iah ’ten Freiherr von Soden, die 27. Di- Knrewski, das zweite Treffen einen ent von Bayern ist, führte Prinz Ludwig von 13 Ptockstrass«. adeBfen. Ver- oq8 kostenlos. jrusta )|eum sarbiaen Tiener brachen nach nochmaliger Ueberwinterung im I den Eisdruck mehr vüm Hinterschiff abzuwenden und zweitens Avril 1895 wieder nach der Jndependance-Bai aus, die er auch das Schm durch die Verkürzung des fttels leichter zwischen den - Schwierigkeiten erreichte, ohne aber nach Verlust I Eisfeldern drehen und wenden zu können. Ta- ^chni hat eine sich haben: Stuttgart, 7. Sept. Die 26. Division kommandierte in Vertretung Generalmajor Lrrn v. holleben und anderen im politischen 1 rutschlands hervorragenden Männern unterzeichnete der König von Württemberg. Das Publikum begrüßte den Kaiser und den König mit herzlichen Zurufen, ebenso den Grafen Zeppelin. Bei dem ersten Vorbeimarsch marschierte die Infanterie in Kompagniefronten in halben Abständen, die Kavallerie in Eskadronsfronten, die Artillerie in Batteriesronten, alles im Schritt. Beim zweiten Vorbeimarsch kam die Infanterie in Regimentslolonnen, die Kavallerie in Eskadronsfromen, die Artillerie in Abteilungsfronten und die berittenen Truppen im Trabe vorbei. Die Parade gewährte bei dem günstigen Wetter, bei dem Fehlen jeder Staubentwickelung und der malerischen hügelumgrenzten Lage des Paradefeldes ein wirklich schönes Schauspiel. Nach dem zweiten Vorbeimarsch ritt der König mit dem Kaiser die Fronten der Kr i e g e r v c r e i n e entlang. Nach der Parade kehrte der Hof im Königlich württem- bergischen Hofsonderzuge nach Stuttgart zurück. Die Majestäten trafen kurz vor 1 Uhr, vom Paraüefelde kommend, auf dem Hauptbahnhofe ein, fuhren ins Schloß und be^ gaben sich dann ins Kronprinzen-Palais, wo bei dem konr- manbierenben General, Herzog Albrecht von Württemberg, Paradetafel stattfand. Ein Trinkspruch des Königs von Württemberg. selber seinen Weg bahnen muß, und die Welle ist aus geschmiedetem Stahl von zwölf Zoll Durchmessen. Das Schiff hat einen mittleren Tiefgang von 16 Fuß und ein Deplacement von etwa 1500 Tons. Newyvrk, 7. Sept. Eine weitere Depesche Pearys aus Jndianharbour ersticht den Sekretär des Peary-Arktikklubs, den geographischen Gesellscl-asten der Welt die Erreichung des Pols mit zu lei len.. Ter Klub hat den Marineminister offiziell von der Entdeckung des Pols in Kenntnis gesetzt. Ein Vortrag Cooks in der kgl. dänischen geographischen Gesellschaft. Kopenhagen, 7. Sept. Dr. Cook hielt heute abend in der königlich-dänischen geographischen Gesellschaft einen Vortrag über seine Pclarfahrt. Anwesend waren der König und die Königin, sowie die übrigen Mitglieder der königlichen Familie, der Minister des Aeußern und des Handels, Graf Frys, die Mitglieder der britischen und amerikanischen Gesandtschaft, Kapitän Swerdrup, der dänische Polarforscher, der Vorstand der geographischen Gesellschaft und eine außerordentlich große Versammlung. Der Präsident der Gesellschaft, Kronprinz Christian, dankte Dr. Look für die Fahrt, sowie dafür, daß er zuerst nach 'Dänemark gekommen fei und daß er zuerst einen Vortrag in der königlich- dänischen geographischen Gesellschaft halte. Schließlich bat der Kronprinz Dr. Cook die goldene Medaille der Gesellschaft anzunehmen. Er überreichte sie ihm unter starkem Beifall der Gesellschaft. Washington, 7. Sept. Die Direktoren der National Geographica! Society beschlossen, die Frage der Auszeichnung ihrer Mitglieder Cook und Peary erst aufzunehmen, nachdem die Berichte über ihre Beobachtungen einer wissenschaftlichen Prüfung unterzogen worden sind. Die Kaifcrpora6e. Die Kaiserparade auf dem Cannstadter Wasen bei Stuttgart gewährte das übliche Bild. Bei der Festtafel, die darauf folgte, hielten der König von Württemberg und der Kaiser längere Trink spräche, die sich beide durch rhetorische Wirksamkeit auszeichnen, aber nichts aufsehenerregendes an 6 eillgeräw N ■ofstr, 54 in > gestellten Prek — Eine Ehrung Gustav Freytags. Der Herzog von Sachseii-Koburg-Gotha hat die Quelle am Festungsgraben zu Gotha, die Gustav Freytag im ersten Bande seines Romanzyklus „Tie Ahnen" als Schauplatz des Zusammentreffens von Ingos Gemahlin Irmgard mit der tbüringiichen Königin schildert, vom Bildhauer Lenz in Nürnberg künstlerisch fassen, und den Felsblock, dem die Quelle entsvringt, mit dem Bildnis des Dichters schmücken lasten. Es zeigt Gustav Freytags Züge m seinem letzten Lebensjahre. Klinikfttaßc). h abend von 6-'- >on Lungenkranken iti! Aufnahme in HeilM ihre Angehörigen Volt Länge von 182 Fuß über Teck, 168 Fuß an der Wasserlinie und 143 Fuß am Kiel. Die Schnelligkeit des Schiffes hält sich in mäßigen Grenzen, bis zu zehn Knoten, aber bei einem solchen Schiff kommt es ja nicht in erster Linie auf diese an, sondern auf seine Stärke. Zu diesem Zweck hat die Schraube Flügel von ungewöhnlichem Flächenraum, die eine große Stoßkraft entwickeln sollen, wenn sich das Schiff durch die treibenben Eis- Um 61/2 Uhr abenbs fanb beim König unb ber Königin im weißen Saale bes Resibenzschlosses Parabetafei stptt. An ber Längsseite hatte ber Kaiser in ber Mitte Platz genommen. Nach rechts folgten zunächst bie Kaiserin, ber König, bie Herzogin Vera, nach links bie Königin, der König von Sachsen unb bie Herzogin Robert. Gegenüber nahm ber Lberhofmundscheuk Graf von Stauffenberg zwischen ben Generalobersten Linbequist unb von Bock unb Polach Platz. Im Verlauf bes Mahles erhob sich ber König zu folgenbem Trinkspruch: „Gestatten mir Ew. Majestät in unserem Namen, im Namen meines Hauses, meines Armeekorps und meines ganzen Landes allerherzlichsten, wärmsten Dank auszusprechen für den so gnädigen und huldvollen Besuch, den Ew. Majestät uns in Gemeinschaft mit der Kaiserin gemacht haben. Ew. Majestät wissen und werden sich heute wieder aus den Zurufen der Menge überzeugt haben, in welchem Geiste und mit welchen Gefühlen unsere hochverehrten Heben Gäste in Stuttgarts Mauern willkommen geheißen werden. Ew. Majestäten haben auch meiner Haupt- und Residenzstadt oen Beweis aufrichtigster und gnädigster Gesinnung und Zuneigung gegeben, indem Allerhöchstdieselben auch dem Rathame einen Besuch abstatteteten, wofür ich nicht versäumen möchte, meinen herzlichsten Dank auch an dieser Stelle auszusprechen. Der Besuch Ew>. Majestät gilt aber insonderheit ber Armee und ihren Leistungen^ wovon wir heute die ersten Proben gesehen und wovon noch weitere bevorstehsn werden. Wenn das Armeekorps bisher die Zufriedenheit seines obersten Kriegsherrn gefunden hat, so ist der größte Ruhm und der höchste Lohn errungen, nach dem ein Soldatenherz am Ende eines an Mühe und Arbeit reichen Jahres streben kann. Möchten Ew. Majestät aus den Leistungen des heutigen Paradetages, dem Ehrentage eines jeden Soldaten, die Ueberzeugung gewonnen haben, daß nicht nur auf dem Paradefelde, sondern a u ch i m E r n st f a l l e des Krieges, wenns gilt, Blut und Leben für seinen Kaiser und sein deutsches Vaterland hinzugeben, der Schwabe nicht hinter anderen Volksstämmen zurückstehen will. Ich hoffe, daß auch in der kommenden Woche auf dem Manöverfelde die Truppen, die sich vor den Augen Ew. Majestät zeigen sollen, in demselben Maße die Zu- friedenheit Ew. Majestät tinden werden, wie dies nach den liebenswürdigen und anerkennenden Worten Ew. Majestät heute der Fall war. Alle Gefühle herzlichsten Willkomms und wärmsten Dankes für den hohen Besuch, der für alle Zeit dem Armeekorps und dem ganzen Volke in dankbarer, unauslöschlicher Erinnerung lh8Q. Lino’ “Waren ie*. Bolz', nschjrai^ llärung zugunsten einer Rüstungseinschränkung seine Auf- merksamreit hervorgerufen habe, unb ob er mit Rücksicht auf diese Erklärung sowohl als auch auf seine eigene Fest- tellung, baß bie britische Regierung barum besorgt sei, mit ben anderen Mächten zu irgenb wclck>em Uebereinkommen zu gelangen, bie GelegenlMt wahrnchmen walle, der deutschen Regierung weitere Vorstellungen zu machen, um zu einem Abkommen über die Begrenzung der Rüstungen zur See zu gelangen. In Beantwortung der beiden an chn gerichteten Anfragen erklärte Premierminister- Asquith: Sie dürfen versichert sein, daß jede Andeutung, daß die deutsche Regierung ein solches Uebereinkommen zu treffen wünscht, wie es hier in Betracht gezogen wurde, das herzlichste Entgegenkommen der britischen Regierung sinden wird. Es muß nach den öffentlichen Ertlä- rrtngen, bie von ben verantwortlichen Ministern der Krone bereits abgegeben worden sind, ganz klar sein, daß keinerlei Vorstellungen der britischen Regierur^ erforderlich sind, um zu beweisen, daß dies der Fall ist. Bytes richtete darauf eine weitere Anfrage an den 97dinister, ob es mit Rücksicht auf die ungeheuren nationalen Interessen, die dabei in Frage kämen, nicht möglich wäre, daß britischerseits die Initiative ergriffen würde. Darauf antwortete Premierminister Asquith: Wir haben die Initiative ergriffen. deinen ,Gey$? rapparate Part Seid, Harbour abgefahren. Das wackere Schilf, auf bem Peary feine letzte erfolgreiche Reise im Sommer 1908 angetreten hat, ist ber bereits 1905 eigens für seine Zwecke erbaute Dampfer , Roosevelt", der nun mit neuen Kesseln unb Maschinen aus- geftattet unb sür drei Jahre ausgerüstet wurde. Tie Führung des Schiffes lag, wie schon auf ber vorigen Reise, in ben Händen des Kapitäns Robert A. Bartlett. Ueberrointern wollte Peary bei Kap Sheridan aus Grantland am Westausgange des Robeion- kanals: die Schlittenreise nach Norden über das Polarmeer sollte dann im Februar 1909 vom Kap Columbia, dem nördlichsten Vorsprung von Grantland, angetreten werden. Der „Roosevelt", der als Stammauartier sür das Gelingen ber Expedition einen höchst wichtigen Faktor bebeutete, ist nach Pearys eigenen Jbeen gebaut unb unterscheibet sich sehr wesentlich von anberen_ arktischen Expebirionsschissen. Während die trüberen Schiffe Segelschiffe waren, die nur nebenbei Tampfkraft hatten, ist bei dem „Roosevelt" hauptsächlich auf volle Maschinenkraft gesehen und daneben eine Takelung als Dreimastschoner angelegt. Ter Schisfsrumpf ist viel stärker überhängend als bei allen anderen Ervebitionsichisfen, woburch bie Wirkung als Eisbrecher erhöht wird. Ter Anlaus bes Kiels zum Vordersteven ist rundlicher, der Bug hat eine ausgesprochen keilförmige Form, weil ba« Schiit' sich langsam unb mühsam burch Eisfelbcr durcharbeiten muß; ie schärfer ber Bug ist, desto kräftiger wirkt die Maschinen krait Eine andere Eigenart des Schisssbaues ist der über- hängende Achtersteven. Tiese Form hat ben doppelten Zweck, nach großen C.„.—-- . . ... ■ fast aller Hunde weitere Forschungen machen zu können. Nach der Rückkehr zur Bowdoin-Bai wurde Peary mit seinen Begleitern von dem zu ihrer Unterstützung ausgesandten Dampser „Kile" ausgenommen. Um die bereits von Roß bei Kap York entdeckte angebliche meteorische Eisenmasse zu bergen und zugleich zu Vorbereitungen sür eine neue Polarfahrt unternahm Peary 1896 und 1897 zwei weitere Fahrten nach Grönland, auf deren letzterer auch die Uebersührung ber 70000 Kg. schweren Masse gelang. Die 1898 mit dem Windward begonnene, tun fünf Jahre berechnete Polarsahrt, auf der Peary etappenweise zum Pol vorzudringen hoffte, wurde durch ungünstige Eisverhältnisse im Kennedykanal aufgehalten. Erst im Frühjahr 1902 konnte ein Vorstoß auf bem Polareis von Fort (Songer gemacht werben, aus dem Peary aber auch nur bis 84 Grab 17 Min. n. Br. gelangte. Mit bem eigens erbauten Schiff Roosevelts ist Peary im Juli 1905 zu einem neuen Vorstoß nach bem Nordvok ausgebrochen und im Jahre 1906 gelang es ihm, die Rekordhöhe von 87 Grad 6 Min. auszustellen, die bann nach ben Telegrammen von Cook übertroffen sein sollte. Sankt Johns, 7. Sept. Der Dampser bei Peary-Ex- pebition „Roosevelt" ist von Jnbian Harbour nach Bautle erben erbert Telephon 74 Trotz ber vielen wiederholten unb fehlgeschlagenen Ver- •| uche ber Engländer, unsere Rüstung zur See durch eine || 3erftänbigung einzubärnmen, werben immer wieber neue | criäufe zu bemselben Zwecke unternommen. Die Ausein- | Übersetzungen über biese Frage im englischen Parlament |B iunb noch in frischer Erinnerung, ba sie noch nicht weit J urückliegen unb im Verein mit ber englischen Jnvasions- Biurcht viel von sich leben gemacht haben. Llber auch bie l| eutscheAntwortist noch neu und unvergessen. Glauben Lie britischen Flvttenpolitiker etwa, an den Kanzlerwechsel Bim Deutschen Reiche neue Hoffnungen knüpfen zu können? > .'ürst Bülow hat im Reichstag in langer Rebe die Grünbe M^seinanbergesetzt, weshalb Deutschland dem Rufe nach einer B n-lottenverstänbigung nicht zu folgen vermag. Der Reichs Bug hat Bülows Ausführungen Beifall gespenbet. Daß eine Mkschräukung ber Rüstungen w Ü n s ch en s we rt ist, darüber ■ iiitb wir mit England eitrig, aber die gerechte Durchführung ■eines Beschränkungsprogramms begegnet unüberwindlichen B Schwierigkeiten. England iuürbe habet besser fahren als Bhrir Deutschen, unb man sollte meinen, nachdem erft bieser ■ Zage Enqlanbs Koloniett zum Teil sich bereit erklärt haben, M-lbstänbrg zum Bau von Kriegsschiffen vorzugehen, würben Ulc englischen Verständigungspolitiker einstweilen ihre Arbeit Beinstellen. Ein gewissenhafter beutscher Staatsmann wird ■nie auf ben schlüpfrigen Boben einer solchen Verständigung Bhch begeben können. Soll bas deutsche Volk bisher die ^ungeheuren Summen für seine Wehrmacht nur darum aus- ■ gegeben haben, um schließlich vollständig Englanbs Zu- Wverlässigteit unb guten Absichten sich auszuliefern ? Ein Wbeutsch-englischcs Abtommen würbe doch auch nicht genügen. ■ Jill man die Amerikaner, die Franzosen unb Russen wciter- ■ bauen lassen? Dann würde Deutschland wahrscheinlich noch Biitr()r als bisher gegen eine drohende Einkreisung auf der BüZacht stehen ntüfjen. Vom englifchen Standpunkt aus B t eine Verständigung mit Deutschland sicher empfehlens- B inert. England will sich für alle Zeit die größte Seemacht B sichern, und man erinnert sich, daß seine Absichten noch viel •eiter gehen, indem nämlich amtlich der befannte „Zwei- BMchtestarrd" so interpretiert worden ist, daß Enaland stark ■genug sein müsse, um die Ueberlegenheit über bie betben Ni ächstgrößten Seemächte zusammengenom uen zu beholfen. Unter bie|en Gesichtspuntten darf bie nachstehenbe Mel- B^ing bei ernsthaften deutschen Politikern nur mit Mißtrauen ■ uifgenomnien werden: London,?. Sept. Im Unterhaus richtete Bytes B itb.l an den Premierminister eine Anfrage, ob er das erneute BInteresse bemerkt habe, das in Deutschland ber Möglichkeit Maries deutsch-englischen Abkommens über bie Rüstungen zur Bice entgegengebracht werde, und ob er in ber Lage wäre, Biigendime bie Hoffnung aufrecht zu erhalten, baß von ber ■ cr.ftischen Regierung neue Anstrengungen gemacht werben ■rtckirden, um auf btc Grunbtage irgenb eines Eiuoe r- ■n-isses zu gelangen, welches den Völkern beider Länder ■bie Last ihrer Flottenausgaben erleichtern lönnte. Allen Vision Generalleutnant v. „ Generalmajor Kosch. Der Kaiser trug die Uniform seines 120. Infanterie-Regimentes mit den Abzeichen eines Generalfeldmarschalles, der König Generaluniform. Die Kaiserin und die Königin erschienen auf dem Paradefeld in vierspännigen Wagen. Nach dem Abreiten der Fronten erfolgte ein zweiter Vorbeimarsch. Hierbei ritt der König an der Spitze seiner württembergischen Truppen. Die anwesenden fürstlichen Chefs führten ihre Regimenler, während die ä la suite stehenden Herrschaften mit ihren Regimentern vorbeigingen. Mit dem Grenadier-Regiment Königin Qlga Generaloberst von Sinbe^u*ft vorbei, mit dem Infanterie-Regiment 125 Prinz Eitel Friedrich von Preußen, den der König ä la suite dieses Regimentes gestellt hat. Der Prinz trug bereits die Uniform des Regimentes. Tas Infanterie-Regiment 121 führte fein Chef, ber König von Sachsen, hinter bem Prinz Georg von Sachsen ritt. Tas Füsilier-Regiment Nr. 122, bessen Chef ber Kaiser von Qesterreich ist, wurde vom Erzherzog Friedrich geführt. Tas Grenadier-Regiment 123 führte ber König von Württemberg, das Infanterie-Regiment 120 ber Kaiser, bas Dragoner-Regiment 9h:. 25 ebenfalls ber Kaiser. Das Dragoner-Regiment 9h:. 26 unb bas Ulanen-Regiment Nr. 19 führte ber König von Württemberg, hinter bem König ritt General Graf Zeppelin. Tas zweite württem- ~ . 29, dessen Chef der Zur Nordpolfahrt Pearys. Der Nordpolsahrcr Peary, der jetzt wieber in unsere Gesichts- öeite gerügt ist, scheint nicht mit derselben Ruhe und Objektivität lrie Cook die Leistungen seines Rivalen aus der 9rorbpolreise in roürbigen. Er hat erklärt, Cooks Berichte seien unglaubwürdig. h*er von den beiden Forschern nun die größeren Verdienste hat, En einstweilen noch nicht beurteilt werden. Die jyrnvathuche ihidlosigkeit des einen ist noch kein Beweis für dw Richtigkeit 'inner eigenen Angaben, und umgekehrt könnte Pearys Ester tod) auf' fachmännisch wohl erwogener Ueberzeugung beruhen ' 2>tr seltsame Zufall, daß beide Foricher mit gleichzeitig nut bei Entdeckung des Nordpols sich gemeldet haben, laßt beinahe hbit Vermutung zu, daß der eine von der Rückkehr be» anderen taufet habe. Doch in diese Dinge wird ja früher ober Ipatcr £i(f)t kommen: I Lonbon, 7 Sept. „Evening News" veröffentlicht folgendes, rr ben „Newyork Sun" gerichtetes Kabeltelegramm aus St. oh ns Meusundlanb.: Peary und leme Anhänger bezeichnen ben Bericht Dr. Cooks a l s. g a n ä \ i cfI u n g la u tuir b»i 0- Sie erklären, daß Cook nicht die lur ein derartiges Unternehmen Mtwendigen Ausrüstungen besessen habe und nicht bis m bre Mhe des Poles gelangt sei. Cook habe einen Weg emgeicbtagen, ber westlich von ben Wegen aller vorangegangenen neuerm Sslarsorscher gelegen sei, um sich einen Teil de m-eres zu sichern, wo leine Beobachtungen nicht leicht durch die etüdigen Rivalen nachgeprüft werden konnten. mnrkhnf5 Wenn die Richtigkeit der Nachricht von DearYs Nordvol- Lneichung erwiesen ist, so sind mit die|em ^rwlg des 53 lahrigen Forschers seine zahlreichen früheren Zährten durch die arkNlchen Agenden in idealster Weise gekrönt worden. Ochvn -3 vZahre stierten bie ersten V er, uche Vearys uruck, änrtf) das Polar eis bem Pol entgegen vorzudriu. a«i. Zum ersten Male drang Peary^im Aahri 1 t d«n grönländischen Inlandeise von der 2.iskobai aus 160 ! roter rocit vor und führte 1891 int ?luftrag der Akademie der Lifsenschasten in Philadelphia eine Ervcdltwn nach dem äußersten Korden von Grönland. Begleitet von seiner ftungen F r a u lu o iuiif Gefährten gelangte er mit dem Sampler „Kite ) öc. Cvrmick-Bai des Smith-Sundes und unternahm von hier • mit dem 9!orweger Astrup eine mehrmonatige «Lchlitteniayrt, am bnatlich75Ps.,viertel- ZonntagS. - Beilagen: ▼ kJ A x x . T jährlich Mk. 2.80. durch dermal wöchenlüch Ä A AA AA «B AA A JA W« --------- " (nIpIIpr /IntMiirT Dienstag und Freitag) ; ™ H GM Mk H H WA H JBt H ■ H ök B WBl B Zeilenpreis: lokal 15Pf^ .veimal monatl. Land- .' f® UA feg Wo W BA. JPL krL äL 'FTmÄ auswärts 20 Pfennig. I -irlfchaftliche Seitftagen ■ V ■ ▼ Chefredakteur: A.Go-tz. I 'ernsprech - Anschlüsse: Kl Ts Ä y Verantwortlich für den I ir die Redaktion 112, __ A politischen Teil: August tes General-Anzeiger für Gberhesfen MM 1r i>.= Saoesnummsr „»tationsdruck und Verlag der vrSHI'schen Univ.Guch: und Sleindruckerei R. fange. Redaktion, Srpedition und Druckerei^ Schulftrahe 7. I tiiä vormittags y llyr. 8 M v Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. m-----------— —r—; - Englands wünsche nach einer ziottenverstöndigung. Gießen, 8. Sept. binnen rmto, 's ne td» juiammni tu am Stof: ?.brt jRai cüäicu bet ladet unb ou durra, frurra imrra! Tie Inteert bei Qetferl Auf die Rede de» Königs bei der Paradetafel antwortete der M aif f r „Ön> Maicstöi bitte -d» »uqseich nn Ram-n evt ■■ irr aus • beul tat Vinlamtüti nad> Stuktgac:. r*r tau bmM’en Emo'ang brr eetfoltmini und tüt t^n idxtn n le ’ tn mitten ’ t f*?- jitebunfl, bn« itnr ,<«te erleb« bctxit Es ft nur rn- be^i-rre «trabe flrtürirn, mietarum o»< Wunni» «iw mein, Edrnrte in Obre flairhdx Hauptnadk zu Irnfnt Tte fleiiebwnaen irondxa (hierer Maiestär enb mit Datieren rorit »ittud tfuftc oicfiät nxitm brr Jeuw brr rrften nvimirditii 3diele meiner Ämbbert. all uf) mt IO Jobr* pro teilen itoreoemarfifc hnm rrftrn itarta- rrgtrnrnt übte Sc>tbrr if« r* mir nnetardoit vergönnt qeweien. freudige und ernste Tage an Euerer Maieiläk Seile hier tu -tun gart zu verleben dm hentitrn Tag' bet da» 13 königlich Württemberg! sche Arm«-'koro» eine aanz hervor raqenbe Haltung und taftunn aoszuwei'en utabt 3d> möchte nochmal« Euerer Matestät auirtchtigr ’tkiriebiflunq und benlidwii Glüdwunlch lu D'oem erfolge. dem Ergebnis mi*Tin ich nicht auch an birfer stelle seine! berühmten Sohnes gebüchte, des Wrafen Je ppel i n. dem es vom Himmel vergönnt war. für unier Volk und Vaterland >o Eckönes Mi vollbringen, und dem roit es iu danken haben, ban "ch das deutsche Volk itnehei einmal in einem groben patriotischen Aktanten zuiamniengeiunden bat. und bator möchte ich ihm all Kaiser noch besonders tanken (Euere Maiestal. td; bin gern hierher, eingekehrt in diese Waue, von deren Höben die lunne meines Siammschlones beradgruhen Tie Wurzel meiner Tsamilie senkten iidi schon tn arauer Vorzeit in bieien Boden Hier ist auch die Deutsche Äoiferihee und die deutsche Reiehsitac lebendig, dal siebt man an den We ichtern. da» siebt man an brr ganzen Haltung bei Volkes Tiefe Ibeen lind gehegt und gepslegt ivorben und tragen immer neue. idZöne Blüten Möge die-co herrliche X'anb, möge meiel fernbeutitbe Volk unter der gesegneten Regierung Euerer MaicstLt blühen und gedeihen, möge über Euerer Majestät, dem ganzen königlichen Hause und dem würltembergiichen Volk her Schub und Schirm totales and, ferner bin walten Seme Matest.it der König unb Ihre Maiestöt bie Königin hurra, hurra, bnrta!" Stuttgart. 7. Sept Ter ..Staaksanzeiger" schreibt: Ter König hat durch *Ulcrhod»ftc Order von heute al» dem Tage, an dem die wurttembergischen Truppen vor dem Kaiser in Heerschau gestanden haben, den Kaiser zum .EhefdesDragoner-RegimcntesKöniginLlga Nr 23 ernannt Abends um * .9 Uhr tuar in Stuttgart großer Japsen- streich Von • Uhr ab erschienen die mit Karten ver- jeheneu Osstziere aller ÄSalfengattungen. die Mitglieder der bürgerlichen Kollegien. Beamten usw. Tte Ienfter de» Schlosse» maren mit den zur llnigedung der aller höd)ften und höchsten Herrschaften geh-'renden Personett be- setzt Um ' 39 Uhr erfolgte vorn Marschallhose der Anmarsch bvr Musikkorps uudder Spielleute des 13. A r • meekotp!, zusain incn etwa 1 000 M a n n tackel träger waren zu beiden Seiten de» Zuge! verteilt Nach der Ausführung de- Programm» und dem Aiischlagen ztrni grasten ^psenstr.ich wurde nach dem Marfdwllhosc zu rückmarschiert. Während des Japsenstreiches wurden ring» um Lttittgarts Hohen Leiter abgebrannt Die Abreise bei Kaiser! nach Mähren. Der Kaiser ist abends um II Uhr mittels Sonder- zuges nad) IgIau in Mahreti abgereist. Ter Monifl ge leitete den Kaiser imter den ftiirinifdien Kundgebungen einer riesigen Mensctanmeuge zum Bahnhöfe, wo sid» zur ^kradschieduug cingetundeu hatten die Mitglieder der königlichen ,'ianitlir, nitrft Iiirskenberg. der preußisdze und der vflerretcthfdK* toe sandte, der «»onoernenr und der Platz- major von Stuttgart, sowie der Ehrendienst Der Kaiser Vt-rabf ductale sich oom nonig durch zweimalige Umarmung und Hilft Tie Kaiserin reift Mittwoch vormittag zu einem zweitägigen Besud) des dürften Hohettlohe Langen bürg nad) Langenburg Ter Kaiser verlieh zahlreidte OrdenSauSzeich- nunae n Stuttgart, 7 Sept Die Kaiserin besichtigte beute nachmittag mit bei Königin die Kleink,nderschule Taulinenplleflc Am Portal ivuroen sie vom Aiistaltsvor stand Landgerichtsrat Klein begrüßt iMSflKTOÖeniN i?cr Prinzen D«e Foibenuigen der griechischen Offiziere scheinen teilweise erfüllt zu werden sollen, um dein Lande wieder Ruhe zu verschissen. Athen, 7. Sept. Da! Amtsblatt veröffentlicht heute die Dekrete, durch die dem Prinzen Ehriftoph ein bret» jähriger Urlaub nach Deutschland und dem Prmzen Georg, dem Sohne des ThronsolgecT. ein ziveijähriger Aufenthalt zur Pollendung ferner Studien tn Deutschland bewilligt werden. Die Dekrete, durch welche her Thronfolger und Prinz Nikolaus zur Disposition gestellt werden, sind unterzeichnet. Eie sollen morgen amtlich bekannt gegeben werden. 911hen, 7. Sept. Der Kronprinz »ft nach Deutsch, land abeu reift; er wird sich zunächst zum Besuche der Kron- pimzessin Sofie nach Eronderg begeben. Dcutfdic* Reich. Au! Schneeberg, 7 Sept, itnrb .innrlbet: Bei brr heutigen NeichliaaKersadwahl im 19. iächsmde» Wahl- kreise «tvlberg'Schneederg wurden adaegeben für Vorwerk Kandidat der ocreimaten Crbnunolpartrtni 9436 und für 5 d) 6 p 111 n Soz 21 138 Stimmen .lul zwei Orten ftebt da! Sei ul tat noch aut. doch ist S redertt»borget 3tru>;mbubn-Uki II- sch.i«t begangen tu haben Wie vertäu: » st die ihefelifchoit um einige tauienb Kronen geirdädigt worden Lin 5ttiltzendahnnnglück dci Mainz. Bei >kainz erci.ntrtf sich beute lornnttag »folge des tzerbstnebi.und ll en r :• r t aut . ’ k - irischen Straßenbahn ein grr ereS Stt«»i.noad ungluck. bei dem Inder 17 Penonen Verletzungen etluten. Bis jetzt hegt über oen Vorfall nachstehende Meldung vor w Mainz. & oept Ter beute morgen " Ubr von Eonsenheim kommende L) a g e n der elektrischen c t r a k e n b a b 1 überfuhr eine tünche und stieß luiolgc tav dichten Rebel! mir einem von Mainz kam mden Straßenbahnwagen zusammen Tie beiden Vagen mbrn :ir.£> 13 Passagiere unb verletzt, davon em Passagier schwer — - Aus Stabt und €an0. Gießen, 8. September 1909. — Dom Vroßh. Hofe. T-e Prinzen Chniloph unb Georg von Lnechenl an b und am Montag vor- miltaq im Automobil von Wolfstzatten wieder nach Cronberg jurlickgekebtt. •* Die hessischen (Ke mern de steuern Einer erstmaligen Zusammenstellung fn den ..Mitteilungen oer 'Zentralstelle iur die ßanbevitatifhr entnehmen wir folgendes interessante tirgebiii ?. Bon cen V81 (Gemeinden deo Kindes waren nur drei gemeindesteuersrei 'BersnZd. Ottingshausen unb frifd)bad) Einen sehr mäßigen .Zuschlag. bi! zu 60 Prozent, hatten 57 Aemetubeu Von von übrigen waren 93 (Gemeinden mit einem Zuschlag von tü) bi! Prozent. ifM mit NO bis 100 Prozent, 172 mit Ito) bis 120 Prozent. 130 mit 120 bi 140 Prozent, 119 mit 140 bi? l'!0 Prozent, 75 mit 160 bt 160 Pr->^ent. mit INO bis 200 Prozent, 39 nut 200 biy 220 Prozent. 15 mit 220 bis 240 Prozent, 6 mit 240 bis 290 Prozent und 2 mit über -*iK> Prozent Von oen (Gemeinden mit über 2to)0 Einwohnern hatten die höchsten Zuschläge Arheilgen 197 Proz . Bieber 179 Prozent«, Mönelden und Mühlheim a Main ir 167 Prozent . bie nicbnqiteti Zuschläge V’di (43 Proz . Gimbsheim (4H Prozent. Babenhausen 10 Prozent Die fünf größten stabte hatten folgende Zuschläge Mainz 106,5 Prozent. Worin> 97/» Prozent und (ließen 120.0 Proz •• Vom Manöver Ten letzt begiintcnben Brigade- matiövern der 21. Division liegt folgende allgemeine Kriegslage zu istrunbe - .»Eine rote Heeresabteilung ist von Frankfurt a. M. gegen blaue Kräfte im Anmarsch, die auf- der Wegenb von Marburg entgegenrücken/ Tic Brigabcmanöver dauern vom 8.—14. September, bie Tivtfionsmanöv' r bis 21. September. Zn Den letzten Tagen 17., 18, unb 21. September — n ird gegen markierte ,'yfinbe gekämpft unb irar in dem chelänbc Mischen Otteßen. Wetzlar. Braunsei!, Weilmünster, (tzrävcnwuöbach, Butzbad» und i*roBcii-Vmben mit dem Zentrum bei Cbcr-Ciiembach im Kreise Wetzlar. Bei her 25. Division beginnen bie Brigabeinanöver am 0 unb Miltern bis 14. September, der 15 ist ein Aulietag Die Divisionsmanöver dauern bis 23. September unb enden mit mehreren (Hefcd>tfn gegen markierte Feinbc in ber i^egcnb von Westerburg Tic Kämpfe werben sich zwischen Vimburg. Habamar, Mengerstirdien, £btr-T ir fenbtid), Kenner ob, Höhn, Schönberg, Marienberg. Meubt abspielen, also im hohen Westenraid Am 28. September ersvlgt ein Manöver der ganzen Division gegen einen inarherten Z.iikd Ein Korpsmanöver der 25. gegen die 21 Division findet biefe! Zahr nicht statt. Die Truppen brr 25. Division werben — wohl in An betracht der ärmeren «K gend viele Biwacks fmbrn. es verlautet von 6—7, so z. B am 13, 16. 17., 20., 21.. Biwack oder Massenauartiere fmb für 22 und 23. September vorgefehen. Zn Thalheim, wo ein Teil der 116er cinquartiert werben sollte, ist Tnphus ausgebrochen — Zu Beginn der Brigademanover lind nun and» die ftflb- artilleric- unb Kavallerie 9ieginienter eingelrossen T1 bie liessische Äavallerie-Brigade |2^Kr und 24er Dragoner» ins oaiser-Manöver marfdnctf sind, so ivird die 21 Kavallerie- Brigade Imter beide Divisionen geteilt Die Hanauer Ulanen *.’ir. •; kommen zur 21. Division, die 6er Dragoner zur 25. Division Die beiden hessischen Artillerie-Regimenter d!r. 25 und 61 sind am Dienstag bei Westerburg eingetroffen. ..Frankfurt' zur 41. Znfanterie-Brigadc Die letztere '87er unb 88er । manöveriert Mischen Wcllbnrg. Merenberg, vaba- mar unb Runkel Die Nnteroffizierschnle Biebrich kommt am Irreitart zur 's». Beigabe Heute trifft ba' 3 Bitaillon l'4ier < 9teic roebü tat Hon- im Höchelheim und Hönsheim rin Die 42. Infanterie Brigade batte gestern nacht ein großes Rachtgesccht zwischen Itiein-Uinben, Wetzlar und Rechtenbach. • • Landwirtschaftliches Interessante 'jaeilen enthält bie Statiftif über bie hauptiarhhchftcn Frucht ar ten, die im Reid» und in Hessen im < rntciahrf 1909 a n geda u t wurden. Danach wurden augebaiii Tie Zahlen für Helfen sind in Klammern beige' gl Winter weizen 1,.39G.2H»> Hektar 28,071 Hektar) SommernKizen 233,150 Hektar 9 ll . Winterspelz - Hektar . Winterroggen 6,008,vNi» Hektar 7.1737 . Sommerroggen 122,402 Hektar (91 Sommergerste 1 ,(>46,407 Hektar 32,4‘ri . Vater 4^09,284 Hektar <.>3,8.3.»), Nartaff« In .^323,7371 Hektar Hektar (10,737 , Bewasserungstmejen 322,197 Hektar 37F16 , andere Wiesen 3,4718,4*34 Hektar 56/»18 . Sinterrap« und Rübsen I1,7h.s Hektar f697 , Hopsen 28,989 Hektar (10, un Ertrage flehende Reben 114^121 Hektar ■ I LJ-fi " W•»all öci ersten Tbagcnklafse rnirb am 1. CHöbet mit dem Znkraittreten des Tümtcifohrplanc! mit einer Reihe von 1 netteren Zügen zurückgezogen. Znsbesonbere nt dies der Zoll m vielen Zügen auf der Strecke zwischen Jranksntt unb Berlin unb Berlin unb Görlitz. Vom 1. Cftober an ivirb bie erste Waqenklossc au! iömllichen P:g, der um 2.52 Uhr nachm. von vtonthut nad) «Ließen 'ährt, w cd sie behalten. • • £rt!flcid)tcbte a l s U n t c r r t d) t f g t q e n - ftanb Die Mintlkerialaoteilung für Schulangelegenheiten unb bie KreisjdiulkommHszonen veranstalten gcqrnwirtiq bei sämtlichen Lehrpersonen Hessen! Erhebungen ibrr btr Art und den Umfang der tn den einzelnen Unterrichts.,n ft Uten behandelten Trtsgefchichte Eingehendere Beruhte und in folchen hätten zu erstatten, in denen btr Lehrer unb Lehrerinnen ber £rt.Strichtd)tc ein befonbere Zn . reffe zuwenbeten Zm Hinblick auf bte heimatlichen »rundlagen eines anfcbaululxn Unterrid>t»betrtcbf ' legt man mt Lanbe mit Recht defouderen Wert barauf, daß dir Durchforschung der engeren Heimat Schulort. martung und nächste Umgebung neben erdkundlicher, u.iturtunbhcber und etbre iripbuchet auch in gefchichtltch r Vinficht in den Lehranstalten betätigt wird • • Dem endlichen Ausbau brr Weferstraße hebt nun nicht# mehr im Wege, nachdem her letzte An icger, Moritz Strauß, gegen den das Enteignnngsverfahren nngelettet n-ar. einem Bergleichsvorfchlog des »freie- rmtmanns Langermann zugeltimmt und das für die Strahcndersteliung noch notwendige Eelände zum Prerie von 12 Mk. rur den Ciubraincic an btr riabt abgeSelbftzahler. ich gehabt, dazu wird auch den Mäusen, würfen iihp Einhalt gebot« 1. ? Annerod. 7. Aug. Nächsten Sonntag frterl 1 hier auf der ichöu gelegenen .Plaue" bat K11 chweihf treten Hal. Die Stadt hatte do- r 8 Mk genuver er tn Hetdesheim *n#rif vor cmaff Id* itirtn lui c*fturHia< Ter älidle noch lebende Sohn der G»«M Sfrvillk IDrigbts ^lugerfolg in Bfrlhu nm aro» Ihre Auffassung. Trotzdem nehme ich leinen Anstand, Sie um Entschul- 5tcutr=3cnarctiontn, Einziehung von Außenständen, Aufstellung von Bermögensver- zeichnisscn usw. durch Rechtskauf. Tippcl (tonn, lüotte) — Sonncmtraße 12 öanöel und Verkehr, Dolfswirticbaft. ** Di e Frankfurter Ledermesse. Die Messe ist nur ziemlich besucht, das Angebot hält sich in mäßigen Grenzen, daher sind die Umsätze beschränkt. Sttmmung durchaus scsi. Besonders begehrt waren Croupons und im Preise stark gesteigert, weil Abfälle sehr billig und schwer verkäuflich sind. Fein' Trierer Wildkuhleder, die wenig am Platze waren, erzielten in söge- nmrntem Meßsortiment, das in Stellung und Trockmuig meist hinter dem wirklichen Primasortiment zurücksteht 1,80—1,83 Mk., Wildochsen 1,65 Mk., seine Zahmkuhteder 1,70 Mk., Bacheleder in reiner Eichenlohgerbung bis 1,90 Mk., norddeutsche beben verspürt. Tie Begleitumstände waren die kirche statt, M — ne. öffentliche Wl'o J flkwaltige Menschenmenge brachte ihm, sobald er sich dem tyuerfreiic näherte, begeisterte Ovationen dar. Den Vorzügen ivohnten u. a. bet der amerikanische Botschafter Hill Damen, ferner Major v. Parseval, Freiherr v. Lyncker, Chef Ierkebrstruppen, und der Oberschoftnarschall der Kaiserin, i Knesebeck. ""lernte in uniJ mb", bet viele btrei i hat mit bem vorzügliche erträgt, | yollfommcii aufivjM 1(1,1 im SergälinisT rs ist nicht allein i hier unb ba auch J en, eine oerfpätckl Zahrzchnten nicht c ifclb, 7. Sepl. 6 ig durch Untcrne^ Wecke soll auch a Die Quellen lieg» sen. TaS Wasser \i ibifmeter sassenben he ,ii 35 000 Mk. mb Mhcrbst in Lcliirb | Bekanntmachung. ''^Nachdem^as Anschlußgleis des Bauunternehmers Winnin Gemartiing Gießen fertiggcstellt nt, »ndet die landespollzeiliche "Lima den 10. dieses Monats, vormittags 10". Uhr ""In'dÄm Termine können Einwendimgen gegen die vlan- intge Ansnihrung des Projekts von öntcreifcnten vorgebrackt nöen. Gießen, den 4. September 1909. . Grobherzogliches .Kreisamt Gießen. ac-, Dr.Uterrk. __________________ Gimmmetgras-Versteigerung. Das Grummktgras im Baugelände der neue» Irren- kiftalt an der Licher Straße soll am Donnerstag den 1. Leptcmber 1909, vormittags 10 Uhr, an Ort un teile öffentlich an den Meistbietenden Dcrlteigcrt werden. Bekanntmachung. iriih Landewolizeiliche Abnahme des Anschlußgleises fiir den ' Bauuuteruehnier Heinrich Winn m Gienen, Tijc uack'stebcndc Bekanntmachung bringen wir hiermit zur ----- -------: - D 19 custschlffahrt. Frankfurt a. M., 7. Sept. Jnternatümale Luftfchisfahrt- £ jeflung. Baron de Caters unternahm heute abend kurz s 7 Uhr einen Flug, der 35 Minuten 8 Sekunden L er te. Er flog in einer Höhe von zeitweilig 14—15 Metern Ld in kräftigen Runden um das Flugfeld. Das.Publikum rtfe ihm begeisterte Ovationen dar. Mannheim, 7. Sept. Nach einer Mitteilung des Direktors ; ttann von der Luftsdmfbau-Gesellschaft Zeppelin an den t bärgernteil'fer Martin wird „Z. III", wie ber „Mannheimer o ral-Anzciger" meldet, Mannheim nächste Woche jicn Besuch absta11en. Stuttgart,?. Sept. Laut „Staatsanzeiger"' hat der König v Tiplomingenieur Grasen Ferdinand v. Zeppelin Ritterkreuz erittr Klasse des Friebrid)sorbcns, dem Ober- r-niciir Faber die golden^ Medaille für Kunst mw Wissen- kiC imb den Ingenieuren Stahl unb Losch, sämtliche in hnichshasen, die Verdiensttnedaille am Bande des Ktoncn knS verliehen. Juvisy, 7. Sept. Ter Aviatiker Lefevre stürzte mit hm amerikanischen Biplan ans noch nicht aufgeklärter Ur» k aus ben Lüsten unb wurde tödlich verletzt. ES iuckcn Arbeit: , _. ... 1 Wagner, 1 Atelalldrehcr, 1 >Lck>los,er, 1 Acaschinenarbeiter, 1 Gärtner u. Heizer, 1 Kutscher, 2 Gärtner, S Polfterer u. Tapezierer, 2 Schmiede, 2 Weißbinder, 2 Haudlungsgehckfcu, 1 >rchrei- ber, 1 Schachtiueiner. 1 Bnreauarbeiler, 2 Hausdiener, 1 Vagci- nrbcilcr, 4 Hausburidieu, 2 Iuhrknechic, 3 Ausläufer, 4 Arbeiter, 5 VauürnuciL 3 Wafchftaueu, 4 Dienstmädchen, 1 Haushälterin, 1 Erzieherin. _ _ _____V c b r In'.ae: 1 ^dilcner. 1 ^vengler.___________________________ ll> Nhr nachmittags eingesehen werde». Wetzlar, de» 6. September 1909. Königliche Spezialsoninni'ion I. Mrlrertsvergebung. Die Maurer, Pflaster- uud Aspizaltarbelten für die Ncube- feftigung der "Neustadl sollen TamStag den 11. drcfcs Monats, vormittags 9 Ubr öffcntlidi vergeben werden. . Arbeusbeschrcibungcu und Bedingungen liegen wahrend der Dienfiftunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Bordrnck, der daselbst erbaltlich, find spatesicns bis zum uornenanuten Zeit punkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns cinAuxeidien. — Zuschlcmsfrur 3 Wockicn. ß7'9 Gießen, den 6. Lcvteinber 1909. Städtisches Tiechauamt. Braubach. vor der Geographischen Gesellschaft damit, daß er ben voran gegangenen Polarforschern huldigte, die ihm vorgearbeitet hätten: Nansen, Pearn unb besonbers Otto S erdrup, ber ihm den Weg Am A i Unentgcitlidjc Arbeitsbeimittelung. LtßdWcr ArbkitsUchiveis Gittztn. Älstcrwca 0. Tclcvbon 95. können eingestellt werden: B8/» a. bei ich gen Arbeitgebern: 2 Schlosser, 1 jiiiiß. Polsterer unb Tapezierer, 1 Schneider, ein Anstreicher, 1 Masdnnenarbciier, 1 jüng. Fuhrknechl, 1 landw. Arbeiter, 4 Dieniiinädchen, 1 Lausfrau. h. bei auswärtigen Arbeitgebern: . 1 Müller, 1 Schuhmacher, 2 Schneider, 1 Lehmkernmacher, cm Anstreicher, 4 Bau- und Möbelichreiner, 1 jüngerer Spengler, 2 landw. Mnedite, 3 landw. Arbeiter, 20 Erdarbeiter, 2 Hausund .kücheniuädchen. Lehrlinge: 2 Schlover, 1 Spengler. .Oh ber unbe'tm'Z ■*»»» '«*"3 SigUG «Ml ÖÄ J?ic Kereiiug"'1^ cf“" ä berate.« i*/ teil v\t, w ackn''"^ Eblern 4 Ilten und F PM Äaffung -flllClijl ^°ttC,rS W'r-3 ic wet- r , ^ci|cn Ä a ii iu»ge j wurden 1» . WtaW L<: Vergebung von Grabenarbeiten. Für die Gemeittdc Staufenberg sollen nachstehende Arbeiten und Lieferungen auf dem Wege schriftlichen Angebots vergebe» werden: 1) Grabenarbciten oeranschl. zu 258.— Mk. 2) Liefern von Zementröhren , ,, 311.60 „ 3) Verlegen von Zementröhren „ , 156.20 , 4) Chaussierungsarbelten „ , 16.— „ Die Verdingungsunterlagen liegen auf Gr oßh. Bürgermeisterei Staufenberg zur Einsicht offen. Tie Angebote haben in Prozenten be§ Voranschlages zu erfolgen und sind verschloffen, postsrei und mit entsprechender i)luffchrift versehen bei Großh. Bürgermeisterei Staufenberg emzureiche», woselbst deren Eröffnung Montag den 13. September d. vormittags 91 Uhr, in Gegenwart erschienener Bieter stattftndet. Zuschlagssrisl 3 Wochen. B4/, Gießen, den 1. September 1909. Großh Äultnrinspcktiou Gießen. I. V.: Bach. ic Frcnndc ber Mi« | des Pastors Paul ci j ScrbinguHfl iltö Ausbaues vau Wegen, 8iäbcn, ArSi!ässei! K. Zn ber Zusammenlegungssachc vo» Ebersgöns soll der »»bau der neuen Wege, Gräben, Durchlässe- und -ia»rer- eten Samstag den 18. September 1909, vormittags »Ihr, in der Gastwirtschaft Wilhelm m Ebersgons ver- §rn der Feststellung der Cholera in Rotterdam sind die aus •: Hafen von Rotterdam noch deutschen Häfen kommenden hiffc und ihre Insassen bis auf weiteres vor der Zu- f.itig zum freien Verkehr ärztlich zu imterfuche». — In Utrecht ist ein Todesfall vorgekommen, der auf C h ol era lüekzuführen fein dürfte. Grnle-Stricke in prima Qualität emvf. billigst M. 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Darauf spracht weitere Krcije 1 lütte Pfarrer Ködd» Ltskussion schloß l>°> MPMg d-S 7* beraten ijcl zum Großhcr?! , Studentenbundes. Eirtieshiht Ft ta MÄ fc Gebr. Berdux . . ,.^-ux empfeble 1396.' kÄ . as/< -Krankenkost lud) a-v.-nrjm uirfrr ytwbUxrö G4etze» noch gut erhalten, in oerlcbicbenen Dimensionen, für .Reltbedachung u. Wagendccken geeignet. hat )C^F blDifl nbAuneben und hebt mit Lpe»ialosterte flcm zu Diensten Ludwig Lazarus LherwcO 58. 1*468, »crnlPrecher 505. gebrauchte jjOPl/ßll wasserdichte UuUllÜll 3SS$riSÄe KOLOSSEUM GIESSEN c* st*rr.emeil m pctmiettn. Kexxt* emn^roit tf fr IrloWe 5li •*—*•*. :ebrung wr 1 Ctior. Wabere» WewtBbtl» XL belieb: leere rurr# .wart'»brr bir Tmarte^ r|* Off n.«15| and. F r< r. UÄStij£icoban'itanv iS HL TU bartnacktflen •rüebl. ■■•biibeee ib 47» Jdielet ob -chnler t. Vciranhalten Äi fom 12. -M Beptfrr ? MÖBEL «fil Im Äontor (4681 Herren-Aosflif 3 Zimmer MMi 3-.Riet RbHbrt 8» •tJ '••JT II. Owibef ert S**? tau i'artii-rrten. 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