Nr-81 Erscheml täglich mit Ausnahme des Sonntags. zustimmen kann. v. S. Wetter 5/ I Klarer Himmel April 1909 + 10.6 0 C. — 1,2" C. °* i sich führen must, etwas entlüftet wird. Jedes Pfund, das er weniger zu tragen hat, wird durch eine erhöhte Kilometerzahl belohnt. Neben anderen Erleichterungen wollte man ihn auch von einem Teil der eisernen Portionen entlasten. Wer wiederum konnte man auf ihre Mitführung nicht ganz verzichten, weil bei den Massenheeren und ihrer Versammlung auf engstem Raum die Verpflegung gegen früher erheblich größere Schwierigkeiten bereitet. Da boten nun die Feldküchen die Möglichkeit, eine eiserne Portion der Truppe unmittelbar folgen zu lassen. Ein weiterer Grund trat hinzu. Man konitte sich der Lieber* zeugung nicht verschließen, daß infolge des zunehmenden Luxus, des Uedergangs zum Industriestaat, der Heranziehung der zahlreichen Reservisten und Laitdwehrleute in die Formationen bet vordersten Linie im Durchschnitt die Menschen nicht mehr so widerstandsfähig sind wie früher. Es mußte deshalb auf die Bequemlichkeit und gute Versorgung der Truppe erhöhte Rücksicht genommen werden, namentlich in Der ersten Zeit, so lange die Truppe mit ihrer großen Zahl aus dem Be^rlaubtenstande sich noch nicht einmarschiert und an die Strapazen gewöhnt hatte. Und die ersten entscheidenden Schläge werden gerade bei Beginn des Feldzuges erwartet. Man mag die verminderte Leistungsfähigkeit bedauern, man muß aber mit ihr rechnen. Alle diese Erwägungen haben die Bedenken überwunden, welche gegen die Einführung der Feldküchen sprachen. Es glückte nach längeren, sehr eingehenden Versuchen, ein brauchbares Modell zu finden, welches bet genügender Festigkeit doch so leicht und lenksam war, das; es den Truppen überallhin auch außerhalb der gebahnten Wege folgen konnte. Nach Art der Artilleriesahrzeuge gebaut, besteht es aus einem Vorder-- upd Hinterwagen, enthält einen Kochkessel, in dem für eine ganze Kompagnie von etwa 200 Köpfen das Essen von je V* Liter zubereitet werden kann, und eine Kasfeeküche. Neben Der laufenden Verpflegung wird noch eine eiserne Portion mitgeführt. Bekanntlich zerjallen die Truppenfahrzeuge in die große Bagage und in die Gefechtsbagage. Letztere enthält alles das, was die Truppe jederzeit braucht, und wird nie von ihr getrennt. Zu ihr gehören auch die Feldküchen. Man ist dadurch in der Lage, jederzeit dem ermüdeten Soldaten eine Portion warmen Essens verabreichen zu können, ohne daß sich der Mann dafür zu bemühen braucht. Dies hat nicht nur im Biwak, sondern auch in engen Quartieren eine sehr große Bedeutung. Die Einführung soll allmählich geschehen. Die Gesamtlosten betragen 19 Millionen Mark. Im diesjährigen Etat sind lJ/5 Millionen Mart angefordert. Wahrend der Kaisermanöver sollen sic benutzt werden. Es ist dies eine der Ausgaben, der man Tic Marktpreise für Bich und Frucht uud die Gießener Fleisch- und Brolpreise am 5 April 1909. Redaktion, Expeditton und Druckerei: Schul» straße 7. Exoed,tton und Verlag. 5L Redaktion:113. Tel.-Adr.:Anze,gerG,eßen» Die „Lietzener 5ainfHcn,‘Iatter' werden dem »Anzeiger* viermal rooeben lich beigelegt, das ..Kreisblatt für den Kreis Kietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen seit' fragen" erscheinen nionalllch zweimal. AldMchen. Eine der neuesten Etttrichtungen in unserem Heere ist die Einführung der fahrbaren Feldküchen. Bisher trug jeder Infanterist, Pionier usw. auf dem Tornister aufgeschnallt einen kleinen Feldkessel, daS sogenannte Kochgeschirr, in dem er während eines längeren HalteS und im Biwak die ihm gelieferten Nahrungsmittel selbst zubereiten mußte. Dies halte erhebliche Nachteile zur Folge. Einmal sind nicht alle Menschen von Haus aus gewandte Köche, und die besten Materialien verderben durch unzweckmäßige Zubereitung. Dann verlangte dies, sofern nicht gerade Konserven geliefert wurden, beträchtlichen Zeitaufwand und stellte große Kraftanforderungen an die Mannschaften. Man vergegenwärtige sich nur einmal, was alles vom Moment des Biwakbezichens an geschehen muß, bis der Soldat sein selbs zubereitetes Essen wirklich genießen kann. Da muß erst öolj herbeigeschafft und kleingemacht, Wasser geholt werben, was be großen Truppenansammlungeu oft recht schwierig ist. Ändert Leute müssen die Kochlöcher graben. Die Viktualien werden verteilt. Bei schlechtem Wetter will das nasse Holz nicht brennen die ausgewogenen Löcher füllen sich mit Wasser, der Wind bläsl den stechenden Rauch den Leuten in die Augen. Alles die- müg aber noch gehen, so lange die Leute frisch und munter und. Haben ne aber stundenlange Märsche hinter sich, kommen sie. spat abends todmüde in das Biwak, so fehlt ihnen die straft und die Lust zu allen diesen Arbeiten. Sie sind in erster Linie ruhebedürftig. Man kann dies oftmals schon im Manöver sehen. Tie Leute werfen sich zuerst auf die Erde, um zu schlafen, und hungern. lieber, als sich die Mühe des Kochens zu machen. Ein Kochen kurz vor oder während der Schlacht war ausgeschlossen. Bei einem Halte während des Marsches konnte man nie wissen, ob sich das Kochen lohnen würde, ob Zeit genug dazu vorhanden wäre. Wie oft mußte das eben sertiggewordene Essen einfach weggegossen werden, wenn der Befehl zum Vormarsch eintraf. In den Kriegstagebüchern ist dies unendlich oft erzählt und beklagt. -Oftmals dauerte eS stundenlang, bis die Wagen mit den Lebensmitteln ankamen. Uud doch ist eine gute Ernährung eine der wesentlichsten Erfordernisse für eine schlagfertige Truppe. Mit huiwerigem Magen marschiert und kämpft cS sich schlecht. Ungenügend ernährte Menschen sind wenig widerstandsfähig und erliegen leicht bat ungünstigen Einflüssen der Witterung. Alle diese Gesichtspunkte roaren schon lange bekannt und viel besprochen, aber trotzdem scheute man sich, besondere Feldküchen einznführen. Der Hauptgrund, der dagegen angeführt wurde, bestand in der allerdings sehr unerwünschten Vermehrung der Fahrzeuge. Wir sind von den Friedensübungen und vom Manöver her gewöhnt, immer nur die fechtende Truppe zu sehen, ohne die vielen Fahrzeuge, die sie im mobilen Verhältnisse mit sich führt. Wir haben und dadurch an ganz falsche Bilder gewöhnt. Jedes Bataillon besijst aber Medizin-, Patronen-, Pack- und Lebensmittelwagen. Sie erschweren die Beweglichkeit der Truppe und verlängern die Marschtiefe. Nur ungern konnte man sich zu einer Vermehrung entschließen. Aber wie so oft überwand auch hier die Praxis alle theoretischen Bedenken. Die Nüssen hatten sich von jeher Feldküchen mit tue Feld geführt. Der russisch-japanische Krieg hatte deren Vorzüge ins hellste Licht gesetzt. Die Berichte unserer dorthin kommandierten Ofsiziere wiesen ganz besonders auf ihre Vortrefflichkeit hin. Zudem kam die lange Dauer der modernen Schlachten, welche dem Selbstkochen erneute Schwierigkeiten bereiteten. So entschloß man sich auch bei uns zu Versuchen, die bald an so günstiges Resultat zeitigten, daß mit der Einführung begonnen werden konnte. . Ein weiteres Moment begünstigte die Neuerung. Die großen Massenheere, die große Ausdehnung der modernen Schlachtenfronten, die Tiefe der Marschkolonnen werden voraussichtlich erhöhte Anforderungen an die Marschfähigteit des einzelnen Mannes stellen. Diese kann nur bann erzielt werden, wenn der Infanterist von dem Gepäck, das er im Tornister mit Neae elektrische Glühlampe. 70% Stromersparnis. Man achte aut den ges. gesell Namen „Osram-Lampe. ö-j V. wahrend des ganzen Jahres flott, der Umsatz überstieg den des Vor/ahres: der erzielte Nutzen entsprach jedoch nicht der Größe des Umsatzes. Ter Msatz in her Lackfabr ika tion hat 'ich ungefähr auf der Höhe des Vorjahres gehalten. Ter Handel mit Farben litt vorwiegend unter Der allgemeinen Geschästsstille in Verbindung mit dem fast günzlichen Taniederliegen der Bautätigkeit. Für die Fabrikate chemischer Präparate war das Jahr 1908 wenig günstig. 'Die wirtschaftliche Depression machte sich auch im Buchdruckgewerbe und Zeitungsverlag geltend, vor allem hatten diese unter der allgemeinen Geldknappheit zu leiden. Durch Herausgabe des Minimal-Druckpreislariss werden jedoch Preise erzielt, die einen angemessenen Verdienst gewährleisten. Ter P r eß span fabrika tion ist es durch Preis konzessionen wohl gelungen, ihre Produktion abzusetzen, indessen konnte das finatv Stelle Ergebnis nicht recht befriedigen. Wie alle Zweige der Textilindustrie ist auch die Leinenweberei von dem Rückgang aufs Schlverste betroffen worden. Ein starker Preisniedergang der Rohstoffe wirkte geradezu verhaug- nisvoll auf die Preise der Fertigfabrikate ein. Ter Geschäftsgang m der Hut fabrika tion war im allgemeinen befriedigend; das Geschäft im Huthanbel hat im Laufe des Berichtsjahres infolge der allgemeinen ungünstigen Geschäftslage nachgelassen. Der GesclMsgang in der Wäsche- und Aussta t t ungs- brauche nxir im ganzen zufriedenstellend. In der Schirm- s a b r i ka t io n gestaltete sich infolge der Zottvcrhältnisse dcv Export immer schnsteriger. Der Geschäftsgang in der Gerberei und im Le der handel mar wenig zufriedenstellend. Die Gerberei litt besonders unter den hohen Preisen für rohe Häute und der Lederhaiidel unter der schlechten Zahlungsweise der Abnehmer, die öfters 1—2 Jahre Sh-ebit beanspruckfen. Der Schuhwaren- handel kann auf ein wenig günstiges Geschäftsjahr znrück- blicken. Im B o r |t e n h a n d e 1 blieben die Umsätze nicht un- wesentlich hiitter benjenigen der vorhergehenden Jahre zurück. In der Glas- und Porzellanbranche wirkte der Um- latz gegenüber dem Vorjahre ausgleichend; in Steinwaren njar die Nachfrage sehr grang; der Handel in LuxuSwaren. war befriedigend. Für das B a n k g e w c r b e kann das Jahr 1908 als zufriedenstellend bezeichnet werden. Jahresbericht der Siebener Handelskammer, ii. Im Gegensatz zu her trüben wirtschaftlichen Lage brachte das BerichiSjahr auf dem _ Gebiete der wirtschaftlichen Gesetzgebung manches Erfreuliche. ES ist da vor allen Dingen zu nennen das Scheageletz, die Einführung des Poülcheckverkehrs, das Börsen- gesetz, die Erleichterung des Wechselprotestveriährens, die Ermäßigung buy Briefportos zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika, alles Maßnahmen der Gesetz- gebung und der Verwaltung, welche der Erleichterung des Verkehr auf wirtschaftlichem Gebiete zu dienen bestimmt und wohl auch dazu geeignet sind. Hingegen müssen wie immer wieder unsere Bedenken äußern vor einem Zuviel auf dem Gebiete der sozialpolitischen Gesetzgebung. Auch das vergangene Jahr hat uns eine ganze Reil)e fozialpolckifcher Gesetzesvorlagen'gebracht, bei denen man sich unwillkürlich fragen muß, ob sie auch im Interesse der beteiligten Kreise liegen ober ob sie nicht vielmehr geeignet sind, Deutschlands fjerDorragcnbc Stellung auf dem Weltmärkte mehr und mehr zu erschweren und zu beeinträchtigeu. Wir wollen hier nuc zwei Gesetzesvorlagen herausgreifen. Wir wissen es wohl zu würdigen, wenn in der Begründung des Gesetzentwurfs über die Arbeiiskammern gesagt wird, daß mit der Einbringung einer derartigen Vorlage nur ein fdjon längst gegebenes kaiserlick>es Versprechen eingelüst werden soll. Trotzdem tonnen wir es nicht unterlassen, die Frage anszuwerfen, ob heute die Verhälttiisse rwch so liegen, als zu jener Zeit, da das Versprechen gegeben iturbc. Wir glauben, diese Frage Demcinen zu sollen. Tenn angesichts der Tatsache, daß sowohl die Arbeitgeber wie die Arbeit- nebmer gegenüber dem Gesetzentwürfe über Arbeiiskammern sich scharf ableljnenb verhalten haben, ist doch >vohl der Zweifel berechtigt, ob es sozialpolitisch klug gelxmbelt ist, derartige Institutionen den Beteiligten gegen ihren Willen aufzuzwingen. Auch die Gesetzesvorlage der Verbündeten Regierungen über die Regelung der Sonntagsruhe trägt den Anforderungen nicht Neck> innig, welche gerade der Handelsstand angesichts der immer größer werdenden finanziellen Lasten, die ihm aus unterer ganzen sozial- polittichen Gesetzgebung erivachsen, zu stellen wohlberechtigt ist. Was.nun die Geschäftslage in unserem HandelSkammerbezirke betritt, io ist im allgemeinen zu sagen, daß naturgemäß die Rückwärlsbewegung in der Konjunktur nicht ohne Einsluß auf das Erwerbsleben geblieben ist, daß aber deren Wirkung in den einzelnen Handels- und Industriezweigen sich sehr- verschieden ge äußert hat. , Während einzelne Industriezweige von der Ungunst der Ver. haltmise recht hart mitgenommen worden sind (LeinenwLbcrei, Eisenerzbergbau, Baugewerbe), können wieder andere Erwerbs- Zweige our cm befriedigerrdes ja z. T. gutes Geschäftsjahr zurück- blicken. Im einzelnen läßt sich über den Geschäftsgang der verschiedenen Erwerbszweige vorbehaltlich der genauen Bericht- ernattung im Seit D unseres Jahresberichts kurz folgendes sagen: Bas Geschäft un Biehhandel verlies im abgelaufenen Jahr ruhig ohne große Preisschwankungen, obwohl im allge- mcmeii die Benbenz zum Preisrückgang vorhanden war. Ter Gesck-äftSgang in M ü h 1 e n f a b r i k a t e n hat im Berichtsjahre eine weientliche Aeuderung nickst erfahren; tvotz der großen inländischen Ernte smd die erwarteten Rückgänge der Getreidepreise kaum merkbar. Das Ergebnis im Wo 1 k er ei atz schäft war beraebtgenb. In der Bierbrauerei hat sich bet Jahres- nusah Segen bas Vorjahr wesentlich verringert; als Hauptursackw des Kon,umrückganges ist bic gedrückte Lage der Arbeiterschaft infolge der ungünstigem Konjunktur, der kühle Hochsommer, die immer mehr zunehmende Antialkoholbewcgung anzusehen. Die hohen Gerste- und Futterpreise wie die Steuererhöhung von 1906 bcetntr.acbhßtcn das finanzielle Ergebnis. Ist der Preßhcfc- fabr.kation Hai die Auflösung des HesesyndikatS eine Um- rcal5i!rig hervorgerusen, welche in einem scharfen Kvnkurrcnz- rampi mit 1 ulkenden Preisen zum Ausdruck kam. Tie Brai'ut- w ein und Likörfabrikation ist mit dem abgelaufeuen Geschäftsjahre zufrieden gewesen. Die Z i g a r re n indu st r i e war nrahrenb des ganzen Jahres gut beschäftigt, jedoch beein- trachttgten dre l-ohen Rohmaterialienpreise das finanzielle Ergebnis In der Rauchtabakfabrikation konnte der Absatz allerdings mit vermehrten Anstrengungen auf der bisherigen Höhe oe- halten werden. In der StautabaEfab Lifn'tion war das Alchastt befriedigend. Für das Geschäft in Fleischwaren (Wurpsabrikatton) war das Jahr 1908 wenig gewinnbringend ^m Kolonialwaren handel erreichte der Umsatz die be- rrteingenbe Hohe der Vorjahre, hingegen ist der Gefomtverdi-'nsl geringer geworden. Der starke Rückgang in ter Eisenindustrie machte sich in äußerst nachteiliger Welse für den oöerhessischen Eisenstein- berg bau geltend. Die Eisensteinpreise gingen um 70—80 o/o Zurück, der Absatz war sehr unregelmäßig und zeitweise sogar völlig ungenügend. Tie ungunitigc Lage der Eisenindustrie kam naiur- gemaf; auch int handel mit Eisen-, Stahl- uud Metallwaren zuui Ausdruck. Ter Geschäftsgang in der B a sa l t indu strie war im Großen und Ganzen beftiedigend; das gleiche ist von Der Zc- u^o.niwarenfabrikation zu berichten. Hingegen war dasÄe- fchaft in B auar nfcln infolge Der geringen Bautätigkeit weniger Kalk- und Ma r mo r i n dustr ie war gut beschäftigt. In der To n w a r e n f a bri ka t io n unb imDa m ps- ztegeleibetrieb hat dos Jahr 1908 keine Befseruna den Lage gegen 1907 geschaffen. Ter Msatz in Kieselguhr ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. <. Au der W er kzeug mas chinens abrikation setzten sich die wirtschaftlichen Verhältnifie des vorhergehenden Jahres während der ersten 8 Monate fort; von da ab fetzte aber ein Rüct- gang ein, der sich gegen Ende des Berichtsjahres noch etwas versckjärfte und Veranlassung zu wesentlicher Preisredukiion und »u einem jck-arfen Konkurratzkampf gab. Die gesck-äftlichen Va> yaltniiie in der Herstellung gesundheitstechnischer An- f-?5,^.u.Uud gegenüber dem Vorjahr die gleichen geblieben. Die Beschäftigung in der B 1 e ch w a r e n f a b r i ka t i o n unb Ver- Ll m c r=e.1 S^tg im Jahre 1908 zurück; es wurden jcboch durch die Preiskonventton imterhalb der Branche günstige Verkaufspreise erzielt. In da. Kassenschrankfabrikation war das Ge- Ichast^ gut. Für dar Dampffägewer kbetrieb und den Holz- yanoei war das abgelausene Jahr wenig befriedigend; die . Aachsragc nach Bauhölzern war sehr gering «und bic Verkaufspreise jingcn ständig zurück; clwas besser war das Geschäft in G r u b e n- ’ Holzern. ä.er Geschäftsgang in der Fabrikation für Artikel geb ogenemHolz blieb weit hinter dem Vorjahr zurück. 1 z/cr Gesamtumwtz im Piano forte- und Harmonium- 1 handel erreichte Nicht ganz die Höhe des Vorjahres. < «Lcr Handel mit Drogen- und Materialwaren ging > Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung, stilrein und preiswert die BrühTßche Universitäts - Druckerei, Schulstr. - LpieiMn der vereinigten zranriurler Stadttheater. Opernheus. Dienstag, 6. April *): „Versiegelt." ,Ter Barbier von Bagdad."' Mittwoch, 7. April, abends 71/, Uhr: „Das Nachtlager von Granada." Tonnerstag.den 8. Aprck: ,Figaros Hochzen." Freitag den 9. Aortl geschlosseii. Samstag den 10. April: ^Das Rlzemgold." Sonntag den 11. April, nachmittags halb 4 Uhr: „Prima Ballerina." Abends 7 Uhr: „Margarethe." Montag den 12. April, nachmittags halb 4 Uhr: „Em Walzertraum." Ädends 7 Uhr: .Carmen." Ticnstag den la. April, abends 6 Uhr: «Tie Walküre." Mittwoch den 14. April, abends halb 8 Uhr: „Ter tapfere Soldat." Zchaufplelhaur. Dienstag den 6. Aprii'). „Rosmersholm." Mtttwoch den 7. April: „Das letzte Glück." Donnerstag den 8. April: „Götz von Berlichingen." Freitag öen 9. April geschlossen. Samstag den 10. Avril: „Tte Rabcnsteinerin." Sonntag den 11. April, nachmittags halb 4 Uhr: ,,'UloraL" Abends 7 Uhr: Zum ersten Male: „Ter König." Montag den 12. April, nachm. halb 4 Uhr: ,Att-Heidelderg." Abends 7 Uhr: „Die Liebe wacht." Dienstag den 13. April: „Was ihr wollt." Mittwoch den 14. April: „Der König." Donnerstag den 15. April: „Tte Jungirau von Orleans." Freitag den 16. April, abends halb 8 Uhr: /Dloral." *) 'Aiüang, weint nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Meteorologrsche rveovischrungsu der Station Gießen. Drittes Blatt l 59. Jahrgang Dienstag 6. April 1909 OlL A M MA /A S yfljK am Kotaltonäbrud und Scrlng oer Stüblldjen Smeral-AnZeiger für Oberhessen In allen Elektrizitätswerken und iMtallationegeschäften erhältlich. Auergesellschaft Berlin O. 17. ’t i Höchste Schlachtviehpreise 'm Frankfurt a. DL Fleischpreise ur Gießen c 1 Lchsen I Kalber , Schtveine 50 Kg. Schlachtgewicht 75—79 Mk. Kg.Schlachtgew. 91—96 PI. , 68-70 , 3/e Kg. 76-84 Pfg. '/» , 70-78 r V, , 80-94 , Gerrerdepreise in Mannheim — Brotpreise in Gieße» Wetzen luu Kg. 25.00—2ö.2ö litt Roggen 100 Kg. 18.50—Oü.OO Mk. Wettzbrot 2 Ka. 62 Pfg. Schwarzbrot 2 Kg. 58Pig. 2“ 755.8 10,0 3,4 38 NE 4 9» 756,1 5,7 4,0 58 E 4 yis 757,2 2,4 3,6 66 N 2 Höchs e Tem; leralur am - . bis Aon l = dliediigsle - „ 4 5. , Trockene Füsse schützen vor KrankheitI Krebs-Fett l eingeschmierte Schuhe j ^bekommen wasserdichtes^^ weiches and dauerhaftes Leder. J 5F wj>, r « W A U * i T3 ^*^-4 L, ^AUB^- tyu/idkiir I aUAu // Beachten Sie Alles, was für Küche und Tafel sonst mit Naturbutter gemacht wird, z.B. feine Braten, Fische,Gemüse,Speisen,Torten etc., für alle diese Zwecke eignen sich die beiden Delikateß-Margarinemarken Siegerin .«d(*7ohra ebenso gut, wie feinste Meiereibutter und sind doch über ein Drittel billiger. Ueberall erhältlich. Alleinige Fabrikanten: A. L. Mohr, A.-G., Altona-Bahrenfeld. B ‘.0U6 niedergelassen. 1606 währe 3»/o Rabatt. Treppinger. Neustadt 56 Fernsprecher 231. <> Bahnhofstraße 27. Kopfsalat und Blumcukolst biligit. V.--..ink'i-n Si-' au-'i. *• Ikiölfl Sltiitfflttoitll Damenbinden »riu.il>* teebenb, P" lr> 1Pr» ' 1 Jt5 Hk. 13H Lcttersweg 50. m ,* Reise-Gläser : Jagd Gläser:: : Opern-Gläser : Kompasse :: : Reisszeuge:: : Lupen :: :: : empfiehlt Ku'iLvatoren, Wendepflüge, Original- Sächsische Pflügeu. Pf iugkörper, Säemiscbmen etc. 11 ione. (sieben, 5. April 1900. ^tdbüfcbcA \>ottbauami. Wer bet Zu bevorstehendem Konfirmation»- u. Unterteilte empfehle meine prima Rhein- u. Moselweine. Bei Bezug von fünf Flaschen an gegen Kassa go- | Arische Aische. | empffehU '1M Häuser Rodlzeimcr 2tr. 42 Habe mich in t»le**en als Tierarzt, Spezialarzl Mr innere Mheiiso, Gewahrsiehler odiJ Ranlleidßß Weinhandlung Seibel Ludwiqsplatz. I IT Drahtgeflechte StacheUaeedraht. Giesskannen, eleerei * M J Schiebkarren, Rasenmäher, Scblaachwagen. Gasherde ..Prometheus*4, Gastlache. Gasbügeleisen. * Viasch-.'nrmg- u Mangeleiatchla , Landwirtschafti. Matchin u. Geräte eit- iBiplieill Mgar Eirream, Eisenhaedliag, Gieses tenMI Meine Wohnung befindet sich Srltersweg 5S (Ecke Eisgang zum Volksbad). Telephon 745 Sprechstunden 8—9, 12—1 Uhr. Dr. A. Walther, Veteriairant. Ulfe und in Paketen «Pfarrer Kneivv» Naftec (»fieiiä und 2nrro<*t enwfiebh Robert Stuhl, Neustadt 23. Bekanntmachung. Die aus dem RechnungSiahr 1908 (1. April 1908 bio 31. März 1909) noch rückständigen Rechnungen über Lieferungen und Reparaturen für die medizinischen u Zrauenlliniken und bic Zeutralwaschanstalt sind bis spätestens 15. Aprit lsd. I». etnzuretchen. Dr. Verwaltung der medizinischen u. Frauen-Klinilen Giestei ^lrbeitsvergebung. Die aut Unterhaltung bett Hause» Setzstetngaffe Rr. 43 cr forderliche Weistdinderardctt foll Samaiou den 10. *2Unrü d. I., vormittags 10 Ubr öffentlich vergeben werden. Arveüsdefchreidung und Beduigungeii liefen bei und aut Einsicht osten. Slnucbotc au» Vordruck, der daselbst crballU*. nno bib zum genannten Scupuntt an und ciniurudfcn. ZuschlagSMst Llrbeitsvergebnng. DaS Ein decken und Einschlämmen der Materialien für die diesjährigen Walzarbetten soll öffentlich vergeben werden. Angebote pro cbm find btS -um 8. April d». Ab. vormittags 10 Uhr bet dem unterzeichnclen KreiSamtSge- bäube 3mimer Nr. 20 einzureiryen, woselbst auch die Bc« dingunqen in den Dienltstunden zur Emstcht offen liegen. G eben, den 3. Apr.l 1909. Ter Großh. RieiSbauinipeflor de« RreifeS Gießen. 3. B.: Kalbfleisch.[B-. Gebrannten Kassec von hervorragender Güte a Pfund 3XL L—, 1.20, 1.40, 1.60 und 1.80, wöchentlich irisch gebraw foroie KoKanntmachnng. Die htm Seiner Majestät dem Trutschen Saifer. SSnig dou Preußen befofc'.nte, unter Leitung b:« Gfr:> der Tr ^onometriichen und Topogtavh itfccn ‘Abteilung ber Königlich Breutzstchen Land <- auknahme statt findenden Perm essunasarbeiten finden in die Jahre and; in der Provinz Cbrrbcren statt. 3ur AriSführumi bi ei '$ gemeinmxftiflen und rci nfchastlükcn UntemehnmS ist du Mitwirkung ber <-rundei ^ntt^ner und 8uuatfen, d-r otetithdrn, der Lande soenval tu ngSbehörden und Beamten, folgte b#r /yorit« beamten erforderlich, ( werden deshalb diese Behörden und Personen hierdurch aufgtfintiert, uir Erreichung der Allerhöchsten Absicht auch ihrerseits kräftig m Mu wirken. Dic den Herren Abtellung-ck^'S tonne den ihnen unlerftellten irren und B7amten gu icTüdhrenben ; ngen beuchen vorzüglich in folgendem: . , 1. Bei B-fickstigung der Gegenden und aut Verlangen ortS kundige, d c r gegen oNS.ibliä' stellen, ebenso Arbeiter für anDerroeilifl notwendige Arbeiten und Boiengängc. . in- von Jürmim und zur ; 1 DevbachtunAsc.nrichtungen auf diesen etwa erforderlichen Anstalten find zu acualten. . 3. Das zur Errichntng bet Signale morberhebe Volz tst txm den Grvtzh. Oberförstereien au« den Toman alwal dungen (mÄflhölt nahe ber Lignalslell«, jedenfalls aus dem nächstgelegenen Schutchezirk, wenn dort vorhanden, und ohne Nachteil abgeobur gegen Bezahlung des Tanfpreifed zu oeradiolgen. bic Nebenü,iten (Dauer* und etwaige Ruckerlohne b S zum Aofuhrwege^ roccocn bei Staatskasse ebenfalls entatlet Tic Ärosth. Cberiur.iereien werden angennefen, bei den zur (Gewinnung von Durchsichten unumgungUa, notwendig cn Durchhauen Unterstützung zu leisten. 1 Wo volzbeichaffung aus Tomanlalwaldungen des Zett Verlustes ober ber u iivvrhaltn ismönig grasten Anfuhr kosten wegen mcht möglich ist, werben die Grundbesitzer aufgcford-rt, die er förderliche Menge aus ihrem lyehölze gegen den üd.ichen Poers abzugeben. b. Mle Behörden und Beamten, welche «barten und Aufnahmen von Teilen des aufzunchmeuden oder zu erkundenden (Geländes besitzen, werden angewiesen, diese auf Erwrbern zur Emsicht und falls nötig, Abzeichnung miUulcilcn; mroic bu? er forderlichen Notizen zur Anfertigung genauer stattstrichcr Be metfungen so ausführlich wie nrögltd» zu geben. B. Bei dienstlick-en Beranlasiungen baoen bte Lbngrnten auf Antrag MietSsuhrwerke für dic ortsüblichen Preise, die tuiutt bar bezahlt werden, zu beschaffen und überhaupt Tür schnelles und sichens tzortKnmnen.zu sorgen. 7. (hegen Borzeigustg dtefcs ofsenen AuSwerseS ,md ClUiterc unb Beamte, für ud), ihre Burschen und iSehllsen und für ihre Dienstpicrde mit Quartier und ^Tpilcgung gegen unmittelbare angemessene BezaUung zu versehen. Tic ,")vuragc^für die Pferdi ift aus Wunsch auch g.^gen die vorschriflsmatzige Quittung durch die 0)emeinbe zu verabfolgen. 8. Tu* Ltatwnsoorstel>cr der Pv.*ußt,ch Lestischen Eiienbahn gemeinsckwst werden nach ihnen erteilter Weisung dic Benutzung sahrplanmöstiger (Merzuge auf den Staats und unter Staats Verwaltung stehenden iriicnbahncn für Offiziere, iticanuc uitu deren Vtl ^arbeitet gegen Zastttrng des fZuhrprerses 2. jtla;, ^^SchUcstlich wird auch sonst auf bereitwillige Unterstützung dieser Offiziere und Beamten zur Erleichterung ihrer schwierigen Ausgabe, insbesondere durch die Grnndoeiitzcr, OkiithdKn, Lehr usw. uui Allcilchchsten Wimschen entspreche iw, gerechnet. Darmstadt, den 11. März 1909 GwKherroglick>es Alinisterium des Innern. (L. L.) Z. B. gez.: B e st. Großherzogliches Ministerium der Finmtzen. (L. S.) gez.: tönauth. Offener Ausweis für die Cl)esS der Trigonometrisckstu und Topographischen Ab tcilung der .-foniglich Preustisck-n Landesaufnahme. foio»e die ihnen nntciiteUicn Liuziere und Bemmen, an die uuen bejCiaTiitivii .Behörven, Beamten, (^runbUnvr usw. in dem aus der ersten Sette der Ordre genannten l'anb.dteilc Th. Rtishirit Eiho - Kompanie. Th.Zi. mermann,Methan.i ' iei.Pnrd nfrei Vereinigte Wäschetabnken, Bielefeld Paul Albert, Greiz 1931 Friedr. Wilh. Wegener. Wittstock usw. iiesige Verkaufsstelle di -er Firmen in Kakao. Schokolade. Tee. Kaffee eie.. Vertr- ul; und Musterlager in Wäweh.-. Wei**xeeg. Kleider- stvffen aller Art, echt Schwelrer Stierereleu etc. Alles zu Fabrikpreisen billigst und bestens bei Frau Emma Sellheim lismarckstrasse 38 gegenüber d. üniv.-Bibhothek. Versand naeh aoswlrU. Muster und K- st probt n su Diensten liefert zu den tnltian Tage« orcticn Trcchsler, uitay. lv. 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Dicicniflcit UtniDobiicr, welche bis Auin *30. jlbnl fciucn ZteuerACttd erhallen Haben, nach ihren Verhältnissen aber an nehmen müssen, bah sie steuernslichlig und. werden hiermit amge rorbert, hiervon alsbald aut der Bürgermeisterei (Zimmer Nr. vi Än-erge au crftoucn. Wieben, den 2. April 1909. Bb/< Grosthcrzogliche Bürgermclsterct Gictzen. Z. B : Meller. Ae<6Mn rot. 6u6t fcunrafSpr. er*. l'iidUäiriiK Cbcr i<6 Ueirr- r ÄlkünSiu i. tArTunra cru« wil fld t fW ^rLVn M .»-brttMr 2kks. 10 - . r?»,st,S«r eil Z» V» M--- -XIE 10. teR* itM »rtt XL S erbr. -A- Ot'eU ■» $ -urihf S Emil Schmidt 16 Neuenweg 16 2029 w . Fahr(Rheintand) UarlmGeräte atioiis- u. Oster- ■Q tZ) s> w & cm L (9 c-t 8 «5 S o ■ d • y ’M o "p o 'y'tfO « 1026 Stlfersweg 58 lephon 745. -1 Uhr. Z&. 2 55 -'S »sX ’S»® Ä- g o 2 S i MiZ IK.-Z 5^ = L-HL s=»/- 2 ei ""CT" e s ■ c co d d « d *—# 1-4 S £2 au u— — ,'xr° e=G - «5 -e~ 'S '-’ faälher, irarzt. s --•■ o c:r CB.O — G '!■ C <**1 -tfS-X»—g? au e d s tgy sÄ:s«» sa» C2 y ZAZ 8.-1« •: _G< Q e o ?®-Ä a. Ü -» G? iy y' d _cX'E'. jo = SS ’■’ «ft Sä - *e: 8LZ LZ = - | WC*® s= •€?£■*•■* C ._, X *2 e c -$i d ' uC ■— ^ C ,2 'S —' -O «0 SW ZZ..^ L- -CD au - ,d •- «V <2 ~ « 6? sr!N x»l • Z L^L^HZ- 53! 15 LZZtzL« Z! § cr.Qs »Jgfiu ♦™* -jp Ä)- za - o — 5 ä c " C c- ct "— o i- 5 x «=Zi D a—• o w au .-y — s> S-I = ° - D=«?e = O y c _ T. -^ — •„ _ C .X t~ ’ — 2*eo’5?tJi5 -.« 5. - — (-) J r o y "C7 _ £) '-' . 6, 'M -o »«® «- S y — Äe y .«Ä SZZH- wim ----- oH --W 's.L: HS ij S ;"3 — ^>O*c <9^- y^d So 2 L-sN- S g ■ o sÄg« CT.P au Z pzsO ° d y 22 "^3)2 o V G -d, pä- 5>ac y e Sc. au S — vd . 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