he,, 909 s^Mngen' Hl frei. ^"MU lheit Faltes Mjbert^ m Ei,j, unsere Mitglj^, in morgen t iMltztz Der Abmarsch ; ^gartcv aus. p 'i -er Vorstand. Hrt 1 8 Uhr, im cha lest cht, Feuerwv ? Ter Borftail «W tin Bichler'i Hardt wüldcbf tt der Labubrölk 1 reunhe und Gömmft Der Vontwi dem Malzbodniki! Nr. 183 Drittes Blatt 159. Jahrgang Samstag 7. August 1909 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Siebener Famlltendlätter" werden dem ^Anzeiger" tjtexmaf wöchentlich beigelegt, das ^Ktelsblan für -e» Ureis Eiehrn" zweimal wöchentlich. Die .^tandwirtfchaflllchen Seit» fragen“ erscheinen monatlich zweimal. vietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhe?sen Rotationsdruck und Verlag der Vr üblich« UnwersitälS - Biich» und Siemdruckeret. 9L Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und $ ruderet: Schul» straße 7. Expeditton und Verlag: e^^5L Redaktion: 112. Tel.-Adr^AnzeigerGieben» padamcntarij^cs aus Hessen. Abg. Reh beantragt eine Abänderung des Art. 5 ! .»es Gesetzes über den Urkunde »stempel von 1907. In ijem Gesetze wurden die Stempel für Eheverträge erheblich . ermäßigt und weiter bestimmt, daß immer ein einmaliger stempel nach den höchsten Sätzen erhoben werden soll, inerm das Rechtsgeschäft nach verschiedenen Stempelsätzen l.eurteilt werden kann. Durch diese letztere Bestimmung . wird die Stempelermäßigung in all den ziemlich häufigen Mafien illusorisch gemacht, in denen neben dem Ehevertrag noch andere rechtsgeschäftliche Erklärungen (Ausstattungs- Versprechen, Erbverzicht der Eltern) beurkundet werden. 2)ie|"e Fälle sind namentlich im nördlichen Oberhessen recht läufig, der Antrag will, daß in diesen Fällen der niedrige stempel des EhevertragS in Anrechnung kommt. Eine Vorstellung pensionierter hessischer Staatsbeamter erstrebt die Regelung ihrer Bezüge ir sich und ihre Hinterbliebenen auf folgender Grundlage: i Dekretmäßige Erhöhung sämtlicher Rulhegehalte in der .Seife, daß statt des früheren der jetzt für die einschlägige Aelle gewährte Gehakt sowie das Wohnungsgeld zu Grunde [gelegt witd; 2. Erklärung dks Wohnungsgeldes für pen- fnansfähig, um dadurch die Pension auf entsprechende Höhe M bringen; 3. Bestimmung, daß bei allen ferneren Ein- klmrmensverbesserungen der aktiven Beamten an Gehalt, Sohnungsgeld oder Teuerungszulage der Pensionär sofort .^eichen Schritt halte; 4. Erhöhung des Witwengeldes auf 5. Ausdehnung der Waisengelder vom 18. auf das A. Jahr und Aufnahme des Art. 88 des bayrischen Be- Etengesetzes (dieser Artikel lautet: Bei Erwerbsunfähig- *it und Unterstützungsbedürftigkeit können beu hinter- - siebenen Kindern, die das 21. Lebensjahr vollendet haben, j.vrtlaufenbe Unterstützungsbeiträge bis zur Höhe des l-aisengeldes gewährt werden); 6. Verbesserung des i:Ätwengeldes bei den um mehr als 20 Jahre jüngeren.1 ' Witwen nach fünfiähriger Ehe um Vio für jedes weitere sSchr, bis der volle Betrag wieder erreicht wird (zurzeit loirb diesen Witwen das Witwengeld bis zur Hälfte gerürzt). Provinzial-Ausschuß der Provinz Oberhessen. L. Gießen, 4. August. Die Wnigl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. hat ßlntrag auf Enteignung einer Anzahl Grundstücke in Gemarkung Schwalheim gestellt, die zur Erweiterung des Bahnhofs Bad Nauheim nötig sind. Da frei willige Besitzüberlassung nicht zugestanden wurde, mußte heute zunächst hierüber verhandelt werden. Nach Anhörung der Parteien beschloß der Provinzial-Ausschuß, demnächst Augenschein an £rt und Stelle zu nehmen. Das W i r t s ch a f t s g e s u ch der Ernst Freundlieb Witwe zu Friedberg hatte den Provinzial-Ausschuß schon früher beschäftigt. Tas Gesuck) war von der Stadtverordnetenversammlung nicht befürwortet, vom Kreisausschuß aber genehmigt worden. Die Großh. Bürgermeisterei Friedberg rekurrierte an den Provinzial-Ausschuß und dieser lehnte den Rekurs als verspätet eingelegt ab. Tas Großh. Ministerium des Innern aber erkannte, daß der Rekurs rechtzeitig eingelegt sei und wies die Sache zur nochmaligen Verhandlung an den Provinzial-Ausschuß zurück. Nachdem vor kurzem Augenschein erfolgt war, gab der Provinzial-Ausschuß in seiner heutigen Sitzung dem Rekurs statt und hob das Urteil des Kreisausschusses auf. vierter stenographentag Stolze-Schrey. Unter der Schirmherrschaft des Königs von Württemberg und benr Ehrcuvvrsitz des früheren Reichskanzlers Fürsten von Bülow hielt die Schule Stolze-Schrey kürzlich ihren 4. Verbcmdstag in Stuttgart ab, design Leitung der Verbandsvvrsitzendc Max Bäckler (Berlin, übernommen hatte. Die Tagung wurde eingeleitet durch eine Festsitzung in der Lieder Halle. Eine Reihe von Behörden bewiesen ihr Interesse durch Abordnung von Vertretern. Bemerkenswert war die Begrüßungsansprache des Oberstudienrats Dr. Haas, welcher hervorhob, daß der Schule Stolze-Schrey die Anerkenimng gebühre, in der Einigungsfrage stets eine entgegenkommende Haltung eingenommen und durch wertvolle Vorarbeiten das Einigungswerk angebahüt und gefördert zu haben. Die Versammlung beschloß in der Einigungssrage folgende, von dem Verbandsvorsitzenden vorgesft lagene Erklärung: „Eingedenk des Geleitwortes, das Fürst Bülow dem Stuttgarter Stenographen- iag der Schule Stolze-Schrey mit auf den Weg gegeben hat, sprechen wir unsere volle Bereitwilligkeit aus, die aus nationalen und prattifd.en Gründen gleich erwünschte Schaffung einer einheitlichen deutschen Kurzschrift wie bisher zu fördern. Wenn auch eine Zeitlang das Hervorkehren einseitiger Parteioestrebungen die Einigung zu gefährden drokte, so dürfen wir nach den neuesten Maßnahmen des Reichsamts des Innern der Hoffnung Raum geben, daß es gelingen wird, dieser Schwierigkeiten Herr zu werden. Jedenfalls wird die.Schule Stolze-Schrey gern ihre Mitwirkung leihen, diese Schwierigkeiten zu überwinden " —g—«■II ______■j Dem Berbandsvorfitzendcn wurde eine aus freiwilligen Beiträgen zusammengebrachte Svende yon 4400 Mark für stenographische Zwecke zur Verfügung gestellt. Ter Sonntag abend vereinigte eine nach Tausenden zählende Zuschauermenge im Festsaale zum Lichtbilder -Vortrag des Ochmna- sialoberlehrers Dr. Dewischeit-Breslau über die Entwicklung der Kurzschrift vom Altertum bis zur (Wcgenivart. Dem Vortrag folgte ein Festball, bei dem auch die Preisverteilung für das am Vormittag stattgesundene Wettschreiben vorgenommcn wurde. Tic beste Leistung erzielte Laudtagsstenograph Dröse, Karlsruhe, indem er bei 4 minütlichem steigendem Diktat 2 Minuten 380, 1 fOfcmutc 390 Und 1 Minute 400 Silben schrieb und tadellos übertrug. Eine weitere bemerkenswerte Leistung erzielte I. S ck m i tz, Wiesbaden, in der Schnelligkit von 360 Silben. Ter Gießener Verein errang durch sein Mitglied Erich Lischka einen 2. Preis in 240 Silben. Seine Arbeit wies nur 2*/- Fehler bei der lieber* tragung auf. Am Montag vormittag fand die Jahreshauptversammlung des Verbandes statt, bei der die Vorsitzenden Redakteur Max Bäckler, Berlin und Prof. Dr. Wetekamp, Berlin, wieder gewählt nnrrben. Der Jahresbericht ergab einen günstigen Stand des Verbandes, wie überhaupt der Schule Stolze-Schrey. Der Nachmfttag, sowie der Dienstag vereinigte die Teilnehmer des Stenographentages £u einer Reihe weiterer Vorträge. Während der Dauer des §tcnographentagcs war in dem Landesgewerbe- museum eine Stenographn'cl>e Ausstellung untergebracht, die viel Sehenswertes bot U.a. fiel in die Augen eine in Stenographie übertragene Bibel, fine Arbeit, die 3 Jahre (1906—1909) in Anspruch nahm. Ihr Verfertiger ist bet Vorsitzende des Bezirks Oberhessen, K. Albert, Wetter. Der ernsten Arbeft, deren viel in austrengendeit Sitzungen geleistet wurde, folgten noch einige schöne Airsflüge in die Umgebung Stuttgarts, nach Schloß Lichtav- ftein und nach Friedrichshafen. Spielplan öcs rrurhaus-Thcaters Bad Nauheim. Direktion: Hermann Slemgoetter. Montag den 9. August: „Prima-Ballerina " Mittwoch ben N. August, nachmittags 31/, Uhr: Kinder-Vorstellung: „Hänsel und Greiel." Abends 8 Uhr: Bunter Abend. Freitag den 13. Aug.: „Ter Bettelstudent." Wenn Sie Ihr Kind gesund, munter und genug frisch sich entwickeln leben wollen, so geben Sie ihm Dr. Hommcl's Hämatogen. 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Unter obUmr Srhutxmarke u. Oritfnalvrrpackunc rrhattee Sic in den unten -.trhrndm Konditoreien einen Kake, der an GUte und *• Incr Zubereitung alle andern« Kake» Uber* trifh und In dlrarn komlllnrclrn stets 1: Zementrohrlieferung. veranschl. 2—5: Lieferung von 3 tu (ff tc men veranschl. 7: Auffetzen von Ltücksieinen veranichl. 8 — 11: Verlegen von Zement- rohren. Erd- und Chaussiernnqs- ^ttSisisllllg non Mkliorslisisirtcilti. Für : . Feldberetntgung Gobclurod fouen nach- »tebenbe Arbeiten und Lieferungen auf dem Dege i'chrftlichen Angebotes vergeben werden: Grossh. Hess. Trinkqnellen Bad - Naohfhn empfehlen l.ndw Igwhrennre. tw»t< 1 .intltrh nmpfohL 'latelwasaar tue Herzkranke. I.ewrnqurllr a.Srhnalhrlmrrhfcu rr- Bekanntmachung. Tte Amtoronme des stadnichem Boebbanarnts und de» Arbeite uno Wobnnnasnaibweiie» beenden -ch vom ILM. »is. ab im Haute Aberweq tt. f^enen de» Umraa« i't das und 10 d. 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