Manien J£ä|Qt* borent. MS I n U k - Kreisverein Giessea erstag den 7. CbBer abenös 9 Uhr icuenev M ^schiedeiie^l sääs ranpaise breveteedonneleco^ iGrences. [U7339 Renaud, Wilsonatr, 8, ÄZLkS MMW lelbarer Nahe der Lese- ich!. tt Angebote mit Preis, ■ a)27 a. d. GichAnzeig. U aui II Hyvolhck auch geteilt, per r 1910 zu vergeben. L Angebote unter 0M siebener Anzeiger erbet Ätz!? KM {is^ft**** 18 »««ÄtN i«Ä rö»‘Ä id in?Ml0'e,W üG-H •s» St'*« «Imi d»- m*** Serien LZM eien. rt' Mee £ tQrnsien^—— SZLL SS®® ZM «tekretüriil ÄLSM -lS-tütz- irags-Abenil ■ Herr Feist Maramrn aB Leipzig. ölkerungsvermehrung. schafts-Entwickeiuog Sozialpolitik.“ SS® ^erLorst^. aMeater. »i, »jäS jSSSfiSS* iwmbegabten l(llli 6®” äL_ Meldungen an Cbttit, ichetbeimer ÄSblchco. nstaa nachmittag wuck mtottttt rata i gegen LMnung Leferfnaße L Nr. 234 Zweites Blatt 159. Jahrgang Mittwoch «.Oktober 1909 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Gießener Familiendlätter" werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit« fragen" erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger Eeneral-Anzeiger für Obechchen Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwersitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Echul- straße 7. Expedition und Verlag: e=$ä>5L Redaktion: 112. Test-Adr^ AnzeigerGießen. Apolitische Lagess^?au. Ta8 konservativ-ultramontane Verhältnis. Die „frreufötg.", die mit dem Verlauf der Hauptversammlung des Evangelischen Bundes nicht zufrieden war, hat in ihren kritischen Erörterungen nebenbei auch dem Zentrum einen £>ieb versetzt. Da die beiden Parteien einen stillschweigenden Bund geschlossen haben, werden die folgenden gegenseitigen Vorhaltungen allgemeines Interesse Hervorrufen. Die „Kreuzzstg." schrieb: Das Zentrum als tatsächlich konfessionell-katholische Partei ist Unglück genug für den Staat und das Reich. In seinen eigenen Reihen beginnt man bedenklich in die Zukunft zu sehen, da auf die Dauer eine konfessionelle Partei, namentlich wenn sie eine konfessionelle Minderheit vertritt, nur so lange lebensfähig sein kann, als sie sich gegen konfessionelle Bedrückung durch die Mehrheit und durch die Staatsgewalt zu verteidigen hat. Hört dieser Gegendruck auf, so hat eine solche Partei keine politische Existenzberechtigung mehr. Auf dieser Erkenntnis beruht das aussichtslose und innerlich unwahre Bestreben, das Zentrum als eine interkonfessionelle christliche Partei auszugeben Aus diese bittere Pille versetzt die „Köln. Volksztg.": Welche Partei soll denn für die jetzigen Zentrumswähler das Zentrum ersetzen? Etwa eine der liberalen Parteien? Das glaubt die „Kreuzzeitung" doch selbst nicht. Oder die kon- servatwe Partei? Diese ist den Zentrumswählern politisch viel zu rückständig —, zu reaktionär, als daß ein Zentrumsmann, besonders im Westen, an ihr Geschmack finden köimte. Doch in einem Punkte gefällt uns die Auslassung der „Kreuzzeitung": Nach ihrer Ansicht würde die Beseitigung der Bedrückung, welche den Katholiken zutell wird, das Zentrum zum Untergänge bringen und damit das „nationale Unglück einer konfessionell-katholischen Partei" beseitigen. Wir richten an die „Kreuzzeituna" die recht herzliche Bitte, auf die Beseitigung jenerBedrückung hinzuwirken. Sie wird dann ja sehen, ob das Zentrum damit die Grundlagen seiner Existenz verliert. Das konservative Blatt bezeichnet das Zentrum als ein Unglück für den Staat, und das Zentrumsorgan meint, die konservative Partei sei viel zu reaktionär, als daß man wünschen könnte, in ihrer Haut zu stecken. „Was sich liebt, das neckt sich"; wie lange wird es dauern, dann liegen sie sich doch wieder in den Armen! Eine Rede des preußischen Kultusministers. Bekanntlich ist der neue preußische Kultusminister v. Tro tizuSolz noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt; seit seiner Ernennung war er in der Öffentlichkeit noch nicht hervorgetreten. Bei der Schließung der Düsseldorfer Ausstellung für christliche Kunst hat er nun eine Rede gehalten, in der man nach Anhaltspunkten für seine Gefinnungs- richtung suchen wird. Er führte u. a aus: Die Kunst soll alle Zweige des menschlichen Lebens verschönend und veredelnd durchdringen, aber sie hat doch wohl, und das zeigen gerade die herrlichen Kunstschätze des Rheinlandes, in der Darstellung religiöser Vorgänge und in dem Schmuck kirchlicher Bauten vielleicht ihren tiefsten und ergreifendsten Aus- druck gesunden. Fast wlll es allerdings scheinen, als wenn die monumentale Kunst den heutigen Künstlern nicht mehr denselben Reiz wie ehedem bietet. Wenigstens scheint man vielseitig den Mangel an geeigneten Kräften zur Wiederherstellung alter und Schöpfung neuer kirchlicher Kunstwerke zu empfinden. Da abzuhelfen und mitzuwirken scheint mir, ganz besonders nach ihrer ganzen Tradition von Peter Cornelius bis Eduard von Gebhardt, Aufgabe der Düsseldorfer Kunstakademie zu sein. Und so hoffe ich, daß die Akademie unter Leitung ihres tatkräftigen Direktors und unter Mitwirkung der kirchlichen Behörden durch erweiterten Lehrkörper und durch erweiterte Unterrichtsmöglichkeiten in den Stand gesetzt sein wird, zur Verinnerlichung und Vertiefung dieses hohen Zweiges der Kunst und zur Verschönerung der Gotteshäuser beider Konfessionen beizutragen. Wenn sie so diesen hohen Zielen nachstrebt, wird sie schlummernde Kräfte wecken, guten sttachwuchs schassen und getragen sein von der bewußten Sympathie der gesamten Düsseldorfer Künstlerschaft. Wenn wir aber gemeinsam solchen Zielen zustreben, finden nur uns auch im Einklang mit den Intentionen unseres kaiserlichen Herrn, der noch jüngst in einer andern Kunststadt im Süden die Aufgabe der Kunst dahin kennzeichnete: Uebcr die alltägliche Misere hinauszuheben und im Volle edle Gefühle zu wecken und zu fördern. Viel ist ans dieser Rede nicht zu erkennen, und der Kultusmimster hat sie nicht zu einer Programmrede gemacht. Gegen des Kaisers Kunstanschauungen protestieren bekanntlich gerade die besten Knnstkenner, und wenn man auch den jüngst in München gefallenen Kaiserworten in dem oben zitierten Satz nicht widersprechen mag, so ist damit doch nickt das innerliche Wesen der Kunst gekennzeichnet. Doffenllth ist Herr v. Trott zu Solz in Kunstfragen kein tritikloser Anbeter der kaiserlichen Meinungen. * Zur Eröffnung der griechischen Kammer. Man würde dem diesjährigen Zusammen treten der griechischen Kammer, die am Donnerstag ihre Arbeiten aufnimmt, kein so großes Gewicht beilegen, wenn nicht diese Tagung über das Schicksal. des Kabinetts Mavro- michalis und seines Reformprogramms und damit über das Schicksal Griechenlands überhaupt zu entscheiden hätte. Wurde' doch durch den Exodus der Offiziere und chr Reformprogramm ein neues Moment der Unruhe in das griechische Staatsleüen hineingetragen, das bereits zum Sturze des Ministeriums Rhallys, zur freiwilligen Verbannung der königlichen Prinzen und zu Gerüchten von der Abdankung des Mnigs geführt hat. Es wird alles darauf ankommen, ob die Kammer die Programmforderungen des neuen Kabinetts Mavromichalis und der Militürpartei genehmigt. Nur dann allein kann Griechenland vor dem Zusammenbruch bewahrt bleiben. Die augenblickliche Zusammensetzung der griechischen Kammer läßt auf ihre Haltung gegenüber dem Kabinett Mavromichalis keinen bindenden Schluß zu. Von ihren 177 Mitgliedern gehörten etwa 105 der Partei des Theo- tokis, 40 der Partei des Rhallys und 5 der Partei des Dragumis an, während der jetzige Ministerpräsident Mavro- michaliS bisher höchstens 2/ Abgeoronete hinter sich hatte. Unter den Theotoktsren aber hat sich, nachdem Thcotokis die Führung der Partei niedergelegt und erklärt hat, auch nicht mehr im Parlament erscheinen zu wollen, eine so große Uneinigkeit geltend gemacht, daß es nicht ausgeschlossen ist, daß ein großer Teil der Partei zu Mavromichalis übergeht, während der übrige unter dem bisherigen Kammerpräsidenten Kumunduras wahrscheinlich eine neue Partei bilden wird. Das klingt für Mavromichalis nicht ungünstig, aber dieser Be-1 allerdings mit einer gewissen Vorsicht, der a e s chä f 11 i cheBoy- ht plötzlich kott. Eine Hauptaufgabe in dem Kampfe fällt der Schule zu. bid sich an den Verstand und an das Gefühl (Stolz, Selbstbewußt^ Allgemeiner deutscher Frauentag. ii. RB. Darmstadt, 5. Okt. .Der Allgemeine deutsche Franc nverein setzte heute vormittag 9 Uhr seine Generalversammlung fort. Der Bericht der Zentral für Gemeindeärn ter der Frau wird voN der Leiterin der Zentrale, Frau Jenny Apo laut, erstattet. Tie Zentrale hat Umfragen veranstaltet über die Beteiligung der Frauen an der Schulverwaltung, an besoldeten Gemeindeämtern, besonders über die besoldeten Stellungen in der Waisen-, Ziehkinder- u, Säuglingspflege u. an Mütterberatungsstellen, über den Beruf der Laboratoriumsgehllfin, über die Stellung der Frau im Gemeindewahlrecht des Auslandes: sie hat anregend für die Beteiligung der Frauen an der Vormundschaft, für die Anstellung von Wohnungsinspektorinnen gewirkt. Eine Zusammenstellung über die iit Deutschland bestehenden Wählerrechte der Frau in der Gemeinde ist von der Zentrale her aus gegeben und verbreitet. IM übrigen sieht die Zentrale ihre Aufgabe darin, die Entwickelung in der Stellung der Frau in der Gemeindeverwaltung zu verfolgen und allen Interessenten darüber Auskunft zu erteilen. Die Zentrale bat im letzten Jahre 635 Eingänge und 731 Ausgänge gehabt. An den Bericht schloß sich ein Antrag der Ortsgruppe Frankfurt a. M.: „Der Allgemeinei deutsche Frauenverein möge die ihm angeschlossenen Ortsgruppen und Zweigvereine auffordern, das Gemeindewahlrecht des Staates bezw. der Provinz, in der sie ihre Tätigkeit ausüben, genau zu studieren und diejenigen Frauen, denen bereits das Recht zusteht, das Gemeindewahlrecht persönlich oder durch einen Stellvertreter auszuüben, äu veranlassen, ihren Bürgerpflichten nachzukommen." In der Begründung des Antrages gab Frau Apolant eine interessante Darstellung der Art, wie Frankfurter Frauen die Frauen der Landkreise . zur Ausübung ihres Gemeindewahlrechts anzuregen versuchen wollen. In einer angeregten Diskussion wurde über die Mittel zur Durchführung des Amrages beraten. Anregungen, die kirchlichen Vereine zur Durchführung des Antrages heran- zuziehen, begegneten dem Bedenken, daß dadurch parteippllttsche Momente in die Einwirkung auf die Frauen hereingezogen werden könnten. Dagegen wurde die Heranziehung des Landpflege-Verbandes und der ostpreußisck-en Hausfrauenvereine zur Müarbeck empfohlen. Es wurde angeregt, durch Petitionen dahin zu wirken, daß die Frauen ihr Gemeindewahlrecht direkt, und nicht durch Vertreter ausüben können. Von dem Entwurf eines Flugblattes, das in dieser Agitation benutzt werden soll, wird abgesehen, da ein solches Flugblatt genau den besonderen Verhältnissen des einzelnen Bundesstaates oder der Provüizen angepaßt sein muß. Ter Amrag wird zum Schluß angenommen. Weitere Beratungen dienten der Gestaltung des Vereinsorgans. Zum Schluß wird eine Anträge beraten, die vom Frauengewerbeverein Leipzig eingebracht ist: „Wie gedenkt der Allgemeine deutsche Frauenvereiu sich zu der unter den deutschen Frauenvereinen kursierenden Petition zur Abschaffung des Kellnerinnen- berufes zu stellen?" In einer lebhaften Diskussion kam man zu dem Resultat, daß die,e Diskussion lediglich als orientierend zu betrachten sei und den Ortsgruppen überlassen werden müsse, ihrerseits zu der Petition Stellung zu nehmen. Aus Stadt und Land. Gießen, 6. Oktober 1909. ** Lehrer st udiurn. Die Anstellung von Seminarlehrern in Oldenburg ist neuerdings, wie in Bayern:, vorn 2—3 jährigen Besuch einer Universttät und darauf folgenden Bestehen einer pädagogischen Prüfung abhängig gemacht worden. Die letztere wird nact) einem Uebereinkommen mit der hessischen Regierung in Gießen abgelegt, wo sie vor einigen Jahren für Studierende der Pädagogik eingerichtet wurde. Mehrere Lehrer aus Oldenburg weilen schon als stud. päd. an der hiesigen Universität, um sich für die pädagogische Prüfung vorzubereiten. Für die Zulassung gelten natürlich dieselben Bestimmungen wie für die hessischen Lehrer: Die Studierenden der Pädagogik' müssen das Lehrerseminar mit der Note „sehr gut" verlassen und die zweite Prüfung mindestens mit „gut" bestanden haben. t * Psarrwaisen-Verein. Die Jahresversammlung des Vereins im Groß Herzog tum Hessen wird Donnerstag, 7. Oktober, zu Frankfurt a. M. stattsinden. Der Verech gewährt bedürftigen eitern- oder vaterlosen Söhnen und Töchtern evangelischer Geistlichen der hessischen Landes- kirche zum Zwecke der wissenschaftlichen oder praktischen Vorbildung auf einen Lebensberuf sowie zur Ausrüstung solcher Söyne für die Ableistung des einjährig-freiwilliger Militärdienstes Geldunterftützungen. *♦ Gießener Volksbad. Im September wurden 8220 Bäder verabreicht gegen 9866 im August 1909 und 8143 im September 1908 ober un Durchschnitt täglich 274 Bäder gegei) 318' im August 1909 und 271 im September 1908. Der Besuch hat sich wie folgt verteilt: Schwnnmbad: 3017 Männer, darunter 845 zu 10 Pfg., , 1126 Frauen, „ 308 „ 10 „ Wannenbäder L Kl.: 202 Männer, 117 Frauen, „ n. , 713 „ 510 Brausebäder I. „ 809 w 233 „ , II. „ 1087 „ 273 Dampf- und Heißluftbäder sowie Massage zusanunen 119 Männer, 14 Frauen. Die Personeuwage wurde von 200 Personen benutzt, das Bad von 4 Personen bestchtigl. ** Oeffentliche Lesehalle. Im September wurden 1827 Bände ausgeliehen. Davon kommen ans: Erzählende Literatur 890, Zeitschristen 275, Jügendschrülen 242, Vers- bichtungen und Dramen 42, Literaturgeschichte 22, Länder- und Völkerkünbe 67, Kulturgeschichte 18, Geschichte und Biographien 79, Kunstgeschichte 14, Naturwissenscha't und Technologie 92, Heer- und Seewesen 20, Haus- und Landwirtschaft 11, Gesund- heitslehre 6, Religion uiib Philosophie 28, Staatsmissenschafi 10, Sprachwissenschaft 5, Fremdsprachliches 6 Bände. Nach auswärts kamen 64 Bände. — Klein-Linden, 5. Okt. Am Montag hielt der Stenographenverein ,®a bel§bergeta unter Beteiligung einer größeren Anzahl Herren vom Verein Gießen einen Vereinsabend ab, in dem dec Vorsitzende des Gießener Vereins, Sekretär Loh, einen ausführlichen Vortrag über die Geschichte der Stenographie hielt, der mit großem Beifall ausgenommen wurde. — Es ist jetzt hier ein Anfängerkursus im Gange, an dem sich 11 Schüler beteiligen. I Zell-Romrod, 5. Okt. Anfang Oktober erreichte die Weideperiode auf der Jungviehweide im Jägertal ihr Ende und die Tiere wurden von ihren Eigentümern wieder abgeholl. 30 Fohlen und 60 Rinder haben sich es fragt sich noch, ob nicht Theotokis, der in ! ziehung ein recht unsicherer Kantonist ist, vielleicht plötzlich aus der Versenkung auftaucht, um an Stelle von Mavromichalis wieder griechischer Ministerpräsident zu werden, was er schon so oft, zuletzt zu Beginn dieses Jahres, war. Im ersten Falle fänden Mavromichalis >nd die Mllitärpartei, zumal auch die Anhänger Rhallys gespalten sind, für ihr Programm eine Kammermehrheit, im letzten Dagegen würde Theotokis wieder feine 100 Abgeordneten um sich versammeln und der derzeitigen Regierung so große Schwierigkeiten machen, daß, wenn diese nicht Hein beigibt, eine Verwirklichung ihres Resormprogramms nur mit Hilfe der Drilitärdiktatur möglich wäre, wobei aber eine Revolution in Griechenland keineswegs ausbeschlossen erscheint. Das Programm des neuen Ministeriums Mavromichalis, das sich im großen und ganzen an die Forderungen der Offiziere anlehnt, ist bekamit. Es handell sich dabei hauptsächlich um eine Vermehrung und Reorganisation des griechischen Heeres, das an Linie und Reserve 21 Jahrgänge (19.—40. Lebensjahr), nämlich 200 000 Mann und an Landwehr (41.—53. Jahr) 250000 Mann im Kriegsfälle zählen soll. Die Mtttel dafür, sowie für die Vervollständigung der Artlllerie und des Pferdematerials im stehenden Heere und für die Verstärkung der Flotte durch einen Dreadnought und acht Torpedobootzerstörer, will man nach den Vorschlägen des Finanzministers Evtaxias teils durch Verkürzung der königlichen Zivilliste und Streichung der Ausgaben für die Offiziersgehälter der Prinzen und die Instandhaltung der königl. Schlösser und Fachten aufbringen, tells durch Einziehen des vierten Teils aller Beamtenstellungen, wodurch eine Beschneidung des bisherigen Etats um zirka 25 Millionen Drachmen (5 81 Pfg.) zu ermöglichen wäre. Da aber diese Summe für die samtkosten des Reformwerks, toeim auch diese noch nicht ziffernmäßig bekannt sind, keineswegs auch nur annähernd ausreicht, so plant man neben einer Konfiskation des Kirchenvermögens, bei der die kirchlichen Ausgaben auf die Steuerkasse zu übernehmen wären, noch eine Reihe neuer Steuern (Branntweinsteuer, Erbschaftssteuer und Einkommensteuer) sowie die Auflegung einer inneren Anleihe. ein) der Jugend zu iuenben hat. Nicht minder wirksam muß sich aber auch der Kamps in der breiten Oesfentlichkeit betätigen, durch Auflöttung seitens der Volksbildungsvereine, der Presse und des Buchhandels: der gute Buchhandel bemüht sich ja ehrlich, uns in diesem Kampf zu unterstützen. Als die wichtigsten Kampfmittel müßten die ersreulick-erwelse immer mehr zunehmenden guten Sammlungen billiger Volksschriften und die Volksbibliotheken gelten. Redner empfiehlt ferner die Einführung von Kinderlese sälen und von V v l k s l e fett b c n d e n als ständige Einrichtungen. Die Versammllmg faßte einstimmig folgenden Beschluß: „Tie Hauptversammlung der Gesellschaft für Verbreitung, von Volksbildung fordert die Mitglieder und Freunde der Gesellschaft auf, die Verbreitung guter Literatur in der Jugend und im Volke und den Mampf gegen die Schundliteratur mit allen geeigneten Mitteln fvrtzusetzen, insbesondere folgende Arbeiten &u unterstützen: 1. Die literarische Erziehung der Jugend in Haus und Schule; 2. die innere und äußere Entwicklung derBi- bliotheken und sonstigen Lehranstalten in Stadt und Land, für Jugend und Volk; 3. die Verbreitung billiger, guter Literatur, auch auf dem Wege der Kolportage; 4. alle Abwehrmaßregeln seitens der Behörden und Privaten. Die Versammlung richtet an die staatlichen und kommunalen Behördan die Bitte, den Kämpf gegen den literarischen Schund auf der ganzen Linie, insbesondere durch positive Arbeit aufzwrehmen und die freimütige Arbeit auf diesem Gebiete zu unterstützen." Der Vorstarrd der Gesellschaft möge 1. mit den Eisenbahnbehörden behufs Auslage guter billiger Schriften in den Bahnhossbuchhandlungen in Verbindung treten; 2. in einem Anschreiben an die Magistrate der größeren und Mittlern Städte den allgemeinen Ausschluß der Schundliteratur! aus den Trinkhallen, Zeitungskiosken und sonstigen öfseMlichen, Verkaufsstellen empfehlen. Antrag Gen sei (Leipzig): „Die Versmnmlung wolle beschließen, den Vorstand zu ersuchen, daß er die angeschlossenen! größeren Vereine auf fordere, zu veranlassen, daß überall angesehene Männer sich zu der öffentlichen Erllärung vereinigen, daß sie jeden geschäftlichen Verkehr mit Handelsgeschäften, die Schundliteratur führen, ab brechen werden." Generalsekretär I. Tews erstattete den Kassenbericht. Die Einnahme betrug 1908 314 076,55 Mk., die Ausgabe 295 487,13 Mark. Allein für BibliotheVgrürwungen wurden 190 679,88 Mk. ausgegeben, 1893 dagegen nur 21 722,29 Mk. Nach der Wahl des Zenttalausschusses schloß der Vorsitzende: die Tagung. In Nebenversammlungen sprachen Dozent Fr. Fürstenberg,. Berlin, über „Lichtbildervorträge, Temonsttattonsapparate, Kine- matographen" und Th. H. Hansen, Sekretär der Gesellschaft für Verbreitung von Vollsbildung, über „Werbetätigkeit". Mit der Versammlung ist eine Ausstellung verbunden, die in der einen Abteilung das Bibliot he kswesen, in der anderen das Vortragswesen vorführt. vottzbildungrtag in Dortmund. ii. Dortmund, 4. Okt. Bei der zweiten Hauptversammlung spricht Dr. Jaeschke- Elberscld über dre Verbreitung guter Literatur im Volke. Einleitend wies er auf die Riesensumme von 50 Millionen Mark hin, die jährlich in Deut,chland für Schundliteratur aus gegeben werden. Man müsse versuä)en, wenigstens einen 2eil dieses Kapitals für den Antauf guter Siteratiir zu gewinnen. Hier käme zuerst die Provinzpresse in Bettacht. Er forbert deshalb einmal häufigere Nachrichten über empfehlenswerte Bück>er unh ferner eine sorgsamere Auswahl der Romane unter dem Strich. Ein weiteres wichtiges Mittel sieht der Referent in den Verzeichnissen empfehlenswerter Jugendschriften. Als besonders wünschenswert werden Bück-erausstellungen empfohlen, bei denen der Preis des gebundenen Bandes 3 -Diart' nicht wesentlich übersteigen darf. Dann ging Redner auf die Vollsbibliotheken ein. Er fordert Lesezirkel, Kasernen-, Wacht- stuben- und GesängnisbibliotHelen. Auch auf dem Weihnachtsund Geburtstagstisch sollte viel nwhr als bisher das gute Buch liegen. Neben Geld könnten auch Fabrikherren Bücher an ihre Arbeiter verschenken. Prof. Dr. K. Brunner (Pforzheim) spricht über die Bekämpfung der Schundliteratur. Der Redner erörtert zunächst Wesen und Wirkung der Schundliteratur. Ablehnend verhält fico "Referent gegen eine gesetzlich Regelung, fordert da- | gegen ein Einschreiten per VerwallüngSbehörden. Empfohlen wird. während des Sommers o b.;i or"ncn , Waldwiefen getummelt. Trotz der ini ollgc;?. .-.en ungünstigen Witterung habe« sich die Tiere gut entwickelt. Tie Rinder zeigten durchweg eine beträchtliche Zunahme an Körpergewicht und auch die jungen Pferde sind, wenn auch nicht fett, so doch größer und kräftiger geworden. Rur cm Tier (Zohlen) ist eingegangen. O R cb ges Hain, 4. Cft Verspätungen, wie lie tnele Jahre nicht mehr erlebt worden sind, sind bei der diesjährigen Ernte in Erscheinung getreten. Jetzt erst ist man richtig beim Grummet ma<1) en, was sonst um diese Jeit schon längst geborgen war. Aber das nicht allein. Es ist hier — so sonderbar und fremd das den Bewohnern der Taler und der Ebene auch klingen mag — so^ar hin und wieder noch Korn zu schneiden, das neben Hafer auf den kahlen Heben als einzige Getreideart angebaut wird, aber nur für den eigenen Bedarf. Ta hier viele Aecker, die während des Frülrfahrs und Sommers v.ach gelegen haben, schon Ende August und Anfang September mit neuer Saat ausgestellt werden, kann dieses Jahr d'.e seltene Erscheinung beobachtet werden, daß das junge Morn schon fingerlang in die Höhe geschossen ist, während das alte zum Ter! noch des Schnittes und der Einfahrt harrt. P. Schlitz, 5. Okt. Ter Landwirt Heinrich Hahn auS Hartershausen wurde heute mit gebrochenem Genick in seinem Garten tot aufgefunden. Angeblich hat H. in seinem Garten die Hecke übersteigen wollen, ist unglücklich gestürzt und hat so seinen Tod gefunden. — Seit Samstag wird der ca. 64 Jahre alte Holzhauer Georg Fehr vcr- ,n i ß t. Er entfernte sich in geivöhnlicher Kleidung aus seiner Wohnung und man muß annehmen, daß ihm ein Unglück zugestoßen ist, da alle Nachforschungen vergeblich waren. — Zwei Luftballons überflogen gestern unsere Stadt, der eine mittags um 2^/, Uhr, der andere abends gegen 10 Uhr, von letzterem konnte man deutlich die Lichter unterscheiden. Der erstere muß in der Nähe gelandet sein, denn man brachte Gondel und Hülle mittelst Wagen zur Bahn. o. T o r l a r, 4. Lkt. Ein g r o ß e s i n d u st r i e l l e s Unternehmen ist für unseren Crt in Aussicht, falls eine Einigung mit sämtlichen 70 Interessenten erzielt wird. 17 Morgen Gelände, unnnttclbar au der hiesigen Station gelegen, wurden größtenteils zum Preise von 1 Mk. der Quadratmeter an getan jt. Tas Gelände ist infolge seines nassen Untergrundes als Ackerland löcnig geeignet. Man will an jener Stelle ein mächtiges Toulager aufschließen, was im Laufe des Winters durch Bvhroersuche fest gestellt werden soll. Bei günstigem Resultat erfolgt die gerichi- liche Auslassung nevst Zahlung am 1. Juli n. I. )( Lützel L in d e n , ■>. Oft. Ter Mitteldeutsche Kaninchen Züchter verband hielt am Sonntag hier seine Herbstvertreterversammlung ab; alle Vereine außer .Wiesect und Dutenhofen waren vertreten. Ter Schrift- sührer des Verbandes, Bauschreiber Weinandt, begrüßte besonders den neu eimjetretenen Verein Watzenborn Steinberg. Im Frühjahr soll in Aliendorf a. d. Lahn die Bun d e s a u s st e 11 u n g staltfinden; zu Preisrichtern wurden Redakteur Psitzner Frankfurt, uno Nagel (Neu-Dietendorf) bestimmt. In die Preisvcrteilungskommission wurden L. Kreiling (Gieren) und Biehmann (Kinzenbach) gewählt. Ein Antrag aus Abschaffung der Medaillen wurde bis zur n dürft en Hauptversammlung zurückgestellt. Maurermeister Biuz (Allenoorf- sprach über Rassezucht und Schlachtzucht und fordert die erstere, nicht oollstänoig reine Tiere sollten dann Schlachttiere abfleben. Pan necke (Kletu-Lmden) erstattete Bericht über den ersten deutschen K'anincheuzüchter- lougreß, der am 19. September in Frankfurt a. M. tagte und von 500 Vertretern aus allen deutschen Gauen beschickt war. Es wurde der Anfang dazu gemacht, alle Züchter Deutschlands zu einem Reichsvcrband zu vereinen und ein einheitliches Bewertungssystem einzufuhren. Eine Kommission wurde mit den Vorarbeiten beiraut. Schriftführer Weiuandt (Stibin Linden) stellte fest, daß der Mitteldeutsche Verband rund 100 Mitglieder in Hessen und Hesscn- 'Järfjau zählt und seit Anfang 1909 eine Zunahme von löt» Züchtern erfahren hat. Die nächste Verbandsversamm- lung ist Mitte Januar 1910. — Wißmar, 6. Cft. Wie gefährlich es ist, Kinder an offenem F c n st e r spielen zu lassen, zeigt ein Vorfall, der sich gestern abend gegen 6 Uhr hier zutrug. Das Zi^jährige Söhnchen des Arbeiters Karl Klinket spielte ini zweiten Stock am Fenster, während die Mutter m der Stube beschäftigt ivar. Das Kind bekam das UebergeroiSrf und stürzte tn den Hof. Zum Glück ist an dem Haus ein Weintraubcnstock, der den Fall etwas aufhiclt. Diesem und dem Umstand, daß es cm Blumcngärtchen war, in das daS Kind fiel, ist cS zu danken, daß daS Krnd nicht besonders verletzt mürbe, wenn eS nicht etwa innere Verletzungen davon- getragen hat. 0 Aus d e m Kreise Bi ed eit köpf, 4. Cft. Die Nachzahlungen der den Lehrern vom 1. April 1908 gc= ivährten Gehaltsaufbesserung werden in diesen Tagen ausgezahlt. Auch der Wbyiiiiiigsgeldzuschus; ist nunmehr em heulich für unseren Kreis geregelt. Axthrend in Biedenkopf 375 Mark Wohniingsentsulädigung gewährt werden, sind für die Landflemeiiiden 200 Mark festgesetzt worden. Gießener Strafkammer. & i c 6 c n, 5. Okt. Ein rückfälliger Betrüger stand in her Person des 25 jäyrigcn, oieioestrast.cn Taglöhners I. F. M. aus .S) u nt b u r g v. d. S). vor der Strafkammer. Mitte August kam er nach Entlassung aus einer söchsisänui Strafanstalt zu einem hiesigen Geistlichen und gab an, er könne keine Ardeck stiideu, weshalb er zu seinen Verwandten nach Kelsterbach wolle, l» sclje ihm aber an Reisegeld. Ta der OkiftlidK diese Angaben für wal-r hielt, gab er ihm 1,50 Mark. Tags darauf er* schien er bei einem anderen Geistlnt>-en, dein er vorsck>windelte, cv lanne bei einem Bauunternehmer m Arbeck treten, er müsse aber eine X)ade und eine Schippe mitbringcii; es fehle ihm an Geld, da er längere Zeit in einem Krankenhaus gelegen habe und seine letzten Ersparnisse sirr ejn Bruckwand drauf gegangen seien. Er bekam lyicv 4 Mark, da ferne Angaben für wahr ge halten wurden. Zwei Tage später mehre er bei der Staatsanwaltschaft um Unter tu gung aus dem Verein für entlassene Gegangene nach; da aber die Voraussetzungen zur Unterstützung aus Vereins Mitteln nicht vor lagen, gab ihm der Staatsanwalt, bei dem er durch seine Beredsamkeit Mickeid erregte, eine Viark. Rach kurzer ging er in Die Wohnung des Staatsanwalts und bat um Reisegeld für nach Kelsterbach, das ihm auch tn Höhe von l,50 Mk. gemährt wurde. Als er tags darauf bei dem dritten Geistlichen vvrbrachtc, er könne keine Arbeit finden, und um Reisegeld tat, bekam er 40 Pfg., um etwas essen zu tonnen, dabei wurde ihm bedeutet, daß man sich um Arbeit für ibn bemühen werde. Am folgen den Tage ging er schon früh >u einem vierten Geistlichen, um die nämlichen Angaben wie bei den anderen zu machen. Da bet Pfarrer aber von d m Schwindler erfahren hatte, der auch noch angetrunken zu sein schien, reurb: <*x fortgejagt. dkunmehr begab er sich auf die Polizei, um ebenfalls Geld für die Reise nach Kelsterbach zu erbitten; hier hatte man aber schon Nachricht von ihm und er wurde verhaftet. Bei der J8er Han dl ung schilderte er, wie er immer unschuldig in seinen Strafen gekommen fei. Auch in den vorliegenden Fällen will er sich nickst strafbar gemacht haben, da er immer fest entschlossen war, zu Jemen Angehörigen nach Kelsterbach zu fahren, doch habe er nach Empfang des (Geldes diesen Entschluß immer wieder auigegebcn. Für die einzelnen Betrügereien wurden Strafen von ic 9 bis 6 iMonatc angesetzt, und die sich so ergebenden 39 Monate Gefängnis auf eine Gesamtstrafe von 2 Jahren zurückgeführt und ihm die bürgerlichen Ehrenrechte aus 5 Jahre aberfaiuit. Für Ausstattung gesorgt hat sich die Haushälterin F. v. d. H. aus Oberhausen. Sic war in Wiesbaden und zuletzt in Bad Nauheim tn Hotels in Stellung, wo sie neben der Aufsicht über die Hausmädchen die Wäsche zu verwalten hatte. Anläßlich einer Untersuchung wegen Unterschlagung sand eine Haussuchung bei ihr statt, die eine große "Anzahl von allerlei Wäschestücken, sowie Bettkolter und Federbetten zutage sörderte, die alle erdenklichen Zeickzen aufimcicn und von denen sie auch teilweise versetzt hatte. Man vermutete, die Angeklagte habe zum mindesten einen Teil davon in Bad Nauheim gestohlen, weshalb ihre frühere Dienstherrin zwecks Aw crtcnmmg nach Wiesbaden berufen wurde. Da ihre Angaben für die Angeklagte belastend waren, erging Anklage und die sämtlichen Sachen wurden im Termin vorgelegt, so daßZ>er Sitzungssaal das Gepräge eures Ausstackungsgeschästs hatte. Tic Angeklagte behauptete, die Iahten gelebt hat. Seit bet Zeit ihrer Auffindung, das ist feit .*) Jabren, soll fic allen, bic in ihre ^iähe kamen,nichts als Unglück bacb'rt haben. Vor allem dem Finder, einem Araber, der kurz, nachdem er fic einem anderen verkauft batte, oom Herz Ierlag gerührt wurde Ter Käufer verarmte halt» vollständig: die drei Turnet, die bie Prinzessin auis Schiff trugen, kamen burch plötzliche Unfälle um, ein Phctograpb. ber iie neuerbingS auf- nehmen sollte, stürzt' während des Pbotogtaohictens fv unglücklich, daß er starb, -bet Tirettor des Brüisck en Museums irtvutt entweder ebenfalls keine befvndcts guten Erfahrungen mit dieser noch über den Tob hinaus bämonu'ctcn Prinzessin gemacht zu haben, oder aber er ist von Natur ans sehr abergläubisch; denn er hat befohlen, baß bas Stück Unglück in einem Winkel boS Museums DLiftcdi werbe. Uebrigens stutzte cüt Turner, ber fic borthm zu tragen hatte, zu Boden und brach sich ein Bein. DaS Gerücht ron dreien Geschehnissen oerbrettetc sich in der Loiz-- donet GefellichaN, unb der Premicrmiiiistcr Asquith, der davon hörte, wollte nun bie Rrfimie absolut sehen. Es wirb berichtet, baß ihn seine Freunde davon nur mit Gewalt abhielten. Wer weiß, was sonst passiert wäre! Viclleickn ein Minister- ober gar ein Kabinetts stürz, an ben die verflossene Ptm-esiin wohl Nicht gedacht hat, als sic, die gewiß ein: Art dämonischer Salome mar, in Theben oder Karnak sich noch des Levens freute. * Undank „Ta hört aber alles auf! Lade ich mir ben Huber, weil ich benfe, er wirb eine von meinen sechs Töchtern: zur Frau nehmen, alle Tage zum Essen ein mib lasse immer bad Beste kochen, was zu haben nt, unb nun geht bet Kerl hin unb heiratet — meine Köchin!" Märkte. le. Wiesbaden, 4. Cft. Viehmart t. Zum Verkaufe slandeu: 63 Ochjeu, Ö5 Hidjc, 297 Schweme, 78 Halber (darunter 00 Mastlatber, 78 L'anöfälbetK 65 Hammel unb Schaie. Bezahlt würben für 50 Kilogramm Schlachtgewicht: Ochsen l.Ouat. 78,00—80,00 Mk., 2. Qual. 72,00—75,00 Kühe 1. C-uahiat 65,00-67,00 Alk., 2. Qual. 48,00—50,JO Pik. Bezahlt wurde für 1 Kilogr. Schlachtgewicht: Schweine, vollsleischige, 1,50—1^)6 Alk., Sauen 0,00- 0,00 Pik., Eber 0,00-0,00 Mk.; Kalber: Piastkälber 0,00—0,00 Pt., iranbfälbcr 1,44 — 1,62 l'ir.; Hammel uud Schaie 1,46 bis 1,56 Mk. — Rinder nonerteu: 1. CuaL 72—74 Pik., 2. Oual. 70—62 Pik., Ferkel das Stück: 00-00 Pik. Gejck)ä'l bei Groß- uud Kleinvieh gut, Ueberstaud unbeöentenb. DteZusuhrcn flammten auS dem Kreis Himburg, der Proviiiz Hannover, und der Wies- badener Umgegend. kirchliche Nachrichten. 3sraeuii|d}c dciigionsge|eUj(haiL EotterSienft. Sabbathfeier am 9. Öltober 1909; Arcitag abcud 5.20 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Nachmittag 3.30 Uhr. LabbathauSgang 6.35 Uhr. W o ch e ngo 11 es d i e n st: Morgens 6.30 Uhr. Abends 7.30 Uhr. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Oktober 1909 Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Lust •- o tu s O * e = t- Relative Feuchtigkeit c X 2 c •ä Wetter 5. 2“ 739,8 19,0 11,8 73 SW 4 Bew. Himmel 5. 9“ 737,9 16,8 12,2 85 s 4 Bed. Hunmel 6. 7- 741,8 13,0 10,4 94 w 2 Beiv. Himmel Vöchste Tempe ratur im 4. bis 5. Lktob, X — 19,3* 6 C. Niedrigste , 4. , 5 -1- 14,8 ’C. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von • der Bank für Handel nnd Industrie','"Giessen. Frankfurter Bör«e, 6. Oktober, 1.15 Uhr. 37,% Reichsanleihe .s.. .. 3 °in -do. y.-, ... 3'/,°/0‘ Konsols .T-. . . 3";n . do. . .. 3' ,"/« Hessen .s entscheidet. L t, Krankenkassenvorstände, in welchen entweder die Arbeitgeber ofer die Versicherten nicht vertreten sind, wählen nur einen Wahl- 6 Nimel unb Qualität L; e^11 •Durbe für ®eld)au bei Groß- ltlfr3uiu^en itammten noüevf «»d der Wies. BetarmLnMchnng. Wegen Vornahme von Zrabclarbciicu ist das 5labcl am Samstag den 9. d. M., von 7 Uhr vormittags dis 2 Hör nad? mittags, in ocr Loberitraßc, von Gartcmtraßc vis Goethrstraßc, ausgcschaitet und die Ltrornliesernug unterbrochen, was wir den anliegenden Kouiumenien bicrinit zur Kenntnis bringen. ober = + 19^ °C. = 114,8’C. Der Vorstand der (Unterschrift.) Beglaubigung der Unterschriften durch die Ortspolizei- behörbe.) 2. unterstellt wird, daß diejenigen Kassenvorstänbe, die zur X’tbftünmutig Wahlmänner nicht entsenden, « s ihre Beteiligung an den Wahlen verzichten. Der Wahlkommissär: BetaLm a chnng. Die Lieferung des für Düngung der städtischen liefen nötigen künstlichen Düngers und zwar: 250 Zentner Kaimt und 250 „ Thomasmehl mit etwa 16% GefamtphoSphor' säure zur Anlieferung mit je 150 Zentner am 1. November 1909 und je 100 Zentner am 1. März 1910 sott vergeben werden. mittags . . Uhr, . . 1909 Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kabclarbeiten ist das Stabet am Freitag den 8. d. M., von 7 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags, in der Ludwigstraßc, von LudwigSplatz bis Goethc- straßc, und in der Vismarckstraße, von Ludwigstraße bis Ttephanstraße, anSgefchaltct und die Stromlieferung unterbrochen, was wir den anliegenden Konsumenten hiermit zur Kenntnis bringen. Eichen, den 5. Oktober 1909. B%0 Stadt. Elektrizitätswerk Gießen. S t ölte. Unentgeltliche Aweitsvermittelung Ltlidtlscher Al'kiisNcljittis Acheir. Asterweg 9. Telephon 95. können eingestellt werden: Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A. wurde bezüglich der Firma Eberh. Metzger in Gießen eingetragen: Das Gescksttft ist auf den Kaufmann Heinrich Driesch in Gießen übergegangen, welcher dasselbe unter der bisherigen Firma mit dem Zusatz „Nachfolger" lveiterführt. Ter Uebergang der in dem Betrieb dos Geschäfts begründeten Forderungen Ws? ,./Nnfn v 'Minie lfiter 9r inih vinber ciStn.ni(h?i ^itren^ j0 °’Ji» Kot 9T(uiJ” Ul?9üi(b a"Mu JI? Met n '«« A Ush ein ett M ut T!- M 1 Vquith t. R.- ' bflhae, ein l,m ■* IstrJ Bekanntmachung. Für Einrichtung bet Wagenhalle der städtischen elektrischen Straßenbahn werden benötigt: 13 Kleiderschränke, 2 Werkbänke für Schlosser. Tie Arbeitsbedingungen können in dem Bureau der unterzeichneten Verwaltung während der Tienftstunben eiugesehen werben. Angebote finb bis zum 12. b. M., vormittags 11 Udr, mit entsprcchenber Aufschrift versehen an bic unterzeichnete Verwaltung cinzurcicheu. Gießen, den G. Oktober 1909. B6/lo Elektrizitätswerk unb Straßenbahn ber Stabt Gießen. Sto lte. , — - ' 205,4*1 >r Bergwerk • itte. ■ • T? 24Z den E. B. Aiice Schul-Verein Giessen Aiice-Schule. Anmeldungen für sämtliche Kurse dec Industrieschule': Samstag den 9. Oktober, morgens von 10 Uhr an im Schullokale, Kirchslraße Nr. 2U, bei der Oberlehrerin Frl. Möser. Beginn des Unterrichts Montag den 11. Oktober, morgens 8 Uhr. Koch und Haushalturrgsschule. Beginn des Unterrichts Montag den 11. Oktober, morgens 8 Uhr. Mittagstisch für Damen und Herren vom 12. Oktbr. an täglich von 1/21 bis 1/22 Uhr. Anmeldungen: Steinstraße 10, bei der Vorsteherin Frl. Deutsch. vs/ Der Vorstand. ES suchen Arbeit: 1 Schuhmacher, 3 Former, 2 Schlosser, 1 Gärtner, 1 Buchbinder, 1 Schmied, 1 Maschinen- und Werkzeugschlosser, 2 Weinbinder und Anstreicher, 2 Spengler und Installateure, 1 Gartner und Heizer, 1 Fuhrknecht, 1 Lagerarbeiter, 1 Auslauser, 4 Haus- burschen, 1) Arbeiter, 5 Laimrauen, 2 Vaufmäbcben, 1 Flicksraii, 1 Haushälterin, 1 Dienstmädchen, 1 Zimmermädchen. Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Svengler. [bahn > ■ ***’1 [ Eisenbahn .5 «fr • Staatsbabu .--v Henri-Eisenbahn- Gießen, 5. SOTL 1909. Seit.: Die Wahlen der Vertreter der Arbeitgeber und der Versicherten zum Ausschuß für die Inv.-Versicherung bei dem Großh. Kreisamt Gießen. Au bic VorWbe ber iin Sanbftcifc kießen bcftcfjcnbcn Betriebe (gdirit=) Sranfcnfajicn, .fiMjwidjaittfaiiti unb ciugcslhricdcllcll HilfSkuffeu. Auf Grund des §63 des Jnvalidenversicherungsgesetzes dom 13. Juli 1899 und des § 9, sowie der nachstehend ab- gedructten §§ 1—8 der Wahlordnung vom 25. Oktober 1899 wird hiermit Tagfahrt zur Abstimmung über die Wahl von vier Vertretern der Arbeitgeber und von vier Ersatzmännern derselben, auf Montag den 25. Oktober 19 09, von vormittags 9—10 Uhr, im Sitzungssaale des Regierungsgebäudes zu Gießen Landgraf Phitippsplcch Nr. 3) sowie von vierVertre- tern der Versicherten und von vier Ersatzchän- iern derselben auf Montag den 25. Oktober 1909, von vormittags 11—12 Uhr, rbendaselbst, anberaumt. Die Vorstände der nach § 1 der Wahlordnung wahlberechtigten Krankenkassen werden hiermit aufgeforbert, ctlsb ald nach Maßgabe des §4 der Wahlordnung die Wahl der erforderlichen Wahlmänner und Ersatzmänner vorzunehmen und für jeden Wahlmann und jeden Er- iatzmaun eine hinsichtlich der Unterschriften amtlich zu be- zlaubigende Urkunde (Walilvollmacht) auszustellen, die von den zu entsendenden Wahlmännern bezw. Ersatzmännern m den Abstimmungstcrmin mitzubringen und zur Legiti- 'mation vorzulegen sind. Ferner haben die Wahlmänner der Krankenkassen gemäß 5 Abs. 2 der Wahlordnung im Abstimmungstermine eine -von dem Kassenvorstand ausgestellte und von der Orts- Polizeibehörde auf Grund der Bücher der Kasse beglaubigte Bescheinigung über die Zahl der der Kasse angehoren- Len, gegen Invalidität versicherten Personen vor- ^ulegen. Zugleich ergeht hiermit an die Kttsscnvorstände die Ein- labung, ihre Wahlmänner zu den oben bezeichneten Terminen zu entsenden, mit dem Anfügen, daß 1. die Letzteren nur nach Abgabe einer ordnungsmäßigen Wahlvollmacht und einer amtlich beglaubigten Bescheinigung über den derzeitigen der Invalidenversicherung migehörenden Mitgliederbestand der Kasse zur Abstimmung zugelassen werden können unb sSs? § 1. Für den Bezirk jeder unteren Verwaltungsbehörde (§ 5 Abs. 1 her Verordnung vorn 18. Oktober 1899), d. i. in jedem Kreis, oioie in den Städten Darmstadt, Mcaürz, Gießen, Offenbach unb ÄormS, find von den Vorständen der im Kreise bezw. in ber Ftadt vorhandenen Orts-, Betriebs^- (Fabrik-), Bau- und Innungs- l’rnnlenfoficn, KttappschastSlassen und dericnigen eingeschriebenen oder auf Grrmd landesgesetzlicher Vorschriften errichteten Hilfskossen, welche die im § 75 a des Krankcnversichcrungsgesetzes vorgesehene Bescheinigung besitzen unb deren Bezirk sich nicht über den Bezirk des Kreises bezw. der Stadt hinaus erstreckt,.sowie von dem Kreistage bezw. der Bürgermeisterei je vier Vertreter ber Arbeitgeber und der Versicherten und ebensoviel Ersatzmänner z.11 wählen. Vorstände solcher Krankentässen, für bereu Mitglieder eine | besondere Kasseneinrichtung im Sinne der §§ 8, 10 und 11 des ?no. V.-G. besteht, sind nicht berechtigt, an den Wahlen teilzu- nehmen (§ 62 Abs. 2 I.-V.-G.). § 2. Die Wahl der Vertreter der Arbeitgeber unb bet Versicherten erfolgt auf fünf Jahre. Die Wahlperiode beginnt je am 1. 'Jcouentbcr des Wahljahres Die Gewählten bleiben nach Ablauf ber Wahlperiobe so lange I tm Amte, bis ihre 9W)foiger das Amt angetreten haben. § 3. Die Wahlen finden................ . unter ber Leitung der von dem Gwßh. Oandesversicherungsamt zu bestellenden Wahlkommissäre in der Weise statt, daß in den von den Letzteren sür die Wahlen der Ver- :| t reter ber beiden Gruppen anzuberaumenden Abstimmungstagfahr- BekanuLmachung. In bas Hai register Abt. B. wurde eingetragen: Deutsche D etc . iv-Union,GeseNschaftmitbl> schränkt eT Haslung. Unter dieser Firma hat die unter gleicher Firma in ?alle a. S. bestehende Gesellschaft mit beschränkter Hastun.; eine Zweig.nederlassung zu Gießen errichtet. Der Gescltschaftsvertrag ist am 25. August 1909 festgestellt. Gegenstand des Unternehmens ist die lieber» nähme unb Ausführung von Detektiv und Auskunfteiarbeiten, Errichtung bzw. Vereinigung deutscher Detektiv-- Bureaus zwecks gemeinsamer Reklame und gegenseitiger Unterstützung bei Durchführung erhaltener Aufträge sowie Förderung der Sta dcciuteres|en. Das Stammkapckal beträgt 20 000 Mk. .Llieinigcr Geschästsführer ist der zu Halle a. S. wohnhafte Detettiv-Dicektor Otto 5)a:uisch. Gi e ß e n, den 2. Okt. 1909. B6/10 Großiwr ogftches Amtsgericht. mann und Ersatzmann. „, . ™ , Hierbei werden diejenigen Versicherten, welche als Arbeitgeber versickrerungspflichtige Penonen nicht bloß vorübergehend beschäs- bgeu, bat Arbciigdacrn zugerechnet (§ 89 J.-V.-G.). 9tad) ftattgeljabtcr Wahl wird von dem Ka)|envorstanb für jT-beii Wahlmann unb jeden Ersatzmann eine hinsichtlich der Unter- ffhriften amtlich zu beglaubigende Urkunde (Wahlvollmacht) aus- sestLllt (AUister siehe unten), welche derselbe zu semer Legitüttation in Abstimmungstermin vorzulegen hat. Ter Kreistag bezw. die Bürgermeisterei bezeichnet aus der l| ^ahl der im Wahlbezirk wohnenden versicherten Personen, welche an er ber ut § 62 J.-B.-G. (vergl. §. 1 Abs. 1 dieser Wahl- «crdttung) bezeichneten Krankenkassen nicht angeboren1, und aus u.'?r Zahl ber Arbeitgeber dieser Personen je so viel Wahlmänner ■nb Ersatzmänner, als Wahlbezirke vorhanden sind. Die Wahlen der Delegierten erfolgen durch einfache Stimmen- Rtehrheit der Erschienenen. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. § 5. Bei der Abstinrmmig bemißt sich das Verhältnis ber Stimmen 5er Wahlmänner (Stimmgewicht) nach der Zahl ber der cntsen- fcenben Krankenkasse angehörenden bezw. der von dem Kreistag — der Bürgermeisterei — zu vertretenden^Versickjerten, so zwar baß auf 1— 50 Versicherte 1 Stimme, auf 51—100 Versicherte 2 Stimmen, auf 101—200 Versicherte 3 Stimmen inti) auf je weitere 100 Versicherte je eine weitere Stimme ent- f allen. Die Wahlmänner der Krankenkassen haben tm Absttmmnngs- ttmtin eine von bem Kassenvorstand ausgeftellte und von der Ortspolizeibehördc auf Grund ber Bücher der Kasse beglaubigte Bescheinigung über die Zahl der der Kaste cui^ehörenden Ver- stchertm norydegett- Aiit enilprechender Ltusschrisi versehene Angebote und bis Oktober 1909, vormittags 11 Ubt, bei uns emzureichen. Giegen, den 4. Oktober 1909. B6/to Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Keller. Versicherten die Stadt . . . . ist der bem unterzeichneten Vorstand an gehörende m WschemürktPliitzeil. Nachdem von Verkäufern auf dem Wochenmarkl verschiedenf lich der Wunsch um Uebertassung fester Verkaussptätze geäußert worden ist, sollen Samstag den 9. Oktober 1909, vormitt. 11 Uhr, im Hofe des Turmhauses am Brand verschiedene Plätze versteigert werden. Gießen, den L Oktober 1909. B4/« Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I.V.: Keller. LttDiWW non HöhlgestchlelsMgsarlieiteii. Für bie Jeldbcreinigung Muschenheim soll die Ber- schleisung des Bellersheimer Weges, veranschlagt zu rund 900 Mk., durch schriftliches Angebot vergeben werden. Die Vcrbingungsunterlagen liegen aus Großh. Bürgermeisterei Muschenhcim zur Einsicht auf. Angebote haben in Prozenten des Voranschlages zu erfolgen und sind verschlossen, poftfrei unb mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin bei Großh. Bürgermeisterei Muschenhcim einzureichen. Die Eröffnung der Offerten findet Montag den 11. Oktober, vormittags 10 Uhr, auf dem Rathausc zu Muschenheim statt. Zuschlagsfrisl 3 Wochen. Gießen, den 1. Oktober 1909. B7l0 Großh. Kulturinfpcrtion Gießen. H. Steinbach. ier Bergwerk • ■ 9.. Seif'*31'60 ,-Amenk. PaHen 2Q.;. r Bergwerk-.• igiäö tte- ............. Handelsges. ■ brauch meines M96 In allen besseren Geschäften erhältlich’ Jas Lpezialgeschäft der Lesen- n.^ciöinöuitrie Neuenweg 18 Neuenweg 18 billigste und vorteilhafteste Bezugsquelle 5130 Ulehl'Abschlag! 2.6 Pfennig 5.3 4,4 3,9 3,6 o.e 1,6 M 1,3 Pfund Pfg. 22 28 25 34 Ersparnis Mr. 5- 1.00 Blütenmchl, prima extra 5-Pfd.-Sack 1.05 Sitte Sprotten Sitte Wiche Pfund la. Bratschellfischc Gebrüder Berdux Bahnhofftr. 27 Fernsprecher 231 ■™3 Bahnhofstr. 26, Neuen Baue 17, Selterswag 27. Brandschaden versichert. [a6/io 4712 Ausubr vrouwt uni) billig. Nabe und gute Abfuhr. 073» Fubrleiftungcu jeder Art. C. Hubsamen,, Tciephon 25S. Telephon 1045. llerdwcg 5ti. Ur.lecetyaDiiiaii .aut a:.i. ... - ■. ■■ - — 1 Ast. Holländer Angelschellfische Pa. Nordsee-Kabliau, blütenro. pro Bronn« stunde Marburg a,Lahn 17 19 la. Kuchenmehl Fst. Blütenmchl ALerseinstes Torteumehl durch Ersatz für teures Schmalz Pa. 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