$ Stoben. (v'/. tu6' if1 Hfl N eilt geg. Honorierung iici, ). Moste, Ärunfiurtft! Jö-56 ^J5> SOS SSW MS« terriebt. Tij- rnii AbendkL, Grimuti Literatur, Konvertit, Handelskorr.,Nachhilfen u iglisch, Franz. n'e]upracb,dnrcb Lehrt; etr. Nation. Stande allein , io Klass v 66 Pfg. u rmncb Probest, gratis o erbindlichkeit Prnap frei iS-flnilänbigei ' Mädchen äSftS’tl S J^Oabttboji'ft, 53 ltlc TMesüchl i. iz.Avr ' kriabreueö Madch« En Zeuginnen. ,0Ä, ^elcr, Voberitrage 12, [ ÄflS SiilgeU Ntans« igen von 7 Uhr abends U ' -r die Redaktion 112, ^8Ur ***<4^r 'SLLZ? GLNttÄ»Äk^igLt für (Dbctbtffeii Annahme von Anzeige» V -*k f t i I Bl Die heutige Nummer umsatzt 12 Seiten. Line demokratische MttelsLan-Lpartei? Ter Abg. Köhler ist ideenreich, eigentlich zu ideenreich, um wirkungsvoll zu sein. Ein Gedanke jagt den andern, bevor dieser Wurzeln gefaßt hat. So hat es sich der Aba. Köhler selbst zu^uschreiben, wenn die politische Welt eS aufgegeben hat, fernen vielverschlungencn Gedankengängen ^nachzugeyen. Das ist eigentlich schade; wir sind nicht reich an politischen Köpfen und darum beklage ich es doppelt, wenn jemand. dein politischer Wille und Energie nicht abgesprochen werden kann, seine zlraft in Bizarrerien erschöpft und damit auch an sich gesunde Gedanken im Unkraut ersticken läßt. Der gesunde Grundgedanke in Köhlers Allschauungen ist der, daß er die demokratische G r u n d st i m m u n g des Bauernstandes, speziell deS oberhessischcn, sein „Lechzen nach Freiheit und Selbstbestimmung" richtig erkennt und in den Vordergrund rückt. Und ebenso hat er ein, wenn auch nebelhaftes Verständnis dafür, daß neben dem Drang nach freier Bewegung die wirtschaftliche Existenz ein glei.ch wichtiger Faktor für die politische Gedantenrichtung ist. Wer wie verbindet der Abg. Köljler diese Gedanken? An einer anderen Stelle hat er das ein- mal deutlicher dahin ausgesprochen: er wünscht eine Partei, die wirtschaftlich auf dem Programme des Bundes der Landwirte und politisch auf den Auschauungeu des Freisinns steht. Das kommt mir gerade so vor, als ob jemand Gastwirt und Pfarrer zu gleicher Zeit sein könne. Weshalb ist denn der Bund der Landwirte im Grunde genommen konservativ? (Die weniger „nationalliberalen" Bündler wie Graf Oriola, Frhr. u. Hehl usw." werden wohl von niemandem als Benreis für die Zulassung liberaler Weltanschauung int Bunde angesehen werden.) Einfach deshalb, weil er erkannt hat, daß seine auf wirtschaftliche Sondervorteile und auf Steigerung der Rente auf feiten der Arbeit gerichtete Wirtschaftspolitik nur aufrecht erhalten werden kann, wenn die Staatspolitik in den tyänb.en einer durch Besitz begünstigten Aiinderheit liegt. Tas ist eben der konservative Staatsgedanke, der keine Selbstbestimmung aufkommen läßt, sondern an deren Stelle die Führung öurch „gegebene Autoritäten" setzt, d. h. gegeben durch Besitz und dementsprechende gesellschaftliche Stellung. Die nalürnot- wendigen Folgen aus dieser Staatsausfassung heraus sind, dann politische Knebelung und wirtschasiluche Riederhaltung der Bevölkerung durch ungleiches Wahlrecht und. drückende Kvnfumsteuern, sowie Aufrechterhaltung und Erweiterung aller Vorrechte der Krone und der ihr Nachgeordneten Privilegierten, übermäßige Stärkung der militärischen Macht- mtttel des Staates als Hilfsmittel zur Aufrechterhaltung dieses Zustandes. Diese Politik treibt in Wahrheit der Bund der Landwirte und er muß sie treiben. Solange Herr Köhler an das wirtschaftliche Programm des Bundes glaubt, so lange bindet er sich damit selbst die Hönde für eine demo- tratifche Volkspolitit. Herr Kühler läßt sich wie so viele andere blenden durch das Schlagwort „B a u e r n s ch u tz", das der Bund d. L. im Munde führte. Ich will hier auf den billigen Hinweis verzichten, wie die roahren Führer des Bundes, die Staudes- Herren und andere „hohe Herren" schon zu allen Zeiten den „Bauernschutz" betätigt haben. Wer sich die Arbeit des Bundes d, L. einigermaßen genau ansieht, der wird merken, daß er die gleiche Rentenpolitik vorsieht, wie das Kohlenshndikat und die Eisenbarone int Ruhrgebiet. Beide, Bund uitd schwere Industrie, sind diejenigen großkapitalisti-; scheu Mächte, die weit schwerer auf dem deutschen Volte und seiner Entwicklung lasten, als dies der Staat mit all seinen Steuern und seiner gesetzlichen Bindung des Einzelnen vermag. Sie sind — jetzt noch im Bunde mit dem Klerikalis- mus — die Mächte, die Deutschland politisch und wirtschaftlich beherrschen. Das sieht ein politisches Kind. Aber die Zollfrage? Wird sie nicht gerade von diesen vertreten und hat nicht der Bauer ein vitales Interesse am Schutzzoll? Ich im'.ß es mir für diesmal versagen, auf das irrige der Auffassung einzugehen, als ob bas Lebensinteresse des Bauernstandes an per Zollfrage hänge. Tas kann, wenn erforderlich, nachgeholt werden. Für jetzt nur soviel: Schutzzoll und Freihandel sind an sich keine Dinge, die ein für allemal als feststehende Grundsätze politischer Parteien zu gelten haben. So wie der Großgrundbesitz in Deutschland vor öü Jahren freihändlerisch war, so kann ich mir auch unter bestimmten Voraussetzungen eine schutzzöllnerische Sozialdemokratie vorstellen. Der durchaus freiheitlich gesinnte dänische und ebenso per holländische Bauernstand ist entschieden sreihändlerisch. Hierin entscheidet das jeweiltge Gesamtinteresse einer Nation und nebenbei bemerkt, eine richtige Erkenntnis dieses Gesamt- interesses. An einem aber muß jeder demokratiscy ge- imitte Politiker festhalten: die Wirtschaftspolitik e i n e s L a n d e s d a r f n i ch t b e ft i m m t w e r d e n d u r ch die Interessen der Rente (der Kapttalrente wie der Grundrente), sondern durch die Interessen der Zlrbeit. Was die Rente gewinnt, entzieht sie der Arbeit Arbeit im weitesten Sinne des Wortes). Verfährt man anders, dann stärkt man damit naturnotwendig das politische ilebergewicht der bevorrechteten Rentenschicht und bewirkt üe politische Ohnmacht ^der Masse. Das ist und.emo- 'r a t i s ch. Darum ist der Gedanke Köhlers: Wirtschaftspolitik des tzundes der Landwirte und politische Grundsätze des Freisinns absolut unmöglich. Daß Herr Köhler dem Freisinn ms solchen Gedanken heraus nicht gerecht )verden kann, ist lat'. Er schreibt u. a.: Und hier sage ichs nochmals: Weil der Freisinn und die dwkratte zu einer Partei des Großhandels, der Börse, des öroukapaals, der Städte, und dazu unter der Führung des in Sttner Au \uuttaM, kett Verhalten Judentums, in den Anschau- Mgen der WGler ftch entrou£e(t hacke. Verbissen in gelehrten Doktrinen und Theorien, vergällt durch gehässige, persöitliä>-politischc Kämpfe, irregefühvt durch die schlim- nieu^Mächte von Handel und Börse, endete so der Freisinn und die Demokratie in imsruchtbarer Verneinung: und das Vertrauen zu ihnen sänoand än Volke von Wahl zu Wahl. Haben denn der Freisinn und die Demokratie die Möglichkeit gehabt, zu zeigen, was sie positiv können? Ist nicht ihre ganze politische Energie schon z>.t allen Zeiten nötig gewesen im Llbwehrkampf gegen die übermächtige konservativ-klerikale Herrschaft im Reiche? Das führt eben zur Verneinung. Ich finde int Gegenteil, beide haben noch viel zuviel ja gesagt, wenigstens in letzter Zeit, wo er das Bedürfnis hatte, auS der Verdammni.- Der Verneinung herans- zukommen. So lange Herr Köhler in dem Freisinn und der "Lcmo- kralie eine Partei der Stadt, der Börse, des Großkapitals, des Judentums erblickt, so lange kann man mit ihm über den inneren politischen Werl dieser Partei nicht ernstlich diskutieren. Das ist denn doch mehr als oberflächlich. Wo die wahre Partei des ausbeuterischen Kapitalismus sitzt, haben wir oben kurz angebeutet. Und wenn Herr Köhler wissen will, wo die freiheitlichen bürgerlichen Wähler zu Hanse sind, auf dem Lande oder in den Großstädten, dann soll er nur einmal nach Schwaben oder nach Rheinhessen gehen. — Aber Börse und Judentum? Das ist oer alle antisemitische Kohl, an dem Herr Köhler unentwegt festhalten zu müssen meint. Mich über Wort und Wesen der Börse an dieser Stelle mit Herrn Köhler auseinanderzusetzen, ist einigermaßen gewagt, dazu bedürfte es doch vorher einer gründlicheren Unterhaltung über da» ABC der Volkswirtschaft. Und dann die Juden' Hand aufs Herz, Herr Mg. Köhler, haben Sie die ehrliche Ueberzeugung, daß die einzige absolut „judenreine" Partei in Deutsmland, die antisemitische, nun auch ethisch und moralisch um soviel höher stände als alle anderen Parteien? Und. wie wollen Sie die „Judenfrage" vom demokratischen Standpunkte aus lösen? Entweder ist sie für Sie eine Frage des Staatsrechts, dann muß es doch für jeden demokratisch gesinnten Politiker als ausgeschlossen gelten, einen Unterschied in den staatsbürgerlichen Rechten der Sraalsangehörigen zu machen, oder es ist eine Frage des Geschmackes; der Sympathie und Antipathie, was in aller Welt hätte das dann aber mit Politik zu schaffen? Es ist möglich, daß die Inden in den liberalen Parteien ftöiter vertreten sind, als in anderen. Tas ehrt sie, wenn es auf freier Ueberzeugung beruht, denn das Menschenrecht seiner Mitmenschen achten, ist eine Ehrensache. Vielleicht auch suchen nicht Wenige in den liberalen Parteien nur deshalb Anschluß, weil sie bei ihnen den größten Sehutz ihrer bürgerlichen und staatsbürgerlichen Gieichbereci-tignng erwarten. Man höre endlich einmal damit auf, diese Gleichberechtigung zu bedrohen, dann wird sichs ja zeigen, ob ,ich das kap-ckal- kräftige Judentum nicht etwa bei den Parteien der Rechten, den Beschützern von Besitz and Rente Anschluß sucht. Für die Kaisen der iberalen Parteien wäre das ziemlich belanglos, soviel kann ich Herrn Aöhler verraten. Also Herr Köhler will eine demokratische Bauernpartei, ober weiter gedacht eine demokratische Nrittelstands- parlei. Das wird er mit seinem Rezepte nicht erleben. Was sich bis jetzt alles als ^Mittelstandsbeweaung" aufgetan hat, war politisch reaktionär und mußte es sein bei dem Grade von wirtschaftlicher Einsicht, die sie bewies. Wir sind heute weiter denn je von wahrhaft demokratischer Politik entfernt. Man vergleiche nun die Volksstimmung in früheren Zeiten (z. B. 1820 und 1848) mit heute und man beachte den Willen zur politischen Macht bei den bevorrechteten Schichten früher und jetzt (3. B. Erste Kammer). Das sieht nicht aus nach Frühlingsluft für neuen deutschen Demokra- tiSmuS. Der Deutsche ist gründlich. Mir scheint, er hat die konservativ-bündlerisch-klerikale Herrschaft noch nicht zur Genüge ausgekostet. Möglich, daß er n a ch h e r auf die andere Seite fällt, vielleicht weiter links, als Herrn Köhler und mir selbst lieb wäre. Wer das bermciben und eine bessere Zukunft vorbereiten will, der kann es nur dadurch tun, daß er die heutige bürgerliche Linke zu starken unb. deren Aufmerksamkeit — wenn das nötig sein sollte — in erhöhtem Maße auf die Lebensinteressen des arbeitenden Volkes in allen seinen Schichten zu lenken sucht. Wenn Herr Köhler das gerne programmatisch dargestellt schon haben möchte, wie eine wirklich demokratische Miltel- standspartei aussehen soll, so will ich ihm nicht oorenthalten, was ich von einer solchen als Mindestleistung erwarten möchte: 1. Unbedingte Zuverlässigkeit für Wahrung und Erweiterung der Volksrechte, vornehmlich auf dem Gebiete des Wahlrechts und deS allgemeinen Staatsbürgerrechts. Absolute Glaubend- und Gewlsiensfreiheit. Keinerlei Ausnahmegesetze. 2. Wirtschaftlich und steuerlich: Betonung der Interessen der Arbeit gegenüber den Llnsprüchen von Besitz und Rente in allen ihren Formen. Vereinigung der wirtschaftlichen Arbeitsinteressen in.Stadt und Land auf dem Wege der Genoßen schäft. 3. Größere Anteilnahme der Bewohner des flachen Landes an der allgemeinen Bildung und der kulturellen Entwickelung der Nation unter Bewahrung ihrer Eigenart und Ursprünglichkeit. ___________________________________W. R. Die Reichsverjicherungsoidnung. Die nunmehr erfolgte Veröffentlichung der ueichsversiche- rungsordnung leitet einen bedeutsamen Schritt auf dem Gebiete der Arbeckerversicherung im Deutschen Reiche ein. Das Krankenversicherungsgesetz von 1883 ist in den Jahren 1892 und 19u3 umgestallec worden: die Unfallversicherungsgesetze von 1884 und 1886 haben int Jahre 1900 Veränderungen erfahren, ebenso das Jnvalidenveriis:« : imgsgesetz von 1889 int Jahre 1899. Der neue Entwurf will formell die bisher gellenden sieben besonderen Arbeiterversicherungsgesetze in ein einheirlicktes Gesi^tz Zusammenarbeiten, wobei nicht wenige Vorschrrflen für alle Vcr sicherungszweige der leichteren Anwendbarkeit halber einhecklich gestaltet werden konnten. Das erste Buch enthält diese gemein, samen Vorschriften und die Bestimmungen über die für alle Zweige der Reichsversicherung tätigen Versicherungsbehörden. Das zweite regelt die Krankenversicherung, das dritte behandelt die ilnfallversicherung in drei Teilen als gewerbliche, als landwirtschaftliche und als See-Unfallversicherung. Das vierte Buch besaßt sich mit der Invalidenversicherung und der Hinterbliebenenversicherung. Das fünfte und sechste Buch endlich bringen wieder Vorschriften, die für alle Versicherungszweige gemeinschaftlich gelten, nämlich über die gegenseitigen Beziehungen aus den verschiedenen Versicherungszweigen und über das Verfahren in allen Versicherungsangelegenheiten. Die Hinterbliebenenversicherung soll laut Zolltarifgesetz zum 1. Januar 1910 in Kraft treten. Bei der schwankenden und nicht ausreichenden Höhe der Eingänge aus den Getreide- und Viehzöllen sind die Leistungen an die Hinterbliebenen wie bei der Invalidenversicherung auf Beiträge der Versicherten, der Arbeitgeber und aus Reichszuschüsse gestellt worben. Der Reichszuschuß wird ohne Rücksicht aus die Zollerträge in einem festen Betrage gewährt, der so bemessen ist, das; er im Durchschnitte der Jahre durch die mutmaßlichen Zollerträge gedeckt werden wird. Die Beiträge der Arbeitgeber und der Versicherten werden in der Weise erhoben, daß die bisherigen Beitragsmarken um durchschnittlich ein Viertel erhöht werden, nämlich in Lohnklasse I um 2 Pfennig, in II um 4 Pfennig, in III um 6 Pfennig, in IV um 8 Pfennig und in Lohnklasse V um 10 Pfennig. Im ganzen betragen sie also: 16, 24, 30, 38, 46 Pfennig. Die Invalidenrenten bleiben unverändert. Aehnlich wie bei der Re- liktenfürfvrge der Beamten stehen die Hinterbliebenenbezüge in bestimmtem Verhältnisse zur Invalidenrente des verstorbenen Ernährers, und zwar beträgt die Rente der invaliden Wckwe 8/ie, die Waisenrente beim Vorhandensein einer Waise 3/»o der Invalidenrente des verstorbenen Mannes. Dazu tritt der Reichszuschuß mit je 50 Mark zu jeder Witwenrente und je 25 Mark zu jeder Waisenrente. Die Waisenrente wird den Waisen bis zur Vollendung des fünfzehnten Lebensjahres gezahlt. Wenn z. B. ein Arbeiter aus Lohnklasse IV, also mit etwa 1000 Mark Jahreseinkommen, nach Vollendung von 1500 Bcilragswochen, mithin nach dreißigjähriger Versicherung stirbt, so erhält seine invalide Witwe 122.40 Mark und fein Kind 61.20 Mark jährlich an Rente, beide zusammen also 183.60 Mark. Den Wünschen des Mittelstandes lammt die Reichsversiche» rungSordnung durch Einführung einer freiwilligen Zusatzversichv- rung entgegen. Diese Kreise, also der selbständige Handwerker, der Werkmeister, der kleine Landwirt usw. erhalten die Möglichkeit, von der neuen Versicherungseinrichtung nach eigener Wahl Gebrauch zu machen und sich eine erhöhte Versorgung aus der Jrrva- lidenversicherung zu schaffen. Die Durchführung ist einfach. Durch Einkleben einer freiwilligen Zusatzmarie iut Werte von 1 Mark erwirbt der Versicherte eine Zusatzrente, deren Betrag mit der Anzahl der Einzahlungen und der Jahre, die seit der Eiuzahlmrg verflossen sind, steig:. Hat er beispielsweise vom 25. bis zum 55. Lebensjahre monatlich 1 Mark eingezahck, so erhält er im Alter von 65 Jahren eine Zusatzrente von jährlich 186 Marl. Die Krankenversicherung wird auf die land- und sorsttoirt- schaftlichen Arbeiter, die Dienstboten, die Hausgewerbetreibenden u. a. ausgedehnt. Hierbei ist auf die eigenartigen Berhältnuü dieser Personengruppen bei der Organisation, der Bemessung bei Leistungen und der Aufbringung der Beiträge besondere Rücksicht genommen. Weiter werden in der Lkraulenoersicherung die Ge- Gemeindekrankeuversicherungen als die Versicherungsträger, welche die geringsten Leistungen gewähren, beseitigt. Um die Leistungsfähigkeck der Krankenkassen zu heben und die zahlreichen aus der Kassenzersplcklerung herrührenden Mißstände zu beseitigen, werden die Krankenkassen durch Ausmerzung der allzu kleinen Betriebs- und besonders bei kleineren und mittleren Ortskrankenkassen zu größeren Gebilden zusammengefaßt. Wie bei der Invalidenversicherung werden tünftig auch bei der Krankenversicherung Arbeitgeber und Versicherte gleiche Beckrägc zahlen, während das die Versicherten allein belastende Eintrittsgeld wegfällt. Demgemäß wird auch das Stimmrecht im Vorstand und Ausschuß der Kassen zwischen Arbeckgebern und Versicherten gleichmäßig geteilt. Die Verhältnisse der Kassenbeamteu zur Kasse werden nach dem Vorbilde bei den anderen Versicherungstrügern auf eine feste Grundlage gestellt. Um die Beziehungen zwischen Aerzten, Apothekern und Kassen zu ordnen, sind zwei besondere parckätisch zusammengesetzte Schiedsinstanzen vorgesehen. Ein bestimmtes Arztsystem wird nicht vorgeschrieben. Endlich werden die eingeschriebenen Hllsskassen, ebenfalls unter Ausschließung der kleinen Gebilde, in ihrer Eigenschaft als Ersatzkasseu in feste Beziehungen zu den Krankenkassen gebracht, während sie als Zuschußkassen von der Reichsversicherungsordnung nicht betroffen werden., _ Die Bauunfallversicherung ist in die gewerbliche Unfallversicherung vollständig eingearbeitet worden. Materiell wird die Unfallversicherung bei Den Handelsbetrieben erwecken und auf das nicht gewerbsmäßige Halten von Reittieren und von solchen Fahrzeugen erstreckt, die durch elementare oder tterischc Kraft bewegt werden. Den seit Jahren geäußerten Wünschen der Berufsgenofsenschaften auf Aendernng der Bestimmungen über die Ansammlung der Reservefonds wird Entgegenkommen gezeigt. Von dem früher lebhaft erörterten Plane, die Krankenversicherung, die Unfallversicherung und die Invalidenversicherung mitt einander zu verschmelzen, ist Abstand genommen. Die in langer Arbeit entwickelte und bewährte Selbständigkeit der Verficyerungs- träger (Versrcherungsanstalten, Berufsgenofsenschaften, Krankenkassen) und die Verschiedenartigkeit ihrer Risiken, Leistungen und, Beiträge läßt eine solche Verschmelzung kaum durchführbar er- cheinen. Dagegen wird ein erheblicher Schrckt zur Annäherung der verichiedenen Versicherungszweige aneinander unternommen. 'Än bie Stelle der»zahlreichen verschiedenen Verwaltungsstellen und Behörden aller Art, die bisher neben den Schiedsgerichten unö dem Reichsucrsicgerungsamte zuständig waren, treten für alle 3metge der Versicherung einheitliche Versicherungsbehörden mit Verwattungs- und Entscheidungsbefugnissen, die sich als Versicherungsamt, Oberversicherungsamt (bisheriges Schiedsgericht) rnifr Ueichsversicherungsamt 'La n-' '-o er sicherungsmnt in drei Instar» zen übereinander aufbauen. Tieft unter einem beamteten Dor- sitzenden tagenden und mit Xlflien6eiirctn aus Arbeitgebern und Versicherten paritStifch besetzten Berficherungsbebörben können in den beiden unteren Instanzen je nach der Bchöroerurrganifakian der Bundesstaaten entweder vorhandenen Behörden ungegliedert oder als besondere Behörden errichtet werden. politifcbc Caaciichau« Rüftoog für den Laftkries In Beantwortung verschiedener An'ragen über die lenkbarer: Luftschiffe oui dem Festlonde erklärte Ktiegsminister tzatdanc gestern im englrjchen Untcrdaufe. soweit er unterrichtet fei, beabsichtige Frankreich fünf Schutzhüllen für lenkbare Luftschiffe .;u bauen. In Teutschland sollten sechs Luftschisse gebaut worden sein und sechs wertere gebaut werden. Der KrregSminister rügte diesen Mitteilungen hinzu, da» die englische Regierung den Dau rinn zweiten Lchutzhollc in Aldershot außer der bererts vorhandenen erwäge. Eine annullierte Bahnkoazesfion. In der vorigen Aoche hatte Dir 'ranzoirsche Sammer einen Gesetzentwurf angenommen, der sich auf den Bau einer Bahn vom französischen Hafen Dschibuti nach Adis-Abeba, der Hauptstadt des Negus Menelik, bezieht. (Sm Teil dieser Bahn war schon nor einigen Jahren fertiggestellt, aber die französische Privatgesellschaft, dre den Bau unternommen hatte, wurde bankerott. Nun nahm sich die französische Regierung der Bahn an, damit sie, in Anbetracht ihrer großen politischen Bedeutung für Frankreich, nicht in ausländische Lände geraten sollte. Die französische Negierung schloß ernen Vertrag mit einer neuen französischen Bahn- baugcsellschafi. Nach diesem Vertrage, der, rote oben erwähnt, in oer vorigen Loche von der französischen Stammet genehmigt wurde, hätte die neue Gesellschaft nun mit dem Lciterbau der Bahnstrecke nach der Residenz Menellls beginnen sotten öerr Pichon ließ durch seinen Vertreter in Abessinien den NeguS Menelik von dem Perfektwerden deS Gesetzes unterrichten. Das geschieht nun? Tas Reutersche Bureau in London meldet, Menelik habe dem französischen Vertreter gegenüber die Angelegenheit für erledigt erklärt, denn die Konzession, welche die neue Gesellschaft von der alten übernehmen solle, sei längst Versalien. Merkwürdigerweise lieh die französische Regierung diese Meldung dementieren. Nun hält aber em Telegramm aus AdiS-Abeba, das in London eingetrofsen ist, trotz des amtlichen Dementis die Nachricht aufrecht, wonach Kaiser Menelik am 30. März die Konzession, die er einem fran zösuchen Konsortium erteilt hatte, um eine Bahn bis Adis Abeba zu bauen, rückgängig gemacht Hal. Ter Bau oiefer Bahn sollte im Januar d. I. begonnen werden. Diese Klausel des Abkommens ist indessen nicht eingehalten worden. 6in chinesisches NaturalisationSgeseh. Mit dem gestrigen Tage t|t ein neues NaturalisationSgcictz veröffentlicht morde,i, m dem bestimmt wird, datz Angehörige des chineuichen Reiches nicht mehr das Bürgerrecht eines ausländischen Staates annehmen dürfen DaS Gesetz trifft ferner die Bestimmung, daß Chinesen, die bisher Bürger und Untertanen eines iremöcn Staates gewesen sind, dennoch chinesische Untertanen bleiben. Viele Chinesen, namentlich solche, die in Hongkong als brutsche Untertanen eingeschrieben sind, werden von dieser Maßregel hart betroffen, unter anberen auch eine Anzahl höherer Beamter im In und AiiSlande. — Die wird es mit den Bewohnern KiautschauS? Deutsches Ucid>. Die deutsche Slailc ifadji o l) e n 5 o 11 e r n* ist in Venedig eingetrofsen. — Zur st und Fürstin Bülow sind geslern ebeniaüS m Venedig eingetrofsen. Ter e h e >n a l ig e K r l e g v m i u ist er V e rd y duV ei n 0 iS ist nicht unbedenklich erkrankt. In der H 0 l z i n d u st r»e bessern sich die Verhältnisse. Tie Zahl der Arbeitslosen betrug am 1. April er. 1990 gegenüber 40 000 zum Iahresschluß. Der 'Jl a d) f 0 l p c r 6 d) ü d 1 n g s. An Stelle des zurüd- qetreleneii Bürger,neülerS Schilding in Husum wurde Magistrat»- Asjesjor Dr. Rose auS Frankfurt a. M. zum Bürgermeister gewählt. Ausland. Ter frühere Präsident Roosevelt ist gestern nachmittag an Bord des Dampfers .Hamburg' in Neapel emgelrofsen. R e l i g i 0 n S k ä m p l e in P a l ä ft in a. Nach Meldungen aus Konstantinopel nimmt der Religionstampf in Palästina einen bedrohlichen Charakter an. Die Angehörigen der griechischen Kirche versuchen Unruhen hervorzurufen, um em Emschreiien seitens Curopas zn veranlassen. Auch hat man in Jerusalem eine revolutionäre Organisation gebildet, um eine arabische Reltgions- bewegung hervorzuruien. Ta« öiterreichisch-türkische Ente n't e-Protokoll hat gestern die türkische Kammer in einer GeheimsUznng deichä'liqt. Nach der sehr stürmisch oerlaulenen Sitzung nahm die TepiUierien- fammer das österrelchlsch-ungarisch-turkischc Entente-Protokoll mit 130 gegen 46 Stimmen an. 18 Abgeordnete enthielten sich der Abslnnmung. Aus Sta&t und Cant. Gießen, 6. April 1909. • * 3n Audienz empfangen wurden von S. ft £>. dem Großherzog am Samstag u. a. Oberförster Walter von Lauterbach und Oekonomierat Hoffmann von Hof-Güll. * * Höh Schulwesen. S. ft. H. der Großherzog haben dem Dr. vhü. Rod. Dorsch m Darmstadt den Charakter als Professor erteilt und den Oberlehrer an der Realschule und beut Progymnasium zu Alzey Dr. Ludw. Spilger zum Ober- t lehrer an dem Lehrerseminar zu Bensheim ernannt • * Gewerbeschulwesen. S. K. Sb- der Großher zog haben den Divlomingenieur Ludw. G r e b aus Worms zum Haupklehrer an der Baugewerk- und Gewerbeschule zu Bulgen ernannt • • Ernannt wurde der Gerichtsvollzieher mit dem Amts sitz in Lich Johann Phil. Gerhardt zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitz in Groß-Gerau. Lochbauauf scher. 6. ft. v- der Großherzog haben die Bauaspiranten Hch. ft i f)" e 1 aus Babenhausen, Hch. Hummel au« Rüsselsheim, Joh. Sälzer ans Stein Boden heim, Hch. Küster uu« Darmstadl und Jak. Konrad aus Rei- cheirdeim L O. zu Hochbauaufsehern ernannt. • • Erledigt ist eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende 1 Lehrerstelle an der Gemeindefchule zu Hackenheim. — Der Staat spart. Das hessische Ministerium des Innern hat folgende Verfügung an die »hm unterstellten Be- ' Hörden gerichtet: Um Papier- und Portokoslen zu ersparen und daS Anwachsen der Akten möglichst zu vermindern, weisen l nur Sie an, künftig statt der bisher gebräuchlichen ganzen Bogen soivohl für die nicht anfschnftlich zu vollziehenden Entwürfe, wie für die Reinschriften von Berichten, Schreiben und Antioorten aus solche überall da nur Halde Bogen zu verwenden, wo diese räumlich genügen und durch ihren G«d:auch leine Unordnung in den Alten zu befürchten ist. Für die 1 Entwürfe werden meist die freien halben Bogen benutzt werden fönneu, die von DOibanberen oder eingehenden Aktenstücken abzutrennen find. Bei Reimchrisien und ganze Bogen dann zu verwenden, wenn sie zugleich llr.nchläge für Anlagen sind Ebenso sind bei Schreiben an nichldisütche Behörden voreni ganze Bogen zu verwenden. Tas her angeordnete Vorgehen hat bei unserer Abteilungen in s/4 Jahren eine MindercuiS- gäbe von fast 130 Mk. allein für Papier bewirkt. - Ortskrankenkasse. Ter am 1. April erfolgte ' Rechnungsabschluß für 1908 ergab einen Ueberschuß von Mk. 1 2 02 1.8 0. ‘’ T i c n ft b 0 11 n • t a g e. Um vielfach dnfgitau±:rii Zweifeln zu begegiun, in^bJor.Drre um die weil verbreitete Un IrnntniS der geifplitben Beiummunaen dir <'kc;inbeorbnung zu gleicher Weise von lx>het Vichtigkeil ist. Es hanDsit sich näm licp um bie Auslegung b*r Art. 6 unk 7^ ber G- indesrontrng. wie bekannt ist, du. t- cm C Tienstmonals ist hier nämlich statutarisch das sialendervierlciiahr mit vierwöchiger Shinöigunndreift gefetzt. Das Nähme ist aus der Bekanntmachung zu cr-chen , ; w. Darmstadt, 5. April. Prinzessin Heinrich von Preußen ist mit dem Prinzen Sigismund heute vor« mittag zum Besuche am Großh. Hose eingetroffen. s. Darmstadt, 5. April. AuS Furcht vor Strafe hat sich der HauSbunche Maurer gestern in der „Tanne* erhängt. Maurer, welcher bei dem Kolonialwaren Händler Moritz Landau beschäftigt war, fall verschiedene Beträge unterschlagen haben. X. Offenbach a. M, 4. April. Die Handels« Famm er oatte am LO T z.mb^r u. I. beschloss n, falls der Verein bet T.taillislen sich f.ir d e lii.ifü.jiing der Sonntag ä r u h e im Handel.gei^erbe zu Ofsenva.:, aus precben würde, nichts dagegen ci.zuwen^en Ta aus 'Anfrage ber Verein dec TetailU en eine desl.mmte Er.lär»ng nicht abgegeben hat, beichioß tev B-rstaud der Hand.l-.ammet unter Hinzuzieuung des Vorsitzend.n des Per.ins ber Tetnilliften, eine Rund frage an die zur Handelskammer beitragspflichtigen Tetailfirmen zu richten, um deren Auffassung klarzu- stellen. Von 116 Firmen haben «ich 112 geäußert. 6i Fir men (69 Proz.) mit 2öS Angestellten haben sich für, 45 (41 Proz.) mit 289 Angestellten haben sich gegen die Einführung der Sonutagsruhe ausgesprochen Von 43 Firmen der Bekleidungsbranche mit 31- Angestellten haben f.ch 13 (321/3 Proz.) mit 33 Angestellten für die Sonntagsruhe und 27 Firmen (671/2 Pro;, mit 2öS Angestellten gegen die Einführung der Lonntaasruhe ausgespiocheii. Angesichts der großen Minderl-eit, Die sich gegen die Sonntagsruhe ausgesprochen hat, vermag 01c Handelslammer zurzeit noch nicht einer derartigen Maßnahme zuzustimmeii. (h.) Mainz, Aprll. Wie auv-järtigc Blätter melden, kann Nach bem VcrlausL der Untersuchung des auf seinen Geisteszustand in der psychiatrischen Klinik der Landesuniversität befindliche Vater- und Geschwistermörber Joses Racke keinem Zweifel unterliegen, daß er seine furchtbare Tat in einem Anfall von religiösem Wahnsinn ausgetuhrt hat. Voraussichtlich wird Racke schon in ocn nächsten Monaten auf Lebenszell einer Irrenanstalt überwiesen werden. h. Bingen, 5. April. Ein schweres Bauunglück ist heute nachmittag in dem Neubau ber Villa Fischer in der Mainzer Straße vorgekommen. Innerhalb deS Baues sollte in 2 Meter Höhe em 4 Zentner schwerer Fensterbankstein von Granit befestigt luerociu Der Stein war bereits üoer das Gerüst gezogen worden, als dieses brach, und der Stein nut den gesamten Balken und dem Holzwerk hinabstürzte. Von den auf dem Gerüst stehenden 9 Maurern und Handlangern wurden 2 getötet, 1 wurde buchstäblich zermalmt, 1 schwer verletzt und 3 leichter. --Gaualgesheim, 3. April Der Landwirt Johann Pfeifser von hier fuhr gestern abend eine kranke Frau nach ^ciederhilberoheim Auf bem Rückwege wurde er von zwei Strolchen überfallen, die ihn zu berauben versuchten. Aus das Hilscrusen des lleberf alle tun cillen Leute herbei, woraus die Strolche das Weite suchten. Pfeiffer ist durch einen Stich in den Hals sä)wer üerlept. n. Wetzlar, 5.April. Mit dem neuen Schuljahre sind sämtliche Lehrer bcS Kreises Wetzlar gegen Berufs- haftpflicht versichert und zwar einstweilen zu s/< gegen etwaige Schadenfälle innerhalb der Ticnststunden. Es bleibt den also Beisicherten überlasten, den noch fehlenden Teil (i/4 ber Prämie selber zu entrichten. Zurzeit pnben durch die Kreisschulinspektoren Erhebungen statt, inwieweit und wo die einzelnen Lehrer schon versichert waren und unter welchen hauptsächlichen Bedingungen dies erfolgte. Frankfurt a. M., 4 Avril. Herne mittag erschoß sich mll einer Browningpistole in einem Hotel am Hauprbahnhos ber 26 Jahre alle Kaufmann Ernst L a h n st e i n aus Lübeck Tie Pollzei beschlagnahmte die Leiche. Tas Motiv zur Tat ist unbekannt. Kassel, 4. April. Die dreißigiährige RegierungsratSwllwe v. Hauteville, geb. Freiin Lina von Gudenberg, eine wohlhabende und lebenslustig« Dame, wurde in ihrer Äohnung er- drosielt auigesunden. Um den Hals war ber Toten eine Schnur gelegt Tic Dame wohnte allein und hielt sich nur eine Haushälterin, die aber in der Mordnacht nicht amoefend war. Es verlautet, daß die Ermordete ein LiebeSverhäUmi mit einem Manne unterhielt, dessen Per'önlichlell noch nicht ermittelt »st. Anscheinend liegt Selbstmord vor. wandern und Reifen. • Vorsaison 1 m „B - u e r c •. r 1.1 no ". Schon seit Wochen ist die „Rimcra des 'ferner Oberlandes" mit den Bor- saison Kurorten Obcrl>ofen,Hilter,inHen. Thun, Gumen uno Mer- liqen, ciie als sog 11-bergan tationen von den oberlänbiithcn Winlersportvlänen zahlreiche i^ste emp'angen Nibcn, rtdu belebt. Am l. April tritt nun auch für die Tampsiänffe auf Thune»- und Brienzersec der <>n.saxu-ai on-Fairrvlan mit n rmebrlen >tur- icn und Landungen in Bcatenbuchi und Bcorushöhlen in Kraft. Auch die TralU'- dat-n Thune nee- Beate noei-i imro am 1 April den Berklehr nt.t ber sonn gen Ber. a".l Beatenberg meber au- nehmen. Gleichzeitig werden bem BubliTüin auch die Tore zu dem ekflriid) beieua ,.tcn Höhlen.aoor.mb der Stau,-«bohlen irirbcr qeöfmci fein und die mabernm Äallsabrten ;u der tbollildxm Llause des Thancrferheilig-n werden auis neue beginnen. Bon rocüttni Bergoadncn sind tnc Berner Ooerland^Babnen Intern laken—Gniid'uvaid uiib Laut nbrunnen. »eine die Brünitzdahn Luzern Reirinzcn --Orient , die Jadr.-ietneb ba^en, m Funk tton. In bat nächsten Tagen dü.'. .iuch die Strecke Lauter brunnen Lengen ber Sengemalrbabn den Be^riei- eröffnen. Unit>criität^*2Iacbrid>tcn. — Wie uns cu. .'. ar bürg gerne Del wird, wird Professor Dr. G e l d n e r o. r Berusiing nach Kiel keine Folge leisten. Diese Entschließung bce Gelehrten, der erst sell wenigen Jabren hier tvllkt, ist IN Den Kreisen ber hiesigen liNiverfität Mik lebhafter Freude begrüßt worden. Frankfurt a '' T1 v in Sol*, b er Asiistent an bem Muieum der Senckenberchsch n Naturfor'chendein Geietttchan in Frankfurt a. M ist vom 1. cri ab zum Eunos cm genannten Muieum ernannt morden. Dr. B?osi tK'inbei sich ztrzcit im ''u'rrage der '' '■ a : au» eir - T. reise in ber Lichfee handel nut Dcrtefcr, Vokt»wirt\cbait. *• Linke für Inhaber von Postscheckkonten ' Man sckrribt un? Unter dieser lieber thrih dringen Sie in Nr 79 Ihre» Blattes Ausführungen, die im Interesse der Sache nicht unwider'prochen bleib« lonn ir. da sie dem isciste de: Postscheck roeienfl »nwiderlaiien. Zunächst die Berieuigung iiniger fehler- haften Angaben, die wohl am Verleben beruhen, aber doch irreführend sind: 1. dir okbübt für B'.rei' n rngen mittel' Zablkarte — nitfr: „Postkarte' — betragt 5 Psg nicht für y 10» Mark sondern für ic .«00 Mark: 2 die feste Gebühr für Bar- rürfjablungen ist picht auf 0,;> Mark, sondern tui 0.06 Mark — 5 Pfg. festgesetzt. - Ter Berfasier des Arukelo erläutert an einem Beispiel, wie nach seiner Äciiiung bei Äüd?ablungcit am zweck mäßigsten zu Dtrabtcn ist. Er hat 2000 Mark Guthaben beim ' Postscheckamt und will diese, um Buchungen au' seinem Sonic zu vermeiden, zu 20 Zahlungen an andere Äoniombaber tn bet Welle verwenden, daß er den ganzen Betrag auf fern Reich»bank girokoniv oder ein anderes Bankkonto überwert, das Geld bei der Reichsbank u»'w. abhedt und es bei der Post auf 90 Zählkarten bat wieder einzahlt. Er habe dann nur 3 Pfg. für die Ueber- weisung zu emrichten, die Gebühren für die Zahlkarten tragen die Einvsänger. Sic aber, wenn nun die Geschäftsfreunde des Herrn S. ft. so schlau sind, seinen Rat ebenfalls zu befolgen und ihre Zahlungeit an ihn auch mittels Zahlkarte zu leisten? ^Tann kommt et doch am die Zahl von Buchungen aut 1 einem Scheckkonto, die er vermeiden wollle, und bat Dabei höhere Gebühren ju entrichten. Die ganze Rechnung stimmt überhaupt nicht, wenigstens nickt für die Allgemeinheit. Die Zahl der Buchungen wird bei diesem $ erfahren im ganzen nicht verringert, sondern nod« um eine verwehrt, gaitz abgesehen von benicniqcn bei der Bant Tie Gebühr beträgt für 20 Uebctmciinnqen nur 60 Psg, für 20 3alillarten dagegen 1'«' 1 bei mehr als GOO Buchungen kann hier außer Betracht bleiben, weil sie für alle Arten von Buchungen erhoben wird' Die Bank beschafft bav zur Eiazadlnng auf Zahlkaiten crioi rtiche bare Geld auch nicht umsonst, sie muß es von ihrem Schecklvnto abheben. Denn sie kann am Diesem nicht ungemesjene Summen sinSlo» - 'hrtm 'lunden r Reichcbank beträgt die Mindestgcbühr >> Die Sael e kommt onber, roenn alle ftonloinhcb fahren, bei der von .\)crrn S. ft. vorgctchto ( Dein bat der Äontoin Reichsbank abjubolcn und zur Post zu tragen, die e_> da-in u ll wieder ber R i t n wegung bei ba n ir xr ■ soll. 1 iten 1 bet Verfügung über das Guthaben aui einem Pvufchcckkonto, abge sehen von besonderen Fällen, dem Rate des Herrn W K zu to^en. — Soll id) Maui mann werden. Litern sticht vor der tüt und wird, du das >?audelogcwerbe für die Eltern mit jur unsere Jugend eint irvstc . d 1 e Aussicht habt u, eine oa besser du körperlich luibetskaudssäiu tes gut ausgerüstet ■ |i t), iuiio vieles andere, audi i'i i*>iunDI Früher iah jeder Lehrherr 111 dem Lehrling seinen .yirünf tigcn Standcsgenossen. heute liegen d . Verhältnisse andere Gewiß ist ein ziemlich großer Teil der cfdjflftvinlxibe’ einsichtig genug. 111 einer guten Ausbildung des Lchciuig. eine heilige P-licht uns ^rglcid erblicken sehen in xm 'mq nur nue billigt wieder andere überlasten deie!lfd)afiern der Xamina«DUe, vemnann cdjerr und EDuard Cm cu bad) er rouvOen zu Leitern der Filiale bestellt, sodaß das auch tn bet neuen Form unoet* ändert wciteigciuhrt rotrb. Darmstadt, 5. April. In bet Generalversammlung der Darmstädter Bank waren 883S2 Stimmen vertreten. Bo» Eintritt in Die Tagesordnung geDadiu der Bor'itzendc -ladt« rat a. T- Kamps de» verstorbenen Ausi'itbtsratsmitgtiedcr Heimen Nomoicruenrats Lauteten $H8t Bericht der Di« tektion bcuLÜnoehc etn Aktionär die Hohe der GeschailSunkoszen und cTbUlet sich eine Spezialisierung ve» Posten - „Gratifikationen und Juweni ngen an die Pcnsllmskassc Der Pcnswnskasse sind, wie Ged. Cbcninan^rdt v ftlit.'ng aueführt«. auch in diesem Fahre Mark 2.jO000 zugewendel wordeu Ta nach den dtt- iitberungMedmudten Bereu,nungen de.- steich-ve sicl' rungsamteß Die ziffernmäßigen Unterlagen nicht genügend sind, fallen außer« Dem ld000i*> Mark ,ur Difpoiitum gestellt werben. 2ie Anträge au» Verwendung d<- Gewinne und der Revtsioo.'bericht de- Inf* lichtsrates werden genehmigl, ebenfo eine Rsihe von 3avunaä- anöerungen, unter Denen befonber * zu erwähnen ist, daß in 3ulnw#t Die Htmerlegung brr Aktien außer bei einem Notar auch bet der Reichs dank oder ber Bank Di 4 Berlincc üasienveriins Berlin et* iolflen Dari. Tie fatzu ni-mäßig aus scheuenden Mitglieder des Auttichtstates werden wiei'ergewabli Für Her« Jai'e, ber ewc fiieoetroabl abkbnlc, »vito Geh jtommeritentai 5?crz in Pm«, Der Botfir^nDe Des Auf'.chlStats bet C iibanl für Handel inb Gewerbe ui Pofen gewählt. In Stelle deS ‘lommetiienMil Lauteren wird Direktor Parcus, der sein Amt als Tirektor bet Zank mll dem heutigen Dag nicbetgckgl bau 111 den AuiiichtsrM gewählt. Die Aussichten für das lauicnDc Gcfchaftsjahr sind noch Den bisherigen Ergebrisfen befriedigend. — Rordd-ut scher Lloyd £> a nt b u t j Amen ko- Li ui e. Der Fatrisabfchluß der ,tstgenannirn (■k'eUfdxr: t* irnöe Der vorigen kSadx bekannt geworden, und Du AvschtUM 3 Zimmer Rücksprache. Lh v*/» Neu! Ne«: Möbl. ssimer ^gbclftrnüc 2,11. Neu: Neu: 5 Zimmer Läden etc. L? Zimmer SpaziersläGKg sofortigen Eintritt cm '2106 03 4 Zimmer (Offene Sielten G» C3 <£l CD O E. Kooiuen Pacht’. Köln a/tth., Kreuzpässe 8,1. Altes Unternehmen mit Bureaus in Dresden, Hannover. Köln a/B.. 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Tic Gesellschaft hat jedem einzelnen Dezcnium feit der Gründung 1 ividendenlvse und ertragsreiche Periodett gesehen, zuletzt war tut das Satyr 1902 die Dividende ausgefallen, 1903 betrug sie bereits wieder 6 Pro.;., 1904 ging sic auf 2 Proz. zurück, 1905 und 1906 hob sic sich wieder auf ?i/3 bczw. 8'_> Pro«. Für 1907 konnten nut 4’/_- Pwz. verteilt werden und das abgclaufene ÄeschäfiSjahr schloß mit einem Verlust von 17 6a2 000 Mark ob. Ms Ursache ist die wirtschaftliche Krisis anzugeben, aber daß diese Krisis der Paketfahrtgesellschast unb dem Llohd so schwere Wunden schlagen konnte, liegt vorzugsweise in der überstürzten Entwickelung der Flotte, zu der sich beide Gesellschaften in Verkennung der wirklichen wirtschaftlichen Lage hatten bestimmen lassen. Der enorme Ausfall des Betricbs-Uebevfchusscs von 23 G- Mill. Mark gegenüber 1907 und von 30 Mill. Mark gegenüber i 906 traf den Norddeutschen Lloyd um so schwerer, ass trotz der Erhöhung des Aktienkapitals im Jahre 1906 und trotz der Anleihe- Emissionen int Frühjahr 1908 nicht genügende Mittel zur Verfügung fttTrtbcn, um die Tepresfivnsperiode. forgensrei zu über- üehen. Es verlautet nun, daß die von früher geplante Bereinigung 0er beiden Hauptgesellschaften wieher in die Hand genommen werden soll. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, daß eine ftofte Stelle im Reiche den Wunsch hegt, die beiden Gesellschaften noch fester zu binden, um eine zentralisierte deutsche Handels- ilotte zu schaffen. Jedenfalls sollen Bestrebungen nach dieser Richtung hin im Gange sein, unb das treibende Element bei riefen Bestrebungen ist die Handelsvereinigung in Berlin, die ote Lloyd^ unb Vaketfahrl>Jnteresseu in letzter Zeit einander Ballonfahrten. Am Sonntag sind von mehreren deutschen Luftschiffern Ballonfahrten unternommen worben. Bft dem starken 9Lordostwtnde gingen einige ziemlich weit über die französische Grenze. Tie schwierigen Landungen gingen ohne Nachteil für die Insassen vonstatten. Ein Teil der Luftschifser ist in den Verdacht der Spionage gc&mimcit, aber wieder freigelassen worden. Es liegen uns folgende Meldungen vor: Stuttgart, 5. April. Ter Ballon Württemberg vom Württembergischett Luftsckiffahrtsverein hatte eine äußerst stürmische Fahrt. Er war um 10 Uhr in Cannstatt auf- gestiegen und landete um 2 Uhr bei SuncoiHe. Tie Landung war äußerst schwierig. Der Ballon wurde zerfetzt und ist verloren. Die Insassen wurden an die Grenze gebracht. Frankfurt a. M., 5. April. Ein mit 3 Frankfurter Herren besetzter Privatluftballon, der Sonntag früh um 6 Uhr in Griesheim a. M. ausgestiegen war, landete gestern früh gegen 6 Uhr etwa 70 Kilometer vor Pari s. Würzburg, 5. ?lpril. ,Der mit drei Herren besetzte Ballon Franken landete heute früh in Pont-ü-Mousson. Die drei Insassen wurden unter dem Verdacht der Spionage verhaftet, ober nach einem. Verhör wieder auf freien Fuß gesetzt. Paris, 6. April. Im Departement ChälonS für mer ging der deutsche Ballon Mars nieder. Die Insassen, 3 Offiziere der Berliner Garnison sowie der Eigentümer des Ballons Spindler, sind hierher gereift, nachdem sie der Polizeibehörde tftre Personalien angegeben hatten. Paris, 6. April. Der österreichische Ballon „Salzburg", der am Sonntag mit dem Erzherzog Ferdinand nnb einem Hauptmann in Linz aufgeflogen war, ging bei Dieppe nieder und wurde nach Oesterreich zurückgeschickt. Paris, 6. April. 3n dein Departement Haute de Saone an der elsässischen Grenze ging gestern abend ein Ballon nieder, der zahlreiche Telegraphendrähte zerriß. Die Insassen des Ballons waren aus Straßburg, wohin sie über Belfort zurückreisten. AU. rügt. Verdienst durch über-' kauf mein. Patent-Artikels für Herren. 'JicnbeitcitTobrit |hvs , Mittweida Markersbach 2er. >»!>. 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Warenrechnungen beglaubigt gegen 9 876 983 Mk. im ersten Quartal 1908 und 15 849 706 M. im ersten Quartal 1907. Tie Aufnahmefähigkeit des amerikanischen Marktes hat sich also ersichtlich gehoben, was für weite Kreise unserer Industrie von Bedeutung ist. Stuttgart, 6. Avril. Zn dem Prozeß gegen d.n vev- atttwvrtlichen Nedakteiir d^s Simplicijstmus k./gm Beleidigung der Badischen Slaaisregierung wurde gestern von b?r lyicigelt Straikammer das Urteil gespröchcn: Der veranttvoriliche Redak teur Hans Caspar Gulbrauwu wurde zu 10 0 M 1. C9 c i b ft rare uitb Tragung der M o ft cn verurteilt. Dem badischen Staais- minifterium unb der Generaldirektion der badischen Staat-:- iien bahn wurde die Besugitis ausgesprochen, das Urteil int Siinpli- cissimus, der Karlsruher Zei-ntng uno dem Württemberg.-aien Staals-rnzeiger zu veröfsmilichen. Wien, 6. April. In maßgebenden österreichischen Kreisen wird bett Osterausflügen des deutschen Kaisers, des Fürsten Bütow sowie der Zusammenkunft des Kaisers mit dein König Viktor Emanuel in Venedig große Bedeutung beigelegt, namentlich mit Rücklicht auf Italiens Stellung in der Balkanfrage. Messina, 6. April. Ter Tampier „A d m i r a 1", nut dem ehemaligen Präsidenten Roosevelt und Sohn an Bord, ist m der vergangenen Nacht von Alessina abgegaitgen. Tas Panzerschiff ,3t e Humbert o", mit deut König nnb der Königin von Jt alten an Bord, i|t heute vormittag hier etugeiroften. Paris, 6. April. In gut informieren Kreisen versichert man, die Pforte zeige gegenwärtig eine gewisse Geneigtheit zur AusarbeitultgeiitesstlegulativsmitRußlanb ft in sichtlich der Durchfuhr durch die Dardanellen entgegenzukommen. Frankreich uni) mit gewissen Vorbehalt eit auch England seien bereit, Rußland zu diesem Eriolge zu verhelfen und streben die llutcrftüBung der Dreibundmächle an. Paris, 6. April. Im Departement Eft aIons ntr mer Sevin, hielt in einer Versamullung der französischen Patrioten in Epernah eine Rede, in der er unter anderem sagte: Venn das Parlament die gegen die Neutralität der Schulen verstoßenden Gesetze annehmen sollte, bann würde er der erste sein, z u nt Ungehorsam gegen dieselben aufzufordern. Der Gedaitke, ins Gefängnis zu wandern, erschrecke ihn nicht, denn er wisse, daß die Statftolifcn ihn dann umsomehr lieben würden. Petersburg, 6. April. In den dem rn.ssischen Hofe nahe - stehenden Kreisen wirb als Nachfolger Iswols 1 h s der frühere Ministerpräsident G o r e m h k i n genannt. Jung.MauuML passende Stellung nur einem Kontor oder Bureau. Schristl. Aiigev. unter 2089 an die Geschäftsstelle des Gieß. Llnz. Zeppelins zweite große Lahrt. Wie wir gestern kurz meldeten, ist das Reichsluftschiff um 9 Uhr 18 Min. zu einer zweiten großen Fahrt aujgeftiegcn. Angeblich handelt es sich um eine 24 ftüningc Dauerfahrt. Da es eine rein militärische Fahrt war, ist Zeppelitt nieftt mitgefahren und auti), das Ziel wurde deshalb nicht bekatmt gegeben. Die F-ührung des Schiffes haben Major von Sperling, Hauptmaitn G^rge und Oberingenieur Müller. Als Gäste nahmen an der Fahrt teil: Der Kommandeur der 24. Division, Generalleutttant von L i n s s i n g e n, Hauptmann von Jena des Berliner Lllft- ichiffer-Bataillons und vier Offiziere des Mmtck-ener Lnftschiffer- Bataillons. Das Luftschiss ging bei 'starkem Gegertwind zuerst in der Richtung auf Ulm unb zwar in sehr langsamer Fnhrt, und war um 11 Uhr über Schnssenried, wo es eine zeitlang übte. Ilm 12 Uhr befand es sich auf dem Rückwege zwischen Waldsee und Steinach und kam um 6 Uhr wieder über Friedrichshafen in Sich., wo es eilte große Anzahl von Weitdungen aus- füftrte. Gegen 8 Uhr landete es glatt und sicher unb wurde in die ReichS-Ballonhalle gebrach. Wahrscheinlich ist der große AAcr Stellung sucht '^'^’oerlange die „Deutsche Vakanzenpost" Eßlingen 112. 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II. iLtock, je 5 Zimmer und Badezimmer, eueutl. mit Nansarden, per sofort, cuentl. später zu vermieten. <2066 Näheres durch Adolj Fijdicr, Alieeltrahe 28 oder 31. Elisabeth fflachstätter Giessen und Darmstadt, den 6. April T909 9105 Giessen, den 6. April 1909 2093 ,2098 Gießen, den 5. April 1909 100 109 Nundschttl SAnüppd 6tode Heinrich Hochstätter Elisabeth Hochstätter geb Ferber Marie Rausch geb. Hochstätter Heinrich Hochstätter Dr. Heinrich Rausch. Gestern abend entschlief sanft nach schwerem Leiden unser liebes Kind, unsere gute Schwester und Schwägerin Olympia und Neyballivicle HUa und Relitvicle rc. t Zonnenftr Lvort-u Lrcgewasenbifl.*.txtf. ICSJH» vöücriu. 5, H- :u sicli in die Ewigkeit abzurulen. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen Jacob Rau Afcbertine Rau geb. Loos Georg Rau. Giessen (Steinstrasse iz), den 5 April 1909. Die Beerdigung findet am 7. d Mts. auf dem Friedhof zu Wdhelmshöhe statt. Blumenspenden dankend verbeten. Holzver Steigerung. Tic»lvla«i deu 13. d. M. tvico in hrrsigcni isememde ivald folgendes Nadelholz versteigert: 7 Nm. Nutzkmlppel, 3 Meter lang Mgcdüoz Don innrer- aiiö Pßtßkttrlikitki. D,e Maurer und Pslancrarbeneu für die Jicubctcüiaunfl der L9en Anlage von der Ballnhomrage biö iut Uiucrnibuing an der srvheren 'bununianou »oUei Xiendidß deu 20. Avril d. . vormittags 10 Udr nochmals ojfcntlttb vergeben werden virbciivbcfdbrcibiniflcn und Bcdrngunncn liegen wahrend brt Dien'tttuilden bet uns zur hrm ficht oricn. Anncbou1 nut '.^otOrntt der öafeLbit crualtlid). Und sparenenS In» auui 0. ciinimien leit punU ueudjloiien und uut ciuipiedicnbcr SuMdjtin ocildica an un, einzureichen. »juschlagStriil 8 Sachen. ('iiestn, den ä. ilprU UM*. 2täOt. Xirtbauauu ji v0 u Dad'______________________________ Todes-An$oig,0. Freunden, Bekannten und Verwandten hiermit die traurige Nachricht, dass uns unser innigstgeliebter Sohn und Bruder AdoSf Doizenradu empfehle große Auswahl in leeren und garnierten Eiern Hol;«Eier m Latz u. einzeln Kumm- unü eanBiovmen Srfjaufcln unö Sanirtitt Lrickcl nnö Vmit flifri* uuö Leiltmign iZlicgcnLc Holländer Kinder'vclozri»ede 4 Marquisen billig LU ocrtauicn, sowie klein. L^assenschrauk ^.ucrirogcnni oerGcichaftSiUüe de» <#tt5enrt Anzeiger». '*** Die Beerdigung findet Donnerstag den 8 April, nachmittags 4 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt Wir bitten herzlich von Kondolenzbesuchen absehen zu wollen. am Sonntag dem 4. d. Mts. auf jähe Weise im Aker von 26 Jahren durch den Tod entrissen worden ist. Die tieftrfcuernden Hinterbliebenen. Kiiks-lcutrM^m-7 ha: billig zu verlauten ‘J.fTD Heinrich Gans IN.. iSS76 Belg. JticicH mit Stall LU 'i#runit ernrer der Lest.Anlage f Navgras, englisches NahgraS, iialieni'cheS itlangras, frairzömches Tlmotbc tzris-Mischnngkil Danksagung. Für die oiden Beweise herzficher Teilnahme bei dem herben Verluste unsere« lieben Max sagen wir aus diesem Wege unseren innigsten Dank. 1800 Wellen Reisig. Die Zusammenkunft i'i vormittag- 9 Uhr aus Ranzenschneise im Dninkt See. Großen-Linden, am 5. April 1909. Großh. Bürgern,ei lere» Großeri-Üinden. 2 c u u. 1 Die Beerdigung findet Donnerstag, nachmittags l/s4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhots aus statt. 2097 fui Dämme und ivüiwuugen „ gewöhnlichen Raiea „ trockcuc LUtcicu , jcuchte iiucicu „ daucrudeu Blcickrafcn G«rleuratcn , , Trcrvarkraicu , , dicrraicn , . Raiea in Särattenlagc , , cittai. Devvilv- raiea Klcc-Lmu Dcuuärer Rotklee Lwwedcnrlee Weißklee trwigklee, echt vroveacer Viucrnc Iutaruatttee tiirttniimtrritn enwfieou H. F. Nassauer, Neuenweg lü l'hioltcb d. Rad. Soar t’e reinig. Privat- Tanz-Unterricht erteilt ungemcr: zu icder Tageszeit TiieodorBäuike, Tanilehrer KraMuixM 3. IC8S77 Ä\ie aus DolmcrLtag den 8. Avril HOa un Gießener Anzeiger auögeichriedenc Berste.gerung der Z u l l schon ^iegenichanen nnbet nidit an biefem Lage sondern MiMtag 6. Is.Ävril 1909 ft Olt. Gießen, den 3. Avril 1909. Gr. Ortögertcht Gießen. GroS. Bin Kartei L Dcrlw-iien. ^iaeeccd LZalltornraße Ä Statt jeder besonderen Anzeige. Allen Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass es Gott dem Allmächtigen gelallen hat. unsern innigsrgeliebten Sohn, Bruder und Neffen Emil Rau heute vorm-ttag u Uhr nach kurzem, schwerem Leiden, in kaum vollendetem 15. Lebens- Vergebung von Pflaster arbeiten. Die "wduuctuiULUcu tut die illeubeie>n,runa der Bahnbo*' ftraßc zwischen der ‘Zvieicdbnkfr und dem t^aonooi sollen Mittwoch den 21. April 6. voruritlaaS 11 Ude nochawl» oncntLd) vergeben werden. Ardelivbeschrcidung und Bedingungen liegen während be Diennliunden bei uno zur Sin'lchl au' Angebote auf Bordruck, der baielbu erhältlich, sind fpäicucn» dtS ;um vorgenannten .^c..ouav verschlossen und um cniso.ca-cnder Au»schrtn vor eben an und a» zureichen — ^uschiagSirm ■> rochen. Gießen, den 5. Avril HW. W» 2iQötlieber riefbauanu iLm (U.I cioaU. HmöcrU’a.un «Svori sihlicgewagen, tiuui ,u oerlausei' Vübcr/001 4 11. iCiM Bekanntmachung. In daS Handelsregister Abt. A. wurde eingetragen bezüglich der Firma Gießener Stempel- und Schmelzfarben. Fabnk Rcniur & Co. zu Gießen: Der seitherige Teilhaber Norl Rudy ist au2 der offenen Handelsgesellschaft am 31. wlärz 1909 auSgeschieden, welche von den übrigen Gesellschaftern unter Aeuderung der Firma in EGleßenec Stempel- und Farben - Fabnk Kreuter und Walther* we,tergeführt wird. Die dem Hauimann Georg Baumann erteilte Prokura bleibt auch für die neue Firma bestehen. Gießen, den 2. April 1909. ____________Großherzogliches Amtsgericht. Arbeitsvergebuugen. Die Maurer-, •fcfUxfier und üUpbalioioeiicn für die Äcubc- fritigung der Lreinitraße zwischen Schillernraße unö Asterweg, Io wie »wischen Schott- m.ö Maiburger ^iraßc ollen Mittwoch dcu 21. April d. g» , vormittags 10 Udr öffentlich vergeben werden. Ärbetiddeichrelbungen und Bedmaungcn liegen wahrend der Dienltuunden bei uns zur Em'lcht auf. Angebote aus 2wrdiuL drr daselbst erhältlich, sind ioaleuens bis »um vorgenannten Jciiouui: verschlossen und mit entforechender Auflchriil versehen an unS cm- »ureichen. AuschlagSsrnt 8 Uneben. Gießen, den 5. Avril l'.mu. Stadt. Diewauamt. . aubach.__Wh Freibank. heute (B Schweiaeftcisch tliuiib 50 Psg. Niuoslcüch Biuud 56 vffl. lieber Nacht I trocknen die Fußboden Farbeu aus der Bicroria-Drogerie Adolf Bieler. IQartiin.5. Leleoh.W. ibrrgrljnag doh Hiinrtr- m Die Maurer unb 'yflaftcTarbcucn für blc •.keubi icftinuivi bei ÄliceinQRc zwischen Lahnau! und i^vttnliuttci Lirage sollen Mittwoch b« xl. AurU d. . vormittags V , Ubt öffentliaj vergebeu werden. Arbeltsbe'chicibungen und Bedingungen liegen wahrend ot. Tleuilitundetl bei uns zur isinutbi nur Angebote aui Vordruck, ecr baiclbit erhaUlich. iinö ioiucueuß bi» zum vorgenannten Beuountt oerschloüen und uiü eaisoreweuder Au>rankfut er Straße zwischen 2rieu Anlage und Viebtg-trane wllcn Mtttwvw den zi. Avril d. 3».. vormittai,- 10 , !U»r nochmals ürreinhu) vergeben werden. . . Arbeit»beschieibung und Bedingungen liegen wahrend der Tienmmnden bei uno aui Luumer Ar 1 zur l-nnnchr au,. Angebote au» vorgeichriebenein Formular, da» dajelbu erhältlich, und foaiciitn» bi» »um oorgenanilleu ^eilvunll verschloiicn und mit entlnrechender Aunchrist versehen an uno einzureichen. — Zuschlagosnst 3 tvotbew. Gießen, den 5. Avril 11W. Städtisches Tiesbauami ____________________Braubach. Vergebung von Pflastcrarbeiten. Die vimiterarbeilen iur bie ^Leuveic-ligung der iktebigirrahe »wischen «aonyoi- und »srank'urter Straße 'ollen Mittwoch deu ZI. Aorrl 6. 51s, vormittag» 11*/• Ubr nochmal» onenttich vergeoen werden. ArbellSbeschrelbung und Beduigungen liegen wahrend der Dienstsmnden vei uno zur s^tnmbi aui. Angebote au» Bororuck. der daielbn erhältlich, und Uaieuend bi» zum vorgenaruuea dcuuuufl oerschlolien und mit entivrecheirder Aunchrüt oerfeyen au unS er» zurerchen — .^u'chlagö»rin 3 L^ochen. B*/« '»icßen, den L. AvrU 1UU Stadilsches Xicfbauumt Bravbach.___________________ _ NcchtsschutzstcUe erteilt unemgeltlich 9Iat und Auskuiijt i ! Iranrn i ui Uldldjrn. Lvrechitunden Mittwoch» von 5—7 Uhr. Alire,rraß« 3L UL da«, eneilt gründl Unterricht im 3?U Bilan; n Adjchlußwcieu SchN'il. Angebote u. 3rau 3obeana Arrttch ni6i Vitdwig'iraii.» 4. SÜFibh Orau Lvurs .heui LLwc. 53nub,rr.3L 3 fr MS i Sc bst rM ■näs 1 tflM n:d j(«C' Jb 6" jßi» jt ««)< wl® )ir< tzal ich 1 d'chmgk W üd X tUt t4 am 61t tvüldta d »aucher 8innfll)r iqu M. Ser Zoll £it Schiff üuhid)ifi bunbot unöunc Aacht u JoOZonl 'tM, un prsbukt« Dann n 'andern man ja emgeschm Hfifflfnge M KW fantiottiro M'.äK ti Ui dann du Lnb bei; Sti hol ;tö< an -n den । rmimoll ent kmei W La: 2a| edtn ha b* bfUl unn |u ®|e vsr yneaiei k-; - 8 t8 Krag krl'A m -caia e ^lU mal ■W bä» l ." Njdich : o. 1 l ‘-•«Irr »äi k-tz Ouinun. uns no*^1 lc 6