MS nurmitden u. Heil« finde- ber?y- Nr. 106 General-Anzeiger für Oberhefsen Freitag 7. Mai 1909 Rotationsdruck und Verlag der vrühNch« UniversilälS - Buch- und Steindruckerei. R. Sangt, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: ey® 5L Redaktion:«^ 112. Tel.-AdruAnzergerGießen. Die ^Siehener §amiNcnd!ättrr" werden dem e9biietgcv* vrerma! wöchentlich betgelcgt, baS „Krcisblatt sür de« Kreis Gießen" zwennal wöchentlich. Dre „randwirtschaftlichen Zeit- fragen" erscheinen monatlich zwennal. Dio verstärkte Geschäftsordnungskommission des Reichstages faßte gestern in bezug auf den § 35 der Geschäftsordnung, der die Behandlung von Jnitiativ-An- trägen außer der Reihe betrifft, einen Beschluß im wesentlichen nach dem in der letzten Sitzung gestellten Anträge Müller-Meiningen-Junck. Ob die Berfassungsanträge (Verantwortlichkeit des Reichskanzlers) in der Kommission noch zur Verhandlung gestellt werden, wird davon abhängen, ob der Reichstag noch nach Pfingsten tagt, da einstweilen die Feststellung des Berichtes über den ersten Teil der Arbeiten der Kommission erhebliche Zeit beanspruchen wird. Ausland. Der neue deutsche Botschafter in Rout. Der Minister des Aeußeren Tittoui empfing gestern nachmittag den neuen deutschen Botschafter v. Iagow. Ein Besuch des Königs Ferdinand in Petersburg steht für die zweite Hälfte des Mai bevor. Den äußeren Anlaß bietet die Enthüllung des Denkmals Kaiser Alexander III. vor dem Nikolaibahnhof. Ter bulgarische König wird dem Zaren seinen Dank ausdrücken, daß Rußland als erste Macht die Unabhängigkeit seines Landes und die neue Königswürde am-» erkannt hat. Zwischen Rußland und Bulgarien ist ein neues Abkommen zustande gekommen. Dabei handelt es sich um! den Wunsch Rußlands, für die während der Okkupation Bulgariens nach dem letzten russisch-türkischen Kriege zur Unterhaltung der russischen Truppen aufgewandte Summe eine Entschädigung zu erhalten. Rußland begründet seine Ansprüche bannt, daß diese Okkupation nur im Interesse Bulgariens gelegen habe und forderte eine Entschädigung von 28 Millionär Franks. Bulgarien willigte ein, diese Summe in 28 Jahresraten zn zahlen. In der Stadt und im Kreise Bialpstok wurde der außerordentliche Schutz durch den verstärkten Schutz ersetzt. Der Verband Deutscher Zigarren-Ladeninhabcr (Sitz Hamburg) hat soeben einen offenen Brief an den Reichskanzler gerichtet. Darin heißt es u. a.: „Die Angehörigen des TabakgewerbeS müssen mit aller EntjchiÄwnheit dagegen protestieren, daß ihnen daraus ein Vorwurf gemacht wird, das Interesse ihres Gewerbes gegenüber der ihm droheirden, ungerechten Belastung zu verteidigen. Wir wollen dabei'darauf verzichten, Vergleiche zwischen der Agitation des Tabakgewerbes und der Agitation des Agraricr- tums zu ziehen, als deren Beschützer sich Ew. Durchlauckst als „agrarischer Reichskanzler" selbst gerühmt haben. Die Angehörigen des Tabatzewerbes machen den Anspruch darauf, bei der Vertretung ihrer Jitteressen ebenso patriotisch zu ''handeln, wie jeder andere Bürger des Reiches. Sic wehren sich aber in ihrer Gesamtheit dagegen, daß man vielen Zehntausenden ihres Gewerbes einfach zu gunften der Gesamtheit des Volkes ihre Existenz nimmt. Es ist die höchste wirtschaftliche Ungerechtigkeit und eines modernen Staates unwürdig, wenn man von Angehörigen eines einzelnen Gewerbes fordert, ihre Existenz preis- zugcben, um1 dadurch andere Gesellschaftsklassen von der Beitragspflicht zu den Kosten des Reiches zu entlasten, die alle Bürger des Reiches je mich ihren Kräften haben. Wenn eine höhere Belastung des Tabaks möglich wäre, indem man ohne Weiteres wie bei notu-endigen Konsumartikelu, z. B. Getreide, die höhere Belastung auf die Konsumenten abwälzen könnte, dann würden die Angehörigen der Tabakbranche kaum mit solcher Schärfe gegen die Neubelastturg des Tabaks prvte- sticren, sondern nur die üblichen prinzipiellen Entwände gegen die Besteuerung des Massenkonsums geltend mack)en. Der Tabak ist aber kein notwendiger Konsumartikel, sondern ein Genuß- mittel, dessen Verbrauch mit der Verteuerung desselben sofort zurück- geht. Dieser Verringerte Verbrauch an Tabak muß alsbald Zehntausende von Tabula rbeitern, Tauseu.de von Händlern und zahlreiche weniger kapitalkräftige Fabrikcntten existenzlos machen. Gegen das dadurch hereinbrechende grenzenlose Elend muß nnb wird sich das Tabakgewerbe mit aller Kraft rvehren und sich nicht durch mißbilligerrde Worte Ew. Durchlaucht aufhalten lassen." Tendenziöse Entstellungen. Die englischen Zeitungen können das Flunkern nicht lassen. Die „Times" hat ein Wiener Telegramm veröffentlicht, in dem beluuptet wird, daß in den Bestimmungen bezüglich des Besuches Kaiser Wilhelms in Wien ein plötzlicher Wechsel eingetreten sei, der seinen Grund in der angeblichen Besorgnis des deutschen Kaisers hätte, daß der ruhige Empfang, der ursprünglich geplant gewesen sei, die Wichtigkeit des Dienstes, den Deutschland während der Balkankrisis Oesterreich-Ungarn erwies, nicht genügend zum Ausdruck gebracht falben würde. Die „Politische Korrespondenz" wird von zuständiger Seite crmächttgt, zu erklären, daß diese offenkundig tendenziöse Nachricht eine krasse Entstellung der wirklichen Vorgänge ist, da gerade Kaiser Wilhelm nach der an ihn seitens des Kaisers ergangenen Einladung zu einem Besuch Schönbrunn als Ort der Begeanimp in Aussicht genommen hat und erst infolge des ausdrücklichen Wunsches des Kaisers Franz Josef die Reichs-, Haupt- und Residenzstadt zum Sckumplatz einer Zusammenkunft der beiden Monarchen gewählt worden ist. England und die serbischen Königsmörder. Als König Peter von Serbien bei seinem Regierungsantritt sich von den Mördern des Königs Alexander nicht trennen wollte, brach England bekanntlich die diplomatischen Beziehungen zum serbischen Hofe ab. Inzwischen hat sich ein Modus vivendi wieder eingestellt, und der englische Gesandte ist wieder in Belgrad tätig. In der gestrigen Sitzung des englischen Unterhauses wies nun der Liberale Dottomleß darauf hin, daß drei serbische Offiziere, die er namentlich bezeichnete, und die an dern Königsmord beteiligt gelvesen seien, jetzt Adjutanten König Peters seien: er richtete an den Minister des Äeußern die Anfrage, ob poiitifebe Tttgessedarr. Der Reichskanzler und die Konservativen. Die „Nordd. Alla. £tg." schreibt: In iljrer Betrachtung über den Stand der Reichssmanzreform greift die „Konservative Korrespondenz" auf die Reichstagsverhandlungen vom Jahre 1906 zurück. Als damals ein Teil der Konservativen dem Erbschafts- fteuergesetz zustimmte, fei es geschehen im Vertrauen auf die feierlichen Erklärungen des Fürsten Bülow und des Frhrn. von Rheinbaben, daß diese Steuer ^niemals auf Kinder und Ehegatten ausgedehnt werden würde. Solche Erklärungen sind nicht ab» gegeben worden. Der Reichskanzler hat bei den damaligen Ver- handlimgen lediglich seine Bedenken gegen die Erbschaftssteuer überfaniyt entwickelt, um zu beweisen, daß die verbündeten Regierungen an diesen Bedenken nicht achtlos und leichtsinnig vor beigegangen sind. Der preußische Finanzminister Hot bei jenen1 Beratungen zwar seine Gegnerschaft gegen die von dem Abgeordneten Fritzen-Zentrum als möglich behandelten Deszendenten- steucr bekundet, aber keineswegs ein bindendes Versprechen gegen diese Steuer abgegeben. Unrichtig ist auch die Darstellung, als würdige die Reichsregierung nicht in sachlicher Weise die konservativen Einwände gegen die Nachlaßsteuer und die Erbanfall- steuer. Wenn der Reichskanzler an der Erweiterung der Erb- schoftsbestenerung festhält, so geschieht dies nicht aus Gegnerschaft gegen die konservative Partei, sondern, wie er am 20. Zlpril aus- geführt hat, in der ©Wägung, daß der Besitz nach fast allgemeiner Uebereinstimmung in der Höhe des aus der Rachlaßsteucr veranschlagten Betrages an den neuen Steuern beteiligt sein muß und eine andere gerechte, zweckmäßige und gleich ertragreiche Besitzsteuer mit besserer Aussicht auf Annahme im Reichstag zur Zeit nicht vorgeschlagen werden Tann. Auch hat sich der Reichskanzler gegenüber den konservativen Vorschlägen in der Finanz- konrmission nicht ablehnend verhalten, vielmehr die Wertzuwachssteuer auf den Grundbesitz durch den Mund des Reichsschatzsekretärs als wohl erwägenswert bezeichnen und die Ausarbeitung eines entsprechenden Gesetzentwurfes zusagen lassen. Als Ersatz für die Deszendentenbesteuerung kann der konservative Vorschlag deshalb nicht in Betracht kommen, weil ein ausreichender Betrag aus dieser Quelle nicht zu gewinnen ist. Weiter muß die Auffassung als falsch bezeichnet werden, als richte die Reichsregierung die Aufmerksamkeit allein auf die Bekämpfung der ablehnenden Haltung der Konservativen in der Frage der Erbschaftssteuer. Der Reichskanzler hat vielmehr nie Zweifel darüber gelassen, daß er das Aufkommen von 400 Millionen Mark aus indirekten Steuern als eine ebenso notwendige Basis für die Reichsfinanzrefvrm betrachte wie die angemessene Besteuerung des Besitzes. Sitznttg der Stadtverordneten. Gießen, 6. Mai. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum: der Beigeordnete Keller: die Stadtverordneten: Dr. Biermer, Brück, Dr. Ebes, Eichenauer, Emmelius, Faber, Grünewald, Habenicht, Dr. Haberkorn, Heichelheim, Helfrich, Helnt, H,Uhn, Jann, Leib, Löber, Loos, Orbig, Plank, Simon, Troß, Wallenfels, D. Wimmenäuer. Mitteilungen. Eine Eingabe des Bürgervereins und des Ortsgewerbevereins wegen Aenderung der städtischen Submissionsbedtngungen geht zunächst an den zuständigen Ausschuß. Die 31/2 Millionen-Anleihe ist vom Kreisamt genehmigt worden und die noch ausstehende Genehmigung zur Ausgabe von Jnhaberpapieren wird voraussichtlich in den nächsten Tagen ein- treffen. Die Ausschreibung der Anleihe soll dann sofort erfolgen. Die elektrische Straßenbahn. Der landespolizeiliche P r ü f u n g s t e r m i n für die elektrische Bahn ist auf nächsten Montag vormittag 10'st Uhr im^Bürger- meistereigebäude anberaumt; der Vorsitzende ladet die Stadtverordneten dazu ein. Die Konzessionsurkunde, die ähnlich wie die der Wormser Sttaßenbahn ist, ist in Vorbereituitg, so daß auf ihre baldige Vollziehung zu recfaien ist. Wegen der Anbringung von Rosetten an den Häusern hat die Bürgermeisterei ein Anschreiben nebst Vertragsentwurf an die beteiligten Hausbesitzer gerichtet. Die Verttagsbestimmung, daß die Verpflichtung für die Rosettenanbringung auch für den Rechtsnachfolger eingegangen werden solle, befand sich seinerzeit aud> in den Verträgen wegen der elektrischen Sttaßenbeleuchtung und wurde damals von fast allen Beteiligten anstandslos genehmigt. Mau hatte nach den Ausführungen des Vorsitzenden erwartet, daß dies auch jetzt geschehen werde, jedoch sei dies nicht der Fall. Der Hausbesitzerverein habe beschlossen, seinen Mitgliedern zu empfehlen, die Verpflichtung nur für die Tauer ihres Eigentums zu übernehmen. Damit könne man in den engen Straßen in die größte Ver- legenlj-eit kommen, denn wenn der Rechtsnachfolger aus irgend einem Anlaß kündige, müßten die Rosetten sofort entfernt werden und es bleibe nur noch das Enteignungsverfahren, um die Rosetten an den. Häusern zu behalten und den Bahnbetrieb aufrecht zu erhalten, da in den engen Straßen die Aufstellung von Masten aus Verkehrsgründen nicht angängig sei. Durch die Masten werde übrigens die Bahn bedeutend teurer, da ein Mast 100 Mk. mehr koste wie eine Rosette. Stadtv, Grünewald pflichtet diesen Ausführungen bei. Er habe nicht geglaubt, daß es in, Gießen so viele kurzsichtige Leute gebe, die durch die Erlmibniserteilung auch für ihre Rechtsnachfolger eine Entwertung ihrer Grundstücke befürchteten. Es müsse eine dingliche Belastung sein, da sonst jeder Querkopf die Stadt nach einigen Jahren schikanieren könne. Man solle heute einstimmig beschließen, daß die Sache unbedingt sv gemacht werden müsse, vielleichr unter Streichung des Satzes „nach dem Ermessen der Bürgermeisterei" in dem Vertragsentwurf. Stadtv. Löber meint, die Leitte hätten sich wohl daran; gestoßen, daß sie die Bedingmig auch sür ihren Rechtsnachfolger eingehen sollten. Die Bahn werde auf einstimmigen Wunsch der Bürgerschaft gebaut, deshalb sollten jetzt die Hausbesitzer and) die Erlaubnis zur Rosettenanbringung erteilen. Stadtv. Eichenauer meint, die Befürchtungen seien hinfällig, daß durch die Rosettenanbringung eine dauernde Entwertung der Häuser eintreten könne. Eher sei durch den Bau der Bahn eine Wertsteigerung zu erwarten. Er appelliere an die gesamte Einwohnerschaft, dem Unternehmen keine unnötigen Hindernisse in den Weg zu legen. Stadtv. Troß meint, ein Teil der Aufregung rühre daher, daß in dem Vertrag teilweise etwas anderes stehe, wie in dem Anschreiben. Letzteres spreche bloß von Rosetten, ersterer von Einrichttmgen. Zum anderen habe die Aufregung darin ihren. Deutsches Rereb. Kaiser Wilhelm soll, wie in St. Petersburger diplomatischen Kreisen verlautet, die Absicht haben, dem Zaren in nächster Zeit einen Besuch abzustatten. Die Meldung ist bis jetzt noch unbestätigt. Kündigung des deutsch-amerikanischen Handelsabkommens. Die „sliordd. Mlg. Ztg." schreibt: Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika hat dem Kaiserlichen Botschafter am 30. April amtlich mitgeteilt, daß sie durch das noch in Beratung begriffene neue Zolltarisgesetz genötigt sein werde, das auf Grund des amerikauisclten Tarifgesetzes vom 24. Juli 1897 abgeschlossene Handelsabkommen außer Wirksamkeit zu setzen. Demgemäß beabsichtige sie, das deutsch-amerikanische Handelsabkommen vom 22. April/2. Mai 1907 zu kündigen. Die formelle Kündigung wird voraussichtlich erst nach dem Zustandekommen des neuen Zolltarifgesetzes erfolgen. Todesfall. In der Nacht vom 5. zum 6. Mai starb das bn Jahre 1880 eingetretene Herrenhausmitglied Oberforst- meister v. Al vensleben im 85. Lebensjahre in Potsdam. Tie Stadtverordnetenversammlung von Saarbrücke n hat einstimmig den ersten Beigeordneten Emil Man- avld-Tüsseldorf zum ersten Bürgermeister der Großstadt Saarbrücken gewählt. int Hinblick auf das Abkommen, das seinerzeit zur Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen Großbritannien und Serbien geführt hätte, Voxsorge getroffen sei, daß der englische Gesandte in Belgrad in seiner dienstlichen Eigenschaft nicht mit diesen Leuten in persönliche Berührung zu kommen brauche. Sir Edward Grey erwiderte, daß ihm mit Bezug auf die genannten Offiziere nichts bekannt sei, und daß die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen Großbritannien und Serbien ihr Gutes gehabt habe: er schlage deshalb vor, nicht unnötigerweise von neuem diese Frage in Erörterung zu bringen. 255. Sitzung, Donnerstag, den 6. Mak.. Am Tische be§ Bundesrats: Kühn. Präsident Graf Stolberg eröffnet die Sitzung um 2 Uhr 15 Minuten. Tic Umsatzsteuer für Großmühlen. Auf der Tagesordnung stehl der Antrag des Abg. Speck fZentt.) auf Einführung einer st a f f e l fö r m i g e n Umsatz, steuer für Großmühlen. Er fordert eine Vorlage, welche für größere Mühlen zum Schutze der kleinen und mittleren unabhängig von der einzel- staatlichen Besteuerung eine Reichs st euer einführt, die das jährliche Vermahlung-Quantum mit einer steigenden Abgabe belegt. Abg. Speck (Zentr.) begründet den Antrag. Dem Aufsaugungsprozeß, dem die jf le inen und mittleren Mühlen von feiten der Großmühlen ausgesetzt sind, muß Einhalt getan werden, denn auch die kleinen Mühlen sind wichtige Glieder unseres Wirtschaftslebens. Unsere ÄottSernahrung ist gefährdet; denn wenn die Grohinüller erst einen Ring bilden, dann diltieren sie nicht nur der Landwirtschaft; sondern auch dem brotessenden Volke die Prehe. Einem solchen M e h l r i n g würde sehr schwer beizukommen sein. Der Redner verweist auf die Mühlenwerke in Mannheim und Ludwigs. Hafen. Durch den Zolltarif haben wir die Landwirtschaft ein gutes Stück vorwärts gebracht. Wir dürfen sie jetzt der Weber- macht der Großmühlen nicht ausliefern. Hoffentlich stimmt die Regierung unserem Anträge zu. Treiben wir eine vorbeugende Politik, lauen wir es erst gar nicht zu einem Mül'lenringe kommen. Das Erträgnis der Steuer wird den Einzelstaaten sehr willkommen sein. Auf Vorschlag deS Dbg. Dr. Rocsicke (Kons.) wird ein An. trag seiner Partei, der ebenfalls im Interesse des Mittelstandes eine Mühlenumsatzsteuer fordert, mit zur Debatte gestellt. Abg. Dr. Rocsicke (Kons.): DaS Großkapital versucht, sich auf Kosten der kleinen Existenzen zu bereichern. Tas ist eine Art F a u st r e ch r. der Weg zum Trust, der gerade auf dem Gebiete der Nahrungsstoffe überaus gefährlich ist. Wir wollen das Großkapital nicht prinzipiell ausschalten vom Mühlengcwerbe. Nur gegen die schweren Mißstände nehmen wir Stellung, ge-en das Bestreben, <11 .-er» stören, ohne Erfüllung eines Bedürfnisses. Nehmen Sie die, beiden Anträge an; denn die kleinen Mühlen sind dem Inlands dienlicher als die großen, die sehr viel Getreide aus dem Aus-! lande herbeiziehen. Die Errichtung neuer Großmühlen und dies Erweiterung bestehender muß erschwert werden, dann werden die Kleinmühlen wieder Luft bekommen. Abg. Neuner (Natl.): Für meine Partei steht gleichfalls fest, daß die deutschen. Binnenmühlen sich in einer Notlage befinden, und daß ohne ftaafa liebe Hilfe die Gefahr der Aufsaugung besteht. Die Hufe kann durchgreifend aber nur das Reich gewähren. Die Frage muß jedoch eingehend geprüft werden; daher beantrage ich, beide An- träge einer Kommission zu überweisen. Die Kommission kann neben der Umsatzsteuer auch andere Maßregeln, um den Klagen der Müller abzuhelfen, in da§ Bereich ihrer Beratung ziehen. Direktor im Reichsschatzamt Kühn teilt daS Ergebnis einer Statistik mit, die das Reichsschatzamt über die Lage des deutschen Mullereigewerbes aufgenommen hat. Bei den ganz kleinen Mühlen mußte ein Rückgang um 5536 Betriebe ober um 11,8 Prozent, bei den mittelgroßen Mühlen ein solcher um 123 Betriebe ober um 3,2 Proz. konstatiert werben. (Hört! Hört!) Die großen Mühlen haben sich um 101 Betriebe ober um 51,4 Prozent vermehrt, bie ganz großen sogar um 25 ober 119 Proz. lLebh. Hort! Hört!) Zu ber Anregung, die bet Antrag SpecS gibt, hat bie Regierung noch nicht Stellung genommen, so daß ich eine bestimmte Erklärung noch nicht abgeben kann. Bayerischer Bundesratsbevollmächtigter Ritter v. Burkhardt: Wenn es möglich sein sollte, durch eine Reichssteuer dem Mittelstand im Müllereigewerbe -u helfen, ohne in das Etatrecht der Einzelstaaten einzugreifen, so würde die bayerische Staatsregierung gegen eine solche Steuer nichts einzuwenden haben. Abg. Kaempf (Fr. Vp.) spricht sich aus verfaffungsmäßigen Bedenken und aus Wirtschaft, lichen Gründen gegen den Antrag Speck aus. Die Mühlenumsatzsteuer wird den Mittelstand ebenso wenig helfen, wie die Warcn- haussteuer cs getan hat. Wir lehnen überhaupt jede Umsatzsteuer tt>. Eine Steuer darf immer nur den Ertrag treffen, niemals den Umsatz, der kein Beweis für einen Ertrag ist. Sämtliche Handelskammern haben sich denn auch gegen eine Mühlcn- umsatzsteuer ausgesprochen. Sie würde nur das Brot verteuern. Sorgen Sie dafür, daß der Mittelstand billige Nahrungsmittel bat, daun helfen sie ihm am besten. Abg. Frhr. von Gamp (Rp.): Die Erhaltung der kleinen Mühlen ist die notwendige Vor- russetzung für billiges Brot. Würden die kleinen Mühlen cingehcn, so würde der kleine Landwirt geschädigt lverden, denn er müßte dann dem Händler einen Zwischenprofit zahlen. Wir wollen die Fortschritte der Technik durchaus nicht hemmen. Wir begrüßen die Entwicklung der Industrie. Aber hier liegen die Dinge doch anders. Tie Interessen ber V 0 lkser. Nahrung sind doch wichtiger als bie einer Handvoll von Groß, betrüben. Deshalb werden wir den Anträgen zustirnmen. Wünschenswert ist weiteres Materral über diese Sache. Abg. Stauffer (Wirtsch. Vg.) tritt für den Antrag Speck ein, um dem rücksichtslosen Kampf der Großmühlen entgegenzuwirken. Hierauf vertagt sich das HauS. Präsident Graf Stolberg schlägt vor, die nächste Sitzung Dienstag 2 Uhr abzuhalten Abg. Baflennann (Natl.): TS haben zwischen den verschiedenen Frattionen Besprechungen stattgefunden, und man hat sich darauf geeinigt, die nächste Sitzung erst Mittwoch abzuhalteu. Tie Voraussetzung dafür ist, daß das Plenum dann während des ganzen Restes der nächsten Woche und auch die übernächste Woche zusammcnbleibt. Abg. Frhr. von Gamp (Rp.): Ich will mich dem Vorschläge des Abg. Bafsermann an. schließen, meinerseits aber dagegen Verwahrung einigen, daß mit ter Annahme dieses Antrages gleichzeitig ber Wunsch auSge- prochen wird, die nächste Woche und bis in die übernächste Woche hinein im Plenum zu arbeiten. Tas wird davon abhängig sein, vie sich die Arbeit in der Finanzkommission gestaltet. Abg. Singer (Soz.): Ich kann erklären, daß die Voraussetzung für die Annahme beS Antrags Bafsermann bei uns bie ist, daß dann die ganze nächste Woche und am Montag und Dienstag der übernächsten Woche das Plenum zusammenbleibt. Das Haus beschließt, die nächste Sitzung abzuhalten Mitt« voch 2 Uhr (Fortsetzung der heutigen Beratung). Schluß 6 Uhr. Zweites Blatt 159. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntag». Y ▲ ▲ ▲ ▲ ▲ J aa metzener Anzeiger 71 1! e I kauft. I I ersweg. | ittd „..«äff $ainin^ "st mein -ÄG M x yi tMrütdriM t ■ - Redner Nach! Mtft, Ecke AoSitr^ I verkamen, rvenE iti In Fahrrädern.^ men äringmaichmenv^ :,|fehon70L W'« qaialoae Ausgabe von h teste wahrt hätten. (Schlug folgt-) tre: «K5U Bfirer, 7. MaL AnfangiknrM. rg (6 e r l a n b in Ilt Q 1 i«A 11“ Jf llt» 10530 13O.1U U5.7U 22W 11.'UJ 1*' 151* *MJ* Harpcner Bergwerk 1-aarabÖUe Lombarden E. B. . N -rdd. Llojd • • Tilrkeoluae . • • «I# V1N 174» 14t» 1M» IV' 91-7« 1*>» v»regraph « trab 0)>HB £>.'# Elektrix. Ubmeyer . . . Elcktns- Sehackert . . . E*bweiler Berrwerk . . Geleeakircbea Bergwerk Hem barg - Anerik Pakctt Harpeuer Bergwerk. . . LearahfltU Xordd Llojd . . . . . Oberwchlca Ehen-Indtutria Berliner Handelet?c». • • Darwetidter Bank • • • Deatscbe Bank . . . • De auch - Arial- Bank . . Diskonto-Konmaudit • • ITrainer Lenk . . « Kreditaktieo..... Baltimore- und Ohle- Eisenbahn . . • • Ootibardbabe . . • • • Lombard Ei«enbahn. . • Oeitcrr Staatabahn . . • Prime - Henri-Eueubahi • 4’ ,*/- japan. Maatsanleibe (•/, ConT.Türken voi 1Ä33 Ttvkealoae . . . . P; Griecb. Monopol-AnL . 4* . la» r 3*, Mexikaner . . . . <'/.*/• Chinesen . . . • Aktien! Meteorologische Deov ichrnngen der Station flltefitii. Bochum Gas.« . . « Duerrn« E- W. . . . Tendent: fest Berliner Canada E B . . Danneta Jter Bank • . i cnUc^o Bank . . Dortmunder-L'aion 0. . Dresdner Bank • • Tendenz : fest. oui den Verband, leutcicv am den volt»lümlid)eii Rudersport, beider zu früh nuiBie da«, schone sZeft abgebiochen werde», iveil die yeniiiahrt mit dein Lampser nngetieten werde» mustie. D. Siebener Regatta. TerRegattaausschubdes hiesigen Ruderklubs „Hassta- 1 90o hat zu der Sonntag, 1 3. 3 " n u hier staufnidendett einen dieviähngen Regatta des Süddeutsthen .....i auegeschiieben: Anlänger-Bierer, zweiter Lentor-Vterer t,van‘iae- .'lnni.: Tte tu Itlnnunem ge'ei ten Ziffern geben an. wie viri der Todesfälle m der beucfienbeii Krankheit auf von atiSivärt« uo) Oh cf; en ui hunirc fomm- n. 60 JO 6..ÜU 96.70 96.60 9J.<0 146.2») 20.70 »9.7-, 98.20 bv.70 ufklu 36.70 06.00 CntPfCljlCll. UllH UUIU>J l-V«- «MMMWUtkU UMMV.OMV ...... - —tnacr tft als m stagnierendem Laster, roo jener bekanntlich ^/. k'orta i*eo . . I' • . ru»a ötaaUaul 1'□ 111* i&n 1M-? ö. . *>. Herren Tr. Biermer und Grünewald m dem Sinne juitintmcn, das; nach § 9 des zwischen dem Staat und der Stadt Giesten ge- scklosscnen Vertrags der Staat verpslidstet war, einen den Turd>- blicf hindcntdcn Sdnitzstreifen in seinem Bestand dauernd zu erhalten und das; der Staat dieser vertraglichen Berpslichtung zuwidergchandclt bat, sowie daß der Staat aus Verlangen ver- Dfliditct ut, Einrichtungen zu treffen, weld>e den Turdibiid wirk l.ch verhindern. Tte Stadtverordneten Versammlung tritt weiter- hin dem Standpunkt der Referenten dabin bei, da» die Stabt- verwalttmg keinerlei Tis,iviinarbefugnis des Ministeriums untersteht und da» der aus die Beschwerde der Baulettung erlassene Beschluß Grostirerzoglichen Mininenums in der Staütcordnung keine Stütze findet. Tie Stadtverordneten-Versammlung erwartet, das; seitens des Staates auf baldige Herrichtung einer den Durchblick verhindernden Anlage dein Miststande und damit den irr- rrterungcn in dieser Angelegenheit ein Ende bereiten werbe." Stadtv. Eichenauer spricht noch unter lebhafter Zustimmung der beiden Referenten und dem Borfisenden Tank au- iur die mannhafte Art und Weise, wie sie die Rechte der Stadt ge- Rahrungsmittcl verursachten VergiuungSivmptome, was au der Annahme berechtigt, da» nicht sowohl d.e .irnic an sich, als vielmehr die ihr anhaftenden, in der Zersctzuna begriffenen organische» Materien mikrobifchen Ursprungs das liebel veranlassen, xeie n,rf,tStS>mC 2“9 ® i m nx t n a u e r fiSrt . Tr. Biermer schliestt nch den AuS'ührungen des Stad - Eichenauer an. Er wolle einmal den Sturm der Ent- 1 rüstui'.g sehen, wenn die Stadt infolge bei Widerstände: eine i Linienoerlegung vornehmen werde. Tie Intereftenten, die den 1 hauptsächlichsten Nutzen von der Dahn hätten, sollten die sache auch unterstützen. , , . . „ , . 1 Ter Vorsitzende betont nochmals, da» bei der Genehmigung aus Widerrus die Stadt leicht aufsitzen könne. Stadto. Grünewald führt aus, dast der stadt nicht damit gedient sei, wenn der einzelne seine Einwilligung für sich cebe, iic musste für das Grundstück gegeben werden, za die Grund- Nücke in ihrem Wert dadurch nidn geschäbtsit würden, könn:c dies unbedenttich gesdicben. Man solle (roh fern, bau ein so tzrotzcs, bie einzelnen Häuser wertsteigerndes Werk von der stadt unternommen werde und er hoffe, dast durch einen einmütigen Beicht in; bet Betsammlung die fetzt noch widerstrebenden Interenenten ebenfalls zustimmen würden. Stabt» Wallenfels würde eS tut eine gme Blamage hatten, wenn durch die Tidköpsiglest einzelner die Anlage verzögert werde. , . , . 3tabtü. Grünewald verliest einen ..itsprcchenden Antrag, den er einstimmig anzunehmen bittet Stadto. Haber spricht iein Bedauern auS, dast so viele Bürget der Sadw cnxgegcnarbeitcn. Wer es nicht gestatten wolle, dem feile man einfach einen Mast vorS HauS stellen Hierauf wird folgender von stadtv. Grünewald gestellter Antrag einstimmig angenommen: Die Stadtverordneten Versammlung wolle einmütig dem Vertragsentwurf der Bürgermeiiter. i unter Weglasfuna bet Worte: „nach dem Ermeften der Bücget- meiilcrei") ihre Zustimmung ausivtechen und den vausveiitzein empfehlen, dem wichtigen, der gesamten Stadt, wie den einze.nen .Hausbesitzern Nutzen bringenden Werke der Errichtung emer 3troi;cnbalm keine Hindernisse zu bereden. Ten Beschluh deS Vereins der Hausbesitzer vom 5. ds Mts. erklärt bic Stadtverordneten-Versammlung für undurch'uhtbac, weil die Stadt nur bann gegen Störungen int Betrieb bet Stiaf n- bnbn burd) Auikünbigung seitens einzelner Hausbefttzer gc-iu^rl ut, wenn eine dingliche, dauernde, unwiderrufliche Berecyi gung dem Wrunoitiid gegenüber bestellt ist. Baugesuche u. dergl. Tie chirurgische und die Augenklinik sollen auf eine einer Sockclmaucr ruhende Holzeinfriedigung ethatten, wozu bet erforderliche Tisvens erteilt werden. Heinrich LaunSpach will an einem Neubau in der Bleich- sitaste zwei Balkone anbringen, auch hierfür wirb der Tispens befürwortet. , Bei einem Neubau des Karl Wehrn m am Mittelweg toll ein Teil der Umfassung deS Tachgeichosscs in ^chwetk mit Schieserbekleldung ausgeführt ivcrben, womit bic Versammlung einverstanden ist. hinsiditlich bet Fluchtlinie nidxt bcanftanbet Einige erforderliche TiSvense müssen nod) nadtgejudtt werden. Emil Otto will am HauS Bahnl-ofstraste 10 in 4 Meter Höhe eine medxmiidK Uhr anbringen. Tie nachgesuchte Genehmigung wird unter der Bedingung erteilt, dast Daburd) der Bau der elektrischen Babu nicht beeinftusft wird. Christian Stein will am Scltcrstor, zuuudüt der Lesehalle ein Scltcis.vasserhäusdwn errichten. Man gestaltet dies auf Wider ruf gegen eine IahreSmiete von 100 Mk. Auch bie Erlaubnis zur Anbringung eines Ofens wird erteilt. Ter Schutzstreifen an der Irrenanstalt. Tie Statlvcrotdneteiioerfammlung l>at früher nie Dnrckfoi ftung des Schutzstteiiens als gegen den zwischen Stabt und Staat abge|d)looenen Vertrag »erftobehb bezeichnet und bagegtn Ein spruch erhoben. Die Bauleitiing bat besvalb beim Ministerium Beschwerde erhoben und bad Ministerium bat in einem Schreiben uit bas streisamt bie vorgenommene Turd>forstung als jad)g M-Itz und trein Vertrag entsprechend bezeichnet. Tanad) sei das Ver iahren der Stabt ungercdstsertigt und die Besdstverdc der Bau Icitung begründet. Tas Schreiben wurde der Stadtverwaltung uir ftennlniüiiahme mitgetcilt und bie Erwartung ausgesprochen, tast der Stadtverordnetenveifammlung davon Mitteilung gemacht werbe. . Nach dem von Stadtv. Tr. Biermer eritalteten mcicrat beantragt bic juristische stomMission, dast die Stabtveiorbneten- Versammlung ihre bisherige Auffassung auiredn erhalten solle. CS sei ZatiadK, dast die Bauleitung nicht berechtigt gewesen sei, ohne die Oknebnugung der Stadt bie Durchforstung vorzunchmcn. T-er Vertrag sehe vor, dast eine Aenderung im Benehmen mit der Aiistattüdtrektion erfolgen tonne, die es aber nod) nicht gebe. Der Turchforslung des Sd)utzstreifcns seien burd) den Vertrag Grenzen gezogen, die nid)t ciiigelwlten worben feien. TaS V. den mu.. missen, ruf bas die Stadt Anspruch ;u haben ilaube jmudten unb 1114 den na^mL 2er üorrcicrcitt, Staow Grünewald, führt rnS, dem ! ,y r a n M u r t a. „k., b. _\ai .euft tand in der . abemie Grvsth. Ministerium stehe kein Recht -.u, der St id.: .rwalning bi.- erile m m a^r i k u l a 11 o n ft r das Lommcr -eme-tcr nm: eine Rüg: iu erteilen, oder in trgn'beiner Leise burd) em Es wurden 84 Ltud erende neu ausgenommen, von b-ve- orbncten Versammlung, so unterstehe er dem d'szwlinören Ein- mann wurde wegen «onkichinat. ein: acbttagiac V a, t - ickrciten ft ihm übergeordneten Instanzen. Im vorlieicnden itrafe vom hiengen Amtsgericht 'Ub.k^rt aut l^rinb^bc* Ai- Aalle habe das Ministerium auf eine Beschwerde der Bauleitung nkel» 211 des alt.-n vesti'chen i-.n.in^trargeieM ^Penum die Stadtverwaltung gerügt unb hierzu itdnbc ihm ein Recht hat nunmehr gegen die ^attitrotc emirrrud) erhov.-n. nach der Stakteordnung nicht zu. x u f i e l b o r f, b. :.ia,. xai berkriegsgerichr verurtnlt? StatlD Löber mochte bie Rechte der Stadt auch nicht ge den seritantcn Luxan orm Ulanrnrenmmt Nr • roe^ n Bei 'chmälert wissen, aber der scharfe Ton der Reser.mten sei aud> getan.- ft-geu d u ■ ■ ' • i r i in ■ — T»e Bibliothek bes Zilbis-Nio-k. Tie Abücht, den Iildis-stiosk füirtig oe.n Bndlitum zugänglich ju machen, w rb auch eine fei kostbarsten Bidttotbelen wieder ane Vum brniaen, bic lange Zeit jebei Benntznng ent ogen war. Tie Bldiiotbet des Zstbis-Uiosk enthält näinlich tcune cdiäne^ an alten gHcajüa.ui. oiabifchcn nnc* persischen l’lomrihiyien. £ie«e vatibiiort ten, f f letz, Oer Wmenscha't er chlovei, werden, wurden nn 11.. 1-». und 16. Jahr dun Veit nt den giiednidjen ft ostein getan mell unb der Btblion et Di» alten SeraUs ctnucileibt -Ibdnl Hanns liest bie Biblloihek später in den Zildis-st o k über'in-ien, und für bie yoiMiiuiq ivai sie Sanin euiniueileit verloren. — Kleine Chronik auS stuuft und Wissenschaft. ICircblidic Zlad^richtcii, Loangettjchc uicrnciiibc. Sonntag den V. Mai, Kantate: Aotterdienst. 3n ber Stadtkirche. VorinittagS 8 Uhr: B'arrer U. Schlosser Zugleich Christenlehre <ür bie Reukonfinnierten oul tr Matihäusgemeinbe. BornntiagS V', Uhr: Ve v. Süddeutscher Ruderverband. Ta» Berbands- • ll,n J • S’Lmmmiimi anrubevn m 7xiantii.it holle unter bei Ungunst ber öiltetuttfl z, - JJ »jj.* ^ ‘*‘ ,... ,1,? ,hL‘ll.1| leiben, aber dennoch beteiligten sich 12 Boote daran, baiunier an* . »«" f '«J ,«‘l * . bie hiesige ,f)affm". 3m Anschlug hieran laiib am conniag irnd)-1 » um ; Vt ■,/ c.Ll t h V . mittag ein Tanip'erau^lug nach iZechenhenn statt, rvoicib'i in bei NachiiiittagH um L llhr -'ta' en e^i 1'[ ‘ • .Stadt Offenbach- in ber har.nonuchsten tieijc das 5Ioi)iigc Be | ' -- - ____— eben des Berdandes gefeiert mürbe. Der gegenwärtige und ber ooiljevige 1. Vervanbsvorsit;euoe, die Heuen PH. veibi-tsranf'uit und ftafpar Ziiniiiernianii-Ofieubach sviachen über bie tonnibiing und erireuhdic IVciicicnnvidelinig des Verbandes. Erfierer toaiteie IClchio Feuilleton. h Die Stadt Wiesbaden tat für die frankfurter! Luftsdstff-Aussft'llung einen Preis von 10000 Ma r j unb zwar mit ber Bedingung, daß em Luftschiff von tat Luft- ichifss Ausstellung in Frankfurt a. M. nach Wiesbaden juhrt unb dortlangereZeitgcgenEintrittsgcldauSgestelli wird unb besichtiat werden kann. WieSoaden ist ja von feher ein bistchcn lehr vwtzig gewesen, aber das ist nun doch )dxut eine sehr starke Anmastung. die man einentlid) kaum dem cmföltigiicn Emporkömmling zunaut. Tie Ausstellung ist dod) in ivranfiurt und nicht in Wiesoaden. — D i e tzestsp»e 1 e »n Mstn ch e n. Tie künstlenfchen und technischen Voibereitungen für die am 18. Juni beginnenden ,"iclt- jpicle ReuihardS sind ui vollem Gange, wie uns auS München gemeldet iviib. Ter geschä'tliche Leiter Edm. Reinhardt in nm den Vorständen der technijchen Abteilung bereits von Berlin uacL München ubergestebell. Ebenso der Maler Ernst Stern, der die Leitung des ^ekorauonswesens führt. Ta die Au-stihrung be^ mniangreidien tzunduS für die Festspiele ivabrfcbemhd) durch Münchener Arbeiistraste an Cvt und Stelle eriolgen soll, so in die Errichtinig von AtetteiS und Werkstätten erioiderlich. Sobald sie in Betrieb genommen sind, wird auch da» Hüuftleieulemble und das »echmsche Personal des Beilmer Teutschei» Staaten nach München übersiedeln. — Tie erste dramattsche Sängerin der Wiener Hofoper Anna v. Mildenburg, die künftig auch in LchansvielroUen aiutretcn wird, wurde von Tirektor Remoardt an das Himitier- idealer engagiert und wird hier als erste Rolle die lttistemnästra. d«e sie bisher nut auberorbeiithdiem Beifall gesungen hat, mm auch einmal im Schani viel darstellen. — Die Gefahren der stresse. Weit entfernt ein Mittel zur Gesunderhaltung unseres storvers zu bild n, wie Du'l- iad) angeiwrnmen wirb, zieht ber Genust bei Jheiie in palta- Ipgifdiet Hinsicht sogar manche Störungen nach sich tv n:iug. niier ReU>. von Beotachtun nn ttHUi Ed. ttroujei eine Anzahl gemüjes zuzuschreitan sind, und deren cdaratteristiscoe Svmptonie m ihrer Gisauuhcit bei allen Betroffenen ohne Unterschied des toterä, tcr Wonititutio.r sowie envatger krantta'ter li n; lalle unb des augenblicklichen ^suiidv. itszuitanexs iden:i ch find. Sie treten als allgemeines Unbehagen, Bekiemniiingen ui ber t' .giiib t s ZlvcrchfelleS, Er ka.te'i der oberen ®l:.\er, i.arke Unterleibsschmerft'n unb Wuii.ieo (ntrcctan in Er . inung. Uebngeiu» sind d.es bi: gewö^nli ^.n, durch den Genust verooro.rien viel typhöse Ziemer unb andere annedenbe ftraiiktzci.en dürjt:r--——-— --, . . . mobl ui Ansehung tauen dem t^enu,; der jtarhe jugcidutcocitI Telefonische IvUrsHeriCnte werden, abgesehen von den Z-allen tao Bandwurmes und anderer Giessener Anreisser», oit • Pürtu«ie*eu J • • e I Wl D..»i ■« • M * q J 1 I • geringer ut a.s iu stagnierendem rasier. nx> jener oetanntiiai lein iRanmuiii erreicht, da d e Bilan;en don eine graste Menge tonen zusagender Swift aimunebmen v.r. iözen, tarJi ober auch in r.netn ausgezeichneten stulturtarde zahlrctcster Mikroben lieben. Zer er wird Darum gut tun. sich uv-er den Ursprung ixr Ära je. Die er zu geniesten beabsichtigt, vorher zu orientieren. I ES [tarben an: Zusammen: Erwachsene UN vom 1. Lebensjahr: 2.-18. Zahr 1 Tuberkulose .3 3 — ~ I rimigeiieiitjünbung 1 1 veritebier 2 m i m — — I x)oleciUAÜnbung i iu i (D — — 'Jheieiieiiijünbuiig 2 H) 2(1) — — 1 'JleiibilDimgen 4(3) 4 (3) —* — I Veruuglückiulg KD 1 U) — — 1 L'eutäinie 1 1 —' — | ^ebeuslchwäche 1 (D — i lb(7> KD - Mai 1909 so? Temperalui der tu’t ffibfohife oeucttigleii ■Sf "C xs 1. hibf.äih «eilet AM 754.4 15.4 3,ft 27 EVE ft Sonueufchem ü. 9* 7b4.n 1U.U 4.7 51 E 4 Klater yuniwC • 7« 7öö,6 8.6 dl E 4 coimeuNk* Höchste Temperalui am 5 bi« ft Tli 1M/C. V s iO 2. 2 -V c CT 3 6 c oft ’eu CT c <-> >32 CD-2 CT A o A e -c CT C c cy tfö CO Oft 4» e <=> ti L> A *e F t» « CP) -. 4» O 4» St St 4» 'S* o oft ij 4> o ,. St ? 'S •CT O © cd: e ■§_ A ■’ C o s 'S CQ ss Et t: ~ 'S S_?±: " S 's" 4> «ft cd S- 2* S • 2 oft^- —-e=£ ts >CT © £ o e F St o CQ © e ■CT © 5^ A,~ O «CT © s ICT D o e — o, © ° st S, ■ «X» CTT- A iSS. ’ % O “»® CQ ct s ■ A „ 4> ’S 5)2 d'F SiD

->T C X ,=€€“ s :5**g-c „ c 5 ä A g £CT Et St zi. "d ® C © = ,2 c :Z 2 a . g ft« ct •“ 41 ©e A ti 24 L L CT. G » o CBS JT Et — A X § u Z-Z . S S8s2 ■ Ci s = - °'5 « .-St-ttCT .“ CT1^« *- CTg E 5© ct.23 . ct s§§ St st 41 41 CDA CD «ft , ~ A "» o st VZ* ES V CD O 5 1^ = -g:2'* ■£2'e-oH _= ^.cts U = Oft» _. «ft — G ** CD ° xTr; 2K «ft A St «ft Et 4> C:CCQ .._’~ CD 3 Z g3» ♦ 2 SB o ■>—• 41 ZL oft (9 <41 A ftl 41 41 A CD c o Ttco «5 oft ’~l •2 s S? OCTt N^F •p 2 a ‘S' CT CTt. CT S *CT F «ft 5“° N-o 5 = c cd 2 O CT CT''° o r_ . St «SD "2 jJ-ti) _ 41 Sl «JA y >— •— O 41 -Oft F «CT A 2 St Q CT 5t F « S F ° 2— - F *O >4 — £.2ct 41 CT C s ® - 2 4i F 3" CT CT _u^:S8S 3 — 41 g — OJ CD p ° E ft y CD ' C 2i CT (2 2 A O CT st ct o c ct '3 N S ._ — CO «ssnitg = c-»56>tc 2G 32® • • — A—t CT c -CSÄS . CTZ ° g? CT CT CT^.CT - 1«— C. CT CT 2t) Oft- C-nft — a — Q st » 4i 4i — *Sr cd— 5 FFt-tZ CT A CT CT .D K „ “ r E_S? O ctE- ö? 24 .CT ^•=©5 < S P 41 - S .5 «S'F d±_ StCQ ^•S s© ta . ct st ©= S ° o j / * X) p ■Q © A(9 CD SB — F F . w CT C -C CD — Q —_A© *- 0 - CT «'CT CT.«"3 LZL F CT A — ‘_o .2 ,F F ä>®S5!=2S- H © S cG-Z- o£%® = 5? FLLF^^ZL — C CT 413 F o N-SS-^ö?F 4i -b 3 c —. ’ct'cO Et “’Z5^ M -- « 41 Et 41 « CT '— §^S A^G Et C äSe = g| A S/A q SD •O*J «ft ■— CT g3 g 'c CT A .CT CT? A <1^ 3-B 41 -ct CT CT CT 4t F CDA FAQ :C"2 .— CT Et — C 41 F CT C2 stW c c N g? F^ 5 g ^A ZS 4J CT C'A SB «ft ZS A — CT 7-7 c ä ^* CT F 41 «3 Et C -CT CT — F -F ct" CT CT —t 41 Man kann es kaum glauben, 1 Tischflnsche nachnefüllt nur 20 Pfg. daß eine so kräftige und wohlschmeckende Würze, wie „Knorr-Sos" nur aus Pflanzen gewonnen wird. Und doch ist es so! Knorr-Sos würzt alle gesalzenen Speisen; dabei viel billiger als alles ähnliche- Zu haben in den Geschäften, die Knorr's Hafermehl, Erbswurst und Hahn Makkaroni rc. führen. 8s”/ V - W W.' . M8 Auskunft erteilt: Friedrich Krogniani). Gpklschrankfabrik. hv50/« Qebr. Xörfing ^ktiengeselischaff' Zweiggeschäft (Frankfurt a. Rlaän, Weserstr. 4, Telephon 1524. Gasmotoren b-s°n2ooo Pferdest. 7i_i-xai, für Anthracit, Koke and >9033^5-7*0'93 CH Braunkohlenbriketts rL> billicate Betriebskraft für Muiore. betr.ebe. Petroleum-, Benzin, Benzol, Ergin- und Spiritus - Meieren. Geringster Brennstoffverbrauch. Einfachste Wartung. Uebersichtliche Konstruktion. Zentriffugaipumpen. Betriebsanlagen und Pumpwerke für Wasservepsorggunfls- u« Entwässerungsanlagen- r-/t v"- XkI^I t. > Baumwachs s a"v* yefpaneSaEnssfceS Ko?6s.chutzwände Hegest XriU Giessen, Seltersweg 12. garten- und Veranda-Möbel Eisschränke, Rollschutzwände ■ Garlengeräte ■ in grosser Auswahl empfehlen zur Saison Mrr Schmidt Inh.: Heinrich Guthardt. Adler-Trogcric. Otto Säiaai. Älzeyer Pferde- Lose ä Mk. 1. isl Nur20000Loseu.12000M.Gewinne Sehr flünftinc Gewinnchance. Ziehung am 11. Mai dö. %id. Diese Lose cmvi. Oiich. Buchacker, Gienen, Neuen Baue 11. 12460 Verbessertes im Gebrauch billigstes Seifenpulver. Erleichtert bedeutend das Waschen und ist ohne Zusatz von Seife und Soda zu gebrauchen. Ueberall erhältlich. Paket 25 Pfg. Alleinige Fabrikanten: HeaKel & Co., Düsseldorf. ’ s. 0. w kV.-. II FOr Jädsrmaüi haben wir Schuhe auf Lager. Von grossem Nutzen ist auch für jeden Käufer die überaus grosse Auswahl, welche wir in ca. 8oo Artikeln laufend führen. Wir bringen alle Schuhwaren zu konkurrenzlos billigen Preisen zum Verkauf. Das Losungswort gilt für Jedermann: Kaufe bei Springmann. gpringmanns Schuhwarenhaus GIESSEN Bahnhofstrasse 58. Bahnhofstrasse 58. ■ w- I vrd Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem Hinscherden unserer teueren Verstorbenen finllintiiir SdjnüM Wur. für die liebevolle Pflege feiten« der Schwester und die tröstenden Worte des Herrn Pfarrer Barth sagen wir hiermit innigen Dank. Christoph Schmidt V. Großen-Buseck, den 7. Mai 1909. 03437 Gott dem Allmächtigen bat eS gefallen, beute früh um 9*/, Uhr unsere ünngstgeltebte, stets treuforgenbe Mutter, ©ibroicgcrinuitcr, Schwester und Tante Margaretha Hof geb. Mehring nach kurzem, in Geduld getragenem Leiden im Alter von 72 fahren ,no bessere jenseits absurufen. Um stilles Beileid bitten Die ticstrauernden Hinterbliebenen. Wieseck, Eberstadt, (Sieben, Wistmar und Lindenfels. Die Beerdigung findet SamStag nachin. um 2 Ubr in Wieseck vom Sterbehause aus statt. 2733 Tclevdo» *44 Walltorstr. 36-fcS Zu recht zahl reichem Besuch« labet er gebensk ein Albrrt Itappmann, Direktor u. Zndaber des SolosteumS Nt'k^en. iiXUÄ Ml. 3immtr MS,,. M'IrMrr ind)t ckäii|. Schrift!. Angebote unter 0.414 an den >Mici;cncr Anzeiger erd«. MS Arbeiter unsere Der tocifre Reger, bumorinifch. Zrbuhmnnn wider 20'11 en, humoristisch. nach heuchel beim iLudwmSdvtH mtt Kontert .< Tan*. Atea«M u. Gönner des BereinS ICICÄI Clo- Mädchen für leichte Hauearv. foi gei. schantenstr. II. Eni lau 67”TI n öd ■ c n o. 14—11» ,1. ald itorite» Mädchen gesucht. Oua&ö Ludwtgitrabe 45 pl E llästliiiMslritlmi! Im Htricke« sowie flnRridee von Strümpfen empfehle ich m> b angelegentlichst. Strickgarne (uHtlUH habe Itttl vorrätig. baren Dauerwaiche auf eigene Rechnung Kleber, der siebt, läuft. Grober Äerdienst. Älem. Savital erforderlich. Zu melden Samotag von U-l Ubr mntagS im Hoicl Selienkellcr. 1(0439 Tüchtiger, braver iReamhi* fud)t nabe Bahn möb- -UlUUllU lfertes Zimmer von jeyt bis Thttc ^uli. SdmftL Angebote unter 2721 an den Giesteuer SlnAeiger erbet. Ernestine Höpfner Roon,trabe 32, IL Sonntag den 9. Mai: lr> Ausflug des Giessener UM Stiert Frau 1—2 Stunden nachmittags gesucht. -rau Hauvtmann Weder. 27R Bleichstrahe 20 ot. Die ialschc Baronin, grö'ter Lacherfolg. Die Taschenubr, bumoristfsch. Dieuftbotc wider Wille, bumonfnicb. Der kleine Soldat, originelle Tncl'^ene. Rudi verliebt den -in -itier Knift, bumonftif* -lammende Liede eines -euerwedrmanveo, dumoristisch <83281 Möbliertes Zimmer nut besonderem Eingang au vermieten <(3276 Schön invbl.Wobn-u.Schlaf- Aimmer ;u o. Ludwigstrane 82 II. oefcXSl !Ö!öbl. Zimmer, feo. (ting^ billig zu verm. DieAstrabe 6ll. ^itllßiiiljölhtii flciutL B4/tl Medizinische Minik. Sriuti, tüd’i mit guten Zeugmnen gegen bobei Lohn auf 15. Mai gesucht. 2Jb Bleichltrab« W (Scheibcudreber) für ----- Runntövferei fofort gesucht. Dauernde Stellung. Reitler L Bura. IVieierf bei (Ziehen. Techniker ifld. Tuchler», Abfolv erstkl. fr* schul«, gew im Zeichn^ eins. führ.. .QalfüL sucht geeign Jtrl Schrift!. Angeb. unter 2ti*4 a»K Geichaftost. d. (Hieb. AnA- ^uugeä Mädchen sucht «i. de- (64311 TeufelSluitgärtchen 34 Kinematograph Täglich geöffnet von 3—11 Ubr. ftbrbc u aiuble werden fchnet u bill gestocht. Glöckle. vonn. Pgrtbier. Seltersweg 81. 'MS Dir suchen für ein . Stadt. flrntflM 500 Ml. ÄStf .Aübiung sofort au leibe» |deM Dicherb. oorb Schn-il VI w» s 0:41(1 an den Giei; A nz. erd Schönes BereiuS Lokal »-« Neqel'Adend au vergeben. Naderes in der <4eschaft»^' deo (Siegener Anzeiger». WW ) OOOOOOOOOO Heute Freitag den 7. Mar 1909: Grosse Vorstellung. Roch nie dagewefenen Erfolg erztett bas 3nbitänm» Vrograem. Kommen, feben und überzeugen, dochdezent. Sabre Lachsalven crbrtbnen über Hartley. bte moderne Ran- !a:ur brurher Poo, LenI Brntlon, Lilly Otlntkj, The Dunbar*, tietebw. Kaiser. frCres Cbantrcll, Soeun Odmonte und das übnne Vrvgrvmm. Tunt» • ?ritztßtn F. Jfer. Anfang 7*, Ubr- Eintritt frei. Sektion Giessen. Samstag den & -Rat adendS b , Ubr, im Hotel Ztbüe: tesseroi'üraaitaj Beiprechnna der für Frankfurt a. ES bittet um zadlreiche 271Ü, Der Borst«»»- Vertreter gesucht in übeneeischen (•»*» Rosttabak. Offerten unter B. E. 10 350 an Rudolf Moste, Bremen._____ BorA- cinnef. erst. Hamburger Kgstee-. Tee- u. .^akao Engro»- u. BerlandbauS sucht f. Abtlg. Bost veriand gen- bobe 'Rrrtrrtfr strouision tüchtig. -LHUUUl, welche Privculundsch. bes. Chert. unter H- B. 2914 des. Rudolf Moste, Hamburg.________ Dauernde Existenz! Suche sofort jung. Mann zwecks Uebcrnnbnie der neuen abtoaidj Mafchiaeusabrik und (rticn giescrci am Niederrheiu sucht 20-30 Gieflerei- Arbeiter welche an ^ormmaichinen «dünn wandigem Gutzf gearbeitet bad. Meldungen SamStag den 8. Mai von nachmittags 3—0 Uhr und Sonntag den 9. Mai von vormittags 10 Ubr bis nachmittags 5 Ubr in Wieden. Hotel Nestau raut Bei ns Heinrich. Inn1', junger, tauberer hmttMe nicht unter 18 fahren, auf sofort gesucht. -1 ■ ____Earl Gchwaab. Ein braver Hansbnetche fofort gesucht. 12871 Zuckeret Vubroiaftrafce 44 gir jug. StiWtei Sfi’Ää*1- ftm'.i__________Bergstiaste 17 pari. ’totigex DieDStmaicher für bald gegen hoben Vobn geabereS in der Gescha'iSftrlle d-iffieh. AnA- OMVO Rkillgeholt. Nlliumm des Viesteuer Au;eiger» vom 5. Mai werden jurück.zekauft von der Geschäftsstelle d. Gieß An; (ürundstückc, foekul. Teirainc-, Dillen, Zins-. Wovn- u. Oefcba’ti- bauser.fZabriken. Ziegeleien. Gat- bofe, Hotelo. Mublcn, Sägewerke, nr. u. kl. Guter, foiöic Gelchafie leder Art werd, gesucht durch die Eentr. Bcrkaufc» Börfe Deutsch lande«. Angeb. L au rtdit. ümcrh- 3 Tag. a. 6>. Geijenbof, vostlag Gienen. Besuch kostenlos. Ist-', -tbgcschnitteue R/l Ausgckämmte 4^UUl v kauft 12439 H. Tichy. SelterSweg 43. Heute entschlief sanft nach kurzem Leiden mein lieber guter Mann, unser Grossonkel und Schwager Herr Karl Reiter, Privatier im Alter von 91 Jahren. Unterfertigte erfüllt hiermit die traurige Pflicht, von dem Ableben ihres lieben Mitgliedes, des Med.-Prakt. Richard Strömer aus Friedeburg (Ost-Friesland) geziemend Mitteilung zu machen. 03424 Die Beerdigung findet Sonntag den 9. Mai, nachm. 4 Uhr, vom Portale des alten Friedhofs aus statt. Die Vereinigung Giessener Kllnlzlsten. L A.: Heusner, z. Zt. Vorsitzender. . Die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N.: Frau Margarethe Retter geb. Hofmann. Giessen (Teufelslustgärtchen 5), den 7. Mai 1909. 03440 Zchinnikiilnift morgen 1999 im »Pfälzer Hof*. Sächsisch -Thünng. Lan-;mannschast ^clzsteingasse 4. Heuchelheim, den 6. Mai 1909. (B»/, Bilanz am 31. Dezember Rein 1581.66 8045.25 Während 1908 gingen ab Ph Lindenstrut b V. Hch. PK i l. Spaar. C.riTTlhAdH Neuen-Bäue 15 Tie Zahl Während Gut erhalt. Bllgelofcn u. eine Dromvctc billig au verkaufen. Kassen-Konto Utennlien Waren Dio. Debitoren Anteil-Konto Reservefonds BetriebSrucklage 2lufgen. Kapital Div. Kreditoren der Mitglieder betrug Ende 1907 1908 gingen zu Div. Rest des gewinn- 8045.25 109 2 111 2 Tü9 Glifimift mcbrerc Wagen lofort dlUljlUlfl, vrei^wcrt abAugebcn 033851 Licher Strane 19. Gietzen. den 5. Mai 1900. Ärovhcrzogliche Bürgermeisterei Sieben. Ä). B : «eller. aher Stand der Mitglieder Ende 1908 Beuern, den 5. Mai 1909. 26 Landw. Konsum-Verein II ;u Beuern Emgetr. Gen. m. u. Haftpflicht. Die Beerdigung findet SamStag den 8. d. MrS., mittags 1 Uhr, doui Trauerbause iMartlfttaszc 45 aud statt. 2731 M. 238.63 105.35 7447.11 264.16 Sarg-Lager Metall-, Holz- und Verbrennungs-Särge. Uebemahme von Bestattungen nach hier und auswärts. Karl Zimmermann Schrcincrmcister Bekanntmachung. Montag, 10. Mai 1909, nachmittag- 3 Ubr, ander an Ort und Stelle die Verpachtung der Wirtschaft-balleu auf dem neuen Blebmarkrolav an der Rodbeimer Srratze statt. Todes-Anzeige. Heute vormittag 11 Ubr entschlief sanft nach turAcm schweren Leiden im Aller von 40 Oabrcn meine liebe Gattin, untere gute Slutter, Schwester, Schwägerin und Dante Kroll Ülniw jlllthmne Lclkcr gcb. Äichinanll Margarine Eine febr groste und leiftunnoidbinc .rabrit deren i5x^runnt'-c m gaiiA ? vart. <'3s_1»| tag auf Lowaldsgarten. 034A (Mute, nebr. Geige vreiSw. zu verkauf. )iäb. rireuAvlalr 311. I Möbl. Zimmer \ 2729, Gut möbliertes Zimmer au vermieten. Mockitraste 141. 03432! 2)föbl. Zimnter nut voller Pension Au verm. ^keuuadt 48. Schön möblierleS Zimmer sofort au vermixten. 11802 Näheres Neuen Bäue 27. I. Verschiedene Gmc.’i und 6 Zimmer Wohnung in der Vicbigftrahe au vermieten. Nab Stepbanftrane 25 vt. 2703 2—7 - Zimmer - Wohnungen find stets au haben. [2702 'Näheres Ltevbanftrane 25 vt. 03392] Logis zu vermieten. ________ Niegelofad 171. 084121 Eine Stube mit Shidie zu vermteten. Weidengaffe 8. ßiiitn Dobermann '?oä:u febr wachfam, verk. f. 40 Mk. 2728 C. Strob, Winmar b. Gienen, eine 6triiPÄrtttiVxniäni' 13 X18, mit Zubebör. uert 2727 E- Strob, Winmar b. Äiesten. Ö3273 Möblierte- Zimmer fofort au vermieten. Selteroweg 79 11. 08364^ Gut möbliert. Zimmer zu vermieten. LudwigSoiatz 4 IN. freundlich. Zimmer an solide Arbeiter zu vermieten. Hammstraire 10 DL Möbl. 3™rri^Si KOLOSSEUM £iuiif-(5crnd)r n vermieten ytrllcibViivludif Net nein che Btt verkan chfftiik stellen Ilcil'chiedrnrv