■TOer n Gericht. u. aut ngen. .ituoeiten für bie Neube- c'natze trnb Mrweg, h M Wien wrmckags 10 Uhr Men liegen während ba Angebote aui LordruL ba i vorgmannlen ZeilM jrni vergehen an unb ei* _______________________iBj i UtzklM«. in bie Jicubeiei'w de ,ui UtueTiütiw/y an be onnittags 10 Uhr un«M Ziegen während 1t i. «njcbote mit sW vEenanM Zeil- SniiäM ücrießen anute "■___ F3SS7 für bic^euBeieW - cküer Stwfee feg vomtuagö V 4 uor mngen liegen m uorgciwiuiten j chrift verieM eu mng. lülllbc ultgetrngen bk- 1 unk' Lchinelzsarben. CJ le'thmge Teilhabn ikielisihast am 31. übrigen Tesellichasterr "eBener Stempel, und weitergesührt roi«. erteilte Prokura bleib beteingntisf aui ^n’Viitihipaie|t^ ’lb’ierl)hntH "n’predjenJ* MNÜ _____ Jeiuguflä der ra^Ä11,/,Uht vornlin"» '-SyA iauavu-^^^^ i uuonl- asterarb^s- MB WNttÖCl1 A 2105 Nr. 81 Zweites Blatt 189. Jahrgang Dienstag 6. April 1909 Gießener Anzeiger Erscheint täglid) mit Ausnahme der Sonntags. Eeneral-Anzeiger für Oberheßen Rotationsdruck und Verlag der vrühllch«, UniversitätS - Buch- und Stetndruckerei. R. Lange, Gießen. Die „Gießener $air.iIienblätterM werden dem .Anzeiger- viermal wöchentlich beigelegt, das ..Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeil- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Drucker«: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: e^5L Reüaktionr^^KIlL. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen- -33 El ®as Ende unserer heutigen Zoll- und Steuerpolitit Während man im Deutschen Reichstage noch bemüht ist, die Einnahmen des Deutschen Reiches seinem heutigen Bedarf gemäß um 500 Millionen Mark zu erhöhen, rückt die Gefahr immer näher, daß andere 500 Millionen Mark sicherer Einnahmen iviedcr verloren gehen. Mit der überraschend schnellen Entwicklung der Flugtechnik hat der Gedanke der Luftschifffahrt immer mehr an Boden gewonnen, und es wird jedenfalls nicht mehr lange dauern, bis das Luftschiff zum allgemein benutzten Verkehrsmittel geworden sein wird. Was wird aber dann au§ den bisherigen Zollgrenze der Länder und den großen Einnahmen, die durch die Zölle erzielt werden. Die Frage ist ernst genug, um schon jetzt erwogen zu werden, und sie kann unter Umständen schneller aktuelle Bedeutung gewinnen, als es der langsam arbeitenden Gesetz- gebungSmaschine lieb sein wird. In der Oeffentlichkeit ist diese Frage denn auch schon neuerdings mehrfach erörtert worden, aber überall zeigte sich dann eine Verlegenheit und Ratlosigkeit. Eine befriedigende Lösung dieser Zukunstsfrage hat sich bis jetzt nicht gefunden. Einig scheint man sich bis jetzt nur darin zu sein, daß es unmöglich sein würde, die bisherigen Zollschranken aufrecht zu erhalten. Das Lnftschiff fährt über die Landesgrenze mit Leichtigkeit unbemerkt himveg, denn es ist ja doch nicht möglich, kilometerhohe Grenzmauern um die eiuzelnen Länder zu ziehen. Auch Luftzollkreuzer würden versagen; man würde ihrer eine so ungeheure Menge brauchen, daß ihre AnschaffungS- und Unterhaltungskosten die Einnahmen aus den Zöllen ganz bedeutend verringern müßten. Dazu käme eine geradezu inS Ungemessene gehende Vermehrung der Zollbeamten. Die verschiedenen Landungsversuche des Zeppelinschen Luftschiffes haben in neuerer Zeit ja auch gezeigt, daß das Luftschiff durchaus nicht an bestimmte Landungsplätze gebunden ist. Zudem könnten Waren ja auch ohne eigentliche Landung des Luftschiffes ausgeladen werden. Etwa bei Nacht und Nebel und an abgelegenen Orten. Von einer Zollkontrolle kann also in solchen Fällen nicht mehr die Rede sein, und dem Einschmuggeln von ausländischen Handelsprodukten wäre Tür und Tor geöffnet. Damit würden sich dann natürlich nicht nur die Zolleinnahmen verringern, sondern auch die indirekten Steuern würden illusorisch, da man ja die im Jnlande hochbesteuerten Artikel durch billigere eingeschmuggelte ausländische Ware ersetzen könnte. Welche Unmenge von Beamten gehörte dazu, um hier auch nur die schlimmsten Ungesetzlichkeiten zu verhüten. Wollte man nun gar jedes einzelne Luftschiff während seiner ganzen Fahrt kontrollieren, angenommen, daß es überhaupt möglich wäre, welche entsetzliche Belästigung ergäbe das für das neue Verkehrsmittel. Das beste wäre unter diesen Umständen schon, man ließe dann die bisherige Zoll- und Steuerpolitik gänzlich fallen und beschränkte sich auf die allein sichere direkte Besteuerung. Sie hat ja auch den unleugbaren Vorteil, daß sie besser als jede andere Steuer nach der Leistungsfähigkeit bemessen werden könnte. Was die Freihändler der einzelnen Länder einstmals so lange vergeblich gefordert haben, das wäre nun mit einemmale auf dem Wege der natürlichen Entwicklilng zur Wahrheit geworden. Daß diese neue Entwickelung auch ihre dunklen Schattenseiten haben wird, wer kann das leugnen. Vor allem würde die deutsche Landwirtschaft unermeßlichen Schaden erleiden, wenn sie sich nicht bei Zeiten auf die kommenden Verhältnisse vorbereitet. Ob und wie das möglich ist, kann hier nicht untersucht werden, aber daß unsere deutschen Landwirte diese Dinge nicht aus dem 9(uge verlieren und daß sie der Unerbittlichkeit zukünftiger Kulturentwicklungen gewappnet und vorbereitet entgegen treten möchten, das ist es, was dringend zu wünschen ist Zu bangem Verzagen ist freilich auch noch keine Veranlassung vorhanden. Unser ganzes wirtschaftliches und politisches Leben wird durch die Entwicklung des Luftverkehrs naturgemäß eine durchgreifende Aenderung erfahren, und wie sich dann alles im Einzelnen gestalten wird, das vermag heute wohl noch niemand zu sagen. E. A. politische Tagesschau. Wechselnde Mehrheiten. Die Finanzreforrn wird durch die Verbreitung der Auffassung, daß die einzelnen Vorlagen je nach Lage d.er Sache unter Heranziehung des Zentrums ober der Liberalen verabschiedet werden könnten, behindert. Wie das Zentrum denkt, beweist von neuem ein Artiöel der „Köln. Votkszstg", in dem es u. a. heißt: Der Kanzler hat den Karren der Reform verfahren: ihn wieder auf ebenen Weg zu bringen, ist seine Sache. Bulow muß bleiben, bis das Blockexperimeut zu Ende geführt ist, so oder so; dann aber muß er gehen. Wir können keinen Mann brauchen, der mit allerhand Tricks regiert, Pardon: wurstelt, wir brauchen einen geraden, aufrichtigen Staatsmann, wir wollen kein persönliches Regiment des Kanzlers, der zudem nicht mehr das Vertrauen und die Autorität besitzt. — Und dabei hofft man immer noch, daß das Zentrum seine feste Position verlassen und als Hilfstruppe des Reichskanzlers einschwenken könnte! Wir würden uns mit diesen Wahnvorstellungen nicht weiter befassen, so bemerkt hierzu die „Netti. Storr.", wenn nicht durch solche Treibereien die Einigung der Liberalen und Konservativen erschwert unL immer von neuem Mißtrauen in die Blockfraktionen getragen würde. Wer wird zu opferwilliger Mitarbeit und zu ftoit&efi tonen auf Kosten seines Programms bereit sein, wenn er nicht wissen kann, ob nicht am nächsten Tage wieder Zentrum Trumpf ist! Die Volksschullehrer als Schöffen. Die endgültige Entscheidung über die Hinzuziehung der Volksschullehrer zum Schöfstnamt steht bei' Bundesrat und Reichstag. Tie Willensmeinung des Bundesrats liegt nun im „Entwurf eines Gesetzes betreffend Aenderungen des Ge- richtsversasfungsgesetzes" vor, die soeben dem Reichstage zu- aegangen ist. Hier werden die Vvllsschullehrer nicht mehr bet den Lerufsgrupven verzeichnet, die zu dem Amte eines Schöffen (oder Geschworenen) nicht berufen werden sollen. Um falschen Auffassungen zu begegnen, sei übrigens immer von neuem darauf hingewiesen, daß eine Zurücksetzung der Volksschullehrer ursprünglich durch ihre Nichlsch offenbar leit in keiner Weise beabsichtigt war: sie befanden sich in guter Gesellschaft, und auch hinfort werden u a. Minister, Mitglieder der Senate der Freien Hansestädte, Religionsdiener und aktive Militärpersouen dem Laienrichtertum entzogen fein. Für die Voltsschultehrer hat man aber jetzt generelle Behinderungsgründe nicht mehr anerkannt, dagegen ihre Mitwirkung an der Rechtsprechung auf ein bestimmtes Gebiet begrenzt. Im zweiten Absatz vom § 118,4 heißt es nach dem Entwurf: „Volksschullehrer sollen nur zu dem Amte eines Schöffen bei den Jugendgerichten berufen werden." Man wird diese Aenderungsvorschläge als einen Erfolg der Bestrebungen betrachten können, die im preußischen 2lbgeordnetenhau.se am Abg. Schiffer einen Fürsprecher halten. Es ist von dieser Seite auch immer besonders auf die Geeignetheit der Volksschullehrer zur Teilnahme an den Jugendgerichten hingewiesen worden. Der Zweck des Antrags Schisser ist durch den neuen Gesetzentwurf zum TnrriMM großen Teil erfüllt, und über die Einzelheiten wird man sich nun im Reichstag zu unterhalten und zu einigen haben. Zur Lage auf Samoa wird amtlich gemeldet: Tie vom Chef des Kreuzerge-- schwaders gemeinsam mit Gouverneur Tr. Sols eingeleiteten Maßnahmen haben nach heute aus Apia eingetroffenen Telegrammen zu dem Erfolge geführt, daß d.ie Rädelsführer der unruhigen Samoaner ohne Anwendung von Gewallmaß- regeln gefangen genommen worden sind. Das gesamte Geschwader wird nunmehr eine Rundfahrt um die Insel vornehmen, von welcher der Gouverneur und der Chef des Kreuzergeschwaders eine Sicherung des wied.erhergestellten Friedens erwarten. Saatenfianö am April. Deutsches Reich: Tie Preisbcrickststelle des Deutschen LandwirtschaftsratS ist in der Lage, melden zu tönnen, daß die schlimmsten Bcsiirchtungen der Landwirte hinsichtlich der Wintersaaten sich jetzt beim Eintritt der ersten Frühlingstage glucklickwrwci.se im allgemeinen als unbegrün -• bet erwiesen haben Die Mehrzahl der gleichmäßig über das gesamte Prvduktionsgebiet des Inlandes verteilten Berichterstatter, deren Zahl über 1000 beträgt, hat der Preisberichtstellc Ende März mitgeteilt, daß der Stand der Wintersaaten, selbst auch der spätgefäten, lvidec Erwarten besser ist, als man bisher zu hosfm gewagt hatte. Verhältnismäßig am günstigsten lauten die Berichte aus dem norddeutschen Flachwnde, abgesehen von den lieber- sch-vemmungsg ebieten, während die Berichte au5 bein Südwesteu und Süden Deutschlands nicht so hoffnungsfreudig gestimmt sind. Wenn somit auch das Schlimmste abgeroeitbri zu fein scheint, so ist damit der Stand der Wintersaaten keineswegs allgemein befriedigend, geschweige denn gut, namentlich die späten Saaten sind infolge der schwierigen Hcrbstvcrhältnisse nach wie vor schwach eiihtridelt, und ausschließlich von der Gunst des Frühlings, besonders von dem Fernbleiben der Nachtfröste, wird es abhänaen, ob die Wintersaaten sich gesund und kräftig entwickeln werden, und ob Umpflügungen, die setzt von der Mehrzahl der Bericht erstatter, besonders auch aus der Provinz Sachsen, wider Erwarten nicht oder nur wnrig für erforderlich gehalten werden, doch noch in größerer Ausdehnung statt finden müssen. Bisher wird Nur in Hessen-Nassau unb Der Rheinprvvinz mehrfach mit größeren Umpflügungen gerechnet. Die Vegetation ist, zumal bei dem außergewöhnlich langen Winter zu wenig vorgeschritten, um schon ein sicheres Urteil zu gestatten, waren doch die Saaten zur Zeit der Bericksterstattung an verschiedenen Stellen noch von Schnee eingehüllt oder standen noch unter Wasser. Der auffallend wenig nachteilige Einfluß des strengen Winters auf die Saaten wird darauf zurückgefiU)rt, daß der Boden bei dem wiederholt ringe» treten en Tauwetter fest gefroren blieb, so daß das Wasser nicht eindringen konnte, nno daß bei dem letzten langen Zwo st die Saaten durch eine starke Schneedecke geschützt waren. So wird aus Schlesien berichtet, daß die im Herbst infolge der Trockenheit nicht gcEcmiten Römer stellenweise unter der Schneedecke aufgegangen feien, und aus Posen wird mitgeteilt, daß im Treib-- hause angestellte Reimoersuche ergeben haben, daß der Roggen, lebenskräftig durch den Winter gekommen ist. Vereinzelt wird sogar darauf hingewiesen, daß die späte Saat gerade wegen ihres unentwickelten Zustandes verhältnismäßig durch den Frost wenigen gelitten habe, als die frühe öaai. Die Frühjahrsbestellung ist noch weit im Rückstände, vielfach um 2—4 Wochen gegen normale Zeiten. Aus Obe r h essen liegen folgende Berichte vor: Kreis Alsfeld. Der Stand der Wintersaaten ist sowohl bei Weizen wie bei Roggen ein sehr guter. Die Saaten haben eine genügende Schneedecke.gehabt und weder durch Frost noch duvch Ueberschwernmung gelitten. Der im Icooember gesäte Weizen kommt gut nach und wird hier im Bezirk überhaupt ferne Fläche umgepflügt werden. Die Feldarbeiten sind durch 'den langen iyro)t 14 Tage zurück, doch ist man der Ueberzeugung, das uach-- 1-olen zu können. Kreis Gießen. Weizen ist in der Entwickelung gleich weck zurück, einerlei, ob im Oktober oder November gesät. Wie wert ein Umpflügen stattfinden muß, läßt sich jetzt noch nicht entscheiden. Die Vegetation ist noch sehr weit zurück. Die jungen Pflänzchen sitzen zum Teil noch fe)t, so daß noch nicht alles verloren ist; die Aussichten sind aber schlechte. An eine Frühjahrsbestellung ist auf ** Mi 'iirurn’r ■' jnxf g-arren*jictct ■ mm —i a— ^Meines HeuMeton. — Adolf von Sonnenthal f. Sonnenthal, der in Prag ein dreitägiges Gastspiel abhalten wollte, erlitt um 1/38 Uhr nachmittags in seinem Hotel- zimnrer einen Schlaganfall; sein Zustand war sofort überaus ernst und besorgniserregend. Die rechte Körper- hälfte war vollständig gelähmt. Um 8 Uhr abends ist er, ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben, gestorben. Adolf v. Sonnenthal war am 21. Dezember 1834 in Pest geboren. D'ie^ plötzliche Verarmung seiner Eltern nötigte ihn, das Schnetderhandwerk zu ergreifen. Der schauspielerische Drang ließ sich jedoch umsoweniger zurück- halten, als er die Bekanntschaft Dawisous machte, der ihm hie ersten Unterweisungen gab. Seine erste Rolle war der Phöbus im „Glöckner von Nvtredame", den er 1851 in Temesvar spielte. Die nächsten Jahre führten ihn nach Hermannstadt, Graz und Königsberg, wo er bald der Liebling des Publikums wurde. Heinrich Laube, der damauge Direktor des Burgkhea- ters, ließ ihn im Mai 1853 probeweise gastspielen und verpflichtete ihn schon nach drei Jahren au, Lebenszeit an das Wiener Burgtheater. Bei seinem 25jährigen Dienstjubiläum als Burg^Schau- spieler wurde er int Jahre 1881 durch Verleihung des Ordens der eisernen Krone in den Adelsstand erhoben. 1884 erhielt er den Titel eines Oberregisseurs, und vom Juni 188/ an 'ibcriiafjm er die Leitung dieser Bühne auf iy2 Jahre. Sonnenthal hatte die warme Hingebung des Herzens, den bezaubernden Fleiß der Rede uno das Ritterliche der Gesinnung so vollendet in seinen Rollen verkörpert, daß er in seinem Fach einen modernen Stil der Schauspielkunst schuf und vielfach, wenn and) nicht immer mit Glück, nachgeahmt wurde. Zu seinen besten Rollen zählte außer di^n Nathan noch Wallenstein und König Lear, die er mit bewundernswerter Meisterschaft spielte. — Eine Ehrung für Constantin Meunier. Tie Stabt Loewen schickt sich an, dem Airdenken des einst in ihren Mauern wirkenden Bildhauers Constantin Meunicr zu huldigen. Zm Monat Mai soll eine Ausstellung eröffnet werden, die alle Werke des Meisters in sich vereinigt. Auch fein berühmtes Teilt- not der Arbeit soll in dem Garten der neu errichteten Hochschule fc Chemie ausgestellt werden, und sich wohl zum erffgynat genau so zeigen, wie Meunier sich innen Verivelwung gedacht hat. Das Romitcc, das diese höchst bedeutsame Ausstellung, die drei Äionate geöffnet bleibt, vorverritet, wird auch au dem Haus, in dem 'wreupiers bcsc!;rideues Atelier war, eine Gedenktafel anbringen lassen. Durch düse Ehrung holt das künstlerisch gesinnte Belgien nach, was es zu Lebzeiten eines bedeutenden braunes versäumte. — Ibsens M o delle. Im neuesten Hest des März kündigt Erik Sparte ein bevorstehendes höchst interessantes literarisches Ereignis an. Ein junger norwegischer Schriftsteller will den Nachwe.s erbringen, daß der Ranim-.rherr Aiving in den Gespenstern wirklich gelebt habe, und dabei zu Dem Ergebnis gelangen, daß Ibsen die Wirklichkeit sehr zu unguuften eben -dieses Modells dichterisch umgewandelt Hai. Dieser Aiving der Gespenster soll ein Rittmeister a. D. gewesen sein, namens Aoiker, der in Süd- norwegen em Landgut besaß. Rittmeister Anker war nun ein flotter, lustiger" Lebemann, der fleißig jagte, gern heitere Gesellschaft uni sich hatte und rin Freund einer guten Flasche loar, int übrigen aber gar fein Unrecht tat, so daß insbesondere von den Dingen, die in den Gespenstern eine so wesentliche Sw Ile Ipielen, keine Rede jein formt. Er hatte eine Kwifmannstochter geheiratet, und seine Frau geriet in die Hände orthodoxer Pastoren, io daß sich in dem Hause rin pietistisches Treiben mit Andachtsübungen usw. herausbildrie, dem auch die Tienstboteir unterworfen wurden, wobei der arme Rittmeister schließlich sich kaum mehr rühren durfte. Er galt schon als großer Sünder, wenn er sich einmal selber eine Flasche Wein heraufholte. So wuriw die Ehe allerdings sehr schwierig und dic'e -Schwierigkeit steigerte sich zur vollen Entsiemdung, als der Rittmeister eines Tages sich einen zwar nicht gerade sehr passenden, aber doch im Grunde harmlosen Scherz mit dem Stubenmödd-en erlaubte. Schließlich kam cs zur Scheidung, die in den Gesellschaftskreisen, denen das Ehepaar Anker angchortc, großes Anffehen erregte. Man hat l'chon lange gewußt, daß Ibsen für seine Stücke Modelle und nirklichc Errignifsc benutzt hat, so bei Hedda Gabler und vor allem in Baumeister Someß. Hier wäre also eine neue Spur dieses Verfahrens gefunden, das für uns tveuigstens etwas sehr UnerquidHdycd hat. Der Dichter mag ja Modelle benutzen, und vielleicht die meisten können ohne wiche Niodelle nickst arbeiten, aber sie sollten einerseits in der Weise unigearbeitet werden, daß sie die Lebensähnlicksteit verlieren und anderseits sollten sie nioji entstellt, in ihr Gegenteil verzerrt werden. Es ist ein eigentüm- lidstr und gar ^nickst sympathischer Vorgang in der Seele eines Dichters, wenn er ein fremdes Menschenleben in der Weise be> nutzt, daß er einen Toten oder Lebenden in seinem sittlichen Werte kränkt. Eine feillsiihlige 9catur wird sich gegen ein solä>cs Verfahren sträuben, das dadurck) nickst edler wird, daß es ja un geheimen betrieben und nur durch zufällige Umstände öiolcidjt entdeckt wird. Wenn dazu mich kommt, daß dieser CntsteklunZ des Modells die .Gestatt einer scharfen Gesellschaftskritik vcrr- liehen wüd, ^ohh wirkt biß AUtzeckmig der WahcheiL jchr peinlich. — T as Zeitalter, Alberts und Isabellas. Aus Brüssel wird der V. Z. geschrieben: Tie ursprüngliche Idee des Ministers der )d)öncn Knuste, Baron Descamps-David, der Well- ansstcllung vom Jahre 1910 eine tunlichst vollständige Espositton Rubcnsschen Werke anzugliedcrn, ist nunmehr erivritert worden, um einer glänzenden Ejwche niederländischer Runü rin historisches Älvnurnent zu errichten. Im Jubelpark wird die Regiemngszeü des Erzherzogs Albert und feiner Gemahlin Isabella sechs Monate hindurch auferftcljcn und zwar nickst nuv in Gestalt einer Kunstr- auSucliung, sondern auch durch Veranstaltung von IesUichkeiten, Zeremonien und höfischen Empsänaen, wie sie im 17. Jahr Hunden üblich waren. .Dian wird deshalb nicht nur Werke von Rubens und van Dyck, sondern auch solche von Teniers, Voenius, Suh- dets, den Sehnen de Brueghel, Pourbons und anderen bewundern körnten, und wird hierdurch ein Milieu schaffen, wie es fünit- lerischer und bodenständiger nicht gedacht werden kann. Temi es wird die Hauvtaufgabe der Arranaeure fein, den Stil Alt-Antwerpens, bekanntlich der klassische Boden der südniederlärwischen KUnst zu wahren. Man wird deshalb neben der naturgetreuen Miniaturbildung des Rnbensschen Wohnhauses die Bücher der itdtbefanntcn Buchdruckereificma Plantin sowie viele Crigüuxl- gobelmö und Dibbel aus der Regierungszeit Alberts und Isabellas bewundern formten, um sich in jene Zeit zurückzuträumcu, die während etwa vier Jahrzehnten die belgischen Provinzen zu einem Tusculum freien und unabhängigen Künstlertums machte. - Ein wertvoller Luther-Fund. Ein sehr wertvoller Fund ist in dem an der Bitterfeld-Stumsdorf er Nebenbahn gelegenen preußischen Dorfe Ostrau auf dem Boden des Pfarrhauses gemacht worden. Neben Gedenkblätrern, die eigenhändige Aufzeichnungen von Kaspar Grusiger (1542-, Philipp Melcmchthou (ohne Zeitangabe-, Paul Luther (1582), Johannen Ernst Lutlstr (1582) und Johannes Friedrich Lutl>er (1582) enthalten, finden sich auch Abschristcn einiger Briefe Dr. Martin Luthers. Das Wertvollste aber sind 16 Octginalseiten des Bibel- ükerietzmtgs-Manu'.krtptes mit Teilen aus dem Buche des Propheten Jeremias. Die Schriftstücke beftnden sich im Gewahrsam dcs Kirchenaltesten von Ostrau. >Tas Pfarrdors liegt nicht weit von Wittenberg, was den Fund erklärlich macht. . — Kleo do rlchvon K0 n g 01ien. Ms Derttn erzähll der „B. B.--C. solgende Zeniurgeschickste. In dem etwas loderen Opercltcnkonig Klcodorich von Kongvlien, der ün Theater des Westens m Mi>ch-Vollonders Operette „Der Jockeyklub" tanzt, singt und den Hoi macht, witterte die Zenfur einen Dionarchen, ber mehr m Parts als m seiner ebenfalls Französisch sprechM« i>et^ Kbt. Zuerst verwandelte sie daher Kvngolien und Dtongolten, dann drang sie daraus, daß der Name Klcodorich seine ^Unsaligshuclylaben weckffelc, uno zuletzt schnitt sie sogar dem Darsteller den langen loergen Volloort ab, den man aus io vielen Witzblättern kennt. Armer König! Ist Mannheim haben sie dich anabmer behandelt. tarieren schlechten -Böim wat n«5' ;u denken Das kann sicb in fceniien 2aqm änbfrn, aber auch iH^iaen bat bis fetzt feinen »räßenn Schaden gelitten al3 Weizen, kann suh aber bei Eintritt besserer W.tterung auch noch mach n. Lrets Friedberg. Ti Lin: r'aaten, Weizen und Roggen, welche im Oktober g. it rorß’n i-.nd, haben nlich flut überwintert und n>.ro bei diesen kaum ' Umuckrru.' •3rbmmen. Die im November gesäten 3aat-n sind noch mrud und noch nicht alle aufaelauicn, ent^iv bestimmt. lögt sich über die letzten Laoten noch nicht b h'tdli-n. tiirb die äittcrunfl günstig, fo wird dieses auch noch kdim, oaß biric 3aar n sich nod) aut erunndcln. lieber' schwernmu a n Haben nur im iüblitben Kreise vereinzelt ftottge fundcn. Die Vegetation und ^ruhjahrsbenellung i|t noch im Rückstände. IdrclS Lauterbach. To der Sdniee erst in den letzten Tagen fort ist. kann heute noch kein Urteil über den 3oatenüanb abgegeben werden Sdnudmi er hat an bergigen Lagen durch Abschrvennnen und Reißen geschadet. Aoidl. Hellerau. W -en. f Roggen eb*n{ogut, nur frühester etwas besser. Verschlämmt nur bei kleinen suchen, wo au'taucnd.S Wasser bei nicht ausgetoutem Cidre,ch gestalten FruhnihrSiaat Hot noch nicht begonnen, aber Ende Mär, ui Anfang gew.tz. Die Vegetation ift kräftig. Um- pflügungen finden nicht Hott flreie Schotten. Die Wintersaaten haben den Winter beriet überstanden al4 man vcronUetc. EtwaS dünner hoben sie sich gestellt, besonders die spot gesäten. Umgcpüügt braucht kaum etwas -u werden, ^eloarbcuen, Arültzcchrsociteilung iuü> Vegetation und etwas im Rückstände Gelretde-Wocycuvertcht bet Preisberichtstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 30. MLrz bis 6. April 1909. Nach der Ende März seitens der Prrisberichtstelle norge nomm.nen Erhebung über den Baotenitanb hauen d,e Laoten den langen und iiiengen Winter wider Erwarten gut überstanden, aoer für eine gedeihliche Entwickelung der im Wachstum rüditanbigcn Pflanzen i|t warmes und sonniges Wetter dringend erwunicvt. £tc letztc 2üochc hat in bicicr .tzinncht wenig Anlatz zur Suirüben- Heu gegeben, beim die stochte brachten meist -rroit und aucv an den Tagen war die Temperatur noch empfindlich kühl. Ebenso wird in Amerika geklagt, daß kalte itnb leuchte Witterung das Wach-sium zurucll/alte. wahrend sich die Mia gen des cucopaiidtfii Ausland.-, mehc au, die 8cr,ogcrung der srruhiahrs-Ausiaol zu beziehen fchciiicn 2luch in Teutichtand hauen diese Arbeiten eine «inpsinolichc Verzögerung er fahren, und so werden n»hl die näebnen Wochen den Landwirten wenig Zeit übrig lassen, sich mit dem Berkaus ihrer ohnehin nicht rneyr großen iHcubcuanbc zu bt iduftigen. Von Weizen durste aoer aud) nach Erledigung der Zeldbe>tellung nicht mehr viel zu ernror.eu sein, und barau-r erklärt sich das in der Preisentwickelung immer mehr zutage tretende Bestreben,, die beite 1 nbc Tidpantat zwischen Zn- und Auslandspreisen zu überwachen. Zn Benin Dctragt dec Hort schritt, zu dem die geschilderten Erivüguiigiii den .ailaß gaben, ca. 6 Mk., ohne dost oaßurd) die Bezugsparitat erreicht nuröen ch leim Forderungen weit« erhöht hat iHoggcn war anfangs durch die jetzt herankommeuden Wosierzusuhren gebrüllt, doch lu.rhc auch h.er das Beispiel der Weizeuhausie unb d,e kühle Witterung anregenb, zumal Export vertäute nad) Böhmen gemeldet wurden und der Abzug seewur.S zuletzt wieder lebhafter geworden ist. Außerdem rechnet man damit, das, ein Teil der schwimmenden Ware zur Erledigung fruh.rer Erportabschlüsie Pcrircnoung finden dürfte. ’2Uigcublid Iid) fehlt es un Zn land' aber nid ' an Ware, so baß größere Preis- ijerfd ie’ uriflcn nid t eingetreten find. Dagegen hat die Mmwpbcit aut dem .Pafermarkte die Käufer zur Benutigung erhöhter For^ bcHingen veranlaßt. Audi die Lsferten für russische irrste lau teten Höher; das Zutcresfe für diesen Artikel beginnt tich angesichts der Iwheu Preise für Hofer und Ma.s wieder mehr zu regen. MEed MaiS wird zu anzii henden Preisen gekauft, da, andere Proveuieuzen knapp angci>?l.n und aud) nicht billiger zu haben sind. Die Forderungen für La Plata Mais neuer wurden rnivlgedefsrn gleich'alls erhöht. ES stellten sich die Preise *ür inländische» betreibe am letzten Marktlage m Mark pro 1C00 kg je nach Qualität, wobei das Mehr ( + ) bezro. Weniger (—) gegenüber der Borwoche in Klammern () beiqeiügt ist, rote ’olat: Weizen st!sagen Baler Königsberg 235 (- - ) 171 (4- r'.Z 170 (- ) Tanzig 215 ( *• 5) 172 (— ) 175 (— ) Stettin 231 1- - 4) 172 (4- 2) 175 (4- o) Pofen 232 ( - 5, 169 l + 2i 175 2) Breslau 227 i s öl 172 (- 174 (4- *1, Berlin 226 (- - li 175 •-T 2) 195 14- 5 Alagdeburg 22n - 3) 171 <4- 1) 186 + 2) balle 228 (- 2) 172 (— 2) 19n (* 190 G- 2) Leipzig 230 (- - 5) 171 (- ) 1) Braunichroeig 227 (- - 2> 168 (— 1 187 ( — ) Aoirock 227 i s- 2 170 (— 1 172 14- 185 (4- 2) bamdurg -32 (- - h 174 2) 3 Kiel 232 < - 4) 173 <4- 5) 175 ( — l baunover 233 - 5 171 i— 192 (4- 2i Tiifjeldori 242 (h h 2) 182 ir 2) 166 (— ) Köln 237- (4-2.) 17mÄ (- ) 180 (4- 2) t5tanllurt a.M. 242', (- 252 . (i -2'/,) (- ) 187-, (- ) Alannheim 185 (- ) 18o (- ) etraubuig 240 1- - ) 195 I- ) 192' , (- 1-0 (- emtigart 250 (4- 5 ld7'/. -v 2'/,) München 252 (- - ) IVO ) 184 (— ) Weltmarktpreis e: Weizen: Berlin Mat 23#60 <4- 5.75). Zull 236.25 -4- 4 60). Budapest April 3 9.96 1— Hü). Uioer- vool 'Mat 192.05 (4- 4 15). Lhicogo Ma: 187.20 i-f 4 60). Aoggen: Berlin Mai 178.50 (4- 1.25-, 5 |uli 183.50 l. 1.26). po'er: Berlin Mo, 175.00 (4- 1.00), Juli 176.00 (-s- ICO. Mk. ICircbhcbc Nact^richten. Evanguijche chenietnSe. Mittwoch den 7. April, abends 8 Uhr: Versammlung deS Frauenvetems der Iobannesgemeinde un Johannessaal. Sotterdienst. Gründonnerstag, oen 8. April. 3n der Stadtkirche. Vormittags 9*/, Uhr: Voitieltung und Prüfung der Konfirmanden aus der Markus- und Milttäigemeiude. Planer Schwabe. Abends 6 Uhr: Beichte und heil. Abendmahl 'ür Matthaus- unb Maikusgememde geineinjam. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer teder Gemeinde erbeten. Pfarrer D. Schlosser. 3n der Johannerkirche. Abends 1*1 4 11 bi i Beichte und tjciL Abendmahl für Lukas »nid Zohaiinesgememde. Annielduiig vorher bei dem Plärrer teder Gemeinde erbeten. P'arrer Bechlolsheimer. Karfreitag, den 9. Apr11. Kollekte zum Besten der evangelischen Anstallen zu Jerusalem. 3n der Stadtkirche. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schwabe. Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus« und Markus- gemeinde. Anmeldimg vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vormittags 11'/« Uhr: Kinderkirche für Matthaus- und Markiisgemeiiide geineinjam. Pfarrer Schwabe. Abends 6 Uhr: Liturgischer Gottesdienst. (Matthäuspasfiou von H. Schütz für Solls und gemischten Ehor). P'arrer Bechtols Heimer. 3n der )ohannerk'.rche. Vormittags 9'/, Uhr: Planer A u s i c l d. Beichte und heil. Abendmahl für LukaS- und Johannes- gemeinde. Anmeldimg vorher bei beni Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vormittags 11'/. Uhr: Kmderkirche für die ZohanneSgemeinde. Pfarrer A u s f e t d. ?lbn 6 Uhr: Siehe Stadtkirche. 1. Cftetleiertag, den II. April. Kollekte 5:1m Besten des Kirchenfonds. 3a der 5tadtkirche. vormittags 9'' Uhr: P'orrcr l). Schloiier. vormittags II Uhr: Kinbcrfiu. ür -Matthäus- .md -iarkus- gemeinde gemeinsam. li’arrtr I». Schlosser. Abends 6 llbr: P'arrer Schwabe. Zm Anschluß daran P. .ne v t b»c iilucgememd«. 3a der )ehaaae»k:rche. Vormittags 9‘ -, Uhr: Pfarrer B e »ü i o ! s h e i m e r. Vormittags 11 Uhr: Ki ideikirch« 'ür die viifaßgemeinbe. l iorrrr BechtolSheimer. Abends 6 Ubi: P'arrer Ausfeld. Zm An'chluk daran: Austeilung der -chonschr-i StMuug. L C'terfeiertag, den 11. .1 p r 11. Kollekte für die Armen. 3e der Ztadtkikche. Bomuttag* 9', Uhr: Honnnnauon bei Hinter aus der Markus- und Mililargemcmde. Zeter des frcil Abendmahls. Piairer Schwabe. Aachmittags 2 Uhr . Lontelluug . nb Prüstma der Könnt- mandeii aus Der Matthäus lemeuid' Ja rret D. S ch-l osf er. Abends 6 Uhr : P'airajsutent ü a n 11 e i n. Am nächstkimftigeu Sonntag, Qualimodogenin, den 18. April, Konfirmation der Kinder an» der Mattl'ausgememde. iin Anschluß Daran Zeter des heil. Abendmahls. Beichte hierzu findet am Samstag zuvor, nachmittags 2 Uhr. statt. Jn Der Zohanneikirche. Tormütagd 9';, Uhr Plartei A usleld Vormittags 11 Uhr: Kmderkirche für die Zohannesgememde. Ptarrer Ausfeld. Abends 6 Uhr . Siebe Stadtkirche. Am nachstküidtrgen Sonntag, E-uafimeboqemti, den 18 Aprü: Konfirmation der Kinder aus der Lntasgemeinde, un Amchluv daran ,zeter des heil. Abendmahls. Sie Beichte hierzu findet am Samstag zuvor, nachmittags 2 Uhr statt. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeleilt von der Bank für Handel und Industrie, Glessen. Frankfurter Börse, April. 1.15 Uhr 3‘ ,e/o Reicbsanlcihe . . . 3•/. du. . . . 3' ,*'o Konsob .... 3* , do..... 3*/,% Hessen..... 3'/,®L Oberhessen . . . 4° „ Oe’tcrr. Goldrcnte . . i'/s®'« Oesterr. Silberrente. 4*/9 Ungar. Goldrente . . 4° 0 Italien. Rente . . . 3 „ Portugiesen berie I . 3e/u Portn^icseu n III . V ? j rusfl. Staatrnbard. Eisenbahn. . . (testen. Staatsbahn . . . Princc - Henri - Eisenbahn . 191.00 12X20 1*4*76 117.20 191.75 196.00 86.70 95.60 171.60 131.10 242.00 189.50 150.90 2'j3.ÖJ 11X20 17J0 149 JO Tendenz: ruhig und behauptet. Berliner Börse. April. Anfanghkursc- Canada E. B. .... , 176.90 Harpener Bergwerk . Darmstädter Bank . . . 181.00 [.aurahlltte .... Deutsche Bank .... 242.20 Lombarden E. B. . . Dortmunder-Union C. . . 60.8" .V,rdd. Lloyd . . . Dresdner Bank .... 151.10 TUrkculoee . .. . Tendenz: behauptet. 190.26 17*80 86.20 1462)0 Die Preise für diese staunend billigen Gelegenheits-Posten Frankfurter Schublager Mäusbur^ Ulli I UUlUil Ullüll • UulllÜII UllulÜlt Lackkappen, elegant Ein Posten Üeff.4era-Äel, u.tt.PP„ .. kommen von heute bis Ostern zum Verkauf* Erwähnt seien; Grosse Posten Schuhwaron Gelegenheits-Käufe . . 21/29 M. 1.25, 30/35 M. Ein Posten Sandaten.... Ein Posten ter.-toen-Sliete! ■ Paar eciil Batil-ftier-ldiirtete!, h„it. F»™. ->/-« P„ m. dl I. iu laufender Rechnung IV. . J( 17.201.405.96 V. V. VT. der früheren Bank K 17.201.405.96 VI. a.7, Soll Haben I. Greifowald, Guben, Halle a Hannover, La-'ir i. B., Landau Pf. IUCLÜlJ sowie m Braunschweig bei der Braunschweigischen Bank und Kreditanstalt Aktien Bremen auf n ci KSuse UNd Dortmund aus und UNd Nürnberg und Osnabrück und Wismar IUMIR ä a6/<) Pareus. Heddericb. DEUTSCHLAND-FAHRRAD-WERKE 5012 Karl ^oSI, Jnwelier, ^eltersweff 53 so. Kgl. Bayer. Mineralbad. Saison Eisenbahnlinie Elm-Gemünden Neues modernes Hotel MW II. III. IV. Dresden Hamburg II. III. IV. VII. VIII. I. II. m. 8 <2 Pforzheim Poieu Rostock Stuttgart Aktren-Kapilal Reserven . . Kreditoren: 1. Kreditoren Verwendung des Gewinnes: 1. Dividende pro 19u8 von 6% 2. Tantieme des Aufsichtsrats . 3. Gewinn-Vortrag .... 3. Aval-Kredite . Bankgebäude . . . VI. VII. VIII. ^einzig, , siar Regulierungskontc Filiale Hannover . Gewinn- und Verlust-Konto. Gewinnsaldo . . I. II III. IV. Von heute ab und während der Feiertage bringen wir Zulu Ausschank: den Herren Albert Äuntzc & Co., der Bcreinobank in Hamburg den Herren Job. Bercubcrg Gastier L Co., den Herren Cvbraim Mester & Lohn, den Herren Rümelin & Co., Herrn Beit L. Homburger, der Ostvank für Handel und Gewerbe, den Herren Lclimrlr, Heidelberger & Co., den Herren Wtngcnrotb, Loberr L Co., den Herren Merck, Finck & Co., der Bavriichcu Bank für Handel und Industrie der Bastcrtichen Handelsbank, der Bereiusbank der Baverifchen Bank für Handel ulld Judustric ^wcig utedcrlafsung Nürnberg, der Deutschen Natioualbank .^ommandit Gesellschaft auf Aktien, den Herren Fuld & Co., der Ostbauk für Handel und Gewerbe, der Bereiusbank ut Wrsmar, Hauvtageutur Ao stock, der Württembergrjchcn Bankanstalt norm. Pflaum & Co der Württembcrglfcheu BerciuSbauk Ratten vertilgt sicher ,Cs schmeckt prächtig^ P. 50,100Pi. Älleinvert. Pelikan Avotbckc, -lreuzplatz 2- Disponible Fonds: 1. Kasse, fremde Geldsorten und Coupons . 2. Wechsel u.kurzfristigeScbatzanweisungeu des Reichs und der Bundesstaaten . . 3. Guthaben bei Banken und Bankiers . . 4. Reports und Lombards Eigene Wertpapiere Konsortialbeteiligungen Dauernde Beteiligungen bei anderen Bankinstituten und Bankfirmen Debitoren in laufender Rechnung: 1. Bedeckte Kredite 2. Nicht bedeckte Kredite Gesellschaft, der Deutschen Nationalbank Äommandit Gesellschaft Aktien, der Breslauer Diskouto-Bank, den Herren Lal. -Cpticubeuucr jr. & Co. dem A. Lchaaffbauieu'fchen Bautstcrcin, der Deutschen Aattonalbank Ävmmattdn Gesellschaft Aktien, 1. Mai bir. .Witte S« ptember Lokalbahn ab Jossa. Spszlalbad für Harnleidende seit Jahrhunderten medizinisch bekanntes Stahl-u.Moorbad Geschäfts-Unkosten: Handlungeunkosten < einschliesslich der Tantiemen an den Vorstand uud die Oberbeamten) Steuern .... Gratifikationen au die Beamten (Weihnachten, Abschluss), Ehrengaben au Beamte, Zuwendung an die Pensionskasse und für wohltätige Zwecke Abschreibung auf Immobilien und Mobilien . . Einlage in die „Besondere Reserve“ . . . Gewinn-Saldo „ Breslau „ Cölu Darmstadt, den 5. Avril 1909. Brurk für Handel und Industrie Sämtliche Erzeugnisse der Württembergischen Metallwarenlabrik zu Fabrikpreisen in grosser Auswahl stets am Lager bei aus dar Bürgsrbraiwrei Wetziar. Gewinn- Verlwst-SConlo g3c*o «6. Geschäftsjahr. Bank für Handel und Industrie. Wir bringen hiermit zur Kenntnis, dast der Gewinnanteil für das Geschäftsjahr 1908 für die Aktien ft Mk. 1OOO aus Mk. 60.— „ „ „ „ tl. 250 „ „ 25.71 's i>ro 'lktre festgesetzt wurde. Die Auszahlung erfolgt gegen Einreichung der Gewinnanteilscheine 9er. S bezw. Nr. 4 sofort: bei den Kaffen unserer Niedcrlaffungcn in Darmstadt, Berlin (Tchiukcltzlatz 1—4), Frankfurt a. M., Cottbus, Tsorst i. Frankfurt a. O., Freiburg i. B., Gienen, Hautrover Heilbronn Karlsruhe Königsberg i. Pr. Mainz Mauubeim München 1. Tratten und Schecks 2. Avale . .... Unerhobene Dividenden: von früheren Terminen Reserve für die Mark-Noten für Siiddeutschlanil . . Baiak tftr Hanflel und. Industrie, Darmstadt Aktiv«. gser* 38- Dezember Passiva. '.Nittwoch den 7. ds. L'tts nachmittags 2 Uhr versteigere ich im Tierischen Laalc, Neustadt " dahier: 1 Kassem'cl.ranf. 1 Klavier, eine ^'.aschenspülmaschine, 2 Pferde, 7 ^osen, 1 Berti-c. 1 Soia^ tisch. 1 Ebenho!.,tisch, 4 ge-> «olnerte Lcsscl i.i'mr 1 Lola, 1 Regulator, 1 s.raüe Baclie 2chubc und Stiefel, sowie Möbel aller Art (2071 zwangsweise gegen Barzahlung. In Bertr. d. Gcrichtsv. Geistler: D r o d t, Gerichtövoll^eher'Asviraut. I. Steinhftuer omniö Mjllhold E. Kalbfleisch „Safer Jahll" Cfit. Bcpperling. In Flaschen zu beziehen durch: W. Eisfcllcr, Chr. Bcppcrling Nach dem AI April 1909 werden die Gewrnnanreilscheine uur bei den Niederlasimtgeu unserer Bank ausbezahlt. Zugletch geben wir bekannt, daß It Verfügung Grohherzoglicken Amtsgerichts Darmstadt I, nom 6. Februar 1909, besüßlüb der in Verlust geratenen Aktten unseres Institute ä AU. 1000 Nr. 129019/20 mit Dividendenscheinen pro 1906—12 oas Amortisoiionsoersahren etngeleitet ist. die Gute und Preiswürdigkeit des Deutschland-Rades der bewährtesten deutschenMarke! Preislistereichhalligste der Branche,auch über Radfahrer Bedarfst. Sportarlikel.Nähmaschlnen,Waffen,Uhren,fAusikin5lr.etd(0Sleitfrei! August stujo§rok,einb£ck Ältestes u.grösstes Fahrradhaus Deutschlands. Neustadt a. H., Essenbach a. M., Prenzlau, Queudlitrburg, Lvrembcrg gard t. P., Stettin und Strastburg i. Cls. ici ist den echten Pilsencr Bieren uollfoimncn gleich- 2085 dl 283.lb0.656.14 2. Depositengelder . . .. IOk.sI4,032,11 Akzepte, Schecks und Avale: der ItönigL Württembergucheu Hosbauk, G. m. b. H., . der Bercursbauk iu Wismar, Amsterdam für die Niederlande bei der Amstcrdauncheu Bank, BZieu bei der Wcchfelftuben-Aktien-GefelUchaft „Mcrcur". IUmR.BESTECKE der Württembergiscben Metallwarenfabrik GeislingervSt. Weisse, harte Hlpakka=Unterlage. Garantie für die eingestempelte Silberauftage. Verstärkung der Versilberung an den Spitzen und Hufti eg es teil en. Sichere und bewährte Befestigung der Messerklingen, Die Bestecke tragen die Schutzmarken Vaillanfs Wand - Gas - Badeöfen „Geyser“ und automatische Heisswasserapparate D. R. P. angem. Grösste und bedeutendste Specialfabrik für Gas - Badeöfen. Verkauf nur durch die In- stallationsgeschäfte. — Kataloge kostenlos. •loh. Vaillanf te Remsdieid VVprna f ypr Onpl Ip hervorragend heilkräftig bei hanibaurer ’ mit weiteren 9 im kgL Kur- c 1 d LVk bei Gicht. Nieren-, Stein-, d park gelegenen, vorzüg- Gnes- u. Blasenleiden. fstahEqnclIe erprobt gegen Blutannut. 8 lieh ausgestattet. Lugier- r rauen- u. 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Weimar beM Lotterie. Los E 1 M. ÄJi,. 3629 Geldgewinne ohuo Abzag HL L ■ ■ ODD Heuptg-wtnne Mark: 15000 «WWM 3SBSRO U- s. TT. Weimar-Lose: aeoeriiaebu Lud, Müller»Co«, in Weimar, in Nürnberg, in München, Kaufingerstr. 30. in Hamburg, Gr. Johannisstr.2L Lose hier mc!i bei deo Kcufrh I’reaf«. Lotterie - Einnehajem upd Ulen durch Plikete kenntlichen Verkaufsstelle». Lose in Giessen bei: Bich. Bnchackcr. Kgl. Preuß. Lott.- Einn..lVilh.Semmlc,r,Se|ters- weg 25, Phil. Weiler, Marktplatz 1. Jacob Dunj . Bahn- liofstrasse 64. Ihv6> für ta WrckÄ empfehle: 12046 (Lh'lisalpeter Thomasmehl Kainit Pern Guano Saarhaser Saaterbsen Saatwicken Saat^crste bcst. Virginia-Saatmais FritzRnmpf, Giessen Zo;elsgaffe 9 Fcrnfvr. 375. Zinsen, abzüglich der gezahlten .... Provisionen, abzüglich der gezahlten . . . Gewinne aus Effekten ........ Gewinne aus Finanzoperationen Gewinne aus dauernden Beteiligungen bei anderen Bankinstituten und Bankfirmen . . Valuien-Gewinnc.......... Diverse Eingänge ......... Gewinn-Vorlrag von 1907 ........ - du i /£> 6.997.673'85 5.578.1'>2 58 1.777.888 30 2.142.517!U6 1.723.825 57 713.710:01 19.696 88 3-14.980 46 1 19.298.454 74 Gewinn-Saldo ... I , 9.896.679 35 9.896.679 35 JC • dl 5.917.206'66 1.047.898 14 1.257.607 37 8:222.712 17 129.1 63 750.600 9 896.679 22 19.298.45.|i7*< 9.240.00U'- 21o.60u- 441 079 3; 9.89';.«>79 >5 T Alleinverkauf von „Engelhardts" Chasalla Normalstiefel. Wilh. Herbert Inh.: Carl Herbert Marktplatz 2 Telephon 741 Tätlich Eingang von Frühjahrs-Neuheiten Konfirmandenstiefel und aller? Preislagen Moderne Schuhwaren in nur la. Qualitäten zu äusserst gestellten Preisen Ieneadekurell«#n«m 1. ,r*.- -hm voller Aufmachung :ai modernster Ausführung, Bonne-temmes, Sonnenstores, Brises biees, Stepp- TL ririiAl# Orossh hess. Hotli«-ferant Vdlrflnllß tjcck,eD' Wollene Kolter, Teppiche, Tischdecken, Linoleum abgepasst u. 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