ras geltend zu machen, daß der Artikel 38 deS Landwirt-, Dort begrüßte ichaftSkammergesetzes bestimmt: vcrfiüit Prof. . „Die Laiidwirljchaftskammer hat alljährlich Die Aufsicht über ) zunächst Se, Magn. der Sektor der Lcmdcöunö- Dr. Bar tholomae die Besucher. Die Universität verfolge ihre Arbeiten mit Interesse und wünsche ihnen reiclien teil Ändwirten uni> dem Lanoe zum Nutzen gercichenden Erfolg. Der Tircttor des Lcmdw. JnstittuS Pros. Dc. Gisevius dankte dem Rektor für die freuildttche Bero'ätkvunnttung und begrüßte die Vertreter dec Staatsregierung (Ministerialrat Dr. U,inger) Wendung der Staatsmittel dem Landtage entzogen würde. Weder das Eine noch das Andere dürfte Die »Slehtiter flamillenblfltter“ werben bem gyngeifler* viermal wöchentlich beigelegt, daS „Kreisblott für be« Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „candwirtschafttichev Seit» fra-e»" erscheinen monatlich zweunal. Grund der Bestimmung des Art. 46 des La ild Wirtschaftskammergesetzes. einen Boransa)lag auszusteilen uno dem Mini st c - rium des Innern zur Genehmigung (!) Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftraöe 7. Expedition und Verlag: es© 5L Redaktion: «^^112. Teü-AdruAnzeigerGießew die Landwirt- Lie Kursteiluchmer im Landwirtschaftlichen Institut. ifilni Dvu^e.vurg kiäiptUiiiüg ucpii.'> it |iuj mc -LuuHcbmcr nach dem Landw. Institut bet LcmbcSUnioersÜät zu dessen Besickstigung. zutrejfen! , 1. Die Landwirtschastskammcr setzt sich zusammen aus 45 Mitgliedern, „von welche n", wie es im Art. 7 deS Gesetzes heißt, „je fünfzehn in jeder Provinz aus der Zahl der Verbandsangehörigen zu wühlen sind." Die von den rheinhessischen.Abgeordneten Molthan und Reinhart hier gewiß im Sinne gehabte Provinz Rheinhessen besitzt also in der LandwirlschaMammcr genau dieselbe Vertretung, als die beiden andern Provinzen, und es erscheint als undenkbar, daß die beiden andern Provinzen sich einig finden könnten in Vergewaltigung der Provinz Rheinhessen. Das Letztere aber erscheint eher möglich gerade im Landtag, in dem die Provinz Starkenburg 20, Provinz Oberhejsen 16, Provinz Rheinhessen 14 Mitglieder zur Zweiten stammer stellt. Die Gewähr für eine richtige Verteilung der ^taals- mittel ist also niM so sehr bei der Zweiten Kammer al-, bei der La n d wir t s ch a s tö k a m m e r vorhanden. Dazu kommt noch, daß außerdem das Landwtttjchaftsmmmer- gesetz die folgenden Bestimmungen zur Wahrung der Gleichberechtigung der 3 Provinzen enthalt: Artikel 9. Die Landwirisma»islammer wählt einen Vorsitzenden und 2 Stellvertreter aus ihrer Mitte, wobei jede Provinz zu berücksich tige n ist. 2. Entgegen den Ausführungen des Abg. Ulrich ist v o r z u l e g e n und daß infolge viejes llmstandes der Landtag durch Anfragen an die Großh. Regierung offiziell über die Vertuen düng der Staatsmittel Au.sa-lnß erijaLen kann. Zudem erscheint die Berechtigung der Großh. Regierung zu weiteren Mitteilungen über die Verwendung der Staatsmittel an den Landtag nicht ausgeschlossen auf Deutsche» Reich. Für die Reichstagsersatzwahl im Kreise Verden-Syke-Hoya-Achim soll als nationaliib.ralec Kandidat der Präsident der Preußischen Zentcalgerws,en- schaslsiasse Dr. Hettlgensradi vorgts^-lagen werden. Dr. Heiligenstadt entstammt der Provinz Hannover und hat früher schon dem Reichstage angehört. , r Ä, Die oldenburgifche Regierung hat dre Einführung des Frauenstimmrechts für die Land- tagswahlen abgelehnt. In der gestrigen Sitzung des Bundesrats wurde dem Entwurf des Gesetzes gegen den unlauteren Wett- Der Präsident der Lauow.r».,cho.jLLkammer, Gch. Re- ... gierungsrat Haas, eröffnete kurz nach 10 Uhr den 2. Tag bcS Vortragskursus und erteilte nach einer Anfprao^ la die amtliche Mit-1 Sekretär Schwarz- Gießen das Wort zu seinem Vorträge: brr 'Provinz (Regicrungsrat Wewer), der Landw ittschaftsiamuier und [ümtliaje Kursusteuiehmer mit herzlichen Worten. Herr Dr. Böhmer^ Asiistenl des Jnstiluts erläuterte dann in üversic^.icher Wciie die im vörsaal zur Schau gestellte syslornaiisd^ Sammlung verschiedener Haferforten. 'Die Sammlung luurbe von iljm nach den nwrpl)vlogisck>en Merkmalen der einzelnen Sorten äuiammcngestellt, um damit bei der Sortenauswahl dem Landwirt geeignete Anhaltspunkte zu geben, bannt mcht durch dis Auswahl von für den Anoau wegen der kttmatischcn und Boden- Vertzältrüsje ungeeigneten Sorten Aachtens und Verluste entstehen. Denn ztvtjchen äußeren und inneren iRerkmalen bestehen bei ben Pflanzen innige und zahlreiche Wechscloeztehungen, deren Beobach-- tung in dieser Beziehung nur vorteilhaft wirken rann. Er schloß feine anschaulichen mit Beifall aufgtnontmenen Ausführungen mit bem Wunsch, daß auch in der vrakti,chen Lanowirtschait diese SusU-moeobachlultg immer mehr Beaüstung finden möge. .'Der Tirettor des Instituts, Professor Dr. Gisevius, hielt (Kinn eine Ansprache zum von AlorechtThaer-Möglin,. defseni pllunzengcjchmmite Büste im Hörsaal Ausstelmng gefunden habe. Albrecht Ll>rer-PLöglin schrieb vor 100 Jahren sein berühintcZ Buch „Gruiwsutze der rationellen Landwiriichast" und das lanoro. Institut der Gicßencr llniversttät hat besonderen Grund, heute zur hundertjährigen F-eier dwjes Eretgntjses sein Gedachtnur zu cb;eiL War doch sein Enkel der erste Direktor des hiesigen landw. Instituts, das er von 16/1—1901 leitete, und besitzt das InstUut ovo) in seiner Mogiiner lanbw. Bibliothek einen Schatz, um den es viel bvneibet wird. Albrecht Thaer war 17ö2 in Celle geooren, iUrbierte Pledizin, u:ti> war dann als Arzt in seiner Vaterstadt udig. Daneben trieb er zunächst Garden- unb spä-.er Ackerbau, breit Vorträge über landwtrtjchaitliche Themen, aus benen eure urnd4virt>chaitlicl)2 Lehranstalt sich heraus bilbetc und schrreb m-hrere laubwiclschailttche Werke. Sem Studienfreund Hattrew- oerg, der preußiiche Kanzler, wurde bei einem Besuch 1802 auf diese Seite ferner Satigteit aufmerksam und infolgedessen wurde er 1801 nach Preußen berufen. Gr erhielt ben Titel Geh. Lrtiegörat unb timen größeren Landbesitz, um jeiite lanöwtrljchaitlich^t Av- oetten sortzusetzun. 1607 errichtete er ein laudwirtschajtlrcheZ Inst'lnt auf feinem Gute Mogtin unb trat als Staatsrat in die AJicnfte des Staates, an dessen Neuordnung der lanoliäien Ver- hältnisse er hervorragenden Anteil hatte. 1809 erschienen seine „Grundsätze der rationellen Landwirtick)ast" unb 1810 nmrbe er Professor der Lawdwirisckmft an der Universität Berlin, wo er bis zu ieinem Tode im Jahr 1828 eine hervorragende Wirksamkeit: entfaltete. Die Bedeutung Thaers für die Landwirtschaft berühr nicht am wenigsten darauf, daß er Forscher unb prallifdjer £ani> wirt zugleich war und in seinem Geiste sucht auch das landw. Institut unserer Landesuniversitäl, das Dank der Fürsorge her Regierung und der LanbstänLe jetzt über zweckentsprechende Räume verfügen £ann, feine Aufgaben rn inniger Verbindung mit der praktischen Landwirtschaft zu erfüllen. Ans diesem Grund begrüßt: es bantaac, daß we Lanowirtschastskammer die Einladung der Teilnehmer des ersten hier veranstalteten Vortragsiursus in das Institut angenommen hat, und es kann nur wünschen, daß die; innige Verwindung von Theorie unb Praxis in Thaers Geist, bei uns auch fernerhin beftelycn möge, zum Segen der hessischen Landwirtschaft und des Hejsenlandes. diachbem der dem Vortrag folgende lebhafte Beifall ver- klung-n rvar, bantie Landtagsaog. Breidenbach im Namen der Kursusteiluehmer und der Landwirtschaftskammer dem Herrn! Rektor, ferner Dr. Böhmer unb Prof. Dr. Gisevius. Die in baf Nebenräumen zur Vetichtigung ausgestellten Arbeiten bes Instituts erregten bei den Besuchern leohaftes Interesse. Vortrag in der zreidenker-vereinigung. — Mutterschaft und Beruf. Auf Veranlassung der Freidenker-Vereinigung sprach gestern abend in Steins Garten Frau Henriette Fürth auS Fränt- furt a. M., eine geborene Gießenerin, über das gerads nicht mehr „aktuelle", aber doch noch lange nicht geklärte Thema: Mutterschaft und Beruf. Tie Vortragende gabi zunächst einen Ueberblick über die wirtschaftliche und ethische Stellung der Frau bei den Naturvölkern, wo sie neben: dem Manne mitten im Erwerb steht und demgemäß fast nur nach ihrer Erwerbsfähigkeit bewertet wird. Im weiteren Verlauf der geschichtlichen Darstellung wies Frau Fürth nach, wie durch di-e Ausbildung der Gewerbe aflx mählich der Frau ein um das andere Gebiet ihres haus^ wirtschaftlichen Berufes genommen wurde, wie z. B. das Spinnen, Weben, Schneidern, im Großbetrieb verbilligt und dadurch aus dem Hause gedrängt wurde, wo es nun noch mit einem unzweckmäßigen Ucberauftoanb von Zeitz Kraft und Geld durchführbar war. So blieb der Wirkungskreis der Frau zwar derselbe, aber ihre Betätigung wurde mehr und mehr eingeschränkt. Die kleinen lästigen Sorgen des Alltags wurden ihr Hauptgebiet, ihre Arbeit wurde mehr Mägdearbeit. Die Lebenshaltung wurde dadurch nicht kostspieliger, aber anstelle der großen umfassenden Frauenarbeit trat die kleine Hausfrauentätigkeil^ die im wesentlichen in der Ernährung und Instandhaltung der Familie besteht. Nur während der Zeit, da die Frau als Mutter in Anspruch genommen ist — Rednerin setzte dafür den viel zu kurzen Zeitraum von 15 Jahren fest -d hat sie große, wertvolle Aufgaben vor siä), um nach den angegebenen Frist wieder bescheiden in ihrer Küche zit> walten. Daraus ergibt sich das Verlangen der Frau nach einem Beruf, das in der wirtschaftlichen Frage seine bestq Stütze hat. Heute schon stehen eine große Anzahl von Frauen mitten im Beruf, der den Fähigkeiten der Fran natürlich angepaßt fein muß, unb es spricht nichts da^ gegen, daß darunter ihre Pflicht als Mutter zu leiden hätte, meint Rednerin. Sie beging dabei den Fehler, daß sie die Fähigkeiten einer außergewöhnlichen Frau glattweg zu denen der Durchschnittsfrau machte, bei der entweder Beruf oder Familie in den Hintergrund treten muß. Daß es praktisch möglich ist — teilweise möglich ist — ist seit Jahren und Jahrzehnten bewiesen, daß aber ein geordnetes, anheimelndes Familienleben möglich wäre, wenn Mann und Frau voll int Beruf stehen, das ist selbst beim Emküchenhaus unmögiici). Wenn Baier und Uiuttec vielleicht nur zum Essen, und vielleicht nicht einmal zurr selben Zeit int Hanse anwesend sind, dann sind die Kin- bewerb Zustimmung erteilt. Die Eleltrizitatssteuer zurückgezogen? ----- ,, 2Bie die „Bad. Presse" von gut unterrichteter Bei.iiner toeitc schastskammer fuhrt U n ) e c UR i n i |t e 11 u m erfahret/hoben will, hat die Reichsregierung die Elektriztt des Innern." tätssteuerovrlage zurückgezogen. . I Schließlich sei noch bemerkt, daß dte Staatszu- Aus Deutfch-^uv.oestafrika sind neue Nach- s ch ü s s e zu richten eingelüufen, welche eine baldige Beruhigung zvap. 78: Handelskammer 21130 Mk., beft Süde ns erhoffen lassen. Mehrere Personen 79: Fvideriliig taupnännifeyen Unterrichts wurden diesiettS wie jenfeitd der Grenze und dort unter 17 500 Mk., Mitwirkung der Kap-Pvli-ei teils interniert, teils au^e 80: Haudiveinsiammer 6000 Mk., liefert. Auch Simon Eoppcr soll die Fortsetzung des Krieges 80a: Huudweriergen^isensGatteri 1500 Mk. al* aussichtslos erkannt haben. und ähnliches mehr, ohne daß an sie ine Forderung gngjggsssesis, . । --i1— aus Spezifizierung jemals gelnüpsl wurde, seither 21U»lailde I bewilligt wurden. »„ hirAe »raierund trni in DuS alte Mißtrauen der Kreise von Handel und In. dcm^üngsl-n jtuiifhtt mit Oesterreich den vollen Rückzug tut. Dm- dultrie und Arbcilerjcha,t, das tünstlich gemacht und unter ergebe fick, and bcu Erklärungen^ die der Minister Niiwivaiunviuci) lauten wurde, sollte endlich e i n m al a u j h v re n. Nach- gcsteru Dem osterveichuch'Migarijcheti GefMibten Grasen ävtgadj I Dem es der deutschen Landtvirtichait, trotz aller Widrig abgegeben bat. . . leiten gelungen ist, beui Ziel der Beschusjung, Der Mörder de- Giatthalte*- oou ®aUsieiL h> e t gefaulten Via b tung deS deutschen Bvlleo Dte Prüfung deS Geistt^Kzub-lUtdeS SiezynSüL, welcher am 12. Ä^rU - o äußerst nahe zu t o in ui e n , und die nahe Zukunft Vorigen Jahres den Anschlag aus den Siatchalter von Galizien I - bervovruqenbe Talen btr bu-utia^H La»ttwiitsu-ajt er- Giafcn Pvwcki, verübte, ist uuumchr avgeichwifen. .chuueu werd livas früher von den erwähnten Kreisen fteid Marbe?^rnber^r Zeu Ä L^riwmm^bel - als unmöglich — bestritten wurde), sollte man ihr Sa/nocb'später geistesgestört ivar unb daher für feine Handlungen nicht immer wieder neue Steine in den Weg veranuvorilich gemücht werden könne. Die neuerliche Verband'iw e r i e n. luito findet im Fevruor wx dem Lemberger Schtvurgerichi statt. Langsdorf, 7. Januar 190». König Eduardreist nicht nach Konstantinopel. . Köhler-Langsbors. An zustäridiger Stelle in Lemdon erklärt man, avfvlut nichts von --------,, r . einer für den Februar in Aussicht genommenen Röise des Königs Sie^e hierzu unseren Landtagsber'icht in Nr. 4, Blatt 2 Eluard nach Kvilstantinopcl zn wissen. Man hatte bekanntlich m| oom 6. Janiiar 1909. der Presse an diese Reise weitgehende Kombinationen geknüpft. ---—— ---= - — --, * Der Rücktritt Jswolslye, deS rußi chen.Ministers Zwelter Tag d(5 Vortraü5kUrjU5 jM MaUijche Lülld- deS Aeußern, bestätigt sich. Ismo.Sch ist für den BvtsckMfter^iien ö üi Berlin cuiSerseben. Sein Gehilfe Tschankvw wird an stelle | WuU Ul lyUÖKU. StaonjewS, der vermutlich in den Ruhestand treten wird, zum Botschafter in Konstantinopel ernannt merbcti. Der nieder länbis ch-venezolani^ beigelegt. Die Regierung erhielt von Venezuei. ----- tciiung, daß der Erlaß vom 14. Mai, der den vandel von, - , ,,, t . o .. . Curarao sckMigte, in aller Form aufgehvocn und den holländischen „Die Ergebnisse bet Leiuungsprüfungen Konsuln in Venezuela das Exequatur erteilt worden sei. i n O b e r h e s s e n". Schlechte FriedensauSfichten. Eine Persönlichkeit, Der Referent führte an, Dap oei ver großen Bedeutung, die eine private Unterredung ml dem türkischen Großwesier hatte, die landw. Viehhaltung in fast allen Landwirtschaft^ teUt mit, daß man in ben amtlichen tüttischen Kreisen nicht p^trieben erlangt habe, es besonders wichtig erscheine, über mehr cm hie Möglichkeit ölaubt, den europäif chen Frieden!e»btpcxN uuü Nutzunaseigensiüaiten c-ec eüiz^lip'n Vieh aufrecht erhalten zu können, Peinlichkeit will ote ^clöcVe I nattuuafn und Raoen untetricliiei zu fein. Der Landw.in- tn den Händen haben, daß Oesterreich ui wenigen DLonaten in gattungen uno man en unteu-iujivi ja jeuu euren Krieg verwickelt sein tvirb. Auch die Türkei bereite fick, ichaftSlammerausschnß für Lb er Heß en habe ,tchdaher die auf einen Wassengang mit Bulgarien, der heute nahezu unauS-1 Aufgabe geftellt, die seinerzeit vom Landw. Provinzial dleiblich fei, vor. herein eingeleiteten Leisttingsprüsungeu bei Stmmenialei Die ü) i n e f t f d, e Regierung hat cs abgelehnt, mit den Vogelsberger Kühen weite-.zu fuhren und die gewon- fremden Diplontattn in Peking über die Entlassung Yuanschikais „enon Resultate im Interesse der Züchter zu vertffcn lichen. zu verhandeln. China fängt an, selbstbewußt zu werden. h(n pcr Hand mehrerer, mit viel Zeit und Mühe autom«™^ u'..i „i . ■---— . j '■--gestellter und im Saale ausg'.hängter Tabellen zeigte der Staatsmittel zur Mderung der Landwirtschaft. Redner, welche Menge ticrlia)er Produtte wtt ai§ Gegen- UtzaU sur freien Ber?üqung der L°»dwir ° MbewuMr Züchtung, retijlutier Fütterung und zwrck- Z°!i^°mm-rzu ftelIen®Uca9t solg-nd- ,.weitere]«r Altung bet g°nn,,°n 'Ächgattungen und Schlüge» iR p n t ft n hu n a" hnt **\ 11van Ölungen voiiziet) n. «ee säisä äss Lhme^und"Ld^nÄ U daraus nä^er eitMgehen und dem «ers°»er vor- der Verwendung der Staatsmittel durch die Landwirlschafts' uoer. rcroHrHpat kammer eine Nebervorteilung der einen ober der! „Dre Anwendung der Gl eitrig lt.at m der anderen Provinz als möglich erschiene, halte der Adg. Ulrich Landwirts maft. .. . „ auszustellen, daß alsdann die Kontrolle über die Ver- Der Redner wies im Anfang au, dw Wichtigkeit die,es ' - , - - >zeitgemäßen Themas hin, indem er crussührle, welche Zukunft der vermehrten Anwendung der Maschinen in der Landwirtschaft durch die sich leider immer noch steigenden ungünsttgen Leutevechältuisse bevvrstehe. Zunächst behandelte der Referent die Anwendung des elektrischen Motvre iür die landw. Verhältnisse sehr eu;gebend uno übet3cugenb im Vergleich zu den anderen Kraftmaschinen uub belegte seine Ausführungen mit interessanten Beispielen und Zahlen. Der Anwendung und den Kosten oes Damp.pslngbettiebes widmete er längere Zeit. Auch die großzügige Anlage des Elettrizitätöwrrles in Lißbccg und des großen Kulturwertes durch Schaffung eines Wa,srrwerkeS in ^nh.iden beleuchtete Baurat Schmöbel sehr verständlich. Zuletzt führte er uns sehr interessante, von einem Engländer angestellte Versuche in Norwegen vor, in Bezug auf die Bedeutung der Elettrczitat für die dortige Pslauzemvelt mit ihrer kurzen Vegeiattons- ieit Da auu) dieser hochwichtige unb bedeuisame Vortrag wohl im Druck erscheinen dürste, so brauchen hier die Einzelheiten desselben nicht näher erwähnt zu werden. Die Diskussion am Nawnuttug.' wa^ s.hr rege und den Reserenten wurden recht viele und anregende Fragen gestellt. Besonders lebhast war die Diskustton über: Anlagen von Weiden, an der sich die Herren 0)eh. RegcerungS- rat H a a S, der Reserent, Oewnomierat L e 11 y i g e e, -Oeto- uomierat Sang, Altvater-Melbach und Lunbtagsabg. K-orell beteiligten. Die gestellten Anfragen über das zweite Thema behandelte Baurat Schwebet in erschc-psender Weise. Nr. 6 Zweites Blatt 18«. Jahrgang Freitag 8. Jannar 190« Mtdti “rsBs“ Eeneral-Anzeiger M GdrrheKn Mädchen Anna Heil aus Wiesen m der Frauenklinik mit haben den iNcapcL# tragt tu Den Armen. ui Oie XWÜnuücr. inc {rcöOai ^iniCiULA, bu: Hilst: bet unbedingt int Nachteil, und wenn wir muh zu einem noch so gut geleiteten Kindergarten unsere Zuflucht nehmen, das Familienleben, das die Rednerin als das wichtigste hinstellte, ist doch damit schon zerrissen. Und — die beste Erzieherin kann die Mutter nicht ersetzen, sie wird Zu- und Abneigung haben, wird verallgemeinern unb schematisieren. Wenn die Rednerin ausführte, daß die Kinder der Tarnen aus der Gesellschaft großenteils noch viel übler daran seien, so ist dagegen zu halten, daß das von niemanden als wünschenswert oder auch nur entschuldbar an- rnilienlebens verwirklicht werden können. Beruf und Mutterschaft lassen sich vereinen, toenn besonders günstige Verhältnisse vorliegen, aber dabei ist es nur dann ohne Einbuße für das Familienleben möglich, wenn es ein besonderer Beruf ist, der sich unter genauer Anpassung an die Familie betätigt. Darüber kann aber jedesmal mir der betroffene Teil, nie aber die Allgemeinheit, entscheiden. Neues zur Sache, die jedenfalls auch in dem demnächst statt findenden Vortrag von Frl. Helene -Stöcker gestreift werden wird, hat Frau Fürth nicht gebracht. Rechtsanwalt Dr. Spohr dagegen brachte eine Menge von Gesichtspunkten über Frauenerziehung kam in die Klinik nach Gießen. ? Ulrichstein, 7. Ian. DaS nun seit acht Tagen währende Glatteis ist hier so gefährlich, daß die Post nicht zu dem an einer steil abfallenden Stelle der Straße befindlichen Postanite fahren kann, sondern schon vorher halten und ihre Sachen ausleeren muß. W Darmstadt, 7. Ian. Heute nachmittag fand hier eine Versammlung der Besitzer kleinerer und mittlerer Brauereien des Großherzogtums Hessen statt, um irrig. Tie Justizbehörde hat nämlich nur angeordnet, daß an "dem Grcßherzoglichen Amtsgericht rn Darmstadt und Mainz die Dornrundschaflsrichter: AnttSgerichtsrat Müller- Tarnisiadt und OberamtStichter Neunhöfer-Mainz die Girat, lachen gegen Jugendliche, d. h. gegen die, die znr Zeit der Vornahme der gerichtlichen Handlung daS 18. LebcnSiabr nach nicht vollendet haben, bearbeiten, JugendgerichtShöfe ä, la Frankfurt a. M. werden vorläufig im Großherzogtum nicht eingerichtet. *♦ Dic hessische ArrwaltSkaurmer wich fick dem nächst nnt der Dis-iplinaruntersuchung gegen den hiesigen Rechts omutilt Elsoffer wegen Gebührenüberhebung und Einlassens mU Agenten behufs Zuweisung von Poozcssen zu bcfdrästigen haben. -Klndesmord? Am 6. L2JU5. erschien daS Dienst. "△ Nieder-Ohmen, 7. Ion. Durch daS zur Zeit hier überall herrschende Glatteis erlitt gestern der Knecht eines hiesigen Mühlenlresitzers einen sehr een ft en Unfall. Er stürzte vom Wagen und brach auf der hart gefrorenen Straße mehrere Nippen und das eine Bein. Der Verunglückte Düs Erdbeben in SüüitaUen. Nach der Verwüstung. Palermo weiß nicht mehr, wir cs o.t eintrefstnSen vei> letzten Flüchtlinge uuterbringen soll. Sämtliä« Schuten sind in Hospitaicr venumbelt und du stäotstchc Behörde btltet ut dringender Weise die Bevölkerung, weitere o-iud^umge m ihre Häuser auiounebmen. Auf allen osientlichen (i^ebduben Italiens weht die Flagge halbmast. lieber all wird (Äeld gesammelt. Die Bauassessoren. S. K. H. der Groß Herzog! fahren beantragt. gesehen wird, daß Frau Fürth den Kindergarten aber gewissermaßen als Ideal hinstellte, und damit ihrer Ansicht von Beruf und Mutterschaft einen heftigen Stoß versetzte. Daß beides vereinbar ist, wird niemand bc* ----------- a streiten, daß dazu aber viel, viel mehr ganz besondercrrer Leiche eines neugeborenen Kindes und ersuchte um Uns- Verhältnisse berücksichtigt werden müssen, anstatt in nähme. Tie Feststellungen ergaben, daß die Hell, die hier Bausch und Bogen zu verallgemeinern, das dürfte ebenso bedienstet war, bereits in der Nacht vom 4, auf den 6. l. M. unbestreitbar sein. Aber das ist eine Sache der Zukunft, geboren, die Geburt aber verheimlichte und vorerst ihre Arben nicht der Gegertwart, denn wir müssen noch viel Vorur- ruhig weiter versah, biS sie bann gezwungen war, ärztliche teile und Schädigungen auS dem Weg räumen bis totr ollfe zu suchen. Tie Sektion der Kindesleiche ergab, daß das alles bis zum letzten Erreichbaren durchgesetzt haben. UnL stmd gelebt hat, und muß die emgclettete Untersuchung ergeben, wo sind die Berufe, die es der Frau nach einer Reihe ob KindeSmord oder fahrläiüge Tötung oorliegL von Jahren, während der sie sich der Erziehung ü)rcr •• Er simuliert. Wie wir hören, spielt der Lust- Kutder gewidmet hat, glatt ermöglichen, ihre vollen Fähig- mürber Reif im GefäugmS seit gestern den wilden Mann, leiten auszunutzen? Wenn Frau Fürth in der sich an- •* Ter Ballon »Schlesien*.. Wie und auf das schließenden Diskussion, an der sich Dr. Spohr u. A. ergangene Ersuchen hin mitgetellt wird, überflog am 30. Dez lebhaft beteiligten, auch sagte, daß es „gewisse Berufe gibt",Lin Ballon morgend gegen 9 Uhr Beltershain bei Grün- so ist damit gar nichts gesagt. Es gibt noch viel mehr berg. Dort ist auch auf einem Scheuerdach der Name Berufe, in denen es nicht möglich ist, ganz abgesehen da- P. Hartmann mit Ziegeln eingelegt. Von Beuern wird von, daß sich die inzwischen eingeschobenen jungen Kräfte uns mitgetellt, daß dort am gleichen Tage ein Ballon südlich nicht so einfach verdrängen lassen. Es kommen dabei bes Ortes gesichtet wurde. höchstens Kompro^Mißgeburten heraus, denn unter Um- — Saasen, 7. Jam Ein neues Gruppenwa sser- Mank' fernen «L b"e Äff t Ä W» Im k Wohnsitz w-chs-ln nntn Wba» SetWta» in btn harten was^r- Künstlerehen und bei unseren Seeleuten, wo Mann und ^tftehen, und man hofft, sie bis zum Sommer fertig Frau Wochen- und monatelang getrennt sind, wird nie-' |tc[[eiL __ An hiesiger Landwirt stürzte so unglücklich mcmd als besonders wünschenswert bezeichnen können. Wir Jjc Treppe herunter, so daß er eine schwere Gehirnerschütte- müssen uns also den Verhältnissen bequemen, nicht ans | L-ung davontrug. Rückständigkeit, sondern deshalb, weil wir nicht Utopien nachlaufen wollen, die für die große Allgemeinhett nur unter Aufgabe des von Frau Fürth so gepriesenen Fa- oarndjm CkftUjdjait von Neapel hat .Hundert, jch Älow i ’<üttcnibc Schilderung seiner Eindrücke aus Messina. Aus dem Ruinenhügel tagt ganz unversehrt einzig unb allein die Hceptunstatue, die wie hüdunch auf all das Elend herabschaut, hervor. Reben her Statue liegen wunderte von Menschen, die allen Unbilden der Witterung ausgesetzt sind und unerbittlich der Lungenentzündung zum Opfer lallen. Zwischen den Sterbenden und Toten spielen Kinder, die bald herumwllen und lachen und bald in bitteres Weinen ausbrechen. Vor dem Rathaus sand l£abafino einen weißhaarigen Portier, der mitten int Regen stand unb wartete. Daß man ihm die Schlüssel bringe, um das Gittertor des zei- lallenen Gebäudes abzuscyließen. Der Greis war vcrtücki gi - lvorden. Die -yklopisll)cn Monolithfäulen des Domes sind zei l'wchcn, als wären sie Gbps: die gotischen Portale, die zavl' Kapellen, der Hochaltar mit feinen l^rrlidcre Bronzen fowic bei wundervolle Chor, alles, alles ist unter dem Schutt ver fchwundcn unb wohl für immer bal)ur. 2ic Einwohner sind so bizarr gekleidet wie Die armen Krieger der „Grande Armee" 1812. Ein alter Mann trägt auf bem zwpfe ein Artilleriekäppi, ist in einen Frauenschal gehüllt unb stützt sich auf einen '.Upen' stock. Ein junger Mensch trägt einen cingebrüdten Zylinderhut unb einen wertvollen Damcnpelz; bie Beine sinb mit einer Federbva unvvickelt. Eine Frau hat eine Karabinieruniform an, eilte andere, die im Hemde ist, drückt ein Huhn, ihr einziaeS Besitztum, zärtlich ans Herz. Biele Frauen tragen Vogel lange in den Händen. Alle sind von oben bis unten mit Schmur» unb Blut bedeckt; man glaubt, in ein Irrenhaus versetzt zu fein Die Erzählung eines geretteten Deutsche w Einer der bei der Katastrophe in Maffina geretteten Deulscheu. Karl Müller au5 Rottweil, ist jetzt in der Heimat eingc- tvosfcn. Er war mit 500 anderen Deutschen auf dem Lloyb- Dampfer „Therapia" unentgeltlich nach 'Neapel gcbradM worden. Die Deutschen glaubten dort von dem bcutidien Konsular Unterstützung erwarten zu dürfen, um so die Heimat erreichen zu können. Der Konsul erklärte sich jcöod) nur bereit, att bie Angehörigen der Geretteten weaen telegraphi'cker Uchcrfenbung von Gelb zu depeschieren. Müller unb versd)iedene anocrc Deunche, Die ebenso wie er vollständig mittellos ut Neapel ctugetiüfreu waren, waren natürlich von dem geringen Entgegenkommen de^ Deutschen -lonfulats in Neapel nicht wenig befremdet Sie mußten tagelang aus Geld aus Der Heimat warten, unb ihre Heimreise war schließlich nur durch die Freundlichkeit eines Herrn Arons ans Charlotlenburg möglich, der ihnen die nötigen Mittel zur Verfügung stellte. Nom, 8.Jan. Gestern mittag haben wieder heftige Erd- stoße in Reggio fiattgefunbcn. Tie Bevölkerung ergriff die Flucht In P a l m i ereigneten sich cbetuaüö heftige Erd- ft ö fe e. Viele noch stehende Mauern unb der noch stehende Dom stürzten ein. Bauasiessor Bauinjpektor Wilhelm THaler zu! )( Ma r b u r g , 7. Jan. Die Marburger Luftbahn Darmstadt auf fein Nachfuchen au6 dem Staatsdienst ent-IGesellscha ft hat jetzt, um festzustellen, ob die Versuchs- lassen und den Regterungsbaumeister Karl Schön aus sttecke hier in Ptarburg gebaut werden kann, eine Liste Oppenheim o. Rh. zum Bauassessor unter Verleihung des Zur Zeichnung von Anteilen von 1000 ^k. auswärts aus- Tü-I- unb iNonge» eine« SaumfpettorS ernannt. lc9c“ la'ten T.e Model e .oeroen, tagtaglul, von hefigen •• Atiff?.«.. c. ti- a kl.» und auswärtigen Jnterelientcn bqidnigL — Die Mutter . _ Obe11e l)rcu ö. K. H. der^G rotz h erz og haben Astern hier in eineni .>>ausslur ausgesetztenSäug« den Oberlehrer an dem Gymnasium ^nbencianiim zu -an* (ing» ist bereits ermittelt Es handelt sich um ein früher bnd) Herrn. Sandmann zum Oberlehrer an der Viktoria- h^r bedienstetes Mädchen, das seinen einstmaligen Ge- schulc und dein Lehrerinnenseminar zu Tacuisiadt ernannt. liebten, einen Studenten, an seine Pslickit erinnern wollte. "Drahtlose Telegraphie. Augenblicklich ist bei »* Kleine Mitn i. nngen . s Helfen und den uns in Gießen ein Kommando des Telegraphen-BataillonS Nachbarstaaten. In D a m b a ch ist der Rechner bet Spar, tttr. 1 aus Berlin eingelrvfsen und hat auf bem vorderen und Tarlehuslasie Jak. Schmidt gestorben. — Der Großherzog Teildes Triebs eine Station für drahtloseTe-Ihat geuehnugt daß die katholifche ReligionSgemelnbe legraphie ausqerichlet Die Slniion blciot bis zum Zwingenberg, unter Zuteilung der Katholiken von Auerbach, 1L d. Mts. bestehen. Ihr Zweck ist, eine drahtlose Ver- einer leldstandigen KirchengemeiuDe erhoben wurde. —^Bürger- bindung mit bet Funkenstalion in Straßburg LS. ber- ,nc,l,re ""6 ^"»‘"^«bfleorbne.er eeuBfelber in Bull et. mftcllen Von hier a I dtain n a hnÄ m un unnn h.-m vorn beging gelte IN fein 2^iahriges Jubiläum als Gemembe- i 1 Kom.uando gU btm obevl)(U1pL Kreitzrot Aer Mode unb Liebe seine Anspruchslosigkeit tvettzuinochen fucht. *2)ocnc Guild crt: Zu» Aufwaudiuachetl wetteifert die Frau nicht nut bem Maunc, jandern um bei Frau. Stellung der geplanten Drausteuererhöhung zu nehmen. _____v_ ____ - , , . - . Es wurde eine Resolution angenommen, in der bic genannten vor, bie lebhaftes Interesse verdienen. Im übrigen sind Brauereibefitzer entmutig Protest gegen die Regierungsvorlage wir gern bereit, Aeußerungen unserer Leser $u hören Wter Umstünden zu verofsenlltchen. | irobuite. die Steigerung der Löhne, ferner der allgemeine wirt- Karl Neurath. I,^ftliche Rückgang IjJtlen die Lemercn und mittleren Brauereien «- .-.ur..'.'11 "_r- —'J,—"--™ |ri,uex gesdiäbigt utw einen steten Rückgang' der Rentabllität 21U» Stadt unö itanH. | de> früher blühenden Braugewerbcs zur Fvläe gehabt. Die Ab- G ienc n 8 Xanuar 1909. I wälzung der bem Braugewerbe auferlegten Lasten auf bic Kvn- - für Orpuaa ' 6 ^an.' Stadt» smnenten lasse fid) nur schlvcr durchführen. Wenn bie Erhöhung bei 94nhn Muriel Br au steuer wirklich befästossen werde, würde die Steuer die von rheater. „John Gabriel Vorkmami. l 3lcfli£cunfl in Aussicht gestellten Sätze nicht erreichen, da das , . , , , gefamte Braugewerbe und ein großer Teil ber einheimischen Land- ** Vom Großheizo glichen Hofe. KK. HH. I wirtschaft dadurch empfindlich gcfdjäbigt werde, schließlich spricht ter Groß Herzog und bic G r t ß h e r z o g t n habe.! zum I sich Rcfolulion gegen eine 5ä)ntingentierung des Braugewerbes Besten der burdi die Erdbeben in 3iibItalien Geschä-I a^. bigten den Betrag von 1500 Mark gespendet. Am Mitt- RB. Darmstadt. 7. Jan. Die Stadtverorbneten" woch folgte nach'der „D'irmsr 3tg." bas Großherzogspaar Versammlung beschloß in ihrer heut nachmittag abgelraltenen einer ©ittoDung sunt Mittagessen bei Herrn Lberst ‘3-reilj. Sißung, ;um Mea bet »etuBäludten tn «ubiUltc» whf 1 ° den Betrag von 5OO Mark zu bewllligen. Bor Eintritt in die ^ages- v. yeui- mw-ACa-, lorcnung gab iöeigcorbneter (rtfert eine (Bdiilberung über bic ©aö- LandeSuntversitat. S. K. H. der G r oß h c cz o Üvc^gifluna bei der Familie Dörner in der ^öngesbomgaffe; haben den ordentlichen Professor m ber phlloiophstchen ^a- außer dem geltorbencn zehnjährigen Kimben find alle Mitglieber tultät dec Lanbcsuniversität Dr. Felix Rach fahl in (Siegen Der Familie wieder soweit hergestellt, daß sie heute aus dem auf fein 'Jkidjfuäben mit Wirkung vom 1. April 1909 ab Krankenhaus enUassen werben IbnntaL. 2>ieJlofnrt anseMte b Untersuchung hat ergeben, datz die Idadtuchc Gasanstaltsdireüwn aus bem etaQiStnenfrc cntlaficn. (einerlct S&lb trifft L-t. Landes.Unlvart.tat Tr. pH» Stegfrred x Qffcnbach a. M.. 7. Jan. Die St-div-rard. an dkm hretrgcn Zo^ogifchcn Jm.ltut, Versammlung bewilligte heute für die Opser der ; MSrafcB rr >!»«»?--a- r t 9. Januar, um 12 Uhr in ber kleinen Aula feine Probe- Mark. — Em vom Stadto. Kramer gesiellter Antrag, bas Vorlesung über „Tas biogenetische Grundgesetz" halten. Fronleichnamsfest in Offenbach als gesetzlichen Feiertag •• §n Audienz empfangen wurden von Sr. Kgl. un Sinne der Gewerbeordnung einzuführen, wurde abge* Hoh. bem Großherzog am Mittwoch u. a. Kreisamtmann lehnt. — Die Bürgermeisterei Offenbach hat gegen den Ober» Emmerling von Alsfeld, Hofjunker Freiherr Schenck zu Buchhalter Adolf Grebe, früher an der Stadtkaffe, und Sch Weinsberg von Gicßcn uud RechnungSrat Kissel von gegen den Buchhalter Engelbrecht Damme! wegen schwerer Bad ^iauhelin. ITtenstwldrigkelten laut ^Kll Pr.^ daS Disziplinar-Ver» Grohen-Linden, den 8. Januar 1909. Telephon 82T Mäusburg 12 Gummi-Schuhe für Damen, Herren und ! Kinder staunend billig« Inventur-Ausverkauf sämtlicher Schuhwaren zu unerreicht billigen Preisen beginnt' Heute. Einze! 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Lie mutzten rüa, und ihre Lemmie M eines Herrn Arons die nötigen Mittel zur r tmeiH«n»K • LÄ-"« * hgndklt. n°.» Ä mit nolf-""1" Äerftn Der i=‘”! 7'2-" b'° bE'Ä m ----- ►rät »Hiner unb 7-°'- » - Ä*teitf* Äl*’1« iiw« tn k. Mten i“ht fi 7 2 7,$: r -yt, ,<« *?,*■> ".i» iäl'1*'" Lief" "" ^5** nj in»* Danksagung. ftüt die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für Die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Guvmann u. die zahlreichen Bluinensoendcn, bei dem uns betroffenen (daueren Verluste unseres lieben, guten Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels sagen allen unteren innigsten Dank. Familie Georg Braun, Schuhmacher, ,, Ludwig Mohr. M Heinrich Weimer "V. Daub ringen, den 8. Januar 1909. [OtS (0120 (Sieben, Steinstr. 23, den 8. Januar 1909. Launsbach, den 7. Januar 1909. Tie Beerdigung findet Sonntag den Januar, nachm. 3Vr Uhr von der Kapelle des neuen ^riedhots statt. Madame Re ja ne: Anspruchsvoller tft die Frau, denn sie verlangt seit Evas Erwachen — welche Vermessenheit! — den vollkommenen Mann. vermischtes. ♦ 150 000 Kronen am Briefporto gespart. Den Umstand, daß in Tanger vier Postbureaus bestehen, die von Deutschland, Frankreich, Spanien und England unter- halten werden und nach den betreffenden Ländern zum billig geren einfachen Briefporto von 10 Pfg. resp. Centimes die Briefschaften befördern, hat sich eine Budapester Lotterre- qesellschaft zu Nutze gemacht, die hauptsächlich in Frankreich "ihre Abnehmer besitzt und dieses Land alljährlich mit Hunderttausenden von „Animicrbriefen" zum Lorteriespiel überschwemmt. Diese Gesellschaft hat in Tanger eine Agentur errichtet, und versendet ihre Briefschaften rn großen M,ten verpackt an ihren Vertreter in Tanger, der gar keine andere Beschäftigung hat, als die Briefe in den Postkasten zu stecken. An jedem solchen Briefe spart die Gesellschaft Dergestalt 15 .Heller, da das Porto von Budapest nach Frankreich 25 Heller beträgt. Bei einer Million Briefen machen diese 15 Heller pro Bries schon 150 000 Kronen aus, so daß sich die Gesellschaft sehr gut steht, wenn sie ihrem Vertreter m Tanger selbst dreitausend Kronen jührlrches Gehalt für seine „anstrengende Tätigkeit" zahlen würde. * Verlegung einer Ortschaft. Die im Oder- Ueberschwemmungsgediet liegende Ortschaft Ottag (Kreis Ohlau) soll abgebrochen und auf das hochwasserfrere Gebiet Baumgarten verlegt werden. Der Oberpräsidcnt legt Danksagung. J-ür die allseitige Teilnahme an dem schweren Lerlust, der uns betroffen, sagen wir aus diesem Wege herzlichen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenem Ludwig Schäfer- Todes-Anzeige. Verwandten und Bekannten die traurige Mitteilung, daß unsere ttehe Slutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter . n-M Frau Marie Listmann geb. Schmahlbach heute Abend ^10 Uhr im Alter von 87 Jahren nach kurzem beiden sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Jamrlic Hofmann. Die Wiener Hofschauspielerin Kathi Schratt: AnspruchS- voller als die Männer sind nur die Frauen, welche Zett, Müßiggang und Langeweile haben. Diese Eigenschaften kommen beim Volke und den armen Klassen nicht vor, denn da muß die Frau für den Mann, die Kinder und das Haus sorgen, und ist mit Arbeit und Plage so überhäuft, daß sie froh ist, wenn sie den seltenen Moment erwischt, die Hande für einen kurzen Augenblick tn den Schoß legen und nachts einmc Stunden ruhig schlafen zu können. . . Set den wohlhabenden und reichen Leuten kümmert sich die Frau um dte Wirtschaft und die Kindererziehung weniger. Hter tst es dte Sorge des Mannes, Geld herzuschaffen für die Bedürfnisse der Frau, die dadurch gesteigert werden und wachsen, daß sie viele freie Zett und Mangel an Beschäftigung halbes fallt ihr also mancherlei ein, was ihr fehlt. So ergibt fic |id) dem -Laster von Wünschen und Ansprüchen, dte der Mann befriedigen soll. Die arme Frau ist also weit weniger anspruchsvoll, dte reiche hat weit mehr Ansprüche als der Mann. W. Heim bürg, die vielgelesene Romanschriftstellerin: <^ch glaube, in manchen Dingen sind die Männer, in anderen wieder die Frauen anspruchsvoller. Im großen und ganzen halte ich die Männer für die Anspruchsvolleren. Sie sind aber die Herren" der Welt und deS Hauses. Aber sie wißen, es kaum/es liegt ihnen im Blut. — Die Frau steht in zweiter Linie sie nimmt vorlieb, und wenn es sie je gelüsten sollte, Ansprüche zu machen, so unterdrückt sie lächelnd diese Anwandlung - denn es hilft ja nichts. - Diesimgen aber, die Ansprüche machen? Es glückt ihnen zuweilen, durchzudringen, aber eS beglückt nicht - weder sie noch andere. (DrigiiiabDratytmclOungeiu Wi.cn 8 Jan Die loyale Erklärung, die MilauowitfÄ über seine Stupst chinw-Rede dem österreichi'ch-ungarsiäien Gesandten -in Belgrad überreichte, wird von der gesamten W'c als vollkommen genügende Satisfaktion bezeichnet und kann nun- mehr der Zwischenfall mit Serbien als vvllstanddig beigelegt werden. Budapest, 8. Jan. -Das Blatt ,/Magyar Orszag" tuciß von einem Attentatsversuch aus dre ttonrgrn von Spanien zu beruhten. Das Attentat sei angeblich zur Zerr er- wlat als das spanische Königspaar als Gäste aus der Beittzui/g des Erzherzogs Friedrich weilte. Auf einer Jagd sm dte Aon^ut ^icht durch einen Streifschuß an der ^ttrn verwundet waeden. Todes-Anzeige. Herr Philipp Strack Gemeinde-Vorsteher und Fleischbeschauer Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Samstag, den 9. dss. Mts. nachmittags 2.^ Uhr statt. jetzt die Pläne dazu öffentlich aus mit Einspruchsfrist bis dum 22. Februar 1909. Das Torf Ottag zM etwa 55p Einwohner. »leine TagcSchronik. Ein bedeutendes Feuer richtete int Hote! zur Krone inBad S a l z b r u n n , dem V a t e r h a u s e G e r h a rd ■ Öauptmanns, großen Schaden au. StcL Mobiliar siel, oen Flammen ginn Opfer. Märkte. le. Frankfurt a. M., 8. Jan. Heu- Strohmarkt Aitaefahren waren lö Aragen Heu und 0 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu Mk. 3.30-3.70, für Stroh (KornlangUrolft Mk. 0D0-0.Ö0, Alaschinenstroh Dik. 0.00. Tie Zufuhren waren aus den Kreisen Diebitrg, Gelnhausen und Budmgen. Tendenz iiormoL_____________ ■ Poranssichtliche Witterung für Keifen am Samstag ben 9. Januar: Wechselnde Bewölkung. Schneefalle. Temperatu. loenig verändert. Ülördliche Wurde. 1231 Heuchelheim, den 7. Jamrar 1909. ßanksagung rteÜT die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Vaters,, i-schwtegeroaterö und Großvaters Herrn Heinrich Weber I., Schreinermeister sogen allen unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. i i auf(lenLebenbfallb0iderl838emcbt.Preuss. 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Beknnntmnchttnft über die Wahle« der veifitzer für da» Gewerbegericht Gießen. Tür das Gewerbeaericht (Sieben sind von den Arbeitgebern aus der Zahl der wählbaren Arbeitgeber und von den Arbeitern aus der Zahl der wählbaren Arbeiter je 12 Beisitzer auf 3 Jahre tzu wählen. Die Wahlberechtigten werden zur Vornahme bet Dahl auf Mittwoch Den 10. Februar 1009 te den Stunden von mittags 12 b>S abends 8 Uhr in den SitzungS- faal des Bllrgermemereigebauüeo, Aarienslrahe L berufen. Wahlberechtigt sind die Arbeitgeber und Arbeiter, die aut Leit der Wahl das 25. Lebensjahr vollendet und un Gemeinde- DCAitt der Stadt toie^cn Woi/uung oder Beichäsiigung habens wer ium Amt eines Schönen unfähig nt lil nicht wahlberechtigt. AIS Arbeiter gellen die (Lesellen. IticbHtcn, Tabrikarbetter und Lehrlinge, auf die der 7. Titel der Gewerbeordnung Anwendung sinder, desgleichen 93etrieb6bcanite, Wertmeifier und mit höheren techmschea Dieustlelitungen betraute Angeuellie, deren wahres« atbeitßuerbicnu an Lohn ober wehalt 2000 Mark nicht übcrueifli. Die der Zunandigketi des Gewerbegenchis unteiueUien «aus- gewerbetrelbenden lind, wenn sie lelbu ulindeftens 2 Arbeiter regel« mässig das Zahr hindurch ober zu gewiffen Heilen des Zabres be« schattigen. als Arbeitgeber, andernfalls als Arbeiter wahlberechtigt. (Ls wird bringend empiohteil, bah die Arbeitgeber durch Bescheinigung der Polizeiverwaltung, bie Arbeuer durch Zeugnisse ihrer Arbeitgeber, der Polizeiverwaltung oder der zuftanotgen Krankentaffe sich vor dem Wahlauofchug über ihre Wahlberechttg. ung auswetseu. da sie sousi von der Wahl zuruckgewiefeu werden können. Die Wahl flnbet nach den Grundsätzen der verhültnlSwahl statt, und wir fordern hiermit zur lLtiireichiing von getrennten Borichiagoliftcu für Arbeitgeber und Arbeiter aut. (jede Bor« fchtagsliue muv 12 Rameu enthalten, von mlndeuenS 2u Wahl« berechtigten be# bctteirenben Teiles unterzeichnet unb spätenens 2 Wochen vor dem .!vavltermin, also Dtcnoiag den 2V. Januar abeuvo bei der tüliiocxuiciiterei emgereicht ieiiu Die rechtzeitig emgerelchten Borschlagslisien werden «»ach eriolgter Prüfung fpa reiten» 8 Lage vor der Wahl veröffentlicht. Giesen, den 7. Zanuac HXJU. Grotzherzoglrche Bargermeisierei Gieße«. Für unseren M organisierten Bezirk (Reg.«Bez. Cassel Überreifen) suchen wir einen tüchtigen Kehe-liiMpektor der gute Resultate nachweisen kann. Cvent. bietet sich auch einem Herr», der längere Zelt Privat-Ltultbschaii besucht ba« und in Hessen bekannt ist,Gelegenheit,sich eine sehr einträgliche Position zu gründen. Cö werden hoher (Leoalt, reichl. Reisefpesen und Provision gewähri. Ltrebfame Richliachleuie werben eingearbeitel. 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Gynniajmiien und Bögllnge anderer Lehranualien. oder als Hans« und Wirlfchaitsbe- amte, HandlnngSgehilieii, Lehrlinge, Haiidwerlegeiellen, Dietiit« boten, Sabrrkarbcucr oder tu ähnlicher Cigenschafi sich dahier au- ballen, hiermit ausgefordert, sich behus» Ctiuraguiig ihrer Rauten in die Rekruiierungsiiauimrolle ui der Zeil vom 15. uauuar bis 1. Februar d. F. auf dem Gtaudcoamt im Uiotbauö, am Markt- Platz, au melden, und babcu wenn sic dabtcr nicht gebvreu nno, ihren lSeburtoichetn. welcher von dem heiresienben Statidesami zu erwirken in, vorzulegetr. Milliarpstichuge. welche bereils an einer Munerung teilgenommen haben, müsien chren Losuuasschein mhbrüiaen. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß dieientgen, welche die Anmelbunq nnietlaiieiL sich zu gewärtigen haben, bah fte mit einer titelbunife bis au 30 Mark ober mit yaii bis zv drei Lagen belegt, von der reilnahme an der Losung ausgeschlossen, und ihrer etwaigen Ansprüche auf durüdueUunn uiw. für uerlunm ett rtri werden. Bezüglich der zur 3cu her Melbeirin abwesenden Miliiarpstichngen smd deren (rltcrn, Bormünder, Lehr«. Brot« ober Nabrikherren zu diesen Anmeldungen verpsilchiet. ferner wird beuierti. baß Weludje um dutüctueiiunö von Militärpsiichugcn auf Grund de» A. pa». L LH. a. b, c. d. e, f unb g ber Weorordnung WbUevüft bet der Bürgermeisterei dahier vorzubrittgen sinb: ver- spaieiL Gesuche können keine Äerücksichtigunü sinben. Gietzen, den 6. Januar 11)00. Äroßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. .Ä!, B.: «eller, _______ B Stammholz ^Zersteigerung Montag den 18. Januar, vonnittana 10 Uhr. fben im Saale befi Dcutscheu Hamed zu AlSscld aus dem rm Beerbeig ber Sorsimariel Rmnrob, aus den Antritten Ujaubt, Auerberg 10 und 17 der Sorstwartei Schwarz unb von Ttbtncbsflachc des DiÜnktS Struth 8» und au» verfchledenen ritten ber ^orflwanei Gtfa ocrfieiQcu. K 01 9 Buchen 2. 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