zyl ! luerDQen Jj7 oacht«/ r •h* ri-L-r «all n‘ f ß <- e jiinore»»; monatlich 7äPt., mertel- ▲ jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 85 Pf.; durch die Post Mk.2.— viertel- jährl. ausschl. Bestellg. ZeilenprerS: lolallbPf., auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson; s. Feuilleton und .Vermischtes' K. Neurath; für„Stadt u. Land" und „GerichtS- Hofatfonsbnid und Verlag der Vröhl'fchen Univ.-Vuch- und §teindruckere< K. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: rchnlprahe 7. Anzei'gen'te^?:$.u ««?. betrieb mgasse 3 n. 5 5 Geschmacks 1 u. Schutzmarke. Wobei Arbeit teil Preisen itzt) i heute! i»l«rpackun=CTh* ircicn einen Kake.® e anderen Kakes ul» en stets utte . 2.20 e MEZ ^/ostick*1^ Der Aufenthalt des Zaren in den deutschen Gewässern r, wenn er auch nur ganz kurz war, mit Freuden zu be- S'ßcn, denn er kann als Beweis dafür gelten, daß bei voraufgegangencnZusammenlünften mit demPräsidenten Miäres und König Eduard gegen Deutschland irgend deiche Pläne nicht geschmiedet worden sind. Bei diesen k.'zegnungen sind auch alle Ueberschwänglichkeiten ver- ' ieden worden, und es fehlte jede Aeußerung,'in der man inie Spitze gegen Deutschland hätte finden können. Es wurde ü.r Gegenteil, zumal auch von Herrn Iswolsky, mehrfach i.iont, daß das Einvernehmen zwischen Rußland, England M" der Zusammenkunft lcilgenommen. Nicht^deftoweniacr es als sicher gelten, daß sich die beiden Monarchen Ht eingehend über die wichtigsten politischen Fragen Io"** unterhalten haben. Kaiser Nikolaus hatte auch Gelegenheit, der Kieler Bucht die deutsche Hochseeflotte in Parade |u sehen und konnte so Vergleiche anstcllen mit der eng- indfcn Flotte, die ihm allerdings vollzähliger bei Cowes ^»geführt wurde, während er in der Kieler Förde nur . t?n Teil der deutschen Schiffe zu sehen bekam. ken u » Leuten n- vomPn^ r probe bei Kirchenplatz. Cafe, Süd-Anlage . .me politische Bedeutung ist. Nach Fußen hin wurde sie ' lerdings lediglich als Freundschaftsbesuch gekennzeichnet, ; nn weder ein deutscher noch ein russischer Minister haben Der 3ar aus der Heimreise. Am Samstag hat der Zar auf der Heimreise von Eng- ; !cnb den Kaiser Wilhelm-Kanal passiert und hat dann eine irze Begegnung mit dem deutschen Kaiser gehabt. Das ,ssische Kaiserpaar wurde auf der Fahrt durch den Kaiser 'Uhclm-Kanal begleitet von dem Großherzog und der Lroß Herzogin von Hessen, der Prinzessin Heinrich ’ »vn Preußen mit ihren Söhnen und der Prinzessin Luise von ■attenberg. Bei Holtenau kam auch Prinz Heinrich an wrb. Die russische Kaisers acht wurde auf der ganzen Kanal iihrt von den Einwohnern der anliegenden Ortschaften mit ! gründlichen Kundgebungen begrüßt. Jnzrmschen hatte sich Kaiser Wilhelm am Samstag nach- Imittag in einer Pinasse nach Holtenau begeben. In der chleuse lag der „Sleipner", an dessen Bord der Kaiser big und im Kanal dem russischen Geschwader entgegenfuhr, v :xt Kaiser war begleitet vom Kommandanten des kaiser- chett Hauptquartiers Plessen, dem Chef des Marinekabi- Duetts, Vizeadmiral Müller und dem russischen General a la l Lite Datischtschew. Kaiser Wilhelm traf an Bord des „Sleip- ver" um 51/2 Uhr nachmittags auf dem Andorfer See ein, |vrn dort die Ankunst der von Brunsbüttel kommenden russi- itjen Kaiserjacht „Standard" zu erwarten. Um 6 Uhr traf ■ btt „Standard" ein, dem die Jacht „Polarstern" und zwei .. russische Dorpedobootszerstöerr folgten. Der deutsche Kaiser, er russisck)e Generalsuniform trug, begab sich sogleich, nach- die Jacht gestoppt hatte, an Boro dieses Schiffes. Er urde vom russischen Kaiser und seiner Familie herzlich !-grüßt, während die Mannschaften ein dreifaches Hurra > Lsbrachten und die Musik die deutsche Nationalhymne jjiielte. Im Großtopp wurden gleichzeitig die russische und rutsche Kaiserstandarle nebeneinander gehißt. Der Kaiser begleitete den russischen Kaiser auf dem Standard" bis in die Kieler Ducht. Die Begegnung der -Monarchen trug einen durchaus privaten Charakter. ?er Kaiser kehrte nach 10 Uhr abends an Bord der „Hohen- iJIlern" zurück und reifte um 11 Uhr abends nach Berlin eiter. Die Schiffe des russischen Kaisergeschwaders, die achts Kohlen übernommen haben, sind gestern früh 63/» Uhr ■in See gegangen. Eine deutsche Torpedoboot-Division be- ■cjiA'itetc das (Äschwader. Die Begegnung unseres Kaisers mit dem Zaren hat L^ai einen persönlichen und intimen Charakter gehabt, aber M.'ltti Berlin aus wiro dennoch betont, daß die abermalige Ri^utsch-russische Monarchenbegegnung sich den Kündgebun- IS1.11 anschließe, die zur Festigung von Frieden und Freund- ■theft soeben in Cherbourg und Cowes erfolgt seien. Diese 'Jorte besagen zur Genüge, daß die Kieler Begegnung nicht vr. Karl Theodor. Pr. München, Anfang August. Dm heutigen Montag feiert in Possenhofen am Starnberger- der Chef der herzoglichen Familie in Bayern, Dr. Karl l^tobor, seinen siebzigsten GÄnirtstag. Dieses Feit ist mehr als tre höfische und dynastische Angelegenheit, es wird von dem ipnzen bayerischen Volke mitge feiert und darf auch weit darüber huni5 der sympathischen Anteilnahme sicher sein, denn, wie man clenthalben weiß, hat dieser Wittelsbacher seit vierzig Jahren hr. Leben opferwillig den Kranken und Notleidenden gewidmet, nti vielen die kostbarste Himmelsgabe, das Augenlicht, erhalten itr neugeschenkt. Geboren als viertes Kind des Herzogs Maximilian von Zwei- tÄken und der Prinzessin Ludovica, war Karl Theodor als Imcbe träumerisch und schweigsam, aber eigenwillig und tat- Htig, taam es galt, seinen Willen dtttchzusetzen. Den meisten IrlerrichtSgegenständen brachte er kein sonderliches Interesse ent- ijm, aber von Anfang an hatte er Freude daran, die Aatur p beobachten, Tier- und Pffan zenleben und der gestirnte Himmel fischten ihn. Seit der Vermählung seiner Schwester Elisabeth, kixrt Lieblingsbruder er war, mit Kaiser Franz ^ofeph, war ,Lrri Theodor häufiger Gast am Wiener Hose, er nahm auchan । jkt Rutwreffe des jungen Kaiserpaares in die italienischen -l.ro nr-en teil. Dort studierte er die Schlachtfelder um 'JJanlanb it) Verona und vielleicht trugen die Eindrücke dieser Repe dazu daß der Herzog sich für die militärische Lausbahn enttchlvtz: t trat in das 3. lxty rische reitende Artillerieregiment ein, diente ter vom Rittmeister an im 1- Kürassierregiment und nahm ci sen Feldzügen von 1866 und 1870/71 teil. Auch in der pou- stffchen Entwicklung dieser Tage hat Karl Theodor a>e> Vertrauter L>rig Ludwig II. keine geringe Rolle gefpicit, und sein Rot qat holl MU am meisten den König zu seiner Haltung in der Reichs- btb Sniferfrage bestimmt. MstLlxrweile begann die tiefer angelegte Richtung seiner Natur und Frankreich der Freundschaft des Zarenreiches nicht Abbruch tun solle. Der Zar selbst hat keine (Megenbeit vorübergehen lassen, ohne besonders darauf hinzuweisen, daß seine Bemühungen der Aufrechthaltung des Friedens gelten. Noch kurz vor seiner Abfahrt empfing er 'Deputationen mehrerer englischer Städte, denen gegenüber er die Zuversicht aussprach, daß die freundliche Stimmung zwischen beiden Ländern ihre glücklichen Wirkungen weiter üben, und der Aufrechterhaltung des Weltfriedens erfolgreich dienen werde. ' Was die angebliche freundliche Stimmung anlangt, so ist vorläufig wenig davon zu merken, aber an dem guten Willen des Zaren, den Frieden Lu erhalten, braucht man nicht zu zweifeln. König Eduard scheint nach seiner Begegnung mit Kaiser Nikolaus nicht das Bedürfnis zu haben, mit anderen Monarchen zusammenzutreffen, denn auf seiner Fahrt nach Marienbad wird er weder mit Kaiser Wilhelm, noch, was allerdings näher liegen würde, mit Kaiser Franz Josef zusammentreffen. Wie noch erinnerlich, hat er vor einigen Jahren auf der- Fahrt nach dem böhmischen Badeort nnserm Kaiser auf Will)elmshöhe einen Besuch abgestattet. Auch in diesem Jahre wird der Kaiser zu derselben Zeit wieder in Wilhelmshöhe weilen, eine Begegnung hätte also in der gleichen Weise stattstnden können. Der Grund, daß der Besuch unterbleibt, ist vielleicht darin zu suchen, daß die Zusammenrunft in ihrer Bedeutung in Cotves nicht cbge» schwächt werden soll. Wie dem auch fein mag, jedenfalls hat der Besuch des Zaren in Kiel gezeigt, daß die Zeit der Jsolierungs- und Einkreisungspolttik gegen Deutschland vorläufig vorüber ist. ssotttitzche Lagesschau. Die Leitsätze de8 Hansa-Bundes. Die gegenwärtig häufig aufgeworfene Frage nach den Zielen und Bestrebungen des Hansa-BundeS findet ihre Beantwortung in folgenden Sätzen, dte wir einem Aussatz des Bundespräsidenten, des Geheimrats Dr. Riefer, entnehmen. 1. Detn Hansa-Bund liegt, wie dies im § 1 feiner Satzungen mit klaren Worten und bewußt zum Ausdruck gebracht ist, ausschließlich d i e Berte e t n n g der gemeinsamen Interessen von Deutschlands Gewerbe, Handel und I n d u st r i e ob, und er hat diese gemeinsamen Interessen gegen alle Angriffe und Schädigungen zu schützen. 2. Er hat ferner durch posiltve Ataßregeln oder durch Herbeiführung ober Unterstützung solcher positiver Blaß- nahmen diese gemeinsamen Interessen zu fördern. 3. Und er soll endlich versuchen, die verscr-ichenen im Bunde vereinigten Richtungen u n d C r io e r b s g r u v v e n einander anznnähern. 4. Der Hansa-Bund wird, sowohl in seinen Worten wie in feinen Säten, ohne jedes Schwanken und Bedenken den Grundsatz Hochhalten, daß er auf nationaler Grundlage steht, und er wirb, wogegen ber Bund bet Sanbwirte zu feinem Schaden wiederholt gejünbigt hat, bie großen nationalen Fragen, insbesondere die Rücksicht auf die Kraft, die Macht u n b das Ansehen des Vaterlandes, allen einseitigen beruflich e >i und g e w e r b l i ch e n S o n d e r i n t e r e s s e n voran- st e l l e n. Japan und China. Em sehr ernster Konflikt ist zwischen Japan und China ausgebrochen. Trotz des Protestes Chinas hat nämlich Japan den Bau ber Antung-Mukden-Bahn begonnen. Japan unternimmt es nun, sein Vorgehen zu rechtfertigen. Ein amtliches Telegramm aus Tokio hebt hervor, baß Japan sich durch das Ergänzungsabkc-mmen zu dem Pekinger Vertrage von 1905 bas Recht des Ausbaues der während des russifch-gapanischen Krieges für militärische Zwecke in Eile errichteten schmalspurigen Kwin bahn zu einer dem internationalen Handelsverkehr voll genügenden Eisenbahn ausdrücklich Vorbehalten habe. Die Verhandlungen mit China haben, wie weiter dargelegt wird, zu einer gemeinsamen Ausmessung der Linie bis ans eine kurze Teilstrecke zwischen Mulden und Chenhsiangtun geführt. Um einen unnötigen 23c. zug zu vermeiden, wünschte Japan mit den Arbeiten und dem Gsländeankanf an der bereits vermessenen Strecke zu beginnen, mehr und mehr hervorzutteten. Er studierte Kant, Schopenhauer, Schelling, Feuerbach, beschäftigte sich mit Literatur, Naturkunde, Rechte und Staatswissenschaft und pflegte daneben^ als vorttess- lich-er Klavierspieler eifrig die Musik. Seine erste Gemahlin Sophie, eine Tochter Wnig Johairns von Sachsen, mit der er von 1865—76 vermählt war, teilte seine geistigen Interessen. Bald nach ihrem Tode entt'chloß sich der 30 jährige Prinz, Medizin zu studieren. Nach dem Kriege setzte er diese Studien eifrigst fort, obwohl ihm von allen weiten Schwierigkeiten gemacht wurden: von seinen Standesgenossen, die besortders eine prak- ttsche Tättgkcit als Arzt einem Fürsten nicht für angemessen hielten, aber ar«ch «von den Gelehrten, die von „fürstlichem Ti- lettanttsmus" und dergleichen sprachen. 23vn dem berühmten russischen Augenarzt Jwanoff wurde der Herzog in die chirurgisch Praxis ber Augenheilkunde eingeführt. Mehrere Winter arbeitete er mit dem Gelehrten in Menwne so erfolgreich zu-, lammen, daß ihm dieser einen Teil ber Behandlung und Operation der zahlreich zuströmenden Augenkranken übergeben konnte. Bei Horner in Zürich vervollkommnete er sich weiter und vollendete seine Studien in München. Am 31. Juli 1872 wurde er zum Ehrendoktor der medizinischen Fakultät an der Münchener Universität promoviert. Er ftitbierte aber unermüdlich weiter, u. a. begab er sich von 1880 bis 1888 alljährlich im November und Dezember nach Wien, um Billroth, Fuchs u. a. zu hören, ^uch als Fachschriststeller wurde er bald bekannt. 1879 begann er in Tegerwee selbständige prakttsche Tätigkeit. Ein Jahr daraus wurde ihm durch einen Dirn Bismarck gezeichneten amt- Hcfren Erlaß die össentliche ärztliche Tätigkeit gestattet. Von allen Seiten ftrömten Kranke herzu, so daß das bärtige Distrittskrankenhaus bald zu klein wurde. Der Herzog ließ aus eigenen Mitteln allein für Pflege und Behandlung der Augenkranken einen Stock aufbauen. Ter Ruf seiner wie das Volk sagt „ge- fegneten Hande" verbreitete sich weit. Besonders in Meran, wo ber Herzog nn Mürz und April zu prakttzteren pflegte. Zwei Jahre nach dem Begvm seiner dorttgen Praxis wurde auf dem die chinesische Regierung aber habe von da ab VerschlepPungS- Politik betrieben. Da Chimr bei seiner unnachgiebigen Haltung beharre, biete sich der japanischen Regierung kein anderer Ausweg, als, ohne auf die Rtitwirkung der chinesischen Behörden zu warten, selbständig zu lxrndeln. Deutsches Reich. D e r K a i s e r ift gestern um 7 Uhr 35 Min. früh von Kiel auf dem Lehrter Bahnhof in Berlin eingetroffen. Die Verteuerung der 4. Klasse in Württemberg. Der württemb. Minislerp'räsibent erklärte in der Zweiten Kammer, bie Erhöhung des Tarifs der 4. Bahnklasse von 2 auf 2,3 Psg. trete am 1. Dezember ein. Den Abschluß und den Höhepunkt des Eucharistischen Kongresse? in Köln bildete eine große Prozession, die sich vom Dorne durch die reichgefchmückteu Straßen der Stadt bewegte. Huldigung stür Bülow. Zirka 500 Teilnehmer an der Huldigungsfahrt sind gestern aus Wilhelmshaven und Umgegend beim Fürsten o. Bülow in Norderney eingetroffen. AusLtrird. Der spanische ThronprätendentDonIaime dementiert in der ,91. Fr. Pr." auf da? entschiedenste die Meldung, daß er sich mit Zustimmung Kaiser Wilhelms mit einer deutschen Prinzessin vermählen werde. König Peter. Von amtlicher Seite werden die Gerüchte über den Gesundheitszustand des Königs für unbegründet erklärt. Sein Befinden ist durchaus befriedigend. Aus der Türkei. Tie Pforte erhielt die Meldung, daß in Gadamech in Tripolis ein Zusammenstoß zwischen einer türkischen Gendarmeriepatrouille und einem fran- zöfischen Militärbetachement ftaUgefunben habe, wobei der Führer der türkischen Patrouille verwundet und verhaftet worden sei. Ten Gendarmen ist es gelungen, zu entkommen. Kämpfe der Spanier in Marokko. Der Kreuzer „Estremadura" bombardiert andauernd die Uruguschlucht, auch seitens der Forts werden die marokkanischen Stellungen fast andauernd beschossen. Alan erwartet, daß bie Spanier in ben allernächsten Tagen zur Offensive übergehen und dem Feldzuge mit einem Schlage ein Ende machen werden. Ans Siaöt und Land. Gießen, 9. August 1909. Die erzieherische Wirrung der neuen Steuergesetze. Von einem oberhessischen Geistlichen to-irb uns geschrieben : Wohl selten hat man mit etwas so in ein Wespennest! gestochen, als mit den neuen Steuergeseßen. Erst die allgemeine Unzufriedenheit und der laut gewordene Unwille, dann die Frage: Wie kommen wir drnm herum? Rasch Kaffee, Tee, Zündhölzer ins Haus, rasch Talons erneuert — so ihr schwarzblaue Gesellschaft, macht euch einen Vers dazu! Doch damit ist nicht viel getan — endlich muß der Bien doch. Aber in anderer Beziehung haben die neuen Steuergesetze doch eine nachhaltige Wirkung gezeigt und werden sie noch mehr zeigen. Gegenwärtig loirb ein starker Kamps gegen den Alkohol geführt, die Absttnenten (Enthaltsamen) mehren sich; obwohl man in dieser Sache über das Ziel hinausschießt. Mit Freuden wurde von dieser Seite die Branntweinsteuer begrüßt — siehe da erwächst ihnen, weniglstens teilweise, ein Bundesgenosse von einer Seite, von der man es nicht hätte erwarten sollen, bereu Beweggrund allerdings ein anderer ist — die So z i al- bemokraten fangen an, gegen den Branntwein zu Felde zu >iehen, weil die Brenner dann die „Liebesgabe" entbehren müssen, wenn der Kampf gegen den Branntwein erfolgreich sein würde. Hier heißt es auch: Getrennt marschieren, vereint schlagen — so eine Brüderschaft hätte man sich wohl vor kurzem nicht träumen lassen. Aber auch in anderen Dingen zeigt es sich, daß man Ernst macht mit Vorkehrungen gegen die Verteuerung über» stäupt, die ja nicht ausbleiben lann, wenn mit Einem der Anfang gemacht ist. Viele Hausväter beraten in allem Ernst mit ihren H>ausgenossen, wie sie den Verhältnissen an die Innsbrucker Stadthalterei aus Meran eürgeschickten statt stischen Bericht bemerft, er müsse in bezug auf die Blinden ein Irrtum unterlaufen sein, da deren Zahl fast um die Hälfte geringer angegeben sei. Me Meraner Behörde anttvortete, die Zahl sei richttg und die Verminderung der Blinden der Tättgkeit Herzog Karl Theodors zu danken.) Auffallend groß waren die Erfolge des Herzogs bei Operationen des grauen Stars. Tausend und abettau sende haben das verlorene Llugenlicht durch ihn wieder- crhalten. Außerdem heilte er Kinderstar, Schielen, Kurzsichtigkeit, Tränen sistxl, grünen Star, sogar einige Fälle von Nctzhant- ablösung. 1 t Längst haben auch die ärztlichen Fachkreise den Herzog als einen der Tüchtigsten ihres Berufes anerkannt: Kapazitäten wie Lindwurm, Pettenkoser, Nußbaum, Zienffsen Rothmund, u a. zollten fernen Leistungen rückhaltlosen Beifall. Von bat Ver- nwmbten Karl Theodors hatte von Anfang an seine Mutter, Herzogin Ludovica, den Studien des Sohnes Teilnahme entgegengebracht. Das liebevollste Verständnis aber sollte er dafür bei seiner zweiten Gemahlin, Maria Josepha von Portugal, finden, mit der er sich 1874 vermählte. Die junge, schöne Frau widmete sich gleich dem Gatten mit Enthusiasmus den Kranken und ist späterhin feine treue Assistentin bei zahllosen Operationen geworden. Auch heute noch ist der greise herzogliche Arzt meist schon von früh um 7 Uhr an beschäftigt^ keiner, der Hilfe bei' ihm sucht, wirb zurückgewiesen. In fernen Kliniken in Tegernsee unb München ist bie Behandlung und Pflege kostenlos, nur für Verköstigung wird ein entt'prechender Bettag entrichtet und Mittellose find auch davon befreit. Es läßt sich denken, was für pekuniäre Opfer ein so großzügiges Hilfswerk erfordert. Kein Wunder, baß die Bevölkerung den Herzog und seine Gemahlin aufs wärmste liebt unb verehrt. Besonders befreundet ist bie herzogliche Familie mit dem deutschen Kronprinzen, ber jedes Jahr ben Herzog auf seinen Beiitzungen in Tegernsee und Bad Kveuth besucht, um mit ihm gemeinsam im Hochwald zu jagen. fteuer in 2. Auflage kommt — und sie kommt. Lehrerstelle an der Gemeindeschnle zu Busenborn. an bte itortbdtnmoffcbufrn. hm 3inü> an den Mann zu bnngen befand sich die Großherzogin von Mecklenburg, die noch Frankfurt fuhr. Die Landgräfin von Hessen kam um >/,12 Uhr von Köln hier an und fuhr um 12.5 Uhr nach Und starb für.' Vaterland den Lpsertod. Okforbt, gebacken und gebraten Verzehrten es die hungrigen Soldaten. 3cin Lebenswerk war damit auS, Es ivard sich selbst zum Leichenschmaus Auch Kaffee gab eS noch dazu, £h Land rer laß der armen Seele Ruh! •• Säuglingssterblichkeit in Hessen. Im Jahre 1908 wurden 37 359 Kinder lebend geboren, 4700 starben im ersten Lebensjahre, so daß auf 100 Lebendgeborene 12,6 Arbeiten und Gesellenstücke auszustrllen Ter Antrag dem Vorstand als Material überwiesen L. Becker- bürg v d Hüde beantragte, die Lehrzeit von 3 aus bestens 3*, Jahre zu verlängern, da die Lehrlinge knr« die Fonbildungsschulen und dergleichen mindestens 111 halbes Jahr der Lehre eindüßen Tie Versammlung Umstand viel Kriegsvolk eine Ochsenleiche TaS brave Tier entstammte Annerod - fürstliche Reisende. In dem um 8 Uhr 10 Min. von hier nach Frankfurt o. M. abgehenden Hamburger Schnell- zuqe kehrte Se. Kgl. Hoh. dec Groß Herzog von seinem Kieler Aufenthalt nach Darmstadt zurück. In demselben Zuge r . von denen ;eder bei der PreisvencUung. die s, der Veranstaltung von Kurdirektor Irr,Herr do, ten ausaeietztl Starck vorgenommen wurde, einen silbernen 'fcotaV rdndtl I — al ___k.. (nla I • kiz H H < 11 > rr licher ?lbnahme begriffen. Die« gilt auch für da« Deutsche Reich, wo sie von 20,5 im Jahre 1905 auf 17,6 in 1907 gesunken ist. In Heffen zeigt die günstigsten Verhältnisse die Provinz Oberheffen. Dort starben im Jahre 1908 von 100 der Lebendgeborenen nur 8,4, bevor sie ihr 1. Lebensjahr erreichten. Bei der jüdischen Bevölkerung Heffen« betrug tue Sänglingsterblichkeit sogar nur 7. Für die ländlichen Ge- , w wiep ... melnden de« Großhcrzogtum« berechnet sie sich auf 10,6 gegen Luhnicu ist, denn es stand erwiesenermaßen schon vor tfr- gestorbene Säuglinge kommen. 0*5 ist dies n. d. „Darmst. Zlq.' die niedrigste Ziffer, die biß jetzt für Heffen sestgestellt »st. Tenn sie betrug 1907 13,0, im Jahre 1906 14,3 und 1901/05 15,4. Die Säuglingssterblichkeit ist also ,n erfreu- X 9tidda. 7. '21 ug. Heute ertrank der Bürger. richtete über die Tätigkeit tm abgelauscnen Berick'tStahM Der Bezirk-Verein bot darnach keinen wesentlichen Jure*** zu verzeichnen, 15 Mitglieder haben ihren Au-tritt gezeigt, auch die finanziellen Berhaltmsse sind keine rosißM Wilhelm Kramp-Steeden forderte im Anschluß hieran, oC Vorstand müsse mit aller Macht darnach streben. ivetllM Mitglieder dem Verdanbe zuzufuhren (hne Befprert»qr über tne Schmiede-BerufSgenosfensrbaft leitete vorne BeM ent. Der Referent teilte mit, daß die Schmiede-BerlO» genossenfchaft im abgelaufenen Jahre um Betriebe rückgegangen, die vornehmlich im Kreise Schmalkalden 1 * in Alieinland-Sestsalen sich befinden, dadurch, daß tr* trotz Widerstreben tne Meifter auch der Beruf-genofset'ick»^ unterfteflt habe, fet manche Rot gelindert oder gennldsM denn 190R habe die Berussgenosfenschoft an Meister Mark, an deren Kinder 25000 Mark und an Witwen ISO™ 0 $>et per« beim. 8 Aua Unsere neue Kirche ist Gießen veröffentlicht neuerdings, um besonders den An-Ina dem Dcllnihä und roll xm £ fieber euiortonb? werden Tas I fortmimien der modernen Luftschiffahrt gerecht zu werden. Okhhih** tit ,m rrmnnuim 2nl erbaut unh toün 36nm Mk I die ^obochtungeu der täglich in Lindenberg und Fried-1 <5 s rnihült tm Ädteroddyr: .iaumlbn.ur’ j £nwi und Kirchen I rirhtbafrn ausgx nthrten Drachen-undFesfelballon-fudr und vorige fiod#- angek^nnnen Unsere alte Kirche, eure bei | au f fliege meiftereigel>iHe W,lh. Pfeffer au» Grünberg beim BabenIMark Renten ausdezahlt Ine Beitrage sind wesentlich m der Nidda oberhalb der Krötenbnrg. Sr bekam emen fallen, infolge der unausgesetzten 'Revisionen. im IMW Schlaganfall und verschwand in der Tiefe, irr wurde alsbald 1'909 werden sie sich weiter mefenthd, perringrnr gelandet. Da« Waffer der Ridda »st. weil meist durch zu- Rrserent kam dann au» die neue R e, ch - v c r s, che^, laufende (Quellen gesveist, sehr kalt und der tunge Mann >var nngsordnung zu sprechen mit ,Irrem au.i? ; ledenfall« etwa« erhitzt. Er wird allgemein bedauert, weil Bureaukransmus, über bte er den Stab brach 9 n r nff” Berlin ben(bitte sodann über den deutschen Schmied > BerufsgenosfenschaftStag zu Stuttgart, der u a bcsiroffs« kampfung der (Gelbsucht »rnd Zuziehung von Sachverständigen. Abhaltung einer L.rndeSau-stellung im Jahre 1910 und Festsetzung des Termin« der Hauznversammlung •• Theaterabonnement 1909/10 Zur größeren Bequemlichkeit aller derer, die noch ein Abonnement zu nehmen beabsichtigen. srnd nn Sckraufenster der Musikalien- handlung dvii Srnst Challrer am 9keuenweg drei Theater- plüne an«gehängt. auf denen die bereit» belegten Platze durchstrichen sind Herr Ubalher »st zur AnSkmifterteilung und zur WeiterbefÜrderung von Anmeldungen bereit Heber die im Juli bet der Bürgermeisterei angemeldeten Abonnements ergeht in Kürze Mitteilimg an die Beteiligten •• Die öffentliche Wetterdienst st ekle Tage« ausgenommen werben tonnen. B.i gfinftijer Ättr-Ibam auch au« der näheren und rocuerm Umgebung befon-|... . ' mmt können die Trachen d,4 »mo m steigen und Beobach er« von «nn-.n t .'dach und ,>r^berg Scharen von den «»t«g de». Bunde und den yondwerk«tamn.e hingen aus bieten Stäben berum erbot en. c. fei noch be l Fremden Sehr belebt war bte Terrasse wo bie o^roßb I,n Esieobaden. Huoe l vnb Tirmltart zur zrufung zu merkt, daß die E^tnd 'a l.-, di,' o . diesen Auiniegen in b r: rlcprl'. fvr*«rtirn<. T; größte A^ziehuMgOkraft haut' I geben bet Viechu-. gsablage unb Festsetzung de. verschiedenen .Hatzen ifftgctieili lvtrd, in den ixttcttaitenlaber bei grase Teich uub ba* Saorr^fejt aiugcnbL Trcl Wartung.-planes 1SM/J. 10 wurde aU Tagungsort für 13,9 in den städtischen wememden. richNing her alten Stadtmauer Shirt) den AnfraumungS- .» Die l 1 PorstandSsitzung der Landwirt- arbeiten kann di.' Straße von der Lindenallee nach dem für vw-Hen iinbct am nächsten Marktplatz vollendet werden, an deren Langsfront da> neue schaftskaminer Mir xx|ii n |u»Dct am erstehen wird. Durch bic große Lücke, bte mit Wontap statt Vorstand-. Mitglied H I) t I k l söeflrüuniunfl .nächtüten Steinbaue« entftanben »it. über den Michsveri»cherungsenttvurf unb ocr IMietet fuh ,etzl em prächtiger Ausblick auf die nahe Linden-l ncrfllietrctär über bic Aefolution de« Bezirksausschusses 1^^ hie ihren wohltuenden Duft in die Stadt sendet I v Flcnheim-4^iu-Bickelke»m, die Aenderung des Reblaus- xOderbessingen. 7. August. Emc Warnung für S ch m i e d e t a g für Hesjen-'irasfau. Hessen und Waldeck IstM .... - betr Ferner liegt ein Schreiben be« Ministerium«IRahfah«, iß wieder An Unglücksfall an brr abschüssigenIgestern abend hier bc Ömern vor, die Ausführung des Weingesetzes betr , 3^, wo bic Straße von Ettingshausen bic Staatsstrasir heutige Tagesordnung fest und strich die tzosinon, die "ch E sowie eine Eingabe der mdergbesitzer Flonheims, betr ^audach-Lich trifft. Dort stürzte ein Radfahrer aus Lich l dem xxmfabunb bejckiaftigte, von dem tzrogranim. da HM Einreihung de Wembaubezirks Flonheim unter die Zahl ()eule mittag so unglücklich, daß er einen Beinbruch erliil Vorstand der Ansicht ist, in dieser Frage eine adwalteM der bekannteren und besseren Weinorte Rheinhessens T*r unb nQ(^ yaufe gefahren werden mußte. Leute aus! Cencrtilfefretär referiert über da» Schreiben de« Otroftb Oberbettingen, welche in der Nähe arbeiteten, leisteten die Ministeriums des Innern, betr. tinfuUrung einer Katzen- Erste Hilfe. steuer De» Vorstand wird sich ferner mit der Frage H Stockhausen irn Vogelsberg. 8 Aug Emen erber Beförderung und Verladung von .^»chtvieh an Sonn- solgreichen Bierstreik laben bic hiesigen B ertrinker tagen auf brr Eisenbahn befassen Zur Beratung kommen durchgeführt. Die 'Sirte wollten für das 5 , -«Htas 12 Pfg, mmeihin nvrt folgende Rinthe: criiretben des Landwirt- die Einnwhner tranken mehrere Tage fein Bier unb die ftr| Schulamtvaspuanten Gust. Lehmer auS Gciß-Nidda die Tag, während die AnstaUen zu AlSseld und Büdingen erst wieder herabzusetzen. Diel ift um so erfreulicher, M am 4. November ihre 'Worten öffnen. gegenwärtig alle Lebensrnittel und Verbrauehla n ? »u 11 gen, 8. Aug Ter Abbruch dcS uralten Preise eine steigende Tendenz bekunden. Warrn doch M Brauhauses, der vor 2 Monaten begonnen wurde, ift 114 Tagen noch die Preisnotieruugen iür Weizenmehl auf le vollendet unb trop der zum Teil sehr gefährlichen Arbeiten an bte höchste Grenze innerhalb der letztet, 4 IaW ohne den geringsten Unfall von Italien gegangen. Tat qdanQt. allerdmgl waren die Fruchl.närkle beeinflußt i>M Sortieren der Unmenge von Steinen, von denen die grö- . wochenlang onhollend.- naffe 'Witterung. fteren zu Bauzwecken anderweit e Berwendung finden, warl a .. - J eine mühevolle Arbeit, die viel Zeit m Anfprurt) nahm. ■ Braunfels. H Aug Untj brm «rrm - brinW Tic kleineren 5teine, Schutt usw. finden zum Aus fi.lt en Friedrich *u solms-Brami^.- tagte d, mti bnu "^ner des neuen Iurplatzes am unteren Ausgange der Stadl »Versammlung des Verein,. .1 ndes mn b . a d r t 1 Benvendung und ist man schon seit Gochen mit ihrem Weg- Mitnliederkrirage, mennoin: 28h,5O «f. ’mb “m. ■ fahren bcid)äitigt. Altertümer, die man sicher zu finden gegen das Vonabr wrurt < Pit mt jmrrtr brr «v-. n hoffte, sind nicht gefunden worden. Einige Torbogen und vstege kamen 61,40 Maik mr r^rausqavunq > lanons Türen :c. sind aufbeivahrt worden. Eine Zahrzahl aus dem der Verem dem Turu- uns jpiduntrmrfx tu den . an naw-ma« 16. Jahrhundert fand fid) an einem Torbogen, boeb rührt leine Aufmerffamchu durw Uma Land t<»en 1 . raunk» IC her, so baß das Aller bes Brauhauses als viel hoher anzu-Ider 0^-midnng des Vererns Londesi»'nt,abrr U» W I (hiafiibipid noch mehr einurburge ,» i.t rar den \yr jn run- .U— iTHimnihmrl ollrr Iuuit .oUrv- - . "luA Rtttznung tragen unb sich einschränken. Unb daß auch b erltn Sekundenmereru angegeben twrb (Stebftärfe 8-3 nIt«jj-!wu*ttrraffe. wo ^'^^n -teilen der Tri. rxw. brr Gedanke zur Tat werden wirb, barur birgt etn^ Pro getl . i4flrnifon Am Samstag vor- nade. von wo au- man bie V ranstaltungen auch gut bet*. Anderes Als die l^ahr ka r t e n st e u e r auftam (mit Aus- «u« unU 4«^neiTin wd *Barieien ad)ien konnte, drängten nch die 3u|dwuer virt bunte' u« nähme der Marten 4 Klaffe wurde vorausgefagt, datz diefe 7 lltzr «ckte »nfer Lr^aenb ror. b Loebn zeigte f.d> aut der Fnfel Die <*tang*abin. Steuer ihre i^ter tauschen rrerhe Uno 10 kam es r e n Ue bnng ” . . hezAtz, . ■ . .rigent fuhr dafk? »er aber fahrt beute« *1 af f e> iMrbe^nr) unt> »inerob ^fdeuL«» südlich S. c. n ^^rä« des 2 jrt) habe verschi deutlich aui weiteren Touren diese Klaffe -ach ?öm rö mx wiudu>a wahrend d!r 3: Äco'.r tie in den t^aui-n zw.fchen den einzelnen Vor. benutzt und mit staunen bc ___ ' ie* bnber" £r*e rubrungen durch srt one *mi»f,kal st. e V.nräge ertreuiai btt angetroffen Unb da nun auf manchen Bahnen getrennt« mdere b« K^rn^rblieb. In der 6* ftanh »eßei.er Ruderer Turner unb Turnerinnen Iran der dorr Abteile für Manner und Frauen vorhanden sind, nimmtIwurde Vinochst .rtedensmaßiq «rbgekoch^ * rff| Ibereif als um 4 Ubr unter lautem Beiiall bie sportliche, die Benutzung dieser Klasse nur zu. Und da habe l*,9"r ^Omm^n^VervslegunIsofst; Tarbietunqen mu einem Kennen der taeftener «.:NrgeMU weitere gute Ortung beobachtet. Sobald einige gebildete nerS. 6 ao^nien ^rtnk fdmft begannen Siegende Mannschaft bheben b« Leute im Abteil waren, hüteten fid) bie Uebngen, irgenb funftgeredii flefrtiloAiet unZ> ®u n. b,r ‘ urm- r ^olwxpfel, Fischer tiebn und ^rnm welche rohe »iedensarten laut werden zu lassen was ja v.ele wurde Tas schlachten wurde durch tm Aegtment dienerte ... K»..»,. Km h#T *Rr«*t*Dxrren Petri mxN, Unb n>03 wirb „Kathreiner" sich erfreuen, wenn viele Tag die,es ^ornmere, wodurch an die ^|tung.i . gre t « « dr,eael und ©eulrna Steuer beroor Ihnen v'urde, »«Ifectrintcr »um Siakkfi« h* bekbttn? Unb mrb nid)’ ^C'Mirre "”b rt» ,n einytn^Lu® 'ii.nerr/t Xorjo-,'«bnen an ihn tnrtxnprädmflN öi!b bm M rältrtr Okfbrubett unb etwa» mehr „zeutfdteif reieUnen gratis und franko. J. Kalling. Eppsteiner Str. 6., Frankfurt a. M. 13984 die ungefähr um 1803 die bequeme Methode, gerollte Tabaksblätter ohne Pfeife zu rauchen, in der alten Welt allgemein bekannt und beliebt machten. Die Elegants der napoleonischen Zeit kultivierten diese Sitte, die zunächst vielfach auf Widerstand stieß. Gerade 100 Jahre alt ist eine Mitteilung, im „Freimütigen", einer beliebten Zeitung icnrr Taae: „Um den Damen den Spaziergang angenehmer zu inaöjen, ist es verboten, auf dem ganzen Hamburger Wall Tabak zu rauchen. Doch leider wird dieses Gebot wahrscheinlich von unfern jungen Herrn am ersten übertreten werden, die frcilid) daselbst Nicht mit Pfeifen, wohl aber mit Zigarren erscheinen werden." In Dresden wurde das Verbot des 3ii icnraud)en5 auf der Straße erst im Jahre 1844 aufgehoben. * Ein Schnellzug in den Missouri gestürzt. Vereinigung der systematischen Botaniker uni) Pflanzengeographen und die Vereiniguirg für allgemeine Botanik, die vom 2. bis zum 6. ?lugust in Geisenheim ihre diesjährigen Tagungen abhielten, bestimmten als Tagungsort 1910 Dresden. Die acht an Bord des gestrairdeten Dampfers „Maori" bei Kapstadt befindlichen Seeleute wurden durch einen Raketenapparat gerettet. Seit Samstag sind 27 Neuerkrankiingen und 14 Todesfälle an Cholera in St. Petersburg vorgekommen. Die Gesamtzahl der Kranken beträgt 425. An ber Jungfrau sind zwei Touristen deutscher .Herkunft namens Se e s e und Besser, die in Baden (Schwyz) in Stellung waren, adgcstürzt. Die Leiche Seeses wurde gcboraen, wahrend die seines Kameraden noch nicht auf- gesunden werden konnte. Newyorker Postinspektoren deckten eine große Ver- s chwö run g der „Schwarzen Hand" auf, die ihren Haupt- sitz in Drama auf Sizilien und in den Staaten Ohio, Pennsylvania und Jndiania hat. Die Polizei nahm gleichzeitig Massen- verhaftungen italienischer Erpresser in diesen Staaten vor. Unter den Verhafteten befinden sich angeblich auch Komplizen an der Ermordung des Detekttvs Petresino. An drc italienischen Mitglieder der Vcrbrcchcrbanken wurden täglich tausend Dollar noch Italien gesandt. n "er *• I I .'L"b ii reklor I ^nnen der tZ 1 9SAlfe Un^ I Medaillen unb $ I 1 deiin Petri, ! Lhnen luy? Kenn-Touren 'ch^ges Bild ht* , Mit besonders - , ■Wamniö biU^ 4>en- Entenjagd; j -Kener Herren. £ : euiem Schuhs । 'Anstel wurde: c alben auslöste.'j heim, bei der fo-1 Jeder erhielt bei» er- Am Abend > bet Tanz und L ■ wc des turnberr. I om Gleiberg hei: ■ iettutnen begrüßte I die günstigen 6n U im Ausland sieht | aßt, den Brotpn 4j nm so erfreulicher,! 1 cbrauchsgegens!än!>! I en. Waren doch' I ür Weizenmehl aui j ) der letzten 4 11 uarkte beeinflußt ■ rung. )m Porsik des $ni S 311t besuchte Genen B deswohlfahrt i sind um 35Z! M Zmckc der Gesirndi« ■ nmg. Besonders ktj H )t in den Landgam ft t zu. Es bestehen c M gegen 1 iBraunüs? ü'sahtt 1896. tote« für den Heck me £ . er Landes giM Mä rbimb, bat te i« n gewühtt. Ta tii i ■ CiMÜMM überitr-i 9 jichen Beitrag zur i W Ter VII. Bczili / Hessen mid Wa^cft lung ab. Mansch! die Position, diesig J em Programm, bai , Frage eine abwarlü J mgsfiihrern rourbu | Louis Heimaun-r-V bestimmt.-M'D wden die von Ter Boylftm, « iaufciim totfentMt” 3® I M ih°-n I m Wy* >«««» 1 M leit-te!«»* J 6 bic Zchnued^ B ltn 568 Betritt! II »'S» X «•!*■$ I Es' •Ä1 Stab .^1 ;»rt. jtiDaUf* -"kLeitS- 2 teilen- #ieiettW«3 «'ÄS i jr»' 1 Helmut Die glückliche Geburt eines gesunden Jungen beehren sich anzuzeigen Privatdozent Dr. Oskar Keller u. Fran Gertrud geb. Rackwitz. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben »bitter, sowie für die trostreichen Worte deS Herrn Pfarrer Groth, Rödgen und die zahl reichen Blumensvenden sagen wir hiermit unseren besten Dank. ,44ai Familie Römer. Familie Tommcrlav. Wieseck, den 9. August 1909. Zur Einmachezeit empfehle billigst: Salizylsliure [4126 Weinessig Essig-Essenz Schwefel Pergamentpapier Weinsteinsüure Korke Gewürze Central - Drogerie EMEL KARN. Schulstraße. was sie an lrndschaftlicker Herrlichkeit auf ihrer Wanderung^ sehen. Es ein reichhaltiges Hest und wird der Sammlung viele neue Freunde werben, zumal der Zeichner Heinrich Kopp sich als ein hervorragender SchwarpWeiß Künstler zeigte. — Eine Erinnerung an Soifer in 0 von I. penrnt Duna 11 t. Verlag von Fr. S c in m inger in Berlin. Ter noch jetzt lebende greise Verfasser hat die am 24. Juni 1S59 üauqciunbenc' Schlacht von Tolsenno miterlebt und die damaligen Vorkommnisse haben ihn veranlaßt, eine von der Schweiz ausgehende Beivegung einzuleiten, die zum Abschluß der mm alle zivilistertcn Länder nmsassenden Genfer Konvention führte. Ta cs dein in Heiden (Appeiizells lebenden Verfasser infolge seines hohen Alters nicht mehr mögltd) war, die Neuherausgabe seiner denkwürdigen Schrill zu veranstalten, so hat Oberst Ai ü riet die neue Auflage^ durchgesehen und mit einer Abhandlung über den Ursprung des Noten Kreuzes bereichert. Meteorologische Beobachtungen der Station (tzießen. AoranHsichtliche Witterung für Hessen am TienStag dem 10. August: Trüb, wolkig, zeitweise Regen. Waner w a 1 m c der Lahn 1 S° R. a August — 0 w 0 S *c". 2« ■a 1909 •w c - 0 ~ ± = 1 indst Wetter s p O* -* 10 CO«? pp Orignral-Drahtnieldungen. Kassel, 9. Aug. Die Kaiserin ist nach Cleve ab» gereist. Tuttlingen, 9. Aug. Das Schöffengericht verur», teilte 3 Gy m n a s i a ft c n aus Lörrach, die das Kaiser-' benfmal auf dem Hohentwiel durch Schüsse beschädigt hatten^ zu 200, 120 und 120 Mk. Geldstrafe. Madrid, 9. Aug. Das M riegsgericht inBarce » Iona setzt seine Tätigkeit fort, hat aber noch kein Todesurteil gefällt. Verantwortlich für Feuilleton und Vermischtes: I. V.: Ernst Anderson. Telefonische ie» Giessener Anzeigers, mitge und Indaslr Frankfurter Börse 8‘Le/o Beichsanleihe. . . Uo-00 3*. do. ... Ö6.35, 3'/,'/, Konsohi .... U5.70, 3°/e do. ...» 8ti-40 3‘/,e/0 Hessen.....95.00 3l/,°|0 Oberbessen . • . 4°/0 Oesterr. Goldrente. . 99-90 4'/60/o Oesterr. Silberrente. 99.30 4°/0 Ungar. Goldrente . . —•— 4® e Italien. Rente . . . — 3°/, Portugiesen Serie I . —•— 3®/g Portugiesen „ III . 03.80 4*/,% russ. Staatsanl. 1905 99.50 47,°/o japan. Staatsanleihe 95.70 4°/0 Conv.Türken von 1903 —.— Türkenlose . ... 144,50 4°/0 Griech. Monopol-Anl. . 47.80 4°/0 äussere Argentinier . 88.30 3°/0 Mexikaner .... 66.00 4l/,°/o Chinesen ...» 99.30 Aktien« Bochum Gusa . ... . 238.00 Buderus E. W. . . • • — Tendenz: fester. Berliner Börse, ! Canada E. B. .... 185.50 Darmstädter Bank . . . 134.40 Deutsche Bank . . , 846.90 Dortmunder-Union 0. . . 69.00 Dresdner Bank . • • • 156.40 Tendenz: ruhig. Kursberichte teilt von der Bank für Handel le, Giessen. , 9. August, 1.1> Uhr. Elektriz. Lahmeyer . . . 114.00 El^ktriz. Schuckert . . . 125.501 Eschweiler Bergwerk . . 198^0-j Gelsenkirchen Bergwerk . 166.25- Hamburg-Amerik. Pakett 123.00: Harpener Bergwerk. . . 196.00 Laurahütte ..... 182.25 Nordd. Lloyd..... 93.50: Oberschles. Eisen-Industrie 99.90 Berliner Handelsges. . . 174.50 ■ Darmstädter tzank . . , 134.50 Deutsche Bank . . . , -46.10 Deutsch-Asiat. Bank , . 148.00- Diskonto - Kominandit . . 188.40 Dresdner Bank . . , • 156.20 Kreditaktien..... 203.10 Baltimore- und Ohie- Eisenbahn.....120.30 Gotthardbahn ...» —.— Lombard. Eisenbahn. . . 20.75 Oesterr. Staatsbahn . . , 156.25 Prince-Henri-Eisenbahn . 129.00 1. August. Anfangskurse. Harpener Bergwerk . . . 196.50 Laurahütte . . • • « 181.40 Lombarden E. B. . . . . 20.70 Nordd. Lloyd.....93.80 Türkenloae . * • « • • 144.00 In 2 Sekunden können Sie mit Erdal - Schuhcreme auf jedem Leder den herrlichsten Lackglanz erzielen, der nicht abfärbt und selbst beiNässe erhalten bleibt. Erdal überall erhältlich, u Vertreter: Gehr. Jullmann. Bahiihofctr. s. Dr. Mueller verreist. 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