bersammlnng. Es haben aus ber Stadt Gießen auf dem Hofe i ber alten Kaserne am Landgraf-Philipp-trlatz zu erscheinen: 1. Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamte der Reserve. (Kleiner 2. Tie^MatmIchasten ber Reserve, sowie die zur Disposition der Truppenteile und Ersatzbehörden Entlassenen aller 3. Diejenigen der Landwehr I. Aufgebots aitgchonge11 Mamt schäften, welchen ein besonderer Gestellungsbeiebl .um Erscheinen bei ber L>erbstkontrollver,ammlung zugeht. Die E r s a tz - R e s e r v i st e n h a b e n b e i b e r S? e r b ft - rontrollversammlung nicht zu erscheinen. Donnerstag den 11 Rovember,9 U h r vormit- dags, Jahrgänge 1902 und 1903 aller Waffen, sowie bte unter 'lr. 3 Aufgeführten Landwehr I. Aufgebots), denen em be- lonberer Gestellungsbefehl zum Erscheinen bei der -tbontrollver- lammlung zugeht. n , Donnerstaa den 11. November, 2 Uhr nach- inittagS, Fahrgänge 1904 und 1905 aUcr 'IBafTen, ,°roie bte •jben unter Nr. 1 Aufgeführten aller Zahrgange und assen ler Reserve (Offiziere yp.V »t-rpifnfl ben 12 November, 9 Uhr vormittags, I lie Zahrgänge 1906 bis 1909 aller Waffen, 'E Dis- i rosition ber Truppenteile unb Ersatzbehorben rntlafsenen Mann schäften aller Waffen. Es wirb folgendes erinnert: 1. Befreiungsgesuche sind bis fvätestens 8 Dagc Appell durch den Bezirksseldwebel des Dauptme oeamtS einznreichen und müssen durch die Burgerme stere,bezw bei Beamten durch die vorgesetzte 'BehorbebeglaubigtsclN. Berücksichtigung kann nur in den dringend,Un Salten das Vertrauen i« „ater sorgfältig*; Wert vor allem bei I Grünschild 1 kräftigeiüarrie1 Weissschild /ConsumJ litärÖqemä6 w-rd-n and» Unvünktlichl-it und Vcr säumnis 'der Kontrollversammlung bestrast. Gießen, 1. Nov. 1909. . . _ Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. M e e u m.___________ 2. Me^^Kontrollpflichtige ersieht die Mresklasse, zu der er gehört, auf dem Deckel seines -^ttarpa üs 3. Die Militärpässe mit eingeklebter gelber Krieg.' bezw. Paßnotiz und Führungszeugnis find mtt,ubringen. 4. Tie Leute haben in bürgerlicher Äletbung 3u erfdKtnen, Stöcke, Schirme, Pfeifen und Zigarren sind voih<. 0 I zulegen. Wilh. Herbert Vergebung. Zur Herstellung einer Stützmauer mit Schutz- gelänber ufw. in Staufenberg sollen nachstehende Ai-- beiten und Lieferungen Samstag den 13. l. M., nachmittags 21'2 Uhr, 111 dem Gemeindehause base l b st öffentlich vergeben werden und zwar: Maurerarbeiten, veranschlayt zu 319.92 Mr. Schlosscrarbeiten, „ „ ^.SO » Weißbinderarbeiten, „ ,» •• Pflasterarbeiten, „ •• ^^0 „ Liefern von Zementröhren, „ „ »9.00 „ Liefern von Einfallrösten, ,, /, ^0.00 „ Gießen, den a. November 1909. 610.? Scnßfelder, Kreisstraßenmeister. Ankauf von Heu und Stroh Die Gemeinde Beuern will 25 — 3 0 Zentner gutes Wiesenhcu, sowie 5 0 — 6 0 Z e n t n e r Kornstroh (Maschinen- drusch' frei Beuern auf dem Submissionstvege ankausen. Offerten, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 15. November d. I. auf hiesiger Bürgermeisterei einzureicksen, woselbst auch die näheren Bedingungen zu erfahren find. Beuern, den 4. November 1909. 6102 Großh. Bürgermeisterei Beuern. Walther. und I Vlehtutter-Schnell- dämpfar Keseelofen Kartoffelquetschen Kartoffel- Mk. n » Katalog -n t 4000 A >b»t> d^igen .maonetu portofrei Jonasi & Co, Eerlii 6133 ance-S?r<4»e 3. Teilzahlung i> L L Goldwaren und GeschenKartiKel baeidleier Metern« ao emhait#«. die der Finua brieflich von den Keadac aelbec 1 beriet neben «lad. Berlin, 1. FebnarJÄ». regen haben M«c»'tbri »oriea •tnd. la der verwebenden Zahl Jonass & Cb. let eine gute Bezugequelle Beweis: Uh beeobr rd#e hiermit, dav« von der Finni Joqam h Oft, Berlin, Inn*: h*.b rL.ee elaaJcvn Monau 4*11 AafUl*« von alten >iaad#a. 4. h. *o eben, die wboa in Velour», du Nord und Seal für Frauen und Plüsch-Paletots Mädchen junge Englische Paletots von Mk in allen Längen und Grössen . . von Mk. Auswahl Ball-Kapes von Mk er Tuchpaletots Telephon 758 Kreuzplatz 13 Mki's ÜWI-N lifter - Schnelldampfer: in grösster Auswahl zu enorm billigsten Preisen. Einige Gelegenheitskäufe besonders preiswert. c < (36A9 empfiehlt Georg «chäsci, 2 i : 1 5.75 13011 neiertmt in dem 6.75 EVd Ofenschirme Kohlenkasten Frankfurter grösste Auswahl aparter Neuheiten. Petroleum-Deien, Kohienfüllsr, Ofenvorsetzer M. Reiss empfiehlt Feinsten Medlxinal- ft" 1* Hl * 'I I iff i .. , Leberthran «W ttpßlll Kassenschranke Rabattmnrkenausgabe, auf Won.^b Abtug von Bar-Rabatt 5J Mnrktetr. 5. 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